der Stadt und des Kreises Gießen. Jfä Mittwoch den S. November 1833. «rschnnt wöchentlich zwei Mal: Mttwnch und Sonnabend. - Preis des Zechrgaug« für Ainheimische l ff. 30 kr., für Auswärtige i-ol. PsffaufschtagS 1 ff. 8» fr. - iluiwärtS abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition cCanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) - EinrückungSgebuhr für d,e gehaltene EorvuSze.le - fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene EorpuSz-tle 3 fr. Amtlicher T h e L l. Inhalt des Gr. Hess. Regierungsblatts vom 27. October 1853, Nr. 46. 1) Berordnunq, das Bauwesen und die Ausübung der Baupolizei in der Provinzialhauptstadt Gießen bete. — 8) Bekanntmachung, den zollfreien Einlaß von Getreide, Hülsenfrüchten, Mehl und anderen Mübleniabrikaren bete. — 3) Zusammenstellung der Ergebnisse der Staatsschuldentrlgungskaffe- Rechnung für 1850. — 4) Bekanntmachung, die Ergebnisse der Verwaltung der allgemeinen geistlichen Wittwen-Kaffe vom Jahre ISSl bete. — 5) Bekanntmachung, den Steuerausschlag zur Bezahlung des Gehalts des Oberrabbinen zu Offenbach für das Jahr 1853 bete. — 6) Dienstnachelcht. — 7) Steebfall._____________________________________________________________________________________________________________________________________ - - Verordnung, das Bauwesen und die Ausübung der Baupolizei in der Provinzialhauptstadt Gießen betreffend. 8 U D W I G III. von Gottes Gnaden G roßherz o g von Hessen und bei Rhein 2C. 2C. Wir haben Uns gnädigst bewogen gefunden, in Bezug auf das Bauwesen und die Ausübung der Baupolizei in Unserer Pro- vinziUhauptstadt Gießen, zur Ergänzung der Verordnung vom 4. November 1845, Folgendes zu verordnen : §. 1. Unter umzubauenden Gebäuden, worauf die Vorschriften in §§. 19 und 20 der Bauordnung Anwendung finden, sind diejenigen zu begreifen, deren innere Eintheilung der Dachconstruction eine Aenderung durch alle Stockwerke erleidet, oder bei welchen in wenigstens zwei Stockwerken sämmtliche oder doch der größere Theil der Umfangswände durch Abbruch und Wiederaufführung, wenn auch mit Verwendung des alten Materials, erneuert werden sollen. §. 2. Insofern in hölzernen Gebäuden keine größeren Feuerungen, wie z. B. bei Back- und Brennöfen, Bier-, Branntwein- unb Destillirkeffeln re., und keine Werkstätten angelegt sind oder angelegt werden, zu deren Betrieb Dampfkraft erforderlich und in welchen eine Anhäufung von brennbaren Stoffen nicht zu vermeiden ist, wie z. B. in Schreiner- und Seilerwerkstätten ic., kann, unter Beobachtung der Bestimmungen in §§. 27 und 28, der Umbau eines einzelnen Stockwerkes zwar auch ferner von Holz gestattet, nach Vollzug einer solchen Bauveränderung aber soll künftig die Erlaubniß zum Umbau eines weiteren Stocks in dem nämlichen Gebäude erst nach Ablauf von fünf Jahren gewährt werden. Sollte sich jedoch der Umbau eines einzelnen Stockwerkes vor oder bei dem Aufbruch aus baupolizeilichen Rücksichten nicht als ausführbar erweisen, ohne daß derselbe zugleich auf ein zweites Stockwerk erstreckt würde, so müssen sämmtliche Umfangswände des Gebäudes nach §. 1 von Stein aufgesührt werden. §. 3. Der Neubau von Holz kann ausnahmsweise, jedoch nur bei sehr beengten Räumlichkeiten, gestattet werden, insofern nachgewiesen wird, daß das Gebäude durch die Entziehung des für die steinernen Umfangs- beziehungsweise Brandmauern erforderlichen größeren Raums seine bisherige Brauchbarkeit verliere. §. 4. Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage ihres Erscheinens im Negierungsblatte in Kraft. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmstadt, den 10. October 1853. CL. 8.) LUDWIG. v. Dalwigk. Bekirnrrtm achrrng, den zollfreien Einlaß von Getreide, Hülsenfrüchten, Mehl und anderen Mühlensabrikaten betreffend. Nachdem die Regierungen der Zollvereinsstaaten übercingekommen sind, die nach der Bekanntmachung vom 10. September d. I. (Regierungsblatt Nr. 38) beschlossene Einstellung der Erhebung des Eingangszolls für Getreide, Hülsenfrüchte, Mehl und andere Mühlenfabrikate, nämlich : geschrotete und geschälte Körner, Graupe, Gries und Grütze, gestampfte oder geschalte Hirse, auf die Zeit bis Ende September des künftigen Jahres anszudehnen, so wird Ließ hiermit in Folge Allerhöchster Ermächtigung zur öffentlichen Kcnntniß gebracht. Darmstadt, den 22. October 1852. Aus Allerhöchstem Auftrage: Großherzoqliches Ministerium der Finanzen. F. v. S ch e n ü. Reissig« 578 Zu 9?r. St. A. G. 8335. Betreffend: Die Ausführung des Gesetzes über die Einrichtung des Bezirksraths. Gießen nm 29. October 1853, Das Großherzoglich Hessische Kreis-Amt Gießen an sämmtliche Gr. Bürgermeister des Kreises. Pn*cr Hinweisung auf meine Bekanntmachung vom 17. l. M., in Nummer 85 des Anzeigeblatis amtlicher Theil, forden ich Sie in Gemäßheit des Art. 8 des Gesetzes vom 10. Februar l. I. auf, zu Ernennung der in jener Bekanntmachung bestimmten Bevollmächtigten durch den Gemeinderath, wozu auch Sie und die Beigcordneten gehören, zu schreiten. •5$ mache Sie hierbei darauf aufmerksam, daß die Ernennung der Bevollmächtigten unter Beobachtung der für die fdjluffe des Gemeindcraths in der Gemeinde-Ordnung vorgeschriebenen Formen zu erfolgen hat und daß der Zusammentritt des Oesanimt-.Ortsvorstandes, zu Vornahme jener Ernennung, erst dann stattfinden darf, wenn die Einladung acht volle Tage vorher geschehen ist. Daß dieser Termin wirklich eingehaltcii worden ist, dies haben Sie. durch das Einladungsschreiben und darrniter zu fetzende Jnfinuatious-Bescheiniguug urkundlich uachzuweifen. Ueber die Ernennung der Bevollmächtigten haben Sie nach dem nachfolgend abgcdruckren Muster Protokoll aufziinchmen iiiid dafielbe umstehend nebst der gedachten Insinuations-Bescheinigung an mich einzusenden. Für die Skadt Gießen erscheinen sämmtliche Stadtvorstaudsmitglieder als Bevollmächtigte, cs wird daher der hiefioe Gr. Bürgermeister ein Verzeichniß dieser Mitglieder cinsenden. Küchle r. Kreis trr Wahldistrict. Gemeinde PeotoeolL über die Ernennung von PevollmächtigLen zur Wohl -es Pe;rrksraths. Anwesende: Geschehen den Da die Gemeinde . . . Seelen zählt, dem Gemeinbe- Vorstand also nach Art. 8 des Gesetzes vom 10. Februar 1853 zukommt, Behufs der obenbcmerkten Wahl Bevollmächtigte ans feiner Mitte zu ernennen, so find deshalb auf die anliegende, von Gr. Krcisamt erlassene, Aufforderung sämim- liche Mitglieder des Gemeinde - Vorstandes zur heutigen Versammlung eingeladcu worden und die zur Seite bemerkten cr- fchieneu. Es wurde befchlossen, daß zur Abstimmung für die Wahl deS Bezirksrathes in oben bemerktem Wahldistrict von dem Gemeinde-Vorstandc hiermit bevollmächtigt sein soll. ___________________________________________Unterschriften:__ b'^00. Gießen am 5. November 1853. betreffend. Das verbot des Ankaufs von