sAnzeigeblalt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. M 32 Sonnabend -en 19. April 1851* Erscheint wöchentlich zwei Mal! Mittwoch und Sonnabend. — Prei« de» Jahrgang« für Einheimische 1 ff. «Oft., für Auiwürtige intl. Postaufschlag 1 ft. « fr. — Auswärts abonnirt man ftch bei allen Postämtern. Zn Gießen beider Erp cd. tSanzleiberg Li«. B. Nr. 1.) — SinrückungSgebühr für die gespaltene EorpuSzeile 1 fr. Amtlicher TheLl. Inhalt des Gr. Hess. Regierungsblatts vom IS. April 1851, Nr. 7. 1) Bekanntmachung, Veränderungen in der Bezirks-Eintheilung der Landgerichte Gladenbach und Biedenkopf betr. ; — 2) Bekanntmachung, die Vergütung der Brandschäden in der Gemeinde Fürstcngrund, Regierungsbezirks Erbach, betr.; — 8) Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfniffen in den Gemeinden des Regierungsbezirks Erbach für 1851; — 4) Dcsgl. in den Gemeinden des Friedensgerichtsbezirks Mainz für 1851; — 5) Desgl. in den Gemeinden des Regierungsbezirks Nidda für 1851; — 6) Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Gemäßheit dcS Artikels 80 des Strafgesetzbuchs be. kannt zu machender Straferkenntniffe der Gerichte der Provinz Oberheffcn; — 7) Abwesenheit-«Erklärungen; — 8) Dienst nachrichten; — 9) Charactcrverleihung; — 10) Concurrenzeröffnungen; — 11) Stcrbfälle; — 12) Druckfehler-Berichtigung' Gießen am 16. April 1851. Betreffend: Die Musterung des Jahres 1851. Der Großherzoglich Hessische Regierungsrath v. Millich zu Gießen an die Gr. Bürgermeister des Recrutirungsdistricts Grünberg. In dem Recrutirungsdistrict Grünberg wird die diesjährige Musterung und LooSziehung den 7., 8., 9. und 10. Juli in loco Grünberg vorgenommen, und es sollen gemustert werden: 1) Montag den 7. Juli, die Militärpflichtigen auS den Gemeinden Allertshausen Ermenrod Gonterskirchen Atzenhain Ettingshausen Großeneichen Beltershain Flensungen Groß- und Kleinlunida Bernöfeld Freienseen Grünberg. Climbach Geilshausen EinartShauscn Göbelnrod 2) Dienstag den 8. Juli, die Militärpflichtigen aus den Gemeinden Haarbach Solms-Ilsdorf Londorf Hattenrod Laubach Merlau Ilsdorf Lauter Münster Kesselbach Lchnheim Niederbessingen. Kleineichen Lich Lardenbach Lindenstruth 3) Mittwoch den 9. Juli, die Militärpflichtigen aus den Gemeinden Niederohmen Ruppertenrod Weitershain Oberbessingcn Ruppertsburg Wetterfeld Oberohmen Saasen Wettsaasen Ovenhausen Stangenrod Winnerod Queckborn Stockhausen Zeilbach. Reinhardshain Unterseibertenrod Rüddingöhausen Weickartshain 248 Die Loosziehung der Militärpflichtigen geschieht Donnerstag den 10. Juli. Sie wollen Vorstehendes in ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen lassen, und mit den Militärpflichtigen auf dem bezeichneten Musterungö- und Loosungstag Morgens 8 Uhr pünctlich in dem Muste« rungslocal sich einfinden. Diejenigen Militärpflichtigen, welche an sinnlich nicht alsbald erkennbaren Fehlern leiden, d. h. Fallsucht, Schwerhörigkeit rc., haben zum Beweis dieser Uebel, Zeugnisse vom Schullehrer, Geistlichen, Oris- vorstand, Physicaisarzt — wenn Letzerer gebraucht worden ist — sowie eidliche Zeugnisse unbescholtener Männer, der RecrutirungS - Commission vorzulegen, was Sie noch weiterhin bekannt zu machen und den Empfang dieses Ausschreibens binnen acht Tagen