Anzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. M 44. Mittwoch den 2 Juni 1832. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ft. 30 kr., für Auswärtige incL Postanfschlags 1 ft. 39 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Expedition (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrücknngSgebühr für die gespaltene CorpuSzeile 2 kr- Anzeigen aus verschiedenen Schriften die gespaltene EorpuSzeilc 3 kr. Amtlicher T h e i l. Additional-Convention vom 18. Fcbruar 1852 zu dem Handels- und Schlffsahrts-Vertrage vom 1. September 1844 zwischen dem deutschen Zoll- und Handels-Verein einerseits und Belgien andererseits. (Schluß.) Art. 5. An die Stelle des Artikels 17 des Vertrages vom 1. September treten folgende Bestimmungen: Der Durchgang der von Belgien kommenden oder dorthin gehenden Maaren, welcher durch die nachstehend genannten Gebiets- theilc des Zollvereins stattfindet, soll höchstens den folgenden Abgaben vom Zoll-Centner unterworfen sein: 1) siir alle Maaren, welche durch das Gebiet des Zollvereins von Belgien nach Frankreich, von Belgien nach den Niederlanden, und von, Belgien nach Belgien gehen, oder umgekehrt, einem halben Silbergroschen; 2) für alle Maaren, welche auf der linken Seite des Rheins von der belgischen Grenze nach einem Rheinhafen gehen, oder umgekehrt, einem halben Silbergroschen; 3) für alle Maaren, welche auf der rheinisch-belgischen Eisenbahn in Cöln ankommen und von dort a) auf dem Rhein, dem Main, dem Donau- und Main-Canal und der Donau ausgesührt werden, oder umgekehrt, einem halben Silbergroschen; b) auf dem Rhein nach Biebrich , Mainz , einem höher gelegenen Rheinhafen, oder einem Main- oder Neckar-Hafen gebracht und sodann zu Lande über die Grenzlinie von Neuburg bis Mittenwald einschließlich ausgeführt werden, oder umgekehrt, 7% Pfennigen; c) auf dein Rhein nach Biebrich, Mainz, einem höher gelegenen Rheinhafen, oder einem Main- oder Nrckar-Hafcn gebracht und sodann zu Lande über die Grenzlinie von Mittenwald bis zur Donau einschließlich ausgeführt werden, oder umgekehrt, drei Silbergroschen; 4) für alle Maaren, welche in anderen, als den vorstehend angegebenen Richtungen, jedoch ohne Ueberschrcitung der Oder, durch das Gebiet des Zollvereins dnrchgeführt werden, 5 Silbergroschen. Man ist außerdem übereingekommen, daß der Durchgang der aus Belgien kommenden oder dorthin gehenden Maaren, welche durch das Gebiet des Zollvereins geführt werden, keiner lästigeren Behandlung unterliegen und weder andere noch höhere Durchgangs- Abgaben entrichten soll, als der Durchgang der 'aus den Niederlanden kommenden oder dorthin gehenden Maaren, welche durch das Gebiet des Zollvereins geführt werden. Art. 6. Um die Hälfte ermäßigt wird die Differential-Zoll-Begünstigung, welche nach den §§. a. und b. des Artikels 19 des Vertrages vom 1. September an Belgien gewährtest für das unter Lit. A. und B. im Tarif des Zollvereins bezeichnete und in die Staaten des Zollvereins, sei es über die Landgrenze zwischen beiden Ländern, fei es mittelst der Maas und des Canals von Herzogenbusch oder mittelst der Schelde und den Binnengewässern