Anzeigeblatt der Stadt und dcs Rcgicrnogsbrztrks G t c tz c n. J|o Sonnabend -en 23. August 18Ä1. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30kr., für Auswärtige ind. Postaufschlag 1 st. 42 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erxed. (Eanzlciberg lut. B. J t. ■) EinrücknngSgebühr für die gesraltene CorvuSzcile 2 fr. ______ Amtlicher TheLl« Beiordnung, über die Vollziehung des Gesetzes, die Stellvertretung im Militärdienste betr. (Fortsetzung.) III. Gemeinschaftliche Bestimmungen in Bezug auf Excapitulanten und Nichtexcapitulanten. §. 41. Die sämmtlichen Civil- und Militärbehörden, welche sich über das Betragen rc. eines Mannes geäußert haben, sind streng verpflichtet, auf das weitere Betragen desselben bis zur nächsten gruppen- ergänzung ein wachsames Auge zu halten und jede nachtheilige Veränderung, welche, wenn sie schon vor ihrer erwähnten Aeußerung vorgelegen hätte, sie abgehalten haben würde, diese Aeußerung zu thun, dem Kriegsministerium alsbald anzuzeigen. , m , §. 42. Bei der körperlichen Untersuchung derjenigen, welche einstehen wollen, müssen die Aerzte mit der größten Umsicht und Sorgfalt zu Werke gehen und keinen Mann für vollkommen tauglich erklären, der welchem in dieser Hinsicht die mindeste Bedenklichkeit vorliegt, oder bei welchem sich Spuren eines verborgenen, äußerlich nicht erkennbaren Fehlers oder Gebrechens, oder auch nur Anlagen zu einem körperlichen Uepel finden, dessen weitere Ausbildung im Laufe der Dienstzeit eine Untauglichkeit hcrbciführen konnte. Sind dergleichen Anstände vorhanden, so hat der Arzt dieselben auf dem Anmeldungoprotocoll zu bemerken, ohne die Untauglichkeit bestimmt auszusprechen. , . . ... Auch ist Jeder, der einstehen will, durch den untersuchenden Arzt zu befragen, ob er irgend einen körperlichen Fehler habe oder früher gehabt habe, und zwar unter der Bemerkung, daß er, wenn er einen Fehler verschweige, bei späterer Entdeckung desselben keinerlei Anspruch auf Einstandsgebuhr oder sonstige Vergütung habe. So oft der Untersuchte einen Fehler angibt, muß dies in der Bescheinigung über den ärztlichen Befund angeführt und zugleich bemerkt werden, ob sich die Angabe durch die Untersuchung bestätigt hat oder nicht. , , , , .. Hinsichtlich der im Dienste anwesenden Unteroffiziere und Soldaten, welche einstehen wollen, haben die untersuchenden Militärärzte ihrem Befund die Bemerkung beizufügen, ob und an welchen Krankheiten dieselben seit Jahresfrist behandelt worden sind. §. 43. Wenn die Reihenfolge in den verschiedenen Klassen von Einstehern festgesetzt ist, so laßt das Kriegsministerium eine nach den Nummern dieser Reihenfolge eingerichtete Hauptliste der angenommenen Einsteher aufstellen, nach welcher die Abgabe zum Dienste erfolgt. §. 44. Nach Art. 14 des Gesetzes vom 14. Juli 1851 werden zuerst die mit Elnsteherpatent versehenen Ereapitulanten, nach deren Erschöpfung die nichtpatentifirten, — und wenn durch die Ereapitulanten das Bedürfniß nicht gedeckt ist, die Nichtereapitulanten verwendet. Wenn in einer dieser drei Klassen nicht alle verwendet werden können, so gibt die frühere Anmeldung den Vorzug. Hinsichtlich derjenigen, welche sich bei verschiedenen Behörden an einem und demselben Lage gemeldet haben, wird die Reihenfolge durch das Loos festgesetzt; diese Verloosung wird bet dem Knegs- ministerium ohne Anwesenheit der betreffenden Leute vorgenommen. §. 45. Wenn das Kriegsministerium von den Provinzialbehörden die Listen über die auf das Kontingent abgegebenen Militärpflichtigen erhalten hat, so theilt es für diejenigen derselben, welche die Vertretungssumme 524 bezahlt haben, eben so viele Einsteher den Regimentern und Corps zu, um mit dem Tage der Truppenergänzung ihre Dienstzeit zu beginnen. §. 46. Sämmtliche zugetheilte Einsteher werden zur Zeit ihres Eintritts in den Dienst (1. April) von den Aerzten der Regimenter und Corps nochmals untersucht. Ausgenommen hiervon sind blos die mit Patent versehenen Ercapitulanten, welche seit der ersten Untersuchung (§. 30) beständig zu Dienst waren, vorausgesetzt jedoch, daß bei ihnen nicht besondere Umstände eingetreten sind, welche ihre fortwährende Tauglichkeit als zweifelhaft erscheinen lassen. Hinsichtlich derjenigen, welche nicht für vollkommen tauglich erkannt werden, ist auf folgende Weise zu verfahren: 1) Diejenigen, welche für völlig untauglich oder relativ tauglich erkannt werden, so wie dre- jenigen, über deren Tauglichkeit Zweifel oder Anstände bestehen, sind — in so ferne sie nicht gegen den Ausspruch der Aerzte reclamiren — alsbald ohne Zahlung eines Handgelds wieder zu entlassen, nachdem ihnen auf Rechnung der Einstandskasse ein doppeltes Marschgeld und eine Vergütung von 24 fr. für eintägigen Aufenthalt in der Garnison verabfolgt worden. 