Anzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. J° IG. Sonnabend den 22 Februar 1851. (Stfiljcint roödjcntlid? zwei Mai: Mittwoch und Aonnabeub. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 il. 30fr.# für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. « ft. — AuSwärl» abonnirt man stch bei allen Postämtern. Zn Gießen bei der Erxed. (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrückungSgebühr für die gespaltene Eorpuszeile 2 fr. Amtlicher Theil. Vevordnnng, die Beseitigung der bei Beförderung von Auswanderern bestehenden Mißbräuche betreffend. LuDWJG IN. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen nnd bei Rhein re. re. (Schluß.) § . 11. Die Hanptagenten sind verbunden, von den, allen allgemeinen Vorschriften entsprechenden Ver- tragosormularien, welche sie anwendcn, oder durch ihre Unlcragenten anwenden lasten wollen, bevor dies geschieht, drei Eremplare bei der einschlägigen oberen Verwaltungsbehörde des Bezirks zur Prüfung und Genehmigung eknzureichen. Alle Verträge dürfen nur nach den solchergestalt gutgeheißenen Formularien aus- gefertigt werden. § . 12. Die im Namen und Auftrag eines bestimmten Schiffsrheders oder Schiffsbefrachters nach erhaltener Vollmacht (§. 2) abzuschließenden Verträge mit den Auswanderern müssen schriftlich abgefaßt, in deutscher Sprache, deutlich, mit Fernhaltung jeder mehrdeutigen Clausel, doppelt ausgefertigt und den Auswanderern im Original, leserlich ge- und unterschrieben, zugestellt werden. Es darf darin nichts radirt werden; nothwendige Abänderungen und Zusätze müssen beiderseits durch Namensunterschrift anerkannt werden. § 13. Die Hauptagenten haben die Dnplicate der von ihnen und ihren Unterteilten im Großher- zogthume abgeschlossenen Verträge, sowie die ihnen eingesandt werdenden Nachweisungen über die in ihrem Namen außerhalb des Großherzogthums abgeschlossenen Contraete, als Belege ihrer Register, zwei Jahre lang sorgfältig aufzubewahren. Die Register der Untcragenten, und diejenigen der Hauptagenten nebst Belegen, sind der einschlägigen oberen Verwaltungsbehörde und den besonders bestellten Aufsichtobeawten aus Verlangen zur Einsicht vorzulegen. § . 14. In den Verträgen ist stets ein fester Abfahrtstag von dem Orte, von wo ab der Agent die Beförderung übernimmt, und von den Seeplätzen, an welchen die Einschiffung statt findet, zu bestimmen, der Schiffsrheder oder Befrachter und das Seeschiff nebst Kapitän genau zu bezeichnen, das festgesetzte Ueber- fahrtsgeld anzugeben und zugleich zu bemerken, welcher von beiden eontrahircnden Theilen die Lieferung des erforderlichen Seeproviants übernimmt. Auch ist am Fuße der Verträge deutlich auszudrücken, ob die Auswanderer durch einen Conducteur bis zu dem Seehafen begleitet werden, in welchem die Abfahrt unmittelbar nach anderen Welttheilen statt findet, oder an welche Zwischenerpeditenre sie sich auf der Reise dahin zu wenden haben. § . 15. Die Agenten haben insbesondere in den Verträgen ausdrücklich folgende Verpflichtungen den Auswanderern gegenüber zu übernehmen: a) daß die Auswanderer die erforderlichen Plätze, Bettstellen, Raum in der Küche zum Kochen, gutes und genügend Trinkwasser, Holz und Licht, sowie nöthigenfalls Apotheke, auf dem angewiesenen Schiffe erhalten; b) daß die Auswanderer freien Transport der Reiseeffeeten genießen, oder daß bei Beschränkung des Freigepäcks das Uebergewicht nur nach festem, bestimmt auszudrückendem Ansätze berechnet werde; 120 e) daß das bei der Ankunft in Amerika zu entrichtende s. g Kopf- oder Spital-Geld in dem festqe- setzten Ueberfahrtspreis begriffen ist und die Auswanderer von dessen Entrichtung befreit sind- si) daß die Auswanderer für jeden Tag, um welchen die bestimmte Abfahrt ohne ihre Schuld verzögert ""'d' von dem Agenten resp Schiffsrheder ober Befrachter eine Entschädigung für Beherbergung und Verköstigung tn baarem Gelbe, und zwar: y 0 J 1) bei Aufenthalt vor Erreichung des Seehafens von 42 fr. für die Person über 10 fahren und von 28 fr. für ein Kind von 1 bis 10 Jahren, y 2) bei Aufenthalt im Seehafen von 49 fr. für die Person über 10 Jahren und von 28 fr für ein Kind von 1 bis 10 Jahren, unweigerlich erhalten. Diese Entschädigung ist ohne allen Vorbehalt zuzusichern und zu leisten, mag die Verzögerung durch die Schuld des Agenten, des Rheders resp. Befrachters, oder durch Zufall — höhere Gewalt nicht ausgenommen — herbeigeführt worden sein Bei verzögerter Zwischeneinschiffung in einem Seehafen nach dem schließlichen Einschiffungs- Seehafen, z. B. zu Rotterdam nach London ober Havre, soll die sub. Nr. 2 festgesetzte Gelbent- slhadlgung statt finken Sofern vor dem Vertragsabschluß eine Vereinbarung zwischen den Con- trahenten dahin stait findet, daß der Agent bei verzögerter Abfahrt die Beherbergung und Ver- kvstiguug der Auswanderer ,n natura übernimmt, so ift dies, statt jener Bestimmung bezüglich der Geltentschadigung, tn den Verträgen zu wahren; 0 ö ' e) daß die Auswanderer während der Reise hinreichende Verköstigung erhalten, sofern dieselbe von dem Agenten resp. Schtffsrheder übernommen worden ist; f) daß d e Effecten der Auswanderer während der Seereise zu dem in dem Vertrage ausqedrückten Werthe auf Verlangen gegen See- und Feuer-Gefahr versichert werden; g) daß die Auswanderer und deren Effecten auch in dem Falle um den bedungenen Ueberfahrtspreis aii den bestimmten Ausschiffungs-Seeplatz gebracht werden, wenn das betreffende Schiff auf der Reise durch irgend einen Unfall an deren Fortsetzung verhindert werden möchtest) daß der Agent in Beziehung auf den abgeschlossenen Vertrag vor den Großhcrzoglich Hessischen Gerichten Recht zu geben habe und im Voraus auf Einreden, die auf etwaige spätere, im Ausland geschlossene, den Bestimmungen dieser Verordnung zuwidcrlausende Verträge gegründet werben möck- ten, Verzicht leiste. w §. 