Anzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. JYl>. A2. Mittwoch den 30. Juni 18Z2. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabcnd. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 kr., für Auswärtige mcl. Postaufschlags 1 ff. 39 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. 3n Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. ötr. 1.) — EinrückungSgebühr für die gespaltene Corvuszeile 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Corpuszeile 3 kr. Amtlicher T h e i l. Gesetz, die ortsbürgerliche Niederlassung und die Verehelichung betr. LUDWIG SSI. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. re. Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen : Art. 1. Wer das Ortsbürgerrecht erwerben will (Tit. 111. der Gemeindeordnung), muß das fünfundzwanzigste Lebensiab'- zurückgelegt haben. ° v Art. 2. Für die Verheirathung eines Mannes wird erfordert, daß er das fünfundzwanzigste Lebensjahr zurückgcleqt hat. Art. 3. Es kann von dem in Art. 1 und 2 bestimmten Erforderniß des Lebensalters nach Anhörung des betreffenden Gemeinderaths Dispensation ertheilt werden. Es hat aber solche keine Wirkung bezüglich der Stimmberechtiqunq bei Gemeindewabten und des Anspruchs auf Gemeindenutzungen. Die Art. 44 und 47 der Gemeindeordnung sind aufgehoben. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssieqels. Darmstadt den 19. Mai 1852. IL- S.) LUDWIG. ________________________________________________________________________________v. Dalwigk. Gesetz, die den Eisenbahn- oder Telegraphen-Betrieb gefährdenden Verbrechen oder Vergehen betr. 8 U D W I G 11L von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. rc. Wir haben, nach Anhörung Unseres Staatsraths und mit Zustimmung Unserer getreuen Stände, verordnet und verordnen hlermtt, wie folgt: . I. Zum Schutze des Eisenbahnbetriebs. Art. 1. Wer rechtswidrig mit Vorsatz an einer Eisenbahn, an deren Zubehör oder an deren Betriebsmitteln ftcb einer fotoen Handlung schuldig macht, oder dem Bahnbetriebe solche Hinderniffe bereitet, durch welche für Menschen oder Sachen bei deren Beförderung auf der Bahn eine Gefahr entsteht, oder die Benutzung der Bahn gehemmt wird, ist mit Correctioshaus bs zu drA Jabren oder mit Zuchthaus bis zu zehn Jahren zu bestrafen. y jU ^apren . 2trrt> Ist 'n Folge einer der im Art. 1. gedachten Handlmigen ein Mensch am Körper oder an der Gesundheit beschädiat worden, so tritt Corrcctlonshausstrafe von einem bis zu drei Jahren, oder Zuchthausstrafe bis zu fünfzehn Jahren, und wenn An Mensch lebensgefährlich beschädigt worden ist, oder das Leben verloren hat, Zuchthausstrafe nicht unter 8 Jahren oder auf Lebensreit ein. 3fl in letzterem Falle Tödtung beabsichtigt worden, so trifft den Schuldigen die Strafe des Mords. ~ . Sind in Folge einer der im Art. 1. gedachten Handlungen bloß Sachen beschädigt worden und beträgt der gestiftete Schaden über tausend Gulden, so tritt Correctionshauestrafe von einem bis zu drei Jahren, oder Zuchthausstrafe bis zu fünfzehn Bestrafung tritt ein, wenn durch solche Handlungen ein Schaden an der Bahn, an deren Zubehör, oder an deren Betriebsmitteln in gleichem Betrage bewirkt worden ist. w. 4‘ 3««effuna der Strafe (Art. 1, 2 und 3) ist es als ein besonderer Erschwerungsgrund anzusehen, wenn durst, That die tm Art. 1. gedachte Gefahr nicht nur Entstanden ist, sondern wenn auch der Thäter die Hervorbringung dieser Geiabr beabsichtigt hat; ferner wenn die That in verabredeter Vereinigung Mehrerer (im Complott) verübt wurde. Ueberdieß haben die 342 angewiesen, und an uns Sie werden falle zu verhaften des Regierungsbezirks Gießen an sämmtliche Gr. Lokal-Polizeibeamten des Regierungsbezirks. die Friedrich Fuldat'ö Ehefrau auS Grimberg, welche sich zwecklos herumtreibt, im BctretungS- abliefern zu lassen. K ü ch l e r. ______ Gerichte besonders aus die größere oder geringere Gemeingesährlichkeit der Handlung und auf die Größe des an Eigenthum oder Gesundheit Anderer verursachten Schadens, sowie der für den öffentlichen Verkehr oder für den Staat verursachten Nachtherle Rücksicht zu "ehmen. $ gefährlicher Weise durch Handlungen der im Art. 1. bezeichneten Art die Benutzung der Eisenbahn in Gefahr setzt oder hemmt, soll mit Gesängniß oder mit Correctionshaus bis zu zwei