vUi^cigeblntt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. M8V. Sonnabend den ü. October 1851 Erscheint Wdch-Nllich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis de« Jahrgang« für Einheimische I ff. 30fr., für Auswärtige incL Postaufschlag 1 ff. 4L fr. — AuSwärl« rbonnirt man stch bei allen Postämtern. Zn Gießen beider Ervrd. (Eanzleiberg lut. B. Nr. 1.) — Sinrückungtgebühr für die gesdaltene Corduizeile 2 kr. Amtlicher TheLl. Inhalt des Gr- Heff. Regierungsblatts vom 23. September 1851, Nr. 27. O Bekanntmachung, den Vcreinszolltarif bctr.; — 2) Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfniffen in den israelitischen Religionsgemeinden des Regierungsbezirks Nidda für 1851; — 3) Dienstnachrichlen. Vom 29. September 1851, Nr- 28. 1) Statuten der Staatsaffecuranz-Anstalt für die Stellvertretung; — 2) Bekanntmachung, die von den Theilneh- mern der Staatsaffecuranz-Anstalt für die Stellvertretung auf ras Jahr 1852 zu zahlende Einlage bctr.; — 3) Bekanntmachung, das amtliche Waaren-Berzeichniß zu dem vom 1. October d. I. an in Wirksamkeit tretenden Vereins-Zoll-Tarif betr; — 4) Summarische Uebcrsicht der Rechnung der Gr. Lanres-Waisenanstalt zu Darmstadt für 1850; — 5) Bekanntmachung, die nachträgliche Erhebung einer Umlage in der israelitischen Religionogemeinde zu Battenfeld zur Bestreitung der Besoldung des Religionslehrers und Vorbeters für das Jahr »851 betr. Vom 30. September 1851, Nr. 29. 1) Gesetz, die Erhebung der Staatsauflagen für das vierte Quartal des Jahres 1851 betr.; — 2) Verzeichnis der Vorlesungen, welche auf der Großh. Hess. Ludewigs-Universität in Gießen im Winterhalbjahre 1851/52 gehalten und am 3. November bestimmt und allgemein ihren Anfang nehmen werden; — 3) Dienstnachrichten; — -1) Concurrenzeröffnung. Offizielle Nachrichten. Dienstnachrichtrn. Am 22. Juli wurde der von den Senioren der Freiherrlichcn Familie Schenck zu Schweins« berg auf die evangelische Psarrstelle zu Ulfa, im Regierungsbezirke Nidda, präsentirte Pfarrverweser Gustav Baist daselbst für diese Stelle bestätigt. - Am 11. August wurde der außerordentliche Professor Dr. Wilhelm Deurer, bisher zu Heidelberg, zum ordentlichen Professor bei der juristischen Facultat und der außerordentliche Professor Dr. Wilhelm Stahl, bisher zu Erlangen, zum ordentlichen Professor bei der philosophischen Facultat der Landes Universität Gießen, insbesondere für die Staats- u. Cameral-Wiffenschaften, ernannt und berufen. — Am 13. August wurde dem Schullehrer Daniel Krämer zu Großenlinden die erste evangelische Schullehrerstelle zu Bischofsheim, im Regierungsbezirke Darmstadt, und dem Schulaicar Wilhelm Schiemer zu Pfungstadt, im Regierungsbezirke He.penheim, die siebente evangelische Schullehrcrstclle daselbst übertragen. — Am 21. Juli wurden der Assistent bei dem Hauptzollamte zu Offenbach. August Walz, zum Controleur bei dem öauptzollamte Gießen, — der Assistent bei dem Hauptzollamte zu Mainz, Ottmar Günther, zum Assistenten bei dem Hauptzollamte zu Offenbach, — der Gehülfe bei dem Hauptzollamte zu Mainz, Balthasar Mootz, zum Assistenten bet diesem Hauptzollamte — und der Gehülfe bei dem Hauptzollamte zu Offenbach, Friedrich Retz, zum Assistenten bei gedachtem Hauptzollamte ernannt. — Am 22. Juli wurde der Ober- baudirections-Accessist Gustav Jäger in Dorheim zum Berg- verwalter des Braunkohlenbergwerks zu Dorheim ernannt. — Am 8. August wurde dem Geometer-Gehülfe Martin Greiner zu Steinhcim das Paten- als Geometer der 2. Klaffe für den Regierungsbezirk Worms, dem Geometcr-Gc- hülsen Hermann d’Amour zu Oppenheim das Patent als Geometer der 2. Klaffe für den Regierungsbezirk Mainz und am 15. August dem Valentin Greb zu Rixfeld das Patent als Geometer der 3 Klaffe für den Regierungsbezirk Alsfeld ertheilt. — Am 17. August wurde dem Pfarrer Friedrich Heinrich Carl Winter zu