HlMDMzW der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. Jli 96. Sonnabend den 29. November 1851t Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch unv Ionnaben«. — Dreis des Jahrgangs für Einheimische l il. 30ft., für Auswärtige in.l, Postaufschlag 1 K. 42 ft. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. Zn Gießen bei der Erred. fkanileiberg Lit. B. Nr. 1.) — ÄinruckungSgebühr für die gespaltene EorbuSzeile 2 fr., Anzeigen au) verschiedenen Schriften die geshalteae Zeile 3 fr. Amtlicher Theil. Polizeiliche Bekanntmachung. Z u g e l a u s e u c r Hund. Ein großer schwarzer, braun gezeichneter, Dachsbuud mit einem messingenen Halsband ist zugelaufen und dabier in Verwahrung genommen worden. — Der Eigmihümer kann denselben auf dem Gr. Polizei- büreau dahier in Empfang nehmen. Gießen am 27. November 1851. Der Großh. Polizei-Commissär L. Nover. Gerichtliche und Privat-Vekauntmachnrrgen. Edictalladungen. 2305) Gießen. Gläubiger-Aufforderung. Forderungen an den nach Amerika ausgewanderten Georg Opper von Mendorf an der Lda. sind im Termin Freitag den 12. Deccmber d. I., Vormittags 9 Uhr, sogewiß dahier anzuzeigen, widrigenfalls sie bei der Ordnung seines Schuldenwesens keine Berücksichtigung finden werden. Gießen am 21. November 1851. ®n Hess. Landgericht Heyer. 2230) Gießen. Forderungen an den Nachlaß deS Bauaufsehers Friedrich Anton Petri von Gießen sind im Termin den 2. December l. I., Vormittags 9 Uhr, auzumelden, widrigenfalls sie bei der Erbvertbeilung unberücksichtigt bleiben. Gießen am 12. November 1851. Gr. Hess. Stadtgericht das. M u h I. Bot t. Besondere Bekanntmachungen. 2250) Gießen. Xie auf Martini fällig gewesenen Gelder: 1) Trieb- und Wiesenviertel-Zinsen, 2) Pachtgeld von verliehenem Waldgelände im Districl Heegftranch, Mühlkopf und Erlen- wäldchen, 3) Grummetgrasgelder von den städtischen Wiesen und Wiesenvierteln, und 4) Pachtgelder von verliehenen städtischen Grundstücken, sind binnen 10 Tagen bei Vermeidung gesetzlichen Zwangs an die Stadtkasse zu bezahlen. Gießen am 20. November 1851. Der Stadt-Einnehmer __' Enders. 2270) Gießen. Der Pfandschein Nr. 27627 ist angeblich verloren worden. Da nun der Verpfänder das Pfand einlösen will, so werden Diejenigen, welche Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgefordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier anzuzeigen, gegenfalls das Pfand ohne Weiteres verabfolgt werden wird. Gießen den 25, November 1851. Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil. 726 22-2) Gießen. Zn Folge weiter erhaltener Weisung Gr. Hess. Regierungs-Commission sind nunmehr die Ziele der Gewehrgeldcr dahin bestimmt worden, daß das 2. Ziel aus den Monat September, das 3. aus den Monat October und sofort erhoben werden soll. Hiernach ist also das 3., 4. und ä. Ziel nicht Ende October, wie es m niemer Aufforderung mw 16. v. Mis. heißt, sondern erst Ende d. I. an die Stadtkasse zu berichtigen; wobei es sich aber von selbst versteht, daß es Jedem sreisteht monatlich 30 kr. zu bezahlen, und daß gegen Diejenigen, welche bis dahin mit einem der 3 Ziele noch tm Rückstände sind, das gesetzliche Zwangsverfahren angewendet werden wird und muß. Gießen am 17. November 1851. Der Stadt-L.nnehmer p Enders. 