en, Pfeiffer Simon v. Frankfurt, berg, Hoch trier; Hr. istsl. Yente rt, Schwan hneidmüller, i v. Stum- l. - Bei Hrn. izenberg — Privatmann Hatzfeld. — Sittwe Noll: Dr. Engelneider : Hr. ibach: Frau )iehm: Hr. ter: Frciul. . Scllheim, Hamburger, fr. 5 2 11 1 sc? 1« Wetzlar n 29 Januar. Scheffel. _ 1.'~f 4 20 1 3 30 - 2 28 - 1 24 - der Stadt und des Kreises Gießen. T2»_______________ Mittwoch den 9- Februar___________ 18Ä3. ©rrtniit wöchentlich zwei Mal: Mittwoch um Sonnabend. - Preis »es Sahrqang« für Ächei,Nische l ff. 30 fr., für ÄnSivärtige inoL PostanfschlaqS 1 ff. 39 fr. - ffuäroärt« abonmrt man sich b« allen Postämtern. In Gleiten bei der Erpedition cCanzleirerg Lit. B. Pr. 1.1 - Einrücknngsgebnhr für die gespaltene (sorvuszeile 3 fr. Singeigen au» verschiedenen Schriften die gespaltene Corpuszeile 3 fr. Amtlicher T h e L L 8 e t ö t J n u ii u, die Ausführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 über die Erwerbung des Grundeigenthums und die besonderen rechtlichen Folgen des Eintrags eines Erwerbtitels in dem Grundbuche in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend. 8uDWJG HL von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein 2c. 2c. Um die richtige und gleichmäßige Ausführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852, die Erwerbung des Grundeigentbums und tue besonderen rechtlichen Folgen des Eintrags eines Erwerbtilels in dem Grundbuche in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend, zu sichern, haben Wir verordnet und verordnen, wie folgt: 3 u D §• ,s- Zufolge der Bestimmung des Art. 1, Absatz 2 des erwähnten Gesetzes sind nunmehr über die in allen Gemarkun- gen der Provinzen Starkenburg und Oberheffen vorkommenden Eigemhumsveränderungen Mutationsverzeichniffe zu führen Die im II. Abschnitte des Gesetzes ausgesprochenen besonderen rechtlichen Folgen treten jedoch nur bei den Einträgen in die leaalistrten Grundbücher und in die für dieselben bestimmten Mutationsverzeichnisse ein. 1 § r2- Um m,t Rücksicht auf den Art. 2 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 jede Verzögerung in der Errichtung der n=>- l^l'ch erforderlichen Urkunve über die Erwerbtitel zu vermeiden, werden die Gerichte nicht nur die ihnen selbst in dieser Beiiebnng obliegenden Amtshandlungen möglichst beschleunigen, sondern sie haben auch die dahin einschlagenden Dienstverrichtunqen der Aiiffc beamten der Justiz und namentlich die zeitige Einsendung der Kaufnotuln, Versteigerungsprotokolle und derql. streng zu übermann Wird zeue Urkunde bei dem Richter der belegenrn Sache errichtet, so hat berfeibe von Amtswegen für den unverzüal.ttü>n Eintrag in das Mutations-Verzeichniß zu sorgen oder, insofern ein Betheiligter seine hierzu nach Art. 6 und 8 des Gefeites nnrft ssu ^l'che Einwilligung nicht gleichzeitig erthrilt, durch eine der Urkunde beizusetzende Anmerkung darauf hinzuweisen, was binss^ lich der künftigen Bewirkung des Eintrags zu beobachten sei. In ähnlicher Weise ist den von anderen Behörden ausgebenden sir- funben die Bemerkung beizusetzen, daß die Betheiligten sich zur Erwirkung des Eintrags im Mutations-Verzeichniß unverzüalick M fcem (naher zu bezeichnenden) Richter der belegenrn Sache anzumelden haben. 