Anzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. M «2 Mittwoch den 26. Mai 1852 Erich-ml wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. - Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 fr., für Auswärtige ind Poffaufschlaas 1 ft 39 fr _ SftäroärtS abonn.rt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition cEanzleiberg Lil. B. Nr. 1.) - Einrückungsgebühr für die aesralt-7- Corvus-eil- 2 kr Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Corpuszeile 3 kr. 1 A m t l ich e v T h e i l. Inhalt des Gr. Hess. Regierungsblatts vom 1. Mai 1852, Nr. 26. 1) Gesetz, die Vergütung der Brandschäden an Gebäuden Mr.; — 2). Gesetz, die Wiederherstellung der Todesstrafe betr.; — 3) Gesetz die Abänderung enuger Bestimmungen des Gesetzes vom 31. December 1848 über das Verfahren in Assisensachen und die Bildung der Schwurgerichte in der Provinz Rheinhessen betr. 9 Von, 3. Mai 1852, Nr. 27. 1) Gesetz, die Organisation der dem Ministerium des Innern untergeordneten Verwaltungsbehörden Mr.; — 2) Bekanntmachung den -wischen den Regierungen mehrerer deutschen Staaten wegen gegenseitiger Verpftichtuiiq zur Neben,ahme von Ausznweisendcn abgeschlossenen Vertrag betr • - 3) Bekanntmachung, die Ergebnisse der Rechnungen der Einstandskaffe ans die Periode vom i. April 1849 vis dahin 1850 und vom I. Avril I85o'bis dahin 1851 Mr.; — 4) Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens; — 5) Charatterverleihung; — 6) Dienstentlassung- — 7) Verlenuna in den Ruhestand; — 8) Sterb,alle. ’ 199 11 Ges e tz, die Vergütung der Brandschäden an Gebäuden betreffend. 8ltDWJG HL von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei R Hein 2C. 2C. Wir haben mit Zlisiimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Art. 1. Wenn, vom ersten Januar 1852 hn, au in die Brandversicherung aufgenommenen Gebäuden ein Brandschaden entsteht, so ist die nut der Leitung der Abschätzung des Brandes beauftragte Behörde befugt, eine Ermittelung des wahren Weribs des Gebäudes unmittelbar vor dem Brande zu veranlassen. v 2st der ermittelte wahre Werth um ein -iünftheil oder mehr geringer als der Verstcherungsanschlag, so ist jener anstatt dieses der Entschädigungsbercchnung zu Grunde zu legen. Art. 2. Bei Ermittelung deö wahren Werths nach Artikel 1 ist von allen sachdienlichen rechtlich zulässigen Beweismitteln Gebrauch zu machen. Die Behörde, welche die Ermittelung leitet, ist berechtigt, eidliche Zeugnisse zu fordern. Nach Beendigung der Verhandlungen sind dieselben der Brandassecurationecommission vorznlegen, welche zu bestimmen bat ob und welcher von dem Versicherungsanschlag abweichende Betrag der Schadensberechnung zu Grünte zu legen ist. Will sich 'der Beschädigte dieser Feststellung nickt unterwerfen, so steht es ihm frei, binnen 10 Tagen, nachdem ihm dieselbe unter ausdrücklicher Bekanntmachung dieser Frist und des mit deren Ablauf verbundenen Rcchtsnachtheils eröffnet worden, gerichtliche Entscheidung in Anspruch zu nehmen. ' 9 Die Brandassecurationseommission ist verpflichtet, binnen 10 Tagen, nachdem ihr die Erklärung des Beschädigten voraeleat worden ist, die Acten an das betreffende Gericht abzuscnden. ö J Heber den Kostenpunct bei dieser gerichtlichen Verhandlung bat das Gericht nach allgemeinen Proceß-Grundsätzen zu entscheiden. ,JrL Wenn durch das Verfahren nach Artikel 1 und 2, und nicht aus Veranlassung einer Verringerung der Hauplkimen- sionen des Gebäudes, der der Entschädigungsberechnung zu Grund zu legende Werth herabgesetzt worden