. Batten- hr Wie- • Leipzig, u. Gräfe irn. Oec. >orf; Pr. Wetzlarz Magnetti npern. — - Bei . Bingen, indern v. lud. jur. v. Mai- Bei Hrn. Diünch: r. Knorr, Hr. Len- Jungfer : '11 •f. kr.jpf. - 7 — - 14 — i - 4 - > f. fr. pf. tzlar i. Juni. iffel. _ r. । pf >5 . 1 8 — ö 2 Auzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. M Ääi. Mittwoch den 6. Juli___________________18S3. Ajcheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Dreis des Jahrgangs für Einheimische l fl. 30 ft., für Auswärtige incl. PostaufschlagS 1 fl. 39 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Doftämtern. In Gießen bei der Ervedition (Eanzleiberg Lit. ». Dr. t.) - EinrückungSgebuhr für die gespaltene EorpuSzeile 2 fr. Anzeigen au« verschiedenen Schriften die gespaltene EorpuSzeile 3 fr. Amtlicher T h e i l. Verordnung, die Erhebung und Controlirung der inneren Abgaben von Getränken betreffend. 8 U D W I G III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein 2c. 2C. Nachdem die Bestimmungen der Gesetze vom 12. Juni 1827, vom 3. Mai 1836 und vom 16. Juli 1842, die Tranksteuer und Zapfgebühr betreffend, durch das Gesetz vom 24. December 1852, die Besteuerung deS Branntweins und Biers betreffend, wesentliche Abänderungen erlitten haben, auch in den Bestimmungen der Verordnung vom 20. September 1842, die Erhebung und Controlirung der inneren Abgaben von Getränken betreffend, durch die denselben Gegenstand betreffende Verordnung vom 25. September 1848 verschiedene Abänderungen eingetreten sind, haben Wir Uns bewogen gefunden, nach dem dermaligen Stande dieser Gesetzgebung und den bei der Anwendung der genannten Verordnungen inzwischen gemachten Erfahrungen eine umfassende neue Verordnung zu erlassen und haben zu dem Ende in Gemäßheit des Art. 73 der Verfassungöurkunde verordnet und verordnen hiermit, wie folgt : I. Von der Besteuerung der Getränke im Allgemeinen. 8. 1. Bezeichnung und Sätze der Getränkeabgabeu. Wein, Obstwein, Branntwein und Bier unterliegen im Großherzogthum nachfolgenden inneren Abgaben : A. Der Wein, worunter auch Traubenmost verstanden wird, unterliegt : 1) einer Tranksteuer von 30 fr. für die Ohm; 2) bei jedem Verkauf im Kleinen einer weiteren Abgabe, der Zapfgebühr. Diese beträgt : in der I. Klasse per Ohm 6 fl. 40 fr. oder per Maas 5 fr., n u II. ii ii 11 5 „ 20 „ „ „ ii 4 „ „ „ III. „ H „ 4 u oder per Maas 3 fr,, , „ „ IV. „ „ „ 2 „ 40 fr. oder per Maas 2 fr. Die Zapsgebühr I. Klaffe wird erhoben von allem Klcinverfauf derjenigen Weinhändler im Großen, welche durch Patent zugleich zum Verlauf im Kleinen berechtigt sind, und von allem Klcinverfauf derjenigen Wirthe und Zäpser, welche Wein zu jeden beliebigen Preisen zu verfaufen berechtigt sind; die Zapfgebühr II. Klasse von allem Kleinverfauf derjenigen Wirthe und Zäpser, welche feinen Wein höher als zu 48 fr. per Maas verfaufen zu wollen erflären; die Zapsgebühr III. Klaffe von allem Kleinverfauf derjenigen Wirthe und Zäpser, welche feinen Wein höher als zu 36 fr. per Maas verfaufen zu wollen erflären; die Zapfgebühr IV. Klasse endlich von allem Kleinverfauf solcher Wirthe und Zäpser, welche feinen Wein höher als zu 24 fr. per Maas verfaufen zu wollen erflären. Diejenigen Wirthe und Zäpser, welche sich zu feiner der bestimmten Klassen erflärt haben, sind schuldig, die Zapsgebühr mit dem zehnten Theile deS VerfausspreiseS ihrer Weine zu entrichten, wobei sie sich den im §. 