AlMigMatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gieße n. J^o. 8^. Sonnabend -en 18. October 18S1L Erscheint wäch-ntlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis de» Jahrgangs für Einheimisch- 1 ff. so fr., fär Auswärtige ind. Poftaufschlag 1 ft. 42 ft. — Auswärts abonnirt man sich hei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpcd. cCanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrückungSg-hühr für die gessialteue EorduSzeile r fr. Amtlicher TheLl. Bevordrrussg, die politischen Vereine betreffend. 8uDWJG III. von Gottes Gnaden Groß her zog von Hessen nnb bei Rhein re. ic. Da die Gründe, welche die Verordnung vom 2. October 1850 „die politischen Vereine betreffend" veranlaßt haben, noch jetzt sortbestehen, daher die fernere Aufrechterhaltung der darin getroffenen Bestimmungen im Interesse der öffentlichen Ordnung geboten erscheint, so haben Wir auf den Grund des Art. 73 der Verfassungs-Urkunde verordnet und verorvnen, wie folgt: Einziger Artikel. Die Bestimmungen der Verordnung vom 2. October 1850 „die politischen Vereine betreffend,, sollen von dem Tage an, mit welchem deren Wirksamkeit nach Unserer Verordnung vom 27. März d. I. erlischt, auf weitere sechs Monate in Kraft erhalten werden. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrücktcn Etaatsssegels. Darmstadt den 25. September 1851. (L s.) LUDWIG. ». D-ina-l. Nr. R. C. 9873. Gießen am 16. October 1851. Betreffend: Errichtung einer Staats-Assecuranr-Anstalt für die Stellvertretnna int Militärdienst. Die Großherzoglich Hessische R e g i e r n n g s - C o m m i s s i o u des Regierungsbezirks Gießen an sämmtliche Großh. Bürgermeister des Regierungsbezirks Gießen. Mit Bezug auf die in Nr. 28. des Regierungsblatts vom 29. September 1851 bekannt gemachten Statuten der wiedererrichteten Staats-Assecuranz. Anstalt für die Stellvertretung im Militärdienst und die Bekanntmachung über den Betrag der für 1852 einzuzahlenden Einlage, werden Ihnen eine Anzahl Beitrittserklärungen sowie Abdrücke einer Belehrung für diejenigen, welche der Staatö-Affecuranz-Anstalt beitreten wollen, gleichzeitig mitgetheilt werden. Wir bemerken dazu Folgendes. Einem Jeden der bei Ihnen erklärt, daß er der Stellvertretungsanstalt für die Loospflichtigen des Jahrs 1852 beitreten wolle, ist ein Exemplar der fraglichen Belehrung zur Kenntnißnahme auszuhändigen. Die Beitrittserklärung ist von Ihnen in Bezug auf das Jahr, die Person des Versicherten und das Datum gehörig auszusüllen, und von dem Bcitretenden zu unterschreiben. 644 Die Unterschrift des Beitretenden wird von Ihnen beglaubigt und die Beglaubigung mit Datum versehen von Ihnen unterzeichnet, auch das Bürgermeistereisiegel beigedrückt. Diesem vorgängig ist die Beitrittserklärung dem Beitretenden zu übergeben, damit dieser solche und den baaren Betrag der Einlage (175 fl.) an den Vorsteher der Stellvertretungs-Anstalt, Oberst Fresenius zu Darmstadt, Nheinstraße Lit. E. Nr. 107., überbringe oder portofrei übersende. Wir verweisen Sie in Allem Uebrigen auf die betr. Belehrung und erwarten, daß von Ihnen in der Stellvertretungssache mit aller Pünktlichkeit und Genauigkeit verfahren werden wird. K ü ch l e r. Bekanntmachung. Die Ertheilung eines unentgeltlichen Unterrichts im Hufbeschlage für Angehörige der Provinz Oberhessen, im Winter 1852 betr. An dem von den landw. Vereinen von Starkenburg und Rheinhessen hervorgerufenen Unterricht in der Kunst des Hufbeschlages zu Darmstadt können auch Angehörige der Provinz Oberhessen Theil nehmen, vorausgesetzt, daß die Theilnahme aus Starkenburg und Rheinhessen nicht so stark ist, um weitere Annahmen von Theilnehmern möglich machen zu können, und zwar unter- nachstehenden Bestimmungen: 1) Der Unterricht dauert vom 15. Januar bis zum 15. März 1852 und bezieht sich sowohl auf theoretischen Unterricht über die Natur des Hufes und seine Krankheiten, als auch auf praktische Anweisung im Anfertigen von Eisen für die verschiedenen Hufformen u. s. w. und in der Kunst des Beschlages selbst rc. Außerdem wird in etwa erübrigten Stunden Unterricht in der Kenntniß der besseren und neueren landw. Werkzeuge, un Rechnen, Zeichnen rc- ertheilt werden. 