2) Solche, welche gegen die Beanstandung ihrer Tauglichkeit Reclamation erheben, werden zur weiteren Untersuchung an die Militär -Medicinalcommission verwiesen. Spricht sich diese für die Untauglichkeit aus, so bemerkt sie dieß unter die Befundscheine der Regiments- und Corpsärzte und sendet dieselben mit den Leuten dem Regiments- oder Corpscommando zurück, welches die Leute sofort entläßt. Spricht sie sich aber für die Tauglichkeit aus, so sendet sie die Befundscheine an das Kriegsministerium ein, welches die weitere Verfügung erläßt. 3) Diejenigen, welche an einem heilbaren Uebel leiben, welches voraussichtlich innerhalb 15 Tagen gehoben sein wird, werden vorläufig im Dienste behalten und nur dann entlassen, wenn nach 15 Tagen ihre Dienstfähigkeit nicht hergestellt ist; — sind sie jedoch einer Waffengattung zugekheilt, bei welcher die Einübung erst später beginnt, so werden sie vor der Hand wieder in Urlaub geschickt und erst dann entlassen, wenn sie auch bei ihrem Eintreffen zur Einübung, wo sie nochmals ärztlich untersucht werden müssen, noch nicht dienstfähig sind. In den Fällen 2 und 3 erhalten die vorläufig zu Dienst bleibenden Leute bis zur endlichen Entscheidung Sold und Verpflegung, aber keine Montirung; im Fall ihre Entlassung verfügt wird, ist ihnen das doppelte Marschgeld auf Rechnung der Einstandskasse zu vergüten. Die Entlassung der Einstcher in Folge der vorstehenden Bestimmungen erfolgt durch Scheine nach Muster 9 oder, wenn sie noch dienende Ercapitulanten sind, durch förmliche Abschiede. — Die ärztlichen Besundscheine über die Entlassenen werden alsbald an das Kriegsministerium berichtlich eingeschickt. §, 47. Nach dem Art. 22 des Gesetzes wird die Annahme derjenigen Einsteher zurückgenommen, bei welchen sich erst nach ihrem Eintritt in den Dienst ergibt, daß sie wegen eines schon vorher vorhanden gewesenen Fehlers untauglich sind. Es ist deßhalb, 1) wenn sich bei einem Einsteher im Laufe des ersten Jahres seiner Dienstzeit ein (nicht offenbar neu entstandenes) Uebel zeigt, welches seine Dienstuntauglichkeit zur Folge haben könnte, sogleich möglichst zu erforschen, ob das Uebel oder die Anlage dazu schon vor dem Anfang seiner Dienstzeit vorhanden war. Ergibt sich aus den Angaben des Einstehers, aus den Aeußerungen der Aerzte, aus den bei dem betreffenden Bürgermeister eingezogenen Erkundigungen re., daß das Uebel oder die Anlage dazu unzweifelhaft oder wahrscheinlich schon vorher vorhanden war, so ist alsbald unter Beischluß der einschlägigen Actenstücke an das Kriegsministerium zu berichten. 2) Wenn ein Einsteher im ersten Jahre seiner Dienstzeit für ganz oder temporär oder zweifelhaft untauglich oder für relativ tauglich erklärt wird, so ist, ohüe daß er vorerst beabschiedet oder beurlaubt wird, zur welkeren Verfügung an das Kriegsministerium zu berichten. Die Compagnieen haben sich dann in ih.en Berichten und die Aerzte in ihren Befundscheinen genau darüber zu äußern, ob ihren Beobachtungen zufolge das Uebel erst seit dem Anfang der Dienstzeit des Einstehers entstanden sei. §. 48. Die Vorschriften in den §§. 42 und 46 finden keine Anwendung aus diejenigen Einsteher, welche späterhin (nach Ablauf des ersten Jahrs ihrer Dienstzeit) für untauglich oder relativ tauglich oder temporär untauglich erkannt werden. Hinsichtlich dieser wird vielmehr eben so verfahren, tote hinsichtlich der in Folge ihrer Militärpflicht eingetretenen Soldaten; namentlich wird ihre Tauglichkeit nach den für alle Soldaten geltenden Bestimmungen des hierüber bestehenden Reglements beurtheilt, und wenn sie für relativ tauglich erkannt werden, so werden sie nicht entlassen, sondern— gleich anderen in diesen Fall kommenden Soldaten, welche nicht Einsteher sind — als Trainsoldaten einrangirt.(Forts, fow-) Der Gr. Polizei-Commiffär L. Rover. Polizeibüreau dahier in Empfang genommen werden. Gießen am 22. August 1851. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. e Ein Sackmesser und ein Schlüssel. — Diese Gegenstände können von den Eigenhümern auf dem Gr. 525 Der Städte Einnehmer Enders. „erkannt werden." Gießen den 21. August 1851. Gerichtliche >»>d Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 16151 Gi-ßrm In F-I-I- wi-drch°lt rrialtcnrr Weisung Gr. Hess. Regierung«. Commission d-hier wird die unierm 21. Mui 1.3. Fassen- Bekanntmachung heermü w.°d-ch°It- ' die s ä m m t l i ch - n Besitzer ss-dtisch-r Gewehre werden ht-rmet -usg,fordert, da« erste und zweite Ziel innerhalb 8 Tagen an di- Stadtkaffe zu b-rchNg-n Erfolgt in dieser Reit die Zahlung nicht, dann wird von Seiten der Gr. Hess. Regrerungs- ' Lommsssion auf da« erste Ziel, worauf untern, 5. Znti ». 