20 festgesetzten Beschränfungen zu unterwerfen haben. B. Der Obstwein, worunter auch Obstmost verstanden wird, unterliegt einer Tranfsteuer von 1 fl. 20 fr. von der Ohm. C. Das Bier unterliegt bei der Fabrikation einer Trankstcuer von 1 fl. 20 fr. von der Ohm. D. Der Branntwein unterliegt : a) bei der Bereitung des Branntweins aus Gctraide, Kartoffeln, Mehl und andern mehligen Stoffen einer Steuer nach dem Rauminhalt der zur Einmaischung und Gährung dienenden Gefäße; Maischbüttensteuer. Dieselbe beträgt auf jede 20 Maas des Rauminhalts der Maischbütien und für jede Einmaischung Sechs Kreuzer. 368 Von Brennereien, welche an einem Betriebötage nicht über 400 Maas Maischbütten-Raum bemaischcn, werden jedoch nur Fünf Kreuzer für 20 Maas Maischraum und für jede Einmaischung erhoben. b) Bei der Bereitung des Branntweins aus nicht mehligen Stoffen einer Steuer nach der Menge der dazu zu verwendenden Materialien, Branntwein-Material-Steuer. Dieselbe beträgt : für jede zwanzig Maas cingestampfte Weintreber, Kernobst oder auch Treber von Kernobst und Beerenfrüchten aller Art Vier Kreuzer; für jede zwanzig Maas Trauben- oder Obstwein, Weinhefen und Steinobst Acht Kreuzer. Für andere Stoffe, welche zur Branntwein-Erzeugung etwa verwendet werden sollten, wird der Steuersatz, nach Verhältniß der daraus zu gewinnenden Ausbeute, durch Unser Finanzministerium besonders bekannt gemacht werden. 8- 2. Von dem aus dem Auslande im freien Verkehr der Zollvcrcinsstaatcn eingehenden Wein und Obstwein wird die Tranksteuer nach den im §. 1 angegebenen Sätzen, vom Bier eine Nebergangsabgabe von 1 fl. 20 fr. für die Ohm und vom Branntwein eine Nebergangsabgabe von 6 fl. 8 fr. für die Ohm Branntwein von der Normalstärfe von 50 Grad nach dem Alkoholometer von Trallcs bei einer Temperatur des Branntweins von 12% Grad Reauinur erhoben. Die Nebergangsabgabe für Branntwein unter und über 50 Grad wird nach Verhältniß und mit Berücksichtigung der wegen der Temperatur vorzunehmenden Correclion berechnet und erhoben. Liqueure und andere weingeisthaltige Flüssigkeiten, deren Stärke wegen ihrer Versetzung mit andern Substanzen durch den Aifolwloineter nicht ermittelt werden kann, werden als Branntwein von der Normalstärfe von 50 Grad behandelt, insofern der Alkoholometer nicht noch einen höheren Grad anzeigt. Von Wein, der im Kleinverkauf auS dem Ausland eingeht, ist außer der Tranfsteucr auch noch die Zapfgebühr I. Klaffe zu,e»trichftm, <. n a tt iräiVldöai® rf 3 ® T '8S ® II 3 Ausländische verzollte Getränke unterliegen nach den Bestimmungen der Zollvereinigungsverträge, wenn ihre Verzollung in genügender Weise nachgewiesen wird, bei einer dem directen Bezüge aus dem Vereinsauslande, oder aus Freihäfen, Niederlagen (Packhöfen, Hallen) unmittelbar folgenden Einlage feiner inneren Besteuerung. 