Änzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. 71. Mittwoch -en 3 September 1851. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische ifl. 80fr., für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. 48 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erp cd. lCanzleibcrg Lit. B. Nr. 1.) — SinrückungSgebühr für die gespaltene EorvuSzeilc S fr. Amtlicher Thor L Bevordrrung, über die Vollziehung des Gesetzes, die Stellvertretung im Militärdienste betr. Vierter Abschnitt. Allgemeine Bestimmungen. (Schluß.) §. 72. Diejenigen Einsteher, welche vor dem Erscheinen des Gesetzes vom 1. März 1849 eingetreten sind, so wie die Einsteher für Militärpflichtige des ersten Aufgebots vom Jahr 1849, welche (nach Art. 4 des Gesetzes vom 1. März 1849) noch für die Einstandskaffe cingetrcten sind, werden auch ferner« hin und während ihrer ganzen Dienstzeit nach dem Gesetze vom 19. März 1836 und den zu dessen Voll« Ziehung erlassenen Verordnungen und Verfügungen behandelt. Auf diejenigen, welche (in Folge des Gesetzes vom 1. März 1849) nach den Bestimmungen des Re- crutirungsgesetzes vom 20. Juli 1830 eingestanden sind, finden — mit den im Art. 43 des Gesetzes vom 14. Juli 1851 erwähnten Ausnahmen — auch fernerhin und während ihrer ganzen Dienstzeit die einschlägigen Bestimmungen des Necrutirungsgesetzes und die zu deren Vollziehung erlassenen Vorschriften Anwendung; insbesondere haben ihre Einsteller für dieselben auch fernerhin auf die nämliche Weise zu haften, wie bisher. §. 73. Vom Erscheinen des Gesetzes vom 14. Juli 1851 an kann dagegen unter keinen Umständen ein Einsteher anders, als auf die in diesem Gesetze vorgeschriebene Weise gestellt werden. Wenn daher ein nach den Bestimmungen des Necrutirungsgesetzes eingetretener Einsteher, für welchen der Einsteller noch zu haften hat, nach dem Erscheinen des Gesetzes vom 14. Juli 1851 desertirt ist oder desertirt, so erhält der Einsteller nach Art. 50 des Necrutirungsgesetzes die Einstehercaullon nach Abzug des der Kriegskasse zu leistenden Ersatzes zurück; wenn er aber nun nicht selbst marscbiren will, so muß er die auf den Nest der Dienstzeit kommende Vertretungssumme (§. 5 der gegenwärtigen Verordnung) zur Einstandskasse bezahlen. §• 74. Die in Folge des Necrutirungsgesetzes künftig heimfallenden Cautionen von Einstehern, welche vor dem Gesetze vom 14. Juli 1851 eingetreten sind, werden auf gleiche Weise verwendet, wie die in Folge des Gesetzes vom 14. Juli 1851 heimfallenden Einstandssummen. §. 75. Die Vollzugsverordnung vom 23. März 1836, so wie die nachher und bis zum Jahr 1849 erschienenen, die Vollziehung des Gesetzes vom 19. März 1836 betreffenden Verordnungen und Verfügungen, auf welche nicht in der gegenwärtigen Verordnung ausdrücklich verwiesen wird, treten nicht wieder in Wirksamkeit, und die in Folge des Gesetzes vom 1. März 1849 erlassenen Verordnungen und Verfügungen sind aufgehoben; nur hinsichtlich der gegenwärtig bereits dienenden Einsteher bestehen diese und jene Vorschriften noch fort (§. 72). Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staats-Siegels. Darmstadt den 16. Juli 1851. (L. S.) LUDWIG. Freiherr von Schäffer-Bernstein. 552 Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Eine Peitsche, eine Pflugscharre, eine Brieftasche und ein kleines Halstuch. — Diese Gegenstände können von den Eigenthümern auf dem Gr. Polizeibürcau dahier in Empfang genommen werden. Gießen am 2. September 1851. Der Gr. Polizei-Commiffär L. Nover. Bekanntmachung. Die gesetzlichen Forderungen an Studircnde aus dem Sommersemester 1851 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studircnde müssen bis zum 6. September d. I. mittelst in feder Beziehung genau specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis zum 15. November d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Disciplinarstatuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen am 26. August 1851. Großh. Universttätsgericht. Haberkorn. (1674) Prinz. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachungen. For st strafener Hebung. ®’e Erhebung der Forststrafen aus dem 3. Quartal 1851 (Strafen aus den Monaten März, April und Mai 1851) findet zwischen dem 1. und 15. September d, I. ohne Mahnung statt und zwar an den Zahltagen Dienstags und Samstags. Gießen den 29. August 1851. Der Gr. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen Siebert. (1686) 1561) Gießen. Main-Weser-Eisenbahn. Sektion Bei den Erdarbeiten in der Lindener Mark können fleißige Arbeiter gegen guten Lohn Beschäftigung erhalten. Gießen, am 12. August 1851. Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur Eicke meyer. Versteigerungen. 1701) Gießen. Nächsten Montag den 8. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem hiesigen Gymnasium zwei Keller auf weitere 6 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen am 1. September 1851. Gr. Hess. Gymnasialkasse Martin. 1681) Gießen. Versteigerung eines Wohnhauses. Montag den 8. September, Nachmittags 2 Uhr, soll auf Ansuchen der Erben des verstorbenen Secrc- lairs Zimmer das denselben gehörige auf dem Sel- tersweg neben Ph. Euler gelegene Wohnhaus einer öffentlichen Versteigerung auf der Geschäftsstube des Unterzeichneten ausgesetzt werden. Die Steigbedin- gungen werden im Termin bekannt gemacht. Gießen den 1. September 1851. Der Bürgermeister _______________________Hch. Ferber.__ 1705) Großenlinden. Die zur Einrichtung einer Faßeiche zu Großenlinden erforderlichen Arbeiten, bestehend in Maurerarbeit, veranschlagt zu Zimmerarbeit, „ „ 91 fl. 6 fr. 4 „ 30 „ Schreinerarbeit, „ „ Schlosserarbett, „ „ 18 „ 32 „ 20 „ 54 „ Weißbinderarbeit, „ „ 4 „ 54 ,, Spenglerarbeit, „ „ 6 „ 12 „ sollen Samstag den 6. d. Mts., des Vormittags nm 10 Uhr, in dem Rathhaus zu Großenlinden weniqstforderiid versteigert werden. Voranschlag, Risse und Versteigerungöbedingungen 553 liegen auf dem Büreau des Gr. Kreisbaumeisters zu Gießen bis den Tag vor der Versteigerung zur Einsicht der Steigliebhaber vor. Großenlinden den 2. September 1851. Der Bürgermeister Menges. 