AnzergMatt der Stadt und dcs Rkgicriingsbezirks ß e n. Auswärts abonnir; man sich bei allen Postämtern In Gießen bei der ErPed. (Canrleiberg l.it. B. Nr. 1.) — EinrücknngSgebühr für die gehaltene Lorvuszeilc 2 ft. jjg SO, Sonnabend den 22. Juni 1830. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 fl. 30 fr-, für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. 42 fr. Amtlicher Theil. Auszug aus dem Grosth. Regierungsblatt: Nr. 29. vom 17. Juni 1850. -rnbait- n Bekanntmachuna, die Einführung einer ermäßigten Porto-Tare für Fahrpostsendungcn betr ; - 2) Bekannt- 3 V machunq die Einsiihrung ermäßigte? Briefporto-Taren betr.; - 3) Bekanntmachung, die Zutheilung der Orte Lornwester und Aspisheim zu dem Baubezirke Bingen betr.; — 4) Gemeiner Bescheid, die von den Anwälten zu ven chnenden Transportkosten betr.; - 5) Bekanntmachung, veränderte Leitung mehrerer oberhessischen Post- course betr.--- 6) Ordensverleihungen; - 7) Dienstnachrichten; - 8) Concurrenzeroffnungen. Beka nm tmachurrg^ die Einführung einer ermäßigten Porto-Tare für Fahrpostsendungcn betr. Behufs der Erleichterung des Verkehrs wird vom 1. Juni d. I. an, für Fahrpostsendungcn, im Groß- herzogthume Hessen, folgende ermäßigte Portotare, an Stelle des bisherigen Tarifs, zur Anwendung gebracht werden. , , Für Packet e. , 1) Auf jede 5 Meilen der geraden Entfernung vom Aufgabe- bis zum Bestimmungsorte wird cm Gewichtöporto von 2 Silberpfennigen — 712 kr. für das Pfund, als geringste Tare jedoch: ' für ein Packet bis % Pfund über */2 Pfund schwer bis 3 Meilen .. 3 fr. ... 4 fr. über 3 // 15 „ . . . 6 „ . . . 8 „ „ 15 „ 30 „ . . . 11 " . » < 14 " „ 30 Meilen .... 15 „ ... 20 2) Gehören zu einer Adresse mehrere Packete, so wird das Gewicht derselben zusammcngezogen. Beträgt das Porto nach dem Gesammtgewichte weniger, als der anderthalbfache Betrag des vorstehenden Satzes für ein Packet über 7, Pfund schwer, so ist letzterer zu erheben. 3) Ueberschießende Lothe über 1 Pfund oder über mehrere Pfunde bleiben bet der Porto-Bcrcckmung für einzelne Packete und bei der Porto-Berechnung für mehrere Packete denn Gesammtgew-chtunbcrucksichUgt. 4) Gegenstände, deren Werth declarirt worden ist, und /2 Eulden für pedes Pfund dcs ermittelten Gewichts übersteigt, zahlen außer dem Porto nach dem Gewichte das Wcrthporto, welches für Versendungen von baarem Geld, (Silber oder Gold) zu erheben ist (vid. §. 8 und 9.) 5) Bei Beförderung von Packeten mittelst der Eisenbahn zwischen den an Eisenbahnen liegenden host- anstalten ermäßigt sich das Gewichtsporto um den 4. Theil der Tare für das Pfund, jedoch sind wenigstens die obigen Sätze für Packete bis und über % Pfund schwer (§. 1) zu zahlen, , 6) Der zu einem Packete gehörige Brief geht bis zum Gewichte von 1 Loth Zollgcwicht exel. frei. Beträgt dessen Gewicht mehr, so wird vom Uebergewicht die Tare nach dem Briefporto-Tarife erhoben. 2 fr. die Hälfte des . 2 ,/ . 4 u // II 4 // 7 „ ein solcher Geld- zu entrichten. . 1 . 2 Silber oder Gold, bis 5 Meilen . . 1 fr. über 5 „ 10 „ . über 3 „ 15 " " „ 15 n 30 " „ » 30 Meilen .......10 „ Für in Briefform verpackte Geldsendungen bis zu 1% fi. (1 Thl.,) wenn brief nicht mehr als 2 Loch Zollgewicht wiegt, ist blos das einfache Briefporto b) aus dem Werthporto für den angegebenen Werth Für zede 100 fl. Papiergeld. . . 7- ft. 10) Die Taxe wird zusammengesetzt aus : L ÄÄ ~P- mch ta «»n für b°°r.s«d und mch ' ^7"Ki^'rÄf«"»S°nd»ng-» unter und M .00 st. a.a. wenn die größere Hälfte in baarem (Selbe besteht, so wird dre ganze Gebühr nach dem LZ- *»«• W-rGq-i-r-n M*. s° wird di- g.N!° Gebühr nach dem Satze für Papiergeld beredet, Erhebung des c c. sind baares Geld und Papiergeld m ihren Betragen gleich, so stndet die ^rpevung ...» - ..... aus VE Kreuzer ergänzt A^s^^-Schein über Werthgegenstände beträgt 2 fr. 14) An Bestellgebühr für ein im Postorte zu bestellendes Fahrpoststuck ist zu entrichten. 1 J bis zum Gewichte von 25 Pfd. . . . 2 fr. Die Erhebung sogenanntes EiMMibgMhren für' ankommende Sendungen findet fernerhin allgemein nicht mehr statt. --entlickm Kenntniß bringt, behält man sich vor, diejenigen näheren DZM S «g de? neuen Tarife erforderlich erscheinen. ' Darmstadt den 14. Mai 1850. Aus allerhöchstem Auftrag: Gr. Hess. Ministerium des, Hauses und des Acußern. (Fortsetzung [bie Einführung ermäßigter Briefporto-Taren) folgt.) 7) Enthält die Packet-Adresse baares Geld, Papiergeld oder andere Papiere von Werth, deren Geld- betraa angegeben ist, so findet aus das volle Gewicht des Briefs, je nach dem Inhalte defielben, die Brief- ta?c obcrdb?e Packettarc, (nach §. 8 a.) Anwendung. Außerdem ist für den deelanrten Betrag das Werthporto zu entrichten (vide §, 9.) B Kür baares Geld (Silber oder Gold), ferner für Papiergeld, eourshabende ” und sonstige Papiere, deren Werth declarrrt worden tft a^au^dmi^Porto^nach dem ^Gewichte, wie für gewöhnliche Pallete, resp. bis zum Gewichte von ' weniger als 1 Loth Zollgewicht aus dem einfachen Briefporto, welches betragt a bis 3 Meilen incl. ... 2 fr. u 10 Meilen .... ,n „ 9) Für Beträge bis F/4 fl. wird fein Werth-Porto und über 1% bis 50 fl. nur »°--° Hund--. Ein ,01 st. gl-ich 200 st. C. Mir vermischt- Sendung-» in Briefe» (baares Geld mit Papiergeld, courshabenden und sonstigen Dserthpapreren.) 