Anzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. J|o A3. Sonnabend den 2. Juli 1833. Meint wöchentlich .wer Mal- Mittwoch und Sonnabend. - Preis des Zabrqangs für Einheimische 1 ff. 30 kr., iür Auswärtige ™=L Poffaufschla,» 1 ff. 89 kr. - «niwärti abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Ervedition tEan,lewer, Lit. B. Pr. 1.) - Einruck»n,S,ebuhr für bte a-ivaltene Lorvuszeile r. Anzeigen an« verschiedenen Schriften die gespaltene SvcpuSzeUe 3 kr. Amtlicher T h e i l. Inhalt des Gr. Hess. Regierungsblatts vom 28. Juni 1853, Nr. 27. 1) Verordnung, die Erhebung und Controlirung der innern Abgaben von Getränken betr. — 2) Bekanntmachung, die amtliche Benennung der Stelle des Großherzogtichcn Hofbaumeisters bete. - 3) Dienstnachrichten. — 4) Eharakterertheilung. - 5) Concurrcnzeröffnung. - 6) Sterbsalle. — 7) Druckfehler - Berichtigung. _______________________________________________ _____ Beknnntmtrchnng- die Frankirung der Correspondenz durch Marken bei den Großherzoglichen Poststellen betreffend. Nach der Bekanntmachung vom 22. Deccmber 185 t, die Einführung der Freimarken bei den Großherzoglichen Poststellen betreffend, konnten bisher nur die nach den zum Deutsch - Oesterreichischen Postverein gehörigen Staaten bestimmten Bricfpostsendungen Lurch Marken srankirt werden. Da jedoch nunmehr die nöthigen Einrichtungen getroffen sind, welche bei den Großherzo.chchen Poststellen die Frankirung mittelst Marken auch bezüglich der Correspondenz nach den nicht zum Deutsch - Oesterreichischen Postverem gehörigen Deutschen und nach den Nicht - Deutschen Ländern zulassen, so wird Nachstehendes zur öffentlichen Kenntmß gebracht : 1) Vom 1. Juli 1853 an können bei den Großherzoglichen Poststellen Briefpostsendungen - Brief-, Muster- und Kreuz- bandsendunqcn —, mit Ausnahme der unter Ziffer 3 erwähnten Gattungen, nach allen Ländern und somit auch nach dem Post-Vereinsauslande, insoweit eine Frankatur überhaupt zulässig ist, außer durch Baarzahlung auch durch Marken srankirt werden. 2) Diese Marken bestehen in folgenden vier Sorten zu 1 Kreuzer auf blaßgrünem Papier, 3 « ii blauem u 6 „ » rosenrothcm ,/ 9 „ „ gelbem « Sämmtliche Biarkensorten tragen die Ueberschrist „Frei-Marke", in den Scitenrahmen die Jnschrifttn: «Deutsch-Oesterreich i sch er -Post-Verein-, und «Thurn und Taris«, und in dem Mittel,childe, im untern Rahmen und tn den Medaillons die Werthbezeichnung. 3) Unzulässig ist die Frankirung durch Marken : a) bei rekommandirten Briefen, b) bei Briefen mit Postvorschuß, . .. . c) bei Briefen, auf welche Einzahlungen gemacht werden (Postanweisungen), d) beiBriefen mit angegebenem Werth e, wie überhaupt bei allen zurFahrpost gehör,gen Packerei-, Werth- und Geldsendungen, und e) bezüglich der Bestellgebühr. , . , 4) Das Frankiren eines Briefs mit Marken ist in der Regel durch den Absender selbst dergestalt zu bewirken, daß au, der Adreßseite des Briefs links in der oberen Ecke, eine oder soviel Marken nebeneinander befestigt werden, als zur Deckung des tarifmäßigen PortoS erforderlich sind. — Die Befestigung der Marken geschieht durch festes Ausdrücken derselben auf den Brief nach Anfeuchtung des auf der Rückseite befindlichen Klebstoffs. — Bei Kreuzbandsendungen sind die Marken am oberen Rande des von oben nach unten laufenden Kreuzbandstreifens auf der Adreßseite zu befestigen. 5) Die mit Marken frankirten Sendungen (welche der Bezeichnung «frei", „franco" u. s. w. nicht bedürfen) können gleich unfrankirten Briefen in die Brief-Kasten gelegt werden. 