1699) Gießen. Versteigerung von Wegbauarberten. Montag den 8. September, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem Nalhhause dahier folgende Arbeiten an den Meistbietenden versteigert werden. 1) Erdarbeiten für .... 200 st. 30 fr. 2) Steinbrechen für .... 43 » 30 o 3) Fuhrlohn für . . . - . 187 „ 48 „ 4) Steinsetzen und Kiesmessen für 18 „ 20 » 5) Handarbeiten für .... 180 u 24 » 6) Pflasterarbeit für .... 132 » — „ Die Voranschläge und Bedingungen können auf dem Geschäftslocal des Unterzeichneten eingcsehen werden. Gießen den 1. September 1851. Der Bürgermeister _________________________Hch. Ferber. 1702) Gießen. Bekanntmachung. Die auf der Main-Weser-Bahn im Jahre 1850 aufgefundenen Gegenstände, als: Sonnen- und Regen» schirme, Stöcke, Tabakspfeifen, Kopfbedeckungen, Taschentücher u. dgl. m. sollen Montag den 8. l. Mts., Nachmittags um 3 Uhr, auf hiesiger Station gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigert werden. Gießen den 1. September 1851. Die Gr. Hess. Eisenbahnbau-Direction der Provinz Oberhessen. 1704) Frankenbach. Iagdver Pachtung. Montag den 8. September l. I., Vormittags 10 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Frankenbach einer nochmaligen Verpachtung ausgesetzt werden. Frankenbach am 2. September 1851. Der Bürgermeister Bernhardt. 1703) Gießen. Die diesjährige Erndte von den Birnbäumen an der Straße von Gießen über Rodheim bis Fellingshausen soll Freitag den 5. d. Mts. Parthienweise meistbietend versteigert und der Anfang Vormittags 8 Uhr in der Nähe des west« phälischen Hofs gemacht werden. Gießen den 2. September 1851. Der Gr. Kreisbaumeister d. Baubezirks Gießen I. d. V. F. Schäcker. 1684) Rodheim. Donnerstag den 4. September l. I-, Vormittags 10 Uhr, sollen dahier verschiedene Arbeiten: 1) Maurerarbeit zur Schleußt, veranschlagt zu .... 39 fl. 40 fr. 2) Zimmerarbeit, veranschl. zu 12 „ — » 3) Schmiedearbeit, „ » 1 « — " 4) das Ausweisen der zwei Schulsälen, veranschlagt zu . . 8 u — » an die Wenigstnchmenden versteigert werden. Die Zeichnung und Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen. Rodheim am 28. August 1851. Der Bürgermeister Dudenhöfer. 1685) Leihgestern. Donnerstag den 4. September l- J-, des Morgens 8 Uhr, sollen nachstehende dem Johannes Heß IX. dahier zugehörige Gegenstände, als: 1) ein Paar Ochsen, 2) zwei Kühe, 3) ein Wagen, 4) ein Karrn, 5) ein Pflug und eine Egge, 6) sieben Malter Walzen, 7) sieben Malter Korn, 8) mehrere Fuder Korn- und Waizenstroh, und 9) allerlei Hausgeräthschaften u. s. w-, öffentlich meistbietend versteigert werden. Man ersucht die Herren Bürgermeister der um» liegenden Orte, dieses in ihren Gemeinden veröffentlichen zu lassen. Leihgestern am 1. September 1851. Der Bürgermeister Heiß.________ 1683) Allendorf a. d. Lumda. Grummetgras- Versteigerung. Freitag den 5. September l. I., Morgens 9 Uhr, soll das städtische Grummetgras von circa 24 Morgen meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Rathhaus zu Allendorf. Allendorf a. d. Lda. den 29. August 1851. Der Bürgermeister Schmidt. 