Anzeigeblatt der Stadt und des Kreises Gießen. Jfo 77* Sonnabend den 23. September L8A2. Erscheint wöchentlich zwei Mali Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ft. 30 ft., für Auswärtige incl. PostaufschlagS 1 ff. 39 fr. — Auswärts abonnirt man stch bei alle» Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrückungSgebilhr für die gespaltene Eorpuszeile 2 fr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Eorpuszeile 3 fr. Amtlicher T h e i l. Handels - und Schifffahrtsveeteag mit dem Königreich der Niederlande. (Fortsetzung.) Art. 20. Diejenigen Schiffe, welche lediglich mit Steinkohlen beladen sind, sollen nach wie vor, unter den gegenwärtig bestehenden Bedingungen, die Erleichterungen genießen, kraft deren sie befugt sind, ihre Ladungen bei dem ersten Zollamte bei dem Eingänge in Lobith nach der Aichskala zu deklariren, mit der sie laut der Mainzer Convention vom 31. März 1831 versehen sind. Art. 21. Die beiderseitigen Flußschiffer sollen für alle Fahrten, welche sie zwischen dem Gebiete des Zollvereins und dem der Niederlande, mit oder ohne Ladung, machen, von der Patent - (Gewerbe-) Steuer, sowie von jeder anderen persönlichen, wegen ihres Gewerbes zu entrichtenden Abgabe frei sein. Was die Binnenschifffahrt betrifft, so ist man übereingekommen, daß die Flußschiffer des Zollvereins in den Niederlanden jährlich nur eine Abgabe von 20 Cents für die Tonne von einem Cubik-Meter (nebst 28 Zusatz-Procenten), und die niederländischen Flußschiffer in jedem der Zollvereins-Staaten nicht mehr als die jetzt in diesen Staaten bestehende Patent-(Gewerbe-) Steuer entrichten sollen. Der Transport von Maaren, welche die Flußschiffer aus dem Gebiete des Zollvereins nach den Niederlanden oder umgekehrt nach einem oder nach verschiedenen in dem Laufe ihrer Fahrt gelegenen Orten bringen, soll ebenso, wie der Transport von Maaren, welche die Flußschiffer auf der Rückfahrt von einem oder von verschiedenen, in dem Laufe ihrer Fahrt gelegenen Orten des anderen Landes ausführen, nicht als Binnenschifffahrt angesehen werden. Die vorstehenden Bestimmungen sollen auch auf die Dampfschiffe Anwendung finden. Es versteht sich übrigens von selbst, daß die vorstehenden Bestimmungen ohne Ausnahme aus alle im Absatz 1 des Artikels 10 bezeichneten Wasserwege zur Anwendung kommen. Art. 22. Um so viel wie möglich Alles zu beseitigen, was dem Handel und der Schifffahrt auf dem Rhein und den anderen schiffbaren Wegen hinderlich sein könnte, wollen die hohen vertragenden Theile es sich angelegen sein lassen, so weit als thunlich, die in ihren Zollgesetzen und Reglements vorgeschriebcnen Formalitäten in dieser Hinsicht zu vereinfachen. Die hohen vertragenden Theile verpflichten sich'außerdem gegenseitig, die Schiffe des anderen Landes und deren Ladungen an denjenigen Befreiungen und Ermäßigungen hinsichtlich der Schifffahrts-Abgaben, sowie an jedem anderen Bortheile Theil nehmen zu lassen, welchen sie in der Folge den Nationalschiffen oder deren Ladungen bewilligen möchten. Art. 23. Um sobald als möglich die Hindernisse zu entfernen, welche der Zitstand der Ströme, insbesondere zwischen Cöln und Dordrecht und Rotterdam der Schifffahrt in den Weg legt, verpflichten beide Regierungen sich gegenseitig, und zwar jede Regierung nt Betreff desjenigen Theils des Rheins, welcher ihr Gebiet durchströmt, den Laus desselben berichtigen und bas Fahrwasser vertiefen zu lassen, um, insoweit es durch künstliche Arbeiten geschehen kann, zu allen Jahreszeiten eine für beladene Fahrzeuge hinreichende Fahrtiefe zu sichern. Art. 24. Es soll völlige und unbeschränkte Freiheit des Verkehrs zwischen den Unterthanen der beiden hohen vertragenden Theile bestehen, in dem Sinne, daß ihnen dieselben Erleichterungen, dieselbe Sicherheit und derselbe Schutz, welchen die Nationalen genießen, beiderseits zugesichert werden. Demgemäß werden die beiderseitigen Unterthanen in Beziehung auf ihren Handel oder ihr Gewerbe tn ^rn Häfen, Städten, oder sonstigen Orten der beiden hohen vertragenden Theile, mögen sie sich dort niederlaffen, sei es, daß sie nur vorübergehend hort wohnen oder sich aufhaltcn, weder andere noch höhere Abgaben, Taren oder Auflagen entrichten, als dlejemgen, welche von den Nationalen zu entrichten sind, und die Privilegien, Befreiungen und andere Begünstigungen, welche in -oeziehung auf Handel oder Gewerbe die Unterthanen des einender beiden hohen vertragenden Theile genießen, sollen auch den Untcr- thanen des andern zukommen. . . pn betreff der Fabrikanten und Handeltreibenden des einen der hohen vertragenden Theile, sowie ihrer Handelsreisenden, welche nhV'rtftJ1» f Einkäufe für den Bedarf ihres Geschäfts machen, und dort Bestellungen aufsuchen, sei es, daß sie mit Mustern SY n t JCl en' ff^ch ohne daß sie Maaren selbst mit sich führen, ist man über folgende Bestimmungen übereingekommen : ... . .