Anzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. Jg 36. Mittwoch den 3. Mai 1832. Erscheint wöchentlich zwei Mali Mittwoch und Sonnabend. — Preis der Jahrgang» für Einheimische 1 ff. 30 kr., für Auswärtige incl. PostaufschlagS 1 ff. 39 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erßedition tEanzlciberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgcbühr für die gespaltene Corpuszeilc 2 kr. Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene Corpuszeile 3 kr. Amtlicher T h e i l. Inhalt des Gr- Hess. Regierungsblatts vom 5. April 1852, Nr. 20. 1) Gesetz, ras öffentliche und mündliche Verfahren bei den vor die Provinzialstrafgerichte gehörigen Sachen in den Provinzen Starkenburg und Ober- heffen betr.; — Bekanntmachung, die Entlastung der 2. Aufgebote der Militärpflichtigen von den Jahren 1849 und 1850 betr. besetz, das öffentliche und mündliche Verfahren bei den vor die Provinzialstrafgerichte gehörigen Sachen in den Provinzen Starkenburg betreffend. 8 u D W I G III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein k. re. Damit diejenigen strafbaren Handlungen, welche durch das Gesetz vom 28. October 1848 vor die Assifen gewiesen waren, nach dem Gesetze vcm 2'2. laufenden Monats aber nicht mehr vor die Assifen gehören, auch fernerhin im öffentlichen und inündlichen Verfahren abgeurtheilt werden, haben Wir für Unsere Provinzen Starkenburg und Oberheffen auf den Wunsch Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt : Titel I. Von den sirafgerichtlichen Behörden. Abtheilimg I. Von den Provinzialstrafgerichten. Art. 1. In den Provinzen Starkenburg und Oberhessen werden die nach Maßgabe des Gesetzes vom 28. October 1848 gebildeten Asstsenhöse unter der Benennung von Provinzialstrafgerichten ohne Zuziehung von Geschworncn im öffentlichen und mündlichen Verfahren die Personen richten, welche der Criminalsenat vor dieselben verwiesen bat. i Ar t. 2. Die Sitzungen des Provinzialstrafgerichts finden alle drei Monate statt, und schließen sich unmittelbar der Beendigung der Astisensitzungen an. Willen in einem Quartal keine vor die Asfiscn gehörigen Sachen vorhanden seyn, so werden die Sitzungen des Provinzial- strasgenchts an dem für die Eröffnung der Asfisenfitzungen bestimmten Tag eröffnet. Die Sitzungen der Provinzialstrafgcrichte können jedoch öfter gehalten werden, wenn es erforderlich scheint, worüber das Hof- gericht in einer Plenarsitzung zu bestimmen hat. Dieser Beschluß bestimmt gleichzeitig Tag und Stunde der außerordentlichen Sitzung des provinzialstrafgerichts. Diese Sitzung wird, falls zum Präsidenten der nächsten Assifen ein Mitglied des Oberappellations- und ^assatwnsgenchts ernannt ist, von dessen Stellvertreter präsivirt. Die übrigen Mitglieder des Provinzialstrafgerichts werden in solchem rZall auf Veranlassung des Präsidenten auf die im Art. 15 des Gesetzes vom 28. October 1818 angegebene Weise bestimmt. Uebrigen kommen die Art. 9, 10, 16, 17, 18 und 19 des Gesetzes vom 28. Oktober 1848 auch bei den Provinzialstrafgerichten zur Anwendung. Art. 3. Die Provinzialstrafgerichte erkennen in einem und demselben Urtheil über die Schuld des Angeklagten und über die gegen ihn zu verhängende Strafe. Sie find an positive Bewcisregeln nicht gebunden; sie haben unter genauer Prüfung der Beweise für und gegen den Slngcs klagten' zu^ t'ch^d '3er 00r 1^nen erfolgten Verhandlung geschöpften Ueberzeugung über die Schuld oder Nichtschuld des Ange- Die Gründe sind im Urtheile anzugeben. Art. 4. Vor die Provinzialstrafgerichte gehören die in nachstehenden Artikeln des Strafgesetzbuchs bezeichneten Verbrechen und /vVvUl'l|rvil • D 1? *' 132, 133, 134 und 139, so weit die in diesen Artikeln bezeichneten Fälle nicht vor die Asfisen gehören, Tit. XU. vom