Oberbeerbach die evangelische Pfarrstelle zu Großbieberau, im Regierungsbezirke Dieburg und am 22. August dem Schullehrer Laurentius Repmann zu Habitzheim die katholische Schullehrerstelle zu Neckarsteinach, im Regierungsbezirke Erbach, übertragen. — Am 25 August wurde der Gerichts-Aceessist Anton Leonhard Brun auS Büdesheim zum Referendar an dem Kreisgerichte zu Mainz bestellt. — Am 6. September wurde dem Schuloicar Georg Wilhelm Listmann zu Stockhausen die evangelische Schul- lehrerstclle zu Hartershausen, im Regierungsbezirke Alsfeld, übertragen. Concurrenzeröffnung. Erledigt sind: die Stellen eines Steuctcommiffärs in den Steuerbezirken Bensheim, Herbstein und Romrod; concurrenzfäbige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen bei der Großh. Oderstcuerdirection anzumelden. 616 Nr. R. C. 9572. Betreffend: Den Ankauf der diesjährigen Remontepferde. Gießen am 26. September 1851. Die Großherzoglich Hessische Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen an sa'mmtliche Großh. Bürgermeister des Regierungsbezirks Gießen. Sie haben in Ihren Gemeinden alsbald zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß der Ankauf der diesjährigen Remontepferde am 17. October zu Homberg an der Ohm und am 18. „ „ Alsfeld stattfinden soll. Zur Beförderung des Geschäfts haben Sie thätigst mitzuwirken. K ü ch l x r. Polizeiliche Bekanntmachungen. Das Einhalten der Tauben zur Saatzeit. Wegen eingetretener Saatzeit werden diejenigen hiesigen Einwohner, welche Tauben halten, unter Bezugnahme auf den §. 79 des Feldstrafgesetzes vom 21. September 1841 hierdurch aufgefordert, solche von Montag den 6. laufenden, bis Montag den 3. nächsten Monats, bei Vermeidung einer Strafe von 1 st., in den Schlägen einzuhalten. Gießen am 3.' October 1851. Der Großh. Polizei-Commissär L. Nover. Gefundene Gegen st and e. Eine Schürze von schwarzer Farbe und ein Sackmesser mit einer Klinge. — Diese Gegenstände können von den Eigenthümern auf dem Großh. Polizeibüreau dahier in Empfang genommen werden. Gießen den 3. October 1851. Der Großh. Polizei-Commissär L. Mover. GeriHtliche und privat - Bekanntmachungen. Edictalladung. 1748) Gießen. Nachdem Gr. Hofgericht der Provinz Oberhessen gegen den Kaufm. Jacob Herbert dahier den förmlichen Concursproceß erkannt hat, werden Alte, welche Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, solche in dem auf Donnerstag den 9. October d. I., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Liguidationslermine bei Meidung des stillschweigend eintretenden Ausschlusses von der Masse anzuzeigen und zu begründen. Von den persönlich nicht erscheinenden Gläubigern wird unterstellt, daß sie allen Beschlüssen der Mehrzahl der erscheinenden bezüglich der in demselben Termin zu versuchenden Güte, der Wahl eines Massepflegers und Gläubigerausschusses zustimmen. Gießen am 3. September 1851. Gr. Hess. Stadtgericht das. ____________________M uhl. Bott. Besondere Bekanntmachungen. 1815) Gießen. B ekanntmachung. Auf dem letzten Gießener Jahrmärkte wurde zwar mittelst der Schelle verkündigt, daß der nächste im Kalender auf den 7. und 8. October angezeigte hiesige Jahrmarkt wegen des jüdischen Versöhnungs- sestes auf den 14. und 15. Oct ober verlegt worden sei, nach der Bekanntmachung fand man aber, daß der Grünberger Gallusmarkt auf den 15. October falle und es ist damit die Nothweudigkeir eingeire- tcn, die erlassene Bekanntmachung zurückzunehmen und das betheiligte Publikum zu benachrichtigen, daß der nächste Gießener Markt auf die im Kalender angegebenen Tage 7. und 8. Oclober l. I. abgehalten wird. Die Herren Bürgertueister der umliegenden Orte werden ersucht, Vorstehendes im Interesse ihrer Orts- angebörigen möglichst zu veröffentlichen. Gießen den 17. Septbr. 1851. Der Bürgermeister ______________________________Hch. Ferber. 