6) Ist eine durch Marken frankirte Briefpostsendung nach einem Lande oder Orte bestimmt, für welches, resp. für welchen — ausweislich des betreffenden Tarifs — verschiedene Speditionswege und Taren bestehen, so l,r auf derselben der gewählte Speditionsweg, auf welchen der Betrag der verwendeten Marken berechnet ist, vom Aufgeber zu 7) Die für die Eorrespondenzen in Anwendung kommenden Portosähe und Tarbcstimmungen ergeben sich aus den Tarifen, 362 welche von den Großherzoglichen Poststellen gegen Ersatz der Kosten verabfolgt werden, auch bei jeder Poststelle zur steten Einsicht für bas Publikum öffentlich aushängen. 8) Correspondenzen, auf denen bei der Aufgabe zur Post Marken sich befinden, welche den Verdacht erregen, daß fie entweder schon einmal in Gebrauch gewesen, oder gefälscht oder unächt sind, werden im ersteren Falle als nicht frankirt behandelt und bei der Absendung mit Porto belegt (vergl. Ziffer 10), im letzteren Falle, wenn nämlich die Wahrscheinlichkeit vorliegt, daß die angebrachten Marken gefälscht oder unächt sind, gelangt die betreffende Sendung gar nicht zur Beförderung, sie wirb vielmehr von der Aufgabspostanstalt, Behufs der Ergreifung ber erforderlichen Maßregeln, der vorgesetzten Behörde eingeliefert. Die Fälschung der Marken und die Beihülfe hierzu, sowie die Verwendung unächter oder gefälschter Marken unterliegt den nach den Bestimmungen des Strafgesetzbuchs eintretenden Strafen. 9) Wenn beiCorrespondenzen, welche nach Orten des Fürstlich Thurn und Taris'schen Postverwaltungsbezirks oder nach Orten eines anderen Postvereinsgebiets bestimmt sind, ber Werth ber verwendeten Marken das tarifmäßige Porto nicht erreicht, so ist der fehlende Betrag, und zwar, wenn der Brief oder die Mustersendung nach einem Postorte bestimmt ist, für welchen die Postvereinstare in Anwendung kommt, mit Zuschlag, vom Adressaten bei der Empfangnahme der betreffenden Briefpostsendung nachzuzahlen. Bei Kreuzbanbsendungen nach den vorerwähnten Orten wird in. einem derartigen Falle das Briefporto bezw. mit Zuschlag ermittelt, der Werth der verwendeten Marken abgezogen, und der auf den nächst höheren Groschenbetrag abgerundete Nest vom Empfänger nacherhoben. 10) Dergleichen, Seitens des Absenders mit Marken von nicht genügendem Betrage versehene Correspondenzen nach den nicht zum Deutsch-Ocsterreichischen Postverein gehörigen Deutschen und nach den Nichtdeutschen Ländern (Pöstvcreinsausland) werden als unfrankirt behandelt, wobei ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht wird, daß solche ungenügend srankirte Correspondenzen, welche nach Ländern ober Orten bestimmr sind, bezüglich deren Zwangsfrankatur besteht, gar nicht zur Absendung kommen, weil dieselben vom Ausland zurückgeschickt werden würben. — Welche Länder resp. Orte hierbei in Betracht kommen, läßt sich aus dein Tarife für die Correspondenz nach unv aus dem Postvereinsauslande entnehmen. 11) Verweigert der Empfänger einer, gemäß der Bestimmungen unter Ziffer 9 oder 10 mit Porto belegten Briespostsenbung die Zahlung dieses Portos oder ist eine solche Sendung aus einem andern Grunde unbestellbar, so wird dieselbe an den Aufgabeort zurückbefördert, wo der Absender verbunden ist, den betreffenden Betrag an die Postkaffe zu erstatten. 12) Der Verkauf der Freimarken geschieht vor der Hand einzig und allein durch die Poststellen, und cs ist Niemand gestattet, sich mit dem Vertrieb oder Wiederverkauf derselben gewerbsmäßig zu befassen. Es ist den Poststellen streng untersagt, die Marken zu einem höheren oder geringeren Betrag zu verkaufen, als der auf den Marken ausgebrückte Werth beträgt. 