Hochverrathe und vom Landesverrathe), 232 2) Art. 143, 144, 145 und 146 (Tit. XIII. von der Gefährdung der-Rechte und Verhältnisse des Großherzogthums in Beziehung zu andern Staaten), 3) Art. 149 (Tit. XIV. von der Beleidigung der Majestät), 4) Art. 152 Nr. 3 und 4, Art 153, insoweit derselbe von falschen Anzeigen und Verläumdungen handelt, (Tit. XV. von der thätlichen und wörtlichen Beleidigung der Mitglieder der Großherzoglicheu Familie und des Verwesers des Großherzogthums), 5) Art. 155, 156, 158 und 159 (Tit. XVI. von dem Aufruhr und Auflauf», 6) Art. 164 Nr. 1 und 2, Art. 165 Nr. 1 (Tit XVlf. von Gewaltthätigkciten und Drohungen), 7) Slrt. 173 Nr. 1, Art. 177 und 181, (Tit. XVIII. von der Widersetzung und von dem Ungehorsam gegen gewisse obrigkeitliche Verfügungen), 8) Art. 185 wegen der im Art. 184 vorgesehenen Verabredungen und Aufforderungen, wodurch Aufruhr entstanden ist, (Tit. XIX. von strafbaren Privatvereinen und Verbindungen), 9) Art. 186 Nr. 1, Art. 187 Nr. 1 und 2 bezüglich der Beleidigung durch verbreitete gedruckte oder nicht gedruckte Aufsätze oder durch bildliche Darstellungen, welche öffentlich aufgehängt, aufgelegt oder ausgestellt oder durch den Druck oder auf sonstige Weise verbreitet worden sind; Art. 188 in Beziehung auf Art. 186 Nr. 1 (Tit. XX. von Verletzung der Amtö- und Dienstebre), 10) Art. 196 (Tit XXL von Störung religiöser Handlungen, Mißbrauch und Herabwürdigung der Religion), 11) Art. 197 und 199 mit Ausnahme des Falles im letzten Satz (Tit. XXII. von der unerlaubten Befreiung der Gefangenen), 12) Art. 202 und 203 (Tit. XXIII. von Verletzung der gesetzlichen Wahl - und Stimmrechte), 13) Art. 352 (Tit. XLI. von der Erpressung), 14) Art. 386 Nr. 2 und Art. 387, insoweit letzterer die im Art. 386 Nr. 2 bezeichneten Urkunden zum Gegenstände hat. (Tit. XLIV. von der Schriftfälschung) vorbehaltlich der landgerichtlichen Comvetenz bei der. Fälschung und Verfälschung von Reisepässen, Wanderbüchern, Kundschaften, Heimathscheinen und Marschzetteln, 15) Art. 408 und 409 (Tit. XLVIII. von den Pflichtverletzungen der Schiedsrichtex und Sachverständigen), 16) Art. 422 (Tit. LI. von der Ueberschwcmmung), 17) Art. 425 Nr. 1, 4, 5 und 6 (Tit. LIL von anderen Beschädigungen fremden Eigenthums), 18) Art. 450 Nr. 2 und 3, Art 457 Nr. 1, Art. 458 und 462, soweit die in diesen Artikeln bezeichneten Fälle nicht vor die Assisen gehören, (Tit LVI. von den besonderen Verbrechen und Vergehen der Staatsbeamten und öffentlichen Diener). Art. 5. Die für den Assisenhof geltenden Vorschriften rücksichtlich der conneren Verbrechen (Art. 79 des Gesetzes vom 28. October 1848) und rücksichtlich der durch eine und dieselbe Person begangenen nicht-conneren Verbrechen (Art. 17 und 18 des Gesetzes vom 23. Februar 1849) kommen auch bei den Provinzialstrasgerichten zur Anwendung. Gehören jedoch diese Verbrechen, mögen sie conner oder nicht-conner sein, vor die Assisen, so sind die Sachen sämmtlich vor letzteres Gericht zu verweisen. Art. 6. Hat ein Beschuldigter zwar das zwölfte Jahr aber noch nicht das sechszehnte Jahr zurückgelegt und hat er auch keine Mitschuldige, welche dieses Alter schon zurückgelegt haben, so gehört diese Sache vor die Hosgerichte oder Landgerichte. Art. 7. Nach Eröffnung des Provinzialstrafgerichtes bestimmt der Präsident den Beginn einer jeden folgenden Sitzung. Er hat die Polizei der Sitzung zu handhaben. Art. 8. Der Präsident des Provinzialstrafgerichts ist ferner mit allen Befugnissen und Amtsverrichtungen bekleidet, welche die Art. 22, 23, 24 und die übrigen auf die vor diesen Gerichtshof gehörigen Sachen anzuwendenden Artikel des Gesetzes vom 28. October 1848 dem Präsidenten des Assisenhofes beilegen. Art. 9. Auf die Amtsverrichtungen des Staatsanwalts bei den Provinzialstrafgerichten sind die Vorschriften der Ar). 