8- 3. Entrichtung der Abgaben. Die Abgabe vom Obstwein, Bier und Branntwein wird nur einmal entrichtet. Vorräthe dieser Getränfesorten, welche bereits versteuert sind, bleiben daher bei dem weiteren Verfalls von der wiederholten Entrichtung dieser Abgaben befreit. Die Tranfstener vom Wein muß dagegen bei jeder wiederholten Einlage im Großen auf’6 Neue und so oft bezahlt werden, als der Wein au einen andern inländischen Eigenthlimer übergeht oder aus dem Keller eines Eigenthümers in den Keller eines andern Eigenthümers gebracht wird. /'■ j. 8. 4. Die Tranffteuer vom Wein und Obstwein, sowie die Abgabe von ausländischem Bier und Branntwein muß von den Empfängern, ioseru sie nicht zur unversteuerten Einlage berechtigt sind, sogleich bei der Einlage, die Steuer von allem inländischen Bier und Branntwein dagegen von den Fabrikanten, und zwar beim Bier unmittelbar vor, beim Branntwein nach der Fabrikation berichtigt werden. Die Zapfgebühr vom Wein muß vierteljährlich nach erfolgter Aufnahme des Kleinverkaufs nachbezahlt werden. Vpu den in daö Ausland im Großen oder Kleinen verkauft werdenden Getränken haben die Versender alsdann keinerlei Abgaben mehr zu entrichten, wenn sie die Ausfuhr vorschriftsmäßig nachweisen. (Fortsetzung folgt.) Offizielle Dicnstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben allecgnädigst geruht : Am 14. Juni den quicscirten Geheimen Staatsrath Wilhelm Conrad Hallwachs, den Präsidenten des Gesammt-Ministeriums und der Ministerien des Hauses und des Aeußern, sowie des Innern Reinhardt Earl Friedrich Freiherrn v. Datwigk, und den Präsidenten des Ministeriums der Finanzen Friedrich Freiherrn v. Schenck zu Schweinsberg zu wirklichen (geheimen Rathen mit dem Prädicate Excellenz — und den Director des Ministeriums der Justiz Dr. Friedrich v. Lindelof zum Präsidenten dieses Ministeriums zu ernennen. Charakterertheilung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog Nachrichten. haben allergnädigst geruht : Am 14. Juni dem Hauptcassier des Hostheaters Philipp Lipp den Charakter als ,,Rechnungs-Rath" zu ertheilcn. Concurrenzcröffnung. Erledigt sind : Die Stelle des Kreisarztes des Medicinalbezirks Michelstadt, im Kreise Erbach; die erste kath. Schullehrerstelle zu Zornheim, im Kreise Mainz, mit welcher, e nschließlich der Heizungsentschädigung, ein Gehalt von 381 fl. 37 kr verbunden ist. Sterbfällr. Gestorben sind : Am 3. Mai der Militärpenswnär Johann Rösch zu Welgesheim; am 18. Mai der evangelische Schullehrer Michael Ploch zu Reibertenrod; am 16. Juni der Steuerpsandmeister Franz Schmitz zu Gießen. Polizeiliche Bekanntmachung. Brodpreise für Gießen vom 6. Juli 1853. 4 Pfund Roggenbrod kosten.......14 kr. L pf. 2 u ir '// . . . . . . . 7 „ 1 „ 4 „ gemischtes Roggenbrod kosten . . . . . 15 „ 2 u 2 ii ii ii u . ! . . . . 7 ,/ 3 // L. Nover, Gr. Polizei-Commifsär. 369 Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. 106 fl- 90 „ serpumpe, veransckrlagt zu . 126 fl. 128 II 15 II 21 II 24 16 u II 6 11 ii n >i nachverzeichnclcS der Siockh. Reisb. Wellen Stecken 1625 Gießen. 210 i, II 45 ii । zu erfrage». Wagner. 3) 4) 1) 2) Stecken 2 29% — fr. — II bei 1409) 7) Pflasierarbeit, veranschl. zu 8) Anfertigung einer neuen Was- fflute im Tempel. Gießen am 30. Juni 1853. Gr. Oberförsterci Schiffenberg Dr. 2) raubt. 