‘c s'.m-aJlei,t "ms der Zollvereinsstaaten, welche, sei es für eigene Rechnung, sei es für Rechnung eines Hauses im Zoll- , in ven Niederlanden reisen, sollen für Betreibung ihres Geschäfts keine anderen Abgaben, als eine Patent-(Gewerbe-)Steuer 484 von höchstens 12 Gulden (nebst 28 Zusatz -Procenten) jährlich entrichten. Dessen in Erwiederung sollen die Niederländischen Unter- thanen, welche, sei es für eigene Rechnung, sei es für Rechnung eines Niederländischen Hauses im Zollverein, reisen, für Betreibung ihres Geschäfts keine anderen Abgaben, als Patent-(Gewerbe-) Steuer von höchstens 8 Thalern jährlich in jedem Zollvereinsstaate entrichten. Es versteht sich jedoch, daß in allen Fällen, wo in dem einen oder dem anderen der Zollvereinsstaaten die gegenwärtig für die Niederländischen Unterthancn bestehende gesetzliche Patent-(Gewerbe-) Steuer niedriger als 8 Thaler ist, diese Steuer nicht erhöht werden darf.(Fortsetzung folgt.) Zu Nr. K. G. 1595. Gießen am 23. September 1852. Betreffend: Den int Jahr 1852 abzuhaltenden Recrutirungsrath in der Provinz Oberheffen. Der Großherzocsiich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen a n sämmtliche Großh. Bürgermeister des Kreises Gießen.. 18. October öffentlichen Kenntniß zu bringen und weiter bekannt zu machen, daß zur am am am am am // II II diejenigen diejenigen diejenigen 19. 20. 21. 22. u n u ii endlich diejenigen der in Ihren Gemeinden II II II II angenommen werden sollen. Sie haben dies alsbald Ich benachrichtige Sie, daß die Sitzungen des diesjährigen RecrutirungSraths in der Provinz Oberhessen den 18. Octo ber l. I. beginnen und den 22. desselben Monats endigen, und daß die Bewohner der Kreise Alsfeld und Lauterbach, Biedenkopf und Vöhl, Büdingen, Nidda und Schotten, Friedberg und Vilbel, Gießen und Grünberg, alle zur Musterung des laufenden Jahrs gehörigen Miliiärpflichtigen des Kreises Gießen, sowohl die, welche speciell geladen werden, alö auch die, welche ohne Einladung aus freiem Willen vor dein Recrutirungsrath erscheinen und daselbst Reclamationcn vorbringen oder einer ärztlichen Untersuchung sich unterwerfen wollen, den 22- October l. I. MvrgenS halb acht Uhr auf dem Regierungsgebäude dahier, versehen mit einem versiegelten, von dem betr. Gr. Bürgermeister ansge- ftellten Signalement ihrer Person, und allen sonstigen'für ihre Reclamation sprechenden Beweismittel (Zeugnisse der Aerzte, Schullehrer, Geistlichen, Ortsvorstände, glaubhafter Privatpersonen, deren Zeugnisse jedoch gerichtlich beeidigt sein müssen) sich anzumelden haben. Ferner haben alle bei der letzten Truppcnergänzung von den Regimentern und Corps als untauglich ic. zurückgewiesencu Recruten, welche zur definitiven Entscheidung über ihre Tauglichkeit oder Untauglichkeit bei dem Recrutirungsrath erscheinen müssen, ebenfalls mit einem verschlossenen, von dem betr. Bürgermeister ausgestellten Signalement ihrer Person und dem von dem Militär erhaltenen vorläufigen Entlassungsschein, den 22. October l. I., Morgens halb acht Ubr, in demselben Locale sich einzusinden. Diejenigen Leute, welche ohne das vorgeschriebeue Signalement vor dem Recrutirungsrath erscheinen, haben sich der Abweisung zu gewärtigen. Den Empfang dieses Ausschreibens und die erfolgte Bekanntmachung dessen Inhalts, haben Sie längstens bis zum 10. October d. I., berichtlich anzuzeigen.. Für den Kreisrath: E ck st e i n. Rr. K. G. 1481. Gießen am 21. September 1852. Betreffend: Den Ankauf der diesjährigen Remontepferdc im Lande. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großh. Bürgermeister des Kreises. In der Provinz Oberhessen findet der Ankauf der diesjährigen Remontepferde für die Reiterei am 11. October zu Grünberg, \ „ 12. „ „ Homberg a. d. Ohm, j ii 13. ii ii Romrod, | ii 15. u ii Hirzenhain, \ Vormittags 9 Uhr, „16. h ii Altenstadt, / „ 18. „ „ Echzell, j „ 19. u „ Butzbach, ) statt, was Sie alsbald zur öffentlichen Kenntniß in Ihrer Gemeinde bringen wollen. K ü ch l e r. 485 Zu Nr. K. G. 1489. Gießen am 21. September 1852. Betreffend: Das Vagabundircn der Schulknaben Ludwig und Heinrich Günther von Nebgeshain. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großh. Bürgermeister des Kreises Gießen. Die beiden Knaben Ludwig und Heinrich Günther aus Nebgeshain ziehe» bettelnd in der Umgegend umher. Sie haben dieselben im Betretuugsfalle festzunehmen und an mich zur weiteren Verfügung abl'efern zu lassen. K ü ch l e r. B e k er rs n t m er ch n n g. Es ist nöthig geworden, die regelmäßigen Botengänge im IV. Botenbezirk des Kreises Gießen von Mittwoch und Samstag auf den Donnerstag und Montag zu verlegen. Deßhalb wird der Bezirksbote Metzger zu Lich den in der Bekanntmachung vom 2. v. Mts. vorgeschriebenen Rundgaug von Donnerstag den 30. d. Mts. an jedesmal Donnerstags und Montags halten. Gießen am 14. September 1852. Der Großh. Kreisrath des Kreises Gießen K ü ch l e r. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 1837) Gießen. Vergebung einer jährlichen Rente von 150 fl. Aus der Löber'schen Stiftung soll eine weitere Rente von 150 fl. vergeben werden. Unter Hinweisung auf die betreffenden §§. 3 und 13 des Testaments, welche nachfolgend abgedruckt sind, ergeht an Diejenigen, welche sich hiernach berechtigt und befähigt halten, Anspruch auf jene Rente zu machen, die Aufforderung: sich binnen 4 Wochen bei der unterzeichneten Verwaltung zu melden und sich über die Erfordernisse zum Bezug der Rente auszuweisen. Gießen den 10. September 1852. Die Verwaltung der Löber'schen Stiftung. In deren Namen der Bürgermeister H ch. Ferber. 8. 3. des Testaments: Don den Zinsen meines Vermögens sollen jährlich 600 fl. an 2 arme im Wittwenstande lebende hiesige Bürger und 2 arme Bürgerswittwen bezahlt werden, so daß jede von diesen 4 Personen die Summe von 150 fl. erhält. §. 13. Diejenigen Wittwer und Wittwen, welche von meinen Eltern abstammen, in Gießen geboren und daselbst ver- heirathet waren, sollen, insofern sie das Vcrwandschafts-Verhältniß nachweisen werden und arm sind, in den ersten 50 Jahren nach meinem Tode vorzugsweise zum Genüsse dieser Unterstützungen zugelaffen werden. Ueberhaupt müssen alle Wittwer und Wittwen, welche zum Genüsse dieser Renten zugelassen werden wollen, in Gießen geboren sein, einen guten Ruf besitzen, fortwährend einen gesitteten Lebenswandel führen und wahrhaft dürftig sein. Auch sollen nur Handwerker oder Wittwen von Handwerkern zu den Vortheilen meiner Stiftung zugelaffen werden. Es versteht sich hierbei von selbst daß, wenn Personen aus meiner Verwandschaft, denen schon Legate zugesichert und bestimmt sind, zum Genüsse einer Reute von 150 fl. zugelassen sein wollen, die Legate selbst zur Masse zurückfallen. 1863) Gießen. ......Michaeli-Markt der Stadt Gießen. Der diesjährige Michaeli-Markt wird so, wie er im Landkalendcr angegeben, nämlich Dienstag den 12. und Mittwoch den 13. October abgehaltcn werden. Gießen den 10. September 1852. Der Gr. Bürgermeister __________ Hch. Ferber. 1893) Gießen. Die Pfandscheine Nr. 2557, 2571 und 2640, sind angeblich verloren worden. Da nun die Pfänder wieder eingelös't werden sollen, so werden Diejenigen, welche etwa Ansprüche an dieselben bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, als sonst die Pfänder ohne Weiteres verabfolgt werden. Gießen den 20. September 1852. Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil. 1893:) Gießen. Der Pfandschein Nr. 3004 ist angeblich verloren worden. Da nun das Pfand wieder eingelös't aver- dcn soll, so werden Diejenigen, welche etwa Ansprüche an dasselbe bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier 486 zur Anzeige zu bringen, als sonst das Pfand ohne Weiteres verabfolgt werden wirb. Gießen den 20. September 1852. Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil. Fel d st rafenerhebung. Die Erhebung der Feldstrafen von der IV. Periode 1852 (Strafen vom 20. März bis 20. Mai 1852) findet zwischen dem 1. und 15. Ociober d. I. ohne Mabnung statt, und zwar an den Zahltagen Dienstags und Samstags. Gießen am 23 September 1852. Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen Siebert. (1917) 1888) Gießen. Maitt-Weser-EifenLahn. Pom 1. October 1852 an wird für den Güterverkehr auf genannter Bahn ein theil- weise abgeänderter Tarif zur Anwendung gebracht und ist dieser sammt dem zugehö- rigen Classificationsverzeichnisse auf den Güter-Erpeditionen für 3 Kreuzer zu erhalten. Gießen den 18. September 1852. Die Gr. Eisenbahn-Bau-Direction der Provinz Oberheffen Laubenheimer. Versteigerungen. 1855) Gießen. Versteigerung eines Wohnhauses. - Auf Weisung Großh. Stadtgerichts dahier soll Donnerstag den 28. October, Nachmittags 2 Uhr, auf hiefigem Rathbause das den Ludwig Dambmanns Erben gehörige, in der Erlen- gaffe neben Heinr. Biermann gelegene, Wohnhaus öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 10. September 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1853) Gießen. Versteigerung eines Wohnhauses. In Auftrag Großh. Stadtgerichts dahier soll Dienstag den 28. September, Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause das dem Philipp Steuerwald dahier gehörige, in der Neustadt gelegene Wohnhaus mit Grund und Mistställe öffentlich meistbietend versteigert werden. 1899) Gießen. Güter-Versteigerung. Der Will). Burkhard dahier ist gesonnen, sein nachstehend verzeichnetes Feidgut einer öffentlichen freiwilligen Versteigerung auszusetzen und es wird hierzu durch den Unterzeichneten Termin auf Douuerstag den 30. September d. I., 2 Uhr Nachmittags, mit dem Bemerken anberaumt, daß bei annehmbaren Geboten unmittelbare Geneh migung zu erwarten steht. 