Jahren, und wenn dadurch ein Mensch am Körper oder an der Gesundheit beschävigt oder getödtet worden ist, mit Correctionshaus bis zu vier Jahren belegt werden. II. Znm Schutze des Betriebs der Telegraphen. Art 6 Wer gegen eine Telegraphen - Anstalt des Staats rechtswidrig mit Vorsatz Handlungen verübt, welche die Benutzung * dieser Anstalt zu ihren Zwecken verhindern, stören oder beeinträchtigen, wird mit Correctionshaus bis zu vier Jahren bestraft. Geschah die That in eigennütziger oder betrügerischer Absicht, oder zur Vereitelung obrigkeitlicher Anordnungen, so können die Gerichte statt aus Correctionshausstrafe, auf Zuchthausstrafe bis zu fünf Jahren erkennen. Art. 7. Handlungen der im Art. 6. gedachten Art sind msbesondere : k , die Wegnahme, Zerstörung, oder Beschädigung der Drahtlettung, der Apparate und sonstigen Zubehvrungen der Telegraphen. Rr R. C. 6213. Betreffend: In Anklagesachen gegen Friedrich Fuldat und Camplicen von Grünberg wegen ausgezeichneten Diebstahls. Die Großherzogltch Hessische Anlagen; , , . die Verbindung fremdartiger Gegenstände mit der Drahtlettung; die Fälschung der durch den Telegraphen gegebenen Zeichen; die Verhinderung der Wiederherstellung einer zerstörten oder beschädigten Telegraphen-Anlage; die Verhinderung der Telegraphen-Osficianten in ihrem Dienstberufe; jede Eigenmächtigkeit an der Telegraphen - Anlage, wodurch falsche Meldungen veranlaßt werden. Ar. 8 Ist in Folge einer der im Art. 6. gedachten Handlungen em Mensch am Körper oder an der Gesundhett beschädigt worden, so trifft den Schuldigen Correctionshausstrafe bis zu drei Jahren, oder Zuchthausstrafe bis zu zehn Jahren, oder, wenn ein Mensch das Leben verloren hat, Zuchthausstrafe bis zu sechszehn Jahren. , Ist in letzterem Falle Tödtung beabsichtigt worden, so tritt die Strafe des Mordes em. Art 9 * Wer fahrlässiger Weise durch Handlungen der rm Art. 6. bezeichneten Art die Benutzug der Telegraphen-Anstalt zu ibren Zwecken verhindert, stört oder beeinträchtigt, wird mit Geldbuße, mit Gefängniß oder mit Correctionshaus bis zu sechs Monaten bestraft Ist in Folge der verhinderten, zerstörten oder beeinträchtigten Benutzung dieser Anstalt em Mensch am Körper oder an der Gesundheit beschädigt oder getödtet worden, so tritt Correctionshausstrafe bis zu zwei Jahren ein Ait 10 Durch die Bestimmungen der Art. 6 bis 9 wird die Anwendung der in den Art. 1 bis 5 vorgesehenen Strafen in dem Falle des Zusammentreffens (Tit. VIII. des Strafgesetzbuchs) nicht ausgeschlossen. Art 11 Die in den vorstehenden Art. 6 bis 10 enthaltenen Bestimmungen gelten auch von solchen Telegraphen-Anstalten, welche zwar nicht Eigenthum des hiesigen Staats, gleichwohl mit Genehmigung desselben von auswärtigen Regierungen oder von Privaten eingerichtet, und als solche von Unserem Ministerium des Innern durch öffentliche Bekanntmachung bezeichnet sind. HI. Gemeinschaftliche Bestimmungen. Art 12 Wird Jemand, der im Dienste einer Privat-Eisenbahn- oder Telegraphen-Anstalt ist, wegen eines der im gegenwärtigen Gele,e bezeichneten, oder wegen eines andern Verbrechens oder Vergehens rechtskräftig zu emer Freiheitsstrafe verurthe.lt, so zieht diese Verurtheilung eben die Folgen nach sich, welche in solchen Fällen nach dem Ltrafgesetzbuche, Art. 22 bis 25 und Art. 446 die Staatsbeamten und öffentlichen Diener treffen würden. r .. Der hiernach von dem Dienste Entfernte darf von einer inländischen Privat-Eisenbahn- oder Telegraphen-Anstalt nur mit Genebmigung Unserer Verwaltungsbehörde wieder angestellt oder verwendet werden. Art. 13. Das gegenwärtige Gesetz ist als ein Theil des Strafgesetzbuchs zu betrachten. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des bcigedrückten Staatssiegels. Darmstadt den 15. Mai 1852. fL. S.) LUDWIG. v. Lindelof. Gießen am 25. Juni 1852. Polizeiliche Bekanntmachungen. Fleischpreife für Gießen vom 30. Juni. 1 Pfund Schweinefleisch . . ....«• 13 ft. 343 Einem Mädchen, daS verdächtig ist, am letzten Sonntag, während deS Jugendfestes, verschiedene Sachen gestohlen zu haben, wurde ein weißes leinenes Taschentuch, „D. G. 12." gezeichnet, abgenommen. Der unbekannte Eigenthümer wird aufgefordert, sich baldigst zu melden. Gießen den 29. Juni 1852. Der Gr. Hess. Polizei-Commissär ______________________________________________________________L. Nover._________ Gefundener Gegenstand. Ein Schleyer von blauer Farbe. Dieselbe kann von dem Eigenthümer auf dem Gr. Polizeibüreau dahier in Empfang genommen werden. Gießen am 29. Juni 1852. Der Gr. Hess. Polizei-Commissär L. Nover. Gerichtliche und privat - Bekanntmachungen. Edictalladungen. 