2) Zu dem Unterrichte können nur Solche zugelassen werden, welche die nöthigen Handgriffe des Schmiedehandwerks bereits sich zu eigen gemacht haben, und von diesen erhalten bei gleicher Befähigung diejenigen den Vorzug, welche schon in ailswärtiger Condition standen (gewandert sind). 3) Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. 4) Außerdem erhalten diejenigen, welche die nöthigen Mittel zu ihrer Verpflegung während ihres Aufenthalts zu Darmstadt nicht besitzen, einen angemessenen Beitrag hierzu aus der landwirthschafilichen Bereinskasse. 5) Nach Beendigung des Unterrichts wird eine Prüfung statthaben und deren Resultat jedem Theil- nehmcr am Unterrichte schriftlich beurkundet. Diejenige» jungen Schmiede aus Oberhessen, welche an vorbemerktem Unterrichte Theil zu nehmen gesonnen sind, haben sich bis zum 1. December d. I. bei dem Präsidenten des landw. Vereins von Oberhessen zu Laubach schriftlich zu melden. Dieser Meldung, wozu es keines Stempelpapiers bedarf, ist ein bürgermeisteramtliches Zeugniß über sittlich gutes Betragen, sowie in dem Falle auch über die Vermögensverhältnisse des Bewerbers beizulegen, wenn noch die besondere Unterstützung Seitens des Vereins in Anspruch genommen werden will. Kolnhausen, den 2 Oktober 1851. Der Präsident des landwirthschastlichen Vereins von Oberhessen. In dessen Abwesenheit Der Vicepräsident: Dr. Gros. uud Privat - Bekanntmachungen. Gerichtliche Edictalladung. 1997) Gießen. Oeffentliche Aufforderung. Forderungen an den Nachlaß der dahier verstorbenen Nicolaus Frank'S Wittwe sind um so gewisser binnen 14 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte an- znzeigen, als sonst später auf solche keine Rücksicht genommen werden kann. Gießen am 8. October 1851. Gr. Hess. Stadtgericht Muhl. Besondere Bekanntmachungen. 1972) Gießen. Das 3., 4. und 5. Ziel Gewehrgeld ist bis Ende d. Mts. an die Stadt- kaffe zu berichtigen, indem sonst im Anfang des nächsten Monats mit dem gesetzlichen Zwangsverfahren vorgeschritten werden muß. Gießen am 16. October 1851. Der Stadt-Einnehmer Enders. 645 1978) Gießen. Für die Wasserbeschädigten der Provinz Starkenburg. Subskriptionslisten behufs Unterstützung der Wasserbeschädigten in der Provinz Starkenburg liegen im Lesezimmer deS Gesellschaftshauses, im Gasthaus zum Einhorn und Rappen, sowie auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau offen. Indem ich dies zur Kenntgiß des Publikums bringe, ersuche ich durch Zeichnung milder Beiträge unfern bedrängten Mitbürgern thunlichst Hülfe zu leisten. Gießen den 14. October 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1561) Gießen. Main-Weser-Eisenbahn. Sektion Gießen. Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäftigung erhalten. Gießen, am 12. August 1851. Der Gr. Hess. Scctions-Jngenieur Eickemeyer. 1926) Gießen. Die auf den 1. d. MtS. fällig gewesenen Holz- und HeugraS-Steiggelder sind in den ersten 14 Tagen bet Vermeidung gesetzlichen Zwangs an die Stadlkasse zu berichtigen. Gießen am 9. October 1851. Der.Stadt-Einnehmer Enders. Versteigerungen. 