1561) Gießen. Main-Weser-Eisenbahu. Section Gießen. Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäftigung erhalten. Gießen, am 12. August 1851. Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur Eickemeyer. Versteigerungen. 2275) Gießen. Die Versteigerung von Wegbauarbeiten bei der Stadt Gießen. Montag den 1. December 1851, deö Vormittags 9 Uhr, sogen auf dem Rathhause dahier die Arbeiten zur Chaussirung des Leihgefterner Wegö, bestehend: 1) in Planirarbeit, veranschl. zu 280 fi., 2) „ Steinbrechen, „ „ 301 „ 3) „ Steinfahren, „ „ 860 „ 4) n Sandfahren, „ „ 56 „ 5) in Setzen und Messen von Steinen u. Sand, veranschl. zu 48 /< st-, 6) in Pflasterarbeit, „ „ 250 fl., 7) „ Chaussirarbeit, „ „ 588 „ an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen den 24. November 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber.__ 2308) Gießen. Verfteigerting von Mauerstemcu. Montag den 1. December, Nachmittags 1 Uhr, wll vor dem Neustädter Thore eine an der Lahn lagernde Parthie Mauersteine öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 28. November 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 2906) Gießen. Ta ich Willens bin, meine sämmtlichen nachverzeichneten Immobilien einer freiwilligen Versteigerung auSzusetzen, so lade ich Steigliebhaber hierzu ein, sich Montag den 8. December d. 3 , Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause einzufinden, wo die näheren Bedingungen alSdann eröffnet werden sollen. Flur lüKlstr. u. 740 13 Hofraithe auf der Mäusburg, y 7 Hofraum, Stall daselbst, y24 336 Acker am kleinen Grasweg, 5 248 Acker auf dem Aulweg, 2,/i60bi6i62 546 Gärten vor dem Neuenweger Thor, 2»/ 444 Acker am Sandkauterweg, 352 Acker daselbst, =9/ u, 17 487 Acker auf der Weißerde, so/'6 1660 Acker unlerm LeihgcsternerWeg, »2/ n 1125 Acker und Wiese am Sand- /27 lauter Weg, 32/ 411 Wiese am Heegstrauch, «/’ ». 3go 330 Garten am Sandfeld. Gießen den 10. November 1851. Ludwig Conrad Sack. 2307) Gießen. Die im hiesigen Anzeigeblatt vom 26. d. Mis. unter Nr. 2274 angekündigte Versteigerung zweier Güterstücke des Kreisboten Peter lieber wird hiermit widerrufen. Gießen den 27. November 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferb er. 2299) Gießen. In dem Hause deö Metzger Melchior Lampus Wittwe in der Neustadt soll Dienstag den 2. December, 4 Nachmittags 2 Uhr, sämmtliches Metzgergeschirr, sowie ein Wagen mit eisernen Achsen, Tische, zwei grotze kupferne Topfe, zwei Waagen und sonstige HauSgerarhschaften, versteigert werden. ___________ 2207) Gießen. Montag den 1. December 18al, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die dem verstorbc- neu 3. B. Weidig, G. M. S. dahier zilgehorende» Immobilien einer Versteigerung auögesetzt werden, 727 wozu man Steigliebhaber einladet und alsdann denselben die Verkaufsbedingungen bekannt gemacht werden. Flur mKlftr. . y34a 24 Hofraum, Scheuer mit Stall in der Caplansgassc, 1/ g Hofraithe, Wohnhaus auf dem Kreuz, ’/ 24a 22 Hofraum, Scheuer in der Katharinengasse, 2%ia)u* ( 1507 Acker auf der Weißerde in den 92 os i Gärten. 93 /99 * Gießen den 11. November 1851. • C. Weidig. FeilgeboteN. 