Anzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. jjß Sonnabend den 7. Juni 1S51. Erschein! wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30fr.» für Auswärtige inrl. Poftaufschlag 1 ft. 42 ft. — Auswärts abonnrrt man sich bei allen Postämtern. Zn Gießen beider Erp cd. (Eanzleiberg Lil. B. Nr. 1.) — EinrückungSgcbühr für die gespaltene CorvuSzeile 2 fr. ■m»»n»«nn»iiiii ■ ■im aaaaaatwi ■im .in aiiawPMMMM» ■ «> mm——«■enTMa—e■——■— Amtlicher TheLl. V e v o r d rr u rs g, die forstwrrchschaftlichen Ausnahmen im Großherzogthum Hessen betreffend. 6UDWIG III. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen u n d b e i R h e i n rc. rc. Da das forstwirthschastliche Interesse die Flächenaufnahme der einzelnen Abtheilungen der Waldungen erheischt und diese Aufnahme am zweckmäßigsten und mit bedeutender Kostenersparniß gleichzeitig mit den Parzellenvermessungen vorgenommen werden, so haben Wir unter Bezugnahme auf den §. 13 der Verordnung über die Organisation der Geometer vom 14. Juli 1832 verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: §. 1. Den Waldeigenthümern steht es frei, diejenigen wirthschastlichen Abtheilungen, welche sie als solche bestehen lassen, oder neu auöschciden wollen, gelegentlich der Parzellenvermessung der Gemarkungen, in deren Kataster ihre Waldungen aufzunehmen sind, gegen Entrichtung der durch §. 5 näher bestimmten Gebühren mitvermessen zu lassen. Wird der Wald als Niederwald bewirthschaftct, so kann der Eigenthümer, im Falle er auf die Ausscheidung der Bestände verzichtet statt dessen die Ausmessung der Bonitäten und die Eintheilung des Waldes in eine bestimmte Anzahl Schläge ansprechen. §■ 2. Die Ergebnisse der Vermessung nach §. 1 werden in die Parzellenkarten und Kataster in so weit eingetragen, als diese Ausscheidung auf Bestimmung des Steuerkäpitals nach §.§. 21 bis 29 der Instruction vom 31. Januar 1825 für die Bonitirung (Nr. 9 des Regierungsblatts) Einfluß hat. Eine besondere Gebühr für diesen Eintrag haben die Waldeigenthümer nicht zu entrichten. §• 3. Diejenigen Waldeigenthümer, welche die durch §. 1 bezeichneten Messungen wünschen, haben ihre Erklärung darüber sogleich nach Anordnung der Parzellenvermessung an die Ober-Forst- und Domänen- Direction abzugeben, welche der Ober-Steuer-Direction alsbaldige Mittheilung davon machen wwd. Zugleich haben diese Waldeigenthümer die Abtheilungsgrenzen (ober bei Niederwald - Bewirthschaftung die BonitätS- grcnzen) in ihren Waldungen von Punkt zu Punkt aufzuhauen, dieselben genau und kenntlich zu bezeichnen und darüber dem Geometer spätestens acht Wochen nach erfolgter Anordnung der Parzellenvermessung einen Handriß zuzustellen, auf welchem alle Umfangs- und Wirthschafts- (resp. Bonitäts-) Grenzen angegeben seyn müssen. Die Ausscheidung und Begrenzung der Abtheilungen und Bonitäten und das Aufhauen der Grenzen hat nach übereinstimmenden Normen zu geschehen. Die Instruction hierüber wird durch das Regierungsblatt bekannt gemacht. §. 4. Für diejenigen Waldeigenthümer, welche den im vorhergehenden Paragraphen ertheilten Vorschriften nicht rechtzeitig entsprechen, bewendet es bei den seitherigen Bestimmungen. §. 5. Die Vergütung für die in §.§. 1 und 2 genannten Arbeiten wird auf zwei Kreuzer vom Morgen der ganzen ausgenommen-m Fläche festgesetzt. Bei örtlichen Schwierigkeiten und sonstigen Hindernissen finden überdieß die Bestimmungen der Nachtragsverordnuug vom 9. März 1840 Anwendung. — Bezüglich der Einzahlung dieser Kosten wird nach denjenigen Bestimmungen verfahren, welche für die Einzahlung der von den Gemeinden zu leistenden Beiträge zu den Parzellen-Vermessungskosten bestehen. 