1998) Gießen. Die Versteigerung von Holzhauer- und Cultur- arbeiten im Gießener Stadtwalde für 1852. Donnerstag den 23. October l. I., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier die vorbemerkten Arbeiten an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen den 17. Octobcr 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1984) Gießen. Montag den 20. Octobcr und an den darauf folgenden Tagen, Mittags 2 Uhr, werden am Neuenweger Thor in dem größeren Hause im Hcyer'schen Garten auf dem Wall, verschiedene Mobilien, als: Meubles, Betten, Weißzeug, Silber ic., öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. 1971) Gießen. Versteigerung von Immobilien. Donnerstag den 27. November d. 3-, Nachmittags 2 Uhr, sollen folgende dem Adolph Heimreich dahier zustehende Immobilien, alS: Pag. Flur. Nr. 1 38 60 116 □Klftr. Acker im Wallpförter Feld, rechts der Chaussee auf die herrschaftlichen Wiesen, gibt 2 fl. 32*/2 fr. abgelöste Grundrente, 1 38 60a 155 □Stift. Wiese daselbst, gibt 12 fr. abgelöste Grundrente, auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 13. Octobcr 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1996) Gießen. Dienstag den 21. October und die folgenden Tage, sollen in dem Hause deS abwesenden Kaufmann Seipp von hier nachfolgende Maaren versteigert werden, alS: Brücken- oder Decimal-Waagcn, Schnell- und Schal-Waagen, Rund-, Blech-, Zink-, Stahl- und Band-Eisen, Englisch Eisen, Ofenrohre rc. Gießen den 15. Octobcr 1851. Der provisorische Curator der 3. C. Seipp'schcn Masse ____________ G. E. Böh m._________ 1957) Gießen. Die Hinterbliebenen Eiben der Heinrich Eiff's Eheleute sind gesonnen, ihren an der Rothhohl gelegenen, mit 25 Obstbäumen bepflanzten Acker Montag den 20. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause versteigern zu lassen. Feilgeboten. 1985) Gießen. Eine sehr schöne Auswahl der neuesten angefangenen Stickereien auf Seide und Papier, Stramin, Sammet und Leder, habe ich erhalten und empfehle solche zu den billigsten Preisen; ebenso Wolle und Stramin, Stick-, Strick- und Häkelfeide, Gold-, Silber- und Stahlfaden, alle Sorten Perlen, Berliner Strick- und Häkel-Baumwolle rc., in reicher Auswahl bei Ph. Schlatter am Kreuz. 1960) Kirtorf. Ein Gut von 114 Morgen Ackerland und 34 Morgen Wiesen mit geräumigen Scheuern und Stallungen, ist zu Kirtorf im Regierungsbezirk AlSfeld, auf zwölf Jahre zu verpachten. Nähere Auskunft ertheilt auf frankirte Briefe Kirtorf den 9. Oktober 1851. Caplan M ü n ch. 646 1891) Gießen. GesundheitS-Chokolade, Hagebutten, Senf in Töpfen und Mostsenf, getrocknetes Obst, Bischoff-, Grogg- und Punsch-Essenz bei Höstereich auf der Maus bürg. 1999) Gießen. Mehrere Malter auserlesene Triebkartoffel, sowie sehr gute gelbe Salatkartoffel sind zu verkaufen bei W. Faber, wohnhaft bei Metzger Möhl in ___________._________der Löwengasse.__________ 1991) Gießen. Aepfel-Trester verkauft ___G. Schmall. 1948) Gießen. Frische Bierhefe, per Maas 36 fr., Treber und Malzkeime werden in unserer Bierbrauerei verkauft. F. L. Renker u. Comp. 1983) Gießen. In Nr. 123 vor dem Wall« thore ist eine gute Obstdörre auf den Abbruch zu verkaufen. ____________________________________ 1990) Gießen. Hellen süßen Aepfelwein verzapft Joh. Jughard. Zu vermiethen. 1502) Gießen. Das von Hrn. Hofgerichts- Direetor Klipstein seither bewohnte Logis in meinem Hause (Eckhaus der Neueubäue und Weidengasse) Lit. B. Nr. 77, ist anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Außerdem sind in demselben Hause eine kleine Familienwohnung, sowie einige einzelne Zimmer zu vermiethen. G. F. Heyer, Sohn. 1986) Gießen. Eine Familicnwohnung, mehrere möblirte Zimmer und ein Keller sind in Lit. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg zu vermiethen. 