13) Zur Frankirung von Correspondenzen, welche bei den Großherzoglichen Poststellen aufgegeben werden, können nur die von der Fürstlich Thurn- und Taris'schen Postverwaltung ausgestellten, auf Kreuzer lauteuden Marken, demnach nicht auch die auf Silbergroschen lautenden Marken, verwendet werden, widrigenfalls die Frankatur als nicht geschehen betrachtet unv die mit unrichtigen Marken versehene Correspondenz als unfrankirt behandelt wird. 14) Durch gegenwärtige Bekanntmachung wird die oben erwähnte Bekanntmachung vom 22. December 1851 ersetzt. Darmstadt, am 6. Juni 1853. Aus Allcrhöch st e m A u f trage : Großherzoglich Hessisches Ministerium des Hauses und des Aeußern. v. D a l w i g k. v. Koffler. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Ein kleiner Hosenträger und ein Kinderschuh. Diese Gegenstände können von den Eigenlhümern auf dem Gr. Pollzeibnreau dahier in Empfang genommen werden. Gießen am 1. Juli 1853. - Der Gr. Polizei-Commissär L. di o v e r. Gerichtliche und Drivat - Bekanntmachungen. Edictalladung. 1239) Gießen. Die Ehefrau des Wirtbs und KieferS Friedrich Zinßer von hier hat um Sicherstellung ihrer Jllaten und zugleich um Volladung sämmtlicher Gläubiger ihres Mannes zum Versuche eines Arrangements gebeten. Es werden Alle, welche Forderungen an Kiefer Friedrich Zinßer von hier haben, aufgefordert, dieselben im Termin Mittwoch den 6. Juli d. I., Vormittags 9 Uhr, vor unterzeichnetem Gerichte anzumeldcn, auch etwaige Vergleichsvorschläge entgegen« zunchmen, widrigenfalls die nicht erschienenen Gläubiger bei einem etwa zu Stande kommenden Arrangement als den Beschlüssen der Mehrheit beigetreten angesehen, und die nicht angemeldeten Forderungen bei dem Abschlüsse des Inventars nicht berücksichtigt werden. Gießen den 26. Mai 1853. Großh. Stadtgericht das. Muhl. Dr. Ad. v. Grolman. Besondere Bekanntmachungen. 1359) Gießen. Ansprüche an den Pfandschein Nr. 923 sind innerhalb 14 Tagen dahier anzuzeigen, gegenfalls das Pfand ohne Weiteres verabfolgt wird. Gießen den 27. Juni 1853. Die Pfandhausverwaltung das. Bieler. Pfeil. 1377) Gießen. Ein armer Knabe wünscht die Schreinerprofession zu fernen und soll nach Beschluß Großh. Armen- Commission einem Schreinermeister auf 363 4 Jahre in die Lehre übergeben werden, unter der Bedingung, daß er beim Meister Kost, LogiS, Wasch und Flickerei erhält, die Kleider ihm aber während der Lehrzeit aus der Armenkasse angeschafft werden. Anmeldungen können innerhalb 8 Tagen bei dem Unterzeichneten gemacht werden. Gießen den 29. Jnni 1853. Der Rechner Lauer. 1378) Gießen. Main - Weser - Bahn. Aus Veranlassung der am 6. Juli, 10. und 31. August, 12. October und 2. November l. I. stattfindenden Gießener Jahrmärkten wird an diesen Tagen der Schnellzug in Marburg, Fronhausen und Lollar Reisende nach Gießen in der dritten Classe aufnehmen. Abfahrt von Marburg 8 Uhr 21 Minuten Morgens, Abfabrt von Fronhausen 8 Uhr 28 Minuten Morgens, Abfahrt von Lollar 8 Uhr 38 Minuten Morgens. Gießen am 28 Juni 1853. Der Bahnhofs-Vorstand. F. d.: Weber. Versteigerungen. 1373) Gießen. Arbertsversteigerung. Donnerstag den 7. Juli l. I., Vormittags 9 Uhr, sollen folgende Arbeiten: 1) Pflasterarbeit, veranschl. zu . ......126 fl. — fr. 2) Fuhrlohn, veranschl. zu 128 „ — „ 3) Setzen und Messen von Steinen, veranschl. zu 15 „ 12 „ 4) Zimmerarbeit, veranschl. den Abbruch versteigert werden. Ferner wird in demselben Termin das hiestge nun abgängige Schulhaus einer öffentlichen Versteigerung auSgesetzt. Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht. Hermannstein den 29. Juni 1853. Der Gr. Bürgermeister Wagner. 12S9) Gießen. Montag den 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr, sollen die dem Hartmann Möbl dahier gehörende Immobilien auf dahiesigem Rathhaus an den Meistbietenden versteigert werden, als: Vsno 38 lUKlftr. Hofraithe in der Walltborstraße, 3%6 2 1 0 „ Acker hinter dem Waldbrunnen, 3%8'SU 89/5 449 II Garten am Wie- secker Weg, 4%0 325 II Acker am alten Lahnfluß, "%25 299 II Acker in der Lich- tenau. Gießen den 16. Juni 1853. Der Gr. Ortsgerichtsmann C. Wei big. 1379) Gießen Versteigerung von Banarbeiten. Dienstag den 5. Juli d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen im Hause des Wirths Geller zu Königsberg folgende zur Unterhaltung des ForsthauseS daselbst erforderlichen Arbeiten: 1) Maurerarbeit, veranschl. ,u....... 22 7fl. 22 fr. 2) Zimmerarbeit, veranschl zu.......26 u 29 „ 3) Schreinerarbeit, veranschlagt zu .... 