2293) Gießen. Mein Leinen- und Gebitden- Lager mit vielen und vorzüglichen Gegenständen diesjähriger Sommerbleiche vervollständigt, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. , „ , Als besonders schön und preiswürdig empfehle ich 6/4 breite Bielefelder Leinwand, % und 6|/4 breite Böhmische und Schlesische Hanfleinen, ohne Beimischung von Banmwolle und Hessische Hausmachcrlcinen, Bielefelder Damast- und Drell - Taselgedecken, mit und ohne Servietten, Schlesische und Schlitzer Tischtücher, abgepaßte, und Tischtücherzeuge, Schlitzer Hausmacher Handtücherzeuge in Drell und Küchensorte, Bielefelder Frauen-Ta- schentücher und Thee-Servietten. Auch empfehle ich eine schöne Auswahl in ungebleicht ten Hausmacher-L einen, Feder-Leinen, und Bett - Trillcn, Wattir - Leinen, Schock- und Pack-Leinen. L. I a h r e i s am Marktplatz, Lil. B. Nr. 24. 2301) Gießen. Ein Schlitten, Wirthstische, Beitladeu, Bänke, Federbetten und dergleichen, sind billig zu verkaufen bei H. Herrmann. 2300) Gießen. Feines Schwung- und Vorschußmehl empfiehlt Carl Steinberger in dec Löwengasse. 2278) Gießen. Zu bedeutend herabgesetzten Preisen! Doppelte Wolleu-Shawls früher 9, 12 und 14 st, jetzt 6—8 und 10 st; Acht ostindische Foultards früher 2 fl. 42 fr., 3 st u. 3 fl. 30 fr, jetzt 2 st, 2 fl. 20 fr. und 2 fl. 42 fr. Westen zu 30, 40 und 50 fr., feinste 1 fl. ächt Französische Caitune, früher 24 fr. jetzt 18, aus den besten deutschen Fabriken, neuste Muster zu 12—15 fr. rc. re. bei Heinrich Ferber. 2296) Gießen. Fertige und angefangene Stickereien in neuer Auswahl und zu sehr Willigen Preisen; ferner ächten französischen Kleiderund Möbel-Cattun, Sammet, Plüsch, gewirkte Damen- und Reisetaschen, Leinen- uud Battist-Taschentücher empfiehlt zu her- abgesetzten Preisen M. Heß. 2294) Gießen. Alle Sorten weiße und farbige Bettdecken, Bügelteppiche, Pferdedecken und Fußteppichzeng empfiehlt L. Iah reis. 2302) Gießen. Auffallend billig! Eine Parthie Thibet, das vollständige Kleid 4 fl. 30 fr., Lamas, die Elle 12 fr., alle Farben Lustre, die Elle 22 fr., Mousseline de Laine, die Elle 13 fr., schwere Banmwollzsuge, die Elle 10 fr., Gedrucktzeuge, die Elle 9 fr., Shirtittg, die Elle 8 fr., große Shawls, ä 2 fl. 12 fr., Doppel-Shawls, ä 5 fl. 45 fr., seidene Foullards, ä 1 fl. rc. empfiehlt Salomon Heichelheim, Walltborstraße, neben dem Darmstädter HauS. 2304) Gießen. KLmder-SpieZWsMren in allen Gattungen und großer Auswahl, sowie meine Zinn- und Galanterie-Waaren, bringe ich einem verehrlichen Publikum auf bevorstehende Weihnachten in empfehlende Erinnerung. I. H. Fuhr, Zinngießer. 2295) Gießen. Bon gebleichtem H a n f - tuch, welches sich vermöge seiner eigenthüm- lichen Haltbarkeit ganz besonders zn Kücheirund Werkstätten-Handtücher eignet, weil es ein längeres Liegen im feuchten und naffcu Zustande viel besser als F l ä ch s c n - T u ch verträgt, habe ich wieder neue Sendung erhalten. L. Iah reis. 2280) Gießen. Ausverkauf von Kinder- Spielwaaren unter dem Fabrikpreise. Carl Frech. 