417 Zu Nr. R. C. 5223. Betreffend: Zn Untersuchungs-Sachen gegen Balthasar Hartmann von Steinfurt wegen Unterschlagung. Gießen am 17. Juni 1850. Die Großherzoglich Hessische Reaierungs-Commlsslon des Regierungsbezirks Gießen an die Gr. Bürgermeister des Regierungsbezirks. Maurer Balthasar Hartmann von Steinfurt, der bei Gr. Landgericht Lauterbach wegen Uutel- scklaauna in Untersuchung steht, hat sich gegen Verbot von Haus entfernt. 9 sffiir beauftragen Sie deshalb, nach demselben forschen, ihn im Betretungsfalle arrctiren und an unö abliefern zu lassen. K ü ch l e r. Gießen den 18. ;3uni 1850. Betreffend: Die Aufstellung der Tagebücher über den Besißwechsel der Immobilien. Der Großherzoglich Hessische , Steuer-Commissar des Steuerbeztrks Glessen an sämmtliche Herren Bürgermeister dieses Bezirks. Diejenigen Herren Bürgermeister, welche noch keine Tagebücher über den Besitzwechsel der Immobilien für das Jahr 1850 angelegt haben, wollen nunmehr den nothlgcn Bedarf an Founularien nur an- eigen, und bei Aufstellung der Tagebücher auf nachstehende Bestimmungen gehörige Rucksicht nchmen. Nach Inhalt der Verordnung vom 5ten August 1822 sind diese Tagebücher längstens bis zum Iten August von Ihnen abzuschließen, und mit allen Urkunden, Meßbriefen rc. dem Steuercommissariat zur weiteren ^er^Xnen Rubriken sind, insoweit die Urkunden darüber Aufschluß geben, von Ihnen voll- f" 3) Bei gleichen Namen ist die Bezeichnung I, II rc. beizusehen; es wird zuerst der Zuname und alsdann der Vorname eingeschrieben. In allen Fällen, wo von Eheleuten während der ehelichen ^utcr» gemeinschast Grundeigenthum erworben wird, ist dasselbe lediglich unter dem Namen des Mannes als des gesetzlichen Repräsentanten der Gemeinschaft cinzutragen. Da, wo ledoch die Ehefrau, sei es durch Erb- sckaft oder durch Schenkung unter Lebenden, oder durch sonstige Vertrage für ihre eigene Person und unter ihrem eigenen Namen Grundeigenthum erworben hat, ist auch dieselbe stets mit ihrem Geburts- und Familiennamen, jedoch unter Beifügung jenes ihres Ehemannes anzuführen, wie z. B. Schmitt Johannes II. Frau, Anne geb. Koch. ... , , „ , r . - , , . 4) Die Nummern der Steuerzettel der Abgehenden sowohl, als auch der Uebernehmenden, sind bei jedem Namen anzugeben, und es sind hierunter blos die Steuerzettel des laufenden Jahres zu verstehen. Hat ein neuer Grundbesitzer noch keinen Steuerzettel, so ist statt des Nummers, N. a. (neuer Artikel) einzuschreib n.Abgangsactes (Kauf, Tausch, Theilung rc.) wird der Tag der gerichtlichen Bestätigung (Confirmation) angegeben. , , , , 6> Die Urkunden werden nach den Einträgen im Tagebuche, und wenn thunlich, so geordnet, daß alle übergehenden Grundstücke eines und desselben Besitzers nach einander und namentlich bei Versteigerungen die neuen Erwerber in alphabetischer Ordnung folgen. 7) Aendert sich die Masse eines Grundstückes, wird ein Grundstück m mehrere Theile gcthcüt, so müssen außer den vorgeschriebenen Ucbergangsnrkunden, zugleich von einem patentistrten Geometer ausgenommen und von dem betreffenden Gerichte visirte Meßbriefe vorgelegt werden; das Nämliche gilt auch von neuen Gebäuden, welche auf früher nicht dazu bestimmten Grund gebaut worden sind. 8) Wird eine Theilung von Grundstücken, welche mit Grund- oder Tilgungsrenten belastet sind, vorgenommen, so müssen entweder zuvor diese Grundlasten abgekauft, oder der Consens der Berechtigten, bei Tilgungsrenten die Zustimmung Gr. Obersteuer-Direction eingeholt werden (§. 38. der Verordnung vom lOten Januar 1837.) 9) Das Ab- und Zuschreiben in den Flur- und Grundbüchern resp. bet Eintrag der Besitzwechsel in die Tagebücher kann blos in Folge gerichtlich bestätigter Urkunden, oder in den geeigneten Fallen, wo solche Urkunden fehlen, nach einer Bescheinigung deS betreffenden Gerichtes, daß eine gerichtlich bestätigte Urkunde nicht nothwendig seh, vorgenommen werden. (Art. 8. des Gesetzes vom 29ten October 1830.) 418 Aeltere Urkunden, welche zuerst nach Verlauf mehrerer Jahre zum Ab- und Zuschreiben vorgelegt werden, sind, wenn bei der Identität der darin aufgeführten Parzellen Zweifel obwalten, zuvor dem betreffenden Gerichte zur Renovation vorzulegen. 10) Wenn ein Grundstück im Laufe des Jahres mehr als aus einer Hand in die andere übergegangen ist, so sind alle Urkunden nach chronologischer Ordnung in das Tagebuch einzutragen; so daß der Ueber- gang von dem in dem Flur- oder Grundbuche eingetragenen auf den neuesten Besitzer vollständig nachgewiesen wird. 't 11) Auf jedes Blatt des Tagebuchs werden 10, mithin auf den Bogen 20 Parzellen eingetragen. Jede nach dem Flurbuch selbstständige Parzelle erhält ein besonderes Ordnungsnummer, und es können milhin nicht mehrere Grundstücke, wenn solche auch neben einander liegen, unter einem Artikel zusammcn- gefaßt werden. 12) Mit dem Ansang des Monats Juli ist eine allgemeine Aufforderung zur Angabe der Besitzwechsel unter dem Präjudiz zu erlassen, daß nach dem letzten desselben Monats keine Veränderungen in die Tagebücher mehr eingetragen werden könnten und deßhalb auf den Namen der alten Besitzer die betreffenden Steuern im kommenden Jahre forterhoben und noch außer diesem die neuen Besitzer die im Art. 4. der Verordnung vom Sten August 1822 ausgesprochene Strafe von 5 fl., wegen unterlassenem Ab- und Zuschreiben, zu gewärtigen haben. 