1695) Gießen. Donnerstag den 4. September, Nachmittags von 1 bis 5 Uhr, und die folgenden Tage, sollen in dem unteren Stock des Raihschöff Seipp'scheu Hause am Sel- terSthor, Schränke, Commodcn, Tische, Stühle, Bettladen, ein klarier, Spiegel, Weißzeug, Bett« werk und sonstige Gegenstände gegen gleich baare Zahlung meistbietend versteigert werden. Gießen den 1. September 1851. 554 1698) Gießen. Dienstag den 8. September, Nachmittags 2 Uhr, lasse ich meine sehr gut stehenden Kartoffeln in der Schwarzlach, circa i Morgen, an Ort und Stelle versteigern. Sollten sich vor der Versteigerung Liebhaber finden, so können sie auch aus der Hand verkauft werden.H. Rothauge. 1688) Gießen. Sonntag den 7. September 1851, Nachmittags 2 Uhr, wird in dem Seipp'schen Locale zu Gleiberg die Erhebung des Eintritts-GeldeS zum Besuche des Thurms vergeben werden. Der Vorstand. F e i l g e b o t e n. 1708) Frankfurt a. M. Für bevorstehende Winter-Saison habe ich Herrn C. W. Dietz am Markt wieder mit einer reichhaltigen Muster-Auswahl meiner verschiedenen Kleiderstoffen, als: Thibet, Cachemire d'Ecosse, Napolitaine Victoria, Lama rc. versehen, und empfehle solche, unter Zusicherung reeller Bedienung zu den billigsten Preisen einem geehrten Publikum. Alexander Küchler in Frankfurt a. M. Zu vermiethen. 1696) Gießen. In Lit. C. Nr. 146 ist ein großer Theil eines gewölbten Kellers zu vermiethen. 1697) Gießen. Der mittlere Stock des vor dem Wallthor gelegenen neuen Vorderhauses des Schuhmachermeisters Peter Bergmann ist anderweit zu vermiethen. 1690) Gießen. In der Gartenwohnung deS Dr. Köhler ist ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen und sogleich beziehbar. 1700) Gießen. In Lit. A. Nr. 5 am Markt ist eine Stube, zwei Kammern und verschlossener Keller zu vermiethen und bis den 1. October zu beziehen. Ehr. Franz Wittwe. 1629) Gießen. In Lit. B. Nr. 1 auf dem Brand, der Aula gegenüber, ist eine möblirte Stube zu vermiethen. 1692) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Jacob Vogt, Bäcker am Wallthor. 1224) Gießen. Die bisher von Herrn Professor Dr. Renaud bewohnte untere Etage meines Hauses auf dem Seltersbcrg ist anderweit zu vermiethen. Gießen den 25. Juni 1851. Prof. Dr. H. v. Ritgen. 1502) Gießen. Das von Hm. Hofgerichts- Director Klipstein seither bewohnte Logis in meinem Hause (Eckhaus der Neuenbäue und Weidengasse) Lit. B. Nr. 77, ist vom 1. October d. I. an, anderweitig zu vermiethen. Außerdem sind in demselben Hause eine kleine Familienwohnung, sowie einige einzelne Zimmer zu vermiethen. Gießen den 5. August 1851. G. F. Heyer, Sohn. 1587) Gießen. Eine Wohnung von 4 Zimmern mit Cabinet, Kammer, Küche u. s. w., ist zu vermiethen und alsbald beziehbar bei Buchhändler Ricker. 813) Gießen. Der seither von Hrn. Assessor Harbordt bewohnte 3. Stock in meinem Hause ist anderweit zu vermiethen und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. M. Bapst Wtw. 619) Gießen. In meinem Hause auf dem Seltersberg ist eine vollständige Wohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Professor Liebig. Vermischte Nachrichten. 