der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. 76. Sonnabend den 2V September 1851« «rfdjeint wächcn-lich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. - Preis d-S Jahrgangs für Einheimische Ift. 30fr., für Auswärtige i»°I. Postaufschlag 1 st. 43 ft. — Auswärts abounirt man sich bei allen Postämtern. Zn Gießen bei der Erp cd. c«anzleiberg Lil. B. Nr 1.) — SinrückungSgebühr für die gespaltene EorvuSzcile 3 ft. Amtlicher Theil. igddatt Bekanntmachung, den Beitritt des Großherzogthums Hessen zum Deutsch-Oesterreichischen Postverein betreffend. (Fortsetzung.) 6) Für Briefe mit Waarenproben oder Mustern, wenn diese letzteren den Briefen auf eine haltbare Weise angehestet und so verpackt sind, daß die Beschränkung des Inhalts auf diese Gegenstände leicht ersehen werden kann, wird bis zum Gewichte von 2 Loth einschließlich der einfache Brief, portosatz nach der Entfernung und für je weitere 2 Loth ihres Gewichts der Betrag des einfachen Portosatzes mehr erhoben. Der beigegebene Brief darf, wenn die Portoermässigung eintreten soll, nur einfach sepn, ist aber behufs der Austarirung der Sendung mit der Probe oder dem Muster zusammen zu wiegen. Bei unfrankirten Waarenproben und Mustern werden die oben unter 2 b angegebenen Porto- iätze für Sendungen bis 2 Loth einschließlich und bei schwereren Sendungen für je 2 Loch weiter jur Anwendung gebracht. Dergleichen Sendungen werden nur bis zu einem Gewichte von 16 Loth einschließlich als Briefpostsendungen nach den vorstehenden Bestimmungen behandelt. 7) Recommandirte Briefe müssen bei der Aufgabe bezahlt und stets am Schalter aufgegeben werden. Außer dem Porto nach Maßgabe des Gewichts und der Entfernung ist dafür eine Rccommanda- tionsgebühr von 6 Kreuzern vom Aufgeber zu bezahlen. Wenn der Absender die Beibringung einer Empfangsbescheinigung von dem Adressaten (Retour-Recep,sse) ausdrücklich verlangt, so wird dafür bei der Absendung eine weitere Gebühr von 6 Kreuzern erhoben. Finden sich Briefe mit den Worten „Recommandirt," „Empfohlen" „Charge" und dergleichen Aschen, in der Brieflade vor, so werden dieselben zwar abgesandt, aber nicht als recommandirt behandelt. 8) Außer den vorstehend angeführten Taren werden für Vereinsbriefpostscndungen nur noch die üblichen Bestellgebühren, sowie etwa darauf haftende oder erwachsende Auslagen erhoben. 9) Die Frankirung der Briefpostsendungeu kann bei den Gr. Poststellen vorerst nur durch Baarzah- lung geschehen. lieber die Anwendung von Freimarken wird eine besondere Bekanntmachung Für Briefe aus anderen Postvereinsgebieten mit Freimarken von nicht zureichendem Betrage wird das Erganzungsporto mit dem für unfrankirte Briefe festgesetzten Zuschläge von 3 Kreuzern per Loth vom Empfänger erhoben. 10) Briefe und Briefschaften gehören bis 4 Loth einschließlich unbedingt, über 4 Loth aber nur als- dann zur Briefpost, wenn auf der Adresse bemerkt ist, daß die Beförderung mit der Briespost ge- schchen soll. Werden übrigens Briefe und Briefschaften von höherem Gewichte als 4 Loth in der Brieflade ^gefunden, so wird angenommen, daß der Absender die Beförderung mittelst der Brief- post gegen Entrichtung der Briefportotare verlange. 590 2 ,n die internationale Spedition vereinsländischer Zettungen und Journale wird Se aemeinschastliche Gebühr berechnet, welche ohne Rücksicht aus die Größe der Vcrsendungsstrecke £t J für politische Zeitungen (Blätter, welche für die Mittheilung politischer Neuigkeiten bestimmt kfo auch wenn dieselben außerdem zu einem weiteren Zwecke, 5. B. zur Verbreitung von Anzeigen dienen sollten) fünfzig Procent vom Nettopreise, d. y von demjenigen Preise, zu welchem die versendende Vereinspoststelle eine Zeitung bezieht, jedoch . a) bei Zeitungen, welche wöchentlich sechs- oder siebenmal erscheinen, wenigstens 