1893) Gießen. Eine Familienwohiiung ist zu vermiethen und bis den 1. November beziehbar. C. Euler. 1992) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet nach der Straße gehend, ist Seltersweg Lit. C. Nr. 23, für nächstes Semester billig zu vermiethen. 1981) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Dekateur Hosch, 1 in der Sonne. 1951) Gießen. Ein neu erbautes Familien- Logis in meinem Hinterhause ist zu vermiethen und gleich zu beziehen. H. Hoffmann, SelterSberg. 1950) Gießen. In Lit. L, Nr. 30 ist ein möblirteS Zimmer zu vermiethen. 1883) Gießen.. Das an Hrn. Mas. Motcr vermieihct gewesene Logis, bestehend auS einer größe- reu und kleineren Familienwohnung, ist durch Ver- setzung seines Sohnes anderweit zu vermiethen. Christian JugHardt an der Braudgasse. 1927) Gießen. Ber Kürschner Köhler auf dem Kreuz ist eine kleine Familienwohnuug zu vcr- uiiolhen und sogleich beziehbar. 1964) Gießen. Das von der Wittwc Wedel im Sensfelder'schen Hause bewohnte Logis ist Ende dieses Monats anderweit zu vermiethen. 1939) Gießen. In der Caplansgasse ist eine Familienwohiiung zu vermiethen und kann gleich bezogen werden bei PH. Pfasf. 813) Gießen, Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M. Bapst Wtw. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem SelterSberg ist eine vollständige Wobnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. ■■ .4 .1 jnd 3;(t> Professor Liebig. Ml • Vermischte Nachrichten. 1956) Gießen. Kataloge zu der am 3. November 1851 abzuhaltenden Versteigerung einer Sammlung von Büchern aus dem Nachlaß des Herrn Gel). Raths Professor Dr. v. Löhr u. ?l. sind bei dem Unterzeichneten zu' erhalten. Gießen im OctobLr..l851. .. Ehr? Ph. Vogel, im Kratz'sckM Hinterhause in den __ Neuenbäuen. 1959) Gießen. Krautschneider Joseph Rüdiger auS Tyrol wird am 1. November hier ein- treffen. Bestellungen bittet man Morgens um 8 Uhr, und Nachmittags um 2 Uhr in seiner Wohnung im Darmstädter Haus zu machen. Oeffentliche Danksagung. Dem guten Freunde, der mir die Mühe ersparen wollte, Blumenkohl, Würstnge, Blaukohl re. nach Hause zu bringen, statte ich meinen Dank ab, bitte jedoch aber für die Zukunft vorerst die Genehmigung dazu bei mir einholen zu wollen, damit es nicht etwa scheine, als habe er gestohlen oder stehlen.lassen. Auch wollte ich den guten Freund darauf aufmerksam inachen, daß er hierbei nicht mehr die falt, zu einer Chaussee gewordene Lücke, welche aus meinem Garten in den deö Hrn. Advokat Ber- mann fuhrt, mit Gemüse passircn zu wollen, indem er ohne Zweifel sehr leicht zur Strafe gezogen werden könnte. Gleichzeitig verspreche, ich den Dienstmädchen — des Hrn. Advokat Bermann — auf dem Garten- feld, die doch in der Nähe meines Gartens wohnen, — falls sie mir den Thäter einer Dieberei in meinem Garten so zur Anzeige bringen und überführen, daß er zur Strafe gezogen werden kann, eine gute Belohnung. G. D. Brühl I. 647 1970) Gießen. Der Deutsche Dhönir» Versicherungs - Gesellschaft in Frankfurt mit einem Grundkapital * ? von Z; Mi11iom WmlheÄ WUrib die allerhöchste Verordnung vom 7. Ortober l. I., Reg.-Blatt Nr. 31, zu einer inländischen Acticn-Kescllscbaft erhoben worden nird von einem von der Regierung noch zu bestimmenden Zeitpunkte an, befugt, Versicherungen in gleicher Weise abzuschließen, wie dies seither von der Colonia und der Aachener-Münchener schon geschehen ist. Indem ich ein raup. Publikum von diesem Ereigniß in Kennkniß zu setzen mich beeile und anzunehmen allen Grund habe, daß diese Verordnung von den Bewohnern deS Großherzogthums mit Freuden begrüßt werden wird, weil bei dem unabweiSlich gewordenen Bedürfniß, seine bewegliche Habe zu versichern, eine