Anzeigebtatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. M 70. Sonnabend den 30» August 18Z1. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch uni Sonnabend. — Preis deS Jahrgangs für Einheimische I R. 30ft., für Auswärtige inrl. Postaufschlag 1 ft. 42 ft. — Auswärts adonnirt man sich bei asten Postämtern. Zu Gießen beider Erpel. lCanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrückungSgebühr für die gespaltene CorvuSzeile 2 ft. Amtlicher T h e t L Verordnung, über die Vollziehung des Gesetzes, die Stellvertretung im Militärdienste betr. (Fortsetzung.) §. 56. Wenn ein Ercapitulant auf weniger als sechs Jahre eintritt, so wird die Prämie in demselben Verhältniß berechnet, wie die Einstandssumme nach Art. 17 des Gesetzes. §. 57. Wenn diejenigen, welche zum zweiten-, drittenmal rc. einitehen, ihre früheren Einstandssummen und Prämien in der Einstandskaffe verzinslich stehen lassen wollen, so müssen sie dieß wenigstens 4 Wochen vor dem Antritt ihrer neuen Dienstzeit ihrem Schwadrons- oder Compagniebefehlshaber anzeigen, welcher die Einstandskasse davon benachrichtigt. Die Einstandskasse verzinst dergleichen Gelder vom Anfang der neuen Dienstzeit an und stellt den Leuten darüber besondere Scheine aus. Uebrigcns sind diejenigen,'welche zwei- oder mehrere Male eingestanden sind, auch tnt Fall des freiwilligen Fortdienens befugt, die für die frühere Einstandszeit hinterlegten Einstandssummcn und Prämien bis zum Austritt aus dem Dienste in der Einstandskaffe verzinslich stehen zu lassen. §. 58. Die in der Einstandskasse stehen gebliebenen Prämien und früheren Einstaudssummen (§. 55, 57) werden 1) nach Art. 20 des Gesetzes mit eben so viel Procent, wie die als Caution dienenden Einstandssummen, verzinst. 2) lieber dieselben können die Eigenthümer zu jeder Zeit frei verfügen. Die ganze oder theilwekse Rückzahlung erfolgt innerhalb 4 Wochen nach der Aufkündigung, welche durch die Compagnie- oder Schwadronsbekehlshaber der Einstandskasse bekannt gemacht wird. Es kann jedoch keine Summe unter 25 Gulden aufgekündigt werden, und die stehen bleibende Summe muß ebenfalls wenigstens 25 Gulden betragen; wenn also die ganze noch stehende Summe unter 50 Gulden beträgt, so kann sie nur auf einmal aufgekündigt werden. 3) Sie können mit Arrest belegt werden, jedoch blos von Seiten der Gerichte und der gesetzlich dazu befugten Verwaltungsbehörden, welche die Einstandskaffe deßhalb requiriren müssen. 4) Wenn sie von ihren Eigenthümern an Andere cedirt werden, so können sie nicht länger in der Ein- standskasse stehen bleiben, sondern werden alsbald daraus an die Cessionarien verabfolgt. 5) Sie werden, wenn die Eigenthümer mit Abschied, Tod oder aus sonstige Weise abgehen, an dieselben oder ihre Erben zurückbezahlt. 6) Im Falle der Desertion des Eigenthümers werden sie so lange nicht aus der Einstandskasse zurückbezahlt, bis von dem Kriegsminifterium verfügt ist, ob sie als Erecutionsobject in Bezug auf die von dem Deserteur zu ersetzenden Vertragniffe und Einübungskosten (Art. 30 des Gesetzes) und auf die nach dem Gesetze vom 24. September 1821 zu erkennende Geldstrafe verwendet oder wohin sie sonst abgegeben werden sollen. §. 59. Wenn ein Bruder für den anderen, deßgleichen wenn ein Vater für seinen Sohn oder ein Sohn für seinen Vater einsteht, so erhält der Einsteher nach Art. 31, 32 des Gesetzes weder Handgeld noch Einstandssumme. Dagegen hat er, wenn er Ercapitulant ist, auf die Prämien 'denselben Anspruch, wie andere Ercapitulanten-Einsteher. 542 §. 60. lieber die Art und Weise, wie die verschiedenen Gebührniffe an die Einsteber mit möglichster Erleichterung für dieselben zu bezahlen sind, ercheilt das Kriegsministerium besondere Vorschriften. §. 61. Wenn ein desertirter Einfteher zurückkehrt oder wieder eingebracht wird, so wird er bei dem betreffenden Regiinent oder Corps, zum Behuf seiner Verpflegung während des gerichtlichen Verfahrens, in den Rapporten, Monatstabellen und Zahlungsristen, nicht aber in den Grundltsten, vorläufig -»geführt — und wenn er zu Verbüßung seiner Strafe abgeführt wird, ist er wieder in Abgang zu bringen. Zugleich schickt der Regiments- oder Corpscommandeur im Dienstwege die Kriegsgerichtsacten an das Krieasministerium ein und äußert sich gutachtlich darüber, ob der Deserteur nach verbüßter Strafe wieder in den Militärdienst aufzunehmen sei oder nicht. Wenn die Wiederaufnahme verfügt wird, so ist der Mann nach Verbüßung der Strafe bei dem Regiment oder Corps in allen Listen von da an wieder in Zugang zu bringen - er tritt dann von dieser Zuführung an wieder in den Genuß der Zinsen von seiner Einstandssumme und erhält die letztere zurück, wenn er seine neue Dienstzeit (oder, wenn ihm der Verlust der früheren Dienstzeit im Wege der Gnade erlassen war, diese frühere Dienstzeit) ausgehalten hat. (Art. 28 des Gesetzes.) B"i Berechnung der Zinsen sowohl, als bei Berechnung der Dienstzeit (im Falle er die frühere Capitulation ausdienen darf) mcht gezählt fet'nClrt aud dem Dienste bis zu seiner Wiederzuführung in der Grundliste 8. 