anzuzeigen haben. v. W t l l i ch. ' 745) Offizielle Nachrichten. Dicnstnachrichten. Am 12. März wurde dem katholischen Pfarrer VituS Lutorf zu Oberwöllstadt die katholische Pfarrstclle zu Sulzheim, int Regierungsbezirke Mainz, und dem katholischen Pfarrer Johann Baptist Koch zu Sulzheim die katholische Pfarrstelle zu Oberwöllstadt, im Regierungsbezirke Friedberg, übertragen, sodann der von sämmtlichen Riedesel, Freiherrn zu Eisenbach, auf die evan- gelische Pfarrstelle zu grischborn und Eisenbach, im Regierungsbezirke Alsfeld, präsentirte PfarramtS-Candidat Bernhard Kull mann aus Altenschlirf für diese Stelle bestätigt. — Am 15. März wurde dem Pfarrverweser Ludwig Daudt zu Großbicberau die evangelische Pfarrstelle zu Bornheim, im Regierungsbezirke Worms, übertragen. Characterverleihung. Am 1. März wurde dem Landjägermeister Friedrich Wilhelm Freiherrn von Dörnberg zu Darmstadt, in Anerkennung der von ihm geleisteten fünfzigjährigen treuen Dienste, das Prädicat ,/Excettenz" verliehen. Concurrenz-Eröffnungen. Erledigt sind: die evangelische Pfarrstelle zu Bobenhausen II., im Regierungsbezirke Nidda, mit einem jährlichen Gehalte von 1197 Gulden, wovon jedoch auf die Dauer von 10 Jahren eine jährliche Abgabe von 300 Gulden zu entrichten ist; — die evangelische Pfarrstelle zu Königsberg, im Regierungsbezirke Gießen, mit einem jährlichen Gehalte von 523 Gulden. Sterbfälle. Gestorben sind: am 2. Februar der pen- sionirte Schullehrer Nicolaus Fritzges zu Götzen, im Regierungsbezirke Nidda; — an demselben Tage der Schullehrer NicolauS Gremm zu Hemmen, im Regierungsbezirke Alsfeld; — am 4. Februar der Schullehrer Philipp Kuhns zu Bubenheim, im Regierungsbezirke Mainz; — am 12. Februar der pensionirte Schullehrer Boller zu Gundersheim, im Regierungsbezirke Worms; — am 16. Februar der Php- sicatS-Wundarzt Wilhelm Geiß mar zu Altenschlirf; — am 17. Februar der Militärpensionär Philipp Jung zu Köngernheim; — am 25. Februar der Geheime Oberfinanzrath Leopold vyn Zangen zu Stuttgart; — am 6. März der ordentliche Professor der Rechtswissenschaft, Geheime-Rath Dr. Egid Valentin Felir Johann Nepomuk Ferdinand von Löhr zu Gießen; — an demselben Tage der Pensionär der Saline Theodorshalle, ehemaliger Gradirer, Jacob Kring er; am 13. März der pensionirte General-Major Ernst August Freiherr Röder von Diersburg zu Mainz; — am 17. März der Posterpeditor Heinrich Wilhelm Käuffelin zu Wimpsen. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Edictalladung. 659) Altenschlirf. Aufforderung. Die bekannten Gläubiger der Peter Dahmers Wittwe von Crainfeld haben sich mit ihr am 28. v. Mts. verglichen. Zum Zwecke der Bestätigung gedachten Vergleichs werden deren unbekannte Creditoren aufgesordert, sich im Termine Freitag den 2. Mai t>. 3 , vor uns über ihren Beitritt dazu zu erklären, als sonst derselbe bestätigt und Jenen daS Vermögen der Schuldnerin überlassen werden würde. Altenschlirf den 26. März 1851. Er. Hess. Landgericht das. Weidig. Pilger. Besondere Bekanntmachung. 759) Gießen. Nach einer mir heute zuge- kommenen Mittheilung Gr. Bürgermeisterei hat die Stundung der Gewehrgelder bei allen denjenigen Mitgliedern, welche nicht mehr bei der Bürgerwehr activ sind, aufgehört. In Folge dessen werden dieselben hiermit aufgefordert, die fraglichen rückständigen Gelder in den ersten 14 Tagen bei Vermeidung gesetzlichen Zwangs an die Stadtkasse zu berichtigen. Gießen am 16. April 1851. Der Stadtrechuer Enders. Versteigerungen. 