Anzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. M 1V3 Sonnabend den 23. December 1852. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch UN» Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische l ff. 30 fr., für Auswärtige incl. Poftauffchlags 1 ft. 39 Er. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. Zn Gießen bei der Erpedition (Eanzleiberg Lit. B. Pc. 1.) — EinrnckangSgebühr für die gesxaltene CorvuSzeile 3 Er. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gcchaltene EorpuSzeile 3 Er. Amtlicher T h e i l. Instruction für die Großherzoglichen OrtsgerichLe in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen. (Fortsetzung.) Die Vorsteher, welche die Versteigerung vornehmen, dürfen nicht selbst mitbieten. Es ist nicht erlaubt, während der gerichtlich angeordneten Versteigerungen solche Sachen mit auszubieten, welche nickt dazu gehören. Wenn jedoch eine vom Gericht verfügte Versteigerung beendigt ist, so können auch dergleichen andere Sachen öffentlich ausgebotcn werden, nur muß alsdann dieses Ver- hältniß stets öffentlich angegeben werden. lieber jede Versteigerung ist ein Protoeoll zu führen, in dessen Eingang die Veranlassung der Versteigerung und deren gehörige Bekanntinachung mit Hinweisung auf die beizufügende Bescheinigung erwähnt wird, worauf alsdann die Angabe der festgesetzten Steig- bedingungen zu folgen hat. In dem Versteigerungstcrmin müssen zuerst die Bedingungen deutlich vorgelesen und es muß, daß dieses geschehen, in dem Protoeoll erwähnt werden. Hierauf werden die zur Versteigerung ausgesetzten Gegenstände, wenn es bewegliche Sachen sind, vorgezeigt. Sind dieselben unbeweglich, so müssen sie genau nach dem Flur- oder Grundbuch mit Angabe der darauf hastenden Beschwerden, z. B. der bekannten Dienstbarkcileil oder Leibgedings-, Auszugs-, Einsitz-Ansprüche u. s. w. bezeichnet und ausgeboten werden. Das Ausbiet n geschieht nie durch den Vorsteher selbst, sondern von dem Ortögerichtsdiener oder von Demjenigen, welcher sonst von dem Landgericht dazu bestimmt ist. Bei der Versteigerung »eit Häusern oder Grundstücken sind folgende Bedingungen in das Protoeoll auszunehmen, wenn die Eigenthümer oder das Gericht feine andere festgesetzt haben : 1) Die Grundstücke werben mit den darauf befindlichen Gewächsen, die Gebäude mit allem, was darin wand-, band-, nied-, nagel- uno mauerfest ist, dem Käufer alsbald nach erfolgter Genehmigung der Versteigerung übergeben. 2) Das Eigenthuin der versteigten Gegenstände bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Vorbehalten. 3) Für Den angegebenen Flächeninhalt wird dem Käufer nicht gehaftet. Derselbe hat aber auch wegen etwaigen Mehrgehalts weder ein höhe, es Käufgeld zu zahlen, noch den Mehrgehalt herauszugeben. 4) Die Versteigerungskosten trägt der Verkäufer, die Kaufbriefskosten der Käufer. 5) Alle auf den verkauften Objeeten ruhenden Abgaben und Lasten gehen von dem nächsten ersten Januar an auf den Käufer über. 6) Es darf mit keiner Forderung deö Steigerers auf den Steigschilling abgerechnet werden. 