20, 25—29 des Gesetzes vom 28.' October 1848 anwendbar. (Fortsetzung folgt). B e k er n K i m d> n n g, die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Wintersemester 1851/52 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis den 27. d. Mts. mittelst in jeder Beziehung genau, specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis den 8. Mai d. I. geltend gemacht werden, Widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Disciplinarstauuen zngewiesenen Vorzug verlieren. Gießen am 18. März 1852. Großherzoglich Hessisches Universitäs-Gericht. H a b e r k o r n. (513) Gerichtliche und privat Bekanntmachungen. Edictalladung. I Dienstag den 11. Mai 1852, 506) Grün berg. Ansprüche aller Art! <• . vormittags, an das um 2616 fl. 51% fr. überschul- ! anzuzeigen und zu begründen, dete Vermögen des Metzgers Carl Sieg- , Grünberg den 11. März 1852. den Concurs erkannt I @r. Hess. Landgericht das. .st, sind ber Meldung des Ausschlusses von ! Weicker. Emmerich, der Masse im Termine Versteigerungen. 90) Gießen. Aersteigerung von Drucksachen. Freitag den 7. Mai, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause eine Quantität Drucksachen, namentlich : 233 1100 Stück kleine Gesangbuchs-Anhänge, 150 „ biblische Historien, nach Hübner, 1000 // Luther's kleinen Katechismus, 800 „ dito in Octav, und eine Anzahl Evangelien, öffentlich meistbietend versteigert werden, was mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß vor der Versteigerung Einsicht hiervon auf der Bürgermeisterei genommen werden kann. Gießen den 3. Mai 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 886) Königsberg. Holzversteigerung tm Revier Königsberg. Freitag den 7. Mai, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Domanialwald-Districte Blei- denberg versteigert werden: 79 Stecken Buchen-Scheidbolz, 2 i, Eichen- „ 150 „ Buchen-Prügelholz, 12 n Eichen- „ 1 „ Nadel- » 253 Stecken Buchen-Stockholz, 8 „ Eichen- „ 1 u Nadel- ii 450 Wellen Eichen-Reisholz, 75 „ Nadel- „ 4 Eichen-Stämme, 33 Cbkfß. haltend, 6 Nadelholz- „ 53 „ » 171 Eichen-Stangen, 402 « „ 9 Nadelbolz- „ 34 „ » Jedem inländischen Steigerer wird gegen Einlegung vorschriftsmäßiger Bürgschaft bis zum Betrage von 20 fl. Zahlungsfrist bis zum 30. September d. I. gestattet, insofern er nicht schon diese Summe an den Fiscus für auf Credit erhaltene Waldpro- ducte verschuldet. — Die Zusammenkunft ist bei dem Fichtenwäldchen im Districte Bleidenberg. Königsberg den 27. April 1852. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Königsberg D i t t m a r. 919) Gießen. Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 10. Mai L I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, Schutzbezirk Fernewald, District Bannwald, Unterwald und Steinerwald, Abtheilung Birn- Hecke, Dornstrauch, Saatfeld und Viehtränke, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 40% Stecken Eichen-Scheidholz, 81 „ i> Prügelholz, 55% „ „ Stvckholz, 5050 Wellen Eichen-Reisholz, 4 Stecken Birken-Scheidbolt, 9 n H Prügelholz, 6 „ » Stockholz, 518 Wellen „ Reisholt, 2% Stecken Kiefern-Sckeidholz, 12% „ n Prügelholz, 7% „ „ Stockbolz, 10865 Wellen „ ReiSholz, 483 „ Fichten- „ 22 Stecken Aspen-Scheidbolz, 48% ii n Prügelholz, 23 ii n Stockholz, 1600 Wellen „ Reisholz, 109 Eichen-Stämme von 1125 Cbkfß., 13 Birken- „ „ 89 „ 14 Eicken-Stangen n 36% „ 6 Birken- „ » 24 „ 125 Kiefern- » M 110 „ 150 Dorn-Wellen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der alten Laubachcr Straße. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 30. April 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 920) Wetzlar. Dienstag den 11. Mai c., Vormittags 11 Uhr, soll auf freiwilliges Anstehen der Eheleute Johannes Schäfer die denselben zugehörige, Flur 7. Nr. 836, bei Wißmar gelegene sogenannte Weismühle nebst einem Morgen 49 Ruthen Acker-, Wiesen- und Gartenland an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden. Wetzlar den 29. April 1852. König!. Kreisgericht II. Abtheilung Springmühl. 903) Mainzlar. Freitag den 7. Mai, Mittags 12 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause nachfolgende Arbeiten, nämlich: 1) Planirung einer Strecke WegS nach Trais, veranschlagt zu . . . 118 fl. 38 fr. 2) Chaussirung desselben, veranschlagt zu . . 128 « — „ 3) Steinbrechen, Fahren und Aufsetzen, veranschlagt zu ... . 224 „ — ii unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingnng-n wcnigstnehmend vergeben werden. Mainzlar am 28. April 1852. Der Bürgermeister Vogel. 9311) Gießen. Versteigerung städtischer Arbeit. Donnerstag den 6. Mai, Morgens 9 Uhr, soll auf hiesigem Rathbause eine zu 16 fl. veranschlagte Maurerarbeit öffentlich versteigert werden. Gießen den 4. Mai 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 921) Hohensolm s. Holz Versteigerung. In den Fürstlichen Waldungen des Reviers Hohensolms sollen meistbietend versteigert werden : 1) Montag den 10. Mai d. I., a) im Grund wald : Scbcidh. Prügelh. Stockh. Reish. Klftr. Klftr. Klftr. Haufen Buchen) und 63 42 56 72, Eichen j ferner 25 Klötze Eichen-Bau- und Werkholz von 862 Preuß. Cubikfuß Gebalt. Bemerkt wird, daß unter dem Scheidholz einige Klafter Eichen-Werkholz, namentlich aber für Müller sehr geeignetes Hainbuchen-Kammholz vorkommt; b) im Annewald : 91 Haufen Buchen-Durchsorstungsreiser. Zusammenkunft Morgens 8 Uhr an der Schieferkaute. 2) Dienstag den 11. Mai, a) im Junkerwald, Morgens 8 Uhr: 57 Haufen Buchen-Astreiser, b) im Eichelsberg, Morgens 11 Uhr: 86 Haufen Buchen-Durchforstungsreiser; 3) Donnerstag den 13. Mai, im District Windelbach : Scheidh. Prügelh. Stockh. ReiSh. Stecke» Stecken Stecken Haufen Buchen 83 16 44 270 Zusammenkunft Morgens 8 Uhr im schwarzen Loch. Auf Verlangen, jedoch nur bei genügend erscheinender Bürgschaft, wird das Holz bis Martini l. I. creditirt. Die Herren Bürgermeister der hierbei concurrirenden Gemeinden werden um öffentliche Bekanntmachung ersucht. Hohensolms den 1. Mai 1852. Der Revierförster vom Revier Hohensolms Münch. 878) Gießen. Donnerstag den 6. Mai 1852, Nachmittags um 2 Uhr, lassen die Balth. Herberts Erben von hier ihre in der Neustadt gelegene Hofraithe, bestehend in Wohnhaus, Scheuer, Stallung, Mistenstätte und Hofraum, sowie einen 23 i am Gleiberger Weg gelegenen Acker, % Margen hallend, öffentlich an den Meistbietenden versteigern und wird noch bemerkt, daß bei annehmbarem Gebot der Zuschlag sogleich ertheilt wird. | 945) Gießen. , | ig Ausverkauf mittelst Versteigerung. § Donnerstag den 6 Mai © d und die folgenden Tage, | ig werde ich in dem Versteigerungslocale ©; l@ des RathhauseS mit meiner Waaren- | I Versteigerung forifahren und es wer- I © den hauptsächlich wollene Kleider- « | stosse, Sommer-Mousselins und Kat- % g tune zur Versteigerung komnien. g ® dein rick Ferber. © V O Feilgeboten. 938) Gießen. Alle Sorten wollene, weiße und farbige Bettdecken und Bügeldecken, Schiffsdecken für Auswanderer, Fuß- und Pferdeteppiche empfi>hlt L. JahreiS. 942) Gießen. Ausverkauf. Mit einem ciroßen Th eil meiner bisher geführten Waaren beabsichtige ich gänzlich zu räumen und empfehle solche zu sehr billigen Preisen. M. Heß. 939) Gießen. Bei dem Unterzeichneten ist zu haben: Pierers Universallerikon, 34Bde., nebst Ailas, ganz neu und in eleg. Einbände zu 33 fl., Schmidts Jahrbücher der in- und ausländischen gesummten Metz iein, 8 Bde., oder die Jahrg. 1850 und 1851 (neu 43 fl. 12 fr.) zu 21 fl. 36 fr. E. L. Winckler, Antiquar. 