689) Heuchelheim. Jagdverpachtung. Montag den 28. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll auf der Rathsstube dahier die Ausübung der Jagd in der Heuchelheimer Gemarkung für die nächsten 3 Jahre, anfangend den 1. Septbr. d. I., in 3 Abtheilungen verpachtet werden. Bemerkt wird noch, daß die Pächter sogleich nach beendigter Verpachtung genügende Bürgschaft zu leisten haben. Heuchelheim den 9. April 1851. Der Bürgermeister Steinmüller. 249 719) Watzenborn. Jagdverpachtung in Watzenborn. Mittwoch dm 23. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Watzenborn die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Watzenborn und Steinberg, 3464 lHMorgen enthaltend, auf mehrere Jahre unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verpachtet werden. Watzenborn am 10. April 1851. Der Bürgermeister Maid. 730) Grünberg. In den Domanialwaldun- gen des Reviers Grünberg sollen: 1) Mittwoch den 23. April, im District Neuhofshege, bei Reinhardshain, 95 Stämme Eichen-Bauholz, 8 „ Kiefern- „ 21 ii Buchen-Werkholz und 68 Stangen h », sodann im District Breitenloh, bei Göbelnrod, 300 Wellen Kiefern-Reisholz und 100 Schichten desgleichen, und endlich 2) Donnerstag den 24. April, im District Judeneiche, ohnweit deö Hessenbrücken- Hammers, 4 Stecken Kiefern-Scheidholz, 17 n ii Prügelholz, 10 ii ii Stockholz, 2200 Wellen „ Reisholz, 104 Stämme n und Fichten-Bauholz und 500 Stangen n u n Werkholz, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft findet in den genannten Districten, jedesmal des Morgens 9 Uhr, statt. Grünberg den 14. April 1851. Der Gr. Revierförster Hoffmann. 502) Ruppertenrod. Die Müller Adam Schmitts Wittwe dahier ist gesonnen, ihre bei Ruppertenrod gelegene Mühle mit einem Mahlgang und einem Schlaggang, Scheuer und Stall, nebst dem dazu gehörigen Gelände, welches ganz nahe um die Mühle liegt, bestehend in circa 20 Morgen Garten, Aecker und Wiesen Mittwoch den 23. April l. I., Vormittags 10 Uhr, in der Mühle selbst öffentlich an den Meistbietenden unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, freiwillig zu verkaufen. Kauflustige hierzu werden eingeladen. Ruppertenrod am 15. März 1851. Det Bürgermeister Kratz. 440) Gießen. Versteigerung von Immobilien. Mittwoch den 23. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiestgem Rathhause nachbeschriebene dem Carl Heinrich Magnuö dahier gehörige Im- mobilien alS: Alt. Neu. llKlftr. 1) 76/ a 32 I Hofraithe in der Wall- 890 33 i thorstraße, Brauhaus, Dörrhauö, Stall mit Grund und Hofrauw neben Major v. Schmal- kalder; 2) ’s/61C 7891 134 Grabgarten daselbst, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 7. März 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 743) Beuern. Versteigerung einer Ziegclhütte mit Wirthschastrc. Betreffend: Das Schulvenwesen des Philipp Volkmann von Beuern. Mittwoch den 23. April, Vormittags 10 Uhr, sollen dahier in der Wohnung des Philipp Volkmann die zum rubricirten Nachlaß gehörenden Immobilien, alS: A. Gebäude: Grundb. sJKlftr. k , . r . , 1/ 261 Hofraithegrund, bestehend auS Wohnhaus, Scheuer, Trockenbau, Ofenbau. Die Gestelle im Trockenbau mit Ziegclbrcttern und Formen. B. Grundstücke: Grundb. V137 mKlftr. 