16. Jedem Agenten ist untersagt, in Ankündigungen, mögen diese in öffentlichen Blättern, oder in wm von Prospekten, Anschlägen, Aushängeschildern, oder in anderer Art erscheinen, bezüglich der Seehafen, über welche — und der Schiffsrheder, durch welche er Auswanderer befördert, Angaben zu machen welche von der erlangten Cvncession abweichen. a d ; ' §. 17. Sämmtlichen Agenten ist untersagt, zu Auswanderungen anzuwerben, oder zu verleiten- sie dürfen zu dem Ende namentlich weder selbst im Lande umherreiscn, noch andere Personen absenden ' Ebenso ist es denselben verboten, bei Vertrags-Verabredungen ober Abschlüssen Mäkler oder Individuen welche sich für folehe ausgeben, zuzulasfen, oder sich überhaupt zum Zuführen von Auswanderern dergleichen Personen in irgend einer Weise zu bedienen. §. 18. Wo es für zweckmäßig erkannt wird, soll ein aufsehender Beamter ernannt werden, dem die am Sitze desselben wohnenden Agenten alle von ihnen ausgefertigten Verträge zur Prüfung und Anerkennung daß deren Inhalt mit den gesetzlichen Vorschriften übereinstimme, rechtzeitig nach näherer Vorschrift vorzulegen haben. 1 0 Wegen Controlirung derjenige» Agenten, welche nicht am Sitze eines Auswanderungsinspeetors wohnen, werden weitere Vorschriften ergehen. ä. 19. Findet ter aussehende Beamte bei Prüfung von Verträgen Unregelmäßigkeiten, so hat er sein Visa so lange zu verweigern, bis dieselben vollständig beseitigt sind. Seinen deßsallsigen Aufforderungen hat der betreffende Agent unweigerlich unb unverzüglich zu genügen, insofern dieselben nicht mit den Bestimmungen tiefer Verordnung im Widerspruche stehen, in welchem Falle bei der vorgesetzten Verwaltungsbehörde Beschwerde erhoben werden kann. §. 20. Die Orts-Polizeibehörden und die Gendarmerie haben darüber zu wachen, daß die Agenten den Bestimmungen des §• 17 nicht zuwiderhaudeln; daß Niemand, um Auswanderer anzuwerben, unter welchem Vorwande es fei, im Lande umherreise; daß die an den Wohnort von Agenten kommenden Auswanderer durch Mäkler oder solche Personen, welche sich für Mäkler oder Zwischenhändler ausgeben, weder belästigt noch einem Agenten zu geführt oder zugcwiesen werden; daß die Auswanderer auch durch Gewerb- treibende oder Andere nicht übervortbeilt werden. Die betreffenden oberen Verwaltungsbehörden haben, wo es nothwendig erscheint, zu veranlassen, daß Mißständen in diesen Beziehungen durch Localverordnungen entgegengewirft werde. tz. 21. Agenten, welche bei ihrem Geschäftsbetriebe den Bestimmungen dieser Verordnung zuwiderhandeln, werden, insofern die Handlung nicht unter das Strafgesetzbuch fällt, mit einer Polizeistrase von zehn bis fünfzig Gulden, welche hei Wiederholungen bis zu dem doppelten Betrag steigen kann, bestraft. 121 Namensveränderung. Es wurde gestattet: am 27. November 1850 der Adoptivtochter des Cigarren-Fabrikanten Peter Ncubcrt zu Offenbach, Katharina Sanio von Obertshausen, künftig den Namen „Neubert» zu führen. Promotionen an der Großherzogl. Landes- Universität Gießen. Im Laufe des Jahres 1850 haben erhalten: a. die philosophische Doctorwürde: am 19, Januar Emil Steinmetz zu Gießen; — am 13. März Joseph Molthan aus Niederingelheim und Wilhelm Miura th aus Weinsheim; — um 29. Juni Johann Baptist Keller aus Bensheim; — am 9. August Christian Wre- ner aus Darmstadt; — b die Doctorwürde in der gesammten Heilkunde: am 9 Januar Wilhelm Hillebrand aus Gießen; — am 26. Januar Fran, Christian Sommer aus Gauböckelheim; — am 2. März Carl Hofmann auS Gießen: —am 29. April Theodor Stilb- Wächter aus Homberg a. d. Ohm ; — am 22. Juni Gustav Heu mann aus Darmstadt; — am 13. Juli Adolpf Ditt- mar aus Fürth; — am 31. Juli Herrmann Trapp aus Friedberg; - am 5 September Friedrich Jacob Ackermann aus Gronau; — am 7. Sepicmber Georg Jungmann aus Neckarsteinach-, — c. medicinisibe Ehrcndiplome: am 6. März der Medicinalrath und Phpsicatsarzt l>r. Chr. Wilhelm Ernst Pilgram zu Butzbach, als Erneuerung der Promotion vor 50 Jahren; — am 5 October der Stabs- arzt Ludwig Zoll zu Darmstadt. Dienstnachrichten. Am 27. Deccmber 1850 wurde dem Decan und Pfarrer Peter Joseph Baumann zu Lorsch die katholische Pfarrstelle zu Virnheim, im Regierungsbezirke Heppenheim; dem Pfarrer Johann Joseph Sebastian Gardt zu Gundersheim die katholische Pfarrstelle zu Bingen, tm Regierungsbezirke Mainz; dem Pfarrer Peter Nauth zu HohenMzen die katholische Pfarrstelle zu Bretzenhcun, un Regierungsbezirke Mainz, sowie am 30. Decewber WO dem Pfarrer Augustin Killt an zu Guntersblum die katholisch- Pfarrstelle ,u Unterschönmattenwaag, im Regierungsbezirke Erbach; dem Rector Heinrich Reutzel zu Gladenbach dre evangelische Pfarrstelle zu Ranstadt mit Effolderbach, nn Regierungsbezirke Nidda, und am 31. Deccmber I8sk) dem Schülvicar Friedrich Fischer auf dem Helmhof bei Wimpfen, im Regierungsbezirke Erbach, die cvangel. aupt- zollamtc Mainz zugclassene Einst Sensing zum Gchiilfcn bei diesem Hauptzollamte ernannt. Am 10. Januar wurde dem Schülvicar Johann Philipp Reinheimer zu Kaichen, im Regierungsbezirke Friedberg, tie zweite cvangel. Schul- lehrerstelle daselbst; dem Schuloicar ^acob Faul stich zu Roßbach, im Regierungsbezirke Biedenkopf, die bange evan- aelische Schullchrerstelle und dem Schülvicar Franz Dreß zu Zellhauscn, im Regierungsbezirke Dieburg, die zwcr.e kathol. Schullehrerstelle daselbst übertragen. — Am la. Januar wurde dem Schullehrer Christoph Ainend zu