1870) Gießen. Bekanntmachung. Das Gesuch von Seiten mehrerer Gießener Einwohner um Gewährung eines Anhalts- punctes an der Badenburg. In vorstehender Angelegenheit ist die Entscheidung der Eisenbahn-Bau-Direction hierher gelangt. Da nun keiner der Ansuchenden in der deßfallsigen Zu- schrift genannt ist, die Sache auch ein allgemeines Interesse hat; so tkeile ich die erfolgte Entscheidung jm öffentlichen Wege nachstehend mit: „2c. ic. daß dem vorgetragenen Gesuche in „seiner allgemeinen Fassung nicht willfahrt wer- „den kann, indem nicht zu erwarten steht, daß „an Werktagen und besonders im Herbste und „Winter die Frequenz der Badenburg so stark „ist, daß daraus eine die Kosten deckende Ein- „nähme erzielt werden kann. Uebrigens ist „man Seilens der Direciion gerne bereit, wie „seither bis auf Weiteres die um 3 Uhr Nach- „mitlagS von hier abgehende Züge an der „Badenburg anhallen zu lassen, wenn sich eine „Gesellschaft von mindestens 50 Personen zur „Miifahrt vereinigt und ihre Absicht zeitig genug „der Verwaltung kund gibt, und wird man „auch eine Einrichtung zu treffen suchen, daß „die nach der Badenburg beförderten Personen „mit dem letzten Bahnzuge des Abends hierher „zurückkehren können ic." Gießen den 30. September 1851. Ter Bürgermeister Hch. Ferber. 1561) Gießen. Main-Weser-Ersenbahn. Sektion Gießen. Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäftigung erhallen. Gießen, am 12. August 1851. Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur ________Eicke meyer.__________ 1897) Li ch. Da die Verfügung des Gr. Bürgermeisters in Gießen vom 28. Juli d. I. in Betreff der Weggeldderechtigung, dem Artikel 4 des Gesetzes vom 6 März 1824 ganz entgegen ist, so mache ich die Bewohner Lichs hierauf aufmerksam, und empfehle ihnen, die Quittungen über wirklich abgenommenes Weggeld aufzubewahren, um solche demnächst der Stadt Gießen zur Aufrechnung bringen zu können. Lich den 29. September 1851. Der Bürgermeister Dieterich. Versteigerungen. 1869) Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag den 6. Oktober, Vormittags 9 Uhr, sollen im hiesigen Skadtwald 1) 35,000 Wellen Kiefern-Reisholz, 2) 1,800 „ Fichten- » 617 3) 300 Fichten-Stangen, von 1 biS 3 Zoll Durchmesser, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf dem alten Steinbacher Wege an der 4. Schneiße. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte sind gebeten dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen den 30. September 1851. Der Bürgermeister ________Hch. Ferber. 1857) Gießen. Die Versteigerung von Erdarbeiten. Montag den 6. Oktober l. I., des Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Rathhause dahier für 633 fl. 27 fr. Erdarbeiten an den Wenigstnehmenden versteigert und können Plan, Kostenüberschlag und Versteige- rungsbedingungen vor dem Termin auf der Bürgermeisterei eingesehen werden. Gießen den 29. September 1851. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 1884) Gießen. Brennöl-Lieserung. Nächsten Donnerstag den 9. d. MtS., Vormittags um 10 Uhr, soll bei der unterzeichneten Stelle die Lieferung des für die Universitäts-Anstalten im Winter 185l/52 erforderlichen Brennöls an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen am 3. Octvber 1851. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt Martin. 1890) Wetzlar. Der am 18. v. Mts. stattgehabte Verkauf von circa 160 Etr. alter Acten ist rückgängig geworden und ein neuer Verkaufstermin unter den frühern Bedingungen auf den 16. October c., Morgens 10 Uhr, im Gerichtslocale hier auberaumt. Wetzlar den 1. Oktober 1851. Königliches Kreisgericht Sp ringmü h l. 1867) Langgöns. Donnerstag den 9. Oktober d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Zimmerplatz vor dem Orte dahier 2 Stück Eicheu-Baustämme, nämlich 1 Stamm von 32'4 Zoll Durchmesser und 20 Fuß Länge, 166 Eubikf. haltend, und 1 Stamm von 31 '/2 Zoll Durchmesser und 25 Fuß Länge, 195 Eubikf. haltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Langgöns den 30. September 1851. Der Bürgermeister Der». 