25 Grabgarten an den Atzenwiescn- gärten, neben der Hofraithe, V,4, 134 Grabgarten daselbst, 1/150 73 „ u Visi 17 ii ii V148 n/tM 137 ii ii 247 Acker am Weidloch, (Thonkaute), XV11I/« 64 „ in der Buchenwaldseck, iii/246 121 ii am Gießer Weg, IX/8 140 ii auf der Wann, 90 ii unterm Reiner, -^/551 X/,58 99 ii auf dem Nassenstrauch, in Kolae Auftrags Gr. Landgerichts Gießen vom 25. Februar einer öffentlichen Versteigerung auöge- setzt werden. , _ r Bemerkt wird noch, daß der erforderliche Lehm unmittelbar an der Ziegelhütte selbst gegraben wird, die Ziegclbrennerei seither dem Bedürfmß kaum abhelfen konnte, also auf bedeutende Kundschaft gerechnet werden kann, und daß WirthschaftSgerech- tigkeit dabei ist. Trinkwasser ist in Menge an der Hofraithe selbst vorhanden. Beuern den 16. April 1851. In Verhinderung des Bürgermeisters: der Beigeordnete Henß. 250 723) Königsberg. Hvlzversteigcrmtg im Königsberger Gemeirr- dewald. Dienstag den 22. April l. I., sollen in dein District Bleidenberg nachstehende Holzsortimente öffentlich versteigert werden: 126 Stecken Bnchen-Scheidholz, 93 » u Prügelholz, 16 n „ Stockholz, 1100 Wellen « Reisholz, 29% Stecken Eichen-Stockholz, 325 Wellen „ Reis Holz. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Michaelitag d. 3. gestattet. Die Zusammenkunft ist des Morgens gegen 9 Uhr auf dem Schlimmstücke oberhalb des Hofö Bubenrod. Königsberg am 11. April 1851. Der Bürgermeister ___________Krauskops. 740) Gießen. Freitag den 25. d. M., Nachmittags von 1 — 4 Uhr, werden in dem v. Löhr'schen Hause in der Wolkengasse Kannapäes, Schreibtische, Commoden, Tische, Stühle, Schränke, Bettladen, ein Clavier, Bcttwerk, Weißzeug, Glas, Porzellan, Spiegel, Kückcngeräthe, Waschbütten und sonstige Gegenstände gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen den 18. April 1851. 737) Grünberg. Mühle - Verpachtung. Die dem Hofgerichtsrath L. v. Grolman zu Gießen zustehende, am Brunnenthale bei Grünberg belegens s. g. Antonittermühle, nebst Oeconomiege- bäuden und 15 Morgen Gärten, Wiesen, Aecker, Wald und einem Forellenteich, sollen Samstag den 26. d. M., Mittags 1 Uhr, in der Wohnung des unterzeichneten Bevollmächtigten auf mehrere Jahre verpachtet werden. Die Mühle hat einen Mahlgang, ist mit hinreichendem Ouellwasser versehen und kann daher zu jeder Jahreszeit betrieben werden; dabei ist sie frei von Pacht- und Erblehen. — Sollten sich Kaufliebhaber finden, so wird in jenem Termine zum Verkauf geschritten. Grünberg am 14. April 1851. Jung, DecanatSrechner. Feilgeboten. 753) Gießen. Gcsundheits-Chocolade, Häringe, Senf in Töpfen, getrocknetes Obst, Bischoff, Grogg- und Punsch-Effenz bei Höst er eich, ______auf der MäuSburg. 735) Gießen. Wegen Wohnortsveränderung ist ein wohlerhaltener Flügel (7 Octaven) von Vierheller in Darmstadt zu 250 fl. zu verkaufen. Näheres in der Expedition dieses Blattö. kW 750) Gießen. Seidenhüte in der neuen diesjährigen Faoon, von 2 fl. 20 fr. bis 6 fl. per Stück, empfiehlt in schönster Auswahl ____________________ P l'. Lüde fing. 605) Gießen. KleesusWen, rotheu, weißen und Luzerner empfiehlt ________________________I. G. Appel. 