Anzeigrblatt der Stadt und des Regierungsbezirks G L e tz e n. Jfo IN Mittwoch den Z7 März 1S51' (Srfitjeint Wbq-Nllich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Prei« der Jahrgang« für Einheimische I H. 30ft., für Anin:Krüge i«d. Postaufschlag 1 fl. 43 ft. — AniwKrti abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erped. (Sanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungigebühr für die gespalten« Corpuszeile 3 fr. Amtlicher Th eil. Nr. R. C. 1874. Gießen am 26 Februar 1851. Betreffend: DaS Schießen in Städten und Dörfern. Die Großherzoglich Hessische Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen an sämmtliche Localpolizei- Behörden des Regierungsbezirks Gießen. Wir sind veranlaßt, das bestehende Verbot des Schießens in Städten und Dörfern einzuschärfen, und weisen Sie an, etwaige Zuwiderhandlungen dagegen alsbald zur Anzeige zu bringen. K ü ch l e r. (411) Nr. R. C. 1920. . Gießen den 25. Februar 1851. Betreffend: Den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Gestüts« stationen in der Provinz Oberhcffen. Die Großherzoglich Hessische Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen bringt zur öffentlichen Kenntniß, daß die Gr. Landgestütsbeschäler am 3. März I. I. von Darmstadt auf die Gestütsstation nach Grünberg abgehen. K ü ch l e r. (399) Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Gin deutsches Lesebuch, eine Rodhacke und ein weißes Sacktuch. Diese Gegenstände können von den Eigenthümern auf dem Gr. Polizeibüreau dahier in Empfang genommen werden. Gießen am 4. März 1851. Der Gr. Polizeicommissär L. N o v e r. 148 Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Edictalladungen. 318) Gießen. Forderungen an den geringen Nachlaß des zu Bieber verstorbenen pcnsionirren Revierförsters Lupus sind im Termin den 10. März l. 3., Vormittags 9 Uhr, anzumelden, widrigenfalls sie unberücksichtigt bleiben. Gießen am 14. Februar 1851. Gr. Hess. Stadtgericht ________M u h l. 403) Welter. Verfügung in Sache» des Maurers Caspar Kombächer zu Münchhausen, Klägers gegen den Adam Kombächer von Münchhausen, dermalen in Amerika (unbekannt wo?) Verklagten wegen Löschung einer Hypothek. Es wird die Klage: „der Verklagle, welcher von übernommenen „elterlichen Immobilien, nach Uebergabövertrag „vom 13. Februar 1846 von mir 100 fl. „Herausgistögelder und mehrere Naturalien „zu bekommen hatte, hat diese Herausgifts- „gelber auch im Jahre 1847 von mir erhalten. »Ich habe aber keine gerichtliche Quittung „darüber in Händen, da ich nun genöthigt bin „die betreffende Herausgiftshppoihek löschen „zu lassen, mir aber der Ort unbekannt ist, „wo der Verklagte, welcher nach Amerika aus- „gewandert ist, jetzt wohnt, so bitte ich unter „Erhebung dieser Klage gehorsamst „den Verklagten cdictalitcr vorladen zu „lassen und im Nichterscheinungöfalle die „Löschung in contumaciam zu bewirken. Den Verklagten auch in alle Kosten dieses Verfahrens zu verurtheilen. Borg.: genehmigt. Zur Beglaubigung Israel. Dem Verklagten, da bescheinigtermaßen dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, hierdurch