1) 10 HiKlftr. Acker am Wiesmarer Weg, 2) 211 3) 130 4) 184 II II II ii „ Krofdorfer Weg. „ links am Krofdorfer Weg, „ an den Faber'schen Aeckern, 5) 145 II ii dag'lbst, 6) 594 II ,, auf den Krofdorfer Weg, 7) 179 11 „ die krummen Aecker am Gleiberger Weg, 8) 180 II „ auf den Fluthgraben, jenseits des Gras- wegs, 9) 93 II „ daselbst, 10) 76 II „ zwischen dein Wetzlarer Pfad und der Lahn, 11) 304 II ii vor dem Gäuswinkel am Mittelweg, 12) 338 II „ in der Au zwischen dem Wetzlarer Weg und Fluthgraben, 13) 532 II „ an den 20 Morgen, „ am Hasenköppelweg und Barresgraben, 14) 281 II 15) 191 » „ am BaneSgraben, 16) 130 II „ am Hasenköppel, 17) 183 H „ amLeihgesternerWeg, 18) 402 II „ am Schlangenzahl, 19) 344 II Wiese auf der Weißerde, Acker am Sandkauterweg, 20) 362 II 21) 279 II Wiese am Heegstrauch, 22)1118 11 „ daselbst, 23) 179 II Acker am Altenfeld, 24) 241 II „ über dem Rodt, Wiese in der Lichteirau, 25) 209 II 26) 302 II Acker, Die Eichgärten. Gießen den 20. September 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1910) Marienschloß. Der Bedarf an Kartoffeln für hiesige Strafanstalt, für das ganze nächste Jahr, soll Freitag den 1. October l. I, Vormittags 10 Uhr, und der der erforderlichen Gemüse, als : Gießen den 10. September 1852. Weißkraut, Würsing, untererdige Kohlrabi, Der Bürgermeister gelbe Rüben, Sauerkraut, sowie der Zwie- Hch. Ferber. !beln, Freitag den 8. October l. I., Vormittags 8 Uhr, in dem Direetonal » Bureau dahier in öffentlicher Versteigerung an den Wenigst- fordernden vergeben werden. Marienschloß den 22. September 1852. Die Verwaltuugs - Commission. Für die Ausfertigung. Nisvel, Secretär. ISfM») Gießen. Montag den 27. September 1852, Nachmittags 2 Uhr, soll in hiesigem Bürgerhoöpital die Lieferung des für dasselbe im nächsten Jahr erforderlichen Brodes, Branntweins, Brennöls, Seife, Talglichter und Roggenstroh an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen am 20. September 1852. Der Rechner Lauer. 1856) Gießen. Versteigerung von Immobilien. In Folge stadtgerichtlichen Auftrags sollen Freitag den 29. October d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Ralhhause folgende, dem Peter ! Bergmann dahier gehörige Liegenschaften, als: 10 OlKlftr. Hosraithe auf dem Lindenplatz, 408 „ Acker in der Oberau links vom Leihgesterucr Weg, 78 „ Acker auf dem Sand neben Chr. Busch, '324 „ Wiese auf dem Sand neben Christoph Messer, 474 „ Acker an der Lahn neben Louis Labroisse, 188 » Acker am Galgenberg neben E. Rodenhausen von Wieseck, 353 „ Acker bei dem Galgen auf die Chaussee und die alte Marburger Straße, neben I. P. Keßler zu Wieseck, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 10. September 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1909) Langgöns. Montag den 27. September d. I. sollen in Langgöns gegen 150 Malter, noch im Felde befindliche Kartoffeln par- thieenweise, oder auch im Ganzen, an den Meistbietenden verkauft werden. Die zum Ankauf Lusttragenden können fich an dem genannten Tage bei dem Gemeinderechner Henrich in Langgöns eiufinden, wo auch der Tag, an welchem die Kartoffeln ausgemacht werden sollen, bestimmt werden wird. 487 1832) Gießen. Versteigerung von Immobilien. Montag den 25. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen, nach stadtgcrichtlicher Weisung, auf hiesigem Rathhause nachstehendede, m Jacob Schmuck dahier gehörige Immobilien, als: 19Q Klafter Hofraithe am Teufelslustgarten, bestehend in halbem Haus, Hofraum, Grabgarten und Miststätte, 153Q Klafter Acker am Altenfeld auf das Bruch, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 10. September 1852. D.r Bürgermeister Hch- Ferber. F e i l g e b o t e n. 1880) Gießen. Dem geehrten Publikum macke ich die ergebenste Anzeige, daß ich eine Auswahl fertiger Herrenkteider, dauerhaft und schön, ganz nach neuestem Fayon gearbeitet, unterhalte, auch solche auf vorgängige Bestellung und beliebige Wahl der Stoffe nach bestimmtem Maaß schnellstens liefere. — Da ich nur gegen Baarzahlnng verkaufe und die Stoffe dircct von den Fabriken beziehe, so ist cs mir möglich, die Preise äußerst niedrig zu stellen; namentlich kann ich für bevorstehenden Herbst und Winter anbielcn: Röcke und Paletots von 6 bis I« fi.; Ueberzieher, ganz mit Wolle gefüttert, von 9 bis 20 fl.; Hosen von 2 bis 10 ft.; Westen von 1 sl. 12 fr. bis 8 sl Knadenanzüge verhältnißmäßig billiger. Gießen, September 1852. Jean Retter, Wettergasse Lit. D. 29. 1911) Gießen. Ein % Morgen und 12 Ruthen haltender Garten mit einem Häuschen, vor dem Neustädler Thor, ist aus freier Hand zu verkaufen und das Nähere bei der Erpedilion dieses Blattes zu erfahren. 