Anzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. J|o 2Ä.- Sonnabend den 27. März l&e>2* Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische l fl. 30 kr., für Auswärtige incl. Postaufschlags 1 fl. 39 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene Corvuszeile 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Corpuszeile 3 kr. Amtlicher T h e i l. Gesetz, die Erwerbung des Grundeigenthums und die besonderen rechtlichen Folgen des Eintrags eines Erwerbtitels in dem Grundbuche in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen betreffend. (Fortsetzung.) Art. 6. Besteht der Erwerbtitel in einem Vertrage, so muß socher urkundlich vorliegcn und von dem betreffenden Stadtoder Landgerichte bestätigt sein. Eine besondere Einwilligung des Veräußernden zur Eintragung deS Erwcrbtitels ist nur dann erforderlich, 1) wenn entweder der Veräußernde sich die Einwilligung vorbehalten hat, ober, was diesem gleich gilt, wenn er nur gegen Baarzahlung veräußert hat und diese noch nicht erfolgt ist; 2) wenn die Erwerbung von aufschiebenden Bedingungen oder Zeitbestimmungen abhängig gemacht ist, so lange diese Beschränkung fortdauert. Ertheilt jedoch der Veräußernde vor dem Eintritte der Bevingung oder des festgesetzten Zeitpunktes oder vor erfolgter Baar- zahlung seine Einwilligung zur Eintragung, so leistet er hiermit auf die Bedingung oder Zeitbestimmung, beziehungsweise auf die aufschiebende Wirkung der Baarzahlungsbedingung, Verzicht. Die Einwilligung muß in jenen Fällen in einer besonderen gerichtlichen Urkunde ertheilt werden. Ar t. 7. Hat sich Jemand bei Veräußerung einer unbeweglichen Sache zur Sicherstellung das Eigenthumsrccht Vorbehalten, so ist der Eintrag in das Mutationsverzcichniß nach Vorschrift des Art. 17 zu vollziehen. Dieser Vorbehalt gilt nicht als aufschiebende, sondern als auflösende Bedingung in der Art, daß er, wenn er zur Anwendung kommt, von dem Tage der geschehenen Veräußerung an gerechnet, seine Wirkung äußert. Der Veräußerer ist befugt, wenn die Gegenleistung nicht erfolgt, auf erhobene Klage die Sache zu seiner Befriedigung im Wege^der Hülfsvollstreckung versteigern, und, wenn nicht so viel, als zu seiner Befriedigung erforderlich, geboten ist, sich dieselbe für seine Forderung durch richterliche Verfügung zurückvcrweisen zu lassen, ohne daß die Einrede der Vorausklage von Seiten des dritten Beützers zulässig ist. Das dicserhalb einzuleitende Verfahren wird durch einen gegen den Erwerber oder dritten Besitzer einae- leiteten Concurs nicht gehemmt. Die vor dem im Art. 40 bestimmten Tage bereits bedungenen Eigenthumsvorbehalte sind noch als aufschiebende Bedingungen nach den Vorschriften des Art 6 zu behandeln, insolange nicht die Betheiligten ausdrücklich erklären, daß dabei die Bestimmungen dieses Art. 7 zur Anwendung kommen sollen. Ar t. 8. Besteht der Erwerbtitel in einem Vermächtnisse, so ist für den Zweck der Eintragung im Mutationsverzeichnisse -die Vorlage einer amtlichen Beurkundung nöthig, daß die betreffende unbewegliche Sache durch eine letztwiflige, sowohl von dem nächsten gesetzlichen als von dem Testamentserben als rechtgültig anerkannte Verfügung dem neuen Erwerber vermacht worden sei. Nur dann, wenn der Vermächtnißnehmer den Gegenstand des Vermäcktnisses nicht schon von Rechtswegen zum Eigenthum ^worben hat, ist die Einwilligung des die Sache Herausgebenden nöthig. Die Einwilligung muß hier entweder in der über diesen Erwerbtitel auszufertigenden oder in einer besonderen gerichtlichen Urkunde enthalten fein. Art 9. Ist der Erwerbtitcl in einem das Eigemhum zucrkennenden richterlichen Urtheile enthalten, so kann die Zuschreibung im Mutationsverzeichnisse nur nach Vorlage der amtlichen Ausfertigung dieses Urtheils sammt beigefügter gerichtlicher Bescheinigung seiner Rechtskraft, erfolgen. Ar t. 10. Falls Jemand im Wege einer gerichtlichen Zwangsvcräußerung eine unbewegliche Sache erworben Hot, jo ist zum Zweckender Zuschreibung eine amtliche Ausfertigung der gerichtlichen Aojudications- und Einweisungsurkunde beizubrinqen. Ar t. 11. Im Falle der Erwerbung einer unbeweglichen Sache durch Erbfolge kann die Zuschreibung im Mutationsver- zetchmsse nur auf den Grund einer amtlichen Beurkundung, aus welcher die Eigenschaft des Erben, als solchen, erhellt, stattfindeu. Arb 12. Der Erbe kann die im vorhergehenden Artikel erwähnte Beurkundung von dem Erbschaftögericht verlangen, wenn der letzte grille oder der Erbvertrag, aus welchem er sein Erbrecht ableitet, von den nächsten gesetzlichen Erben anerkannt oder diesen letzteren gegenüber rechtskräftig für gültig erklärt worden ist, oder wenn er sich als den nächsten gesetzlichen Erben ausweist. 