3% Gulden und höchstens 10% Gulden rheinisch; . ß) bei solchen aber, welche seltener als sechsmal m der Woche erscheinen, wenigstens 27, Gulden und höchstens 7 Gulden rheinisch; nicht politische Zeitungen und Journale (Amts - und Nachrichtsblätter, welche keine po- litische Neuigkeiten bringen, Journale wissenschaftlichen, religiösen, commerziellen oder belletristischen Inhalts) durchweg und ohne Beschränkung auf ein Minimum oder Martmum fünfundzwanzig Procent des Nettopreises betragen foll. Erwachsen für den Transit durch ein fremdes, zum Postvereine nicht gehöriges Postgebict besondere Gebühren, so werden dieselben außer dem Anschaffungspreise und der vereinsländischen Spedt- tionsaebühr den Abonnenten ebenfalls in Aufrechnung gebracht. . zAch 'fcie Gebühr für die Ablieferung der Zeitungen und Zeitschriften in die Wohnungen der Abonnenten ist in der Speditionsgebühr nicht einbegriffen.(Schluß folgt.) Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Edictalladung. 1790) Gießen. Oessentliche Ladung. Alle Diejenigen, welche an den im academischen Hospitale dahier verstorbenen, Darmstadt als Rechnungskammer - Justisicatur - Gehulfe beschäftigt gewesenen Heinrich Heller aus Gelnhausen Forderungen haben, oder sonstige Ansprüche an den dahier befindlichen Nachlaß desselben machen zu können glauben , werden hiermit aufgefordert, solche binnen 3 Wochen so gewiß dahier anzuzeigen, als sonst auf dieselben bei Vertheilung. des Nachlasses keine Rücksicht genommen werden wird. Gießen am 13. September 1851. Gr. Hess. Stadtgericht Muhl. Besondere Bekanntmachungen. 1798) Gießen. Bekanntmachung. Den diesjährigen Reerntirungsrath betreffend. Diejenigen Militärpflichtigen des Jahres 1851, welche vor den Rccrutirungsrath besonders geladen worden find, oder die, welche zur Anbringung von Reklamationen sich an denselben wenden wollen, so wie ferner diejenigen Recruten, welche von ihren betreffenden Regimentern oder Corps als untauglich -urückaewiesen worden sind und zur definitiven Entscheidung über ihre Tauglichkeit oder Untauglichkelt vor dem Rccrutirungsrath erscheinen müssen, haben sich genau nach den Bestimmungen des Regierungs- ausschreibens vom 10. September l. I. Nr. 74 des Anzeigeblaits zu bemessen. Gießen den 16. September 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1815) Gießen. Bekanntmachung. Auf dem letzten Gießener Jahrmärkte wurde zwar mittelst der Schelle verkündigt, daß der nächste im Kalender auf den 7. und 8. October angezeigte hiesige Jahrmarkt wegen des jüdischen Versöhnungs- festes auf den 14. und 15. October verlegt worden fei, nach der Bekanntmachung fand man aber, daß der Grünberger Gallusmarkt auf den 15. October falle und es ist damit die Nothwendigkeit eingeire- ten, die erlassene Bekanntmachung zurückzunehmen und das beteiligte Publikum zu benachrichtigen, daß der nächste Gießener Markt auf die im Kalender angegebenen Tage 7. und 8. October l. I. abgehalten wird. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, Vorstehendes im Interesse ihrer OrtS- angebörigen möglichst zu veröffentlichen. Gießen den 17. Septbr. 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1561) Gießen. Main-Weser-Eisenbahn. Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäfliguitg erhalten. Gießen, am 12. August 1851. Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur Eickemeyer. 591 Versteigerungen. 1816) Gieße». Versteigerung von Bauholz betr. Montag den 22. September l. I., Mittags 1 Uhr, soll das auf dem Zimmerplatz des Chr. Grube befindliche Gehölz an Ort und Stelle versteigert werden. Gießen den 19. September 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1800) Gießen. Die auf den 22. d. Mts. anberaumte Versteigerung in der hiesigen Pfand- und Leibanstalt wird, eingetretener Hindernisse wegen, zuerst Donnerstag den 2. Oktober d. I., abgehalten. Gießen den 19. September 1851. Die Pfandhausverwaltung Bieler. Pfeil. 