3- gemahnt worden ,st, "die Pfändung und aus da« zweite Ziel »°n meiner Seite di- Mahnung 1596) Gießen. Es wird für nöthig erachtet, bei der Stadt Gießen für die Dauer dieses Herbstes noch einige Flurschützen anzustellen. Lusttragende und »u diesem Dienst gualifizirte hiesige Bürger können sich zur Concurrenz in den ersten 8 Tagen auf der Geschäftsstube des Unterzeichneten einschrerben lassen. Gießen den 19. August 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber.___ 1595) Gießen. Der Pfandschein Nr. 24816 ist angeblich verloren worden. Da nun der Verpfänder um Ausstellung eines neuen Scheins ange- suchl hat; so werden Diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgeforderl, solche innerhalb 14 Tagen dahier vorzubringen, als ansonst dem Verpfänder ein Duplikatschein ohne Weiteres ausgestellt werden wird. Gießen den 19. August 1851. Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil. 1561) Gießen. Main-Weser-Eisenbahn. Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäftigung erhalten. Gießen, am 12. August 1851. Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur Eickemeyer. Versteigerungen. 1604) Gießen. Bekanntmachung. Dienstag den 9. September l. I., Nachmittags 2 Uhr, undI die folgenden Tage sollen in dem Hause des abwesenden Kaufmannes Z. C. Seipp dahier die in dessen Laden und Magazin befindlichen Maaren; namentlich Eisen- und Stahlwaaren und Werkzeuge von allen Sorten, Schlösser, Nägel, Drahtstifte, Waffen, Garten- und Ackergeräthschaftcn, Sägen, Rundeisen, gewalztes Eisen, Stahl, Blech, Zink, Ketten, Oefcn, Ofenrohre, Kartoffelmühlen, Waagen, Dielen, Borde, Farbwaaren, Rauchtaback, Schnupf« taback, Cigarren, Colonialwaaren, Seife, Lichter u. bergt öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden, wozu alle Steigliebhaber hiermit eingeladen werden. Gießen den 19. August 1851. Gr. Hess. Stadtgericht Muhl. Dr. v. Krug. 1598) Gießen. Verpachtung städtischer Triebviertel, Baumund Wüstungsstücke. Montag den 1. September, Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 174 stabile Tneb- xjertel, Baumstücke und Wüstungsstücke auf die Dauer von 6 Jahren in Pacht gegeben werden. Wer dieselben einsehen will, hat sich an den Flur« schützen Noll zu wenden, welcher von hier auö angewiesen ist, die Stücke vor der Versteigerung auf Verlangen vorzuzeigen. Gießen den 19. August 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber.. 1597) Gießen. Verpachtung eines städtischen Kellers. Der unter dem Schulhause in der Schulstraße befindliche geräumige Keller soll Samstag den 30. August 1851, Morgens 9 Uhr, auf hiesigem Rathhause für die Dauer von 6 Jahren in Pacht gegeben werden. Gießen den 19. August 1851. , Der Bürgermeister Hch. Ferber. 526 1605) Gießen. Grummetgrasversteigerungm bei dem Rentamte Gießen. Das diesjährige Grummetgras von den fiscali- schen Wiesen des hiesigen RentamtSbezirkö wird in folgenden Terminen öffentlich versteigert: 1) Montag den 1. September d. I., Vormittags 10 Uhr, on der Obermühle bei Königsberg beginnend, von 26 Morgen in der Gemarkung Königsberg. 2) Mittwoch den 3. September d. I., a. Vormittags 9 Uhr, von 17 Morgen in der' Gemarkung Altenbuseck D'e Versteigerung beginnt auf der Rinderwiese ru- nachst dem Orte; 1) . Nachmittags 1 Uhr, bie Haferernte von 2 Morgen 309 fJKlftr. von < ,nu ber Slruthwiese neben dein Wege von Aiten.'useck nach Daubringen, an Ort und Stelle' c. Nachmittags 2 Ubr, von 25 Morgen auf der Sorauwiese bei Daubringen. 3) Donnerstag den 4. September d. I., a. Morgens 8 Uhr, bei dem Gasthaus zum Pfau dahier beginnend, von 142 Morgen auf der Weid- und Burawiese, der Ochsenwiese und dem Weidenstrauch in der Gemarkung Gießen; b. Nachmittags 2 Uhr, ßi'n 120 Morgen auf der Aue-, Fasaneuguts- und Dornbuschwiese in der Gemarkung Wieseck, an Ort und Stelle. 4) Freitag den 5. September d. I., Vormittags 9 Uhr, an bein Baumgarten bei Schiffcuberg beginnend von etwa 153 Morgen in den Gemarkungen Herrn- wald, Leihgestern, Schiffenberg und Watzenborn. , Vezüglich des Creditgebens bleiben dieselben Bedingungen wie bei der HeugraSversteigerung. Gießen am 21. August 1851. 1563) Reiskirchen. Montag den 25. August l. % : M Morgens 9 Uhr, K fbmeindestube dahier die Ausübung der ^agd in hiesiger Gemarkung auf drei Jahre meistbietend offenilich verpachtet werden. Reiskirchen am 11. August 1851. Der Bürgermeister Schäfer. 1633) Gießen. Die Versteigerung der Grummet-Erndte von städtischen Wiesen. Donnerstag den 28. u. Freitag den 29. August l I rrY k m von Morgens 9 an, toll das Grummetgras von nachgenannten städtischen Wiesen öffentlich versteigert werden und zwar: Donnerstag den 28. August, 1) im Oswald'schen Garten, 2) von den Stadtwiesen bei der Neumühle 3) von der Förstenbrunnenwiese, 4) von den städtischen Wiesenvierteln, 5) von den Wiesen im Heegstrauch, 6) von den Wiesen am Ncuenwegerthor. Freitag den 29. August, 1) von den Ochsenwiesen, 2) von den Wiesen am Rödger Weg und Stol- zciimorgeil, von den Happelswiescip von den Wiesen am Altentisch und der' Forsterwiese. Der Anfang ist am ersten Tag im Oswald'schen Garten und am zweiten in den Ochsenwiesen. Hsvven Bürgermeister der Umgegend werden btcö 111 >l)ren Gemeinden bekannt zu machen Gießen den 22. August 1851. 