728 2117) Gießen. Persisches -. MsekteN tödteNdes PÄver» Diefts Pulver von einer in Persien wildwachsenden Pflanze, verlilgt Flöhe, Wanzen, Muse, Schaben, Ameisen, Motten, Fliegen, und alle dergleichen Insekten. Man streut davon einige Prisen gegen Wanzen und Flöhe theilS in die Ritzen der Bettstellen, theils mif die Betttücher vor dem Schlafengehen; gegen Fliegen auf die Fensterrahmen. Besonders anwendbar ist das Pulver auch zur Erhaltung der Kleider und Pelze durch Einstreuung gegen Schaben oder Motten Aus der Reise ist es für fremde Betten besonders nützlich. Allen übrigen Thieren ist es unschädlich. Zu haben bei W. Z u r b u ch. 2305) Gießen. Mein Lager von Nielefewer-, Schlesischer- und Hmrs- nracher - Leinen, Tafel-Gedecken und Servietten, Tisch- und Handtncher-Gebilde, Bettzeuge, Barchente, Zwilliche, leinene Foullavds, weiße und farbige Sacktücher, von 7„ bis % Größe, ist stets aufö Reichhaltigste assortirt und empfehle ich obige Artikel besonders zu bevorstehenden Weihnachten. Julius Wallach. 2118) Gießen. Brustreiz Krankheiten Um die Brust- Z (Aoldene v krankheiten, als: Schnupfen, Husten, Katarrh, Engbrüstigkeit, Keuch- Silberne Z Medaille» husten, Heiserkeit, gänzlich zu heilen, giebt es nichts Wirksameres und Medaille 5 **-8a/,r=; & Besseres, als die Pate pectorale von George, Apotheker zu Epinal die nun eiuaetretene ungünstige Witterung die Aufnahme sehr erschwert wird, so empfiehlt Ä SM VL.« Sä tStejsr.sM1 wwä: den, gcs.llt ein Bild n® , ) )- g(. . mehrerer Bilder bei einer und derselben Aufnahme kostet L JÄ5Ä Ä ** •*. da ich es als Nebengeschäfi betreibe. (Seiler, wohnhaft bei Hrn. Strack. '•■Tfc S 8583, - Hr. ®8. fein,. Schirm,,, 9tr. 8»l ÄÄX, - Frl. M». R,. 12412, Krons»,- "ÄT» *» WU - fr. M M. in UM d ? a, Nr. 12404, Haarbürste. — Frau!. Zughard, Nr. 6120, Haarol.— Hr. Schneid. Fuller, Nr. 12419, Haarbürste. — Hr. Forstmstr Heyer, Nr. 12427, Porternonnar , Nr. 12423, Cosmctiaue und Nr. 8586, Notizbuch. - Hr. H«nr. Klos 11. tn Nr. 8742, XU - Frl. Sannchen Stich, Nr. 8608, 6 Häkelnadel« - Hr. Rendant Martm, Nr. 8607, Cartonagekästchen. — Hr. Buchb. Dietz m Lrch, Nr. 6135, Rohr tock Hr. Schneid. Schwab, Nr. 7457, 6 Häkelnadeln. — Frl. Sophie ^lllinann, M. 7441, Stock. — Hr. Lenz, Nr. 11703, Zackenkorb. — Hr. Pros. Dr.Koüne»,, .ir. ^243 , 4 temonnai. — Hr. Secret. Balser, Nr. 12435, Nagelbürste und Nr. 1242o, Gc.dboife. Man ersucht die Inhaber dieser Loose, solche gefälligst an die Erped. d. Bl. gegen Bescheinigung, wenn cs noch nicht geschehen sein sollte, abgeben zu wollen, damit die Gewinne reclanurt werden und die Verloosungs-Commission, tut Int- esse der Gewinner, die Verpackung in einer Versendung bewerkstelligen könne. Sobald die Gewinne dahier emgetroffen find, wird solches in diesem Blatte bekannt gemacht und die Gewinne gegen den in <, anden habenden Schein abgegeben. bestehend aus Mitgliedern der WormserRegiments-MuM spielt Deontag den 1. December, Abends, in derWerthschaft von oul6 Busch. Verloosung zu Offenbach. Die bei der Erpedition d. Bl. genommenen und bei der Ziehung mit Treffer heransge- 731 Gießen. Die 2. Comvagnie der Bürgcrwehr hat vom 30. November bis ine! G. Lecember d. I. die Feuerbereiischaft und den Ordonnanzdienst. Das Ober-Commando der Bürgerwehr Fresenius. (231 f) Gold- u. Silber-Cours vom 27. Nov. 1851. Gold. fl. kr Pistolen Pr. Friedrichsd’or . Holl. 10 fl. Stücke . Rand-Ducaten 20 Francs-Stücke Engi. Souverains Gold al Marco . J • 9 9 9 & 9 11 380 39 56 z 50 36 29 54 Sill* e is fl. kr. Preuss. Thaler . „ Trcsorsch. 