3u;i’iitibhul der Stadt und des Regierungsbezirks K e n. Auswärts abonuirt man sich tei allen Postämtern In Gießen bei der Erpcd. tCanzfeibergI.it. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene EorpuSzeilc 2 fr. JY1 Sonnabend den 23» März 18ZG. Amtlicher Th eil. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 st. 30 ft., kür Auswärtige iucl. Postaufschlag l ft. 42 fr. Bekanntmachung, den Beitritt zu dem Bündniß der Kronen Preußen, Sachsen und Hannover vom 26. Mai 1849, insbesondere das Bundesschiedögericht betreffend. (Fortsetzung.) B e st i m m u Zr g e n für das Verfahren vor dem provisorischen Bundesschiedsgerichte und für die Vollziehung der Entscheidungen desselben. Titel I. Verfahren vor dem B u n d e s sch i e d s g e r i ch t e. 1) Zn streitige» Rechtssachen. - « 1 ®te ber dem Schiedsgerichte cinzureichenden Klagen müssen von einem zur Proceßpraris bei ttnem Collegialgerichte befugten Rechtsanwälte unterzeichnet fein, welcher sich durch die Mitunterschrift des Klagers oder durch Vollmacht von demselben zu legitimiren hat. Klagen , bei denen diese Vorschrift nicht beobachtet ist, werden ohne Weiteres zurückgegcben. 8. 2. Die Klage muß, außer dem vollständigen Vortrage des Sachverhältnisses, die Angabe der Beweismittel hinsichtlich der zu ihrer Begründung angeführten Thatsachen und einen bestimmten Antrag enthalten. Bestehen die Beweismittel in Urkunden, die sich in den Händen des Klägers befinden, so ist er verpflichtet, eine Abschrift derselben der Klage beizufügen und bei deren Einreichung zugleich die Urschrift der Urkunden zur Einsicht des Gegners auf der Canzlei des Schiedsgerichts nicderzulegeii.' Ergabt sich aus dem Inhalte der Klage, daß der Gegenstand nicht zur Competenz des Schiedsgerichts gehöre, so ist dieselbe sofort zurückzuweisen. 8. 4. Entspricht eine Klage den Erfordernissen des 8. 2. nicht, so ist, vor Mittheilung derselben an den Verklagten, wegen Ergänzung oder Verbesserung der dein Kläqcr zu bezeichnenden Mängel das Erforderliche anzuordnen. 8. 5. Die Klage ist dem Verklagten im Wege der gerichtlichen Insinuation mit der Aufforderung zuzusertlgen, dieselbe in einer nach den Umständen auf vier bis acht Wochen zu bestimmenden Frist voll- standig zu beantworten. — Diese Frist kann auf den Antrag des Verklagten nach Ermessen des Gerichts, zedoch nur einmal, verlängert werden. Die Beantwortung muß' in einer nach Vorschrift des 8. 1. abge- - lllen Schrrst erfolgen; ist diese Vorschrift nicht beobachtet, so wird die Schrift zurückgegeben, und es tritt, wenn nicht vor Ablauf der Frist eine andere, in gehöriger Form abgefaste Schrift eingereicht wird, i as 208 Contumacialverfahren ein (§. 6.). Dem Kläger ist von der Zufertigung der Klage an den Verklagten, und von der dem letzteren bewilligten Fristverlängerung, so wie von dem Tage der erfolgten Insinuation an den Verklagten mittelst eines durch die Post abzusendenden Erlasses Nachricht zu geben. 8. 6., Wird die Klagbeantwortung nicht binnen der bestimmten Frist eingercicht, so werden die in der Klage angeführten Lhatsachcn für zugestanden erachtet, und ist demgemäß in contumaciam was Rechtens zu erkennen. §■ 7. Gegen ein solches Contumacial-Erkenntniß (§. 6.) findet die Restitution Statt, wenn binnen vier Wochen nach dessen gerichtlicher Insinuation der Verklagte darum nachsucht und zugleich eine vollständige Klagebeantwortung in gehöriger Form einreicht. §. 8. Die Klagebeantwortung muß enthalten: eine bestimmte und erschöpfende Einlassung auf den ganzen Inhalt der Klage und zugleich sämmtliche Einreden, deren der Verklagte sich bedienen will, mit Angabe der Beweismittel, tn Hinsicht deren die Bestimmungen im §. 2. gleichfalls Anwendung finden. — Fernere auf Thatsachen beruhende Einreden, welche in der Klagebeantwortung nicht vorgebracht find, können nicht weiter geltend gemacht werden. Thatsachen, denen in der Klagebeantwortung nicht ausdrücklich widersprochen ist, werden für zugestanden, und Urkunden, über welche keine Erklärung abgegeben ist, werden für- anerkannt erachtet. 8. 9. Von der Verpflichtung zur vollständigen Beantwortung der Klage befreit nur die Einrede, daß die Sache nicht zur Competenz des Schiedsgerichts gehöre. — Vermeint der Verklagte, diese Einrede ent- gegenstellcn zu können, so kann er darauf antragen, daß zunächst über dieselbe verhandelt und erkannt werde, findet aber das Gericht dielen Antrag nicht gegründet, so bestimmt es eine anderweite Frist, binnen welcher der Verklagte die Klage vollständig zu beantworten hat. (8. 