mit der Auflage bekannt gemacht, den Kläger klaglos zu stellen, oder etwaige Einreden, bei dem Nachlheil der Verurtheilung in die Kosten, im Termin den 8. April und eventuell, bei dem Nachlheil dcS Ausschlusses damit und des anzunehmenden Eingeständnisses im Termin den 6. Mai d. I. dahier vorzubringen. Alle weiteren Verfügungen in dieser Sache sollen durch Affirion im Gerichtslocale eröffnet werden. Werter den 19. Februar 1851. Kurfürst!. Justizamt Wolfram. Besondere Bekanntmachungen. 407) 447 Stimmen, 382 2) 3) 4) 5) 6) II II II II II II mit ii ii ii ii ii 438 437 408 407 401 Ludwig Großmann Justus Kunz . Philipp Krailing HI. • Philipp Hirschfeld 7) Wilhelm Wolf - * • • * . als Ersatzmitglicder des genannten Gemeinderaths gewählt worden stnv, vap 2) j-dn Bmq-r imWM I», in 8* d.« Slrt. 37 d-r „ ‘ 2iJS Buchen-Stockholz, 11% u Eichen- „ 2900 Stück Buchen-Wellen, 475 n Eichen- „ 75 n Wkideil' n 23 Stück Eichen-Baustämme, 725 Cubikfuß haltend und 1 SchmiedamboSstock, meistbietend unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an Ort und Stelle versteigert werden. Lollar am 28. Februar 1851. Der Bürgermeister ________ Klinket. 404) Krofdorf. Freitag den 14. März, des Morgens um 8 Uhr, sollen zu Krofdorf in dem Gasthofe zur Krone folgende Holzsortimente aus den Königlichen Waldungen der Oberförsterei Krofdorf meistbietend ver- steigert werden: 1) aus dem Schlage Diebskaute: 1 Klafter eichen Nutzholz, 45% „ „ Scheidholz, 3% „ „ Knüppelholz, 21 „ „ Stockholz, 16 „ „ Neiserholz, 40 „ aöpen und birken Scheidholz, 10 „ „ u u Knüpelholz und 51 „ „ Reiserholz; 2) aus dem Sch läge Buchwald: 45 Klafter buchen Durchforstungs-Reiser; 3) aus dem Schlage Klettenbergerhardt: 420 Klafter buchen Durchforstungs-Reiser; 4) aus dem Schlage AßrnannShciligenwald: 4'4 Klafter aspen Scheidholz, 12'4 n i, Knüppelholz, 76 „ „ und weiden Reiserholz; 5) auö dem Schlage Münzenhau: 2 eichen Baustämme, Nr. 105, Länge 34 Fuß, Umfang 96 Zoll = 173 Cubikf.; Nr. 106 Länge 24 Fuß, Umfang 120 Zoll = 191 Cubikfuß. Krofdorf den 1. März 1851. Der Königl. Oberförster Gümb e l. 414) Wieseck. Holzversteigerung. Montag den 10. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Wicsecker Gemeindewald, District Dörrloch an der Chaussee nach Lollar, nachfolgende Holzsortimente, als: 78 Stecken Buchen-Scheidholz, 10 n Eichen- u 15 u Buchen-Prügelholz, 4 „ Eichen- „ 34 n Buchen-Stockholz, 5 » Eichen« „ 2050 Wellen Buchen-Reisholz, 475 h Eichen- „ 12 Eichen-Stämmchen, von 7 bis 12 Zoll Durchmesser, 4 Buchen- „ von 12 Zoll Durchmesser. 151 Die Z usammenkunft ist in obigem District an der Chaussee nach Lollar. Wieseck am 4. März 1851. Der Bürgermeister Seibert- 420) Gießen. Versteigerung von Pappelholzreiser. Donnerstag den 6. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen die auf den Schoorallecn abgeholzten Reiser an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang wird am Neustädter Thor gemacht. Gießen den 4. März 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 410) Annerod. Arbeitsversteigerung. Montag den 17. d. M., deS Vormittags um 9 Uhr, soll eine Reparatur im hiesigen Schulsaale 1) Schreinerarbeit veranschlagt zu 17 fl. 17 fr. 2) Weißbinderarbeit „ „ „ 13 „ 30 „ öffentlich an den Wenigstnehmenden auf der dahiesigen Bürgermeisterei versteigert werden. Annerod den 1. März 1851. Der Bürgermeister Seipp. 