5 Frankenthaler Hochhaltig Silber - « - > 1 1 2 24 4t)| 4&1 211 32 Disconto rz Geld. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 30. November. Jeremias Wallenfels am Seltersweg. — Georg Noll in der Neustadt. — Wilhelm Löbcr am Wallthor. Kirchliche Anzeigen d er evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 30. November, als am 1. Adv en t. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Freiprediger Lips. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. K o p n l i r t e. Den 23. November. Ludwig Martin Hilgardt, Bürger und Spenglermeister dahier, des hiesigen Bürgers und Leincwebermeisters, Johann Melchior Hilgardt, ehelicher Sohn; und Susanne Marie Bcrubcck, des hiesigen Bürger«, Johann Konrad Bernbeck, eheliche Tochter Getaufte. Den 20. November Dem Bürger und Mctzgerweister, Philipp Zimmermann, eine Tochter, Georgine Sophie Helene, geboren deti 25. October. Den 23. November. Eine uneheliche Tochter, Bertha Christine Auguste, gebo en den 12. November. Denselben. Dem Bürgerund Fuhrmann, Konrad Balthasar Noll, eine Tochter, Katharine Margarethe Marie Luise Johaunctte, geboren den 2. Norember. Denselben. Dem Bürger unv Uhrmacher, Theodor Gcißmar, ein Sohn, Emil Philipp Georg Wilhelm Karl, geboren den 13. October. Den 2 7. November. Dem Ortsbürger in Griesheim und Eisenbahnwärter dahier, Valentin Nothnagel Vlll., eine Tochter, Elisabethe, geboren den 6. November. Beerdigte. Den SO. November. Jacob Friedrich Müller, deS Ortsbürgers zu Altenbuseck, und Taglöhners dahier, Jost Müller, ehelicher Sohn, alt 10 M. 26 T. gestorben den 18 November. Den 21. November. Johann Philipp Wagner, Bürger und Schuhmachermeistcr dahier, alt 43 I. 4 M. 24 T- gestorben den 19. November. Den 22. November Helene Matthias, deS Bürgers und Holzbildhauers, Karl Matthias, eheliche Tochter, alt 1 I. 4 M 4 T. gestorben den 20. November. Denselben. Karl Ludwig Hermann Haubach, deS Bürgers und Schreine-meisters, Georg Haubach, ehelicher Sohn, alt 2 I 12 T gestorben den 20. November. Denselben. Joseph Rudolph Frutig, des Bürgers in Hungen und Arresthausverwalterü dahier, Johannes Frutig, ehelicher Sohu, alt 6 I. 1 M gestorben den 21. November. Den 2 3. November. Sophie Koch, des Bürgers und Schneidermeisters, Ludwig Koch, eheliche Tochter, alt H M. 24 T- gestorben den 21. November. Denselben. Karoline Susanne Euler, des Bürgers, Metzgermeisters und Wirths, Konrad Euler, eheliche Tochter, alt 4 M. 6 T. gestorben den 18. November. Den 2 4. November Ein noch ungetanster unehelicher Sohn, alt 17 Stunden, gestorben den 22 November. Den 26. November. Anna Margarethe Christine Hardt, des verstorbenen Bürgers und Schuhmachermeisters, Johann Ludwig Hardt, hiuterlaffene Wittwe, geborne Ihm, alt 73 I. gestorben den 24. Norember. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Angekommene und «bgereqte Fremden vom 25. bis 27. November 1851. I n den Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Elßmann, Cond. v. Königsberg; Hr. v. Holzbnitz, Land-R. v. Siegen; Fr. Scholz v. Düsseldorf; Hr. Grüneberg, Oec. v. Frankenthal; Hrn. Auditeure Borck u. Strohofer v. Frankfurt; Fr. v. Biebra v. Weilburg; Hr. Düstcrweg, Just.