vUr?rigtblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. Jt& 81.Mittwoch den 8. October 1851. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis d-S Jahrgangs für Einheimische ifL 80fr., für Auswärtige incL Postaufschlag 1 st. 42 kr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Srj-cd. tCanzlciberg LU. B. Nr. t.) —' EinrückungSgebühr für die g-svalt-n- EorbuSzcile 2 fr. Amtlicher Theil. Statuten und Bc- ab- der Staatsassecuranz-Anstalt für die Stellvertretung. h "^^sten Befehle Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs soll in Vollzug des Art. 41 14‘ ‘ l?5 ' betreffend die Stellvertretung im Militärdienste, eine Staatsassecuranz- Anstalt für Aufbringung der Vertretungssumme, den nachfolgenden Bestimmungen gemäß, ins Leben treten. . AJ: f ^^^ustalt eröffnet m jcCcm Jahre eine Assecuranz für diejenigen, welche in diesem Jahre an ^ooszlchung der Militärpflichtigen Thcil zu nehmen haben und für den Fall, daß das Loos sie zum Eintritt in den Militärdienst bestimmt, vertreten zu werden wünschen A L D-e Anstalt übernimmt die Vertretung aller bei ihr'versicherten Militärpflichtigen, dieselben mögen bet der nächsten Truppeneiganzung oder bcr einer späteren Nachziehung für den Militärdienst in Anspruch genommen werden, unter den in den gegenwärtigen Statuten enthaltenen Bestimmungen. «x .J* 3*. E, welche der Assecuranz eines Jahres beitreten, bilden eine Gesellschaft, um mittelst gleicher Beiträge die durch die Ausführung des §. 2 entstehenden Ausgaben zu bestreiten. Für Niemand, außer den Thellnehmein der Gesellschaft, kann durch die Assecuranz ein Gewinn oder ein Verlust entstehen, und alle Theilnehmer garantiren sich einander den Genuß der statutenmäßigen Rechte und Vortheile §. 4. Die Anstalt wird, unter der Leitung und Aufsicht des Ministeriums des Innern, von einem Kassler verwaltet, welcher für die Dauer seiner Dienstleistung eine dem Umfange des Geschäfts entsprechende Remuneration und außerdem die nöthige Vergütung für Bürcaukosten (Schreibmaterialien, Druckkosteu, Ge- hulfen 2C.) ""b ber Assecuranzkasse erhält. Der Kassier muß eine angemessene Caution stellen, und ist den Bestimmungen des Gesetzes voin 18. Januar 1831 unterworfen m •** *"* * *** °°»-«ch * X, *”«**”***. W «Mrn . J‘ 0' Als Versicherer sind nur solche Personen zulässig, welche die aus der Versicherung enfmrmflcn# den Verbindlichkeiten zu übernehmen befähigt sind. t - u,g emg-nngen- nMilitärpflichtige kann sich daher nur dann selbst versichern, wenn er bereits großjährig ist wenn dieß aus der Beitritts-Erklärung gehörig bescheinigt wird. Ausländer können als Versicherer nicht zugelassen werden. ,7- ®te Beilritiserklärung wird nach Forinular 1 ausgestellt. ■ , ^Urschriften müssen von dem Bürgermeister des Orts ober von der Regierungsbehörde des zwks unter Bewruckung des Dienstsiegels beglaubigt werden. 3 geee^lre gegeben.^ ^^achken Formulare zu den Beitrittserklärungen werden von den Bürgermeistern unentgeltlich bekannt Li I fö r > Jahre von bem Ministerium des Innern bestimmt und öffentlich ? fC bergchalt festgesetzt werden, daß das nach den gemachten Erfahrungen und nach dadu^Ä-^^ vorauszuberechncnden Verhältnissen erscheinende Bedürsniß in den gewöhnlichen Fällen urch gedeckt und bemzusvlge die Anforderung nachträglicher Zahlungen möglichst vermieden wirb 6 624 §. 