1SSO. Mittwoch den 27 Februar Auswärts abonnirt man sich bei allen SPoftämtetn 3n Gießen bei der Erved. (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) - EinrückungSgebühr für die gespaltene SorpuSzeile kr. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ft. 30 kr., tür Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. kr. Amtlicher Theil. -----------— Een am 23. Februar 1850. W Betreffend: Die Musterung des Jahres 1850. Der Großherzoglich Hessische Reaierunas-Rath von Wittich zu Greßen an die Gr. Bürgermeister des Recruüerungsdlstrlcts Grunberg. Die dießjährige Bezirksmusterliste für den ^crutierungs^stnctG^^ Jedermanns ML M K MMKrdWM * - ** innerhalb acht Tagen anher anzuzeigen haben. 336) Vf Till U/• __ Ameigesilatt der Stadt und des Regierungsbezirks Deifemtliche Nachricht. Die Erhebung der Beiträge von dcnUnterzcichneten des Armenverems^ ^sowre dre^A Plakate an dieselben wird im Lauft dieser Woche stattftndrn "'Vere^ unb wn da an keinem treten. Alle Mitglieder sind ersucht ^ rum nach^n Samstag^d^ Pl^k roünfd)t/ rooUc sich schnst- Bettler mehr etwas persönlich zu verabreichen. senden. Die Herren Bürgermeister der lich oder mündlich deshalb an den Vereinsrechner, p fgrtra Beilage zu Nr. 12 des Anzeige- Umgegend ersuchen wir hiermit, die Satzunger' d°A an/uweisen und zu verwar- blatts) zur Kcnntm'ß ihrer Ortöangehorlgen »u bringen, e ) anderntheilS für die Ab- nen, auch in Gemäßheit derselben, emesthe.ls für d,e Lmderung way.er y, stellung des Sitten verderblichen Bettelns kräftig Mitwirken z p I • e»orüand des Armenvereins Gießen den 26. Februar 1850. üchler. (369 W e k a Zt K t m a ch u n g, Die Wahl zum Volkshause der nächsten Reichsversammlung. Die Liste der bei der Wahl der Wahlmänner Urwähler) mit Angabe ihrer Steuerzahlung acht Tage g, ) erben damit während dieser 15, 3., 4. »«’s. Wi-i 1.3. •«** acht Tage, nicht aber später. Jedermann Emstcht davon nehmen Einwendungen Vorbringen könne. Die Wahl - Commission: Gießen am 25. Februar 1850. .. 8 a b r b h f c. Herbert. 368) V ' By 130 Edictalladungen. 245) Grünberg. Oeffentliche Aufforderung. In Sachen des Anschel Löb Wolf von Merlau, Klägers, gegen Georg Kaspar, ledig, zu Flensungen, Beklagten, Forderung betreffend, hat Kläger zwei Darleihe gegen den Beklagten eingeklagt, eins von 13 fl. 30 fr. verzinslich zu 5% vom 16. November 1846, und eins von 70 fl. zu 5 %, verzinslich von 7. Januar 1847, und hat um Verur- theilung zur Kapital-, Zinsen- und Kostenzahlung gebeten. Wenn Beklagter, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, sich auf diese Klage nicht binnen 60 Tagen vom Tage des Erscheinens dieses Aufrufs in öffentlichen Blättern dahier vernehmen läßt, so wird er derselben für geständig angesehen und unter Einredenausschluß, zur Bezahlung der beiden Capital- und Zinsenfordcrungen, sowie zur Kostentragung schuldig erkannt. Bemerkt wird dem Beklagten noch, daß weitere Verfügung in dieser Sache lediglich durch An- schlag an der Gerichtsthüre bekannt gemacht werden. Grünberg den 29. Januar 1850. Gr. Hess. Landgericht daselbst. Welcker. Thaler. 335) Schotten. Forderungen und Ansprüche jeder Art an das für concurSfällig erkannte Vermögen des Peter Seipp von Watzenborn, nunmehr zu Busenborn wohnhaft, sind im Termine Dienstag den 23. April, Vormittags 8 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, gegenfallSohne besonderes Präclusivdecret, Ausschluß von der Masse erfolgt. In diesem Termine soll bie Güte versucht, ein Gläubigerausschuß erwählt und ein Massecurator bestellt werden; es sind daher etwa auszustellende Vollmachten dahin auszndehnen und von den persönlich nicht erscheinenden Gläubigern wird unterstellt, als seien sie den Beschlüssen der erschienenen beiqetreten. Schotten den 16. Februar 1850. Gr. Hess. Landgericht. Winheim. 