schwa- benrod die zweite cvangel. Schullchrerstelle zu stcepel, >m Regierungsbezirke Darmstadt und dem Schülvicar Evhann Theodor Kröm melde in zu Hartenrod die zweite evangel. Schullchrerstelle zu Neckarsteinach, im Regierungsbezirke Erbach, übertragen. — Au demselben Tage wurde der ton dem Herrn Fürsten zu Solms - Braunfels als Senror des Gesammthauses Solms auf die evangel. Pfarrstelle zu Battenberg, im Regierungsbezirke Biedenkopf, prasentirte evangel. Pfarrer Georg Kammer zu Dorndürkheiin für diese Lteile bestätigt. Schlup folgt.0 « 22 Personen, welche sich mit der Annahme und Beförderung von Auswanderern in irgend einer -lwischenbändler^ oder als Führer anbieten und in dieser Eigenschaft oder unter anderem ah-stichen Vorwande ib^e Diensie dergestalt widmen, daß sie den Agenten, Geldwechslern, W.rthen oder sonstigen Gewerbtrnbenden Auswanderer zuführen oder zuwrisen, sind für jeden einzelnen Fall mit einer Polizeistrafe von drei blv sieben Gulden zu beigem Verordnung ausgesprochene Geldstrafe von dem Verur.heilten wegen Zahlungsfähig^ nichtbetzuttLm ist, muß dieselbe mit 24 Stunden für je einen Gulden tm Gefangmß verbüßt werden. concessionirten Agenten wird zur nachträglichen Beibringung der in den §§.2 S t 6 CS’SÄÄÄ im Agenten, welche nach Ablauf dieser Frist den erwähnten Bedingungen nicht aefertig^w r^^^ Un^rer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegcls. Darmstadt den 25. Januar 1851. , (L. S.) LUDWIG. °- D-i»»»!. Offizielle Nachrichten. Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben zu verleihen geruht: am H. Januar dem pensionirten Hofkamm «Registr. Heinr. Z ehf u ß zu Darmstadt bas silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- müthigen; — am 26. Januar dem Regierungsrath Ernst Wilhelm Heim das Comthurkreuz 2r Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen. 122 en. 3» dem Termine soll die Güte versucht, ein Gläubigerausschuß und ein Curator gewählt werden und wird von den nicht erschienenen Gläubigern angenommen, daß sie der Mehrzahl der erschienenen beigetreten seien. — Bemerkt wird, daß nach dem aufgenommeneu Lermögensverzeichniß die Masse zur Besriedigung der privilegirten Gläubiger nicht hinreicht. Gießen den 7. Februar 1851. Gerichtliche und Privat Bekanntmachung Edictalladung. 344) Gießen. Gr. Hess. Hofgericht der Provinz Oberhessen hat über das Vermögen des Friseurs Christoph Oppermann iii Gießen den formellen Concurs erkannt, cs werden daher Alle, welche auS irgend einem Grunde Ansprüche an die Masse bilden wollen, aufgefordert, dieselben so gewiß Montag den 28. April L 3., Vormittags 9 Uhr, dahier geltend zu machen, als sie sonst ohne Prä- clusivdecret von der Masse ausgeschlossen werden. Gr. Hess. Stadtgericht Muhl. H a b e r k o r n. 297) Gießen am 14. Februar 1851. Der Wahlcommissär Hch- Ferber. Besondere Bekanntmachungen. Gießen. Wer hl-rus seh reifen. Die Ergänzungswahl des Gemeinderaths für die Gemeinde Gießen betr. h JS!(.rn’irr bekcumt gemacht, daß die Ergänzungswahl des Gemeind,raths von Gießen auf dem Rathhause daselbst am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag den 25., 26 97 und 28 F-bruar l. I zedeSmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr unter de? Leitung Li UnteneidenIS nommen werden soll. a «•utijtuyiititn vorge- u F-bit der letzten Ergänzungswahl sind ausgetreten: Christian Bansa, Carl Müller, Friedrich Kempff und Wilhelm Lober, sodann treten gesetzlich aus: Georg Phil. Fillmann, Christian Wallenfels und Gemeindttath z'u wählen." "^Mar. CS sind somit sieben Mitglieder in den Sämmiliche stimmfähige Ortsbürger von Gießen werden aufgefordert, an dieser Wahl Theil ru st 28(11)1 an.ft? iUrr Abstimmung zahlreich einzufinden, damit die Wahl roer T“ 3 Ö°” Utlb ^"sten wo möglich schon vor Ablauf der viertägigen Frist geschlossen 334) Gießen. im. an 341) Gießen. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leih-Anstalt. Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leih- Anstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli August, September, October, November und December 1850 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 4. Sjjtän bis zum L April, dieselben cinzulöfen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 5. Mai d. I. stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung Betreffend: Den zu Abstellung des Bettelns gegründeten Armenverern zu Gieß.... Der in der heutigen Generalversammlung vorgetragene Rechenschaftsbericht über die seitheriae Wirk- Ä M bl-jum Schluss- M Jul!,,« ,830' 'ft.' J“”“ ?'"-lb-». für UntirftuJunjui M 437g Hauvm-rlsbursch- 437 fl. 36 (r. uui beständig Hulfsbedurftige 369 fl. 24 fr. verwendet worden sind. Wenn es gelingen konnte, mit diesen geringen Mitteln die früher so belästiaende Bettelei dakner wenn auch nicht gänzlich zu beseitigen, doch auf ein nur geringes Maas zu beschränken so dürfen wir nehmJr ST"? Jln9cben'. M der Verein, sowohl durch die fernere thätige Unterstützung seiner Thcil- burch den geneigten Beitritt der übrigen Bewohner von Gießen, immer mehr in den Stand Ete Ä“8!” bweck zu erreichen. An die Stelle der statutengemäß ausgetretenen 9adoiss?Ät^Reiber, Jean Gertig, Gemeinderath Fillmann und L abroisse als Ausschußmitglieder gewählt worden. Gießen den 17. Februar 1851. Der Vorstand des Armenvereins — __ K ü chler. 123 vorgenommcn werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst in dem Verstcigerungstermme gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelös't werden. Die Herreir Bürgermeister des Regierungsbezirks werden ersucht, Vorstehende s i n ihren Gemeinden b e k a » n t m a ch e n zu wollen. Gießen den 19. Februar 1851. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungen. 235) Gießen Versteigerung von Immobilien. Mittwoch den 19. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf freiwilliges Ansuchen der Erben folgende, dem Bürger und Wagnermeister Andreas Loos dahier zustehenben Immobilien, als: Pag. Nr. alt. neu. □Slflr. y,8a /1093 29 Hosraiihe hinter dem Burggraben, neben Earl Marguth, bestehend in Wohnhaus mit Anbau, Stall und Grund, 7.8 /1O94 27 Grabgarten bei der Hofraithe, Ir. Classe, 23 7.8 106 Wiese in den Weiden, neben Joh. Rinn, 18 %. 103 Acker an der Broßbrücke, neben Gg. Pfaff zu Launspach, 15 /330 462 Acker auf dem Hedcrgraben, neben demPlock'schenHospitalgut 16 7« 3 4 243 Acker über dem Fabrischen Acker auf dem Fluthgraben, neben L. Müller, 18 737 122 Acker auf dem Leufertsröder Weg an Joh. Heim. Noll, 4 V /9S 272 Wiese am Gießener Pfad an Joh. Jughardt, 4a ’7s9 294 Acker am alten Feld, zwischen den Gärten an Conr. Weidig, 14 "/43 714 Acker über dem Rodt auf die Gärten an Gg. Spruck, 46 4768 833 Acker über dem Schäferbrunnen an PH. W. Simon, auf hiesigem Rathhause einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen den 5. Februar 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 324) Gießen. Versteigerung von Pappelholz. Das von den Pappelalleen nachgenannter Straßen aufgearbeitele Stamm- und Oberholz soll in mehreren Abtheilungen an die Meistbietenden öffentlich versteigert werden und zwar: 1. Montag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf der Straße von Gießen nach Reißkuchen, Zusammenkunft an der Ganfenburg; 2. Dienstag dm 25. d. M., Vormittags 9 Uhr, auf der Straße von Gießen nach Lollar, Zusammenkunft im Gasthaus zum Pfau; 3. an demselben Tage, Vormittags 10 Uhr, auf der Straße von Steinbach nach Lich, Zusammenkunft bei Steinbach; 4. Mittwoch den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, auf der Straße von Gießen nach Großenlinden, Zusammenkunft bei Nr. 8. dieser Straße. Gießen am 17. Februar 1851. Der Gr. Kreisbaumeifler des Baubezirks Gießen. Holzapfel. 350) Gießen. Versteigerung von Mobilien. Nächsten Mittwoch den 26. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf bieffgem Rathhause verschiedene Kleidungsstücke und sonstige Effecten, darunter eine silberne Taschenuhr, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 20. Februar 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 329) Gießen. Holzversteigerung im Revier Schiffcnberg. Freitag den 28. Februar wird im Domanialwald, District Tempel, nachverzeichnetes Holz versteigert: 57% Stecken Kiefern-Prügelholz, 4 ii Eichen „ 13374 „ Kiefern-Stockholz, 625 Wellen Eichen-Reißholz, 675 „ Wcichholz- und Dornen-Reiß- holz, 11800 „ Kiefern-Reißholz, 54’/* Stecken 6 und 7 Fuß langes Kiefern- Pfahlholz, 57 Kiefern-Stangen von 2 bis 3 Zoll Durchmesser. Zusammenkunft Morgens 9 Ubr an der Waldmeisterswiese. Credil bis Martini d. 3- Gießen den 20. Februar 1851. Der Gr. Hess. Rcvierförster des Reviers Schiffenberg, Dr. Draudtt 263) Bruchenbrücken. Der Müller Christian Müller dahier ist gesonnen, seine im hiesigen Orte an dem vereinigten Ufa- und Wetter-Flusse gelegene Mühle mit zwei Mahlgängen und einem 124 Rollgange, nebst dem dazu gehörigen Gelände, be- stehenv in circa 100 Morgen Gärten, Stecker und Wiesen, Mittwoch den 26. Februar t. I., Vormittags 10 Uhr, in der Muhle selbst, öffentlich an den Meistbietende», unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, freiwillig zu verkaufen und ladet Kauflustige ergebenst ein. Bemerkt wird, daß die Müble nur eine halbe Stunde von der Main- Weser-Eisenbahn entfernt und mit dieser durch Chaussee verbunden ist, sowie daß dieselbe jeden Tag eingesehen werden kann. Bruchenbrücken, bei Friedberg den 3. Febr. 1851. Der Bürgermeister B e st. 349) Gießen. Versteigerung von Mobilien. Nächsten Dienstag den 25. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Chr. Burkhard auf dem Neuenweg die zur Concursmasse desselben gehörigen Mobilien öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 20. Februar 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 321) Gießen. Holzversteigerung int Gießener Stadtwalde. Montag den 24. Februar l^J., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Stolzen- morgen, Philosophenwald und Neumark, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 70 Stecken eichen Scheitholz, 46% n „ Prügelholz, 104 „ i, Stockholz, 390t Wellen „ Reishvlz. 325 ,, Hainbuchen Reisholz, 216 n buchen Reisholz, 15 Stecken kiefern Scheiiholz, 18 „ „ Prügelholz, 41% „ „ Stockbolz, 2455 Wellen » Reisholz, 1% Stecken fichten Prügelholz, 9 » n Stockholz, 325 Wellen „ Reisholz, 6 Haufen allerlei „ 131 eichen Stämme, von 3239 Cübikfuß, 110 kiefern n von 3474 „ 32 fichten n von 919 „ 269 eichen Stangen, von 650 u 376 kiefern „ von 1072% „ 1 fichten Stange, von 6 „ 280 dorn Wellen, 3 eichen Pflugsreh, 19 „ Pflugöwellen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist an der Liebigshöhe Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 17. Februar 1851. Der Bürgermeister ____Hch. Ferber. 331) Annerod. Holzversteigerung. Montag den 3. März d. I., des Morgens 9 Ubr, sollen in dem Gcmeindewald Annerod, District Altenberg, nachfolgende Holzsortimente: 1) 30% Stecken Buchen-Scheitholz, 2) 6 ii „ Prügelhvlz, 3) 30 „ ii Stockholz, 4) 800 buchen Wellen, 5) 4% Stecken Eichen-Scheitholz, 6) 5% < „ ,i Stockholz, 7) 150 eichen Wellen, 8) 33 „ Baustämme 570 Cubikf. haltend, öffentlich unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Annerod am 18. Februar 1851. Der Bürgermeister Seipp. 325) Fellingshausen. Montag den 24. l. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in der Wohnung der Johannes Benders Kinder dahier Erbvertheilungshalber: 1) ein Wagen, Pflug und Egge; 2) eine Ovstkelter, ein Webstuhl; 3) ein Paar Ochsen; 4) zwei Kühe; 5) drei Rinder; 6) vier Schafe; 7) zwei Schweine; 8) sechs Malter Korn; 9) zehn „ Gerste; 10) drei u Waizen, sowie sämmtliches Heu, Stroh und allerlei Gemüse, öffentlich meistbietend versteigert werden. Fellingshausen am 18. Februar 1851. Der Bürgermeister Weber. 346) Gießen. Donnerstag den 27. d. MtS, Nachmittags von 2 — 4 Uhr, nnd folgende Tage, sollen im zweiten Stock des Landauer'schen Hauses an der Schloßgasse die zum Nachlaß der verstorbenen Fräulein v. Dresky gehörenden Mobilien, als: Kanapee's, Tische, Stühle, Schränke, Commoden, Schreibsecretaire, Bettladen, Spiegel, Beiiwerk, Weißzeug, Porzellan, Glaswerk, Küchengeräthschafien re., gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert werden. Gießen den 20. Februar 1851. 125 330) Beuern. H o l z v e r ft e i g e ru n g. Montag den 24. Februar l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in hiesigem Gemeindewald, District Eichberg, 11 Stecken Buchen-Scheitholz, 1 „ Eichen H 159 „ Buchen-Prügelholz, 3 „ Eichen „ 36 » Buchen-Stockholz, 2500 Wellen Reiserholz, 27 eichen Baustämme, 2062 Cubikfuß haltend, 6 „ Werkholz-Stangen, 123 buchen ,, „ öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Ort. Beuern den 19. Februar 1851. Der Bürgermeister Otto. 306) Naunheim. Montag den 24. Februar l. I., des Morgens 9 Uhr, sollen in hiestgem Gemeindewald, Distrikt Homberg, woselbst auch die Zusammenkunft ist: 12 Stuck Eichen Baustämme, von 12 bis 35 Fuß Länge, im Ganzen 1530 Cubikfuß enthaltend, meistbietend versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft kann Zahlungsfrist bis Martini 1851 gestattet werden. Ferner sollen an demselben Tage, des Mittags 1 Uhr, auf einem Privatstück, District Jmmersberg, 70 Stück Kiesern-Baustämme, 600 Cubikf. enthaltend, meistbietend versteigert werden. Naunheim am 15. Februar 1851. Der Bürgermeister _______________________Schäfer._____ 316) Climbach. Holz Versteigerung. Montag den 24. Februar l. I., Morgens um 9 Uhr, sollen in dem Climbacher Gemeindewald, District Langenbruch und Buchkopf: 84 Kiefern- und Fichten-Stämme, von 50 bis 85 Fuß Länge und 6 bis 14 Zoll Durchmesser, 2100 Cubikfuß haltend, 55Stecken Buchen-Scheit- und Prügelholz, 2 v Eichen-Scheitholz, 2 u Kiefern- ,, 2 „ Eichcn-Prügelholz, 13’/« u Kiefern- „ 5 „ Birken- » 10% „ Buchen-Stockholz, 2% n Eichen- „ 2 „ Kiefern, ,, 3500 Stück Buchcn-Durchforstungs-Wellen, 325 n Eicheu-Wellen, 200 n Birken- „ und 1700 u Kiefern- // an den Meistbietenden versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Ende September 1. I gestattet. Die Zusammenkunft ist an dem Fußweg von Beuern nach Allertshausen an dem Climbacher Kie- fernwald und wird das Kiefern-, Bau- und Werkholz zuerst versteigert werden. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Climbach am 16. Februar 1851. Der Bürgermeister Schmidt. 340) Waldgirmes. Holzversteigerung. Donnerstag den 27. Februar, von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigem Gemeindewald: 120 Eichen Baustämme, von 10 bis 40 Fuß Länge und 6754 Cubikf. haltend, und 2 Buchen-Klötze, 102 Cubikf. hallend, zu Hackbretter sich eignend, meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Orte selbst. Waldgirmes den 19. Februar 1851. Der Bürgermeister Feiling. 352) Leihgestern. Dienstag den 25. Februar l. I., des Morgens um 8 Uhr, sollen in dem Leihgesterner Gemeindewald nachstehende Holzsortimeute versteigert werden: 1 Stecken Buchen-Prügelholz, 1 „ Eichen- „ 17i u Birken- „ 11 „ Nadel- » 3 n Buchen-Stockholz, 12 „ Eichen- n 15 „ Nadel- „ 350 Gebund Buchen-Reisholz, 1325 ii Eichen- » 50 „ Birken- // 7750 „ Nadel- » 1800 „ Weichholz-Reiser, 204 Stück Nadel-Slangcn, von 2 bis 6 Zoll Dicke und 15 biö 25 Fuß Länge, und 2100 Stück Bohnen-Stangen. Leihgestern am 20. Februar 1851. Der Bürgermeister H e ß. 342) Gießen. Das zum Nachlaß der Fräulein H. von Dresky gehörige Gut zu Burkhardsfelden bei Gießen, bestehend: 1) in einer geräumigen Hofraithc, welche ein großes Wohnhaus, Scheunen und Stallungen enthält, an welche ein mit einer Mauer umschlossener Garten grenzt, 2) in circa 64 Hess. Normalmorgen Gärten, 126 Ackerland und Wiesen, welche größtentheils in Lurfhardsfelder, zum Theil auch in ReiS- kirckcr Gemarkung liegen, soll erbverlheilungshalber in loco Burkhardsfelden Donnerstag den 13. März l. 3-, Vormittags 10 Uhr, einer öffentlichen Versteigerung unter sehr annehm, baren Bedingungen ausgesetzt werden. Das Gut liegt nahe an der Hauptstraße von Gießen nach Fulda, mit welcher es durch einen sehr guten Viciiiatweg verbunden ist; cs ist nur 2 Stunden von Gießen entfernt, wohin alle Pro- ducke, insbesondere Milch, Butter ir. mit Vortheil abgesetzt werden können und eignet sich deshalb ganz vorzüglich zum Betrieb der Oeconomie. Gießen den 19. Februar 1851. 295) Allendorf. Verkauf eines Wohnhauses und einer Scheune in Allendorf a. d. Lda. — und zwar aus den Abbruch. Ich beabsichtige ein vor einem Jahr erkauftes Wohnhaus, 40' breit und 26' tief, von Anno 1804, und eine Scheune, 30' breit und 24%' tief, von Anno 1826, von starkem purem Eichenholz erbaut, auf den Ab- bruch zu verkaufen, und jedes dieser Gebäude im Nothfall einzeln abzugeben, den Kaufwerth auch in Abschlagszahlungen oder in verschiedenen Zielen anzunehmen. Da mir wegen Vornahme einer neuen Bauerei daran gelegen ist, den Bauplatz obiger Häuser bald frei zu bekommen, so bitte ich diejenigen, welche beabsichtigen, dieselben zu kaufen, sich bald bei mir zu melden. Noch bemerke ich in dieser Bekanntmachung, daß sich die Sckeune ganz leicht zu einem dreistöckigen Wohnhaus umändern und einrichlen läßt. Allendorf a. d. Lind, den 12. Febr. 1851. H. W. Moll. Feilgeboten. 