383) Große nbuseck. Holzversteigcrung. Freitag den 7. März l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem Großenbusecker Gemeindewald, in den Distrieten Kleinfeldchen und Unter, nachfolgende Holz- sortimenle, als: 197 Stecken buchen Scheidholz, 86 „ eichen „ 99 „ buchen Prügelholz, 39 „ eichen „ 4 „ nadeln „ 2117z „ buchen Stockholz, 72 „ eichen „ 4450 Wellen buchen RciSholz, 1250 „ eichen „ 525 n nadeln ,, und 975 „ weiden „ öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang geschieht um die erwähnte Stunde in dem Districl Unter an dem Fußpfade nach Climbach. Großenbuseck den 24. Februar 1851. Der Bürgermeister Müller. 406) Altenbuscck. Dienstag den 11. d. M., Morgens 10 Uhr, soll in meiner Wohnung dahier die Eichenlohrinde auS den Schlägen Nr. 4 und 5 deö Domanial- wald - DistricteS Burgwald meistbietend versteigert werden. Der Holzbestand ist zwanzigjährig und die Rinde auf 150 Str. veranschlagt. Wer die Schläge vorher zu sehen wünscht, beliebe sich bei Forst sch ätz Kaiser zu Staufenberg zu melden. Nachgebote werden nicht angenommen. Altenbuseck den 1. März 1851. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Buseck Klump. 418) Gießen. Freitag den 7. März, Nachmittags 1 Uhr, werden in meiner Wohnung: Möbel, Haus-- und Küchengeräthschaflen, Werkzeuge, worunter 2 Schraubstöcke, Dlasbalg, Drehbank und einige Gewehre, gegen baare Zahlung versteigert. Wilh. Stein, Büchsenmacher. Feilgeboten. 416) Gießen. Strohhüte werden von heute zum Waschen angenommen und erhalten vorher die neueste Faeon zu sehr billigen Preisen bei ' M. He ß. 359) Hessenbrückenhammer. Braunkohlen liegen große Vorräthe auf der Grube bei dem Heffenbrückenhammcr und werden fortwährend zu folgenden Preiftcn abgegeben: Holzige zu 17 fr., grobe zu 13 fr., Brocken zu 10 fr. und feine Brocken zu 8 fr. per Ccntuer. 417) Gießen. Die erwartete Sendung Pariser Glaee-Handschuhe habe ich erhalten. M. H e ß. 303) Niederingelhcim. . Rein und gut gehaltener rother Ingelheimer Wein, ist in einem Privatkeller in Anbruch und wird, jedoch nicht in Quantitäten unter 20 Maas, ohne Faß abgegeben: 1846r die Ohm für 70 Gulden, 1847r „ u „16 „ 1848r „ „ » 36 „ Proben werden auf portofreies Verlangen übersendet. Näheres bei der Redaktion d. Dltts. 322) Gießen. Ausverkauf. Meine Waaren, bestehend in Mousseline de Laine, Thibet, Lamas, Napolitaine, Jaconnet, Gallun, Möbel-Cattun, Seidenstoffe, Halbseide, Orleans, Lustre, Shawls, Foullards, Tischdecken, Band, Schleier ic. ;t., empfehle ich unter den Fabrikpreisen. M. Heß. 152 Zu vermiethen. 422) Gießen. In Lit. B. Rr. 1 auf dem Brand ist ein möblirtes Zimmer mit (Sabüiet auf nächstes Semester zu vermiethen. 