5.) §. 10. Bis zum Eingänge der Klagebeantwortung haben die Parteien sich darüber zu erklären, ob sie eine mündliche Schlußverhandlung vor versammeltem Gerichte wünschen oder nicht; dieselbe muß erfolgen, sobald nur eine der Parteien darauf anträgt. 8. 11. Ist auf mündliche Schlußverhandlung angetragen worden, so können nach Ermessen des Gerichts, ist aber ein solcher Antrag nicht gestellt, so müssen die Parteien noch zur Einreichung einer schriftlichen Replik und Duplik in allen denjenigen Fällen aufgefordert werden, in denen bei Beantwortung der Klage Thatsachen, die in der Klage nicht vorgekommen angeführt, oder Einreden angebracht worden sind, die Fristen zur Einreichung Dieser Schriften, die gleichfalls nach Vorschrift des 8. 1. abgefaßt sein müssen, sind vom Gerichte nach Maßgabe des 8- 5. zu bestimmen. — Die Replik muß eine vollständige Auslassung auf die Klagebeantwortung und dtL Duplik eine vollständige Auslassung auf die Replik enthalten. Thatsachen uud Urkunden, worüber der Gegner sich nicht erklärt, werden für zugestandcn und anerkannt angesehen. 8- 12. Editionsgesuche, welche sich auf Urkunden in den Händen der Gegenpartei beziehen, müssen vom Kläger zugleich mit der Klage und vom Verklagten zugleich mit der Klagebeantwortung angebracht werden, und ist darüber zugleich mit der Hauptsache zu verhandeln; doch kann die Verhandlung der Hauptsache auf den Antrag des Editionssuchers, nach Ermessen des Gerichts, bis nach Erledigung des Editionspunktes ausgesetzt werden. 8. 13. Nach geschlossenem Schriftwechsel sind die Parteien, wenn auf mündliche Verhandlung der Sache vor versammeltein Gericht angetragen worden, zu der dazu anberaumten Sitzung durch einen im Wege der gerichtlichen Insinuation zuzustellenden Erlaß vorzuladen. — Zu dieser Verhandlung steht einem Jeden der Zutritt offen, wenn nicht das Gericht eine Ausnahme hiervon aus Gründen des öffentlichen Interesses eintreten zu lassen für nothwendig erachtet. 8. 14. Bei dieser Verhandlung dürfen für die Parteien nur solche Personen auftreten, welche zur Abfassung der Proceßschriften befugt sind. (8-8- 1, 5 u. 11.) 8. 15. Erscheint in der zur mündlichen Verhandlung anberaumten Sitzung von Seiten der Parteien Niemand, welcher darin aufzutretm nach §. 14. befugt ist, so wird angenommen, daß die Parteien die Sache auf sich beruhen lassen wollen. (Fortsetzung folgt.) 580) Gießen. Beka rru t m chung, die Wahl der Wahlmänner für den nächsten Reichstag. Da die Wahl der Wahlmänner für die dritte Abtheilung wegen nicht erreichter absoluter Stimmenmehrheit heute nochmals vorgenommen werden mußte, so findet die Abstimmung für die zweite und erste Abtheilung nun Samstag den 23. März l. I. statt, und zwar für die zweite Abtheilung von Vormittags 8 bis 12 Uhr, und für die erste Abtheilung von Nachmittags 2 bis 5 Uhr. Gießen am 21. März 1850. , Die Wahl-Commission: Rühl. Labroisfe. Herbert. 209 5813, - Rewobner» von Gießen und der Umgegend ist es zur Genüge bekannt, daß die Gemeinde Daubrchgen in der Nacht vom 11. auf den 12. l. M. durch ein großes Brandungluck heimgesucht worden ist. ..... jen rum Theile der unbemittelten, i» der dürftigsten Classe angehören und , ,k Da bte ^andb°schadigten ^um r^ ,, unb ber übrigen Einwohner von Dau, Ä"ÄÄ***” iu'saubrmg..., fti« M W»-d- -» «!-,->»-» °»d d-m. nächstiger öffentlicher Rechenschaftsablage. v. Buseck. Ploch. v. Willich. Gießen am 21. Marz 18aO. ____________ 1 ..... Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Ein Kinderschürzchen, ein Wagenrad, ein Schlüsselchen, ein Maßstab und em eiserner Nagel sind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 22. März 1850. Edictalladung. 335) Schotten. Forderungen und Ansprüche jeder Art an das für concurSfällig erkannte Vermögen deö Peter Seipp von Watzenborn, nunmehr zu Busenborn wohnhaft, sind im Termine Dienstag den 23. April, Vormittags 8 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, gegenfalls ohne besonderes Präclusivdecret, Ausschluß von der Masse erfolgt. In diesem Termine soll die Güte versucht, ein Gläubigerausschuß erwählt und ein Massecurator bestellt werden; es sind daher etwa auszustellende Vollmachten dahin auszudehnen und von den persönlich nicht erscheinenden Gläubigern wird unterstellt, als seien sie den Beschlüssen der erschienenen beigetrelen. Schotten den 16. Februar 1850. Gr. Hess. Landgericht. Winheim. Besondere Bekanntmachungen. 