154 Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. ü l f s - C o m i t e: Ferber. Gg. PH. Gail. I. Gertig. Haberkorn. Kempff. osenberg. Simon. Weben Polizeiliche Bekanntmachung. werden. Der Gr. Hess. Polizei-Commissär Gießen am 26. März 1852. L. Nove r. Besondere Bekanntmachungen. Bei dem Hülfs-Comite dahier sind für die Nothkideuden un Vogelsberg^chl»ßlich 1000 fl. an den Coneert und 59 fl. 36 fr. vom ^ebhaber-ThE ^ übersendet und der Gr. Reg'.erungs- HoSpitalmeister Renn in g m Nidda, als Hauptrechner ube v i nen Lokal-Hülfs-Com,te's anhenngegeben. Commission zu Nidda di«s 8« Unterftft&unß ber von bemfelben fleflranbeten Suppenanstalt mmiü!elbaV'üd"wiesen. Der Ueberrest bleibt anuoch zur wekeren EjA^welche etwa bei der Sammlung der Bei- E L« °.r «-» .» '*» **• * •*“- ” emä ** unterzeichneten Comitemitglieder gelangen zu lassen. Gießen den 22. März 1852. $ q g v. Buseck. Dornseiff. Ur. Engel. Hch. Küchler. Labroisse. Dr. Osann. R c « hpr I Periode 1852 (Strafen vom 20. November 1851 bis 20. Januar 1852) findet .«»ch-7'd.m'k2 L 7h>>- M-hmm- M.; U„« .w« °n dm Z-htt-g-n Dienstags und S-mg-gd. Gießen den 25. März 1852. $cr @r- Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen Siebert. „ , ,, p:nem rpftfpn Willen, einem Erbvertrage oder aus einem Gesetz ableitet, ist befugt, auf den Der Erbe, welcher sein Recht aus einem tetzlen^i , der beleaenen Sache zu beantragen, daß dem bekann- Grund seines bescheinigten ^els der dem Erbschastsger ch Frist, um sich übm die Anerkennung seines Eigenthumserwerbes ten und anwesenden gleich oder "«h r B "chtrgtevi emg ^chtsnachtheile bchimmt werde, daß sonst der letzte Wille oder der zu erklären, unter dem mit^dnWj* (J fcer betreibende Theil als der nächste gesetzliche Erbe betrachtet und d.e zum Einträge"?» "das Mutationsverzeichmß Aor^rli^ auf den Grund seines bescheinigten di.ft'»°x°-dn«g °»°- m f»!,«s--ich' dl- ---s-ngt- — MÄ« -der Wx W d,° Sn-rt-nnung, s° ist dm $,k b-f-gt, °-i d-m L-b,ch°st-g°°icht- °d-r to dem We a**e*im ***•*» z-Ichmss- W M **..$“#, e®S2rbX7to™t?£4,“b™ tttlÄ®*, f» kann Der, w-sch-r dl, e*W*e an 14. Ist der btchmge E'S°nch«r °d-r M° °° -» ^ ^ d,m Gerichte dir b-I-g-»m S-ch- tea», Sache ersessen zu haben behauptet, auf dm Grund^eme sch ^^angemessene Frist, um sich über die Anerkennung des Ghgen- Verwcher7der'bisherige" Ggent^^^^^^^ El ÄÄ d-s *4****** Ä ___"2* 155 501) Gießen. Die durch Art. 47 des Gesetzes vom 28. Oclober 1848 vorgeschriebene Ziehung der Haupt- und Er- gänzungsgcschwornen für die Assisen des Meilen Quartals der Provinz Oberhessen soll Freitag den 2. April, Vormittags 11 Uhr, in öffentlicher Sitzung des Großh. Hofgerichts dahier, und zwar in dem Hofgerichtsgebäude selbst vorgenommen werden. Gießen am 15. März 1852. In Abwesenheit des ersten Hofgerichts- • Directors: der zweite Hofgerichts-Director v. Helmolt. vdt. Suppes, Hofg.-Secr.-Access. 395) Gießen. Forderungen an die Stadtkasse ans dem Rechnungsjahre 1851. Diejenigen, welche aus dem Rechnungsjahr 1851 noch Forderungen an die Stadtkasse zu macken haben, z. B. für Arbeit an den Stadtlaterneu, Ortroi-Rückvergü- tung ic., werden hiermit aufgefordert, ihre Rechnungen, Bescheinigungen ic. innerhalb 4 Wochen auf dem Bürgermeistereibüreau abzugeben, indem spätere einkommende Reck^ innigen ic. nur unter Weiterungen dekretirt werden können. Gießen am 25. März 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. Edictalladungm. '451) Gießen. Alle Diejenigen,! welche an den dahier befindlicken, wahrscheinlich überschuldeten Nachlaß des, auf der Walbachsmühle, Kurf. Hess. Justftamts Lichlenau, verstorbenen hiesigen Bürgers Balthaser Weidig HI. Ansprüche machen zu können glauben, werden hiermit aufgesordert, solche um so gewisser Donnerstags den 22. April l. I., Vormillags 10 Uhr, bei unterzeichnetem Gerichie anzuzeigen und zu begründen, als sonst hierauf bei Ver- theilung des Nacklasscö keine Rücksicht ge- uommen werden wird. Gießen den 4. März 1852. Gr. Hess. Stadtgericht Muhl. 279) Gießen. Gr. Hofgericht der Provinz Obeihessen hat über das Vermögen des abwesenden I. C. Seipp von hier den förmlichen Concurs erkannt. — Alle, welche rechtliche Ansprüche an I. (5. Seipp bilden können, werden aufgefordert, solche so gewiß Montag den 29. März 1852, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzuzeigen und zu begründen, als sonst stillschweigends Ausschluß von der Masse eintritt. In dem Termin sollen Arrangements- gersucke gcmachl, ein Gläubigeraussckuß vewäblt, ein Güterpfleger bestellt und über Versilberung resp. Verwaltung der Masse Beschlüsse gefaßt werden. Die elwa nickt persönlich erscheinenden, oder durch gehörig BevoUmächligte nicht vertretenen Gläubiger werden, als den Beschlüssen der Mehrheit der persönlich oder durch gehörig Bevollmächtigle Erscheinenden beitretend, behandelt und sind an die Beschlüsse dieser Mehrheit gebunden. Zugleich wird Kaufmann I. C. Seipp, da dessen Aufenthalt unbekannt ist, zu dem Termin hiermit öffentlich geladen. Gießen den 3. Februar 1852. Gr. Hess. Stadtgericht das. Muhl. Dr. v. Krug. Versteigerungen. 