1418) Heuchelheim. Künftigen Freitag den 8. d. MtS., Vormittags 10 llbr, 13| ii derbeibe unb Altgehegt Holz versteigert: Scheibb. Prngelh. Heuchelheim ben 5. Juli 1853. Der Gr. Bürgermeister Rome r. nehmenben versteigert werden. Gießen den 28. Juni 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 1384) Gießen. Holzvcrfteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg. Freitag den 8. Juli wird in den Districten Tempel, Wachhol- Brechen, Anfahren unb Aufsehen von 15 Cubik-Klafter Steinen, veranschlagt zu . . Zimmerarbeit, „ „ . . Lieferung unb Legen von 2 bis 3 Zoll starken eichenen Bohlen, veranschlagt zu . . 432 „ 326 „ Prustcaramellen, Magenniarseillen, ächte Offenbacher Pfeffernüsse, Baseler Ledknckcn unb Honigkuchen fortwährenb zu haben bei Eduard Lind, Conbikor, Seltersweg. 1418) Giessen. Rübsamen und Leinsamen-Kuchen empfiehlt sollen auf der Gemeinbestube dahier nach- verzcichnete Arbeiten, unter ben alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an die Wcnigstfordernden vergeben werden: Maurerarbeit, veranschl. zu 221 fl. 1410) Wetzlar. Ein Clavier ist zu verkaufen bei En gisch in Wetzlar. 1264) Gießen. Ein g'iles, wohl- gehaltenes 6octaviges Elavier ist billig zu verkaufen. Wo? ist in der Erped. d. Bl. sollen folgende Arbeiten: 1) Pflasterarbeit, veranschl. zu....... 2) Fuhrlohn, veranschl. zu 3) Setzen und Messen von Steinen, veranschl. zu 4) Zimmerarbeit, veranschl. Su ...... • 5) Schlofferarbeit, veranschlagt zu..... 6) Weißbinderarbeit, veranschlagt zu .... . 7) Planirarbeit, veranschl. 12 „ Edictalladungen. 1416) Gießen. Oeffmtliche Aufforderung. Der Bäckermeister Konrad Kempf dahier beabsichtigt, sich mit seiner Familie nach Amerika zu begeben und hat sich in seinem Schuldenwesen mit seinen bekannten Gläubigern nrrangirt. Etwaige unbekannte Cre- biioren haben ihre Forderungen um so gewisser binnen 14 Tagen dahier anzuzeigen, als sonst daS Arrangement bestätigt werden wird. Gießen den 4. Juli 1853. Gr. Stadtgericht M u h l. 1417) Gießen. Johannes Luh I. von Allendorf an der Lahn ist als Curator des Peter Luh von da bestellt worden und Letzterer kann ohne des Ersteren Einwilligung keine gültigen Verbindlichkeiten ein- gehen. Gießen den 30. Juni 1853. Gr. Stadtgericht das. M u h 1. Stecken Buchen- 3 Eichen- — Versteigerungen. 1407) Gießen. Versteigerung von Arbeiten bei Stadt Giessen. Donnerstag den 7. Juli, 1373) Gießen. Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 7. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr, 5) Schlosserarbeit, veranschl. zu 42 6) Weißbinderarbeit, „ n v = Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhause folgende Arbeiten: Maurerarbeit, veranschl. zu 2 fl. 8 fr. Weißbinderarbeit, „ „ 7 u — m Dachbeckerarbeit, „ » 1 „ 20 „ an den Wenigstnehmenden vergeben werden Gießen den 2. Juli 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 1400)H ermannstei n. Freitag den 8. Juli d. I., Vormittags um 11 Uhr, soll ein Stall, 38 Fuß lang, 17 Fuß breit und 14 Fuß hoch, von Eichenholz erbaut, welcher acht Stück Vieh in sich faßt unb mit Ziegeln gedeckt ist, sodann zwei Schweineställe öffentlich ineistbictend auf den Abbruch versteigert werden. Ferner wird in demselben Termin das hiesige nun abgängige SchulhauS einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht. Hermannstein den 29. Juni 1853. Der Gr. Bürgermeister 4 Nadelh. — 18% 69% 27050 Eredit bis 31. December d. I. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr ander Sand- zu........330 auf dem Rathhause dahier an den Wenigst Feilgeboten. 1415) Gießen. Rheinische M«i- trank Essenz, iuFlaoon zur Bereitung von 6 Flaschen Maitrank, a 10 Sgr. Der Geschmack des mit diesem Ertract bereiteten Maitranks ist bei Weitem feiner und angenehmer, als der von frischem Waldmeister re.; 4 Loth Zucker unb 1 Quentchen biefer Essenz auf eine Flasche, geben selbst einem geringen Weißwein ben Geschmack der feinsten Bowle. (Sitte Flasche SelterSwcisser für % Sgr ! Poudre Fevre, zur sofortigen Bereitung von Selterswasser, das Paguet zu 20 Flaschen berechnet, mit Gebrauchsanweisung a 15 Sgr. Dr. Romershattsen's Angen-Essenz, vorzügliches Mittel, um gesdwächte Augen zu stärken, in Flaschen a 1 fl. 45 fr. Gegen Hühneraugen, sicheres Mittel, um dieselben schnell und schmerzlos zu vertreiben, in Paguet ä 36 fr. Gegen übelriechenden Alhem, 'Talilet- tes de charbon aroniatique, in Schachteln ä 10 Sgr. Carl Frech. • 1420) Gießen. Alle Sorten Wattir- und FuUt-erleinen 370 1129) Gießen. Mit Kais. Kgl. Allerh. Privilegium und unter Approbation des Hohen Kgl. Preuß. Ministeriums der Medizinal-An- qelegenheiten. LrÄrsd-SAp«»«8>-srs>W 8 Bereitet a»S den 8 & Frühlings-Krnutern aj w vom Jahre w | 1833. | Doctor BORCHARDTS aromatisch - medicinische äS«{&<856> M-E-4rs-srs-W Preis K eines für mehrere %> 8 Monate ausreichenden S S Päckchens m T « Ssr. tz <ö«$8x8»«W»^C&<8Ce:'O: KRÄUTER-SEIFE nimmt unbestritten durch ihre bis jetzt von keiner Seife erreichten Vorzüge, sowohl durch ihre Heilkraft als ihre überraschende Wirkung bei jeder, selbst Jahre lang vernachlässigten Haut, unter allen eristirenden dergleichen Fabrikaten den ersten Rang ein. Neben der Eigenschaft, die Haut zu reinigen, trägt sie alle Heilkräfte in sich, den Organismus sowie die Oberfläche desselben in dem schönsten Normalzustände zu erhalten. Alle Hautmängel, mögen sie in Sonnenbrand, Sommersprossen, Leberflecken, Finnen, Hitzblattern, Pusteln, Schuppen, oder irgend einem anderen liebet bestehen, werden nicht nur durch ihren Gebrauch für immer vollständig beseitigt, sondern die Haut gewinnt gleichzeitig in allen Jahreszeiten jenes sammetartige, elastische und frische Ansehen, welches zu einem wahrhaft schönen Teint erforderlich ist und bewahrt diesen stets vor allen nachtheiligen Einflüssen des Witterungswechsels. £3sr5' Im Bade wirkt diese Seife außerordentlich stärkend und wird sie zu diesem Zwecke bereits vielfach und mit dem besten Erfolge benutzt. In Hinblick auf die vielfachen Nachbildungen und Berfal- KvkLvT^schungen der Dr Borchardt'fchen Kräuter Seife wolle man 1 j gefälligst beim Kaufe genau darauf achten, daß Dr. Borchardt s arom -medie. Kräuter-Seife in weißen mir grüner Sch ift bedruckten und an beiden Enden mit nebenstehendem Siegel versehenen Päckchen verkauft und daß in jeder Stadt immer nur eine einzige Niederlage der ächten Dr. Borchardt'fchen Kräuter-Seife errichtet ist; für Gießen befindet sich dieselbe bei (S ird die rng zu Außer id auch rwissen- äge zu Gegen- >en, wo Herrn er dem nsamm- id endet smahle, ier 93er« werden öbus. Arbeiter, oerlraut iftiguiig ersitäts- 3. iß, Yärtner. 14106) 1302) Gießen. Monats. Kaufmann. 