ist, und die Verwendung zur Wiederherstellung in Folge dieser Herabsetzung nur mit in keiner Weise abzuwendenden Verlusten für den Gläubiger, welchem das Gebäude verpfändet ist, ausführbar sein würde, ,so kann von derselben abgestanden und die Entschädigung, soweit zur Deckung der Forderung nöthig, dem Pfandgläubiger, der Rest dem Beschädigten zur freien Verfügung überlassen werden. Pfandrechte, welche, um den eingeschriebenen Hypotheken nicht nachzustchen, der Einschreibung in die Hypothekenbücher bedürfen kommen nur dann in Betracht, wenn die Einschreibung stattgefnnden hat. Die Bestimmungen dieses Artikels finden auch bann Anwendung, wenn vermöge Vertrags oder gesetzlicher Vorschrift einem Dritten wegen einer Kaufschillingsforderung Eigenthums- oder Vorzugsrechte an dem abgebrannten Gebäude züstehcn. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und deS beigedrückten Staatssieqels. Darmstadt den 23. April 18-52. 0- S-) LUDWIG. v. Dalwigk. 272 Gesetz, die Wiederherstellung der Todesstrafe betr. 8 U D W I G Hl. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und Lei Rhein 2C. k. Wir haben nach Anhörung Unseres Staatsraths und mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen, wie folgt: Art. 1. Die gesetzlichen Bestimmungen, kraft welcher die Todesstrafe abgeschafft und lebenslängliche Zuchthausstrafe an deren Stelle getreten ist, sind aufgehoben. Art. 2. Die im Strafgesetzbuche vom 17. September 1841, im Militärstrafgesetzbuche vom 10. Juli 1822 und in anderen Gesetzen enthaltenen Bestimmungen über die Anwendbarkeit der Todesstrafe und Vollziehung der Todesurtheile, insoweit diese Bestimmungen durch das Gesetz vom 11. April 1849 beseitigt sind, treten wieder in Kraft. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels. , Darmstadt de» 26. April 1852. ( L. s.) LUDWIG. ■ Frhr. v. Schäffer-Bern st ern. v. Linde los. Gesetz, die Organisation der dem Ministerium des Innen: untergeordnetM Verwaltungsbehörden betreffend. 8llDWJG HI. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und b ei Rhein re. rc. Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen: Einziger Artikel. Die Art. 1 bis 13 einschließlich des Gesetzes vom 31. Juli 1848, betreffend: die Organisation der dem Ministerium des Innern untergeordneten Verwaltungsbehörden, sind aufgehoben. Der Zeitpunct, von welchem an diese Bestimmung in Wirksamkeit tritt, wird durch Unsere besondere Verordnung, festgesetzt werden. , , , Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels. Darmstadt am.28. April 1852. (L. s.) ____________________LUDWIG. v. Dalwigk. Polizeiliche Vekanntmachuug. Brovpreise für Gießen vom 25. Mai 1852. 4 Pfund Roggenbrot) kosten . . . . • • 43 fr. 2 pf. 2 „ „ " .......6 " 3 " 4 ,, gemischtes Roggenbrod kosten ..... 14 „ 2 h 9 „ „ ....... 7 n 1 » " ii ....... L. Rover, Gr. Polizei-Conimissär. Gerici-lliÄ-e mtfc Privat - Betanutmachrrngea. Edictalladungen. 707) G festen. Das Schuldenwksen des Philipp Horn von Oppenrod betr. Die bekannten Gläubiger des Ph. Horn von Oppenrod haben über die Vertheilung deffen an sie abgetretenen und überschuldeten Vermögens ein Arrangement getroffen, und werden nunmehr die unbekannten Gläubiger des PH. Horn aufgefordert, ihre Forderungen und Ansprüche jeder Art an dieses Vermögen im Termin Freitag den 28. Mai d. I., Vormittags 10 Uhr, 1) anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls Wittwe des Weißbinders Johann George daffelbe ohne Rücksicht auf sie zur Ver- Lein, geborne Meier, daselbst, als : Heilung nach Anleitung des Arrangemenlst gebracht werden wird. Gießen den 3. April 1852. Gr. Hess. Landgericht Heyer. 