gleichberechtigte Concurrenz seither gemangelt hat; unterlasse ich nicht darauf aufmerksam zu machen, daß für die Bewohner des Großherzogthums nun mehr Gelegenheit gegeben ist, mit dem ohnehin in beständigem Verkehr stehenden Frankfurt in noch nähere Verbindung zu treten und ihr Mobiliar bei einer Anstalt zu versichern, welche bei einer kaum 7jährlichen Wirksamkeit sich in jeder Beziehung ein großes Vertrauen erworben hat. Der Deutsche Phönir, von den legalsten Grundsätzen geleitet und wodurch derselbe schon eine große Anzahl und, in ihrer Mehrheit sehr bedeutende Versicherungen trotz der bestandenen sehr beengenden Bestimmungen, im Großherzogthum zum Abschlüsse brachte; wird auch bei den günstigen Bestimmungen, welche demselben von unserer hohen Staatsregicrung einzuräumen für nöthig befunden worden ist, an solchen festhalten und dadurch Das werden, was eine Versicherungs-Anstalt im eigentlichsten Sinne des Worts sein soll. , Ich halte mich deshalb von dem oben berührten noch veröffentlicht werdenden Zeitpunkte ab, einem resp. Publikum bestens empfohlen. Gießen den 16. October 1851. I. G Appel, Hauptagent. 1822) L ü b e ck. Anzeige. Das unterzeichnete Commissions-Büreau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis spätestens den 31. October d. I. deshalb in f.rankirteli Briefen bei ihm anfragen (also das geringe Porto nicht fcheuen), ein nicht außer Acht zu lasfendes Anerbieten unentgeltlich zu machen, welches für den Anfragenden schon im nächsten Jahre ein jährliches Einkommen bis zu 10,000 Mark oder viertausend Thaler Preußisch Courant zur Folge h a b e n k a n n. Lübeck, im September 1851. Lommisstons-Diirean, Petri-Kirchhof Nr. 308 in Lübeck. 1976) Friedberg. Nachricht und Einladung. Die feierliche Einweihung des neuen Hauses der Blinden-Anstalt zu Friedberg findet Donnerstag den 30. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr statt, wozu alle Freunde und Wohlthäter hiermit eiuge- laden werden. Friedberg den 13. October 1851. • Der Vorstecher. 1969) Gießen. Ein braver und solider Branntweinbrenner kann alsbald in Dienst treten. Näheres bei der Erped. d. Blatts. 1977) Gießen. Samstag den 18. Oktober, Abends präcis 8 Uhr, General-Versammlung der Harmonie-Gesellschaft im Promenadehaus dahier, zur Rechnungs-Abhör und zur Wahl neuer Vorstands- und Ausschuß-Mitglieder. 1963) Gießen. Das auf künftigen Sonntag den 19. d. Mts. angezeigte Turner - Casino im Buschischen Garten nimmt eingetretencr Hindernisse wegen nicht um 4 Uhr, sondern um 7 Uhr seinen Anfang. Gießen den 13. October 1851. Der Vorstand. 648 1979) Gießen. Der Bittsteller in Nr. 81 dieses Blattes hat doch nicht so Unrecht, wenn er den Verkauf des in Rede stehenden Ackers einen heimlichen Verkauf nennt, denn abgesehen davon, daß das Angebot für denselben ein amiehnibares gewesen, so müßte dieß gerade eine dringende Veranlassung der Verwaltung abgeben, um das Interesse allseitig gewahrt zu haben, denselben auf eine öffentliche Versteigerung zu bringen, zu versuchen, ob nicht Liebhaber da waren, welche den gebotenen Preis überboten. Wenigstens ist eö bis hieher nicht üblich gewesen, solche Güter im Stillen aus freier Hand zu verkaufen, zum Beispiel: Verkauf des Ganseackers vor dem Walllhore zum Bauplatz, wenn schon die Genehmigung Gr. Negierungs- Commisstow und Gr. Conststonumg dazu eingeholt war, so ist dies immer noch feine öffentliche Kundmachung für das Publikum, und kann das Verfahren nicht anders, wie eben bezeichnet, genannt werden. Nun fragt cS sich weiter, hat der Gr. Bürgermeister auch gleichzeitig das städtische Interesse hiebei in Berücksichtigung genommen? denn wie aus der »Besonderen Bekanntmachung" in Nr. 82 dieses