Jbnzcigetilnlt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. JVs. G^L Sonnabend den 8 August 1SS1«. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30fr., für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. 42 fr. — AuSwLrtS abvnnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen beider Erped. (Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrückungSgefführ für die gespaltene Corvuszeile 2 fr. Amtlicher TheLl. Inhalt des Gr. Hess. Regierungsblatts vom 29. Juli 1851, Nr. 21. 1) Bekanntmachung, die Zahlung der Vertretungssummen für KriegSdicnstpffichtige, welche an der diesjährigen SooSziehung Theil genommen haben, bett.; — 2) Bekanntmachung, die Errichtung einer Postverbindung zwischen Friedberg und Homburg v. t>. H. und Bestimmung der Ertrapostentfernung zwischen genannten Orten betr.; — 3) Nachträgliche Umlagen zur Bestreitung von Communalbedurfniffcn in den Gemeinden des Regierungsbezirks Friedberg für 1851; — 4) Desgl. in den israelitischen Religionsgemeinden des Regierungsbezirks Erbach für 1851 bis 1853; — 5) Dienstnach- lichten._________________________________ Verordnung, über die Vollziehung des Gesetzes, die Stellvertretung im Militärdienste betr. (Fortsetzung.) §• 12. Nach geschehener Truppenergänzung stellt das Kriegsministerium auf Verlangen für die vertretenen Dienstpflichtigen die im-Art. 6 des Gesetzes erwähnten Urkunden (Freischeine) nach Muster 3 aus. Vom 1. Mai an können solche, gegen Rücklieferung der von der EinstandSkasse ausgestellten Quittungen, bei dem Secretariat des Kriegsministeriums in Empfang genommen werden. §• 13. Wenn der Fall eintritt, welcher in dem Art. 16 des Gesetzes erwähnt ist, so wird besondere Verfügung getroffen. §. 14. Wenn ein bereits eingetretener Soldat nach Art. 33 des Gesetzes auf sein Nachsuchen die besondere Erlaubniß des Kriegsministeriums, sich vertreten zu lassen, erhalten hat, so zahlt er die nach §. 5 auf den Nes^ seiner Dienstzeit kommende Vertretungssumme zur EinstandSkasse, wobei der §. 2 ebenfalls Anwendung findet. Nach geleisteter Zahlung und vorgezeigter, vom Secretariat des Kriegsministeriums con- trolirter Quittung der Einstandskasse ertheilt ihm der Regiments- oder Corpscommandeur den Abschied, in welchem bemerkt wird, daß sich der Mann für den Rest seiner Dienstzeit hat vertreten lassen. Sollte es zu der Zeit, wo ein Soldat um die Erlaubniß sich vertreten zu lassen nachsucht, an Einstehern fehlen, so ertheilt das Kriegsministerium, auch wenn alle sonstige Voraussetzungen vorhanden sind, die Erlaubniß dazu erst dann, wenn der Soldat selbst einen Einstcher präsentirt, welcher dann nach Art. 16 des Gesetzes behandelt wird. Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch für die den Regimentern und Corps zugetheilten Relativ- tauglichen. §• 15. Wenn im Falle des vorigen §. der Soldat, der sich vertreten läßt, selbst Einsteher ist, so rechnet die Einstandskaffe dergestalt mit ihm ab, daß ihm die ganze Einstandssumme nebst rückständigen Zinsen bis zum Tage der Abrechnung zu gut, die auf den Rest seiner Dienstzeit nach §. 5 kommende Vertretungssumme aber zur Last geschrieben wird. In Gemäßheit dieser Abrechnung hat er die erscheinende Heraus- zahlung zu empfangen oder zu leisten; alsdann erhält er seinen Abschied. (Art. 34 des Gesetzes.) — Ist er übrigens als Ercapitulant eingestanden, so wird ihm bei der Abrechnung für jedes Jahr seiner neuen Dienstzeit, welches er ganz oder theilweise bereits gedient hat, ein Scchstheil der Prämie zugeschrieben, den Rest der Prämie aber hat er in der EinstandSkasse zurückzulaffen oder dahin zu ersetzen. §. 