1000) Trais a. d. L d a. Secret in Sachen des Meier Wetzstein zu Trais a. d. Lda., Klägers gegen die Kinder und Erben der verstorbenen Lein . l allda 3) 4) kannter Ferne abwesend, Verklagte, wegen hypothekarischer Forderung. Die Mitvcrklagten 1, 2 und 3 haben sich auf die Klage bis zum Termin den 11. k. M., Contumazialzeit 11 Uhr Vormittags, bei Ausschluß und Geständ- nißstrafe mit dem Anfügen zu erklären, daß spätere Verfügungen bloß durch Anschlag 1) Balthasar 1. \ 2) Philipp f ~ Johannes Balthasar H die unter 1, 2 und 3 benannten in uube- 273 am schwarzen Brett werden veröffentlicht werden. /Verfügt Trais a. d. Lda. am/1'5. Mai 1852. Kurfürstliches Justizamt Merker. In fidem Erb. Abschrift der Klage. Kurfürstliches Juff.izamt! Der Meier Wetzstein zu Trais a. d. Lda. Klägers gegen die Kinder und Erben der verstorbenen Wittwe des Weißbinders Ioh. George Lein, geborne Meier, daselbst, als/: 1) Balthasar I. i 2) Philipp , , 3) Johannes 1 ^l’tn 4) Balthasar II. ' allda die unter l, 2 und 3 Benannten in un* | bekannter Ferne abwesend, Verklagte wegen hypothekarischer Forderungen, klagt : inhaltlich, Anlage A—E. die Wiliwe des Weißbinders Johann George Lein, Anna Maria, geborne Meier, zu Trais a. d. Lda., erhielt von mir folgende Beträge als Darlehn, als : 1) nach gerichtlicher Schuld- und Pfandurkunde vom 28- Oclober 1845 sub A — 65 Rthlr. 8 Sgr. 4 Hlr., 2) nach dergleichen vom 11, Februar 4846 sub B = 2t Rthlr. 5 Sgr. und 3) nach dergleichen vom 21- November 1846 sub C = 28 Rthlr. Sie ver/prach mir diese Darlehen feit i beni Tage der Ausstellung der betreffenden ! Sdiult)-' und Pfandurkunden mit 5 pEt.! i11 verzinsen und nach vorausgegangener! vierteljähriger Aufkündigung wieder zurück-1 zuzahlen und hat mir zur Sicherheit fol- gende, in der Gemarkung von Trais a. d. Lda. gelegene, ihr gehörige Immobilien, als : 1) Lit. B. No. 570 Haus und Hofraithe, 571) 2) „ „ U 575 { Garten dabei und 3) den Gemeindenutzen zur ideellen Hälfte gerichtlich zur Special- \ Hypothek eingesetzt. Meine genannte Schuldnerin ist inmit- j leist und nachdem ich ihr vorher vor länger । als einem Vierteljahre meine gedachten' Forderungen, worauf ich nur 4 Rthlr. ' 22 Sgr. bezahlt erhalten, aufgekündigt,' verstorben und nach dem Gesetze von den Verklagten, ihren Kindern, beerbt worden. Diese haben auch die angefallene Erbschaft sowohl durch ausdrücklich deßfalls abgege-. bene Erklärung, als auch dadurch, daß sie den gesummten Nachlaß, namentlich die! oben bezeichneten Pfandstücke, in Besitz j genommen, angetreten. Da in Güte keine Zahlung erfolgt, so! will ich klagen und bitten : Tie Verklagten ref. exp. für schuldig ' zu erkennen, mir die libellirten Beträge, ■ als : 1) 65 Rthlr. 8 Sgr. 4 Hlr. mit Zinsen zu 5 pEt seit 28 October 1845, \ 2) 21 Rthlr. 5 Sgr. mit Zinsen zu 5 pEt. seit 11. Februar 1846 und 3) 28 Rthlr. mit Zinsen zu 5 pEt. seit; 21. November 1846 abzüglich auf die Zinsen gezahlten 4 Rthlr. 22 Sgr. binnen kurzer Frist zu bezahlen. ! Anlagen, sowie die zu erlassende Verfügung auf die vorgeschriebene Weise mit dem Anfügen mitzutheilen, daß alle weiter ergehenden Verfügungen nur im Gitterschranke deö Gerichts angeschlagen würden. Meinen Anwalt legitimire ich durch Vollmacht sub E. Worüber rc. Kurfürstlichen JustizamtS Bingel gehorsamer h. L Kläger. Für die Treue der Abschrift der Acluar Erb. Gesbnbere Bekanntmachungen. Forst- rrnd Foldstrafen - Er- hebrmg. Die Erhebung der Forststrafen vom II. Quartal 1852 (Strafen aus den Monaten December 1851 und Januar und Februar 1852) und die Erhebung der Feldstrafen von der II. Periode 1852 (Strafen vom 20. Januar bis 20. März 1852) findet zwischen dem 1. und 15. Juni d. I. ohne Mahnung statt, und zwar an den Zahltagen Dienstags und Samstags. Gießen den 20. Mai 1852. Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen Siebert. (1072) 1053) Launfpach. Es wird hier- Die Klagbchauptungen will ich be- durch nochinals wiederholend bekannt gewesen : macht, daß alles Sandabfahren innerhalb 1) durch die producirten Urkunden und : der Grenze der Gemarkung Launfpach für 2) durch eventuelle Eidesdelation. ; jeden Fremden bei Vermeidung einer Strafe, Nach Bescheinigung sub D find die Mit-! nötbigenfalls einer Arrestation, verboten ist, verklagten 1, 2 und 3 feit längerer Zeit und nur gegen Bescheinigung und Anwei- von Haus abwesend, und es ist ihr der- jung des Vorstehers und Zahlung einer maliger Aufenthaltsort unbekannt. bestimmten Tare geschehen darf. Ick bitte deßbalb : Lannspach den 19. Mai 1852. > diesen die Klage, jedoch ohne deren Der Gemeindevorsteher Bechthold. 11.10) Gießen. Das Sandholen im Launspacher Banne. Nach einer zwischen den Reglet ungen von Hessen und Preußen über die Hvhhettsgrenze stattgefundenen Regu- lirung find die Gießener Einwohner berechtigt, auf der rechten Seite der Lahn, im Launspacher Banne, aus der Stelle, welche zwischen den Grenzsteinen No. 5, Ö, 7 und 8 liegt, Sand zu holen und es kann und darf ihnen dieses so lange nicht gewehrt werden, als diese Stelle nicht mit benutzbarer Erde überdeckt ist. Zch habe hiernach den dortigen Borstand beschieden, und werde jenes Recht, den seitherigen Störungen gegenüber, durch alle gesetzlichen Mittel aufrecht erhalten. — Zch setze die hiesigen Einwohner von diesem Berhältnisse in Kenntniß und setze ihren Anzeigen entgegen, wenn von Seiten Launspachö der Ausübung jenes Rechts die geringsten Schwierigkeiten ferner sollten entgegengesetzt werden. Gießen den 25. Mai 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 274 Versteigerungen. 10OL) Gießen. Versteigerung eines Ackers. Freitag den 28. Mai, Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Nachhause ein dem Philipp Mai von Wieseck gehöriger Acker alt neu Flur 3 44/J > 4,2 183 Klafter am grünen Weg, neben Job. Deibel Pb. Sobn ui Wieseck, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Bürgermeister H ch. Ferber. 1092) Gießen. Holzversteigernng im Gießener Stadtwalde. Mittwoch den 2. Juni l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, Schutzbezirk Hangelstein, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 57'/2 Stecken Buchen-Scheidholz, 10 ii » Prügelholz, 30 ii n Stockholz, 1550 Wellen » Reisholf, 44 Stecken Eichen-Scheidbolz, 6 ii „ Prügelholz, 27 ii ii Stockholz, 500 Wellen „ Reisholz, 5 Eichcn-Stämme von 441 Cubikf. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist am großen Steinbruch. Die Herren Bürgernieister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 22. Mai 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1100) Gießen. Dienstag den 1. Juni 1852, Bormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Bürgerhospital die Lieferung von 80 Stecken Buchen-Scheidholz an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen am 24. Mai 1852. Der Rechner Lauer. 