Änzcigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks ß e n. Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern In Gießen bei der Ervcd. (Canzleiberg Lit. B. 91r. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene Lorruszeile 2 ft. JH Mittwoch den 30. Januar l Se>O. Erscheint wöchentlich ,wei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fi- 30 kr., für Auswärtige incl. Postauffchlag 1 st. 42 fr. Amtlicher Thei l. Auszug aus dem Großh. Regierungsblatt. Nr. 2 vom 22. Januar 1850. n a 11. ij Edict, rie Auflösung der Stcindeversammlrng und die Anordnung neuer Wahlen bctr.; — 2) Bekanntmachung, köt-rh °n"- ^Eiftungen und Vermächtnissen betr.; — 3) Bekanntmachung, die Freiherrlich von Wcp- t,^»?M7/b0norenstytung betr.; — 4) Bekanntmachung, die Resultate der Verwaltung der allgemeinen geist- ttU,etL»l,r ,')om 'ja‘l,re *847 betr.; — 5) Bekanntmachung, die Vergütung für die in 1850 in Geld zu n 7^*olr>ungs- und PenflonS-Naturalssn betr.; — 6) Bekanntmachung, die Niederschlagung eines ;er „ ,äe‘l der Gemeinde Inheiden für 1850 betr.; — 7) Bekanntmachung, die Nichterhebung eines e-i 91k.. r u jwetter jtlasse der Gemeinte Dorfitter, im Regierungsbezirke Biedenkopf, für 1849 betr : qf,,,:.°.^ dl>betts-Erklarung; — 9) Eriaubniß zur Annabine fremder Orden; — 10) Dienstnachrichten; — 11) :l^te” ’ — *2) Versetzungen in den Ruhestand; — 13) Concurrenzeröffnungen; — i-i) Sterb- fauc, — 15) Berichtigung. die Auflösung der Ständeversammlung und die Anordnung neuer Wahlen betreffend. VuDWJG HL Groß her zog von Hessen und bei Rhein rc. ic. ^*,en auf ^ert ®runt> der Artikel 63, 64 und 65 der Verfassungs-Urkunde des Großherzogthums verordnet und verordnen, wie folgt: 0 y *"k 7^!^.dermalige Versammlung der Stände des Großherzogthums ist aufgelöst und die Wirk- dl >.e. eto er<)lrrCtC’m mnmevn der Landstände hört, mit der Verkündigung dieses Edicts in denselben, auf. 9r ,' ,,' Rechte der in Beziehung auf den zwölften Landtag stattgefundenen Wahlen sind erloschen. JoUen '^dald als thunlich neue Wahlen für beide Kammern der Landstände des Großherzogthums angeordnet werden. p ^"ii^^nfftermm des Innern ist mit der Vollziehung dieses Edicts beauftragt. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beiqedrückten Staatssiegels. Darmstadt den 20. Januar 1850. lL* s.) LUDWIG. BekcsuNtmerchrrng - btc Vergütung für die in 185 ) in Geld zu berichtigenden Besoldungs- und Pensions- Naturalien betreffend. Maßgabe der hierüber bestimmenden Verordnungen sind im laufenden Jahre für jedes 100 p.n(, (T.;,, O^uugö-Liaturallen: Einhundert fünfzehn Gulden und von jedem 100 Gulden Besoldung für y)UICen 7 Äreujer zu vergüten, in dem der Mittelpreis aus den Verkäufen von: 54 36111% Malter Weitzen 7 fl. 51% fr., 16387% „ Korn 5 „ 6 /, 16699% /, Gerste 4 „ 6% „ 12308% „ Hafer 3 „ 1 // beträgt, der Werth von 100 Gulden solcher Naturalien folglich auf 115 Gulden 14% Kreuzer sich berechnet, der Holzpreis von 1849 aber unverändert auch für 1850 gilt. Darmstadt am 17. Januar 1850. Großherzoglich Hessische Rechnungs-Kammer. Ludwig. Krebs. Offizielle Nachrichten. Abwesenheits-Erklärung. Durch llrthcil des Gr. Kreis,,nichts zu Alzey vom 22. November 1849 ist zur Constatirung der Abwesenheit des Philipp Müller, Ackersmann aus Bosenheim, die im Art. 116 des Civilgesetzbnchs vorgeschriebrne Zeugenvernehmung verordnet worden. Erlaubiß zur Annahme fremder Orden. Nachdem von Sr. Majestät dem König von Baiern dem General- Major von Bechtold, Commandeur der 1. Jnfanterie- brigade, das Commandeurkreuz des Verdienstordens vom heiligen Michael, und dem Oberstlieutcnant und Flügeladjutant Camesasca das