isso Sonnabend den 17. August 1850. n des RegierMgsbezirks Gießen 16. bis acht Tagen berichtlich anzuzeigen. 1712) K ü ch l e r. am am am am am ii ii ii ti ii ii ii ii Friedberg, Nidda,. Gießen, 17. Seplbr. diejenigen 18. Seplbr. diejenigen 19. Seplbr. diejenigen 20- Seplbr. endlich diejenigen Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 ft,, für Auswärtige i»cl. Postaufschlag 1 st. 42 ft. Auswärts abonuirt man sich bei allen Postämtern In Gießen bei der Erl'-d. (Eanileibergl.i». ». Nr. 1.) - Einrückungsgebühr für die gespaltene Eorpuszeil. » tt. 9?r's8dre^nbf92)k Abhaltung des diesjährigen Rccrutirungsraths in der Provinz Oberhessen. Die Großherzoglich Hessische 2LWL1 icher Theil. Gießen am 14. August der Stadt und des Regierungsbezirks angenommen werden. . Sie Kta e*f*«W alsbald in Ur°» ««.»«ÄÄ MMsMchtz-n wüte Mannt machen zu lassen, dass alle zur Mussnuug de« lau!,'»d " 9^ 9fc E,ch, ebne Ein. des Regierungsbezirks Gießen und sowohl die, wclchespeclellge.ade erden ” . vorbringen oder ladung aus freiem Willen vor dem Recruttrung rach erscheme^ember l A Morgens halb acht Uhr auf einer ärztlichen Untersuchung sich unterwerfen wollen, Len 20. September L bcm betref- unfter Canzlei — im Reglerungsgebaude — versehen mit ein i S a((en sonstigen für senden Gr. Bürgermeister ausgestellten Srftnalementh HOrtsvorstände, ihre Reclamation sprechenden Beweismitteln (Zeugnisse der Merzte, w a,rurac{ben babcn. glaubhafter Privat-Personcn, deren Zeugnisse jedoch gerichtlich beeidigt se Reaimentern und Corps als 8«'«, P«M> «tl, M Mich,-» ->d-nM-n Uu. untauglich 2c. zurückgcwlcsenen Recruten , welche zur dcftm.ivenEntsch 8,^ verschlossenen, von tauglickkeit bei dem Recrutirungsrath erscheinen müssen eben/allo J Person und dem von dem dem betreffenden Bürgermeister ausgestellter- Srftnalement ^hr, in Militär erhaltenen vorläufigen Entlassungsschein, den 20. September - - - .> WÄte ««*** - - ****** •*** und te «W. etow *’ s** ®‘ «* kümmtlich, Gr. Bl!rMr»°ist,r"d-S RcgimmgSbrzirkS Gichm. 31, d» Pwvmz Lb-rl>-ss,u werd« dl-«i»uu,w, bisher an Chr. Busch verpachtet, 542 Flur. Klftr. 4i/99 2 93 ob. 84 R. Acker an der Marburger Straße, 2r. Kiss, an Chr. Jug- hardt, bisher an Letzteren verpachtet, %ä6 178 ob. 51 9t. Wiese unter der Harbt am Gleiberger Weg, 3r., % 4r. Kiss, an I. Pfaff, bisher an I. Jugharbt verpachtet, %a 272 ob. 80 R. Wiese am Graswcg unb Gießener Pfab, */„ 3r., % 4r. Kiff., an Chr. Lonv, bisher an I. Jugharbt verpachtet, J‘/«2 5 458 ob. 131 9t. Wiese in bett Gräben, 3r. Kiss., an L. Oswalb unb Jvh. Rinn, bisher an I. Jugharbt verpachtet, ’768 310 ob. 91 9t. Wiese im Heegstrauch bei den Müllerwiesen, %3r., V,4r. Kiss, an M. Wallenfels u. Fr. Müller, bisher an Chr. Busch verpachtet. Alt. Wiefeck. 847% 556 ob. 164 9t. Wiese hinter den krummen Morgen auf der Au, an S. Simon, bisher an C. Vogt verpachtet, '"7*18 227 ob. 67 9t. Wiese an der GänSbach, an Postmeister Kempf, bisher an I. Jughardt verpachtet. Gießen den 5. August 1850. 