1803) Gießen. Mahl- und Delmrrhle. In der Provinz Oberheffen, in der Umgegend von Frankfurt und Hanau, ist eine mit geräumigem großen 2 stockigen Wohnhaus verbundene M a h l - und Ö e l m ü h l e nebst den erforderlichen Oeconomiegcbäuden und ohngefähr 10 Morgen, größlentheils m der Nähe des Olis gelegenem, vorzüglich gutem Garten- und Ackerland, unter annehmbaren Bedingungen zu verkaufen, oder auch gegen vollständig genügende Sicherheit zu verpachten. Die Gebäulichkeiten sind alle in gutem Zustande. Die in: Innern mit eisernem 'Triebwerk versehene Mahlmühle hat zwei Gänge, und die Oelmühle beschäftigt eine Doppelpresse. Die sämmtlichen Werke sind neu und vorzüglich gut gearbeitet, und in jeder Beziehung ihrem Zweck entsprechend. Außerdem hat die Mühle das ganze Jahr hindurch das erforderliche Wasser, und ist, damit der beiderseitige Geschäftsbetrieb bei strenger Kälte leine Unterbrechung erleidet, mit einer heizbaren Radstube versehen. Nachträglich noch die besondere Bemerkung, daß die Mühle sogleich bezogen werden kann. Auf frankirte Anfragen ist das Nähere bei der Erped. d. BlltS. zu erfahren. Zu vermiethen. 1929) Gießen. Bei PH. Becker in der Weidengasse ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. 1931) Gießen. Die 3. Etage in dem ehemaligen Gasthaus zum Löwen ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Gg. PH. Gail. 1898) Gießen. In Lit. C. Nr. 124 in der Löwengasse sind mehrere Logis zu vermiethen und ist das Nähere bei Philipp Bogt auf dem Neuenweg zu erfahren. 1928) Gießen. Eine Familienwoh- nung mit der Aussicht auf die Straße, ist zu vermiethen und bald beziehbar bei Hartmann M ö h l in der Wallthorstraße. 1927) Gießen. Eine Familienwohnung im unteren Stock meines Hauses, bestehend aus zwei Zimmern und Kabinet, Küche, Keller und Holzstall, ist zusammen oder auf Verlangen auch getrennt zu vermiethen bei Eonrad Gerhard in der Mühlgasse. 1919) Gießen. In Lit. A. Nr. 12 auf dem Kirchenplatz ist eine Familicnwoh- nung mit oder ohne Möbel zu vermiethen und alsbald beziehbar. Christian Vogt in der Traube. 1916) Gießen. Eine kleine Familienwohnung, bestehend in einer Stube, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz, ist zu vermiethen und gleich zu beziehen bei Daniel Weißmüller in der Katharinengasse. 1921) Gießen. Ein großer geräumiger Keller ist zu vermiethen bei B. Ganß. 1923) Gießen. In dem Scheld'- schen Hause auf dem Neuenweg sind zwei Stuben mit den nöthigen Räumlichkeiten zusammen oder auch getrennt zu vermieden. 1918) Gießen. Ein kleiner Keller ist zu vermiethen bei Philipp Oppermann. 1883) Gießen. Bei E. Strack ist ein kleines Logis zu vermiethen und wird namentlich auf eine stille Familie oder einzelne Person restectirt. 1913) Gießen. Bei Schlosser Lang ist ein Logis zu vermiethen. 1920) Gießen. Eine Familien« Wohnung, bestehend aus zwei incinander- geheuteu Zimmern mit großem Kabinet, Küche, Kelter, Holz- und Bodenkammer, sehr freundlich, mit der Aussicht auf den Kirchen- und Lindeiiplatz, ist zu vermiethen und gleich beziehbar bei K. Roloff, Eck am Lindenplatz. 1932) G icßen. Ein Hinterhaus, mit der Aussicht auf die Straße, ist zusammen oder getrennt zu vetuiietbcn und bis October zu beziehen. Das Nähere in der Erpedition dieses Blattes. 1833) Gießen. Eine Familienwohnung, sowie ein möblirtes Zimmer, sind in meinem. Hause zu vermiethen. Dr. Mettenheimer. Vermischte Nachrichten. 1881) Gießen. Tanzunterrichts - Anzeige. Die seither in Gießen bestandene Einrichtung, die Kinder, sonne Andere während des Sommers im Tanzen zu unterrichten, ist schon lange als für Gesundheit und den übrigen Unterricht nachtheilig erkannt worden, und habe mich daher entschlossen, im bevorstehenden Winterhalbjahr einen Tanzunterricht zu eröffnen, mit welchem auch zugleich angemessene gymnastische Hebungen verbunden werden sollen, die zur Kräftigung und Haltung des Körpers beitragen. In Frankfurt und Darmstadt bildete ich mich in Ertheilung des Tanzuulerrichts aus, war in ersterer Stadt längere Zeit als Hilfslehrer thätig, und darf daher die Hoffnung hegen, daß mir recht viele hiesige Eltern ihre Kinder zu diesem Unterrichte anver- trnueu. Mit dem 11. October wird der Unterricht seinen Anfang nehmen und bitte ich Anmeldungen bis dahin in meiner Wohnung, Weidengasse Lit. B. Nr. 79%, in der Heyer' scheu Behausung abgeben zu wollen. C. Rübsamen, I Turnlehrer. 