354 F. v. Schenck. Ginladung zu der ~ Hauptversammlung des landwirtschaftlichen Vereins von Oberhessen. Vorliegendem Beschlüsse gemäß soll die diesjährige Hauptversammlung dcS landw. Vereins von Oberhessen im Monate Juni zu Salzhausen abgehalten werden. Nertommlunaen deS Wir laden daher nicht allein die verehrlichen Mitglieder, sondern auch, da die Versammlungen ves landw. Vereins öffentlich sind, alle Freunde der Landwirtbschaft auf Montag den 16. Juni, Vormittags 10 Uhr in die Gastwirthschaft der Frau Seum Wittwe in Salzhausen ergebenst ein. Diejenigen, welche in der Versammlung Vorschläge zu machen und mündliche Vortrage zu yanen beabsichtigen,' werden nach §. 33 der Statuten der landwirthschaftlichen Vereine ersucht, vor Anfang der Versammlung dem Präsidenten Anzeige darüber zu machen. , , ~ . Schriftliche Miltheilungen, welche ein Mitglied zur Kenntniß der Versammlung zu bringen Wunsch, sind, wie §. 33 der angeführten Statuten gleichfalls vorschreibt, wenigstens einige Tage vorher an Nach Erstattung des Rechenschaftsberichts werden hauptsächlich folgende Gegenstände zur Verhandlung kommen: , .. 1) die Wahl des Vicepräsidenten des landw. Vereins von Oberhessen; Ausschußsitzung des landwirthschaftlichen Vereins von Oberheffen. Der auf den 16. Juni d. I. anberaumtcn Hauptversammlung des landwirthschaftlichen Verein- von Oberheffen (siehe nachstehende Einladung) wird eine Sitzung des Ausschußes vorausgehen. Die verehrlichen Mitglieder desselben werden hiermit, statt besonderer Schreiben, auf eine Stunde früher Vormittags 9 Uhr in die Gastwirthschaft der Frau Seum Wittwe in Salzhausen eingeladen. Laub ach, den 17. Mai 1851. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen, Otto, Graf zu Solms-Laubach. festgesetzt Mrd^n ^halb der betreffenden Gemarkung Waldungen von weniger als 100 Morgen Flächengehalt im Ganzen, so kann er nur dann die Lieferung einer Karte beanspruchen wenn er für das erste Exemplar bei 50 bis 100 Morgen 2 Kreuzer per Morgen, bei 20 bis 50 Morgen 2 /. Kreuzer per Morgen, und unter 20 Morgen 3 Kreuzer per Morgen entrichtet. Für die Copteen bewendet es bei 1 Kreuzer per Morgen. . § 7. Wenn in einer Gemarkung die Flurvermessung allem ausgefuhrt wird, so können dre Wald- eiqenthümer ebenfalls unter der Bedingung, daß sie den in §• 3 gegebenen Vorschriften rechtzeitig entsprechen, die wirthschaftliche Vermessung ihrer Waldungen im Sinne des §. 1 verlangen. Sie haben rn diesem Falle eine Gebühr von fünf Kreuzer per Morgen zu entrichten und die Kartirung nach §. 6 zu bezahlen. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatsstegels. Darmstadt am 16. April 1851. fL. sa LUDWIG. s G. Den Walde,'gentbümern werden im Falle des §. 1 auf ihr besonderes Verlangen Karten m y der natürlichen Länge, und Flächenverzeichnisse, welche beide das in §. 1 enthaltene, und m der §. 3 erwähnten Instruction noch näher zu bestimmende Detail enthalten müssen, ausgefertrgt. Für diese Arbeiten ist von ihnen eine Gebühr zu entrichten, welche für Waldungen von mehr als 100 Morgen auf l/^ Kreuzer per Morgen für das erste Exemplar und für zede weitere Copie auf 1 Kreuzer per Morgen 355 2) über Fortbildungsschulen zur Ausbildung ländlicher Handwerker und Heranbildung denkender 3) Enlnläsftrung der Felder, Resultate des Systems der Unterdrains; 4) Verbesserung des ZuchtstierwesenS in den Gemeinden. 9auback den 17. Mai 1851. _ ' Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen, Otto, Graf zu Solms-Laubach. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Von den vom Februar 1850 bis daher gefundenen und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegebenen Geaenständen, welche seiner Zeit in den betreffenden Anzeigeblattern naher bezeichnet wurden, sind noch niedrere von den Eiaenthümern nicht abgeholt worden. , $ ftür den Fall nun diese zurückgebliebenen Gegenstände innerhalb 8 Tagen von den Eigenthumern nicht abqeholt oder von den Findern nicht reclamirt werden, sollen dieselben nach Ablauf dieser Frist, zum roer6*"' D-, ®r. K V. vc o v e r. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. 