3 3 bet r , §' 0' Zu ven Fällen, in welchen vermöge einer, im Art. 3 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 erwähnten besonderen setzllchen Vorschrift, ein Eigenthumserwerb stattfindet, gehört namentlich der Uebergang von Eigenthum, welcher bei e nein viX. tntte zu einer weiteren Ehe zu Gunsten der Kinder aus früheren Ehen eintritt, und es ist daher bei Gelegenheit der aus bipfor Veranlassung zu errichtenden Jnventarien von Amtswegen dafür zu sorgen, daß die aus jenem Rechtsgrunde entstebenden thumsveranderungen in dem Mutations-Verzeichniß gehörig gewahrt werden. " Ußen= t 4- r Die dem Richter der belegenrn Sache zugewiesene Prüfung der Zulässigkeit eines Eintrags im Mutations-Ver-eillin.'t; (Art. 4.) erfordert hinsichtlich der dinglichen Rechtsverhältnisse im Wesentlichen dir nämliche Sachuntersuchunq, welche bei von Veräußerungen gesetzlich vorgeschrieben ist; sie erscheint alsdann von.besonderer Bedeutung, wenn der die Urkunde über b „ werbtttcl vollziehende oder bestätigende Richter eine andere Behörde ist, als die, von welcher die Urkunde ausgestellt ist ' Prüfung ist stets zu beachten, daß der Erwerbtitel die eigentliche Grundlage des Eintrags bildet, daß mithin die Rackweisnng Berechtigung zu einer Eigenthumsübertragung, durch die bloße Bescheinigung, daß die Sache Demjenigen, welcher sie weiter .ik» tragen will, im Grundbuche zugeschrieben fei, für sich allein nicht erbracht werden kann. Jedoch muß zur Förderung dieses 4 und um die Sache genau zu bezeichnen, ein Grundbuchsauszug bei jeder Uebertragung vorliegen. Wo noch keine GrnU^ bestehen, sind Flurbuchsauszüge erforderlich. a a a ; e Grundbücher nach Art. 16 des Gesetzes vom 2. Februar 1852 der Richter selbst bet Führung des Mutations Verzeichnisses mitruwirk-» hat, so kann die int 1. Absätze des Art. 4 vorgeschriebene Bescheinigung der Zulässigkeit des Eintrags in einer kurzen Bemerkung s^- den Aetuar, daß und wie einzutragen sei, bestehen. 0 3 l"t ,ocn §• 5- Bei der Ausstellung der Urkunden über die Erwerbtitel sind nicht allein die Vorschriften der Verordnung vom 9 1850 über die nähere Bezeichnung gleichnamiger Personen genau zu beobachten, sondern es sind auch, um die Identität der Persoiien WZL»MLLSSWG beö eigentlichen Erwerbers, sondern eines Rechtsnachfolgers desseWen senden soll, k aus dem Erwerbtitel aus einen nicht im Mutations-Verzeichnis; wirklich als Erwerber elngewagen, son erhältnisse zum Vollzug gekoinmcn war. Dritten"übergeqangcn, mithin noch keine Veränderung m dem> d.«gl«ch» «Jgg ^om ^.Februar .852 vorgele heuen offen- 8.7. Bei den sowohl im Art. 5, als auch .n ve Ar12, Bedacht zu nehmen, dcßhalb, w. auch licken Aufforderungen ist, soweit es der wesentliche Zweck zulaßt, auf «o,t: »ium“er; te6 Grundbuchs, beziehungsweise d.s der Art. 29 bestimmt, die Beschreibung der Sachen auf fi ru T: T. *Ä « «it im --si-rm 8* -->» Emtt-g- »°ch n- • W» NO 8«.kten” aZ««* 1,1 ®**” ■ 2"__ ------------------ Gießen am 2. Februar 1853. 3U Rr. Ä- A- ®. 