Anzeigebtatt der Stadt und des Kreises Gießen. M 30. Mittwoch den 13. April 1833 Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch -nd Sonnabend. - P'-i« °e- Zayrgai.g« für «inheimische t fl. M k.. iür AaSwättig- m=l. »-»aEchl-«« t «. M k. - auäirärt« abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Grp-Sition (Eanzl-ib-rg Lu. » Nr. 1.) - ElnrncknnqSgebnhr tur sie g-wal-ei C Anzeigen aui -erschievenen Schriften sie gespaltene LorpnSzeile 3 fr. _____ Amtlicher T h e i 1. Gesetz, die Regulirung der Bache betreffend. (Schluß.) Art. 10. Wenn eine Gemeinde, an welche ein Anspruch auf Uebernahme eines Antheils an den Kosten der Regulirung eines ibre Gemarkung durchfließenden oder begränzenden Baches nicht gemacht wird, der Regulirung als fier ihre Gemarkung nad)^eikg wider^richt so hat über diesen Widerspruch, welcher bei Vermeidung des Ausschlusses binnen sechs Wochen nach erfolgter Bekannt- Ä LLS-ISL'Ä-LMi. ««*-»-■»* *»"""« einen Widerspruch gegen die beabsichtiate Regulirung erheben, so finden ebenfalls die Bestimmungen vieles Oeietzes Mwendung. emen Wderspruch Wen ne MIR p.? Regierungsbehörden (Art. 10) kann an das Ministerium des Innern Recurs ergriffen werden welcher binnen vier Wochen nach Bekanntmachung der Entscheidung der Regierungsbehörde bei letzterer angezelgt und binnen äUn9 da« Gniachten einer Gommission W^n, »„ den Grinden innechach chrer G.mar-Mchen g * .,-ch dem msprängtich M «u-fchnm, «er nach Maßgabe de« gegenwärtig Gesche« =*,„»e- B-chregnsirnngen 仫„8«. "» Ä5ÄÄ*- ÄfW chrer Wiesen denn,, worden, -der Gewerb,reibende zur Bennchm, deo ®Ä Baches zu erreichenden Zweck nicht vereinbarlich ist, den. W s itz -u Stande kommt, sowohl wegen der zwangsweisen WMLLMLtzSSA U 'm.«. •& •TF»- e« «ch-un, einer ä @ttn6c a“S&Ä“Ä tfÄ-X. so lange die Kosienooelagen i» leisten, bi« die genannten Po.»,«, oder tÄS Ä8 - -ig-ne 21)8 b'-den, Anwendung. Die Besitzer solcher Gemarkungen sind wie die Gemeinden zu behandeln und denselben Verbindlichkeit ivit vit|v/ univtrvvrrcn*. z en, LUDWIG. v. D a l w i g k. „unter Anerkennung meines Pfandrechts an den Immobilien „in A. de» Verklagten zur Zahlung des Kapitals von »125 Thaler nebst rückständigen Zinsen ä 41/ % seit dem „23. Januar 1852 an ref exp. zu verurtheilen," --dem vorgängig aber die Klage durch Edictalien in dem »Provinztal-Wockcnblatte für die Provinz Oberhesfen, im „Wetzlarer Kreis- und Anzeigeblatt, sowie im Anzeige- „blatt der Stadt und des Kreises Gießen mitzutheilen. „Worüber re. rc. W. G. Hille, . , h. I." ltelst dieser öffentlichen Ladung zugefertigt mit der Auflage, den klagenden Kirchen- kastcn zu befriedigen, oder im Termin den 30. Mai d. I., Morgens 10 Uhr, 8LrL.20- Erhaltung der Grenzen für die Breite und Tiefe der regulirten Bäche sind Grenzstein' zu feiten und, soweie es die Regierungsbehörde als nothig erachtet, die Sohlen mit Schwellen zu versehen ' 5 ’1 ' 21' ®iC ®Cn,ä6-Cit b,'Cfrö ®'lctzes stattfindenden Verhandlungen und Eingaben an die Behörden bedürfen keines Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Ctaatssieqels Darmstadt, am 19. Februar 1853. 