332) Gießen. Um mit meinem Vorrath von Kastanie» und Nüsse» aufzuräumen erlasse ich jetzt die Ersteren per Pfd. ä 6 fr., die Lctzeren per 100 Stück ä 7 fr. L. Iahreis. 337) Gießen. Orientalischer Haarbalsam. Das wirfsamste Mittel gegen das Ausfallen der Haare und zur Wiedererzeugung derselben, das Fläschchen zu 48 fr., nebst Attesten und Gebrauchsanweisung bei H. Treppinger, ___________Friseur. 343) Atzba ch. Ein junger Hühnerhund ist zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts. 322) Gießen. Ausverkauf. Meine Waaren, bestehend in Mousseline de Laine, Tliibet, Lamas, INapolitaine, Jaconnet, Cattun, Möbel-Cattun, Seidenstoffe, Halbseide, Orleans, Lustre, Shawls, Foullards, Tischdecken, Band, Schleier ic. ic., empfehle ich unter den Fabrikpreisen. M. Heß. 327) Gießen. Der Unterzeichnete bat die Ehre einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß sein Samen-Lager auf daS Vollständigste assoetirt ist und bittet um geneigten Zuspruch. Georg Klees, Kunst- und Handelsgärtncr, in den Neucnbäuen, Lit. B. Nr. 72. 217) Gießen. Alle Sorten Sämereien sind wieder frisch und ächt bei mir zu haben. Zugleich empfehle ich meine Auswahl vou Topfpflanzen zu den billigsten Preisen. Kaspar Georg, Handelsgärtner auf dem Seltersweg. Zu vermiethen. 335) Gießen. Die Wohnung im 1. Stock meines Hauses, aus 5 Zimmern, 2 Cabinetten, Küche ic. bestehend, ist zu vermiethen und gleich beziehbar. Emil Pi stör. 338) Gießen. Eine möblirte Stube ist auf nächstes Semester zu vermiethen bei P.^ Ehr. Franz, Schneidermeister. 218) Gießen. Die von Hrn. Oberappellalions- Geiichtsrath von Krug seither bewohnte mittlere Etage meines Hauses ist zu vermiethen. Prof. Dr. WilbraIId. 253) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M. Bapst Wtw. 234) Gießen. Das von Frau Secretair Merk bewohnte Logis, in dem Hause meines Bruders am Canzleiberg, ist anderweit zu vermiethen und Anfangs Mai d. I. zu beziehen. Ferner ist der vor dem Neuenweger Thore, zunächst des Busch'schen Gartens, gelegene Garten desselben, auf eine beliebige Anzahl Jahre zu verpachten. H- W. Daucrnheim. 300) Gießen. Die von Herrn Geometer Walther bewohnte mittlere Etage meines HauseS steht vom 1. Mai an anderweit zu vermiethen. Jean Ger t ig, Sonne Lit. B. Nr. 51. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .D. 16 des Anzeigeblattes. Vermischte Nachrichten. 298) Gießen. Die Unterzeichnete erlaubt sich die ergebenste Anzeige, daß sie das von ihrem »er - storbenen Manne geführte Weißbindergeschaft foribelreibt und bittet, das demselben geschenkte Zutrauen auf sie überzutragen. Gießen den 14. Februar 1851. Wilh. Seipps Wittwe. 339) Gießen. Unterzeichneter wünscht einen Kaufschillings-Rest, im Betrage von 4900 fl., desgleichen einen Rest eines Kaufschillings-Ziels, im Betrage von 900 fl., gerichtlich zu citiren; beide Summen werden vierteljährlich verzinst und müssen nach dem gerichtlich ausgestellten Kaufbriefe zu jeder Zeit ausbezahlt werden. Die Schuldner wollen, da sie behaupten, es sei eine besondere mündliche Verbindlichkeit zu Stande gekommen, die ganze Summe binnen 5 Jahren auszahlen. Carl Senner, Uhrmacher. 347) Gießen. Cs ist mir am verflossenen Dienstag aus dem Schlachthause ein gutes Handbeil , entweder aus Versehen mitgenommen, oder absichtlich entwendet worden; Derjenige, welcher mir nähere Auskunft darüber ertheilen kann, erhält eine gute Belohnung. Wilhelm Plank. 312) Gießen. Braun- und Holzkohlen-Asche wird zu kaufen gesucht. Zu erfragen bei B. Wallenfels an der Wettergasse. 348) Ebersgöns. Bekanntmachung. Jacob Diehl von Ebersgöns ist der selbstständigen Verwaltung seines Vermögens enthoben und warnt der Unterzeichnete hiermit, dem Jacob Diehl nichts mehr zu borgen, indem für keine Zahlung gehastet wird. EberSgönS den 21. Februar 1851. Joh. Seip. -L $ Für t alle 140) c G Leidende K & zur B I dringenden I ^Beachtung! Gießen. Cing etroffen und zur unentgeldlichen Durchsicht vorräthig: Goldbergers Dritter Jahresbericht. 10y2 Bogen gr. Lericon-Format in farbigen Umschlag geheftet. Motto: Nichts ist der Heilkunde nachtheiliger, als der ärztliche Hochmuth: er macht blind gegen die Leistungen Anderer, und blind gegen die eigenen Schwächen. In einer Wissenschaft aber, die nur auf Erfahrungen beruht, auf einer vorurtheilS- freien, unbefangenen Anschauung der Natur, muß unS eine jede reine Beobachtung willkommen sein, woher sie auch immer kommen mag! Dr. Juengken Dieses Buch constatirt duich besondere amtlich beglaubigte Attestate 1873 Heilungen, welche in den speciell angegebenen Krankheitsfällen durch die Anwendung der galvaiw-electrischen Ketten von I. T. Goldberger erzielt worden sind; beigefügt ist eine interessante Abhandlung für ge- bildete Nichtärzte: Die Heilmittel des ArzNeifchstzes gegen rheumatische, gichtische und nervöse Webel aller Art mit Beziehung auf die Goldberger'schen galvano - electrischen Ketten vom Königl. Sanitätsrath Dr. Strahl und manches andere Beachtenswerthe. Es verdient dieses in der neuesten medicinischen Literatur einzig dastehende Buch mit seinen so glaubhaften Beweisen und Thatsuchen um so mehr die vollste Aufmerksamkeit der Leidenden, als es ihnen eine trostreiche Beruhigung gewähren muß, zu erfahren, wie so viele ihrer Leidensgefährten durch dieses Mittel schnell und gänzlich genesen sind. Carl Krech, Depositeur in Gießen. 