Au^eigcblatt der Stadt und des Kreises Gießen. JVi. 83. Sonnabend den 15. October 1833. Erscheint wöchentlich zwei Mnl: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 ft., für Auswärtige mcl. PsiiaufschlaqS 1 ff. 39 ft. — Auswärts adounirt man sich bei allen Poftämtetn. In Gießen bei der Ervedition (Eanzleiberg Lil. B. Pr. 1.) SinrückungSgebühr für die gespaltene EorvuSzeilc 9 fr. Anzeigen aus »erschienenen Schriften die gespaltene LocpuSzcile 3 Ir. A m t l i eh e r T h e i l. Inhalt des Gr. Hess. Regierungsblatts vom 6. October 1853, Nr. 43. Verordnung, die Vorschriften für die Prüfungen im Finanz- und technischen Fache betreffend. Vom 7. October 1853, Nr. 44. 1) Bekanntmachung, den zwischen den Regierungen mehrerer deutschen Staaten wegen gegenseitiger Verpflichtung zur Uebernahme von Auszuwei- scnden abgeschlossenen Vertrag betr. — 2) Bekanntmachung, die Zusammensetzung der Stadt- und Landgerichts-Bezirke in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen betr. 3) Bekanntmachung, 1. chie Aufhebung der Großherzoglichen Landgerichte Großkarben und Rödelheim und die Errichtung neuer Landgerichte zu Vilbel und Altenstadt, ferner die Verlegung des Landgerichtssitzes von Anenschlirf nach Herbstein; 2- die künftige Zusammensetzung der Landgerichts-Bezirke in der Provinz Oberhessen bete. — 4) D.enstnachrichten. — 5) Eharakterertheilungen. — 6) Versetzungen in den Ruhestand. — 7) Eoncurrenzeröffnungen. — 8) Sterbfälle. Offizielle Nachrichten. Bekanntmachung, die Aertheilung von Preism»daillen in dem philologischen Seminar zu Gießen betreffend. Folgenden ordentlichen Mitgliedern des philologischen Seminars auf der Landes- univerlität zu Gießen sind am Schluffe des Sommersemesters 1853 Preise zuerkannt und ertheilt worden: dem sind, theol ev. et phil. Otto Zöckler aus Laubach der erste Preis, dem sind pliilol Wilhelm Schmidt aus Darmstadt der zweite Preis, dem stud. phil. Jacob Schlenger aus Mommenheim der dritte Preis. Nameusveränderung Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht, am 15. August dem Adopt vsohne des Johannes Daum zu Raunheim, Johann Jakob Becker zu gestatten, künftig den Familiennamen „Daum" zu führen Dienstnachrichten. Ge ne Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : Am 9. September dem Schulvicar Johann Ludwig Kuhl zu Haarhausen die zweite evang. Schullehrerstelle zu Grebenau, im Kreise Alsfeld, zu übertragen; am 12 Sept, den Aceessisten bei der zweiten Abtheilung der Justisicatur der Ober-Rechnungskammer Wilhelm' Walter zum Probater hierbei, sowie den bisherigen Revisionsgehülfen bei dec zweiten ; Abtheilung der Justisicatur der Ober-Rechnungskammer Ludwig Zchfuß zum Aceessisten hierbei zu ernennen; am 10. September den bisherigen ! Calculatur-Aceessisten Georg Heim zu Darmstadt und am 11. September den seitherigen Calculatur-Aceessisten Wilhelm Schneider zu Darmstadt zu Calculatoren bei der Calculatur der Ober-Forst- und Domänen-Dircction, sodann am 10. Sept, den Finanz-Accessisten Friedrich S chenck zu Darmstadt, am 1i. September den Calculatur-Gehülfen Ludwig Augst zu Darmstadt und am 12. September den Ealculatur-Gehülfen Johann Bitsch zu Darmstadt zu Accesiisten bei der Calculatur der Ober-Forst- und Domänen- Direction zu