-R. v. Wetzlar; Hr. Bauer, Offiz, v. Marburg; Hr. v. Buchwald, Rittergutsbes. v. cr- lin; Hr. Göbnes, Fabr. v. Mühlhausen; Hr. Becker, Part, v. Breslau; Hr. Hofmann, Oec. v. Meisenheim; Hr. Pfeiffer, Priv. v. Mannheim; Hrn. Kfl. Franke v. Hamburg, Frep v. Freiburg, Klotz v. Regensburg, Villhardt v. Vlotho, Brilschcl v. Bern, Schneider v. Dürcn, Horn v. Frankfurt, Strauß v. Friedberg, Herz v. Wetzlar, Scheuermann v. Duisburg, Vohwinkel v. Viersen, Lippmann v. Aachen, Knoth v. Dresden, Roth v. Elberfeld u. Lempp v. Schw. Gemünd. Im Rappen: Hr. Heinitz, Cand. v. Laubach; Hr. Fleuris, Stud. v. Straßburg; Hr. Billhard, Revrsrstr. v. Grebenau; Frl. Krieger v. Winweiler; Hr. Maschmann, Part. v. Mainz; Hr Dr. Gugelberg v. Berlin; Hrn. Part. Horn v. Offenbach u. Hessekiet ».Offenbach; Hr. Blaufärber, Fabr. v. Aachen; Hr. Dr. Birnbaum v. Münzenberg; Hr. Hügel, Oberfin.-R. v. Darmstadt; Hr. Giller, Oberamts-R. v. Cassel; Hr. Holl, Oec. v. Bingenheim; Hrn. Kfl. Edhei- mer v. Bechta, Riusch v. Cöln, Bauer v. Erfurt, Ahlfeld v. Mainz, Schottenfels v. Offenbach, Jüngersen v. Pfeddersheim, Wenkenbach v. Hamburg, Kleber v. Mannheim, Koch, Löb u. Spier v. Frankfurt, Rautert v. Mainz, Kaufmann v. Weissendorf, Schleicher v. Regensburg, Baum v. Cassel, Junge v. Frankfurt, Wallach v. Cassel, Strauß v. Bocken- heim, Haas v. Rödel: eim u. Flörsheim v. Frankfurt; Hr. v. Arholm aus Schweden. Im Prinz Carl: Hr. Katz, Fabr. v. Niederohmen; Hr. Ganß, Schreinerm. v. Rumpenheim; Hr. Stein, Posth. v. Ermenrod; Hrn. Priv. Krauß v. Halle u. Schmidt v. Brauenthal; Hr. Dicffcnbach, Rcnt. v. Stuttgart; Hr. Weiß, Frucht uttb Vif tiiali-upreis-- Drodtaxe. Fleischtaxe. fr. Pf- per Pfund G«ste- und (bcjW). > , m . (J Gerste- und s ordmareS Brod aus j, Kornmehl I besteh. Für Marktpreise. u ch t p r e i s e. Fruchtgattung. M st. | fr. I Pf. jRfb.l ff- I fr. IW.! ff. 200i 11 | 200 ] 10 170 15 d- D,u„ Md d« ®. D. ®"1>- und euinftu«. kr. Pf. ft. Vf. fr. J ff. ' fr 200 190 170 2 4 9 7 t 1 fr. Wafferweck kr. Milchbrod 4 3 2 1 7 3 10 10 30 30 Walzen Korn . Gerste . Hafer . Erbsen Linsen . 6 16 17 8 4 7 14 T.' 5 4 Hammelsfett . • Schweineschmalz, ausgelassenes . dgl. unauSgelaffenes 28 j 55 55 36 6 13 Ochsenfleisch • • Knhffeisch • • • Rindfleisch • • • Kalbfleisch . • • Schweinefleisch. • Hammelfleisch • • Schaafsteisch . • Leberwurst . . • gemischte Wurst • Bratwurst • • Schwartemagen Blutwurst . . • geräucherter Speck Schinfen . • • Dörrfleisch . ■ • RindSfelt . • • Viktualienpreise. a "fr. 1 Maas Milch t Pfund Butter ..... auch..... 5 Handfäse.....• • 3 Eier......... 1 Pfund Waizenmehl . . . . 1 geschw. Vorschuß . ■ | Friedberg I Mainz | den 19. Novbr.pen 14. Novber. ” Gieß^ I Grimberg I Iben 27. Rovbr. | den 22. Noobrs 732 ss: c?l"afihnra- Srn' Äff Elkan v. Niederursel, Blumenthal v. %£S&£SrankM, Lieber o. Mar- dura u. Loder v. Cassel. . Ä VS«; ' • »w .. iS; »r. W". ««“■» »»■ —rasilÄ“:». W.XWMÄW 'LS "L'S."L.7LS-'S« Wetzlar den 22. Novbr. Scheffel. Diischler Fuhrm v. Büdingen; Km. KndlSl. Battcnftld v. Rosentdal, Blumenthal v. Battenberg, ^urckhardt v Reifen- berg, Schmidt o Eichenbach u. Senner v. Michelbach. In den P r i v a t h ä u s e r n. Bet Srn. Hofq.