über das Haupt-Zollamt Emmerich eingeführte Eisen. Art. 7. Das unter dem 26. Juni 1816 in Ausführung des Artikels 34 des Grenz-Vertrages von demselben Tage getroffene Uebereinkommen soll auch fernerhin beobachtet werden. Die aus dem Zollverein herstammenden Sämereien, mit Ausnahme der Oel-Sämereien, sollen in Belgien zu der Hälfte der gegenwärtig bestehenden Eingangs-Abgabe zugelaffen werden. Art. 8. Sobald die belgische Regierung in Folge des Gesetzes vom 20. Deeember 1851 die Ausführung der Luremburg- Belgischen Eisenbahn ficher gestellt haben wird, wird die preußische Regierung ihrerseits sich mit den geeigneten Maßregeln beschäftigen , um die Weiterführung der Eisenbahn von Saarbrück nach der Grenze des Großherzogthums Luxemburg zu befördern, und die beiden Regierungen werden sich eintretenden Falles zu dem Ende verständigen, um den Anschluß im Großherzogthum bei der Großherzoglichen Regierung zu erwirken. Man wird sich auch über die Ermäßigung der Durchgangs-Abgaben auf dieser Straße verständigen. Art. 9. Die beiden hohen vertragenden Theile behalten sich die Befugniß vor, die gegenwärtige Convention vier Monate vor dem Ablaufe des Jahres 1852 zu kündigen; in diesem Falle sollen der'Vertrag vom 1. September 1844 und die gegenwärtige Convention am 31. Deeember 1852 außer Kraft treten. 290 Die gegenwärtige Convention soll sogleich allen betreffenden Negierungen zur Ratification vorgelezt und die Ratificationen sollen in Berlin spätestens am 31. März ausgewechselt werden. Zu Urkunde dessen haben die Bevollmächtigten dieselbe unterzeichnet und die Siegel ihrer Wappen beigedrückt. Geschehen zu Berlin, den 18. Februar 1852. (L. S.) Manteuffel. (L. S.) Notho m b. Einladung zu der Hauptversammlung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen. Die diesjährige Hauptversammlung des landw. Vereins von Oberheffen wird, vorliegendem Beschlüsse gemäß, im Monat Juni zu Salzhausen abgehalten werden. Ich lade daher nicht allein die verehrlichen Mitglieder, sondern auch, da die Versammlungen des landw. Vereins öffentlich find, alle Freunde der Landwirthschaft auf Montag den 1 A. Juni, Vormittags 1 0 Uhr, in die Gastwirthschafk der Frau Seum Wittwe in Salzhausen ergebenst ein. Diejenigen, welche in der Versammlung Vorschläge zu machen und mündliche Vorträge zu halten beabsichtigen, werden nach §. 33 der Statuten der landw. Vereine ersucht, vor Anfang der Versammlung dem Präsidenten Anzeige darüber zu machen. Schriftliche Mittheilungen, welche ein Mitglied zur Kenntniß der Versammlung zu bringen wünscht, sind, wie §. 33 der angeführten Statuten gleichfalls vorschreibt, wenigstens einige Tage vorher an den Präsidenten einzusenden. Nach Erstattung des Rechenschaftsberichts werden hauptsächlich folgende Gegenstände zur Verhandlung kommen: 1) die Wahl des Präsidenten und des Ausschusses für die nächsten 3 Jahre, zu welchem Ende nach $. 32 der Statuten das Verzeichniß der Mitglieder nachfolgend abgedruckt ist; 2) welche Staatshülfe für Belebung der Flachsbau- und Linnenindustrie von Oberheffen ist in Anspruch zu nehmen und durch was ist sie begründet? 