ernennen Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzoq haben allergnädigst zu verleihen geruht : Am 5. August dem Kammeroffi- cianten Philipp Reuting die goldene Medaille des LudewigSordens, am 27. August dem Kreisbauaufseher Earl Po seiner zu Grünbcrg das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift : „Für Verdienste", am 29. August dem Gymnasiasten Hermann v Bechtold zu Darmstadt, dem Georg @ umbet zu Dienheim, im Kreise Oppenheim, und dem Schiffer Carl Blöh zu Hirschhorn, im Kreise Linkenfels, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift : „Für Rettung von Menschenleben." Charakterertheilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht : Am 6. September dem Lehrer im Zeichnen und in der Modellirkunst an der Realschule zu Gießen Wilhelm Dickor« das Präoicat „Universitäts-Graveur"; am 9. September dem Gefangenwärter am hiesigen Bezirksgesängniffc Jakob Friedmann den Charakter als „Bezirksgesängniß - Verwalter"; am 12. September dem Sekretär bei dem Administrativ-Justiz- und Lehnhof, den charakterisirten Regierungs-Assessor Edmund Freiherrn v. Jungen feld den Charakter als „Regierungsrath" und dem Kreisarzt Hofralh Dr. Ludwig Lorenz zu Offenbach den Charakter als „Medicinalrath" zu verleihen. Versetzung in den Ruhestand. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht, am 22. August den Schullehrer Valentin Weitzel zu Lardenbach, im Kreise Schotten/in den Ruhestand zu versetzen. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu Rüffelsbeiin, im Kreise Großgerau, mit einem jährlichen Gehalte von 1721 fl. 59 Er.; die katholische Schullehrerstellc zu Köngernheim, im Kreise Oppenheim, mit einem jährlichen Gehalte von 300 fl. 30 Er., nebst einer Vergütung von 40 fl. für Heizung des Schullocals. Polizeiliche Bekanntmachungen. Verbot des Ankaufs- von Kartoffeln zum Brandweinbrennen und zur Stärkemehlsabrikatiou betreffend. Das Gr. Ministerium des Innern hat sich veranlaßt gesehen, vor der Hand und bis auf weitere Verfügung im ganzen Umfange des Grobherzogthums den Ankauf von Kartoffeln zum Brandweinbrennen und überhaupt durch Branvweinbrenner, so wie auch zum Behuse der Stärkemehlfabrikation, unter Androhung einer, in jedem einzelnen Coniravenlionsfalle von dem Käufer zu entrichtenden Strafe von zwei bis fünf Gulden für jedes gekaufte Malter Kartoffel zu untersagen. Die Gr. Bürgermeister werken angewiesen, dieses Verbot sofort auf ortsübliche Weise bekannt zu machen und darüber zu wachen, daß demselben nachgclebt wird. Solllcn dem Verbote zuwider Ankäufe von Brandweinbrenner und Stärkemehlfabrikanten oder für solche gemacht werden, 538 Großh. Kreis-Amt Gießen Pietsch, Regierungs-Assessor. r...» bi,.«Wf*d die nicht Brandweinbrenner Md, Anrufe machen , die ^uthmaPUcy tersnd$)crer Untersuchung anzuhalten. mehlfabrikanten geschahen |o fort»■ flu«m i oder deren Beauftragte, welche Ankäufe machen, sind außer« Gießen den 13. October 1853. —sä-ää - - ** s,“niS - - *”**"• **** zu überwachen. Gießen den 14- October 18a3. Großh. Kicis-Amt Gießen Pietsch, Regierungs-Assessor. Edictalladungen. Besondere Bekanntmachungen Die auf den 1 diese Eheleute bil- Montags ^Dienstags Donner 0 • < j • CT’' - y. »>< t ’T» AL nh des xwrnut Die Großh. Bürgermeister zu Allendorf, Ploch. 