62. Da nach Art. 30 des Gesetzes im Falle der Desertion eines Einstehers der der Kriegskasse zu leistende Ersatz für Vertragnisse und sonstige Verluste auS dem Vermögen des Deserteurs beigetrieben werden muß, so haben die Kriegsgerichte in den Erkenntnissen, worin sie die gesetzliche Geldstrafe gegen den Deserteur auösprechen, zugleich auf den Ersatz jener Vertragnisse rc. zu erkennen. Dasselbe gilt von den Fällen des Art. 29 des Gesetzes. §. 63.' Die Verhältnisse der Einftcher sind von denjenigen aller übrigen Soldaten im Allgemeinen nicht verschieden. Sie haben dieselben Pflichten zu erfüllen, wie diese, — und ebenso werden die den Soldaten überhaupt zukommenden Beneficien, Emolumente rc. auch den Einstehern zu Theil. Insbesondere wird auch den Einstehern, so lange nicht eine Verabschiedung erfolgt ist, ihre Dienstzeit fortgezählt, und zwar sowohl denjenigen Unteroffizieren und Soldaten, welche nach Beendigung ihrer eigenen Dienstzeit sogleich wieder einstehen, als denjenigen, welche nach Beendigung der als Einsteher übernommenen Dienstzeit sogleich wieder eine neue Capitulation, sei es freiwillig oder abermals als Einsteher, übernehmen. — Me, ohne Austritt aus dem Militärdienste (freiwillig oder als Einsteher) sortdienende Einsteher werden daher nicht als beabschiedct abgeführt und dann von Neuem zugeführt, sondern es wird blos in den Listen die übernommene neue Capitulation bemerkt. Auch dann, wenn sie für die neue Dienstzeit einem anderen Regiment oder Corps zugetheilt werden, sind sie nicht zu beabschieden, sondern dahin zu versetzen. Das Kriegsministerium benachrichtigt jedesmal die Regimenter und Corps, welche von den ihnen zugetheilten Er- capitulanten-Einstehern bisher (und ohne inzwischen stattgefundene Beabschiedung) in anderen Regimentern und Corps gestanden haben, und gibt den letzteren gleichfalls Kenntniß von der neuen Zutheilung. Die lctztgedachten Regimenter führen hierauf bei dem Anfang der neuen Dienstzeit dieselben als versetzt ab und (heilen Auszüge aus der Grundliste über sie den erstgedachten Regimentern mit; diese aber führen sie als versetzt zu und bemerken dabei in der Grundliste, von und bis wann sie in diesem oder jenem Regiment gedient haben. Wenn dagegen ein Soldat seinen Abschied nimmt und erst später wieder als Einsteher eintritt, so wird ihm seine frühere Dienstzeit nicht gutgerechnet. Dritter Abschnitt. Von der Verwaltung der Einstandskasse. (Zu Art. 38—40 des Gesetzes.) §. 64. Die Einstandskasse wird, unter der Leitung des Kriegsministeriums, von einem Kassier verwaltet, welcher keine Besoldung, sondern für die Dauer dieser Dienstleistung eine dem Umfange des Geschäfts angemessene Remuneration und außerdem eine entsprechende Summe für Büreaukosten ^Schreibmaterialien, Druckkosten, Gehülftn, Pedellen rc.) aus der Kaffe erhält. §. 65. Der Kassier muß eine angemessene Caution stellen, und zwar durch baare Einzahlung in die Staatsschuldentilgungskaffe. ö Er ist den Bestimmungen des Gesetzes vom 18. Januar 1831 unterworfen. §. 66. In der Regel sott der Kassier, sobald in der Einstandskasse 1000 fl. vorräthig sind, solche unverzüglich in die Staatsschulventilgungskaffe abliefern, und eben so auch in der Regel keine Summe über 1000 fl. aus der SlaatsschuldentilzungSkasse empfangen. §. 67. Der Kassier führt Tagebuch und Handbuch, worüber ihm das Kriegsministerium das Muster, so wie die weiter nöthige Anweisung zugehen läßt. §. 68. Er stellt jährliche Rechnung und sendet solche in doppelter Ausfertigung inöglichst bald nach dem Jahresschluß an die Rechnungskammer ein. Die näheren Anweisungen in dieser Beziehung werden von dem Kriegsministerium ertheilt. 543 Der Gr. Polizei-Commiffar L. Nover. men werden. Gießen am 29. August 1851. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. atoei Schlüssel zusammengebunden, ein lederner Kinderschuh, ein Kopfkisscnübcrzug unb eine Schurze. SjÄKi l« Ä-Ncham-,» «uf d-m ©LWHj-ito,™.. dch», »< E-Vs-U, gnw». §. 