3) die Verbesserung der Rindviehzucht, insbesondere die Verbesserung des Zuchtstierwesens in den Gemeinden; und 4) die Frage, ob das Schmeervich abzuschaffen und die Staatsrcgierung um eine dießfaUsige Verordnung zu ersuchen sei? Laubach, den 11. Mai 18-52. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen, Otto, Graf zu Solms-Laubach. Gerichtliche uud privat - BekauuLmaehssugen. Besondere Bekanntmachungen. 1116) Gießen. Das Sandholen im Launspaeher Wanne. Nach einer zwischen den Regierungen von Hessen und Preußen über die Hohhettsgrenze stattgefundenen Rcgu- lirung sind die Gießener Einwohner berechtigt, auf der rechten Seite der Lahn, im Lannfpacher Banne, ans der Stelle, welche zwischen den Grenzsteinen No. 5, ö, 7 und 8 liegt, Sand zu holen und es kann und darf ihnen dieses so lange nicht gewehrt werden, als diese Stelle nicht mit benutzbarer Erde überdeckt ist. Ich habe hiernach den dortigen Borstand beschieden, und werde jenes Recht, den seitherigen Störungen gegenüber, durch alle gesetzlichen Mittel aufrecht erhalten. — Ich setze die hiesigen Einwohner von diesem Verhältnisse in Kenntniß und sehe ihren Anzeigen entgegen, wenn von Seiten Launspachs der Ausübung jenes Rechts die geringsten Schwierigkeiten ferner sollten entgegengesetzt werden. Gießen den 25. Mai 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1121) Gießen. Es ist von der höheren Behörde die Einrichtung getroffen worden, daß die Prüfung und Stempelung der Weingeistwaagen für die Folge bei dem Gr. Eichamt dahier geschehen kann, und der Mechanikus Staudinger zu diesem Geschäfte bestellt. — Ich bringe dieses hiermit zur Kenntniß der Betheiligten. Gießen den 25. Mai 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. Versteigerungen. 10440) Gießen. Versteigerung eines Wohnhauses. Auf freiwilliges Ansuchen des Friedrich Zimmer dahier soll dessen, am Scltersweg gelegenes Wohnhaus mit Hinterhaus und Hofraum Freitag de» 4. Juni, Nachmittags 2 Uhr, zuerst getrennt in zwei Abtheilungen und, dann im Ganzen auf dahiesigem Rathhause einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen den 18 Mai 1852. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1159) Gießen. Montag den 7. Juni 1852, Nachmittags 2 Uhr, soll in hiesigem Bürgerhospital an den Wenigstnehmenden versteigert werden: 291 a. Weißbinderarbeit nach dem Voranschlag berechnet zu .... 36 fl. 3z fr. b. Schreincrarbeit, desgl. AU......8 n 39 u c. Tapezierarbeit, desgl. zu 3 „ 30 u Gießen den 29. Mai 1852. Der Rechner Lauer. 1093) Gießen. Versteigerung von Arbeiten bei der Stadt Gießen. Donnerstag den 3. Juni l. I., Morgens 9 Uhr, sollen folgende Arbeiten bei der Stadt Gießen an den Wenigstfordernden vergeben werden: 1) Steinhauerarbeit, veranschlagt zu ... 26 fl. 2) Maurerarbeit, veranschlagt zu ... . 4 „ 3) Lieferung einer Pumpe, veranschlagt zu . . 75 » 4) Pumpenmacherarbeit, veranschlagt zu . . 8 » 5) Schlosserarbeit, veranschlagt zu ... . 5 „ 6) Handarbeit, vcrans. zu 4 „ Gießen den 24. Mai 1852. 2| fr. 30 „ II II 30 „ II Der Bürgermeister Hch. Ferber. Vermischte Nachrichten. 