10. October 1853. Der Stadt-Einnehmer Enders. werden. Gießen den 10. Oktober 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. d. M. fällig gewesenen städtischen Gelder für Heugras und Holz si'ch w den ersten 14 Lagen an die hiesige Stadtrajfe, an den zum Lheil bekannten Zahltagen : sens l..... — ...... Gießen den 7. Oclober 1853. Gr. Landgericht den, hiermit auf, solche »m Termine Freitag den 21. October d. ^., Bormittagö 9 Uhr, D. Ebel. 2126) Gießen. Die dem Ehri- stian Pfaff gehörenden Immobilien, welche am 12. September und 3. Octobcr d.j. »ur Versteigerung kamen und nicht die Genehmigung erhielten, sollen einer dritten und letzten Versteigerung Donnerstag den 20. d. Ilcts., Nachmittags 2 Uhr, aus dahiesigem Rathhaus auögesetzt werden, wobei bemerkt wird, daß, wenn annehm' bare Gebote erfolgen, auf eine gerlchlM Genehmigung zu rechnen ist. Gießen den 14. October 1853 (8. Weidig. 2086) Gießen. Verpachtung des Rathhauskellcrs. Montag den 17. October l. J-, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause der 9W ; Hauskeller auf weitere 6 Jahre verpach 1 werden. ,oSO Gießen am 10. Octobcr 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. stugs und Samstags des Vormittags um so gewisser zu entrichten als sonst gegen die Säumigen das gesetzliche 2094) Gießen. Zur Rentei Grünberg Ende September l. I. fällig gewesene Holzgelder müssen binnen 8 Tagen, bei Mei- 'bung des Zwangsverfahrens, dorthin bezahlt 2099) Gießen. Johannes HornH. von Annerod und dessen Ehefrau Mcnie Katharine, geb. Hammel, sind von Gr. Hofgericht der Provinz Obcrheffen für Ser» schwender erklärt und für sie PH. Horn 1L und Werner Hammel von Annerod als Kuratoren bestellt worden. Man bringt dicS mit dem Anfngen jur öffentlichen Kenntniß, daß nunmehr gültige 2090) Gießen. Rechtsgeschäfte über bas Vermögen der k sw fäflin aeweiener Job. Horn 1L Eheleute nur von den bestellten Euratoren eingegangen werden können, und fordert zugleich alle. Diejenigen, Gerichtliche und Grivat - Bekamrtmachrnrgesr. sind, hierin, sowie auch bezüglich der sonst etwa gefaßt werdenden Beschlüsse als der Mehrheit der Erschienenen beitretend, angesehen. Gießen den 24. August 1853. Großh. Stadtgericht bas. Muhl. 2124) Gießen. Verpachtung der zum Friedhof ange- kauften Gärten.— —1—■ Mittwoch den 19. October l. I., Nachmittags 4 Uhr, sollen die zum Friedhof angekauften, jetzt aber dazu noch nicbt erforderlichen oberen Gärten, auf weitere 3 Jahre, an ~>rt und Stelle, öffentlick verpachtet werden. Gießen am 14. October 1853. Der Gr. Bürgermeister c» nmifi dabier anzuzeigen, widrigenfalls Zwangsverfahren eintritt. fold» bei bet Ordnung ihres Schuldenwe- 9 Die Großh. Bürgermeister zu Allendorf, keine Berücksichtigung finden werden.. Annerod, Gropenlinden, Hausen, i-, 342 Acker am halben Zehnten, an H. Lampus, '43. '44. Klaffe, gibt 242 Wiese über der Gäns- bach, an G. Spruck, >41. *42. Klasse, 430 Wiese aus der Ursulum, an I. Keil zu Gießen, 3. Klasse, 262 Wiese am Scheidels- pfuhl, an Joh. Hildebrand , *42- '/23. Kl. den 14. October 1853. Vorsteher deö Gr. Ortsgerichts. D- Ebel. 3Z/s4I 66 U167 39/ u /29 29 a 39/ Wiese daselbst, bei der Schwalbachischen Wiese, an L. E. Ferber, Acker unb Wiese bei der Taubentränfe, 2. Klasse, gibt 34 fr., Äcker