8/0. reiifatettia Dietrich von Großbieberau Betreffend: 2» Nntersnchnngssachen gegen Elisadetya ^unia; w«.9. Das Großherzoglich Hessische , r c i $ s 51 m t ® i c ji t u an sammtliche Gr. Bürgermeister des Kreises. ßlifa6ctba Dietrick von Großbieberau, 23 Jahre alt, welche wegen verschiedener Entwendungen * WEKM "Ml,fr,n * '*"■ bei dem Gr. Landge- ------------- Gießen am 6., Februar 1853. Das Großherzogliche Landgericht zu Gießen * * ‘"ÄlÄ. — - M R-ch S. <»•« «srZ'Ä« M WSHin>d7b»?2f°,,«i-dl W 3*u(to”- . •* I» w< „ JWÄrÄ Äm'L "«-i»-'.- Mr»stichi,mg i-- E-w»h>i-° - «'M ' R-.. ju veui 6 . P l o ch. 73 Polizeiliche Bekanntmachungen. lemetfcn ive zu- so roirv 553. Bürgermeister und und )r. Landge- 1853. Buchen-Stämme, ügclh-, 109 76 437 6 nsicht, der veiscl hin- eit darauf Tage, an icsetze vor- ist an dem Rath Februar l. I. er Stück // II II t Namen ere noch rs einer. n vffcnt- wie auch eeise des -, außer Verhält- stheiligten , geboten 5, Abs. 1 Heu statt- itcrolciben Erchen- । Fichten- । Kiefernfuß haltend, 27% 16% 240 Der Gr. D. nd Oberheise». r zu wähle» iften der Ju längstens bü nehmen kcnm> Krofdorf den 5. Februar 1853. Der König!. Oberförster G ü m bei. Leihkasse-Vereins für das Jahr 1852 wird Donnerstag den 10. Februar, Nachmittags 2 Uhr, in dem Sitzungslorale des Gr. Kreisamts dahier abgebalken werden. Indem ich die verehrlichen Mitglieder des Vereins hiervon in Kenntniß setze, verbinde ich damit die ergebenste Bitte, bei dieser Hauptversammlung sich einfinden zu wollen. Gießen den 2. Februar 1853. Die Direktion der Spar- und Leihkasse Eckstein. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. in der Flügelsgasse die Mobilien, dem Friedrich Rühl gehörig, bestehend in Gold, Kleidungsstücken, Bettzeug und son,tiger Hausrath an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 4. Februar 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 222) Krofdorf. Montag den 14. Februar 1853, des Morgens 8 Uhr beginnend, soll zu Salzböden in der Behausung des Wirthes Weißbrodt folgendes Holzmaterial aus dem König!. Krofdorfer Walde, District Hardt und Hasengarten, meistbietend versteigert werden: 8 Stück Birken-Stangen, Versteigerungen. 216) Gießen. Mittwoch den 9. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Theodor Scheid sodann: Donnerstag den 17. Februar l. 3-, II „ 4l48Cubik- 195) Gießen. Einladung zu der Hauptversammlung des Spar- Leihkasse- Vereins zu Gießen. Die Hauptversammlung deS Spar- % Klftr. Eichen-Nutzbolz, „ Buchen Scheidholz, „ Birkcn-Knüppelholi, „ Buchen- u. Birken-Reiser. Gefundene G e g i n ft ä n d c. M,!>,<,- Halstücher - ,w.I »ei«, ein s-dinav- - s-d-nn ein Setoeuiel mit einigen Steinern. Diese ®.gen. ftünd, kennen een den Sigenihkimem «uf dem Gr. P-ii-eidin-gn dahier in 6mp|«ng genomtne» inerten. ^EiWr Gießen am 8. Februar 1853. 0 „ c r 221) Beuern. H o I z v e r st e i g e r tt n g. Montag den 14. und Dienstag den 15. Februar I. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in hiesigem Gemeindewald nachfolgende Holzsortimente, als: 225 Stecken Buchen-Scheidholz, 168) Gießen. Die Ortsliste von den int Zahr 1833 geborenen Militärpflichtigen Hause angehestet. Einwendungen gegen diese Liste sind bis zu deren Abnahme, welche am 4. folgt, bei der Bürgermeisterei zu Protocvll zu geben. Gießen am 31. Januar 1853. Der unten näher beschriebene Johannes Fourier aus Wölfersheim welcher wegen Diebstahls ^monatliche Eor- reelionsbausstrase in dem hiesigen Filial-Correctionshaus zu veibußen Hane, ist daraus am 30. v. M s. ennichei. Wir ersuchen alle Justiz- und Polizeibehörden, auf denselben fahnden und ihn im Beirelungs,all verhaften und ) wahrt an uns abliefern zu lassen. Darmstadt am 4. Februar 1853. Signalemct Aller : 21 Jahre, Größe : 6 Fuß 4 Zoll, Haare : blond, Stirne : hoch, Augenbraunen : blond, Augen : blau, Großh. Hess. K v t des Johannes Fourier von W Nase : dick, Mund : etwas aufgeworfen, Kinn : rund, Barihaare : keine, Gesicktsform : oval, Gesichtsfarbe : gesund, reiSamt des Kreises Darmstadt . Starck. vlfcrSheim. Statur : klein und schlank, Besondere Zeichen : keine. War bekleidet mit einem alten Sammetrock, einer blauen Tuchweste, einer grauen Sommerzeughose, einer blauen Kappe, einem Paar Schüben. 1591 97 7a " » „ Prügelholz, „ Stockholz, 18950 Wellen „ Reisholz, 22 Stecken Eicken-Scheidholz, 18 II „ Prügelholz, 25 II Aspen- n.Kiesern-Pi 23 11 Eichen-Stockbolz, 975 Wellen „ Reisholz, 1225 II Eilen- ii 1775 u Kiefern- » 1 f I 74 4) Stück Eichen-Stangen, 22 fr. 7 5) Birken- 32 „ II n XDmw „ meiftbietenb unter den alsdann ii 6) n ii 7) 44 „ V 256 » 10 V 15 w 34 „ 27 „ — ii 12,5 (Hierzu eine Beilage.) ii ii 8) 9) 10) Erlen- Fichien f/ // II u 15 5 300 4 sowie die Anfuhr von 0,6 Cubikklaftern Lahnsand im Gasthaus zum Promenadehaus dahier durch öffentliche Versteigerung an den Wenigstnehmenden in Aecord gegeben werden. , Voranschläge, Risse und Versteigerungsbedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen den 2. Februar 1853. Der Gr Kreisbaumeister des Baubezirks Gießen Holzapfel. öffentlich meistbietend unter oen utwmm bekannt gemacht werdenden Bedingungen 2) Zimmerarbeit, schlagt zu ... - 3) Schlosserarbeit, anfchlagt zu . . . 4) Spenglerarbeit, anschlagt ju . . ■ und „ 32 215) Gießen. Verpachtung eines Steinbruchs. Der der Stadt Gießen zugehörige Stein- bruch im Haugelstein soll Montag den 14. Februar, Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rathhause auf 3—6 Jahre an den Meistbietende» verpachtet werden. Gießen den 4. Februar 1853. Der Gr. Bügermeister D. Ebel. 190) Leihgestern. Freitag den 1L Februar l. I., des Mittags um 12 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhans nachstehende Gemeinde-Arbeiten, (einschließlich des Materials), und zwar 1) Chaussirarbcit, veranschlagt zu . . . . 280 fl. — fr. „ 52 Schreinerarbeit, incl. der Anfertigung zweier Tische, veranschlagt zu 44 fl. 5) die Lieferung von Bütten Birker Wasserfalk, schlagt zu . . an die Wenigstnehmenden in Accord ge ii Stockholz, „ Reisholz, am Lumpenmannsbrunnen. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 7. Februar 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 223) Steinbach. Versteigerung von Banarbeiten. Montag den 14- d. Mtö., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Hause des Wirths Paulus Gerhardt zu Steinbach nachbenannte, zur Erbauung eines Backhauses daselbst erforderlichen Arbeiten, als: 1) Maurerarbeit u. Steinbrechen, veranschlagt zu 408 fl. 24 fr. 2) Zimmerarbeit, „ » 104 u 36 u 3) Dachbeckerarbeit, vercm- schlagt zu . . . . 