1711) Gießen. Pferdeversteigerung. Montag den 26.' d. M.,' Morgens 9 Uhr, läßt Herr Joseph Opsergeld, Eisenbahnbau-Unternehmer, im Gasthaus zum Schwanen dahier, ungefähr 30 gutgehaltene Zugpferde verschiedenen Alters, (worunter 2 Hengste und eine Mutterstute mit einem Fohlen befindlich,) nebst Geschirr und 4 Wagen mit eisernen Achsen an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung öffentlich versteigern. Die Herrn Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen den 14. August 1850. In Auftrag: H. Pilger, Thierarzt I. El. FeiLgeboten. 1680) Gießen. Wern - Essig, für dessen Güte und Haltbarkeit zum Einmachen der Gurken garantirt wird, per Maas 12 fr., gewöhnlichen Essig, per Maas 6 fr., in der Ohm billiger öei M. Silbereisen. 1677) Hardthof. 1848r Deidesheimer, per Schoppen 12 fr. empfiehlt B. Fillmann. 1710) Crumbach. Ein Wagen für Pferde, mit eisernen Achsen, noch fast neu, steht zu verkaufen bei Wirth Rohrbach in Crumbach. 1698) Gießen. Eine ganz vorzügliche Doppelflinte ist billig zu verkaufen. Wo sagt die Erpcd. d. Bitts. 1701) Gießen. Eine noch gut conditionirte einsitzige Droschke ist 1 it. A. Nr. 125 billig zu verkaufen. 1706) Gießen. Ich mache meinen verehrten Freunden hiermit bekannt, daß ich alte Kleider, Hemden, Schuhe und Stiefel, sowie auch neue Kleider ein- und verkaufe. Schneidermeister Frech. e!724) Gießen. . Die segensreichen CefoLge - "* durch die Anwendung der Goldberger'schen Kaiscrl. König!. Oesterr. Allerhöchst ' Privileg, galvano-eleelrischen Rheumatismus Ketten hervorgebracht, werden durch täglich auS allen Ländern der Welt eingehende Zeugnisse hochachtbarer Personen jeden Standes aufs Reue dankend bestätigt und sollen nachstehend, statt jeden weiteren Eigenlobes, einige dieser Atteste über die heilkräftige Wirksamkeit dieses weltrenommirten Heilmittels folgen. Man wolle nur, der vielen Nachbildungen unch Verfälschungen wegen, kenn Kaufe genau darauf achten, daß jede ächte Gold bergersche Kette in einem Kästchen wohl verpackt ist, das auf der Vorderseite den Namen: „3. T. Goldberger" und auf der Rückseite den Kaiserl. Köni gl. Oesterr. Adler und den G ol'dbergerschen Fabrikstempel in Golddruck trägt und daß diese Ketten in Gießen nur bei Carl Frech vvrrälhig sind. Atteste. Hiermit beehre ich mich, Ihnen anzuzeigen, daß sich gleich nach dem Gebrauch der von Ihnen erhaltenen Goldberger- schen galvano-electrischen Kette das Fußreiße», woran ich während der Dauer des verwichenen Winters in einem hohen Grade gelitten habe, fast völlig verloren hat. Brandenburg a. d. H. den 21. April 1849. Maaß I., Lehrer. Ich bezeuge hiermit, daß ich die heilsame Wirkung der galvano-elektrischen Ketten des Herrn Goldberger bei einen-, chronischen Unterleibs-Leiden erprobt habe und mich daher veranlaßt finde, sie Jedermann