7) Die Zahlung deö Steigpreises hat zu geschehen : Bei Versteigerungen unbeweglicher Sachen, die im Auftrag des Gerichts geschehen, ist jedesmal die gerichtliche Genehmigung vorzubehalten und der Meistbietende während einer bestimmten Zeit an sein Gebot in der -Art zu binden, daß er dasselbe bei einer etwaigen weiteren Versteigerung als Angebot gelten lassen muß. Bei Versteigerungen unbeweglicher Sachen, welche nach dem Wunsche von Privatpersonen durch die Vorsteher vorgenommen werden, hängt die definitive Genehmigung von der Entschließung des Eigenthümers ab, und es muß daher diese Vorbehalten werden, wenn sie nicht im Voraus unbedingt ertheilt sein sollte. Personen, die als zahlungsunfähig bekannt sind, dürfen beim Bieten nicht zugelaffen werden und müssen, falls sie für einen Dritten bieten, ihre Vollmacht vorlcgen. Bei Versteigeruiigen unbeweglicher Sachen sind die Meistgebote, auf welche der Zuschlag ertheilt worden ist, mit Worten auszuschreiben und zugleich mit Ziffern einzutragen. Jedes Meistgebot muß dabei von dem Meistbietenden auf Vorlesen und Genehmigung unterschrieben werden. Dazu muß vom Vorsteher bemerkt werden, ob der Meistbietende ledig, Wittwer, oder verheirathet ist; im letzteren Falle ist der Vor- und Familiennamen der Ehefrau anzugeben. Die Versteigerungs-Protocolle sind, wenn die Versteigerung in Auftrag des Gerichts geschehen ist, längstens binnen acht Tagen mit der in §. 33 vorgeschriebenen Fragenbeantwortung an das Gericht einzusenden und mit einem Begleitungöberichte zu versehen, worin, insofern Geböte erfolgt sind, der Vorsteher sich darüber auszusprechen hat, ob etwa bei einer nochmaligen Versteigerung noch höhere Gebote zu erwarten sind. Wird dieselbe Sache mehrmals zu verschiedenen Zeiten versteigt, so ist jedesmal ein besonderes Protoeoll auf einem besonderen Bogen zu führen.' ' Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen Bcsondm Bckanmmachungkn. I Gießen den 15 December 1852. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. . Zur Bezahlung den bei der hiesi- Die Interessenten werden habet anfge- fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Diejenigen, welche ihre Zinsen deck Kapital zugeschrieben haben und persönlich steh nicht einfinden wollen, werden ersucht, ihre Schuldscheine vorzeigen zu lassen, damit in diese der nöthige Eintrag gemacht werden kann. Die Zinsen werden nach dem Kalenderjahr berechnet und sind deswegen auch dann in Empfang zu nehmen, wenn das Kapital im laufenden Jcchr erst eingelegt wurde und volle Jahreszinsen noch nicht verfallen sind. Zugleich muß ich die hiesigen Einwohner darauf aufmerksam machen, daß sie sich Nicht Mittwochs, sondern an den andern bestimmten Zahltagen ein» finden wollen, weit Mittwochs der Andrang von auswärtigen Zinsenempfängern zu groß wird und diese alsdann vorzugsweise hegen Sparkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahrs fällig werden, sind nachstehende Zahltage anberaumt worden: 1) Montag den 27. Deeember, fördert werden muffen. Die Dienstherrschaften werden ersucht, ihr Gesinde hiernach verständigen zu wollen. Gießen den 30. November 1852. Der Rechner der Spar- u. Leihkasse Kehr. 2306) Gießen. Die in Artikel 16 und 20. des Gesetzes vom 22 März d. I. vorgeschriebene Ausloosung der Haupt- und Ergänzungs-Geschwornen für die Assisen des ersten Quartals k. I. für die Provinz Oberbeffen, wird Freitag den 7. Januar k. j., Vormittags 11 Uhr, im Großh Hofgerichtsgebäude in öffentlicher Sitzung vernommen. Gießen am 21. Deeember 1852. In Abwesenheit des ersten Hosgerichts- Direciors: der zweite Hofgerichts-Director v. Helmolt. ■ 2H7O) Gießen. Die Aussetzung eines Preises mtf die Entdeckung von Freveln am öffentlichen Eigenthmn. In neuerer Zeit sind die muthwilligen und boshaften Beschädigungen am öffentlichen Eigenthum so häufig geworden, daß der Stadtvorstand sich veranlaßt gesehen Versteigerungen. 