346) Atzbach. Peter Brennemann, dermal Pächter auf dem Vetzberger Hose ist gesonnen mit Frau und Kindern nach Amerika auszuwandern. Etwaige Ansprüche an die Auswanderer sind Mittwoch den 13. März d. I., Vormittags 9 Uhr, dahier anzumelden und wird bemerkt, daß nach diesem Termin das Vermögen derselben zur Erpor- tation freigegeben wird. Atzbach den 19. Febr. 1850. Kgl. Ger.-Commission Bone. Versteigerungen. 347) Gießen. Die Versteigerung städtischer Grundstücke betr. Montag den 4. März l. I., Vormittags 9 Uhr, sollen folgende städtische Grundstücke: Nach dem Grundbuch. Flur Nr. nfilftr. 1) 27 153 389 Wiesen über der Wieseckbrücke, rechts der Chaussee vor dem Neuwegerthor, 2) 12 12 114 Acker auf der Hardt in der Kroppeich, 3) „ „ 31 Grabstück am Schiffenberger Wege, am Bruchgraben und dem Garten des Heinr. Witte, 4) ii „ 230 rechts der Gladenb. Chaussee, stößt auf die Mühlbach mit einem Baum, 5) „ „ 230 an vorigem mit einem großen und zwei kleinen Obstbäumen, 6) * „ 170 links der neuen Abfahrt mit drei Bäumen, 7) „ „ 170 daselbst an dem vorigen Stück, 8) „ „ 170 daselbst mit neun Obstbäumen, 9) ii ii 66 Nothweg, ehedem ein Theil des Gartens des Andreas Wcidig, auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden versteigert werden. — Die Grundstücke unter 6 bis 9 werden erst einzeln und dann vereinigt dem Verkauf ausgesetzt. — Die Eiustcht der Versteigerungsbedingungen kann vor dem Verkaufe schon stattsinden. Gießen den 22. Februar 1850. Der Bürgermeister-Vckar Rühl. 345) Gießen. Montag den 4. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag des Andreas Loos und dessen Kinder dahier, Die denselben zustehenden Immobilien, als: Grundb. lUKlftr. */ioe3 29 Hofraithe hinter dem Burggraben, V 4 27 Grabgarten daselbst, y° 106 Wiese, zehntfrci an der Lahn und Wismarer Weg, y 103 Acker an der Broßbrücke, y 462 Acker auf den Haddergraben, y43“ 243 Acker über dem Fabrizischen Acker auf dem Fluthgraben, 7/ 122 Acker auf dem Laüfertsröder Weg, y37 272 Wiese am Gießer Pfad, y’5 294 Acker im Altenfeld zwischen den Gärten, *y 714 Acker über dem Rodt auf die Rodtgärten, 833 Acker über dem Schäferbrunnen, 131 öffentlich meistbietend versteigert und bei nicht an. nehmbaren Geboten sogleich auf 3 Jahre verpachtet werden. Gießen den 22. Februar 1850. Der Beigeordnete Rühl. 295) Gießen. Versteigerung von Pappelholz. Freitag den 1. März d. I., Vormittags 9 Uhr, soll eine bedeutende Quantität durch Ausästen der Pappelbäume auf der Straße von Gießen nach Reiskirchen, Abteilung 24 bis 32, aufgearbeiteten Oberholzes in mehreren Abtheilungen an den Meistbietenden versteigert und hiermit bei der Ganseburg der Anfang gemacht werden. Gießen am 21. Februar 1850. Gr. Kreisbaumeister Holzapfel. 301) Reiskirchen. Montag den 4. März, Morgens 9 Uhr, sollen die durch Erbauung eines neuen Backhauses erforderlichen Arbeiten: 1) Handarbeiten, veranschlagt zu 2) Maurerarbeit, » u 3) Steinhauerarbeit, „ » 4) Zimmerarbeit, » ,, 5) Dachdeckerarbeit, „ „ 6) Schreinerarbeit, ,, „ 7) Schlosserarbeit, » u 8) Glaserarbeit, » ,, 9) Weißbinderarbeit, „ » 10) Die Fertigung eines Backofens von Westerwälder Taufsteine, 13 fl. 395 » 35 168 ii 96 ii 36 ii 26 „ 5 „ 90 „ veranschlagt zu.....110 „ 11) Verkauf auf den Abbruch des alten Backhauses, auf der hiesigen Bürgermeisterei versteigert werden. Risse und Voranschläge liegen auf der Bürgermeisterei offen. Reiskirchen am 20. Februar 1850. Schäfer, Bürgermeister. 