618 Feilgeboten. 1882) Gießen. Meine neu erhaltenen Schottische Mantel- und Kleiderstoffe, 3)opt>e(»Shawls, Pariser Bänder; sowie Seiden» stosse zu Kleider und Mäntel in Schwarz und in Farben, sowie faeionirt zu auffallend billigen Preisen, das Kleid von 15 sl. bis zu 22 fl., breiten Sammet zu Mamillen, gestickre Kragen, Aermel und Manschetten, Foullards- und Battisttücher, Thibet, Lamas, Zephir, Cachemire, Lustre, Catiun re. rc.; Reisetaschen, Damentaschen und Regenschirme; angefangcne Stickereien, Stramin, Wolle, Strick- und Häkelseide zu herabgesetzten Preisen und halte ich mich hierin bei reicher Auswahl besonders empfohlen. M. Heß, Lil. A. Nr. 55. Z» SchvNfeD sen. aus Cassel bezieht den am 7. und 8. October stattfindenden hiesigen Markt zum erstenmale mit einem reichhaltigen Lager von Seideirzeugen, Mannsactnr-, Tuch- und Mode-Waaren, sowie mit dem Lager seines Fabrikats, bestehend in prachtvollen fertigen Damen-Mänteln in Atlas, Taffet, Lama, Zephir, Cachemire u. a. 11t. Die Mäntel sind außerordentlich billig, im Preise von 5 Thaler an, ein moderner Mantel, bis zu 20 Thaler. Ebenso werden die berühmten % breiten Kurhessischen gebleichten Kernleinen zu Ober- und Unterhemden, Betttüchern, Kissen und Ueberzügen geeignet, daS Stück von 72 Ellen für 8 Thaler besonders empfohlen. Den in jedes Haus gereicht werdenden Preis-Listen wollen die geehrten hiesigen Einwohner ihre Aufmerksamkeit schenken. — Das Lager befindet sich während des Marktes Wallthorstraße im Gasthaus zum Rappen, parterre links. I. Schönfeld senior aus Cassel. 1872) Gießen. Rechtes Klettenwurzel-Oel, ä Flaeon 27 fr. Das kräftigste und wirksamste Haarbeförderungs- mittel, nm nach kurzem Gebrauche eine Fülle junger Haare hervorzubringen, die Haarwurzeln zu stärken, und somit nicht nur das Ausfallen der Haare schnell zu verhindern, sondern denselben neues Leben und den üppigsten Wachslhum zu ertheilen. Dieses allein ächte Klettenwurzel-Oel hat sich durch überraschende Wirksamkeit einen solchen guten Ruf und starken Absatz erworben, daß es an mannich- fachcn Nachahmungen unter gleichem Namen nicht mangelt, die in der Regel durch billigere Preise an ihrer Unvollkommenheit zu erkennen sind, und mei- steniheils nur auS gefärbten und wenig parfümirten Provencer-Oele bestehen. Bon obigen achtem Fabrikat ist jedes Flaoon mit einem M. gezeichnet und dahier nur alleinige Niederlage davon bei Carl Frech. 1879) Gießen. Meinen Garten in der Schwarz» lack, den Herrn Advocat Bärmann'schen Besitzungen schräg gegenüber, bin ich Willens zu verkaufen. __Braun. 1877) Gießen. Weiße wollene Bettdecken, Bügelteppiche, Pferdeteppiche und Fuß- tcppiche bei L. JahreiS. 1881) Gießen. Eine Parthie zurückgesetzte Waaren zu Kleider und Mäntel, empfiehlt zu bedeutend herabgesetzten Preisen M. Heß. 1862) Gießen. Die erwarteten neuen FaeonS für Burnus, Mäntel rc. für diesen Winter, sind so eben angekommen. W. Nehme per. 1891) Gießen. GesundheitS-Chokolade, Hagebutten, Senf in Töpfen und Mostsenf, gelrockneieS Obst, Bischoff-, Grogg- und Punsch-Essenz bei Höstereich auf der Mäusburg. 619 1895) G'eßen. Strickwolle in s-h- rett« M . @ 1891) Gießen. Ein AffessorSuniformS-Frack und ein Kockofen ist billig zu verkaufen. Wo? sagt AuSg. d. DlNS.__ 1887) Gießen. Für den kommenden Winter babe ick eine rcicbbatiiqc Sendung von den neuesten Hyacinthe», Tulpen und Tazetten erhalten welches ich den verehrten Gönnern beitens an« empfehlen kann. Auch habe ich ganz gute Sorten hochstämmige Aepfel- und Virndäumc, welche zu einem billigen Preise verabfolgt werden können, sobald einige Stück zusammen genommen werden. Georg KleeS, Kunst- und Handelsqärtner, in den Neuenbäue il.it v Nr. 72. 