926) Butzbach. Gute Forte-Pia- „o's, mit und ohne Metall-Platten, sowie auch Pult-Flügel, neue und schon etwas gespielte, von 6 und 6‘/2 Oktaven, sind billigst zu verlaufen oder zu vermiethen bei Andreas Marguth in Butzbach an der Kaserne. 928) Gießen. Rau'S politische Oeconoinie, 3 Bände, sowie Jacob'S Finanz-Wissenschaft, 2 Bände, sind billig zu verlaufen. Bei wem? sagt AuSg. d. BlitS. 936) Gießen. Leinene Waaren. Mein vollständiges Lager achter Bielefelder, Böhmischer, Schlesischer und Hessischer Leinen, worunter sich auch vorzügliche Sorten zu Kinder- und Confirmanden - Hemden befinden, Bielefelder Damast- und Trill-Tafelgedeckeu, Tisch- und Thee- Servietten, Handtücherzeuge, Bettzeuge, Barchente, Bett- und Sack- zwillche, Bielefelder und Schlesischer Taschentücher, Kannefaß-Leinen, Wat- tir-Leinen, Schock- und Pack-Leinen, bringe ich hiermit in einpfehlende Erillnerung. L. I a h r e i s. 929) Gießen. Frühgemüse-Pflauzen. Blumenkohl, Römischkohl, Wirsing, Ober- kohlrabi, Weiß- und Roihkraut, Grüner- kohl, AuSsey-Lattich, Sellerie und Lauch verkauft Carl Schieffer, Metzger. 935) Gießen. Sellerie-Pflanzen zum Aussehen, sowie desgleichen Köpfe sind noch zu haben bei I. Schaum. 937) Gießen. Böhmische Bettfedern und Flaumen, auch Federleinen empfiehlt L. Jahr eis. 932) Gießen. Gießen und seine Umgebungen, in Quart-Format, per Stück 8 fr., mit Toudruck 9 fr., sind zu haben bei S. Reis, Lithograph. Zu vermiethen. 934) Gießen. Bei Handelsgärlner Schaum vor dem Seltersthor ist ein Logis an eine stille Familie zu vermiethen und fann sogleich bezogen werden. 927) Gießen. Eine Familienwohnung, bestehend in 2 Stuben, 2 Kammern, Küche, verschlossenem Holzstall und Keller, sowie Mitgebrauch der Waschfüche, ist zu vermiethen bei Carl Wusetzky in der Marktstraße. 854) Gießen. Mehrere möblirte Zimmer sind sogleich zu vermiethen bei Bäcker Schäfer am Rathhaus. 913) Gießen. Im vormaligen Schießhause ist ein Logis, bestehend in 3 Stuben, Küche, Keller, Bodenkammer und Milgebrauch des Waschhauses, an eine stille Familie zu vermiethen. 925) Gießen. Eine bequeme Fami- lienwohnung ist bei mir zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Jsterling, Maurermeister. 842) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Sopha und Kabinet ist zu ver- miethen bei Jean Gertig in der Sonne. 933) Gießen. In der Metten- heimer'schen Apotheke bei Frau Schildwächter sind zwei gut möblirte Zimmer zu vermiethen und gleich beziehbar. 815) Gießen. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen in Lit. A. Nr. 79. Vermischte Nachrichten. Ä $ Z 904) Gießen. Unterzeichneter Z F beehrt sich einem musikliebenden Pub- | I likum hiermit die ergebenste Anzeige * E zu machen, daß er musikalischen Un- » terricht erthecke, namentlich auf Ac- ? § cordion, Zitter und Guitarre. I ß M. Carl, | H wohnhaft bei Hrn. Georg Althaus, Ä '!> Wallthorstraße Lit. A. No. 116. A 922) Gießen. Kun st-Notiz. Wir verfehlen nicht, ein hiesiges geehrtes Publikum von der baldigen Ankunft der bekannten Ballet-Tänzer - Geskllschast des Carlo de Pas- (pialis aus Rom, vom König!. Hoftheater zu Turin, zu benachrichtigen. Ein vorthcilhafter Rus geht dieser Gesellschaft aus allen Hauptstädten Deutschlands voran, und haben ihre Leistungen vor Kurzem in Bremen, Hannover und jetzt noch in Münster die größte Anerkennung gesunden. Wir glauben um so mehr auf diese Vorstellungen aufmerksam machen zu dürfen, da überall, wo diese Gesellschaft auftrat, die Leistungen derselben die gehegten Erwartungen noch weit übertrafen. Das Nähere wird durch die öffentliche« Blätter bekannt gemacht werden. R. K.... 901) Gießen. Del Tanzunterricht nimmt am 10. Mai wieder seinen Anfang. I. Schmidt. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu JE 36 des Anzeigeblattes. V e r m i s ch t e N a ch r i ch t e n. 9/10) Gießen. Die Magdeburger Feuerversicherungs - Gesellschaft für Grund-Kapital Reserven: Kapital-Reserve . Prämien-Reserve Brandschaden-Reserve . über die näheren Bedingungen stets bereitwillig Auskunft Auszug aus dem Abschluffe der Magdeburger Feuerbersicherungs-Gesellschaft daS Rechnungsjahr 1851. ..... 1,750,000 fl. übernimmt zu billigen, festen Prämien Versicherungen gegen Feuersgefahr sowohl in Städten - als auf dem Lande, auf bewegliche und unbewegliche Gegenstände. In der Billigkeit ihrer Prämiensätze steht dieselbe gegen keine andere solide Anstalt nach, auch gewährt sie bei Versicherungen auf längere Dauer bedeutende Vortheile. Der unterzeichnete Agent nimmt Versicherungs-Anträge gern entgegen und-crtheilt . 97,188 fl. 50 fr. . 310,297 „ 33 „ . 61,250 „ — Betrag sämmtlicher Reserven 468,736 fl. 23 fr. Laufende Versicherungen im Jahre 1851 • 298,338,411 „ — Prämien Einnahme..... 902,71'2 „ 41 „ Bezahlte Brandschäden, einschließlich des Vortrages für noch schwebende.... 259,058 „ 30 „ lieber die sehr blühenden Zustände der Gesellschaft giebt der vorstehende kurze Auszug auö dem dicßjährigen RechnuugS-Abschlusse vollständige Auskunft. I. Lanckert, Agent der Magdeburger FeuerversicherungS-Tesellfchast in Gießen, Neuebäue ki. 67.’ 903) Gießen. Regelmäßige, wöchentlich zweimalige M post,chiss-/.>hr-t zwischen Liverpool und New-York, New-Orleans, Baltimore, Philadelphia, Boston und Charleston. Diese von dem, durch langjährige ehrenhafte Geschäftsführung rühmlichst bekannten General-Agenten für Deutschland uns die Schweiz, dem Herrn G H. Paulsen in Mainz, neu eingerichteten amerikanischen Linien von Paketschiffen, bestehend aus 90 der ausgezeichnetsten dreimastigen Schnellsegler von 1500—3000 Tonnengehalt, und gehen regelmäßig alle 0 Tage nach Rew- Nork, viermal monatlich nach Rew-Drleans, und zweimal monatlich nach Baltimore und Philadelphia und den anderen Häfen. Sie befördern zweimal wöchentlich, am Sonntag und Mkittwoch, Auswanderer von allen Rheinhäfen über Liverpool nach den benannten Häsen. Bis Liverpool werden die Leute durch zuverlässige Eonducteure begleitet, und von der Ankunft daselbst bis zur Einschiffung in anständigen Häusern frei lvgirt und beköstigt. Unter besonderer Berücksichtigung der Verhältniffe beginne ich meine Thätigkeit mit ermäßigten Ueberfahns - Preisen, und halte ich mich zum Abschlüsse von Aeeorden für obige Linien bestens empfohlen. Gießen, den 30. April 1852. Der concessionirte Agent Jean Gertig, Sonne B. 51. ’ 923) Gießen. Wie -en Feuten Sand in die Angen gestreut wird! In Nr. 34 dss. Vltts. werden von einem sich Großhandlungshaus und Banguier nennenden Frankfurter Lotterieeolleeteur zu der am 15. Mai staitfindenden Verloosung der Vereinszehnguldenloose ä fl. 1. 30 fr. pr. Stück angeboten unter Vorspiegelung bedeutender Gewinnste von fl. 25,000, fl 20,000, fl. 18,000, fl. 16,000, fl. 14,000, fl. 13,000, fl. 12,000, fl. 11,000, fl. 10,000, und 10 a fl. 5000 K., waS den Einsender dieses veranlaßt, wegen dieses Spiels einige Erläuterungen zu geben. ES ist eine reine Lüge und folglich auch ein Betrug, wenn gesagt wird, daß dieses Spiel alle die vorgenannten hohen Gewinnste darböte, denn die fl. 25,000, fl. 20,000, fl. 18,000, fl. 16,000 sind schon gezogen und zwar am 15. Mai 1818, 1849, 1850 und 1851, eö liegen also in der Glücksurne nur noch die hohen Preiße von fl. 14,000 und abwärts, welche sich aber auf die folgenden 10 Jahre verteilen, so daß alljährlich und zwar biö zum 15. Mai 1862, einer dieser hohen Preiße gezogen wird. In der bevorstehenden Ziehung fotnmen nur drei höhere Preiße heraus, 1 von fl. 14,000, 1 von fl. 5000 und 1 von fl. 1400, die übrigen sind kleinere Preiße bis zu fl. 12 herab. Ein Original fl. 10 VereiuSlooS lostet dermalen circa fl. 8|. Hiervon betragen die Zinsen jährlich 26 fr. und da alljährlich 2 Gewinnstziehungen statthaben, am 15. Mai und 15. November, der oben genannte Colleeteur aber fl. 1. 