339) Grünberg. Iagdverpachtuug. Montag den 4. März d. I., Vormittags 10 Uhr, wird in dahiesigem Rathhause die Jagd in der Ge- niarkung Grünberg in 4 Abtheilungen auf die Dauer von mehreren Jahren verpachtet — wozu Pachtlieb- Haber hierdurch eingeladen werden. Grünberg den 23. Februar 1850. Der Bürgermeister Haberkorn> 338) Altenbuseck. Freitag den 1. März l. I., des Vormittags 9 Uhr, sollen im Altenbusecker Gemeinde-Wald, District. Altenstruth, 83 Eichen-Baustämme, von 15 bis 42" Durchmesser und 10 bis 50' Länge, im Ganzen 7876 Cbkfß. haltend, nochmals öffentlich meistbietend versteigert, werden Die Zusammenkunft ist im angegebenen District. Altenbuseck den 24. Februar 1850. Der Bürgermeister Wagenbach. 342) Beuern. Holzversteigerung. Donnerstag den 28. Februar l. I-, von Morgens 9 Uhr an, sollen im hiesigen Gemeindewald, District Langenbruch, Burghain und Eichberg: 80 Stecken Buchen- und Eichen-Scheidholz, 127% u „ H « Prügelholz, 81 ii ii ii n Stockholz, 203 „ ii ii n Reiserholz, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist im Langenbruch. Beuern den 23. Februar 1850. Der Bürgcrmermeister Otto. 344) Rodheim. Montag den 4. März l. I., Vormittags 9 Uhr, werden in der Wohnung des Ernst Kraft dahier, in Folge seiner Auswanderung nach Amerika, zwei Kühe, ein Rind, Heu und Stroh, ein neuer Oeco- nomiewagen sammt allem Zubehör, ein Pflug, eine Egge, ein neuer Webstuhl, sowie sonstige Hausmobilien, öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert. Rodheim den 24. Februar 1850. Der Bürgermeister Dudenhvs er. 323) Großenbuseck. Holzversteigerung. Montag den 4. und Dienstag den 5. März 1. I., jedesmal des Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Großenbuseck, District Gallacker und Unter, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend unter den bei der Versteigerung bekannt werdenden Bedingungen, versteigert werden: 137 Eichen-Stämme, von 6—46 ' Durchmesser, 10—50' Länge, — 12,491 Cubikf. halt. 53 BuchenStämme, von 10—17" Durchmesser, 10—46' Länge, -- 2404 Cubikf. halt. 183 Nadel-Stämme, von 4111 Cubikf. halt. 41 Stück Eichen-Stangenholz, 39 Cubikf. u 217 „ Nadel- „ „ 312% n » 132 Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martinitag l. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist in dem Distrikt Gallacker. Großenbuseck den 19. Febr. 1850. Der Bürgermeister Müller. 348) Steinbach. Holz Versteigerung. Im Steinbacher Gemeindewald, Distrikt Höheck und Embach, sollen: 193 Stecken Buchen-Sckeidholz, 40 II „ Prügelholz, 100 II „ Stockholz, 4300 Stück „ Wellen, Eichen-Scheidholz, 50 Stecken 20 II n Prügelholz, 20 II „ Stockholz, 400 Stück „ Wellen, 8 Stecken Kicfern-Prügelholz, 17 Eichen-Slämme, von 17—40 Zoll Durchmesser und 1494 Cubikf. haltend, Freitag den 1. März, versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 8 Uhr in der Höheck. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Gemeinden bekannt machen zu lassen. Steinbach am 25. Februar 1850. Der Bürgermeister Horn. 243) Langgöns. Holzversteigerung im Langgönser Gcmeindewald. Montag den 4. März l. 3-, von Morgens 9 Uhr an, sollen im Langgönser Gemeindewald, Distrikt Eichenzahl, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werken: 1% Stecken Buchen-Scheidholz, 15 /, ii Prügelholz, 30 „ ii Stockholz, 125 Stück ii Wellen, 6 Stecken Eichen-Scheidholz, 20 „ „ Prügelholz, 50 „ „ Stockholz, 150 Stück ii Wellen, 25 