69. Sobald die Jahresrechnung abgehört ist, macht das Kriegsministerium die Resultate derselben durch , wenigstens einmal im Jahr, wird die Kaffe auf Anordnung des Knegömmisteriums^lsititt. fcer Rechnung über die Vertretungen des einen Jahrs in die Rechnung über die Vertretungen eines anderen Jahrs nichts übergetragen werden. Es werden vielmehr etwaige Uebcrschüsse, welche nicht zu Prämien für die Ercapitulanten bestimmt sind, zur Einstellung weiterer Em- steher verwert. Verfahren noch ein Rest übrig bleibt, welcher zur Einstellung eines Einstebers nicht hinreicht, wird dieser Rest für die Verwaltungskosten des nächsten Jahrs verwendet. , y ' (Schluß folgt.) Bekanntmachung. Die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Sommersemcster 1851 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis zum 6. September d. I. mittelst in jeder Beziehung genau specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 15. November d. I. gellend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Disciplinarstatuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen am 26. August 1851. Großh. Universilatsgencht. Haberkorn. (1674) _______________________ und Privat - Bekanntmachungen. Gerichtliche Edictalladung. 1538) Grünberg. Oessentliche Aufforderung. Forderungen und Ansprüche jeder Art an die ConcurSmasse der zu Flensungen verstorbenen Georg Theiß's Eheleute, sind im Liquidationstermine Mittwoch den 1. October d. I., Morgens 8 Uhr, bei Meidung stillschweigenden AuSschluffes von der Maffe dahier anzumelden und zu begründen. Grünberg den 6. August 1851. Gr. Landgericht das. W e l ck e r. Besondere Bekanntmachungen. 1658) Gießen. Bekanntmachung, die Ausloosung von Obligationen der Stadt Gießen. Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der städtischen Obligationen auf Inhaber sind folgende Nummern zur Rückzahlung bestimmt worden. A. Von dem 37-procentigen Anlehn: Die Obligationen Lit. A. Nr. 158. ä 1000 st., Lit. B. Nr. 24. 208. 211. ä 500 fl., Lit. C. Nr. 112. 131. 143. 163. 223. ä 100 fl., Lit. D. Nr. 93. ä 50 fl. B. Von dem Iprocentigen Anlebn: Die Obligationen Lit. C. Nr. 48. 62. 81. ä 100 fl. Die Inhaber dieser Obligationen können vom 1. October l. I. an ihre Kapitalien bei der Stadtkasse in Empfang nehmen. Eine Verzinsung findet nur bis zum 31. December 1851 statt. Gießen den 23. August 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1639) Großenlinden. Der Unterzeichnete bringt hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß der Großenlindencr Dartholomäimarkt Dienstag den 2. September abgehalten wird. Die Herrn Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Großenlinden am 24. August 1851. Der Bürgermeister Menges. 544 1663) Gießen. Es wird Jemand gesucht, der einem Mädchen von 15 Jahren Unterricht in weiblichen Arbeiten ertheilt und so weit ausbildet, daß cs demnächst sein Fortkommen findet. Wer dazu geneigt ist, beliebe sich an die Bürgermeisterei zu wenden. Da das Mädchen ektern- und vermögenslos, so kann nur auf billige Offerte Rücksicht genommen werden. Gießen den 27. August 1851. Der Bürgermeister ______Hch. Ferber. 1561) Gießen. Ma in-Weser-Eisenbahn. Sectio« Gießen. Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark kön- erhalw'n^i^e 9trbeitcr guten Lohn Beschäftigung Gießen, am 12. August 1851. Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur Eickemeyer. Versteigerungen. 1664) Gießen. Versteigerung eines Gasthofes. Dienstag den 14. October l. I., Vormittags 10 Uhr, soll das Gasthaus zum russischen Hofe dahier nebst den dazu gehörenden, etwa 4 Morgen haltenden Gärten, auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gießen den 27. August 1851. Der Bürgermeister ________________Hch. Ferber. 1662) ~ Gießen. " Nächsten Montag den 1. September, Nachmittags 2 Uhr, soll aus hiesigem Rathhause die Hafererndte eines dem Fr. Schm all gehörigen, im Altenfeld gelegenen Ackers, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Schütze Meinhardt ist angewiesen, den Acker auf Verlangen vorzuzeigen. Gießen den 26. August 1851. Der Bürgermeister ____Hch. Ferber. 1657) Hausen. Grunimetgrasversteigenrng. Montag den 1. September I. I., des Vormittags 10 Uhr, ' soll das Grummetgras auf den Pfarrwiesen zu Hausen öffentlich meistbietend versteigert werden. Hausen am 26. August 1851. Der Bürgermeister Dern. 1661) Gießen. M a i n - W e se r - E i s e n b a h Nö Sectio« GioKen. Freitag den 5. September d. I., des Vormittags 9 UKr, m> Scctions-Büreau die Chaussirung eines Weges in htesigem Babnhofe, veranschlagt zu 237 fl., sowie die Lieferung von circa 27 Cubikklafier Chaussir- peuien, durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. . Gießen den 28. August 1851. Der Gr. Sections-Jngenieur ____ Eickemeye r. 1598) Gießen. Verpachtung städtischer Tricbviertel, Baumund Wüstungsstücke. Montag den 1. September, Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 174 städtische Trieb- viertel, Baumstücke und Wüstungsstücke auf die Dauer Von 6 Jahren in Pacht gegeben werden. Wer dieselben einsehen will, hat sich an den Flurschützen Noll zu wenden, welcher von hier auö angewiesen ist, die Stücke vor der Versteigerung auf Verlangen vorzuzeigen. Gießen den 19. August 1851. Der Bürgermeister ______Hch. Ferber. 