1687) Gießen. Zur Beachtung! Für die Bereitung eines vorzüglichen und von köstlichem Geschmack sich auözeichnenden weinartigen Getränkes, das noch keiner Concurrenz unterworfen und 80% abwirft, wird ein Teilnehmer gesucht, welcher sich mit einigen Hunderten beteiligen könnte. Das Nähere bei der Expedition d. Bltts. $ 1673) Gießen. Viele Leute sind durch ¥ D andere zu der irrigen Meinung gebracht, als D s sei das Geschäft der Regenschirm-Fabrikation H nur von meiner seeligen Frau betrieben und K durch den leider zu frühe erfolgten Tod nun I V gänzlich aufgegeben worden. Um diesem Irr« § thum fernerhin vorzubeugen, bemerke ich hier- § H mit ergeben ft, daß dieses Geschäft vor wie H 8 nach fvrtbelrieben wird und alles mir anver- g 1 traut werdende wie seither aufs Billigste und I § Geschmackvollste bearbeitet wird. I Joh. Ehr. Eiff, H Sonnen- und Regenschirmmacher. D 1706) Gießen. WVhMMgsVerEdeVLWH. Ich beehre mich hiermit anzuzeigen, daß ich meine seitherige Wohnung in dem Dauernheim'schen Hause in der Schloßgaffe verlassen habe und nun Lit. A. Nr. 12 in der Schulstraße wohne. Louis Noll, Tapezier. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu JE 71 des Anzeigeblattcs. Vermischte Nachrichten. 1707) Gießen. Regelmäßige Postschiffe zwischen London und New-Uork. Die Special-Agentur der regelmäßigen Postschiff-Linie befördert durch ihre 16 großen, schönen tret« mastigen, gekupferten, schnellsegelnden, amerikanischen Postschiffe: Patrick Henry, Ocean Queen, Sir Robert Peel, American Eagle, Prince Albert, Devonshire, American Congress, Northumber- land, Yorktown, Southampton, Indcpendcnce, .Victoria, Cornelius Grinnell, London, Hendrick Hudson und Margaret Evans am 6., 13., 21. und 28. eines leben Monats von London absegelnd, Auswanderer zu den billigsten Preisen und vortheilhaftesten Bedingungen. Jeder Erwachsene hat zwei Ceutner und jedes Kind einen Centner Gepäck frei, ferner freien Aufenthalt mit freier Beköstigung von der Ankunft in London bis zur Abfahrt des Schiffes, und wird eine jede Expedition durch einen zuverlässigen Conductcur von Mannheim bis London begleitet. Mainz, den 1. Juni 1851. ®. H. Pau sen, Spez.alagent Nheinstraße, Eolonnade C. Nr. 503. Nähere Auskunft wird ertheilt und können Ueberfahrts-Verlräge abgeschlossen werden von dem eon- cessionirten Unter-Agenten . " I. Ger t r g, Sonne B. 51 in Gießen. 1693) * Gießen. Eduard Lind, Seltersweg Lit. C. Nr. 72. empfiehlt seine neu errichtete Conditorei. Assortirt mit der geschmackvollsten Auswahl der vorzüglichsten Thee- und Gefells chasts- Consecte, diverse Torten und Taselaussätzc in den neuesten Dessins, glaubt er den Wünschen eines geehrten Publikums bei gefälligen Aufträgen zu entsprechen, und bittet um geneigte Abnahme. 1621) Gießen. Aben-nnterhaltnng der Fortbildungsschule. Sonntag den 7. September findet eine deklamatorische Abendunterhaltung der Fortbildungsschule im Saale des Prinzen Earl statt, wozu alle Freunde und Gönner der Anstalt höflichst e,»geladen werden. Einlaßkarten werden zu dem Preise von 18 fr. von den Hrn. Kunz u. Ehr. Diu Her (bei Schuhmacher Flett in der Neustadt) und der Expedition des Hessischen Zuschauers auSgegeben. Nach den deklamatorischen Vorträgen folgt eine Tanzbelustigung. Der Mehrerlös ist für eine bedrängte Familie bestimmt. 