100 " 3 „ versteinert werden. Der Anfang wird im Distriet Entenpfuhl gemacht. Beuern am 4. Februar 18-33. Der Gr. Bürgermeister Kumpf. 232) Gießen. Holzversteigerung tut Giessener Sbidt- walde. geben werden. Leihgestern am 1. Februar 1853. Der Gr. Bürgermeister Heß. 233) Lollar. Bau- und Werkholz-Vcrstcigerung tm Lollarer Gemeindcwald, Distriet Kops. Das am 3. d. M. versteigerte Ban- lind Werfholz, welches nicht genehmigt worden ist, soll Dienstag den 15. l M., Mittags 1 Ubr, einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. , Der Gr. Bürgermeister Geißler. 235) Gießen. Große Waarenversteigerung. Heute Mittwoch den 9. Februar, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich im Gasthaus zum Einhorn meine vorräthigen Maaren, als alle Arten Kleiderstoffe, Shawls, Bänder u. s. w., versteigern. M. Hess. 3627 Wellen 1 Stecken Aspen-Pnigelholz, 325 Wellen Weiden- u. Dorn-Reish., 7 Kiefern-Stämme, von 186 Cubfß. 20 Wellen 8 Stecken Kiefern-Sckeidholz, „ Prügelholz, „ Stockbolz, „ Reisholz, Schlosserarbeit, veranschlagt zu .... 28 ®Ui|ernrbeit, veranschlagt zu ... . 147 Weißbinderarbeit, veranschlagt zu . . - 24 _ Lieferung und Aufsetzen des Backofens, Lieferung von 20 Bütten Kalk, die Beifuhr und das Auffetzen von 7 Eubikklafter Mauersteine, sowie 11) die Lieferung von 2 Eubikklafter Sand, an die Wenigstfordernden versteigert werben. Die Risse, der Voranschlag und die Versteigerungsbedingungen liegen in dem Geschäftslokal des Gr. Kreisbaumeisters zu Gießen zur Einsicht offen. 550 Wellen 3 Stecken Fichten-Schewholz, „ Prügelholz, „ Stockholz, „ Reisholz, Feilgeboten. 19S) Gießen. Ein, beinahe einen Morgen haltenden Garten vor dem Wall- thor, eine Wiese in ken Ochsenwiesen und ein Triebviertel, sind auf mehrere Jahre euinb.rg.r« »U«, Neuenweg. veran- . .119 ii , »er« . . .145,, , »er# . . . 5 ii Montag den 14. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, , soff in dem hiesigen Stadtwalde, Distriet Faulerboden und Bruderwinter, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 6 31/ Stecken Eichen-Scheidholz, u Prügeiholz, Steinbach den 4. Februar 1853. Der Gr. Bürgermeister Horn. 180) Gießen. Verfteigeruttg vou Bauarbeite«. Freitag den 11. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen die zur Erbauung einer Stauschleuße a»f der sog Aue bei Wieseck erforderlichen Arbeiten, als : 1) 9Ji aurerarbeit incl. Lieferung von ea. 800 Eubik- Fuß Lungsteinquadern, ea. 200 lUFuß 6" starken Lung- steinplalten, 2 Cubikklaslern Lrmgsteinen zu rauhem Mauerwerk, und 1 Eubik- klafter Hangelsteiner Basalt- faulen, veranschlagt zu .749 fl. 11fr. 3 „ 2’Ä n 2) Maurerarbeit, veranschlagt zu ... . 3) Zimmerarbeit, veranschlagt zu ... . 4) Planirarbeit, veran- 324 Fichten- „ » 6459 " 1007 ’i Stangen, „ 1837 „ Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist biß Johanni d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße in der Nähe des PflanzgartenS n § 0 ( b n n 1 fi t < a s c .< S k r d d h Beilage zu eM 12 des Anzetgeblattes Feilgeboten. 