1076) Gießen. De» Gießener Markt betreffend. Der im Landkalender irrthümlich aus den 9. und 10. Juni l. I. angezeigte ^ohanm- Markt der Stadt Gießen wird nicht an diesen Tagen, sondern den 8. und v. ^Die Herren Bürgermeister wollen dieses im -Interesse der Betheiligten bekannt machen lassen. - Gießen den 3. Juni 1851. Der Bürgermeister " v Hch. Ferber. 1077) Gießen. Das Betreten der sogenannten Stadtwiese an der Lahn ist bei Vermeidung der gesetzlichen Strafe verboten. Gießen den 3. Juni 1851. Der Bürgermeister Hch, Ferber. 1090) Gießen. Bekanntmachung. Dienstag den 10. Juni l. I. wird der um 3 Uhr Nachmittags hier abfahrende Zug an der Badenburg anhalten, damit die dorthin Reisenden aussteigen können. Gießen den 3. Juni 1851. In Auftrag Weber. Versteigerungen. 1080) Gießen. Dienstag den 10. Ium 1851, Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Bürgechospital an den Wcnigstnehmenden versteigert werden: Weißbinderarbeit, im Anschlag zu . 24 fl. fr. Maurerarbeit, ,/ u " • 7 " " Spenglerarbeit „ w „ * 4 « 10 „ Gießen den 5. Juni 1851. Der Rechner Lauer. 1103) Gießen. Heugrasversteigerungen bei dem Rentamte Gießen. Das diesjährige Heugras von den siskalischen Wiesen des hiesigen Nentamtsbezirks wird in folgenden Terminen öffentlich versteigert: 1. Montag den 16. Juni d. I-, Morgens 9 Uhr, vom Baumgarten am Schiffenberg beginnend: von 48 Morgen in der Gemarkung Herrnwald „ 42 „ // » Leihgestern „ 3 „ " » „ Schiffenberg „ 60 „ „ „ „ Watzenborn. 2. Donnerstag den 19. Juni d. J-: a. Morgens 9 Uhr von 17 Morgen in der Gemarkung Altenbuseck. Die Bersteigerung beginnt auf der Rinderwiese zunächst dem Orte. b. Nachmittags um 1 Uhr von 25 Morgen auf der Sorauwiese bei Daubringen an Ort und Stelle. 356 c. Nachmittags 3 Uhr von etwa 5 Morgen des alten Lahnbetts bei Odenhausen an Ort und Stelle. 3. Freitag den 20. Juni d. I.: a. Morgens 8 Uhr bei dem Gasthofe zum Pfau dahier beginnend, von 142 Morgen auf der Weid- und Burgwiese, der Ochsenwiese und dem Weidenstrauch in der Gemarkung Gießen; zugleich von 2 Morgen im Heßler in der Gemarkung Heuchelheim. b. Nachmittags 2 Uhr von 120 Morgen auf der Aue-, Fasanenguts- und Dornbuschwiese bei Wieseck an Ort und Stelle. 4. Montag den 23. Juni b. I., Bormittags 10 Uhr, an der Obermühle bei Königsberg beginnend, von 26 Morgen in der Gemarkung Königsberg. Hinsichtlich deS CreditgebenS bleiben dieselben Bedingungen wie das Jahr zuvor. Gießen am 5. Juni 1851. Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen. Siebert. 1113) Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadiwalde. Montag den 16. Juni l. 3., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, Schutzbezirk Hangelstein, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 59 Stecken Buchen-Scheidholz, 16% ii ii Prügelholz, 29 " « Stockholz, 2600 Wellen n Reisholz, 98% Stecken Eichen-Scheidholz, 19% ,, " Prügelholz, 50 ii ii Stockholz, 1325 Wellen „ Reisholz, 13 Stecken Linden-Stockholz, 275 Wellen „ ReiSholz, 50 ii Aspen - „ 4 Eichen-Stämme von 245 Cbkfß. 14 „ Stangen » 37 „ 100 Buchen „ „ 19 „ Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist am großen Steinbruch im Hangelstein. Die Herrn Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 6. Juni 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1078) Treis a. L. H o l z v e r k a u s. In den Freiherrlich von Milchling'schen Halbengebrauchs-Waldungen des Treiser a. L. Forsts — Schlag Oberseilbach und Vomm — an dem Fußwege , welcher von Treis a. 8. nach Altenbuseck führt, unmittelbar an der Alteubusecker Forstgrenze, von welchem Orte die Abfahrt leicht nach Gießen zu bewerkstelligen steht, sollen den 16. und 17. Juni l. I., . Morgens 8 Uhr, folgende Holzguantitaten: a. Bauholz (Eichen) : 31 Stück (551 Cbkfß.) Postenholz, von 9 bis 14 Fuß Länge und bis zu 28 Zoll Dicke. 28 Stück (621 Cbkfß.) Kurzstreckholz, von 15 biö 24 Fuß Länge und bis zu 33 Zoll Dicke. 