bestens anzuempfehlen. Bochnia den 10. August 1849. Robert Kastner, k. k.,techn. Lehrer. Nachdem ich durch Anwendung der G old b er g e r’ fcften galvono - elektrischen RhenmathiSmuS - Ketten sehr günstige Erfolge beobachtet habe, besonders bei Kopf-Gicht, Gicht in den Armen, bei dem so hartnäckigen Hilft- und Krenzschmerz, sowie überhaupt an Personen, die den Witterungs-Einflüssen sehr unterworfen find, so kann ich aus Erfahrung dieses Heilmittel allen derlei Kranken bestens empfehlen. Hall in Tyrol im Mai 1849. Dr. Cornet, prakt. Arzt. Daß die ?. T. Gold b erg er'sche RheumatismuSkette bei mir eine ganz vorzügliche Wirkung geleistet Hai, bezeuge ich mit Vergnügen und empfehle sie Jedem als durchaus zweckmäßig bei rheumatischen Leiden. Perleberg den 24. März 1849. I. Grünewald. 543 Zu vermiethen- 1735) Gießen. In der mittleren Etage sind zwei in einander gebende Zimmer, mit neuen Möbeln versehen und die Aussicht nach dem Brand, zu vermiethen, auch wird dasselbe ohne Möbel mit Küche und Kammer abgegeben. H. H o ch st ä t t e r. 1718) Gießen. In l.it. v. Nr. 189 auf dem Marktplatz ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet auf nächstes Semester zu vermiethen 1719) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen Lil. L. Nr. 30 auf der Mäusburg. 1682) Gießen. In Lit.B. Nr. 1 am Canz- leibcrg (Brand) ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 1434) Gießen. Das seither von Herrn Prof. Hoffmann bewohme Logis im Heß'schen Nebenhaus auf dem Reichensand ist anderweit zu vermiethen. 1707) Gießen. Lit. C. Nr. 136. ist ein Famiiienlogis zu vermiethen und im September beziehbar Ph. Flett II. 1720) Gießen. In meinem Hause auf der Mäuöburg habe ich eine kleine Familien-Wohnung zu vermiethen. I. G. Appel. 1667) Gießen. Zwei gut möblirte Zimmer sind auf den nächsten Cours zu vermiethen bei Jacob Walther, SchneidcrmcisteMr. 1700) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Ph. Brück, auf dem Seltersweg. 1728) Gießen. Zwei Scheuern und ein verschließbarer Hausboden sind zu vermiethen. Näheres in der Erpedition dieses Blattes. 1736) Gießen. Da ich, wie mir versichert wird, vielfach für den Verfasser des Artikels „Gießener Universitätsverhältnisse" betreffend, Hess. Zuschauer Nr. 142 gehalten werde, so erkläre ich hiermit, daß ich weder der Verfasser desselben bin, noch sonstigen Antheil daran habe. Wer anders sagt der lügt. C. Leist»er. 1629) Frankfurt. Das Großh. Badische Eisenbahn-Anlehen von 14 Millionen Gulden, vom Staat errichtet und von den Landesständen garantirt, ist rückzahlbar durch Gewinne von 14mal 50,000, 54mal 40,000, 12mal 35,000, 23mal 15,000,2mal 12,000,55mal 10,000fl. Die geringste Prämie ist 42 fl. Die nächste Ver- loosung findet am 31. August 1850 statt, und sind hiezu bei unterzeichnetem Handlungshause Origi- nal-Actien ä 1 fl. 30 fr. zu haben. Dieses solide Anlehen kann Jedem empfohlen werden, der Fortuna auf billige Art versuchen will. Julius Stiebel, junior, Banquier in Frankfurt a. M., Büreau Wollgraben. 