2492) Gießen. Betr.: Die Versteigerung der Lahninscl. Die zwiscken der Lahnbrücke und den ehemals städtischen Mühlen gelegene Lahninsel soll Montag den 29. März l. I., Vormittags 9 Uhr, auf dem Nachhause dahier einer nochma ligen Versteigerung an den Meistbietenden ausgesetzt werden. Gießen den 15. März 1852. Der Bürgermeister H ch. Ferber. 579) Alback. Montag den 29. März d. I., des Morgens 8 Uhr, sollen im Albacher Gemeiudewald, District Buchwald, Slangenhecg und Kreuzholz 16 Stecken Eichen-, Buchen- und Kic- fern-Sckeidholz, 27 Stecken Eichen-, Buchen- und Kie- fern-Prügelholz, 15'% Stecken Eichen-, Buchen- und Kiefern-Stockholz, 6536 Stück Eichen-, Buchen-, Kiefern-, Fichten- u. Aspen-Reisholzwellen, 8 Stück Kiefern-, Eichen-, Ficklen- und Birken-Stämme, 114 Cubik- fuß haltend, 5 Stück Fichten-Stangen, 18'/. Cu- bikfuß haltend, 1900 Stück Birken-Reifstangen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Aibach am 23. März 1852. Ter Bürgermeister Balser. 514) Gießen. Vermiethung von Magazin-Räumen. Verschiedene Boden- und Parterre-Räume in den fiskalischen Gebäuden des sog. Zimmerhofes neben dem Zcughause dahier sollen Montag den 29. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle anderweit öffentlich verpachtet weiden, wozu die Pachlliebhaber hierdurch eingeladen werden. Gießen den 17. März 1852. Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen Siebert. 577) Königsberg. Holzvcrsteigcrung im Revier Königsberg. Mittwoch den 31. März d. I., von Vormittags 9 Uhr mn, sollen in den Domanialwald - Districten Schmittstatt, Silbergrube und DienstbergS- kopf versteigert werden: 84% Stecken Eichen-Scheidholz, 22 „ „ Prügelholz, 59 „ „ Stockholz, 2375 Wellen Eichen-Reisholz, 15 Stämme „ Bauholz, 1032 Cu- bikfuß haltend, 3 Stämme Buchen-Werkholz, 102 Cubikfuß haltend. Die Zusammenkunft ist bei der sog. Krenz- buche im District Schmittstatt. Jedem inländischen Steigerer wird gegen Einlegung vorschriftsmäßiger Bürgschaft bis zum Betrage von 20 Gulden eine Zahlungsfrist bis zum 30. Juni d. I. gestattet,, insofern er nickt schon diese Summe an den Fiscus für auf Credit erhaltene Waldpro- ducte verschuldet. Königsberg den 23. März 1852. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Königsberg D i t t m a r. 5/47) Königsberg. H o l z v e r st e i g e r u 'n g. Montag den 29. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, District Blcidenberg, nachstehende Holzsorti- mente versteigert werden: 63% Stecken Eichen-Scheidholz, 32 „ „ Prügelholz, 62 Eichen-Baustäiiime, 4414 Cubikfuß haltend. Die Zusammenkunft ist an Ort und Stelle des Holzes. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini l. I. gestattet. Königsberg am 20. März 1852. Der Bürgermeister KrauSkopf. 156 Münzen berg. Frucht-Versteigerung.. 121 Stecken Kiefern-Scheidhoü, Duckcn-Sckeidholz, Stecken 8J, II Fichten- 13 u Grün berg. i Sopha's, Betlladc», Commoden, Tische, Früchten: 185 Ir II Freitag den 2. April 8i des II 1 r" Die und deö Di 31 30 3 2 nu zu F> mi 3 51 II II nu Sill II de fei Ki vei Hei da! pet h G b Ul ka Die 9 Uhr Wiese. I r Korn, Gerste, Hafer, Molterftucht, Buchen-Reisholz, Fichten« n Holz, von 3419 Cubikfuß, Stamm Buchen-Werkholz, von 83 Cubikfuß. Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr öffentlich an die Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert. Vvn den Brod- fruchten werden Parthieen von 1 Malter II II II II Stämme Prügelholz, Stockholz, II ♦ Maltern II 23’/2 10 15'4 17 647- 32 61 € d l 6 und Prügelholz, 40 Stecken Buchen- u. Eicken-Stockh. 3600 Stück desql. Reisholz-Wellen, 1000 Cubikf. Buchen- u. Eicken-Stamm strict Berg, Fichtenwiese und Rassenstrauch, 605) nach Kurhcssen hin, folgendes Gehölz, nämlich F “ 30 16 16 8 im Distrikte Hohewald? Inländischen Steigerern wird gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft bis zum Betrage von 20 fl. Zahlungsfrist bis zum 1. October d. I. gestaltet, in so ferne sie nicht schon diese Summe für Holzgeld an den Grünberg. Mittwoch den 31. März 1852, Vormittags 10 Uhr, und 20—55 Fuß Länge, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Weg von Jlshausen nach Winnen. Allendorf a. d. Lda. den 22. März 1852. Der Bürgermeister Schmidt. Fiskus verschulden. Gladenbach den 13. März 1852. Der Gr. Hess. Revierförster Reviers Gladenbach Bose. 376) Allendorf a. d. Lda. Holzversteigerung. Montag den 29. d. Mts., des Vormittags 9 Uhr, soll in dem hiesigen Gemeindewald, meistbietend versteigert werden. Münzenberg den 26. März 1852. Keller Klein. 