1402) ®tc^en. Zn dem Verlage dcs Unterzeichneten ist erschienen r die des 1372) Gießen. Eine hiesige Familie .Drache und dem Clavier für drei ihrer d. Bltts. befördere ich zu, den billigsten Preisen und reellsten Be- dnigungen. Abfahrt von Bremen nm 1. und 15. jeden Chr. Wallenfels, befindlichen Kinder einen Lehrer. Bemerkt wird jedoch, daß der Unterricht in dem Vermischte Nachrichten. hLV « 6 c re ?cn 10'3|,(i' ab Mainz, crpedire ich das große Dampf. * ®",1» einem Alter von 12 bis 14 Jahren ausgesetzter gehöriger Befähigung wünscht. nh “*■’** “ * Nähere Auskunft ertheilt die Redaetion 372 Angekommene und abgereiste Fremden vom 1. bis 4. Juli 1853. I n d en Gasthäusern. Im vappen ; Hrn. Oec. Glabinger v. Vilbel u. Schmidt v. Gun- tershausen; Hr. Gerhard, Affeffor v. Dingelstädt; Hr. Gallenkamp, Kreisrichter u. Hr. Lein Büreaugeh. v. Ehrenbreitenstein; Hr. Kempf tiüatm. v. Frankfurt; Hin. Lieuten. Weckerling v. Homburg u. Kraubner v. Prag; Ma». Sehegold v. Caffel; Hr. Hofmann, Hoffchauspicler v. Carlsruhe; Hrn. Stud. Schmidt, Altmüller u. Ahlborn v. Marburg; Mad. Schneider v. Mainz; Hr. Kopp, Müller u. Mad. Bott v. Homberg; Hr. Grill Eisen- dahncondüct. v. Caffel; Hr. v. Schenk, Gutsbes. v. Herrmannstcin; Hr. Reuter, Oec. v. Haarhausen; Hr. Schaaf, Müller ».Oberkleen; Hrn. Stud. Sachs u Schul; v. Berlin; Hrn. Kfl. Schulze v. Berlin, Jung v. Rüdes- heim, tzammerschlag v. Frankfurt, Richert ». Mainz, Leibes ». Dresden, Fuchs v. Hanau, Bodechtel v. Biedenkopf, Maingenetz v. London, Kaufmann v. Mildiistn, Reticht v. Wiesbaden, Fulda v. Vöhl, Michel v. Leipffg, Haas v. Cöln, KünSbcrg,. Geiffelbrecht u. Junkel v. Offenbach, Zärkcl v. Dietz, Schürtzer v. Bremen, Reichert v. Mühlhausen, Sichel v. Rorvhausen, Blümlein u. Faist ». Mainz, Rieger v. Wiesbaden, Maper v. Frankfurt, Raubolt v. Berlin u. Müller v. Düsseldorf. Am Einhorn : Hr. v. Falkenstein, Osstz. v. Berlin; Hr. Stotlhof, Reg -Secretär v. Coblenz; Hr. Waldschmidt n. Tochter, Bierbrauer v. Wetzlar; Hr. Hahn, Etadtger.-Affeffor v. Darmstadt; Hr. Rencker, Glockengießer v. Hof-Sinn; Frl. Schmidt v. Altenburg; Hr. Dörfmüller, Oberförster v. Pirna; Hr. Heinze, Verwalter v. Halle; Hr. Herth, Künstl. v. Frankfurt; Hr. Helmolt, Postmstr. v. Friedberg; Se. Hoheit Herzog v. Bernburg n. Ges. u. Dienersch.; Hr.v. Helfeld u. v. Kügelgen, Äammerh.rren v. Ballstädt; Hr. Doctor, Thierarzt v. Schweinsberg; Hrn. Kfl. Schubert v. Hanau, Berrp v. Offenbach, Schmitz v. Cöln, perrlich v. Leipzig, Friedrich v. Coblenz, Cuhn u. Vigelius v. Cöln, Wöste v. Lüdenscheidt, Rauch v. Berlin, Manteuffel v. Magdeburg u. Schmidt v. Schweinsberg. Im Prinz (Carl : Hr Fep, Handelsm. v. Holzhausen; Hr. Gräber' Gutsbes. a. Schlesien; Hr. Runge, Hofrath u. Hr. Bruckmann, Rector »- Potsdam; Hr. Dirsch, Privaim. v. Braunschweig; Hr. Conrad, Post- erpeditor v. Reichelsheim; Hr. Wirth, Bürgermstr. v. Dauernheim; Hrn. Oec Lahm v. Bingenheim, Ulrich v. Langenbergheim, Diehl v. Münch- brusel, Weitzel v. Hopfgarten, Krömmelbein v. Lauterbach u. Weppler v. Ruppertenrod; Hr. Streit, Part. v. Breslau; Hr. Schlegel, Geom. v. Dessau; Hr. Seltel, Gutsbes. ».Osnabrück; Hr. Frelker, Beamter ».Berlin; Hr. Borger, Spedit. v. Offenbach; Hrn. Kfl. Göller v. Breslau, Rauth v. Dessau, Spicker v. Lennep, Greiner v. Brüssel, Winter