9. Die Einlagen können zur Assecuranzkasse von der Zeit an bezahlt werden, wo deren Betrag öffentlich bekannt gemacht worden ist. So ost Militärpflichtige, welche bei der Assecuranzanstalt versichert sind, zum Militärdienste aufgerusen werden, bestimmt die Zeitsolge, in welcher sie bei der Anstalt versichert worden sind, (§. 12) jedesmal die Ordnung, in welcher die Anstalt für ihre Vertretung sorgt. (§. 22, 24). §. 10. Der Tag vor der Loooziehung der Militärpflichtigen in jedem Bezirke ist der letzte, an welchem für Militärpflichtige dieses Bezirks der Beitritt zu der Anstalt zulässig ist. Diejenigen also, für welche nicht spätestens an diesem Tage die Einlage und Beitrittserklärung bet der Assecuranzkasse zu Darmstadt wirklich eingekommen ist, können bei der Anstalt nicht mehr versichert werden. §. 11. Die Einlage muß in Einer, unzertrennter Summe zur Assecuranzkasse in Darmstadt bezahlt werden. Die Zahlung kann entweder von dem Beitretenden persönlich geleistet oder durch andere Personen, durch Boten oder auch durch die Post überschickt werden; in allen Fällen trägt die Anstalt keine Gefahr, bevor die Zahlung baar zur Assecuranzkasse eingeliefert ist, und eben so trägt sie keine Porto- oder andere Ueber- sendungskosten. Hinsichtlich der Geldsorten, in welchen die Zahlungen geschehen können, verhält sich die Assecuranzkasse wie die Staatsschuldentilgungskasse. §. 12. Wenn die Slssecuranzkasse die Einlage und die Beitrittserklärung erhalten hat, so stellt sie eine Versicherungsurkunde nach Formular 2 aus. Die Versicherungsurkunden werden nach der Reihenfolge, in welcher der Beitritt der einzelnen Theilnehmer erfolgt ist, numerirt. Sie sind nur gültig, wenn sic von dem Geheimen Secretariat des Ministeriums des Innern vidirt sind. Im Falle die Einlage durch die Post übersendet wird, sorgt der Rechner der Assecuranzkasse für diese Vidirung. Wer im Besitz einer von dem Geheimen Secretariat des Ministeriums des Innern nicht vidirten Quittung ist, steht nur zu dem Rechner der Assecuranzkasse im Rechtövcrhältniß; an die Assecuranzkasse selbst hat er keinen Anspruch. §. 13. Jeder bei der Anstalt versicherte Militärpflichtige muß bei der Jahresmusterung entweder erscheinen oder durch Bevollmächtigte (am besten mittelst Vorzeigung der Versicherungsurkunde) der Recruti- rungscomimssion erklären lassen, daß er im Militärdienste vertreten werde. Wenn er weder auf die eine noch auf die andere Weise dem Art. 29 des Recrutirungsgesctzes Genüge leistet und in Folge dessen der Theilnahme am Loosen verlustig erklärt wird, so sind die durch die Versicherung erworbenen Rechte erloschen und es wird die zur Assecuranzkasse gezahlte Summe ohne Abzug zurückgegeben. (Schluß folgt.) HKrivat - BeLaNrrtWachZiugett. Gerichtliche und Edictalladungen. 