-R Wortmann: Hr. Wortmann, Saufm. v Gibraltar. — Bei Hrn. Schneiderin. Hadenicht: Hr. Äratz, Pfarrmc v. Schwarz - Bei Hrn. Botenm. Lehr: Frau Brgrmstr. Reinhard v. Gladenbach. 2 > , „ , 11 Waizen- und * < gemischtes Brod aus | Kornmehl l t e t. I ff I fr. I Vfd.! ff. I fr. Lich den 13. Novbr. Gießen den 29. Nvbr. Lich den 24. Nvbr. ■1 Pnnbadi. Gießen I den 29. Novbr. I Lich | ben 24. Nvbr. § 1 Laubach, il Butzbach den 28. Novbr. kr.!pf. fr.j ’f. ft.| pf. fr.! Pf. 11 ______1 11 — 111 11 8 2 8 — 8' 7 8 — 7 2 7| 2 6 2 6 _ 6 — 5 — 7 — 11 — 11 — 9 — 11 — 8 — 6 — 8 — 7 — _ _ _ — — — — —— 12 — 10 — 11 2 12 — 8 _ __ — — — — — 16 12 — 13 — 14 -— 16 — 14 14 — 14 14 12 —■ — — 20 — 20 20 16 15 — — 14 13 15 — 14 20 16 — 18 20 16 — 16 20 — 26 — 17 16 - IE - 2 14 — 00 — 7 — 0 14 — — 15 — — 1 1 1 LLL 11 I o T. Q L. Q L. Q 3 2 4 1 0 - 4 1 vf. fr. Vf- fr. Vf. fr. Vf- — — — -- —— —• — — — --1 — — — — — — — — I--1- 200 11 _ 11 - 200 11 56 190 170 10 7 20 — 9 7 45 40 200 200 9 7 15 24 120 3 20 — 3 45 200 4 27 — — — — — —■ ■ — — — — — — Weitere Mittheilungen 1I6 cht aus der Rechtssache Friedrich Storch gegen Großherzogl. Hofgmchts-Advomten B r i e l. E-s war zwar früher meine Absicht, die Mittheilungen, welche ich aus den Arten der vorbezeichneten Sache zu Berichtigung und Entfernthaltung falscher Meinungen gemacht hatte, mit den damals letzten Urkunden zu beschließen, weil ich glaubte, daß die mitgetheilten Aeten- stücke für jeden Unbefangenen schon des Materials genug enthalten würden, um bei allen Ver- | dächtigungeu gegen mich oder meinen Vater, wie bei allen Einstellungen der sachverhältniffe, ■ von wen: auch nur dergleichen versucht werden sollten, die Wahrheit von Lüge und Henchelei sofort nnterscheiden zu können, möchten auch letztere in der Maske heiliger oder unheiliger1; Betheuerungen sich Eingang verschaffen wollen. Neuere Erfahrungen jedoch, sowie auch die mir sehr erfreuliche Theilnahme, welche mein durch so mancherlei Hindernisse und Gegenbe- j strebungen erschwerter Kanrpf um mein vielfach vertäumdetes gutes Recht, insbesondere bei einem sehr größere Theil der Einwohnerschaft der Stadt Gießen gefunden hat, desien unver- dorben gebliebener Sinn für Recht und Redlichkeit das alte deutsche Sprichwort: „ e i n W 0 r t ein Wort, e i n M a n n ein Man n " — noch in Ehren hält, und die echte Ehre 2 nicht i m Brechen, sondern i m Halten eines gegebenen Wortes erkennt, bestimmen mich dazu, die übersichtlichen Mittheilungen aus den Acten jener Sache wieder aufzunehmen und sie von Zeit zu Zeit fortzusetzen, bis auch das Ereentiviisverfahren seinen Endzweck erreicht haben wird. Indem ich auf diese Weise eine Pflicht der Dankbarkeit für das meiner Rechts- vertheidigung von der öffentlichen Meinung geschenkte Wohlwollen zu erfüllen glaube; so hoffe ich auch durch diese weiteren Mittheilungen diejenigen, welchen die bisherige lange Dauer des Vollstreckungsverfahrens, und insbesondere das lange Zurückbleiben der von dem Beklagten urtheilsmäßig abzulcgenden Jahresrechnungen räthselhaft ist, über die Beschaffenheit der Hindernisse aufzuklären, durch welche derselbe die Befolgung und stracklichc Vollziehung seiner rechtskräftigen