24 ii 36 » 4) Schlofferarbeit, veranschlagt zu . . . . il ii 54 u 5) Weißbinderarbeit , veranschlagt zu ... . 4 » 45 /, an die Wenigflnehmenden versteigert werden. Die Voranschläge liegen im Büreau deS Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen am 28. Juni 1853. Gr. Kreisbauamt Gießen Holzapfel. 13931) Gießen. Samstag den 2. Juli l. I., Abends 8 Uhr, soll das Heugras von 2 Morgen am Gäns- acker, sowie dasjenige auf der Wallwiese, dem Hrn. Poftsecretär Hoffmann gehörend, in dem Wallgarten selbst versteigert werden. Gießen den 1. Juli 1853. C. Wei dig. i i 1393) Gießen. Mittwoch den 6. Juli l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Spengler Marr in der Marktstraße, verschiedene Mobilien, zum Nachlaß der Wittwe des Universitäts« CanzleidienerS Schmitt gehörig, an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 30. Juni 1853. C. Weidig. • 1384) Gießen. Holzversteigerung in der Oberförstern Schiffenberg. Freitag den 8. Juli wird in den Districten Tempel, Wachhol- derheide und Altgehegt nachverzeichnetes Holz versteigert: Scheidb. Prügelh. Stocks). Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen- 3 — 2 — Eichen- — 4 29% 1625 Nadelh. — 18'% 69% 27050 Credit bis 31. December d. I. Zu- sammenfunft Morgens 9 Uhr an der Sand- faute im Tempel. Gießen am 30. Juni 1853. Gr. Oberförsterei Schiffenberg Dr. Draudt. 1288) Gießen. Montag den 4. Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus das den Erben deö Zimmermeisters Balthasar Herbert gehörige Wohnhaus mit Scheuer, in der Neustadt gelegen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 15. Juni 1853. Der Gr. Ortsgerichtsmann E W e i d i g. F e i l g e b o t e n. 1332) Gießen. Aechte Goldleiste», englische Feilen, Drahtstiften, Sägeblätter, Fensterbeschläge, Sckippen, Schrauben und Eharnicre ic., werden zu den Fabrifpreisen abgegeben bei Ehr. Fillmann an der Kirche. 1387) Gießen. Eine große Bade- bütte ist in dem Hause der Wittwe Gertig in der Sonne, zu verfansen. 1403) Gießen. Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum auch diesen Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten, magenstär- fendem Magenbrod und mehreren andern Eouditoreiwaaren; auch empfiehlt derselbe seine ganz ächten Hamburger Husteii-Kloud- ger. Seine Bude ist vor dem Neustädter Thor mit der Firma Fr. Urss, Conditor. 364 1264) Gießen. Ein gutes, wohlgehaltenes Oortaviges Clavier ist billig zu verkaufen. Wo? ist in der Erped. d. Bl. zu erfragen. 1392) Gieße». Meinen frisch erhaltenen Rübsamen, großer langer, auch runder weißer (Pfälzer Art), sowie alle übrigen fetzt nöthiqen Sämereien bringe ich in enivfehlende Erinnerung. W i l h. L ö b e r s Wiltwe, Lit. B. Nr. 111, neben Hrn. Kfm. Appel auf dem Neuenweg. 1366) Gießen. Ein neues Mahagoni-Clavier stehl zu verkaufen. Wo? sagt Auög. d. Bltts. Zn vermiethen. 1396) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermielhen und sogleich zu beziehen bei Georg Bogt, Seltersweg. 1398) Gießen. Eine schöne Fami- lienwoknung ist zu vermielhen und sogleich zu beziehen bei H. Heichelheim Wiltwe. 1390) Gießen. Eine kleine Wohnung ist za vermielhen bei Emil Loos, Lit. D. Nr. 41. 1343) Gießen. Das seither von Hrn. Canzelist Ford ach bewohnte Logis ist anderweit zu vermielhen und kann im Juli bezogen werden. Auch ist in demselben Hause eine Dachstube mit Küche und Kammer zu vermiclbeu. Ballh. Burkhardt. 