Stück Eichcn-Bau-, Werk- und Nutzholz- Stämme, worunter sich 18 Stück unter 100 Cubikf., 4 über 100 Cubikf., 2 über 200 und 1 Stück von 356 Cubikf. Inhalt befinden. Die Zusammenkunft ist auf der Kreuzschneiße. Langgöns am 24. Februar 1850. Der Bürgermeister Dern. 293) Gießen. Versteigerung von Arbeiten. Zur Einrichtung des zoologischen Sammlungssaals in dem neuen Analomiegebäude dahier soll die Anfertigung von Glasschränken rc., sowie auch die Bediehlung des Dachbodens und die Anfertigung eines Bretterbodens auf dem platten Dache rc., in mehreren Parthieen Donnerstag den 28. Februar d. I., Morgens 9 Uhr, in gedachtem Gebäude öffentlich an die Wenigstfor- dernden versteigert werden, insbesondere: Schreinerarbeit, veranschl. zu 2121 st. 29 fr. Schlosserarbeil, „ „ 323 u 28 u Glaserarbeit, „ „ 273 n 14 „ Risse, Voranschläge und Versteigerungsbedingungen sind von heute an in dem neuen Anatomiegebäude zur Einsicht aufgelegt. Gießen den 20. Februar 1850. In Auftrag: A. Naumann, Bauaufseher I. Classe. 370) Gießen. Die dem Kauffunger Stiftsfonds zugehörige Wiese hinter der neuen Mühle bei Gießen 31/» Morg. 34 Klftr. groß, soll Donnerstag den 7. März, Vormittags 10 Uhr, auf dem dahiesigen Rathhause, für 6 Jahre öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Gießen den 26. Febr. 1850. C. Fuhr. 340) Gießen Nachstehende Grundstücke bestehend : 1) in einem Acker am obersten Riegelpfad, 156 Klafter haltend; 2) in einem Garten am Brennofen, 110 Klafter haltend; 3) in einem Acker in der Stephansmark, diesseits der Wieseck, 193 Klafter haltend; 4) in einem Garten auf dem Rodt, 412 Klafter Hal end. Derselbe besteht zur Hälfte aus einer Wiese, die jährlich einen Wagen Heu abwirft; 5) in einer Wiese an den Ochsenwiesen, 433 Klafter haltend, endlich 6) in einem Trieb- und Wiesenviertel, bin ich auf drei hinter einander folgende Jahre unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend zu verpachten willens und lade allensallsige Liebhaber ein, sich Samstag den 2. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, in meiner Wohnung auf dem Neuenweg einzufinden. Gießen am 25. Februar 1850. Johannes Steinbergers Wittwe. 370) Gießen. Montag den 4. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen 1) 2 Stücke Grabland auf den s. g. Bleichgärten dahier, jedes */2 Viertel groß und 2) 1 Viertel Wiesentriesch daselbst, auf mehrere Jahre meistbietend verpachtet werden. Liebhaber wollen sich bei der Wohnung des Bleichers Schürz dahier einfinden. 133 Feilgeboten. 357) Gießen. Die weit und breit rühmlichst bekannten u nd bewährten Aschten Ohren-Magnete (ä Paar mit Gebrauchs - Anweisung in eleganten Carton verpackt 1 Thlr. Pr. Cour.), welche ein vorzüglich schnelles Heilmittel gegen Kopfleiden aller Art, rheumatische Zahnschmerzen, Ohrenreißen und Harthörigkeit sind, sowie Goldbergers thermo - elektrische Fingerringe in allen Größen, (ä Stück mit Gebrauchs - Anweisung erster Qualite 1 Thlr. Pr. Cour, zweiter Qualite 20 Sgr. Pr. Court.) die mit vielem Nutzen gegen Schreibkrampf, Zittern und Schwäche in den Händen, sowie zur Stärkung und Kräftigung der Finger- und Handmuskcln und Nerven, ohne jede Unbequemlichkeit getragen werden, sind bei dem Unterzeichneten stets echt und unverfälscht zu den sestgestellten Fabrikpreisen vorräthig, und werden, als ihrem Zweck vollkommen entsprechend, zur geneig- neten Abnahme bestens empfohlen. Carl Frech. 142) Gießen. Spanische Weine des Herrn Fa- Benedica Yriartis in Cadix bei G. Schmidtborn in Gießen. 365) Gießen Ein Gartenhäuschen ist auf den Abbruch zu verkaufen. Wo? sagt Ausg. dieses Blattes. 