128 333) Gießen. Kurz vor dem Thorschluß der Gemeinderathswahl beeilen sich mehrere Bürger, nachfolgende, ohne allen Zweifel höchst qualifizirte Personen, zu diesen wichtigen Posten der Stadtverwaltung vorzuschlagrn: 1) Gg. Reiber, vorm. Bürgermeister, 2) C Pi stör, Kaufmann, 3) PH Fillmann, Glaser, 4) Franz Roll, Seiler, 5) Philipp Zörb, Ziegelbrenner, 6) Caspar Huhn, Schuhmacher, 7) Carl Raqel, Schuhmacher. 354) Gießen. Gemernderalhswahl. Eine Anzahl hiesiger Burger des Neustädter Quartiers schlagen ihren Mitbürgern zur Ergänzungswahl des Gemeinderaths folgende Bürger vor, nämlich: 1) Carl Raget I, Schuhmacher, 2) Adolph Möhl, Metzger, 3) Philipp Fillmann, Glaser, 4) Daniel Keil, Leder-Händler, 5) Gg Heinrich Lony, Oeconom, 6) David Schneider, Wirth, 7) Daniel Ebel, Kaffeewirth. 346) Gießen. Die Unterzeichner der Ansprache an die Bürger der Stadt, im Anzeigeblatt vom 19. d. M., gestehen ihre Zusammenkünfte vor einer jedesmaligen Wahl des Stadtvorstandes, das aber lassen sie unerwähnt, daß durch ihre Werbungen regelmäßig der Stadtvorsiand, mit wenig Ausnahme, nur aus Kaufleuten, Krämern und mit Lebensmittel Gewerbtreibenden bestehen durfte. Ist eS nicht eine Anmaßung zu glauben, daß nur in den Männern alle Elemente vereinigt seien, ein Vermögen von l1/, Millionen Werth, das größtentheils in Forst, Oeconomie, Geländen und Gefällen besteht, zum größten Nutzen der Stadt verwalten zu können? und spricht man dadurch dem so großen Theil der Handwerker nicht den Verstand, größere Local-, Sach- und Personen- Kenntniß beleidigend ab?? Betrübend war das seitherige Getriebe gewisser Kasten, weil abhängige unbedachte Bürger dadurch gemißbraucht wurden, den von den Werbern vorgeschlagenen Candidaten zu wählen; desto erfreulicher ist es für den Menschenfreund, jetzt mehr Regsamkeit unter den Handwerkern zu bemerken und dahin wirken zu sehen, daß durch brauchbare Männer in Zukunft auch ihr Stand gehörig vertreten wird. Auch ich rufe, aufgefordert von Mehreren, meinen Mitbürgern zu: wählet Männer Eures Vertrauens, ohne Rücksicht auf politische Gesinnung, vermeidet sorgfällig beide Ertreme, sucht den größten Theil der zu Wählenden aus Eurem Stande, ihr werdet junge seither schlummernde Kräfte finden, welche Eurer Wahl in Zukunft Ehre machen und der Commune nützlich sich erweisen. H. Schneider, Vater. 354) Gießen. Am Donnerstag Mittag ist auf der Licher Straße ein schwarzer Schleier verloren worden. Da man den redlichen Finder kennt, so wird derselbe hiermit ersucht, fragliches Kleiduugsr stück auf hiesiges Polizeibüreau abzuliefern, wenn' derselbe nicht vorziehen sollte, daß es auf seine Kosten abgeholt wird. Gießen. Die 4te Compagnie der Bürgerwehr hat vom 23. Febr. bis incl. 1. März d. I. die Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdienst. Das Ober-Commando der Vürgerwehr. Fresenius. (336) 353) Gießen. Piech musrk findet Montag den 24. d. M., AbendS von 8 Uhr an, im Loos'schen Wirthschaftslocale statt. 351) Gießen. Musikalische Aben-unterhaltung durch den hiesigen Blechmusikverein findet statt bei L. Busch, Bierbrauer. Affifenverhandlnngen vom ersten Quartal 18 51. U r t h e i l e. Am 14. Febr. wurde Joh. Heil v. Wetterfeld zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt, dagegen sein Mitangeklagter, G. Eckhard freigcsprochcii und Den folgenden Tag Fr. Fuldat und Matth. Rühl von Grünbcrg zu 7 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Am 17. Februar wurde Christian Wilhelm Leidig l. von Grüningen zu 27. Jahr Correctionshaus verurtheilt. 129 Am 18 Februar PH H. Scheid und Joh. Bender von Langsdorf, zu 6 Wochen Gefängniß und den Kosten ver- Urt6Cym 19. gebt. Carl Insel von Lich, fteigcsprochen. Gold- u. Silber-Cours vom 20. Fehr. 1851. « o 1 Poll. 10 ». Stücke . . d. 9 9 9 5 9 11 372 kr. 32 57 42| 34 24! 45 Silb Laul>th., ganze . . Gering und mittelhaltig Disconto 1 e r । Geld ------ 11. 1 2 24 kr, 451 21 23 Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 23. Februar. Franz Lampus in der Löwengaffe. Balthaser Noll in der Neustadt. Wilhelm Schäfer am Rathhaus. .kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 23. Februar. Morgens: Pfarrer Bonhard Nachmittags: Kirchenrath Dr. Engel. Hospital- Gottesdienst. Um halb 11 Uhr: Freiprediger Ltps. K o p u l i r t e. Den. 18. Februar. Karl Ludwig ^epplcr, und Kaufmann dahier, des ^- Majors, Friedrich P pp dahier, ehelicher Sohn; und Luche Dmqeldey, des verstorbenen Bürgers und Bierbrauers, Carl Wilhelm Friedrich Dingeldep in Darmstadt, eheliche Tochter. Getaufte. Den 1 4. Februar. Eine uneheliche Tochter, Catha- rtni> Marie Henriette, geboren den 1. Februar Den 16. Februar. Dem Bürger und Metzgermeister. Friedrich Joseph Möhl, ein Sohn, Julius, geooren den 251 Unfelben. Dem Bürger und Schlosser, Georg August Bergmann, ein Sohn, Johann Peter Reinhard Carl, lfen. Ein unehelicher Sohn, Heinrich Chri- sttan,^geboreNbden. ^3“^ unb Buchdrucker, Wilhelm Met, ein Sohn, Johann Catl Ludwig Hermann, geboten den 26. Januar. Beerdigte. Den 14. Februar. Theodore Elisabethe Reiber, des verstorbenen vormaligen Soldaten, Johann Daniel Reiber, eheliche Tochter, alt 71 j. 3 M., gestorben den 12. gebriwr.gebruat. Eine uneheliche Tochter, Er- nestine Friederike Luise Karoline, alt 26 T., gestorben den 13. ^bruar.