1507) Lich. Jagdverpachtung. Montag den 1. September, Vormittags 11 Uhr, soll die Licher Feld- und Waldjagd von circa 9000 Morgen, in 3 Abtheilungen, auf ein Jahr verpachtet werden. Lich den 4. August 1851. Der Bürgermeister Dieterich. 1656) Langgöns. Montag den 8. September d. I., Vormittags 10 Uhr, soll die Lieferung von 6 Stück neuer Feuereimer von Wildleder gefertigt, auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Voranschlag, Versteigprungsbe- diiigungen und Probe können jederzeit dahier eingesehen werden. Langgöns den 26. August 1851. Der Bürgermeister ___________ Dern. 1679) Gießen. Donnerstag den 4. September, Nachmittags 2 Uhr, läßt der Unterzeichnete in seiner Behausung eine 545 Parthie gutgehaltener Fässer, zu Bier-, Apfelwein-, sowie zu Einmachfässer geeignet, öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigern. Ehr. Meyer in der Pulvermühle. Feilgeboten. 1680) Gießen. Bayerisches, sowie Fuldaer Lagerbier wird von mir über die Straße und im Faß billigst abgegeben. PH. Leib. 1612) Gießen. Die Haftrerndte von einem etwas über ’/♦ Morgen haltenden Gartenstücke ist zu verkaufen. Wo? sagt die Crped. d. Bltts. 1676) Gießen. Eine Aepfelmühle, neuester Faoon, für deren Güte garantirt wird, ist billig zu verkaufen bei Daniel Stamm. 1636) Gießen. Mein Flaschen-Verkaus in Bayerischem und Frankfurter Lagerbier bringe hiermit in empfehlende Er- innerung. L. Iah reis. 1624) Gießen. Vielefeldcr Leinen zu den billigsten Fabrikpreisen bei ____________ M. Hornberger u. Löwe. 1564) Gießen. Meine neue Sendung Bielefelder Leinen und Taschentücher, für deren Güte ich garantire, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung.______ _________Wilh. Schmall. 1670) Gießen. 7 — 8 Ohm 1849r Aepsel- toein und ebensoviel 1850r, ist billig zu verkaufen. Wo? sagt Ausg. d. Bltts. 1606) Gießen. Mehl- Cigarren, Tabak und Schnupftabak in großer Auswahl zu den billigsten Preisen bei Gießen den 22. August 1851. Franz Peppler & Comp. Neustadt Lit. D. Nr. 120. Gießen. Fährte«. Plane der Mai n-Wefer-Cifen bahn, nach der Bestimmung vom 5. Mai d. I., O ise mb srhm-Fest chth riefe - sowie Gemeinde-Voranschläge, nebst den dazu gehörigen Beilagen und den Einlcgebogen hierzu sind zu haben bei G. D. Brühl I. am Canzleiberg. Zu vermiethen. 1502) Gießen. Das von Hrn. HofgerichtS- Director Klipstein seither bewohnte Logis in meinem Hause (Eckhaus der Ncueubäue und Weidengasse) Lit. B. Nr. 77, ist vom 1. October d. I. an, anderweitig zu vermiethen. Außerdem sind in demselben Hause eine kleine Famiiienwohnung, sowie einige einzelne Zimmer zu vermiethen. Gießen den 5. August 1851. G. F. Heyer, Sohn. 1629) Gießen. In Lit. B. Nr. 1 auf dem Brand, der Aula gegenüber, ist eine möblirte Stube zu vermiethen. 1619) Gießen. Bei Drechslermeister Hellwig auf dem Neuenweg ist eine möblirte Stube mit oder ohne Sopha zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. 1587) Gießen. Eine Wohnung von 4 Zim- mein mit Cabinet, Kammer, Küche u. s. w., ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Buchhändler Ricker. 546 1675) Gießen. Der unterste Stock in meinem Hause, bestehend aus 4 Stuben, Kammer, Keller, Küche, Theil am Garten und Waschküche, ist zu vermielhen und im Monat November oder auch früher zu beziehen bei Daniel Stamm. 512) Gießen. Das bisher von Herrn Professor Dr. Schäfer bewohnte Logis, mittlere Etage, in meinem (vormals Pilger'schen) Hause auf dem Selterswege, ist anderweit zu vermielhen und kann sogleich bezogen werden. P h. Schlatter, Buchbinder. 1659) Gießen. Das bisher von Frau 3n- spector Frank bewohnte, aus 6 — 7 Zimmern bestehende Logis in meinem Hause am Canzleiberg ist anderweit zu vermielhen und kann bis Ende November, auch wohl schon früher, bezogen werden. L. Nehmeyer's Wittwe. 1632) Gießen. In einem Hinterhaus« auf dem Markt ist eine Familienwohnung zu vermie- then. Die Red. d. Bltts. sagt wo. 1630) Gießen. Bei Bäckermeister W. Schäfer am Markt ist eine möblirte Stube mit Cabinet zu vermiethen. 1224) Gießen. Die bisher von Herrn Professor Dr. Renaud bewohnte untere Etage meines Hauses auf dem Selteröberg ist anderweit zu ver- miethen. Gießen den 25. Juni 1851. Prof. Dr. H. v. Ritgen. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem Selteröberg ist eine vollständige Wohnung zu ver- miethen und kann sogleich bezogen werden. Professor Liebig. 813) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermielhen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M. Bapst Wtw. 1565) Gießen. Eine geräumige Scheuer ist zu vermielhen bei Will). Sch in all. Vermischte Nachrichten. 1540) Ein Nordisches Handlungshaus sucht gegen eine Provision von 33 Procent, rechtliche und solide Personen, welche auSgebreilele Bekanntschaft besitzen, und die sich mit dem Verkaufe eines selbst in den kleinsten Ortschaften gangbaren Artikels beschäftigen wollen. Reflectirende belieben ihre Adresse mit genauer Angabe des Wohnortes unter G. U. an die Expedition dieses Blattes franco abzurichten. 