362) Gießen. Ein Ltheiliges Wohnhaus, 2 Stock hoch, 40 Fuß lang und 26 Fuß tief, ist auf den Abbruch zu verkaufen bei Joh. Jacob Rühl, Annahö, Kreis Marburg, 364) Ehringshausen. Zu Ehringshausen zwischen Wetzlar und Herborn, ist ein neugebautes Wohnhaus, bestehend aus 6 Stuben, 3 Kammern, Küche und Speisekammer, nebst Stall sehr billig zu verkaufen. Wegen der Lage an der Straße eignet sich dasselbe' zu jedem Geschäfte, besonders zu Wirthschaft, Krämerei oder Bäckerei. Auch kann dasselbe auf Abbruch verkauft werden. Zu erfahren bei H. Sillbach daselbst. 366) Frankfurt a. M. Deutschen Klee- saamen, zuverlässige Qualitäten aus der guten Erndle 1846 und 1849r im Großen und im Kleinen empfehlen Joh. Heinr. Steuernagel, Friedberger Straße Lit. C. Nr. 10. neben dem Hotel Drexels 337) Griesbeim. Unterzeichnete Saamenhand- lung empfiehlt sich bei Gemeinden und Privaten in großen und in kleinen Quantitäten von neuester Erndte, von guter Qualität mit folgenden Gattungen Saamen, welche um die beigesetzten Preise zu jeder beliebigen Zeit zu haben sind, als: Kiefern-Saamen, per Pfd. Zoll-Gew. 40 kr. Lerchen-Saamen, „ „ „ 25 „ Fichten-Saamen, » „ u 9 » Wcißtannen-Saamen, pr. Pfd. „ 7 „ Weimuthskiefern-Saamen, pr. Pfd. Zoll-Gew. 1 ft. 30 kr. Zoll-Gew. 54 Schwarzkicfern-Saamen, per Pfd Gießen. 15 5 3 3 9 12 6 Seekiefern-Saamen, Ahorn-Saamen, Eschen-Saamen, Hainbuchen-Saamen, Rotherlen-Saämen, Weißerlen-Saamen, // u ff ff ff n u u it n u II II II ff II If II u V II If ff If If Bei allen Sorten Saamen wird für die übliche Keimkraft garantirt, und bei Gemeinden, sowie auch bei bekannten Privaten wird einige Monate creditirt. Unter denselben Bedingungen sind auch alle möglichen Gattungen Gras-Saamen um annehmbare Akazien-Saamen, » » » Die beigesetzten Preise verstehen sich frei Preise zu haben. Griesheim bei Darmstadt den 22. Februar 18o0. Die Samenhandlung E. Appel. 211) Gießen. Ein Stielischer Waagbalken nebst Gewichten ist auf der Mäusburg, Lit. B. Nr. 30 billig abzugeben. 351) Gießen. Bei Ofensetzer Carl Engel in der Löwengasse ist ein Haufen vorzüglicher Dünger zu verkaufen. 360) Gießen. 1 */2 Morgen haltendes Stück Grabland auf dem Nahrungsberg ist zu verkaufen oder zu verpachten. Näheres bei der Erped. 372) Gießen. Burbaum-Pflanzen zum Aussetzen sind zu haben, bei wem? sagt Ausg. d. Bits. Zu vermiethen- 356) Gießen. Eine Familienwohnung und eine Stube mit Möbel an eine einzelne Person ist zu vermiethen bei PH-, Decker, Weidgasse Lit. B. Nr. 116. 358) Gießen. Zwei aneinanderstoßende Zimmer in der 2. Etage mir ganz neuen Möbeln und 2 desgl'. in der 3. Etage mit der Ansicht nach dem Brand sind zu vermiethen und gleich zu beziehen bei H- Hochstätt er. 373) Gießen. Eine möblirte Stube ist zu vermiethen bei Conrad Vogt, am Ktrchenplatz. 134 350) Gießen. In der unteren Etage des Berlinischen Hauses in den Neucnbäuen sind zwei freundliche nach der Straße gelegene Zimmer von Mitte April an zu vermiethen- Näheres bei Dr. Steinmetz. 114) Gießen. Bei Friedrich Vogt in der Wallthorstraße ist ein Logis, bestehend in 3 Stuben, Kammer, Boden, Keller, Holzstall und Waschküche, zu vermiethen und kann im April bezogen werden. 355) Gießen. In der Nähe von dem Wall- thor ist ein Garten mit den besten Obstsorten bepflanzt, über 1 Morgen groß, ganz oder theilweise zu vermiethen oder zu verkaufen. Näheres im Hause des Hrn. Oberinspect. Dietz. 349) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet ist zu vermiethen bei Balth. Kann, auf dem Seltersberg. Vermischte Nachrichten. 