749) Gießen. Ich habe jetzt wieder eine Sendung Glace-Handschuhe, für Damen h 27 fr., für Herren . Gera. Hrn. Part. Ritter v. Mannheim, Drugulin v. Stuttgart, Sauer v. Würzburg u. Helmolt v. Friedberg. Hr. v. Koschelef, Gutsbes. v. Petersburg. Hr. Seifert, Juwel, v. Berlin. Hr. Gidige, Rcnt. v. Nerzell. Graf v. Thun, Geh.-Rth. v. Frankfurt. Frl. Adolphp v. Jütland u. Patzelt v. Prag. Hr. v. SalenefelS, Lieutn. v. Mainz. Hr. Wiegand, Liter, v. Leipzig. Hr. Dr. Klein, Advok. v. Berlin. Hr. v Phalkampf, Cadett v. Mainz. Hr. Stud. Haudegen v. Heidelberg. Im Prinz Carl: Hrn. Kfl. Hange! v. Frankfurt u. Hergens v. Cöln. Hr. Kochler, Gymnas. v. Büdingen. Hr. Beyer, Schneid, v. Freienseen. Hr. Rapp, Spedit. v. Hatz- 254 Mb. Hr. Höhr, Uhrenh. v. 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I JJ_LI J | —< t> CD iO C5 b- | 2 4 2> 4 zGerste-1 ordinäres Brod aus und > zKorn- ) 1 i Waizen- und gemischtes Brd.aus | Ä1)rnmer;i besteh. Für 1 kr. Wasserweck..... „ 1 kr. Milchbrod..... 4 9 10 — L. 6 5 kr. 6 18 19 4 8 3 2 1 2 O 2 Pf | F 1 1 «11 1 II iiiiiill% «1 Mii— । | f 1 | 1 1 • -e 1 1 Ml 1 1 ..... 1 -> 1 1 1 1 ~ | F JHI 1___es»- «« | | |D 1 69 Li — 18 14 !4 18 16 18 16 II 1 1 1 1 1 1 Marktpreise. Illi II II Illi 1 Maas Milch....... 1 Pfund Butter...... auch..... 3 Handkäse........ 1 Pfund Waizenmehl..... „ „ Geschw. Vorschuß . . . TrTTi i l J 1 1 1 1 1 1 i 1 1 I 1 i i i i i I i 1 1 1 1 1 1 1 1 genießbaren Stücke vom hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Fruchtpresse. ®rud>t- gat» tung. Waizen .< Korn . . . Gerste . - Hafer. . . Erbsen . - Linsen . . Gletzen 1 Grimberg l 19. April. I 29. März. 1 Lich 29. März. Friedberg 1 9. April. Mainz 29. März Marburg Wetzlar 12. April. M alter. Mött Scheffel Pf. 200 200 170 fl- 8 7 5 3 kr 10 20 2L| 200 190 170 fl. 7 7 5 3 kr. 40 15 10 30 Pf-, 200 190 170 120 fl. 7 7 5 3 6 8 kr. 50 30 £\ 1 1 1 1 1 । fl. 7 6 4 3 kr. 45 40 55 30 Pf. 200 200 200 200 fl. kr. 7 50 6 l 7 5 i 9 3 | 48 i » 1 1 1 1 1 1 »|1 1 1 1 1 1 fl- 3 3 2 1 2L 30 5 8 30 Äj 1 " Illi 1 (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Jfä 32 des Anzeigeblattes. Versteigerung. 761) Krofdorf. Donnerstag den 24. April d. I. des Morgens um 8 Uhr beginnend, soll zu Krofdorf in dem Gasthofe zur Krone das in dem Königl. Krofdorfer Walde, Distriet Gehren, lagernde Holzmaterial und zwar: 8 Buchen Nutzholz-Stamme, 140 Ebksß. haltend, 12f Klafter Buchen Felgenholz, | „ Hainbuchen Kammenholz, 138z „ Buchen Scheidhvlz, 201 „ „ Knüppelholz, 3z Klafter Eichen Scheidholz, 195 „ Buchen Reiser; sodann Samstag den 26. April, des Morgens 9 Uhr, die Lohrinde in der Försterei Salzböden, Distriet Hasengarten und in der Försterei Stoppelberg, Distriet Königstreiben, meistbietend versteigert werden. Kaufliebhaber werden eingeladen, zur bestimmten Zeit sich auf dem Forsthause zu Stoppelberg einzufinden. Krofdorf den 15. April 1851. Der Königl. Oberförster G ü m b e l. V e r m i s ch t e Nachrichten. 