16. Wenn ein Soldat seine Vertretung erst dann bewerkstelligt, nachdem das Dienstjahr, während dessen die Erlaubniß ertheilt worden, völlig abgelaufcn ist, (wenn er also z. B. von der im November xrtheilten Erlaubniß erst im April des folgenden Jahrs Gebrauch macht,) so hat er eine um 66 fl. 40 kr. 494 geringere Vertretungssumme zu bezahlen, als ihm bei der Erlaubnißertheilung angesetzt worden ist. In diesem Falle muß er jedoch bei der Zahlungsleistung dem Rechner der Einstandskasse eine Bescheinigung der Compagnie oder Schwadron darüber zustelleu, daß er bis dahin noch sortgedient habe, indem der gedachte Rechner mit dieser Bescheinigung die geringere Einnahme belegen muß. Wenn übrigens seit Ertheilung der Erlaubniß zur Vertretung sechs Monate verstrichen sind, ohne daß davon Gebrauch gemacht worden ist, oder wenn nach ertheilter Erlaubniß der Soldat seine Dienstzeit durch Festungöstrase oder Deftrtion unterbricht, oder wenn dem Art. 13 des Recrutirungsgesetzes zufolge die Beab- schiedungeu überhaupt verschoben werden, so ist die ertheilte Erlaubniß als erloschen anzusehen; die etwaige Erneuerung derselben hängt dann von weiterer Verfügung des Kriegsministeriums ab. §. 17. Wenn sich ein Militärpflichtiger durch einen Bruder vertreten lassen will, (Art. 31 des Ge- sxpes,) so macht er nebst dem Bruder der betreffenden Regierungsbehörde die Anzeige davon, welche sofort über die Erklärung Beider ein Protocoll aufnimmt, hinsichtlich des einstehenden Bruders das im §. 27 vor- aeschriebene Prüfungsverfahren einleitet und sofort das Protocoll an das Kriegsministerium einsendet. Ist der einstehende Bruder in den Militärdienst eingetreten, so erhält der vertretene Bruder von dem Kriegöministerium einen Schein nach Muster 4. Ist der einstehende Bruder der jüngere, so muß ihn, wenn demnächst dessen Altersklasse zur Ziehung kommt, der Regiments- oder Corpsconunandeur in der Mittheilung, welche er dem Recruiirungscommissär über die bereits im Dienste stehenden Leute jener Altersklasse macht, sehr genau als nicht freiwillig, sondern durch Einstehen für seinen Bruder dienend bezeichnen. Wenn der eingestandene Bruder desertirt, so ist sogleich dem Kriegsministerium die Anzeige davon zu machen. §. 18. Wenn sich ein Soldat durch Bruder, Sohn oder Vater, oder wenn sich ein Militärpflichtiger durch seinen Vater vertreten lassen will, (Art. 31, 32 deö Gesetzes) so muß die Anzeige davon bei dem Kriegöministerium geschehen, welches die geeignete Verfügung deßhalb erläßt. §. 19. Wenn in den Fällen der Art. 33 und 34 des Gesetzes nur Theile von Vertretungssummcn zur EiNstandökasse kommen, eben so wenn in den Fällen der Art. 23, 25, 26, 27 und 29 des Gesetzes Liustandssummeu oder Theile von solchen zur Einstandökasse eingchcn, welche zur Stellung anderer Einsteher verwendet werden müssen, — wenn also in allen diesen Fällen für jeden einzelnen dem Dienste abgehenden Mann nur ein Mann mit kürzerer als sechsjähriger Dienstzeit gestellt werden könnte, so hängt es von der Verfügung tcö Kriegsministeriums ab, ob aus jenen Einnahmen eben so viele Leute mit verhältnißmäßig kürzerer, oder so viel als möglich Leute mit sechsjähriger Dienstzeit, so wie ob diese oder jene sogleich, oder erst bei der nächsten Truppenergänzung gestellt werden sollen, — vorausgesetzt jedoch, daß bei dem deßfalls eitigeschlageuen Verfahren nicht eine größere Zahl von Militärpflichtigen gezogen werden muß. Uebrigeus versteht es sich von selbst, daß auch von den nach Art. 33. und 34 deS Gesetzes eingehenden Thcilen von Vertretungssummen ein Zehntheil in den Prämienfonds (Art. 17) fällt.(Forts, folgt.) B e tt N t m ad)ii n g, die Zahlung der Vertretungösnmmm für Kriegsdienstpflichtigc, welche an der diesjährigen Lvosziehlmg Theil genommen haben, betreffend. Mit Bezug auf den Art. 2 des Stellvertretungsgesetzes vom 14, dieses Monats wird hierdurch bekannt'aemachl, daß die Vertretungssummen für die Kriegsdienstpflichtigen, welche an der diesjährigen Loosziehung Theil genommen haben, vom 1. August dieses Jahres an in die Einstandskasse dahier Scriba. bezahlt werden können. Darmstadt am 23. Juli 1851. Großherzoglich Hessisches Kriegs Frhr. v. Schäffer-Bernstein. Nr. R. C. 6827. . Gießen am 6. August 1851. 