0 Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Eine goldene Vorstecksnadel, ein glanzlederner Handschuh und eine Schleife von einem Frauenkleid. Diese Geaenstände können von den Eigenthumern auf dem Gr. Polizeibüreau dahier in Empfang genommen werden B ®fegen am 11. April 1853 Der Gr. Hess. Polizei-Commissär __________________________________ L. Rover. Edictalladung. F r o n h a u s e n. Decret in Sachen der lutherischen Kirchenkasse zu Marburg, Klägerin c. . gegen t^en Joh. Eidam III. aus Wenkbach, dermalen in Amerika unbekannt wo abwesend, er iagten wegen hypothekarischer Forderung. Dem Verklagten wird die nachstehende Klage: , ... , Kurfürstliches Justizamt! Die lutvensche Kirchenkasse zu Marburg, Klägerin gegen den jci). Eidam III. aus Wenkbach, dermalen in Amerika unbekannt wo abwesend, Verklagten wegen hypothekarischer Forderung klagt. Hat 3 Anlagen. „Laut der in Abschrift sub A. anliegenden Hypothek vom „26. Januar 1846 habe ich dem Verklagt n be:w. dessen dama- „ligen Eurator Conrad Eidam zu Wenkbach ein Darlehn von „125 Thlrn. zu 4% % verzinslich gegeben wofür mir derselbe „die in Anlage A. genannten Immobilien verpfändet hat." »Laut Bescheinigung in B. ist der Eurator jetzt todt und „der Aufenthalt des nach Amerika ausgewanderten Verklagten „unbekannt." »Dem Eurator habe ich noch bei dessen Lebzeiten vor länger ’/+ Jahr das Darlchn gekündigt, es ist jedoch Zahlung „nicht erfolgt." Ich bitte teßhalb: Besondere Bekanntmachungen.! 73?)) Marburg. Da nach der Ver-1 ordnung vom 3 d. M. die Verwcrthung der Forstnuhungeii aus den Staatsforsten betreffend, eine ermäßigte Localtare für das zum Hausbedarf aus den Staatswaldungen verabreichte Brennbolz nicht mehr besteht, j so fällt die nach dem landrathsamtlichcn . Erlasse vom 19. November 1851 (Anzeigeblatt vom 2. December 1851) unter I. getroffene Bestimmung hinweg, wogegen < die Bestimmungen unter II. und III. ferner bestehen bleiben. Marburg am 26. März 1853. Kurfürstlich Hess. Landrathsamt, gez. S u n k e l, Regierungsrath. (502) Gießen. Die städtische Lehmkaut betr. Die Stadt hat von dem Gr. Poststallmeister Kempf einen auf den Krofdorfer Weg und die alte Lehmkaute stoßenden Acker erworben, auf dem nunmehr Lehm gegen Lösung von Lehmzetteln geholt werden kann. Gießen den 31. März 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 703) Gießen. Die Ende v. Mts. fällig gewesenen Holzsteiggelder sind innerhalb 8 Tagen an die hiesige Stadlkasse zu bezahlen. Zugleich werden die Gr. Bürgermeister zu Allendorf a. d Lahn, Annerod, Großen- linden, Hausen, Heuchelheim, Kleinlinden, Rödgen und Wieseck ersucht, solches auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen am 7. April 1853. । Der Stadt-Einnehmer i Enders. 209 Contumazir-Zeit, oder auch bis dahin sich auf die Klage bei Eingestänlniß- und Ausschluß-Strafe mit Einreden einzulassen, und dient demselben dabei weiter zur Nachricht, daß alle weitere Verfügungen nur am EerichtSzimmer angeschlagen werden sollen. Fronhausen am 4. April 1853. Kurfürst!. Justizamt A m e l u n g. Zur Beglaubigung: Korne in a n n. Versteigerungen. 756) Gießen. Die Lersteigerung verschiedener Gegenstände bei der Stadt Gießen. Montag den 18. April l. I, NachinillagS 3 Uhr, sollen verschiedene Gegenstände, wie z. B. altes Gehölz, Eisenwerk, Messing, alteS Talg, alle Gewehre, Spieße ic., an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist tut Nachhause. Gießen den 9. April 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 755) Gieße n. Auf freiwilliges Ansuchen des Heirn KamnierralhS Otto zu Laubach, soll der demselben gehörende Garten, zwischen dem Bahnhof und der Lahn, gelegen, 719 sHKlstr. haltend, Montag den 18. d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause in Erb- und Eigenthum durch den Unterzeichneten versteigert werden. Wenn kein annehmbares Gebot erfolgt, soll zugleich der Versuch gemacht werden, denselben auf 6 Jahre zu verpachten. i Güßen den 10. April 185.3. In Äuftiag des Vorstehers des Gr. Onsgenchts C. Weidig. 