Anzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. 27. Sonnabend den 2. April 1833. Erscheint wöchentlich zwei M-l: Mittwoch uno Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 fr., für AnSw-irtig- Hel. PoftaufschlagS 1 ff. 39 kr. — LuSwLrtS abonnirt man sich bei allen Postämtern. Zn Gießen bei der Erv'dition (Eanjleiberg Lit. B. Nr. I.) - EinrncknngSgcbühr für die gespaltene EorpuSzeile 1 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene CorpnSzcilc 3 kr. Amtlicher T h e i l. Gesetz, die Aufräumung und Unterhaltung der Bäche betreffend. 8 U D W I G III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein re. re. Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt : Art. 1. Die Verbindlichkeit zur Aufräumung und Unterhaltung der Bäche, unter welchen in gegenwärtigem Gesetze alle nicht schiffbaren Flusse und Bäche, sowie die zur Entwässerung einer oder mehrerer Gemarkungen oder größerer Gemarkungstheile bestimmten künstlichen Gräben begriffen sind, ruht auf denjenigen Gemeinden, durch deren Gemarkung sie fließen. Art. 2. In so weit ein Bach die Gränze der Gemarkungen zwischen zwei Gemeinden bildet, hat jede dieser Gemeinden die Hälste der Kosten der Aufräumung und Unterhaltung des Baches zu tragen. Art. 3. Sind Privatpersonen oder der Staat oder Corporationcn vermöge eines privatrechtlichen Titels verpflichtet, die Kosten der Unterhaltung eines Baches ganz oder zum Thcil zu bestreiten, so wird diese Verbindlichkeit durch gegenwärtiges Gesetz nicht ausgehoben; indessen haben bei entstehenden Streitigkeiten die betreffenden Gemeinden so lange die Kostenvorlage zu leisten, bis die genannten Privaten oder Corporationeu durch richterliches Erkennlniß zur Erfüllung ihrer etwaigen Verbindlichkeit rechtskräftig verurtheilt worden sind. Art. 4. Zum Zwecke der gemeinsamen Ausbringung der Kosten für Aufräumung und Unterhaltung eines Baches können mehrere Gemeinden zu einem Verbände (Concurrcnz) sich vereinigen und über das Verhältniß, nach welchem die Kosten auf sie zu vertheilen sind, Verträge abschließen. Solche durch Uebcreinkünfte zwischen den Ortsvorständen gebildete Verbände unterliegen der Genehmigung der Regierungsbehörde. _ Art. 5. Wenn eine oder mehrere derjenigen Gemeinden, welche bei der Aufräumung und Unterhaltung eines Baches in- tercssirt sind, zum Zweck der gemeinsamen Aufbringung der durch diese Arbeiten entstehenden Kosten bei der Regierungsbehörde die Bildung eines Verbandes beantragen, diese aber auf dem Wege der freien Uebercinkunft nicht bewirkt werden kann, so ist auf Verlangen der Regierungsbehörde oder einer oder mehrerer der bctheiligten Gemeinden von dem Bezirksrath darüber zu entscheiden, ob und aus welchen Gemeinden ein Verband zu bilden und nach welchem Verhältnisse die Kosten auf die Gemeinden zu vertheilen sehen. Der größere oder geringere Nutzen, we^er den einzelnen Gemeinden aus der gehörigen Aufräumung und Unterhaltung eineö Baches erwächst, und beziehungsweise der größere oder geringere Nachthcil, welcher die einzelnen Gemeinden in Folge der Unterlassung oder Bernachlässigung jener Arbeiten treffen kann, sollen den Maßstab bei Vertheilung der Kosten auf die in den Verband zu ziehenden Gemeinden bilde». Art. 6. Die Regierungsbehörde hat, ehe sie die Entscheidung des Bezirksraths veranlaßt, das Gutachten einer Commission von Sachverständigen sowohl über die Zweckmäßigkeit der Bildung eines Verbandes an sich, als auch darüber, aus welchen Gemeinden solcher zu bilden und nach welchem Verhältnisse die Gemeinden die Kosten zu tragen haben (Art. 5), einzuholen nnd dem Bezirksrath mitzutheilcn. Diese Commission soll bestehen : 1) aus dem Kreisbaumeifter des Bezirks oder, wenn eö sich von Bildung eines Verbandes von Gemeinden aus verschiedenen Baubezirken handelt, aus einem Commissär der Oberbaudirection; 2) aus einem Sachverständigen, welchen die Gemeinde oder die Gemeinden, von denen der Verband verlangt wird, ernennen; 3) aus einem Sachverständigen, welchen die dem Verbände überhaupt oder in der verlangten Art widersprechenden Gemeinden ernennen. Wenn mehrere Gemeinden, welche hiernach einen Sachverständigen gemeinschaftlich zu ernennen haben, über die Wahl sich nicht vereinigen können, so entscheidet das Loos, und wenn die Gemeinden, welche den Verband verlangen, oder diejenigen, welche ihm widersprechen, binnen einer von der Regierungsbehörde zu setzenden Frist unterlassen, einen Sachverständigen zu bezeichnen, so hat statt ihrer die Regierungsbehörde den Sachverständigen zu ernennen.. 180 Die Verpflichtung und Instruction der Sachverständigen erfolgt durch die Regierungsbehörde oder — im Falle des Art. 7 — durch den bestellten Commissär. Art. 7. Wird die Bildung eines Verbandes für Gemeinden beantragt, welche verschiedenen Verwaltungs-Bezirken angehören, so hat das Ministerium des Innern zur Leitung der Verhandlungen einen Commissär zu bestellen und, nach Vernehmung der Gemeiiiderätbc der betreffenden Gemeinden, Begutachtung durch Sachverständige in der durch Art. 6 bestimmten Weise und darauf erfolgter Anhörung der Bezirksräthe der betreffenden Verwaltungs-Bezirke mit Gutachten über die in Art. 5 bezeichneten Punkte, statt deö Bezirksrathes wegen Bildung des Verbandes die Entscheidung zu erlhcilen. Art. 8. Soll ein zur Zeit des Erscheinens gegenwärtigen Gesetzes bereits bestehender oder auf Grund dieses Gesetzes gebildeter Verband aufgehoben oder abgeänderl werden, und kommt deßfalls eine