3) von den Happelswiescn, 4) von den Wiesen an der Grünberger Straße 5) von den Wiesen am Altentisch und Der Bürgermeister Hch- Ferber. Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen Siebert. 1634) Gießen. Dienstag den 26. August, , Nachmittags 2 Uhr, sollen im Oswald'schen Garten mehrere der Stadt gehörige Geräthschaften, alS: ein schwer beschlagener mit eisernen Aren versehener Rollwagen, eine eichene Haus- und mehrere Thorthürcn, ein auö steinernen Platten bestehelider Brun- nenkranz, alte Glockenseile und Leinen, Gc- yolz, Schmiedeisen, alte Oefen und ein kupferner Kessel, tin bc” Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gießen den 22. August 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1512) Londorf. Jagd v e rpach tung. Donnerstag den 28. August I. I f „ e r, „ vormittags 10 Uhr, - fott auf hiesiger Bürgermeisterei die Ausübunq der jagt in der Gemarkung Londorf auf weitere 3 Jahre meistbietend verpachtet werden. ' Londorf am 4. August 1851. Der Bürgermeister ______________K liebe. 1566) Annerod. -3 a g d v e r p a ch t u n g. Montag den 25. August d. I., des Vormittags um 8 Uhr, soll auf dem Gemeindehause dahier die Ausübunq der Jagd in hiesiger Gemarkung einer nochmaligen Versteigerung im Ganzen ausgesetzt werden Annerod am 14. August 1851. Der Bürgermeister Seipp. 527 1585) Hermannstein. Jagdverpachtung. Mittwoch den 27. August d. I., des Vormittags um 10 Uhr, soll auf dem Gemeindehause dahier die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemarkung, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf weitere drei Jahre verpachtet werden. Hermannstein den 16. August 1851. Der Bürgermeister Wagner. 1616) Gießen. Die Versteigerung des Klee's von der Stadt- wiese an der Lahn. Der Klee von dem neu angelegten Theile der Stadtwiese an der Lahn soll Montag den 25. August 1. I., Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathbause dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 21. August 1851. Der Bürgermeister __________Hch. Ferber. 1487) Rüddingshausen. Jagdvcrpachtung. Montag den 1. September l. I., Vormittags 10 Uhr, soll die Ausübung der Wald- und Feldjagd in der Gemarkung Rüddingshausen, abtheilungsweise auf hiesiger Bürgermeisterei meistbietend auf zwei Jahre anderweit verpachtet werden. Rüddingshausen den 29. Juli 1851. Der Bürgermeister Theis. 1603) Gießen. Montag den 8. September l. I., Morgens 9 Uhr, sollen 73 Gentner ausgeschiedene ältere Hofgerichts-Acten in dem Gr. Zeughause dahier, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, wobei bemerkt wird, daß die Acten vor dem Termin, täglich von 2—4 Uhr Mittags, in Augenschein genommen werden können und auswärtige Kaufliebhaber in hiesiger Stadt ansässige, auf die Einrede der Vorausklagung des Hauptschuldners gerichtlich Verzicht geleistet habende zahlungsfähige Bürgen zu stellen haben. Gießen am 20. August 1851. In Auftrag Größer. 1600) Lollar. Montag den 25. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen zwei ganz fehlerfreie Wagenpferde, die sich auch zum Reiten eignen, versteigert werden. 1623) Gießen. Donnerstag den 28. d. Mts., von Nachmittags halb 2 Uhr an, werden in der Schulgasse, dem Schlachthaus gegenüber, verschiedene Gegenstände, als: Fässer, Bütten, mehrere Tausend Ziegeln, Backsteine, Bohlen und anderes Werkholz, eine große Quantität Bauholz, mehrere alte Treppen, Mühlenwerkholz, Holzabfälle, Aepfelweiu mit Faß, gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen den 21. August 1851. 1601) Gießen. Mittwoch den 27. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen am Gasthof zum Einhorn 1) ein Wagen mit Glasverdeck, 2) eine Droschke, ganz neu aufgearbeitet, 3) zwei Geschirr, 4) zwei Sattel und sonstige Stallreguisiten, öffentlich versteigert werden. Feilgeboten. 1636) Gießen. Mein Flaschen-Verkaus in Bayerischem und Frankfurter Lagerbier bringe hiermit in empfehlende Er- innerung. L. Iah reis. 1624) Gießen. > Kielefelder Leinen zu den billigsten Fabrikpreisen bei M. Hornberger u. Löwe. 1631) Gießen. Ein eleganter Hirschfänger ist billig zu verkaufen. Wo? sagt d. Erped. d. Bills. 1608) Gießen. Eine Parthie gut gehaltener Fässer, verschiedener Größe, zu Bier- und Aepfel- wein-Fässer, sowie zu Einmach-Fässer sich eignend, siitd auf der Pulvermühle zu billigem Preise aus freier Hand zu verkaufen. Ehr. Meyer. 