7/17) Gießen. Vrmmkohlenliefer»mg, Dienstag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Bureau des Unterzeichneten die Lieferung von ungefähr 600 Eemnern Braunkohlen für daS hiesige Provinzialarresthaus an den Wenigstnehmcnden versteigert werden. Gießen am 11. April 1853. C onzen, Großh. Criminalkasserechner. 689) Gründ e r g. Die im Doma-1 nialwalddistrick Judeneiche, Oberförstern Grünberg, auf der eiwa 5 Morgen haltenden, mit 20 bis 25 jährigen Kerneichen, bestandenen Fläche zu erwartence Lohrinde soll Samstag den 16. April, Vormittags 10 Uhr, im Gast Haus des Wirths Schillinger zum ! Hessenbrückerhammer, nachdem den Sleig- liebhabern der Bestand zuvor an Ort und Stelle vorgezeigt worden war, abtheilungs- weise versteigert werden. Der Materialertrag ist zu 120 Centner abgeschätzt worden. Nachgebote finden keine Beachiung. Grünberg den 5. April 1853. Der Gr. Oberförster Hoff m a n n. 76/1) Gießen. Holzverstt'tgerung im Gießener Stadt- waldc. Montag den 18. April l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadiwalbe, District Annaberg, Oberwald, Brauhof:c., nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 108 % Stecken Buchen-Scheidholz, 39' '/» ir „ Prügelholz, 82% „ „ Stockholz, 2722 Willen u Re.sholz, 57 4 SlecktN Eichen-Schetdholz, 45% „ 1, Prügelholz, 62' 7» " „ Stockholz, 1352 Wellen „ Rewholz, 1853 „ •! Weiden- „ 2 % Stecken Erlen - Prügelholz, 1 // „ Stockholz, 1 // Aspen - Prügelholz, 9 If Fichien-Stockholz, 63 Wellen u Reisholz, 25 II Lerchen- » 35 Eichen-Slämme von 1351 Cbfß 4 Buchen- „ „ 263 if 6 (Sricir " L7 „ 2 Kiefirn- „ if 55 „ 7 Fichlen- „ ff 286 » 6 Eichen-Stangen „ 17% „ 173 Buchen- „ ft 56 „ 8 Fichien- 11 u 23 „ 3400 Stück Buchen-Zuckererbsen-Reiser, 112 h Dorn-Wellen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis t.Oetober d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße an der 6. Schneiße. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orie werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 12. April 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. (198) Gießen. Holzversicigerung in dem Domanial- waldc der Oberförstern Schisfenberg. Freitag den 15. April wird in den Di- strictcn Schinkerskopf, Altgehegt, Tempel, Dörnergrund und Wachholderheide, nach- verzeichneles Holz versteigert: Scheidh. Prügelh. Stocks). Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen 2 — 2 75 Elchen 1 2 10% 300 Birken 1 1 1 75 Nadelh. -— 7% 26% 2075 Aspen 1 1 — — Dornen — — — 1775 ferner: 26 Nadelholzstämme mit 437 Cubkfß., 19 Eichenstämme „ 565 „ 1776 Nadelholzstangen „ 1790 „ 21St. 6 und 7 Fuß langes Nadelpfahlholz. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr an der ersten neuen Querschneiße im Altgehegten. Eredil wird unter den bekannten Bedingungen bis zum 30. September d. I. gestaltet. Gießen am 6. April 1853. Gr Oberförsterei Schffenberg Dr. Drau di. 7/(6) Königsberg. Holzversteigerung in der Oberförfterei Königsberg. Dienstag den 19. April sollen aus den Domanialwalddiftricten Neuheeg und Lammert versteigert werden : 63% Stecken Aspen-Prügelholz, 3275 Wellen Buchen - Reisholz, 125 » Eichen- , „ 400 „ Aspen- u 127 S. ecken „ „ 1 Kiefernstamm, 9 Cubf. enthaltend, 9 Aspenstämme, 54 » „ und 9 Aspcnstangcn, 17 „ „ Die Zusammenkunft ist des Vormittags uni 10 Uhr auf der Obermühle, wo zuerst die Buchen- und Aspen-Wellen aus dem Districte Lammert versteigert werden. Steigerer, welche diese Wellen vor der Versteigerung einzusehen wünschen, wollen sich an den Gr. Förster Gisscl zu Bieber wenden. Königsberg den 9. April 1853. Die Gr. Oberförsterei Königsberg D i t i ni a r. 731) Krofdorf. Nächstkommendeii