209) Gießen. In dem ehemaligen Gasthaus zum Löwen am Neuenweg ist die erste und zweite Etage nebst Küchen, Keller, verschlossenen Holzräumen, Mitgebrauch der Waschküche und Garten nebst Gartenhaus zu vermiethen und kann am 1. Mai d. I. bezogen werden. Gg. PH. Gail. 363) Gießen. Ein Familienlogis, bestehend aus 3 Stuben, Kammer, Küche rc. ist zu vermiethen und gleich beziehbar bei Wilhelm Rühl, Flügelsgasse. 398) Gießen. Bei Unterzeichnetem ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet und Sopha auf nächstes Semester zu vermiethen. P. Schneider, Lit. A. Nr. 33. 364) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet ist zu vermiethen bei Wilhelm Rühl, Flügelsgasse. Vermischte Nachrichten. 413) Mainzlar. Ein junger Jagdhund, weiß mit hellgelben Flecken hat sich in der vorigen Woche verlaufen und ist bei mir zur Anzeige gebracht worden. Der Eigenthümer kann ihn gegen Entrichtung der Jnseratgebnhren und entsprechendes Futtergcld bei mir in Empfang nehmen. Mainzlar den 3. Marz 1851. Der Bürgermeister Vogel. 394) Gießen. Von Heute an wohne ich in dem Major v. Schmalkalderischen Hanse neben der Briefpost am Wallthor. Gießen den 1. März 1851. H. Pilger, Thierarzt. 389) Gießen. Die Wirthschaft aus dem Heyer'schen Felsenkeller ist von Heute an wieder täglich geöffnet. Gießen den 1. März 1851. W. Jacobi. Asfifenverhandlnngen vom ersten Quartal 1851. 1) Den 5. März. G. Suppes von Bindenhausen, wegen Betrugs. Verth. Rosenberg 2) Den 6. März Pesach Hcwald von Gambach, wegen Mordversuchs. Verth. Dierp. Bekanntmachung. Das Magazin verbesserter landw. Geräthschasten, welches seither in Gießen gewesen ist, wurde in Folge Beschlusses des Ausschusses des landw. Vereins von Oberhessen nach Arnsburg bei Lich verlegt. Indem man dies zur allgemeinen Kenntniß bringt, wird zugleick bemerkt, daß etwaige Bestellungen von dem Verwalter des Magazins, Hrn. Röth in Arnsburg, Rechner des landw. Vereins von Oberhessen, an den man sich dieserhalb wenden wolle, auf das schleunigste erledigt werden sollen. Laubach den 18. Februar 1851. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen Otto, Graf zu Solms-Laubach. (423) 227) M a i n z. MMär-Vertretmrgs-Verem in Mainz. Die Statuten sind ausgegeben, der Vorstand ist durch vier beigetretene Versicherer gebildet und bei demselben, zur Garantie für die Betheiligten, eine Caution von S6,OOO Gnlderr hinterlegt. Gegen die erste Einzahlung von fl. 25 wird dem Beitretenden die Aufnahme-Urkunde zugefertigt; 4 Wochen vor der Musterung müssen weitere ft. 75 baar entrichtet und zugleich ein Sola-Wechsel über fl. 75 ausgestellt werden, welcher 4 Wochen nach Sicht, vor dem Diensteintritte der Einsteher, theilweise oder ganz, je nach Bedarf, zahlbar ist. Ich lade die Eltern, Vormünder u. s. w. der zur nächsten Musterung gehörenden Militärpflichtigen ein, bei den Vereins-Agenten Herrn Bhil. Lüdeking in Gießen und „ (Sein. - Eirm. Schäfer in G r ü n b e r g, ihren Beitritt baldigst schriftlich zn erklären. Mainz, am 1. Februar 1851. Dr. Georg Strecker. 153 419) Gießen. Erwiederung. Die Gr. Kreis-Baubehörde dahier hat in Betreff des Zustandes der Staats-Straße und Banqucts vor dem Selters- und Wallthor in Nr. 15. dieses Blattes die amtliche Zurücknahme der Bestimmungen Art. 1. 