Kartoffeln zum Brandweinbrennen und zur Stärkemehlfabrikation. Das Großherzoglich Hessische Kreis-Amt Gießen an sämmtliche Großh. Local-Polizeibeamte des Kreises. Uriter Bezug auf die diesseitige Bekanntmachung vom 13. v. Mts. wird noch weiter Folgendes verfügt: Ausländer Kartoffeln im Großherzogthum aufkaufen, so dürfen solche nicht fpq(ett5 auf Vorzeigung der amtlichen Bescheinigungeii, wornach die Käufer weder Brandweinbrenner noch Stärkemehlfabrikanten sind, verabfolgt, sondern cs müssen diese Bescheinigungen erst an mich zur näheren Prüfung eingesendet werden, worauf den Lokal-Polizeibeamten Nachricht: ob die angekansten Kartoffeln verabfolgt werden können oder nicht, — zugehen wird. K ü ch l e x. 579 Bekanntmachung, ( die gesetzlichen Forderungen an Studirende ans dem Sommersemester 1853 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 17. September d I. mittelst specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 12. November d. I. geltend gemacht werden, widrigcnsallö dieselben den ih:>cn'durch Art. 136 der Statuten zugewiesenen Vorzug verlieren. , , Gießen am 29. August 1853. (1791) Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen Besondere Bekanntmachungen. 2318) Gießen. Diejenigen, welche mit der Bezahlung des 18. bis 23. Ziels iucl. Gewehrgelder noch im Rückstände sind, werden hiermit aufgefordert, solche unterhalb 8 Tagen an die hiesige ^taduaf,e um so gewisser zu entrichten, als soust gegen die Säumigen das gesetzliche Zwangsverfahren erngeleltet werden wrrd und muß. Sodann dient Denjenigen, welche die Quittungen deshalb vielleicht nicht ganz genau wissen sollten, mit Nachricht, daß im Ganzen 13 ft Ä2 kr incl. des 1 Zwangsverfahren verschont bleiben wollen. Gießen am 7. November 1853. tit den gedruckten Büchelchen nicht zusammen besitzen und welchen Zielen sie noch im Rückstände find, zur weiteren st. Angelds bezahlt sein müsset!, insofern sie vom fraglichen Der Stadt-Einnehmer Enders. 2317) Gießen. Die vom 3. und 4. Ziel noch rückständigen Eommunalsteucrn pro 18-53 sind innerhalb 8 Tagen an die hiesige Stadtkasse um so gewisser zu bezahlen, alö sonst gegen die Säumigen das gesetzliche Zwangsverfahren eingeleitet werden wird und muß. Gießen am 7. November 18-53. Der Siadl-Einnehmer Ende r 6. Versteigerungen. 2316) Gießen. Dienstag den 20. December, Nachmittags 2 Uhr, sollen die Immobilien der Adolph Schmidts Kinder, aus dahiesigem Rathbaus unter den . alsdannn bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur ölUftr. 71148 6 Hofraithe an der Stadipforte, an W. Flett, gibt 2'/4 fr. abgel. Grundrente, 7333 9 Hof aitbe, % Scheuer das., an A. Andr. Möhl und Wilh. Jacobi, 7s»; 7 Hofraum daselbst, 7387 2 Hofraum, Mistenstätle das., 27203 253 Garten auf der Rodthohl, 2. Klasse, gibt 33 fr. abgel. Grundrente. Gießen den 5. November 1853. Gr. Ortsgericht: D. Ebel. 2313) Gießen. Arbeitsverstcigerung bei der Stadt Gießen. Donnerstag den 10 November 1853, Morgens 9 Uhr, sollen auf dem Rathhausc dahier folgende Arbeiten an den Wenigstforderndcn vergeben werden: i) die Anfertigung von 102 Baumlöchern, veranschl. zu.......13 fl. 36 fr. 2) die Erneuerung der Weggräben an der alten Steinbacher Straße, veranschlagt zu . . . - 50 „ — „ Gießen den 4. November 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Edel. 2263) Gießen. Holzverstcigerung in der Obcrförstcrci Schiffenbcrg. Freitag den 11. d. Mts., wirb in den Domanialwald - Districien Schinderskopf, Rabenpfuhl, Tempel, Dörnergrund und Brauhof, nachverzeichneles Holz versteigert: Scheidh. Prügelh. Slockh. Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen 4 57i 4 450 Eichen 2 4 27» 250 Nadelh. 11 25’4 19 367a Stammholz Stangenholz Zahl Eubikf. Zahl Cubikf. Eichen 1 104 — — Nadelh. 6 76 61 195 Credit bis 'zum 31. März 1854. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem Kleinlindener Weg am Schinderskopf. Gießen am 3. November 1853. Gr. Oberförsterei Schiffcnberg Dr. Draudl. 2367) Oppenrod. Donnerstag den 10. d. Mts., des Nachmittags 1 Uhr, soll die Lieferung von circa 20 Malter Schuibesoldungsfrucht auf dem Büreau deö Unterzeichneten an den Wenigstnehmenden versteigert weiden. Oppenrod am 5. November 1853. Der Gr. Bürgermeister WeiS. 2322) Gießen. Mvntag den 14. d. Mts., Morgens um 9 Uhr, ! werden in meinem Hanse circa 590 ^Flaschen feinster i Düsseldorfer Punsch-Essenz gegen gleich baarc Zahlung versteigert. Proben werden bei der Versteigerung verabreicht. P h> Lei b. F e l l g e b o t e n. 2323) Gießen. Gute Sorten Aepfel-, Pflaumen-, Sauerkirsch- und Zwetschen- Bäumcben, sämmtlich schön und stark, Wia- terlattich-Pflanzcn, sowie getrocknete Sauerkirschen verkauft L. Hartmann in ter Schanz. 580 1726) Gießen. Valentin Wießler in Butzbach. wirkt belebend und erhaltend aus die Geschmeidigkeit und Weichheit der Haut, und ist daher Damen und Kindern, sowie überhaupt Personen von zartem Teint, zum Wasck'en und Baden ganz besonders zu empfehlen. Das alleinige Depot befindet sich bei Carl Frech in Gießen und bei i'iStütk INS len! NoniqM Keife M * X' ' " Z ' Z V - * ‘ • . c— /y ■<7* '' . vL>wkbtbrn^i.I>pee«irii'.j-«»vr!!lonibaeoo7D^/ 2179) Gieße n. fc m inanuel-Federn' (Tlumes Diamant.) Eine sich stets gleichbleibende, für jede Hand passende Feder, welche wegen diesen Eigenschaften und ihrer höchst geringen Unabnutzbarkeit bereits eine Berühmtheit c>langt hat. Dieselben sind verschiedenartig gespitzt, fein, mittel und stumpfe Die Dose, enthaltend 100 Stück, kostet I fl. 40 fr. Jede Feder, welche nicht die deutlich gravirte Firma der englischen Fabrik ..KiMHsaiiiscl-F.” trägt, ist als unächt zu- rückznweisen. Haupt-Niederlage für Gießen bei August «Hoffmann am Kirchenplatz. 2181) @ i e_6 e ». Des Kgl. Preuß. Kreis - Physikus Doetor Ko eh's KRäüTEIS. BOMBOBTS bewahren sich ununterbrochen,' vermöge ihrer reichhaltigen Bestandtheile der vorzüglichst geeigneten Kräuter- und Pflanzensäfte, gegen Husten, Heiterkeit, Rauheit im Halse, Verschleimung !c., indem sie in allen diesen Fällen lindernd, reizstillend und besonders wo.lthuend einwirken. — Dr. Koch s Kräuter Bonbons werden in gestempelten Original-Schachtel» ä 36 fr. und 18 fr. fortwährend nur verkauft bei ' Carl Frech in Gießen und Valentin Wießler in Butzbach. 2319) Gießen. In Lit. A. Nr. 32 z ist ein großer Haufen Mist, eine Kuhkrippe,! zwei Schweinstrvge, ein Haferfasten, ein Garkenthor, mehrere Leitern, sowie auch fünf Schaafe, aus freier Hand zu verkaufen. 2326) Holländische Häringe bei I. G. Appel. 2323) Gießen. Spanische Brü- nellen, Bouillon-Tafeln bei Louis Lind, Kirchenplatz. 2267) Gießeü. Meinen vor dem Neuenweger Thor gelegenen Garten beabsichtige ich zu verkaufen. Wilhelm Reiber. 