1831) Gießen. Daö beste und unschädlichste Mittel die fnchsrolben und grauen Haare braun und schwarz zu färben Man nennt es wegen seiner Borireff- lickkeit das Griechische Wasser. Das Flaeon mit Gebrauchsanweisung kostet 1 fl. 45 fr. und ist allein -u haben bei E. Oppermann, dem Einhorn gegenüber. § 1874) Gießen. Ich verfehle nickt, einem Z 8 geehrten Publieum die ergebene Anzeige zu A § macken, daß ich den bevorstehenden Gießener | g Maikt abermals mit meinen längst berühm- Z 8 ten Offenbacher Pfeffernüssen (in 2 Sorten) | D ^suchen werde. Außer diesen und vielen an- Z 8 dern vorzüglicken Condiiorei-Waaren empfehle K 8 ich noch besonders: magenstärkenbes Magen- g Z brod, Theelebluchen, Nürnberger und Baseler « I Mandellebkuchen, Wurmkuchen, ächte Acker- § 8 männische Brustpapilloten tc. und bitte um § recht zahlreichen Zuspruch. Et I Meine Bude ist vor dem Neustädter Thor Z « mit Firma Ur ff und Sohn. A K 8 1876) Gießen. Alle Sorten Frucht- und Kartoffel-Säcke bei L. 3 a-, reis am Markt. 1861) Gießen. In meinem Hause am Aster- weg ist eine Familienwohnung und zwei möblirte Zimmer zu vermiethen und können sogleich bezogen werden. 3oseph Bep fuß. 1878) Gießen. Mein Laden mit oder ohne Logis ist zu vermieden und den 1. November beziehbar. C. Schultheiß I. Wittwe. 1875) Gießen. Ein neu erbauies Logis in meinem Hinlerhäuschen, das auch geikeilt werden kann, ist zu vermiethen und im Laufe dieses Monats zu beziehen. H- Hoffmann, SelterSweg. 1893) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und bis'den 1. November beziehbar. C. Euler. 1883) Gießen. Das an Hrn. Mas. Moter vermieihet gewesene Logis, beffehend aus einer größeren und kleineren Familienwohnung, ist durch Versetzung seines Sohnes anderweit zu vermiethen. Christian Jughardt an der Brandgasse. 1900) Gießen. Bei Schuhmacher Moog in der Flügelsgasse ist eine Familienwohnung zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden kann. 1757) Gießen. Das seither von Hrn. Aetuar Drescher bewohnte Logis ist anderweitig zu vermiethen und kann bis November bezogen werden. Chr. Busch zum Darmstädter Haus. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine vollständige Wohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden Professor Liebig. 813) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Bei langen sogleich bezogen werden. M- Bapst Wtw. Vermischte Nachrichten. 1889) Gießen. ZshMrzMche MZrzerge. ' JDr. Werner, Hvszahnarzt in Darmstadt, wird vom 8. bis 12. d. Mts. im Gasthof zum Einhorn in Gießen anzutrcffen sein. 1886) Gießen. Ein 6octaviges Clavier habe ich in Auftrag billig zu verkaufen. W. Magen, Musiklehrer. Zu vermiethen. 1885) Gießen. Zwei geräumige verschließbare Fruchtböden sind sogleich zu vermiethen bei Louis Busch. 1832) Gießen. Vielfachen Aufforderungen cnt- sprechend, werde ick vom 15. SDcteber l. I. bis März 1852 für solche Personen, welche nach Nord- Amerika auszuwandern beabsichtigen, etwa Mittwochs und Samstags Abends von 8 bis 9 ‘/2 Nhr Unter« richt im Englischen erteilen. , Das Honorar für diese Zeit betragt 5 fl. Vorauszahlung, für die zweite Person berielben Familie ein Drittel weniger. Vorkenniniffe werden nicht vorausgesetzt. Haustein, Neallehrer. 620 1898) Gießen. Lichtbilder. Da durch die immer mehr herannahende ungünstige Willerung die Aufnahme sehr erschwert wird, so empfiehlt fich Unterzeichneter im Anfertigen von bemerkten Bildern auch bei trübem Wetter, vom kleinsten Format in Brochen zu 1 fl. 45 fr. bis zu den gewöhnlichen Größen, sowohl von Einzelnen, als auch von Gruppen. Ebenso können auch alle Arten Gemälde copirt werden. Die Aufnahme dauert 10—15 Secunden; gefällt ein Bild nicht, so hat der Besteller keine Verbindlichkeit. Proben sind in der Ferber'schen Buchhandlung am Markt einzusehen. Bei Abnahme mehrerer Bilder kostet das zweite ein Drittel weniger und