.1" 21. 1S3O Amtlicher Theil Offizielle Nachrichten. Mittwoch -e» ZZ. März der Forstschiitze, Untcrförster Johannes Sporer zu Meiches: am 2l. Januar der evangelische Schullehrer Ernst Müller zu Eimelrod, im Regierungsbezirke Biedenkopf; am 25 Januar der Landgerichts-Actuar Philipp Euler zu Gießen. Sterbfälle. Gestorben sind: am 22. December 1849 der pensionirte Gensdarm Heinrich Köhler zu Seeheim, im Regierungsbezirke Heppenheim; am s. Januar der ehemalige Canonicus am St. Andreasstift in Worms, Carl August Joseph von Fick zu Unterschönmatienwag; am 21. Januar der Salzregieinspcctor der Provinz Starkenburg, penfionirte Oberfinanzkammcr-Secretär, Oberfinanzrath JustuS Carl Kempf dahier. Auswärts abonnirt man sich Lei allen Postämtern In Gießen bei der Etp-d. (Eanzleib-r-, Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene SorpuSzeilc 2 kr. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische t ff. 30 ft., für Auswärtig- incl, Postaufschlag 1 ff. 42.lt. Dlrnstnachrichten. Am 19. Januar wurde der praktische Arzt ür. Robert Engau zu Umstadt zum Phpsi- catsarzt ves Ptpsicats Neustadt ernannt. Am 20 Januar wurde dem Hofgerichts-Sccrerariats-Accessisten Georg Nie- bergall dahier die Stelle eines Secretärs bei dem hiesigen peinlichen Gerichte und am 25. Januar dem Schullehrer Ehrhard Gaß zu Westhofen die erste, evangelische Schulstelle zu Kirchbrombach, im Regierungsbezirke Erbach, übertragen. Versetzungen in den Ruhestand. In den Ruhestand wurden versetzt: am 3. Januar der Förster Daniel n -nr,der Steinheimer Fasanerie; am 9. Januar der Forstschutze Caspar Hör es zu Lumda; am 12. Januar Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Ein Kragen von einem Kleid, ein Schleier von blauer Farbe und ein Sacktuch von weißer Farbe, lind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 12. März 1850. Auszüge aus beit Großh. Regierungsblättern; Nr. 5. vom 5. Februar 1850 stand; - 6) Concurrenzeröffnung; - 7) Sterbsälle.' Llenstentlaffung, - 5) Versetzung in den Ruhe- Nr. 6. vom 8. Februar 1850 Inhalt: 1) Bekanntmachung, die Bildung der Wahlkreise und WaLlbe-irl»u , Großherzogthume zum Volkshause betreffend; — 2) ^ekamnmacknnr Wahl der Abgeordneten ,m streitung von Gem?indebedurfnissen 3. Claffe der Gemeinde See of fü?' l85n Losi>^ ^l-ge zur Be- Bestreitung der Communalbedürfniffe in den Gemeinden des Friedensgerich?sbezirks Bingen fir 1850^ 3“r Nr. 7. vom 9. Februar 1850. Inhalt: ^ Verordnung, die Amtspflichten der Mitglieder des Gemeinderaths betr.; — 21 Ueberiicbt der in 0.4,, 1849 durch die Großherzogliche Gensdarmerie geschehenen Arrestationen und Denuneiatchnen! W c , ,, , , Nr. 8 vom 11. Februar 1850. ^"halt: 0 Bekanntmachung, den Beitritt zu dem Bündniß der Kronen Preußen Sackien und SShnnnn» *******»• - y «Ä “ftz“L ^vw^igeblatt der Stadt und des Regterungsdezirks 168 Edictallad ungen. 