1911) Gießen. Bekanntmachung. Alle, welche an den Nachlaß des im verflossenen Frühjahre verstorbenen Jacob Krailing II., Daniels Sohn, von Heuchelheim Forderungen zu bilden haben, werden aufgefordert, solche längstens bis zum 16. Octobcr l I., bei Gr. Stadtgericht gehörig specificirt anzumelden, widrigenfalls darauf bei Abschluß deö Inventars keine Rücksicht genommen wird. Gießen den 27. September 1851. Gr. Hess. Stadtgericht ______________________________M u h l._______ 1910) Altenschlirf. Bekanntmachung. Nachdem Gr. Hofgericht zu Gießen über das Vermögen des Adrian Kübel zu Herbstein den förmlichen Concursprozeß erkannt hat, wird nunmehr zur Anmeldung aller Forderungen Liquidationstermin auf den 14. November d. I., des Vormittags 10 Uhr, bei Meldung stillschweigenden Ausschlusses von der Masse, anberaumt. In diesem Termine soll die Güte versucht, ein Massecurator und ein Gläubigerausschuß erwählt werden, weshalb alle nicht erscheinenden Gläubiger den Beschlüssen der Mehrheit der sich einfindenden Cre- ditoren beigetreten angesehen werden sollen. Altenschlirf den 27. September 1851. Gr. Hess. Landgericht das. Weidig. Pilger. Besondere Bekanntmachungen. 1870) Gießen. Bekanntmachung. Das Gesuch von Seiten mehrerer Gießener Einwohner um Gewährung eines Anhalts- punctes an der Badenburg. In vorstehender Angelegenheit ist die Entscheidung der Eisenbahn-Bau-Direction hierher gelangt. Da nun keiner der Ansuchenden in der deßfallstgen Zuschrift genannt ist, die Sache auch ein allgemeines 625 Interesse hat; so theile ich die erfolgte Entscheidung im öffentlichen Wege nachstehend mit: „ic. rc. daß dem vorgetragenen Gesuche in „seiner allgemeinen Fassung nicht willfahrt wer- „den kann, indem nicht zu erwarten steht, daß „an Werktagen und besonders im Herbste und „Winter die Frequenz der Badenburg so stark „ist, daß daraus eine die Kosten deckende Ein- „nahme erzielt werden kann. Uebrigens ist „man Seitens der Direction gerne bereit, wie „seither bis auf Weiteres die um 3 Uhr Nach- „mittags von hier abgehende Züge an der „Badenburg anhalten zu lassen, wenn sich eine „Gesellschaft von mindestens 50 Personen zur „Milfahrt vereinigt und ihre Absicht zeitig genug „der Verwaltung kund gibt, und wird man „auch eine Einrichtung zu treffen suchen, daß „die nach der Badenburg beförderten Personen „mit dem letzten Bahnzuge des Abends hierher „zurückkehren können rc." Gießen den 30. September 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1561) Gießen. Main-Weser-Eisenbahn. Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäftigung erhalten. Gießen, am 12. August 1851. Der Gr. Hess. Sections-Jngcnieur Eickemeyer. Versteigerungen. 1920) Gießen. Montag den 13. October, Nachmittags 5 Uhr, sollen im Zwangswege die Crescenzien von 3 Grundstücken des Carl Magnus, bestebend in Kartoffeln, Dickwurz und Gemäß, an den Meistbietenden an Ort und Stelle versteigert werden. — Die Zusammenkunft hierzu ist auf dem Rathhause. An demselben Tage, um 1 Uhr, wird zugleich eine Quantität Frucht (Gerste) in den Gebäuden des Schuldners versteigert. Gießen den 7. October 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1884) Gießen. Brennöl-Lieferung. Nächsten Donnerstag den 9. d. MtS., Vormittags um 10 Uhr, soll bei der unterzeichneten Stelle die Lieferung des für die Universitäts-Anstalten im Winter 1851/52 erforderlichen Brennöls an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen am 3. Oclober 1851. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt Martin. 