1386) Gießen. Zwei Familienlogis, das eine im zweiten und das andere im dritten Stock meines HauseS, sind zu vermielhen bei Sack auf der Mäusburg. 1388) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Schlvssermeister Schneider in der Hintergasse. 1382) Gießen. In unferm nener- bauten Wohnhause auf dem Markt, stehen das untere GeschäftSlocal und zwei Fami- lienlogis, von je 5 bis 6 Piecen, bequem und elegani eingerichtet, zu vermiethen und demnächst zu beziehen. Gießen den 30. Juni 1853. D. Ebel. 1385) Gießen. Ein Stübchen mit verschließbarem Bodenraum ist mit oder auch ohne Möbel zu vermielhen bei H. Schneider, Sohn. 1368) Gießen. Ein Familienlogis ist an der Hauptstraße, Lit. B. Nr. 30, zu vermiethen. 1206) Gießen. In Lit. D. Nr. 12 auf der Mäusburg ist ein Familien-Logis zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. 1375) Gießen. Eine Scheuer ist zu vermielhen bei Wiltwe Weidig am Lindenplatz. 1376) Gießen. Ein kleines Fami- licnlogis bestehend aus Stube, Cabinet, Keller und Holzstall, ist zu vermielhen bei I. Brauburger. 1339) Gießen. Das seither von dem Hrn. Kreisbaumeister Holzapfel bewohnte Logis in meinem Wohnhause ist anderweitig zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Gg. Ph. Gail. 1299) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Chr. Iughard an der Brandgasse 1275) Gießen. Das von Herrn Professor Lutterbeck bewohnte Logis ist für den 15. September anderweit ;u vermiethen. R i ck e r. Vermischte Nachrichten. 1389) Gießen. Kunstseuerwerk. Mit obrigkeitlicher Bewilligung wird der Unterzeichnete, Sonntag den 3'1. Juli, in dem Garten des Hrn. Wirth, (früher Jahreis'schen Garten) am Neustädter Thor, ein brillantes Kunstfeuerwerk, verbunden mit theatralischer Vorstellung, abzubrennen die Ehre haben. Den Beschluß desselben bildet der gekrönte Namenszug Sr. König!. Hoheit des Großherzogs von Hessen im Farbenfeuer, worauf noch 6 lebende Bilder, nach Gemälden be- rühmter Maler, bei solenner bengalischer Beleuchtung, auf dem Theater aufgestellt werden. Um die nicht unbedeutenden Kosten dieses Unternehmens einigermaßen zu decken, habe ich im Voraus hierzu ein Abonnement, für reservirte Plätze, ä Karte 24 fr., und für Kinder die Hälfte, eröffnet. Das Nähere besagt s. Z. das Programm. Indem ich hiermit ein geehrtes kunstliebendes Publikum ergcbenft einlade, bitte ich zugleich um recht zahlreiche Unterschriften. Carl Matthias. .1397) Gießen. Sonntag den 3 Juli findet bei günstiger Witterung bei gutem Felsenbier GswMVMeNMstk im Philosophenwald Statt. Friedrich Schneider. 1391) Gießen. Schwimm- u. Badeanstalt. Der diesjährige Schwimmcursus hat bereits begonnen und es können fortwährend noch neue Schüler eintreten. L. C. Rübsame n. 1374) Gießen. Dringende Bitte: daß die Actien der vorhinigen Bade- gesellschaft endlich berechnet und ausbezahlt werden mögen, zur Vermeidung noch größeren Verlusts und — Argwohns. 1383) Gießen.. Wohnnngsveränderung. Ich wohne von jetzt an bei Hrn. Schuh« machermeister Pfaff in der CaplanSgaffe. I H. Kaufmann. 1380) Gießen. Vom langen Steeg, dem Gäßchen am Buschifchen Garlcn herunter bis an das N'menweger Thor, ist gestern Abend ein weißleinenes Taschentuch „8 Pfeil“ gezeichnet, verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen eine Belohnung an die Erpedition d. Bltts. nb »geben. Gießen den 30 Juni 1853 1372) Gießen. Eine hiesige Familie sucht für een Unterricht in der englischen Sprache und dem Claoier für drei ihrer in einem Alter von 12 bis 14 Jahren befindlichen Kinder einen Lehrer. Bemerkt wird jedoch, daß der Unterricht in dem Hause der Kinder ertheilt werden soll, und daß man den Lehrer am liebsten aus den hiesigen Studirenden oder Candidaten bei vorausgesetzter gehöriger Befähigung wünscht. Nähere Auskunft ertheilt die Red. d. Bltts. 