411) Gießen. Des Königl. Prenß. Kreis - Phygkns Doctor ßWÄ Koch's ilräiiler- Bonbons wirken lösend und niildernd gegen Husten, Heiserkeit, Grippe, Katarr ah re. Sie unterscheiden sich nicht nur durch diese ihre wahrhaft wohl t hu enden Eigenschaften sehr vortheilhaft von den so oft angepriesenen sogenannten Caramellen, Oltonen, Pate pectorale re., sondern sie zeichnen sich vor diesen Erzeugnissen noch besonders dadurch aus, daß sie von den Verdanuugsorganen leicht ertragen werden, und selbst bei längerem Gebrauche keinerlei Magenbeschwerden, weder Säure noch Verschleimung erzeugen oder hinterlaffen. t I l)r. Kochs Kräuter Bonbons werden in länglichen Schachteln ä 10 Sgr. und 5 Sgr. in allen Städten Deutschlands verkauft; für Gießen befindet sich das alleinige Depot bei Carl Fr e ch. In dem Verlage des Unterzeichneten ist zu haben : ® M e t, die Organisation der Ortsgerichte in den Provinzen Oberhessen und Starkenburg betressend und die I n ft ructio n für die Grcßherzoglich Hessischen Ortsgerichte in den Provinzen Oberhessen nnd Starkenburg. qr. 4. geheftet. Preis 18 fr. G. D. Brühl I am Canzleiberg. 217) Gießen. Ausverkauf. 15 bis 30 Procent unter dem Fabrikpreise erlasse ich meine Maaren, um schnell damit räumen. M. H eß. 24110) Gießen. Z > ganze ® Concessionirte I 'balde s II PatePectorale ä la reglisse. .Oa'feöf® Wteo: o - <%S©0®@©.Q Als Linderungsmittel gegen Hals- und Brustbeschwerden, als Husten, Schnupfen, Katarrh und Heiserkeit, flieht es nichts Besseres, als die durch ihre Wirksamkeit rühmlichst bekannten sog. Hustentabletten von H. Wen; in Wiesbaden- Werden verkauft in allen Städten Deutschlands, in Gießen allein bei Höpfner-Dan nenberg, Condiior. 228) Gießen. Ich bin beauftragt, den Garten des Herrn Advoc. Löber, dem Pfau gegenüber, zu verpachten öder ztl verkaufen. Sollten sich jedoch keine Liebhaber finden, so lasse ich denselben Montag den 14. Februar, Nachmittags 2 Uhr, als Cigeuthum öffentlich versteigern, und können die Verkaussbedinguugeu bei mir eingesehcn werden. A. Ziegelstein. Zu vermiethen. 223) Gießen. Im Hause der Frau Bürgermeister Schneider vor dem Wallthor ist der untere Stock zu vermiethen und Ende Mai d. I. zu beziehen. 230) Gießen. Der untere Stock in meinem Hause am Seltersthor ist zu vermiethen und vom 1. April an zu beziehen. Hoskammerrath Hofmann's Wittwe. 220) Gießen. In Lit. C. Nr. 118. in der Löwengasse ist ein Logis zu ver- mictheu. Näheres bei Skadtbauaufseher Straub. 133) Gießen. In dem Mansardcn- Stock meines Vorderhauses auf dem Seltersberg, sind noch 2 Stuben mit 2 Cabi- netten ohne Möbeln, zu vermiethen; auch kann auf Verlangen hierzu eine Küche, Keller !c., abgegeben werden. P e p p l e r. Vernlischte Nachrichten. 231) Gießen. Ich empfehle mich einem geehrten Publikum im Federnreinigen und verspreche billige, gute und pünktliche Bedienung. Emil Orts Wittwe, wohnhaft bei Hrn. Malkomesins auf der Mäusburg. 227) Gießen. Das auf den 10. Februar angesetzte Eoncert wird, eingetre- tcner Hindernisse wegen, erst am folgenden Sonnabend, den 12. Februar, stattfinden. Der Vorstand der musikalischen Gesellschaft dahier. 121) Gießen. Strohhüte färbt August Haubach; auch wäscht und färbt derselbe alle Sorten Handschuhe. 226) Gießen. Zu einer Privatstunde im Englischen werden mehrere Theil- uehmer gesucht. DaS Nähere sagt die Erped. d. Bltts. 