488 1907) Gießen. Medicinalrath Dr. Schmalz aus Dresden wird den I. und 3. Oktober in Gießen (Einhorn) Gehör- und Sprach-Kranken Rath crtheilcn von 9 bis 1 Uhr. 1904) Frankfurt a. M. Einladung zum Abonnement auf das neue Quartal vom 1. October 1852 des ZZSiZ.... Frankfurtcr Anzeigers. Abonnementspreis für Frankfurt 45 fr. per Quartal; für auswärts bei allen Postämtern Deutschlands, gemäß dem neuen Regulativ, mit unbedeutendem Postaufschlag. Alle Postämter nehmen Bestellungen an. Der „Frankfurter Anzeiger" bringt Original-Erzählungen, Novellen, Gedichte, Miscellen, Schach-, Rechnen-, Räthsel- re. Aufgaben; Pariser Modebericht mit Modebild; daS Allerneueste in Häkel-, Stick-, Strick-, Filet- und Bandarbeiten mit Abbildungen; populär-wissenschaftliche Abhandlungen; für Künste und «Handwerke zeitweise lithographirte Abbildungen der neuesten Möbelgarnituren; Polizei-Chronik; Feuilleton für Theater und Concert; täglich (unter der Rubrik : „Was giebt es Neues?") eine kurze, bündige, aber vollständige Rundschau auf dem Gebiete der Politik und des öffentlichen Lebens, wodurch dem Leser das sehr oft unerquickliche Durchsehen großer politischer Zeitungen erspart wird; ein vollständiges CourSblatt der hiesigen Börse, Getreide-, -Oel- und Branntwein-Berichte; das Frankfurter Amtsblatt im Auszug. Inseraten kann bei der großen Verbreitung des „Frankfurter Anzeigers" der beste Erfolg garantirt werden. Die hierorts vorkommenden amtlichen Versteigerungen müssen laut stadtgerichtlichem Decret in diesem Blatte bekannt gemacht werden. Probeblätter stehen auf Verlangen gratis zu Diensten. Frankfurt am Main im September 1852. Die Expedition. 1897) Gießen. Biirgergesellschaft I. Die ordentlichen Mitglieder der Bürger- gcsellschaft I. werden zum Behuf der Rechnnngsabhör u. Ergänzungs- wähl des Vorstandes auf Sonntag den 26. d. Mts., des Nachmittags um 4 Uhr, in das Gasthaus zum Rappen hiermit ein« geladen. Gießen den 20. September 1852. Namens des Vorstandes I P. Möhl. 1926) Gießen. 3ur Pcachtnng. Dienstag «nd Mittwoch, den 28. und 29." September, und ebenso den 5 und 6. October, israelitische Feiertage 1930) Gießen. Mein Abendunter- richt für Erwachsene im Rechnen, Schön- und Rechtschreiben beginnt wieder den 1. October. Rahn. 1914) Gießen. Am verflossenen Dienstag, Nachmittags, wurde in der Nähe vom Fu ld a'schen Hause nach den Gäns- äckern ein ganz neuer seidener Regenschirm verloren. Der redliche Finder wird ersucht, denselben gegen eine Belohnung an die Rcdact. d. Bltts. abzugeben. 1923) Gießen. Donnerstag den 16. September ist in der Nähe des Bahnhofs am Neustädter Thor ein Armband aus rothen Achatringen verloren gegangen. Der redliche Finder wird ersucht, es bei der Redaction gegen eine gute Belohnung abzugeben. 1912) Gießen. Die Stickereien, welche am 20. September 1852 unter polizeilicher Aufsicht ausgespielt wurden, haben folgende Nummern gewonnen. Nr. 531 den 1., 127 d. 2., 144 d. 3., 455 d. 4., 7 d. 5., 22 d. 6., 65 d. 7, 32 d. 8., 75 d. 9., 54 d. 10., 119 d. 11. und 68 d. 12. Preis. Gießen den 21. September 1852. Wittwe Schwan. 1924) Gießen. Ein braver Junge kann bei einem hiesigen Schreinermeister in die Lehre treten. Bei wem? sagt die Erped. d. Bltts. 1922) Gießen. Ein Laufmädchen wird gesucht und ist das Nähere bei der Redact. d. Bltts. zu erfragen. 1913) Lich. Sonntag den 26. d. Mts., Nachmittags, findet in meiner Gar- tenwirthschaft gut besetzte TilMMAW statt, und lade ich zu recht zahlreichem Besuche freundlichst ein. Lich den 23. September 1852. Jean Louis Dieterich. 1890) Gießen. Lehmsteine können bei mir täglich abgefahren werden. Ludwig Wagner. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 26. September. Karl Lö- btt am Lindenplaß. Balthasar Holzschuh in der Neustadt. Emil Noll auf der Mäusburg. 489 Kirchliche Anzeigen d er evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 2 6. September. Morgens: Kirchcnrath Dr. Engel. Nachmittags - Freiprediger Siebert. Getaufte. Den 17. September. Dem Großherzoglichen Conscrvator, Adam Geisel, ein Sohn, Do- minicus August, geboren den 15. Juli. Den 19, September. Ein unehelicher Sohn, Johann Wilhelm, geboren den 19. März. Denselben. Dem Bürger und Friseur, Christoph Oppermann, eine Tochter, Marie Henriette Elisabethe Wilhelmine, geboren den 29. August. Beerdigte. Den 17. September. Eine uneheliche Tochter, Margarethe, alt 1 M. 4 T. gestorben den 16. September. Den 18. September. Elisabethe Grieb, des Bürgers und Kaufmanns, Georg Grieb, Ehefrau, geborne Schaad, alt 53 I. 5 M. gestorben den 16. September. Angekommene und abgereiste Fremden In den Gasthäusern. Am Einhorn: Mad. Fuhr u. Mad. Wörning v. St. Petersburg; Fräul. Lieblich v. Leipzig; Hr. Erving, Capitain v. London; Hr. Löb, Pferdehändler v. Homburg; Hr. Kellerman«, Mechanikus v. Hannover; Hr. Lehmann, Nent. v. Magdeburg; Hr. Marguart, Part. v. Antwerpen; Hrn Nent. Manskopf-Behrcns v. Frankfurt u. Chamberte v. Paris; Se. Erl. Hr. Graf Schlüp, Obrist v. Berlin; Sc. Excel!. Hr. Baron Frcihr. v. Hourko, General u. Se. Erl. Hr. Graf Whewoloivskp, Gutsbesitzer v. Petersburg; Hr. Lenheim, Banquier v. Gotha; Hr. Junge, Gutsbesitzer v. Apolda; Hr. Friedrichs nebst Frau, Geh.