387) Gießen. Montag den 29. d. M. wird in der Wohnung deö Weinwirths Heß mit der Versteigerung fortgefahren, und soll namentlich ein großer Sparherd mit zur Versteigerung kommen. 606) Gießen. Mittwoch den 31. d. MtS., Mittags von 2 — 5 Uhr an und die folgenden Tage, werden in dem Hause des Sattler Ott- manu (vormals Will'schen Hause) auf dem ■ Stühle, Schränke, Betlwerk, Weißzeug und ; sonstige Hausgerälhschaften öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. I Gießen den 26. März 1852. und 7- Malter auSgeboten. Grünberg den 25. März 1852. Der Gr. Hess. Rentamts-,Vicar Rentamts Grünberg Hauser. 398) Rödgen. Holzversteigerunfl. Montag den 29. März l I , Fickten-Stämme, von 10—16 Zoll mittlerer Durchmesser u. 80—100 Fuß Länge, welche sich zu den stärksten Dohnen eignen, im Betrage von 3160 Cubikfuß, Eicken-Stämme, von 34 Cubikfuß, n Stangen, von 11 n i den Distrikten Hain und R a b e n l ö ch e r: Eichen-Stämme, von 155Cubikfß., Buchen - Werkholz - Stämme, von 1446 Cubikfuß. Zusammenkunft ist Morgens um oben in den Fichten an der Sahl- 592) Gießen. Ich verfehle nicht, dem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß ich zum bevorstehenden Osterfeste mit einer reichen Auswahl Eier von Gerstenzucker, Consero, Choco- lade, Biscuit und Tragant zum Auf- und Zulegen, ebenso Länrrnchen und Haschen von Biscuit und in Zucker gegossen, versehen bin, und empfehle solche bestens zrir geneigten Abnahme. Höpfner'sche Conditorei. C. Dannenberg. 311) Gladenbach. Holzversteigerung im Reviere Gladenbach, Forsts Biedenkopf. Mittwoch den 31. März d. I., sollen im Revier Gladenbach nachstehende Holzquantitätcn versteigert werden. 1) An d er Sahlw iese: 391) Fruchtverstcigerung bei dem Rentamte Vormittags um 8 Ubr, sollen in den hiesigen Gemeindewaldungen, District Ziegenberg, Hochwald und Altcn- werdcn bei dem hiesigen Rentamte von den r- OT} .... auf dem Grünberger Speicher vorhandenen Kirchenplatz tebr 1511t gehaltene Ro e , holz, von 10—40 Fuß Länge 6—23 Zoll Durchmesser, 400 Cubikf. Eichen-Staugenholz, 37« Stecken Kiefern-Prügelholz, 17t » „ Stockholz, 600 Stück u Wellen, » Prügelholz, n Stockholz und „ Reisholz, sowie Kiefern-Bau- und Nutz- 5—15 Zoll Durchmesser 112 727. '' 4050 Wellen 5000 Cubikfuß holz, von Mittwoch den 7. April d. I., Vormittags 11 Uhr, sollen in der Wohnung des Unterzeichneten 1) 200 Achtel Korn, 2) 135 „ Gerste, 400 Cubikf. Kiefern-Stamm- u. Stangenholz. Der Anfang ist im Distrikt Ziegenberg.! Rödgen den 24. März 1852. j Der Bürgermeister । Seipp. n Prügelholz, Eichen- „ Buchcn-Stockholz, Eichen- „ Buchen-Reisholz, Eichen- » Eichen-Bau- und Werk« kommen zur Versteigerung in den Districten Hohewald, Schönwasser und Cichenlöcher: l3/ Stecken Buchen-Scheidholz, 350) Rodtberg, ungefähr 1 Morgen groß, mit guten Obstbäumen bepflanzt, ist zu ver- feld, folgende Holzsortimente versteigert miethen oder zu verkaufen. Wo? sagt die werden, als: Erped. d. Blus. 75 Stecken Buchen-, Eichen-, Scheid-, g^A) Gießen. Ganz guter reinge- haltener Wein, per Schoppen 12 und 14 fr., im Faß billiger, ist zu verkaufen ! bei L. Busch. Feilgebote n. ! 597) Gießen. In der schönsten Lage des Riegelpfads ist ein Garten, wel« cher mit schönen Obstbäumen und Dung i versehen ist, aus freier Hand zu verkaufen. Der Herausgeber d. Bl. sagt wo? 593) Gießen. Schöne Messina- Apfelsinen, das Stück ä 6 fr., bei C. Dannenberg. 157 538) Gießen. Durch billige schon| vor einiger Zeit vollzogene Einkäufe diu ich in den Stand versetzt, sehr schönes Schwungmehl, das Pfund zu 77, fr. zu erlassen miß empfehle solches, so lange mein Vorrath davon ausreicht, zur geneigten Abnahme bestens. August Noll im Stern. 438) Gießen. Neue, gut gearbeitete Waschbütten von gespaltenem Fichtenholz, 25, 20 und 9 Last haltende, und noch kleinere mit eisernen Reifen, sowie Waschchder, 2 Last haltend und kleiner, mit hölzernen Reifen, sind um billigen Preis zu verkaufen bei Küfer Gq. Faber am Seltersweg. 583) Gießen. Einige Viertel Grabland auf der Stephansmark vor dem Neuenweger Thor sind zu verpachten von D. Ebel. 474) Gießen, Ich bringe meinen, Salat, in Mistbeeten gepflanzt, bis eS solchen in der freien Natur gibt, in empfehlende Erinnerung. Auch habe ich noch einen großen Vorrath von Sellerieköpfen. I. Schaum, Handelsgärtner. 560) Gießen. Verschiedene gut ge-i haltene Möbel, worunter sich ein schöner Glasschrank, Bettladen und eine neue Hobelbank befinden, sind in der Wohnung der Frau Schmincke in der Schloßgaffe billig zu verkaufen. 478) Gießen. Das Haus Lit. A. Nr. 103 in der Wallthorstraße nebst Scheuer und Stallung ist aus freier Hand zu verkaufen oder auf mehrere Jahre zu verpachten. Zu Vermieden. 