2 Stück (131 Cbkfß.) Langstreckholz, von 29 bis 30 Fuß Länge und 24 Zoll Dicke. b. a n Geschirrholz: 4 Stück Wagen-Leiterbäume. c. an Brennholz: 27% Klftr. Buchen-Scheidholz, 1 ii Ast-Prügelholz, 37 ii Eichen-Scheidholz, 27% ii Eichen-Astprügelholz, 90% Schock Buchen-Stammreis, 237% ii sonstiges Laubholz, Staunn- ic. Buchen-Zapfreiö, 23 Klftr. Erdstöcke, 2 ii Anbruchholz, öffentlich meistbietend verkauft werden. Die Versteigerung geschieht an Ort und Stelle im obengenannten Forstorte des Morgens um 8 Uhr und zwar wird am ersten Tage das Brennholz und am zweiten Tage das Bauholz verkauft werden. Zahlfähige Kaufliebhaber werden hiervon in Kenntniß gesetzt, mit dem Bemerken, daß der Zuschlag bei annehmbaren Geboten sofort ertheilt wird und die weiter nöthigen Kaufbedingungen vor dem Beginn der Versteigerung an Ort und Stelle veröffentlicht werden sollen. Treis a. L. den 4. Juni 1851. Der Kurfrstl. Hess. Revierförster Wiegand. 1112) Gießen. Grasversteigerung bet der Stadt Gießen. Das Heugras von den städtischen Wiesen soll Freitag den 13. und Samstag den 14. Juni l. I, - von Morgens 9 Uhr an, öffentlich versteigert werden und zwar Freitag den 13. Juni von den Wiesen vor der Neustadt, am Neuenwc- gerthor, am Fürstenbrunnen, im Wieseckthale und Hcegstrauch; , Samstag den 14. juitt von den Ochsenwiesen, den Wiesen im vorderen und Hinteren Stolzenmorgen, im Altentisch und Fernewald. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist den ersten Tag am Neustädter Thor, den zweiten Tag in den Ochsenwiesen. 357 Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, diese Versteigerung in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt zu machen. Gießen den 6. Zum 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1084) Gießen. Holzversteigeruug int Revier Schiffmberg. Freitag den 13. Zuni wird in den Domanialwald-Districten Günthers- grab, Tempel und Buchenberg nachverzeichneteö Holz versteigert: Scheidholz Prügelholz Stockholz Reisbolz Stecken Stecken Stecken Wellen Buchen — 3 — 1650 Eichen — 3-/4 9% 4225 Aöpen —— 47. 1 975 Nadelholz 22 1917. 53 7225 Dornen — — — 350 sodann Stammholz Stangenbolz Pfahlholz Zahl. Cbff. Zahl. Cbff. Stecken Eichen 1. 6 69. 24 — Eschen — — 4. 2 — Buchen - -— 11. 1 — Nadelholz 13. 127 278. 173 8 Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Günihersgrab; Zahlkermin Martini. Nachgebote werden nicht angenommen. Gießen am 5. Juni 1851. Der Gr. Hess. Ncvierförster des Reviers Schiffenberg. l)r. 3)raubt. 1070) Allend orf an der Lumda. Versteigerung von Bau- und Reparatur- Arbeiten. 1035) Annerod. Jagdverpachtung. Dienstag den 10. Juni k. Mts., Vormittags um 9 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus dahier die Ausübung der Jagd in der Anneröder Gemarkung unter den dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Meistbietenden verpachtet werden. Bemerkt wird noch, daß die Pachter sogleich nach der Verpachtung genügende Bürgschaft zu leisten haben. Annerod am 24. Mai 1851. Der Bürgermeister Seipp. 1087) Leihgestern. Jagdvcrpachtung. Samstag den 14. Juni l. I., Mittags um 12 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Leihgestern unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf dem Gemeindebaus dahier verpachtet werden. Leihgestern am 2. Juni 1851. Der Bürgermeister _____Heß. 1086) Hausen. Arbeitsversteigerung. Mittwoch den 11. Juni l. I., Vormittags 1t Uhr, soll die Steinhauerarbeit bei dem Trinkbrunnen zu Hausen, veranschlagt zu 70 fl., öffentlich wenigst- nehmend in Aecord gegeben werden. Hansen am 3. Juni 1851. Der Bürgermeister Dem. Mittwoch den 11. Juni d. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen auf dem Rathhaufe dahier folgende Arbeiten an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden. 1) Im zweiten Schulhause: Maurerarbeit, veranschlagt zu 65 fl. 40 fr. Zimmerarbeit, „ „ 18 » — „ Schreinerarbeit, „ „ 15 „ 38 „ 2) In der Stadt: Planierarbeit, veranschlagt zu 47 fl. 30 fr. Chaussirarbeit, „ „ 178 „ — „ Pflasterarbeit, „ „ 95 „ 10 ,/ Vertiefung eines Brunnens, veranschlagt zu . . . . 