13) Zur gleichförmigen Abänderung der Besitzer in den Brandversicherungs-Katastern, ist ein besonderes Verzeichniß über die ab- und zugehenden Gebäude mit nachstehenden Rubriken auszustellen und dem Tagebuche beizulegen. Die Formularien dieses Verzeichnisses sind in der Verlagöhandlunq von G. D. B r ü h l I. in Gießen zu haben. Verzeichniß der Besitzwechsel der Gebäude in der Gemeinde in dem 'Jahr 18 Nr. der Gebäude im Brand- kataster N a m e n bet alten Besitzer Namen der neuen Besitzer Summarisches Brandversicherungs- Capital Bemerkungen. 14) Für jeden Eintrag in das Tagebuch haben Sie die verordnungsmäßigen Gebühren ä 2 fr. per Parzelle und für die Aufstellung des Verzeichnisses, für die Abänderung des Brandkatasters 6 kr. für jedes Hauptnummer zu beziehen, welche Gebühren der neue Besitzer zu entrichten hat. Hirsch. (1286) Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundener Gegenstand. Ein Kissenüberzug ist gefunden uud auf dem Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 21. Juni 1850. Edictalladungen. 1288) Grünberg. Oeffentliche Aufforderung. lieber das um 179 fl. überschuldete Vermögen des Heinrich Geiß bei der Kirche in Ruppertenrod ist Concurs erkannt worden. Ansprüche aller Art sind daher im Termine Mittwoch den 14. August l. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meldung des Ausschlusses von der Masse dahier anzuzeigen und zu begründen. Grünberg den 11. Juni 1850. Gr. Hess. Landgericht daselbst. Welcker. Emmerich. 1275) Gießen. Oessentliche Bekanntmachung. Nachdem Johannes Seipp V. von Leihgestern von Gr. Hofgericht dahier für einen Verschwender erklärt und unter Curatel gestellt worden, bringt man dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt- niß, daß das Vermögen desselben, verpflichtende Rechtsgeschäfte, nur mit Einwilligung der bestellten Curatoren, Georg Faber II. und Peter Seipp von Leihgestern eingegangen werden können, und fordert zugleich die bekannten und unbekannten Gläubiger desselben auf, ihre Forderungen im Termin Freitag den 28. Juni d. I. , Vormittags 9 Uhr, so gewiß dahier anzumelden, auch sich auf die 419 ihnen wegen ihrer Befriedigung gemacht werbenden Vorschläge zu erklären, widrigenfalls sie, bei der Ordnung des Schuldenwesens, keine Berücksichtigung finden resp. ihre Einwilligung in die Beschlüsse der Mehrheit unterstellt werden wird. Gießen den 31. Mai 1850. Gr. Landgericht. Ploch. Besondere Bekanntmachung. 1315) Gießen. Waisenverpflegungsgelder betreffend. Die Pflegeltern und Lehrherrn von Waisen werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Quittungen über obige Gelder vor dem Schluffe dieses Monats ausgestellt werden müssen, damit sie mit dem 1. Juli eingesendet werden können. Gießen den 19. Juli 1850. Der Bürgermeisterei-Vikar Rühl. Versteigerungen. 1268) Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Dienstag den 25. Juni I. I., von Morgens 8 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwalde, Schutzbezirk Fernewald, District Bannwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden: 22 Stecken eichen Scheidholz, 4174 If If Prügelholz, 33 11 If Stockholz, 2175 Wellen If Reisholz, 4 Stecken birken Scheidholz, 17 ff If Prügelholz, 6 If If Stockholz, 700 Wellen ff Reisholz, 22 Stecken aspen Scheidholz, 27-/4 11 fr Prügelholz, 27 If if Stockholz, 1200 Wellen ir Reiöholz, 1% Stecken kiefern Scheidholz, i'/- If If Prügelholz, 1 If If Stockholz, 235 Wellen If Reisholz, 27. Stecken fichten Stockholz, 125 Wellen If Reisholz, 550 If weich If 90 eichen Stämme^ , von 848 Cubikf., 79 birken If von 675 „ 2 fichten If von 40 11 8 kiefern If von 143 u 13 eichen Stangen , von 26 „ 625 dorn Wellen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zah- lungsfrist blS 1. October d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der alten Laubacher Straße. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 14 Juni 1850. Der Bürgermeisterei-Vikar Rühl. 1277) Gießen. B r e n n h o l z l i e f e r u n g. Die am 6. d. Mts. abgehaltene Versteigerung der Lieferung des in die hiesigen Universitäts-An- stalten für den Winter 18ä751 erforderlichen Brennholzes , ist nicht genehmigt worden und es soll dieselbe daher Dienstags den 25. d. Mts., Vormittags 10 Ubr, auf der hiesigen Universitäts - Canzlei nochmals an den Wenigstnehmenden versteigert werden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen am 17. Juni 1850. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt. Martin. 1259) Gießen. Main-Weser-Eisenbahn. Freitag den 28. d. Mts., des Vormittags um 8 Uhr, sollen im Saale des Promenadehauses dahier nachstehende Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung des Werkstättengebäudes im hiesigen Bahnhofe an die Wenigstnehmenden durch öffentliche Versteigerung in Aceord gegeben werden: 1) Maurerarbeit, veranschl. zu 12514 fl. 14 fr. 2) Steinhauerarbeit, „ n 8572 „ 39 „ 3) Zimmerarbeit, » « 20686 „ 46 » 4) Dachdeckerarbeit, „ „ 8577 „ 45 „ 5) Schlosserarbeit, „ » 2646 „ — » 6) Lieferung von Gußwaaren, veranschl. zu 2275 „ — „ 7) Lieferung von 308 Cubikklafter Mauersteinen aus den Brüchen der Umgegend, 8) „ „ 11 Cubikklafter Schichtensteinen aus den Lungsteinbrüchen, 9) „ t, 180,000 Stück hartgebrannten Backsteinen, 10) u „ 2000 Bülten Luftkalk, 11) „ „ 95 Cubikklafter Mauersand. Die Risse, Voranschläge und Steigbedingungen sind vom 20. d. Mts. an auf dem Sectionöbüreau zur Einsicht offen gelegt. Gießen am 13. Juni 1850. Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur. E i ck e m e y e r. 1290) Gießen. Oeffentliche Bekanntmachung. Erbvcrtheilungshalber soll die den Kindern und der Wittwe des Melchior Muhly gehörige Mühle, Hofraithe II 87/69 alt, XXXI/, 72 neu bezeichnet 420 und 111 Klafter Hofraithegrund haltend, die s. g. Klcinmühle zwischen Allendorf und Trais an der Lumda gelegen, bestehend aus einer Mahlmühle mit 2 Gängen und einer Schlagmühle mit dem dazu gehörigen Mühlengeräthe, sowie alt neu Klftr. 184/l4 XXXI/I74 101 Grasgarten am Bruchtheil, 1S4/1S XXXI/,73 1 32 Grasgarten, 1S4/16 XXXI/275 253 Grasgarten hinter Kleinmüller Holzstall, sowie von 18% XXXI/, 90 6 28 Grasgarten, 23 Ruthen, als der Eingang zum Keller, 188/13 XXXI/175.176 982 $3iefe am Bruchtheil, 73 Ruthen, und von ,85/17 31 Ruthen 8 Schuh weiter zum Hof- railhegrund gehörig, welche Immobilien mit Ausnahme des Grundstücks 18% und des Hofraithegrunds, auf welchem sich ein neuer Stall befindet, Erbleihe der Stadt Allendorf sind, Samstag den 3. August d. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhause in Allendorf unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigert werden. Gießen den 10. Juni 1850. Großh. Landgericht. Ploch. 1299) Gießen. Grasverstergerung im Gießener Stadtwalde. Das Gras von den Schneisen und Blößen des Stadlwaldes, Schutzbezirk großer Stadtwaid I. und II. Abtheilung, Fernewald und Swlzenmorgen, soll Donnerstag den 27. Juni l. I., Morgens 9 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause öffentlich versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Die Herrn Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen am 21. Juni 1850. Der Bürgermeisterei-Vikar Rühl. 1293) Mainzlar. Arbeitsversteigerung. Künftigen Montag den 24. Juni d. 3 , des Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Raihhaus die nachfolgenden Arbeiten, als: 1) Planirung des Wegs an der alten Straße, veranschlagt zu 151 fl. 48 fr. 2) Reparatur des Schulhauses: a. Schrcinerarbeit, veranschl. zu 36 „ 18 „ b. Weißbinderarbeit, „ „ 30 „ — " unter den im Termin näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich wenigstnehmend versteigert werden. Mainzlar am 18. Juni 1850. Der Bürgermeister Vogel. 1310) Gießen. Holzvkrsteigerung im Revier Schiffenberg. Freitag den 28. Juni, soll in verschiedenen Districlen der Rest der 1850t Holzerndte, bestehend in: 23 Stecken Buchen-Scheidholz, 8 ir Eichen- „ 1 „ Nadel- „ 18 u Buchen-Prügelholz, 1% „ Eichen- „ 54 „ Nadel- » %. „ Aspen- » 2 „ Buchen-Stockholz, 28% u Nadel« „ 25 Buchen-Weüen, 1600 Nadel- ,, 21 Kiefern- und Fichten-Stämme, von 5V2 bis 10" Drchm., 16 Kiefern- und Fichten-Stangen, von 2 bis 5" Drchm., öffentlich meistbietend versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zah- lungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Vom Mitbieten bleiben alle Restanten vonDoma- nialgefällen aus den Rechnungsjahren vor 1849 ausgeschlossen. Zusammenkunft Morgens 8 Uhr am Gunters- grab, gegen 12 Uhr im Brauhof. Gießen am 20. Juni 1850. Der Gr. Hess. Revierverwalter des Reviers Schiffeuberg. Vigelius. 1294) Gießen. Versteigerung von Dachdeckerarbeit. Montag den 24. d. M., Morgens 9 Uhr, soll die zu 60 fl. veranschlagte Dachdeckerarbeit am Pfarrhaus zu Watzenborn auf dem Bureau des Unterzeichneten nochmals der Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen den 19. Juni 1850. Der Gr. Kreisbaumeister Holzapfel. 1292) Steinbach. A r b e i t s v e r st e i g e r u n g. Montag den 24. Juni, des Mittags 12 Uhr, sollen nachstehende Arbeiten an den Wenigstnehmenden versteigert werden: 1) eine Strecke Wegs nach Garbenteich , vervoranschlagt zu 210 fl. — fr. 2) Pflasterarbeit im Ort, vervoranschlagt zu ...... 37 ,, 33 » 3) Sandlieferung, vervoranschl. zu 28 „ 12 „ 4) Ausweißen des Schul-Saals, vervoranschlagt zu . . . . 14 n » 5) Schreinerarbeit, vervoranschl. zu 8 ,, 10 „ Die Zusammenkunft ist auf der Bürgermeisterei. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses bekannt machen zu lassen. Steinbach den 19. Juni 1850. Der Bürgermeister Horn. 421 1296) Gießen. Die Verpachtung des städtischen Stembruchö im Hangelstein, Donnerstag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, soll der städtische Steinbruch im Hangelstein auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden verpachtet werden. Die Herrn Bürgermeister werden um die Bekanntmachung dieser Verpachtung hiermit ersucht. Gießen den 19. Juni 1850. Der Beigeordnete Rühl. 1258) Gießen. Der Zimmerhof mit Gebäulichkeiten neben dem Brandplatze dahier und die daran grenzenden Wallstücke (Gartenland) sollen in verschiedenen Abtheilungen auf 5 Jahre Mittwoch den 26. Juni d. I-, Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle anderweit verpachtet werden, wozu die Pachtliebhaber hierdurch eingeladen werden. Gießen den 13. Juni 1850. Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen. Siebert. 1239) Wieseck. Grasversteigerung» Das diesjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen soll Montag als den 24. d. M., an den Meistbietenden versteigert werden. Der Anfang ist des Morgens um 9 Uhr, bei Wieseck auf der Oberlach und des Nachmittags um 5 Uhr zu Badenburg im Strauch. Wieseck am 12. Juni 1850. Der Bürgermeister Seibert. 1233) Annerod. Montag den 24. d. M-, wird das Heugras aus den Gemeindewiesen ungefähr 40 Morgen haltend, unter den dabei bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Meistbietenden versteigert. Der Anfang ist des Morgens um 8 Uhr. Die Zusammenkunft im Hohlbach. Annerod den 10. Juni 1850. Der Bürgermeister Seipp. 