Ritterkreuz des Verdienstordens der baierischen Krone verliehen worden, so haben Se. König!. Hoheit der Großherzog am 30. November 1849 die Erlaub- niß zum Tragen dieser Orden zu erthcilen geruht. Am 1. December 1849 haben Se. Königl. Hoheit der Großherzog dem General-Major Wachter, Commandeur der 2. Jnfan- teriebrigade, die Erlaubniß zu ertheilen geruht, den ihm von Sr. Majestät dem König von Preußen verliehenen rothen Adlerorden 2. Klasse mit Schwertern zu tragen. Dienstnachrichten. Am 15. December 1849 wurde dem Schulvicar Wilhelm Kilian zu Kalbach, im Regierungsbezirke Nidda, die evangelische Schullehrerstclle daselbst übertragen. Am 22. December 1849 wurde der Hofgerichts- Secretariais-Accessist Dr. Carl Johann Hoffmann zu Darmstadt unter die Zahl der Advokaten und Procuratoren bei dem Hofgerichte daselbst ausgenommen. Am 28. Dec. 1849 wurde dem Schulvicar Johannes Jost zu Sichenhausen die evangelische Schullehrerstelle zu Braunshard, im Regierungsbezirke Darmstadt übertragen. Am 29. Dec. 1849 wurde der Assessor bei der Eisenbahn-Baudirection der Provinz Oberhessen August Laubenheimer dahier, zum Rathe bei derselben mit dem Amtsiitel »Baurath" ernannt. Am 5. Januar wurde dem Schulvicar Andreas Groß zu Hackenheim im Regierungsbezirke Mainz, die katholische Schullehrerstelle daselbst und am 11. Januar dem Schulvicar Georg Bernhardt zu Heldcnbergen, im Regierungsbezirke Friedberg die evangelische Schullehrerstelle daselbst übertragen. Am 15. Januar wurde Christoph Heuerliwg zu Wimpfen a. B. zum Damänenboten für den Recepturbezirk Wimpfen ernannt. Militärdienstnachrichten. Am 9. Deccmb. 1849 ist der Obcrstlieutenant und Flügeladjutant Camesasca zum Oberst ernannt, — sodann dem Oberlieutenant Gran im Garderegiment Chevaurlegers der Charakter als Rittmeister, und den Obcrlieutenanten Laue im 2 Infanterieregiment , Kröll im Gencralquartiermeisterstab und Lichtenberg im Großh Artilleriecorps der Charakter als Hauptmann ertheilt worden. Am 18. December 1849 ist der Stabsarzt Dr Nenner im 1. Infanterieregiment — vorerst unter Beibehaltung der gedachten Stabsarztstelle — zum Oberstabsarzt ernannt worden. Versetzungen in den Ruhestand. In den Ruhestand wurden versetzt: am 22 December 1849 der Landge- richts-Actuar Friedrich Carl Stockmann zu Gernsheim; — am 9. Januar der Gpmnastallehrer Johannes G a m b s zu Büdingen. Concurrenzeröffnungen. Erledigt find: die evangelische Pfarrstelle zu Obermockstadt, im Regierungsbezirke Nidda, mit einem jährlichen Gehalte von 1277 Gulden, zu welcher dem Herrn Fürsten zu Isenburg-Büdingen das Präsentationsrecht zustcht; — die mit einem Theologen zu besetzende Conrectoratsstelle zu Biedenkopf mit einem jährlichen Einkommen ton 400 Gulden, jedoch unter dem Vorbehalte eines temporären Abzugs von 15 Gulden. Sterbfälle. Gestorben sind: cm 22. December 1849 der evangelische Oberpfarrer Johannes Rahn zu Oberrosbach, im Regierungsbezirke Friedberg; — am 25. December 1849 der Oberzollinspector Valentin Otto zu Offenbach; — am 30. December 1849 der Domainenbote Johannes Dauer n h e i m zu Gießen; — am 4. Januar der LandgerichtS- affeffor Georg Zeitz zu Friedberg. Zu Nr. R. C. 581. Gießen am 25. Januar 1850. Betreffend: Die Landgestüts-Anstalt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestüts- beschäler und das deshalb zu erhebende Sprunggeld für 1 8 49. Die Großherzoglich Hessische Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen a n sämmtliche Gr. Bürgermeister des Regierungsbezirks. Bei der von Gr. Ministerium des Innern vorgenommenen Revision der von uns eingesendeten Verzeichnisse und Hauptverzeichniffe über die von den Bürgermeistern Behufs der Bedeckung von Stuten durch die Landgestütöbeschäler für 1849 ausgestellten Scheine und bei deren Vergleichung mit den von den Land- gestütsknechten abgelieferten Bedeckscheinen hat es sich ergeben, daß von den Bürgermeistern Scheine ausgestellt worden sind, ohne diese in die vorschriftsmäßigen über die ausgestellten Scheine zu führende Verzeichnisse einzutragen, daß zum Theil auch gar keine Verzeichnisse geführt wurven, und daß überhaupt die Vorschriften der Bekanntmachung vom 2. Decbr. 