-Rath v. Berlin; Hrn. Rent. Nehmer u. Fischer v Stettin; Hr. Schleuning, Rechnungsrath v. Darm- stadt; Hr. Lossing, Offizier v. Bromberg; Hr. Winckler, Hofrath v. Berlin; Hr. Gerski, Gutsbesitzer aus Polen; Hrn. Kaufl. Walter v. Elberfeld, Wallenfels v. München, Jllinger v. Nürnberg, Zachariä v. Weimar, Fetzer v. Meiningen, Weinhaus v. Coblenz, Schmidt u. Mllmcr v. Bergen, Fränckel nebst Tochter v. Frankfurt, Heckmann nebst Mutter v. Mannheim, Baumann nebst Tochter v. Zürich, Sternberg v. Berlin, Hoppe v. Solingen, Wolter v. Odenkirchcn, Birkenfeld v. Chemnitz, Müller v. Coblenz, Schellenberg v. Breslau, Reinganum, Schmidt, Bömpcr, Cahn, Ochs u. Hecht v. Frankfurt, Eoldcrmann v. Carlsruhe, Wedel v. Berlin, Wenzel v. Wien, Magnus v. Mannheim, Fischer v. Biebrich, Zulchner v. Mainz, Wellmann v. Stettin, Keilbcrg, Hollmann u. Ewald v. Berlin; Hr. v. Hartwig, Hauptm. v. Luxemburg; Hr. Reiper, Mcdici- nalrath v. Darmstadt; Hr. Krußmann, Geh. Regicrungsr. v. Magdeburg; Hrn. Privatl. Linos, Ducot n. Ariol v. Lyon; Hrn/ Rent. Treskow v. Berlin u. v. BlitterSdorf v. Frankfurt; Fr. v. Gortichkoff, Frau v. Ru- maniskp u. Frau Stillfried v. Petersburg; Hr. Launis, Professor v. Hildesheim; Hr. Koßwar nebst Frau, Gutsbes. aus Polen; Hr v. Hilgen- hcim, Beamter aus Schlesien; Frau Libilskp, Gutsbesitzerin aus Polen. Am Rappen: Hr. Schulz, Consul v. Cuxhaven; Hrn. Part. Bocken- stcin v. Wien u. v. Gisthorn v. Olmütz; Frau v. Beck u. Frau v. Leonhardt v. Dresden; Mad. Koppmann v. Jena; Hr. Rodecker, Acceffist v. Hannover; Hr. Renneru, Fabrikant v. Magdeburg; Hr. Rau, Assistent v. Worms; Hr. Maper, Chemiker v. Gießen: Hr. Naumann, Fabrikant v. Sebnitz; Hr. Klein, Technicker v. Carlshütte; Hr. Spruth, Part. v. Wetzlar; Hr. Maper, Student v. Heidelberg; Hrn. Privatl. v. Himmler v. Berlin u. v. Nobles v. Mexico; Hr. Jäger, Privatm. v Liinburg; Hr. Gaundmann, Gutsbes. v. Hannover; Hr. Mahlmann, Capitän v Oldenburg; Hr. Kaiser, Beamter v. Holzmünden; Hr. Rcnneberg, Part. v. Coburg; Hr. Wendemeper, Fabrikant v. Berlin; Hr. Richter, Professor v. Dresden; Hr. Dr. med. Fischer v. London; Hr. Brand, Gutsbesitzer v. Tarnow; Hr. Dr. Wamson v. London; Frau Treis v. Heidelberg; Hr. Weber, Pfarrer v. Grumberg; Hr. Heintz, Glasfabrikant v. der Aleran- derhütte; Hr. Kramer, Professor v. Halle; Hr. Krawalßig, Lieutenant v. Petersburg; Hrn. Kauft. Spirker v. Cassel, Küberlein v. Jmmerstedt, vom 21. bis 23. September 1852. Eichhorn u. Seiffcrth v. Offenbach, Gottliebchen v. Berlin, Federlein, Weimar, Lob u. Müller v. Frankfurt, Arnstein v. Laubach, Kunzmann v. Straßburg, Blohme v. Batavia, Dralle v. Elberfeld, Leonhard v. Wal- lendorf, Rasch v. Gehaurg, Lindemann v. Soest; Bollenius u. Schupp v. Bremen, Rothschild v. Trier, Siebert v. Cöln, Narritza v. Ganzia, Schmidt v. Wolfenbüttel, Leonhard v. Hamburg, Hackenbrock v. Paris u. Fiel v. Alsfeld. Im Mn; Carl: Hr. Privatl. Reuter v. Spepcr, Schmidncr v. Cöln u. Kröller v. Frankfurt; Hr. v. Pollert, Offizier v. Frankfurt; Hr. Bria- gan, Inspektor v. Leipzig; Hr. Herbst, Amtmann v. Dresden-, Hr. Thicl- inann, Rent. v. München; Hr. Heil, Mechanikus v. Zwickau; Hr. Dahn- hardt, Part. v. Hamburg; Hr. Sauser, Fabrikant a. d. Haag. Hrn. Privatl. Seiler u. Schauermann v. Schweidnitz; Hr. Goldschmidt, Oberbaur. v. Leipzig; Fräul. Bleimann v. Ludwigshafen; Hr. Firrentin, Privatmann v. Warschau; Hr. Fischer, Rentier v. Paris; Hr. Popp, Postbeamter v. Kehl; Hr. Pfäffle, Reg.-Rath v. Görlitz; Hrn. Oeconomen Maier u. Albrecht v. Niedereschbach; Hrn. Kaufl. Kugler v. Leipzig, Steuerer v. Bingen, Schorres v. Potsdam, Jäger v. Offenbach, Wolf v. Frankfurt. EhreS v. Straßburg, Obei v. Mannheim, Goffe v. Amsterdam, Tiemling v. Lons de Lannier, Strauß v. Usingen, Nies v. Berlin, Schlotter v. Creuznach u. Reiffert v. Zeitz. Im Darmstädter Haus: Hrn. Geschäftsl. Semmel u. Walter v. Mainz, Bender v. Laubach, Schäfer v. Bernburg, Klein v. Altenvers, Menge! v. Großrohrheim, Benner v. Hatzfeld, Müller v. Bromskirchen, Gros v. Gmunden, Fettner v. Friedberg, Maurer tt. Will v. München; Hr. Maier, Agent v. Schlitz; Hr. Hartmann, Fabrikant v. Alsfeld; Hrn. Fuhr!. Drullmann v. Wetzlar tt. Ditschler v. Büdingen; Frau Guntrum v. Schliß; Hr. ActeS, Fabrikant v. Brüssel In den Privathäusern. Bei Hrn. Prof. Dr. Bischoff: Hr. Tiedemann, Gcheimerath v. Frankfurt. — Bei Hrn. Buchbinder Hoffmann: Hr. Haas, Scribent v. Frän- kisch-Crumbach. — Bei Hrn. Kaufmann Höstreich: Hr. Maciejewski, Kauf, mann v. Frankfurt. — Bei Hrn. Antiquar Kaufmann: Hr. Herz, Gpmna- siast v. Weilburg. — Bei Hrn. Dr. Sundheim: Fräul. Primavcsi v. Münster. — Bei Hrn. Dr. Weber: Hr. Weber tt. Hr. Frciensehncr v. Ulrichstein. — Bei Hrn. Küfer Simon: Fräul. Möhl v. Frankfurt. — Bei Hrn. Maurer