1677) Gießen. ’0r. Bürgergesellschaft. Die auf den 1. September bestimmte Tanzunterhaltung im Buschischen Garten kann eingetretener Hindernisse wegen nicht an diesem Tage abgehalten werden und findet dieselbe Sonntag den 7. September daselbst statt, was den Mitgliedern der Biirgergesell- schaft hiermit zur Nachricht bekannt' gemacht wird. Gießen den 29. August 1851. Namens des Vorstandes, I. V. d. Präs. Pfeil. 1642) Frankfurt a. M. Unterzeichneter besorgt commissionsweise den Verkauf von allen Sorten M M W ch - W a a t e 31 und sonstigen Artikeln und gibt auf Verlangen Vorschüsse auf die zu diesem Zwecke bei ihm niedergelegten Maaren. Carl Ludwig Funck in Frankfurt a. M. 1670) Gießen. Die Unterzeichnete benachrichtigt ihre geehrten Kunden, daß sie daö Puhgeschäft wie früher fortfübrt, und bittet, alle Bestellungen an sie in der Thorschrciberei am Wallthor abzugeben. Auguste Hopfner, geb. Soldan. 1665) Gießen. Am Montag den 25. d. M., Nachmittags, ist ein 5 Monate alter Hühnerhund, weiblichen Geschlechts, getiegerl, mit braunem Kopf, braunem Behang und einem braunen Flecken auf der Ruthe, entkommen. Wer zu dessen Herbeischaffung beiträgt, erhält eine Belohnung. 1667) Gießen. Die Feuerversichernngs - Gesellschaft Colonia, welche nach der Gr. Hess. Verordnung vom 26. November 1847 für ein inländisches Institut erklärt wurde, übernimmt fortwährend Versicherungen auf bewegliche Gegenstände jeder Art gegen mäßiae feste Prämien. v b Der Unterzeichnete Agent, bei welchem Prospectus und Formulare zu Versicherungs-Anträgen un- entgeldlich zu erhalten sind, ist jederzeit bereit, Versicherungen zu vermitteln und die darauf beuialicben Aufschlüsse und Anleitungen bereitwilligst zu ertheilen. 5 9 Gießen, im August 1851. August Hoffmann, Agent der Colonia. 547 167i> Regelmäßige Postschifffahrt zwischen AATWERPEA und IEW-TORK. Abfahrt am 1 und 15. jeden Monats. Am 15. September: Peter Hattrik, Capitain Rockwell nach New-Jork, am 1. October: Emblem, Capitain Drinkwater nach New-Jork, am 15. October: Elisabeth Denniffon, Capitain Carpenter, nach New-Jork, am 25. September: Seth Sprague, Capitain Wadsworth nach New-Orleans. Die Schiffe dieser Linie sind alle als vorzügliche schnellsegelnde amerikanische Dreimaster bekannt. Die Reise von den Rheinstationen bis nach Antwerpen geschieht unter Begleitung eines eigens dazu angestellten zuverlässigen Conducieurs. Nähere Auskunft über Preise und Bedingungen ertheilen: Dr. Gr. Strecker Ant. Jos. Bilein Jos. Stock in Mainz. in Bingen. in Creuznach. Strecker, Klein <§* Stock in Antwerpen. Herr J. 61. Appel in Gießen. Herr Gemeinde-Einnehmer Schäfer in Grünberg. Auf das Vorstehende uns beziehend, bemerken wir, daß wir den gesetzlichen Bestimmungen nachgekommen und nunmehr ermächtigt sind, Uebcrfahrlsverträge abzuschließen. I. G. Appel in Gießen. Gemeinde-Einnehmer Schäfer in Grünberg. 162t) Gießen. Abendunterhattnng der Fortbildungsschule. Sonntag den 7. September findet eine declamatorische Abendunterhaltung der Fortbildungsschule im Saale des Prinzen Carl statt, wozu alle Freunde und Gönner der Anstalt höflichst eingeladen werden. Einlaßkarten werden zu dem Preise von 18 fr. von den Hrn. I. Kunz u. Chr. Müller (bei Schuhmacher Flett in der Neustadt) und der Expedition des Hessischen Zuschauers ausgegeben. Nach den deklamatorischen Vorträgen folgt eine Tanzbelustigung. — Der Mehrerlös ist für eine bedrängte Familie bestimmt. 1611) Eisenach. Seit Kurzem ist Eisenach nicht blos durch die Main-Weser-Bahn, sondern auch durch die Hessisch-Westphälische über Warburg, Paderborn und Hamm mit dem ganzen Rhein und Westphalen direct verbunden. Für dahin gehende sowohl, als daher kommende, nach dem benachbarten Hessen, den sächsischen Herzogthümern, Bayern u. s. w. bestimmte Güter bietet jetzt unser Platz bisher nicht gekannte Vortheile, die wir durch billige Frachten noch vermehren werden. Am Bahnhofe selbst haben wir hinreichende Räume. Wir erlauben uns, unsere Freunde hierauf aufmerksam zu machen und ihrem Andenken uns zu empfehlen. Eisenach im August 1851. ÜOSXtoh C’Oiiip. 1408) Gießen. Der Unterzeichnete benachrichtigt seine verehrten Kunden, sowie Blumen- und Gartenfreunde, daß er Anfangs September d. I. dahier wieder ankommen und deren schätzbare Aufträge selbst persönlich entgegennehmen wird. Er glaubt jedoch wiederholt darauf aufmerksam machen zu muffen, daß sich bisher Samenhändler erlaubt haben, Blumenfreunde zu täuschen und unter seinem Namen Sämereien und Blumenzwiebeln:c. zu verkaufen. Gießen im Juli 1851. Christian Haubensack aus Gönningen. 