Samstag den 16. April c., dis Morgens 8 Uhr beginnend, soll zu Krofdorf im Gafthause zur Krone folgendes im Königlich-n Krofdorfer Walde lagernde Brennholz meistbietend versteigert werden: 1) im Districte L e scheu w al d 34 'Klftr. Eichen-Scheidholz, 1% „ h Knüppelholz, 210 2% Klftr. Eichen-Stockholz, 15 „ „ Reiser; 2) im Schlage Bnchwald ,141 Klftr. Buchen-Durchforstungs-Reiser; 3) im Schlage Kühbett 60 Klftr. Birken-Scheid- u. Knüppelholz, 120 „ u Reiserholz, 749 ii Buchen-Schlaghol,-Reiser. Krofdorf den 9. April 1853. Der Königl. Oberförster G ü m b e l. 75U) Garbenteich. Holzverstelgenmg im Garbenteicher Gemeindewald. Montag den 18. April l. I., von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Iohanneshölzchen, nachverzeichnetes Holz versteigert werden : 24 Stecken Kiefern-Scheidholz, 17 „ „ Prügelholz, 15% „ „ Stockholz, 2750 Wellen „ Reisholz, 49 Kiefern - Baustämme. Die Zusammenkunft ist in dem genannten District. Garbenteich am 11. April 1853. Der Gr. Bürgermeister Schwarz. 708) Daubrin gen. Holzversteigerung im Daubringer Gemeindewalde. Freitag den 15. April l. I., Morgens 10 Uhr, sollen in hiesigem Gemeindewalde, District Buchenberg : 102 Stück Eichen-Baustämme, 1908 Cubikfuß enthaltend, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist bei der Wohnung des Unterzeichneten. Der Gr. Bürgermeister Hämmerle. 730) Gießen. Nächsten Freitag den 15. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, sollen in hiesiger Infanterie-Kaserne eine Parthie alte Bettteppiche, ein gußeiserner Kessel, % Ohm haltend, ein eiserner Kroppen, eine eiserne Kette, 24 Fuß lang, mehrere alte Bänke, eine Parthie Kammbreiter von Eichenholz mit eisernen Haken und sonstige Gegenstände, hegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 12. April 1853 Peppler, Major. 697) Frankfurt a. M. Vom 23. Mai anfangend und folgende Tage werden in Frankfurt a. M. die in den zollamtlichen Lagerhäusern daselbst lagernden unversteuerten amerikanischen Tabak, nach- stehenden Verzeichnisses, öffentlich versteigert: circa 200 Ballen o. Brasil, u 20 ft Ambalena, u 120 fl Cuba, fl 46 II Cutnanacoa, ff 120 II Domingo, ft 6 II Emeralda, ff 10 II Geron, ff T u Havanna, ft 27 Kisten Florida, fl 7 Fässer Kentucky, fl 35 ff Maryland, H 4 ff Maysville, II 170 Ballen o. Collis Portorico, 11 36 ti Varinas, ft 11 ft „ in Rollen- 732) Al te n st edten. Hausyerkauf. In Alienstedten bei Hohensolms ist ein zweistöckiges, vor ohngefähr 10 Jabren erbautes Wohnhaus, nebst Hofraum, Scheuer und Stall von Eichenholz, zum bewohnen oder auch auf den Abbruch zu verkaufen. Auch sind daselbst mehrere Eichen-Bohlen und Eichen-Bretter, sowie ein Webstuhl zu verkaufen. 709) Gießen. Bienenstöcke mit Bienen sind billig zu verkaufen. Näheres ist in der Redacl. d. Bltts. zu erfragen. 770) Gießen. Deutschen Kleesaamen in ausgezeichneter Qualität bei I. G. Appel. Reelle Proben davon liegen zur Ansicht l 768) Gießen. Frau Hofrath Wehn bei Otto Kolligs, große Gallengasse,! ist Willens, ihren Garten auf ver Schoor Nr. 4 neu daselbst. nahe an der Eisenbahn neben Dan. Wirth F e i l g e b o t e n. 765) Gießen. 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Eine Parthie Bur- baum -u Garten-Einfassungen ist zu verkaufen. Wo? sagt Ausg. 0. BlttS. ! gelegen, aus freier Hand zu verkaufen. ; Liebhaber wollen sich an den Unterzeichneten wenden. Gießen den 12. April 1853. C. ^Leidig. I 762) Gießen. 20 Centner gutes Grummet sind zu verkaufen bei Seiler Huhn. 695) Gießen. Weiße Maulbeer- stämmchen, zu 1 bis 3 fl. per 100 Stück bei Dr. Stein. Zu vermiethen. 