hinter dem Wallbrunnen, 2. Kl., gibt an das Hospital, . %4. Klasse, gibt Angefangene und fertige Stickereien, sowie alle Arten Stramin, Wolle, Ltrick-, Stick- und Häfelseide, empfiehlt zu herabgesetzten Preisen M. Heß. 2130) Gieß en. Süßen Aepfelwein, die Maas zu 12 fr., verzapft über die G g. Lenz in der Neustadt. aus I. Brönners Fabrik in Frankfurt a. M. zur sichern Vertilgung aller Arten von Harz- und Fettflecken, z. B. fetten Speisen, Oel, Butter, Talg, Ltearin, Wachs, Siegellack, Harz, Pech, Theer, Wagenschmiere, Oelfarbe, Pomade ic. ic., ohne den achten Farben und dem Glanz der feinsten Stoffe zu schaden, sowie zum Reinigen der Gla«e-Handschuhe, welche dadurch auf die einfachste äßei|e stets wieder wie neu werden. — Näheres in der Gebrauchsanweisung. Zu haben in Gießen ü Flaoon 24 fr. bei j. H. F n h r. Andere Häuser, welche dasselbe zu führen wünschen, belieben sich an die Fabrik zu wenden. 2103) Gießen. Leder zum Sticken ist zu haben bei Gebhardt, dem Gesellschaflshause gegenüber. 2101) Gießen. Bei mir sind gute Zwetfchen zu verkaufen, sowie auch zwei große Holzställe zu vermiethen. a Schuhmacher Zutt. 2118) Gießen. Ein einthüriger Kleiderschrank und ein Spiegel sind zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausg. d. Blttö. 2 fl. . . 1081 Wiese im Heegstrauch, an Iobannette Jughard, F e i l g e b o t e n. 2111) Gießen. Mein Wohnhaus auf der Mäusburg ist mit und auch ohne Die dazu gehörige neue Scheuer und Stallung zu verkaufen. Friedrich Malkomesius. 2110) Gießen. Ein Sopha ist billig zu verkaufen. Wo? sagt Ausg d. Bills. 2120) Gießen. veranschlagt zu . • . 2) Ehaussirarbeit an demselben, veranschlagt zu . 3) Reparatur der Goffe an der Straße im Ort, veranschlagt zu .... 27 FolleniuS, '42. '43. Klaffe, gibt 2 fl. 14 fr., i Acker auf den Fluth- 478) graben , an K. Sack 478^iZhefrau, gibt 1 fl. Ur., Flur Nr. 39. >96/97 U. 98 2127) Gießen. Mittwoch den 19. d. M-, Nachmittags 2 Uhr, sollen die nachfolgenden Immobilien, zum Nachlaß der Moritz Wallenfels Wülwe gehörig, auf dahiesigem Rathhaus, unter den alddann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, und wird vorläufig bemerkt, daß nach der Versteigerung eine Stunde Ratifikation vorbehalten bleibt, als: 1 fl. 33 fr , 426 Acker daselbst, an PH. Euler, '42 '43- Kl., gibt 1 fl. 31 ’/.. fr., 542 Äcker links am Wie- 2125) Gießern Die Anfertigung von Sprttzenfchlauch- schrauben rc. Freitag den 21. October 1853, Vormittags 9 Uhr, soll die Fertigung von 24 Stück Schlauch- Ichrauben und deren Befestigung an , den Schläuchen, veranschlagt zu 207 fl. 36 kr., auf dem Rathhause dahier an den Wemgtt- nedmenden vergeben werden. Gießen den 14. October 1853- Der Gr. Bürgermeister 25/ /ll H 3/ 4/ 5 u. 6 46 u- 26 a Montag den 17. Oclober l. I., des Vormittags 9 Uhr, ollen auf dem hiesigen Rathhause die Holzhauerarbeiten und der Taglohn für die Gießener Stadtwäldungeu pro 1854 an Den Wenigstnehmenden vergeben werden. Gießen Den 8. October 1853. Der Gr. Bürgermeister 1 o>01H) D. Evel. i tttiS 4) Reparatur der Goffe an dem Hof der Schulwoh- _ nung, veranschlagt zu . 20 fl. 27 tr. Albach am 11. October 1853. Der Gr. Bürgermeister Balzer. 