2341) Gießen. Geschwister Müller in Rödelheim empfehlen einem hiesigen Publicum auch für dieses Jahr ihre Strohhutwascherei auf englische Manier. Zugleich bemerken sie, daß die Hüte, auf diese Art gewaschen, viel Heller werden und außerdem die neueste Facon erhallen. Die Besorgung übernimmt 3- H- Fuhr. 199) Gießen. Ich wohne jetzt bei Hrni Schreinermeister Stengel in der Caplanögaffe. F- Krauskopf. 76 123) Gießen. Neisegelegenheit über Bremen nach UmeeikÄ. Mit dem ersten März d. I. nehmen die regelmäßigen Beförderungen unter den seitherigen Bedingungen über den obigen Hufen ihren Anfang. Die Auswanderung über Bremen gewinnt immer mehr an Ausdehnung. Während in 1851 37493 Personen auf 236 Schiffen über Bremen auswanderten, wurden in 1852 auf 339 Schiffen 58551 Personen nach Amerika befördert. 171 Schiffe nach New - York brauchten 6404 Tage zu ihrer Fabrt, was im Durchschnitt 374/in Tage ausmacht. Die längste Reise dauerte 66, die kürzeste 24 Tag. Von 15 Schiffen, Vic im November und Deccmber weggegangen sind, war die Ankunft in Amerika noch nicht bekannt. Unglücksfälle sind in 1852 zur See nicht vorgekommen. Die Reise über Bremen empfiehlt sich nach den vorliegenden Verhältnissen von Gießen den 20. Januar 1853. I. G. Appel, concessionirter Hanptagent. Neisegelegenheit nach Amerika 23«) über Liverpool, Abfahrt von Mainz jeden Mittwoch. Die Passagiere werden durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preise und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden diese Reisegelegenheit auch ferner empfehlen. Concessionirte Haupt-Agentur in Mainz: «He in rieb Zitz» Nähere Auskunft, Prospekte und Ueberfahrlsverträge eriheilt Der concessionirte Agent in Gießen r I. Lauckert, Neuebäue B. 67. A it sznlei h e n. 22'1) Gießen. Bei der allgemeinen geistlichen Wittwenkasse in der Provinz Ober- Hessen zu Gießen liegen 10 bis 13,000 fl gegen sichere Hypotheken zum Ausleihen be- rejr. Nähere Auskunft erlheilr aus portofreie Anfragen der Gr. Nniversitäts-Nenlamtmann M a r i i ii. 22?)) Reiskirchen. Aus dem hiesigen Kirckenkasten soll ein Kapital von 35 fl. gegen gerichtliche Sicherheit ausge- lieben werden. Reiskirchen am 2. Februar 1853. Der Kirchenrechner Nürnberger. WWW des ersten Quartals 18-53. Nrtheile Am 4. Februar wurde Andreas Engel aus Kölzenhain, wegen ausgezeichneten Diebstahls, in eine geschärfte Correctionshausstrafe von 21/, Jahren verurtheilt. Am 5. Februar wurde Johannes Ströher aus Wilsbach, wegen ausgezeichneten Diebstahls, in eine Correctionshausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten veruriheilt. Am 7. Februar wurden . Heinrich Ruhl von Merkenfritz, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, in eine Zuchthausstrafe von fünf Jahren und Johannes Heusohn von da, wegen Körperverletzung , in eine Lmonatliche Amtsgefängnißstrafe verurtheilt. Am 8. Februar wurden Margaretha, Jakob Gcrhard's Ehefrau und deren Sohn Philipp Conrad Gerhard aus Langd, wegen versuchter Erpressung , freigesprochen. Die auf Donnerstag den 10. Februar, Morgens 10 Uhr, anberaumte Verhandlung bezüglich der Anklage gegen Carl Friedrich Siedentopf aus Äls- seld, wegen Beleidigung und Verspottung, fällt weg, da der Angeklagte gestorben ist. Angenommene und abgereifte Fremden vom 5, bis 7, Februar 