763) Gießen. Mehrere gut möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei H. Hochstätt er, der Aula gegenüber. 771) Gießen. Im Gesellschaftshause bei Hofg.-Secret. Stürz Wirtwe ist ein möblirteS Zimmer mit Sopha zu vermiethen. 759) Gießen. Das von Schneider Hoffmann bewohnte Logis in meinem Hinterhaus, ist anderweitig zu vermiethen und kann am 1. Juni d. I. bezogen werden. Hartmann Möhl, Wallthorstraße. 761) Gießen. Das seither von Hrn. Dr. Schüler bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und gleich beziehbar. L. König. 758) Gießen. Das von Margaretha Dambmann bewohnte Logis in meinem Vorderhause, bestehend in einer Stube mit Cabinet, Küche, Kammer, Keller und Holzplatz, ist bis zum 15. Mai d. 3- anderweit zu vermiethen. Hartmann Möhl, Wallthorstraße. 211 456) Gießen. Das seither von Wittwe Seipp bewohnte Hinterhaus ist anderweit zu vermielhen und sogleich zu beziehen. D i ck o r e. 767) Gießen. Im Busch'schen Garten ftnb mehrere möblirte Zimmer zu vermielhen. 743) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermielhen bei Jean Gertig. 74?)) Gießen. Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermielhen bei Salomon Heichelheim, Wallthorstr. neben dem Darmstädter Haus. 737) Gießen. Bei Hofgerichts- Advocat Kraus ko Pf sind einige möblirte Zimmer mit Cabinetten zu vermiethen und können sogleich bezogen werden. 741) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei F. Lotse. 742) Gießen. Ein gut möblirtes Zimmer ist zu vermielhen und sogleich zu beziehen bei Marg ut h an der Sladtkirche. 668) Gießen. In der Haubach'- schen Behausung in der Löwengasse ist ein Logis zu vermiethen, welches noch im Laufe d. Mts. bezogen werden kann. Näheres ist bei Daniel Wirth zu erfahren. 735) Gießen. Ein möblirtesZimmer ist zu vermiethen bei Metzger Carl Sack auf dem Seltersweg. 736) Gießen. Das seither von Hrn. Revisor Stock bewohnte Logis ist anderweit zu vermielhen. C. Hensel. 725) Gießen. Mehrere Familien- Logis sind zu vermielhen bei Schuhmacher Pb. Pfaff, Kaplansgasse. 696) Gießen. Im unteren Stock des Müller'schen Hauses vor dem Sel- tersthor sind zwei aueinanderstoßende möblirte Zimmer zu vermielhen. 663) Gießen. Eine kleine Familienwohnung, bestehend aus einer großen Stube, einer Kammer, Keller und Mitgebrauch der Waschküche, ist in meinem elterlichen Hause in der Löwengaffe zu vermiethen. Liebhaber hierzu wollen sich an mich wenden. F. Berg. Schuhmacher. 633) Gießen. In Lit. D. Nr. 12 auf der Mäusburg ist ein Familien-Logis zu vermiethen und kann alsbald bezogen Werden. 622) Gießen. In dem Groß- mann'scheu Hause auf dem Lindenplatz sind mehrere Logis zu vermiethen. 664) Gießen. In Lit. D. Nr. 19 nni Markt ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet und Sopha zu vermiethen. 663) Gießen. Im RaibschöffSeipp'- schen Hause am Selterser Thor ist ein möblirtes Zimmer mit oder ohne Cabinet zu vermiethen und das Nähere bei Hofgerichtsrath Schäffer zu erfragen. 659) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermielhen und gleich beziehbar bei Louis Busch, i 723) Gießen. Bei Schuhmacher i Junker ist ein Logis zu vermiethen. Vermischte Nachrichten. 734) Gießen. Bei der heute statt- gefundenen Verloosung der Schuldverlchrei- bungen des Gesellschafts-Vereins sind die Nummern 127, 142 und 217 herausgekommen, was mit dem Anfügen zur Kcnnt- niß der Betheiligten gebracht wird, daß von den erwähnten Schuldverschreibungen die Zinsen nur bis 1. Juli d. I. bezahlt werben. Gießen den 6. April 1853. Der Gesellschafts-Vorstand. 