Blattes hervorgeht, liegt der fragliche Acker im Bauplan und würde ein Theil des Ackers in die projectirte Straßenlinie nach der Eisenbahn, welche zwar einstweilen als eine Sackgasse bezeichnet worden ist, fallen; wird dieser Theil des Ackers, sobald der Sack ein Loch bekäme oder die Straße dahin eröffnet würde, auch von dem jetzigen Käufer für denselben Kaufpreis, wofür er ihn erkauft hat, zu diesem Behufe abgegeben — oder bringt die Stadt ein Opfer? —____________ 1975) Gießen. Ein Studirender wünscht Unterricht in der niederen Mathematik und Algebra zu ertheilen. Wer? sagt die Erped. d. BlttS. 1993) Gießen. Künftigen Dienstag Abend den 21. d. Mts. wird das Fager-Dier der Unterzeichneten angesteckt. ___________________ F. L. Renker u. Comp. 1952) Gießen. Bei mir kann zu Honig gekeltert werden. _________L. Iahreis. 1974) Gießen. Am 4. d. Mts. wurde von der Neustadt bis zur Heuchelheimer Mühle ein schwarzer Schleier verloren. Der ehrliche Finder wird gebeten, solchen an die Erped. d. Bltts. gegen angemessene Belohnung abzugeben. 1982) Gießen. Eine kleine goldene Broche ist verlören worden. Der Finder' wird gebeten, dieselbe bei der Erpedition dieses Blatts gegen eine Belohnung abzugeben. 1989) Gießen. Ein Pflugrad ist am Donnerstag Abend am Wismarer Weg verloren worden. Der redliche Finder wird ersucht, dasselbe gegen eine Belohnung an Joh. Iughard abzugeben. 1980) Gießen. Unterzeichneter empfiehlt sich im Stimmen und Repariren von Piano-Forte, Guitarren und Geigen unter Zusicherung billigster Bedienung. Auch fertigt derselbe stets neue PianoS in allen Formen, als: Flügel, Tafelform-Pianino und Piano droit, und erlaubt er sich hier einige Zeugnisse über die Güte feiner Arbeiten beizufüqeu. H. Welcker, wohnhaft bei Hrn. Metzger A. Weidig auf dem Kreuz. Mit vielem Vergnügen bescheinige ich Hrn. Weicker, daß das mir im Jahr 1848 gefertigte Piano von allen Kennern als ein Meisterwerk betrachtet wird und in solider Form und schönem Ton sich cmszeichnei. Bingen den 4. Oktober 1851. F- H- Weiß, Adjunkt. Herr Weicker hat mir zwei ausgezeichnet schöne Claviere in mein HanS gefertigt, weiche von jedem Sachkenner gerühmt werden, was ich hiermit bescheinige. Bingen den 16. September 1851. A. .8.6,1 f, Rentier. Alles was in obigen Zeugnissen gesagt wird kann ich gewissenhaft bestätigen, denn auch mir hat Herr Weicker im Jahr 1847 ein Instrument geliefert, welches ganz meinen Wünschen entspricht. Mainz am 12. Oktober 1851. Dr. 3 en feil aus London. 1973) Lieh. Von Montag den 20. October au geht der zeither von Lich nach Gießen fahrende zwei- spännige Omnibus Morgens um 6% Uhr von Lich nach Gießen ab und Nachmittags um 2% Uhr zurück. Die Fahrpreise sind allda für die einzelne Person von Lich nach Gießen . . 12 fr., » " u Steinbach . 6 „ und » Steinbach nach Gießen 6 „ Im Interesse der Reisenden ist die Anordnung getroffen worden, daß nur in den Orten Lich, Steinbach und Gießen Personen aufgenommen werden dürfen und bittet man nicht zu gestatten, daß unterwegs dergleichen Aufnahme geschehe, was nur Zeitverlust und Unbeqiiemlichfeit für den Reisenden selbst mit sich führte. 1958) Gießen. Ein Dachshund, schwarz mit braunen Flecken,, ist am Ende der vorigen Woche entlaufen. Wer denselben an die Erped. d. Bltts. abliefert, erhält eine Belohnung. Gießen. Die 1. Compagnie der Bürgerwehr hat vom 49. bis incl. 25. October d. I. die Feuer- bereiischaft und den Ordonnanzdienst. Das Obcr-Commando der Bürgerwchr. ________Fresen ins. (1988) 1994s) G i e ßen. Sonntag den 19. October, Nachmittags, findet im Promenadenhaus T Ä N z - MmfiV Statt. . Th. Lony. Aus zu leihen. 