gütliche Uebereinknnst nicht zu Stande, so ist nach den in Art. 4—7 enthaltenen Bestimmungen zu verfahren und darnach zu entscheiden. Art. 9. Die Kosten, welche durch die in den vorhergehenden Artikeln bezeichneten Verhandlungen entstehen, sind von denjenigen Gemeinden, durch deren Gemarkungen der Bach fließt, oder deren Gemarkungen von dein Bache begränzt werden, vorzu- legen, demnächst aber : 1) wenn ein Verband wirklich gebildet wird, auf die Gemeinden, aus welchen der Verband besteht; 2) wenn ein Verband nicht zu Stande kommt, auf die Gemeinden, welche ihn beantragt haben; 3) wenn ein bestehender Verband aufgelöst wird, auf die Gemeinden, aus denen solcher bis dahin bestanden hat, und 4) wenn ein bestehender Verband abgeändert wird, auf die Gemeinden, aus welchen der neue Verband besteht, — nach dem Verhältnisse ihrer Gesammtsteuercapitalien zu vertheilen. Art. 10. Durch Localrcglements ist zu bestimmen, bei welchen Bächen und in welchem Zeitpunkte eine Aufräumung regelmäßig zu vollziehen ist. Diese Reglements sind nach Vernehmung der Ortövorstände von der Regierungsbehörde, bezüglich solcher Bäche aber, welche mehrere Regierungsbezirke berühren, wenn die betreffenden Vcrwaltuugsbeamten über den Inhalt sich nicht verständigen können, von dem Ministerium des Innern zu erlassen. (Schluß folgt). Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegen stände. Eine grüne Tuchkappc und ein stählernes Kettchen. Diese Gegenstände können von den Eigenthümern auf dem Großh. Polizeibüreau dahier in Empfang genommen werden. Gießen am 1. April 1853. Der Gr. Hess. Polizei-Commiffär ___________________________ Rover. Das Grvßherzoglichc Stadtgericht Gießen an die Großh. OrtSgerichte des Bezirks. , Betreffend : Die Organisation der OrtSgerichte. Sie werden hiermit angewiesen, unverzüglich OrtSgerichtsdiener zum Zwecke deren Verpflichtung in Vorschlag zu bringen. Gießen den 31. März 1853. yj? u h l. Gerichtliche privat - Bekanutmachungen. Edictalladung. 291) Hersfeld. Nachdem von den Erben des Eckhard Schade jun. zu Meckbach, als: 1) Johann Heinrich Goßmann II., 2) Johann George Goßmann II., 3) Anna Katharina, Ehefrau des George Ritter, geb. Schade, 4) Johann George Schade, 5) Anna Martba Schade, minderjährig und unter Vormundschaft des Mitklägers 1, 6) Katharina Elisabeth Hübener, minderjährig und vertreten durch ihren väterlichen Gewalthaber George Hübener II., sämmtlich zu Meckbach, gegen den George Wilhelm Rudlvf zu Bebra folgeiide Klage: »Der Eckhard Schade jun. zu Meckbach, unD der Großvater der Kläger wie der Verklagten ist verstorben uud wie der Stammbaum Anlage B. zeigt, von denselben, als dessen Enkeln, indem diese die Erbschaft angetreten haben und zwar von den Klägern zu % und dem Verklagten zu gesctzlsu) beerbt worden. Zum Nachlasse des Erblassers gehören die in den unter C. und D. überreichten Steuerbuchs-Eriraklen näher beschriebenen unter dem Namen des Erblassers katastrir- ten, Grundstücke Mcckbacher Gemarkung, tarirt zu 252 Thalern, ausweislich der Steuerbuchs-Ertrakle. Diese Grundstücke sind noch ungetheilt und deshalb nicht zur Theilung gekommen, weil der Verklagte der gütlichen klägerischeii Aufforderung ungeachtet, die Theilung verweigert, derselben sich auch dadurch enizo- gen hat, daß er, ausweislich der Bescheinigung Anlage E. sich in unbekannter Fremde entfernt, und ohne daß sein Aufenthaltsort bekannt geworden, noch nicht zurückbegeben hat. Die Kläger, zur fraglichen Theilung berechtigt, klagen deshalb durch mich hierdurch mit der Bitte: 1) den Verklagten zur Theilung der in Anlage C. u. D. katastrirten, fraglichen Grundstücke nach Maßgabe der angeführten Erbschaftsantheile wie zur Erstattung der Proceßkosten zu ver- urtheilen, unb zu dem Ende 2) diese Klage dem, bescheinigtermaßen in unbekannter Fremde abwesenden Verklagten im Wege der öffeiitlichen Provoeation behändigen zu lassen. Beweis der Klagthalsachen wird, für den Leugnungsfall angetreten 1. hinsichtlich der angeführten Erbschafts- Verhältnisse, wie der Ungetheiltheit der 181 fraglichen, zum Nachlasse des erwähnten Erblassers gehörigen Grundstücke, a. durch die Urkunden Anlagen B. C, und D, b. eventuell durch Eidesdelation, II. im klebrigen durch EideSdelation. Hiusichilich des Gerichtsstandes führe ich an , daß derselbe bei hiesigem Kurs. Justiz- amte II. 1) als dem Gericht der belegenen Sache, dessen Zuständigkeit bekannllich durch den Aufenthalt des Verklagten in dein Bezirke des Ersteren, gerichtögebräuch- lid) nicht bedingt iss, eventuell 2) aber auch als dem Gericht der Erbschaft, indem der Nachlaß des Erblassers Eckhard Schade jun., welcher hauptsächlich aus den in Rede stehenden Grundstücken bestehet, angeführter bezüglich die Anlagen C. u. I). bescheinigtermaßen zwischen den Erben noch ungetheill ist, begründet erscheint, daher weiter gebeten wird, hiernach die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts anzuerkennen," erhoben worden ist, so wird dem bescheinigtermaßen in unbekannter Fremde abwesenden Verklagten die Klage mit dem aus den 8. April d. I. in daS Local des unterzeichneten Gerichts bestimmten Termine, worin sich derselbe bei Meldung des Eingeständnisses und der Ausschließung aus die Klage zu erklären hat, hierdurch unter dem Anfügen mikgetheilt, daß ihm Einsicht der mit der Klage überreichten Urkunden im Gerichtslokale gestattet ist, alle weiteren Verfügungen aber nur mittelst Anschlags am Gerichisbrette werden zugeseriigt werden. Hersfeld am 2. Februar 1853. Kurfürst!. Hess. Justizamt II. Bode. Bchondere Bekanntmachungen. 