30 fr. für nur eine Ziehung verlangt, so ist cs recht einleuchtend, wie unverschämt und auf Täuschung berechnet dieses Verlangen ist. Ohnehin ist das Promessenspiel mißlich, und wer solche Loose mieiheil will, dem wird der unmaßgebliche Rath gegeben, sich das Originallooö entweder selbst geben, oder bei einem Dritten deponiren zu lassen, wenn ihm, im Falle ihm ein hoher Preiß zufallen sollte, derselbe gesichert sein soll. Im vorigen Jahre ist es erst vorgekommen, daß ein granffurter Colleeteur zur Ziehung der badischen fl. 35 Loose ein Rro. zweimal verlauft hatte, daS Original-Loos aber für sich behielt. Dieses Loos gewann den höchsten Preiß von fl. 50,000. Er zog dieses Geld ein, brannte damit durch und die Besitzer der Promessen hatten das Nachsehen. Wer also bei dem nichts weniger als vortheilhasten Spiele, sich beteiligen will, der kaufe sich bei N. Bridge ein Ongi- nalloos für fl. 84—9, da ist er gesichert, 236 daß wenn er etwas gewinnen sollte, er es auch erhält und kommt ihn dann eine Ziehung anstatt fl. 1. 30 kr. nur 13 — 131 kr. zu stehen. 924) Wittwe Dittert von Wetzlar kommt jede Woche/'Dienstag, Donnerstag und Samstag, Vormittags, dahier an und geht an denselben Tagen, Nachmittags 2 Uhr, wieder von hier nach Wetzlar ab. Aufträge jeder Art werden sowohl nach als von Wetzlar, von derselben auf das Pünktlichste besorgt und bittet man alle schriftliche Aufträge bei Kaufmann Herrn Iah re iS auf dem Marktplatz dahier abgeben zu wollen. 943) Gießen. Im Laufe dieser Woche werden die Feilen nach Cassel geschickt, und möge man dieselben bei mir abgeben. C. Sartorius. 914) Gießen. Tanzunterrichts-Anzeige. Am kommenden Montag den 3. Mai wird der Tanzunterncht wieder beginnen. Das Lokal für den Unterricht befindet sich bei Hrn. Pimpert hinter der Kirche. L. Liebich, Tanzlehrer. 909) Gießen. Ein junger Mensch, der die Schreiner-Profession erlernen will, kann in die Lehre treten. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 894) Gießen. In einer hiesigen Liqueursabrik wird in 10 bis 12 Tagen eine Stelle für einen Arbeiter offen, der dieses Fach versteht und Zeugnisse seines Wohlverbalteus beizubringen im Stande ist. Das Nähere ist bei Küfermeister Führer in der Löwengasse zu erfahren. 931) Gießen. Ein junger Mensch von 16 Jahren sucht als Hausbursche einen Dienst. Näheres bei Kaufm. Hrn. Flett am Rathhaus. 912) Gießen. Unterzeichnete wünscht gerne noch einige Tage im Kleidcrmachen besetzt zu haben. Philippine Werner in der Wvlkengasse. A u s z u l e i h e n. 930) In der Kirchenkasse zu Hausen liegen 140 fl Pfarrbesoldungökapital zum Ausleihen bereit. Gießen den 1. Mai 1852. Der Rechner Schäfer. Assisenverhandlungen. u r t h e i l e. Am 1. Mai. Johannes Walther, Schullehrers zu Lauter wurde wegen Verführung unv Miß-1 drauchs zur Unzucht ,u einer Zuchthausstrafe von 13 Jahren und 4 Monaten verurtheilt. Am 8. Mai. Johannes Fink aus Florstadt, wurde wegen ausgczeichncten Diebstahls zu einer Correctionshausstrafe von 1 Jahr verurthe-lt. An dem seiden Tage. Martin Jüngcl aus Lchn- herm, wurde wegen Schriftfätschuug zu einer Cor. recbonshausstrafe von 6 Monaten verurtheilt. Am 4 Mai. Wilhelm Zeller aus Büdingen wurde wegen ausgezeichneten und kleinen Diebstahls in eine Correctionshausstrafe von ändert- halb Jahren, Philipp bild wegen Beihülfe zu dem ausgezeichneten und Begünstigung des kleinen Dieb- stahls in eine Correctionshausstrafe von 6 Mo- na,en und Heinrich panisch wegen Begünstigung dieser Diebstähle in eine Correctionshausstrafe von 3 Monaten verurtheilt. Versteigerung. 