608) Gießen. In Lit. C. 167 in ber Katharinengasse steht eine frischmelkende Ziege nebst einem gut gehaltenen Küchenschrank zu verkaufen. 300) Gießen. Das seither von Frau Ballin bewohnte Logis ist zu ver- miethen und am 15. Mai beziehbar. E d. Strack. 574) Gießen. Eine Familienwoh- nung, bestehend aus Z heizbaren Stuben, Küche, Keller, Holzremise ist zu vermiethen und Anfangs Juni zu beziehen. W. Köhler. 561) Gießen. Eine Familienwoh- uung ist zu vermiethen und am 15. Mai zu beziehen bei Gg. Vogt auf dem SelterSweg. 600) Gießen. Ein Laden ist zu vermiethen. Auch kann auf Verlangen ein kleines Zimmerchen mit oder ohne Möbel dabei gegeben werden. Wo? sagt die Er- pedition d. B. 406) Gießen. In meinem Hause! in der Nähe des Buschischen Gartens ist ein möblirteS Zimmer zu vermiethen. Botenmeister Barth'S Wittwe. 523) Gießen. Eine Familienwoh-, nung, auS zwei Zimmern, Küche, Keller und Holzraum bestehend, ist zu vermiethen bei H. Roth äuge. 607) Gießen. In Lit. D. Nr. 144 a in der Sandgasse ist eine Wohnung zu vermiethen. 581) Gießen. Zwei Sand stücke! von 28 und 58 Klafter sind zu verpachten von Johan nette Vogt. ! Vermischte Nachrichten. 602) Gießen. Strohhüte zu waschen und dieselben in allen Farben zu färben und neu zu faconniren, empfiehlt Christiane Kattrein, Putzmacherin. 604) Gießen. Pillige Privatftunden in der lateinischen, englischen und französischen Sprache, sowie in der Mathematik und den übrigen Realfächern, zu erfragen im Verlage dieses Blattes. Anfang im letzten Drittel des Monats April. 578) Gießen. Zu den in dem hiesigen Großherzoglichen Gymnasium künftigen Donnerstag den 1. und Freitag den 2. April, Vormittags um 8 und Nachmittags um 2 Uhr, stattfindenden öffentlichen Schulprüfuugen ladet hiermit ergebenst ein Der Großherzogl. Gymnasialdirektor Gießen am 26. März 1852. G e t st. 590) Gießen. Samstag den 27. d. M., Abends 8 Uhr, bei Wirth L. Busch: Gerseralveesammlung der Gesellschaft „Eintracht". Zweck: Abhör der Rechnung vom Wintersemester 18 5 */5 2 und Wahl eines neuen VorstandeS. Der Vorstand 599) Gießen. MebhsBer-TheKter m Gießen. Sonntag den 28. März: Dritte Unterhaltung im Abonnement im Saale des Prinzen Carl. Zur Aufführung kommen: „Der schwarze Peter" und „Badekuren", Lustspiele von Görner und von G. zu Puttlitz. Außer den Abonnenten haben noch Herren ä 24 fr. Zutritt. Anfang 7 Uhr, Kasseeröffnung 6 Uhr. Es wird wiederholt bemerkt, daß die Karten an der Kasse vorgezeigt werden müssen. Wer Vorstand des Licbhabertheaters. 582) Gießen. Wie königlich preußische bestehend aus 18 Mann, spielt Sonntag den 28. d. Mts. im Leib'schen Saale. ES wird bemerkt, daß außer Wein auch Bayerisches und hiesiges Bier verzapft wird. Anfang 6 Uhr Abends.___________________________________ 609) Gießen. Sonntag und Montag, den 4. und 5. April: ifrmMtische KeWsrge. 158 Um । - Eine Lehrlingsstelle ist unter vortheilhaf- ^ren den 3.^Marz. CVX V • . - . .. t« ♦ v" i £>y> l)f '1t P 1 P P 11 ' . . , Lebewohl. Kupferschmied Die 3. Compagnie der Bür^ terrichte zu Theil wurden. Ich bemerke nur noch, daß außer den gewöhnlichen Lehrfächern, bei welchen ein französischer und auf Verlangen ein lateinischer Sprachunterricht mitbegriffen sind,! ten Bedingungen bei mir wieder zu besetzen. Homberg a. b. Ohm. Apotheker C. Münch. Dem 2 1. März. Johannes Schwalb, Ortsbürger z» Betzenrod und Arbeiter in der Eisen- bahnwerkstätte dahier; und Katharine Elisabethe Preiß, des verstorbenen Ortsbürgers Georg Adam Preiß zu Etzengesäß i. Ooenwalde, eheliche Tochter. Anzeige, i r Vierteljahre ihren Anfang nehmen wirv.j Wenn ich bei diesem Unlernehmen mit Zu-! versicht auf den besten Erfolg rechne, so berechtigt mich hierzu Zu'.rauen und die allgemeine Anerkennung, welche meinen Bemühungen in dem seit einem Jahre wieder begonnenen Privatun- Lehrer der Tanzkunst und Gymnastik. _________ Dem Bürger und Schreinermeister/ Wilhelm Vetzberger, eine Tochter, Marie Christiane Franziska Theodore, geboren den 5. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 28. M ärz. Christian Löber in der Neustadt. — Christian Jughardt in der Wallthorstraße. — Johannes Jughardt auf dem Selteröweg. Karl, geboren den 28. Februar. Den 21. März. Dem Ortsbürger zu Mainz- lar und Schäfer dahier, Wilhelm Kern, eine Tochter, Henriette Friedericke Clara Maria, ge- Hr. Clubdiener Koch besorgen. L. Liebich, G o t t e s d i e n st. Am 28. März. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Hospital- Gottesdienst halb 11 Uhr: Freiprediger Balser. K o p u l i r t e. 386) Gießen. Allen unseren Freunden und Bekannten ein herzliches Lebewohl. Gießen den 27. März 1852. B. Falkenberg und Frau. 389) Gießen. Ein junger Mann sucht eine Stelle als Seribent in hiesiger Stadt. Wer? sagt die Erpedition dieses BlatteS. 