1689) Gießen. Meine Unterrichtsstunden für Bauhandwerker, welche sich demnächst der theoretischen Meisterprüfung zu unterziehen beabsichtigen, beginnen jetzt wieder. H. Winckler. 1691) Gießen. Ich wohne jetzt bei Gärtner Schmidt auf dem Reichensand, dem Hrn. Sindicus Dr. Sundheim gegenüber. Wilhelm Schwalb, Dachdeckermeister. 556 1643) Gießen. In eine hiesige stille Haus- Gießen» Bei günstigem Wetter rückt Haltung wird ein braves Mädchen für die Küche Sonntag den 7. September, des Nachmittags hdVÄ W"‘ um 3'/, Uhr di- Bürg-rw-hr zu.» E«r»i-r?n -------------------- int Leiter aus 1678) Gießen. Es ist eine Lehrlingsstelle _ ‘ a. bei einem Buchbinder offen. Wo? sagt die Crped. Das Ober-Eommando der Burgerwehr d. Blatts. Fresenius. (1694) 1682) Gießen. U ia i O Ile Reisegelegenheit nach Amerika. Abfahrt von Mainz über Liverpool jeden Donnerstag. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preise.und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten, werden diese Reisegelegenheit auch ferner empfehlen. Mainz. Heinrich Zitz. Nähere Auskunft wird ertheilt und können jederzeit Ueberfahrtsverträge abgeschlossen werden von dem concessionirten Agenten I. Lauckert in Gießen, Neuebäue B. 67. Angekommene und abgereiste Fremden vom 29. August bis 1. Septbr. 1851. Sn d e n Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Filmann, Justizrath v. Arnsberg; Hr Filmann, Bauakademiker von Berlin; Hr. Baron d. Karffenbroigk, Offizier u. Hr. Freihr. v. Walter, Oberstlieutenant d. Potsdam; Hr. Bauer, Oberger.-Anwalt v. Caffel; Hr. Schlegel, Lehrer v. Weiffenfels; Hr. Schum- dert, Kreisrichter v. Berlin; Se. Durchl. Hr. Fürst svon Wittgenstein v. Wittgenstein; Hr. Scharenberger, Banquier v. Amsterdam; Hr. Hardt, Gastwirth v. Bonn; Hr. Graf Podogky, Gutsbesitzer v. Krackau; Hr. Simond, Rentier v. London; Hr. v. Helmerich, Ouizier v. Trier; Hr. Hochwächter, Major v. Stralsund; Hr. Fincker, Kriegsgerichts- raih v. Halle; Hr. Emden, Advokat v. Frankfurt; Hr. v. Auersperg, Rentier v. Wien; Hr. KiPPolette,Part. v. Höfe- ler; Hr. Friebel, Mechanicus v. München; Hr. Döhler, Rentier v. Meerane; Hr. Werges, Fabrikant v. Elberfeld; Hr. Stephan, Fabrikant v. Elberfeld; Hr. Storch, Bergin- spector v. Friedberg; Hr. Metzler, Bergwerkbesitzer v. Weilburg; Hr. Lilienfeev, Dr. med. v. Marburg; Hr. Weber, Particulier v. Dresden; Hr. Pfifferling, Hauptmann v. Darmstadt; Hr. Jost, Lehrer v. Homberg; Hr. Starck, Oeconom u. Hr. Sabinin, Gutsbesitzer v. Weimar; Hrn. Slud. Haschke v. Weilburg u. Dilshäuser v. Jena; Hr. v. Rive, Rentier von Paris; Hr. Brauskopf, Negotiant v. Straßburg; Hr. v. Hoffmann, Obergerichtsrath u. Hr. Weltmann, Particulier v. Berlin; Hrn. Kaufl. Anves v. Offenbach, Kellner v. Bremen, Candater v. Cöln, Vogel v. Mainz, Ewald v. Leipzig, Gottschalk v. Frankfurt, Ilfeld v. Magdeburg, Sternberg v. Caffel, Lüstling v. Hannover, Schneider v Düsseldorf, Schönning v. Vlotho, Grüneberg v. Caffel, Müller v. Bingen, Stein