729) Hardthof. Am z w e i t e ll O st e r n f e i e rst a g;e findet gut besetzte und am dritten Osternseiertage auf dem Hardthofe Statt. durch den hiesigen Lb Bei ungünstiger Witterung findet die Harmonie-Musik im Saale Statt. Zur Unterhaltung und Belehrung. Den nachstehenden Artikel entnehmen wir, des wohlthätigen Zweckes wegen, zur allgemeinen Verbreitung, aus der Darmstädter Zeitung vom 18. Februar d. I., Nr. 49: Gießen, 14. Febr. In diesem Blatte sind in neuerer Zeit öfters Vereine erwähnt worden, welche in einigen Städten unseres Heffcnlandes sich unter dem Namen „Krankenunterstützungsvereine" befinden sollen und deren Gründung anderen Städten empfohlen worden ist. Dahier besteht schon seit 1. Juli 1837 ein „Krankenunterstützungs- und Sterbckafse- Vercin." Dem Einsender dieses ist Nichts davon bekannt, daß über den hiesigen Verein schon in öffentlichen Blättern eine Erwähnung geschehen ist, deßhalb erfolgt hier eine kurze Mittheilung. Der hiesige Verein ist von 70 Personen, welche die Zweckmäßigkeit erkannten, im Jahr 1837 gegründet worden. Die aus ihrer Mitte erwählte Commission entwarf Statuten und um Verpflichtungen gegen Kranke nö- thigeufalls sogleich nachkommen zu können, wurde sofort ein Fonds gebildet, wozu jeder Thcilnehmer 1 fl. 3o fr. als Eintrittsgeld beitrug. Da die Zahl der Theilnehmer am Vereine für die hiesigen Einwohner unbeschränkt ist, so sind die Mitglieder jetzt, fast alle aus dem mittleren Bürgerstande, auf 130 angewachsen, unter welchen sich auch Ehrenmitglieder 256 2. in welcher Silber. Disconto li Geld. Gold- u. Silber-Cours vom 17. April 1851. aus allen Ständen befinden. Uebrigens sind die i Aufzunehmendcn nur bis zum , 50. Jahr zulässig. । Die Aufnahme geschieht, nach beigebrachtem ärztlichen Zeugnisse und Taufschein durch den Vorstand und Ausschuß mittelst Ballotage, und nachdem derselbe < sich über die sonstigen • Verhältnisse des Gemeldeten verständigt hat. Jeder neu Aufgenommene zahlt.das in den Statuten bestimmte Eintrittsgeld, welches sich nach dem Alter des Eintretenden richtet und sich von 5 zu 5 Jahren erhöht. Jedes Mitglied zahlt 12 fr. monatlichen Beitrag; dagegen erhält jedes kranke männliche Mitglied wöchentlich 2 fl. Austritt >stJeder Jeit gestattet. Stirbt ein Mitglied oder dessen Frau, so werden an die Hinterlassenen sogleich 30 fl. als Benefiz bezahlt und von jedem Mitgliede 12 fr. als Sterbfallbeitrag erhoben. Der Verein erfreut sich jetzt schon eines verzinslichen Capitals von 2400 fl. Viel hat hierzu beigctragcn, daß der Vorstand seine Obliegenheiten gewissenhaft erfüllt, namentlich für vünktliche Erhebung der Gelder gesorgt und streng beachtet hat, daß die Kasse nicht mißbraucht worden ist, er hat alsbaldige Ausleihung des Kassevorrathes veranlaßt und alle Funktionen unentgeltlich verrichtet. Nur Rechner und Diener erhalten ein geringes Sa- lair. — Welchen segensreichen Erfolg cm Verein fraglicher Art für seine Mitglieder und indirect auch für die Gemeinde übt, bedarf keiner Auseinandersetzung. Von denjenigen aber, die denken, daß die Wohlthat des Vereins nicht von Belang ser, oder, daß man einen solchen nicht bedürfe, oder am Ende mehr bezahlt werden müsse, als man wieder erhalte, haben schon Viele ihren Jrrthum zu spat eingesehen. An den Orten, wo Krankenunterstützuugs-Vereme, bestehen oder errichtet werden sollen, da sollte Keiner, vom Armen bis zum Neichen, säumen Theil zu nehmen und so das Gedeihen fordern , zu Helsen. Sollten sich in anderen Gemeinden ähnliche greine bilden wollen, so ist Einsender überzeugt, daß