1091) Gießen. Versteigerung von Lauarbeiten. Die zur Unterhaltung der Central-, Cameral- und Forstgebäude im hiesigen Baubezirk für das Jahr 1852 erforderlichen Arbeiten sollen I. Donnerstag den 3. Juni, Bormittags 9 Uhr, im Gasthaus zum Promenadehaus dahier für die Gebäude zu Gießen, Schiffenberg und Baumgarten, veranschlagt 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) Maurerarbeit zu Zimmerarbeit „ Schreinerarbeit „ Schlosserarbeit „ Glaserarbeit „ Weißbinderarbeit „ Tapezierarbeit, „ Handarbeiten „ II. Freitag den Vormittags S 289 fl. 43 fr. 13.) ii 16 ii 1435 ii 36 u 271 i, 27 „ 190 „ 59 „ 767 „ 9 „ 100 ii 6 ii 48 „ „ 4. Juni, i Uhr, int Gemeindehaus zu Altenbuseck für das dortige Forstgebäude, veranschlagt 1) Dachdcckerarbeii zu 151 fl. 22 fr. 2) Schreinerarbeit „ 39 „ 22 u 3) Schlosserarbeit » 22 u 30 n 4) Weißblnderarbeit „ 9 „ 32 „ an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden Die Voranschläge liegen im Büreau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen am 24. Mai 1852. Der Gr. Kreisbaumeister des Baubezirks Gießen Holzapfel. 1093) Gießen. Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. Donnerstag den 3. Juni l. I., Morgens 9 Uhr, sollen folgende Arbeiten bei der Stadt Gießen an den Wenigstfordcrnden verge-1 bcn werden: 1) Steinhauerarbeit, veranschlagt zu .' . . 26 fl. 2z ft. 2) Maurerarbeit, veranschlagt zu ... . 4 „ 30 ,, 3) Lieferung einer Pumpe, veranschlagt' zu . . 75 » r— „ 4) Pumpenmacherarbeit, veranschlagt zu . . 8 u — „ 5) Schlosserarbeit, veranschlagt zu ... . 5 „ 30 „ 6) Handarbeit, veranf. zu 4 „ — „ Gießen den 24. Mai 1852. | 4) DaS Anfahren und Aufsetzen von circa 14 Cubikklfir. Steinen, 5) die Lieferung von circa 78 Bülten Wasserkalk, 6) die Lieferung von circa 18 Bütten Luftkalk, 7) die Lieferung von circa 2,3 Cubik« klstr. Sand, wobei bemerkt wird, daß Voranschlag, Zeichnungen und Versteigerungsbedingungcn auf dem Büreau des Gr. Kreisbaumeisters in Grünberg e,»gesehen werden können. Oberbessingen den 15. Mai 1852. Der Bürgermeister Serth. 1073) Heuchelhei in. Arbcitsversteigerung. Freirag den 28. Mai l. I., des Vormittags um 11 Ubr, sollen auf hiesigem Nachhause nachbeschriebene Arbeiten: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu ... . 289 fl. 20 fr. 2) Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu . . . 23 » 42 » 3) Schreinerarbeit, veranschlagt zu . . . 2 u 10 ii 4) Schlofferarbeit, veranschlagt zu ... . 7 ii 34 „ 5) Weißbinderarbeit, veranschlagt zu . . . 9 h — „ 6) Spenglerarbeit, veranschlagt zu . . . . 24 » — „ 7) Planirarbeit, voraus, zu 113 » 46 // 8) Cbaussirarbeit, veranschlagt zu ... . 225 „ 45 „ 9) Brechen, An fad reu u. Aufsetzen von Steinen, veranschlagt zu . . 386 „ — „ öffentlich wenigstnehmend versteigert werden. Heuchelheim am 19. Mai 1852. Der Beigeordnete Kreiling. F e i l g e b o t e n. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1071) Oberbessingen. Freitag den 28. Mai, Nachmittags 2 Ubr, sollen auf dem Büreau des Unterzeichneten nachfolgende Brückenbauarbeiten in Accord gegeben werden: 1) Maurer- und Steinhauerarbeit, verans. zu 930 fl. 7 fr. 2) Zimmerarbeit, obneLie- ferutig des Holzes, veranschlagt zu . . . 241 h 5 ii 3) Schlosserarbeit, veranschlagt zu .... 75 „ 18 ii 1112) Gießen. Frnchtbrandwcill verkauft über die Straße Chr. Wallenfels, Bäcker. 1108) Gießen. Pantoffeln, Kinderschuhe und Stiefelchen sind stets bei mir vvrräthig. N. Wendel, Schuhmacher, Kreuz lut. D. No. 5. 