503) Gießen. Versteigerung von Immobilien. Im Hülfsvollstreckungswege sollen Donnerstag den 6. Mai, Nachmittag 2 Uhr, auf dem Rathhause dahier folgende Immobilien an den Meistbietenden versteigert- werden: Flur. Nr. mKlstr. 1) 1 28,5 90 Hvfraithe, links der Chaussee, neben Conrad User, 9 . 28 200 Acker daselbst, dem 29 Carl Wiiker dahier gehörig. Gießen den 16. März 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. Angekommene und abgereiste Fremden vom 30. April bis 2. Mal 1852. I n den Gasthäusern. Im Kappen: Hr. Merz, Cand. v. Nürnberg; Hr. Flinzcr, Hofsäng. v. Mannheim; Hr. Stöckhardt, Landw. v. Chemnitz; Hr. Kallhoff, Oec. v. Breslau; Hr. Bernard, Neg. v. Marseille; .Hr. v. Jltenstcndt, Hptm. v. Mainz; Hr. Strauß, Buchhndlr. v. Frankfurt; Hr. Kallenberg, Bauführ. v. Berlin; Frl. Boschi v. Wien; Hr. Fries, Colorist v. Moskau; Hr. Seubert, Priv. v. Caffel; Hr. Strecker, Rcnt-Amts-Vic. v. Alsfeld; Hrn. Ksi. Schumann v. Frankfurt, Dietrich v. Hanau, Boschi v. Wien, Wende- roth v. Caffel, Ritter v. Offenbach, Pfeffer v. Limburg, Diefenbach u. Schlesinger v. Frankfurt, Doht u. Klingenthal v. Bremen, Hofmann, v. Mainz, Strauß v. Mannheim u. Arnstein v. Laubach. Im Einhorn: Hr. Ziebath, Stud. v. Bonn; Hr. Gundelfinger, Part, v. Wiesbaden; Hr. Saurländer, Fabr. v. Offenbach; Mad. Roth m. Fam. v. Dresden; Frhr. v. Köhler v. Mainz; Hr. Frepberg, Großhndlr. v. Wien; Hr. Weigel, Buchb. v. Leipzig; Hr. Bergmann, Reut. v. Mühlhausen; Hr. Stengel, Mech. v. Wien; Hr. Weber, Beamt, v. Cöln; Hr. Frei, Prof. v. Bregenz; Hr. Glotz, Stud. v. Jena; Hr. Bene, Oec. v. Altenburg; Hr. Dr. Wunder v. Cassel; Hr. Ohmann, Rent. v. Berlin; Hr. Ehrmann, Arzt v. Neuwied; Hr. Goppclt, Gasthltr. v. München; Hr. Lehmann, Prof. v. Dresden; Hrn. Ksi. Fühler v. Magdeburg, Schmidt v. Gotha, Fröhlich v. Triest, Erdmann v. Hanau, Neigelev. München, Bornheimer v. Weilburg u. Schmidt v'. Mainz. Im Prinz Lari: Hrn. Stud. Müller, Suckel u. Meper v. Göttingen; Hr. Reuter, Dec. v. Wörrstadt; Hr. Fep, Hndlsm. v. Holzheim; Hr. Urff, Cond, v. Bockenheim; Hr. Schönborn, Licutn. v. Breslau; Hrn. Oec. Reissing u. Roth v. Herbstein; Hrn. Ksi. Herber v. Saarbrücken, Bechthold v. Hachenheim, Fischer v. Iserlohn u. Adami v. Winterhausen. Im Darmstädter Haus: Hr. Becker, Geschw. v. Oberkleen; Hr. Fischer, Bicrbr. aus Bapern; Hrn. Ksi. Pfalz v. Eschwegen u. Lincker v. Amöneburg; Hr. Hchunck, Oec. v. Ohsfurt; Fr Nauheimer v. Mainz; Hrn. Gschftsl Schoffer v. Breivenbach, Gutsmann v. Biedenkopf, Erduks v. Offenbach, Wildorgel v. Marienzell, Fischer v. Bauern, Moll v. Weimar, Völler u. Mees v. München u. Nauheimer v. Meiningen. Im Stern: Hrn. Gschftsl, Rabe, Stenger u. Arzt v Ebbe, Wassenberg v. Holzhausen u. König». Neuaubie; Hr. Bohle, Fuhrm, v. Sachsen- berg. In den Privathäusern. Bei Hrn. Kfm. Noll: Fr. Senator Cöster v. Frankfurt. — Bei Hrn. Bäcker Hellmold: Frl. Philippi v. Wölfersheim. — Bei Hrn. Just. Kunz: Hrn. Geschw. Müller v. Kelnbach, Ruppert v. Senkershausen u Becker v. : Römersbausen — Bei Hrn. Lehr Curschmann: Frl. Willhelm v. Monsheim. — Bei örn. Stadtg.-Act. Drescher: Frl. Stieler v. Darmstadt. — Bei Hrn. Prof. Dr. Schäfer: Frl. Follenius v Erbach. — Bei Hrn. Christ. Wagner: Frl. Wilcke v Wolfsangcr. — Bei Hrn. Prof. Dr. Deu- rer: Frl. Ant Benitz v. Heidelberg. — Bei Hrn. Adv. Dierp: Hr. v. Buri, Epmnas. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Stud. Meper: Hr. König, Pharm. v. Jena. — Bei Hrn. Prof. Dr. Schmid: Frl. Sonntag v. Berlin. — Bei Hrn Barb. Haffcnteusel: Hr. Wepprecht, Priv. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Schlossermstr. Lang: Hr. Beck, Priv. v. Erfurt. Druck und Verlag der G- D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei,.