11. im Anzeigcblatt Nr. 32. vom Jahr 1843 bestritten, und wir wiederholen unsere Aussagen im Anzeigcblatt Nr. 14. d. I. hiermit nochmals; allerdings ist eine mündliche Zurücknahme des Art.1. 11. Anzeigeblatt Nr. 32. vom Jahr 1843 erfolgt und ist allen Bewohnern dieser Stadttheile noch in gutem Gcdächtuiß. Es liegt ja sogar Jedermann (auch den dieß alles nicht berührt) klar vor Augen, — sollte wohl die Polizei und die Baubehörde vom 9. August 1843 bis Februar 1851 keine Dennnciationen gemacht haben, wenn ihren Verfügungen keine Folgen gegeben wären, und würde die Gr. Kreis-Baubehörde bis hierher nach wie vor gereinigt haben? kein Mensch wird an beides denken. Es handelt sich aber auch hier nicht allein um das Äbkratzcn der fahrbaren Straße, sondern es iit auch erforderlich, daß ein Abzugsfluß zum Schutze des Banqiiets gepflästett wird, wie es in den mchrsten Dörfern geschehen ist. Was die Aussage Gr. Kreis-Baubehörde in Betreff der Geldmittel zu diesen Straßenbauten anbelangt, so müssen wir bedauern, daß uns durch diese Ersparnisse bis jetzt noch keine Erleichterung der Steuern für Straßenbaukosten zu Theil' geworden ist. Anstatt wir aus Schutz und Förderung des Neubaues gehofft, müssen wir in solchen Änmuthungen eine Art der Ungunst erblicken. 266) Gießen. Allgemeine Militär - Stellvertretungs - Anstalt für das Großherzogthum Hessen. Den auf den 1. April d. I. zum Dienst Einberufenen, welche stch noch vertreten lassen wollen, wird in dieser Anstalt, geleitet von Herrn Dr. Vogel in Darmstadt, die sicherste Vermittelung geboten, um gegen feste Preise tüchtige Einsteher jeder Classe und Waffengattung zu erhalten. Man bemerkt hierbei, daß im abgelanfenen Jahre 267 Stellvertretungen in dieser Anstalt geordnet worden sind. Näheres bei dem Geschäftsführer der Anstalt Franz P e p p l e r zu Gießen. In d e n G a st h ä u s e r n. Im Einhorn. Hrn. Partik. Mathes v. Offenbach u. Weidt v. Wetzlar. Hr. Rübe, Rentm. v. Umstadt. Hr. v. Bauer, Gutsbes. v. Berlin. Hr. Blumenstld, Privatim v. Coburg. Hr. Keudel, Forst-Cand. v. Romrod. Hrn. Kfl. Spies v. Alsfeld, Singe v. Frankfurt, Kessel v. Rew-Iork, Wettstein v. Breslau, de Barp v. Offenbach, Zörb v. Augs. bürg, Himroth v. Frankfurt, Wandert v. Crefeld u. Götzel v. Neuwied. Se. Erl. Prinz Isenburg v. Frankfurt. Hr. Heinemann, Fabrik, v. Offenbach. Hr. Storch, Berginfpect. v. Friedberg. Hrn. Kfl. Reichert v. Coblenz, Kochel v. Paderborn u Seippel v. Würzburg. Im Happen: Hrn. Part. Duchait v. Basel, Sarg v. Frankfurt u. Fuchs v. Nürnberg. Hr. Stahl, Stud. v. Limburg. Hr. Epssen, Oberbaur. v. Frankfurt. Hr. Wür- traw, Offiz, v. Cöln. Hrn. Kfl. Erkmann v. Strasburg, Lvrnitz v. Namp, Schlähr ».Bremen,Rink v. Berlin, Stemmer v. Hamburg, Bücking v. Alsfeld, Wallmann v. Oppcn- heiden, Rosenbaum, Ring u. Reinhard v. Frankfurt, (^Ucr v. Hagen, Fleiding v. Basel u. Waffan v. Magdeburg. Für die Abgebrannten in Rüddingshausen ist eingegangen: von Herrn Apotheker v. St. Georg hier 1 fl. 20 fr. Die Erpedition. u. Maper v. Bremen Prin» Carl Hr. Krefskr, Stud. v. Heidelberg. Hrn. Handelst. Günther