602) Gießen. Die städtische Lehmkaut betr. Die Stadt hat von dem Gr. Poftstall- mcister Kempf einen auf den Krofdorfer Weg und die alte Lehmkaute stoßenden Acker erworben, auf dem nunmehr Lehm gegen Lösung von Lehmzetteln geholt werden kann. Gießen den 31. März 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 380) Gießen. Das Behüten des Triebs betr. Nach einem durch das Grosch. Kreisamt bestätigten Beschlüsse des Gemcinderaths ist der s. g. Trieb für die Schaashcerden geschlossen. — Das Befahren und Bewei- deu wird nach den Bestimmungen des Feld- strafgesetzes beurlheilt und geahndet. Gießen den 26. Mäiz 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. Versteigerungen. 6M) Gießen. Die Versteigerung von Fichtenbäunichen. Samnag den 2. April 1853, Nachmittags 3 Uhr, soll eine Parihie Fichtenbäumchen von 2 bis 4 Zoll Durchmesser, in der Reitbahn dahier meistbietend versteigert werben. Gießen den 1. April 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 601) Gießen. Triebviertel- Verpachtung. Die wegen ungünstiger Witterung am 16. März d. I. nicht abgehaltene Verpachtung mehrerer städtischen Triebviertel soll nun j gehörig, bestehend in Gold, Silber, Weiß- ! zeug und sonstigem Hausrath, öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigen werden. Gießen den 30. März 1853. Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichts D. Ebel. 599) Gießen. Montag den 11. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die der Andreas Ronzheimers Wittwe gehörenden Grundstücke einer öffentlichen Versteigerung auf Erb- und Eigenthum ausgesetzt werden, nämlich : 49/233 72 lUKlftr. Acker im Gartfeld, neben G. H. Herbert, 1. Kl., i-/3l 90 lUKlftr. Acker auf dem Sand- feld, neben Christian Helm. Auch können obige Grundstücke vor dem Versteigerungstermin aus freier Hand verkauft werden. Liebhaber wollen sich deß« halb an mich wenden. Dienstag den 5. April l. I., Nachmittags 3 Uhr, vorgenommen werden. Wer solche vorher einsehen will, kann sich an den Flurschützen Noll wenden. Die Zusammenkunft ist am Nassauer Hof. Gießen am 31. März 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 610) Gießen. Holzverstcigerung in dem Domanial- wald der Obersörsterei Schiffenberg. Freitag den 8. April wird in den Districten Rehhecke, Altgehegt und Rabenpsuhl nachverzeichnetes Holz versteigert : Scheidh. Prügeih. Stockh. Reish. Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen 35 1*4 196 6375 Eichen 2 6 34’4 1550 Nadelh. — 4 — 925, ferner 77 Eichenstämme mit 1225 Cubiks. und 59 Nadelholzstämme mit 966 Cubiks. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr in der Nehhecke an der Leihgesterner Gräuze. Credit wirb bis zum 30. September unter den bekannten Bedingungen gewährt. Gießen am 30. März 1853. Großh. Oberförsterei Schiffenbcrg Dr. 2)raubt. 603) G i eß en. Freitag den 8. April, Vormittags von 9 bis 12 und Nachmittags von 1 bis 4 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn L. Fr. Höftreich auf dem Neuenweg die Mobilien, zum Nachlaß der Fräulein Friedericke Rös C. Weidig. 609) Gießen. Versteigerung von Bauarbeiten. Mittwoch den 6. April d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen in der Wohnung deö Gr. Bürgermeisters zu Bersrod nachstehende, in der Kirche daselbst auszuführenben Arbeiten: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu ... . 125 fl. 31 fr. 2) Schreinerarbeit, veranschlagt zu . . . 47 „ 40 „ 3) Weißbinderarbeit, veranschlagt zu ... 25 „ 40 „ 4) Glaserarbeit, veranschlagt zu ... . 4 „ 24 „ 5) Spenglerarbeit, veranschlagt zu .... 49 „ 40 ,, 6) Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu . . . 22 „ — „ an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Die Voranschläge liegen im Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen den 30. März 1853. Der Gr. Kreisbaumeister des Baubezirks Gießen Holzapfel. 5H9) Bersrod. Jagdverpachtuug. Montag den 4. April l. I., Mittags um 12 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Bersrod vom 1. September 1853 bis dahin 1856 auf drei Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Bersrod am 23. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Bocher. 182 382) Gießen. Montag den 4. April 1853, Nachmittags 2 Uhr, sollen in hiesigem Bürgerhospital die nachbenannten Wiesen auf 6 Jahre mit dem Anfügeu verpachtet werben, daß dem Pächter erlaubt wird, dieselben in Ackerland zu verwandeln, nämlich : 1 Morgen 18 Ruthen alt, oder 1 Morgen 2 Vrtl. 3 Klftr. neu Maas, in der Stephansmark jenseits der Wieseck an der Chaussee, und 64 Ruthen 15% Schuh alt, oder 2 Vrtl. 20 Klftr. neu Maas daselbst diesseits der Wieseck. Beide Stücke waren bisher an Ludwig Klingelhöfcr verpachtet; 91 Ruthen 10 Schuh alt, oder 3 Vrtl. 10 Klftr. neu Maas, am untersten Riegelpfad an den Gärten und an Andreas Weidig, A. S., war bisher an Georg Forbach von Wismar verpachtet. Gießen den 26. März 1853. Der Rechner Lauer. 3/18) Bersrod. Holzversteigerung. Montag den 4. April l. I., Morgens 8 Uhr, soll im hiesigen Gemeindewald, District Oberwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 111 Stecken Buchen-Scheidholz, 65 i, „ Prügelholz, 102 n „ Stockholz, 200 Wellen „ Reisholz, 1 Stecken Eichen-Scheidholz, 3 „ i, Stockholz, 47 Wellen „ und Kiefern-Reisholz, 16 Stämme Buchen-Werkholz, 151 Cu- bikfuß haltend, 10 Stämme Eichen - Bau- und Werkholz, 322 Cubikfuß haltend. Die Zusammenkunft ist im District Rotherdenwald. Bersrod am 23. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Böcher. 607) Fellingshausen. Montag den 4. April, Vormittags 10 Uhr, soll die Reparaturarbeit an dem Backhaus zu Fellingshausen an die Wenigstnehmenden vergeben werden. 1) Maurerarbeit, verauschl. zu 199 2) Zimmerarbeit, „ „ 271 3) Dachdeckerarbeit, „ „ 74 4) Schreinerarbeit, H „118 5) Weißbinderarbeit, „ „ 37 6) Schlosserarbeit, „ „ 22 7) Glaserarbeit, „ „ 42 Fellingshausen den 31. März 1853. fl. // u ff ff ff ff Der Gr. Bürgermeister Gerl ach. | 626) Gießen. Da bei der I 1 am 22. v. M. abgehaltenen Gü- I I ter-Versteigerung, den Erben | I des Oeconomen Karl Koch ge> | | hörend, noch mehrere Grundstücke | Z nicht den Tarationswerth erreicht f | haben, so sollen solche aus der | | Hand abgegeben werden. Lieb- f | Haber können sich deshalb an mich g | wenden. 1 V/ Gießen den 1. April 1853. s I «• Weidig. I X s 60/1) Daubringen. Holzversteigerung in der Gemarkung Daubringen. Dienstag den 5. April d. I, Morgens 10 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewald: 102 Stück Eichen-Baustämme, 1908 Cubikfuß enthaltend, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist bei der Wohnung des Unterzeichneten. Daubringen am 28. März 1853. Ter Gr. Bürgermeister Hämmerle. 603) Beuern. Holzversteigerung. Die im Anzeigeblatt Nr. 13 angekündigte und am 17. Februar l. I. abgehaltene Bau- und Werkholz-Versteigerung hat die Genehmigung nicht erhalten, und soll Montag den 4. d. Mts., das Holz nochmals versteigert werden. Auch soll nach dieser Versteigerung noch eine große Quantität Brennholz mit versteigert werden. Der Anfang ist im District Entenpfuhl. Beuern am 28. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Kumpf. 608) Ruttershausen. Holzversteigerung. Dienstag den 5. April d. I., des Morgens um 9 Uhr, sollen in dem Ruttershäuser Gemeindewald, District Mausberg und Wehrholz, folgende Holzsortimente öffentlich versteigert werde», als : 33 Stecken Buchen-Scheidholz, 11% U Eichen- „ 9 „ Kiefern- „ 3% „ Buchen-Prügelholz, 7 „ Kiefern- „ 28% „ Buchen-Stockholz, 21 „ Eichen- n 925 Stück Wellen Buchen-Reisholz, 275 „ „ Eichen- „ 625 „ „ Kiefern- „ 9 „ Eichen-Banholz-Slämme von 15 bis 29 Fnß Länge und 10 bis 28 Zoll Durchmesser, wovon sich 4 Stämmchen auch zu Werkholz eignen, 26 „ Kiefern-Bauholz-Stämme von 14 bis 43 Fuß Länge und 7 bis 13 Zoll Durchmesser, 1400 „ Bohnenstangen. Der Anfang und die Zusammenkunft ist im Wehrbolz. Ruttershausen den 29. März 1853. Der Gr. Bürgermeister K l i n k e l. 373) Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadt- walde. Montag den 4. April l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Mühlkopf, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert weiden: 1 Stecken Buchen-Scheidholz, 1 » „ Stockholz, 36 „ Eichen-Scheidholz, 19 „ „ Prügelholz, 36 „ „ Stockholz, 1175 Wellen „ Reisholz, 28 Eichen-Slämme, von 894 Cubikf. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist biö 1. October d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist im Mühlkopf selbst. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dieS in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 24. März 1853. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 627) Gießen. Auf Verfügung Gr. Stadtgerichts bin ich beauftragt, die Gebäulichkeiten, der Wittwe und Erbin des Philipp Schmal! I. gehörend, einer öffentlichen Versteigerung auszusetzen, wozu Termin Montag den 2. Mai d. I., Nack'miltagS 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause anberaumt wird. '/.oat 8 QIKlftr. Hosraum, Stall und Miststätte in der Wetzsteingasse, neben Wilhelm Weidig, B. S., 7i035 5 QlKlstr. Hofraithe, Wohnhaus daselbst, %55 9 QlKlfir. Hofraithe auf dem Lindenplatz, neben Joh. Wilhelm Ferber. Gießen den 1. April 1853. C. Weidig. 183 379) Gieße». Dienstag den 5. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen nachfolgende Immobilien, auf freiwilliges Ansuchen des Herrn Rentmeisters Dauernheim, nochmals auf dahiesigem Rath- haus, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, als: Flur. Ar. 1) %03 14 Klafter Hofrailhe auf dem Canzleiberg, an Hofger.- Advoc. Busch, 2) 2%1S 278 Klafter Garten am kleinen Steinweg am alten Schlag, diesfeiis des Gäßchens, an PH. I. Schiesser, %1., %2. blasse, am Eingang zum Garten des Herrn H. Busch. Gießen den 26. März 1853 Der Vorsteher des Gr. Ortsgerichtö D. Ebel. (»12) Großenbuseck. Bau- und Werkholz-Versteigel-nug im Gemeiudewald zu Großeubuseck. Donnerstag den 7. April l. I-, Morgens 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Großeubuseck, District Unterkleinfeld und Gallacker: 29 Stämme Eichen- Bau und Werkholz, 840 Cubikfuß haltend, 44 Stämme Buchen-Werkholz, 1763 Cubikfuß haltend, 205 Stämme Nadel-Werkholz, 5478 Cubikfuß haltend, 170 Eichen-Stangen, 105% Cubikfuß haltend, 83 Buchen-Stangen, 15% Cubikfuß haltend, 371 Nadel-Stangen, 406% Cubikfuß haltend und vorzüglicher Qualität, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Gallacker. Großeubuseck den 30. März 1853. Der Gr. Bürgermeister W a g n e r. 606) Goldmühle. Unterzeichnete ist gesonnen, die ihr gehörige Goldmühle in Kurhessen, Amt Trais a. d. Lumda, % Stunde unterhalb Hachborn, 2 Stunden von Marburg und eine Stunde von der Eisenbahn entfernt, bestehend in Haus, Scheuer und Stallung, wobei sich eine doppelte Mahlmühle und ein Schlaggang befindet, nebst 43* %6 Ruth. Casseler Acker, 3% Ruth, an Acker-, Wiesen- und Gartenland, mit Gemeinde-Nutzen, Mittwoch den 6. Avril d. I., Vormittags von 10 —12 Uhr, an Ort und Stelle freiwillig zu verkaufen. Goldmühle den 30. März 1853. Wiltwe Metternich. Feilgeboten. 