603) Gießen. Es wird ein gutes Stück Land auf mehrere Jahre zu leihen gesucht. Auch ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen bei Ludwig Selzer. auch ein gründlicher Unterricht im freien Handzeichnen, sowohl nach Borleaeblättern, als auch später nach der Natur, durch meinen Bruder gegeben wird. Auch mache ich darauf aufmerksam, daß die Schularbeiten in einer eigenen Stunde unter meiner Aussicht gemacht werden. Anmeldungen, bei welchen ich mit Vergnügen über alles Nähere Auskunft zu er-- theilen bereit bin, fözmen bis zum 25. April geschehen. Das Honorar ist vierteljährlich 2 fl. 24 fr. Gießen am 23. März 1852. C. Rahn, Kirchliche Anzeigen d er evangelischen Gemeinde zu Gießen. März. Denselben. Dem Bürger zu Biedenkopf und Schlosser in der Eisenbahnwerkstätte dahier, Ludwig Ziriar, ein Sohn, Philipp Wilhelm, geboren den 19. Februar. Denselben. Dem Ortsbürgcr zu Frankenhausen, im Neg -Bez. Dieburg, und Aufseher bei der Main-Weser-Eisenbahn dahier, Balthasar Schmidt, ein Sohn, Ernst Philipp Georg Bernhard, geboren den 24. Januar. Beerdigte Den 19. März. Cbristoph Wilhelm Kempff, Großherzoglicher Postmeister dahier, alt 81 I. 11 M. gestorben den 18- März. ,. Den 21. März. Wilhelm Meier, Händler aus Höringshausen, alt 40 I. gestorben den 20. März. _____ Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. £67) Gießen. Restaurmtion von ; Oelgemiilden. Unterzeichneter macht hierdurch alle Kunstliebhaber und Besitzer von Kelgemälden aufmerksam, daß durch ihn solche von allem Schmutze gereinigt, neu aufgezogen, die zerrissenen und ledirten Stellen ausgebessert und gefirnißt werden. Durch kunstgerechte Arbeit sowohl, als durch billige Preise wird er sich das Zutrauen der ihn Beehrenden zu erwerben suchen. Ebenso werden alte Kupferstiche und Lithographien aus's Sorgfältigste gereinigt und als neu wieder hergestellt. Proben solcher Arbeiten können stets bei mir eingesehen werden. I. Rothenberger, bei Hrn. Wirth B. Loos a. d. Markt. 388) Gieß en. Wohnungsveränderung. Ich wohne jetzt bei Herrn Ferd. Mayer 38£) Homberg. Offene Stelle wohnhaft bei Herrn Oeconom E. LooS. 601) Gießen. Tanzunlermcht. Unterzeichneter beehrt sich hiermit erge- benst anzuzeigen, daß er seinen diesjährigen Ta-mmterrichls - Cursus im Monat Mai in Gießen wieder beginnen wird. Das Circulär zur Unterzeichnung wird Ordonnanzdieust. Das Ober-Commando der Burgerwehr Fresenius. (383) Schul-Anzeige. 373) Gießen. Da mir höheren Orts die Erlaubniß zugekommen ist, eilte Vorbereitungsschule für Knaben zu errich/ ten, so bringe ich hiermit zur öffentlichen Stadtkirche. daß dieselbe mit dem nächsten S. Mayer, Lehrer. 396) Gießen. Die Unterzeichnete, welche eine Reihe von Jahren bei einer Herrschaft als Köchin diente, erbietet sich, bei Gelegenheiten von Gesellschaften oder bei Herrschaften rc. in der Küche alle, sowohl feinen als ordinären Koch- und Backereien auf das Befriedigendste zu besorgen, und hält sich vorkvmmenden Falls bestensj J9 6 * £ “ U C" k Blecher, Den 20. Marz. Dem Burger und Schuhempfohlen. rnobnbast in Lil D 156. machermeister, Philipp Waldsachs, ein Sohn, woyuyast in ui. 4J. iao „ , geboren den 28. Februar. 380) Gießen. Bei meiner Abreise isrtoia recuue, ,o von hier nach Nordamerika sage ich mei- das schmeichelhafte neu Freunden und Bekannten em herzliches 39£) Gießen. Mit Genehmigung Gr. Oberstudien-Direktion werde ich eine KehwEftÄt ju Anfang deö nächsten Semesters errichten, in welcher unter Mitwirkung tüchtiger'Lehrer die mir übergebenen Zöglinge eine gründliche Vorbereitung sowohl für das Gymnasium als auch für die Realschule erhalten werden. Außer den allgemeinen Lehrgegenständen wird ein gründlicher Unterricht in der lateinischen, französischen und englischen Sprache ertheilt weiden. Da -bet Unterricht mit bem 26. April beginnt, so bitte ich bie verehrlichen Eltern, welche mir bie Erziehung ihrer Kinber anvertrauen wollen, mich zeitig ba- von in Kenntniß zu setzen, lieber Tendenz und Plan meines Instituts werbe ich münblich ausführlichere Miltheilung machen. Das vierteljährliche Honorar beträgt für Classe I 5 fl., für Classe II 3 fl. 30 fr. Das Unterrichtslokal ist im früheren Gasthause zum Löwen auf bem Neuenweg. Carl Roth, cand. philos. | Gießen. Die 3. Compagnie der Biu- gerwehr hat vorn 28. März bis incl. den 3. April die Feuerbereitschaft und den 159 loi Einladung zum Abonnement Wird lithogr. Beilagen auf den tägl ansgegeben, iä—*' KrsNkfNrtek ANzeigek ,ne'r— vom 1. April 1852 ab. Abonnementspreis für Frankfurt LS fr per Quartal; für auswärts bei allen Postämtern Deutschlands, gemäß dem neuen Regulativ, mit unbedeutendem Postaufschlag. Zu Neubestellungen aus dieses gern gelesene und vielverbreitete Blatt wird hierdurch mit dem