2281) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Eabinet ist zu vermiethen bei Schneidermeister Philipp Bach. 2280) Gießen. Mehrere möblirte Zinimer mit Cabinets, sowie eine Familienwohnung, sind zu vermiethen bei C. W o r m s, Walllhor >21. 139. 2171) Gießen. In meinem Hause sind zwei möblirte Wohnungen, jede aus Stube und Cabinet bestehens, zu vermiethen. Professor Dr. Wilbrand. 2231) Gießen. Zwei gut möblirte Zimmer mit Cabinet sind zu vermiethen in Lit. B. Nr. 62 in den Neuenbäuen. Zu vermiethen. 2320) Gießen. Eine Familienwohnung und eine Remise ist zu vermiethen. Secrctär Bapst Wittwe. I. K. Brühl II. 22/10) Gießen. Bei mir ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wilhelm Rühl im Russischen Hof. ess**™ 2261) Gießen. Zwei Abtheilungen des ehemals Seipp' schon Weinkellers sind zu vermiethen. Hoffmann. 2266) Gießen. Eino kleine Fami- licnwohnung ist zu vermiethen und am 1. December beziehbar bei U Theodor Loos, (j^g r Neuenweg, Lit. B. Nr. 111. U 2195) Gießen. Ein möblirtes Zi,u- wäscht i mer mit Cabinet ist zu vermiethen bei und wa Bäcker Schäfer am Rathhaus. T 2143) Gießen. Bei G. F. Heyer likmn a Sohn find zwei möblirte Zimmer zu «er- meiner miethen. leiden, I 2230) Gießen. Im Busch'schm doreitu. Garten sind noch mehrere Zimmer an Llu- deuten, sowie das ganze untere Hans au . eine Familie zu vermiethen, und kann leh- 1 $ teres bis zum 1. Januar 1854 bezogen $ $ werden. 2262) Gießen. Zwei an der Schoer gelegene Wiesengärten, der Frau Apotheker Seyfried zu Butzbach gehörig, sollen auf mehrere Jahre verpachtet werden. Nähere Auskunft hierüber ertheiit Hoffmann, Postseeretär. Brrmischte Nachrichten. 2313) Gießen. Kataloge zu her am 24. l. Mts. abzuhaltenden Büchervu« steigerung ftnb bei dem Unterzeichneten zu erhalten. Gießen am 7. November 1853. Chr. PH. Vogel, bei Schönfärber H. Jnghardt in der Marktstraße wohnend. 2312) Gießen. Die Wirth- schäft auf dem Heyer'schdn Fetsenkeller ist von heute an geschlossen. Gießen den 9. November 1853. W. Jacobi. 2293) Gießen. Unterzeichneter empfiehlt sich wiederholt im Musterzeichnen einfacher und ganzer Namenszüge, kleiner Krazeu- muster zum Fein-Sticken !c., sowohl «ns alle Arten Kleiderstoffe, als auch aus Weißzeug, unter billiger und reeller Be- sorgung, bestens. I. K. Brühl, Neuenbäuen. 2310) Staufenberg. Dem hiesigen Schweinhirtcn, Balser Schmuck, ist am letztverflossonen Gießener Jahrmarkt ein ungefähr halbjähriges Mutterschwoin zugelaufen, welches von dem Eigenthümer gegen die Vergütung des Futtergeldes und der Einrückungsgebühren bei demselben wieder in Empfang genommen werden kann, Staufenberg am 5. November 1853. Der Gr. Bürgermeister Fischer. 2 3' ( begegn, welcher Lehrer < gegend meldun Gi A cember früher« dieses den H von C bereit« M! werde (Hierzu eine Beilage.) Heilungen llers sind i a n n. ne Famt- und am o s, Nr. 111. 'les ßinif n bei lathhaus. . Heyer zu »er< : s ck'schm an Siu- Haus au kann leh- bejogen er Schoer ; Apoibe- 1 , sollen un. Nä» icretär. ten. - zu bet , iücherv«« Mieten zu er 1853. el, zhardt in chnend. Wirth, lsenkeüer 1853. obi. empfieD einfacher ■ Stagen« wohl ans auch ans etter Bern h l, auett. )etn hieß- ck, ist am ft ein >m- i zugelau- ner gegen und der en wieder 'auch 1853. Fischer. Beilage zu .HL 90 deS Anzetgeblattes. Blankenburg. 