320) Giessen. Reichswahl Angelegenheit. Die Aufstellung des Herrn von Buseck als Candidat des hiesigen sogenannten Reichs- wahlvercins hat zur Ausstreuung des unwahren Gerüchtes Anlaß gegeben, daß Herr Hosge- richtsrath V ö l ck e r von der Candidatur zurückgetreten sei. Um weiteren Entstellungen und Mißdeutungen vorzubeugen, finden wir uns zu der Erklärung veranlaßt, daß dieß keineswegs der Fall ist, daß wir vielmehr an unserm Candidatcn Herrn Hofgerichtsrath August Vsicher um so gewisser sesthalten werden, als sich in Uebereiustimmung mit dem Centralwahlverein in Darmstadt alle übrigen Vereine unseres Wahlkreises, namentlich diejenigen in Lich, Gladenbach, Biedenkopf, Battenberg, Vöhl und Butzbach neuerdings ganz entschieden für V ö l ck e r erklärt haben. Gießen, den 21. Februar 1850. Der Verein für die Wahl Völcker's nach Erfurt. Der Präsident; Der Schriftführer: Dr. Engelbach Schön, Postmeister. 296) Gießen. Allgemeine Militär - Stellvertretungs - Anstalt für das Großherzogthnm Hessen. Für diejenigen, welche im Jahr 1850 zur Musterung kommen, bietet die unter der Leitung der Unterzeichneten ins Leben getretene Assecuranz-Anstalt die Gelegenheit dar, für eine im Verhältniß zu den seither gezahlten Summen viel geringere, die Sicherheit zu erlangen, daß im Fall der Militärpflichtige ein Marschloos zieht, für ihn von der Anstalt ein Einsteher gestellt wird. Bei besagter Anstalt haben bis jetzt schon über Hundert Personen ihren Beitritt zur l850r Gesellschaft erklärt. Die Vortheile, welche dieselbe den einzelnen Mitgliedern darbietet, bedürfen keiner besonderen Erwähnung, sie liegen in dem Wesen der Sache. Näheres ist aus den Statuten zu entnehmen, welche bei unseren Agenten für Oberhessen den Herrn Werner Ramspeck in Alsfeld. Kaufmann Franz Peppler in Gießen. Stadtrechner Niepothin Biedenkopf. Hospitalmeister Reuning in Nidda. G. F. Nau in Friedberg, eingesehen werden können. Hiernach laden wir die Interessenten zur Abgabe ihrer Beitrittserklärungen bei uns oder unseren Herrn Agenten ein. Das Vüreau der Anstalt ist in der Wohnung des Dr. jur. Vogel, Grafenstraße Lit. E. Nr. 158 mittleren Stock. Darmstadt den 14. Februar 1850. Fr. Bogel, Dr. jur. Carl Schwarz, Kaufmann. Auf Obiges mich beziehend, lade ich die im Jahr 1830 Geborenen, resp. ihre Väter ein, die Statuten der Anstalt bei mir einzusehen. Gießen den 20. Februar 1850. Franz Peppler. 135 361) Gießen. Derjenige Militärpflichtige, welcher sich auf das Jahr 1850 vertreten lassen will, kann unter reellen Bedingungen durch einen Corpora! im 4. Jnfant.-Reg., 6. Compagnie, dermalen dahier, vertreten werden. Näheres sagt die Erpcd. d. Bltts. 359) Gießen. Ein Regenschirm ist in meinem Laden stehen geblieben und kann solchen der Eiqenthümer wieder in Epfang nehmen. a ' PH. Lüdeking. 353) Gießen. Es wird ein junger Mann in ein hiesiges Gasthaus als Hausknecht gesucht. Wo sagt die Erped. d. Bltts. 354) Gießen. Vor dem Wallthor wird auf Ostern ein braves Mädchen zu einem Laufdienst gesucht. Ausgeb. d. Bltts. sagt wo. 363) Gießen. Strohbüte nehme ich zum Waschen an M. Holberg, auf dem Neuenweg. 341) Gießen. Ich habe das seither von mir betriebene Wagnergeschäst meinem Sohne Emil übergeben und bitte deshalb, rückständige Zahlungen nur an mich zu leisten. Zugleich ersuche ich meine verehrten Geschästsfreunde, das mir seither bewiesene Zutrauen auf meinen erwähnten Sohn übertragen zu wollen. Gießen den 25. Februar 1850. Johannes Steinbergers Wittwe. 