Bemerken eingeladen, solche rechtzeitig und vor Schluß dieses MonatS zu machen, um completter Eremplare gewiß zu sein. Alle Postämter und Boten nehmen Bestellungen an. Der Frankfurter Anzeiger bringt die auziebendsten und neuesten Novellen, Gedichte, Miscellen, launig und ernst, Schach-, Rechnen-, Räthsel- ic. Aufgaben, jede Woche einen ausführlichen Pariser Modebcricht mit Modebild; ein Feuilleton für weibliche Handarbeiten aller und jeder Art, welches, von lithograpHirten Abbildungen begleitet, das Allerneueste in Häkel-, Slick-, Strick-, Filet- und Landarbeiten, mit den deutlichsten Erklärungen zur Anfertigung enthält. Ein Feuilleton für Künste und Handwerke, ausgestaktet mit dem Borzüglichsten aus dem Bereiche der Technik u. s. w., und ebenfalls regelmäßig mit litbographirten Abbildungen — wenn erforderlich in Farbendruck — versehen. Tüchtige Fachmänner haben uns ihre Unterstützung zugesagt. — Ferner ein Feuilleton für Theater und Concert, d. h. unparteiische Berichte über hiesige und auswärtige Bühnen- und Concertleistungen, von einem der ersten und geachteisten Kunstkenner geschrieben. Täglich eine kurze, bündige, aber vollständige Rundschau aus dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Lebens, wodurch dem Leser das sehr oft unerquickliche Durchsehen großer politischer Zeitungen erspart wird. Täglich ein vollständiges Coursblatt der hiesigen Börse, Handels-, Frncht-, Getreide- nnd Oel-Berichte von Frankfurt, Friedberg, Mainz, Köln, Neuß, Würzburg, München u. s. w. — Nach jedesmaligem Erscheinen des Frankfurter Amtsblattes kurz gefaßt bten Inhalt desselben. < Diese Bielfeiligkeit des Frankfurter Anzeigers, wie sie nicht leicht ein anderes Journal bieten dürfte, wozu aber auch noch täglich ein bunter Kran; der mannichfachften Inserate und Bekanntmachungen in deutlichen und schönen Lettern kommt, diese Vielseitigkeit hat unserem Blatte in allen Kreisen, in der Geschäfts-, Beamten- und Damenwelt, die freundlichste Aufnahme erworben, und wird die Redaktion nichts verabsäumen, durch Aufbieten aller Kräfte dieses Wohlwollen stets zu erhalten. Der wie bei keinem ähnlichen Organe billige Abonnementspreis läßt es auch weniger Bemittelten nicht schwer fallen, sich täglich mit dem Neuesten und Wisseiiswertheste» bekannt zu machen und durch Sammeln der Journale, sowie der litho- graphirtcn Mode- und Musterbeilagen feiner Familie einen reichen Schatz der besten Leetüre und belehrendsten Unterhaltung zu sichern. Inseraten, welche wir die gespaltene Zeile mit 4 fr. berechnen, kann bei der großen Verbreitung des Frankfurter Anzeigers der beste Erfolg garantirt werden. Die hierorts vorkommenden amtlichen Versteigerungen müssen laut stadtge- richtlichem Dekret in diesem Blatte bekannt gemacht werden. Probeblätter stehen auf Verlangen gratis zu Diensten. Frankfurt a. M., März 1852. Wie Expedition. Angekommene und abgereiste Fremden vom 23. bis 25. März 1852. In den Gasthäujern. Im Einhorn: Frhr. v. Arens, Präs. v. Darmstadt; £r Bausch, Stud. v Leipzig; Hr. Aleiter, Fabr. v Mainz: Haas, Oec. v. Frankfurt; Hr. v. Maffow, Telegr-Borst. v. Caffel; S. Durch!. Prinz Ferdinand v. Solms-Lich; Hr. o. Rico», Stud. jur. v. Darmstadt; Hr. Maurer, Fabr. v. Mühlhausen; Hr. Phirsing, Part. v. Magdeburg; Hr. Volkmann, Stud^ med. v. Halle; Hr. v. Spane, Reg.-R. v. Wetzlar; Hr Schneider, Sind. v. Göttingen; Hr. Dr. Spiegel, Pros. v. Erlangen; Hr. Rmg, Gastw. v. Biebrich; Hrn. Oec. Schäumberg v. Schonstadt, Brennemann v. Bürgel, Griesel v. Hatzbach, Griesel o. Fahre, Sinning V. Spangenberg, Heeger v. Josbach u. Sicmineln v. Godehausen; Hrn. llfl Rudolph v. Frankfurt, Voß v. Berlin, Schmidt v. Coblenz, Zalehner v. Mainz, Garnhagen v. Cöln, Baumanns v. Düsseldorf, Wolschenbach v. Saarlouis; Klein v. Leipzig, Rosenberg v. Schwelm, Hagedorn v. Stutt- gart, Wepel v. Cöln, Bonbard v. Düsseldorf, Löwenstein v. Frankfurt, Lob v. Homburg, Ahrweiler v. Caffel, Mcycr v. Katzenfurt, Bary v. Offenbach, Ottomsiickse v. Schwöllen, Wagner v. Trier u. Schelles v. Mannheim. Im Nappcn: Hr. Bese, Cand. v. Weilburg; Hr. Engel, Rentmstr. v. Londorf; Hr. v. Schenk zu Schweinsberg v. Schweinsberg; Hr. Armbrust, Priv.v. Vilbel; Hr. Leffer, Stud. v. Berlin; Hrn. Oec. Hauschild V. Erfurt, Wo^be v. Klausenheim u. Hauch v. Zosssg; Hr. Sannet, St.-R. v. Quedlinburg; Hr. Lauer, Hndlsm v. Gladenburg; Hrn. Kfl. Bachmann, Voß u. Hübner v. Bremen, Oppenheimer v. Cöln, Elbers v. Hagen, Rosalino u. Grißmann v. Frankfurt, Hcitz v Brüssel, Wendelin v. Breslau, Mühlers u. Schneider v. Frankfurt, Freudenstein v. Deutz, Strauß v. Amöneburg, Becker v. Eisenrotd, Sowenig v. Rüdding-Hausen, Levi u. Schiff v Gladenbach Hecht v. Rennerode, Lehr v. Nürnberg, Heinson v. Bremen, Giebeler v. Rüggebcrg. Geith v. Stuttgart, Steinberg v. Homberg, Fennes v. Rheydt, Ilse v. Marburg, Wahlen v. Mainz, Ohmais u. Schneider v. Herbstein, Jaerlie v. Frankfurt u. Arnstein v. Saubach. Im Prinz Carl: Hr. Cenant, Stent v. Berlin; Hr. Sabel, Hptm. v. Pommern; Hr. v. Holzhausen, Reut. v. Frankfurt; Hr. Dr. Weber v. Rom; Hr. Runge, k. pr. Hof-R. v. Potsdam; Hr. Kaphe, Gulsbes. v. Schlesien; Hr Jeanmeper, Prof. v. Nancp; Hr. v Varnhagen, Gpmn.