116 „ — „ 3) Außerhalb der Stadt: Planierarbeit, veranschlagt zu 80 fl. — fr. Cbaussirarbeit, ,, ,, 126 " — « Voranschläge liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen. Allendorf a. d. Lda. den 31. Mai 1851. Der Bürgermeister Schmidt. 1085) Oppenrod. Dienstag den 10. Juni d. I, Vormittags 8 Uhr, sollen dahier folgende Reparaturarbeiten an der Schulhofraithe an den Wenigstnehmenden vergeben werden, als: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 11 fl. 6 fr. 2) Schreinerarbeit » „ 5 u 12 „ Oppenrod den 31. Mai 1851. Der Bürgermeister Weis. 1099) Steinbach. Freitag den 13. Juni d. I. soll dahier der abgebrochene Schulsaal, welcher im Jahr 1835 neu erbaut war, an den Meistbietenden versteigert werden. Derselbe ist 37 Fuß laug und 37 Fuß tief. Bcmerft wird, daß die Thüren und Fenster sich im besten Zustande befinden. — Steig- liebbaber ladet man hierzu ein. Steinbach am 3. Juni 1851. Der Bürgermeister Horn. 358 1089) Großenlinden, Mittwoch den 18. Juni, Morgens 8 Uhr, läßt die Frau Pfarrer Ei genb rod zu Großen« linden im Pfarrei-Gebäude: Tische, Stühle, Kommoden, Sckränke, Bettstellen, Betten, Gartenbänke und Stuhle, Fässer, Bütten, Zinn, Eisen und sonstige Geräthschaften gegen gleich baare Zahlung versteigern. Großenlinden den 2. Juni 1851. In Auftrag : Der Bürgermeister Menges. F e i l g e b o t e n. 946) Gießen. gggr3 Die auch in hiesiger Gegeiw so beliebte Br. Worchardt'sche aromatisch - medicinische Kräuter - Seife wird in weißen, mit grüner Schrift bedruckten und e' an beiden Enden mit nebenstehendem Stempel versehenen Packetchen ä 6 Sgr. verkauft und ist hierorts ausschließlich bei dem Unterzeichneten zu haben. _________________Carl Frech. 1101) Gießen. Schweizer-, Limburger und Ramkäse, Holländische Häringe und Sardellen, Ca- per», Citronen, Düsseldorfer Senf, weißen und rothen Tafel-Essig, Tafel-Mandeln, Tafel-Rosinen, römische Hasel-Nüsse, Tdee in den besten, grünen und schwarzen Sorten, Chokolade in Gewürz, Ge- sundhcits-, Vanille- und Isländische Moos-Sorten empfiehlt 9. Iah reis. 1041) Gießen. Meine Sciden-Hüte in schönster Auswahl, von 2 fl. 12 fr. bis 4 fl. bringe ich in empfehlende Erinnerung. Ludwig Gail auf der Mäusburg. 1088) Gießen. Außer meinem wohlassortirten Lager von wollenem Tuch, Sommer« und Winter- Dukskin, Westen aller Art ic. empfehle ich zu geneigter Abnahme noch besonders folgende Waarcu- artikel, als: schwarzen Lyoner Atlas zu Kleidern; ächten Englischen % breiten feinen weißen Cam- hric, 7i bis % breiten weißen Shirting, von 9 bis 16 fr.; Bettmöbel in Baumwolle und Leinen, zu 9 /2 bis 16 fr.; , Futter-Satinete, % bis s/4 breit; Cravatten von Lasting und eine ganz neue Art farbiger seidener Sommer-Cravatten; schwarze, weiße und aschgraue Marseiller Hute, auch steife Filz- und Seiden-Hüte in neuester Form; Glace- und Leinen-Handschuhe in großer Auswahl; Chemisetten und Hemden in weißem und farbigem Shirting, Unterhosen; baumwollene, leinene und seidene Sacktücher;, seidene Regenschirme, ü 5 bis 6 fl. per Stück; Sommer-Halstücher aller Art; wobei ich bei den billigsten Preisen eine ganz reelle Bedienung verspreche. Gießen im Juni 1851. Georg Emrl Bohm. 1097) Wieseck. Von heute an verzapfe ich die Maas Aepfelwein zu 12 fr. Gleichzeitig verfehle ich nicht, einen vorzüglich süß erhaltenen Obstwein, der besonders für, Mai-Wein zu empfehlen ist, in Erinnerung zu bringen._______C. Kliebe. 1065) Butzbach. Bei Andreas Marguth in Butzbach an der Caserne sind verschiedene gute Forte-Piano's billigst zu verkaufen oder zu vermiethen. 