'betreffend: Lngelschlag in der Gemarkung Daubringen, Negierungs-Bezirks Gießen. Die Großherzoglich Hessische R e a i e r u u g s - C o m m l s s l v n des Regierungsbezirks Gießen sämmtliche Großh. Bürgermeister des Regierungsbezirks. Mit Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 24. Juni l. I. z. 9h1. R. C. 63a9 (Anzeigeblatt Nr. 54. vom 5. Juli l. I.) fordern wir Sie auf, uns das Resultat der von Ihnen angeordneten Em- saintiilüua milder Gaben für die obige Gemeinde, berichtlich anzuzeigeu. 1 J v. Willi ch. 495 Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Gießen. 1510) 322 fl. 41 fr. 112 „ den 12. t>. Mts., sollen den als- 1480) t Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, ir n n ii u ii u ii ii ii ii n n ii ii ii zu ii ii ii ii ii 17 6 52 16 51 Der Gr. Polizei-Eommifsär L. Nover. 525 205 250 63 31 Gießen. Bekanntmachung. Johannes Heß tX. von Leihgestern ist von Gr. Hofgencht dahier unter Curatel gestellt worden, und können daher nunmehr von ihm, sein Vermögen verpflichtende Geschäfte, ohne Einwilligung der bestellt werdenden Curatoren nicht eingegangen werden, was man hiermit zur öffentliche» Kenntniß bringt. Gießen am 30. Juli 1851. Gr. Hess. Landgericht Heyer. Besondere Bekanntmachungen. 1514) Gießen. Die nachstehend verzeichneten Communalgefällen: 1) Holzsteiggelder, den 24. Juni fällig gewesen, und 2) die zwei ersten Ziele der Communalstener, sind in den ersten 8 Tagen, bei Vermeidung geschlichen Zwangs, zur hiesigen Sladikassc zu bezahlen. Gießen am 7. August 1851. Der Stadt-Einnehmer Enders. steigert werden. Der Voranschlag liegt auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Gießen den 6. August 1851. Der Gr. Kreisbaumeistcr ' Holzapfel. Empfang genommen werden. Gießen am 8. August 1851. teil, als: Maurerarbeit, veranschlagt Versteigerung von Bauarbciten. Die zur Reparatur der Pfarrgebäude für die 1. Pfarrstelle zu Großenlindcn erforderlichen Arbei- in dem Rathhause zu Großcnlinden unter dann bekannt gemacht werdenden Bedingungen ver- Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Eine Schürze eine eiserne Kette, ein Paar Badhosen, ein kleines Halstuch und ein Messer, sog. Knicker. — Diese Gegenstände können von den Eigenthümern auf dem Gr. Polizeibüreau dahier in Dienstag Vormittags 10 Uhr, Versteigerungen. 1533) Gießen. Versteigermtg von Korbweiden bei der Stadt Gießen. Nächsten Dienstag den 12. August l. I., Vormittags 9 Uhr, sotten die Korbweiden an den Wieseckböschungen u. dem Bruchgraben auf hiesigem Nathhause öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 8. August 1851. Der Bürgermeister H ch. Ferber. Edictalladung. 1329) Grünberg. V k r füg« v g. Nachdem Gr. Hofgericht zu Gießen über das Vermögendes Schuhmachermeisters Johann Engel dahier den förmlichen EomurSproceß erkannt hat, so werden hiermit alle Diejenigen, welche an den Johann Engel aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen oder sonstige Ansprüche bilden zu können glauben, aufgefordert, diese sogewiß in dem auf Donnerstag den 14. August d. I., Morgens 8 Uhr, anberaumten Liquidationstcrmine dahier anzumelden und zu begründen, als sie sonst ohne ein weiter zu erlassendes Präclusivdecret von der Concursmassc des I. Engel werden ausgeschlossen werden. Grünberg den 3. Juli 1851. Gr. Hess. Landgericht daß Welcker. Di. Ortwein. 1453) Wieseck. Zagdv er Pachtung. Montag den 11. August l. I., Nachmittags um T-k Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemarkung unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend öffentlich verpachtet werden. Wieseck am 1. August 185 t. Der Bürgermeister Seibert. 496 1527) Mainzlar. A r b e i t s v e r st e i g e r u n g. Die zur Erbauung der Ortsstraße, sog. Schäfergasse dahier erforderlichen Arbeiten, alö: 1) Planirarbeit, veranschlagt zu 15 fl. 44 fr. 2) Ehaussirarbeit, « " 57 u — // 3) Steinbrechen, Fahren u. Aufsehen, veranschlagt zu ..... 