636) Gießen. Mein in der Marktstraße gelegenes Wohnhaus, bestehend aus 7 Stuben, 8 Kammern, einem großen gewölbten Keller, einem Balkenkeller, Hofraum, Scheuer, Stall, ist mit vorlheil- haften Bedingungen aus freier Hand zu verkaufen. Sollte sich jedoch kein Kaufliebhaber finden, so ist die untere Etage, worin bisher ein Metzgergeschäft und Wirth- 649) Gießen. Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehrlichen Publikum auch den bevorstehenden Jahrmarkt wieder mit seinen anerkannt berühmten und guten Offenbacher Pfeffernüssen in zwei Sorten, magenstärkendem Magenbrod und mehreren andern Conditoreiwaare»; auch empfiehlt derselbe seine ganz ächten Hamburger Hu- sten-Klondger. Seine Bude ist vor dem Neustädter-Thor mit der Firma Fr. Ursf, Conditor. 633) Gießen. Ich bin Willens, mein Haus auf dem Seltersweg aus freier Hand zu verkaufen. Auch sind bei mir mehrere Wagen voll Kuhdünger zu verkaufen. C. Kempf. 637) Gießen. Anton Brauer, Hutmacher von Offenbach, beehrt sich, einem verehrlichen Publikum ergebenst anzuzeigen, daß er den 6. April zum ersten Mal den Gießener Jahrmarkt mit einer schönen Auswahl der modernsten und auf das Geschmackvollste gearbeiteten Herren - Seiden- Hüten, nach Pariser Faeon, beziehen wird und verspricht billige und reelle Bedienung. 623) Gießen. Mehrere Wagen voll Kuhmist sind zu verkaufen. Wo? ist in der Erped. d. Bltts. zu erfragen. schäft betrieben worden ist, auf mehrere 631) Gießen. Eine gut gehaltene Jahre zu vermicthen. Treppe ist billig zu verkaufen bei Sophie Nicolai. Schmiedmeister Unverzagt. 614) Gießen. Meinen Garten am Gießen. Ein Haufen Kuh- Wismarer Weg bin ich Willens zu ver- billiger ist zu verkaufen bei kaufen; auch steht bei mir eine fast noch; Emil Noll, Mäusburg. neue, 15 Laste haltende Bülte zum Ver- 649) Gießen. 100 Ceutner Heu kauf bereit. L. Schneider utib 30 Malter Kartoffeln verkauft im Schwanen. Johannes Jughardt. 630) Gießen. In Lit. D. Nr. 99 618) Gießen. Bei Conrad Bep- in der Neustadl ist ein Haufen Dung zu^ler in der Neustadl ist gutes Heu zu verkaufen. | verkaufen. 383) Gießen. Z > ganze © Concessionirte I t halbe © i I Pate Pectorale a la reglisse. | eÄ' s Als Linderungsmittel gegen Hals- und Brustbeschwerden, als Husten, Schnupfen, Katarrh und Heiserkeit, giebt cs nichts Besseres, als die durch ihre Wirksamkeit rühmlichst bekannten sog. Hnstentabletten von H. Wenz in Wiesbaden. Werden verkauft in allen Städten Deutschlands, in Gießen allein bei Höpfner-Dannenberg, Conditor. 645) Gießen. Tapeten-Reste für mehrere Hundert Zimmer, von 5 bis 10 Stuck, worunter ganz feine Glauztapeten, sowie auch solche von geringerer Qualität, welche letztere ich zu 8 fr. das Stuck erlasse. H. H o ch st ä t t e r. 184 Zu vermiethen. Vermischte Nachrichten. 64!) Gießen. Zwei Familienwöh- nungen sind zu vermiethen und den 15. Junizu beziehen bei Georg Vogt, Selkersweg. 5«ti) Gießen. In Lit. D. Nr. 48 in der Neustadt ist ein freundliches Fami- lien-Logis, bestehend in mehreren Zimmern, Küche re. zu veriniethen und in der Mitte des Monats Mai zu beziehen. 650) Gießen. Ein Triebviertel ist zu verleihen bei Conr. Weigel, Schuhmachermeister. «20) Gießen. Bei Schlossermeister Lang in der Löwengasse ist ein Logis zu veriniethen und sogleich zu beziehen. Auch ist bei demselben ein Haufen Dünger käuflich zu haben. «32) Gießen. In Lit. C. Nr. 78 in der Löwengasse ist eine Familienwoh- nung zu vermiethen und gleich beziehbar. Näheres bei Thorschreibcr Herbert am Seltersthor. «33) Gießen. In Lit. D. Nr. 12 auf der Mäusbiirg ist ein Familien-Logis zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. «24) Gießen. Ein möblirteö Zimmer ist zu vermiethen bei Handelsgärtner I. Schaum vor dem SelterSthor. 628) Gießen. Eine Familienwohnung, bestehend in 3 ineinandergehenden Stuben, Kammer, Küche u. s. tu., sowie Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vcr- miethen und sogleich zu beziehen bei Spengler E. Meier am Seltersweg. 622) Gießen. In dem G r o ß - mann'schen Hause auf dem Lindenplatz sind mehrere Logis zu vermiethen. «2«) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und bis Juni zu beziehen. H. M. I u g h a r d t, Marktstraße Lit. D. 184. 619) Gießen. Das seither von I. Müller bewohtite Logis ist anderweit zu vermiethen und sogleich beziehbar. PH. Sack. 61«) Gießen. Meinen am Nahrungsberg gelegenen, % Morgen haltenden Garten, bin ich Willens auf drei Jahre zu vermiethen. Carl Neumann's Wittwe, Maigasse (5. Nr 12. 617) Gießen. Ein sehr gutes Clavier von 6*/4 Ockav, steht zu verleihen. Zu erfragen in der Erped. d Bltts. 621) Gießen. Ein Sand stück ist auf mehrere Jahre zu verpachten. H. M. Jughardt. 642) Gießen. Der Unterricht in meiner Lehranstalt beginnt Montag den 11. April. Zu näherer Auskunft über die Einrichtung der Anstalt bin ich täglich in den Pvrmittagsstunden bereit. Dr. Steinmetz. 613) Gießen. Ich zeige meinen geehrten Gönnern und Freunden hiermit ergebenst an, daß ich das von meinem verstorbenen Manne seither geführte Schneidergeschäft durch einen tüchtigen Gehülfen t'orsbetreiben lasse und daß dasselbe durch dessen Tod feine Veränderung erleidet. Zugleich bitte ich, das demselben bisher geschenkte Zutrauen auch auf mich übergehen lassen zu wollen. Gießen den 1. April 1853. Heinrich Bach's Wittwe. 