11640 Gießen. Hagelschäden-Versichernngs-Gesell- schast in Leipzig. Die Gesellschaft zu gegenseitiger Hagel- schädenvergütung in Leipzig besteht seit 1824, hat während dieser Zeit "über 2 Million Thalcr Schaden bezahlt und besitzt einen Reservefond von 2900 Thlr. Ich lade zu Versicherungen pro 1852 ein. Gießen den 29. Mai 1852. I. G. Appel, General-Agent. 1167) Gießen. Das auf den 3. Juni angesetzte Concert fann, eingetretener Hindernisse wegen, erst Donnerstag den 10. Juni gehalten werden. Gießen den 2. Juni 1852. Der Vorstand der musikalischen Gesellschaft. 1125) Gießen. Meine wieder hergerichteten Bäder rechts an der Lahnbrücke, bringe ich in empfehlende Erinnerung, mit dem Bemerfen daß das Abonnement für eine Familie 2 fl. 30 fr. beträgt. Daniel Wirth. 1163) Gießen. Die I. G. Appel, Haupt-Agent der Franffurter Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. Frankfurter Febens-Verficherungs-Gefellfchaft, mit einem Grund-Kapital von öeei Millionen Gulden, gewährt zu äußerst billigen Prämien Lebensversicherungen sowohl auf eine bestimmte Anzahl von Jahren, als auf die ganze Lebensdauer. Die Prämien können nach Wunsch der Versicherten in-halbjäheigen oder vierteljäb eigen Raten entrichtet werden. Der Gewinn-Antheil der auf Lebenszeit Versicherten beträgt für das Jahr 1848, - 10% ) jeb(m ^ser Jahre " " " arm AW bezahlten Prämien. ti u ii 1001/ — 10 /o J Für diejenigen Personen, welche auf die Gewinn-Betheiligung verzichten wollen, findet eine Ermäßigung der Jahreöprämie von 10 pCt. statt. Die Gesellschaft übernimmt auch Kapitalien, für welche sie außergewöhnlich hohe Leibrenten gewährt. Versicherungen werden durch den unterzeichneten Haupt-Agenten, bei welchem auch Prospectus und Antragsformulare unentgeltlich zu haben sind, auf's Prompteste vermittelt. Gießen den 29. Mai 1852. 11040 Cassel. Weinhandlung, Restauration und Weinstube von ES3 Georg Adolph in Cassel dZ am Königsplatz und Königsstraßen-Ecke No. 226 vis ä vis der Post. Dem geehrten Publilum mache ich wiederholt befannt, daß die schöne Lage meines Locals inmitten der Stadt, unmittelbar an der Post und zu nächster Nähe des Bahn- Hoss gelegen, bietet denjenigen Reisenden, welche hier nicht übernachten, die beste und bequemste Gelegenheit zu ihrem vorübergehenden Aufenthalte und zur etwaigen einstweiligen sichern Aufbewahrung ihrer Reise-Effekten dar. Die Preise der Speisen und Getränke sind billig gestellt : Frühstück mit einer halben Flasche guten Rheinwein 12 Sgr., Miltagsessen mit einer halben Flasche Rheinwein 14 Sgr. und Abendessen mit einer halben Flasch- Rheinwein 12 Sgr. und fann zu jeder beliebigen Zeit nach der Karte gespeist werden. Für pünktliche und freundliche Bedienung ist bestens gesorgt. 1066) Gießen. Die concessionirte Hauptagenlur von A Appel in WZeHeN befördert Auswanderer in zwei Tagen von Gießen nach Bremen und von da nach Xeu - lork, Baltimore, Quebec etc. zu den billigsten Preisen frei ab Gießen und besagen die dcßfallsigen Bedingungen das Nähere. im Herbst und Frühjahr nach Xew - Orleans, Australien etc. 1160) Wetzlar. Für einen jungen soliden Menschen, welcher gute Schulkennt- nisse besitzt, steht in meiner Conditorei eine Lehrlingsstelle offen, in welcher derselbe nicht nur allein Gelegenheit hat, sich vollkommen in der Conditorei auszubilden, sondern auch noch die Destillation der feinsten Liqueurs zu erlernen. A. G. Koch, Conditor in Wetzlar. 