1836 in Nr. 54 des Regierungsblatts von 1836 zum Theil gar nicht, zum Theil nur sehr mangelhaft befolgt worden sind. In Beziehung hierauf und da die Befolgung dieser Vorschriften dringend nöthig erscheint, um den Ansatz und die Erhebung des Sprunggeldes und überhaupt die nöthige Controle darüber, daß keine Stuten 55 zum Bedecken zugelassen werden, für welche keine Scheine ausgestellt sind, schärfen wir Ihnen in höchstem Auftrage die erwähnten Vorschriften und Bestimmungen zur genauen Befolgung für die Zukunft mit dem Ansügen ein, daß alle künftig vorkommenden Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften unnachsichtlich durch angemessene Diociplinarstrafen werden geahndet werden. K ü ch l e r. Pietsch. (154 Zu Nr. R. C- 493. Gießen den 24. Januar 1850. Betreffend: Die Entfernung der beiden Kinder Georg und Dorothea Lang von Lumda aus ihrer Heim ath. Die Großherzoglich Hessische t Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen an die Gr. Bürgermeister des Regierungsbezirks Gießen. Die obengenannten Kinder, deren Personalbeschreibung unten folgt, haben sich seit ohngefähr 11 Wochen aus ihrer Heimath entfernt. Wir beauftragen sie deshalb nach dem Aufenthaltsort derselben Nachforschung anzustellen, sie im Betretunqsfalle zu arretiren und hierher abliescrn zu lassen. K ü ch l e r. Pietsch. (153 Personalbeschreibung des Georg Lang. Alter: 9% Jahr. Haare: blond. Stirne: breit. Augenbraunen: blond. Nase: spitz. Mund: gewöhnlich. Kinn: schmal. Gesicht: schmal. Gesichtsfarbe: gesund. der Dorothea Laug. Alter: 14 Jahre. Haare: braun. Stirne: breit. Augenbraunen: blond. Nase: stumpf und breit. Polizeiliche Bekanntmachungen. Die Feier ab end stunde betreffend. Die nächtliche Ruhe der Einwohner hiesiger Stadt ist bisher oft gestört worden, so daß vielfache Beschwerden darüber erhoben worden sind. Da nun die hauptsächlichste Veranlassung dazu darin gefunden werden muß, daß die Vorschriften über Handhabung der Feierabendstunde seither nicht in Ausführung gebracht worden sind, so hat der Stadtvorstand für nolhwendig erachtet, diese Vorschriften wieder handhaben zu lassen. Nachstehend wird nun das revidirte und von Gr-Reg.-Comm. genehmigte desfallsige Regulativ mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnißnahme gebracht, daß man von allen rechtlichen hiesigen Einwohnern die Erwartung hegt, daß sie diesen Vorschriften nachkommen und das Aufsichtspersonal bei Handhabung der Aufrcchthaitung der Ruhe und Ordnung auf den Straßen künftig unterstützen werden, damit nicht Veranlassung gefunden werden kann, das nun städtische Institut der Polizei den Händen der Bürger wieder zu entziehen, wodurch nur beklagenswerrhe Folgen, sowohl für die Einzelnen, als insbesondere auch für unsere ganze Stadt herbeigeführt würden. 1. Die Feierabendstunde ist in hiesiger Stadt und deren Gebiet, für alle Wirths- und derartige Häuser ohne Unterschied und Ausnahme das ganze Jahr hindurch auf 11 Nachts festgesetzt. 