Zulauf: Frau Schmall v. Giessen. — Bei Hrn. Landrichter Gep- ger: Fräul. Tröster v. Laubach. — Bei Hrn. Musiklehrer Geller: Frau Schröder v. Laasphe. — Bei Hrn. Postconducteur Hauß: Hr. Binzer, Privatmann v. Bensheim. — Bei Hrn. Weißbindermeister Hoch: Hr. Bohnenkamp, Privatmann v. Leun. — Bei Hrn. Dr. Schmidt: Frau Dr. Esau v. Sachsenberg. — BeiZFrau Hofgerichtsrath v. Krug: Hr. Dr. Jung v. Mainz. — Bei Frau Hofgerichts-Advokat Heß: Hr. Gpmnasiast Krug v. Darmstadt. Gießen. Bei Unterzeichnetem erscheint in aller Kürze ein neues, möglichst vollständiges, alphabetisch und nach Straßen und Hausnummern geordnetes Adreßbuch von Gießen. Daß es wünschenswerth sey, und wie es, sowohl in des Einzelnen, als auch im allgemeinen Interesse liege, zu wissen, welche Anstalten, Institute, Gewerke, Zünfte und deren Vorstände re. sich dahier befinden, wird wohl jedem Vernünftigen klar sein; deßhalb soll denn auch alles dahin Gehörige unentgeldliche Ausnahme darin sinden. Zur Förderung des allgemeinen Jnteressens und zur Pflege des Guten, versäumt man daher nicht, an alte verchrliche Vorstände von Instituten, Anstalten, Gewerken re. südliche Bitte ergehen zu lassen, ihre Notizen, zur Vervollständigung dieses Adreßbuchs, an Unterzeichneten a ald gelangen zu lassen, — indem sich dadurch die Gelegenheit darbietet, daß alles Derartige aus dem billigsten ege, zur ausgebreitetsten Kenntniß eines großen Publikums, auch wohl in der Ferne, in Vieler Hände gelange, enen es vielleicht nicht unwerth sey, — früher diese Anstalten aber aus Unkenntniß überhörten, und daß dadurch wohl au y ermöglicht werde, des Einen oder des Andern Interesse zu fördern und Institute, Anstalten, Gewerke re. zu heben. Gießen nn September 1852. G. D. Brühl I. 490 Frucht- und VLktualien preise. Viktualienpreise. Fleischtaxe. Gießen den 25. Sept. Lich den 23. Sept. Laubach den 31. Juli. Butzbach den 24. Sept. Bemerkungen. Brodtaxe. I Gießen s IQ s Grüuberg den 3. Juli. Lich den 23. Sept. Laubach den 31. Juli. Butzbach den 24. Sept. per Pfund fr. Pf. fr. Vf. ft. Pf. fr. Pf. S| fr. pf. kr.Pf. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf. Ochsenfleisch . .. Kuhfleisch . . . 12 9 — 12 9 _ —~ — 12 9 — Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur 1! ordinäres Brod aus |] ^rnmeh'l^! besteh. 5 10 1 2 — — 11 — — — 5 11 2 Rindfleisch . . . 9 — 8 2 — — 8 —• in solchem von der- 4 j gemischtes Brod aus | j Nmehl^ ! Kalbfleisch . . . Schweinefleisch. . 8 14 — 8 14 — — — 7 14 2 selben Gattung bestehen , und zwar besteh. 6 12 — — — 12 — — — — — Hammelfleisch . . 9 — 9 — — — 9 auf 10 Pfund nicht L. Q L. Q L. Q L. Q L. Q Schaaffleisch . . — — — — — — mehr als ändert- Für 1 fr. Wasserweck...... 6 — — — — — — — — — Leberwurst . . . 12 — 14 — — — 16 halb Pfd. ic. nach „ 1 fr. Milchbrod...... 5 — — — 5 1 — — 5 2 gemischte Wurst . Bratwurst . . . 8 1'8 16 — — Proportion, wel- — —- — — 18 — ches auf 1 Pfd. nicht Schwartemagen . 16 — 15 — —" — 18 völlig 5 Loth aus- Marktpreise. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf. fr.! Pf. Blutwurst . . . 14 — 14 — macht. Köpfe, Füße, geräucherter Speck 20 — 22 — — — 23 — Geraub, wie auch 1 Maas Milch ........ Schinken , . . 16 — 15 — — — 17 — die ganz blutigen 6 — — Dörrfleisch . . . Rindsfett . . . 13 20 — 15 16 — — — 17 — ».nicht genießbaren Stücke vom Hals 1 Pfund Butter........ auch ....... • 16 17 — — — — — — — — Hammelsfett . . 20 — 16 — — — 16 — sind von der Zu- 3 Handfäse ......... • • Schweineschmalz, ausgelassenes 20 _ 20 __ ____ _ 22 gäbe gänzlich ausgeschlossen. 11 Eier........... 1 Pfund Waizenmehl...... • 8 — dgl. unauSgelaffeneS 17 — 20 — — — 21 — 1 „ geschw. Vorschuß . . . - • ♦ F r u ch t p r e i s e. Fruchtgattung. Gießen Grünberg den 4. Sept. Lich den 23. Sept. Laubach. Friedberg den 15. Sept. Mainz den 10. Sept. Wetzlar den 18. Sept. M a l t e r. Scheffel. Pfd., ff. I fr. Pfd.> fl. । fr. IPfd.! ff. | fr. Pfd.! ff. | fr. ,Pfd.! fl. | fr. Pfd.l fl. I fr. fl. | fr. । pf. Waizen..... 200 — — — 9 — 200 8 45 — — — — 9 45 200 10 20 3 57 i — Korn..... 200 — — — 7 — 190 7 15 — — — — 7 45 200 7 41 3 30 — Gerste..... 170 — — — 5 20 170 5 30 — — — — 6 20 200 5 58 2 31 2 Hafer..... — 2 45 120 2 45 — — — — 2 58 200 3 16 1 13 2 Erbsen..... - — . —— — — 7 30 —— —' —— — - — - - — i - — Linsen ..... Frachtbriefe, Wie solche vom 1. Juni 1852 an bei den Bahnen des mitteldeutschen Eisenbahn-Verbandes zur directen Beförderung von Gütern zwischen den Endpunkten Berlin, Leipzig, Magdeburg, Warburg, Carlshafen und Haltingen (Basel) zur Anwendung kommen, nach dem amtlichen Formulare angefertigt, sowie Gemeinde-Voranschläge sind stets vorräthig zu finden bei G. W. Prühl I. Kanzleiberg, Lit. B. Nr, 1. Truck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buck» und Steindruckerei.