738) Gießen. Oeffcntliche Aufforderung. Das Schuldenwesen des Heinrich Bellof II. von Beuern betr. Da der gegenwärtige Aufenthalt des Heinrich Bellof II. von Beuern, welcher sich im Herbste v. I. unter Zurücklassung bedeutender Schulden aus seiner Heimath entfernt hat, unbekannt ist, wird derselbe hiermit öffentlich aufgefordert, sich binnen drei Monaten von heute an so gewiß dahier einzufinden und der Verwaltung seines zurückgelassenen Vermögens zu unterziehen, widrigenfalls solche dem bereits von Gerichts wegen bestellten Curator Heinrich Adam Lindenstruth von Beuern überlassen und er als durch dessen Handlungen verpflichtet behandelt werden soll. Zugleich haben die etwaigen unbekannten Gläubiger ihre Ansprüche an den Heinrich Bellof II. und dessen Vermögen binnen gleicher Frist bei Vermeidung der Nichlberücksichtignng bei dem eingcleiteten Schuldenwesen dahier anzuzeigen und zti begründen. Gießen den 6. April 1852. Das Gr. Hess. Landgericht das. Heye r. 127'0 Amöneburg. In der bei hiesigeni Justizamte ankängigen Rechtssache: der (S b r i i ii e W i ttelsberger aus Amöneburg, Klägerin, gegen den Schreiner Peter Döring und dessen Frau Christine, geb. Wiikelsberger von da, Verklagte, wegen Forderung ist ans Antrag der Klägerin vom 7. Juni 1852: "die Verklagten haben sich nach anliegender Bescheinigung von hier ent- sernt und deren Aufenihalr >st unbekannt." „Indem ich um Anberaumung eines Termins zum Verkaufe der, in der Anlage bezeichneten Grundstücke bitte, trage ich zugleich darauf an: die Verklagten dazu, und zu weiter nöthigen Terminen, mittelst Einrük- kung der betreffenden Verfügungen in öffentliche Blätter, vorladen zu lassen," — verfügt. Unerstrecklicher Termin zur Erkennung des Verkaufs des Unterpfandes wird auf den 19. Juli 1852, Vormittags 9 Uhr, Contumazirzeit festgesetzt, in welchem sich die Ve, klagten bei Meldung der Anerken- nnng ans die Abschätzung zu erklären, und etwaige sofort liquid zu stellende Einwendungen bei Meidung der Ausschließung vorzubringen haben. — Diese Verfügung wird bei der bescheinigten Abwesenheit der Verklagten mit dem Anhänge veröffentlicht, daß spätere Verfügungen nur durch Anschlag an das Gerichts Brett den Verklagten insinuirc werden. Amöneburg den 7. Juni 1852. Kurfürsti. Hess. Justizamt B e s ch o r. vdt. Fleischmann. Besondere Bekanntmachung. 1362) Gießen. Ein armer Knabe wüuschr die Schreinerprofession zu lernen und soll nach Beschluß Gr. Armen-Com- mission einem hiesigen Schreinermeister auf 4 Jahre in die Lehre übergeben werden, unter der Bedingung, daß er beim Meister Kost und Logis frei erhält, die Kleider ihm aber während der Lehrzeit aus der Armenkasse angeschafft werden. Nähere Auskunft wird int Laufe dieser Woche von dem Unterzeichneten ertbeilt. Gießen den 28. Juni 1852. Der Rechner Lauer. Versteigerungen. 1039) Gießen. Versteigerung eines Oekonomie-GuteS. Die Erben des Carl Koch dahier beabsichtigen, die ihnen gehörige, auf dem Seltersberg gelegene, Hofraithe und Gut, einer nochmaligen Versteigerung auszusetzen, und es wird hiermit Termin dafür auf Donnerstag den 1. Juli d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause anberaumt. Gießen den 14. Mai 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1360) Gießen. Donnerstag den 1. Juli l. I., Nachmittags 3 Uhr, soll der Westphälische Hof und die in Heuchelheimer Gemarkung gelegenen, zur Masse des I. C. Seipp gehörigen Grundstücke auf dem Westphälischen Hofe durch Großh. Deigeordnelen von Heuchelheim versteigert werden. Die Bedingungen werden bei der Versteigerung bekannt gemacht. Gießen am 26. Juni 1852. Gr. Hess. Stadtgericht M u h l. Dr. v. Kru g. 12840 Gießen. Bei der unterzeichneten Stelle sollen ca. 6% Centncr ausgetchiedene Zollpapiere im Soumissionswege käuflich abgegeben werden. Die Papiere selbst, sowie die Bedingungen, unter welchen solche abzugeben sind, können täg- lich eingesehen werden und werden Gebote, die schriftlich und versiegelt einzureichen sinch bis zum 15. Juli l. J. entgegengenommen. Gießen den 15. Juni 1852. Gr. Hess. Haupt-Zollamt Dietz, Marrin, Walz, Oberinspector. Rendant. Hauptcvntroleur. 