2513) Gießen. Versteigerung eines Gartens. Der der Stadt Gießen gehörige, ehemals Fillmann'sche Garten Flur 33 Nr. 267 598 Q«Iftr. Acker, Garten am Nahrungsbeig, soll Donnerstag den 6. Januar 1853, Nachmittags 4 Uhr, auf der Geschästsstube des Unterzeichneten meistbietend versteigert werden. Gießen den 22. December 1852. Der Gr. Bürgermeister D. Ebel. 2500) Gießen. Versteigerung von Strasienarbetten. Die zur Unterhaltung der Staats- und Piovinzialsiraßen in dem Baubezirk Gießen für das Jahr 1853 erforderlichen Arbeiten, bestehend in dem Brechen, der Beisubr, dem Aufsitzen und dem Zerschlagen der Steine, sollen' an den nachbenannten Tagen und Orten an die Wenigstforderndcn versteigert werden, und zwar : I. Dienstag den 28. December, Vormittags 10 Uhr, in dem Rathhans zu Langgöns für die Straße von Butzbach bis durch die Lindner Mark, für die Straße von Pohlgons bis zur Königl. Preuß. Grenze und für die St ahe von Langgöns nach dem Stein- bruch am Neuhof. II. Mittwoch den 29. December, Vormittags 10 Uhr, |ju Kleinlinden in dem Hause deS Wirths hat, einen Preis von Zehn Gulden auszusetzen, welcher unter Verschweigung des Namens Demjenigen auS der Stadtkaffe gezahlt wird, der den Thäter eines derartigen Frevels mit solchen Merkmalen und Beweisen dem Stadlvorstande zur Anzeige bringt, daß darauf hin eine gericht- - liche Verurtheilung erfolgen kann. 612 ®wn9e Rachgedete fi.» Schluss- le« ,-P-n Terkrgmmg-HrotoM« i» »rwetorn unb I-deom-I wn dem N-chM-nde» letzteren vorausgeben. Die Vorsteher sind verpflichtet, eine beüuleaen Vor jedem einzelnen Stücke ist in dem Versteige- "»r« , «or ter Wagmmg «*»'” i” tefroteren Äe,> emjnttnge». V-i Verpachtungen noch dem Beengen der Verächter, oder den -twmge» be,«derer Borfchrssten des die Verpachtung anstragenden Gerichts. . f t-pr bervfiiaenten Taxation, der genauen Bezeich- Die ^dss'drmtmgen, melche bei Bersteigenm^ ton Grrmde^e^h b ggtch 1 f,!. gjerpnchtungen s» d-ob-chten, nur ifi «Str«; -der d-'l-tw.»" "p. M - •* « •*“ - *** 3siwa SSSSÄtt ------SÄSTÄSS» SSPCSÄt SSW» S tSU •** - »"-m »«terfagt werden. c&„(w folg,). __________________ 2) Mittwoch i> 29. » 3) Freitag « 31. i> 643 Rin» für die Straße von der Lindner Mark über Gießen bis *ur Wiesetr Gemarkungs- grenze, für die Straße von Kleinlinden bis zur Königl. Preuß. Grenze und für die Straße von Gießen gegen Rodheim bis zur Heuchelheim,Rvdheimcr GemarlungS- greiize. HL Donnerstag der. 30. Tccember, Vormittags 10 Uhr, zu Lollar in dem Gasthaus zur Krone für die Straße von d>r Gießen-Wiesecker Ge- markungSgrenze über Lollar bis zur lurhess. Grenze. IV. Freitag den 31. Terember, Vormittags 10 Uhr, auf der Gansenburg für die Straße von Gießen bis Lindenstruth. V. Dienstag den 4. Januar 1853, Bormillags 10 Uhr, zu Steinbach in dem Hause des WirihS Paulus Gerhaid für die Straße von Gießen gegen Lich. VI. Mittwoch den 5. Januar 1853, Bormiltags 10 Uhr, zu Rot heim in dem Hause deS WilthS Schlierbach für die Straße von der Heuchelheim-Rot Heimer Gen.arkuugsgienzc bis zur Königl. Preuß. Gieuze jenseils Fran- kenbach. Die resp. Gr. Bl'irgcrmeister werden ersucht, diese Versteigerungen im Interesse ihrer Gemeinden besonders bekannt machen zu lassen. Gießen am 21 Dceember 1852. Der Gr. KreiSbaumcister des Ballbezirks Gießen Holzapfel. 