1746) Gießen. Da die am 8. d. Mts. stattgehabte Versteigerung von 73 Gentnern älterer HofgericktS-Acten nicht genehmigt worden ist, so sollen dieselben im Termin Montags den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, auf dem Gr. Zeughause dahier, unter den alsdann eröffnet werdenden Bedingungen, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen am 10. September 1851. In Auftrag: Größer. 1809) Neuhof. Aepsel-Versteigerung. Mittwoch den 1. October l. I , Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Gute Neuhof bei Leihgestern eine bedeutende Oaunlität Aepfel, bester Qualität, auf dem Baume, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Neuhof am 19. September 1851. Der Verwalter L. Krebs. 1799) Fellingshausen. Montag den 22. l. Mts., Morgens um 10 Uhr anfangend, soll das hiesige Gemeinde-Obst, welches größteniheils in Aepfeln besteht, versteigert werden. Fellingshausen am 18. September 1851. Der Bürgermeister .Weber. 1786) Bernsfeld. I a g d v e r p a ch t u n g. Montag den 29. September, Vormittags 10 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Bernsfeld einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. Bernsfeld den 13. September 1851. Der Bürgermeister Naumann. 1785) Wieseck. Montag den 22. d. Mts., des Morgens um 10 Uhr, sollen die den Kindern des verstorbenen PH. Kreiling M. S. dahier gehörenden Gegenstände, als zwei Ochsen, eine Kuh, sieben Stück Ijähriger Hämmel, ein Wagen, Pflug und (Sgge, eine Partie Holz, 40 Gentner Heu, ferner die Kartoffeln von einem Morgen und das Kraut und Kohlraben von einem halben Morgen, in der Wohnung daselbst versteigert werden. Wieseck am 16. September 1851. Der Bürgermeister Seibert. 1801) Winnerod. Aepfel-Versteigerung. Dienstag den 30. September, Morgens 10 Uhr, soll zu Winnerod eine große Quantität Aepfel am Stamm versteigert werden, wozu matt Steigliebhaber einladet. Winnerod am 17. September 1851. Gänger ich, Pachter. Atzbach. 1747) Montag 1) zu Atzbach Garbenheim n „ Vetzberg Krofdorf-Gleiberg Freitag Samstag Kinzenbach 8. September 1851. Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag „ Dorlar „ Dudenhofen 1 Uhr 2 Uhr 2 Uhr 1t If tt If II If If If If If If If II If If If If If II II ff II II 2) 3) 4) 5) 6) 7) Atzbach den 9 Uhr Vormittags, 1 Uhr Nachmittags. 2 Uhr „ Der Bürgermeister Golnot. 23. 24. 25. 26. 26. 27. der Gemeinden hiesiger Bürgermeisterei werden abgehalten: den 22. d. Mts. um 1 Uhr Nachmittags, 592 1788) Annerod. A r b e i t s v er st e i g e r u n g. Montag den 22. September l. I., Morgens um 8 Uhr, soll die Herstellung einer kleinen Wethe, bestehend in Maurerarbeit, veranschlagt zu 59 st. — fr. Lieferung von Materialien, veranschlagt zu . . . . 84 » 24 ,, Handarbeit, veranschlagt zu . 6 „ — u wenigstnehmend versteigert werden. Annerod am 12. September 1851. Der Bürgermeister Seipp. Feilgeboten. 1634) Gießen. Melrsel-rr Feinen zu den billigsten Fabrikpreisen bei M. Hornberger u. Löwe. 1812) Gießen. M» Heß, Lit. A. Nr. 55 am Lindenplatz, empfiehlt sein zu dieser Saison vollständig assortirtes Lager von Shmvls, Seiden- und ÄNode- ffoffen, zu Damenkleidern und Mänteln sich eig- ncnd, zu sehr billigen Preisen.__ 1813) Gießen. Bon jetzt an werden wieder Treber in unserer Bierbrauerei verkauft. F. L. Renkcr u. Comp. 1783) Gießen. Weinessig, 12 und 16 fr. per Maas, für dessen Haltbarkeit ich garantire, offerire ich hiermit I. G. Appel. 