u. Roth v Rephensheim. Hrn. Spedit. Borger v. Offenbach u. Bonhard v. Friedberg. Hrn. Fabrik. Justi v. Jtzstein u Lang v. Limburg. Hr. Fulda, Bürgerm. v. Großeichen Hr. Hahr, Uhrenh. v. Schönach. Hrn. Partik. Ruhl v. Paderborn u. Länger v. Heidelberg. Hr. Felde, Bürgerm. v. Großeichcn. Hr. Wecher, Gutsbes. v. Reichenstein. Hr Schneider, Lieutn. v. Breslau. Hrn. Kfl. Bellinger v. Iserlohn, Werner v. Utrecht, Eifert v. Marburg u. Röder v. Cöln. Hr. Rocke, Pastor v. Wabelin. In d e n P r i v a t h ä u s e r n. Bei Hrn. Geh-R Rebel: Hr. Nebel, Pred. v. Mainz. Bei Hrn. Buchb. Hofmann: Hr. Deines, Sladtr. v. Allen» dorf. — Bei Fr. Hofger. -Rath Danz: Hr. FolleniuS, Reg.-Rath v. Erbach u. Frl. Clärens v. Erbach. — Bei Hrn. Prof. Dr. Heper: Hr. Bötticher, Affeff. v. Offenbach. 409) Frankfurt. Für eine bedeutende Lebens- und Pensions-Versicherungs-Anstalt sind die Special-Agenturen für die einzelnen Plätze oder Kreise der Provinz Ob er Hess en im Groß- herzogthum Hessen zu vergeben. Daraus Neflectirende, in jeder Weise tüchtige Aspiranten, wollen sich in franfirten Briesen an das Handlungshaus Gustav Warnecke in Frankfurt a. M. mit ihren Anträgen wenden. Augekommene und abgereiste Fremden vom 1. bis 3. März 1851. Hr. Gallmann, Mechanik, v. Friedberg. Hrn. Stud. Wirth u. Lederer v. Frauburg. Hr. Basfi, Dr. v. Lugano. Hrn. Kfl. Peter v. Erlangen, Collin u. Schuhmann v. Frankfurt 154 Cours der Staats-Papiere. Frankfurt, den 3. März 1851. (Schluss der Börse.) pCt. Papier Geld pCt. Papier j Geld Gestreich . . Metalliq. Obligat. . . 5 74-/, 747, Baiern . . . Obligationen..... 37, 88-/. 887. ditto ditto . . . 47, 65%, 64'7.« Würtemberg Obligationen b. Roths. 37, 857, 857, ,, ditto ditto . . . 4 587* 577. Neue Würtemberg. 47, 1007, 997, Bank-Actien..... 1162 1157 Nassau . . . Obligationen b. Roths. 37, 907, 90>/, » fl. 250 Loose 1>. Roths, fl. 500 „ ditto Bethmann. Obligat. 47, 93 1547, 927, 154 Frankfurt. . ditto ditto fl. 25 Loose ..... Obligationen..... 3 24% 827. 24% ditto ditto —— — ditto v. 1839 37, 94-/. 947. Preussen . . Staatsschuldscheine 37, 86 85'/, ditto v. 1846 37, 927, 92-/, Darmstadt . Prämienscheine fl. 50 Loose . . . . . 757, 128 75% Holland. . . Taunusbahnactien . . Integrale ....... 271 308 57-/, 306 57% fl. 25 ditto...... 27-/, 277, Holländische..... 4 —W» Obligationen . . , . . 37, 88 877, ff Syndicats....... 37i — — ditto....... 4 9*7. 937. Spanien. . . Polen .... Innere Sch. neue Obi. 3 33--/°- Baden .... ditto....... Obligationen v. 1842 47, 37, 98-/. 85 987. 84-/. fl. 300 Lott. Loose Rth. Obligationen de fl. 500 4 82-/. 82-/, :: fl. 50 Loose ..... fl. 35 Loose v. 1845 55 33 541/, 32-/. Russland . . in R. fl. 2. b. Grün, et C. ditto b. Stieglitz et C. 4 Gold. Pistolen ....... Pr. Friedrichsd’or . Holl. 10 fl. Stücke . Rand-Ducaten . . . 20 Francs-Stücke . Engi. Souverains . . Gold al Marco . . . 1 -.................. - fl. 9 9 9 5 9 11 375 kr. 331/, 577, 437, 34 257i 48 _ Silber. Laubth., ganze . . . Preuss. Th al er . . . 5 Frankenthaler . . Hochhaltig Silber . Gering- u. mittelh. Disconto !'/, G fl. kr. 1 457. 