552) Gießen. Die durch den Artikel 47 des Gesetzes vom 28. October 1848 vorgeschriebencn Ziehung der dreißig Haupt- und neun Ergänzungs- Geschworenen für die nächsten Assisen zu Gießen, wird in öffentlicher Sitzung in dem Saale des hiesigen Rathhauses durch den ersten Director des Großh. Hofgerichts Dienstag den 26. März d. I., Vormittags 11 Uhr, vollzogen werden. Gießen am 14. März 1850. Der Director deö Gr. Heff. Hofgerichts der Provinz Oberheffen. Klipstein. vdt. Bertram. Versteigerungen. 512) Gießen. Montag den 15. Apnl d. j., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Balth. Möhl, M. S. Schuhmacher dahier, zustehende Hofraithe, als: Grundb. sHKlftr. „ V 14 Hofraithe in der Kaplansgasse, 345 neben Ludwig Hirschfeld Wtw. öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 1. März 1.850. Der Beigeordnete Rühl. 574) Gießen. Montag den 29. April d. I-, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rahhaüs die der Peter Orth's Wittwe dahier zustehenden Immobilien, als: Grundb. lUKlftr. „ y7gs 5 Hofraithe m der Schloßgasse neben Sebastian Schmincke, 2«/ 197 Acker, jetzo Garten am untersten Riegelpfad, neben G. M. Faber, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 18. März 1850 Der Beigeordnete Rühl. 571) Gießen. Verpachtung von Triebvierteln betr. Montag den 25. März l. I., Vormittags 9 Uhr, sollen noch mehrere Triebviertel und ein Wüftungs- stück von 1% Morgen auf dem Kugelberg, an den Meistbietenden verpachtet werden. — Die Zusammenkunft ist auf dem Rathhause. Gießen den 18. März 1850. Der Bürgermeisterei-Vicar Rühl. 210 577) Gießen. M a r n - W e se r -- E i se n b a h n. Section Gießen. Donnerstag den 28. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr, sollen auf dem Sectious-Büreau dahier die zur Erbauung eines provisorischen Stationsgebäudes bei Lollar erforderlichen Arbeiten: 1) Maurerarbeit, veranschl. zu 482 fl. 24 fr. 2) Zimmerarbeit, 3) Dachdeckerarbeit, 4) Schreinerarbeit, 5) Schlosserarbeit, 6) Glaserarbcit, 7) Weißbinderarbeit, „ „ 280 ii 54 n ii ii 206 ii 11 „ ii „ 13 2 ii 13 ii ii „91 „ 14 i, u ii 22 ii 48 ii ii ii 58 „ 21 i, öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Risse, Voranschläge und Versteigerungsbedingungen liegen vom 25. d. Mts. an auf dem genannten Bureau zur Einsicht offen. Gießen den 20. März 1850. Der Gr. SectionS-Jngenieur. Eickemeyer. 554) ' Gießen. Holzverstcigerung im Gießener Stadtwalde, Dienstag den 26. u. Mittwoch den 27. März l. I., von Morgens 8 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, Schutzbezkrk Fernewald , Distriek Amcisenkopf und Strangswiese, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 5’4 Stecken eichen Prügelholz, 2 ii „ Stockholz, 225 Wellen // Rcisholz, 155% Stecken kiefern Scheidholz, 64 „ „ Prügelholz, 124% „ „ Stockholz, 4200 Wellen „ Reisholz, 8 Stecken fichten Scheibholz, 136 „ „ Stockholz, 11350 Wellen „ Reisholz, 1% Stecken aspen Scheidholz, 2 „ „ Prügelholz, 2 ii ii Stockholz, 50 Wellen „ Reisholz, 575 u dorn und weiden Reisholz, 583 fichten Stämme, von 11475 Cubikfuß, 368 kiefern „ von 11713 „ - 2088 fichten Stangen, von 3801 „ 5 eichen Pflugsreh. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße am Bruch. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 18. März 1850. Der Bürgermeisterei-Vicar Rühl. 551) Gießen. Montag den 25. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause folgende den Fuhrmann Ludw. Dörr'schen Eheleuten gehörigen Grundstücke : 2i 6/i39 3 54 mKlstr. Acker an der Weilburger Grenze, 19 /iso 96 mKlftr. Acker zwischen dem Glei- berger und kleinen Grasweg, s '7-79 198 MKlftr. Acker auf die Chaussee hinter der Pulvermühle, i5a 27124 181 IHKlftr. Acker zwischen dem Aulweg und Leihgesterner Weg, 14 37i7 353 mKlftr. Acker von der Erdkaute bis an den Grüninger Pfad, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden. Zugleich werden die Gläubiger der Dörr'schen Eheleute aufgefordert, ihre Forderungen, soweit dies noch nicht geschehen ist, bei Gr. Stadtgericht dahier Dienstag den 26. d. Mts., Morgens 9 Uhr, anzuzeigen. Gießen den 16. März 1850. Gr. Hess. Stadtgericht daselbst. Muhl. Dr. v. Krug. 575) Gießen. Montag den 8. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag des Joh. Jac. Schreyvogel zu Frankfurt a. M. die demselben zustehende Hofraithe, als: Grundb. mKlftr. 7120 24 Hofraithe in der Löwengasse, 7-21 25 Grabgarten daselbst, (ehemals dem Emanuel Simon gehörend) öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 16. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 592) Atzbach. 10 0 Centner He», eine Kirchenuhr und eine Kelter, sollen Mittwoch den 27. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, bei Vorsteher Hahn zu Dudenhofen versteigert werden. Atzbach den 19. März 1850. Colnot, Bürgermeister. fol po M de de so A fei ( ö n v fi b t 211 576) Gießen. Main-Weser-Eisenbahn. Section Gießen. Montag den 25. d. Mts., Vormittags um 9 Uhr, soll auf dem Secrions-Büreau dahier der Transport von 500 Stück Schienen aus der Lindener Mark in die Bahnlinie in den Gemarkungen Frie- delhauscn und Staufenberg an den Wcnigstnehmen- den öffentlich in Accord gegeben werden. Gießen den 20. März 1850. Der Gr. Sections-Jngemeur. Eickemeyer. 447) Gießen. Montag den 25. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag des Andreas Konrad Noll dahier, die demselben zustehenden Immobilien, als: Grundb. lUKlftr. i/42 12 Hofraithe in der Neustadt, neben Konr. Euler, i/ 2 Hofraum, Mistenstätte in der Mühlgasse, neben F. Müller, % 85 Grabgarten in der Neustadt, am Gießhaus, 7„ 64 Acker am Wismarerweg und der Lahn, neben PH. Heinr. Friebel, %2 286 Acker daselbst, neben Balth. Herbert, 7, 311 Wiese unter der Hardt am Gleibergerweg, neben Ehr. Biber, 7S6 374 Acker auf den Gleibergerweg, »eben I. Reiber, 17/6O 190 Acker am Hamm, neben Ehr. Biber, öffentlich meistbietend versteigert, und bei nicht annehmbaren Geboten, sollen solche auf 3 Jahre verpachtet werden. Gießen den 5. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 550) Reiskirchen. Montag den 25. März l. I., Morgöns 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, District Schlic- berg und Buchwald, nachstehende Holzsorten: 11 Stecken Buchen-Scheidholz, 35 „ ,, und Eichen-Prügelholz, 59 „ „ „ n Stockholz, 500 Buchen- und Eichen-Wellen, 304 Cubikfuß Eichen- und Kiefern-Werkholz, versteigert werden. Der Anfang ist in dem District Schlieberg. Reiskirchen am 16. März 1850. Der Bürgermeister Schäfer. 381) Gießen. Montag den 25. März d. I., Miltags 2 Uhr, soll aus dahiesigem Ralbhaus die den Erben des Schreinermeistcrs Georg Friedrich Haubach dahier, zustehende Hofraithe, als: Grundb. mKlftr. y20l 18 Hofraithe in der Löwengasse, wiederholt und zum letztenmal öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen am 27. Februar 1850. Der Beigeordnete Rühl. 517) Wieseck. Montag den 25. März d. I., sollen in dem Wiesecker Gemeindewald, District Haide, an der Chaussee nach Lollar gelegen, nachstehendes Holz öffentlich versteigert werden: 1) 3% Stecken Eichen-Scheidholz, 2) 123 „ Kiefern-Prügelholz, 3) 93% „ „ Stockholz, 4) 9 „ „ Prügelholz zu Zaunpfahl sich eignend, 5) 230 Wellen Eichcn-Reisholz, 6) 9990 ,, Kiefern- „ 7) 78 Stück ii Stamm- und Stangenholz, von 4—5 Zoll Durchmesser und 10—30 Zoll Länge. Die Zusammenkunft ist in dem oben genannten Districte. Wieseck am 12. März 1850. Der Gr. Bürgermeister Seibert. 579) Bersrod. Mittwoch den 27. März d. I., Morgens um 9 Uhr anfangend, soll in den Gemeinde-Waldungen zu Bersrod: 1) eine bedeutende Quantität Buchen- und Ei- chen-Scheid-, Prügel-, Stock- und Reisholz, worunter auch mehrere Stecken Eichen-Scheidholz zu Werkholz sür Küfer und Glaser sich eignen, 2) 14 Eichen-Bauklötze, 849 Cubikf. haltend, 3) 22 Buchen-Werkholzstämme, 278 Cubikf. halt., 4) 17 „ Stangen, 31 Cbkf.h'alt.i 5) 33 Eichen- „ 88 u „ ( sich eignend. 6) 822 Fichten- u 111 » „ zu Baumund Bohnen-Stangen sich eignend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Bersrod am 20. März 1850. Der Bürgermeister Böch er. 578) Hausen. Mittwoch den 27. März l. I., des Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Schulhause zu Hausen nachstehende Arbeiten, als: 212 1) Chaussirarbeit, veranschl. zu 79 fl. 48 fr. 2) Steinlieferung, „ „ 48 „ 18 „ 3) Steinbrechen, „ „ 8 „ 30 „ 4) Kießlieferung, „ „ 6 „ — „ 5) die Verfüllung einer Strecke Wegö, veranschlagt zu 15 „ — „ 6) Zimmerarbeit, veranschl. zu 10 „ 42 n 7J Maurerarbeit, „ „ 32 „ 25 „ 8) Schreinerarbeit, „ „ 4 „ — „ 9) Glaserarbeit, „ „ 4 „ 36 n öffentlich an den Wenigstfordernden in Accord gegeben werden. Hausen am 18. März 1850. Der Bürgermeister Der«. 582) Merlan. Holzversteigerung. Mittwoch den 3. und Donnerstag den 4. April, soll in den Domanial-Waldungen des Reviers Nie- derohnien folgendes Brenn-, Bau-, Werk- und Nutzholz öffentlich versteigert werden. I. Mittwoch den 3. April, im District Mühlberg: 500 Eichen-Wellen, 229 // Bau- und Werkholz-Stämme, von 7956 Cubikfuß. II. Donnerstag den 4. April, im District Hohenrod und Linnenstruth: 63 Stecken Kiefern-Prügelholz, 303 u n Reisholz, 192 Stück „ und Fichten-Bauhokzstämme, von 4390 Cubikfuß, 1 Eichen-Stange, von 2 Cubikfuß, 42 Kiefern-Stangen zu Sparrn, von 194 Cbkf. Der Anfang ist jedesmal früh 9 Uhr, Mittwoch den 3. April, im District Mühlberg, auf dem Fußpfad von Niederohmen nach Burggemünden und Donnerstag den 4. April, im District Hohenrod, auf dem Weg vom Kirschgarten nach der Linnenstruth. Merlau den 21. März 1850. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Niederohmen. Frank. 469) Annerod. Montag den 25. März, sollen in dem Anneröder Gemeindewald, District Koppel und Altenberg, nachstehendes Gehölz öffentlich versteigert werden: 1) 34 Stecken Buchen-Scheidholz, 2) 1 „ « Prügelholz, 3) 24 Stecken Eichen-Scheidholz, 4) 22 u 1, Prügelholz, 5) 30 „ Buchen-Stvckholz, 6) 24 „ Eichen- „ 7) 850 Gebund Buchen-Welken, 8) 2700 „ Eichen-Wellen, 9) 2600 Cubikf. Eichen- u. Buchen-Stammholz, 10) 250 » „ Stangenholz. Gegen Bürgschaft wird das Holz bis den 24. Juni d. I. creditirt. Der Anfang ist des Morgens um 9 Uhr, der Zusammenkunftsort an der Grünberger Straße an den großen Kiefern. Annerod am 5. März 1850. Der Bürgermeister Seipp. 490) Sch mied Hof. Montag den 25. d. Mts. und die folgenden Tage, Morgens 9 Uhr, werden dahier abziehungshalber der Versteigerung gegen gleich baare Zahlung ausgesetzt: 3 Pferde, 2 Kühe, 3 Rinder, 6 Schweine, 4 Oeconomie-Wagen, 2 Pflüge, 3 Eggen, 1 Korbwägelchen, eine Walze, circa 15 Achtel Walzen, 80 Achtel Korn, 30 Achtel Gerste, 60 Achtel Hafer, 150 Achtel Kartoffeln, 150 Centner Heu, 20 Centner Grummet, 50 Fuder Stroh, eine Häcksel-Schneid- maschine, 1 kupferner Siedkessel, eine Keller, eine Drehbank, eine Balkenwaage mit 300 Pf. Gewichte, sowie sonstige Oeconomie-Geräthschaften, Eschen- und Eichen-Diehlen, Brennholz, Hausmobilien aller Art 2t. Es kann auch Alles bis dahin, und insbesondere eine vollständige gut eingenchtele Brandweinbrennerei aus der Hand überlassen werden. Schmiedhof bei Kraftsolms den 9. März 1850. Colnot. Fe ilgeboten. 603) Gießen. Die Chokolade-Fabnk von Louis Lind empsiehlt ihre aus dem feinsten Cacao bereiteten Vanille-, Gewürz- und Gesundheits-Cho- kolade, von 24 fr. bis 1 fl 12 fr. per Pfund, und bemerkt, daß häufiger Nachfrage zu Folge, die äußere Ausstattung in Paqucts für Geschenke geeignet, auf das geschmackvollste umgeändert wurde. 598) Gießen. Folgende Waaren als: gut gearbeitete Hausmacherleinen und Baum- wollentuch, Hemden, leinene und baumwollene Kittel und alle Sorten Hosen, bringe ich unter Zusicherung billigster Preise in empfehlende Erinnerung. G. Grieb, in der Schloßgasse. 607) Gießen. Frische Hefe, per Maas 36 kr. im Hause desHrn. Ph. Vogt, Neuenweg, Lit. B. Nr. 111. 604) Gießen. Zucker-Eier, Hascher, Lämmcher in reichhaltiger Auswahl bei Louis Lind. 213 594) Gießen. Das hiesige Magazin verkäuflicher landwirthschastlicher Werkzeuge und Ge- räthschasten ist wieder vollständig assorlirt und sind namentlich zu haben: die beliebten Haushaltungswaagen, per Stuck 3 fl. 48 fr. ein Siegensches Wiesenbeil zu . 2 „ 30 „ eine Stechschippe zu .... 1 „ 48 ,, ein Sohlspärchen 511 . . . < 1 „ — " ein Paar Einzelnjoche zu .. 3 » — „ eine Setzlatte zum Abwägen mit geschlossener Wasserwaage zu 7 „ — „ eine Bleilothwaage zu . . . 3 30 „ eine Baumrindenkratze zu . . L „ 12 n Gießen im März 1850. Dauernheim, Vereinscassier. 593) Felda. Circa 400 Centner gutes Heu sind zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts. 597) Gießen Vorzüglicher Deutscher, Luzerner und Steinklee-Saamen empfiehlt L. Jahr eis am Marktplatz. 608) Gießen. Ein Triebviertel am Mittelweg, in der besten Lage, ist auf mehrere Jahre zu verleihen. Auch steht daselbst ein schöner Glaserker billig zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 600) Langgöns Ein neuer kupferner Braukessel, 9 Ohm haltend, welcher erst l'/2 Jahr im Gebrauch, und ein noch gutes Kühlschiff sind bei mir zu verkaufen. Joh. Müller, Nr. 99. 602) Gie ßen. Getrocknete Sauerkirschen, 600 Stück grünen Kohl, 24—25 Centner ausgezeichnetes Heu, Dornwellen, gelbe Setzling-Bind- weiden, gute Sorten Obstbäumchen, Baumstangen verkauft L. Hartmann. iü ver Schanze. 584) Gießen. Eine noch in gutem Zustande befindliche Droschke mit Druckfedern, welche ein- und zweispännig gefahren werden kann, ist bei Schmiedmeister Gg. Weidig billig zu verkaufen. Gießen den 22. März 1850. 589) Gießen. 7 bis 8 Wagen voll vorzüglichen Mist ist zu verkaufen bei Jacob Sack in der Caplanögasse. 586) Gießen. Bei Philipp Lampus im Russischen Hof ist feines Vorschußmehl, das Pfd. 4% fr., und Waizenmehl, das Pfd. 3% fr. zu verkaufen. 