1272) Gießen. Versteigerung von Immobilien. In Auftrag Großh. Stadtgerichts dahier werden auf hiesigem Rathhause Donnerstag den 15. Juli d. 3., • Nachmittags 2 Uhr, sämmtliche dem P. Bergmann dahier gehörige Immobilien, wie solche später in diesem Blatte noch näher beschrieben werden, einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. Gießen den 28. Mai 1852. Der Bürgermeister I ia.sn Hch, Ferber. 344 1351) Gießen. Donnerstag den 8. Juli, Nachmittags von 2 Uhr an, sollen in dem Heyer'schen Hause in der Weidengasse nachstehende zur Concursmasse des Carl Schild dahier gehörige Druck gerathfchaften, als eine große eiserne und eine kleinere Buchdruckerpresse mit Zubehör und ohngefähr 14 Gentner verschiedene Schriften mit Regals und Setzbrettern, sowie 3 Steindruckerpressen und 54 Litho- graphie-Steine, sodann den 9. Juli und die folgenden Tage, verschiedenes Hausgeräthe, Möbel, Belten, Kleider rc. öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 22. Juni 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1361) Gießen. Grasverfteigerung im Revier Schis- senberg. Freitag den 2. Juli soll daö diesjährige Heugras von den Wiesen und Schneisen des Gr. Domanialwalds in sämmtlichen Schutzbezirken des Reviers Schiffeickerg versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft kann ein Credit von 25 fl. bis zum 31. Decern- ber d. I. gewährt werden, jedoch mit Einrechnung der etwa schon für Gras von Dotnanialgrundstücken creditirlen Beträge. Die Zusammenkunft ist Morgens 10 Uhr an der Waldmeisterswiese. Nachmittags 3 Ubr wird in Garbenteich in der Wohnung des Wirths Walbolt das Heugras von der an der Licher Grenze gelegenen Mengcrshäuser Wiese ausgeboten. Gießen am 27. Juni 1852. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Schiffenberg I)r. S)raubt. 1365) Rodheim. Donnerstag den 1. Juli, Morgens um 11 Uhr, soll die Reparaturarbeil an dem Rathhaus zu Rodheim, bestehend in Weißbiuderarbeit, veranschlagt zu 45 fl., an die Wenigstnehmenden vergeben werden. Rodheim am 25. Juni 1852. Der Bürgermeister Duden Höfer. 1366) Hohensolms. Donnerstag den 8. Juli d. I., Bormittags 10 Uhr, wird das HeugraS, sowie die Grummet« Erndte (von vorzüglicher Qualität) auf einer in der Gemarkung Königsberg, in den sogenannten Gruben gelegenen, 1580 fJKlstr. haltenden Wiese, auf der Wiese selbst, durch den Unterzeichneten öffentlich verpachtet werden, wozu Pachtliebbaber höflichst entladet Hohensolms am 25. Juni 1852. Der König!. Preuß. Kreisförster Bauer. 1300) Annerod. Versteigerung von Dachdeckerarbeit an den Gemeindegebäuden. Montag den 5. Juli, des Mittags um 12 Uhr, soll das Umdecken mit Ziegeln an den sämmtlichen Gemeindegebäuden öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Ich setze besonders die Ziegelbrenner hiervon in Kenntniß. Annerod am 17. Juni 1852. Der Bürgermeister Seipp. 1363) Gieße n. Mittwoch den 30. Juni und die folgenden Tage, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der neuen Post: Mobilien, Betten und sonstiges Hausgeräthe, worunter mehrere Sopha's mit gepolsterten Stühle», sehr gute Kleiderschränke k. , sowie auch ein guter Flügel, versteigert werden. F e i l g e b o t e n. 1253) Gießen. Für mehrere Hundert Zimmer Tapeten- Reste von 5 bis 10 Stück, worunter ganz feine Glanz-Tapeten, werden sehr billig, und ohne Glanz, in blauer und grüner Farbe, das Stück zu 8 kr. berechnet und käuflich überlassen in der Tapeten- Fabrik von H. Hochstätter in der Schloßgasse. 126^) Gießen. Kirschenkuchen täglich frisch bei A. Noll im Stern. 1373) Gießen. Obstesfig, per Maas zu 5 fr. ist zu verkaufen bei Friedrich Zinßer in der Caplansgasse. 1339) Gießen. Braune amerikanische Kernseife, per Pfd. 9 kr. bei uns, und in unfern Detailgeschäften: bet I. Kfm. Worms Wttw. am Kirchenplatz und Herrn I. H a n a u auf dem Seltersweg. Gebr. Kaufmann am Wallthor. 137a) Wieseck. 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Ichon in Wremen crpedirt am 1. und 15. jeden Monatö schnellsegelnde, kupfcrfeste und gekupferte Dreimaster erster Klasse nach New-Iork und Baltimore, sowie in geeigneter Jahreszeit nach New-Orleans und Galveston und sind die Preise der Ueberfayrt in letzterer Zett ganz bedeutend gefallen. i Da ich keine Agenten in hiesiger Gegend angestellt habe, fordere ich Auswanderer auf, sich brieflich und direct ohne Vermittlung eines Agenten an mich zu wenden I unv sich in diesem Falle der billigsten Preise überzeugt zu halten. 