1987) Gießen. Aus hiesigem Kirchenkastm sind 1400 fl. gegen gerichtliche Obligation nuS- zuleihen. Gießen am 16. October 1851. Der Rechner Lauer. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 19. October. Heinrich Noll in der Neustadt. — Wilhelm Hellmold am Neuenweg. — Karl Noll in der Neuenbäue. Kirchliche Anzeigen d er evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 19. Octbr., als am Erndte-Dankfest. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Getaufte. Den 10. October. Dem Bürger und Schuhmachermeister, Peter Weißmüller, eine Tochter, Georgine Karoline Luise, geboren den 22. September. Den 12. October. Dem Bürger und Küfermeister, Karl Heil, ein Sohn, Daniel Alexander, geboren den 25. September. Denselben. Dem Bürger und Fuhrmann,Philipp Euler, eine Tochter, Elisabethe Auguste, geboren den 23. September. Denselben. Dem Bürger und Buchdrucker, Marimilian Merck, eine Tochter, Elisabethe Marie Christine, geboren den 12. September. Beerdigte. Den 10. October. Eine, dem Bürger und Bäckermeister, Christian Löber II., todt geborne eheliche Tochter. Den 11. October. Helene Sauer, des Ortsbürgers zu Ronshausen, und Schaffners bei der Eisenbahn dahier, 649 Daniel Sauer, eheliche Tochter, alt 1 I. 11 T. gestorben den 9. October. Den 13. October. Jacob Eckensperger, des Bürgers und Maurers, David Eckensperger, ehelicher Sohn, alt 1 I. 10 M. gestorben den 11. October. Denselben. Ein unehelicher Sohn, alt 1 M. 11 T. gestorben den il. October. Den 15. October. Der Großh. Hofgerichts-Secretär, Georg Stürz, alt 47 I. 14 T. gestorben den 14. October. Den 16 Oct ober. Johannes Hermann Schwalb, des Bürgers und Postconductcurs, Daniel Friedrich Schwalb, ehelicher Sohn, alt 16 T. gestorben den 14. October. Die Psarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 15. October. Dem Großh. Polizei-Commiffär dahier, Lorenz Nover, eine Tochter, Emma Margaretha, geboren den 28. August. Gold- u. Silber-Cours vom 16. Oct. 1851. Gold. "• kr. Pistolen............. 9 37 Pr. Friedrichsd’or......... 9 57 Holl. 10 fl. Stücke......... 9 48z Rand-Ducaten .......... 5 35 z 20 Francs-Stücke......... 9 27* Engi. Souverains......... 11 52 Gold al Marco . ......... $79 Silber. fl. kr. 1 Laubth., ganze •......... _ Preuss. Thaler.......... 1 45 5 Frankenthaler ......... Ä Hochhaltig Silber......... 24 31' Gering und mittelhaltig....... — Disconto 3 Geld, Angekommene und abgereiste Fremden vom 14. bis 16. October 1851. In den Gasthäusern. Im Einhorn: I. Erl. Fr. Gräfin v. Bergen u. Graf Thun v. Frankfurt; Hr. v. Schildwächter, Gutsbes. v. Schlesingen; Hr. v. Sigel, Rent. v. Berlin; Graf v. Solms-Laubach; Hr. v. Rauschenbeck, Geh.-R. v. Tharant; Hr. Predari, Gutsbes. v. Bensheim; Hr. Mcndufier, Rent. v. Paris; Hr. Sonnenberg, Dr. med. v. Göttingen; Hr. Eberhardt, Fabr. v Crefeld; Hr. Müller, Rent. ».Dresden; Hr. v. Sinsteld, Offic. v. Weimar; Hr. Hauser, Part. v. Hannover; Hr. v. Goldberg, Rent. v. Rotterdam; Hrn. Stud. Kern u. Wcpermann v. München; Hr. Steindeckcr, Just.-R. v. Hallenberg; Fr. Gerold v. Cassel; Hr. Schalte, Gcn.-Cons. v. Lima in Peru; Hr. Büschel, Priv. v. Coburg; Hr. v. Gilsa, Major v. Gilsa; Hr. v. Gilsa, Rittm. »• Trier; Hr. Poggers, Priv. v. Göttingen; Hr. Scngelin, Rent. v. Petersburg; Hr. Moiote, Neg. v. Paris; Frl. Pfeifer v. Dresden; Mad. Dechange v. Paris; Hr. Dr. Prinz v. Biedenkopf; Hr. .Storch, Berginsp. v. Friedberg; Hr. v. Gero, Gutsbes. v. Breslau; Hr. Schirbep, Rent. v. Amsterdam; Hrn. Prof. Parlatore u. Carnel v. Florence; Hr. Kaiser, Fabr. v. Offenbach; Hrn. Kfl. Wegert v. Deutz, Buchenauer v. Düsseldorf, Faustmann v. Cöln, Bingmana v. Elberfeld, Kronebach v. Speper, Wiener v. Freiburg, Schobert v. Rhepdt, Hahn v. Idar, Reingemann