599) Lauback. Ich suche meine Behausung, in welcher bisher Bäckerei und Wirihschafl mit Vor- theil betrieben worden sind, sammt Oeconomicge- bäude und den dazu gehörigen Hofraum, aus freier Hand zu verkaufen. Kauflustige werden eingeladen, sich mit mir in Unterhandlung zu setzen. Laubach den 19. März 1850. Carl Jung Wittwe. 491) Gießen. Ein noch in bestem Zustand sich befindender kupferner Braukessel, circa 8 Öhm haltend, ist billig zu verkaufen. Wo? sagt die Er- pediiion d. Bltts. Zu vermiethen. 549) Gießen. Das den Heinrich Noll II. Kinder zustehende Sandstück ist auf 3 Jahre zu verpachten. Das Nähere zu erfahren bei Carl Flett. 595) Gießen. In dem Wagner'schen Haus in der Flügelsgasse können mehrere Zimmer für ledige Herren, oder auch das Ganze für eine Familie abgegeben werden. Näheres bei Daniel Keil. 587) Gießen. In meinem Hause ist eine Familienwohnung zu vermiethen und kann bis April bezogen werden. B a l t h. Simon in der Katharinengasse. 588) Gießen. Mein Nebenhaus, bestehend in 4 Stuben, Kabinet ic. mit allen sonstigen Bequemlichkeiten, steht sofort zu vermiethen. D. Ebel. 605) Gießen. Ein Familien-Logis und eine möblirte Stube ist zu vermiethen auf der Mäus- burg Lit. B. Nr. 30. 610) Gießen. Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen bei Stohrs Wtw. in der Schloßgasfe. 510) Gießen. Eine Stube mit guten Möbeln und einem neuen Clavier, welches nach Verlangen bei gegeben wird, ist billig zu Revisor Stock in der Wallthorstraße, Lit. A. M 172. 559) Gießen. Durch den Wegzug deö Hrn. Dr. Lanz ist der mittlere Stock meines Hauses zu vermiethen und im Juni d. I. beziehbar. Gg. Fulda. 560) Gießen. 3 in einandergehende Zimmer, nebst Bodenkammer, Keller und Holzplatz, sind an eine stille Familie zu vermiethen und können sogleich bezogen werden bei Jacob Kaufmann Worms Wtw., am Kirchenplatz. 562) Gießen. DaS von Hrn. Hofgerichts- Advocaten Löber seither bewohnte Logis ist den 1. Juni oder noch früher zu vermietheu. Peter Petri Wittwe, am Neuenweg. Vermischte Nachrichten. 612) Gambach. 300 fl- werden gegen gerichtliche Sicherheit zu leihen gesucht. Näheres bei der Redaction. 214 591) Gießen. Der Kaufbrief über mein Haus in der Wolkengasse ist mir abhanden gekommen. 3ch ersuche daher denjenigen, welcher ihn in Händen hat, oder Auskunft darüber ertheilen kann, mir dies gefälligst anzuzeigen. Gießen den 20. März 1850. Karl Wilker. 583) Gießen. Donnerstag und Freitag den 28. und 29. März ist wegen der auf dieselben fallenden jüdischen Feiertage unser Geschäft geschlossen. Gebrüder Heß. 585) Giessen. Den Gymnasiasten ist gestattet, ihre Aufgaben unter Aufsicht eines Lehrers im Gymnasium zu fertigen. Es werden demnach die ver- ehrlichen Eltern, welchen diese Einrichtung angenehm sein sollte, und die ihre Söhne die Arbeitsstunde besuchen lassen wollen, gebeten, im Laufe der Ferien bei Unterzeishnetem Anzeige zu machen. Auf Schönheit der Schrift und Reinlichkeit wird besonders geachtet. Die Arbeitszeit ist von 41/ — 6 Uhr. Honorar: 1 fl per Mt. Giessen den 21. März 1850. Dr. J. Geyer, wohnhaft bei Steinhauer Schmidt, auf dem Reichen-Sand. Frucht- und Wiktu alte np reife. Viktualien preise. Fleizchtaxe 1 Gießet», | 23. März. Grünberg 55 <>* S Laubach >g s N chen 22 März Brodtaxe. per Pfund fr. Df. fr. Df. fr. Df- fr. Df. fr. Df. K Ochsenfleisch 11 — — 11 — — 11 ,— gj ) , ) LGerste- ) Kllyfleisch . 8 2 — — 8 — — — 8 —, 2 t Gießen j |Äotns ( Mehl Rindfleisch . 7 2 — — 7 2 — -— 7 — 4 8 ) Grünberg ) ^K. 4G. ) Kalbfleisch . 6 — —— — 5 — — — 5 — N ) Schweinefl. . 10 — —, 1 10 — —— — 9 2 2 B i 2 Walzen- ct ) | Kornmehl besteh. Hammelfl. . Schaaffl. . . 8 2 — — 8 — — — 8 4 Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . 12 « 14 12 14 — — 12 14 — Für 1 fr. Wasserweck..... „ 1 fr. Milchbrvd..... Schwartem.. 16 — — — 16 — — — 14 — Blutwurst . 14 — — — 14 — — — — — geräuch. Speck 22 — — — 20 — — — 19 — Marktpreise. Schinken , . Dörrfleisch . 17 __ .... 16 ______ 16 16 — — — 16 — — — 16 — Maas Milch....... Rindsfett 20 — — — 16 — — — 18 — 1. Pfund Butter...... Hammelsfett 20 — — — 16 __ — — 17 — auch..... Schweine- Handfäse........ schmalz, aus- £ Eier gelaffehes . 20 — — — — — — — 18 — Pfund Waizenmehl..... dgl., unausgel.j 18 — — — 16 — — — 16 — „ Geschw. Borschuß . . . ~ 1 ■■ ST* Gießen, 23. März Grimberg Lich. »en 7. Feb Laubach. Butzbach Z CM CM C fr. pf. fr. Df. fr. Df- fr. Pf. fr. Df. — U, 4 - — — 4 1 3 3 8 — 8 — 8 — 8 - 7 2 4 2 — — — 4 3 _ __ 9 — —— — 9 — 9 2 — ID 1« Q Tri ID I-e Q 7 2 _____ 5 3 5 — 6 — — 6 2 fr. Df fr. Df. fr. pf. fr- Pf- fr. Df. 6 — IS — — — — — — 19 — 4 — — — — — — 4 —1 — — — -— — 1 1 —. — — — 1 1 1 1 1 r 1 1 ____ —- NB. Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Psd. nicht mehr als andertbilb Pfund ic. nachProportion, welches auf 1 Pt-, nicht völlig S Loty auSmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht genießbaren Stucke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlvsien. ruchtpreise Keucht, gat- tung. Gießen | 23. März. | Grünberg 1 2. März. | 17. Lich Januar | Friedberg ! 22. März. | Di ainz 8. März Marburg Wetzlar 2. März. 3) r a l t e r Mott Schefs -' Pf. fl. fc. Pf. fl. fr. Pf. fl- fr. Pf. fl. fr. Pf-! fl- fr. ' fl. I ft. —5— fr. 1 -i 111- hv Waizen . Korn . . Gerste. . Hafer. . Erbsen . 200 200 170 6 5 4 3 15 200 190 170 6 5 3 2 10 5 48 48 1 1 1 1 1 T 3 2 4 - 40 30 30 | 11 11 1 1 1 OD Ä 5 40 30 200, 7 z'oö 4 200 3 2001 3 '7 45 39 30 1 1 1 1 1 I 1 .! i. 1 I 2 2 1 55 8 37 Linsen, , — — — -—■ — —- 6 — — — — 1 — — — — — — — (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .HL 24 des Anzeigeblattes. Vermischte Nachrichten. 601) Gießen. Für Auswanderer. MV» Wk haben für den Anfang April, folgende schnellsegelnde Schiffe, von Antwerpen nach i-yr New-York in Ladung, welche wegen ihrer schönen Bauart und Geräumlichkeiten den LtzReisenden, welche diese Gelegenheit benutzen wollen, alle Bequemlichkeiten darbieten, giggfiäutit) daher besonders zu empfehlen sind: für den 2 April, Schiff Clotilde, Capitain Kiknilds, „ „ 10 „ „ Catharine Arznrte, Capitain Pattygione. Hierauf Reflekiirende wollen sich an unfern Agenten: Herrn Julius Wallach in Gießen wenden. , . Ernst und Kern rn Mainz. Mit Bezugnahme auf Obiges füge ich noch hinzu, daß die Ueberfahrtspresse: für das erste Schiff, 59 ff. für Erwachsene, „ „ zweite „ 62 » « „ » festgesetzt find, für Kinder tritt eine bedeutende Ermäßigung ein. , Julius Wallach, 1 1 a ' p 1 ' 1 auf dem Marktplatz in Gießen. Bockenheim. 590) * Wichtig für Auswanderer. Die Sicherheit! Gesellschaft zum Schutze der Auswanderer. Der Zweck dieser Gesellschaft ist, bei der größtmöglichsten Sicherheit und den billigsten Preisen die Auswanderer gegen jede Art von Betrug und Prellerei zu schützen und ihnen mit Rath und That beizustehen. Die Abfahrten finden statt: jede Woche nach New-Nork und am 30. Marz, 15. und 30. April nach New-Orleans Zeder Transport wird von einem soliden erfahrenen Condukteur bis in den Seehafen begleitet. Preis der Ueberfahrt im Monat März und April: Von Frankfurt bis New-Nork über Antwerpen 54 ff. „ „ „ „ „ Havre, per Postschiff .... 65 „ „ „ „ „ // Liverpool, mit vollständiger Verköstigung . 70 „ Kopfgeld und freier Transport von 2 Zentner Reisegepäck sind in diesem billigen Preis einbegriffen. Prospekte und alle mögliche Auskunft werden auf frankirte Briefe bereitwillig ertheilt von Professor Mayer Sen., General-Agent in Bockenheim bei Frankfurt a. M. 611) Gießen. Anfrage von den unterzeichneten Meistern. Herr Maurermeister Jacob Reiber! der Sie seit zwei Jahren Zunftmeister sind, wissen Sie nicht was die Pflichten eines solchen sind? Haben Sie diese 6id Dato erfüllt? In der kleinsten Haushaltung ist Rechnungsablage nöthig, um wie viel mehr in einer Corporation. Sollten Sie sich nicht bewogen finden, ihren Pflichten nachzukommen, so haben Sie gerichtliche Schritte zu erwarten. Mehrere Meister: H. Rothauge. G. Strauch. Gustav Koch. H. Demuth. Carl Caspar. Philipp Schwalb. Hermann Schwalb. Heinrich Hartmann. Wilhelm Seipp. Chr. Petri. W. Schwalb. 216 606) Gießen. Zur Berichtigung der Anzeige 559 in Nr. 23 b. Blattes diene, daß ich mit Urlaub eine Reise unternehmen werde, folglich es irrig ist, wenn von meinem Wegzug geredet wird. vr. L a n z. 536) Ein braver junger Mann, mit den nölhigen Vorkenntniffen versehen — der die Handlung erlernen will — findet gleich nach Ostern eine Stelle offen. Bei wem? sagt die Red. d. Bl. A u s z u l e i h e n. 596) Oppenrod. 250 ft. Kirchen-Capital liegen beim Kirchenfond in Oppenrod gegen gerichtliche Versicherung zum Ausleihen vorrälhig; sie können zusammen oder auch getrennt ausgeliehen werden. Oppenrod den 19. März 1850. Der Kirchenrechner Seibert. 609) Gießen. 200 ft. können gegen gerichtliche Sicherheit ausgeliehen werden. Wo? sagt die Expedition dieses Blatts. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 2 4. März. Wilhelm Löber ander Brandgafse. Adolph Keil in der Neustadt. Franz Lampus in der Löwengaffe. Kirchliche Anzeigen d er evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am Bußtage. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags Kirchenrath Dr Engel. Am Gründonnerstage. Morgens: Pfarrer Bonhard. Am Charfreitagc. Morgens: Kirchenrath vr. Engel. Nachmittags: Dr. Steinmetz. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Professor Dr. Hesse. Getaufte. Den 15. März. Dem Bürger und Schneidermeister, Christian Gärth, eine Tochter, Margarethe Katharine Luise, geboren den 1. März. Denselben. Dem Bürger und Postconducteur, Daniel Friedrich Schwalb, eine Tochter, Emilie Christiane Marie Henriette, geboren den 2«. Februar. Den 17. M är z. Dem Bürger und Wirth auf dem Loos'schen Felsenkeller, Balthaser Lenz, eine Tochter, Christiane Henriette Luise, geboren den 28. Februar. D en 2 0. März. Dem Lehrer an der ersten Freischule, Johannes Römer, eine Tochter, Emma Georgine Philippine Johanna Henriette, geboren den 6. Februar. Beerdigte. Den 4 9. März. Jacob Gerhard Simon, Bürger und Fuhrmann dahier, alt 45 I. H M- 25 T-, gestorben den 17. März D en 20. März. Wilhelm Schmidt, Gr. Univcrsitäts- Canzleidiener dahier, alt 47 I. 4 M. 1 T., gestorben den 18' März. Denselben. Ludwig Euler, des Bürgers und Arbeiters in der Schneidmühle, Balthasar Euler, ehelicher Sohn, alt 9 M. 25 T., gestorben den 18- März Die Pfarrgcschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Angekommene und abgereiste Fremde vom 19. bis 21. März 1850. In den Gasthäusern. Einhorn: Hr. Weiß, @eom. v. Biedenkopf. Hr. Kcimer, Partik. v. Danzig. Hr. Zimmermann, Rent. v. Karlsruhe. Hr. v. Müller, Partik. v. Aachen. Hr. Valliant, Restaurat. v. Straßburg. Hrn. Kfl. Stock v. Mannheim, Hartmann v. Vlotho, Schaller v. Berlin, v. Rospun v. Emmerich u. Becker v. Usingen. Hr. Sattler, Wehrm. v. Berlin. Hr. Müller, Partik. v. München. Hr. Bamberger, Fabrik, v. Nürnberg. Hr. Samenkorn, Oecon. v. Rödelheim. Hr- Hagenstolz. Rent. v. Berlin. Hrn. Kfl Laune v. Erndebruck, Lömb v. Edenkolen, Ziegelbauer v. Wiersen, Wollmann v. Worms u. Hachroth v. Elberfeld. Hr. Graf zu Solms-Laubach v. Laubach. Hr. Ehrhard, Oecon. v. Darmstadt. Hr. Kehne, Sind, theol. v. Heidelberg. Hr. Hecher, Partik. v. Basel. Hr. Arrobin, Rent. v. Paris Fr. Moras v. Aachen. Hr. Bimber, Oecon. v. Pfeddersheim. Hrn. Kfl. v. Hof v. Bremen, Schott v. Westphalen, Schumacher v. Mainz, Kaufmann v. Frankfurt u. Ofbeck v. Halver. Im Rappen-. Hr. Becker, Fabrik, v Offenbach. Hr. Kösterus, Sind, v Tübingen. Hr. Branche!, Pfr. v. Holzhausen. Frl- Kaufmann v. Berleburg. Hrn. Kfl. Schröder v. Werra, Becker v. Mainz, Fuchs v. Amsterdam, Niemann v. Bremen, Horir v. Frankfurt, Jäger v. Pohlgöns, König v. Osthofen, Frückwein v. Augsburg u. Frohmann v. Dietz. Hr. Baron v. Sternau, Gutsbes. v Potsdam. Hr. Heidelof, Fabrik, v. Mannheim. Hr. Schmidt, Musik, v. Darmstadt. Hr. Mortier, Künstl. v. Toulouse. Hr. Sacoloff, Sind. v. St. Petersburg. Hr. Frech, Sprach! v. Marburg. 1m Prinz Carl; Hr. Schäfer, Schrein, v. Homberg. Hr. Klees, Kunstgärtn. v. Büdesheim. Hr. Rühl, Metzger v. Schotten. Hr. Felde, Oecon. v. Roßbach Hr. Kramer, Seiler v. Darmstadt. Hr. Stern, Geschäftsm. v. Siegen. Hr. Decker, Schneid, v. Vadenroth. Hr. Mauffcr, Samcn- händl. v. Gönningeu. Hr. Hall, Kfm. v. Tübingen. Hr. Becker, Spedit. v. Schotten. Hr. Rein, Oecon. v. Altenstadt. Hr. Heck, Mechanik, v. Mannheim. Hrn. Gruben- bes. Herr v. Villmar u. Ortmann v. Langheck. Hrn. Kfl. Theobald v. Gedern u. Winkelried v. Cöln. Hrn. Ge- schäftsl. Kammbein v. Gelnhausen u. Wolf v. Marburg. im Stern: Hrn. Handels!. Knieß v. Schliß, Cramer v. Schotten, Wolf v. Keffelbach u. Großhcnnig v. Schöneberg. Hr. Müller, Küfer v. Selters. Hrn. Fuhr!. Hallen- bcrg v. Sachsenberg u. Schneider v. Marburg. in der Sonne; Hrn Handelst. Katz v. Hersfcld, Will v. Geschenrod, Kreuzburg v. Erdbausen, Walther v. Basdorf, Schneider u. Ruppert v. Weidenhausen. Hr. Kaiser, Satt!, v. Rumpenheim. In den Privathäuser ii. Bei Hrn. LeSr. Müller: Hr. Müller, Privatm. v. Stammheim. — Bei Fr. Jnspect- Melior: Hr. Melior, Catid. v. Heidelberg. — Bei Hrn. Major Pepplcr: Fr. Seipp v. Rülfenrod. — Bei Hrn. Kfm. Peppler: Frl. Dingeldei v. Darmstadt. — Bei Hrn. Kfm. Grieb: Hr. Ottmann, Privatm. v. Cassel. — Bei Hrn. Gensd. Münzen- bcrger.- Fr. Kirchner v. Romrod. — Bei Hrn. Landrichter Gepger: Hr. Thaicr. Bürgermstr. v. Stammheim. — Eingegangene milde Gaben für die Blinden- und Taubstummen-Anstalt. Bei Herrn Universitätsdiener Schwarz: von Herrn Thudichum ein wiedergefundcner Kronenthaler 2 fl. 42 kr: von einem Dienstmädchen 12 kr.; von einem Ungenannten 30 kr.; zusammen 3 fl. 24 kr. Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.