352) Gießen. Schon wieder ein Drohbrief!!! Man hält mich für den Verfasser eines jüngst im hiesigen Anzeigeblatte erschienenen, demokratische Damen gravirenden Aussatzes? — Ich darf die einfältigen Briefsteller sowohl, als die hier figurirenden Damen auf Wort versichern, daß ich der Verfasser jenes Artikels nicht bin. Damit aber das einfältige drohende Gesindel wisse, wie wenig ich solche Drohungen fürchte, so mögen sie meinen Wahlspruch hinnehmen: „Wer sich unter den Trub mengt, den fressen die Schweine mit." L. Jungk. 297) Gießen. „ Militär Ltellvertretuugs - Vertrage kür lolcke welche auf den 1. März oder 3. April l. I. zum Dienst einbeordert sind und sich baldigst chriftlich melden werden noch durch den Unterzeichneten abgeschlossen, der zugleich rede, auf das Stellver- retungswesen bezügliche Auskunft mit Vergnügen erthe.lt. D/irmlladt den 15. Februar 1850. Fr. Vogel, Dr. jur. 3)arm|taD ö Büreau der allgemeinen Militär-Stellvertretungs-Anstalt, Grafenstraße Lit. E. M 158. Gießen. Für Auswanderer. Lrntralverein für Auswanderer von Cöln und Düsseldorf befördert Auswanderer nach allen Häfen Amerika's, Brasiliens, nach Australien und Californien zu festen Preisen von den verschiedenen Sammelplätzen ab, über Breme», Hamburg, Havre, Antwerpen Unt> ^Wer^Preise und Abfahrtstage ertheilt der nachbenannte Herr Agent nähere Auskunft, sowie auch der Prospectus des Vereins unentgeltlich bei demselben entgegen zu nehmen ist. Cöln im Februar 1850. In Bezug auf vorstehende Anzeige empfiehlt sich zum Abschluß von Ueberfahrts-Verträgen zu nachfolgenden billigen Preisen ü6er Hamburg nach Neu-Iork mit Kost 75 fl., // „ „ Rotterdam » n // // 77 /, „ „ „ Antwerpen „ // // 80 // „ ,, „ Havre „ New-Orleans „ „ 83 „ „ „ „ Bremen „ Galveston u. Kalifornien ' " mit Kost 90 „ Der Hauptagent für Gießen A u g. Hoffmann, Schloßgaffe. 367) 136 305) Beuern. Erwiderung Es hat sich eine verschmitzte Parthei erlaubt, (wahrscheinlich aus Beuern) im Hessischen Zuschauer Nr 28. Art. 56. den Ergemeinderath Komps von da' als den 3. Candidaten nach Erfurt vorzuschlagen, weil zwischen Hrn. Völcker und Hrn. Köllner Zwist ausgebrochen wäre. Es läßt sich von ehrlosen und verschmitzten Unruhstifter keine Einigung erwarten, viel weniger können solche Subjecte rc. Komps wegen Durchfällen bei Gemeinderathswahl denselben aus Spott vorschlagen, denn er hat seiner Zeit die ihm obliegenden Geschäfte treu und gewissenhaft erfüllt, er hat keine Erhebungen in der Gemeinde gehabt, wie z. B. Viehassecurranz, Zehntpachterhebung, Madachei rc. wo er keine Rechnung über abgelegt hat und noch Geld in der Kasse hätte schon 20 Jahr wie Hr. B. z r L. Er war auch nicht beim Militär, daß er als Unteroffizier degratirt oder sonst dabei durch Untreue u. s. w. bestraft war, wie mancher Schurke, er hat auch seine Grenzen nicht erweitern wollen, er hat sich auch nicht unterwunden, seiner Schwester zuzumuthen, um bei ihr seine Wollust zu befriedigen, alle diese und noch mehrere Verbrechen fallen ihm nicht zur Last und warum ihn dann verspotten? Kompf hat auch bei den Wahlen keine Umtriebe gefördert noch fördern helfen, wie bei der Bezirksrathswahl geschah, daß er sich auf illegale Weise in ein Amt drängen wollte; auch bei der Gemeinderathswahl fand solcher Unfug von den Wühlern statt. Sollte sie ferner gelüsten abermal einen Schmähartikel gegen Kompf einrücken zu lassen, so mögen sie doch ihre Namen unterschreiben, er wird es nicht umsonst verlangen. (Madche? — Madche? —) 304) Waldgirme s. Ich habe schon einigemal wahrgenommen, daß der Herr Schullebrer Schmehl zu Naunheim sich ein Geschäft daraus macht, mich