292 1143) Gießen, /ortbildungsklasse für conßrmirte Mädchen. Montag nach Pfingsten, den 7.^Juni, beginnt wieder der Unterricht in der Fort- bildurrgsklasse der hiesigen städtischen höheren Mädchenschule. Die Lehrgegenstände sind: deutscher Styl, de utscheLiteratur,Mythologie,Geschichte, Naturkunde, Rechnen, französische und englische Sprache. Der Unterzeichnete, bei welchem die Anmeldungen zur Aufnahme gemacht werden, theilt auf besonderes Verlangen den Plan, der nähere Auskunft über Unterricht und Bedingungen der Aufnahme gibt, zur gefälligen Einsicht recht gerne mit. Balser, Freiprediger. 1094) Biedenkopf. Omnibus - Fahrt. Jeden Dienstag, Freitag und Sonntag, Morgens 6 Uhr, fährt von hier ein Omnibus nach Marburg, welcher nach 10 Uhr daselbst eintrifft, so daß Reisende, welche nach Frankfurt oder Cassel zu weiter reisen wollen, mit den Bahnzügen nach 12 Uhr ihre Beförderung erhalten. Der Omnibus bleibt an dem Bahnhof stehen, bis die Züge um 4 Uhr von Frankfurt und um 5 Uhr von Cassel angekommen sind, und können nun diejenigen Reisenden, welche nach Biedenkopf zu reisen wollen, wieder ihre Beförderung dorthin erhalten, wo sie zwischen 9 und 10 Uhr deS Abends eintreffen. — Da hiermit auch zugleich die Spedition von Frachtgütern, welche mit der Eisenbahn anlangen, verbunden ist, so werden solche zu den billigsten Preisen an denselben Tagen, entweder durch den Omnibus oder durch die Fuhrleute Gebrüder Thomä bis hierher befördert. — Das Personengeld incl. 30 Pfund Freigepäck beträgt von Marburg bis hierher 12 Sgr. oder 42 fr. Biedenkopf im Mai 1852. Die Omnibus-Gesellschaft. 1161) Lich. Bei Hermann Zimmer in Lich können Schreinergesellen Beschäftigung erhalten. 1099) Neustadt. Da mit dem j 15. d. M. eine directe Eisenbahnverbindung zwischen Frankfurt a. M. und hier in's Leben getreten ist, so ermangle ich nicht, dem handeltreibenden Publikum hierdurch anzuzeigen, daß ich ein regelmäßiges Frachtfuhrwerk von hier nach Alsfeld, Lauterbach und Schlitz eingerichtet habe. Die ganze Fracht beträgt von Gießen incl. der der Eisenbahn : bis Alsfeld 25 fr. per Centner. t, Lauterbach 35 ,, „ „ » Schlitz 45 ii ii „ Die Frachtbriefe beliebe man mit der Bemerkung »durch Fuhrmann Carl Weber" zu versehen. Neustadt den 20. Mai 1852. Carl Weber. 1166) Gießen. Tie Nummern 82. 86. 96. 130. haben die Gvldsachen gewonnen. R. Seng er. 1165) Gießen. Stadt - Theater in Meßen. *^3= Freitag den 4. Juni: Alessandro Stradella, Romantische Oper in 3 Acten von Flotow. A. Spahn, Direktor. Gießen. Ein junger Mensch, welcher die nöthigen Schulkenntnisse besitzt, wird als Schriftsetzer in einer Buchdrucke, rei in die Lehre gesucht. Näheres in der Erped. d. Bltts. Literarische Anzeige. 1106) Gießen. Soeben ist in meinem Verlage erschienen: Leichlfaßliche Anleitung zum Erlernen der höheren Kalligraphie für Real- und Gewerbeschulen, Lithographen, Schildermaler, Steinhäuer, Lackirer ic., sowie zum Selbstunterricht für Dilettanten. Von B. Falke n ber g. Quer 8. Mit 11 Tafeln. 