1497) 2314) Gießen. Das für einen wohllhätigen Zweck angezeigte Vocal- und Jnstrumeutal- Concert wild definitiv Samstag den 12.9t.o> vember, Abends präeis 6 Uhr, im Saale des Gesellschastshauses statthaben. Eintrittskarten find in der Ricker'schon Buchhandlung dis zum Samstag Mit« tag 12 Uhr ä 24 fr., später an der Kaffe 5 30 kr. zu baden. Das zu gefälliger Beachtung empfohlene Programm gibt das Nähere an. 2299) Gießen. Meinen geehrten Kunden und Freunden zeige ich hiermit ergeb en ft an, daß ick mein seitheriges Logis in der Löwengasse verlassen habe und jetzt bei Herrn Sch chmachermeister Heinrich Pfeil, Lil. B. Nr. 147, auf dem Neuen, weg wohne. Heinrich Ei ff, Damen - Schneidermeister. 2324) Gießen. Die auf diese Woche angekündigte »Rhetorisch-Musikalische Abend- Unterhaltunsf" wird bis zur künftigen verlegt. Das Nähere wird bekannt gemacht. Den gütigen und verehrten Theilnehmern empfiehlt diese Angelegenheit gehorsamst Friederike Döring, geb. Krickeberg. 2288) Gießen. Von heute an wohne ich in der neuen Post bet Herrn Hosger.-Adv. Dr. Engelbach. ' Gießen am 31. October 1853. Dr. Schuler, Hofg-Adv. ^311) Gießen. , LM-Gewkib-Vertiu zu Gießm. Jeickncn-Anterricht für Handwerker. Einem mehrfach ausgesprochenen Bedürfnisse des hiesigen Handwerkerstandes zu begegnen, bat der hiesige Lokal-Geweib-Berein neben dem seitherigen, auch noch einen Unterricht im Frei-Halldzerchnen, welcher an Sonntagen abgehalten werden soll, eröffnet und hierfür einen e|on eien fimiMti»« äÄ ««» W«s< »nl■ ta 11«. gegenb, welwe sich bei diesem Unterrichte betheiligen wollen, aufgefordert baldige Än- meldunaen bei dem Lehrer, Herrn Zeichner Jager, Hinlergasse, A. 35, zu machen. Der monatliche Beitrag beträgt 12 fr., notorisch arme Schuler dagegen sind frei. Gießen am 8. November 1853 D e r V t> r ft a n b- ‘*309) Darm st a d t. ~ Allqcmcme Oicnteitanftalt zu Darmstadt. Diejenigen welche der feit dem 1. Januar d. I- eröffneten, mit dem 31. De- cember b. I. zu' schließenden 7. Jahresgesellschaft beizutreten ober |Wal) »hingeni au frühere Einlagen zu leisten beabsichtigen, laden w,r , l°^^°r, lblau dieses Jahres entweder dahier bei dem Hauptbureau der Anstalt oder auswärts den Herren Bevollmächtigten derselben *) zu bewerkstelligen. Bis jetzt zählt die Anstalt 5620 Mitglieder mit 9412 Einlagen und einem eff "" MAs W Ä8VW KM «*■* s3- bereits 326,900 st. hinterlegt. Darmstadt den 31. October 1853. , „ . r,x. Die Dil'kction her Ailgemeuten Rentenllnstült. *) In Gießen: bei Herrn Franz Peppler u. Comp.; in Lich: bei Henn Gemeindeeinnehmer F.u h r. ______________ lÄmtrtrW im StÄf Zu einer Privatstunde im Französischen und J« ««« eSE’ werden mehrere Theilnehmer gesucht. Das Nähere jagt die E pe 1 1 ?Ä*ÄS5Ä wäscht^oderloch^r" ftötti^ wa?Lsö'wirket ist, «hL ein hinlängliches Onanwm Decoct zum frotttren und waschen auf 24 Tage zu 3 Rthlr. pr. Ert. wnrbpn veranlassen uns, das geehrte Pub« Die riberrraschenden Erfolge, welche durch unser Fichtennadel-Deeoc , überraschender Weise sind genesen: die an allge« (ifum auf dessen Heilkraft aufmerksam zu machen. Als vollkommen u s, ' Aämorrboibal« und sonstige Unterleibs« meiner Nervenschwäche, Gickst, Rheumatismus, unb ^^lischer Krankheit leiben. Die cigenthümliche «-f “ ■*» - «Ä VN b--°° »" -«»- » den billigsten Transport. . hi des Anreiacblatts für die Stadt ... L W« « MUGM WLLMMüM bei Rudolstadt in Thüringen.