1637) Gießen. Ich verfehle nicht, einem geehrten Publicum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich den bevorstehenden Gießener Markt abermals mit meinen längst berühmten Offenbacher Pfeffernüssen (in 2 Sorten) besuchen werde. Außer diesen und vielen andern vorzüglichen Conditorei- Waaren empfehle ich noch besonders: magenstärkendes Magenbrod, Theelebkuchen, Nürnberger und Baseler Maudcllebkuchen, Wurmkuchen, ächte Acker- männische Brustpapilloten ic. und bitte um recht zahlreichen Zuspruch. Meine Bude ist vor dem Neustädter Thor mit Firma Ursf und Sohn. 528 1606) Gießen. l Cigarren, Tabak und Schnupftabak in großer Auswahl zu den billigsten Preisen bei Gießen den 22. August 1851. Franz Peppler & Comp. Neustadt Lit. D. Nr. 120. 1612) Gießen. Die Hafererndte von einem etwas über ]/4 Morgen haltenden Gartenstücke ist zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. BlttS. 1628) Gießen. I» der ehemals Wagner- scheu Backsreinfabrik in der Schwarzlach sind stets trockene und gebrannte Lehmsteine vorräthig zu haben. Ehr. Petri, Maurermeister. 1516) Gießen. Ein Handwagen mit eisernen Achsen ist zu verkaufen bei H. Nothauge. 1620) Großenlinden. Eine fast noch neue, sehr gute Aepfelmühle nebst Kelter mit eisernen Schrauben, nach neuester Eonstruction, sowie 10 Stückfässer und 3 Zulaßfässcr sind billig zu verkaufen bei Färber Kohlhepp _____________________ in Großenlinden. 1622) Wismar. Bei dem Wirth Johannes Drommershausen zu Wismar sind sämmtliche Geräthe einer Brandweinbrennerei, noch in vem besten Zustand, auö der Hand zu verkaufen. Zu vermiethen. 1591) Gießen. Im Gasthaus zum Hirsch ist die mittlere Etage, bestehend aus 3 Zimmern, mit Möbel an einzelne Herren, oder auch als Familieu- wohnung zu vermiethen; in diesem Falle könnten noch einige Zimmer nebst den nöthigen Räumlichkeiten abgegeben werden. 1588) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Bäcker Jacob Bogt in der Wallthorstraße. 1580) Gießen. Das seither von Fräulein Roes bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen bei Schuhmachermeister Pfaff. 1632) Gießen. In einem Hinterhause auf dem Markt ist eine Familienwohnung zu vermiethen. Die Red. d. Bltls. sagt wo. 1630) Gießen. Bei Bäckermeister W. Schäfer am Markt ist eine möblirte Stube mit Eabinet zu vermiethen. 1619) Gießen. Bei Drechslermeister Hellwig auf dem Neuenweg ist eine möblirte Stube mit oder ohne Sopha zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. 1610) Gießen. Eine Stube mit Kammer, Küche, verschließbarem Holzstall und Keller, ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen bei • Ehr. Franz Wittwe, am Markt, Lit. A. Nr. 5. 1617) Gießen. Mein NebenhauS ist vom 1. October an zu vermiethen. Bott. 512) Gießen. DaS bisher von Herrn Professor Dr. Schäfer bewohnte Logis, mittlere Etage, in meinem (vormals Pilger'schen) Hause auf dem Selterswege, ist anderweit zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. Ph. Schlatter, Buchbinder. 1629) Gießen. In Lit. B. Nr. 1 auf dem Brand, der Aula gegenüber, ist eine möblirte Stube zu vermiethen. 1579) Gießen. In meinem neu erbauten Hause vor dem Neuenweger Thor ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Gießen den 15. August 1851. Gottl. Strauch, Maurermeister. 1473) Gießen. In dem Berlinischen Hause vor dem Walllhore ist der obere Stock, bestehend in 4 in einandergehende Zimmer, Keller, Holzstall, Mitgebrauch der Waschküche, zu vermiethen und alsbald beziehbar. DaS Nähere ist zu erfragen bei Adolph Homberger. 1467) Gießen. Mein Voroerhaus in der Wolkcugasse ist ganz oder auch getrennt zu vermiethen. H. Rot Hauge. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine vollständige Wohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Profeffor Liebig. 1587) Gießen. Eine Wohnung von 4 Zimmern mit Eabinet, Kammer, Küche u. s. w., ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Buchhändler Ricker. 1571) Gießen. In Lit. B. Nr. 24 am Marktplatz ist an eine stille Person ein freundliches Zimmer mit Eabinet zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. 1567) Gießen. In dem ehemaligen Gasthaus zum Löwen auf dem Neuenweg ist die mittlere Etage zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Georg Philipp Gail. 529 1381) Gießen. DaS seither von Herrn Major Moter bewohnte Logis im Heyer'schen Garten ist vom 1. October an anderweit zu vermiethen. 1224) Gießen. Die bisher von Herrn Professor Dr. Renaud bewohnte untere Etage meines HauseS auf dem Scltersbcrg ist anderweit zu vermiethen. Gießen den 25. Juni 1851. Prof. Dr. H. v. Nit gen. 813) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M. Bapst Wtw. Vermischte Nachrichten. 