1727) Gießen. Heute Nachmittag um 2 Uhr soll in dem Herbert'schen Wirthslocale eine Büchse ausgsspielt werden. Gießen den 17. Aug. 1850. M. Moll. 1679) Gießen. Bogis-Gefn ch. Es wünscht Jemand, der ohne Kinder ist, ein kleines Familien-Logis, eine Stube mit freier Aussicht in den Hof oder Garten k. mit einem Cabinet, oder statt Cabinet »och ein Schlafstübchen, Küche re. bis den 1. Octobcr d. I. zu micthen; für prompte Bezahlung wird garantirt. Näheres in der Erped. dieses Blattes. 1731) Gleiberg. Nächsten Sonntag ist GLeiberge^ KirchweZhe wozu ich ergebenst einlade. L. Loos. Vermischte Nachrichten. 1725) Gießen. Wegen meiner nahen Abreise von hier ersuche ich alle diejenigen, welche mir noch schulden, mir ihre Rechnungen längstens bis zum nächsten Montag zu berichten, indem ich die Restanten an diesem Tage meinem Anwalt zu übergeben, gezwungen bin. Gießen den 15. August 1850. G. Schmidtborn. 1705) Gießen. Am verflossenen Montag ist in Heuchelheim eine schwarz-seidene geblümte Man- tille verloren gegangen. Wer dieselbe, bei der Erp. d. Bl. abgibt, oder nähere Auskunft ertheilen kann, erhält eine Belohnung. , 1619) Gießen. Ein gebrauchter, jedoch noch in gutem zustande befindlicher, kupferner Wasch- kezsel, welcher 38 bis 40 Zoll Durchmesser besitzt, wird zu kaufen gesucht. Näheres in der Erped. d. Blkts 1732) Gießen. Das Musikchor des 13. Infanterieregiments, 30 Mann stark, beabsichtigt nächsten Sonntag den 18. d. M ein Concert im Buschischen Garten zu geben. Anfang 4 Uhr. Eintrittspreis für den Herrn 12 kr. und den Herrn mit Damen 18 kr. 1717) Gießen. Ich beehre mich, dem hiesigen baguuternehmenden Publikum hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ich außer meinen Geschäften im Civilbauwesen auf dem Lande auch noch im Stand bin, Situations- und Baurisse jeder Art zu entwerfen. Gießen am 16. August 1850. Körner, gepr. Bauaufseher lr. Klasse. 1703) Gießen. Montag den 19. d. M. Abends 6 Uhr rückt die Bürgerwehr zu einer Inspektion auf dem Brand aus. Das Commando der Bürgerwehr Fresenius, 544 170I) Staufenberg. Bei günstiger Witterung findet Sonntag den 18. August Harmonie - Musik auf dem Staufenberg statt. I. S t i n g e l. Schleswig-Hol st ein. Bis heute sind wieder weiter eingegangen: 2 fl. 40 fr. von L., 1 fl. 45 fr. von I. G. Appel, 3 fl. 30 fr. von Hofgerichtsrath Kempf, 3 fl. 30 fr. von Stallmeister Franfenfeld, 1 fl. von V. H. Summa 14 fl. 10 fr. Hierzu die Einnahmen laut letzter Bekanntmachung 301 fl. 27 fr. Summa bis heute 315 fl. 37 fr. An das Central - Hülfs - Comite in Kiel haben wir bereits heute einstweilen gesandt: Bin. 270 auf Hamburg a 87% — 236 fl. 55 fr. Gießen den 13. August 1850. Gebrüder Windecker. Frucht- und Wiktnalienpreise. NB. Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr als anderthalb Pfund ic. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig » Loth ausmacht, Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht genießbaren Stücke vom Hals find von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Viktualienpreise. Fleischtaxe. August, j 's . e ■e -r 21. Juni Brodtaxe. August. | Lich. 5. Augusts 's s © 5 «2 X 5 5 L 5 per Pfund fr. pf. fr. Vf- fr. pf. fr. vf. fr. Pf. ft. Pf. fr. ps. fr. pf- fr. Pf. fr. Pf Ochsenfleisch 77 2 — 11 — — 11 — 2) m ^Gerste-1 spfj,) 4 4 1 3 3 Knyffeisch . 9 — — — 8 — — — 8 — A j ordinäres Brod aus und } ^^1-6 8 8 8 8 7 2 Rindfleisch . 8 2 — — 7 2 — —— 7 — ’ jKorn- ) ' '' Kalbfleisch • 6 — — — 5 — — — 5 — »I „mu. <|£S3Ä Schweinefl. . Hammclfl. . Schaaffl. . . 9 9 — — 9 8 _ — 9 8 z 4 9 2 Q Q 9 7. Q 4 9 7 3 2 Q 8 T. 1 Q Leberwurst . 12 — — 10 _ — -— 12 — Für 1 fr. Wafferweck..... 7 — — — — gern. Wurst. Bratwurst . 8 14 — — —— 12 _ — — 14 — „ 1 fr. Milchbrod ..... 5 2 D — 5 2 — — 6 2 Schwarten:.. Blutwurst . 16 — — 114 — — 14 — 14 — — — 12 — — — — — Marktpreise. geräuch. Speck Schinken . . 20 _ — 20 15 — — — 18 14 — fr. Pf fr. ps. fr. Pf. fr. Pf. ft. Pf- 13 ,-- --- — 1 Maas Milch....... Dörrfleisch . 13 — — — 15 —- — — 14 — 6 — — — — — — — — — Rindsfett 20 — — — |16 — — — 18 — 16 Hammelsfett Schweine- 20 — — — 116 — — — 16 — auch..... 17 — — — — — — — — — 5 Handfäse........ 8 — — — —r- — — — ■■ — schmalz, ans- 9 Eier......... 8 —■ gclaffenes . 20 — — — — — — — 18 — 1 Pfund Waizenmehl..... — — — — — — — — — — dgl., unausgel. 17 — — — 16 — — —- 16 — „ „ Gcschw. Vorschuß . . . — — — — — — — — • — Frnchtpreis e. Frucht- Gießen 1 Grunberg i Lich 1 8. August | Friedberg i Mainz Marburg Wetzlar 27. Juli. 15. August. | 10. August | 7. August. | 8. Ium 9<>t« A a l t e r. Mött Scheffel Pf. v. fx Pf-i st. fr. Pf. . st. fr. Pf. ff. 1 fr. ,Pf.. ff. fr- ff. fr. fl;.J fr^ps Waizen . 200 7 j - 200 6 40 200 7 30 __ 7 - 200 7 40 — — 2.1 49 1 — Korn . . 200 5 i 20 190 5 — 190 5 20 — 5 ( - 200 5 30 •— — 2 27 i 2 Gerste. . 170 4 20 170 4 — 170 4 — - 4 , —r 200 — *•— —— — 1 , 45 ! — Hafer . . — 3 30 — 3 15 120 3 15 — 3 1 — 200 3 36 — — Erbsen. . — — — — — — — 5 — — — 1 — — — — — 1 i 39 । 2 Linsen . . (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu JE 66 des Anzeigeblattes Vermischte 1708) Gießen. B er L L er n z e i g e. Am Dienstag den 20. d. M. beabsichtige ich zum Schluffe meines Tanznntrrrichts-Cursns, im Saale deö Hrn. Busch einen Ball zu arrangiren. Billeis ä 1 fl sind in meiner Wohnung zu bekommen, außerdem Abends an der (Suffe. Zugleich erlaube ich mir höflichst zu bemerken, daß der Zeitraum von 6 bis 10 Uhr zum alleinigen Tanzen meiner Schüler und Schülerinnen bestimmt ist. 8. 8 iebich, Tanzlehrer, wohnhaft in den Reuenbäuen Nr. 72. 