2107) Gießen. Mittwoch den 19. October l. j. Nachmittags 2 Uhr, soll eine Oantität gut erhaltener Weinfässer, im Hofe der Briefpost, öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. 2085) Gießen. Die Versteigerung von Holzhauerar beiten und Taglohn im Gießener Stadtwalde. 44/ 'ls u. 26 %69 •110'2 269 270'8 secker Weg, an E User, *42. '43. Klasse, gibt 3 fl. 10'4 h., Acker auf dem Sand, an W. Löber H, '4'- *4 2. Klasse, gibt 14'4 fr., Acker auf dem Rodt, an Dr. Gott. Schmidt, 2 Klaffe, Acker in der Lichleuau, an der Steinkaut, gegen die Hohl, an Gg. Lony, *42. '43. Klaffe, gibt 51% fr., Acker das., an Reg.-R- D. Ebel. 2106) Albach. Versteigerung von Arbeiten. Montag den 17. October 1853, des Mittags 12 Uhr, sollen folgende Arbeiten an den Wenigst- fordernden, an Ort und Stelle, versteigert werden, als: 1) Planirarbeit am sogenannten Mühlbergsweg, 540 172«) Gießen. v. Lpocheker?A.§pmsiaü>rr><8»^' wirkt belebend und erhaltend auf die Geschmeidigkezt und Weichheit der Haut, und ist daher Damen und Kindern, sowie überhaupt Per- ganz besonders zu empfehlen. sonen non zartem Teint, zum Waschen und Baden Das alleinige Depot befindet sich bei Carl Frech in Gießen und bei Valentin Wiehler in Butzbach. W4O) Frankfurt a. M. oritz Weiler, Zeil Nr. 45 zu sehr billigen Preisen bei M > der Post gegenüber, in Frankfurt a. M. Zn vermietben. 2119) Gießen. Bei Schuhmacher H. Pfeil am Neuenweg ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. 2123) Gießen. Eine schöne Stube, nebst Cabinet, ist mit oder ohne Möbel zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei H. Heichelheim Wwe, Lindenplatz Lit. A. 188. 2129) Gießen. In dem Hause, Lit. C. 76, des verstorbenen Kaufmanns Windecker sind 2 gut möblirte Zimmer, nach Belieben auchmitKammern, zu vermiethen. Näheres zu erfahren bei Frau Land, richter Mosler. 2122) G'eßen. Eine Familienwohnung >st zu vermiethen bei Wittwe Schwan am Seltersweg. 2121) Gießen. Bei C. Krauskops in der Löwengasse ist ein möblirtes Zimmer mit 2 Betien zu vermiethen und ein Ere- mitagc-Oeschen, sowie Bettzeug zu verkaufen. 2031) Gießen. In Lit. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Bei der Redaciion zu erfragen. 2114) Gießen. Eine geräumige Stube mit Kammer ist zu vermiethen bei Spengler Hilgardt. 2100) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Metzger Stoß. 2113) Gießen. Das seither von Hrn. Dr. Klein bewohnte Logis, bestehend in 6 heizbaren Zimmern, einigen Cabi« netten rc., ist zu vermiethen und den 1. Januar 1854 zu beziehen. Bemerkt wird, daß das Logis auch getrennt vcrmietbet werden kann. Georg Lamp us, Lil. C. Nr. 1. 2103) Gießen. Mehrere gut möb- lirie Zimnler, wovon das eine mit Cabinet, sind zu vermiethen und gleich zu beziehen bei M a r g u k h an der Stadtkirche. 1949) Gießen. Zwei bis drei größere freundliche Zimmer, mit oder ohne Küche, Kammer, Bodenraum u. s. w. sind in den Neuenbänen Lit. B. Nr. 65 zu vermiethen. 2102) Gießen. Eine möblirte Stube mit Cabinet ist zu vermietben bei Jacob Bogt, Bäcker. 2003) Gießen. Ein freundliches Logis, bestehend aus 3 (nach Wunsch auch nur 2) Stuben, Kammern rc., ist an eine stille Familie zu vermiethen und kann gleich bezogen werden. Will). Keller in den Neuenbäuen. 2074) G ießen. Ein Familicn-LogiS von mehreren Zimmern ist zu vermiethen bei PH. Fillmann, Marktstraße. 