1643) Gießen. In eine hiesige stille Haushaltung wird ein braves Mädchen für die Küche oder auch bei Kinder in Dienst gesucht. Näheres bei der Erped. d. BlttS. 1660) Oppenrod. Aufgepaßt! In Nr. 64 dieses BlatteS forderte ich meinen Freund, den Ortseinnehmer und verpflichteten Feld« und Forstaufseher Friedrich Balser von Oppenrod auf, daß er sich gegen mich rechtfertigen solle, da er es aber bis heute noch nicht gethan, so erkläre ich ihn hiermit so lange für einen pflichtvergeßenen, die obige Stelle unfähig zu begleitenden schlechten Menschen. Oppenrod den 27. August 1851. Jacob Reh II. 1613) Gießen. Ein ordentliches Mädchen wird in einen Laufdienst gesucht. DaS Nähere in der Erped. d. BlttS. 548 Nachricht und Pitte. Men Freunden und Freundinnen der Rettungs-Anstalt für sittlich verwahrloste Kinder (1592) Viktualienpreife. -S e- Brodtaxe. © ft.'Vf. per Pfund Vf. fr, fr. fr. Vf- Vf. fr. Vf- fr. Vf- fr. Vf- fr. Vf. fr. Vf. 2 2 besteh. 11 2. 2 zKorn- 11 2 12 L. 8. O 11 Q 13 L. 2 12 8, 6 5 S Marktpreise. fr. fr. fr. Vf. Vf. Vf. fr. Vf- Vf. fr. 1 16 Fruchtpreise. Frucht- a tung. Pf. fr. fr. 45 Aiegen I «Nrunoerg 28. August. I 23. August. Walzen Jtorn . Gerste Hafer. Erbsen Linsen 5 5 200 190 170 13 14 £ Walzen- und Kornmehl besteh. 11 8 7 6 10 8 9 7 6 4 14 14 3 5 1 11 8 7 5 9 8 5 11 S H 112 14 12 20 15 15 16 16 6 14 15 4 4 3 O Maas Milch .... Pfund Butter . . , auch . , Handfäse .... Eier Pfund Waizenmehl . . „ Geschw. Vorschuß 5 11 18;- 14 — 14 — 18 — 16 — gemischtes Brd.aus Frucht- und Viktualien preise Für 1 fr. Wafferweck. » 1 fr. Milchbrod . Ochsensteifch Kuhflelsch . Rindfleisch . Kalbfleisch • Schweinefl. . Hammelfl. . Schaaffl. . . Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . Schwarten,.. Blutwurst . geräuch. Sfleck Schinken . . Dörrfleisch . Rindsfett . | Hammelsfett i Schweineschmalz, ausgelassenes . dgt., unauSgel.I ^UnNMebl 18- 16- M fl. 2 j ,t ordinäres Brod aus NB. Di« Zugaben »um Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und »war auf 10 Vfd nicht m-br «1» P'und -c. nach Hoportlon, weiches auf 1 Pfd. nicht völlig S Loth -uSmacht. Kövf-, Füße, s/raub wieau£ bi" «an? bYuthen «nu genteßbaren Stücke vom halt sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. ' 8“n’ vlutl9Cn unl’ nicht 6 11 7. 6 5 ju Kloster Arnsburg diene zur Nachricht, daß den 8. October d. I. die Jahresfeier statifinden wird Da bisher allrahrlich mit dieser Feier em Berkaus von Hanvardeiien zum Besten der Anstalt verbunden war, so soll auch diesmal wieder den Freunden dieser Sache Gelegenheit gegeben werden, ihre Liebe thatlg zu beweisen. Die Unterzeichneten nehmen Gaben mit Dank enlgegen A"' ^^ier in Lich; Bichmann, Pfarrer in Lich; Deichert, Pfarrer in Grüningen; Schmidt, Kaufmann in Frankfurt a. M.; Schick, Pfarrer in Laubach; Schäfer, Vorsteher der Blindes Anstalt m Friedberg; Schwarz, Kaufmann in Echzell; Uhrig, Pfarrer in Pohlgöns. 8 7 2 6' — 10- 8 — c's ~s o fr.lvf- aaca 11 — 8 2 8 — 7 2 10 2 8 — — — 12 — 8 14 — 16 — 14 — 20 — 13 — 13 — 20 — 20 — 20 17 — I Lich 1 18. August. i Friedberg 1 20. August. Mainz [ 14. August. Marburg Wetzlar 23. August. Scheffel 1 t e r. Mött Pf. fl. fr. Pf. fl. fr. Pf. JU fr. fl. fr. fl- 200 » — —— 9 50 200 9 i 28 — — 3 53 I — 190 8 — 7 30 200 7 4 — -__ 3 26 i — 170 6 —• — 5 200 5 10 — — 2 31 ; 2 120 4 —. — 4 — 200 4 27 — .— 1 45 — — — — — — — — — — — .— 1 — — — — — — ! — — — — — Pf. fl. 200 9 200 8 170 6 — 4 — — — — (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .HL 70 des Anzeigeblattes. Vermischte Nachrichten. 1668) Gießen. Am verfloffenen Markt sind zwei weiße junge Schweinchen, ungefähr '/» Jahr alt, entlaufen. Dieselben sind auf dem Rücken blau und am rechten Schenkel mit Wagenschmiere gezeichnet; sodann waren am Halse die Borsten weggeschnitten. Das eine ist ein Mutter-, das andere ein Bickschwein. Wer dieselben in Verwahrung ge- nonimen und sofort auf Gr. Bürgermeisterei in Trais a. d. Lda. zur Anzeige bringt, erhält eine gute Belohnung. « 1673) Gießen. Viele Leute sind durch I H andere zu der irrigen Meinung gebracht, als H H sei das Geschäft der Regenschirm-Fabrikation tz * nur von meiner seeligen Frau betrieben und & t durch den leider zu frühe erfolgten Tod nun s e gänzlich aufgegeben worden. Um diesem Irr- d H thum fernerhin vorzubeugen, bemerke ich hier- M § mit ergebenst, daß dieses Geschäft vor wie H K nach fortbetrieben wird und alles mir anver- Z » traut werdende wie seither aufs Billigste und K * Geschmackvollste bearbeitet wird. T I 3oh. Ehr. Eiff, | H Sonnen- und Regeuschirmmacher. D 1666) Wieseck. Kirchweihfest in Wieseck. Dasselbe findet Sonntag den 31. August und Montag den 1. September l. I statt, wozu höflichst einladen Karl Kliebe. Heinrich Schiesser. 