v. Frank- furt, Moller v. Lauterbach, Eiffmann v. Erfurt, Grebel v Mainz, Endemann v. Schwelm, Champose u. Schmidt v. Frankfurt, Reichwald v. Elberfeld u. Walzinger v. Lamprecht. Im Rappen: Hr. Sandmann, Fabr. v. Lauterbach; Hr. Rüge, Priv. v. Neuwied; Hr. Dr. Hirschmann v. Prag; Graf v. Stollberg v. Werningerode; Hr. Jandel, Fabr. v. Reufchatel; Hr. Glatten, Jntend. v. Königsberg; Hr. Help- ler, Pharm. v. Rudolstadt; Hr. Cleul, Stud. v. Grauhof; Frln. Röblinger v. Prag, Müller v. Frankfurt, Hösel v. St. Hoge u. Läckermann v. Frankfurt; Hr. Meßner, Priv. v. Großenbuseck; Hrn Kfl. Siegniß v. Leipzig, Wagenknecht v Chemnitz, Herrmann v. Berlin, Radmann v. Frankfurt, Baroggis v. Mannheim, Levi v. Dillenburg, Kahn v. Cöln, Balk v. Helgoland, Hirsch v. Offenbach, Hartmann u. Maper v. Frankfurt, Brauscheid v. Lüdenscheid, Voß v. Mautjoie, Höfling v. Biebrich, Link v. Limburg, Valentin v HückeS- wagen, Blafius v. Neustadt u. Pfeiffer v. Breslau; Baron v. Lpke v. Odessa. Im Prinz Carl: Hrn. Schausp. Tcmme v. Frankfurt u. Orth v. Worms; Hrn. Schrein. Noll v. Constantinopel u. Hahn v. Kaichen; Hrn. Oec. Hahn v. Meicrhof, Siner u. Römer v, Hatzfeld u. Weber v. Emdorf; Hr. Schäfer 650 Lehr. v. Duchfeld; Hr. Wedel, Oberfeldwebel v. Darmstadt; Hr. Weiß, Geom. t>. Leipzig; Hr. Wienand, Oec. v. Butz, dach; Hr. Prochnod, Mil. v. Braunfels; Hr. Schermuli, Papierfabr. v. Herborn; Hr. Blnm, Hndlsm. v. Mainz; Hr. Victor, Pfarr. v. Waffa; Hr. Koch, Cond. v. Wetzlar; Hr. Winter, Cand. phil. v. Darmstadt; Hrn. Kff. Stern v. Braunschweig, Blumenthal v. Renthal tt. Heilmann v. Frankfurt. In den P r i v a t h ä u s e r n. Bei Fr. Forstrentmstr. Schott: Hr. Klingelhöffcr, Landr. v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Rend. Bieler: Frl. Weiganv v. Homburg. - Bei Hrn. Adv. Fuhr: Frln. Scharfenberg v. Michelstadt, 5r Reg.-R. Fuhr v. Nidda u. Hr. Fuhr, Ober- pfarrer v. Oberroßbach. — Bei Hrn. L. S. Hast: Hr. Hillebrand, Prof. v. Zürich. - Bei Hrn. Kanfm. Münch. Fr. Mas. Seipp v. Rülfenrod. — Bei Hrn. Reg.-Comm -Geh. Reifenberg: Hrn. Lehr. Görfach v. Bellersheim u. Rappolt v. Villingen. — Bei Hrn. Georg Grieb: Hr. Schmidt, Cand. v. Höchst. — Bei Hrn. Carl Worms: Hr. Bockel- mann, Rent. v. Bremen. — Bei Hrn. Georg Lonp: Frl. Kratz v. Laubach. — Bei Hrn. Wirth Busch i. Gart.: Hr. »r. Strubel v. Großsteinheim, Fr. Volmer v. Offenbach u. Fr. Not. Pauli v. Pfeddersheim. Frucht- und Viktualienpreise. Viktualienpreise B r o d t a x e. per Pfund Marktpreise Fruchtpresse 2 4 Mehl besteh. Frucht, gat» tung. 2 4 Waizen . Korn . . . Gerste . . Hafer. . . Erbsen . . Linsen . . 1 Maas Milch . . . . . 1 Pfund Butter . . . . auch . . . 3 Handkäse i..... 5 Eier ....... 1 Pfund Waizenmehl . . . „ „ Geschw. Vorschuß . Ochsenfleisch Kuhfieisch . Rindfleisch . Kalbfleisch • Schweinefl. . Hammelst. . Schaaffl. . . Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . Schwarten«.. Blutwurst . geräuch. Speck Schinken . . Dörrfleisch . Rindsfett . HammelSfett Schweineschmalz, auS- gelaffcnes . dgl., unausgel. Für 1 fr. Wasserwerk. „ 1 fr. Milchbrod . 1 8«W« Brd.aus j z^mnehl besteh. ^Gerste- ordinäres Brod aus und Korn- NB. Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem »on derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Psd. nicht mehr als andertbaib Pfund,c. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ausmachr. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und uid-t genießbaren Stücke vom puls sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. □ .1 00. fr. pf. ■Ml 11 — 8 2 8 — 7 2 II — 8 — — — l2 — 8 — 16 — 16 — 14 — 20 — 1 116 -----------1 13 — 20 — 20 — 20 17 — 1 Gießen, ! 18. October. I Lich. 1 den 9. Ocibr! ’S