1614) Gießen. Ergebenste Anzeige. Indem ich allen geehrten Ellern, deren Kinder diesen Sommer bei mir Tanzunterricht hatten, für die zahlreiche Theilnahme an demselben meinen gehorsamsten Dank abstatie, verbinde ich hiermit zugleich die ergebenste Anzeige, daß ich regelmäßig jeden Sommer hier wieder Unterricht ertheilen werde und empfehle mich daher auch für nächstes Jahr. L. Liebtch, Tanz- und Turnlehrer an Gr. Nass. Gymnasium zu Weilburg. 1498) Frankfurt a. M. Das Großh. Dadische Ersenbahnanlehen von U Millionen Gulden, »otn Staat errichtet und von den Landesständen garantirt, ist rückzahlbar durch Gewinne von 14mal 30000 fl., 54mal 40000 fl., 12mal 33000 fl., 23mal 13000 fl , 55mal 10000 fl. Die geringste Prämie ist 42 fl. Die nächste Verloosung findet am 31. August 1851 statt, und empfiehlt hiezu unterzeichnetes Handlungshaus Stehen ä 1 fl. 30 fr. unter Zusicherung prompter Einsendung der Ziehungsliste. Wir können dieses Anlehen Jedem empfehlen, der Fortuna auf solide Art versuchen will. Julius Stiebe! jun. & Pf. fr. yf. fr. Pf- fr. Pf. fr. Pf. 2 2 11 2 1t 2 12 L. O Q Marktpreise. fr. Pf fr. Pf- Pf fr. Pf- Pf- fr. 1 e fr ff. fr. *1 Walzen Korn . Gerste Hafer. Erbsen Linsen 2 4 3 5 1 Mehl besteh. 5 11 6 11 7. 6 5 L. 6 Frucht- gut« tung. 3 O L. 5 r. 5 fr. TT 8 7 6 io I 8 . fr. 6 14 15 4 4 fr. pf. 5 11 AiaaS Milch Pfund Butter auch , , . . Haudfäse Eier.......’ Pfund Waizenmehl . . . ' „ Geschw. Vorschuß . . F r n ch t p r e i s e Frucht- und Vrktu alte u preise. 4 ! gemischtes Brd.aus | 4 I I Kornmehl besteh. Für 1 fr. Wafferwcck „ 1 fr. Milchbrod > . zGerste- ordinäres Brod auS und ßKoru- ' !’B- Di- Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung belieben, und lim^ IN mrk V---7~------ Piund -c. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ausmacht. Äörfe, Füße, G-amub mcÄr anderthalb genießbaren Ltucke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. ”' tolc au4 die ganz blutigen und nicht Abendmiterhaltimg der Fortbildungsschule. ,»u-. werden. Einlaßkarten werden zu dem Preise von 18 kr. von den Hni I Kunr (bei Schuhmacher Flelt in der Neustadt) und der Erpedition des Hessische/^usckauer? au/e l Rnch den deUamawiischcn Vor,rage,, folgt eine T - d -1u, ik». - D» Mehreü « SÄ bedrängte Familie bestimmt. ■ u ^rpreuvo für eine 53 l — 26 j — 31 j 2 45 — Wetzlar )6. August. Scheffel fl. 3 3 2 1 fl. 9 8 6 4 Pf. 200 200 170 Marburg 'Mött Fleischtaxe Gießen, fl 23. August. I Grünberg | Sich den 18. August 1 Laubach II per Pfund kr.fpf fr.! Pf. fr. pf. kr. Pf. Ochsenfleisch TT'- TT — I""* ■■ 11 — Knyfleisch . 8 2 _ — 8 — 8 — Rindfleisch . 8 — _ — 7 2 7 2 Kalbfleisch - 6 — _ — 5 2 5 — Schweinefl. . 9 2 _ — 9 2 9 — Hammelfl. . 8 — _ _ 8 — 8 — Leberwurst . 12 — —I— 19 — 11 2 gern. Wurst. 8 — — — — — — — Bratwurst . 14 — — — 12 — 13 - Schwartend.. 16 — — 1 • 14 — 14 _ Blutwurst . 14 — 12 — — _ geräuch. Speck 20 — — — 20 — — Schinken . . 13 — — _ 15 — — — Dörrfleisch . 13 — — — 15 — — Rindsfett 20 — - - 16 — --1 Hammelsfett | 20 — __ 16 — --1 Schweine- schmalz, aus- gelassenes . 20 — --1 dzl., unauSgel.^ 17 —1 __l___II 16- --1 Gießen 21. August. Grunberz 1 L,ch , Friedberg 9. August. 1 18. August. | 13. August. Mainz 8. August. Pf. fl. fr. Pf. ff. fr. Pf. ff.' fr. _Pf, ! ff. fr. 200 8 55 200 9 -— 9 50 200 9 28 190 8 30 190 8 — — 7 30 200 7 200' 5 12 170 6 10 170 6 — — 6 10 41 — 4 ,120 4 — — 4 10 200 4 35 — — — — — — — — — — 1 — — (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .HL 68 des Anzeigeblattes Vermischte Nachrichten. 1618) Gießen. Einer geehrten Lescwelt bringe ich hiermit zur Anzeige, daß ich am heutigen Tage meine Leihbibliothek bestehend in deutschen, englischen und französischen Schriften, eröffnet habe. Ich werde mich stets bemühen, meinen werthen Lesern und Leserinnen die neuesten und besten Erzeugnisse der Literatur zur gefälligen Abnahme anbieten zu können und ich hoffe deßhalb, daß mir ein geneigtes Zutrauen von Seiten des geehrten Publikums geschenkt werden möge. Gießen den 23. August 1851. Eduard Ottmann, Schloßstraße, im Grieb'schen Hause. 1607) Gießen. Zwei junge Leute können bei uns in die Lehre treten. Gießen den 22. August 1854. Franz Peppler L Comp. 1613) Gießen. Ein ordentliches Mädchen wird in einen Laufdienst gesucht. Das Nähere in der Erped. d. BlktS. _______________________________ 1626) Gießen. Sonntag den 24. August findet Tanz-Musik auf dem Westphälischen Hofe statt. E. Pau sch. 1635) Gießen. Sonntag den 24. August Harmonie und Cauz - Musik in meinem Garten am Wetzlarer Wege, zunächst des Bahnhofs. Philipp Schmall. Gießen. Die 4. Compagnie der Bürgerwehr hat vom 24. bis incl. 30. August d. I. die Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdienst. Das Obcr-Commando der Bürgerwehr. Fresenius. (1609) Ohnlängst ist mir abermals eine Lücke in die Hecke aus meinem Garten in der Schwarzlache in den