1647) Gießen. In einer Colonial- und Manu- sactur - Waarenhandlung dahier wird ein junger Mensch aus einer anständigen und gebildeten Familie als Lehrling gesucht, und kann derselbe sogleich eintreten. Es wird sehr auf Freundlichkeit, Fleiß und ein gefälliges Betragen refleclirt und kann hiergegen derselbe auf gute Behandlung rechnen. Das Nähere bei der Erped. d. Bltts. 1655) Gießen. Ein Bursche, welcher seither rigen guten Lebenswandel nachweisen kann und mit Pferden umzugehen versteht, kann sogleich als Mühlknecht bei uns in Dienst treten. Gießen den 26. August 1851. Franz Peppler u. Comp. 1678) Gießen. Es ist eine Lehrlingsstelle bei einem Buchbinder offen. Wo? sagt die Erped. d. Blatts._______________________________________________ Gießen. Die Schühen-Compaguie der Bürger- wehr hat vom 31. August bis incl. 6. Septeniber d. I. die Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdienst. Das Ober-Commando der Bürgerwehr. Fresenius. (1672) Gold- u. Silber-Cours vom 28. Ang. 1851. Gold. Pistolen Pr. Friedrichsd’or Holl. 10 fl. Stücke Rand-Ducaten 20 Francs-Stücke ........ Engi. Souverains Gold al Marco fl. | kr. 9 36 9 58$ 9 48 5 36 9 29 11 52 377 — Silber. fl. 1 kr. Laubth., ganze •......... Prduss. Thaler .......... 5 Frankenthaler ......... Hochhaltig Silber......... Gering und mittelhaltig....... 1 45$ 2 211 24 31 Disconto 2 Geld. 1 Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 31. August. Franz Lampus in der Löwengaffa. Balthasar Noll in der Neustadt. Wilhelm Schäfer am Rathhaus. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 31. August. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Hospital- Gottesdienst. Um halb 11 Uhr: Freiprediger Balser. Kopulirte. Den 24. August. Christoph Kern, Bürger und Schlosser in der Eiscnbahnwerkstätte dahier; und Marie Elisabethe Hepd von Daubringen. Denselben. Johann Wilhelm Weber, Bürger dahier und Schlosser, gegenwärtig zu Offenbach wohnend, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schreinermeisters, Johannes Weber, ehelicher Sohn; und Susanne Katharine Job, des Bürgers und Weingärtners, Johann Jacob Job zu Heidelberg, eheliche Tochter. Den 27. August. Christian Graf, Bürger und Uhrmacher dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Uhrmacher«, Friedrich Christian Graf, ehelicher Sohn; und Marie Elisabethe Antonie Ernestine Johannette Hamel, des verstorbenen hiesigen Bürgers »nd Leinewebermeisters, Wilhelm Peter Hamel, eheliche Tochter. G et aufte. Den 2 3. August. Dem Bürger und Schneidermeister, Ludwig Pimper, ein Sohn, Karl Heinrich, geboren den 24. Juli. Den 2 4. August. Dem Bürger und Latcrnenwärter, Philipp Schnccko, eine Tochter, Marie Georgine, geboren den 11. August. Denselben. Dem Bürger und Kutscher, Heinrich Schmall, eine Tochter, Marie Auguste, geboren den 11. Juli. Denselben. Dem Bürger und Schreiner, Wilhelm Weber, ein Sohn, Wilhelm, geboren den 8. August. 550 Angekommene und eZgereiste Fremden vom .26. bis 28. August 1851. 3)ruif und Verlag der G. D. Brühl' schen Buch- und Steindruckerei. Beerdigte. _ . Den 23. August. Ein noch ungetanster ehelicher Sohn des Burgers, Küfermeisters und Wirths, Friedrich Zmßer, alt 1 T., gestorben den 22. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche be- sorgt Kirchenrath Dr. Engel. mÄ ^Eudcnten v. Heidelberg; Hr. Strauß, Pfarrer v. p.r Salm er, Fabrikant v. Petersburg; Hr. Rausch Spediteur v Großeichen; Hr. Urff, Conditor v. Bockenheun; Hr. Moleschott, Student v. Nordhausen', Hr. Mcprr, Mr. med. v. Neustadt; Madame Manner v. Leipzig; kl 8VDr- ior- 0 Säule; Hrn. Gewerbschüler Lappen- dach, Brod u. Hartmann v. Chemnitz; Hr. Godet, Neao- clant r. Neufchatel; Hr. Rabe, Bürgermeister v. Rennerte- hauscn; Hr. rn Ranvitzky, General v. Moskau; Hrn. Kaust. Schwabe v. Nordheim, Holzapfel v. Homberg, Rauenhown m „ ontti^er8' ^er^er Mannheim, Henuerichs v. Halle, Brandcnburg Selk ». Berlin, Schürlein v. Fritzlar, Schuler v. Cassel u. Schuler v. Stettin. Am Darmstädter Haus: Hrn. Kaufleute Blumenthal v. Niederkleen, Seibert v. Alsfeld, Homberg ». Seligenstadt, Muller v. Znhalde, Hehr v. Vilbel, Koch v. Arheilgen, Gert! v. Bingenheim, Mühlhausen v. Mühlhausen u. Merkinur v. Hanau; Hrn. Lehrer Kaiser v. Böhl u. Prinz v. Niederwollstadt; Hr. Graf, Bierbrauer v. Benndorf; Hr. Möhl, Fabrikant » Lauterbach; Hr. Stelzen, Sattlerm. v. Ilbenstadt; Hr. Vollmann, Gastwirth v. Echzell; Hr Giescr, Student v. Halle; Hrn. Oeconomen Bös v. Bleidcnroth u Leng v. Lidenbach; Hrn. Handelsl. Lion v. Frohnhausen, Engel u. Rumpf v. Remberg, Müller v. Vorstadt, Rahn v. Hal- sssshbrg u. Schiff v. Erlebach; Hrn. Oeconomen Lepper v. Celle, Aling v. Ulrichstein u. Zettler v Mengedorf- Hr. Schmidt, Student v. Ortenberg; Hr. Holzmann, Privatm V. Lohr; Hrn. Fabrikanten Binzel u. Heß v. Weilburg- Hr. Grünewald, Steuererheber