1810) Gießen. Bedeutend unter den Fabrikpreisen. Thibet in allen Farben, die Elle 30 fr., Lustre, die Elle 22 fr., Wollen-Mousseline, die Elle 14 fr., % breiten festfarbigen Kattun, die Elle 10 fr., Na- polikainc, die Elle 10 fr., Gedrucktzeug, die Elle 10 fr., feinen weißen Shirting, die Elle 8 fr., rein wollene Shawls zu 2 fl. 12 fr., Doppcl-ShawlS zu 5 fl. 30 fr., nebst den feinsten Kleiderstoffen, sowohl in Seide als in Wolle, und meine übrigen bisher geführten Artifeln empfehle ich billigst. Salomon Heichelheim, Wallthorstraße, neben dem Darmstädter HauS. 1811) Gießen. Seidenstoffe zu Hüte, Futterzeuge in vielen Farben, Kleider- und Mäntelbesatz in den neuesten Mustern zu den Fabrikpreisen bei __M. Heß.^ 1782) Gießen. Meine Talglichtcr von vorzüglicher Qualität, sowie trockene Kernseife bringe ich in empfehlende Erinnerung. I. G. Appel. 1791) Gießen. In Lit. A. Nr. 148 auf dem Brand steht ein Kvchofen zu verkaufen. Gießen. Fahrten-Plaue der Main-Weser-Eisenbahn, nach der Bestimmung vom 5. Mai d. I., sowie Gemeinde-Voranschläge, nebst den dazu gehörigen Beilagen und den Einlegebogen hierzu sind zu haben bei ®. D. Brühl I. am Canzlciberg. Zu vermiethen. 1774) Gießen. Ein Familienlogis ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden bei David Schneider. 1797) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei F. Lamp ns, Löwengasse, Lit. C. Nr. 85. 1745) Gießen. Eine Familicnwohnung, bestehend aus 5 an einander stoßenden Zimmern, im unteren Stock, einer Mansardenstube mit Kabinet und Bodenkammer, nebst Küche, abgeschlossenem Keller und Holzstall, sowie Mitgebrauch der Waschküche und Theil am Hausgarten, ist bei den Erben des verstorbenen Geh.-Raths v. Löhr zu vermiethen und sogleich beziehbar. 512) Gießen. Das bisher von Herrn Professor Dr. Schäfer bewohnte Logis, mittlere Etage, in meinem (vormals Pilger'schen) Hause auf dem Selterswcge, ist anderweit zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. PH. Schlatter, Buchbinder. 1802) Gießen. Ein Logis, bestehend aus einer Stube, Cabinek, Bodenkammer und verschlossenem Keller ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. Philipp Schwalb. 1502) Gießen. Das von Hrn. Hofgerichts- Director Klipstein seither bewohnte Logis in meinem Hause (Eckhaus der Neuenbäue und Weidengasse) Lit. B- Nr. 77, ist vom 1. Ociober d. I. an, anderweitig zu vermiethen. Außerdem sind in demselben Hause eine kleine Familienwohnung, sowie einige einzelne Zimmer zu vermiethen. Gießen den 5. August 1851. G. F. Heyer, Sohn. 813) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M- Bapst Wtw. 1727) Gießen. In dem ehemaligen GastbauS zum Löwen auf dem Neuenweg ist die mittlere Etage zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Georg Philipp Gail. 1737) Gießen. In dem Eckstein'schen Hause auf dem Seltersbcrg ist die obere Etage zu vermiethen. Näheres bei F. Kempfs, Posthalter. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem SelterSberg ist eine vollständige Wohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Professor Liebig. Vermischte Nachrichten. 1803) Gießen. Pürger-Lasino auf der Baden bürg. Der Sonntag den 21. d. Mts., Mittags 3 Uhr von hier abgehende Bahnzug wird an der Badenburg halten. — Die Mitglieder des Bürger-CasinoS wollen sich daher zeitig mit den erforderlichen Fahrbillets versehen. Der Vorstand des Bürger-Casinos. 1806) Gießen. Das diesjährige Schau- und Prüfungsturnen der Turnschule findet Sonntag den 21. September, Nachmittags um 3>4 auf dem Turnplätze statt und werden die Angehörigen der Schüler, sowie alle Freunde deö Turnens hierzu höflichst eingeladen. C. Rübsamen, Turnlehrer. 593 1789) Gießen. Die ordentlichen Mitglieder der Bürgergesellschaft werden auf Sonntag Nachmittag 4 Uhr, zu einer Generalversammlung in den Gasthof zum Einhorn eingcladeN. Gegenstand der Berathung ist 1) Abhör der Gesellschaftsrechnung, 2) Ergäuzungswahl des Vorstandes. Gießen den 15. September 1851. Der Director __I. P. Möhl. 1814) Gießen. Dienstag den 2. October beginnt wieder der Unterricht in meiner Lehranstalt für Knaben, welche daS Gymnasium und die Realschule besuchen wollen. Lehr. 1808) Gießen. In der Gegend vom Kreuz werden noch einige Mitleser zum Frankfurter Journal gesucht. Näheres ertheilt die Erped. d. BlttS. 