Verurtheilung Monate lang zu hemmen und einen Aufenthalt in den: Verfahren stch zu verschaffen wußte. Gegen das, sein fünftes Restitutionsgesuch abweisende, Hofgerichtsurtheil vom 16. Juni 1851 hat der Beklagte das Rechtsmittel der Appellation ergriffen. Das oberstrichterliche Er- kenntniß hierüber ist noch nicht erfolgt, ich muß mir also dessen Mittheilnng auf eine spätere Zeit vorbehalten und setze deshalb die gegenwärtigen weiteren Mittheillmgen zunächst ans dem Vollstreckungsverfahren fort. — Wertersheimer Bergwerk den 24. November 1 Sol. Bergwerksverwalter ml idnji] tthhd Vollstreckungsverfahren hat zwei Hauptbestandthcile, nämlich: I. die zukünftigen Geschäftsverhältnisse und II. die Rechnungsablage aus der Vergangenheit, sowie Herausgabe meines G ewin n a n t Heils. I. Die zukünftigen Verhältnisse. Meine nächste Sorge mußte die Geschäftskasse und die Sicherung der Geschäftsansftände sein. Die gewichtvollsten Grunde sprachen dafür, dem Beklagten vor allem jede unbeauftragte, einseitige Einziehung der Geschäftsgelder unbedingt zu untersagen, also die Befugniß zu Ein- ziehung sämmtlicher Geschäftsausstände in eine dritte, sichere Hand zu legen, was auch der dritte Geschäftsthcilhaber, Herr Metzler, als in seinem Interesse liegend, anerkannte. Nachdem auch dieser seine Zufriedenheit mit einer solchen Maßregel und insbesondere mit einer Uebertragung der ausschließenden Befugniß zur Einkassirung der Ausstände auf das sehr achtbare und geehrte Bankhaus Phil. Nicolaus Schmidt zu Frankfurt a. M. ausgesprochen hatte, so erfolgte auf einen hierauf gerichteten Antrag unter dem 2. September d. I. eine Verfügung Gr. Hofgerichts dahin: Ad. Nurn. H. G. 5816. In Sachen des Friedrich Storch auf dem Dorheimer Bergwerk, Klägers, gegen den Großh. Hofger.-Advvcaten B r i e l, Beklagten, Vertragserfüllung, insbesondere Urtheils- vollstreckung betreffend, wird das Duplicat der Eingabe Nr. 5816 dem Anwalt des Klägers, Hofger.-Advocaten Dr. Sundheim zur Nachricht mitgetheilt und in dem Betracht: daß der zwischen beiden Theilen anhängige Proceß noch nicht definitiv erledigt ist, indem Beklagter "abermals um Restitution gegen das hofgerichtliche Erkenntniß vom 16. Februar 1847 uachgesucht hat und die Entscheidung über dieses Gesuch in letzter Instanz noch nicht erfolgt ist, der beantragte und verfügte Vollzug jenes Erkenntnisses daher auch nicht eine definitive Regelung der beiderseitigen Interessen und des gesamm- ten Verhältnisses der Litiganten zu einander bezweckt, sondern nur eine vorläufige, das Interesse des Klägers dem Beklagten gegenüber wahrende Anordnung zum Gegenstand hat, weshalb auch die Bestellung eines Dritten, welcher die aus dem verkauften Braunstein eingehenden Gelder einzunehmen und die zum Betriebe des Geschäftes re. noth- wendigeu Ausgaben zu machen hat, gerechtfertigt erscheint; in dem weiteren Betracht: daß Beklagter gegen die Solidität des Banquierhauses „Philipp Nicolaus Schmidt zu Frankfurt a. M." und die von demselben gestellten Bedingungen für Uebernahme der Geldgeschäfte-Besorgung keinen Einwand hat vorbringen können, nunmehr die von dem Anwälte des Klägers beantragte Maßregel zur provisorischen Voll- 4 rftr«*u.i9 des h-ig«ich