1714) Gleiberg. Kirchweihe findet Morgen, Sonntag den 18. und Montag den 19. August aus Gleiberg statt. Hierzu ladet der Unterzeichnete mit dem Bemerken ein, daß bei ihm Tanzmusik anzutreffen und für gute Speisen und Getränke blstens gesorgt ist. Gleiberg den 16. August 1850. Georg Nickel, Besitzer der ehemals Oöwald'schen Garten-Wirthschaftsanlage. Gießen. Vom 18. bis incl. den 24. August d. I hat die Schützen-Compagnie der Bürgerwehr die Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdienst. Das Commando der Bürgerwehr. Fresenius. (1704) Eine DeosehkenMssterlt gehört nun, nachdem die Eisenbahn nach Norden vollendet ist, zu den Bedürfnissen Gießens, und es Nachrichten. ist auffallend, daß die Spekulation, der offenbare Geldvortheil, in diesem Punkte noch nicht gewirkt hak. Nicht allein, daß sich Droschken mit bestimmten Taren schon nach und von der Eisenbahn ren- tircn würden, werden sich Viele derselben bei der Sänge Gießens, in der Stavt und nach den vielen umliegenden Belustigungsorten bedienen. Alle geniale, die „Verdienste" schätzende Kutscher mögen sich dieß bald erwägen. (1730) Für daS Publikum. Auszuleihen. 1668) Gießen. 50 ff. Vormundsgelder liegen gegen gerichtliche Sicherheit zu 5°/o >" hiesiger Stadl zum Ausleihen bereit. Wo? ertheilt die Erpedition dieses Blattes. Gold- u. Silber-Cours vom 15. August 1850. Gold. Pistolen....... Pr Fricdrichsd’or . . . Holl. 10 fl. Stücke . . . Rand-Ducaten .... 20 Francs-Stücke . . . Engi. Souverains . . . Gold al Marco .... fl. ! kr. 9 52 5 |38 9 |33( 11 >55 382 — Silber. Laubth., ganze Preuss. Thaler 5 Frankenthaler Hochhaltig Silber Gering und mittelhaitig . . . Disconto 2z Papier, fl. kr. 1 45; 2 21 24 30 Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 18. August. Moritz Wallenfels Wtw. am Wallthor. Chr. Löber in der Neustadt. Ehr. Lampus auf dem Scltersweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 18. August. Morgens: Kirchenrath Br. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Hospital-Gottesdienst. um halb 11 Uhr. Freiprediger Balser. Getaufte. m V'. 11S u st. Dem Bürger und Maurermeister, August Nauheimer, em Sohn, Gottlieb Georg Christian, geboren den 21. Juli. ,, ,n/?*}• ®CP* Bürger und Metzgermeister, Fried- * * Mohl Adolphs Sohn , eine Tochter, Philippine Karo- line Wilhelmine, geboren den 19. Zuli. Denselben Dem Bürger und Schreiner, Ludwig Emil Ort, ein Sohn, August Ludwig Karl Emil, geboren den 19. Juli. Denselden. Dem Bürger und Schneidermeister, Georg Martin Vogt, ein Sohn, Philipp Adolph Christian Martin, gebärenden 11. Juli. Den 14. August. Dem Bürger zu Darmstadt und Bauaufsehcr I. Claffe dahier, Karl Ludwig Gimbel, eine Tochter, Georgine Friedericke Wilhelmine, geboren den 17. Juli. Beerdigte. Den 9. August. Elisabethe Johannette Philippine MagnuS, des Bürgers, Bierbrauers und Wirths, Karl Mag. nuS Ehefrau, geborne Selzer, alt 43 I. 17 T., gestorben den 7. August. Den 11. August. Ludwig August Otto Winckler, des Ortsbürgers zu Allendorf a. d. Lumda und Lackirers vahier, Otto Winckler, ehelicher Sohn, alt 7 M. 9 T., gestorben den 9. August. Den 12. August. Georg Schmidt, Ortsbürger zu Waldgirmes, alt 42 I. 5 M. iO T., gestorben den 10. August. Den 13. August. Marie Philippine Luise Hermine Margaretha Emilie Eckstein, des Großh. Hofgcr.