der Vorstand mit Vergnügen Näheres über, dre Gründung und allmählige Fortentwickelung, mitzuthcnen, sowie Mr Abgabe von Statuten bereit sein wird und schließ mit dem Wunsche, daß noch «^^(6 stützungs-Vereinc gegründet und für die Nachkommen segcnwirkend bestehen bleiben möchten. Laubth., ganze • • Preuss. Thaler • • 5 Frankenthaler Hochhaltig Silber Gering und mittclhaltr zu cutreißen, welche ihr seine Liebe gab und von welcher sie einen so guten Gebrauch machte. Dieß kam aber meistentheils davon her, weil iu der untersten und Verachtesten Klasse ihres Stammes angehörte und weil die Vornehmsten des Karakalpas- Volkes, die stolz auf ihren Adel waren, sich darüber entrüsteten, daß ihr Fürst sich von Auer Frau beherrschen ließ, die in ihren Augen dieser hohen Gunst unwürdig war. Auch verschworen sie uch unaufhörlich gegen sie und erfanden, um sie zu stürzen, dl- bos- Hastesten Verläumdungen. Aber AlleS umsonst, ihre Bemühungen scheiterten an der Liebe des Jungen Chans Selbst Segheb's Mutter hatte auf Naharmn einen grenzenlosen Haß geworfen. Diese ehrgeizige und itolze Frau hatte gehofft, ihren Sohn beständig beherr ch zu können, wie sie dieß die ganze Zett über gethan, welche -r unter der Last seines Schmerzes MebE, sie hatte daher auch jenes plötzliche Erwachen zu Gluck und Freude, jene hochherzige Begeisterung, welche a die Stelle seines langsamen Hinsiechens g-tre en wa , verwünscht. Sie schrieb Naharinn die Schuld die,er wunderbaren Umwandlung zu, und hegte dafür M°n ewigen Haß für sie im Busen, dessen di-Frauen alle n fähig sind. Und doch hatte sich das arme Kurd st- sanft und unterwürfig g-g-n sie gezeigt un i'u; * ein betrübtes Stillschweigen allem ihrem Spott, all n ihren Herausforderungen und ihren beständigen Bel - digungen entgegengesetzt. Ja, wuthender das furchtbare Weib wurde um so demürhiger und ergebener zeigte sich Naharinn. Aber gerade diese göttliche Gelassenheit vermehrte die Wuth ihrer S"ndm, dt- endlich zu einem teuflischen Entschluß ihre Zufluch nahm. , Ud? LL Abends sah Segheb Mohelam bei stiNJ. , Mutter vor dem Herde, als ein fürchterlicher - zwischen Beiden begann. Aufs A-ußerst- gereizt durch , die unaufhörlichen Angriff- dieser grausam-n Frau au Naharinn gebot er ihr endlich Stillschwe,g-n. Er stenw auf, wmndte seine Blick- nach der Richtung wo seiner Geliebten Wohnung stand und wollte eben das Gelübde aussprechen, sie nie verlassen zu wollen aes -r plötzlich tödtlich erschrocken zurückfuhr. (Schluß folgt.) Gold. Pistolen Pr. Friedrichsd’or . . . Holl. 10 11. Stücke . . • Rand-Ducaten . • ■ • 20 Francs-Stücke . . . Engi. Souvcrains . . . Gold al Marco . . . . Tartari sch e I n ss i). (Thatsächliche Wahrheit, mitgetheilt von einem N-is-nden.) k ' (Fortsetzung.) In geringer Entfernung von der Stadt, , der Chan herrschte, bewohnte Naharinn cur reiches und prächtiges Haus, welches unaufhörlich dl-, edelsten Anführer der Karakalpas belagerten, denen eifrig daran gelegen war, den Schutz und die Freundschst der Ga ttn Segheb Mohclam's zu gewinnen. Sie aber bli-b immer gleich sanft und gut. K-in Stolz hatte ihre Leutseligkeit vermindert. Sie reichte gern armen l - LWLSKWANWNL ...................... -\ kr. 9 ' 36 9 i 59 9 48 5 36 9 28 11 52 378 — fl. kT- _ 1 4&i 2 21; 24 30 — —