1908) Grünberg. Die zur Erbauung einer neuen Pfarrscheuer ic. sowie Pflasterung und Chaussirung des Pfarrhofes in Merlau erforderlichen Arbeiten, als: 1) Maurerarbeit veranschlagt zu 567 fl. 55 kr. 2) Zimmerarbeit „ 3) Dachdeckerarbeit „ 4) Schreinerarbeit „ 5) Schlosserarbeit „ 6) Glaserarbeit ,/ 7) Weißbinderarbeit „ sollen Freitag den 17. d. „ 634 „ 239 „ 90 „ 62 „ 10 „ 39 M., Vormittags 10 Uhr, // u u u I! U 15 „ 59 „ 41 „ 39 „ 5 „ 42 „ in der Wohnung des Gaftwirlhs Damm zu Merlau an die Wenigstfordernden versteigert werden, welches man mit dem Bemerken hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß Risse, Voranschlag und Versteigerungsbedingungen auf dem Bureau des Unter- zeichneten zur Einsicht offen liegen. Grünberg den 2. October 1851. Der Gr. Krcisbaumeister des Baubezirks Grünberg. Noak. 1919) Gießen. Montag den 13. October, Mittags 1 Uhr, soll in der Wohnung des Carl Magnus eine Ouan- tität Korn, noch im Stroh befindlich, an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 6- Oclober 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1890) Wetzlar. Der am 18. v. Mts. stattgehabte Verkauf von circa 160 Ctr. alter Acten ist rückgängig geworden und ein neuer Verkaufs- termin unter den frühem Bedingungen auf den 16. October c., Morgens 10 Uhr, im Gerichtslocale hier anberaumt. Wetzlar den 1. October 1851. Königliches Kreisgcricht Springmühl. 1909) Steinbach. Samstag den 11. d. Mts., Mittags 12 Uhr, soll die Anfertigung einer neuen Pumpe auf hiesigem Gemeindehause öffentlich wenigstnehmend versteigert werden: 1) Fertigung der Pumpe, veranschlagt zu . . . . . . . 28 fl. 32 kr. 626 2) Schmiedearbeit, veranschlagt zu 18 „ 40 „ 3) Maurerarbeit, „ ,, 14 „ 48 „ 4) Pflasterarbeit, „ „ 7 „ — „ wozu Steiglicbhaber eingeladen werden. Steinbach am 4. October 1851. Der Bürgermeister __________________________Horn.______ 1914) Wetzlar. Dienstag den 21. d. Mts., Morgens 10 Uhr, sollen in der Wohnung des Schultheißen Braun zu Hochelheim: 3 Pferde, 1 Paar Ochsen, 7 Kühe, 6 Rinder, 25 Schaafe, 4 Wagen, 2 Brennereigeschirre und 2 Sittkeffel, meistbietend gegen baare Zahlung verkauft werden. Wetzlar den 2. Octobcr 1851. König!. Kreisgericht I. Abtheilung. A. 81.: ______ Denhard, Secretär._______ 1867) Langgöns. Donnerstag den 9. October d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Zimmerplatz vor dem Orte dahier 2 Stuck Eichen-Baustämme, nämlich 1 Stamm von 3272 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge, 166 Cubikf. haltend, und 1 Stamm von 31 ‘/2 Zoll Durchmesser und 25 Fuß Länge, 195 Cubikf. haltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Langgöns den 30. September 1851. Der Bürgermeister Dern. Feilgeboten. 1877) Gießen. Weiße wollene Bettdecken, Bügelteppiche, Pferdeteppiche und Fuß- teppiche bei_____________________L. Iahrels. 1912) Gießen. S. Hirsch Sohn empfiehlt sein wohl assortirteS Lager in Tuchen, Buksl.ins ic. und ist durch vortheilhafte Einkäufe in der Leipziger Messe in den Stand gesetzt, zu billigen, jedoch festgesetzten, Preisen zu verkaufen. 1855) Gießen. PenM-Wasch-Tinctnr, um Seideuzeug, Damast, Allas und Tapeten zu waschen, per Flaeon mit Gebrauchsanweisung 1 st. 12 fr. und 48 fr., ist wieder allein zu haben bei __________________E. Oppermann. 