2. Das Polizeipersonal ist angewiesen, nach Ablauf dieser Zeit Feierabend zu bieten. Derjenige Gast, welcher nachdem dieses geschehen, dennoch später darin angetroffen wird, verfällt in eine Strafe von 30 kr. bis 1 st. und außerdem der Wirth, welcher nach dieser Zeil noch Getränke an Gäste verabreicht in eine solche von 1 bis 2 st. 3. Ausgenommen hiervon sind fremde Durchreisende in den Wirthshäusern wo sie logiren und geschlossene Gesellschaften, die zur Ueberschreitung der Feierabendstunde besondere polizeiliche Erlaubnis eingeholt haben. Giesen den 26. Januar 1850. Der Gr. Bürgermeister I. d. V. Der Beigeordnete Rühl. (155 56 Gefundener Gegenstand. Eine goldene Broche mit Steinen ist gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 29. Januar 1850. Besondere Bekanntmachung. 138) Gießen. Die Ortsliste non den im Jabr 1830 geborenen Militärpflichtigen ist an dem Rathhause angehcstet. Einwendungen gegen diese Liste stnd bis zu deren Abnahme, welche am 8. Februar l. I. erfolgt, bei der Bürgermeisterei zu Protveoll zu geben. Gießen am 25. Januar 1850. Der Bürgermeister. I. d. V. der Beigeordnete Rühl. Versteigerungen. 43) Gießen. Montag den 18. Februar d. 3,, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiestgem Rathhaus die der Schreiner Wilhelm Orth's Wittwe dahier zustehende Hof- raithe, als: Grundb. süKlftr. 7798 5 Hofraithe in der Schloßgasse, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 3. Januar 1850. der Beigeordnete Rühl. 42) Gießen. Montag den 18. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus der der Jacob Andreas Löbers Wittwe, später Eberhard Zimmermanns Ehesrau, zustehender Hofraithe-G>und, als: Grundbuch ®7is9 und y362 Hofraithe-Grund in der Lindengasse öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 3. Januar 1850. der Beigeordnete Rühl. 123) Gießen. Holzverstetgerung im Revier Schtssenberg. Freitag den 1. Februar d. I., sollen in den Domanial-Walddistricten Rehhecke und Rabenpfuhl versteigert werden: 3 Stecken Buchen-Scheidholz, lungsfrist bis Johanni d. I gestattet. 3'4 u » Prügelhvlz, 1 u Eichen- „ 134% Buchen-Stockholz, 5 ir Eichen- „ 5075 Stück Buchen-Wellen, 1675 tr Eichen- ir 1825 1! Nadel- und Weichholz-Wellen, 9 Eichen-Stämme, von 6—12" Drchm., 5 Buchen- u von 10—16" „ 195 Nadel-Stangen, von V/,2—5" „ Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zah- Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr in der Rebhecke. Gießen am 24. Januar 1850. Der Gr. Hess. Revieriörster des Reviers Schiffenberg. Dr. ©raubt. 104) Gießen. Donnerstag den 21 Januar, Nachmittags 2 Uhr, bin ich gesonnen, folgende Wiesen gegen baare Zahlung an den Meistbietenden dabier im Promenade- hauö öffentlich versteigern zu lassen: l'/s Morgen am Erdkauterweg, 1% u auf der Oberlach, 274 „ im Kessel, 1 u am untersten Riegelpfad, 171 n im Heegstrauch, 1'4 " auf der Speck, '/, u im Biegen, 1'4 „ in der Lichtenau, 1 ,/ hinter der Burg, % u auf der Stephansmark. Georg Becker. 151) Fellingshausen. Samstag den 2. Februar, des Vormittags 11 Uhr, soll dahier durch das Ableben der Ziegler Johannes Weber's Eheleute, ein noch neu und von Holz erbauter Trockenbau, von circa 40 Fuß Länge und 30 Fuß Breite, auf den Abbruch öffentlich meistbietend versteigert werden. Fellingshausen am 28. Januar 1850. Der Vormund Wald sch mitt. Feilgeboten. 139) Gießen. Schweizer- Körbchen habe ich wieder erhalten. I. H. Fuhr. 145) Gießen. Unter dem Fabrikpreise verkaufe ich, um damit aufzuräumen, alle vorräthi- gen Winterartikel, bestehend in Filzschuhe, Litzen- und Kordel-Schuhe, Socken, Pulswärmer, Wämmst und Unterhosen, Kinderkleider und Strümpfe tc. Julius Wallach, am Markt Lit. B. Nr. 27. 129) Gießen. Offenbacher Lichter, Kern- und Talgseife verkauft billigst L. Cahn's seel. Wittwe. 