345 nennen zu dürfen. Nähere Auskunft in Gießen Lindenplatz Lit. A. Nr. 27, so wie auf frankirte I 1376) Gießen. Ein seidenes Sonnen ichirmchen ist gefunden worden und kann gegen Entrichtung der Jnseratgebühren in Empfang genommen werden. Wo? sagt H. Schaffstädt, Gürtlermeister, Reichensand. i*173) Gießen. | 1368) Gießen. Unterricht in Ver- Die von der Großherzoglich Hessischen Regie- si/tigung feiner Wachsblumen er. v 0 ° 7 & 1 1 7 theilt Emilie Barenfeld, wohnhaft bei rung concesiionirte Bäckermeister Vogt in der Wallthorstraße, 41X « _ . x eine Stiege hoch. Nauplagenrur 1371) Gießen. Unterzeichneter r * 6 _ empfiehlt sich im Silhvuettiren, sowie in cd w* (1)^11) (tut Cil >m Zeichnen von Stickmustern aller Ansragen, wird auf's Bereitwilligste eriheilt. Gießen den 10. März 1852. Der conzesstonirte Großherzogl. Hess. Hauptagent Heinrich Sandt in der Wolkengasse. 1369) Gießen. Umformirung. Unterzeichneter empfiehlt sich den verehrt. , et Comp. in Bremen, Lindenplah Lit. 81. Nr. 27 in Gießen, sowie Rheinstraße Nr. 497 in Main; empfiehlt sich zum Abschlüsse von Ueberfahrtsverträgen nach allen Häfen Nord- und Süd-Amerikas. Die Agentur übernimmt Passagiere frei von den verschiedenen Sammelplätzen bis ■ zu den überseeischen Häfen und erhalten dieselben bis zu ihrer Einschiffung Frühstück, Mittag- und Abendessen, so wie freies Logis. Auf dem Seeschiff Morgens und Abends Kaffee oder Thee nebst Butter und Brod, Mittags ein halb Pfund Ochsen- Herren Staatsdienern in der Anfertigung oder Schweineufleisch nebst reichlichem Gemüse, welches gekocht und von bester Qualität 8on neuen gut vergoldeten Degen, masst- verabreicht wird. ven gut vergoldeten Chiffre-Knöpfen, Da die Preiße möglichst billigst gestellt, die Passagiere außer der bedungenen Kuppeln u. dgl., sowie in guter Ber- Aceordesumme durchaus keine Ausgaben irgend einer Art zu machen haben, so glauben goldung der allen Degen 'zu den billig- wir behaupten zu dürfen, unsere Beförderungsweise die reellste, billigste und bequemste Preisen. Art. L. S. Wahl, wohnhaft bei Hrn. Oeconom Plank 1372) Gießen. Preiskegeln. Montag den 5. Juli findet im Promenadehaus ein Preiskegeln statt und nimmt dasselbe um 4 Uhr Nachmittags seinen Anfang. Freunde dieses Spiels lade ich hiermit höflichst ein. Th. Lony. 177) Gießen. < Ml O1\. L. Neisegelegenheit nach Amerika über .Liverpool. Abfahrt von Mainz jeden Mittwoch. Die Passagiere werden durch eigene tüchtige Conducteure bis in den Seehafen begleitet. Pünktlichkeit in den Erpeditionen, billige Preise und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden diese Reisegelegenheit auch ferner empfehlen. Concessionirte Haupt-Agentur in Mainz: Heinrich Zitz. Nähere Auskunft, Prospekte und Ueberfahrtsverträge ertheilt Der concessionirte Agent in Gießen: I. Lauckert, Neuebäue B. 67. die Erpedition dieses Blattes. 134L0) Jugenheim. Zu recht zahlreicher Theiluahme an der am 6. Juli nächsthin Morgens um 9 Uhr beginnenden Feier der Einweihung des evangelischen Rettnngshänses zn Jugenheim in Rheinhessen ladet alle Freunde der Mission ein der Vorstand des ewige!. Misstonsvereins der Provinz Rheinhessen. 134.7) Gießen. Ein Junge, welcher auch von dem Lande sein kann, wird unter annehmbaren Bedingungen bei einem Küfer in die Lehre gesucht. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 1375) Gießen. Das in dem Oswald'schen Garten mit seinen athletischen und herkulischen Vorstellungen bleibt von heute an nur noch bis über den nächsten Markt hier und wird jeden Tag eine Vorstellung gegeben. Kasseöffnung 7 Uhr. Anfang 8 Uhr. Sonntags werden mehrere Vorstellungen gegeben, wozu höflichst einladet Gießen den 30. Suni. 1852. James Gettes, aus Philadelphia Direktor. 