613) Gießen. Die Wirthschaft auf dem Heyer'scheu Felsenkeller ist wieder jeden Tag offen. W. Jaeobi. 623) Gießen. Bei der unter polizeilicher Aufsicht stattgefundenen Blumen- Verloosung haben nachfolgende Loose gewonnen : Nr. 83, 645, 685, 120, 338, 668, 562, 732, 117, 652, 310, 377, 30, 74, 47, 551, 569, 378, 366, 526, 411, 714, 95, 182, 371, 38, 221, 185, 632, 71, 739, 658, 201, 277, 459, 29, 728, 616, 501, 485, 85, 309, 389, 344, 341, 517, 132, 265, 745, 18, 594, 613, 680, 292, 589, 700, 106, 650, 467, 304, 712, 464, 638, 523, 713, 454, 460, 532, 358, ! 524, 78, 336, 190, 232, 414, 307, 37, 449, 684, 721, 124, 107, 99, 295, 103. 589) Gießen. Den 11. April beginnt wieder der Unterricht in meiner Lehranstalt, in welcher Knaben für das Gymnasium und die Nealschule vorbereitet werden. Diejenigen Eltern, welche derselben ihre Kinser anzuverlrauen beabsichtigen, belieben sich baldigst bei mir oder Hrn. Lehrer Cnrschmann gefälligst anzumelden, wo ihnen mit Vergnügen über Plan und Einrichtung das Nähere mitgetheilr wird. Nähere Auskunft ertheilt auch Herr Gymnasiallehrer Dr. Köhler. K. Roth, cand. phii. 551) Gießen. Die Unterzeichnete empsiehil sich zum Anfertigen von Frauenkleidern, Steppen von Couverteit und Unter- röcken, Weißzeugnähen, sowie überhaupt zu allen möglichen Frauenarbeiten und bittet um geneigten Zuspruch. Gießen den 23. März 1853. Katharine Schneider, des verstorbenen Stadigtrichtödieners, Peter Schneider, Wittwe, wohnhaft bei Herrn Schneidermeister Kratz in den Reuenbäuen. '588) Gießen. G efd) ästsompfeh lutti). Unterzeichneter erlaubt sich die ergebetie Anzeige zu machen, daß er einen neuen eleganten einspännigen Wagen angeschafft, und densclben zu allen vorkommenden Fahrten zu den nachstehenden Preisen, in und außerhalb der Stadt, bestens empfohlen hält: zum Bahnhof, a Person . . 12 fr. innerhalb der Stadt, ä Person 12 „ (Bemerkt wird hierbei, daß Persone» z>i diesen Preisen auch einzeln befördert werden. Mehr als eine Person, zahlt ä Person 9 fr.) nach Schiffen berg bis zum Baum- garteii, a Person . . . . 12 fr. nach Heuchelheim, a Person . 12 „ „ Kleinlinden, „ „ . . 12 „ u Wieseck, „ „ . . 12 » Badenburg, „ „ . . 15 „ „ der Obermühle, „ . . 18 „ NB. Die Preise verstehn sich nur für die einmalige Fahrt und nach außerhalb zu je 4 Personen ä Person. Gießen am 28. März 1853. Heinrich Seuling, wohnhaft in der FlügelSgasse. 638) Gießen. Fer-mand Mayer am Kirchenplatz kanft fortwährend Lumpen, Knochen, alte Metalle, Glas, Papier, Tapeten, Roßhaare, Sc le ic., zu den höchstmöglichsten Preisen. 643) Gießen. Ein Shawl ist gefunden worden, welchen der rechtmäßige Eigenthümer in der Erped. d. Bl. wieder in Empfang nehmen kann. 556) Gießen. Ein fremdes Mädchen, welches mit guten Zeugnissen versehen ist, sucht in hiesiger Stadt einen Dienst als Hausmädchen. Näheres in der Erped. d. Bilks. 647) Gießen. In ein hiesiges Gasthaus wird eilt Hausmädchen gesucht, welches sogleich eintreten kann. Näheres in der Erped. d. Blktö. 63-4) Gießen. Nr. 44 hat die Chalulle gewonnen. Althaus. Gießen. Daß mir 16 fl, welche als Erlös bei der, am 29. März, für einen sehr wobllhätigeu Zweck, von dem hiesigen Gesellschafts-Theater gegebenen, Vorstellung, nach Abzug der unvermeidlichen Kosten, übrig geblieben, eingehändigt worden sind, bescheinige ich, im Namen des Unterstützten herzlich dankend, und mit dem Bemerken, daß die Rechnung bei Herrn Schuhmacher- meister Ludwig Becker eingesehen werden kann. Gießen den 30. März 1853. Dr. Engel. 185 323) Gießen. Die concessionirte Hauptagentnr von A G. Appel in Gießen befördert Auswanderer in 2 Tagen von Gießen nach Bremen »ach allen Häfen Nordamerikas. zn den billigsten Preisen frei ab Gießen und besagen die Bedingungen das Nähere. 367) Zur Nachricht. Für einen gewandten Metzger mit etwas Vermögen bietet sich ein gutes Etablissement bar. Ausg. d. BlttS. gibt weitere Auskunft. Gießen. Die Schützen-Compagnie der Bnrgerwehr hat vom 1. bis den 30. April b. 3- die Feuerbereilschaft. Das Commando der Bürgerwchr Fresenius. (639) 611) M ainzlar. Ein hellblauer *) Hund, anscheinend ein Hofhund, ist in Mainzlar eingefangen worden. Der Ei- genthümer kann denselben gegen Entrichtung der Znseratgebühren und des Fuktergeldes wieder in Empfang nehmen. Mainzlar den 27. März 1853. Der Gr. Bürgermeister Vogel. *) Wortgetreu, aber ganz neu D. R. A u s z n l e i h e n. 618) Allendorf a. d. Lda. In dem hiesigen KirchenfondS liegen 300 fl. zum Ausleihen bereit. Allendorf a. d. Lda. am 31. März 1853. Deines, Kirchenrechner. Anklagen, welche vor den Assisen des II. Quartals d. I. zur Verhandlung kommen. Am 4. April, Morgens 9 Uhr, gegen Johs. Bach v. Bobenhauscn, wegen Diebstahls: Verth. Gr. Hofg-Advocat Heusler. Am 5. April, Morgens 8 Uhr, gegen Heinr. Weber von Ilbeshausen, wegen Raubs; Verth. Gr. Hofg.-Adoocat PfannmüNer I Am 6 April, Morgens 8 Uhr/ gegen Philipp Wenzel von Steinbach, wegen Tödtuug; Verth. Gr. Hofg.-Advocat Rosenberg. Am 7., 8. und 9. April, Morgens 8 Uhr, gegen Urban Roekemer und I. Steinhäuser lli. von Butzbach, wegen Brandstiftung; Verth, die Gr. Hofg.-Advocaten Thorwarl und Dr. Eckstein. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 3. April: Christian Zugbard am Wallthor; Jereiuias Wallenfels am Selters- weg; Balthasar Wallenfells i. d. Wettergaffe. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 3. April. Morgens: Kirchenrath Dr Engel. Nachmittags: Pfarrer Kötz von Königsberg. Kopulirte. Den 28. März Georg Karl Mootz, Bürger und Fabrikarbeiter dahier; und Therese Zinser dahier. Denselben. Georg Heinrich Stieber, Bürger und Strumpfweber dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Strumpfwebermeisters, Johannes Stieber, ehelicher Sohn; und Karoline Geißmar, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Speise-, wirths, Konrad Anton Geißmar, eheliche Tochter. Den 2 9. März. Friedrich Müller, Bürger u. Eisenhändler dahier, ein Wittwer; und Marie Weidig, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Bäckermeisters, Balthasar Weidig, eheliche Tochter. Getaufte. Den 27. März. Dem Bürger und Bäckermeister, Ernst Ludwig Kämmerer, ein Sohn, Karl, geboren den L. März. Denselben. Dem Ortsbürgerin Hausen u. Fournirschneider in der Pepplcr'schen Schneidemühle dahier, Benjamin Atzbach, ein Sohn, Peter Moritz Georg Martin, geboren den 25. Februar. Denselb en. Dem Bürger und Bäckermeister, Christian Löber 1L, eine Tochter, Marie Louise Christiane Henriette, geboren den 6. Februar. Denselben. Dem Bürger und Schuhmachermeister, Philipp Becker, eine Tochter, Marie Georgine, geboren den 12. März. Den 28. März. Dem Bürger u. Schneidermeister, Philipp Schneider, eine Tochter, Susanne Phitippine, geboren den 28. Februar. Denselben. Dem Bürger in Battenberg und Jnsinuationsmandatar dahier, Georg Frank, ein Sohn, Ludwig Georg Christian Martin, geboren den 27. Januar. Denselben. Dem Bürger und Weißbindermeister, Heinrich Demuth, ein Sohn, Friedrich Wilhelm Christian, geboren den 23. Februar. Denselben. Dem Bürger, Kaspar Schaum, in Diensten deck Gr. Professors Dr. Buff dahier, ein Sohn, Philipp Wilhelm Ludwig, geboren den 8. März. Denselben. Dem Bürger und Schuhmachermeister, Heinrich Dietz, ein Sohn, Johann Konrad Theodor, geboren den 1. Februar. Den 31. März. Eine uneheliche Tochter, Sophie, geboren den 22. März. Beerdigte. Den 25 März Jakob Karl Wilker, des Bürgers und Privatscribenten, Karl Wilker, ehelicher Sohn, alt 2 M. 11 T. gestorben den 23. März. Den 2 7. März. Marie Theodore Roloff, des Bürgers und Barbiers, Theodor Roloff, eheliche Tochter, alt 11 T. gestorben den 23. März. Denselben. Der gewesene Gr. Hofgerichts- Advocat, Friedrich Müller H., alt 53 I. n M. 20 T. gestorben den 25. März. Den 2 8. März. Marie Lang, des zu Lud- wigshütte bei Biedenkopf verstorbenen Gr. Hüttenschreibers, Ernst Lang, eheliche Tochter, alt 77 I. 3 M. 13 T. gestorben den 25. März. Den 2 9. März. Kaspar Müller, Dienst- knccht aus Altenbuseck, alt 56 I. 8 M. gestorben den 26. März. Denselben. Georg Balthasar Schwan, Bürger und Schreinermeisier dahier, alt 45 I. 1 M. 1 T. gestorben den 27. März. Den 30. März. Friederike Charlotte Meper, des Ortsbürgers zu Großenbuscck, und Küfers dahier, Christoph Meper, Ehefrau, geborene Kastner, alt 41 I. 4 M. 27 T. gestorben den 28. März. Denselben. Heinrich Bach, Bürger und Schneidermeister dahier, alt 44 I. 8 M. 27 T. gestorben den 29. März. Denselben. Anna Welcker, des Bürgers und Zimmermanns, Ludwig Welcker, Ehefrau, geborene Herpelin, alt 43 I. 1 M. gestorben den 26. März. Den 31. März. Margarethe Felsing, des verstorbenen Bürgers und Kaufmanns, Daniel Felsing, hinterlassene Wittwe, geborene Rühl, alt 45 I. gestorben den 29. März. Katholische Gemeinde. G e t a u f t. Den 2 9. März. Dem k. baper. Landrichter in Brückenau, Herrn Winfried von Hörmann, ein Sohn, Ludwig Rudolph Winfried Joseph, geboren den 15. März. Angekommene und abgereifte Fremden vom 29, biö 31. März 1853. I ti b e n Gasthäusern. Zm Einborn: Hr. Möhler. Just.-Com. v. Naumburg; Hr. Wernher, Dr. phil. v. Bern; Hr. Hölderlein, Priv. v. Basel: Hrn Ofsiz v.Blaten v. Berlin u. v. Wegelin v. d. Insel Rügen; Hr. Pfeiffer, Bang. v. Cassel; Hrn. Part. Largi u. Desier v. Calais: Hrn Gutsbes. v._ Lisieckp u. v. Skarezinskp v. Warschau it. Schmidt von Hcrsfeld; Hr. Rau, Hau. tni. v. Hanau; Hrn. Kaust. Reimer v. Darmstadt, Kclbcrmann v. Straaburg, Enders v. Bremen,l.Lchmberg v. Leipzig, d'Erdin v. Aachen, Schuhmann u. Degencr v. Braunschweig. Reiffenstihl v. Mcerana, Vollrath v. Berlin, Möser u. Kühne v. Köln, Pfullinger ».Karlsruhe, MarikSv. Erdmansrove, Jost u. Wolf ». Frankfurt, Meper v. Berlin, Pfänder v. Mannheim, Boulanger v, Augsburg, Osterburg v. Fürth, Brcguct v. Neuschatck, ^ngold v. La Chaurde-Fond, Hümmel v. Augsburg, Höhne v.Erfurt, Hammer v. Hamburg u. Schultze v. Harburg. 3m tlapycn: Hrn. Revisoren Mühl v. Erfurt, Schröder v. Kassel, Schrader v. Hapnchen u Szpkobzp v. Debreczin; Hr. Räder, Prof v. Heidelberg; Hr. Gläsing. Lehrer v. Steinbach; Hr. Titost n Bed, Prio. a. Rußland; Frau v. Lawrenberg v. Wien: Hr. Lossen, Hüttenbes. v. Emmertü- hauscn : Hr. Fresenius Prof. v. Eisenach; Hrn. Kaust. Egenhausen v Hamburg, Schuster v. Leipzig, Gründli v. Zürich, Ettlingcr v. Paris, Fink, Bauuiann u. Wolf v. Frankfurt, Amberg v. Breslau, Orthcnberg v. Heidelberg. Michel v. Offenbach, Wittig v. Frankfurt Bath v Memel, Aschoff v. Barmen. ». Asten v. Lausanne, Mostart v. Mannheim, Schuler v. Glauchau, Hallcnstein v. Hohenstein, Emmerle v. Straßburg, Ar u. Bleicher v. Siegen, 186 Paffavant u. Schloß v. Frankfurt, Elbers ö. Hagen, Woodward a. Amerika, Liebmann o. Nürnberg, Wiebe ». Danzig, Alba u. Jakobp v. Berlin, Müller ». Dietz u. Schmidthoffer v. Leipzig. 5m Drin; Carl: Hr. Calber, Rent. v. Amsterdam; Hr. Born, Com- missär v. Böhl; Hr. Schüler, Rittmstr. v. Wien; Hr. Klosner, Leg.-Rath v. Olmütz; Hr. Wöllicke, Eisenbahnbeamt. v. Wien; Hr. Pflüger, Rent. v. Lausanne; Hr. Hachmaper, Offiz, v. Carlsruhe; Hr. Dietz, Rent. v. Weimar; Hr. v. Zeiler, Part ». Glückstadt; Hrn. Kaufl. Stahlschmidt v. Siegen, Herbich v. Bürbach, Geis v. Rheina, Stahl v. Gilzenderg, Moller v. Gotha, Blumenthal v. Frankfurt, Spranger e. Stuttgart, Schmidt v. Berlin. Harimann v Frankfurt, Schutt u. Schlatter v. Mannheim u. Nathan v. Offenbach; Hr. Erl, Aufseher v. Seeheim u. Hr. Engelbach v. Biedenkopf. Im Darmstädter Haus: Hrn. Geschäfts!. Schreiber v. Buchködcl, Wibel v. Aschastenburg, Frcudhof v. Fritzlar, Hill v. Alsfeld, Gaul v. Hohfeld u. Rosenthal v. Polnisch-Kronn; Hr. Schreiber, Lehrer v. Spuntcn- roth; Hr. Ristmilch, Gerber v. Osterode; Hrn. Buchbind. Kaufmann v. Esslingen u. Hcinzius v. Landspringen. In der Aose: Hr. König, Nadler v. Mühlberg; Hrn. Steindrucker Kipping v. München u. Reit v. Saatbach; Hr. Bellof u. Consort., Musik, a. Bapern; Hr. Winter, Schriftsetz v. Erlangen; Hrn. Geschäftsl. Hainz v. Sellenrod, Schmidt v. Damshausen, Heper v. Burghein, Kreiling u. Debus v. Hartenrod, Meidinger v. Darmstadt, Zimmermann v. Solms, Plitt v. Biedenkopf, Schmidt v. Niederweilbach u. Schlosser v. Kirschgarten. In der Könne: Hr. Traum n. Sohn, Müller v. Sellenroth; Hr. Schild, Kupferschmied v. Rennerthausen; Hrn. Handelst. Constadt v. Wetter- seid u. Schönfeld v. Höringshausen; Hrn. Oec. Schneidmüller v. Oberseemen u. Kaiser v. Hirzenhein u. Hr. Schmidt, Fuhrm v. Burk. Im Ktcrn: Hr. Fei, Fuhrm. v. Rosberg; Hr. Schneider n. Tochter v. Dreihausen; Hrn. Handelst. Günderod v. Frankenhain u. Bogel v. Sant. In den Privathäusern. Bei Hrn. I. Loth: Frl. Bruck v. Frankfurt. — Bei Hrn. I. Rinn: Fräuleins M. Wagner u. Ch. Wagner v. Allendorf a. d. L. — Bei Frau Revierförster Reitz: Hr. Becker, Conrektor v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Chr. Gärth: Hr. Güttner, Kaufm. v. Leipzig. — Bei Hrn. C. Kempf: Hr. Jesel, Steindeckei v. Lich. — Bei Hrn. Metzger Fried. Bogt: Hr. Deibel, Accessist v. Darmstadt. — Bei Hrn. Distrikts-Einnehmer Platz: Frl. Bonhard v. Frankfurt. — Bei Hrn Ferd. Meper: Hr Blumenthal, Kaufm. v. Niederkleen u. Hr. Mehmemlth, Kaillm. v. Angerod — Bei Hrn. Weisbinder Demuth: Hr. Müller n. Schwester v. Battenberg. — Bei Hrn. Steuer- Einnehmer Mandl: Frl. Prinz u. Frl. Lauer v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Prof. Bischoff: Frl. Braillard v. Moudon. — Bei Hrn. Schneidermeister Eiff: Hr. Bloch v. Bischoffen. — Bei Hrn. G. Hedderich: Hr. Wahl, Post« Canzlist v Frankfurt. — Bei Hrn Witzenbacher; Frl. Jordis v. Friedberg. — Bei Hrn. Dr. Drescher: Hr. Hoffmann v. Mainz. — Bei Hrn. Rüb- samen: Hr. Martin v. Frankfurt. — Bei Hrn. Kaufm. Heß: Hr. Fuchs, Kaufm. v. Eitenberg, Hr. Heß, Oec. v. St. Nicolas u. Frl. Wörner v, Frankfurt. — Bei Hrn. Steindecker Koch: grau Roth v. Bischoffen. Frucht- und Viktu alte «preise. Viktualienpreife. Fleischtaxe. Gießen den 2. April. Lich den 10. Mä'rz. Laubach den 31. Juli. Bemerkungen Brodtaxe. Gießen den 2. April. Grünberg den 3. Juli. Lich den 10. März. Laubach den 31. Juli. Butzbach den 1 April. Butzbach per Pfund kr. »f. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. 8 kr. Pf. kr?pf. kr. Pf. kr- Pf. kr. Pf. Ochsenfleisch . . Kuhfleisch . . • Rindfleisch ... Kalbfleisch . . . Schweinefleisch. . Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . . . gemischte Wurst . Bratwurst . . . Schwartemagen . Blutwurst . . . 12 9 9 7 14 9 14 8 18 20 16 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12 9 8 6 13 9 12 16 16 14 1 1 w 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12 9 8 G 13 9 14 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen , und zwar auf 10 Pfund nicht mehr als anderthalb Pfd. ic. nach Proportion, wel- • ches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth auS- macht. Köpfe, Füße, 4 j ordinäres Brod aus $! gemischtes Brod aus Für 1 kr. Wssserweck . „ 1 kr. Milch brod . j J Gerste- und (| Kornmehl z Walzen- und j Kornmehl besteh. besteh. 6 12 6 13 8. 5 4 2 Q 1 2 1 1 1 1 II 1 1 Öl 1 1 II 12 12 L. 4 II I^IÖ 1 w L. 1 1 Öl 1 1 II 6 1L L. 4 II 1 1 10 I “ _ _ — 17 16 _ Marktp reise. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . . Rindsfett . . . Hammelsfett . . Schweineschmalz, ausgelassenes dgl. unauSgelaffeneS 28 22 13 20 20 24 20 11 1 Illi 24 18 16 16 16 2t 20 II 1 1 1 1 1 — 11111 II 24 17 18 16 22 20 Ti iiiij Geraub, wie auch die ganz blutigen u. nicht genießbaren Stücke vom Hals find von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. 1 1 3 3 1 1 Maas Milch ........ Pfund Butter........ auch....... Handkäse ......... Eier ........... Pfund Waizenmehl...... „ geschw. Vorschuß 6 22 23 4 4 — 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 I 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 M IJJJ.IJ —— / r u ch 1 p r e i s e. Fruchtgattung. Gießen Grünberg den 19. März. Lich den 10. März. Laubach. Friedberg den 23. März. Mainz 'chen 18. März. Wetzlar den 12. März. M a I t Pfp. e r. S fl. cheffel. Pfd. | fl. kr. Pfd. fl. I kr. Pfd.| fl. | kr. fl. | kr. |Pfd.| fl. kr. ,Pfd. fl. le. kr. Pf. Waizen..... 200 — __ _ 10 45 200 11 — _ _ — — 10 30 200 10 20 4 29 — Korn ..••• 200 — — — 9 15 190 9 — — — —_ — 8 20 200 8 30 3 49 2 Gerste..... 170 — — — 6 15 170 6 30 — ■ ■ «■■■' ■ — 6 — 200 5 30 2 37 2 Hafer..... —— — — — 3 10 120 3 20 — — — — 3 —— 200 3 20 1 27 2 Linsen..... — — — — —— - — .— — — — .— - - — —e — — — (Hierzu eine Beilage.)