142) Gießen. Spanische Weine des Herrn Fa- Benedica Yriartis in Cadix bei G. Schmidiborn in Gießen. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu M 9. des Anzeigeblattes. F e i l g e b o t e n. 146) Gießen. Holländische Bückinge, Labber- dcin, Häringe, Sardellen, Düsseldorfer Senf, Kastanien, Baumnüffe, Italienische Hasselnüffe, Tafel- Mandeln , Tafel - Rosinen, Macarony - Nudeln, Dresdner Chokolade, Perlen- und Blumen-Thee, auch schwarze Sorten, namentlich feinsten Peeco mit Blüthen, Rum, Arrac, Cognac, Punsch- unb BischofF-Essenzc, rothe und weiße Weine, Bairisches Bier, Nordhäuser Fruchtbrandwein und dgl. mehr empfiehlt L. Iah reis am Marktplatz. 128) Gießen. Frankfurter Bohnen, gerollte Golderbsen, Kronenberger Kastanien habe ich wieder erhalten. L. Cahn'S seel. Wittwe. 115) Gießen. Bischoff, per Maas 2 fl., Cardinal, per Maas 1 fl. 20 fr., in sehr guter Qualität bei M. Silbereisen. 144) Gießen. Einem geehrten Publikum erlaube ich mir die ergebene Anzeige zu machen, daß bei mir alle Sorten Gemüse-, Blumen-, Feld-, Gras- und W a l d - S a a m e n, für deren Aechtheit und Keimfähigkeit garantirt wird, unter portofreien Anfragen zu den billigsten Preisen zu haben sind. Ebenso werde ich Bestellungen auf Ob ft bäume, sowohl auf Hochstämme als auf Zwergobst, Weinreben und alle Sorten Rosen mit Vergnügen entgegen nehmen. Georg Klees, Kuustgärtner in BüdeSheim in der Wetterau. IVB. Während meines Aufenthalts dahier vom 28. bis zum 31. Januar können Bestellungen bei Gastwirth Leib gemacht werden. 157) Gießen. Ich beabsichtige die eine oder die andere Hälfte meines Wohnhauses, wovon jedoch eine jede von der anderen getrennt, ein für sich vollständiges Ganze bildet, aus freier Hand zu verkaufen und lade Kaufliebhaber ein, sich wegen des Näheren mit mir zu benehmen. Ph. Lüdeking. 149) Gießen. Feinster Braunschweiger und Bielefelder Flachs, auch feinster Italienischer Schuh- macher-Hanst bei L. Jahr eis. 158) Gießen. Seidenhüte, in der diesjährigen neuen Faeon, empfiehlt PH. Lüdeking. Zu vermiethen- 148) Gießen. Ein Garten, am Roth gelegen, x/i Morgen haltend und mit guten Obstbäumen bepflanzt, ist zu vermiethen. Näheres bei der Erped. d. Bltis. 111) Gießen. Eine Familieuwohnung ist bis zum 1. April d. I. zu vermiethen bei Franz Peppler, Eit. D. Nr. 120. 147) Gießen. Maskenanzüge sind zu verleihen. H. Heichelheims Wittwe, Lindenplatz. 25) Gießen. In meinem neu erbauten Hause vor dem Neuenwegerihor ist der erste und zweite Stock zu vermiethen; jeder bestehend aus 4 aneinanderstoßenden Zimmern, Kammern, Küche, Keller, Theil am Boden, Mitgebrauch der Waschküche und verschlossener Holzremise. Gottl. Strauch, Maurermeister. Vermischte Nachrichten. 150) Gießen. Danksagung. All den verehrten Personen, welche mir ihre Freude wegen der eröffneten Aussicht, wornach ich hier auch noch ferner wirken würde, gestern Abend ausdrücken wollten, danke ich auf's Herzlichste. Die hiebei kundgewordene Gesinnung gegen mich schlage ich um so höher an, als mir keineswegs entgeht, wie schwer es falle, eine solche Abeudfeierlichkeit, nachdem sie einmal vorbereitet ist, auf unerwarteten Wunsch hin zu unterlassen. In der Thal aber muß ich mich dadurch, daß dies geschah, noch weit mehr geehrt fühlen, als wenn sie zur Ausführung gekommen wäre. Gießen am 26. Januar 1850. Leopold Schmid. g 152) Gießen. Ich habe meine Schmie- A A dewerkstätte aus dem Hause des Hrn. Ehri- A stian Walther in der Wallthorftraße in das A fr ehemals Wirth H. König'sche Haus in der 2 Wallthorftraße verlegt und bitte das mir bis- & A her geschenkte Zutrauen auch fernerhin zu I g Theil werden zu lassen. g Z August Unverzagt, 8t “ Schmiedmeister. A ■