346 1337) Frankfurt a. M. Mit allerhöchster Bewilliqnng Sr. Majestät -es Kaisers von Oesterreich findet am 16. und 17. Juli d. I. in Wien unter Leitung und Aufsicht der k. k. Behörden die Verloosung des palaisartigen Hauses Manns, sowie der Landwirthschafts- und Brauhaus Realitäten, Gärten, Parks, Treibhäuser re- statt. Eine Ablösungssumme von 200,000 Gulden W. W. ist für den Gewinner deponirl, welcher solche dem Besitze der Güler vorziehen sollte. Außerdem werden noch 32,500 Loose mit bedeutenden Geldgewinnen gezogen, und kann jedes Loos mehrere Mai gewinnen. Bei unterzeichnetem Handlungshause sind Loose ä 5 Dulden zu beziehen. Für 25 Gulden erhält man 5 Loose und 1 sicher gewinnendes Lilberprämien-Loos. Für 88 Gulden erhält man 18 Loose, 1 Silber- und 1 Goldprämien-Loos. Pläne sind auf portofreie Briefe gratis zu erhallen. Die Gewinnliste wird jedem Interessenten prompt und portofrei zuqesendet. Moriz Stiebel Söhne, Banguierö in Frankfurt am Main. 1336) Frankfurt a. M. Rb Nur noch dis znm 3O> Jnnr kann die zweite Einzahlung auf die nachstehend verzeichneten, von dem nach Amerika entwichenen Marcus Arnstein von Gießen, daselbst und Umgegend, ausgegebenen Acticn hiesiger Geldverloosung, als : Nro. 2682, 7012, 7013, 9433, 9436, 9437, 9438, 9439, 9440, 11625, 11626, 11627, 11628, 11629, 17134, 17135, 20131, 20132, 20133, 20134, 20135, 20181, „ 20182, 20183, 20184, 20185, 20318, 20319, 20320, „ 20321, 20322, 20323, 20324, 20668, 20685, 20724, „ 20740, 20754, 20755, 20756, hei dem unterzeichneten Generalagenten geleistet werden, welcher auch über jede Anfrage Auskunft ertheilcn wird. Frankfurt a. M. den 21. Juni 1852. A. Horwitz, junior, Banquier und Generaleinnebmcr. 1330) Gießen. Ein braver Pferdeknecht wird, unter Zusicherung eines guten Lohns, in Dienst gesucht. Näheres in der Erped. d. Bltts. 1262) Gießen. K. N-l-ff, Eck des Lindenplatzes, vis-ä-vis dem Einhorn, empfiehlt seine neu eingerichtete und bittet um gütigen Besuch. 1337) Gießen. Am Dienstag den 22. Juni wurde vom Asterweg bis auf die | Mäusburg ein Taschentuch von Battist, mit den Buchstaben T. P. gezeichnet, verloren. Der Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine Belohnung an die Erpedition des Anzeigeblaties abzugeben. 1318) Gießen. vr. Borchardts Kräuterseift, । deren bekannte vortreffliche Ei- । sie auch in hiesi- l ^Ai®Aum-c/fler Gegend zu einem so be- liebten Toilette-Gegenstande gemacht baden, geht mir allein auf hiesigem Platze öfter in frischen Lieferungen aus diesjährigen Frühlingskräutern zu, und verkaufe das Original-Packetchen nach wie vor ä 6 Sgr. Carl Frech in Gießen. 1376) Frankfurt a. M. Einladung zum Abonnement Mit wöchentlich Ä auf den Wird iJtuuf futtet Anzeiger. Abonnementspreis für Frankfurt L3 kr. per Quartal; für auswärts bei allen Postämtern Deutschlands, gemäß dem neuen Regulativ, mit unbedeutendem Postaufschlag. Zu dem mit dem 1. Juli beginnenden neuen Abonnement laben wir hiermit ergebenst ein, mit dem Bemetken, Bestellungen rechtzeitig zu machen, um completter Eremplare gewiß zu fein. Alle Postämter und Boten nehmen Bestellungen an. , , , ... . Der „Frankfurter Anzeiger" bringt außer Original-Erzählungen auch noch die anziehendsten und neuesten N. ' Gedichte, Miseellen, launig und ernst, Schach-, Rechnen-, Räthsel- tc. Aufgaben; ,ede Woche einen ausführlichen Pariser Modebericht mit Modcbild; ein Feuilleton für weibliche Handarbeiten aller und jeder ^rt, welches, von lit'hograpHirten Abbildungen begleitet, das Allerneueste in Häkel-, Stick-, ®tr16«, gtte ‘«-- V mit den deutlichsten Erklärungen zur Anfertigung enthält. Ein Feuilleton für populär- w' lungen, und da, wo eS erforderlich, mit lithographirten Beilagen; für Künste und Hand 5 * „ graphirte Abbildungen der neuesten Möbelgarnituren nach englischen und französischen Musterhef en. P je h ch- richtcn. Ferner ein Feuilleton für Theater und Concert, d. h. unparteiische Berichte nber^ u’‘ ‘ A Bühnen - und Concertleistungen, von einem der ersten und geachtelsten Kunstkenner geschrieben. Tag n > (un e L • „Was giebt es Neues?") eine kurze, bündige, aber vollständige Rundschau aus dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Lebens, wodurch dem Leser das sehr oft unerquickliche Durchsehen großer politischer Zeuuttzzen erspart wir . g- lich ein vollständiges Coursblatt der hiesigen Börse, Handels-, Frucht-, Getreide- und Oel-Berichte von F s , 347 Friedberg, Mainz, Köln, Neuß, Würzburg, München u. s. w. Nach jedesmaligem Erscheinen deS Frankfurter Amtsblattes den kurz gefaßten Inhalt desselben, worunter das Verzcichniß der Getrauten, Geborenen