1913) Gießen. Gestickte Westen, billige Foullards, Halsbinden und Cravatten der neuesten Mode, sowie schwarzen Zephir zu Damenmänteln von 4 fl. 45 fr. an per Elle, empfiehlt S. Hirsch Sohn. 1876) Gießen. Alle Sorten Frucht- und Kartoffel-Sacke bei L. I a h r e i s ____am Markt. 1895) Gießen. Strickwolle in sehr reicher Auswahl bei Z. G. Appel. 1902)) Frankfurt a. M. Bei Justus Gerlach in Frankfurt a. M steht zu verkaufen: ein Phaeton mit Glas- und Leder-Vorderverdeck, ein deögl. mit Vorderverdeck, eine Droschke mit Reitsttz. Diese drei Wagen sind in gutem brauchbarem Zu- stand und werden billig aus freier Hand verkauft. 1903) Groß en lind en. Eine große Parthie sehr guter starker Fässer, theilS in Holz-, theils in Eisen-Band, die sich zur Aufbewahrung des Aepfel- weins ganz vorzüglich eignen, stehen bei I. Gosst in Großenlinden zu verkaufen. 1917) Gießen. Eine große Parthie Tapeten- Reste von 5 bis 10 Stück, werden sehr billig abgegeben bei H. Hoch stätter. 1887) Gießen. Für den kommenden Winter habe ich eine reichhaltige Sendung von den neuesten Hyacinthe», Tulpen und Tazette» erhallen, welche ich meinen verehrten Gönnern bestens anempfehlen kann. Auch habe ich mehrere Sortimente von den prachtvollsten Rosen mit Namen, hochstämmige Aepfel- und Birnbäume, welche zu einem billigen Preise verabfolgt werden können, sobald einige Stück zusammen genommen werden. Georg Kleeö, Kunst- und Handelsgärtner, in der Neuenbäue Lit. B. Nr. 72. Zu vermiethen. 1878) Gießen. Mein Laden mit oder ohne Logis ist zu vermiethen und den 1. November beziehbar. C. Schultheiß I. Witlwe. 1757) Gießen. Das seither von Hrn. Actuar Drescher bewohme Logis ist anderweitig zu ver- miethcn und kann bis November bezogen werden. Ehr. Busch zürn Darmstädter Haus. 1826) Gießen. In dem Lilicnfeld'schen Hause in der Wallthorstraße ist eine Familienwohnung zu vermiethen. Louis Hilgardt, Spengler. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine vollständige Wohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Profeffor Liebig. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .N 81 des Anzeigeblattes. Zu vermiethen. ' 1893) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und bis den 1. November beziehbar. C. Euler. 1381) Gießen. Das seither von Hrn. Major Mo ter bewohnte Logis im Heyer'schen Garten ist anderweit zu vermiethen und sogleich beziehbar. 813) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M. Bapst Wtw. Vermischte Nachrichten. 1905) Gießen. FortbildungsKlasse für confkrmirte Mädchen. Montag den 13. October nimmt der Unterricht in der Fortbildungsklaffe der höheren Mädchenschule wieder seinen Anfang, was der Unterzeichnete mit dem Bemerken bekannt macht, daß auch für dieses Winterhalbjahr Anmeldungen zur Aufnahme bei demselben gemacht werden können, und daß der Plan auf besonderes Verlangen zur gefälligen Einsicht mitgetheilt wird. b D. Balser, Freiprediger. 1921) Gießen. Es wird ein Gr. Hess. Regierungsblatt voni Jahrgange 1840 zu kaufen gesucht. Das Nähere bei der Redact. d. Bltts. 1915) Gießen. Bitte um Belehrung. Kann und darf ein zur Pfarrei Gießen gehöriges Grundstück heimlicherweise unter dem ckfachen Werth verkauft werden? oder muß ein solches, wie es bei Gemeinde-Grundstücken geschieht, öffentlich versteigert werden? ________________________________ 1907) Gießen. Hermann Trapp, Doctor der Medicin, Ehirurgie und Geburtshülse ist in seiner Wohnung im akademischen Hospitale täglich von 8—10 Uhr zu ärztlicher Rathscrtheilung bereit. 