1291) Inheiden. Grasverstergerung zu Inheiden. Donnerstag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, soll das Heugras von circa 200 Morgen hiesiger Gemeindewiesen öffentlich meistbietend versteigert werden. Man ersucht die Gr. Bürgermeister dies öffentlich bekannt machen zu lassen. Inheiden den 18. Juni 1850. Der Gr. Bürgermeister H a n i ck e l. 1303) Gießen. Donnerstag den 27. d. M. und die folgenden Tage, Mittags 2 Uhr, sollen in dem Nebenhause der Frau Rathschöff Seipp am Seltersthor, Sopha's, Stühle, Bettladen, Schränke, ein Schreibpult, Spiegel, Bettzeug, Flaschen, Küchengeschirr, Waschgeräthe re. öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 19. Juni 1850. Ehr. PH. Vogel. 4320) Gießen. Montag den 1. Juli, sollen in dem Hause des verstorbenen Schuhmachermeisters Nikolaus Berg in der Löwengasse die zu dessen Nachlaß gehörigen Mobilien, bestehend in Beltwerk, Weißzeug und Hausgeräthschaften öffentlich meistbietend versteigert werden. Zugleich werden alle diejenigen, welche noch Forderungen an meinen verstorbenen Schwiegervater, so wie Zahlungen an denselben zu leisten haben, aufgefordert, dieselben innerhalb 14 Tagen bei mir zu ordnen. W i l h. Stein, Büchsenmacher. 1300) Gießen. Heugrasversteigerung. Montag den 24. d. MtS., Abends 8 Uhr, soll bei Ludwig Herbert auf der Mäusburg daS Heugras von 3*/2 Morgen Schäfereiwiese im Neustädter Feld, öffentlich versteigert werden. Gießen den 21. Juni 1850. ------- % Feilgeboten. 1297) Wegen Ausräumung eines vergrößert werden sollenden Kellers sind 30 Ohm gutes Lagerbier, sowohl im Ganzen als auch in Pariieen, ä 8 fl. per Ohm, zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. BlttS. 1318) Gießen. Drnnibus-Verkauf. (Sin fast ganz neuer Omnibus steht billigst zu verkaufen. Näheres bei G. Weidig auf dem Asterweg. 1249) Gießen. Die diesjährige Heuerndte von mehreren Morgen Wiesen ist zu verpachten. DaS Nähere ist zu erfragen bei Jacob Michls- Wtw. 1219) Gießen. Ein Garten hinter den Bleichen, */2 Morgen haltend, mit guten Obstbäumen bepflanzt, ist mit der Ernte aus freier Hand zu verkaufen. Jacob Wirth, Schreinermeister. 1306) Gießen. Bier in Flaschen, Wein, (darunter hiesiger 8 kr. per Schoppen,) Kaffee, Thee, Milch, Sauermilch rc. bei Caspar Kappes, auf der Liebigshöhe. 422 Besondere Bekanntmachung. f: 1252) Gießen. Da die von dem Stadtvorstande bewilligte Stundung der Gewehrgelder zu Ende v. M. abgelaufen und in der Sitzung vom 6. d. M. weiter beschlossen worden ist, daß es mir nunmehr obliege, mit deren Einziehung vorzuschreiten, so werden die Besitzer der Gewehre hiermit aufge» fordert, das erste Ziel bis zu Ende d. M. an die Zu vermiethen- 1282) Gießen. Zwei Familienwohnungen sind in Lit. D. Nr. 130 in der Sandgasse, zu vermiethen. 1304) Gießen. Ich habe eine Familienwohnung zu vermiethen. Schmiedmeister Unverzagt, in der Wallthorstraße. Stadtkasse zu berichtigen. Gegen diejenigen, welche bis dahin keine Zahlung geleistet haben, wird das gesetzliche Beitreibungsverfahren — welchem sich bei dein Empfang der Gewehre unterworfen worden ist, — in Anwendung gebracht. Gießen den 13. Juni IS50. Der Stadtrechner Enders, 1307) Gießen. Das seither von Hrn. Peppler und Comp. eingehabte Haus ist anderweit zu vermiethen und kann bis den 1. September bezogen werden. Georg Braun, in der Ziegelhütte. 1314) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und gleich beziehbar bei G. M. Vogt, auf dem Seltersweg. Frucht- und Viktualienpreise. Viktualienpreife. e r u r e PiH. ^IIUUVCH jUHl OICLJU/ VUI[CU HUI ui jviu/vm vuh WHUuny unnym» uuv giuui uu, VV • L ’ Pfund re. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loty ausmacht. Kopfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz vluttgen und nicht genießbaren Stücke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschloffen. Fleischtaxe. Gießen, 22. Juni. | Grünberg s W CD 5 Laubach Butzbach 1 den 21. Juni Brodtaxe. Gießen, 22. Juni. Grünberg. Lich. den 7. Febr. e Butzbach den 21. Juni per Pfund kr. Pf- kr. Pf. kr. Pf- kr. Pf. kr. Pf. kr. ps. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf Ochsenfleisch ' Ti —* TT ** — *■ TT 89 ) ra, , ) jGerste- j “ \ ®,e^n i zKorn- J Mehl E *— 7" ■— —- ■MM Kuyfleisch . 9 — — — 8 —. —_ •— 8 — 2 4 -- —*• —- — —— 4 1 3 3 Rindfleisch . 8 2 — — 7 2 — —- 7 — 4 8 ) Grünberg ) |J?. |®. ) 8 — 8 — 8 — 8 7 2 Kalbfleisch • 5 —— — ---- 4 .— — — 5 — N ) Schweinefl. . 9 2 — — 8 2 —. — 9 — 2 e > 1 Walzen - B, J 4 i Kornmehl besteh. 4 2 — — — —- 4 3 — —— Hammelfl. . Schaafff. . . 9 ■— — — 8 — — 8 — 4 9 Q 9 T. Q 9 2 Q 8 1 Q Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . 12 8 14 _ i i r _ 10 12 _ !______________________________ ___ 12 14 ___ Für 1 kr. Wafferweck..... „ 1 kr. Milchbrod ..... 8 6 5 6 6 2 Schwarten!.. 16 — '— — 16 — — 14 — Blutwurst . 14 — — — 12 — — — — Marktpreise. kr. Pf- kr. Pst geräuch. Speck Schinken . . Dörrfleisch . 20 — — — 20 15 •— — 18 11 — kr. Pf. kr. Pf- Pf. kr. 15 — — 15 — — 14 — 1 Maas Milch..... - . 6 Rindsfett 20 — — 16 — 1 ■ .— 18 — t Pfund Butter...... 15 — — — — — — — —— Hammelsfett 20 — 16 — 16 auch ..... 16 — — — — —— —— — Schweine- 1 5 Handkäse........ 8 — -— —— — — — —— schmalz, aus- 11 Eier......... 8 .— — — — ——- — gelassenes . 20 —— — 1____ 18 1 Pfund Waizenmehl...... — — — — — — — 1 1 dgl., unausgel. 17 16 16 n ifrh „ „ Geschw. Vorschuß . . . f d. n icbt met r a s a II— nder tbal Frucht» S"t- Gießen I 20. Juni. | Grünberg i Lich 8. Juni. | 6. Juni | Friedberg ( 12. Juni. | Main, . Marburg Wetzlar 15. Juni. 8. Sun Malter. Mött Scheffel Pf. 1 ff- | H Pf. 1 ff. 1 kr. Pf. ff. | kr. Pf- ff. kr. Pf. | ff. kr. ff. kr. ff. | kr^ps Walzen . 