und Verstorbenen. Diese Vielseitigkeit und die Raschheit, womit der „Frankfurter Anzeiger" seine Neuigkeiten nach den Referaten eigener Berichterstatter bringt, wozu aber noch ein bunter Kranz der mannigfachsten Inserate und Bekanntmachungen in deutlichen und schönen Lettern kommt, haben ihm während der kurzen Zeit seines Bestehens einen bedeutenden und in stetem Zunehmen begriffenen Leserkreis in der Geschäfts-, Beamten- und Damenwelt zugeführt, uno die Redaction wird nichts verabsäumen, durch Aufbieten aller Krälte dieses Wohlwollen stets zu erhalten. Der wie bei keinem ähnlichen Organe billige Abonnementsprets läßt es auch weniger Bemittelten nicht schwer fallen, sich täglich mit dem Neuesten und Wissenswerthesten bekannt zu machen und durch Sammeln der Journale, sowie der lithogra- phirten Mode- und Mnsterbeilagen seiner Familie einen reichen Schatz der besten Leclüre und belehrendsten Unterhaltung zu sichern. Inseraten, welche wir die gespaltene Zeile mit 4 fr. berechnen, kann bei der großen Verbreitung des „Frankfurter Anzeigers" der beste Erfolg garaniirt werden. Die hierorts vorkommenden amtlichen Versteigerungen müssen laut stadtgerichtlichem Decret in diesem Blatte bekannt gemacht werden. Probeblätter stehen auf Verlangen gratis zu Diensten. Frankfurt am Main, Juni 1852. Wie Expedition. 4LOO) Gießen. Wie Verstcherungs - Gesellschaft in Frankfurt a. M. mit einem Grundkapital von 5L/2 Millionen Gulden welcher laut Beschluß der Großh. Regierung die Rechte und Befugnisse einer inländischen Anstalt eingeräumt worden sind, übernimmt Versicherungen auf bewegliche Gegenstände aller Art gegen äußerst billige feste Prämien. Prospectus und Formulare zu Versicherungsanträgen sind bei dem Unterzeichneten unenigeldlich zu erhalten, und ist derselbe jederzeit bereit, Versicherungen zu vermitteln und die darauf bezüglichen Auskünfte und Anleitungen zu ertheilen. Gießen im Februar 1852. I. G. Appel, Agent. .13413) Allendorf a. d. Lda. Ich warne Jedermann, meiner Frau auf meinen Namen etwas zu borgen, indem ich in keinerlei Beziehung dafür hafte. Allendorf a. der Lda. den 24. Juni 1852. Conr. Heinr. Schmidt. 134L2) Gießen. In Lit. A. Nr. 114 in der Watlthorstraße können sich noch Mitleser zum Frankfurter Journal betheiligen. 1353) Gießen. Derjenige, welcher den 12. Band von Glücks Eommen- tar von mir geliehen hat, wird um dessen Rückgabe ersucht. Dr. Dichm. Gießen. Wirthstische sind zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber d. BlttS. Angekommene und abgereiste Fremden vom 25. bis 27. Juni 1852. 3 n d e n Gasthäusern. Am Rappen: Hr. Zimmermann, Reg-Rth. v. Braunfels; Hr. v. Beiserstag, Lieutn. v. Berlin; Hr. Hollingshausen, Maj. v. Berlin; Hr. v. Schütz v. Camberg; Hr. Leidermann, Fabr. v. Magdeburg; Hr. Dr. Oppenheimer v. Frankfurt; Hrn. Fabr. Mestrald v. Straßburg u. Henning v Dresden; Hr. Schnuk, Bang. v. Erfurt; Graf v. Nostiz u. Gräfin v. Rebern v. Nostiz; Hr. Enders, Kupfcrstech. v. Frankfurt; Hr. Uhli, Gastw. v. Bamberg; Hrn. Ast. Windcrich u. Enders v. Frankfurt, Ropinn v. Bonn, Neffendorf v. Wiesbaden, Duson v. London, Bamberger v. Nürnberg, Faber v. Pirmont, Ennion v. New-Iork, Lippmann v. Biebrich, Beif U. Schmitz v. Frankfurt, Schreib v. Hamburg, Bitter u. Strauß d- Mainz, Sand v. Bremen, Hoffmann v. Hagen, Neumann v. Dietz, Gehsling v. Caffel, Speier v. Frankfurt, Rübsamen v. Zürich, Epner v. Mainz, Stern v. Obernstein, Wedekind v. Hamburg u. Lanisch v. Wien. Im Einhorn: Graf Du Bonhill v. München; Hr. v. Mandai v. Wien; Hr. Ufer, Priv. v. Wiesbaden; Hr Leo, Rent. v. Wien; Hr. de Sarp, Priv. v. Offenbach; Frl. Moro v. Cassel; Hr. Dr. Neuner, Ober- Arzt v. Worms; Hr. Dreher, Rent. v. Hamburg; Mad. Gerber v. Lindau; Hr. Dr. Balfon v- Paris; Graf v. Kreuth v. Regensburg; Hr. Meyer, Rent. v. Augsburg; Hr. Hallcnstein, Fabr. v. Düsseldorf; Hr. v. Melmer, Part. v. Kreuznach; Hr Dr. Otto v. Schwerin; Hrn. Kst. Bondorf v. Crefeld, Fränkel v. Stuttgart, Herzbach v. Halwer, Fischer v. München, Mayer v. Mainz, Jäger v. Cöln, Goldschmidt, Oppenheimer, Meyer u. Geyer v. Frankfurt, Frick v. Coblenz, Oppenheim u. Schmidt v. Bregenz, Hill v. Amsterdam, Fuhr v. Frankfurt, Bornheimer v. Berlin, Lindner v. Nordhausen, Bergmann v. Magdeburg, Fischer v. Bregenz, Löb v. Homburg, Bischoff