1399) Gießen. Samstag den 2. Zull haben wir mit dem Verkauf unseres Sommerlagerbiers begonnen. F. L. Renker u. Comp. 1403) Gießen. Eine Waage von einem Pferdewagen ist gefunden. Der Eigenthümer kann dieselbe gegen die Einrückungsgebühr bei Flurschütz Plank in Empfang nehmen. 1369) Gießen. In der Nähe dcS Marktes wird ein Mitleser zum Frankfurter Journal gesucht. Näheres in der Erped. d. BlttS. 1401) Gießen. Sonntag den .3. Juli spielt das Mufikcorps der Dutzbacher Cheveaurlegers auf dem Loos'schen Felsenkeller. 365 17102) Gießen. Zn dem Verlage des Unterzeichneten ist erschienen: Gesetz vom 21 Februar 1832, betreffend: -re Erwerbung Äcs Vrunbeigenthums und die besonderen rechtlichen Folgen des Eintrags eines Erwerbtitels indem Grundbuche in den Provinzen Starkenburg und Ober he ff fcii, nebst den darüber gepffogcnen ständischen Berathungen und beigefügten erläuternden Bemerkungen sammt einen» Anhänge, welcher die Verordnung vom 8. December 1852 bezüglich der Ausführung des obigen Gesetzes, und die Verordnung von demselben Tage, in Betreff der Fortführung der Grundsteuerkataster, enthält. G D. Brühl I. 141051) Gießen. In Folge Beschlusses des unterzeichneten erwählten ComiteS soll Sonntag den 17. Juli d. I. das diesjährige Jugendfest abgehalteu werden. Indem wir dies vorläufig zur Kenntniß der gesummten hiestgen Einwohlierschaft, insbesondere der Eltern und Jugendfreunde bringen, welche durch ihre freundliche Unterstützung zur Verschönerung des vorjährigen Festes nicht wenig beitrugen, glauben wir auch dieSnral einer gleichen Sympathie und thätigen Mitwirkung entgegensehen zu können. — Zugleich wird bemerkt, daß Anmeldungen und Einzeichnuugen zur Detheiligung an dem Feste vom Heutigen an bei Hr». Turnlehrer Rüdsamen stattfinden können, und daß von Seiten der Schüler die Einzeichnung sobald als möglich erfolg n möge Gießen am . Juli 1853. Curschmann, Lehrer. Dr. Köhler. Rübsamen, Turnlehrer. Siebert,, Freiprediger. Dr. Steinmetz 1381) Gießen. Ein Mädchen von guter Erziehung, welches im Nähen und Sticken, sowie überhaupt in allen häuslichen Arbeiten gründlich erfahren ist, sucht eine paffende Stelle. Näheres in der Er- peditwn d. Blus. Gießen. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß bei dem am 10. Juli stattfindenden akademischen Gottesdienst zugleich die h. Abcndmahlsfeier gehalten werden wird und bemerken, daß die Theilnahme an derselben jedem Angehörigen der eoangel.schen Kirche offen steht. Gießen den 23. Juni 1853. Die akad. Kirchen-Commission. Gießen. Die 3. Compagnie der Bür» gerwchr bat vom 1. bis den 31. Juli d. I. die Feuerdcrcilschafk. Das Commando der Dürgerwehr Fresenius. (1395) Mfsisen des Ul. Quartals 1853. Anklagen, Montag dcn 4. Juli, Vormittage 9 Uhr, gegen Heinrich Martin Rodde aus Bisses, wegen ausgezeichneten Diebstahls und Unterscywgung; Ver- rheid. Gr. Hofger.- Advocat Heusler. Len ö. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Adam Lochmann aus Schlitz, wegen Rolhzucht oder Unzucht; Vertheid. Gr. Hosger.-Advocat Diery. Den 6. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Georg ■ Renker aus Udenhausen, wegen ausgezeichneten und kleinen Diebstahls und gegen Heinrich Keutzer von da, wegen Bcihülfe resp. Diebsiahlsdegünstigung; Vertheid. für ersteren Gr. Hofger.-Adv. Welcker, für letzteren Gr. Hofg.-Adv. Pfannmüller 1. Den 7. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Andreas Dietz aus Bermuthsdain, wegen Brandstiftung; Verth. Gr. Hofg.-Adv. Dornseiff. Den 8. und 9. Juli, gegen Anne Margarethe Schänd aus Obermoos, wegen Mords eventuell Kindermords; Vertheidiger Gr. Hofger.-Advocat Dr. Engel dach. Frischdäcker zu Gießen. Sonntag den 3. Juli. Wilhelm Schäfer am Rathhaus. Christian LampuS am Selterswcg. Georg Noll in>er Neustadt. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e s d i e n st. Am 8. Juli. Morgens: Kirchenrach Dr. Engel. Nachmittags: Dr. Steinmetz. Hosvitat-Gottesdienst. Um halb 11 Uhr : Freiprediger Balser. Kopuliere. Den 2 6. Juni. Heinrich Löffler 11., Orts- büraer in Sprendlingen und Erpeditor an der Offenbacher Eisenbahn, ein Wittwer; und Karoline Eiff, des hiesigen Bürgers und Schirmmachers, Jomnn Christian Eiff, eheliche Tochter. Den 2 8. Juni Karl Wilhelm Wagner, Bürger und Schneidermeister dahier, des hiesigen Bürgers und zlu-schützen, 'whann Andreas Wagner, ehelicher Sohn: und Johannette Susanne Guntrum, des verstorbenen hiesigen Burgers und Schneidermeisters, Peter Guntrum, hinterlassene Wittwe, geborene Wacker. Getaufte. Den 2 5. Juni. Dem Großhcrzoglichen Pro- sector, Dr. Konrad Eckhard, ein Svbn, Karl Christian August Friedrich, geboren den 28. Mai. Den 28. Juni. Dem Bürger und Küfer- meister, Johannes Simon, ein Sohn, Karl Christian Martin, geboren den 16. Juni Den 30. Juni Dem Bürger und Schnetder- dermeister, Emil Kreiling, eine Tochter, Elisabethe Klara Wilhelmine, geboren dcn 6. Juni. Beerdigte. Den 2 2. Juni. Katharine Stierbergcr, des verstorbenen Sergeanten, Simon Stierberger, eheliche Tochter, alt 56 I. gestorben den 20. Juni. Den 2 5. Juni Johannes Ortwein, Ortsbürger und Schmied in Altenschlirf, alt 36 I. 1 M. 6 T gestorben den 23. Juni. Meteorologische Beobachtungen zu Gießen vom 24. bis 30. Juni 1853. *— Barometer bei 0° R. Thermometer nach R. Psychrometer. 7 Uhr. 12 Uhr. 10 Uhr. 7 Uhr. 12 Uhr. 10 Uhr. Höchster Stand. Tiefster Staub. Uhr. 12 10 Uhr. j Uhr. Mittlere Witterung. Wind. Z. 8. Z. 8. Z. 8. Grade. Procente der Feuchtigkeit. 24 27 4,y 27 5,6 27 6,2 11,7 14,1 11,3 16,1 9,4 Bewölkt N. W. 25 5,8 5,3 4,2 12,5 15,7 12,0 15,8 10,3 Bedeckt S.W. 26 3,5 3,9 5,3 10,0 11,4 10,0 14,3 12,4 9,7 Regen N. W. 27 4,2 5,2 6,2 11,0 15,0 17,4 23,0 9,8 ff S. W. 28 6,5 6,5 6,0 15,0 21,2 17,1 15,0 13,0 Heiter ff 29 5,9 6,2 7,2 17,9 21,2 23,2 15,0 u H 30 7,0 6,1 5,7 14,0 19,1 16,4 21,8 11,4 Bewölkt ff 366 Angekommene und abgereiste Fremden vom 28, bis 3«. Juni 1853. Frucht und Viktualien preise ViKlualienpreise. Fruchtpresse Fruchtgattung. 2 4 4 3 1 Waizen . Korn Gerste . Hafer Erbsen . gut f en . 55 32 18 56 I n den Gasthäusern. Am Einhorn : Hrn. Renl. v. Haber v. Darmstadt u. v. Hahn e. Dresden; Hr. Froßdorf, Znspect. v. Aachen; Hr. Haußmann, Verwalt, v. Dresden; Baronin Ohlen u. Fr. v. Herlsen v. Berlin; Hrn. Reut aiioor« gaart, Parie u Atbman v. London; Hr. Handwerk, Apoth. v. Butzbach; Frl. Wermuth v. Paris; Hr. Bergk m. Fr. u. Tochter, Prof. v. Coblenz; Hr. Stephan, Kammer-R. v. Braunfels; Hrn. Kfl Steuermann v. Berlin, Souffon v. Paris, Lutz v Frankfurt, Beck v. Saarlouis, Schwarzschild v. Moscau, Zeiß v. Erfurt, Hermann v. Carlsruhe, Wepl, Thur u. Popp v. Cöln, Armord v. Lyon, Wemppf v. Weilburg, Hirsch u. Collin v. Frankfurt. Am Rappen: Hr. v. Müffling, Eener, n. Dienersch. u. Frl. v. Müffling v. Coblenz; Frl. Reimann v. Frankfurt; Hr. Spier, Hüttenverwalter v. Lähnberg; Frl. Rücker v. Neuenhof; Hrn. Rent. Helder » Berlin u. Rüger v. Lübeck; Frl. Schreiber v. Orb; Hr. Raubinger, Privatm. v. Coblenz; Hrn. Handels!. Schmidt v. Prag u. Reisser v. Frankfurt a. M.; Hrn. Kfl. Paschke u. Gaubel v. Frankfurt. Riesche u Sichel v. Bremen, Schreiber v. Mainz, Haßloch v. Amorbach, Rüppel u. Müller v. Frankfurt a. M., Dröge v. Erfurt, Flitter v. Lübeck, Röder v. Mainz, Kühm v. Schotten, Rickert v. Mühlhausen, Bambecher v. Frankfurt, Flörsheim v. Vöhl, Hicrsch v. Mlbcl n. Mauerer v. Carlshafen. Am Prinz Carl : Hr Leprius, Beamter v. Merseburg; Hr. Riechel, Apoth. v. Hanau; Hrn. Part. Crius v. Hamburg u. Probst n. Gemahlin v. Wien; Hr Müller, Pfandmstr. v. Schotten; Hr. Kehr, Oec. v. Battenberg; Hin Prioatl. Hascher v. Offenbach u. Haustein v. Berlin; Hr. Wie- dor, Gutsbes. a. d. Schweiz: Hrn. Kfl. Kietz v. Berlin, Breber v. Leipzig, Stengel v. Cassel, Nagelschmiedt v. Iserlohn, Zeuner v. Haag u. Gräfe v. Leipzig. Im Darmstädter Haus : Hr. Alt, Agent v Eichelsdorf; Hrn. Oec. Geller v. Köhl, Selzer, Bischoff, Wiegand u. Schupp v. Eichelsdorf; Hr. Eppich, Handelsm. o. Oberursel; Hr. Drullmann, Fuhrm v. Wetzlar; Hrn. Geschäftsl. Schnellenbergcr v. Hattenrod, Gämmer v. Böhl, Magnetti v. Toscana, Harti v. Ramberg it. Vep v. Steinhcim. In den Privalhäusern. Bei Hrn. Ferdinand Meper: Hr. Schwarzenberg, Kfm. v Gimpern. — Bei Hrn. Solger.-Rath De. Nöllner: Frl. Nöllner v. Darmstadt. — Bei Hrn. Wirth D. Schneider: Hr. Leonhard, Auswander.-Conduct. ».Bingen. — Bei Hrn. Schneidermstr. N. Kratz: Fr. Buchhdlr. Diehl m. Kindern v. Darmstadt. — Bei Hrn. stuck, med. Follenius: Hr. Hirschhorn, stuck jur. v. Gießen. — Bei Hrn. Hofger -Rath v. Grolman I.: Frl. Lenz v. Marburg. — Bei Wittwe Jacob: Frl. Bogel v. Großenlinden. — Bei Hrn. Tapezier Strack : Frl. Schmitz v. Darmstadt. — Bei Hrn. Kfm. Münch: Hr. Rcichmann v. Alsfeld. — Bei Hrn. Geh. Rath Knorr : Hr. Knorr, Accessist v. Darmstadt. — Bei Hrn. Hofger -Adv. Rostnberg : Hr. Len- heim, Banquier v. Gotha. — Bei Hrn. Schmiedmstr. Unverzagt: Jungfer Unverzagt v. Biedenkopf. Wetzlar den 25. Juni. JS ch effel. TTtrTTV Fleischtaxe. per Pfund I I Gießen | v | fcen 2. Juli. ■e Ä ft. n 5 Pf. I r? 1 Laudach C9 CO s Pf. S* 1 Butzbach den 24. Juni. Bemerkungen Brodtaxe 8 • 1 ? 1 Gießen « den 2. Juli 1 1 'jung -gz iiaq a. 1 Ba.tqqjug u •c fr. UD Pf. F* | Laubach «~| den 31. Juli. e N fr. | den 24. 3 um. , Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . . Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch. . Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . . . gemischte Wurst . Bratwurst . . . Schwartemagen Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . . Rindssett . . . Hammelsfett . . Schweineschmalz, ausgelassenes dgl. unauSgelaffeneS 12 9 9 6 13 9 14 8 18 20 16 28 22 13 20 20 24 20 II 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 eo 1 1 eeMM !2 9 8 6 13 9 12 16 16 14 24 18 16 16 16 2t 20 1 N 1 i 1 1 1 Nil i 1 1 1 1 II 11111 1 1 1 1 1 II 1 1 1 II II 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12! »1 8! 6 13 9 14 17 16 24 17 18 16 i 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen , und zwar .auf 10 Pfund nicht mehr als anderthalb Pfd. >c. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth auS- macht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen u. nicht genießbaren Stücke vom Hals flnd von der Zugabe gänzlich aus- ordinäres Brod aus $ 1 gemischtes Brod aus Für 1 ft. Waffetweck . „ 1 ft. Milchbtov . Marktp 1 Maas Milch . . 1 Pfund Buttet . . auch . 5 Handfäse . . . S Eiet . . . . ; 3 Gerste- und ? Kotnmehl z Waizen- und j Korumehl reife. besteh. besteh. 7 13 7 15 I 4 fr. 6 17 18 8 4 3 2 Q Pf. - 1 I 1 lll? 1 I t*| 1 ! X I I 1 1 Höll £111111 Illi 1 tj___*IH5I XI 1 Illlll? » 1 PI II 1 1 1 L. fr. 1 1 1 1 1 1 | | (3| | | 1 | | iiiiii? *.ifciii X«! i i i i i i 5. i i oi i i i r *4 2 - 20 — geschloffen. i Piuno . 1 „ geschw. Vorschuß 5 6 2 — — — — — — — den Gießen 28. Juni. Gtünberg Lich den 16. Juni. Laubach. Friedberg d Mainz en 10. Juni. den 25. Ium. den 22. Ium. M a 1 t e r. Pfd. fl. 1 fr. Pfd 1 fl- 1 ft. 1 Pfd.| ff. | fr. |Pfd.l ff. | fr. IPfd. ff. I fr. IM.' fl. fr. 200 12 — — 12 1 30 200 12 15 — _ — — 12 40 200 12 30 200 10 55 — 11 - 190 10 45 — — — — — — 200 10 — 170 7 25 — 1 8 - 170 6 40 — — — — 7 25 200 6 20 — 3 35 — , 4 - 120 4 10 ■ ■ 1. — ■ — — — — 200 4 — 1 -1- — 8 — (Hierzu eine Beilage.)