1082) Gießen. Rechtes Venerisches Sommer-Lagerbier, auch Bockbier, empfiehlt in Fässern wie auch in Flaschen L. Jahr eis. 1060) Gießen. Loose zur bekannten Oesterreichischen Lotterie sind zu haben bei ______ L. Reiß. 1081) Gießen. Ich verzapft von heute an vorzüglichen 1846r Pfälzer- Wei n, die Maas 40 fr. (Flasche 20 fr., Schoppen 10 fr.), im Faß genommen verhältnißmäßig billiger. L. Jahr eis. kN 1002) Gießen. Eine sehr große ü«iib schöne Auswahl in Filz- und Seidenhüten, von der geringsten bis zur feinsten Qualität, empfiehlt PH. Lüdeking. 1083) Gießen. Alle Sorten Cigarren, Rollen-Varinas, Vari n a s - B l ä t t e r und geschnittene Rauchtabake bei L. I a h r e i s. 1045) L i ch. Vorzügliche Karpfen sind frisch zu haben bei Fischer, Fürst!. Hoffischer zu Lich. Zu vermiethen. 813) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M. Bapst Wtw. 359 975) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und Ende August bez ehbar bei Buchhändler Ricker. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine vollständige Wohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Professor Liebig. 512) Gießen. Das bisher von Herrn Professor Dr. Schäfer bewohnte Logis, mittlere Etage, in meinem (vormals Pilger'schen) Hause auf dem Selterswege, ist anderweit zu vermiethen, und kann den 17. Juni bezogen werden. Ph. Schlatter, Buchbinder. 1111) Gießen. Der seither von Hrn. Uhrmacher Heerz bewohnte 2. Stock in meinem Hause auf dem Neuenweg ist anderweit zu vermiethen und bis Mitte Juli beziehbar; auch ist daselbst eine Dachstube mit Kammer und ein Keller, sowie die Schlosserwcrkstätte, welche sich auch zu einem anderen Geschäfte eignet, zu vermiethen. Balth. Burckhardt. 989) Gießen. Daö seither von Hrn. Rechner Kehr bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen bei Ehr. Jughard an der Brandgasse. 1100) Gießen. Eine Scheuer in der Caplans- gasse, mit guter Einfahrt und verschlossenem Hofraum, ist auf mehrere Jahre zu verleihen. I. A. Busch auf dem Kreuz. 1110) Gießen. In Nr. 144 in der Sandgasse ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Vermischte Nachrichten. 1079) Gießen. Kranken - Unterstützungs - und Sterbekasse - Verein. Um bei den auszustellenden ärztlichen Zeugnissen für erkrankte Bereinsmitglieder eine größere Gleichförmigkeit herbei zu führen, hat der Vorstand und Ausschuß beschlossen, Formulare hierzu fertigen zu lassen. Es werden daher sämmtliche Vereinsmitglieder mit dem besonderen Bemerken darauf aufmerksam gemacht, daß diese Formulare für ärztliche Zeugnisse bei unserem Rechner Herrn Privatlehrer Franz, sowie auch bei den vier Vorstandsmitgliedern in vorkomnienden Krankheitsfällen zu erhalten sind. Ein nicht auf vorschriftsmäßiges Formular ausgestelltes ärztliches Zeugniß kann für die Zukunft nicht mehr berücksichtiget werden. Gießen am 5. Juni 1851. Der Vorstand: Heinrich Zimmermann. Ehr. Ph. Vogel. Daniel Löber. Georg Schmitt. 1105) Gießen. Fortbildurrgsclasse für confirmirte Mädchen. Mit dem 16. Juni beginnt wieder ein neuer LehrcursuS für die Fortbildungsclasse der hiesigen höheren Mädchenschule, was der Unterzeichnete mit der ergebensten Bitte bekannt macht, daß Anmeldungen zur Aufnabme in dieselbe möglichst bald bei ihm geschehen möchten. Der Lehrplan wird auf besonderes Verlange» von demselben mitgetheilt. Balser, Freiprediger. 1044) Gießen. Die Gesellschaft zu gegenseitiger Hagelschaden- Vergütung in Leipzig besteht seit 1824 ununterbrochen, hat während dieser Zeit über 2 Million Thaler Schäden bezahlt und besitzt einen Reservefond von Thl. 45000. — Die Herren Oeconomen lade ich zu Versicherungen ein. Gießen im Mai 1851. I. G. Appel, Generalagent. 1015) Gießen. Am zweiten Pfingstfeiertage, den 9. Juni, Abends 8 Uhr, wird im Saale des Prinzen Carl eine Abendunterhaltung des Arbeiter-Singvereins Statt finden, welche in Gesang, Deklarniren und Tanz bestehen wird. — Alle Freunde des Arbeiterstandes werden hierzu ergebenst eingeladen. Karten ä 18 fr. sind zu haben bei Christian Freund, (bei Schreinermeister I. Köhler in der Mühlgasse,) Philipp Müller, (bei Schuhmachermeister Caspar Huhn in der Kaplansgasse) und bei Heinrich Hofmann, (bei Schuhmachermeister Völker in der Löwengaffe.) 