1889) Gießen. Zahnärztliche Anzeige. Dr. Werner, Hoszahnarzt in Darmstadt, wird vom 8. bis 12. d. Mts. im Gasthof zum Einhorn in Gießen anzutreffen sein. 1916) Gießen. Bessere Sorten Aepfel zu Acpfelwein kauft D- Ebel ______________________________zum CaffeehauS. 1918) Gießen. Die Nummern 10, 21, 31 und 130 haben die Sachen gewonnen. Müller. A u s z u l e i h e n. 1906) Gießen. 300 bis 330 fl. liegen gegen genügende Sicherheit zu 5 Procent zum Ausleihen bereit. Bei wem? sagt Ausg. d. Blairs. 1904) D a r m st o d t. Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft. Von der Direction der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellschaft zum General-Agenten für das Großherzogthum Hessen ernannt, beehre ich mich, zur Kenntniß zu bringen, daß für den Regierungsbezirk Gießen die Herren I. Lanckert in Gießen, W. Göbel in Lich, M. Vigelrus in Niederohmen zu Special-Agenten der Gesellschaft bestellt sind. Die Magdeburger Feueroersicherungs-Gesellschaft übernimmt zu billigen, festen Prämien Versicherungen gegen Feuersgefahr sowohl in Städten, als auf dem Lande, auf bewegliche und unbewegliche Gegenstände, soweit letztere nicht in der Landes-Brandassecuranz-Anstalt versichert sind. In der Billigkeit ihrer Prämiensätzc steht dieselbe keiner anderen soliden Anstalt nach; auch gewährt sie bei Versicherungen auf längere Dauer bedeutende Vortheile. Heber die näheren Bedingungen geben die genannten Herren Agenten bereitwilligst Auskunft, wie dieselben auch Versicherungs-Anträge gern entgegen nehmen. Darmstadt, den 30. September 1851. Friedrich Vogel, Dr. jur., Bureau der General-Agentur: Grafenstraße Lit. 158 mittlerer Stock. Angekommene und abgereiste Fremden vom 3. bis 6. October 1851. In den Gasthäusern. Hr. Warloff, Oec. v. Harzberffen; Hr. Liedeking, Oec. v. Im «ainun: Hr. Heil, Access, ü. Darmstadt; $>r. Heil, Goslar; Hr. Jegel, Prof. v. Eoblenz; Hr. Lenz, Oecon. v. Lehr u Hr Roulo, Oec. v. Renkischarumbach; Hr. Schenk, Ebersdorf; Hrn. Fabr. Lowenfell v. Wien u. Schmidts v. Bergr. v. d Lndwigshiiitc - Hr. Goller, Schausp. ».Mainz; Elberfeld; Hr. Hapne, Apoth. v. Rotterdam; Hr. Mo-MichS, 628 Cer G. D. Brühl' schen Buch- und Steindruckerei. Reg. v London; Hr Moritz, Appell.-R. v. Bremen; Frn. v. Chambeau u. o. Kobla», v. Königsberg; Hr. Deubel, Cyem. v. WaÜau z Hr. Block, Kreis-Comnnss. v. Carlörube • Hrn. Stud. Henkel v. Vöhl u. Cranz v. Waldeck; Hr. Roth- schUd, Gutsbes v. Vöhl; Hr. Rothe, Reg-R. v. Cassel - Hr. Bergstraßer, Bau-R. ö. Butzbach; Hr. MuliPS, Rent' v. Defennes; Hrn, Kss. Jung v. Bremen, Winter v. Rheyd, Hutter v. Magdeburg, Armand v. Berlin, Friedland v. Hamburg, Ninnenhof v. Offenbach, Unger v. Bingen, Fuchs v. Frankfurt, Friedrich v. Halle, Mohr v. Cassel, Goffi v. Frankfurt, Schimmelbusch v. Solingen, Hagemeyer v. Cassel, Wonneberg ». Stettin u. Kurze v, Hamburg. Im Einhorn: Hr. Thimm, Buchhdlr. v. London; Hr. Bever, Kanzl.-R. u. Graf v. Schliber v. Berlin; Frhr. v. Meisenbach, Legat.