__ 582 1SI0) Gais. Anzeige für Pruchleidende. Dem Unterzeichneten, schon viele Jahre ausschließlich mit Heilung von Unter« leibsbrüchen beschäftigt, ist es gelungen, ein sicheres Heilmittel für dieses so lästige Nebel zu entdecken. Es ist nicht meine Sache, davon viel Rühmens zu machen, denn dieses Mittel empfiehlt sich durch seine überraschenden Wirkungen schon selbst. Ich halle es für Menschenpflicht, das Mittel auch den entfernten Nebenmenschcn zugänglich zu machen. Da aber in öffentlichen Blättern für alle nur möglichen Krankheiten Heilmittel angcboten werden, bei deren Gebrauch der Leidende sich oft bitter getäuscht fühlt, man also mit Recht gegen jedes neue Mittel mißtrauisch ist, so mache ich hiermit Jeden darauf aufmerksam, daß man auf frankirte Briefe unentgeldlich ein Schriftchen von mir erhält, worin die Wirkung deö Heilmittels, sowie die Heilmethode, gezeigt wird. ' Dem Schriftchen ist auch eine Sammlung von Zeugnissen aus verschiedenen Gegenden beigegeben. Bei dicsejn Anlasse warne ick Jedermann vor dem „Betrüger« Kaspar Menet in Gais, welcher die Leidenden durch sein angebliches Heilmittel auf die schamloseste Weise betrügt. Damit die Leidenden dem Schreiben überhoben sind, so kann das besagte Sck-rift- chen gegen eine Porto-Entschädigung von 6 fr. durch die Expedition dieses Blattes bezogen werden. Krüsi-Attherr, prall. Brucharü, in Gais, St. Appenzell A. Rh. (Schweiz ) 223L) Gießen. Ein qualifieirter! 2308) Leihgestern. Dem hiesigen Mann wünscht Beschäftigung im Reinigen ! Schweinhirten ist am letzten Gießener Jahr- von Kleidern mit) Stiefeln und verspricht markte ein */» Jahr altes weißes Mutler- pünktliche Bedienung. Näheres in der Er- schweinchen, das in der rechten Seite mit pedition d. BlltS. einem schwarzen Flecken bezeichnet ist, zugelaufen. Dasselbe kann gegen Vergütung der Jnseratgebühren und des Futtergeldes von dem Eigenthümer wieder in Empfang genommen werden. Leihgestern am 4. November 1853. Der Gr. Bürgermeister Heß. 2232) Friedrichs hüt le. A n n o n c e. Für Fuhrleute! Auf der FriedrichShütte liegen Masseln, welche nach Hanau sollen zur Fracht von 3 fl. Unbekannte Fuhrleute müssen sich legitimiren können. Afsifesr des 4, Quartals 1853. Urtheil: Am 5. November wurde Georg Löffler II. von Gelnhaar wegen ausgezeichneten Diebstahls in eine Correctionshausstrafc von 2‘/s Iah-, Marie, dessen Ehefrau aber, wegen Beihülfe an jenem Ber- brechcn, in eine Amtsgcfä'ngnißstrafe von 6 Wochen verurtheilt. Angenommene und abgereiste Fremden vom 4. bis 7. November 1853, 3 n d e n Gasthäusern. Im Rappen: Hr Staufs, Part. v. Lüttich: Hr. Dommerdt, Offiz, r. Wien; Hr. Hamm n. Fam., Offiz, v. Berlin; Hrn. Part. Leeden v. Wiesbaden, Adler u. Maper v. Offenbach, Dill v. Carlshafcn, Hock v. Dresden, Demmer v. Moskau u. Hill v. Mainz; Hr. Böhmer, Arch. u Hr. Römer, Apoth. v. Berlin; Hr. Dr Fabern v. Halle; Hr, Hoffmann, Stilb, v. Heidelberg; Hr. Sadorgus, Part. v. Mannheim; Hr. Reifenzky, Rent- v. Prag; Hr. Dr. Delling v Wien; Hrn. Kfl. Faist v. Barmen, Slein v. Coblenz, Schäffer v. Mainz, Dauth v. Hannover, Best v. Dresden, Schneider v. Berlin, Trebert v. Wien, Forst v. Dessau, Jomer v. Minden, Dauth v. Berlin, Hauch v. Cassel, Dufft u. Grosse v. Frankfurt, Fellinger n. Fr. v. Bonn, Hirdt v. Coblenz, Frank v Alsfeld, Schneider v. Mainz, Hahn v. Mannheim, Stammler v. Dresden, Hammel v. Leipzig, Falk v, Bonn, Boden, Lübe u. Röhr v. Frankfurt. Dauhn v Mainz, Foltz v. Rhepdt, Haller v. Cöln, Vogel v Bonn, Faubel v. Berlin, Freund u. Taschke v. Frankfurt, Hock v. Elt.ille, Reifert v. Coblenz u. Castel v. Mainz. Im Einhorn: I. Hoh. Prinzeß