86 „ 24 „ 4) Pflasterardeit, « u 35 „ 12 u sollen am 11. August, Nachmittags um 6 Uhr, unter den alsdann eröffnet werdenden Bedingungen wenigstnehmend auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Mainzlar den 6. August 1851. Der Bürgermeister ________________________Vogel. "1512) Londorf. I a g d v e r p a ch t u n g. Donnerstag den 28. August l. I., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Londorf auf weitere 3 Jahre meistbietend verpachtet werden. Londorf am 4. August 1851. Der Bürgermeister Kliebe. 1513) Rodheim. Montag den 11. d. MtS., des Vormittags um 10 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei dahier die Anfertigung einer Pumpe an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Rodheim am 4. August 1851. Der Bürgermeister ______________________Dudenhöfer. 1506) Odenhausen. Jagdverpachtung. Mittwoch den 20. August, Nachmittags 2 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Odenhausen, auf dem Büreau des Unterzeichneten unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verpachtet werden. Odenhausen den 4. August 1851. Der Bürgermeister Bott. 1473) Ermenrod. Jagdverpachtung. Freitag den 15. August l. I., Nachmittags 6 Uhr, soll auf dem Büreau des Unterzeichneten die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemarkung unter den bei der Versteigerung bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich meistbietend verpachtet werden. Ermenrod am 28. Juli 1851. Der Bürgermeister Wenzel. 1507) Lieh. Jagdverpachtung. Montag den 1. September, Vormittags 11 Uhr, soll die Licher Feld- und Waldjagd von circa 9000 Morgen, in 3 Abtheilungen, auf ein Jahr verpachtet werden. Lich den 4. August 1851. Der Bürgermeister __________________________Dieterich. 1470) Kesselbach. Jagdverpachtung. Donnerstag den 14. August l. I., Mittags 11 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Kesielbach auf hiesiger Bürgermeisterei öffentlich meistbietend auf 3 Jahre verpachlel werden. Kesselbach am 28. Juli 1851. Der Bürgermeister _____Wagner. 1486) Gießen. Möbel-Bersteigcrung. Dienstag den 12. und Mittwoch den 13. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Behausung des Metzgermeisters Herrn Fritz Vogt an der Branvgasse mehrere Commode», ein Consol, Nachttische, Arbeilsiische, ein großer runder Tisch und noch mehrere andere Tische, mehrere Bettladen, worumer sich ein gut gehaltenes Kinderbettlädchen befindet, ein großer Kleiderfchrank mit zwei Flügeln, worunter sich ein Weißzeugschrank befindet, Stühle, große und kleine Spiegel, eine große übergoldete Rahme, ein Küchenschrank mit Glasanfsatz, Gläser, Porzellain und sonstige Haus-, Küchen- und Kellergeräthschaftcn, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Sämmtliche Möbeln bestehen aus Nußbaumholz. Gießen den 3. August 1851. Feilgeboten. 1500) Gießen. Rheinischen Weinessig, per Schoppen 3 kr. und 4 fr., sowie weißen Stampf-Zucker empfiehlt Louis Lind. % 1531) Gießen. D | Frischer Zwiebelknchen | K jeden Montag, Mittwoch und Freitag, Mor- H gens 9 Uhr, bei A. Noll im Stern. H 1484) Gießen. Eine alte sehr starke HauS- thüre mit Schloß ist billig zu verkaufen bei G. Gebhard, _________Sonne, Lit. B. Nr. 50. 1516) Gießen. Ein Handwagen mit eisernen Achsen ist zu verkaufen bei H. Roth äuge. 497 1458) Gießen. Anzeige. Aus Mangel an Raum soll ein Theil der dem Hr». Gyrnnasial-Lehrer Dr. Lanz gehörigen, bei Hrn. Freiprediger L ips ausbewahrt werdende», sehr wohl erhallenen Möbeln, unter andern ein Flügel, ein Klavier, mehrere Schranke, Stühle, Tische, ein Sopha ic., aus freier Hand verkauft werden und ist der Unterzeichnete bereit, hierüber nähere Auskunft zu ertheileu. Gießen den 30. Juli 1851. Steinberger, __________________________ Hofgerichls-Advocat. 1523) Wiesest. Eine Spezerei-Laden-Einrich- tung, bestehend aus 33 Schubladen und erst Jahr im Gebrauche, steht aus freier Hand billig zu verkaufen bei S. Meister Hildebrand in Wiesest. Zu vermiethen. 