- Sehr. v. Corbach; Hrn. Hndlsl. Sevi v. Angerod, Steinberger v. Romrod, Wolf v. Merlau, Stern v. Battenfeld, Katz v. Angerod, Ziegelstein v. Trais, Rosenihal v. Vilbel, Elias v. Wernheim, Baumann v. Sterndorf, Oeser v. Steinfurt, Jacob v. Niedergemünden, Heß v. Niedereschbach, Sender v. Kalbach, Bing v Höchst, Adler v. Niederohmen, Katz u. Lazarus v. Gladenbach u. Ballin v. Heldenbergen; Hr. Reuter, Oec. v. Klosterhorn; Hr. Böhrer, Affeff. v. Leipzig; Hr. Krausold, Priv. v. Cöln; Hr. Sonnenleiter, Gutsbes a. d. Schweiz; Hr. Dr. Rose v. Mannheim; Hr. Herdegen, Oec. v. Homburg; Hrn. Kff. Delsheimer v. Düdelsheim, 160 Schuhmann v. Frankfurt, Scharres v. Berges v. Dresden u. Reichel v. Basel. Im Darmstädter Haus: Hr. Büdcl, Hndlsm. v. Dillingcn; Hrn. Ubrmach. Eschle u. Waldvogel v. Fortwangen; Hr. Loos, Schneid v. Marburg; Hrn. Oec. Lotz u. Baum v. Bottehorn, Bogt v. Ortenberg, Engelbach u. Hessen v. Biedenkopf u. Biffer v. Weilburg; Hr. Döbel, Metzg. v. Bromskirchen; Hr. Werner, Fabr. v. Biedenkopf; Hrn. Fabr. Schott, Weitz u. Küß v. Schotten; Hrn. Hndlsl. Schmidt, Büdel u. Wunderloch v. Winterberg. Im Stern: Hrn. Fuhr!. Hallenberg u. Bohle v. Sachsenberg u. Blettner v. Lauterbach; Hrn. Hndlsl. Haarbecke v. Hesborn, Müller v. Schmalkalden, Burbaum v. Marburg, Schiff v. Laubach, Heum v. Hart- mannsbain, Meier v. Freienseen. Engel v. Reinrod, Koch v. Treisa, Hecker u. Freitag v. Geismar; Frln. Rupp v. Areienseen u. Gimbei v. Treisa; Hrn. Gschstsl. Moser v. Oberndorf, Meier v. Saasen u. Löwenstein v. Ruttertshausen. In den Privathäusern. Bei Fr. Hofg.-Secr. Bapst: Hr. Bapst, Kaufm. v. Frankfurt. — Bei Wttb Engel: Hr. Dr. Minrath v. Weinsheim. — Bei Hrn. I. Depkuß: Hr. Löb, Schuhm. v. Wüstensachsen. — Bei Hrn. Geom. Körner: Frl. Geisel v. Gladenbach. — Bei Hrn. Gürtl. H. Schaffstädt: Frl. Oerkel v. Kirchheimbolanden. — Bei Hrn. Ferd. Maper: Hrn. Kfl. Heß v. Offen» bach u. Haas v. Bürgel. Frucht- und Viktualien preise. Viktualienpreise Brodtaxe rxleischtaxe Bemerkungen N N fr.|vf. Et. Vf. kr. Pf. fr. Pf. fr. pf. fr.' Pf. per Pfund fr.! pf- fr. Pf. fr. Pf. i z Gerste- und | b f H Kornmehl , 16 2 2 2 2 Q Q L. L. 8. Für 12 2 11 14 4 3 4 1 fr. Pf. Pf. fr. kr. Pf. Marktpreise. fr. Pf. fr, Pf. 16 16 20 17 1 1 13 14 3 9 1 1 fr. Wafferweck 1 fr. Mitchbrod 8 16 O 1 12 8 16 16 14 20 16 13 20 20 11 8 7 5 11 8 11 8 8 5 12 8 7 5 12 8 15 15 12 18 15 15 16 16 11 8 7 5 11 8 Ochseufleisch . . Kuhfleisch . . . Rindfleisch . . . Kalbfleisch . . . Schweinefleisch. . Hammelfleisch . . Schaaffleisch . . Leberwurst . . . gemischte Wurst . Bratwurst . . . Schwartemagen Blutwurst . . . geräucherter Speck Schinken . . . Dörrfleisch . . . Rindsfett . . . Hammelsfett . . Schweineschmalz, - ausgelassenes dgl. unausgelaffenes 8 16 7 15 Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen , und zwar auf 10 Pfund nicht mehr als anderthalb Pfd. k. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ans- macht. Kopfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen ».nicht genießbaren Stücke vom Hals stnd von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. 17 22 — 16 — 16 — 15 — 15 — 20 — 18 — 8 17 5 4 2 2 6 20 21 4 8 2 2 2 2 > ordinäres Brod aus 3 2 Maas Milch . . . Pfund Butter . . . auch . . Handkäse .... Tier...... Pfund Waizenmehl „ geschw. Vorschuß 4 | S-mischteS Brod -US | j ff°rnmehl^ I bcfW>- Fruchtpreise. Gießen Grünberg den 20. März. Sich den 25. März. Laubach. Friedberg den 17. März. den Mainz 12. März. Wetzlar den 20 Mär). M a l t e r. Scheffel. Pfd.! ff. 1 fr. Pfd.s ff. । fr. Pfd. I ff. 1 fr. Pfd. 1 ff. I fr. Pfd. j ff. I fr. Pfd. fl. ' fr. fl. | fr. 1 Vf Waizen ..... 200 — — 200 13 40 200 14 — _ _ _ — 13 40 200 14 24 5 50 — Korn..... 200, — - 190 12 20 190 12 30 __________________________________ _________________________________ '--------------------------------- — 12 15 200 11 16 5 15 j — Gerste..... 170 — — 170, 9 — 170 9 10 ___________ 1 . — 9 — 200 8 33 3 41 2 Hafer..... --- — ---- — 4 10 120 4 10 _ __ _ — 4 — 200 - - 1 j 34 2 Linsen ..... — 11 — — — ( — — — BÖS* Gießen. Em ganz neuer, sehr gut [gearbeiteter lederner Koffer ist, besonderer Umstände halber, um einen äußerst billigen Preis zu verkaufen in dem Hause Lü. Lt. Nr. 176 aus, dem Lindenplatz. Druck und Verlag der E. D. Brühl'schm Buch- und Steindruckerei. I lilö