-R. v. Darmstadt; Frhr, v Moltzete, Rlttergutsbes. v. Berlin; Frl. v. Schäker v. Darmstadt; Hrn. Stud. Bastian u. v. Laue v. Göttingen; Hr. Mondberq, Part. v. Breslau; Hr. v. Gredner, Rent. v. Paris; Gräfin Pokonzky v. St. Petersburg; Baron v. Löwe, Rent. v. Berlin; Fr. v. Wilsen v. Riga; Hr. Winter, Oec. v. Posen; Hr. Nova, Prof v. Cremona; Hr. Fuhr, Rechnungskammer- Rath v. Darmstadr; Fr v. Plostiß v. Frankfurt; Hr. Wup- fenhof, Offiz, v. Dresden; Hrn. Capitäne Schapmann u. Swuiton aus England; Hin. Rent. Jaylon, Laurence u. Alboth Laurence aus Amerika; Hr. Albert, Tenorist v. Hamburg; Hr. Siedbänk, Rent. v. Straßburg; tzr. Strohmer, Fabr. v. Leipzig; Hrn. Part. Manrissie v. Paris, Ronne- derg v. Dresden u. Dreysing v. Eisenach; Hr. vr. med. Stein v. Hannover; Hr. Bachert, Oec. v. Bonn; Hr. Gustos, Med.-R. v. Berlin; hr. Neumeyer, Fabr. v. Cassel; Frhr. v. Wintzingerode, Reg.-R. v. Cöln; Hr. de Splemann, Rent. v. Paris; Hr. Gärtner, Part. v. Mannheim; Hr. v. Blanödorf u. v. Schlotheim, Offiz, v Berlin; Hr. Scharmann, Reg. v. Straßburg; Hr. Feldmüller, Fabr. v. Wien; Hr. Braun, Priv. v. Magdeburg; Hr. Dr. med. Strack v. Speyer; Hrn. Kfl. Ravene v. Berlin, Mandelbaum v. Frankfurt, Voß v. Berlin, Mautner v. Aachen, Ruhl v Eisenach, Beit v. Frankfurt, Goldhöfer v. Stuttgart, Löhr v. Frankfurt, Belzer v. Düsseldorf, Volkenhoste v. Antwerpen, Brückner v. Salzungen, Rosenstein v. Frankfurt, Darmstadter v. Mannheim, Bernstein v. Schenkenstein, Geiger u. Hupfeld v. Frankfurt, Hoffmann v. Cöln, Winkler v. Carls- la M^ntftmn‘(^anaU' Frankfurt, Wohmanns 6. Aachen, Goldhammer v. Breslau. Schmidt v. Coblenr «Ä' y‘nl?Trb 91 Aschaffenburg, Kaufmann ». Mainz, Lichtenberger v. Speyer u. Naumann v. Frankfurt, m ^rionj .5°rl: Hrn. Schloss. Heyd u. Stumpf v. Butzbach u. Levlson v. Frankfurt; Hr. Simroth, Hndlsm. v. ^rlD' v. London; Hr. de Grote, Guts- M Lrf1"’ ?r«?^ndorf, Pnv. v. Frankfurt; Hr Mo- r^ö' Pssrt. a. d. Schweiz; Hr. Kuntz, Gärtn. v. Arienfels- 6r Gandolo, Part, v Vin- renza, vrn. Oec. Mathes v. Wahlen, Geisel v. Hofgarten, Graulich v. Obbach, Buff v. Commern, Schneider v. Schak- hauscn. Dorr v. Ladenhausen, Geiß n. Eichheller v. Felda; Hr. Ziegenhain, Wundarzt v. Romrod; Hr Gerhardt, Waa- Steifer, Müller v. Zell; Hr. Reitels, Gastw. v. Wahlen; Hr. Schäffer, Lehr. v. Schornsheim; Mal. v. Staatfeld; Hrn. Kfl. Holzmann v.Drei- SÄ' ‘ F^lch v. Ufingen, Urbahn y. Burscheid, Gerkt v. Meurs, Kahn v. Jverdingen, Elskes v. Malmedy u. Kuhn v. Frankfurt. Hn den Privathäusern. Bei Hrn. Postasfistent Maurer: Fr. Dr. de la Viane v Bendorf. - Bei Hrn. Kaufm. Höstreich-. Hr. Access. ^Frese- mus v. Säiotten. - Bei Hrn. Glaser Balser: Hr. Temvel Sold. v. Darmffidt, — Bei Fr. Kammersecr. Schmidt: FrL v. Zangen v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Kaufm. Windecker: Hr Pfarr. Muller v Rvdheim u. Frl. Reitzel v. Crumbach. - Bei Hrn. Buchhdlr. Ricker: Hr. Dr Ricker v. Eltville. — Set Hrn. Prof. Dr. Schäfer: Fr. Odcr-Finanz-R. Biersack L Franksurt. - Bel Hrn. Prof Dr. Ettling: Hr. Dr. iur Senber u. Frl. Schott v. Frankfurt. — Bei Hrn- Prof. Dr Klein: Hr. Dr Heidenreich, Stabsarzt v. Darmstadt. — Sei Hrn. Chr. PH. Vogel: Hr. Weder, Priv. v. Helpers- heim. — Bel prn. H. W. Dauerndeim: Hrn. Stadt. Rechn L-ein