v- Frankfurt, Hupfeld v. Brüssel u. Metzner v. Baden-Baden. Im Prin; Earl: Hr. v. Prätschner, Rent. v. Brüssel; Hr. Haubensack, Samenhndlr. v. Gönningcn; Hr. Schuhler, Offiz, v. Frankfurt; Hr. Eifert, Reis. v. Coblenz; Hr. Grahser, Beamt v. Göttingen; Hr. Stengel, Fabr. v. Offenbach; Hr. Dr. Lindner v. Würzburg; Hr. Rang, Priv. v. Mainz; Hr. Schaubmeyer, Stud. v Göttingen; Hr. Ending, Jnspect. v. Nauheim; Hrn. Kfl. Schlegel v Mainz, Kleining v. Mannheim, Eide- benz v. Frankfurt, Bühber v. Halle, Rinn v. Idstein, Rumpel v. Oberrödel, Michel v. Cöln, Wollinger v. Heidelberg, Dreßler v. Wien, Roth- mann v. Weimar, Waldeck v. Straßburg, Heumann v. Offenbach, Platt« ner v. Stralsund, Reinhardt v. Stuttgart, Christiani v. Mainz, Lippeldt v. Bonn, Emmnch v. Berlin, Blumenthal v. Hanau, Schneider v. Mainz, Epenschied v. Leipzig, Schwarz v. Coblenz u. Stein v. Battenberg. Im Darmstädter Haus: Hr. Höwig, Gerb. v. Marburg; Hr. Klees, Fabr. v. Elberfeld; Hrn. Gschftsl. John v. Berlin, Scheid v. Homberg, Diehl v. Darmstadt, Jüngst u. Berner v. Siegen, März v. Engenhain, Dittmar v. Ehringshausen, Hanstein v. Friedberg, Mamolf v. Mannheim, Seibert v. Saarbrücken, Wiklcr u. Sinzen v. Hanau. In den Privathäusern. Bei Hrn. Dr. Weber: Hr. Pfarr. Weber v. Guntersblum u. Frl. Strecker v. Darmstadt. — Bei Hrn. A. BeifuS: Hr. Goldmann, Kfm. v. Friedberg. — Bei Hrn. Brgrmstrei.-Geh. Faber: Frl. Winckler v. Lauterbach. — Bei Hrn. Hofg.-Secr. Balser- Fr. Hptm. Haffe: Pflug v. Hanau. — Bei Hrn. Hoig.-Adv. Diery: Hr. Maj. Diery v. Worms. — Bei Hrn. Schneidermstr Rothenberger: Hr. Löb, Priv. ». Cassel. — Bei Hrn. Kfm. Heß: Hrn. Oec. Engels v. Cöln u. Heß v. Edingerhof. — Bei Hrn. Phyf.-Arzt Dr. Kehrer: Fr. Pfarr. Denhard v. Groffelbach. — Bei Hrn. Compt. Böß: Hr. Stillgebauer. Priv. v. Hochweisel.— Bei Frl. Höpfner: Beide Frl. Decker v. Wiesbaden. 348 wie solche vom 1. Juni 1852 an bei den Bahnen -es mitteldeutschen Eisenbahn - Verbandes zur direkten Beförderung von Gütern zwischen den Endpunkten Berlin, Leipzig, Magdeburg, Warburg, Carlshafen und Hattingen (Basel) zur Anwendung kommen, sind nach dem amtlichen Formulare angefertigt und stets vorräthig zu finden bei G. D. Vrühl I. Kanzleiberg, Lit. B. Nr. 1. Cours der Staatspapiere. Frankfurt, den 28. Juni 1852. (Schluss der Börse.) pCt. 1 Papier - Geld । pCt. Papier Geld Gestreich . . Metalliq. Obligat..... ditto ditto ..... ditto ditto ..... 5 47, 4 1 777» 62 777, 697, Baiern . . Wurtemberg Obligationen...... Obligationen b. Roths. Ndue Würtemberg. . . 37, 37, 47, 907. 1017, 927, 90 10P/, 3 > Bank-Actien...... 1249 1245 Nassau . . Obligationen b. Roths. 37, 917, 91-/ fl. 250 Loose b. Roths. . 997, — ditto ditto 5 1037, 101'/ fl. 500 „ ditto . . Bethmann. Obligat. . . 47, 179 777, Frankfurt. fl. 25 Loose . ..... Obligationen...... 37, 967, 277, 967, ditto ditto . . . 4 — 70 ditto v. 1839 3V, 957, 95% Preussen . , Staatsschuldscheine . . 37, 91 907. y ditto v. 1846 37, 967, 96*/, yy Prämienscheine..... — — Taunusbahnactien . . . 306 303 Darmstadt . fl, 50 Loose ...... 93 — Holland. . Integrale ........ 27, — 617, fl. 25 ditto....... 297. — yy Holländische...... 4 — 94 Obligationen v. 1848 . 47 1017, — yy Syndicats........ 37, — — ditto ......... 4 98 — Spanien . . Innere Sch. neue Obi. 3 43 437i, ditto......... 37 927. 987, Polen . . . fl. 300 Lott. Loose Rth. Baden .... Obligationen...... 37 907, 917. y y Obligationen de fl. 500 4 —-X 887, fl. 50 Loose v. 1840 . 64", 64-/, Russland . in R. fl. 2. b. Grün, et C. — — , y fl. 35 Loose v. 1845 . . 39-/, 387, 1 i ditto b. Stieglitz et C. 4 " — 90 Gold- und Silber -Cours vom 28. Juni 1852. Gold. Pistolen . . . . . Pr. Friedrichsd’or . . Holl. 10 fl. Stücke •. . Rand-Ducaten.... 20 Francs-Stücke . . Engi. Souverains. . . Gold al Marco . . . 9 9 9 5 9 11 385 kr. 46-/, &8-/, 56 39*/, 32 58 — Silber. Laubth., ganze . . . Preuss. Th al er . . . 5 Frankenthaler . . Hochhaltig Silber . . | Gering - u. niittelh. . Disconto 2 L fl. kr. 1 457, 2 22 24 36 reld. Diverse Actien und Loose. Kurhessischc Loose .... Sardinische Loose..... Cöln-Aachen...... Cöln-Minden....... Ludwigsb.-Bexbach . . . . Frdr.-Wilhs.-Nordbahn . . . A. Sulzbach, beeid. Ma Brief 35-/, 39'/. 957, 507. klcr. Geld. 347, 113 957, 50 Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.