-Advoeaien 546 Dr. gratt.) Eckstein, eheliche Tochter, alt I I. 8 T., geworben den 10. August. De nselben. Eleonore Philippine Caroline Dietz, des verstorbenen Großh Commissionsraths, Friedrich Jacob Dietz, eheliche Tochter, alt 42 I. 11 M. 6.T., gestorben den 11. August. Den 14. August. Luise Schwall, des Bürgers, ÄüfermeisterS und Wirths, Friedrich Schwall, eheliche Tochter, alt 5 M. 4 T, gestorben den 12. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. Anaekommene und abgereiste Fremden vom 14. bis 16. August 1850. In den Gasthäusern. Im Einhorn.• St. v. Tuwynski, Rent. v. Trier. Dr. Stamm, Pfr. v. Stockstadt. Hrn. Partik. v. Sebanger y. Magdeburg u. v. Ranch v. Celle Hr. Soldmann, Offiz, v. Herne. Hr. Meininger, Direct. v. Reutlingen. Hrn. Kfl- Brauscheid u. Steinweg v. Lüdenscheid, Cantach v. Düsseldorf, Homberg v. Remscheid, Orb v. Gelnhausen, Fuldne v. Straßburg, Bopper v. Regensburg, Heidenheimer v. Mainz, Gillmann v. Neuwied, Peppler v. Cöln u Nordeck v. Stuttgart. Hr. Leers, Chem. v. Aachen. Hr. Rieteme-er, Rath v. Holzmünden. Hr. Dietz, Stud. v. Halle- Hr. v. Hänkel v. Leipzig. Hr. Bamberger, Gutsbes. v. Dresden. Hr. Hcymann, Lehrer v. Dillenburg. Hr. Hettstedt, Schausp- v. Weimar. Hr. Fuchs, Prof. v. Göttingen, Hr. Henke, Geh. Justizr. v. Halle. Hr. v. Hüffling, Feldmarschall u. Frl. v. zröhler v. Erfurt. Hr. Richard, Prof. v. Straßburg. Hrn. Kfl. Hammann v. Dülken, Meißner o. Magdeburg, Stein v. Frankfurt, Witt, Schönfeld u. Willmann v. Homburg u. Hischler v. Dresden. Irn Rayyen: Hr. Colbe, Dr. v. Cassel. Hrn. Partik v. Pereaud v. Sarlouis u. Alberti v. Frankfurt. Hr. Best, Stud. v. Halle. Hr. Schüße, Gelehrt v. Berlin. Hrn. Kfl. Baum v. Heßbruck, Haffenpflug v Hanau, Löffler u Alter v Frankfurt. Hr. Varrentrapp, Prof. v. Marburg. Hr Eissen, Ober-Jngen. v. Frankfurt. Hrn. Kirchenr. Um- breit v. Heidelberg u. Schwarz v. Wetzlar. Hr. Rohland, Gutsbes. v. Polen. Hr v. Licdeck, Oberstlieutn. v. SaarHoffnung. Hoffnung ist des Lebens schönste Blüthe, Ist ein Stern im dunkeln Erdenthal, Lebet in der strohgedeckten Hütte, Im Palaste bei der Freude «strahl! Hoffnung schlingt um unsre Lebensffunden Kränze schön, und ewig jung und grün, Läßt an ihrem Busen uns gesunden. Wenn die Sonnen uns, die heitern, flieh'» ! Hoffnung blühet, kehrt der Frühling wieder, Auf der bräutlich schön geschmückten Flur, Senkt fich lieblich in die Thäler nieder, Lebt und webt im Reiche der Natur. Hoffnung strahlet in des Kerkers Dunkel, Wo der Dulder still und einsam weint, Lächelt ihm im sanften Sterngefunkel, In dem Mond, der traulich niederscheint. Hoffnung füllt den Säugling in der Wiege, Der noch