51 fr. Gießen. gerber'sche Universitäts-Buchhandlung. (Emil Roth.) A u s z u l e i h e n. 1158) Gießen. In hiesiger Armenkasse liegen 437 fl und in der Plockischen Stiftung 51 fl 30 kr zum Ausleihen bereit. Gießen den 29. Mai 1852. Der Rechner Lauer. Angekommene und abgereiste Fremden vom 28. bis 29. Mai 1852. I n den Gasthäusern. Am Rappen: S. G. H. Prinz Wilhelm v. Baden; Hr, Zitschka, Jng. v. Berlin; Hr. v. Stadt, Oec. v. Feuchtwarz; Hr. Leopold, Dir. v. Coln; Hr. Stock, Cand. v. Darmstadt; Hr. v. d. Malsburg v. Heidelberg; Hr. Peters, Oec. v. Nadiewitz; Hr. Cohalilv, Rent. v. Buckhamsted; Graf v. Hohenstein v Zweibrücken; Hr. Ellenderger, Landricht. v. Alsfeld; Hr. v. Perglas, Maj. v. Darmstadt; Hr. Barp, Nent. v. Genf; Hr. Desreucourt, Rent. v. Genf; Hr. Schmidt, Kapellmstr. v. Frankfurt; Hr. Dohene, Part. v. Metz; Hr. I)r. Schnatter v. Braunfels; Hrn. Kfl. Peters v. Erkeln, Stemmler, Wifiell u. Löwe v. Frankfurt, Hoffmann v. Romrod, Hirsch Fürth, Grimm v. Berlin, Frankfurt v. Dimpulstadt, Crede v. Cassel, Kaufmann v. Frankfurt u. Odinger v. Worms. Im Einhorn: Hrn. Particuliers Bundesmann v. Kümmersdorf u. Zimmer v. Heidelberg; Hrn. Rentiers Hanoscck von Prag, Mohrbach v. Berlin ii. Schneider v. Straßburg; Hr. Kirchner, Erzieher v. Bern; Hr. Bindcmann, Student v. Göttingen; Hr. Gilbert, Particulier v. Magdeburg; Hrn. Kfl. Müller v. Remscheid, Gallap v. Valenciennes, Baltzer v. Mettmann, Kanter v. Berlin, Powolkp v. Friedberg, Gold- höfer v. Frankfurt, Keinert v. Dresden, Häfner von' Mannheim, L-chramm von Ronsdorf, Kappel v. Mühlhausen, Herze v. Randeroth, Kaufmann v. Elberfeld, Bescher v. Hanau, Mahr v. Achen, Rodenberg v. Bingen, Ritter v. Cassel, Rupprecht aus Sachsen, Baiu u. Spinn v. Berlin; Hr. ! Dittweiler, Oberrechnungsrath v. Carlsruhe; Hr. Steinmetz, Actuar v. Alsfeld; Hr. Sitzeuius, Lieutenant v. Frankfurt; Hr. v. Adele, Major v. Mainz; Hr. Cohlenmacher, Verlagsbuchhändler v. Idstein; Hr. Raven- stein, Seidenfärber v. Berlin; Hr. Dr. phil. Kessler v. Berlin. Im Prim Carl: Hr. Dr jur. Scheller v. Potsdam; Hr. Bischoff, Gutsbesitzer v. Worms; Hr. Albrecht, Fabrikant v. Ballenda; Hr. Damm, Oeconom v. Homburg v. d. H.; Frl. Schmidt, Sängcrin v. Arnstädt; Hrn Kfl Büchlen u. Otto v. Frankfurt n. Giebler v. Kamberg; Hr. Bender, Färber v Halle; Hr. Münke, Student v. Heidelberg; Hr. Deckmann, Privatmann v. Alzep; Hr. Betzel, Oecon. v. Dillenburg; Hr. Ralz, Me- chanikus v. München; Hr. Kanneberger, Privatm. v. Wellburg. Im Darmstädter Haus: Hrn Hndlsl. Waldvogel v. Maricnzell u. Bartefeld v. Vöhl. In den P r i v a t h ä u s e r n. Bei Fr. Botenmeister Schäfer: Hr. Professor Dieffenbach v. Friedberg. — Bei Hrn. Dr. W. Tasche: Hr. Registrator Sartorius nebst Tochter v. Darmstadt u. Fräulein Dächer v. Labenhausen. — Bei Frau Oberbaurath Müller: Fr. Doctor Siebert v. Niedcrolm. — ®et Hrn. G. Becker: Frl. Hoffmann v. Grünberg. — Bei Hrn. Kfm. Munch: Fr. Rentmstr. Rcichmann v. Hohensolms. — Bei Hrn. K. Wilker: Frl. Gobel v. Wetzlar. Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.