769) New-York, 11. März. Nachstehende, in der hiesigen. Staats- Zeitung erschienene „Gegen-Erklärung" möge dazu dienen, zu ermessen, was von den öffentlichen „Dank-Adressen" über Verpflegung und Behandlung auf Auswanderer-Schiffen in der Regel zu halten ist. — „Gegen-Erklärung: Wir Endcsuiikerschriebene, die wir am 23. December 1852 mit dem Bremer Barkschiffe »Beta," Capt. G ustavus, von Bremerhafen aus nach New-York absegellcn, bezeugen hiermit durch unsere Namensunterschrift: 1) daß sowohl die Localitaten des Schiffes, wie auch das Schiff selbst, bei unserer Abfahrt schon sich in desectem Zustande befanden, z. B., daß die Cajüte weder zugemachl werden konnte, noch in den Speigaten derselben sich Stöpsel befanden, so daß das Wasser von der Lichtseite ftetS frei durch die Cajüte lief und unsere Kisten durchnäßte, und der Zinkbeschlag dermaßen zerfetzt war, daß bas Werg zwischen den Planken am Bug des Schiffes lang heraushing; 2) daß jenen Nebelständen an der Cajüte trotz aller Beschwerden nicht abgeholsen wurde, biS einer der Passagiere, Th. Bracklow auS Altona, nach längerer Zeit selbst Stöpsel zu den Speigaten anfertigte; 3) daß die Behandlung der Passagiere abseiten der Steuerleute eine wahrhaft rohe war, bis es den Passagieren gelang, ihnen durch vereinte energische Opposition zu imponiren; 4) daß anfänglich eine Reinigung der Localitaten wegen Mangels an Reinigungsrequisiten nicht gehörig beschaff- werden konnte; 5) daß die PrivelS in einem schaudererregend schlechten Zustande sich befanden; 6) daß die Steuerleute, ganz besonders aber der Obersteuermann, einige wüste und blödsinnige Passagiere zu den gemeinsten Zoten und Zänkereien stets aufhetzten und animirtcn, auch mit einigen leichtfertigen WetbSleuten Unanständigkeiten trieben ; 7) daß das Fleisch dermaßen verdorben war, daß es sehr häuflg über Bord geworfen weiden mußte und wir erst in den letzten 10 Tagen unserer neunwöchentlichen Reise gutes und genießbares Fleisch erhielten; 8) daß die Kost überhaupt so mager und schlecht bereitet wurde, daß es erst einer energischen Oppofition bedurfte, um sie ohne Ekel genießbar zu e>- halten • 9) daß wir trotz unseres Verlangens vom Capitän nid)t zu erfahren vermochten, welche Proviantlieferung uns gesetzlich zukomme; daß Brod nie in zureichender Masse verabreicht ward und wir fortwährend klagen mußten, um nur so viel desselben zu erlangen, als zur nothdürftigen Stillung des Hungers nothwendig war; 10) daß der Agent des Schiffsrheders Pokrantz, welcher in dessen Auftrage und Namen die Werbung der Passagiere und die Erpedition des Schiffes besorgte, die Setzung eines Ofens in de,- Cajüte versprochen hat, aber dieses Versprechen nicht erfüllt worden ist, und daß endlich 1l) unser Schiff bei Stateu Island liegen blieb und wir per Dampfboot in d„i Hafen von New-York befördert wurden, wodurch wir also die uns laut Contract zustehendc Frist von 48 Stunden, während welcher wir, selbst und unsere Effecten an Bord bleiben und wir uns nach einem passenden Logis in der Stadt umsehen konnten, verloren. Nudalph Nischt, Gottlieb Kirkmann, I-h. Priesmann, M. Heidenreich, Gottlieb Hellmann, Jos. Hafner, Fr. Heinecke, Andreas Gebhard, Markus Kerbig, Carl Friedr.'Köhler, Christoph Heinrich Pape, Joh. Müller, Andreas Schnell, Theodor Hraüüow, Theodor Hußmann, Christiane Finke nebst Familie. Unterzeichneter, indem er diese Beschwerde unterschreibt, legt hie, mit zugleich Protest ein gegen den Mißbrauch seines Namens unter der Dank-Adresse inder R. Y. Staats-Zeitung vom 26. Februar 1853. Heinrich Meyer. Sämmtliche unter der Dank-Adresse unterschriebenen Böhmen haben noch eine stärkere Beschwerde, welche bereits nach Europa abgesandt ist, unterzeichnet." 