1794) Eine noch in gutem Zustande befindliche Aepfelkelter, sowie eine Aepfelmüyle werden zu kaufen gesucht. — Näheres bei der Erped. d. BlttS. 1607) Gießen. Zwei junge Leute können bei unS in die Lehre treten. Gießen den 22. August 1851. Franz Peppler & Comp. 1758) Gießen. In ein lebhaftes hiesiges Geschäft wird ein Lehrling gesucht und ist das Nähere bei der Redact. d. BlttS. zu erfragen. 1784) Gießen. Ein Pferdeknecht, in den Oeco« nomie-Arbeiten erfahren und mit guten Zeugnisse» versehen, kann sogleich in Dienst treten. Näheres in der Erped. d. Bltis. 1804) Gießen. Bei mir können noch Maurergesellen dauernde Beschäftigung finden. Christian Petri, Maurermeister. 1767) Gießen. Sonntag den 21. September wird der Unterzeichnete im Saale des Prinzen Carl einen Ball abhalten, wozu er höflichst einladet. Schmidt, Tanzlehrer. Gießen. Die 3. Compagnie der Bürgerwehr hat vom 21. bis incl. 27. September d. I. die Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdienst. Das Obcr-Commando der Bürgerwehr. Fresenius. (1805) 1795) Staufenberg. Staufenberger Kirchweihe findet Sonntag den 21. und Montag den 22. September auf dem Staufenberg Statt, wozu ich mit dem Bemerken ergebens) eiulade, daß achtes Bairisches Bier bei mir verzapft wird. Stingel. 594 1671) Regelmäßige Postschifffahrt zwischen und OW-IOBR. Abfahrt am 1. und 15. jeden Monats. Am 15. September: Peter Hattrik, Capitain Rockwell nach New-Jork, am 1. October: Emblem, Capitain Drinkwater nach New-Jork, am 15 October: Elisabeth Dennisson, Capitain Carpenter, nach New-York, am 25. September: Seth Sprague, Capitain Wavsworth nach New-Orleans. Die Schiffe dieser Linie sind alle als vorzügliche schnellsegelnde amerikanische Dreimaster bekannt. Die Reise von den Nheinstationen bis nach Antwerpen geschieht unter Begleitung eines eigens dazu anqestellten zuverlässigen Conductenrs. , Nähere Auskunft über Preise und Bedingungen ertheilen: Dr. G Strecker Anl e. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig i Loth ausmacht. Lopfe, Fuße, Geraub, wie auch d,e ganz l . genießbaren Stücke vom Hals stnd von der Zugabe gänzlich ausgeschlosien. —I— 5 Ui 2 U Q 8. 4 4 Fleischtaxe Gießen, 1 |20. September!» Gründer« 1 4? iS 's CP per Pfund fr.lvf- fr. pf. kr. Pf- kr. Pf. Ochsensteisch Ti'- 11 — 11 — Kuhfieisch . 8l 2 — — 8 - 8 — Rindsteifch • 8- — — 7 2 7 2 Kalbfleisch • 7 2 — — 7;— 5 — Schweinest... 11 — — —- ii — 9 — Hammelst. • 8 — — — 8 — 8 — Schaaffl. . . — — — —— — - — — Leberwurst . 12 — — _ 10 — 11 2 gern. Wurst • 8 — Bratwurst . 16 — — —— 12 — 13 - Schwarten!.. 16 — — 14 — 14 — Blutwurst . 14 — — — 12 — —— — geräuch. Speck 20 — — -— 20 — — — Schinken . . 116 — — — 15 — — — Dörrfleisch . 13 — — — ,15 — — — Rindsfett 20 — — — 16 — — — Hammelsfett 20 — —— — 16 — — Schweine- schmalz, aus- gelassenes . 20 — dgl., unauSgel. 17 — — — 16- — — Fruchtpreise. Trucht- Giegen 1 18. September. Grunverg 13. September. Viel) 18. September. Friedberg 10. September. Mainz 5. September. Marburg Wetzlar 13. Septbr. flat« M a 1 t e r. M ö t t Scheffel Pf. st. .1 kc Pf. st- , kr. Ps. I st. , kr. Pf. st. kr. .Pf.,, fl.jjt. fl. Jr. st- kr. pf. Waizen . 200 9 i — 200 9 — 200 9 — — 9 25 200' 10 | 2 — — 3 53 — Korn . . . 200 8 10 190 8 30 1901 8 — — 8 — 200 7 19 -- -— 3 24 2 Gerste . . 170 6 — 170 5 30 170 6 — — 6 14 200 5 51 — ■■ — 2 31' 2 Hafer. . . — 4 — — 3 — 120 4 — — 3 30 200 4 7 — — 1 45 — Erbsen . . — — —— 1 III ' ■■■!.» - -- — — -- «— -- -- — ■----------------- ---------------- — - . — Linsen . . — — — — - — — — — —- — - 1 — — — — — — i~~ Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.