das dritte die Hälfte; überhaupt habe ich die Preise billig gestellt. S. Geller, wohnhaft bei Hrn. Strack. AKKKKKKKKKKKAKKKKKKKKKKKKKKKKKKKS & Hz Z 1892) Gießen. » Z Im Wachs-Blumenmachen Z « erlheile ich gründlichen Unterricht. Das Ho- § Z norar beträgt 2 fl. 30 fr. A Z B. Falfcnberg. :» g; 0 » 1888) Gießen. Diejenigen Schüler, welche die GewerbvereinS-Rechenschule besuchen wollen, werden ersucht, sich Dienstag den 14. October, Abends 8 Uhr, in dem Schullofale in der Schulstraße zu melden. Gießen den 3. October 1851. I. Lauckert. zur Jahresfeier der Rettungs-Anstalt zu Kloster Arnsburg, welche nicht den 8., sondern den 9. d. M., Vormittags 10 Uhr, statlfiubet. Der Vorstand. (1896) Gießen. Die Schützen-Compagnie der Bürgerwehr hat vom 5. bis incl. 11. October d. I. die Feuerbereisschaft und den Ordonnanzdienst. Das Ober-Commando der Bürgerwehr. Fresenius. (1899) 1880) Gießen. Sonntag den 5. Octobcr findet auf der Wellersburg gut besetzte Tanz-Musik Statt. 1682) Gießen. MIM. Neisegelegenheit nach Amerika. Abfahrt von Mainz über Liverpool jeden Donnerstag. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preise und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten,««-werden diese Reisegelegcnheit auch ferner empfehlen. Mainz. Heinrick Zitz. Nähere Auskunft wird ertheilt und können jederzeit Uebcrsahrtsvcrträge abgeschlossen werden von dem concessionirten Agenten I. Lauckert in Gießen, Neuebäue B. 67. 1873) Gießen. LebeusversicheruNgs-Gesellschaft zu Leipzig eröffnet 1831. Die Lebensversicherungen nehmen die ernsteste Aufmerfsamfeit des Publikums in Anspruch, indem sie jedem besorglich in die Zukunft sehenden Menschen die Beruhigung verschaffe», vermittelst eines mäßigen jährlichen Ersparnisscs ein Capital ru hinterlassen, welches die traurigen Folgen zu verhindern vermag, die oft ein plötzliches Abrufen auö dieser Welt für die Verlassenen nach sich zieht. : 621 Die Pflicht fein Leben zu jenem edlen Zwecke zu versichern, wird um so mahnender, je bequemer und vortheilhafter t-er Eintritt in die Anstalt statifinden kann. Unter manchen andern Vortheilen mag nur angeführt w^rdn,^^ jährlichen Prämienzahlungen alles Ersparte durch Dividenden zurückgegeben wird, da die Mitglieder allein den ganzen entstehenden Nutzen ziehen. Weitere Auskunft ertheilt die Agentur G Gießen den 1. Ortober 1851. E C. Ruhl tn Gießen. Frischdäcker zu Gießen. Sonntag den 5. October. Emil Noll auf der Mäus- burg. — Christian Ockel in der Neustadt. — M. Wallen« fels Wttb am Wallthor. Kirchliche Anzeigen d er evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e s d i e n st. Am 5. Oktober. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Br. Steinmetz. Getaufte. Den 28. September. Dem Großh. Professor, Br. Rudolph Leuckart, eine Tochter, Hermine Kunigunde Rosa Luise - ettp, geboten den 28. Augast. D enselben. Dem Großh. Gendarmen, Friedrich Wer- watz, eine Tochter, Johanna Marie Philippine, geboten den 11. September. Den 30. September. Dem Bürger und Posamentier, Gustao Steup, ein Sohn, Otta, geboren den 1. Sept.mber. Denselben. Dem Ortsbürger in Altenbuseck, und Schuhmacher dahier, Georg Seip, eine Tochter, Marie, geboten den 15. September. Den 2. Oktober. Dem Großh Gymnasiallehrer, Br. Johann Heinrich Hainebach, eine Tochter, Antonette Margarethe Luise Anna, geboren den 2.. September. Beerdigte Den I. Oktober. Augustine Margarethe Secth, des Bürgers und Anatomledieners, Johann Heinrich Seeth, Ehefrau, gcborne Stähr, alt 39 I. 3 M. gestorben den 30. September. Den 2 Oktober. Heinrich Bernhard Schmidt, des Bürgers und Uhrmachers, Heinrich Schmidt ehelicher Sohn, alt 8 M. 24 T. gestorben den 30 September Denselben. Johannette Dorothea Flett, des Bürgers und Gasthalters im Stern, Ludwig Flett, Edefrau, geborne Vogt, alt 51 I. 1 M. 16 T. gestorben den 30. September. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Angekommene und abgereiste Fremden vom 30. Septbr. bis 2. Octbr. 1851. I ii d e n Gasthäusern. Im Einhorn: Fr. Obrifi v. Reutern v. Liefland; Gräfin o. Reventlou v Peiß; Graf o. Brantzau v. Brantzau; Hr v Port, Adiut v. Berlin: Hr. Mare, Oec. v. Godelessen; Hr. Eitel, Part. v. New-Orleans; Hr. Buchwald, Offiz, v. Wien; Hr. Wild, Oec o. Gonzenheim; Hr. Götz, Banq. v. Frankfurt; Mad. Fleß v. Berlin; Hr. Kilian, Huitenbes. v. d. Kilianshutte; Hr. Franz, Part. v. Breslau; Fr Geh. Hof-N E. Stark v. Jena; Hr. Richard», Geom. v. Wiesbaden; Hr. Wölfing, Part. v. Dresden; Hr. Hoffmann, Fabr. v. Düren: Fr. Wi d v. Gotha; Hr. Sandmann, Dec. v. Seligenstadt; Hr. Berger, Stud. v. Halle; Hr. Gundelfiuger, Rent. v. Hannover; Hr. Griepenkal, Prof, v ©ottingen; Hr. Br Menz v. Heidelberg; Hr. Deuter, Prof, v Gießen; Hr. Hodiesne, Oberg.-Asteffor v. Cassel; Ht. v. Glamroth, Gutsbes v. Berlin; Hr. Feger, Dec. v. Seilberg; Hr. Siegel, Part. v. Magdeburg: Hr. Weiner, Geh -R v. Lübeck; Hr. Sprückmaun, Rent. v. Oldenburg; Hr. Steinhäuser, Part. v. Hamburg; Hrn. Kst. Riuner v Frankfurt, Kemmerich u. Garnhagen v. Cöln, Berger o. Würzburg, Holzammer, Schaum u Löwenstein v. Frankfurt, Dilthey v. Herborn, Mathino u. Siern v. Frankfurt, Schramm v. Wepstädien, Meper v. Mainz. Müller v. Chemnitz, Schultheis v. Meeranna, Wegsthmidt v. Mannheim, Quentlin v Carlsruhe, Weber v. Düsseldorf, Stein- beck v. Ronsdorf, Siepermann v. Minden, Meperheim v. Berlin u. Graf v. Schweinfurt. Im Nappeir: Hrn. Prof Meuth v. Weilburg u. Simpsau v. Dublin; Hr. Wiessen, Just-R. v. Hannover; Frn. v. Weiß u. Jarazin v. Meiningen; Hr. Pavet, Negoc. v. Warschau; Hr Grein, Gen. v. Rinteln; Hr. Möhler, Minist-R. v. Berlin; Hr Caaper, Rent. v. London; Hr. Thurnau, Fabr. v. Aachen; Hr. Helm, Prof. v. Wien; Hr. Seipert. Pfarrer v. Weilburg; Hr. Tenze, Hopfenhdlr. auS Böhmen; Hr. Wilke, Pfarrer v. Sohlen;; Hr. Hauptmann, Rent v. Rebda : Hr. Schüke Stud ».Marburg; Hr Sarg, Part. v. Frankfurt; Hr. Ruh, Lithogr. v. London; Hr. Franke, Buchd. v. Weimar-, Fr. Liebig n. Tocht. v. Leipzig; Hr. Soret, Rent v. Genf; Hrn. Kfl. Trau v. Heidelberg, Gruse v Frankfurt, Wagenfeld v. Hanau, Leibschatz v. Nordhausen, Schnerr u. Schäler v Frankfurt, Weber v. Aschaffenburg, Schönfeld v Cassel, Streiter v. Barmen, Kehrer v. Wormö, Pelikan aus Böhmen, Winter v. Rbepdt, Röcen v. Barmen, Siebet v Cöln, Bobenmuller v. Stuttgart, Küpf v. Frankfurt, Krancher aus Oesterreich, Strauß v. Schönburg, Siefoib v. Amöneburg, Worms v Frankfurt, Helm v. Freiburg, Bernhaid v. Kehl u. Pohl v. Bremen. Im Prinz Earl: Fr Roßmüller e. Leipzig; Frl. Moos v Saarbrücken; Fr. Cap. Peters v. Pr. Minden; Hr. Keller, Offiz v. Mainz; Hr. Br. med. < ogel v. Iona; Hr. Burger, Fabr. v. Cöln; Hr. Zillis, Juw. v. Essen; Hr. Br. Curtmann v. Lauterbach; Hr Hetzel, Stud. v Wiesbaden; Hr. Bedantz, Pharm. v. Hamburg; Hrn. Schreinermeister Hcrrmann u. Fries v. Darmstadt; Hr. Dietz, Fabr. v. Vilbel; Hrn. Lehr. Volk v. Friedberg u. Gerl v Muhlhausen; Frl. v. Brandt v. Berlin; Hr. de Mete, Dec v. Aachen; Hrn. Kfl. Müller v. Neuwied, Fabr v. Ems, Wrede v. Bremen, Slingcrböfcr v. Osnabrück, Schminke v. Cassel, Stern n. S. v. Bühl, Kaiser v. Dirlingen, Gebr. Hirzel v. Semlin, Weber u. Hoffmann v. Ltipz-g. Im Darmstädter Haus: Hrn Dee. Erb v. Eichelsachsen, Einzerling v. Ulfa u. Lommel v. Eodach; Hr. Eschle, Ilhren- hndlt. v Fottwangen; Hrn. Kst. Hast ».Nürnberg, Weichei- bäum v. Öfen, Bücking v. Merseburg, Hutmann v Leipzig, Glaser ». London. Fledner v Dieburg, ©dingen v Coblenz, Lempet v. Elberfeld, Gaud v. Cassel, Born u. Dito v. Minden, Landauer v. Homburg, Plitt v. Biedenkopf, Levie v. Laasphe, Hrn. Dec. Reuter, Fep u. Weidig v. Thalitter. In den Privat Häusern. Bei Hrn. Buchhändler Ricker: Hr. R cker, Gpmu. aus Warschau u Frl. Kilian aus Höchst. — Bei frn. Tabacks- Fabr. Gail: Fr. Küchler n Frl. Tocht. v. Münden — Bei Hrn. Mufiklehr Schierhoiz: Frl. Schiffler v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Stadtg-Act. Drescher: Hrn. Priv. Hildenbrand v. Diethardt u. Wiesbaden. — Bei Hrn. Mechan. etaubinger; 622 Niktualienvr eise. 