360 1098) Gießen. Ein Flasche Oel, '/z Maas haltend, ist heute Morgen am Wallthor gefunden worden. Der Eigenthümer kann solche bei Johannes Noll II., wohnhaft bei Schmiedmeister Unverzagt am Wallthore, in Empfang nehmen. Gießen den 3. Juni 1851. 1051) Gießen. Es kann ein junger Mensch bei mir in die Lehre treten. P. Herbert, Schuhmacher im Schwanen. 1104) Gießen. Es wird eine treue Haushälterin sogleich in Dienst gesucht. Ausgeb. dieses Blattes sagt wo? 1064) Gießen. Es kann ein junger Mensch bei mir in die Lehre treten. Louis Noll, __Tapezier. 1055) Gießen. Ein gesitteter junger Mensch sucht einen Dienst als Ausläufer. Näheres in der Expedition d. Blits. Auszuleihen. 1102) Gießen. In hiesigem Kirchenkasten liegen 200 fl. gegen gerichtliche Obligation ä 5% Zinsen zum Ausleihen bereit. Gießen den 5. Juni 1851. Der Rechner Lauer. Frucht- und V r k t u a l L e n p r e L s e. Viktualienpreise Fleischtaxe Gießen, st ?> Grünberg 1______________________________________________________________________________________________________ Sich den 5. Juni e e i Butzbach j ' den 6. Juni, fl per Pfund kr.! Pf. fr.' Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. Ochsenfleisch 11' — — 11 — — — 11 — Kuhfleisch . 2 — —— 8 •—■ — — 8 —- Rindfleisch • 8 — — — 7 2 — —• 7 2 Kalbfleisch • 5 —- — — i 5 —— — — 5 — Schweinest. . 9 2 —• — i 9 —“ — — 9 -— Hammelst. • 8 — — — 8 — — — 8 — Schaaffl. . . 18 Leberwurst . 12 — —■ — 10 — — ■— — gern. Wurst. 8 Bratwurst . 14 — — — 12 — — |14 — Schwarten!. ♦ 16 — — —- 14 — — — 14 Blutwurst . 14 — — — 11 — — -— — — geräuch. Speck 20 — — — 20 — — — 18 — Schinken . . 13 — — — 15 — I-1— — 14 ■— Dörrsteifch . 13 — — — 115 — — — 14 — Rindsfett 20 — — 16 — — — 18 — Hammelsfett Schweineschmalz, aus- 20 — — — 16 16 gelassenes . 20 — — — — — — — 18 — dgl., unauSgel. 17 — — 116 — — — 16 — Brodtaxe ordinäres Brod aus besteh. zKorn- Marktpreise 1 1 2 4 2 4 3 9 1 Für 1 kr. Wasserwerk. „ 1 kr. Milchbrod . z Gerste-^ SJM1 und v i ,r,, . ^4 Waizen- und \ gennschteS Brd.aus j ^ornmehl besteh Maas Liitch Pfund Butter . . . auch . . . Handkäse ...... Eier Pfund Waizenmehl . . . „ Geschw. Vorschuß . >?> ‘5* Z n I ■* •9 Z CM ■ — fr. Pf. — --- kr. Pf. fr. Pf. fr.l fr. Pf. ■W •*- — ■■ 5 — —~ — — i — 5 5 _ 10 — — — 11 10 10 — 5 1 — — __ _ 12 L. 2 7. Q 12 L. Q 7 Q 7. Q 6 2 — — — — — — 5 — — 1 5 — 5 2 kr. Pf fr. Pf. kr. pf. fr. Pf. fr. Pf. 1 — ■V wt 6 — — — — — — — — — 18 19 — — — — — — — — — 4 8 — — — ■— — 1---------- — — 1— NB Die Zugaben »um Fleisch dürfen nur in solchem »on derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr als anderthalb Ptnnd i‘c nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ansmachl. Köpfe, Füße, Geranb, wie auch die ganz blutigen und nicht genießbaren Stücke vom hals sind von der Zugabe gänzlich anSg-schloss-n. r tt ch t p r e i i e. Gießen i Grünverg Lich Friedberg M-uni. Madura -äBe|>lat Frucht- 5. 3uui. | 31. Mai. 5. Juni. 21. Mai. 16. Mai._____ ° 31. Mai. gat- M a 1 1 e t M ö t t Scheffel tung. Pf. fl. k- Pf- fl. kr. Pf. fl. fr. Pf-, fl. fr. Jt? JL_ kr- fl- Frjvf. Waizen . 200 8 10 200 8 20 200 8 40 8 — 200 8 — — — 3 30,— Korn. . . 200 7 30 190 8 15 190 8 20 — 6 35 200 6 25 — — 3 15s — Gerste . . 