1519) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Jacob Vogt, Bäcker am Wallihor. 1502) Gießen. Das von Hrn. HosgerichtS- Director Klipstein seither bewohnte Logis in meinem Hause (Eckhaus der Neueubäue und Weidengasse) Lit. B. Nr. 77, ist vom 1. Oetober d. I. an, anderweitig zu vermietben. Außerdem sind in demselben Hause eine kleine Familienwohnuug, sowie einige einzelne Zimmer zu vermiethen. Gießen den 5. August 1851. G. F. Heyer, Sohu. 1525) Gießen. Das seither von Herrn Schuhmachermeister Friedrich Friedel bewohnte Logis in Lit. D. Nr. 170 in der Markistraße, ist anderweit zu vermiethen, auch kann noch eine Stube, welche sich zur Schulstube eignet, dabei abgegeben werden. Gießen den 7. August 1851. Adolph Keil. 1517) Gießen. Bei dem Unterzeichneten ist ein möblirtes Zimmer mit Sopha und Eabinet zu vermiethen. W. Rühl. 1518) Gießen. Ein noch in gutem Zustande sich befindendes Elavier von starkem Ton und über sechs Octaven haltend ist anderweit zu vermiethen. Nachricht hierüber ertheilt die Redaction d. Bltts. 1511) Gießen. Der Mansardenstock im hiesigen Gesellschaftshause ist unter sehr annehmbaren Bedingungen anderweit zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Gießen den 5. August 1851. Der Gesellschafts-Vorstand. 1467) Gießen. Mein Vorderhaus in der Wolkengasse ist ganz oder auch getrennt zu vermiethen. H. Rothauge. 512) Gießen. DaS bisher von Herrn Professor Dr. Schäfer bewohnte Logis, mittlere Etage, in meinem (vormals Pilger'schen) Hause auf dem Selterswege, ist anderweit zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. P h. Schlatter, Buchbinder. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine vollständige Wohnung zu ver- mielhen und kann sogleich bezogen werden. Professor Liebig. 1224) Gießen. Die bisher von Herrn Professor Dr. Renaud bewohnte untere Etage meines Hauses auf dem Seltersberg ist anderweit zu ver- mietheu. Gießen den 25. Juni 1851. Prof. Dr. H. v. Ritgen. 1492) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit (Sabinet ist zu vermiethen bei Lotse.' 1491) Gießen. Das Logis, welches seither Herr Stadtgerichls-Actuar Drescher bewohnte, ist anderweitig zu vermiethen und kann bis November bezogen werden. Ehr. Busch zuin Dariustädter Hauö. 1478) Gießen. In einem Hinterhause auf dem Marktplätze ist eine geräumige Familienwoh- nuug zu vermiethen. Näheres in' der Erpedilion d. BltiS. 1475) Gießen. Bei Kürschner Köhler auf bem Kreuz ist eine kleine Familienwohnuug zu vermiethen und sogleich beziehbar. 813) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M. Bapst Wtw. Vermischte Nachrichten. 1408) Gießen. Der Unterzeichnete benachrichtigt seine verehrten Kunden, sowie Blumen- und Gartenfreunde, daß er Anfangs September d. I. dahier wieder ankommen und deren schätzbare Aufträge selbst persönlich entgegennehmen wird. Er glaubt jedoch wiederholt daraus aufmerksam machen zu müssen, daß sich bisher Samenhändler erlaubt haben, Blumenfreunde zu täuschen und unter seinem Namen Sämereien und Blumenzwiebeln ic. zu verkaufen. Gießen im Juli 1851. Christian Haubensack __aus Göuuiiigeu.________ 1515) Gießen. Der Unterzeichnete ernvfiehlt sich auch in diesem Jahre wieder mit seiner Bohnen- Schneidmaschine. Bestellungen sind sowohl in meinem Hause, als bei Herrn Ehr. Jughard am Wallthore und Herrn Joh. Jughard am Selterswege, abzugeben. 2)anteI Stamm, am Wallthor. 498 G. Schmel z. den Schießplatz gelangt. Großenliuben den 5. Anglist 1851. 1503) Großenlinden. Großes Vreiß - Scheibenschießen LLSL M rr WÖ NNWWUK bafi auf rwei Ständen und zwar auf einem mit Büchsen und auf einem mit Flinten nach Schießregeln, JIXÄ, im» M, ®ato. in 6 P-q-u KM» P-ch » '•» fetter Hammel. Weiter bemerkt mau, daß die Pntzlmcher Cheveaurlegers-PlechtmtstK ■*♦***• E " S^ch u ß k ar Ml Linien auch schon vorher genommen werden und kostet der Schuß 6 kr. Schließlich macht man die verehrten Besucher darauf aufiuerksam, man der Bahn en lang durch den Lindener Markwald sowohl, als auch von der Chaussee aus, am Ende des Waldes, bequem auf 1508) Salzhausen. Sonntag den 17. d. M., Nachmittags" 3'4 Uhr, findet im hiesigen Kursaale Concert des Licher MnsiKvereins und nach dessen Beendigung Ball Statt, wozu ergebenst Salzhausen am 7. August 1851. einladet H. W. Sen ms Witwe. 