^ ^^bruar Catharine Elisabethe Mathilde Schneider, des Bürgers, Küfermeisters und Wirths, David Schneider, eheliche Tochter, alt 3 I. 6 M. 6 T., gestorben ten De n t^T^Februar. Eine uneheliche Tochter, Catharine, alt 4 M. 26 T.. gestorben den 15. Februar. Den 18. Februar. Helene Schmidt, Taglohnerin aus Vetzberg, all 59 I., gestorben den 17. Februar. Denselben. Anna Elisabethe Ockel, des verstorbenen Bürgers und Weißgerbermeisters, Johann Christian Ockel, eheliche Tochter, alt 32 I. 8 M. 15 T., gestorben den 17. Februar. ____ Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonharb. Angekommene und abgereiste Fremden vom 19. bis 21. Februar 1851. In den G a st h ä u s e r n. Im Einhorn: Hr. Hudson, Capt. v. London. Hr. Hcßberger, Part. v. München. Hr. Stema, Reut v. Aachen. Hr. Bettenberg, Gutsbes. v. Magdeburg. Mad. Greder v. Dresden Frl. Meper v Hannover. Hr. Buttlar, Oeeon v. Dresden. Hrn. Kfl. Baumüller v. Stutt- gart, Hamman v. Dülken, Peil u. Brodmann v. Frankfurt, Grohmann v. Neuwied, Schleswig v. Mühlhausen, Wolf u. Trost v. Frankfurt, Herz v. Wetzlar u. Schönfeld v. Wurz- bürg. Hr. Schulze, Lieutn. v. München. Hr. Graf Puck- ler, Hofmarlch. v. Berlin. Hr. Waner, Stud. v. Marburg. Se. Durchl. Prinz Ferdinand v. Solms-Braunfels. Hr. Storch, Berginspect. v. Friedberg. Hr. Lauer, Geh.-Rath v. Carlsruhe. Hr. v. Henneberg, Gutsbes. v. Krakau. Hr. Bork, Adjut. v. Berlin. Hr Hcnzen, Offiz, v. !Luxemburg. Hr. Maper, Jnspeet. v. Cöln. Hr. Butts, Mechanik, v. Mühlhausen. Hr. v. Müller, Rent v. Rheims Hr- »• Haus, Lieutn. v. Erfurt. Hr. Kilian, Huttendes. v. d. Kilianshütte. Hr. Höcker, Stud. v. Marburg Hrn. Kfl. Morrau v. Mainz, Sauerbach v. Mannheim, Rosenwald v. Erbach u. Nnzicker v. Stolzhof. 1m Rappen -, Mad. Schneider v. Bodenheim. Frhr. v. Schenck v. SchweinSberg. Frhr. v. Schenck v. Rülfenrod. Frhr. v. Breidenbach v. Cassel. Hr. Alster, Stud. jur. u. Hr. Stolzenbach, Stud. theol. v. Marburg. Hrn. Kfl. Hamburger v. Carlsruhe, Spier v. Frankfurt, Hafer- mann v. Alzep, Müller v. Birkenfeld, Horstmann, Krug, Wesel u. Brandau v. Frankfurt, Flersheim v. Wetzlar, Götzschel v. Hanau, Wittars v. Homberg, Götzenleuchter v. Offenbach, Wahl v. Neuwied, Strauß v. Hannover u. Rappolv v. Friedberg. Mad. Neumaper v. London- Hr. Panthier, Gutsbes. v. Stolpe. Hr. Winze, Lieutn. v. Ber- lin. Hr. v. Fenncberg, Partik. v. Marburg. Hr. Huth, Major v. Friedberg Hrn. Kfl- Moltcnauer v. Cassel, Dick v. Leipzig, Riedel v. Aachen, Goller v. Dresden u. Flauaus v. Cöln. Im Prinz Carl: Hrn. Oeeon. Gerlach u. Gesser v. Holzhausen. Hr. Köpfler, Dr. v. Lauterbach. Hr. Wach, Reis. v. Cöln. Hr. Schwarz, Fabrik, v. Minden. Hr. Heimschel, Lederh. v. Düsseldorf. Hrn. Oeeon Hilgen v. AlSfeld u. Zins v. Darmstadt. Hrn. Kfl. Bord u. Jacobi v. Mainz. Hr. Buttmann, Bürgerm. v. Roßbach. Hrn. Oeeon. Dietrich v. Nidda u. Köhler v. Eschenrod. Hrn. Kfl. Herber v. Mainz u. Prinz v. Frankfurt. Hr. Braun, Weinh. v. Rüdesheim. Hr. Sartorius, Privatm v. Wls. buch. Hr. Sand, Stud. v. Heidelberg. 130 Im Darmstädter Haus: Hrn Geschästsl Engel v. Ebersgöns, Grub y. Hofheim, Gruffus v Meisenheim, Ditschler d. Büdingen, Reuter o. Aiiendorf, Diehl o. Maulbach, Leinweber v. Holzhausen u. Will v. Gladenbach. In den Privathäusern. Bei Hrn. Sartorius: Hr. Kredel, Pfr. v. Wilsbach. Bei Hrn. Prof. v. Ritgen: Fr. Prof. Weiß v. Marburg. Bei Hrn. Forstm. v. Buseck: Hr Scheuer, Hauptm. v. Mainz. — Bei Hrn. Registr. Herzberger: Hr Emmerich, Affeff. v. Grünberg. — Bei Hrn. Kfm. Peppler: Hr. Keudel, Cand. v. Liederbach. — Frucht- und Viktualienpreife. Viktualienpreise. Fleischtaxe Brodtaxe per Pfund fr. Marktpreise. 17! 3 9 1 1 1 Ochsenfleisch Knyfleisch . Rindfleisch . Kalbfleisch . Schweineff. . Hammelfl. . Schaaffl. . . Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . Schwartem.. Blutwurst . geräuch. Speck Schinken . . Dörrfleisch . RindStett Hammelsfett Schweineschmalz, aus- gciaffeueS . dgl., unauSgel. <2 8 14 16 14 20 13 131 20 20 i Für 1 fr. Wafferweck. „ 1 fr. Milchbrvd . ® 60 8| 2 8 — 5 — 9 2 8 — 2 4 Maas Milch .... Pfund Butter . . . auch . . Haudfäse..... Gier...... Pfund Waizenmebl . . „ Gcschw. Vorschuß 2) ^(Srrftez) «v(.r.| 4! ordinäres Brod aus und ,. , . jKorn- ) ” ' '■ NB. Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr al« änderten, Pfund -e. nach Proportion, weiche« auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loty auSmachr. ttöpfe, Füße, Gcraub, wie auch die ganz blutiacn und genießbaren Stucke vom Hal« sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. B ® Q L iß e o d eo itr. ■e- . « & ® & 2 s <3 ZZ x> fr. Pf. fr. pf. fr. Pf. fr. Pf. kr.jps. ■■ 1J 1 i — — 9 2 8 — 9 2 4 1 T 4! 3 9 2 5 1 — — — J 3 _ 10 2 —— — 10 ( 2 9 2 ___ io Ü TT " Q “ O Q 6 2 — 5 — 5 _ 5 2 — 51 2 fr. Pt kr- Pf. fr. pf. fr. pf. fr. Pf. MB MW ■W MB ■■ MM 6 — -- - - - - — —••• —— 18 — --- - - - ' — - - 19 — - - - — — — - - 4 — - —— — - - _ ____ 8 — — — — Lich 1 den 15. Febr. Laubach Butzbach den 21. Febr. s fr. Pf. fr. vf. fr. Vf. fr. Pf. («—• n - — MM 77 — — — 8 — — > 7 — — — 7 2 — — 6 1 — — 5 — — i 6 2 — — 9 - — — 9 — — — 7 — — — 7 — — — — — — — — — — — 19 — — — 12 — — — — — — — _ — — — 12 — — — 14 — — 14 — — — 14 — — — 12 — — — — — — — 20 — — — 18 — — — 15 — — 14 — — — 15 — — 14 — — — 16 — — — 18 — — 16 — — — 16 — 1 — — — — — 18 — — — 16 — — — 16 — Fruchtpresse. Frucht, got- tung. iÄiegen 22. Februar. opruuverg 12. Februar. 1 15. Lich Februar. | Friedberg I 12. Februar. i 7. Mainz Februar. Marburg 5. Wetzlar Februar a 1 e c. M 0 t t chess e1 PP fl. fc Pf. fl. fr. Pf. ff. fr. Pf. ff. ft. Pf. fl. fr. fl. fr. ff. fr. Walzen . 200 8 — 200 7 30 200 7 30 7 30 200 7 44 _ - 3 30 Jvf. Korn . . . 200 6 20 190 6 20 190 6 30 6 20 200 6 12 — -__ 2 56 3 Gerste . . 170 5 10 170 4 30 170 4 40 — 4 30 200 4 56 __ __ 2 5 Hafer. . . — 3 20 — 3 10 120 3 25 — 3 10 200 3 39 — _ 1 31 _ Erbsen . . — — —' — — — — 6 — — — — — — — — — .— — Linsen . . — — — — — — — 8 — — — — — — — — — — — Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Stcindruckerei.