v. Frankfurt, Süller v. Elberfeld, Goldbeck v. Werthheim, Landmann v. Codlenz, Meiner v. Mannheim, Best v. Bremen, Steinberger v. Mainz, Andreas v. Stuttgart, Lebenau v. Dresden, Hecht, Stört u. Andre v. Frankfurt, Orth v. Nordhausen, Müller v. Düsseldorf u. Siepermann v. Leipzig; Hr. Nackler, Bauunternehmer v. Wiesbaden. Im Nappen: Hrn. Kaufl. Haffenpflug v. Hanau, La- ling v. Wiesbaden, Hcnnemann v. Gotha, Strauß u. Schell v. Frankfurt, Beuchner u. Schmitgen v. Oberstein, Herrmann v. Hanau, Wvlfert v. Berlin, Haufendörfer v. Idstein. Finger v. Lartenbach,-Wallau v. Mainz, Schwerter v. Frankfurt, Jung v. Büdesheim, Wallof v. Oppenheim, Holländer v. Crefetd, Hausmann v. Wetter, Judländer v. Berlin, Beer v. Liegnitz, Bach v. Magdeburg, Andre v. Licbenau u. Halberstadt v. Elberfeld; Mad. Wagner v. Schappau; Hr. Julien, Ingenieur v. Carlsruhe; Hr. Clifftan, Rentier v. London; Hr. Demeuse, Ingenieur v. Scheidt; Hr. Reuth, Dr. med. v. Münzcnberg; Hx. Baron v. Fezkwitz v. Dresden; Hr. Branis, Forstm. v. Hannover; Hr. van Hötven, Prof, v. Leiden; Hrn. Oecon. Verffen v. Steinhaufen, Sarazin v. Nieffe u. Sell v. Viersen; Hr. Kratt, Student u. Hr. Freund, Kreisrichter v. Halle; Hr. v. Römer, Rentier v. Berlin; Hr. Schott, Polytechniker v. Darmstadt: Hr. v. La- nazoll, Legat.-Rath v. Berlin; Hr. Ehlermann, Part. v. Hannover; Hr. Licrach, Stud. v. Göttingen; Hr. Kaiser, Privatm. v. Cassel; Hr. Mistere, Rentner v. Dublin; Hr. Klingelhöfer, Landrichter u. Hr. Häutreh, Lehrer v. Homberg. Im Prin; Carl: Hrn. Kaufleute Detering v. Ruhla, Burger von Marburg, Gülsing v. Siegen u Neuling v. Iserlohn; Hr. Holzmann, Bauunternehmer v. Sprendlingen; Frau Hesse v. Wetzlar; Hr. Rudolph, Rentier v. Erfurt; Hrn. Beamten Rückert u. Minning und Hrn. Particuliers Schonborn u. Zeidler v. Berlin; ör. Riegler, Student v. Göttingen; Hr. v. Rodenstein, Offizier von Breslau; Hr. Borger, Spediteur v. Offenbach; Hr. Hochschott, Candidat v. Nordhausen; Hr. Johnson, Chemiker v. Newpork; Hr. Nokoßkp, Advokat v. Ratibor; Hr. Stopke, Gutsbesitzer aus Schlesien; Hr. Kümmel, Kreisrichter v. balle; Hr. Wendorf, Rector v. Stettin; Hr. Dittmar, Oeconom v. Wäylheim; Hr. Chadeaur, Particulier v. Malmedy; Hr. Pfeiffer,, Dr. med. v. Heidelberg ; Hr. v. Güldenstem, Gutsbes. v. Wehrheim. In den Privathäusern. Bei Fr. Wittwe Diefenbach: Hr. Dickhardt, Privatmann v. Friedberg. — Bei Hrn. Prof. Schmidt: Hr. Decan Jost u. Frau Pfarrer Mysmüller nebst Sohn v. Königstein. — Lei Hrn. Univ.Richter Haberkorn: Fräul. Heinze v. Alsfeld. — Bei Hrn. Reg -Rath Müller: Fräulein Ettling v. Frankfurt. — Bei Frau Forstmeister Schott: Hr. Consnl Schott v. Gibraltar. — Bei Hrn. Dr. Mettenheimer: Hr. Dr. Müller v. St. Petersburg. — Bei Hrn. Prof Dr. Winther: Hr. Geh. Rath Jaüp u. Fräul. Rosalia Gros v. Darmstart. — Bei Hrn. I Weill: Fr. Dickmann u. Fräul. Atzcl v. Wetzlar. — Bei Hrn. Feldwebel Westrupp: Fräul. Haak v. Worms. — Bei Fr. Wittwe Poseiner: Fr. Poseiner v. Grünberg. — Bei Hrn. Christ. Keil: Fr. Dr. Müller v. Oppenheim. Druck und Verlag oet G. D. Brühl' schon Buch- und Stembruckerei.