200 6 | 30 200 6 20 200 6 40 — 7 200 7 40 — - — 1—1 — Korn . . 200 5 1 10 190 5 - 190 5 — — 4 45 200 5 30 —. -— 2 1 25 2 Gerste. . 170 4 5 170 4 — 170 4 — — 3 ( 30 200, — —1 —— -- 1 | 41 — Hafer. . — 3 15 — 2 42 120 3 — ■— 3 — 200 3 36 — .— 1 27 2 Erbsen . — — — — — — — 5 — I - — -— — — Linsen . . — — — — — — — 8 — — — — — 1 — — — 1 — (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .HZ. 50 des Anzeigeblattes. Vermischte Nachrichten. 743) Gießen. l \ioK Concessionirte deutsch-englisch-amerikanische Gesellschaft zur Beförderung von Muswaudererrr no-ch Amerika über Rotterdam und Liverpool. Reaelmätzige wöchentliche Pncket - Schiffahrt auf'den ganz neuen, zum Zweck der Auswanderer-Beförderer eigens eingerichteten Nord- Amerikanischen Schiffen der Black Star Company in New-York. Diese Neisegelegenheit ist die b e ste; sie ist die sch n e l l st e und sich er st e. Ueberfahrt-Preis Für einen Erwachsenen ........ 68 ff. „ ein Kind von 1 bis 11 Jahren .... 54 fl. — 3n WW* ** *4 n W »« -O ,t „ . h. Freies Logis und Verköstigung in Liverpool, von der Ankunft daselbst bts zur Abreise, im eigenen deutsch en Gasthause der Union. ... ... . . c Kostenfreie Beförderung von 1 Et. Gepäck für einen Erwachsenen und 1 Et. Gepäck für ein Kind, d. Alle Leistungen der amerikanischen Gesellschaft bei Ankunft der Passagiere in New-York (siehe das Nähere in meinem Prospecte.) „ 2 o, , , f (Jede Erped. wird von einem in meinen Diensten stehenden Conduetcur brs Liverpool begleitet.) Frankfurt a. M. den 1. Mai 1850. SäStllj. Rieger. Verträge können bei W. Zur buch, Seltersweg in Gießen abgeschlossen werden. 1319) Gießen. Diejenigen Leidenden, welche sich bisher weder selbst, noch im Kreise ihrer Bekannten von der heilkräftigen Wirksamkeit der Goldberger'schm Ketten zu überzeugen Gelegenheit hatten, mache ich auf den im Druck erschienenen Zweitem Jahresbericht über die Heilkraft und Wirksamkeit der Kaiser!. Königl. Oesterreichisch privilegirten und Koni al. Preuß. eoncessionirten Goldberger', chen galvano elektrischen Rheumatismus-Ketten aufmerksam und ist diese, für Alle, die an gichtischen nervösen und rheumatischen Uebeln leiden, so höchst wichtige Schrift uyentgeldlich bet nur haben. Diese segensreichen Erfolge, bestätigt in amtlich beglaubigte» Attestaten von mehr denn Ein Tausend Sanitäts-Behörden, renomirten Aerzten und hochachtbaren Privatpersonen aller Lander Europa^, rechtfertigen sicherlich die Eelebrität der Gold b er g er 'scheu Ketten und bieten die größte Bürgschaft für deren gerühmte und gepriesene Heilkraft. ~ ,, r m Von dem Erfinder und Verfertiger dieser Ketten, Herrn I. T. Goldberger m Berlin, vormals in Tarnowitz, ist mir feit Jahr und Tag der alleinige Verkauf für den hiesigen Ort übergeben und halte ich sonach mein wohlassortirtes Lager der Goldberger scheu Ketten m der O ri glnal- VerPackung, zu den festgestellten Fabrikpreisen (ä Stück mit Gebrauchsanwersung 1 Thl. stärkere a 1 Thl. 15 Sgr. und in doppelter Eonstruction gegen veraltete Nebel a 2 Thl., sowie schwächste Sorte ä 15 Sgr.) bei Bedarf zur geneigten Abnahme bestens empfohlen. ~ , Gießen im Februar 1850. (SwI 424 1222) Lübeck, Beichte rrsweeth! Wie und wo man für 8 Thaler Pr. Courant in Besitz einer b a a r e n Summe von ungefähr Jiveimalhun-ert tausend Thalern gelangen kann, darüber ertheilt das unterzeichnete Commissions-Büreau unenlgeldlrch nähere Auskunft. Das Büreau wird auf desfallsige, bis spätestens den 15. Juli d. 3. bei ihm eingehende frankirte Anfragen prompte Antwort ertheilen, und erklärt hiermit ausdrücklich, daß, außer dem daran zuwendenden geringen Porto von Seiten des Anfragenden, für die vom Commissions-Büreau zu ertheilende nähere Auskunft Niemand irgend etwas zu entrichten hat. Lübeck, Juni 1850. Lommissions-Düreau, Petri-Kirchhof M 308 in Lübeck. 1322) Gießen. Einem verehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich dahier als Zimmermeister etablirt habe und alle in mein Geschäft einschlagende Aufträge auf das Pünktlichste ausführen werde. Meine Werkstätte ist der frühere Zimmerplatz des Herrn Bast Balthasar Arnold, wohnhaft in der Sandgaffe, Lit. D. Nr. 130. 1302) Gießen. Wohnungsverändernng. Ich beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ich meine seitherige Wohnung auf dem Neuenweg verlassen habe, und jetzt im Hinterhause der Frau Hofkammerrath Hofmann am Seltersthor wohne. Gießen am 19. Juni 1850. Körner, Gr. Geometer. 1311) Gießen. Mehrere Schreinergescllen können auf Möbel dauernde Beschäftigung erhalten bei B. Jungel, Schreinermeister, Lit. B. M 60. 1312) Gießen. Ausländische Zins - Coupons und verlooste Obligationen welche am 1. Juli zahlbar sind, werden zum höchsten Cours auobezahlt von N. B u d g e. 1317) Gießen. Mehrere Gehülfen, die im Oelfarbe-Anstreichen geübt sind, finden sofort Beschäftigung bei F. C. Loos, Lakirer. 1323) Gießen. Eisenbahnarbeiter und namentlich Steinschläger können auf der Station von Gießen bis Lollar Beschäftigung finden, der Lohn ist von 38 bis 42 kr. Lusttragende können sich bei Philipp Deibel in Wieseck melden. 1308) Gießen. Am verflossenen Mittwoch ist auf der Heuchelheimer Mühle ein aus Haaren geflochtenes Armband verloren worden; das Schlößchen desselben stellt einen Schlangenkopf vor. Der redliche Finder wird gebeten solches gegen eine Belohnung an die Erped. d. Bltts. abzugeben. ' 1289) Gießen. Zum Frankfurter Journal werden Mitleser gesucht. Näheres bei Ausgeber dieses Blattes. 