1109) Gießen/ Filz-, Seiden- und Mecanique-Hüte empfiehlt in schönster Auswahl PH. Lüdeking. allen Städten Deutschlands, in Gießen bei Poudre de Chine Toiletten - Artikel: am Rachhaus. ,v‘r behaupten zu dürfen, unsere Beförderungsweise die reellste, billigste und bequemste w...e™ -r.i .. ,.s 4.. _____. nennen zti dürfen. — ... _. ? . ' . Nähere Auskunft in Gießen Lindenplatz Lit. A. 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Carl Retter, Damenkleidermacher. 1118) Gießen. Da Die größere Zahl der Tbetlnehmer an der im Sommer bestandenen Samstag.Abendtafel den Wunsch geäußert haben, statt an Der Tafel nach Der Speisekarte zu essen, so erlaube ich mir, dies hierdurch zu veröffentlichen. Jod. Hch. Busch im Garten. 1102) Gießen. Das Frauenbad der Badcgesellschafl ist bereits aufgestellt und wird hiermit dem Publikum empfohlen. Der V o r st a n d. Gießen. Ein junger Mensch, welcher die nöthigen Schulkennlniffe besitzt, wird als Schriftsetzer in einer Buchdruckerei in Die Lehre gesucht. Näheres in der i Erped. d. Bltts. 277 HOM) Cassel. Wemhandtung, Restauration und Weinstube von Georg Adolph in Cassel dL am Königsplatz und Königsstraßcn-Ecke No. 226 vis a vis t>er Post. Dem geehrten Publikum mache ich wiederholt bekannt, daß Die schöne Vage meines Locals inmitten der Stadt, unmittelbar an der Post und zu nächster Nähe des Bahnhofs gelegen, bietet denjenigen Reisenden, welche hier nicht übernachten, die beste und bequemste Gelegenheit zu ihrem vorübergehenden Aufenthalte und zur etwaigen einstweiligen sichern Aufbewahrung ihrer Reise-Cffeklen dar. Die Preise der Speisen und Getränke sind billig gestellt : Frühstück mit einer halben Flasche guten Rheinwein 12 Sgr., Mittagsessen mit einer halben Flasche Rheinwein 14 Sgr. und Abendessen mit einer halben Flasche Rheinwein 12 Sgr. und kann zu jeder beliebigen Zeit nach der Karte gespeist werden. Für pünktliche und freundliche Bedienung ist bestens gesorgt. MOO) Gießen. Die Verstcherungs - Gesellschaft DeNtschex PhVNZx in Frankfurt a. M. mit einem Grundkapital von 5 72 Millionen Gulden welcher laut Beschluß der Großh. Regierung die "Rechte und Befugnisse einer inländischen Anstalt eiugeräumt worden sind, übernimmt Versicherungen auf bewegliche Gegenstände aller Art gegen äußerst billige feste Prämien. Prospeetus und Formulare zu Versicherungsanträgen sind bei dem Unterzeichne, len unentgeldl'ch zu erhalten, und ist derselbe jederzeit bereit, Versicherungen zu vermitteln und Die darauf bezüglichen Auskünfte und Anleitungen zu ertheilen. Gießen im Februar 1852. 3- G. Appel, Agent. 1O9Z4) Biedenkopf. Omnibus - Fahrt. Jeden Dienstag, Freitag und Sonntag, Morgens 6 Uhr, fährt von hier ein Omnibus nach Marburg, welcher nach lO Uhr daselbst einlnfft, so daß Reisende, welche nach Frankfurt oder Cassel zu weiter reisen wollen, mit Den Bahnzügen nach 12 Uhr ihre Beförderung erhalten. Der Omnibus bleibt an dem Bahnhof stehen, bis die Züge um 4 Uhr von Frank- furt und um 5 Uhr von Cassel angekommen sind, und können nun diejenigen Rei-! senden, welche nach Biedenkopf zu reifen wollen, wieder ihre Beförderung dorthin erhalten, wo sie zwischen 9 und 10 Uhr dcS Abends eintreffen. — Da .hiermit auch zugleich die Spedition von Frachtgütern, welche mit der Cisenlahn anlangen , verbunden ist, so werden solche zu den billigsten Preisen an denselben Tagen, entweder durch den Omnibus oder durch die Fuhrleute Gebrüder Thoma bis hierher befördert. — Das PersoiiengelD incl. 30 Pfund Freigepäck beträgt von Marburg bis hierher 12 Lgr. oder 42 fr. Biedenkopf im Mai 1852. Die Omnibus-Gesellschaft. 1088) Gießen. Alle Sorten Handschuhe werden gewaschen und gefärbt, so daß sie wieder ein ganz neues Ansehen erhalten, bei E. Oppermann, Asterweg. 