Garten des Hrn. Hofgerichts-Advokaten Ber- mann, oder umgekehrt, ungewiß, gebrochen worden. Zu gleicher Zeit sind mir aber auch daselbst die Kartoffeln rc. gestohlen worden, was zu der Ver- muthung Veranlassung gibt, glauben zu können, daß der Passant dieser Lücke auch wohl der Kartoffeldieb ic. sei. Da dieser Fall gerade nicht vereinzelt dastehen soll und die Diebsbande es hierbei auch nicht bewenden lassen und zu einer ihr dienlichen Zeit dies Handwerk wiederholen wird, so setzt man demjenigen, welcher diesen Tag- und Nachtgauner auf der That ertappt und so zur Anzeige bringt, daß er zur gerichtlichen Strafe gezogen werden kann, eine angemessene gute Belohnung aus. Gießen den 22. August 1851. G. D. Brühl I. Nachricht und Witte. Allen Freunden und Freundinnen der Rettungs-Anstalt für sittlich verwahrloste Kinder zu Kloster Arnsburg diene zur Nachricht, daß den 8. October i). I. die Jahresfeier stattfinden wird. Da bisher alljährlich mit dieser Feier ein Verkauf von Handarbeiten zum Besten der Anstalt verbunden war, so soll auch diesmal wieder den Freunden dieser Sache Gelegenheit gegeben werden, ihre Liebe thätig zu beweisen. Die Unterzeichneten nehmen Gaben mit Dank entgegen. Anthes, Lehrer in Lich; Bichmann, Pfarrer in Lich; Deichert, Pfarrer in Grüningen; Schmidt, Kaufmann in Frankfurt a. M.; Schick, Pfarrer in Laubach; Schäfer, Vorsteher der Blinden- Anstalc in Friedberg; Schwarz, Kaufmann in Echzell; Uhrig, Pfarrer in Pohlgönö. (1592) Frischbäcker zu Gießen. Sonntan den 2 4. August. Johannes Jughard am Seltersweg. Christian Noll in der Neustadt. Karl Löber am Lindenplatz. Kirchliche Anzeigen d er evangelischen Genieindezn Gießen. G o t t e s d i e n ft. Am 21. August. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Freiprcdiger Siebert. UniversitätS-GotreSdienst. Um 11 Uhr: Professor Ur. Kesse. Kopulirte. Den 17. August. Heinrich Christian Walther Ginster Burger und Schlosser bei ber Eisenbahn dahier, des hiestqen Bürgers und Schönfärbermeisters, Johann Walther Zinßer, ehelicher Sohn; und Anna Maria Drilling dahier. D e n 21. A u g u st. Johann Setzer, Bürger, Schneidcr- meistcr und Bezirksbote dahier, ein Wittwer^ und Anna Marie Mandler, des verstorbenen OrtsbürgerS und Schreiners, Adam Mandler in Daubringen, eheliche Tochter. G et aufte. Den 17. August. Dem Bürger und Bäckermeister Christian Jughard, ein Sohn, Karl Christian, geboren den 1. August. ^.Denselben. Dem Bürger und Forstschützen, Adolph Flett, em^sohn, Friedrich Karl Wilhelm, geboren den 28. Juli. 532 Beerdigte Den 14. August. Henriette Elisabeths Friedericke Sophie Müller, des Bürgers und Actuariats - Geheilten, Martin Müller, Ehefrau, geborne Schultheis, alt 20 I. 3 M. 17 T., gestorben den 13 August. Den 15. August Christian Koch, des verstorbenen Oeconomcn, Karl Koch, hinterlassene Wittwe, geborne Neurath, alt 58 I. 7 M., gestorben den 13. August. Denselben. Wilhelmine Charlotte Hedwig Stein, des Großherzoglichcn Reallehrers, Dr. Georg Stein, eheliche Tochter, alt n ®t. 24 $ , gestorben den 13. August. Denselben. Karolinc L orothea Müller, des Bürgers und Eisenhändlers, Friedrich Müller, Ehefrau, geborne Wei- dig, alt 30 I. 6 M. 24 T., gestorben den 14. August. Den 17. August. Johannes Steuernagel, Taglöhner aus Eichenrod, im Regierungsbezirke Alsfeld, alt 60 I. 4 T., gestorben den 15. August Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Israelitische Gemeinde. Beerdigt. Clara Ziegelstein, gestorben den 4. August, beerdigt den 5. August, 64 Jahre alt. Angekommme und abgereifte Fremden vom 19. bis 22. August 1851. 3 ii den Gasthäusern. Im Rappen: Hrn. Kfl. Koch, Brandau, Lang u Hart, mann v. Frankfurt, Pötter v. Prag, Obmann v. Stettin, Böhler v. Darmstadt, Angelstein v. Heidelberg, Liebel v. Cöln, Fritz v. Hanau, Andre v. Offenbach, Fuchs v. Bretten, Wächier v. Paderborn, Gratz v. Aschaffenburg, Makenrad Berlin u. Natermann v. Bremen; Hr. Zeuncr, Lehrer v. Freiburg: Hr. Giuzinger, Postvicar v. Leipzig; Fr. Gebhard u. Hr. Schreiber, Milit. v. Berlin^ Hr. Wiertzer, Fabrik, v, Limburg; Hr. Porthes, Predig, v. Gocha; Hr. Petri, Partik. v. Drautheim; Fr. Endner v. Bronzell; Hr. Lomens, Ober- baur. v Cassel; Hr. Thiefauld, Marschand v. St- Denis; Hrn. Geschäfts!. Scharpf, Scharcher u. Habermann v. Berlin u. Mayeeberg v. Cöln; Hrn. Kfl. Stettenheim v. Witzenhausen, Saalwcber v. Barmen, Spier v. Alsfeld, Heinrichs v. Hirzenhain, Ditois v. Oberwesel, Müller v. Mannheim, Maper u. Nathan v. Frankfurt, Eichborn v. Offenbach, Hausler ; Carlsruhe, Redelius v. Hannover u. Börner v. Eichstätn Hr. Mettenberg, Partik. v. Baireuth; Fräul. v. Obstfelder u. v. Jasmund v. Berlin u. Leister v. Offenbach; Mad. Behrent v. Dresden; Fräul Gcschwst. Hartmann v. Göttingen; Hr. Hoffmann, Staatsanw. u. Hr. Winkler