251S) Langgön S. Montag den 3 Januar 1853, von L ormitlagS 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeiudcwald, Distriel Schwarzfteinkaul: 20 Stecken Buchen-Scheitholz, 10 „ Eichen- „ 1 „ Buchen-Prügelholz, 5 „ Eichen- ,, 52 „ Buchen-Stockholz, 7 u Eichen- „ 3 „ Weichholz- „ 225 Wellen Eicheu-Reisholz, und 225 ,, Weich- „ sodann: 4 Sluck Eichen-Werkholz-Slämme, a 459 Cubilsuß, und 5 Slück Bucheu-Werkholz-Släuime, ä 157 Cubikfuß, öffentlich meistbietend veisteigert werden. Der Zusammenkuuslsoit ist auf der Nie- derkleer Chaussee vor dem Wald. Langgöns den 22. Dccembcr 1852. Ter Gr. Bürgermeister Der». 2517) Gießen. Montag den 31. Januar 1853, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ralhhause nachfolgende Grundstücke, den Elben des Kaufmanns Ludwig Hast gehörend, einer frei* willigen Beisteigerung unter den alsdann bekannt gemachl werdenden Bedingungen ausgesetzt werden, als : Flur Nr. 38 55 375 Klftr. Wiese im Wall- pförter Feld, rechts der Chaussee auf die herrschaftlichen Wiesen, neben Christian Jughardt Lud. S., */, 2. % 3. Kl., flieht 3 st. 25/. kr. Glundrenle. 38 56 375 filftr. Wiese daselbst, >/s 2. % 3. Kl., giebt 3 st. 24 fr. Grundrente 50 7 536 Klsir. Wiese am Slnne- röder Weg, bei dem Brunnen, neben Wilhelm Hamuiel zu Annerod und Karl Noll zu Gießen, eine Wechselwiese, 711. / 2. Kl. Gießen den 22. December 1852. In Auftrag der Erben der Gr. Beigeordnete C. Weidig. 2507) Brauusteinbergwerk bei Gi-ßen. Die Lieferung nachstehender, für bas Jahr 1853, auf dem Gießener Braunsteinbergwelk nölhig werbender, Materialien u. s. w.: 1 Boden lOr. Stämme, 16 Stück Richlpotten, 400 lüFuß buchene Bohlen, ä 2" 400 » „ Breller, a 1'//' 400 u eichene ,, a 1" 300 Stuck 5lattige Tachdiehlen, 100 H schu.ale „ 200 » Lallen, 10 Cenlner Sprengpulver, 80 Pfund Schweinefett, 10 Maas Leinölfirniß, 5 Ceniner Drahtstiften, 12 Fuder Stioh, 350 Cenlner Heu, 260 Maller Hafer, 1600 Slück Packfässer, soll aus dem Wege der Submission vergeben werden. Zur Einreichung der LieserungS-Anträge wird Termin bis Donnerstag den 20. Januar 1853, gesetzt, unter dem Ansngen, daß die Bedingungen, resp. Muster, auf dem Bureau des Unterzeichneten eingesehen werden können. Braunsteinbergwerk den 22. Decbr. 1852. (8. Steinberger, Bcrgverwalter. Feilgeboten. 2520) Gießen. Meine führenden Thee- Sorten, namentlich feinsten Perlen, Kaiser, Imperial, Blumen, Peceo, mit und ohne Blüthen, Souchong, Cvngo, Gunpowder, Hay- san und Haysanching, sowie alle Sorten Gewürz - und Gesundheits-Chveolade, Vanille, Ceylon - und Java-Zimmt, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. L. Jahreis, Marktplatz. 2516) Gießen. TLachsstöcke, farbig und weiß, Stearinlichter bester Dualität, bei W. Zurbuch. 2469) Gießen. Cigarren-Lager. Durch Uebernahme einer bedeutenden Panhie ächt abgelagerter Cigarren bin ich in den Stand gesttzt, mehrere seine Sorten ftbr billig abzugeben, und wird bei Abnahme von geschlossenen / und /0 Kistchen noch ein besonderer Rabatt bewilligt. Julius Wallach. 2304) Gießen. M. Lejeune's Frostballenselfe. Das beste und bequemste Mittel zur Heilung erfrorner Glieder. In Stucken mit Gebrauchsanweisung ä 12 fr., empfiehlt Carl Frech. 2523) Gießen. Beste Choco- lade, in allen Sorten, bei LouiS Lind, Kirchenplatz. 