212 645) Gieße n. Tapeten-Reste für mehrere Hundert Zimmer, von 5 bis 10 Stück, worunter ganz feine Glanztapeten, sowie auch solche von geringerer Qualität, welche letztere ich zu 8 kr. das Stück erlasse. _________________________________________________________________H. Hoch st ä L t e r. 733) Gießen. 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Ich zeige einem »et» | ehrlichen Publikum hiermit ergeben ft an, daß ich mich als Schneidermeister dahier etablirt habe, und bitte, unter Zusicherung prompter und te etiler. Bedienung, um geneigten Zuspruch. 1 Meine Wohnung ist bei Weg- und Wiesenwärter Zinßer m der Hintergasse Lit. A. Nro. 44. Emil Zinßer. 737) Wieseck. Die eoneessionirle Agentur von C. Sliebe in Wieseck befördert Auswanderer frei von Gießen ad über Bremen nach allen Häfen Amerikas zu den billigsten Preisen und reellsten Bedingungen. ~ 700) Gießen. Ein ordentlicher Junge kann sogleich bei mir in die Lehre treten. I. E. Kratz, Buchdrucker. 634) Gießen. Tanzunterrichts-Anzeige. Den nächsten Monat Mai werde ich hier wieder Tanzunterricht ertheilen und empfehle mich bis dahin zu gefälliger Theil- nahme. L. Sie biet). 213 600) Frankfurt a. M. Einladung zum Abonnement auf das zweite Quartal 1853 des Frankfurter Anzeigers. Abonuementspre?s für Frankfurt 45 fr. per Quartal; für auswärts bei allen Postämtern Deutschlands, gemäß dem neuen Regulativ, mit unbedeutendem Postaufschlag. Alle Postämter nehmen Bestellungen an. Der „Frankfurter Anzeiger" bringt Erzählungen, Novellen, Gedichte, Miseellen, Schach-, Rechnen-, Räthsel- re. Aufgaben; Pariser Mvdebericht mit Modebild; das Allerneueste in Häkel-, Stick-, Strick», Filet» und Bandarbeiten mit Abbildungen-; pvpulär-tviffenschaftliehe Abhandlungen; für Künste und Handwerke zeitweise lithoqrapbirte Abbildungen der neuesten Möbelgarnituren; Polizei-Chronik; Feuilleton für ^Heater und Concert; täglich (unter der Rubrik : „ZWas giebt es StcneS ?") eine kurze, bündige, aber vollständige Rundschau auf dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Lebens, wodurch dem Leser das sehr oft unerquickliche Durchseheu großer politischer Zeitungen erspart wird; ein vollständiges Coursblatt der hiesigen Börse, Getreide-, Oel- und Branntwein-Berichte; das Frankfurter Amtsblatt im Aus Wz Inseraten kann bei der großen Verbreitung des „Frankfurter Anzeigers" der beste Erfolg gnrantirt werden. Die hierorts vorlomnicndcn amtlichen Versteigerungen müssen laut stadtgerichtlichem Deeret in diese m Blatte bekannt gemacht werden. Probeblä'ttcr stehen auf Verlangen gratis zu Diensten. Frankfurt am Main im März 1853. Die Expedition. 727) Gießen. Deutscher Phönir, Versicherungs-Gesellschaft in Frankfurt, versichert zu den billigsten Prämien und ertheilt der Unterzeichnete gerne jede gewünscht werdende Ausschlüsse. I. Nppcl, Agent. 728) Gießen. Berlinische Lebens-Versicherimgs-Gcsellschtlst. Mil Schluß 1852 hat die Gesellschaft das 16te Jahr ihres ersprießlichen Bestehens zurückgelegt. In diesem Jahre ergaben sich manche Todesfälle durch Cholera und andere Krankheiten; dennoch ist der gute Fortgang der Gesellschaft behauptet und sind die Anmeldungen und'Ausuahmeli gleichmäßig geblieben. Es zeigte sich Ende 1852 ein versicherter Bestand von 7223 Personen mit Acht Millionen 390,200 Thalern, so wie in dem Jahre 173 Todesfälle mir 227,700 Rlhlr. angemeldet wurden. Eine gute Dividende des zurückgelegten Jahres steht den Interessenten erneuert in Aussicht. Geschäfts-Programme werden von den Agenten der Gesellschaft, sowie in unierm Bürean, Spandaiier Brücke Nr. 8 unentgeldlick ertheilt. Berlin, den 15. März 1853. Direktion der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschast. Vorstehende Bekanntmachung bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß. Gießen im April 1853. /ranz Peppler & Camp., Agenten der Berlinischen Lebens-VersicherungsGeseUschaft. 