1009) Neustadt. Da mit dem 15. d. M. eine birecte Eisenbahnverbin- dung zwischen Frankfurt a. M. und hier in's Leben getreten ist, so ermangle ich nicht, dem handeltreibenden Publikum hierdurch anzuzeigen, baß ich ein regelmäßiges Frachtfuhrwerk von hier nach Alsfeld, Lauterbach und Schlitz eingerichtet habe. Die ganze Fracht betragt von Gießen incl. der Der Eisenbahn : bis Alsfeld 25 fr. per Centner. „ Lauterbach 35 « „ „ rr Schlitz 45 ir ir „ Die Frachtbriefe beliebe man mit der Bemerkung «durch Fuhrmann Carl Weber" zu versehen. Neustadt den 20 Mai 1852. Carl Weber. 1119) Ein junger Mann, der feine Lehrzeit in einem Colonialwaaren-Gefchäfl in einer Stadt am Rbein bestanden und schon längere Zeit als Commis servirt hat, auch gute Zeugnisse aufroeifen kann, wünscht unter annehmbaren Bedingungen Conditio». Näheres in der Erped. d. Bltts. j Littemrifche Anzeige. 1106) Gießen. Soeben ist in meinem Verlage erschienen: Leicht faßliche A nleitung zum Erlernen der höheren Kalligraphie für Real- und Gewerbeschulen, Lithographen, Schilder maler, Stein- Hauer, Lackirer k., sowie zum Selbstunterricht für Dilettanten. Von B. Falke über g. Quer 8. Mit 11 Tafeln. 51 fr. Gießen. gerbe r'sche Universitäts-Buchhandlung. (Emil Roth.) Angekommene und abgereiste Fremden vomM. bis 24. Mai 1852. 3n den Gasthäusern. e' S(a6r‘ ”• Ilmenau; Hrn. Reut. Bennet v. Antwerpen, Friedmann v. Kopenhagen u. Moriaitp v. London; Hr. Luther, Gan6 6 Christ v. Darmstadt; Hr. Rüdinger, Cand. v Mainz, Hrn. Stud. Kornemann. Ludwig, Blau u. Wenderoth etatamsir W f n ""'r’' Metz; Hr. Schumann, Mech. v. v. Darmstadt; Hr. Lun, Kapell- m,tr. v. Mainz; Hr. Raßmann, Part. v. Marburg: Hrn. Kst. Kamvk o Bremen, Basch v. Berlin, Nenitz v. Querfurt, Steffi v. Heivelbera Hagens v. Bremen, Zung v. Freienseen, Wallach v. Weilburg Wendel v LL' Wachter Gladbach, Görlitz v. Darmstldt, Lekmann 9. .granrzurt, sachter v. Merane u. Flörsheim v. Frankfurt. Im Einhorn: ' Hr. v. Wismar, Bundestagsges. v. Berlin, Hr. Hensberg. Fabr. v. Mühlhausen; Hr Weber, Priv. v. Göttingen; Hr. v. Schmerfeld, Gutsdes. v. Berlin: Hr. Dr. Schlosser v Alsfeld; Hr. Stein- müller, Apoth. v. Magdeburg; Hr. Schreiner, Lehr. v. Bern, Hr. Hirmer, Parfüm, v. München; Hrn. Rent. Haubies v. Paris u. Plüger v. Straßburg; Hr. Bechthold, Fabr. v. Bromberg; Hr. Drechsler, Oec. v. Der- tingen; Hr. v. Posttichs, Offiz^ v. Olmütz; Hr. Crüsemann, Hptm v. Berlin^ Hrn. Priv. Rudolph v. Leipzig u. Siebold v. Cassel; Hr. Görtz, Ober-Steuer-Dir. v. Darmstadt; Hr. Mohlenberg, Part. v. Hannover; Hr. Hinkelmann, Fabr. v. Bielefeld; Hr. Goldmüller, Großhndlr. v. Wien, Hrn. Kst. Vogt v. Bremen, Hollerbach v. Berlin, Mohrstadt v. Leipzig. Hofmann v. Mannheim, Schuhmacher v. Mainz, Merk v. ;Offen- bach, Wolf v. Cöln, Dieffenbach u. Brumer v. Frankfurt, Eglin v. Tü- 278 hingen, Räther v. London, Moller v. Dresden, Jakobsobn ». Homberg, Heidenheimer v. Düsseldorf, Hechesen ». Falun, Oehl t>. Mannheim,--Lauer ». Bonn, Schlesfinger v Frankfurt u.