1529) Gießen. Ein braves Mädchen, welches daö Kochen versteht, wird alsbald in Dienst gesucht. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 1522) Gießen. Mehrere auf Möbel geübte Schrelnergefellen können daueritde Beschäftigung erhalten bei Heinrich M arguth. 1528) Darmstadt. Erinnert sich denn eSeiaiStllil in Giessen nicht, mir im Janre 1849 den Auftrag gegeben zu haben, in seinem Namen an den Pionnier A« fünf Gulden zu zahlen? — Die Quittung des A. ist nun schon 2 Jahre in meinen Händen! Darmstadt den 7. August 1851. 1>. (D. Z.) 1524) Oppenrod. Tb Nicht zu übersehen! Ich frage öffentlich, ob sich Fr. Balser von Oppenrod alsbald gegen mich zu rechtfertigen sucht oder nicht, über das, was am 8. April d. I. auf der Straße von Gießen nach Oppenrod vorging. Jacob Reh. 1493) Gießen. Jietl eti wurde eine silberne Cylinderuhr mit goldenem Kettchen und an diesem ein Pistölchen, als Schlüssel. Wer dieselbe an die Erpedition d. Bltts. oder an die Polizei abliefert, erhält eine gute Belohnung. 1479) Gießen. Es wird ein junger Mensch, welcher die nöthigen Vorkenntnisse hat, in ein Manufaktur- und Kurzwaaren-Geschäft als Lehrling gesucht und kann alsbald, mit oder ohne Lehrgeld, einireten. Näheres darüber bei der Redactiou d. Bl. 1530) Gießen. Es wird ein tüchtiger Pferdeknecht, der mit Chaisenfahren umzugehen weiß, in Dienst gesucht. Eintritt gleich; das Nähere bet der Erped. d. Bltts. 1532) Gießen. Ein kräftiger Bursche von 18—20 Jahren wird gesucht. Von wem? sagt die Erped. d. Bltts._______________ 1526) Gießen. K 9i« st - A » zcrg e. Der akrobatische Seiltänzer Franz Knie wird Sonntag den 10. d. M. auf vieles Verlangen noch eine Vorstellung auf dein kleinen und hohen Seil producire». Der Anfang ist um halb sechs Uhr. Der Schauplatz ist auf dem Brand. Hierzu ladet ergebenst ein Franz Knie. Gießen. Die 2. Compagnie der Bürgerwehr hat vom 10. bis inet. 16. August d. I. die Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdicnst. Das Ober-Cowmando der Dürgerwchr. Fresenius. (1521) 499 1509) Heu chelhci m. Heuchelheimer Kirchweihe. Auf die nächsten Sonntag den 10. und M on - tag den 11. August statlstndende Heuchelheimer Kirchweibe kann man in meiner neu eröffneten, in der Nähe deö Schulhauses dahier gelegenen Wirlhschaft, gute Speisen und Getränke antreffe», wozu ich höflichst einlade. Heuchelheim den 7. August 1851. ____________________Ludwig Kröck IV. 1520) Westphälischer Hof. Sonntag den 10. u. Montag den 11. d. M. findet Tanz- M us L k auf dem Westphälischen Hofe statt. E. Pansch. A u s z u l e i h e n. 1391) Gießen. 112 bis 120 fl. Curatelgel- der liegen in Lit. B. Nr. 25 auf dem Marktplatz dahier gegen genügende Sicherheit zu 5% verzinslich, zu verleihen. Frischbacker zu Gießen. Sonntag den 10. August. Ludwig Kämmerer am Seltersweg. Balthaser Wallenfels in der Wettergaffe. Christian Jughard in der Walllhorstraße. KirchlLche AnzeLgezr der evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e s d i e n st. Am 10. August. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Candidat Heß. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor v>. Hesse. K o p u 1 i r t e. Den 3. August. Philipp Schiesser, Bürger und Negierungs-Commisslous-Büreaugehütfe dahier, des hiestaen Bürgers und Bäckermeisters Philipp Justus Schiesser ehelicher Sohn, und Henriette Lettermann, des Bürgers und Hammer- schmieds Krast Justus Lettermann in Biedenkopf, eheliche Tochter. Getaufte. Den 31. Juli. Ein unehelicher Sohn, Karl Albert, geboren den 22. Juli. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Karoline, geboren den 1. Juli. Den 3, August Ein unehelicher Sohn, Georg Martin Wilhelm, geboren den 5. Juli. Denselben. Dem Bürger und Rothgerbermeister, wie auch Mitglied des Gemeindcraths, Daniel Keil eine Tochter, Luise, geboren den 8. Juli. Denselben. Sem Bürger in Alzep und Eisenbahnwärter dahier Michael Weisenheimer ein Sohn, Philipp Karl, geboren den 10. Juni. Beerdigte. Den 5. August. Philipp Karl Weisenheimer, des Bürgers in Alzep und Eisenbahnwärterö dahier, Michael Weisenheimer ehelicher Sohn, alt 1 M. 25 T., gestorben den 4. August. Den 6 Augu st. Ein noch ungetaufter ehelicher Sohn des 0>t. Professors Dr, Ludwig Friedrich Knapp, alt 3 T., gestorben den 5. August. Denselben. Margarethe Therese Hirschfeld, des Bürgers, und SchloffcrMcisters, wie auch Mitglieds des Gemeinderaths, Philipp Hirschfeld Ehefrau, grborne Lonp, alt 29 I 8 M. 14 T., gestorben den 5. August. Den 7. A ugust. Der Gr. Assistenzarzt und Unterrichts- Repetent bei dem Entbindungs-Institut und practieirende Arzt dahier, Hofrath ür. Heinrich Wilhelm Wehn, alt 51 I. 8 M. 18 T, gestorben den 5. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Im Rappen: Hr. Schaumburg, Hauptm. v. Cassel; Hr. Donach, Commiffär v. Berlin; Hr. Pollen, Geomet. v. Weiffensee; Hrn. Stud. Fittgen v. Bastau, Gießer v. Halle u. Heining v. Erlangen; Hrn. Kfl. Erzbach v Gratz, v. Custenau v. Berlin, Schmidt u. Jane v. Cöln, Schröder v. Würzburg, Neugaß u. Friedrich v. Frankfurt, Schürboff v. Harze, Vogler v. Chemnitz, Kunz v. Herborn, Weichert v. Halle, Görsen v. Pirmont, Kramer v. Braunfels, Ottcrbein v. Landshut, Schlimhof v. Laasphe, Schottenfels u. Dürkheim v. Offenbach, Heinrich v. Cassel, Grau v. Lüdenscheid u. Hardeggen v. Nürnberg; Hr. Wilton, Nent. v. London; Hr. Krüger, Jnspeet. v. Cassel; Hr. Schenck, Bergrath v. Biedenkopf; Hrn. Fabrik. Claster v. Oldenburg u. Schrimpse v. Cassel; Mad. Freudenberg v. Stralsund; Hrn. Profess. Dr. Scheller v. Bern u. Richter v. Dresden; Hr. Schüler, Partik. v. Breslau; Hr. Dr. med Schwabenberg v. Bielefeld; Hr. Frhr. v. Schenck v. Darmstadt; Hr. Haarbach, Gastwirth v. Offenbach; Hr. Helberich, Direktor v. Hamburg; Hr. Giesse, Oberposth. v. Cassel; Hr Graf v. Schlick v. Wien; Hr. Hügel, Finanzr. v. Darmstadt; Hr. v. Lehr, Kanimerr. v. Dresden; Hr. Dr. Lemund v. Rothenburg; Hr. Fieresch, Technik, v. Heidenstein; Hr. v, Gäben, Gutsbesitzer v. Königsberg. Im Einhorn: Hrn. Partik. Mühlheimer v. Strasburg, Specht v. Mannheim u. Wonmont v. Paris; Hrn. Fabrik. Maurer n. Storch v. Elberfeld: Hrn. Kfl Möhlau, Herzbach u. Schmidt v. Cöln, Köhler v. Bremen, Jhring u. Fröhlich v. Düffeldorf, Gotthilf v. Berlin, Stern, Michel u. Frost v. Frankfurt, Borger v. Rhepdt, Binge v. Homberg, Sänger v. Offenbach, Meper v. Langgöns, Glockengießer v. Weimar, Weidemann v. Erfurt, Helfrich v. Münden, Stolze v. München u. Heidenheimer v. Mainz; Mad. Stählp u. Frl. Vahlkampf v. Berlin; Hr. Josapth, Prediger v. Magdeburg; Hrn. Gutsbes. Krüger v. Weimar n. Stumpf v. München; Hrn Rent. Neuenberger v. Hamburg u. Hel- pert v. Dresden; Hr. Blum, Profess. v. Heidelberg; Hr. Stud v. Vongeims v. Utrecht; Hr. Heintz, Pfarrer v. Neustart; Hr. Ludwig, Geh. Rath v. Darmstadt. Im Prinz Carl: Hrn. Kfl. Hapmann v. Kreuznach, Baumann v. Oldenburg, Gebr. Schwarz u. Roße v. Raum- bürg, Hemmciing v. Cöln, Reinecke v. Leipzig, Fröhlich v. Ulrichstein, Kiehl v. Holland, Ballin v. Heldenbergen, Borger v. Berlin, Schönbeck v. Iserlohn u. Herger v. Bern; Hrn. Pfarrer Roßenberg u. Löwenthal v. Ussingen; Hr. Händrich, Oecon. v. Kleinwerda; Hrn. Gutsbes. Rheinart v. Trier u. Naumann v. Sachsen ; Hr. Dr. med. Auerbach v. Frankfurt u. Schellcnberg v. Schleswig; Hr. Dr. Laforgne, Propriet. v. Nanep; Hr. Dr. Lauer v. Breslau; Hr. Hager nebst Fr, Rent v. London; Hrn. Assess. v. Rillen v. Rothenburg u. Günther v. Lüttich-, Hr. v. Gonthard, Banquier v. Leipzig; Hr. Schmidt, Privatm. v. Haarburg; Hr. Scharmann, Ge- schästsm. v. Felda; Hr. Schindler, Gastwirth v. Eisenach; Hr. v. Poustalin, Medicinalrath u. Hr. «Schmidt, Hauptm. v. Berlin; Hr. Schäfer, Bierbr. v. Gernsbach; Hr. Christ, Partik. v. Wien; Hr. Urff, Cond. v. Offenbach; Hr. v. Meda, Oberforstrath v. Gotha; Hrn. Stud. Müller v. Freiburg u. Diehl v. Rotterdam. Angekommene und abgereiste Fremden vom 5. bis 7. August 1851 Sn d e n Gasthäusern. 