700) Darmstadt. Von Herrn lungshäusern Rischmüller und Löscher in Consul Bollermann in New-Uork, Herrn New-Aork, und G. W. Gail in Baltimore, Consul Schwendler in Frankfurt a. M., Herrn Rechtsanwalt Schücking in Washing- Herrn Consul Gräbe daselbst, den Hand- ton und mehreren Handluiigshäusern in Deutschland unterstützt, besorge ich alle Rechts - und Erbschastsannele- genheiten, welche ein Zusammenwirken in Amerika und Deutschland nothwendig machen. Bezügige schriftliche Aufträge öder Anfragen werden frankirt erbeten. Darmstadt den 5. April 1853. K. Vuckner, Hofgerichts »Advoeat. 703) Frankfurt a. M. Soliden Gefchäftsieuten und Privaten ist eine Gelegenheit geboten, sich durch Uebernahme des Verkaufs eines sehr soliden Artikels gegen schöne Provision einen Erwerb zu gründen und belieben sich unter B. L. N. 4 post restante und franco Frankfurt a. M. zu melden. A u s z u l e i h e n. 733) Gießen. Bei der hiesigen Leichenkassegesellschast ist ein Capital von LOGO ft. zu 5 pCt. Zinsen und gegen doppelte Sicherheit auszuleihen. Gießen den 11. April 1853. Schassstädt I. 772) Lick. 230 fl. VormundschaftS- gelder liegen gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit bei Carl Schnabel, i Vormund, wohnhaft in Lich. 214 Assisen des II. Quartals l. I. Ur th ei le: Am 9. April wurde Jakob Steinhäuser 111. aus Butzbach, bezüglich der Anklage wegen Anstiftung zur Brandstiftung und des Versuchs einer Brandstiftung frcigcsprochen; dagegen wurde der 14jährige Urdan R o ckemcr von da, wegen Brandstiftung in eine Coirectionshausstrafe von 5 Jahren, wegen begangenen Diebstahls aber, zu einem gerichtlichen Verweis verurtheilt. Am 11. April, Vormittags, wurden Konrad und Kaspar S-bmidt aus Oberohmen wegen versuchten Raubs, Ersterer in eine Correctionshaus- strase von 1 Jahr und 6 Monate, Letzterer aber in eine solche von 1 Jahr und 3 Monate ver- urlheiit. Denselben, Nachmittags, wurde Karl Wolf aus Schotten wegen ausgezeichneten Diebstabls in eine Correctionshausstrafe von 1 Jahr verurtheilt. Provinzial - Strafgericht. U r t h e i l e : Am 12. April wurde Joh. Jakob Ploch aus Alsfeld wegen Maj.'stätsbeleidigung. so wie chegen Verletzung der Amts- und Dienstehre in eine Correctionshausstrafe von 6 Monaten verurtheilt. Denselben wurde Johannes Diehl II. aus Felda wegen Schriftfälschung in eine Gefängniß- strafe von 14 Tagen verurtheilt. Anklage: Den 15. April, Nachmittags 3 Uhr, gegen Philipp Simon, Schneider, zu Gießen, wegen Gewaltthätlgkeit; Vertheidiger Gr. Hofger.-Adv. Rosenthal. Angekommene und abgereiste Fremden vom 8. bis II. April 1853. Im Verlage von G. D. Brühl I. in Gießen sind vorräthig und zu haben: Eisenbahn-Fahrten: Druck unv Beklag ver G. L). Lrübl'scken Buck- und Steinvruckerei. nach neuester Vorschrift, sowie die . /ormularien für die Gr. Ortsgerichte I n den Gasthäusern. 3mHappen: Hr. v. Ettinghausen, Prof. v. Wien; Hr. Schloß, Stud. v Frankfurt; Hr Jäßle, Lehrer v. Stuttgart; graul. Ziegler v. Hersseld; Hr. Bremser, Baurath v. Stettin; Hrn. Kaust. Encke v, Ilmenau, Oppenheim v Köln, Rausche v. Braunschweig, Ascher v. Berlin, Lindheimer v. Frankfurt, Pfeiffer v. Zeulenrode, Holzschuh ».Schlitz, Naumannv. Sebnitz, Leser v. Frankfurt, Sauber v. Berlin, Hensel v. Coburg, >'