170 5 10 170 6 20 170 5 30 — 5 — 200, — i - — — 2 20 — Hafer. . . — 3 40 — 3 45 120 3 35 — 3 30 200 — । — — — 1 33 — Erbsen . . _ j — ' — — Linsen . . — — — — (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .N 46 des Anzeigeblattes. Vermischte Nachrichten. Sr. Maj. des Kaisers von Oesterreich 837) und unter der Leitung eines besonders hierzu ernannten ministeriellen Eomitö findet unwiderruflich am LS. Juni 4854 zu Wien die Ziehung eiuev HvoHen Geld-Lotterie statt, worin Gulden Wiener Währung fl. 200000, 20000, 20000, 15000, 8000, 5000, 2000, 3000, 2000, 1000 kc. kc. gewonnen werden. Ein Loos III. Elaste, das zwei Gewinne erlan- Ein Loos IV. Elaste, das drei Gewinne erlaw 100 fl. 60 fl. gen kann und jedenfalls 10 fl. W. W. gewinnen muß, kostet 10 fl. — 11 Loose Ei« Loos I. oder II. Elaste, dem nur ein Gewinn zusallen kann, kostet 3 fl. — 11 Loose 30 fl. gen kann, und jedenfalls 5 fl. W. W. gewinnen muß, kostet 6 fl. — 11 Loo^e In Berücksichtigung des wohlthätigen Zweckes ist von den Regierungen des Groß- herzogthums Hessen, der Königreiche Hannover, Sachsen, Württemberg )c. dieser Lotterie die Concession für die resp. Länder ertheilt worden. Dem unterzeichneten Handlungshause ist von dem Comite zu Wien der ^.oos-Verkauf übertragen, und sind wir in den Stand gesetzt, Abnehmern einer größeren Anzahl Loose besondere Vortheile, sowie auch ein von den Feldherrn Oesterreichs eigenhändig unterzeichnetes Gedächtniß-Diplom anzubieten. — Ausführliche Pläne gratis. Jeder Theilnchmcr erhält nach der Ziehung eine amtliche Liste. I. Wachmann & Comph-, Banqniers in Mainz. 1095) Gießen. Drerb rauerer von L. König. Dienstag den 10. d. M., am dritten Pfingstfeiertag, allgemeiNes KrÄhstuck daselbst, von Morgens 9 Uhr an, mit Blechinftrunrentalbegleitung. 362 1063) Gießen. Coneert der Düvgerwehv- JM u f i h am zweiten Pfingstfeiertag im P r o g r a m m. II. 1. Krönungsmarsch aus dem „Prophet", von Meyerbeer. 2. Ouvertüre aus „der Kerker in Edin- bürg", von Cara sa. 3. Cavatine für die Trompete, von Wolf. 4> Themse - Walzer, von Labitzky. 5. Ouvertüre zu der Oper „Wilhelm Tell" von Rossini. 1. Potpourri aus der Oper „Lucia di Lammermoor", von D o n i z e t t i. 2. Einzugs-Marsch, von Hamm. 3. Ouvertüre zu der Oper „Stradella", von v. Flotow. 4. Musikalischer Telegraph, von Kühner. 5. Polonaise, von Bo chmann. Entree für jeden Herrn 12 fr. Damen sind frei. Anfang 3 Uhr. 876) Giessen. Die ERÖFFNUNG des ALEXANDER WELLENBADES wird hiermit, in Gemässheit des §. 1 der Statuten, zur Kenntniss dei verehrlichen Abonnenten gebracht. Giessen am 7. Mai 1851. Bieler. 1092) Badeltbnvg. Dienstag den 10. d. M., am dritten Pfingsttage, Grosse Harmonie daselbst. Entree für jeden Herrn 6 kr. 363 1109) Hardthof. Den zweiten und dritten Pfingstfeiertag findet gutbesetzte Harmonie- und Tanzmusik auf dem Hardthofe Statt. Gießen. Die 4. Compagnie der Bürgerwehr hat vom 8. bis incl. 14. Juni d. I. die Feuer« bereilschaft und den Ordonnanzdienst. Das Ober-Commando der Bürgerwehr. Fresenius. (1106) 1114) Gießen. Sommer-Theater im Busch'schen Garten. Am zweiten Pfingstfeiertage: Berlin bei Nacht, Posse mit Gesang und Tanz in 3 Abtheilungen, vom Verfasser von 100,000 Thaler. Caffe-Oeffnung 5'/2 Uhr. Anfang 6V2 Uhr. Ende 9 Uhr. Am dritten Pfingstfeiertage: Der Vetter, oder: das (rsache Rendez-vous im Gartenhause, Original-Lustspiel in 3 Aufzügen von R. Benedir. Hierauf: Der Kurmarker und die Dicarde, Genre-$ilb mit Gesang und Tanz, von L. Schneider. E. Heeder, Direktor. 1096) Westphal. Hof. Am zweiten und dritten Pfingstfeiertag findet Tanz - Musik auf dem Westphälischen Hofe statt. E. Pansch. 1108) Gießen. Den zweiten und dritten Pfingstfeiertag findet Tanz-Musik im Promenadenbaus statt. Th. Lony. 1091) Salzhausen. Den zweiten Pfingstfeiertag, sowie an allen Sonntagen wahrend der Kurzeit, findet im hiesigen Kursaale Harmonie- und Tanzmusik statt, wozu ergebenst einladet H. W. Seum's Witiwe. Bad-Salzhausen den 2. Juni 1851. 1107) Wetzlar. Am zweiten Pfingstfeiertage findet im Hinkel'schen Garten Harmonie-Musik, ausgeführt durch das Musikcorps des 8. Jägerbataillons statt, wozu ergebenst einladet. Anton Hinkel. 1094) Annerod. Am zweiten Pfingstfeiertag findet Tanz-Musik bei mir Statt. Annerod den 3. Juni 1851. Heinr. Steller. Gold- u. Silber-Cours vom 5. Juni 1851. Gold. Pistolen........ Pr. Friedrichsd’or . . . • Holl. 10 fl. Stücke . . . . P