-Elbert v. Düsseldorf. Im Prinz Carl: Hr. Mellinger, Priv. 0. München; Hr. Schönberg, Pacht, v. Untersorg; Hr Blovssein, Gutsbes v. Meklenburg: Hr. Lorg, Apotb. v. Berlin-, Hr. Rheim, Part. v. Straßburg; Hr. Diefenbach, Oec. v. Biebrich; Hr. Dauer, Weinhndlr. v. Stuttgart; Hr. Frank, Gutsbes. v. Posen; Hr. Wittersheim, Fabr. v. Breslau-, Hr. Drößmar, Arch. v. Wien; Hr. Conradi, Gasthltr. v. Amsterdam; Hr. Nöschler, Pacht, v. Schlesien; Hr. Barredy, Cad. v. Luxemburg; Hrn. Priv. Morger v. Bern u. Sett v. Kreuznach; Hr. Wittich, Diaconus v. Blankenheim; Hr. Diehl, Mech. v. München; Hr. v. Roller, Sind, v- Berlin; Hrn. Sri. Step v. Würzburg, Wildemann v. Mainz, Fluch v. Lemberg, Weiermann v. Am» sterdam u. Heine v. Mainz. Im Darmstädter Haus: Hrn. Gschftsl. Wurm aus Tyrol, Wemer v. Mannheim, Büdel v. Dillingen, Waldvogel v. Marien,,ell, Seum v. Mainz, Wahl v. Winterberg u. Winter v. Heidelberg. In den Privalbä usern. Bei Hrn. Ferd Meyer: Hr. u. Frl. Meyer v. Frankfurt. — Bei Hrn. Reallehr. Haustein: 2 Frl. Schlapp v Mainz. — Bei Hrn Prof. Dr. Weigand; Fr. Först. Weigand v. Steinfurt. — Bei Hrn. Hofg.-R. Zim. mermann: Frl. v. Rau v. Marburg u. Hr. Kämmerer, Hptm. ». Frankfurt. — Bei Hrn. Hofg.-R. v. Grolman I.: 2 Frl. Reitz v. Dieburg. — Bei Hrn Buchhndlr. Roth: Hr. l'AUemand v. Dillenburg. Cours der Staatspapiere. Frankfurt, den 24. Mai 1852. (Schluss der Börse.) pCt. Papier ■ Geld i i । pCt. Rapier Geld Z- » • 1 Oestreich . . Metalliq. Obligat.. . . . 5 777, 777, ! Balern . . Obligationen...... 37, — 92-7 ditto ditto ..... 47, 69 7, i Würtemberg Obligationen b. Roths. 37- 90-/, 90 ditto ditto ..... 4 82 Neue Würtemberg. . . 47, 1017, 1017, Bank-Actien...... 1249 1245 1 \ Nassau . . Obligationen b. Roths. 37, 917, 917, fl. 250 Loose b. Roths. . 997, — » ditto ditto 5 1037, 101*/, fl. 500 „ ditto . . 179 Frankfurt. fl. 25 Loose ...... — 27% Bethmann. Obligat. . . 4V, — 777, I Obligationen...... ditto v. 1839 3 867, 86-/, ditto ditto . . . 4 — 70 .. 37, — 97-/, Preussen . . Staatsschuldscheine . . 37, 91 907, i ditto v. 1846 37, 967, 961/, Prämienscheine..... — ----------- 1 Taunusbahnactien . . . 306 303 Darmstadt . fl. 50 Loose ...... 937, — 1 Holland. . Integrale ........ 27, — 617, fl. 25 ditto....... 297, — Holländische...... 4 - 94 Obligationen v. 1848 . 5 — — 1 Syndicats ........ 37, _ — x ditto ......... 47, 1017, ■ ■ - Spanien . . Innere Sch. neue Obi. 3 43 437,. 4 987, ' P.olen . . . fl. 300 Lott. Loose Rth. — Baden .... Obligationen...... 37, 907, 917, 1 >> Russland • Obligationen de fl. 500 4 — 887, fl. 50 Loose v. 1840 . 64'7 647, i in R. fl. 2. b. Grün, et C. — fl. 35 Loose v. 1845 . . 397, 387, I ditto b. Stieglitz et C. 4 - 90 Gold- und Silber -Cours vom 24. Mai 1852. Gold. fl. kr. Silber. fl. kr. Diverse Actien und Loose. Brief Geld Pistolen ..... 9 46 Laubth., ganze . . — — Kurhessische Loose .... 36-/, 367, Pr. Friedrichsd’or . . 9 581/, Preuss. Thaler . . . 1 457, Sardinische Loose..... 39 387, Holl. 10 fl. Stücke . . 9 577, 5 Frankenthaler . . 2 237, Cöln-Aachen...... —— — Rand-Ducaten ...» 5 397, Hochhaltig Silber . . 24 36 Cöln-Minden....... -— 1137 20 Francs-Stücke 9 36 Gering- n. mittelh. . — — Ludwigsb.-Bexbach . . . . 967 Enal. Souverains. . . 12 4 — Frdr.-Wilhs.-Nordbahn . . . — 52’4 Gold al Marco . . . 384 — Disconto 2 Geld. A. Sulzbach, beeid. Makler. Der HahxpLM der MmA- Weser - WsHG mit eingedrucktem Tarif für den Personen-Transport, der Normal'ätze, nebst einer erläuternden Bemerkung über dm Kinder-Transport, das Lösen der Billets, deren Verwendung für höhere oder niedere Wagenklassen und der genauen Angabe der Anschlüsse der Fahrten dieser Bahn an die der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn, der Thüringer Bahn, und weiter nach und von Leipzig, Magdeburg und Berlin einerseits, sowie anderseits an die der Main- Neckarbahn, der Gr. badischen Bahn bis Basel, der Taunusbahn, der Hanauerbahn, ist zu haben bei , ' G. W. Drühl I. am Kanzleiberg. Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.