v. Aschaffenburg, Hagel v. Frankfurt, Gundel v. Creuznach, Herder v. Zweibrücken, Brau- mann v. Dresden u. Bogner v. Leipzig. Im Darmstädter Haus : Hrn. Gefchäftsl. Gämmer v. Vöhl, Happel v. Solzhausen, Eckhard v. Münchhausen, Lotz v. Schlitz, Oberroder v. Schweren, Lepper v. Zell u. Bock v. Mellenbach; Frl. Jockel v. Grünberg; Fr. Rentamtm. Stammler v. Battenberg. Im Adler : Hrn. Stud. Henggärtner u. Specht v. Heidelbera u. Mainz v. Offenbach. In den Privat Häusern. Bei Fr. Hofkammerrath Hofmann: Fr. Prof. Rau n. Fam v. Bern —, Bei Hrn. Stud. Klinger: Hr. Stud. Stoppelberger v. Tübingen — Bei Hrn. Dr. Klein : Frl. Mellagc v. Frankfurt a. M. — Bei Hrn Botknmstr. Lehr : Fr. Rebel v. Darmstadt und Hr. Heper v. Mainz. — Bei Hrn Zeichnenlehrer Dickore : Frl. Seipp v. Braunfels. — Bei Hrn. Buchdruckereibes. Merck : Frl. Lepdhecker v. Darmstadt. — Bei Hrn I. H. Fuhr : Geschwister Müller v. Rödelheim. — Bei Frl. Rinn : Fr v. Graßhof v. Mainz. — Bei Hrn. Uhrm. Heer; : Frl Grand'homme v. Scholten. — Bei Hrn. Hofger.-Rath v. Grolman l. : Hr. u. Frl. Vahl- kampf v. Frankfurt a. M. — Bei Hrn. Ferdinand Maper : Hr. Jonas, Grschworncr v. Gladenbach. — Bei Hrn. H. Euler: Jungfer Stausebach ». Josbach. — Bei Wittwe Plank : Fr. Klippel n. Tochter o. Griesheim. — Bei prn. Kfm. Hoffmann : Frl. Hennemann u. Frl. gabrp v. Berstadt. — Bei Hrn. Hofger-Rath Schäffer : Hr. Berck, Fabrik, v. Alsfeld. Im Verlage von G. D. Brühl I. in Gießen sind vorräthig und zu haben r Formularien für die Gr. Stadt- und Landgerichte, Ortsgerichte und Bürgermeister; Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungs-Rechner, Rechner von israelitischen Religions-Gemeinden u. Vorständen; Tagebücher u. Meßbriefe für Geometer; Contvbücher, Wechsel, Anweisungen und Rechnungen; Fremdenrcgister und Nachtzettel; Wein-, Liqueur- und Champagner- Etiguetten; Jmpftabellen und Scheine; Frachtbriefe re. re. Eisenbahn-Fahrten: Bon Gießen nach Franks. MgS. 5(2 99 , Nchm. 135, 535, Mts. 8«, „ Franks. „ Gießen „ 5, 1015, 240 5 714' „ Gießen „ Caffel „ 734, „ 2, bi», 7», „ Caffel „ Gießen „ 51», 8, „ 1230, 410, „ Gieße« nach Marburg Abends 10. Posten-Abgang in Gießen : Posten-Ankunft in Gießen : tägl. Mgs. 7 u. 45 nach Grünberg, Laubach, Alsfeld, Lauterbach, Fnlda, tägl. AbdS. 6 Uhr „ „ 7 „ 45 „ Gladenbach, Biedenkopf, Battenberg, Arnsberg, „ Mtgs. 1 „ „ „ 6 „ „ Wetzlar, Weilburg, Limburg, Coblenz . . . „ AbdS. 11*/,,, „ AbdS. 8 „ 11 „ Wetzlar, Herborn, Dillenburg, Siegen.....MrgS. 7'/,,, „ Mgs 11 „ 30 „ Lich, Nidda, Büdingen, Schotten . „ MtgS. 3 „ Gold- und Silber-Cours vom 4. Juli 1853. «old. fl. kr. Silber. fl. kr. Diverse Actien und Loose. Brief Geld Pistolen ..... 9 46 Laubth., ganze . . . ___ - Kurhessische Loose 38*/, Pr. Friedrichsd’or . . 9 57 Preuss. Thaler . . . 1 45*/. Sardinische Loose . . 41*/, __ Holl. 10 fl. Stücke . . 9 56 5 Frankenthaler . . 2 22*/, Cöln-Aachen .... — Rand-Ducaten.... 5 38 Hochhaltig Silber . . 24 34 Göhl-Minden . . . . 121 —_ 20 Francs-Stücke . . 9 32*/, Gering- u. mittelh. . _ Ludwigsb.-Bexbach . . 127’/, 127'/, Engi. Souverains. . . Gold al Marco . . . 11 54 Frd r.-Willis.-Nordbahn A. Sulzbach, 58*/, kler. 58*/, 382 ■ Disconto 2 Geld. beeid. Ma Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei,