Anzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. .M 87. Sonnabend den 30. October 1832. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ft. 30 fr., für Auswärtige incl. PostanfschlagS 1 ff. 39 ft. — Auswärts abonnirt man ffch bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpcdition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrucknngSgebnhr für die gespaltene EorpuSzcile 3 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene LorpuSzeilc 3 fr. Inhalt -es Gr. Hess. Regierungsblatts vom 23. October 1852, Nr. 52. 1) Edict, die Organisalion der Ortsgerichte in den Provinzen Starkenburg und Obcrheffen betr.; — 2) Bekanntmachung, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betr.; — 3) Bekanntmachung, das Gesetz über die Erwerbung des Grundeigenrhums und die besonderen rechtlichen Folgen des Eintrags eines Erwerbtitels in dem Grundbuche in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betr.; — 4) Erhebung in den Fürstenstand; — 5) Dienstnachrichten; — 6) Sterbfälle. die Organisation der Ortsgerichte in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen betr. 8 U D W I G III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. rc. Um in Unseren Provinzen Starkenburg und Oberheffen die Mißstände zu beseitigen, welche durch die in Folge des Art. 30 der Gemeinde-Ordnung vom 30. Juni 1821 stattgefundene Uebertragung von Güterschätzungen und von einzelnen Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit auf die Lermaligen Ortsvorstände hervorgetreten sind, zugleich um die in jenem Arsikel 30 der Gemeinde- Ordnung in Aussicht gestellte Organisation dieser Geschäftszweige zu bewerkstelligen und dadurch den Gerichten dieser beiden Provinzen gleichförmig organisirte Hülfsbehörden zu verschaffen, haben Wir verordnet und verordnen, wie folgt: I. Bildung der Ortsgerichte und deren dienstliche Stellung. Art. 1. In jeder Gemeinde Unserer Provinzen Starkenburg und Oberhessen soll eine Hülfsbehörde der Justiz, unter dem Nainen „Ortsgericht" bestehen. Ausnahmsweise kann eine solche Behörde auch für mehrere Gemeinden gemeinschaftlich von Unserem Ministerium der Justiz angeordnet werden. Art. 2. Das Ortsgericht soll bestehen : 1) aus einem Vorsteher; 2) aus mehreren Mitgliedern (Gerichtömännern), und zwar : a) aus drei Mitgliedern, wenn die Bevölkerung der Gemeinde weniger als 3000 Seelen zählt, b) aus vier Mitgliedern, wenn diese Bevölkerung 3000 Seelen und mehr zählt. auf ®täbte Netzen und Offenbach wird die Zahl dieser Gerichtsmänner auf fünf, für Unsere Residenzstadt Darmstadt Arft 3. Vorsteher des Ortsgerichts ist, insofern nicht die Staatsregierung für dieses Amt in einzelnen Gemeinden einen besonderen Beamten auf Widerruf ernennt, der Bürgermeister. Bestehen in einer Bürgermeisterei mehrere Ortsgerichte, so ist der Bürgermeister Vorsteher des Ortsgerichts derjenigen Gemeinde, ,n welcher er wohnt; bei den Ortsgerichten der übrigen zu Einer Bürgermeisterei vereinigten Gemeinden haben alsdann die daselbst wohnenden Beigeordneten das Vorsteheramt zu bekleiden, wenn nicht Unser Ministerium der Justiz eine andere Bestimmung trifft. .. Y. "n -Sienfte älteste Gerichtsmann, und bei gleichem Dienstalter der an Jahren Aelteste ist der Stellvertreter des Vorstehers, lovatv dreier verhindert ist, oder wenn er jenen zur Versehung einzelner Geschäfte beauftragt, insofern das Ministerium der Justi: nicht ein anderes anordnet. a 4\ Dw dem Vorsteher beigegebenen Gerichtsmänner sollen aus den Einwohnern der Gemeinde, für welche das Orts- Eüt Gerichtsmann ^estellt""^ werten' Umfaßt der Bereich dieser Behörde mehrere Gemeinden, so wird aus jedem Orte wenigstens ^erichtsmänner müssen, mit Ausnahme des Ortsbürgerrcchts, die zur Wählbarkeit für den Gemeinderath erforderlichen KM™' von unbescholtenem Rufe, orts- und seldkundig, mit dem Güterwerthe bekannt, auch sonst befähigt sein, und zur ä K ^Eung Grundvermögen besitzen. Sie werden auf Widerruf ernannt. Verwaltungsbehörden^ ob^ ®m’d?t8männer liegt den Stadt- und Landgerichten, nach vorherigem Benehmen mit den einschlägigen 544 (Schluß folgt). »ens von drei Gerichtsmännern unterschrieben sein. Diese Vorschrift leidet auch auf die ron den Ortsgerichten zu erstattenden Berichte Anwendung. Die Ernennung und Entlassung der Gerichtsmänner unterliegt der Bestätigung des Ministeriums der Justiz. Art. 5. Die Ortsgerichte sind zunächst den Stadt- und Landgerichten untergeben, und haben deren Weisungen zu befolgen. Die Vorsteher der Ortsgerichte und die Gerichtsmänner werden von den Stadt- und Landgerichten auf ihre Dienstobliegenheiten verpflichtet. Art. 6. Die Vorsteher und Gerichtsmänner stehen in dieser ihrer Eigenschaft unter der Disciplinarstrasgewalt der Justiz- Behörden. Die Stadt- und Landgerichte können gegen dieselben Disciplinarstrafen, und zwar Verweise, Einlegung von Wartboten und Geldstrafen bis zu zwanzig Gulden erkennen. Haben die Gerichte dieses Strafmaß vergeblich angewendet, oder finden sie dasselbe bei gröberen Dienstvergehen unzureichend, so wird auf ihren Antrag Unser Ministerium der Justiz das Geeignete verfügen. Art. 7. Weder die Vorsteher, noch die Gerichtsmänner haben Besoldungen zu beziehen; jedoch sind sie in den dazu geeigneten Fällen zum Bezuae von Gebühren berechtigt, worüber in ter zu ertheilenden Instruction bas Nähere bestimmt werden wird. Art. 8. Das Ortsgericht benutzt bei seinen Ausfertigungen, insofern der Bürgermeister zugleich Vorsteher des OrtsgerickM ist,'das Bürgermeisterei-Siegel, andernfalls bas ihm verliehene Dienstsiegel. Die vorlommenden Schreibereien besorgt der Vorsteher, und liefert die dazu erforderlichen Schreibmaterialien; er wird dafür durch die ihm bestimmten Gebühren entschädigt. II. Geschäftsordnung für die Ortsgerichte. Art. 9. Dem Vorsteher liegt die Leitung, die Ueberwachung und in den geeigneten Fällen die Zutheilung der in den Bereich des Ortsaerichts gehörenden 'Geschäfte ob; auch hat er für die Ordnung und Aufbewahrung der Acten, so wie für Aufbewahrung des Ort'sbypothekenbuchs und der Grundbücher'nebst den dazu gehörigen Karten zu forgen. Er ist verbunden, die ihm von dem Stadt- oder Landacrichte aufgetragenen öffentlichen Bekanntmachungen zu besorgen und in dem Falle, in welchem von den Gerichten, oder insoweit bieß^zulössig ist, von den Stabt- oder Lanbgerichtsbienern Verfügungen zur Beranntmachung an die Bctheiligten mit- aetheilt werben, diese Verfügungen entweder selbst oder durch die Ortsgerichtsdiener diesen Bctheiligten zuzustellcn, und davon unver- rüalich dem Stadt- oder Landgerichte die Anzeige zu machen. „ 6 10. Die Geschäfte des Ortsgcrichts werden von dem Vorsteher mit Zuziehung der Gerichtsmanner besorgt, insofern nicht nack den Bestimmungen dieses Edicts der'Vorsteher allein zu handeln hat, oder sonst eine abweichende Verfügung getroffen ist. Dcr Vorsteher "ist verbunden, sämmtliche Mitglieder des Ortsaerichts zur Theilnahme an diesen Geschäften einzulaben. Uebcr das von dem Ortsgericht vorgenommene Gcfchäft ist eine Urkunde aufzunehmen, und solche ist von sämmtlichen Mlt- aliedcrn desselben, welche bei dem Geschäfte thätia waren, zu unterschreiben. r ö 'Die Urkunde muß außer dem Vorsteher wenigstens von zwei Gerichtsmännern, in Darmstadt, Gießen und Offenbach wemg- Nr K G 2562. Gießen am 26. October 1852. Betreffend: Die Ableistung des Verf-iffunzSeides neu aiifgenommenet Der Großherzoqtich Hessische , Kreisrath des Kreises Gleßen an Indem steit haben. gabunfl ,st unter dem einzusendenden Verzeichniß stets zu bescheinigen. Eckstein. sämmtliche Großh. Bürgermeister des Kreises Gießen. ich die bestehende Anordnung, wonach die Ableistung des Verfassungseides von Seiten der neu aiifgenommenen Rüraer halbjährig — und die Einsendung der Verzeichnisse der vorulladenden Eidespflichtigen 14 Tage vor dem Termin erfol- acn chll in Erinnerung bringe, bestimme ich zugleich, daß die neu aufgenommeuen Bürger aus den Stadt- und Landgenchtsbe- 4rken Gießen, wie seither, auch künftig jedesmal am 10. Mai und 10. November, Vormittags practs 10 Uhr, dahter und die neuen Bürger des Landgerichtsbezirks Lich und der weiter zum hiesigen Kreis gehörigen Orte Dorfgull, Gruningen und Holzheim, jedesmal am 15. Mai und 15. November, Morgens präcis 10 Uhr, in dem Rathhause zu Llch den Verfassungöetd abzulet- Ernennungen. Seitheriger Bürgermeister Konrad Krauskops als Bürgermeister für die Gemeinde Königsberg; seitheriger Bürgermeister Georg MengeS als Bürgermeister für die Gemeinde Großenlinben. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundener Gegenstand. Ein Stück von einer goldenen Uhrkette. Dieser Gegenstand kann von dem Eigenlhümer auf dem Gr. Poltzetbureau dahter in Empfang genommen werden. Gießen den 29. October 1852. Der SStcar Großh. Polizei - Commissärs : Barth. 545 und Privat - Bekanntmachungen. Gerichtliche Edictalladung. 210) Gießen. Ansprüche jeder Art an das Vermögen des Ludwig Hochstein in Großenbnseck, worüber von Gr. Hofgcricht der Provinz Oberhessen am 13. September 1852 der Concurs erkannt worden ist, sind bei Meidung stillschweigend eintrelenden Ausschlusses von der Masse im Liquidalionslermin Dienstag den 14. Dccember 1852, Vormittags 9 Uhr, palner antumelden und zu begründen. Von nicht persönlich sich anmeldenden oder durch spcciell Bevollmächtigte nicht vertretenen Gläubigern wird angenommen, daß sie allen im LiquidationSiermine etwa gefaßt werdenden Beschlüssen der Mehrzahl der Erschienenen beitreten. Gießen den 14. October 1852. Gr. Hess. Landgericht daselbst Heyer. Besondere Bekanntmachungen. 2157) Gießen. Main-Weser-Eisenbahn. Vom 1. November 1. I. an, bis aus weitere Bestimmung, wird Zug JL um 28 Minuten und Zug VII um 1 Stunde später wie bisher abgefertigt, wonach sich folgende Abfahrts- und Aukunftszeilen ergeben : Zug II.: Abfahrt von Gießen 5 Uhr 48 Minuten Morgens, Ankunft in Frankfurt 8 Uhr Mrgs. Zug VII.: Abfahrt von Frankfurt 4 Ubr Nachmittags, Ankunft in Gießen 6 Uhr 40 Minuten. Gießen den 29. October 1852. Die Direktion. 2116) . Gießen. Das Abladon von Schutt an unerlaubten Orten. Obgleich das Abladen von Schutt auf und an öffentlichen Wegen gesetzlich verboten ist; so wird doch in neuerer Zeit wieder dagegen gehandelt. Indem ich daher in Erinnerung bringe, daß nur auf die linke Seite des Marktplatzes (vor dem Neustädter Thor) Schutt gefahren werden darf, warne ich zugleich vor Zuwiderhandlungen, da ich diese ohne Rücksicht werde zur Anzeige bringen lassen. Gießen den 23. October 1852. Der Gr. Bürgermeister D. Etv Versteigerungen. 2129) Gießen. Versteigerung von Bäumen. Samstag den 30. October l. I., Mittags 1 Ubr, soll eine Parlhie abständiger Obst- und anderer Bäume, daneben ein gesunder Kirschbaum zu Werkholz geeignet, an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang wird im Oswaldischen Garten gemacht. Gießen den 26. October 1852. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 1990) Gießen. Versteigerung einer Hofraithe. Montag den 1. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf diesigem Ratbhause die zum Nachlaß des Balth. Herbert dahier gehörige, in der Neustadt gelegene, Hofraithe nebst Scheuer und Stall in der Mühlgasse öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 4. October 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 212£0 Gießen. Die Lieferung der bei Gr. Hofgericht der Provinz Oberhessen erforderlichen Schreibmaterialien für das Jahr 1853, bestellend in: 1) 5 Ries Postpapier, Folio, 2) 25 u fein Schreibpapier, 3) 60 „ mittel dergleichen, 4) 150 i! Conceptpapier, 5) 5 » weißes Deckelpapier, 6) 3 „ großes Packpapier, 7) 6 „ kleines dergleichen, 8) 5 „ Makulaturpapier, 9) 3000 Stück Federkiele, 10) 12 Groß Stahlfedern, 11) 12 Dutzend Bleifedern, 12) 25 Pfund Siegellack, 13) 25 n Obladen, 14) 80 „ Kordel, 15) 36 Stück zweiklingige Federmesser, 16) 12 „ dergleichen einklingige, 17) Dinlenspecies, 18) Streusand, schwarz und 19) roth und weißer Heftfaden, soll im Wege der Soummission vergeben werden. „ Zur Einreichung der Lieferungs-Antrage wird Termin auf Mittwoch den 10. November d. ^s., Vormittags 10 Uhr, mit dem Aufügen bestimmt, daß die Muster versiegelt und mit Aufschrift versehen auf Gr. Hofgcrichts-Kanzleigebäude abzugeben sind und daß die Bedingungen vor dem Termin bei dem Unterzeichneten eingesehen werden können. Gießen den 25. October 1852. Auö Auftrag Gr. Hofgerichtö: Balser, Hofgerichts-Secretär. 1991) Gießen. Versteigerung von Gebäulichkeiten. Die dem Carl Magnus dahier gehörigen Gebäulichkeiten, bestehend in : Hofraitbe, Vorderhaus, Hinterhaus, Stall und Hofraum in der Wallthor- straße neben Hartmann Möhl, und Brauhaus, Trockenhaus, Stall und Grab- gartcn in der Brangasse, sollen Dienstag den 2. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause öffentlich meistbietend versteigert werden Gießen den 5. October 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 2151) Gießen. Dienstag den 2. November l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen im Hose des Gr. OberinspeciorS Dietz vor dem Wallthor: Bettstellen, Stühle, Commode, ein Schreibtisch, ein Klavier, Oefen, worunter ein Füllofen n. s. w., gegen baare Zahlung an den Meistbietenden versteigert werden. 2150) Garbenteick. Freitag den 5. November l. I., des Mittags um 12 Uhr, soll die Lieferung von circa 18 Malter Korn und circa 2 Malter Gerste Schulbesoldungsfrucht , auf der Bürgermeisterei dahier öffentlich wenigstnehmend versteigert werden. Garbenteick am 28. October 1852. Der Gr. Bürgermeister Schwarz. 2158) Gießen. Dienstag den 2. November, Nachmittags 1 Ubr, lasse ich in meinem Hause Bettzeug, Bettladen, Silber, sonstiges Hausgeräthe und 60 Psund gute Schorwolle, einer Versteigerung aussetzen. E. Krauskopf, kleine Löwengasse, Lit. C. Nr. 125. Feilgeboten. 2133) Gießen. Eine Quantität Buxbartrn ist ä 24 fr. per Korb voll zu verkaufen bet Fr. Berg. 546 21/19) Gießen. Bei Anfang der Wmtersatson ver- fehle ich nicht, mein Waarenlager in geneigte Erinnerung 8 zu bringen und mache zugleich aus mein wohlassortirtes Kleidermagazin besonders, bestehend in 100 Stück Tuch, Bukskin und Kalmnck-Pale- E tots, zu den Preisen von 16 ft. bis 5 ft. 30 kr, 100 Paar Bukskin Hosen, von 4 ft. 30 kr. bis W Tuchbnrnuffe, von 19 ft bis 28 ft., sowie allen ä hierin einschlagenden Artikeln, aufmerksam, und bemerke zu- D gleich, daß wie bisher, ganze Anzüge aus Bestellung von ge- schickten hiesigen Schneidern angefertigt werden. HL SimonLöb, W Marktstraße. 2107) Gießen. Alle Gattungen von Gold-, Silber-, Stahl- und Glasperlen, Hamburger, Terneaur- und Berliner Deckenwolle, Brillant-Seide, Zwirn und Wolle, Filet - Stramine in verschiedenen Farben, Papier-, Seiden-, Leinen und Java-Stramine, abgcpaßte Teppiche, Häkel-, Näh-, Stick-, Strick-Seide und Baumwolle, Stick-, Draht- und andere Chenillen, angefangene Stickereien, gemalte Stramine, Stick- und Häkel-Muster, sowie alle dahin einschlagende Artikel empfiehlt zu billigen Preisen. I. H. Fu hr. 2148) Gießen. In Nniforms-Tuch, blau und hechtgrau, sowie hechtgrauen schweren Bnkskin, in Farbe genau nach Vorschrift, auch in Uniforms - Cravalten und Handschuhen, alles zu den billigsten Preisen, halte ich mich bestens empfohlen. Gießen im October 1852. G. C. Böhm. 2137) Gießen. Zwei gut gehaltene Sopha sind billig zu verleihen oder zu verkaufen. Wo? sagt Auög. d. Bltts. 2140) Gießen. Ich habe mehrere alte Oefen zum Verkaufe in Auftrag. Hirschfeld, Schlossermeister. 2051) Gießen. Mein Lager in spanischen Weinen, als: Malaga, Ma deira und Leres, bringe ich 'in empfehlende Erinnerung. Jean Gertig. Zu vermiethen. 2155) Gießen. Bei mir sind 2 möblirte Zimmer mit Cabinet, Corridor und Aussicht auf die Hauptstraße, zu vermiethen. Ph. Leib. 2145) Gießen. Bei Schneidermeister Klos ist eine Familienwohnung zu vermiethen und im November beziehbar. 2147) Gießen. In der Wallthor- straße sind 3 möblirte Zimmer, mit Sopha versehen, zu vermiethen bei G. Felsing. 2154) Gießen. Bei Schuhmachermeister I. Wagner, Lit. A. Nr. 31, sind 2 Stuben mit Möbel zu vermiethen. 2060 Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei L. Kohler mann auf der Mäusburg. 2112) Gießen. Lit. B. Nr. 117 auf dem Neuenweg ist ein möblirtes Zimmer mit Sopha zu vermiethen. 2136) Gießen. Mehrere Zimmer mit und ohne Cabinet sind zu vermielhen bei C. Ebel auf dem Kreuz. 2141) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei I. Marr, Spengler, in der Marktstraße. 2134) Gießen. Im Hessischen Hofe sind einige möblirte Zimmer zu vermiethen. Gießen den 27. October 1852. 2135) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen. Lotse. 1998) Gießen. Zwei Familien- Logis, die sogleich bezogen werden können, sind in meiner Wohnung zu vermiethen. Dr. Mettenheimer. 2098) Gießen. Das bisher von Herrn Bauaufseher Korel bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und bis den 1. Januar 1853 beziehbar. Wilhelm Rühl. 2068) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Schneidermeister Franz, Hintergasse. 2055) Gießen. In dem Berlinischen Hause vor dem Wallthor ist die mittlere Etage, bestehend in 4 Zimmern, nebst 2 in einandergehenden Kammern im dritten Stocke, einem Keller und dem an Vas Nebenhaus anstoßenden Holzstall, sowie Mitgcbrauch der Waschküche, zu vermiethen und im Monat Januar 1853 beziehbar. Das Nähere ist zu erfragen bei Adolph Homberger. 2132) G ießen. Eine möblirte Stube mit Cabinet und Sopha ist zu vermiethen bei Fr. Berg, Lit. D. Nr. 19. 2115) Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet ist auf nächstes Semester zu vermiethen. I. K. Brühl II. in den Neuenbäuen. 2108) G i eßen. Zwei ineinandergehende, sehr schön möblirte Zimmer in der mittleren Etage, mit der Aussicht auf den Brand, sind zu vermiethen bei H. H o ch st ä t t e r. 2125) Gießen. Am Seltersthor ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, sodann ein Nebcnhaus zu vermiethen. In der Redact. d. Bltts. zu erfragen. 1949) Gießen. Eine vollständige Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Ricker. 2090) Gießen. Zwei Zimmer, mit oder ohne Möbel, sind bei Rendant Bieler auf dem Asterweg zu vermiethen. 2091) Gießen. In meinem Hause Lit. C. Nr. 18 auf dem Seltersweg, ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Louis Labroisse. Vermischte Nachrichten. 2156) Gießen. Einem verehrlichen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich das Sohlen von Gummischuhen, sowie alle etwa dabei vorkommenden Reparaturen von heute an übernehme. Zugleich empfehle ich meine wasserdichten Stiefel neuester Construction für Jagd- und andere Liebhaber. B. Walter, Wallthorstraße. 2143) Gießen. Im Ofensetzen, sowie Putzen derselben empfehle ich mich bestens und verspreche gründliche Arbeit. PH. Schwan, wohnhaft bei H. Herrmann auf dem Neuenweg. 547 2146) Butzbach. Anzeige. Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich in meinem neu erbauten Hause am Bahnhofe eine Wirth- fchaft errichtet habe, und darin Weine, verschiedenes Bier, feinen und ordinären Brandwein, Kaffee u. s. w. u. s. w. verabreichen werde. Ich werde stets bemüht sein, allen Anforderungen der ! mich Besuchenden bestens zu entsprechen, und empfehle mich zu geneigtem Wohlwollen. Butzbach im October 1852. V. Kalbfleisch. 2127) Gießen. Photographien einzelner Personen und Gruppen, zu paßenden Weihnachtsgeschenken, fertigt nach der Natur, nach Oelgemälden, in Etuis und Medaillons auch bei trübem Wetter hier noch kurze Zeit Agathe v. Lettow aus Berlin, Seltersthor, bei Herrn Handelsgärtner Schaum. 2128) Gießen. Der seit längerer Zeit verabredete Unterricht im Englischen beginnt nächsten Mittwoch den 3. November. Gießen den 26. October 1852. Haustein. 2142) Gießen. Ein seidener Regenschirm ist verloren gegangen und wird der redliche Finder gebeten, denselben gegen eine Belohnung an die Erped. d. BlttS. abzugeben. 2139) Gießen. Ein Frauenzimmer aus achtbarer Familie sucht eine Stelle als Haushälterin und reflcctirt mehr auf gute Behandlung als auf Salair. Näheres auf portofreie Anfrage bei der Erped. d. Bltts. 2122) Gießen. Büdinger Schleifsteine habe ich in Commission erhalten und sind solche in verschiedener Größe bei i mir zu haben. L. Schwan, Marktstraße. 1945) Gießen. Der Krautschneider Joseph Rüdiger aus Tyrol wird den 2. November hier ankommen und bittet Bestellungen int Darmstädter Haus abgeben zu wollen. 2083) Gießen. mvmmiiHEMs in englisu. Conducted and corrected by and M18* .(Lit. D. 187 A. — Next house to Ebel’s Coffee - house). 2159) Gießen. Ein Mädchen sucht einen Laufdienst. Wer? sagt d. Erped. Gießen. Die Schützen-Compagnie der Bürgerwehr hat vom 1. bis den 30. No- । vember d. I. die Feuerbereitschaf'. Das Ober-Commando der Bürgerwehr Fresenius. (2153) 2138) Wieseck. Sonntag den 31. Ociober findet bei Eberhard Nau in Wieseck Statt.' Frischbäcker zu Gießen Christian Sonntag den 31. Octob er. Who respectfully propose to Ladies and Gentlemen, who, having already acquired some knowledge of the English language, are desirous of attaining fluency and correctness in speaking it, to assemble one evening in each week at their house, for the purpose of conversation in that language. They also heg to announce their intention to resume, for the ensuing winter, dramatic readings, principally from Shakspeare; for which purpose, one evening in each week will be devoted. Farther particulars will be given upon application. Die oben Genannten empfehlen zugleich Denjenigen, welche nach Amerika zu Wallenfels m d'er Wallthorstraße. Balthasar Noll gehen beabsichtigen, ihren Unterricht nach einer erprobten Methode zur schnellen Er- in bEt Neustadt. Jeremias Wallenfels auf dem lernung der englischen Sprache. ■ Seltersweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 31. October, als am Refor- mationsfeste, Morgens: Superintendent Simon. Nachmittags: Freiprediger Balser. Kopulirt. Den 24. October. Philipp Karl Justus Kuntz, Bürger und Wirth dahier, des hiesigen Bürgers und Nagelschmiedmeisters, Jeremias Kuntz, ehelicher Sohn; und Justine Luise Frie- bel, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Wilhelm Friebel, eheliche Tochter. Getaufte. Den 24. October. Dem Ortsbürger in Elermenhain, Kreises AlSfcld, und Bauaufscher erster Klaffe bei der Eisenbahn dahier, Johannes I Kohrell, eine Tochter, Elisabethe Karoline, geboren den 7. September. Denselben. Dem Bürger und Schneidermeister, Balthasar Klingelmeper, ein Sohn, Hein- i rich Karl Christian, geboren den 11. October. Denselben. Dem Bürger und Lpengler- ! meister, Ludwig Hilgardt, eine Tochter, Konra. feine Marie Elisabethe, geboren den 28. Sep- I tembcr. i Denselben. Dem Bürger und Wagnermet- stcr, Wilhelm Map, ein Sohn, Herwmn Georg , Karl, geboren den 2. October. £ Beerdigte. I Den 22. October. Johann Philipp Anton I Franz Christian Karl Ort, des verstorbenen Bür- i gers und Schreiners, Emil Ort, ehelicher Sohn, । alt 2 M. 7 T. gestorben den 18. October. Den 23. October. Sophie Elisabethe Hoch, !des verstorbenen Bürgers und Kaufmanns, Ja. cob cwch, hinterlassene Wittwe, geborne Möhl, alt 50 I 5 M. 13 T. gestorben den 22. October. Den 2 4. October. Johann Martin Kaspar, des Bürgers und Maurermeisters, Karl Kaspar, ehelicher Sohn, alt 4 I 11 M. 13 T. gestorben den i4. October. Den 25. Oct ob er. Luise Wilhelmme Karoline Seitz, des verstorbenen Bürgers und Schneidermeisters, Abraham Seitz, hinterlassene Wittwe, geborne Faber, alt 53 I. 8 M. 26 T. gestorben den 24. October. Den 27. Octobcr. Peter Heßler L, vormaliger Gefang-nwärter dahier, alt 71 I. 2 M. gestorben den 26. October. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 2 5. October. Dem hiesigen Bürger nnd Kappcnmacher, Wilhelm Dlcpmann, eine Tochter, Katharine, geboren den 25. September. 548 2132) Gießen. Sb Gegen Erklärung, «ss Die ehrenrührige »Erwiederung" vom Vorstände des hiesigen Liebhaber-Theaters in Nro. 85 dieses Blattes würden wir mit Stillschweigen hinnehmen, wenn wir in den Augen des Publieums nicht durch Verdrehung der Wahrheit in ein böses Licht gestellt worden wären, das den Geist der Liebhaber im entgegensetzten Sinn verrätst. — Haben wir auch in unserer „Erklärung" in der vorherg. Nummer deff. Blitö. die Vollständigkeit des wahren Sachverhalts über die Veranlassung der Ausschließung unterlassen, so geschah es im Interesse des löblichen Instituts einer jungen Bühne, der wir die Coulisse nicht unnöthig aufziehen wollten, um ihre Schattenseite zu beleuchten — Da aber jene Herren, ihren Personalcharacier im Bestand von 7 Mitgliedern : „Schaffstädt, Dreher-Gesell; Faber, Blechschmied-Gesell; Köhler; Schreiner-Gesell; Althaus, Privat-Schreiber; Orth, Buchbinder; Hoch, Burger und Weißbindermeister allhier und Christoph Rübsamen, gcwes. Schmied- und Schlosser-Gesell, sowie fingirender Ballet-, Tanz- Turn-, Schwimm-, Fecht- k. Meister aus Butzbach" umfaßt, uns durch ein verstellies schmähsüchliges Machwerk herabwürdigen — dem Forum der öffentlichen Meinung sei eö zwar überlassen, den Maßstab zu bestimmen, welchen Grad von Verachtung solch unwürdiges Auftreten verdient! — wollen wir zum Schluß der Sache, ohne jenseitige Retourfuhren zu gebrauchen, offen und klar, Nachstehendes als Ergänzung hiermit veröffentlichen : Die Gründung des Liebhaber-Theaters wurde vorigen Herbst durch eine Einladung, welche 3 Personen — unter diesen befanden sich 2 von uns — an mehrere junge Leute ergehen ließen, in Anregung gebracht, und da cs Beifall fand, bald in's Leben gerufen. Ein Vorstand ward gewählt, später Statuten entworfen und, weil das Unrernehmen einen gewissen Fonds verlangte, durch Beschluß ein Beitrag von 18 kr. pro Monat per Mann für den Anfang festgesetzt; in der Voraussicht jedoch, daß sich in kurzer Zeit das Institut durch die Kaffe rentiren werde. — Im Monat Februar d. I. beschloß die General-Versammlung v. d. H. den monatlichen Beitrag, von da ab, zu susxendiren; falls sich aber in der Folge ein Kassen-Manko ergeben sollte, so bleibe jedes Mitglied noch zur nachträglichen Zahlung desselben verpflichtet. — Das Vertrauen zu dem Vorstande wurde durch Uebergriffe seiner Functionen inzwischen geschwächt, zumal er — ohne alle Vorlage ■— nach eigenem Gutbefinden ein neues Theater anschaffte, Arbcits-Accorde nicht einhielt, Rollen nach Willkür vertheilte rc. Eine Art Mißtrauen gab sich schon dadurch kund, daß man — nach Beendigung der Vorstellungen — im Mai l. I. auf sofortige Rechnungs-Abhör drang. — Nach langem Hinausziehen kam endlich Ende August eine (in der ,,Erwiederung" erwähnte) General-Versammlung zu Stande mit der Tagesordnung : „Nechnungs-Ablage des Rechners Rübsamen und Ersatz-Wahl des aus scheid en den Theils des Vorstandes." Die Verhandlung dieser Versammlung war ohngefähr folgende : ... , ., Director Schaffst« dt eröffnete dieselbe mit den Worten : „Meine Herren! Die Rechnung vom vorigen Winter liegt vor uns; jedoch nicht völlig abgeschlossen, da noch einige Posten, sowohl Einnahmen, als Ausgaben, offen stehen. Unter ersteren namentlich die Eintrittsgelder neuer Mitglieder, wie Althaus rc. (Es wirft sich hier die Frage auf : handelte der Vorstand den Statuten gemäß, da beinahe vor einem halben Jahre die Aufnahmen erfolgten?) Das Resultat wird übrigens dieß sein : daß sich die Einnahme mit der Ausgabe ziemlich ausgleicht, mit Ausnahme eines Ausgabepostens, nämlich der Kosten, die während der Proben und Unterhaltungen, hauptsächlich durch Regaliren der milgewirkten Damcn's bei Madame Schwan im P. C. — außer den bereits bezahlten — entstanden sind. Hierüber liegt zwar noch keine Rechnung vor, kann aber im Voraus versichern, daß sie mindestens 80 fl. — beträgt. Dieß ist auch nicht zu hoch, denn nehmen wir 13 Vorstellungen und auf jede nur 10 Flaschen Wein ä 48 kr. durchschnittlich an, so ergibt sich schon eine Summe von 06 fl. war dieses unbedingt nothwendig; wir hätten sonst so leicht keine Frauenzimmer zum Mitipielen erhalten, denn jedes gibt sich nicht dazu her, auch qua- lificirt sich nicht jedes zu solchem Zwecke. Könnte außerdem (auf seine Tasche schlagend) noch mein eigener und («uf mehrere Vorstands-Mitglieder deutend) deren Geldbeutel reden, dann sollten euch die Augen erst aufgehen !" — Auf die Eröffnung entspann sich eine stürmische Debatte. Von verschiedenen Seiten : „Solche Summe! das ist grenzenlos! „Warum hat der Vorstand die Statuten überschritten. (Dhne General- Beschluß kann derselbe nur bis höchstens 10 fl. über Ausgaben verfügen.) „Haben Mitglieder des Vorstandes — aus besonderer Verbindlichkeit — Damen regalirt, so mögen sie nunmehr auch die Zeche aus eigenem Beutel bestreiten!" Dergleichen Ausfälle wurden laut — mehrere Anträge sodann gestellt. Unter anderen beantragte Rübsamen : „Ein jedes Mitglied zahlt zur Tilgiing obiger Schuld 6 fl. Vieser und ähnliche jedoch abgelehnt. Zuletzt aber, damit die gute Sache sich nicht zersp itterte, der Vermittlungs-Antrag des Scharmann I. dahm gehend : „Zur Deckung dieses Deficits (nicht aber wie in der „Erwiederung": „und zur Heistellung eines Kassenvorratps , benn der suchen flauen pecuniären Verhältnissen liegt ja auf flacher Hand, daß hieran nicht zu denken war) soll die seither unterbliebene Erhebung der monatlichen Beiträge bis zum laufenden Monat (August) i»cl. (in der „Erwiederung . „einschließlich September" fälschlich angegeben), mithin 7 Monate ä 18 kr. — per Mitglied 2 fl. 6 kr., noch nachträglich erfolgen und das weiter Fehlende aus dem Ertrag des bevorstehenden Abonnements bestritten werden. Wer von den Mitgliedern dieß nicht bis zum 1. October l. I. bewirkt, wird statutenmäßig behandelt. Sollte sich fedoch bei Stellung der nächsten Rechnung etwa ein Ueberschuß Herausstellen, so werden die betreffenden Betrage, welche vorerst als Vorlage betrachtet werden (jedoch n.cht wie in der „Erwiederung" : „pro rata") wieder zuruckerstattet mit Majorität angenommen. Der Antragsteller ergriff hierauf nochmals das Wort : „Mit Freuden sehe er zwar, daß dieser Punct nunmehr glücklich seine Erledigung gefunden, wolle aber dem Vorstände an's Herz legen, daß er künftig mit größerer Vorsicht und Gewissenhaftigkeit handeln , seine Functionen genau einhalten und solche — wie es scheine — leichtsinnige Ausgaben vermeiden möge, wiewohl nua, Conttole darüber vom.Vorstände zu wünschen gewesen wäre!" Mehrere: „Bravo!" Hiernach erhob sich Rübsamen, die saust drohend aufhebend, gegen letzteren und bemerkte : „das ist eine Schande!" rc., worauf ein allgemeiner Tumult entstand. — Nach eingetretener Ruhe ward zur Prüfung der Rechnung noch eine Commisison bestimmt, alsdann zum anderen Gegenstände der Tagesordnung ubergezangen. ~>urrt) tue Wahl wurden die oben genannten Personen (incl. der gebliebenen Vorstands-Mitglieder) zum Vorstande ernannt; allein von einzelnen Mitglieder die Wahl- Ordnung als eine ungültige wegen Unterschleifen angegriffen, worauf denn die Frage: „ob die Wahl als gültig angesehen werden sollte. mt 1 Stimme Mehrheit (wobei die Vorst.-Mitglieder ebenfalls mitstimmten) „bejaht" und von dem Vorsitzenden tue Versammlung ge) ) U wurde. — . , . . Bald nachher t)atte — nach Aussage eines Vorstands-Mitgliedes — Mad. Schwan sich bereit erklärt, durch den Erlös einer auperorvenr- lichen Vorstellung für ihre Rechnung sich zu begnügen. (Wozu deßhalb im Augenblick noch dieser Beitrag, da ohnedies das Abonnement für oen künftigen Winter noch bevorstand?) — Demungeachtet et 'eß der,Rechner eine Anforderung von „2 fl. 21 kr.", während doch der^ ausdrumlche Beschluß der General-Versammlung auf „2 fl. 6 kr." lautete.— Die Revision der Rechnung war bis jetzt noch unterblieben. (Warum.) Luchtarn untecoepen als Anstand zum Vorschein, daß der Vorstand abermals seine Functionen überschritt, da er— ohne vorherige Genehmigung d er Gener i- Bersammlung — durch eine Annonce in diesim Blatte veröffentlichte : „das Wiederbeginnen des Liebhaber-Theaters, Zahl und Preis der Unterhaltungen für ein 1. Abonnement, und daß für die Zukunft der Zutritt von Herren, außer den Abonnenten, nicht mehr gestattet sei. (SS unterliegt keinem Zweifel, daß bei einem so wichtigen Punkte wie dieser, insbesondere wo der Geldbeutel sämmtlicher Mitglieder in Eefayr schwebt, letztere.wohl auch ein Wort mitzureden haben!) , Die Unterzeichneten nebst einem weiteren Mitgliede Kl. 8ober (welcher zwar die Hälfte seines Beitrags berni6 entrichtet), hierdurch entrüstet, versammelten sich daher zu einer Besprechung und kamen überein unter den vorliegenden Berhalt- 549 I. Distler. F. Tippel. CH. Krämer. I. Rühl. W Scharmann II. CH. Schar mann I. L. Klees. ^'"Dieses ist nun der eigentliche und ausführliche Hergang des Sachverhältnisses, soweit sich derselbe unserm Gedächtnisse einaepräqt , obgleich wir Schriftlichkeiten hierüber aufzuweisen, wie der Vorstand, zwar mch im Stande sind, denn daß letzter r solch/besitzt, wollen wir nicht bezweifeln, ob wir sie aber auch anerkennen, das durste wohl eine andere Frage fern. Und nun maa das Publicum urtheilen, aus welcher Seite die gute oder schlechte Au's- und Aufsuhruiijg zu liegen kommt. 9 Was die schließliche Frage vom Vorstande in seiner „Erwiederung" betrifft, ob er durch das Kunststück deö fraglichen Ausschlusses, dem von uns in der „Erklärung" angegebenen Zwecke der Bühne; „erne Pflanzschule für Bildung nnd Moral ru sein" entgegenqehandelt habe, so kann sich — unserer unmaßgeblichen Ansicht nach derselbe nur getcvi beruhiaen; ob er ab« im WW dm Zwecke des fraglichen Instituts entsprochen, wollen wir gle chfalls der Beurtherlung des Vublikums mit Ruhe anhcimqeben.— Ferner erklärt der Vorstand in „derselben" es für die erste und zugleich letzte Erwrede. rung/^Auch wi/ hätten bei unserer ersten^ „Erklärung", um solcher vielleicht eine größere Glaubhaftigkeit beizulegen, ebenso verfahren können, wenn wir es nicht für unstatthaft gehalten und einer respcctablen ehrenvollen Revanche stets mit Vergnügen entgegensehen würden. Was für eine Ursache Erstere hierzu bewogen hat, etwa Mangel an Courage, Stoff rc. muffen, wir dahin« gestellt sein lassen, so viel ist jedoch gewiß, sollte wohl letzteres der Fall seyn, so begreifen wrr wahrlich nicht, wie diese genialen Herren, zumal noch bei so talentvollen (?) Helfershelfern, nur in eine derartige Verlegenheit gerathen können. Nochmals, damit ja das Publikum über die Personen nicht in Zweifel komme: die Auögestoßenen resp. Ausgetretenen: im Einblick aus die Uebereinkunft mit Madame Schwan, sowie auf die Zuvielforderung und überhaupt als ''.„Z „erf«n„»»en ««LforTe™ n Betrag »or »er Hin» nicht ,n ,-hi-n. -i-Im-hr 6,i d-m Berit«.,», au?eine schleunige General-Versammlung zu dringen, damit derselbe wegen seinen Überschreitungen rc. zur Rechenschaft gezogen werde Der Vorstand hiervon in Kenntniß gesetzt, besürchtcnd in Nachtheile zu kommen, kam uns jedoch zuvor, forderte kurz darauf, arn S. » m”r9.«« »in Beitrag un» .«fügt! in «der M,n°S den - «u-schin»! - Da« W-Nere ,n unserer Aagckommeue und adgerelste Fremden vom 26. bis 29. Oktober 1852. 3 u den Gasthäusern. Jm Einhorn: Hrn. Br. phil. Lahzary c. Ofen, Badenstedt v. Hannover u. Meöuien v. Wien; Hr. Reumuller, Postmeister v. Marburg; Hr. v. Stegmann, Cadet v. Potsdam: Hr. v. Volkmann, Offizier v. Culm; graut, Lemaitre, Lehrerin v. Lausanne; Hr. v. Oppel nebst Dienerschaft, Amts-Hauptmann a. Sachsen; Hr. v. Lcßberg nebst Dieners., Kammer- Herr v. Braunschweig; Hr. Heller, Beamter v. Gelnhausen; Hr. Stigelli, Opernsänger v London; Hr. Vollmer, Schauspieler v. G.rlsruhe; r. v. Winzingerode, Beamter v. Castet; Hrn. Geh. Räihe Dameron v. Halle u. Geeit v. München; Hr. Slovek, Oberlleutenant v. Wien; Se. Erz. Hr. v. Zollikofer nebst Gemahlin u. Dieners., Generallieutenant v. Potsdam; Hr. v. Reiche, Obcrlieutenant v. Baven; Hrn. Rentiers Morning v. Hüll u. Benoit v. Paris; ‘Hiab. Colliot v. Epernap; Hr. Baron v. Mcpcndorf nebst Familie u. Dieners., töcfanbter, Hr. Baron v. Wolff, kaiserl. ruff. Lcgationsrath, Hr. Baron v. Krüdener, Legationssecretär u. Hr. Wafftitschpkoff, Secretär v. Wien; Hrn. Offiziere v. Schlüffer v. Spandau u. Se. Erl. Graf v. Sch.ippcnbach v. Brandenburg; Hrn. Kaust. Schmarin v. Hannover, Glciring a. Westpreußcn, Collmann v. Coblenz, Schalt v. Mannheim, Mühlheim v. Bruchsal, Litzner v. Friedberg, Eckstein, Knoblaud, G. Winckler, 31. Winckler, R. Winckler u. Äcirberg u. Frankfurt, Kluseldt v. Darmstadt, Darmstädter v. Mannheim, Wernher v. Ludwigshafen, Lcichtmar.n v. Stuttgart, Merian v. Basel, Weigel v. Wetzlar, Hirschhorn v. Mannheim, Fellcnberg v. Berlin, Gottschalk v. Mainz, Theiffen v. Burg, Merk v. Offenbach, Rasch v. Vlotho, Rothschild u. Schwarzschiw v. Frankfurt, Reichert v Barmen u. Kersten v. Bremen; Se. Durchl. Hr. Fürst Barclap de Tollh u. Frau v. Compen- hauseo v. Petersburg; Ihre Erl. Frau Gräfin v. Buot-Schauenstein, Frau v. Magnp, Fraul. Liesegang, Frau v. Medhammer, Hr. Mitten u. Hr. Rcncuarv v. Wien; Hr. Muller, Rentier v. Ofen; Hr. Hüffel, Oberkammerrath v. Laubach. Am Rappen: Hr. Bernhard, Forstcandidat v. Saarbrücken; Hr. Werner, Pharm. v. Marburg; Hr. Lucius, Pädagog v. Jugenheim; Hr. Engel, Rentmeister v. Londorf; Hr. Lucius, Pädagog v. Jugenheim; Hr. Thalheim, Artillerist v. Paris; Hr. Sonnenheim, Fabrikant n. Mannheim; Hr. v. Folburg, Gutsbesitzer v. Tannenhof; Hr. v. Mependorf, k. k. Geschäftsträger v. Petersburg; Hr. Otto, Oecouom v. Erdeborn; Hr. Hoos, Fabrikant v. Storndorf; Hr. Hofmann, Spenglerm. v. Wien; Frhr. v. d. Horst v. Hannover; Ihre königl. Hoh. Fraiss Prinzessin von Preußen nebst Prinzesiin Tochter uM*höheNt Gefolge u. Dieners, u. Hr. ' Hofmarschall v. Coblenz; Frhr. v. Steindorf, Lieutenant v. Frankfurt; Hr. Sahn, Ingenieur v. Cassel; Hr. Limuzin, Professor, Hr. Achar nebst Frau u. Hr. Lazabon, Zahnarzte v. Pares; Hrn. Chemiker Herbst v. Duisburg u. Bogel v. Hamburg; Hrn. Stud. Seeberger v. Berlin Wazenkv v. Wien, St. Dräne a. Amerika, Gebr. Lurchot v. Lau- sänne Eisenlohe v. Mannheim u. Phester v. Wetzlar; Hrn. Kaust. Meper v Coblenz, Borre v. Mainz, Bödechtel v. Biedenkopf, Art v Siegen, Fincke v. Magdeburg, Strehn v. Höchst, Henty v. Breslau, Wenter v. Leipzig, Binr, Schmedes u. Rindskopf v. Frankmrt, Bechhorn v. Offenbach, Münchhoff o. Cassel, Brach v. Cöln u. Shbenberg v. Barmen. Im Prine Carl: Hr. v. Kichm, Kammerrath » Berlin; Hr. Hinkel, Privaten' v. Augsburg: Hr. Kosner, GecksR^r v. Gel- schin; Hrn. Stud. Hambin v. Heidelberg u. Heine v. S-blitz, Hr. Koftr- stein, Gutsbes. v. Sagan; Hr. Debravez, General-Consul v. Pans, Hr. Landi nebst Gemahlin, Beamter v. Warschau- Fraul. Borncttt va Dnon; Hr. Br. Sarbort nebst Sohn v. Breslau; Hr. Pankoke, Geistlicher a. Westphalen; Hr. Graß, Brauercibcs, v. Freienhagen; Hr. Handwertt Apotheker o. Rückenberg; Hr. Grundier, Rent. v. Potsdam; Hr. Schäffler, Kammcrrath v. Stettin; Hr. Grillenberger, Gutsbes. v. Teschen; Hr. Her- denthum, In pector r. Wiech; Hr. Krcch, Maler «. Darmstadt; M. Kauck. Beckhard v. Frankfurt, Kanter v. Berlin,^ Wilhelm; v. Mainz, Schneider v. Frankfurt u. Stapler v. Cöln; Hr. Köhler, Rector v. Cor- baep; Hr. Sicbenkäs, Beamter v. Stuttgart; Hr. Stumpfner, Geh. Rath o. Dresden; Hr. Schneider, Canbidut v. Köthen; Hr. Berg, Lehrer v. Eisenach; Mad. Langrock v. Gedern. Im Darmstädter Haus: Hrn. Geschäfts!. Kösthardt v. Ringshausen, Möhl v. Bellersheim, Tannenstark v. Heldenbergen, Brendon v. Berlin, Müller v. Bromskirchen, Schlep o Biedenkopf, Burkhardt v. Burg, Ro- ;ner v. SchöpSdeiai, Wafter v. Mainz, Cellarius u. App v. Marburg; Hrn. Kaust. Muller v. Hanau, Lorenz v. Hannover, Muller v. Elberfeld u. Lorch v. Münchhausen; Hr. Schmidt, Fabrikant v. Kielstadt; Hr. Werner, Student v. Heidelberg; Hr Rühl, Lehrer v. Göttingen; Hr. Simon, Fabrikant v. Kopenhagen; Hr. Zeller, Occonom o. Weilburg: Hr. Althaus, Reisender v. Weimar; Hrn. Oeionomen Schmidt, Kohler u. Kaiser v. Wäldersburg; Hr. Stern, Handclsm. v. Mainzlar; Hr. Pfeifer, Oeconom v. Kirtorf. Im Hirsch: Hr. Oppenheimer, Handclsm. ö. Rosenthal; Hr. Al- wohn, Bäckerm. v. Lich; Fräul. Klingelhofer «. Marburg; H^n. Fuhrt. Westrnpp t>. Ruppertenrod u. Thome v. Gomertvhausen; Hr. Matern, Ge- schäftsm. v. Bobenhauscn. Im Stern: Hr. Heinbacher nebst Frau u. Kind, Privatm. v. Affeld ; Frau Kornmann v. Homberg; Fräul. Höchster v. SchweinSberg; Hr 550 Frank, Fuhrm. v. Marburg; Hrn. Privatl. Rühl u. Brod v. Hanau; Kämper v. Jena, Bart, Schwab, Eise! u. Kämmerlin v. Pirmasens. In den Privathäusern. Bei Hrn. Hofgerichtsrath Dr. Zimmermann: Fräul. v. Rau v. Marburg. — Bei Hrn. Ferd. Meper: Hr. Haas, Handelsmann v. Bürgel. — Bei Hrn. Zoh. Melchior Noll: Frau Braun nebst Tochter ö. Landau. — Bei Hrn. Rathsd. Vetzbcrger: Frau Wolf v. Vilbel. — Bei Hrn. Phpsi- katsarzt Dr. Stammler: Hr. Stammler, Oeconom v. Alsfeld. — Bei Hrn. Üniverfitätsr. Haberkorn: Frau Landrichter Haberkorn u. Fräul. Hainer v. Obcrbreitenbach. — Bei Hrn. Reallehrer Dickere: Hr. Kraft nebst Frau, Ministerialrath v. Wiesbaden. — Bei Hrn. Chirurg Haffentcuffcl: Fräul. Fröhlich v. Darmstadt. — Bei Hrn. Julius Wallach: Hr. Wallach, Fabrikant v. Zwesten. — Bei Hrn. Hofg.-Seer.-Acceffist Wusetzki: Hr. Albohn, Hofg.-Secr.-Acceffist v. Friedberg. — Bei Hrn. Kaufmann G. E. Böhm: Fräul. Behrdt v. Burgland. Frucht-und Viktualienpreife. Viktualienpreise. Fleischtaxe. per Pfund Ochseufleisch . . Kuhfleisch . . . Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch. . Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . . . gemischte Wurst . Bratwurst . . . Schwartemagen . Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . . Rindsfett . . . Hammelsfett . . Schweineschmalz, ausgelassenes dgl. unausgelaffenes Gießen den 30. Octbr. s Ä 9 Laubach den 31. 3ult. Butzbach den 29. Octbr. Bemerkungen. Brodt axe. Gießen den 30. Octbr. Grünberg । den 3. Just. ■e Q S Laubach ■o S Butzbach 5 72 e fr. Df. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf- K fr. Pf. fr.jpf. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf. 12 9 9 — 12 9 8 9 — LLL 12 9 8 — Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von der- 2 4 ordinäres Brod aus j J Gerste- und l Kornmehl besteh. 5 11 3 2 — — 11 2 — — 5 11 3 2 8 14 9 14 8 18 20 16 Illi 11111 8 14 9 14 16 15 14 1 1 1 1 1 1 1 ' 1 1 1 1 II 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 8 13 9 » 18 16 «”1111111. selben Gattung bestehen , und zwar auf 10 Pfund nicht mehr als anderthalb Pfd. ic. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen ».nicht genießbaren Stücke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. ’i ii Her Für 1 fr. Wafferweck...... „ 1 fr. Milchbrod ...... Marktpreise. besteh. 6 12 6 5 fr. 5. | | P|tow fr. I 1 1 Öl 1 1 12 5 fr. i «ia i i 's 1 fr. Q Pf. L. Q 5 — i fr. pf. 24 20 13 20 20 24 20 11111 II 22 15 15 16 16 20 20 1 1 1 1 1 II 1 1 1 1 1 II II 1 1111 23 18 17 16 21 20 — 1 1 3 11 1 1 Maas Milch . . . Pfund Butter . . . auch . . Handkäse . . . . Eier...... Pfund Waizenmehl „ geschw. Vorschuß . * 6 16 17 4 8 1 1 1 1 1 1 1 1 — 1 II II 1 1 1 1 1 14 1 1 1 i 1 i i i i i 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 — 1 1 1 1 1 1 1 1 Fruchtpreife. Fruchtgattung. Gießen Grünberg den 23. Octbr. Sich den 7. Octbr. | Laubach. Friedberg den 20. Octbr. Mainz den 15. Octbr. Wetzlar den 23. Octbr. M a l t e . r. Scheffel. Pfd. ff. fr. IPfd. ff. 1 kr. Pfd. ff. fr. >Pfd. ff. fr. |Pfd. ff. fr. ,Pfd. ff. fr. ff. fr. pf. Waizen .... 200 _ __ 10 10 200 10 _ — _ — — 10 10 200 10 30 4 13 — Korn .... 200 — H..M. 8 — 190 8 30 -- — — — 8 20 200 s 40 3 41 2 Gerste .... 170 _ — — 6 10 170 S 45 _ _ — — 6 — 200 7 40 2 39 2 Hafer .... — — — — L 55 120 2 50 — — — —■ 3 — 200 4 — 1 48 3 Erbsen .... — — — — — — — 7 30 — — — — — — — ■— — — — — Linsen .... • 8 —— tHierzu eine Beilage.)