1305) Gießen. Es wird ein Mitleser zur Oberpostamtszeitung in der Nähe des Wall- thors gesucht. Näheres sagt die Erped. d. Blatts. 1301) Gießen. Ein Mitlcser für das Frankfurter Journal wird in der Nähe des Marktplatzes gesucht. Bon wem? sagt die Erped. d. Bl. 1321) Gießen. Samstag den 22. Juni, Nachmittags 4 Uhr, findet ein Pistolen-Scheibenscbiessen auf dem Hardlhofe statt, wozu ich alle Freunde desselben einlade. Wilh. Stein, Büchsenmacher. 1298) Gießen. Es ist eine merkwürdige Sache mit der Verwaltung unserer städtischen Angelegenheiten. Statt, daß man einem des Verdienstes bedürfenden und würdigen Manne helfen sollte, läßt man den Abbruch der hiesigen Lahnbrücke unter der nochmaligen öffentlichen Bekanntmachung, daß die Soumisston kein befriedigendes Resultat gehabt hätte, obgleich die geforderte und auch bereits von sicherer Seite geleistete Caution vorhanden war, schleunigst nochmals ohne öffentliche Bekanntmachung versteigern, und ertheilt auch momentan den Zuschlag, um oben benannte Arbeit einem andern zuzuweisen. Nach der nunmehr abgehaltenen Versteigerung begab sich der unterzeichnete Bürger und Mitübernehmer H. Rothauge auf das Rathhaus um den Grund derselben zu erfragen, worauf er von dem Herrn Bürgermeister-Vicar zur Antwort erhielt, daß der Rachhausdiener Moll zur Kenntnißnahme in sein Haus geschickt worden, und so dann, da keine Erklärung von ihm erfolgt sei, die Genehmigung von dem Gemeiuderath ercheilt worden wäre. Dieses ist Unwahrheit, denn Rothauge konnte keine Erklärung abgeben, da Ralhhaus- diener Moll nicht bei ihm war. Unterzeichneter erbot sich, die Arbeit um 100 Gulden billiger zu übernehmen, allein es blieb bei dem Alten. Warum mußte man denn gerade mit der Vergebung dieser Arbeit so eilen. Den Grund zur Beurtheilung überlassen die Unterzeichneten Jedem vernünftig Denkenden. Justus Kann. H. Rothauge. 425 1309) Heuchelheimer Mühle Sonntag den 23. Juni findet durch das Musikcorps der Garde-Reserve in Wetzlar dahier statt. Bemerkt wird, daß dasselbe ganz neue Pieoen zur Aufführung bringen wird. 1313) Gießen und Salzhausen. Sonntag den 30. Juni, wird zum Besten der Wölfersheimer Abgebrannten ein Studenten - Concert im Cursaale zu Salzhausen statlfinden. Gießen. Ph. Fritsch. Zu dem nach obigem Concert stattfindenden Ball ladet ein. Salzhausen. Seum, Wittwe. 1284) Gießen. Nächsten Sonntag den 23. d. Mts. spielt das M u s i K c o r p s der Garde Cheveauxl öfters von Butzbach wieder im Buschischen Garten dahier. Der Eintrittspreis für Herren ist mindestens 9 fr. Damen zahlen nichts. 1316) Gießen. Montag den 24. Juni, Nachmittags, II a r m o n i e - M u s i k im Philosophenwald. Ludwig Schneider, im Schwanen. Oeffentliche Darrksaftunft. 4295) Lumda. Freitag den 14. Juni verläßt Herr Pfarrer Röhrig zu Wirberg diesen Ort seiner langjährigen Wirksamkeit, um seine neue Station, Hausen bei Gießen zu beziehen. Das Kirchspiel Wirberg verliert an ihm einen Seelsorger in der wahren, schönen Bedeutung dieses Wortes. Besonders aber ist es die Gemeinde Lumda, welche sich gedrungen fühlt, einen schwachen Beweis ihrer Erkenntlichkeit bei dieser Gelegenheit öffentlich an den Tag zu legen. Den edlen Bemühungen des Herrn Pfarrer Röhrig verdankt Lumda, daß an der Stelle, — wo noch vor wenigen Jahren nur ein verfallenes, dem Einstürze drohendes Gebäude die ngch dem Tröste des Evangeliums durstige Seele mit Bangen erfüllte, — daß an dieser Stelle jetzt sich ein schöner, würdiger Bau erhebt, um in seinen Räumen die Glieder der Gemeinde zur Andacht zu versammeln, was der Gemeinde aus eignen Mitteln ins Werk zu richten unmöglich gewesen wäre. Nicht minder hat sich Herr Pfarrer Röhrig um diese Gemeinde dadurch verdient gemacht, daß er es war, der dahin gewirkt, daß geeignete Locale für den Unterricht der Kinder, wie für die Wohnung des Lehrers hergestellt worden sind, wie er denn überhaupt seine höchste Freude darin suchte, dem Hülfesuchenden durch Rath und That nützlich zu werden. — Möge dem Edlen von Seiten seiner neuen Pflegbefohlenen ein freundlicher Empfang und herzliches Entgegenkommen werden, wie es gewiß ist, daß er in den dankbaren Herzen derer, denen et seither ein treuer Hirte gewesen, sich das schönste Denkmal hinterlassen hat. Lumda den 13. Juni 1850. Im Namen der Gemeinde unterzeichnet von dem Kirchenvorst and e. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 23. Juni. Dalth. Noll in der Neustadt. Heinrich Kämmerer am Markt. Joh. Jughardt auf dem Seltersweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 23. Juni. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags Pfarrer Bonhard. Hospital-Gottesdienst. Um halb 11 Uhr. Freiprediger LipS. Getaufte. Den 15. Juni. Dem Gr. Gymnasiallehrer, Dr. Wilhelm Gottlieb Soldan, eine Tochter, Anna Emma, geboren den 30 April. .„ Den 16. Iuni. Dem Bürger und Metzgermerster, Carl Sack, ein Sohn, Karl Peter, geboren den 20. Mai. Denselben. Dem Bürger und Schuhmachermcister, Heinrich Schäfer, eine Tochter, Wilhelmine, geboren den 28' denselben. Dem Bürger und Küfer, Friedrich Krö- cker, ein Sohn, Hermmann Karl Friedrich Martin, geboren m 2Z)^n" 17. Juni. Ein unehelicher Sohn, Georg Christian Alexander, geboren den 2. Juni. Beerdigte Den 11. Juni. Margarethe Münch, des Ortsbürgers Kaspar Münch zu Blofeld, im Regierungsbezirke Nidda, Ehefrau, geborene Stotz, alt 50 I. 5 M. 1 T., gestorben % ni'l'o- Juni. Peter Großhaus, Schäfer zu Allertshausen, im Regierungsbezirke Gießen, alt 64 I., gestorben tCn Den" 1*8. Juni. Elisabethe Eckensperger, des verstorbenen Bürgers und Steinhauermeisters, Christoph Eckensperger Wittwe, geborene Fischer, alt 72 I. 6 M., gestorben den 15. Juni. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche be» sorgt Kirchenrath Dr. Engel. 426 Anaekommene und abqereiste Fremden vom 19. bis 21. Juni 1850. 3 « den Gasthäusern. Im Einhorn-. Mad. Ballon-Gallo v. granffitrt ßr. Wahlberg, Dr. jur. v. Prag. «ßr. Raven, Pfr v. Michel- stadt. Hr. Fulter, Mustkm. v. Amerika Hr. Home, Kgl. Preuß Consul v. Antwerpen. Mad. Baron d'Budget v. Warschau. Hrn. Kfl. Hölzer v. Lenep, Scholler v. Wien, Herz v. Wetzlar, Simon v. Sulzbach, Hecht v. Frankfurt, Mall v. Mannheim, Faber ». Cöln u Schollmar v. Düffel« darf. Hr. Brumhard, Nent. v. Leipzig. Hr. v. Grüdner, Kaiser!. Russischer Gesandter v. St. Petersburg. Hr. Keibek, Stadtr. v. Berlin. Mad. Eichelstreiber v. Eisenach. Hr. Lewschken, Hofrath v. Petersburg. Hr. v. Scheel, Oberst v. Coblenz. Hrn. Kfl Klcemann u Goldschmidt v. Mainz, Roßkopf v. Coblenz, Klein v Amsterdam, Keßler v. Oster- rode u. Jürgens v. Petersburg. Im Rappen: Hrn. Kfl. Pfalz v. Offenbach, Wieland u. Hartmann v. Frankfurt, Wendlein v. Breslau, Kettler v. Fulda, Philenins v. Berlin, Knierim v. Alsfeld, Höfling V. Biebrich, Traugott v. Erfurt, Lange u. Goldsiein v. Frankfurt u. Feist v. Mainz. Hr. Zanger, Steuer-Geh. v. Darmstadt. Hr. Keim, Distr.-Einn. v. Rodheim. Hr. Kürschner, Jnsp. v. Gladenbach. Hr. Rubner, Postpract. v. Mainz. Hr Nover, Act. v. Frankfurt. Hr. Pitsch, Privatm. v. Erfurt. Hr. Romer, Part. v. Cassel. Hrr. Kfl. Frühen v. Frankfurt u. Winther v. Herborn. Im Prinz Carl; Hrn Kfl. Seipp v. Burggemünden, Braun v. Frankfurt, Arndt v. Fulda u Brand v. Höchst. Hr. Möller, Schrein, v. Eichelsheini. Hr. Spamer, Metzg. v. Schotten. Hr Spccbt, Lehr. v. Wohnbach. Hr. Jetter, Privatm. v. Alsfeld, tzr. Raid, Schlosser v. Friedberg. Hr. Hahr, Uhrenhdlr. v Schönach. Hr. Rapp, Spedit. v. Hatzfeld. Hr Weller, Oecon. v. Rohrbach. Hr. Helter, Prok. u Kraus, Minist.-Beamt. v. Wien. Hrn Kfl. Freund v. Felda u Matthäi v. Cöln. Hr. Reim, Geschäftsm. v. Bromskirchen. Im Darmstaedter Haus: Hrn. Geschäfts!. FkNgel v. Langsfeld, Druümann v. Wetzlar, Selzer v. Offenbach, Kunz, Becker, Schutz u. Keim v. Mardorf, Lindt v. Rennerts- hausen. Rothen v. Dreis, Gaul, Marren, Staubitz u. Busch v. Bromskirchen, Raiser v. Darmstadt u. Waldschmitt x>. Engelbach. I n den Privathäusern. Bei Fr. Geh.-Kirchenrath Dieffenbach: Fr. Heun v. Dürenbach. — Bei Hrn. Landauer. Fr. Mainz v. Frankfurt. — Bei Hrn. Schreinerm. Köhler: Frl. Nbrich v. Frankfurt. — Bei Hrn Bürgerm.-Geh. Faber: Frl. Faber v. _ Bei Fr v. Harthausen: Fr. Pfr. Simmermacher v. Banernschwend. — Bei Hrn. Kattrein: Hr. Heß, Privatm. v. Beffungen.— Bei Hrn. Kfm. Wallach: Hr. Wallach, Rent. v. Zwesten. — Bei Hrn. Mas Peppler: Frl. Otto v. Herborn u. Dingeldey v. Darmstadt. — Bei Hrn. Registr. Herzberger: Hr. Pfr. Hellwig v. Maulbach. — Bei Hrn. Kratz: Hr. Kratz, Kfm. v. Glogau. — Bei Hrn. Act.-Geh. Wolf: Hr. Feick, Act.-Geh. v. Nidda. — Gemeindeordnung, ä Eremplar geheftet 6 kr. und Gemeindevoranschläge mit allen Beilagen sind vorräthig bei G. D. Brühl L in Gießen. Dun Ein Besuch in dem Kloster La Trappe. (Fortsetzung.) Eben so einfach, wie das Leben des Trappisten sind auch die letzten Ehren, welche ihn in's Grab geleiten. Die Kutte, in welcher er stirbt, mit der so weit vom Kopfe entfernten Kaputze, daß das Gesicht entblößt bleibt, ist ihm Sarg und Sargtuch; in den Armen seiner Mitbrüder, mit denen er in Freundschaft gelebt hat, wird er fortgetragen und mit Lobgesängen in bü5 enge Bett gelegt, um den letzten langen Schlaf zu schlafen. Noch sind einige der besonderen Gebräuche und Gewohnheiten der Bewohner des Klosters La Trappe zu beschreiben. Die Leitung der Angelegenheiten ruht ganz in den Händen des Abts, dem ein Prior und ein Subprior zur Seite stehen. Die kriechendste Demuth wird von den Untergebenen dem Obern bewiesen, welcher den einzelnen Mitgliedern ihre verschiedenen Arbeiten ertheill; er allein leitet und ordnet die verschiedenen Zweige der Verwaltung und ernennt die verschiedenen Beamten dazu, welche jedes Druck und Verlag der G. D. Brü les. Jahr wechseln und zu diesem Ende einige Zeit vor dem Feste Mariä Reinigung ihre Aemter in die Hände des Abtes niederzulegen. Ohne die Erlaubniß des Abts darf Niemand sich eine strengere Buße auferlegen oder ein strengeres Leben führen, als nach den Regeln des Ordens angeordnet ist. Schriftliche Mittheilungen für oder von Fremden in der Welt, müssen stets erst vom Abt gelesen werden, ehe sie an die Adresse abgegeben oder weiter befördert werden können. Die Mitglieder des Ordens sind in zwei Elasten getrennt, welche verschiedene Namen tragen. Die freres de choeur, deshalb so genannt, weil sie in der Kirche in der Nähe des Altars fitzen und ausschließlich den Gesang beim Gottesdienst ansführen, haben meistentheils im Leben eine bestere Erziehung, als die Brüder der andern Classe, erhalten, doch erstreckt sich ihre Auszeichnung nicht auf das Essen und die Arbeit, die sie mit den andern Gliedern des Hauses gemein haben. (Fortsetzung folgt.) hl'schm Buch- und Steindruckerrei.