2028) Gießen. Eine Familienwohnung und eine möblirte Stube, welche beide sogleich bezogen werden können, sind zu vermiethen bei David Schneider. Vermischte Nachrichten. 2112) Gießen. Dienstag den 18. October, Abends 8 Uhr, beginnt der Unterricht in der Gewerb - Vereins- Rechnenschule. 2108) Gießen. Fortbildungsklasse für eon- firmirte Mädchen. Der Unterricht in der F ortbildungs- klasse der hiesigen städtischen hö- Heren Mädchenschule nimmt für das Winterhalbjahr Montag den 17. October wieder seinen Anfang. Anmeldungen zur Aufnahme werden bei dem Unterzeichneten gemacht. Balser, Freiprediqer. 2086) Gießen. Ein mit den nölhigen Schulkenntnissen velsehener junger Mensch kann als Schriftsetzer in die Leb« treten. Bei wem? sagt AuSg. d. Bltts. 2109) Gießen. Israelitische Feiertage nächsten Montag unb Dienstag den 17. und 18. d. Mrs. 2116) Gießen. Ein Scribent, welcher schon Jahre lang bei Advvcaien gearbeitet hat, wünscht, da er seine Stelle wegen besonderer Berhältnisse aufgeben mußte, an- derSwo placirt zu werden. — Da derselbe Familienvater und vermögenslos ist, so übernimmt er auch das Abschreiben von ^Schriften ic. in seiner Wohnung; auch ist ! er erbölig, eine andere geeignete Stellung ! einzunehmen. — Näheres in der Erped. d. Bltts. i 2087) Gießen. Ein braves Mäd- 1 dien vom Lande, welches kochen und alle häuslichen Arbeiten verrichten, auch gute ! Zeugnisse aufweisen kann, wird in Dienst gesucht. Wo? sagt Ausg. d. Bl. 2104) Gießen. Ein brauner Hühnerhund ist mir zugelaufen und kann gegen die Jnseratgebühren und daS Futtergeld wieder in Empfang genommen werden. I. So b I er I 2068) Gießen. Zwei brave Schreiner- oder Zimmergesellen können gegen guten Lohn sogleich dauernde Beschäftigung erhalten. Wo? sagt die Er- pedition d. Bl. 2128) Gießen. Mr Schuhmacher! Dem seit dem Ableben des Herrn Pfau Vater in Mainz gefühlten Bedürfniß, in unserer Gegend gut gearbeitetes Schuhmacherbrennwerkzeug zu besitzen, ist jetzt abgebolfen, indem das von Herrn Rein- heckcl in Offenbach verfertigte Werkzeug dieselben Eigenschaften, wie jenes des Hrn. Pfau besitzt und ebenfalls in weiteren Kreisen bekannt zu werden verdient. Bestellungen beliebe man bei Hrn. Kammmacher Keßler dahier gefälligst machen zu wollen. And) werden ausgelaufene Werkzeuge wieder neu fayonirt. Ein Schuhmacher. 1 9 liches S 9 wäscht und Wi 9 likum c meiner leiden, Bereitu in Bett 9 den bil n und i 11 leibsbri Liebel j dieses 1 eS für machen mittel fühlt, mit Je Schrift gezeigt schiedet „Betrü Heilmi T dien g. 20! gießere auch z 21 6 bis Wer? 20 mädch siger ( Erped 3i li. Dir Fürst Hr. Fi bürg; bürg; 541 eon- dungs- ?en hö- für das October 'gen zur eigneten er, iger. mit den r junger ne Leb« 83(116, 'ge ig, den nt, wel- L’ti genr- e wegen ifite, an« : derselbe ist, so >en von auch ist Stellung Erped. ■6 Mäd. und alle ich gute i Dienst er Hnh« in gegen Jltcrgdb rden. I er I. i brave können ide Be< die Er« r! it Pfau sniß, in Schub» ist jetzt i Rein- öerkieug es Hrn. en Krci- Bestel- umacher wollen, ge wie» i a ch e r. lä,97) Blankenburg. An alle Kranken! Welche stch der Ficktennadel-Bäder bedienen wollen, und unsere Anstalt nid't besuchen können, offeriren wir ein hinlängliches Quantum Ficklenuadel-Decoci von ausgezeickneier Glue zu 24 Bädern hinreichend,