2 21'/. 24 28 eld. Diverse Actien und Loose. Kurhessische Loose . . . Sardinische Loose .... Cöln-Aachen........ Cöln-Minden........ Ludwigsb.-Bexbach .... Frdr.-Wilhs.-Nordbahn . . A. Sulzbach, he Brief 32% 831/. 82>/. 39% eid. Ma Geld 32‘/, 827. 81’/. 39-/, kler. Zur Unterhaltung und Belehrung. Dänemarks Ackerbau. Die „Morning chronicle“ enthält einen länger» Brief über die landwirthschastlichen Verhältnisse Dänemarks, der auch für uns von besonderem Interesse sein dürfte, da jenes Land in den letzten Jahren trotz seines kleinen Umfangs zu einen bedeutenden Rivalen für die deutschen Ostseeprovinzen in Betreff der Ausfuhr von Ackerbauproducten herangewachsen ist. Wir geben aus demselben deshalb in Folgendem einige Notizen. Im Jahr 1849 nahm das eigentliche Dänemark unter den Ländern, welche Getreide in England einführten, die dritte Stelle ein. Nach den officiellen Ueberstchten kamen von Nordamerika: an Getreide und Mehl 1,834,000 Quarters, von Preußen 1,364,694 Quarters und von dem eigentlichen Dänemark 1,320,571 Quarters. Die „Morning chronicle“ macht dabei darauf aufmerksam, daß das Königreich Dänemark nur ’/äo so groß ist, als die Vereinigten Staaten, und nur */s der Größe Preußens hat. Allerdings ist hierbei zu erwähnen, daß die Statistiken des englischen Handelsamtes in Betreff Preußens ungenau sind, da in denselben nur die Ausfuhr preußischer Häfen als Preußens Ausfuhr in Betracht genommen ist, während bekanntlich ein großes Quantum von den Ackerpro- ductcn des östlichen Theils von Preußen seinen Weg nach England über Hamburg nimmt, und die Ausfuhr der Rheinprovinz und Westfalens, als durch andere Länder transitirend, gar nicht in dieser Gesammtsumme mit inbegriffen ist. Dagegen sind aber natürlich die großen Massen von landwirthschastlichen Erzeugnissen, welche von Rußland und Russischpolen ihren Weg über preußische Häfen nach England nehmen, in dem in der englischen Statistik angegebenen Quantum enthalten, wodurch jene Angabe dem wahren Betrage ziemlich nahe kommen mag. Nach den statistischen Tabellen der dänischen Regierung betrug die Gesammtausfuhr an Getreide aus dem eigentlichen Königreiche im I. 1820 nach englischen Quarters 270,477, 1826 schon 406,020 Quarters. Im I. 1846 war diese Ausfuhr schon auf 1,076,756 Quarters gestiegen und erreichte 1848 die Summe von 1,365,970 QuarterS, war also fünf mal so groß als 1820. Die Ausfuhr des Zollvereins an Getreide bleibt dagegen sehr schwankend, sie betrug im I. 1834: 4,230,138 Scheffel, 1840 : 9,622,292 Scheffel, 1846: 5,528,511 Scheffel. Nach dem nationalöeonomischen Werke des Prof. Bergsoe in Kopenhagen verhält sich im eigentlichen Dänemark das besäete Land zu dem nicht besäeten wie 1 zu 4,15. Was die verhältnißmäßige Fruchtbarkeit der verschiedenen dänischen Landestheile betrifft, so läßt sich im Allgemeinen annehmen, daß die Inseln Fühnen, Langeland, Falster und Laaland die fruchtbarsten sind. Obgleich in denselben Sand- und Lehmboden in jeder Abstufung abwechseln, so herscht doch der Lehmboden vor. (Schluß folgt.) Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei,