Iuzeigcblatt der v - Stadt und des Regierungsbezirks tei » a äjl&I ß e> it V) l !? «7 8i. AuSwärtZ abonnirt man iich bei allen Popimtern. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch uni Wagy Gießen bei der Erped. (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Sonnabend. — Preis de« Jahrgang« für Einheimische \Jg|s’|jer' WM Einrücknng-gebühr für die gespaltene CorpuSzeile 3 fr. ff. I 30 fr., für Auswärtige i°°I. Postaufschlag 1 fl. «ft. T3 L7-. Mittwoch den 23 October IGLO. ................................... —* Amtlicher Th eil. Verordnung. Die politischen Vereine betr. 8uDWJG III. von Gottes Gnaden Grofiherzog von Hessen u n d b e i R h e i n re. re. Um bei der außerordentlichen Lage, worin sich das Großherzogthum dermalen befindet, dem verderblichen Einfluß, welchen politische Vereine notorisch bisher geübt, ein Ziel zu setzen und den daraus entstehenden Gefahren für die öffentliche Ruhe und Ordnung vorzubeugen, haben Wir auf den Grund des Art. 73 der Verfassungsurkunde verordnet und verordnen, wie folgt: , Art 1 Alle in dem Großherzogthume bestehenden Pnvatvereme oder Privatverbindungen, deren ^weck eS ist über öffentliche Angelegenheiten zu verhandeln oder auf dieselben cmzuwirken — politische Vereine und Verbindungen — sind aufgelöst und die Bildung solcher Vereine und Verbindungen ist ver- bOtett'§[rt 2 Diejenigen, welche in Zuwiderhandlung gegen den Art. 1 einen politischen Privatverein oder eine politische Privatvcrbindung fortsetzen, oder einen solchen Verein oder Verbindung bilden, sollen, wie im Art 172 des Strafgesetzbuchs bestimmt ist, bestraft werden und zwar: 1) die Anstifter oder Vorstände mit Gefängniß von 10 Tagen bis zu 1 Monat; 2) die übrigen Mitglieder mit Gefängnis' von 8 bis 15 Tagen. Der letzteren Strafen unterliegen auch diejenigen, welche sich in einen durch Art. 1 geschlossenen Verein oder in eine solche Verbindung aufnehmen lassen, oder denselben beitreten. Ilcbcrdieß können die Gerichte die Confiscation der Papiere, Literalien und Bücher solcher Vereine oder Verbindungen aussprechen. $ Angehörigen des Großherzogthums ist der Beitritt oder die Thcilnahme an im Auslande gestifteten oder bestehenden politischen Vereinen oder Verbindungen (Art. 1) untersagt. Wer diesem Verbote zuwiderhandelt, wird, wie in Art. 183 des Strafgesetzbuchs bestimmt ist, mit Gefangniß von einem bis fünfzehn Tagen, und wer für den verbotenen Beitritt geworben hat, nut Gesangmß von zehn Tagen bis zu einem Monat bestraft. Auszüge aus den Groffh. Regierungsblättern: Nr. 47 vom 3. October 1850: Inhalt: 1) Verordnung, die politischen Vereine betr.; - 2) ErlaubniK M Annoh>ne fr»nder Orden; - 3) Berihellte Preismedaillen; — 4) Dienstnachrichten; — 5) Milttardienstnachnchten; 6) Sterbfalle. Nr. 50 vom 10. Oktober 1850: der Provinz Starkenburg abzuhaltendcn Asirsen-Sitzungen betr.; — 3) Llcnstnachnchten, - M Dienstent laffnngen; - 5) Concurrenzeröffnung; — 6) Berichtigung. 692 Art. 4. Sobald ein nicht politischer Verein zugleich politische Zwecke zu verfolgen oder in seine Verhandlungen zu ziehen beginnt/ oder irgend ein Verein als ein politischer ausdrücklich von der Obrigkeit verboten worden ist, unterliegt er ebenfalls allen Anordnungen dieser Verordnung. Art. 5. Gegenwärtige Verordnung soll für die Dauer von sechs Monaten bestehen und mit dem Tage ihrer Verkündigung iin Negierungsblatte in Kraft treten. — Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels. Darmstadt am 2. Oetvber 1850. (L. s.) LUDWIG. v. Dalwigk. Offizielle Nachrichten. Erlaubniß zur Annahme fremder Orden. Am 6. Juli haben Se. König!. Hoheit der Grußherzug dem Majur und Flügeladjütauteu Grafen nun Isenburg die Annahme des ihm von S>-. Maj. dem König von Baiern verliehenen Ritterkreuzes deS Ordens vom h. Michael, am 31. August dem Obersten und Flügeladjutanten Came- sasca das Aragen des Cummaudeurkreuzes 2. Claffe desselben Ordens zu gestatten geruht. Vertheilte Preismedaillen in dem philcl. Seminar zu Gießen am Schluffe des Sommersemesters 1850 an die Sind, pbilvl. Juhaun Stander aus Niedervlm der 1., Franz Herberg aus Mommenheim 2., Carl Ahn aus Seligenstadt der 3. Preis. Dienstnachrichten. Am 14. September wurde dem Schulvicar Heilmann zu Untermuffau, Reg.-Bez. Erbach, die evangelische Schullehrerstelle daselbst übertragen und der auf die evangelische Schullehrerstelle zu Ziegenberg, Reg.- Bez. Friedberg, präsentirte Schulvicar Bindewald für diese Stelle bestätigt. Am 17. September wurde Heinrich Weiß zu Gießen zum Gehülsen bei dem botanischen Garten der Landesuniversität ernannt. An demselben Tage wurde dem evangelischen Pfarrer Juhaun Heinrich GrieS zu Frohnhausen, im Regierungsbezirke Biedenkopf, die evangelische Pfarrstelle zu Biedenkopf übertragen. Am 18. Septembet wurde der Hofprediger Dr. Palmer zu Darmstadt zum geistlichen Rath und Mitglied des Obcrcuusistoriums ernannt — und wurde dem kathol. Schullehrer Zink zu Heibstein die kathol. Schui- lehrerstelle zu Kempten, Reg.-Bez Mainz, übertragen. Am 20. September wurde dem Geometergehülfen Andreas König von ObermovS, dermalen zu Darmstadt, das Patent als Geometer der 1. Claffe für den Regierungsbezirk Darmstadt er- theilt. Am 21. September wurde der Regieruugs-Secretär Carl Schmitt zu Darmstadt zum Regieruugs-Secretär bei der Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Mainz ernannt. An demselben Tage wurde dem Hülfslehrer a» der höheren Gewerb- und Realschule Dr. Friedrich Schleuß- ner zu Darmstadt die erledigte Lehrerstelle an der Realschule daselbst, sowie am 30. September dem Schulvicar Andreas Vogt zu Großwiuteruheim die katholische Schullehrerstelle daselbst übertragen. Milltärdienstnachrichten. Am 17. Juni ist der Kriegsrcgistrator Ger lach auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt, der Accessist Heling zum Kriegskanzlisten und der Unteradjutant B a u m b a ch vom 2. Jnf.-Reg. zum Ac- cessisten bei der Schreibstube des Kriegsministeriums ernannt worden. Am 11. Juli wurde der Lieutnaut Kolb im Gr. Artilleriecorps zum Oberlieutenaut ernannt. Am 8. August ist dem Lieutenant P eppler im 3. Jnf.-Reg. der nachgesuchte Abschied aus dem Militärdienste bewilligt worden. Am 1. September wurde der Lieutenant von Loys im G.-R. Chevaurlegers auf sein Nachsuchen, wegen Kränklichkeit, in den Ruhestand versetzt und ihm dabei der Character als Oberlieutenant ertheilt. Mit Patent vom 29. September wurde der Cadetcorpvral van der Hoop vom G.-R. Chevaurlegers zum Lieutenant in diesem Regiment ernannt. Dienstentlassungen. Am 17. September wurde der Pofterpeditor Franz Haag zu Bürstadt und am 3. October der Districtseiunehmer im ErhebungSdistricte Oberohmen, Ludwig Berubeck zu Grünberg, des bisher bekleideten Dienstes entlassen. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: die erste evangelische Pfarrstelle zu Großenlinden, im Regierungsbezirke Gießen, mit einem jährlichen Gehalte von 1869 fl. Sterbfälle. Gestorben sind: am 14. Juli der Oberstlieutenant ä la suite Frhr. von Cramer; am 10. September der pensionirte Oberst Keim; am 13. September der evangel. Pfarrer Eigenbrod zu Großenlinden. Berichtigung. Da in Folge eines Versehens unter dem im Regierungsblatt vom 5. l. M. Nr. 48 erschienenen Abdrucke der Verordnung vom 2. l. M., 6eit. die Vervielfältigung und Verbreitung von Druckschriften und verschiedene durch Druck, Rede, bildliche und andere Darstellung begangene strafbare Handlungen, sich nicht die Contrasignatur des Gr. Ministerial-Directors von Lindelvf befindet, so wird hierdurch berichtigend bemerkt, daß das Original der gedachten Verordnung auch diese Contrasignatur — neben der im Regierungsblatte abgedruckten enthält. Gerichtliche und Privat - Bekanntmachungen. Besondere Bekanntmachung. 2235) Gießen. Die durch den Art. 47 des Gesetzes vom 28. October 1818 vorgeschriebene Ziehung der dreißig Haupt- und neun Ergänzungs- Geschwornen für die nächsten Assisen zu Gießen wnd in öffentlicher Sitzung in dem Saale des hiesigen Rathhauses durch den ersten Director des Großh. Hofgerichts Montag den 28. Oetobcr, Vormittags 11 Uhr, vollzogen werden. Gießen den 18. October 1850. Der Director des Großh. Hofgerichts der Provinz Oberhessen. Klipstein. Versteigerungen. 2253) Gieß en. Die Versteigerung von Baumaterial. Mittwoch den 23. October l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen vor dem Neustädterthor verschiedene Baumaterialien, nehmlich alte Ziegel, Latten, Bretter, Balken, Fenster, sodann eine große Parthie Ouader- und Mauersteine an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 22. October 1850. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 693 2162) Gießen. Bekanntmachung, die Versteigerung einer Hosraichc betr. Die Erben des verstorbenen Reitknechts Johannes Becker dahier wollen die ihnen zustehende Hof- raiihe am Wallthor nebst Garten, nämlich: Pag. u. Nr. Alt. Neu. nfilftr. 1) 27 3% 40 Hofrmthe rechts der Chaussee auf die Herrschaftl. Wiesen, 2) /30 3%6 69 Grabgarten daselbst, 3) /29a 38/27 40 Grabgarten daselbst, 4) / 3%g 51 Grabgarten daselbst, 5) /26 3%9 38 Grabgarten daselbst, Donnerstag den 24. Ociober l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden versteigern lassen. Gießen den 10. October 1850. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 2233) Butzbach. . Marn-Weser-Eisenbahn. ¥ jt Sektion Butzbach. Montag den 28. d. Mts., des Vormittags um 9 Uhr, soll auf dem hiesigen SectionSbüreau der Transport von 100 groben Erdwagen aus dem Gambacher Wald in die Lindener Mark durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Butzbach am 18. October 1850. Der Gr. Sections^Jugemeur. E i ck e m e y e r. 2189) Gieß en. Die Versteigerung des Mobiliarnachlasses des verstorbenen Secretärs Zimmer dahier betr. Die zum Nachlasse des Gr. Secretärs Zimmer gehörigen Mobilien sollen Freitag den 25. October l. Mts., von Nachmittags 2 Uhr an, in der Behausung des Erblaffers meistbietend versteigert werden. Gießen den 12. October 1850. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 2247) Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 28. Octobcr l. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, District Neuhege — Venusberg, Stelzcnmorgen und Zollstockswäldchcn, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 20'/2 Stecken eichen Scheidholz, 22*/, „ u Prügelholz, 35% „ n Stockholz, 1090 Wellen u Reisholz, Stecken kiefern Scheidholz, Stecken fichten Prügelholz, eichen Stämme, von birken Stamm, wild Zah- Butzbach. Sektion Grünchen, Cubikf. halt., Kiefernholz, 194 Eichenholz, und etwas II II 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 16 5 8 2 2 1 1 Prügelholz, Stockholz, Reisholz, ii II II II 245 18 13 1 1 kiefern fichten erlen II II II II II V II II II II II II II II II ver- n ii erlen ii ii ii Wellen Stockholz, Reisholz, Scheidholz, Stockholz, Reisholz, u Wellen Stecken Wellen 2 31 53 25 9 3 1 5 Gegen 1537 1081 378 175 25 23/ 132 Montag den 28. d. Mts., des Nachmittags um 2 Uhr, soll auf dem hiesigen SectionSbüreau die Fundation des Gleises von Abtheilung 38 in der Gemarkung Butzbach bis Abtheilung 71 in der Gemarkung Langgöns, veranschlagt zu 4278 Gulden, sowie das Legen desselben, veranschlagt zu 1926 Gulden, durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Butzbach am 20. October 1850. Der Gr. Sectious-Jngemeur. E i ck e m e y e r. 1 37- 87, 7246 Cubikfß., II n ii ii am Trieb. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 21. October 1850. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 2231) Butzbach. Main-W eser-Eisenbahn. Fichten Stangen, Kiefern „ Buchen-Stange, eichen Pflugswellen. vorschriftsmäßige Bürgschaft lungsfrist bis 24. Juni 1851 gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Straße steigert werden. Oppenrod am 20. October 1850. , Der Bürgermeister Weis. Eichen- „ Brennholz an den Meistbietenden II II II 2234 Oppenrod. Freitag den 25, October, des Nachmittags um 1 Uhr, soll in dem Oppcnröder Gemeindewald, District nachstehende Holzsortimente: _ Stämme Fichtenholz, 443 . 694 2248) Lollar. Freitag den 25. d. Mts., des Vormittags um 11 Uhr, soll ein Abzugs-Kana! zur Trockenlegung des Schulkellers der 1. Schule dahier, veranschlagt zu 120 fl., unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, aus Ort und Stelle, wenigstnehmend versteigert werden. Lollar am 22. Oetober 1850. Der Bürgermeister »■W»«*® WM no« Klinkel. Feilgeboten. 1638) Gießen. Dr. Morchard's aromatisch - meilicinisclie Kräuter-Seife, chemisch untersucht und geprüft von dem Königl. Preußischen Geheimen Sanitäts-Rath und Stadt-Physikus Dr. Natorp in Berlin, sowie von vielen anderen renommirten Aerz- ten und Cbemikern. Bei der so rühmlichst anerkannte» Vortrefflichkeit der Dr. Borchardt' schen Kräuter- Seife empfiehlt sich dieselbe mit bestem Rechte für jede Haushaltung und Toilette als das wirksamste und geeignetste Mittel gegen die so lästigen Hautausschläge, Sommersprossen, Finnen, gichtische und rheumatische Affcc- tionen, Flechten, sowie gegen spröde, trockne und gelbe Haut und eignet sich namentlich auch als ein vorzügliches äußerliches Heilmittel bei krankhafter Reizbarkeit der H a u t, H a u t s ch w ä ch e, die zu Erkältungen disponirt, bei manchen chronischen Hautkrankheiten, sowie zur Umstimmung der Schleim h a ut t hä tigk ei t. Sie er we i ch t und reinigt die Haut, trägt zu ihrer Erfrischu n g und Stärkung sowohl durch rasche Zerstörung aller die Porenausdünstung hindernder Stoffe, als wie auch durch mittelbare Herstellung und Beförderung der für die Gesundheit so nothwendigen freien Circulation in den äußersten Haargefäßen der Körperoberfläche wesentlich bei, verschönert und verbessert den Teint und erhält denselben bei fortgesetztem Gebrauch in frischem und belebtem Ansehen. Diese Kräutler-Seife eignet sich auch ganz vorzüglich für Bäder und wird zu diesem Zwecke mit dem besten Erfolge benutzt. Dr. Borchardts aromatisch - pmcHAMTs^m e bi cintfd)e Kräuter-Seifc wird V®Äjin weißen mit grüner Schrift bc- druckten und an beiden Enden mit nebenstehendem Stempel versehenen Packelchen ä 6 Sgr. verkauft und ist in Gießen nur allein ächt zu haben bei Carl Frech. 3219) Gießen. Sehr feines Spelzmehl, das Pfund 7 fr., bei PH. Lampus im Russischen Hof. 2192) Gießen. Odenwälder Bienenhonig, in Rosen, verkauft Wilh. Sch mall in der Neustadt. e2245) Gießen. Die galvano-electnschen Ketten von I. T» Goldberger sind ein seit Jahr und Tag tausendfach bewährtes Heilmittel gegen nervöse- rheumatische und gichtische Leiden aller Art, als: Gesichts-, Hals- und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand-, Knice- und Fußgicht, Ohrenstcchen, Harthörigkeit, Sausen und Brausen in den Ohren, Brust-, Rücken- und Lendenweh, Gliederreißen, Krämpfe, Lähmungen, Herzklopfen, Schloflosigkeit re. und werden nach wie vor in Gießen nur allein bei Carl Frech in ihrer ursprünglichen, bisher unübertroffenen Form und Zusammenstellung ächt und zu den festgestellten Fabrikpreisen (ä Stück mit Gebrauchsanweisung 1 Rthlr., stärkere 1 Rthlr. 15 Sgr., einfache Sorte 15 Sgr, in doppelter Confiruction (gegen veraltete Nebel anzuwenden) ä 2 Rthlr. und 3 Rthlr.) verkauft. Diese Gold berg er'scheu Ketten sind patronificirt von Sr. Majestät dem Kaiser von Oesterreich und csncessionirt von den „ . . Hohen Ministerien der Medicinal-Angelegenheiten rn Preußen und in Bayern; ebenso sind sie geprüft und empfohlen von der , Medicinischen Facultät in Wien und von vielen Hundert renomulirten Aerzlen aus den verfchiedenen Ländern Europa'sz es verdient daher dieses berühmte Heilmittel mit vollem Rechte das Vertrauen, welches man ihm schenkt. Eine gedruckte Broschüre mit mehr denn Ein Tausend amtlich beglaubigten Attesten über die heilkräftige Wirksamkeit dieser leicht anwendbaren electrischen Ketten von achtbaren Personen aller Stände wird in dem obenbe- nannte n Depüt unentgeldltch ausgegcben. 695 unt> andern Fürzen, bietet sogleich zu vermiethen. Zwei Ein 2242) Gießen, zu vermiethen bei am Wallthor. möblirte Zimmer sind 9t Kratz in den Neuenbäuen. Zimmer mit Eabinet die schönen Gewinne 18000, 16000. Vermischte Nachrichten. 2203) Frankfurt. Das große Anlehen des Vererns deutscher Fürsten und Edellente. garaniirt vom Prinzen von Preussen, Herzog von Nassau, Herzog von Meiningen, Herzog von Coburg Zu vermiethen. 1718) Gießen. In Lit. v. Nr. 189 auf dem Marktplatz ist ein möblirtes Zimmer mit Eabinet auf nächstes Semester zu vermiethen. 2190) Gießen. Der bisher an den Friseur Oppermann vermiethet gewesene Laden, Familienwohnung in meinem, ehemals Hoch scheu Hause, auf der Mäusburg ist anderweit zu vermiethen, und kann täglich bezogen werden ' Joh. Balth. Noll. 2240) Oberohmen. Bekanntmach u n g Auf dem Grünberger Gallusmarkt ist dem hiesigen Schweinhirte, Martin Bast, '/-jähriges weißes Mutterschweiu zugelaufen. Der rechtmäßige Eigenthümer kann solches gegen die Jnseralgebühren und das entsprechende Fuller- qeld bei demselben in Empfang nehmen. Oberohmen am 18. Ortober 1850. 1 Der Bürgermeister Krebs. 2202) Frankfurt. A g e n t u r g c s » ch. Für ein überall leicht zu betreibendes Geschäft welches namentlich bei zahlreicher Bekanntschaft sehr ausgebreitet werden kann, werden tba- tige und reelle Agenten gegen 33'/3% Provision Bewilligung gesucht und Anmeldungen unter j S. jvä 1 post restante in Frankfurt a. ))i. franco erbeten. 2180) Gießen. Ich wohne jetzt in dem Asmus'schen Hause am Lindenplatz, deut Einhorn gegenüber. E. Oppermann, Friseur. handlungshaus. Julius Stieb el jr., Banquier, Büreau Wollgraben in Frankfurt a. M. 2250) Gießen. „ Fortbildungselasse für constrm.rte Mädchen. Um schon mehrmals an den Unterzeichneten gelangten Anfragen zu entgegnen, wird bemerkt, daß auch für diesen Wintercours Aufnahme in die FortbildungSclasse der hiesigen höheren Töchterschule Statt finden kann, wozu dte Anmeldung bei demselben recht zeitig gemacht werden möge. , Der Plan wird auf Verlangen mttgethetlt. Gießen den 21. Oetober 1850. D. Balser, Freiprediger. 2207) Gießen. Um die mit jedem Tage zunehmende Leidenschaft meiner Frau zu entkräften, ersuche ick alle hiesigen Einwohner, ihr weder geistige Getränke zu borgen, noch zu verkaufen. Zugleich ersuche ich Diejenigen, welche seither ihr häusliche Nahrungsmittel abkauften, sie, bet fernerem Anbieten, abzuweisen. Gießen den 14. October 1850. Philipp Muller. von 23000, 20000, 14000, 13000, 12000, 11000 10000, 10 ä 3000, rc. bis 12 fl. abwärts. Nächste Ziehung am 15. November 1850. Zu diesem außerordentlich soliden und in jeder Hinsicht vortheilhaften Spiel empfiehlt ^o,e einzeln ü 1 fl. 30 fr., 4 Stück ä 5 9 Stuck a 10 fl., 20 Stück ä 20 fl-, 5o Sluck a 50 fl. unterzeichnetes mit dein Verkauf beauftragtes Groß- 2241) Gießen. _ „ ist mit oder ohne Möbel auf dem Seltersweg, Lit. C. Nr. 46 zu vermiethen. 8> 2238) Gießen. Das bisher von Hrn. K Hofg-Advocat Wolf bewohnte Logis ist bis g g zum 1. Mai 1851 zu vermiethen, kann aber % S auch auf Verlangen bis zum 1. Jan. bezogen $ & werden. S. Hirfch am Lindenplatz. *1 fl 2249) Gießen. Auf dem Brande, im Schmitt- henner'schen Hause sind verschiedene Zimmer mit und ohne Möbel zu vermiethen. , Dr. V t r. 2213) Gießen. In meinem Wohnhause vor dem Wallthor ist eine möblirte Stube zu vermiethen. Binzer. 2200) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit 6»« i|i .U »rrnkt»« bd w in der Flügelsgasse. 2251) Gießen. Im Gasthaus zur Sonne ist eine kleine Familienwohnuug, oder auch an eine einzelne Person zu vermiethen. 2198) Gießen. Die Wohnung im ersten Stock meines Hauses, 5 Zimmer, 2 Cabinette Küche rc. enthaltend, ist zu vermiethen und bis Ende d. I. beziehbar. Emil Pi stör. 1947) Gießen. Das bisher von Hin. Uni- versilätsdiener Schwarz bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Auch ist die mittlere Etage meines Hauses, bestehend aus einem sehr geräumigen Zimmn mit Eabinet, 696 2201 Gießen u. Darmstadt. Allgemeine Militär» - Stellvertretungs-Anstalt des Dr. jur. Friedrich Vogels Hauptbüreau: Darmstadt, Grasenstraße E 158. Die Geschäftsleitung der 1850r. Affecnranz-Gesellschaft, welche ich im Verein mit Herrn Schwarz inS Leben gerufen hatte, ist seit Ende April d mir allein mit voller Verantwortlichkeit überlassen worden. Ohne daß die Betheiligten dadurch berührt wurden, hatte jener Uebergang mir, die Vereinfachung des Geschäftsbetriebs bei zweckmäßig veränderter Buchführung zu-" §alge; darin, daß die damals 234 Mitglieder zählende Gesellschaft sich rasch bis auf 452 vermehrte, darf ich w?hl einen erfreulichen Beweis deö Vertrauens in eine gewissenhafte Erfüllung meiner Pflicht erblicken. Nach dem Ergebniß der Loosziehung wird das in der Deposttenkasse der allgemeinen, Rentenanstalt dahier hinterlegte Gesellschaftskapital zur Deckung der Kosten der für die Gesellschaft zu stellenden Einsteher, wenn nicht außerordentliche Fälle eintreten, wohl hinreichen. Soviel an mir liegt, fbü nichts versäumt werden, was das Interesse der Gesellschaft fördern kann. Für die in der Gesellschaft nicht Versicherten, welche ein Marschloos gezogen haben und sich ver- treten lassen wollen, ist von mir die Veranstaltung getroffen, daß sie auf die sicherste und bequemste Weise Einsteher um angemessene Preise bei billigster Provisionsberechnung erhalten: die Satzungen hierüber sind bei den Herren Geschäftsführern der Anstalt zu beziehen. Baldigste Anmeldung liegt im Interesse derer, die vertreten sein ivoöen (Hierbei nur die kurze Mittbeilung, daß im Laufe dieses Jahres bis jetzt 109 Militärstellvertretungen durch mich vermittelt, resp. geordnet worden sind.) Für die 1851r. Affecuranz-Gesellschaft, welche die im Jahre 1851 zur Musterung kommenden Leute aufnimmt, von welchen bereits ansehnliche Meldungen vorliegen, werden die Satzungen erst gegen Ende dieses Jahres ausgegeben, weil eine frühere Ausgabe nicht nöthig erscheint und aus den Erfahrungen dcS gegenwärtigen Jahres wesentliche Verbesserungen in die neuen Statuten fließen sollen, wodurch sie sich von den seit 2 Monaten bereits circulirenden Statuten der neu entstandenen Schwarzischen Anstalt, die den früheren von mir verfaßten gleichen, vielfach unterschieden werden. Diese neue Anstalt des Herrn Schwarz steht mit der meinigen in durchaus keiner Beziehung und bitte ich dies um so mehr beachten zu wollen, als es mehrfach vorgekommen ist, daß von Seiten deS Herrn Schwarz an solche, in deren Auftrag ich mit ihren Stellvertretungsangelegenheiten bereits beschäftigt war, die Aufforderung erging, auf seinem Büreau zu erscheinen. (Die schriftlichen Nachweise hierüber liegen vor.) Mit Ausnahme des Hrn. Werte in Mainz, für welchen Herr Casimir Faust daselbst eintritt, haben die seitherigen Geschäftsführer der früher gemeinschaftlichen Anstalt, die Einladung des Hrn. Schwarz, für ihn chätig zu sein, abgelehnt und werden sernerhin die Geschäfte der von mir geleiteten allgemeinen Militär-Stellvcrtretnngs-Anstalt in ihren resp. Bezirken besorgen und zwar im Regierungsbezirk Gießen Herr Kaufmann Franz Peppler zu Gießen, an welchen die Interessenten sich zu wenden belieben und Zahlungen gültig geleistet werden können. Darmstadt den 1. Oktober 1850. Friedrich Vogel, Dr. jur. Aus Vorstehendes Bezug nehmend, lade ich die in der Assecuranz-Gesellschaft nicht Versicherten, welche sich vertreten lassen wollen, ein, von den für sie geltenden Bestimmungen baldigst bei mir Kcimtniß zu nehmen. Bei verspäteten Anmeldungen lassen sich manche Nachtheile nicht verhüten. Gießen den 12. October 1850. Franz Peppler 2239) Gießen. Allgemeine Nenten-Anstnlt in Dnemstadt. Die Renten pro 1849 können bei mir erhoben werden und lade zugleich zum Beitriit zur Jahresgesellschaft pro 1850 ein. Gießen im October 1850. Z. G. Appel. Sonntag den 27. October halb 1 Uhr Nachmittags, rücken die Compagnien der Bürgerwehr zur Inspicirung der Waffen dnrch die Hrn. Hauptleute auf dem Brand aus. Der Nichterscheinende wird, wenn er nicht triftige Entschuldigung berbringt, nach den Statuten bestraft. Das Ober-Commando der Bürgerwehr. Fresenius. (2243) 2237) Gießen. Der Krautschneider Joseph Rüdiger aus Tyrol, kommt am 2. November dahier im Darmstädter Haus an und offerirt seine Dienste. 2236) Gießen. Ein Lehrling wird in eine Handlung gesucht. Wo? sagt die Erped. d. Blits. 2252) Gieße n. Ein Mädchen wird in Laufdienst gesucht. Wo? sagt Ausg. d. Bl. 697 2179) Gießen. Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich meine seitherige Wohnung auf dem Neueuwege verlassen habe und von beute an bei Fr. Wtw. Schminke in der Schloßgasse wohne. ' Gießen den 9. Oktober 1850. Louis Pimper II., Schneidermeister. 2254) Gießen. Mehrere der neuesten Muster von Mäntel, Burnusse, Paletos rc. habe ich erhalten und sehe ich Aufträgen unter Zusicherung schneller und reeller Bedienung entgegen. H. Eiff, Damenkleidermacher. 2244) Fronhausen. Meine Restauration, Wein- und Bierwirthschaft (Bairisches und Lagerbier) erlaube ich mir den verehrlichen Bewohnern Gießens und der Umgegend bestens zu empschlcu. Fronhausen im October 1850. C. Biskamp. An die konstitutionellen Bürger des Großherzogthums Hessen! Durch Verordnung vom 7. d. Mts. hat unsere Regierung die Berufung einer außerordentlichen Stäudeversammlung ausgeschrieben. Die Wahlen für dieselbe werden in nächster Zeit angeordnet werden. Man kann fragen, ob jene Verordnung mit den Grundsätzen unserer Verfassung ubereinffimmt. Wie man aber auch diese Frage beantworten mag, daraus, ob wir uns bei den Wahlen zu betheiligen haben, darf es keinen Einfluß üben. " , . _, ., r, Die außerordeniliche Ständeversammlung wird jedenfalls zusammentreten, sie wird sich mit sehr wichtigen Vorlagen, insbesondere mit dem Staatsbudget und mit einer Abänderung des Wahlgesetzes vom 3. September 1849, beschäftigen. , , t . . , . ., . Eine Nichibetheiliqung bei den Wahlen würde also zur Folge haben, daß wrr bei diesen höchst wichtigen Berathungen nicht vertreten wären, und das kann unser Wille nicht sein, das verbietet ebenso- sehr d'^Klugheit^als^dw Pflicht.^ Mitbürger, sowohl auf die Wichtigkeit und Bedeutung der bevorstehenden Ständeversammlung besonders aufmerksam zu machen, als Euch dringend zu bitten, den Wahlen für diese Ständeversammlung Eure Theilnahme und volle Aufmerksamkeit zuzuwendel,. Tretet, wir bitten darum, baldigst in kleineren Kreisen zusammen und verständigt Euch, wosur jl)r bei den Wahlen thätig sein wollt. „ - Das nächste ist die Vereinigung der Stimmen für tüchtige Wahlmanner. Tüchtige Wahlmanner werden auch einen tüchtigen Abgeordneten wählen. , , m . . Nehmt aber gleichzeitig Rücksicht auf den Abgeordneten selbst, den Ihr für einen würdigen Vertreter des Landes haltet. Besprecht Euch deßhalb mit den Männern, die Ihr als Wahlmänner aufstellcn wollt, versichert Euch ihrer Gesinnung. , r,. Man wird sich von verschiedenen Seiten bemühen, auf Eure Wahl Einfluß zu gewinnen, seht Euch vor wem Ihr Euer Vertrauen schenkt! Die außerordentliche Ständeversammlung wird nur dann ihrer großen Aufgabe entsprechen, nur dann das wahre Beste des Landes fördern, wenn solche Manner als Abgeordnete auftreten, welche Kenntniß der Zustände unseres Landes mit Freimuth und wahrer Liebe für Fürst und Volk vereinigen. Wir besitzen viele solcher Männer, aber nicht alle, die stch rühmen es zu sein sind es wirklich. Laßt Euch deshalb durch glatte Worte nicht täuschen. jt;r habt ja reichlich die Erfahrung gemacht, was man sich erlaubt hat, Euch vorzuspiegeln, Euer Vertrauen ist oft genug gcmißbraucht worden. Diejenigen sind oft Eure schlechtesten Freunde, die, wenn auch ihre Gesinnung gut ist, Euch goldene Berge versprechen. ,, Nochmals, liebe Mitbürger, laßt Euch bei den bevorstehenden Wahlen nicht müde und lässig finden. Nein, seid diesmal, diesmal vor Allem, rührig und thätig! Verlasse sich Keiner auf den Ander», jeber xrMe seine Pflicht! So nur können wir von der außerordentlichen Ständeversammlung Gutes hoffen, und so nur das Schlimmste abwenden. Darmstadt den 20. October 1850. Reh, Advocat. v. Wedekind, Geh. Oberforstrath. C. W. Diefenbach, Kaufmann. Gros, Advocat. Karl Zöppritz, Kaufmann. K. Buchner, Justizralh. Müller, Oberpostamts-Sccretär. Kraus, Advocat. Sckulz. Hofgerichtsralh. Weicker, Obersteuer-Assessor. Strecker, Hofgerichtsrath. H. Fcl- sing, Kupferdrucker. Lipp, Gcmeinderalh. Lauteren, Advocat. Ewald, Obersteuerrath. I. Dingeldey, Kaufmann. Grodhaus, Beigeordneter. Fuhr, Rechn.-Kamm.-Rath. Pistor, Stadtrichter. Kahlert, Bürgermeister. Elwert, Rechn.-Kamm-Rath. Kahl, Gemeinderath. G. Jonghaus, Buchhändler. Karl Schwarz, Kaufmann. Reinh. Ludw. Venator, Buchvruckereibesitzer. Fuchs, Gemeinderalh. E. Merck, Medicinalrath. Brill, Eriminalrichter. I. Fußncr, Gasthalter. Offner, Kaufmann. Baur, Oberforstrath. Hemmerde, Kaufmann. Dr. Schapmann, Advocat. H. Brill, Buchdruckereibesitzer. M. Harres, Gemeinderath. Fuhr, Advocat. Schenck, Oberapp.- und Cassat.-Gerichtsralh. I. I. Diefenbach, Gemeinderath. (2246) 698 Schleswig-Hol st ein« Bis heute ist weiter bei uns eingegangen: 63 fl. 33 fr. durch Hrn. Bürgerm.-Geh. Mantel in Nidda, in Nidda, Salzbausen und Bersrod gesammelt, 80 fl. durch Hrn. Stadtrechner Zöckler in Lau- bach als vorläufiger Ertrag der in Laubach veranstalteten Wochensammlungen. Gießen den 22. October 1850. Gebr. Windecker. 2255) Hain u. Lembach v. Biedenkopf. In den Privathäusern. Bei Wtw. Schminke: Hr. Saalfeld, Cand, v. Niederwöllstadt. — Bei Hrn. Adv. Dornfciff: Fr. Kuhl v Butzbach. — Bei Hrn. Gravelius.- Hr. Kraiker v. Laubach. — Bei Hrn. Loos: Hrn. Bock, Karbe u. Katz v. Lich. — Bei Hrn. Geh -R. Knorr: Hr. Knorr, Oderappellat.-R. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Rinn: Hr. Wagner v. Mendorf. — Bei Hrn. Brauburger: Hr. Bibliothek. Hummel u. Hr. Corpor. Hummel v. Darmstadt. — Bei Hrn. Post« Seer. Hofmgnn: Hr Hofmann, Posth. v. Seligenstadt. — Bei Hrn. Dr. Stammler: Hr. Langermann, Acres. v. Ortenberg. — Bei Hrn. Wirth Ebel: Fr. Schneider v. Odenhausen. — Bei Hrn. Dickore: Hr. Kraft, Med.-R. v. Wiesbaden. — Im Kappen-. Hrn. Rent. Lenard u. Thomson v. London. Hr. Bunsen, Prof. v. Marburg. Hr. Frustier, Part v. Lüttich. Hr. Laist, Aceesfist v. Osthofen. Hr. v. Liebell, Prof. v. Marburg. Hr. Rüffel, Kammerr. v. Braunfels. Hrn. Kfl. Löb v. Frankfurt, Harold v. Paderborn, Weber v. Strasburg, Hankel v. Coblenz, Rühl v. Bremen, Elbert v. Hagen, Behaget v. Frankfurt, Dödi v. Elberfeld, Bieber v. Weilburg, Altenburg u. Wolf v. Burg u. Hauff v. Frankfurt. Hr. Siemens, Ingen v. Berlin. Hr Groß, Major v. Weilburg. Hr. Hebdersch, Stud. v. Bonn. Hr. v Alonsleben, Offiz, v. Höchst. Hr. Jitta, Banau. v. Amsterdam. Hr. Baron v. Köller, Offiz v. Erfurt Frl. Schwalb v. Laubach. Hr. Warsewiß, Gutsbes. v Warschau. Mad. Schaut v. Paris. Hrn. Part. Mar- bach v. Hagenau u. Küchler v. Cassel. Hr. Feddersen, Rent. v. Mecklenburg. Hr. Limpert, Stud, med. v. Carlsruhe. Hr. Ackermann, Stud. Jur. v. Jena. Hrn. Kst. Schiffert v. Gladenbach, Gottschalk v. Darmstadt, Neumann v. Alsfeld u. Billhard v. Aachen. In den Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Jenner, Dr. med. v. Darmstadt. Hr. v König, Landw. v. Würtemberg. Hr. Henning, Pred. v Schl-sien. Hrn. Rent. Swaine v. Glücksbrunn u. Hellmann v. Aachen. Hr. Stabbs, Oecon. v. Münster. Hr. Braun, Bijout. v. Strasburg. Hr. v. Ransbeck, GutSbes. v. Krakau. Hrn. Kfl. Schäfer v. Bingen, Kraft v. Cöln, Glörk v. Elberfeld, Krebs v. Frankfurt, Pottopf v. Creseld u. Balz v. Mainz. L>e. Durch! Fürst v. Fürstenberg. Hr Stepper, Geh.-R. v. Wertheim. Hr. Bauer, Part. v. Dresden. Hr. Henekke, Fabr. v. Mainz. Hr. Gompez, Cand. v Wien. Hr. Hecker, Stud. med. v. Halle. Hr. Ruxpenez, Pharm. v. Andernach Hr. Bramm, Cordon. v. Paris. Hr. Plöcks, Lieutn. v. Braunfels. Hr v. Baltzer, Gutsbes. v. Berlin. Hrn. Kfl. Simon v. Cassel, Braß v. Offenbach, Münch v. Hanau u. Schleicher v. Pforzheim. Angekommene und abgereiste Fremden vom 19. bis 22. October 1850. - - - - - lm Prins_ Carl. Hr. v. Salis, Capit. v. Mainz. Hr. Hemmerbein, Weinhndl. v. Offenbach. Hr. Jeanct, Part. v. Pans. Hrn. Kfl. Wimpisstnger v. Tprol, Ham- mel v. Altenstein, Becker u. Dröhler v. Frankfurt u. Offen« stern v. Hanau. Hr. Braun, Ingen, v. Wöhlhausen. Hr. Weder, Apothek. v. Cassel.. Hr.Bertrand, Gastw. v Raum« bürg. Hr. Diefenbach, Schneider v. Wiesbaden. Hr. Haubensack, Handelsm. v. Gönningcn. Hr. Wgchter, Dr. v. Tübingen. Hrn. Rent. Bpron v. Paris u. Faplor v. London. Hr. Stein, Posth. v. Ermenrod. Hr. Maper, Zahnarzt». Creuznach. Hrn. Kfl. Brentano la Roche v. Frankfurt, Feller v. Elberfeld u. Leiden v. Schönfeld. , Hr. Schlosser, Oecon. v. Kirschgarten. Hr Borger, Spedit v. Offenbach. Hr. Braun, Ingen, v. Mühlhausen. Hr. Wetter, Pharm. v. Haag. Hr. Thomas, Uhrenhndl. v. Schönach. Hr. Fromm, Fabrik, v. Ortenberg. Im Darmstaedter Haus ; AkN. stein v. Reddinghausen, Schmidt u. Selzer v. Nidda, Hochdörfer v. Merlenhain, Eschle v. Fortwangen, Stern v. Homberg, Lcipold v. Drenfing. Rehbein u. Brill v. Franken- Cotirs der Staats-Papiere. Frankfurt, den 21. October 1850. (Schluss der Börse.) pCt. Papier | Geld II 1 pCt. Papier , Geld Gestreich . . Mefalliq. Obligat. . . ditto ditto . • . 5 4*/, 787,1 687,j 787. 687.1 Baiern . . . Würtemberg Obligationen..... Obligationen b. Roths. 37, 3'/, 847.' 837, 837. 83 - ditto ditto . . . 4 61 607,1 ! Neue Würtemberg. 47, 987, 98 33 Rank-Action . . - 1159 1154 ! Nassau . . . Obligationen h. Roths. 37, 86'/, 86 33 fl. 250 Loose b. Roths. 98 97'/, -- ditto ditto 5 1037, 1027, fl. 500 ,, ditto 156-/, 1567.1 fl. 25 Loose..... 26 257. Bethmann. Obligat, ditto ditto 47, — —. 737, Frankfurt. . Obligationen..... ditto v. 1839 3 37, 817. 937. 927. Preussen . . Staatsschuldscheine Prämienscheine 37, 867. 857. 120 ditto v. 1846 Taunusbahnactien . . 37, 907. 307 90*/. 305 Darmstadt . fl. 50 Loose..... f| 95 ditto ...... 78’/, 28 787, 277. 847, Holland. . . Integrale ....... Holländische..... 27, 4 56’/, 567, 88*/, 33 37, 85 Syndicats....... Innere Sch. neue Obi. 37, — 88 53 4 ' 867. 95’/, . 887' Spanien. . . Polen .... 3 347„ 33*7i° 33 ditto ....... 47, 95 fl. 300 Lott. Loose Rth. — — Baden .... Obligationen v. 1842 fl 50 Loose v. 1840 37, 817, 53 i 807, > 52'/, Bussland . . Obligationen de .fl. 500 in R. fl. 2.b. Grün, et C. 4 827, 817, - 33 fl. 35 Loose ..... 317. 1 317, ditto b. Stieglitz et C. 4 — 87 Druck und Verlag der G. D. Brühl'schm Buch- und Steindruckerei. Gold. fl. kr. Silber. fl. kr. 45*/, 21 30 Diverse Actien und Loose. Brief Geld Pistolen....... Pr Friedrichsd’or . Holl. 10 fl. Stücke . Rand-Ducaten . . . 20 Francs-Stücke . Engi. Souverains . . Gold al Marco . . . 9 9 9 5 9 11 382 43 55 47 36 28 5L Laubth., ganze . . . Preuss. Thaler . . . 5 Frankenthaler . . Hochhaltig Silber . Gering- u. mittelh. r 2 24 Kurhessische Loose . . . Sardinische Loose .... Cöln-Aachen........ Cöln-Minden........ Ludwigsb.-Bexbach .... Frdr.-Wilhs.-Nordbahn. . 32 33’/, 97*/, 787. 417, 317. 327, 97 787. 41 Disconto 27. Papier. A. Sulzbach, beeid. Makler.