in Wirthshäusern zu verdächtigen, als hätte ich in Gemeinschaft mit dem Gr. Bürgermeister Failing dahier, die Gemeinde verleitet, dem ehemaligen Professor Hrn. Vogt ihre Stimmen als Deputirten zur zweiten Ständekammer zu geben und was wir nicht vermocht, das hätten meine beiden Söhne gethan. Gedachter Schmehl kann keine andere Absicht haben, als mich bei meinen Herrn Vorgesetzten zu verdächtigen und mir das bisher besessene Zutrauen zu rauben und meine Söhne, welche auck Lehrer und noch Vicarien sind, in ihrer Laufbahn zu hemmen. Denn Beide sind zur Zeit der Wahl gar nicht hier gewesen; der jüngere ging den 19. Oct. auf sein Vicariat nach Hatzfeld und der ältere den 30. desselben Monats nach Oberwegfurt bei Schlitz und haben seit dieser Zeil Waldgirmes nicht wieder gesehen. Ich sehe dieses von Hrn. Schmehl als eine böse Verleumdung an und bin einer etwaigen gerichtlichen Austragung in dieser Beziehung gewärtig. Waldgirmes den 19. Febr. 1850. Büttner, Lehrer. 1 Druck und Verlag der G. D. Brühl'schcn Buch- und Stcindruckerei. vom 22. bis 25. Februar 1850. Uhrenhndl. v. Schönach. Hr. Eifert, Privatim ». Wallenrod. Hrn. Oecon. Föller u. Graf v. Sellenred. Hr. Rab, Forstschütz v. Holpershausen. Hrn. Oecon. Eifeler v. Fulda u. Horst v. Landenhausen. Hrn. Spedit. Paul v. Blofeld u. Jurk v. Wohra. Hr. Woltenhorst, Bergbeamt. v. Braun- fels. Hr. Battenfchl, Maurermstr. v. Winne. Hr. Borger, Spedit. v. Offenbach. Hr. Lang, Oecon. v. .Schütz. Hr. Balser, Privatm. v. Büdingen. Hr. Lowcnstem, Prwatm. v. Limburg. Im Darmstaedter Haus'. Hrn. Geschäfts!. Heißl^ v. Dernbach, Mellinger v. Eidorf, Reichling v Freiburg, Sei- ,el u. Schneider v. Weißenbach, Schmidt v. Battenberg, Fep v. Holzhauscn, Kreischet v. Marburg, Bert v. Holzhausen u. Endenthai v. Hattenrod. In den Privathäusern. Bei Fr. v. Harthausen: Frl Winter v. Darmstadt.— Bei Hrn. Ferd. Mayer: Hrn. Kfl. Steinberger v. Hungen, Many v. Bamberg u. Mayer v. Frankfurt. Bet Hrn. Busch im Garten: Fr. Böhm » Offenbach. - Bei Hr. Conduct. Hahn: Hr. Michel, Stemdeck. v. Gladenbach. — Bei Hrn. Prof. Fluck: Hr. Fluck, Privatm. v. Oberohmen. Bei Hrn. Schmiedmcister Unverzagt: Frl. Unverzagt v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Schnewermstr. Wlßmann: Hr- Wißmann, Privatm. v. Heidelberg. — Angekommene und abgereiste Fremde In den Gasthäuser». im Rappen'. Hrn. Kfl. Haffcnpflug v. Hanau, Wecke v Bremen, Müller v. Frankfurt u. Bauden v. Bremen. Hrn. Oecon. Schneider v. Romrod u. Mctternms v. Dobrig ‘ Frl Winter v. Darmstadt. Hrn. Kfl. Hartung v. Gläugau, Engels v. Cöln, Raucher u. Rosenbaum v. Frankfurt, Voß v. Bremen, Latz ». Darmstadt, Jonson v Cöln, Reuter v. Ingelheim u. Fehrm v. Caffel. Hr. Brand Handelsm. v. Schlottstadt. Hr. Pagar, Sind. v. Heidelberg. Hr. Schleick, Oecon. v. Eschbach. Hr-, Handelsm. v. Frankfurt. Hr. Eigenbrod, Minist.-Rath v. Darmstadt. Hr. Martin, Posth. v. Wollstem. Irn Einhorn: Hrn. Kfl. R-uß v. Bordeaux, Warthorst v. Hanau, Jüngst v. Wallau. Winkler v. Frankfurt, Bogt v. Hanau, Schlafhorst v. Gladenbach, Uhrban v. Remscheid, Fischer v. Stuttgardt u. Heinemann v. §ranfr E , Major V Carlsruhe, Hr Deüourt, Partik. v. Ostende. Hrn. Kfl. Gorbrg v. Mainz, Gam- bach v. Wiesbaden, Honat v. Cöln u. Seligmann v. Frankfurt. Hr. Baumüller, Partik. v Homburg. Hr. v. Seifert, Rent. v. Leipzig. Hr. Fischer, Kfm. v. Stuttgardt. Hr. Kreck, Fabrik, v. Nürnberg. im Prinz Carl'. Hr. Rausch, Spedit. v. Großeichcn. Hr. Habicht, Posth. v. Engelrvd. Hr. Homberger Prwatm. v. Wetzlar. Hr. Herz, GeschäftSm. v. Coblenz. Hr. Hahr,