Anna v. Weimar; Hr. v. Watzdorf, Kammerherr u. Frl. v. Witzleben, Hofdame v. Weimar ; Hr. WilhclMi, Forstmstr. u. Hr. Rathschlag, Forstmann v. Braunfels; Hrn. Posthltr. Müller v. Büdingen u. Schwarz v. Hanau ; Hr. Storch, Bergverw v. Friedberg; Hr. Gervinus, Stud. v. Darmstadt; Hr. Behr, Antiq. v. Frankfurt; Hr. Kilian, Hüttenbes. v. Biedenkopf; Hr. Wimpf, Fabrik, v. Weilburg; Hr. Wagner, Oberfrstr. v. Erfurt; Hr. tzetberl, Reg -Rath ». Berlin; Hr. Sirtes, Offizier v. Schwerin: Hr. Mann, Ingenieur v. Hanau; Hrn. Kfl. Sohleborn v. Berlin, Müller v. Cöln, Schmidt u. Schmöle v. Frankfurt, Schwager v. Göttingen, Frank v. Cöln, Meyer v. Glauchau, Buchold v. Burscheid, Habe-korn v. Frankfurt, Wehrfretz v. Vilbel, Eppstein, Hinckel, Hepdner u. Lcisering v. Frankfurt, Herold v. Worms u. Gros v. Rendsburg. Im Pein, Earl : Hr. Werner, Kreisamtsg.h. v. Lauterbach; Hrn. Part. Umbehagen u. Papst v. Magdeburg; Hr. Bischof, Thwrarzt u. Hr. Krause, Rcnt. v. Marksuhl; Hr Wolfram, Mechan. v. Birkenfeld; Hr, Mitzhilichinökp, Polizeibeamt ». Posen; Hr. Hans v. Willerheim v. Eschbach; Hr. Beck, Bürgermeister v. Gelnhaar; Hr. Hochbaum, Müller u. Hr. Willer, Oec. v. Hotzenhain: Hr. Dumont, Architekt v. Lüttich; Hr. Stumpf, Krcissecr. v. Biedenkopf; Hr. Rolphs, Posament, v. Ruhm; Hr. |)r Schweizer v. Weimar; Hr. Brunqnell, Fabrik, v. Meiningen; Hr. Sarlaquin, Apoth. v. Suhl; Hr. Finke, Chem. a. Westphalen; Hr. Bruchmr, Park a v. Schweiz; Fr. Wertheim v. Frankfurt; Hr Willian, Rent. a. Holland; Hr. Maillard, Optic. v. Molens; Hr. Cürstner, Gutsbes. °. Görliv- Hrn Geschäfts!. Sanner v. Traysa, Hills u. Jüngling v. Berg- heim u.'Ritter v. Suhl; Hrn. Rfl. Pfuhl v. Werda, Langille v. Lüttich, Fuchs v. Jüterbock, Fischer u. Jastcin v. Frankfurt u. JUich v. Losen. Im Darmstädter Haus : Hr Jakobi, Fuhrm. v. Büdingen; Hw. Oec. Singer, Ludwig, Arp u. Winter v. Steinberg u. Goll v Echzell; Hr. Eschle, Uhrenhdlr. v. Fortwangen; Hr. Hembach, Schiffer v. Lahnstein; Hr Rüdiger, Krautschn. a. Tprol; Hr. Roth, Bäcker v. Bonn; Hr. An- tercs Baumstr. v. Frankfurt; Hrn. Geschäftsl. Bücking v. Romrod, Emik- rich o Wetterfeld, Emel v. Weilmünster, Polheim v. Offenbach, Frank». Haarhausen u. Oberlies v. Medebach; Hr. Stohr, Kfm. v. Gießen., In der Kanne : Hrn Handelst. Goldmann n. Fr. v. Erschhausen n. Schäfer v. Storndorf: Hrn. Fuhrl. Fritzius v. Ruppertsburg u. W »• Katzenkurth; Hr. Günther, Müller v. Engelrod. In den Privathäusern. Bei Herrn Botenmstr. Lehr : Hr. Kaiser, Chem. v. Marburg. - Bei Hrn. Rend. Bieler : Hr. Weigand, Kfm. v. Off nbach. — Bei Hr». Phil. Schmitt : Frau Schäfer n, Sohn v. Fellingshausen. — Bei Peter Pistor's Wittwe : Hr. Geyer, Setter v. Mainz. — Bei Hrn. Canter Schwabe : Hr. Wörle, Postpraetik. v. Lauterbach — Bei Hrn. Hofger.r Adv. Welcker : Hr. Dr. Weicker n. To>bter, Geh - Rath v. Heidelberg. Bei Hrn. Hoig-Adv Krauskopf: Fr. Oberfrstr. Block n. Sohn, Hr. Bl»», Forstcand. u. Jungf. Banderschmidt, Dienstmagd v. Langfladt. — Bei ör- Apoth. Langrock : Hr. Davidsohn n. Sohn, Kammeraffepor v. Gedern. - Bei Fr. Landrichter Heinzerling : Frl. Bender v. Großenltnden. — Hrn. Lehrer S. Mayer : Frl. Wetzstein v. Trais. — Bei Hrn. Kim. Böhm : Frl Berndt v. Burghain. — Bei Hin Kfm. Aron Heichelhem'. Frl. Heichelheim ». Worms. — Bei Hrn. Ferd. Mayer : Hr. Grüne- bäum, Handelsm. v. Binsaren. Druck und Verlag der G. D, Brühl'schm Buch- und Steindruckerei.