1853. v. Cassel. jlm Prinz Privatmann v. v. Darmstadt; v. Altona; Hr. Coblenz; Hr. Worms, Beilgetran v. Mannheim, Ackermann v. Cöln, Roth v. Liegnitz, Pank u Dietze v. Berlin, Maische v. Fmda, Neurath v. Mainz u. Gehler In den Gasthäusern. Im Pappen: Hrn. Studenten Heyl v. Hadamar u v. Carlshausen v. Hanau; Hr. Reuter, Architekt v. Darmstadt; Fräul. Drnkelberg v. Dietz; Fräul. Reitemaper v. Stuttgart; Hr. Repp, Muller v. Homburg; Hr. Baron v. Rabenau u. Hr. Engel, Rentmeister v. Londorf ; Freihr. v. Fons, Bergmeister v. Braunfels; Hr. Baron v. Münster, Kämmerer v. Würzburg: ör. Gebhard, Assessor v. Batt, »berg; Hr. Florent/ Rentier v. Marssille; Hrn. Kaust. Rügen v. Berlin, Hamburger v. Eupen, Kleiner v. Bielefeld, Marcus v Ortenberg, Markenrvd v. Fulda, Ochl v. Mann- hcim, Frensdorf v. Iserlohn, Beck v. Nordhaufcn, Krusen u. Müller v. Frankfurt, Mauerhofer v. Burgdorf, Strill v. Paderborn, Jacobi v. Spcper, Heck v. chollau, Pelme v. Cö n, Haitmann v. Frankfurt, Keil v. Magdeburg, Abel v. Cüstrin u. Entelberg v. Marburg. Im Einhorn: Hr Kugler, Rentier v. Paris; Hr v. Westpbal, Beamter v. Cöln; Hr. Dr. Jordan v Prag; Hr. v. Schwedler, Gutsbesitzer v. Dresden; Hr. Bonaventura, Kurier t>. Turin; Hr. Berg, Oeconom v. Neustadt; Hr. Maclean, Ingenieur aus Californien; Hr. Dorth, Offizier aus Ungarn; Hr. Bausch, Militär-Beamter u. Hr. v. Müller, Offizier v. Saarlouis; Hr. van der Toorden, Rrntier v. Amsterdam; Hr. v. Sell- mow, Gutsbesitzer v. Potld. ni; Fräul Schwcbler v. Paderborn; Hr. Schussige Beamter v. Bafel; Hrn. Kaust. Pauly v. Mainz, Asbeck v. Hagen, Pütter v. Herford, Sutter v. Leipzig, Fromman v Erfurt, Vahl v. Mannheim, Hellmann v Mainz, Mett nhcimer u. Bentheim v. Frani- surt, Henninger u 'Lunker v. Berlin, Penner v. Posen, Schmidt v. Fran- kenhauf.n, Hoffmann, Lindheimer u Mayer v. Frankfurt, Mannheimer v. Bei Hrn. Kaufmann Münch: Hr. Candidat Mohr v. Romrod. — Bci Fräulein Ceßner: Fräulein Ruppel v. Kloppcnheim. — Bei Hrn. L. Klinket: Fräul. Kalberbach v. Rüdingshaus-n. — Bei Hrn. Bietzgcrmeister Georg Lampusl Fräul. Jöckcl v. Grünbeig. — Bei Hrn Landgcrichts- tiener 'bischer: Hr. Lein, Hauptmann v. Darmstadt u Hr. Schmthciü, Oeconom v. Bleidenrod. — Bei Hin. Lohnb.dicnter Stolmer: Främcin Beringer v Frankfurt. — Bei Hrn Hutmacher Gail: Hr. Ba.,ß, Privatmann v. Laasphe. — Bei Hrn. Schneiderin. Licdemeyer: Fräul. Möbus v. Frankfurt.__________________— Carl: Hr. Schneider, Student v. Halle; Hr Mellinger, Bonn; Hr. Schenck, Posthaltcr v. Nidda; Madame Lotz Hr. Völker, Beamter v. Berlin; Hr. Nappner, Oeconom Streit, Particulier v. Breslau; Hr. Roth, Privatmann v. Pictny, Militair v. Prag; Hr. Smalz, Privatmann v. Obererlenbach; Hr. Berthalot, Geometer v. Küchhain; Hr. v. Stabmsky, Offizier v. Mainz; Hrn. Kaust. Meyer v. Franksuit, Stander v. H. nau, R>is v. Ulrichstein, Döring v. Hanau, Becker v. Neuwied, Schmidt u. Beck v. Frankfurt u. Bccker v. Mainz. Im Darmstädter Haus: Hr. Eschle, Uhrenhändlcr v. Fortwangen; Hr. Ebert, Graveur v. Mainz; Hrn. Geschäfts. Alt v. Sulzbach, Wagner v. Hegenburg, Simon v. Marburg u. Schlinger v. Alsfeld. 3 n Den P r i v a l d ä u s e r n. Druck unv Vcriag der G,. D. Brüdl'schcn Buch- und Steindruüerei.