v. Seligenstadt; Hr. Hedach, Dr med v. Mannheim ; Hr. Schäfer, Hopfenhändler v Frank, furl; Hr. Rothenstein, Spediteur v. Halle; Hrn. Fabrikanten Schmrtt u. Kunz v. Offenbach; Hrn. Reisende Engel u Schmitt v. Friedberg; Hr. Rothenhausen, Buchb. v. Neu- stadt; Hrn. Geschäftsl. Steinmeier v. Mähringen, Bickler v. Aschaffenburg, Zäuner v. Bottenhorn, Biehner v. Bieden. köpf u. Schenk v. Gladenbach. In der Sonne: Hrn. Handelsl. Bcnderod v. Ober- ramstadt, Rösser v. Altleiningen, Löwenstein v. Germers- hausen u. Weigand v. Leidenbach; Hr. Gimbel, Musikus v. ra ®^?6u8, Nagelschm. v. Niederscheld; Hr. Koch, Geschaflsm. v. Gerstenhansen; Hr. Sternberg, Oeconom». Weillerts; Hr. Baffes, Pferdehändler v. Wallcröhausen. In den Privathäusern. Bei«eHrn. Hofg -Adv. Briel: Hr. Mauqin nebst Familie, Kaufmann v. Paris. - Bei Hrn. Professor Dr. Heyer: $>t. Dr. Vonhausen v. Bonn. — Bei Hrn. L-G.-Actuar Eu- ler: Fraul. Reh v. Frankfurt. — Bei Fr. B. Loos Wittwer Hr. Murg v. Kitzingen. — Bei Hrn. Gymn.-Lehrer Dr. Drescher: Hr. Saufnt. Röhrig v. Oberstun. — Bei Hrn. Landrichter Ploch. Fr. Comm-Rath Baer v München. —. Bei Hrn. Hofger.-Rath Buff: Fr. Dr. Schäfer mit Familie u. Dienerschaft und Fräul. Richter v. Affenheim — Bei Hrn. Schneiderm. Srmon: Jungf. Walter v. Hirschhorn. — Bei Hrn. Barbier Haffenteufel: Hrn. Kaufl. Morich v. Schwein, furt u. Wepprecht v. Gießen. — Bei Hrn. Stadtr. Muhl: Fr. Oberförster Hergert v. Wallau. — Bei Hrn Schnei- derm. Habenicht: Hr. Peppler, Privatm. v, Altenstadt. 21 •'8Dem Bürger und Jagdaufseher, F?augufi. rd r' "n @°^n' ^b'lipp Christian, geboren den „ . Den 26. August. Dem Bürger und Meßgermeistcr, ^/boren den^2. ^Aug^ss"' Wilhelm Rudolph, 3 n den Gasthäusern. >in Rappen: Hrn. Sind. v. Dömmering v. Berlin, Roder aus Norwegen, Seebast v. Wolfenbüttel, Fuchs v. Erkelenz, Schäker v. Göttingen u. Piquarbion von Leipzig; Hr. Kuhlwein, Fabrikant v. Berlin; Hr. Heego, reisger.- Rath v. Reichenbach; Hr. Lander, Lehrer ». Eisenberg; ' dame Rothschild v. Vöhl; Hrn. Partikuliers;:)öhmer . Oldenburg, Laviers u. d'Olioiere v. Paris u. Raßmann . Berlin; Hrn. Kaufl. Faist u. Sternberg v. Frankfurt, Lchlä- cher v. Bremen, Kaiser ». Mainz, Köhler v. Osnabrück, Weichmann v. Rothenburg, Heba v. Berlin, Höchster, Roth- meier, Collin. u. Bergmann v. Frankfurt, Sparcnbcrg v. Meschede, Fuhloft v Rödelheim, Jung v. Oüdesheim, Gcith v. Stlittgart, Bächler v. Kaufbeuern, Nußbaum v. Ni.der- Ulm, Schilling v. Fulda, Bauer von Jena, Rohrkarst u. Bartholt v. Cöln, Baill v. Coblenz, Wagenfeld v. >anau, Knippstatt v. Bremen, Schweitzer v. Hadamar u. Linnont v. Aachen; Hr. Pigano, Rentier v. Ameringen; Hr. Follwart, Maler v. Frankfurt; Hr. Wißler, Hofmusikus' v. Weimar; Hr. Hartmann, Fabrikant v. Hanau; Hr. Häüel nebst Frau Finanz-Direct. v. Altenburg; Hr. Maenopel mit Familie Rendant v. Hamburg; Fräul. Fay v. Aschaffenburg; Hr. Op- Mof, Procurator v. Aachen; Hr. Ludwig, Prorektor v Wurzburg; Madame Schweig von Dresden; Hr. Besser' Kreisrichter v. Heise; Hr. Wüst v. Lich; Hr. Appel u Oe- MarburgN^men Neukirchen; Hr. Spamer, Gastwirth v. Im Sinhorii: Hrn. Kaufl. Waldschmitt v. Wetzlar, Muller v. Freyburg, Goffi v. Großenlinden, Rembach v Homberg, Bcmper, Frank, Hollerbach Wepdt u. Steu7rna- gel v. Frankfurt, Meyer von Langgöns, Fulda v. Coblenz, Flenn v. Bonn, Benzler v. Mainz, Mohr v. Cöln, MöbuS a3tcnte »• Rordhausen, Semmer v. Offenburg, Mehl v. Düsseldorf, Meyer v. Mainz, Goldschmidt » Aschaffenburg, Ludmann v. Coblenz u. Bauer v. Cöln; Hr Sar- dollo, Professor v. Nanci; Madame Glattner ». Bern- Hr Schleicher, Hauptm. v. Posen; Hr. Sweine, Capitain »' London; Hr. v. Simenzky, Gutsbesitzer v. Petersburg- Hr Schiffmann, Fabrikant v. Crefeld; Hr. Blumenthal, Pferds Wandler v. Frankfurt; Hr. Bauer, Partikulier v. Weimar- Hr. Welßenborn, Oeconom v. Niederwöllstadt; Hr. Baron v. Bergen, Banquier v. Berlin; Hr. Graf v. Deacn mit grau u. Dicncrsch., Kammerherr v. Prag-, Hr. ». Feder, Student v. Werthheim; Hr. v. Bellersdorf, Gutsbesitzer v. Hannover; Hr. Braun, Partikulier v. Heidelberg; Hr.Gärt- ner, Fabrikant ». Elberfeld; Hr. Seilberger, Rentier v. Dresden; Hr. Kaiser, Geh. Rath v. München; Hr. v. Stropp, Geh Rath v. Berlin; Mad. Schüd v. Paris; Hr. v. Tri- petril, Banqmer v. Wien; Hr. ». Heidwolf, Dircctor v. Marburg ; Hr. PeterS, Part. v. Dresden; Hr. Oalvert, Propnetarr v. Paris; Hr. Potthof, Dr. Chem v. Halle. Im Prinz Carl: Hr. Gregorius, Reg.-Rath v. Frank- fllds a. d. O.; Hr. Wurzer, Amtmann v. Brcttcnrod- Hr Münster. Postpraktikant v. Grebenstein; Hrn HandelSleute Stern v. Mainz u. Loser v. Steinfurth; Hrn. Oeconomen Pauly, Kaicher u. Ballin v. Heldenbergen; Hr. Strievecke Forstcandidat » Arolsen; Hr. Reuter, Oecon. ». Hr- Schneider, Privatm. v. Gladenbach; Hr. Trapp u. Hart-