500 Viktualienpreife Brodtaxc kr. Pf. kr. pf. kr. Pf. kr. pH 2 besteh. 11 11 2 ZKorn- 12 Marktpreise kr. NB. Fruchtpreife 2 4 3 & 1 & 11 1 1 6 14 15 Für 1 kr. Wasserwerk. „ 1 kr. Milchbrod . 3 Ö 5 2 11! 11 8. 6 5 Frucht- n u b BLktu alie «preise | gemischtes Brd.auS | ^umehl besteh Pfarrer v. Maulbach. — Bei Arn. Lehrer Braun: Fs. Braun v. Biedenkopf.— Bei Hrn. Kfm. Spruck: Hr. Engel, Pfarrer v. Allenrorf. — Bei Hrn. Schuhmach. Pfeil: Hr Horner, Privatm. v. Leipzig. — Bei Hrn. St.-Einn. Mandl: Frl. Wolf v. Frankfurt. — Bei Hrn. Reg - Commiff. -Gehälfe Reifenberg: Hr. Gerlach, Lehrer v. Bellersheim. — Bei Hrn. Sattler Senner: Mad. Schmidt v. Frankfurt. — Bei Hrn. Kirchcnrakh Engel: Hr. Spengel, Pfarrer v. Dreieichenhain. — Bei Hrn. Haffenteufcl: Frl. Gunter v. Darmstadt. — Bei Hrn. L. Labroiffe: Fr. Brone nebst Tocht v. Neustadt. — Bei Hrn. Profess, v. Klipstein: Frl v. Klipstein v. Darmstadt. — Bei Hrn. MechanikuS Becker: Hr. Feuring, Privatm. v. Laasphe. z Gerste-^ $!ebl und x Im Parmstädter Haus: Hrn. Oecon. Henckel v. Wallau, Koch v Obersembach u. Mertel v. Ernsthausen; Hr. Drull- mann, Fuhrm. v. Wetzlar; Hrn. Metzger Schmidt u. Engel v. Friedberg; Hr. Ruter, Kfm v. Elberfeld; Hrn. Handelst. Alf v. Münzdorf, Scharb v. Ortenberg, Seip v. Sachsen u. Engel v. Ebersgöns; Hrn. Geschäftslt. Heller v. Selters, Heinemann, Geller u. Sauer v. Heldenbergen, Fritsch v. Alsfeld, Bender v. Zürich, Briemer v. Augsburg, Zahn v. Hannover, Sänger v. Fulda, Will v. Affenheim, Bcnnaucr u. Remau v. Mähringen, Brickmann v. Winterbcrg u. Lange v. Berleburg. In Den Privathäusern. Bei Hrn. Kupferschmied Kirsch: Frl. Bläser v. Grün- bcrg. — Bei Hrn. Registrator Herzberger: Hr. Helwig, t j ordinäres Brod aus Maas Milch . Pfund Butter auch Haudkäse . . Eier . . . Pfund Waizenmehl „ Geschw. Vorschuß . Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr als anderthalb Pfund >e. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loty ausmachr. Köpf-, Füße, Gcraub, wie auch die ganz blutigen und uicht genießbaren Stücke vom HalS sind von der Zugabe gänzlich ausgeichloffe». Pf- L. 8. 8. 6 5 5 pst Pf PH kr. 4 4 Fleischtaxe Gießen, 1 9. August. | Grünberg | l d w « c <3 S- Butzbach | den 8. August. 1 per Pfund kr.ipf. kr. Ph kr. Ph kr. Pf. kr. Pf. Ochsenfleifch 17'— —iZZ 77 — TT — 11 — Kuysteisch • 81 2 — i— 8 — 8 — 8 — Rindfleisch • 81 — ___________1___________ 7 2 7 2 7 2 Kalbfleisch • 6 — —' — 5 — 5 — 6 — Schweineff. . 9 2 9 - 9 — 10,— Hammelfi. . 8 — — \ — 8 — 8 — 8r Schaaffi. . . Leberwurst - 12 — _l_ 19 — 11 2 12 — gem. Wurst. 8 — ________________1________________ — — i— — — — Bratwurst . 14 — — j — 12 — 118 - 14 — Schwarten!.. 16 — — — 14 — 14 — 14 — Blutwurst 14 — _ — 12 — — —— ■ ■ geräuch. Speck 20 — — 20 — — 18 — Schinken . . 13 — — — 15 — — — 14 — Dörrfleisch . 13 — — —— 15 — — — 14 — NiubSfett 20 — — - 16 — — — 118 — Hammelsfett 20 — — — 16 — — — 16 — Schweine- schmalz, aus- gelassenes . 20 — — — —— —— — — 18 — dgl., unauSgel. 17 — — • — 16 — — 16 — Frucht- 6. Giegeu , August. | öprunverg Llch 24. Juli. Hnebverg 30. Juli. Mainz 25. Juli. Marburg Wegtar 2. August. 2. August. flat« tung. s l)i a l l e r. Mott Scheffel Pf. ff- 1 kc Pf. ff. kr. Pf-. ! ff. kr. Pf. ff. kr. Pf. 1 ff.' 1 kr. ff- kr. ff- kr^ph Waizen . 200 8 i 30 200 8 45 200 8 30 _ 8 50 200 9 | 8 — — 3 53 । — Korn . . . 200 7 ; 55 190 8 5 190 i 8 — — 7 40 200 7 16 — —— 3 30 j — Gerste . . 170 6 — 170 6 .— 170 6 — _ 6 10 200 5 16 —— — 2 31 2 Hafer. . . — 4 — —— 4 — 120 4 .— — 4 20 200 4 14 — — 1 33 — Erbsen . . Linsen . . — 1 — - Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.