Rcchtsanw. v. Glatz; Hr. Sind Ewcrlh v. Halle; Hrn. Profess. Weber nebst Brud. u. Br. George a. Leipzig; Hr. Dr. Löning, Obergerichtsamv. v. Bremen; Hr. Neumann, Offiz, v. Carlsruhe. Im Einhorn: Hrn GütSbcs. v. Osinskp v. Krackau u. v. Krosingkp v. Stettin; Hr. Kolb, Licutn. v. Wien; Hr. Kilian, Hüllendes v. d. Kilianshütte; Hrn. Reut. Löwy u. Faulbcrger v. Wien, Weller v. London u. Waldhöfer v. Dresden; Hr. Becker, Colonel v. London; Hrn Kfl. Hirsch v. Cassel, Bork v. Saarbrücken, Löwenhast v. Würzburg, Christ, Best u- Mepör v. Offenbach, Bergens v. Gera, Wolf u. Huhn v. Cöln, Schuhmacher u. Seligmann v Mainz, Herberg v. Bingen., Stroh v. Guntersblum', Müller v. Nordhausen, Horstmann v. Hanau, Calm v. Bcrnburg, Kaufmann v. Hamburg, Weiermann v. Elberfeld, Stein v. Frankfurt, Berg v. Reuß-Kreitz, Beckmann v. Westphalen, Bauer v. Odcnkirchen, Hornbach v. Monijou, Fischer v. Rheidt, Veit v. Leipzig tt. Schmidt v. Cöln; Hr. Baron Frhr. v. Mcisenbuck v. Darmstadt; Hr. Schmincke, Advok. v. Frankfurt; Hr. Hcldmann, Appellationsger.-R. u Hr. Moirs, Kreisger.-R. v. Frankfurt a. d. O.; Frau Hofr. Borger nebst Tochter v. Arolsen; Hr. Königcr, Advok. v. Eisenach; Hr. Seiler, Kreisger.-Rath v Höxter; Hr. v. Cronchonosky, Appellationsr. u. Hr. v. Kolnarschi-Gozif, Obrist v. Warschau; Hr. Storch, Berginsp v. Friedberg; Hrn. Fabrik. Distel v. Elberfeld u. Kolb v. Mühlheim; Hr. Steindecker, Beamt, v. Magdeburg; Hrn. Partik. Schneider ».Hannover u. Mohr v. Frankfurt; Hr. Lichthammcr, Oecon. v. Miltenberg; Hr. Dr. Schaum, Profess, v. Bonn; Hrn. Kfl. Richardt v Dingelstadt, Heimberg v. Miltenberg, Mandelbaum v. Mannheim, Grund v. Crefeld, Hirschhorn v. Frankfurt u. Engelhardt v. Mainz; Hr. Kranz, Musikdirect. u. Hr. Sind. Jhrenhof v. Halle; Hr. Sind. Klaudius v. Göttingen; Hr. Brangel, Stent, v. Amsterdam; Hr. Dr. Druck und Verlag ter G. D. Br med. Moulten v. Homburg; Hr. Bar. Frhr. v. Spiegel v. Berlin; Hr. Chlernik, Mechan. v. Cassel; Hr. Stud. Fischer v. Heidelberg. Im Dring Carl: Hr. Stromßen, Reg -R v. Gotha; Hrn. Prioatl. Kübel v. Herbstein, Fclfing v. Obei seiberten: od, Löber v. Ostholtz, Hänring v. Neustadt, Trcssandt u. Winsky u. Posen, Loop v. Sorreburg u. Scbst v. Gedern; Hr. Pröschcr, Metzger v. Ulrichstein; Hr. Fey, Handelsm. v. Holzhauscn; Hr. Rausch, Spedit. v. Großelchen; Hrn Kfl. Günther v. Neupork, Bresler v. Breslau, Ehlers v Proße, Ruthmann v. Neustadt, Ketterer v. Großottersheim, Findler v. Offenbach Prachscr v. Frankfurt, Dick, Phan u. Hoffmann v. Berlin, Schibler v. Carlsruhe, Krüger v. Cassel, Kuhl v. Reda u. Schmidt v Bremen; Hrn. Kreisricht. Kaiser u. Fruchtwein u. Hr. Schurze, Advok. v. Äestrin; Fräul. v. Reichmann v. Iserlohn; Hr. Hötler, Ingen, v. Breslau; Hr. Rubinskp, Advok. v. Rybins; Hrn. Dr. med. Krumholz v. Suhl u. Faustmann v. Nidda; Hr. Harth, Weinhändl. v. Rüdesheim; Hr. Gelder, Ger-Direct u. Hr. Dresdner, Apothek. v. Berlin; Hr. Waldeck, Advok. v. Corbach; Hr. Hagemann, Schmiedmstr. v. Nancy; Hr. Knie, Seiltänzer v. Neuwied; Hrn. Stud. Neumeister, Bernemann u. Wille v. Heidelberg; Hrn. Kfl. Rothschild v. Mainz, Reichel v. Leipzig, Firle v. Breslau, Schuttner v. Frankfurt u. Kern v. Saarlouis; Mad Marr, Königl. Kammersäng. v. Berlin; Hr. Hoffmann, Kreisricht. v. Graudenz; Hrn. P.irtik Modersohn v. Trier u. Reimer v. Galvesson; Hr. v. Scheor, Offiz, v. Lurenbnrg; Hr. Schönholz, Affess. v. Fritzlar Im Darmstädter Saus: Hrn. Oecon Pfaff v. Dauern- heim, Lepper v. Zell, Müller u. Henibcrt v. Frifchborn u. Müller v. Frankfurt; Hrn. Gefchaftsl. Michel v. Arolsen, Zinser v. Coblenz, Dröfeld u. Wiesemann v. Fritzlar, Bötcher v. Mainz, Zeidler v. Nauenburg, Jenhcim v. Cassel, Nagel v. Heldenbergen, Kontermann v. Selters, Sichel v. Nauheim, Ditschler v. Büdingen, u. Eckhardt v. Berleburg; Hr. Rollmann, Maler v. Gotha: Hr Peters, Kfm. v. Jnspruck; Hr Schön, Bierbr. v. Aschaffenburg; Hrn. Metzger Sybold v. Biebrich u. Weiler v. Coblenz; Hr. Platz, Lehrer v. Hannover; Hr. Schrenz, Oecon ». Marbach; Hr. Zahn, Privatm. v. Hanau; Hr. Pikler, Gärber v. Bingen. In den P r i v n t h ä u f e r n. Bei Hrn. Uhrmach Schmidt: Frl. Steuernagel v. Cor- bach. — Bei Hrn. Krcisbaumstr. Holzapfel: Hr. Dietz, Prof, v. Bonn. — Bei Hrn. Hofgerichtsr. v. Grolman: Hr. v. Grolman Rcvierverwlt. v. Dieburg. — Bei Hrn. Gemeinder. Löber: Frl. Rosenkranz v. Weilburg. — Bei Hrn Hofger.- Rath Schaffer: Hr. Berck, Fabrik, v. Alsfeld. — Bei Hrn. Prof. Dr. Vogel: Frau Gotthard nebst Tocht. v. Celle. — Bei Hrn. Rcallehrer Haustein: Hr Hanstein, Privatm. v. Friedberg. — Bei Hrn. Botenmstr. Löbr: Frl. Deibel v. Gladenbach. — Bei Hrn. Botenmstr. Schlatter: Fr. Postm. Thilepape v. Wabern. — Bei Hrn. Busch i. Grt.: Frl. Becker v. Alzey. ü hl'scheu Buch- und Sleindruckerei.