nicht der Leiden Kelch geleert, Hoffnung schwebt um seine holden Züge, Die noch nicht von herbem Gram zerstört; Glücklich an dem treuen Mutterherzen Ruht er, träumend eine Farbenwelt, Ahnet nicht die tausend, tausend Schmerzen, Die wohl Zukunft ihm verborgen hält. Hoffnung hebt des Jünglings kühnes Ringen, Reißt der Kampf ihn für die Freiheit fort, Führt ihn fiegreich auf des Lichtes Schwinge» Ueber Klippen zu dem sichern Port. — brücken. Hr. Reuber, Affeff. u. Hr. Friedle, Arzt v. Cassel. Hr. Mallinrod, Postm. v. Gotha. Hr. Schletterpens, Groß- händl. v. Jassaurien. Hr. Müller, Pfr. v. Odenhausen. Im Prinz Carl; Hr. Katz, Fabrik, v. Niederohmen. Hr. Schmidt, Schrein, v. Battenberg. Hr. Kampf, Oeeon. v. Dorheim. Hr. Schönbein, Färber v. Altenburg. Hrn. Kfl. Fischer v. Niederkleen, Walser v. Frankfurt u. Ochsendieb v. Iserlohn. Hrn. Privatl. Koll v. Schlitz u. Keil ». Laubach. Hr. Schaf, Schieferdecker v. Cöln. Hr. Lanz, Kfm. v. Hanau. im Darmstaedler Baus: Hrn. Gesthastsl. Sönnchell v. Neukirchen, Schösser v. Emsdorf, Drulmann v. Wetzlar, Bill v. Naunheim, Dimbel v. Zimmern, Fischer v. Dalwigs- dors, Jäger v. Oberwisbach u. Bär v. Arstadt. Hr. Amend, Lehrer v. Nordeck. In den Privathäusern. Bei Hrn. Prof. Dr. Credner: Frl. Siebert v. Darmstadt. — Bei Hrn: Canzl. Weidig: Frl Wiedenstein v. Welter. — Bei Hrn. Gpmnas. - Lehrer Dr. Übrig: Frl. Uhrig v. Darmstadt — Bei Hrn. Stud Heimberg : Hr. v. Spankor» zu Neustadt-Eberswalde, Stud. v. Mamz. — Bei Hrn. Dr. Stammler: Frl. Langermann v. Ortenberg u. Frl. Stammler v. Grünberg. — Bei Frl. Bansa: Hr. Dr. Strecker v. Mainz. — Bei Hrn. Prof. Dr. v. Kltp- stein : Frl Frey v. Darmstadt. — Bei Hrn. Major Greber; Hr. Mohr, Rittm. v. Darmstadt. — In der Jungfrau blauem Auge winket Ihm ein Himmel, rein und engelmild; Und er träumt ein Ideal — und sinket Ihr an's Herz, von Hoffnungen erfüllt! Hoffnung füllt des Mannes gläubig Streben, Wirket er für seiner Lieben Schaar, Leitet ihn getrost durchs wilde Leben, Und umschwebt den häuslichen Altar! Reicht ihm Kränze, farbenreich gewoben, Nähret seines Herzens heißen Drang, Hebt vertrauend ihm den Blick nach Oben, Tönt die Glocke düster» Trauerklang. Hoffnung stärkt den schwachen Greis am Stabe, Führt ihn tröstend seine späte Bahn, Pflanzt ihm Blüthen aus dem stillen Grabe, Leitet ihn den letzten Pfad hinan; Einen Blick noch schickt er nach den Sternen, Die in ew'ger Klarheit niederseh'n — Und ein Engel naht aus jenen Fernen — Hoffnung trägt ihn nach den lichten Höh'»! Hoffnung endlich ist die Rosenbande, Die ein Gott dem Sterblichen verlieh'», Ohne sie würd' in dem Erdenlande Nur Verzweiflung uns're Brnst durchglüh'n! Sie erhebt uns, wenn am Sterbebette Uns'rer Lieben trauervoll wir stehn, Wenn wir weilen an der Grabesstätte, Lispelt Hoffnung uns: „Auf Wiederseh'n!" Th eodor LooS. Druck und Verlag der G. D Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.