2503) Gießen. Ich erlaube mir, hiermit ein geehrtes Publikum auf mein bestens affortirteS Lager in wollenen Maaren jeder Art aufmerksam zu machen, und hebe ich unter vielem Anderen nur folgende Gegenstände, als: Herren- und Damen- Jacken, Unterhosen, sowohl in Wolle als in Baumwolle, für Erwachsene und für Kinder, Halstücher, Palatins, Kinderkleiber, Winterschube, sowie wollenes Gar» u. f. w., mit dem Bemerken hervor, daß sich sämml- l.che Gegenstände sowohl hinsichtlich der Güte, alS auch deS Preises besonders auS- jeichnen. Will). Schm all. 2502) Gießen. Stearin- und Tafelkerzen, a 28 und 30 fr. per Paquet, bei I. G. Appel. 2468) Gießen. Vorzügliche Stearinkerzen, zu 30 fr. per Paquet, bei Julius Wallach. 2509) Gießen. Reue Häringe, per Stück 3 fr., empfiehlt Ballh. Spruck. 644 2519) Gießen. Bordeaux - Medoc, St Estephe, St. Julien, St. Laurent, Malaga, Roussillon, Madera, Rüdesheimer 1846r, Deidesheimer 1848r, Rum de Jamaica, Arrac de Batavia, Düsseldorfer Punsch-, Groqq- und Bischoff - Essenz, Extrail d’Absynthe, Nordhäuser Fruchtbranntwein und achtes bayerisches Bier empfiehlt L. Jahr eis • S-mtschte» Brod au- j | |besteh Für 1 fr. Wafferweck , 1 kr. Milchbrod Marktpreise. 1 Maas Milch . ........ 1 Pfund Butter.......... auch 3 Haudkäse 3 Tier ....... 1 Pfund Waizeumehl l . . 1 „ geschw. Borschuß Gießen den 24. Decbr. Grünberg den 3. Juli. Sich 8. Nov. Laubach den 31. Juli. -T j Butzbach den24 Decbr. 1 den 1 fr. Pf. fr. pf. fr. Pf fr.'pf. 5 2 — — — — 5 2 11 — — — 11 — — 6 12 — — — 12 — — — - — T. Q Q D Q Q 1 Q 6 — — — — — — — —I— 5 — — — 5 — — 5 — fr. Pf. fr. pf- fr. Pf. fr. Pf. fr.'pf — — — — — — — — — — 6 — — — — — — ■— 2 t 22 — — — — — — — 4 — — — — — — - - — — — — — — — — — —— — _ — — — — — — — — — — - — — — ^rvchtpreife Fruchtgattung. Gießen Grünberg den 18. Decbr. Sich den 18. Novbr. Laubach. Friedberg 'eil 15. Decbr. Mainz den 10. Decbr. Wetzlar den 18. Decbr. M a 1 t e r- Scheffel. Pfv-l fl. 1 fr. I Pfd. I fl. । fr. Pfd.! fl. I fr. Pfd. 1 fl. I fr. Pfd.! fl. I fr. |t13fc.i fl. fr. fl. 1 fr. । pf. Waizen..... 200 — — — 10 5 200 9 30 — —. — — 9 40 200 10 17 4 16 2 Korn..... 200 — — — 8 — 190 8 — — - - — 8 — 200 8 5 3 22 — Gerste..... 170 — — — 5 40 170 5 45 » ' 11 — — 5 40 200 5 13 2 21 — Hafer..... — — — — 2 50 120 2 50 — — — — 3 — 200 3 21 1 24 — Erbsen..... — 7 30 Linsen ..... — 8 — — — j — B e k n nntmerch un g. Das Anzeigeblatt für die Stabt und den Kreis Gießen erscheint auch im nächsten Jahre wöchentlich zweimal, am Mittwoch und Sonnabend. Avertissements jeder Art, welche längstens bis Dienstag Morgens 9 Uhr an die Expedition eingesendet werden, werden in das am Mittwoch erscheinende, und diejenigen, welche längstens bis Freitag Morgens 9 Uhr cingehen, in das am Sonnabend erscheinende Blatt ausgenommen. Die Pränumeration für das ganze Jahr ist für Einheimische 1 fl. 30 kr., für das halbe Jahr 45 fr. incl. Bringerlohn; für Auswärtige für das ganze Jahr incl. des Pvrto's und Postgebühren 1 fl. 42 fr., für das halbe Jahr 51 fr. Da das Abonnement auf dieses Blatt mit dem 31. December d. I. zu Ende geht, so belieben sich diejenigen auswärtigen Abonnenten, welche solches auch für das nächste Jahr fort zu halten wünschen, wegen Bestellung desselbeil an die ihnen zunächst gelegenen löblichen Postämter oder Posterpeditionen und Einheimische an die unterzeichnete Expedition zu wenden und den Pränumerationsbetrag franco einzusenden. Pie Expedition des Anzeigeblattes für die Stadt und den Kreis Gießen.