'S Brodtaxe Meischtaxe N « L fr. Pf. fr. Pf. per Pfund Pf. fr.lpf. 5I 3 12 — 11 2 2 11 O Q L.iQ 12 6 5, S Marktpreise. fr. Pf. Pf. Pf. fr. gelaffeneS . 20 dgl-, unau8gel.i|17 Marburg 1901) Gießen Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. fr. 2 4 3 5 1 12 8 16 16 14 20 16 13 20 20 8 8 7 11 8 1 1 14 — 14 — 13 18 — 14 — 14 — 18 — 16 — L 3 3 2 1 fr. Pf. 53 1 — 30 i 31 ! 2 10 । Ochsenfleifch Kuyfieisch • Rindfleisch • Kalbfleisch • Schweinefl. . Hammelfl. . Schaaffl. . . Leberwurst - gern. Wurst. Bratwurst . Schwarten,.. Blutwurst . gerauch. Speck Schinfen . . Dörrfleisch . Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz, aus- LUetzlar 27. Septbr. Scheffel % rncktpreise Maas Milch..... Pfund Butter . . . . auch . . . Handkafe...... Eier ....... Pfund Waizenmehl . . . „ Gefchw. Vorschuß . Frucht- und Viktualienpreife 18 — 16—1 Für 1 fr. Wafferweck. „ 1 fr. Milchbrod . »Gischtes Brd.aus | ^"nmehl besteh 11 — 8 - 7| 2 V 2 11 — 8i — Bei der Errichtung des Bahnhofs zu Gießen haben theilweise Gießener, theilweise Darmstädter Schreinermeister die Thore an den Locomotivhallcn gefertigt. Die Darmstädter Meister haben eine durchaus nicht preiswürdige Arbeit geliefert; die Fugen der Füllungen sind theilweise ausftefpähnt, theilweise mit Kitt mrsgcrieben, sogar an aufrechten Rahmstücken Stücke stumpf ausgenagelt, sowie das Oberlicht der Thore stumpf zusammen genagelt und nicht mit Zapfen versehen. Die Gießener Meister glauben in jeder Beziehung dauerhafte und gute Arbeit geliefert zu haben: so sei uns die Frage erlaubt, ob die Baubehörde die höchst mangelhafte Arbeit der Darmstädter Meister annehmcn und gut heißen wird? Die Scbreinerzunft in Giesten -Gerfle-i ordinäres Brod aus und > < zKorn- ) 1 ‘ 2 4 Srn. Gpinn. Franz u. Hugo v. Gehren v. Darmstadt. — Polptechn. v. Augsburg. — Bei Hrn. Kanfm. I. B. Noll: Bei Hrn. Geh. Rtb. r>r. Nebel: Sr. Dr. Stölzel v. Gotda Hr. Jost, Kaufm. v. Nidda. — Bei Hr,:. I. Becker: Frl. u tx. Nebel, HüifSpr.d. v. Mainz. — Bei Fr. Revierfrstr. Stumpf v. Offenbach. — Bei Hrn. Landg «Dien. Haas: Reitz: Hr. Becker, Conrector v. Biedenkopf u. Hr. Becker, Hr. Möckel, Corp v. Darmstadt. NB. Di- Zugaben zum Fl-isch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr als andcrtbali ■Pfuni ic. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 4 Loty ausmachr. Köpf-, Füß-, Äcraub, wi- auch di- ganz blutigen und nicht genießbaren Stücke vom flatS sind von der Zugabe gänzlich auig-ichloff-u. Mott UJL 1 Eießen, 4. Oktober. 1 S fr. Pf. fr. Pf. -0» —— —» 5 3 —~ — 11 2 — — 6 — _ 12 2 — — MMM> vn exae L. c L. Q 6 — — — 5 — — — fr. Pt ft. Pf. -crrx ■HOLT MW* 6 — — — 1 14 4 — -- — 4 1— £ 03 ■e 0 x> dG c ,1 5 Pf. fr. Pf- fr. Pf. fr. Pf. M, — _ — Ti — 11 — 2 _ — 8 - i 8 — — _ — 7; 2 7 2 2 _■ — 7 — 5 — — — . ■ ■' 11! — «- — — 1-- 8 — 8 — — _______________________________'■---------------------------------- - —_ - - — — 1 — 13 — 11 2 — ________________1________________ - - - - — 12 — 13 — — 14 — 14; — — _ — 12 - ---------------------------------: ----------------------------- _ _ — 20; — - - __ — —' — 15; — — — — — 16 — -— - — — 16 — - - —: — 16 ~ _Z±7 Frucht- 0ot« tung. Gießen 2. Oktober. Grünverg 27. September. Lich 25. September. Hrieoverg 24. September. Mainz 19. September. Malter. Pf. fl. fr Pf- fl. fr. Pf- fl. fr. Pf. fl. fr. Pf-1 fl- | ft. Waizen . Korn . . . Gerste . . Hafer. . . Erbsen . . Linsen . . 200 200 170 9 9 6 3 10 40 - — 200 190 170 9 9 6 3 30 200 190 170 120 9 8 6 3 30 30 1 1 1 1 1 1 9 8 6 3 34 25 54 15 2001 10 i 11 200 8 16 200 6 8 200 3 41 _ i _ _