441) L i ch. In den Hypothekenbüchern für die Gemeinde Hattenrod finden fich die nachfolgenden Einträge noch offenstehcnd, deren Tilgung von den Schuldnern resp. Unterpfandsbesitzern behauptet und wahrscheinlich gemacht, auch von den Gläubigern oder deren Erben, soweit sie ermittelt werden konnten, nicht widersprochen worden ist. Alle Diejenigen, welche aus nachbezeichneten Hypotheken - Einträgen Ansprüche ableiten wollen, werden deshalb hiermit ausgefordert, solche binnen zwei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte anzuzeigen, widrigenfalls die betreffenden Einträge für erloschen erklärt, resp. in den Hypothekenbüchern gelöscht werden. Zugleich fordert man Alle, welche eine, auf irgend eine Immobilie in der Gemarkung Hattenrod radi- cirte, gerichtlich bestätigte Verunterpfändung besitzen und noch keine specielle Aufforderung von dem bestellten Commiffär Actuariats-Candidaten Volp in Lich erhalten haben, auf, binnen der vorbemerkten Frist, unter Vorlegung ihrer Urkunden im Original oder in beglaubigter Abschrift, dahier Anzeige zu machen, widrigenfalls sie den Ansprüchen auf Ersatz des, Dritten dadurch etwa zugehenden Schadens, ausgesetzt werden. Ord. Rr. Namen der Schuldner. Namen und Wohnort der Gläubiger. Zeit der Einträge. Betrag der Schuld. fl. । fr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 Launspach, Conrad, der Förster . Derselbe .... Derselbe . . ... Derselbe .... Wießner, Andreas . Römer, Johann Philipp, modo Johann Henrich Wehrum Fritz, Johann Henrich, modo Kasper Fritz Keil, Johann Henrich Fritz, Johann Henrich, modo Kasper Fritz Reitz, Christoph Albahn, Konrad . Fritz, Johann Henrich, modo Kasper Fritz Albahn, Konrad . Wießner, Andreas. Fritz, Johann Henrich Keil, Johann Henrich Grcf, Michel, modo Jacob Keil Launspach, Johann, Michel sen. Gref, Johann Peter Launspach, Johann Philipp Walp, Johann Eitel Albach, Johann Wilhelm. Launspach, Johann Michel sen.. Sommer, Johann Konrad, modo der herrschaftliche Schultheiß Dieterich .... Eisenfeller, Kasper . Römer, Johann Philipp, modo Johann Henrich Wehrum Kirchenbau in Hattenrod . Derselbe .... Derselbe . . . Derselbe .... Derselbe .... Derselbe .... Derselbe .... Albertische Erben, modo Frau Negierungsrath Usenerin Kirchenbau in Hattenrod .» Derselbe .... Albertische Erben, modo Frau Regierungsrath Usenerin Kirchenban in Hattenrod . Kirchenbau in Ettingshausen Kirchenbau in Hattenrod . Johann Wilhelm Fritz, modo dessen Vormund Joh. Seipp . Kirchenbau in Hörgern . Georg Ernst Milchling zu Lich . Jungfer Teutscherin Sophie Wilhelmine Burkin zu Gießen, modo Friedericke Wilhelmine Teutscherin Rittmeister Teutschers Erben Kirchenbau in Hattenrod . Jungfer Teutscherin von Liesfeld Rittmeister Teutschers Erben Kirchenbau in Hattenrod Derselbe .... Derselbe .... 12. Januar 1715 30. Septbr. 1716 30. März 1721 11. Novbr. 1726 8. Decbr. 1755 30. Januar 1756 20. März 1756 25. Juli 1756 ? 1762 28. Juli 1763 3. Septbr. 1763 11. Novbr. 1763 15. Novbr. 1764 15. Decbr. 1764 13. Februar 1765 16. März 1765 26. August 1766 24. März 1767 6. Juli 1767 30. Octbr. 1767 11. Novbr. 1767 20. Novbr. 1767 24. Januar 1768 12. Decbr. 1768 22. März 1769 22. März 1769 20 ad 27 a’b. 30 — 9 — 15 - 28 - 15 — 20 — 33- ch 50 ' — 4'30 18 — 25 — 9- 30 — 80 — 100 — 150 — 40 — 36 - 50 - 50 - 42 — x 15!— Ord. Nr. 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 169 Namen der Schuldner. Albahn, Konrad . Derselbe . Keil, Jacob sen. . Walp, Johann Eitel Keil, Johann Henrich Reitz, Christoph Gref, Johann Peter Greb, Johann Peter Albcihn, Konrad . Gref, Michel Neeb, Wilhelm, modo Konrad Braun . Keller, Johann Konrad . Walp, Johann Eitel Derselbe Walp, Johann Eitel Gref, Johann Peter Müllerin, Catharina Roth, Johann Henrich . Gref, Johann Peter Keller, Johann Konrad . Albert, Johann Kasper . Braun, Konrad, Beisaß . Greb, Johann Peter Reitz, Konrad Stumpf, Johann Adam . Eisenseller, Johann Henrich und Ehefrau . Keil, Anna Elisabctha und Anna Margaretha, Töchter des Gerichtsschöffen Konrad Keil Walp, Johann Eitel Eisenfeller, Johann Heinrich Albert, Kaspar . Stumpf, Johann Adam, et ux. Anna Elisabeth« Gerth, Christoph, et ux. Anna Margaretha Mach, Friedrich Christian Namen und Wohnort der Gläubiger. Kirchenbau in Hattenrod Derselbe .. Derselbe . Kirchenbau in Eberstadt . Derselbe . Kirchenbau in Hattenrod . Kirchenbau in Hörgern . Derselbe . Frau Regierungsrath Wienerin . Gerichtsschöff Georg Henrich Keil in Ettingshausen Frau Regierungsrath Usenerin . Stift zu Ach Johannes Jar zu Oberbessingen, modo die Stockmannischen Erben - Friedrich Schrey zu Ach . Frau Negierungsrath Usenerin . Milchling's Erben, modo Karl Jhring's Kinder Kirchenbau in Hattenrod . Derselbe . Stift in Ach Oberförster Otto in Ach . Kirchenbau in Hattenrod. Die Curatoren des abwesenden Johann Henrich Albach, namentlich Johann Henrich und Johann Peter Albach . Frau Negierungsrath Usenerin in Ach . Löbliches Stift in Lich Kirchenbau in Hattenrod . Derselbe . Frau Negierungsrath Usenerin in Lich .... Löbliches Stift in Lich Dasselbe . Kirchenbau in Eberstadt . Der zeitige Almosenpfleger Herr Rentmeister Cämmerer . Vormünder des abwesenden Gg. Henrich Müller, namentlich Schultheiß Dieterich und Christian Albach Anna Elisabetha, Konrad Laun- spach's Wittwe , Zeit der Einträge. Betrag der Schuld ft . kr. 22. März 1769 19 30 22. März 1769 35 — ? 1769 27 —— 24. Februar 1770 50 — 24. Februar 1770 20 9. Januar 1771 25 — 9. März 1771 76 — 9. Mai 1771 75 — 24. Juni 1771 50 — 15. Juni 1772 150 — 13. Octbr. 1772 10 — 24. Juni 1774 100 — 13. Octbr 1774 65 — 5. Februar 1776 70 — 6. Juli 1776 60 — 14. März 1777 60 — ? 1777 49 — 15. Juli 1777 50 —— 10. Dccbr. 1777 80 21. April 1778 250 12. Februar 1782 72 21. Septbr. 1783 51 -- 1. Februar 1785 100 —. 29. April 1786 70 24. Septbr. 1786 50 24. Septbr. 1786 65 224 28. Septbr. 1786 60 —— 22. Februar 1787 40 •—" 20. Mai 1787 60 -- 4. Juni 1787 36 29. Novbr. 1787 100 — 10. Octbr. 1788 15 — 11. Novbr. 1788 70 I“ 170 erb. Nr. 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 Namen Namen und Wohnort Zeit der Einträge. Betrag her Schuld. der der 1 n ii 6 t o r r. fl- kr. Eisenfeller, Johann Henrich Kirchenbau in Eberstadt . 1. August 1789 60 j — Reitz, Christoph Jungfer Marie Friedericke Ph. Deutschem! 6. Juli 1790 50 —— Launspach, Johann Georg, et ux. Maria, geb. Neeb ' . Kirchcnkasten in Hattenrod 14. Dccbr. 1790 00 _ Wehrum, Johann Henrich, et hx. Anna Catharina, geb. Römerin Jungfer Friedericke Philippinc Teutscherin von Liesfeld 29. Januar 1791 100 _ Dieselben .... Dieselbe .... 29. Januar 1791 50 — Launspach, Reinhard, et ux. Anna Elisabeth« Jungfer Marie Philippine Teut- scherin von. Liesfeld 6. März 1792 100 __ Will, Johann Philipp, et ux. Anna Catharina, geb. Keller . Frau Advocatin Clemm in Lich . 17. März 1792 350 — Keller, Konrad Stift in Lich . . . 5. Novbr. 1792 70 — Keller, Johann Konrad sen. Jungfer Teutscherin 1. Decbr. 1792 100 — Keil, Johann Jakob jun., et ux. Anna Elisabeth« Jungfer Usenerin in Lich . 5. Decbr. 1792 60 — Mach, Friedrich Christian, et ux., sodann Johann Henrich Weh- rum, et ux. Anna Catharina Jungfer Simon in Lich, modo Assessor Clemm . 28. März 1793 200 Greb, Christina, weiland Johann Peter Greb's nachgelassene Wittwe und deren Sohn Peter- Greb .... Jungfer Friedericke Wilhelmine Deutscher.... 4. April 1793 150 Greb, Anna Christine, weiland Johann Peter Greb's Wittwe Johann Trapp, sen. in Münster 14. Februar 1794 150 — Wehrum, Johann Henrich Jude Samuel Löb in Lich 15. Decbr. 1794 134 — Greb, Johann Peter Karl Jhring's Kinder 22. Januar 1795 60 — Greb, Johann Peter Wittwe, und deren Sohn Joh. Peter Greb Stift in Lich durch Herrn Spn- dicus Draudt . 22. Januar 1795 80 —. Launspach, Elisabetha, weiland Johann Michel Launspach's Wittwe, und deren Sohn Johann Peter Launspach . Jude Falk Seligmann in Burkhardsfelden 23. Januar 1795 25 Dieselben .... Derselbe .... 22. März 1795 35 -— Keller, Johann Konrad sen. Johann Adam Heller, Rathsvcr- wandter in Lich . 13. April 1796 400 — Seipp, Gerichtsschöff, et ux. Catharina . Curator des abwesenden Georg Henrich Müller in Hattenrod 16. Decbr. 1796 73 — Albert, Johann Kaspar, et ux. Anna Catharina Kirchcnbau in Eberstadt . 14. März 1797 36 — . Wilhelm Johann Heinrich, et ux. Anna Maria, geb. Müller Vormünder über das Vermögen des abwesenden Georg Henrich Müller .... 16. April 1797 44 _ Eisenfeller, Johann Henrich sen., et ux. Ann« Elisabeth« Kixchenbau in Bersrod . 12. März 1798 40 — 171 Ord. Nr. Namen der Schuldner. 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 Seipp, Konrad, Gerichtsschöff, ct ux. Catharina, geb. Müller Launspach, Kaspar, et ux. Elisabeth« ♦ Keil, Andreas, et ux. Anna Elisabeth«, geb. Pfeiffer . Dieselben .... Albert, Kaspar, et ux. Anna Catharina Seipp, Konrad, Gerichtsschöff . Hattenrod, die Gemeinde . Düringer, Johann Georg, et ux. Anna Margaretha, geb. Launspach . Hattenrod, die Gemeinde Eisenfeller, Johann Henrich sen. Petry, Johannes, et ux. Anna Elisabetha Keil, Andreas, et ux. Anna Elisabeth« Dieselben . Hattenrod, die Gemeinde . Dieterich, Schultheiß, et ux. Anna Margaretha Dieselben . Löberich, Johann Georg, et ux. Maria Catharina Dieterich, Schultheiß, et ux. Anna Margaretha 101 102 103 104 105 Eisenfeller, Johann Heinrich sen., et ux Anna Elisabetha Alban, Konrad 3r., et ux. Maria Katharina Dieterich, Schultheiß, ct ux. Anna Margaretha, geb. Sommer . Löberich, Johann Georg, et ux. Maria Katharina Illbach, Friedrich, et ux. Anna Margaretha Namen und Wohnort der Gläubiger. Zeit der Einträge. Betrag der Schuld ft. 1 ft. Georg Henrich Müller . 14. Novbr. 1798 73 — Johann Georg Seipp, und dessen Eheweib in Hattenrod . Zl.Decbr. 1798 55 — Lieutenant Schrey zu Lich, modo Johann Georg Seipp . ? 1799. 30 — Stift in Lich ? 1799. 15 — Schultheiß Dieterich und Ehefrau in Hattenrod 15. Februar 1799 38 30 Konrad Düringer und Ehefrau zu Hattenrod 2. April 1799 164 — Jungfer Friederickc Wilhelmine Teutscherin in Lieöfeld . 6. April 1799 100 — Johann Kaspar Schmidt in Bottn- bach .... 13. Juli 1799 50 — Fräulein Teutscherin zu Liesfeld 6. Dccbr. 1799 200 — Jude Samuel Löw zu Lich 13. Januar 1800 42 20 Johannes Winter in Lich, modo 1 Christoph Lotz daselbst . 25. Januar 1800 120 — Synodschöff Philipp Jacob Fischer in Lich . 10. April 1800 186 — Schulmeister Dieterich in Hat- tenrod .... 23. Juli 1800 66 — Peter Beiger von Kappel im Hes- fischen .... 9. Decbr. 1800 500 — Stift in Lich 26. Januar 1801 80 — Fräulein Teutscherin zu Liesfeld . 26. Januar 1801 50 - Schullehrer Christian Dieterich in Hattenrod 11. Juli 1801 120 — Regierungs-Assessor Zinn zu Lich als Administrator der Otto'- scheu Verlaffenschaft 10. Novbr. 1801 132 - Kirchenbau in Bersrod . 29. Dezbr. 1801 40 — Jungfer Louise Simon in Lich . 29. Januar 1802 100 — Kirchcnbau in Hattenrod. Martini 1802 40 — Samuel Löw in Lich 16. Novbr. 1802 40 — Gerichtsschöff Johann Eitel Petri, et ux. Susann« . ♦ 10. Decbr. 1802 70 — 172 Ord. Nr. Namen der Schuldner. 106 107 108 109 110 111 112 Düringer, Johann Georg, et ux. Anna Margaretha Alban, Konrad 2r., et ux. Anna Catharina Albahn, Johann Michael, et ux. Anna Elisabeth« Petry, Konrad jun., et ux. Anna Catharina Weimer, Kaspar, et ux. Susanne . Dieterich, Johann Friedrich, Schultheiß, et ux. Anna Margaretha , geb. Sommer Hattenrod, die Gemeinde 113 114 115 116 117 118 119 120 121 Will, Johann Konrad et ux. Maria Katharina Dieselben . Albohn, Michel, et ux. Anna Elisabeths, geb. Dieterich Keil, Jacob et ux. Anna Elisabeths . Albohn, Konrad 3r., et ux. Maria Katharina, geb. Dieterich Dieterich, Anna Katharina und deren Vormund Friedrich Christian Walp Dieterich Schultheißen Wittwe Keil, Anna Margaretha, Wittwe Albach, Johann Henrich, Schmied et ux. Katharina, geb. Grvbin 122 123 124 Petri, Konrad 2r, Wittwe Keil, Johann Eitel, ledig Müller, Johannes, et ux. Sophie, geb. Stumpft'n . 125 126 Will, Konrad, et ux. Maria Katharina Anna Elisa, eine geborene Grebin oder Jacob Keils Wittwe . Namen und Wohnort Zeit der Einträge. Betrag der Schuld fl. l kr. der Gläubiger. Stift in Lich 11. März 1802 60 —■ - Anschel Levi's Kinder, Vormünder in Ettingshausen, modo Hofprediger Usener in Berlenburg . 6. August 1803 100 — Schullehrer Christian Dietrich . 28. Septbr. 1804 100j — Assessor Clemm in Ach . 3. April 1805 150 — Regierungsrath Winheim in Lich 9. Januar 1806 100 — Maria Widlerius Wittwe in Lich 9. Januar 1806 150 Kauf- und Handelsmann Ehin- ger Welz und dessen Ehefrau in Grünberg 24. Juli 1806 500 — Herr Pfarrer Lißberger zu Ettingshausen 21. Mai 1808 50 Schullehrer Christian Dieterich in Hattenrod 16. Dezbr. 1808 100 Generalalmosenkaffe in Lich 12. Juni 1809 50 Johannes Scmmler in Grünberg 24. August 1809 100- Rathsverwandter Johannes Semm- ler in Grünberg . 27. August 1809 100- Johann Georg Albach 19. Septbr. 1809 90 - die Erben der Verlassenschaft des Oberförster Otto 30. Oktober 1809 132 Konrad Albach, Gemeindsmann in Hattenrod 19. Juni 1810 50 Johann Walter Frank in Grünberg, modo Johann Peter Müller in Hattenrod 17. August 1810 100 - Herr Dechant Authäus zu Lich . 22. April 1811 100- Schullehrer Dieterich 30. October 1812 130 - Curatoren über des Juden Anselm Levi's nachgelassene Kinder zu Ettingshausen, namentlich Ge- richtsschöff PH. Ludwig Sommer allda und Jude Joseph Hirsch zu Lich . . . 2. Septbr. 1814 150- Stift in Lich 21. Januar 1815 27- Schullehrer Dieterich 1. Juni 1815 200- 173 Ord Namen der Namen und Wohnort der Zeit der Betrag der Schuld Nr. Schuldner. Gläubiger. Einträge. fl. , kr. 127 Petri, Johannes, Wittwer Fürstlichen Almosenkasse . 6. Juni 1815 100 — 128 Petry, Johannes, Gemeindsmann Samuel Löw Bock in Lich 20. Juni 1815 640 —' 129 130 Albon, Michel, et ux. Anna Elisa Will, Konrad, et ux. Maria Ka- Balthasar Müller in Hattenrod . 11. Juli 1815 Martinitag 1815 75 tharina .... Habicht, Ludwig, et ux. Anna Kirchenbau in Hattenrod 55 131 Elisabeth«, geb. Petri. Kaspar Schmidts Wittwe in Bolln- bach .... 23. Januar 1816 160 — 132 Keil, Jacob's Wittwe Jude Feist Anschil in Ettingshausen 26. Juni 1816 163 — 133 Dieterich, Georg August, et ux. 11. Novbr. 1816 geborene Düringer Kirchenbau in Hattenrod 80 134 135 Launspach, Joh. Wilhelm, et ux. geb. Kaus Keil, Johann Konrad, et ux. Derselbe .... 12. Novbr. 1816 95 36 — 12. Novbr. 1816 geb. Petri Derselbe .... — 136 Weimer, Kaspar, et ux. geb. 1. Januar 1817 Alwohn .... Gemeinde Hattenrod 50 — 137 Keil, Johann Konrad, et ux. 28. Januar 1817 Maria Katharina Almosenkasse in Lich 90 —— 138 Petri, Johannes . Judp Samuel Löw Bock in Lich 18. Februar 1817 70 -- 139 Müller, Johannes, et ux. So- 15. März 1817 200 phie, geborene Stumpf Hosrath Schwenk in Lich — 140 Petry, Johannes . Js aac Bock in Lich 7. Mai 1817 84 — 141 Löberich, Joh. Georg, et ux. Anna 12. Dezbr. 1817 Katharina, geb. Launspach Gemeinde Hattenrod 50 142 Alwohn, Konr., et ux. Anna Ka- 15. März 1818 tharina, geb. Albach . Simon Beck in Lich 107 56 143 Alwohn, Michel, et ux. Anna Elisa, geb. Dieterich . Schullehrer Christian Dieterich in 15. Mai 1818 Oberbessingcn . 39 — 144 Petri, Johannes, Wittwer Samuel Löw Bock in Lich 26. Mai 1818 70 — 145 Launspach, Konr., et ux. Anna Maria .... Johann Henrich Dippel in Ettingshausen 27. Febr. 1819 82 — 146 Stumpf, Konr., et ux. Anna Elisabeth«, geb. Trapp Peter Stark in Saaßen 7. Novbr. 1819 300 — 147 Albon, Michel, et ux. Anna Elisabeth« Gemeinde Hattenrod 3. Mai 1820 38 — 148 Althöfer, Joh. Wilh., et ux. Ka- tharina Dieselbe .... 10. April 1820 249 — 149 Althöfer, Joh. Wilh. und dessen 24. August 1820 Ehefrau aus 2ter Ehe Samuel Bock in Lich 156 — 150 Althöfer, Johann Wilh., et ux. 4. Septbr. 1820 Katharina Derselbe .... 120 —. 151 Albert, Kasp., et ux. Anna Ka- tharina Gemeinde Hattenrod 8. Februar 1821 52 — 152 Stumpf, Joh. Konr., Wittwe . Dieselbe .... 27. März 1821 45 53 153 Keil, Joh. Konr., et ux. Maria Katharina, geb. Petri . 18. Juli 1821 83 Dieselbe .... 154 Eller, Joh. Heinr., et ux. Anna Margaretha Dieselbe .... 26. Februar 1822 17 __ 155 Keil, Joh. Eitel, et ux. Maria Katharina Johann Kaspar Schmidt's Witt- 6. März 1822 we in Bottnbach 40 —- 174 Li ch, den 25. Februar 1850. Großh. Hess. Landgericht daselbst Stein. Ord Namen Namen und Wohnort Zeit Betrag Nr der Schuldner. der Gläubiger. der Einträge. der Schuld. fl. 1 fr. 156 Keil, Ich. Konr., et ux. geb. Petri Johann Peter Müller in Geils- i Hausen .... Gemeinde Hattenrod 26. März 1822 210 '— 157 Schäfer, Johannes, et ux. Elisabe- tha, geb. Eisenseller ? 83 20 158 Eller, Ich. Heinr., et ux. Margaretha, geb. Eisenfeller Balthasar Müller's Wittwe in ■ 18. Januar 1828 1 1 Hattenrod 4C 1 — 159 Petri, Ich. Henr., Schultheis, et ux. Maria Elisa, geb. Alt- höfer .... Regierungsrath Winheim in Gießen 21. August 1829 30( — 160 Albohn, Konr. Augusts Erben, nemlich 1) Joh. Pet. Albohn in Hattenrod, 2) Peter Drechsler's Ehefrau zu Oberbessingen und 3) Konr. Diemer's Ehefrau zu Niederbessingen Kirchenbau in Oberhörgern 16. April 1834 9( > — 204) Gießen. Nach erkanntem Coiwurse gegen den Schneider Christian Horeyseck zu Gießen werden Alle, welche Ansprüche an denselben haben, aufgesordert, solche Montag den 15. April d. I., Vormittags 10 Uhr, bei Vermeidung stillschweigenden Ausschlusses, anzuzeigen und zu begründen, auch wegen Vergleichs, Bestellung eines Curators ic. sich zu erklären, indem nach Beschluß der Mehrheit der Erscheinenden verfügt werden wird. Gießen am 1. Februar 1850. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. Wörner. 245) Grünberg. Oeffentliche Aufforderung. In Sachen des Anschel Löb Wolf von Merlau, Klägers, gegen Georg Kaspar, ledig, zu Flensungen, Beklagten, Forderung betreffend, hat Kläger zwei Darleihe gegen den Beklagten eingeklagt, eins von 13 fl. 30 fr. verzinslich zu 5% vom 16. No- vember 1846, und eins von 70 fl. zu 5 %, verzinslich von 7. Januar 1847, und hat um Verur- theilung zur Kapital-, Zinsen- und Kostenzahlung gebeten. Wenn Beklagter, dessen Aufenthaltsort unbekannt ist, sich auf diese Klage nicht binnen 60 Tagen vom Tage des Erscheinens dieses Aufrufs in öffentlichen Blättern dahier vernehmen läßt, so wird er derselben für geständig angesehen und unter Einredenausschluß, zur Bezahlung der beiden Capital- und Zinsenfordcrungen, sowie zur Kostentragung schuldig erkannt. Bemerkt wird dem Beklagten noch, daß weitere Verfügung in dieser Sache lediglich durch Anschlag an der Gerichtsthüre bekannt gemacht werden. Grünberg den 29. Januar 1850. Gr. Hess. Landgericht daselbst. Welcker. Thaler. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu eM 21 des Anzeigeblattes. Besondere Bekanntmachung. 228) Gießen. Aufforderung au die Schuldner der hiesige» Pfand- und Leihanstalt. Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli, August, September, October, November und December 1849 verfallen sind, werden anfgefordert, in dem Zeitraum vom 15 Februar bis zum 15. März, dieselben entweder einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 15. April d. I. stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst in dem Vcrsteigerungstermin, gegen baare Zahlung, einlösen können. Pfänder auS wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelöst werden. £5^ Die Herren Bürgermeister des Regierungsbezirks werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu wollen. Gießen am 9. Februar 1850. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungen. 381) Gießen. Montag den 25. März d. I., Mittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die den Erben des Schreinermeistcrs Georg Friedrich Haubach dahier, zustehende Hofraithe, als: Grundb. mKlftr. y20l 18 Hofraithe in der Löwengasse, wiederholt und zum letztenmal öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen am 27. Februar 1850. Der Beigeordnete Rühl. 321) Gießen. In Folge des kürzlich erfolgten Ablebens des Ludwig Hoffmann soll auf freiwilliges Nachsuchen dessen Wittwe die zur Verlaffen- schaft ihres Mannes gehörige und in der Gemarkung Wieseck gelegene Besitzung (die Badenburg) bestehend aus einem Wohnhause, einem Sommerhause, einem Tanzsaale, Scheuer, Stallungen, Kellern, und den Gartenanlagcn mit der Ruine, ferner daS dazu gehörige Gut, zusammen an Garten, Aeckern und Wiesen, ohngefähr 22 Morgen haltend, Freitag den 5. April d. I, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle, unter den zuvor bekannt gemacht werdenden Bedingungen verkauft oder verpachtet werden. Diese Besitzung ist nur %, Stunden von Gießen entfernt, an der Lahn und an der ganz nahe daran nach Marburg ziehenden Eisenbahn gelegen, und eignet sich durch diese günstige und zugleich durch ihre romantische Lage sehr zum Betriebe der Wirth- schaft, welches Geschäft daselbst auch seit vielen Jahren mit Erfolg betrieben worden ist. Die Steigliebhaber haben sich bei der Versteigerung über ihre Zahlungsfähigkeit auszuweisen, so- ferne solche nicht gerichtskundig ist, und werden sonst nicht zum Mitbieten zugelassen. Gießen am 21. Februar 1850. Gr. Hess. Landgericht Ploch. 489) Gießen. Nachstehende städtische Grund stücke: laut Grundbuch Flur Nr. oKlstr. 27 153 290 Wiese über der Wieseckbrücke, rechts der Chaussee, 2 — 230 Laggärten in den vordersten Schießgärten, 2 — 230 daselbst, 2 — 170 daselbst, 2 — 170 daselbst, 2 — 170 daselbst, sollen Donnerstag den 14. März l. I., Vormittags 9 Uhr, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen der Versteigerung nochmals ausgesetzt werden. Ich bringe dieses mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß, daß diesesmal der definitive Zuschlag erfolgt. Gießen den 8. März 1850. Der Bürgermeister-Vicar Rühl. 487) Gießen. Die Versteigerung städtischer Arbeiten betr. Donnerstag den 14. März l. I., Vormittags 8 Uhr, sollen auf dem Gemeindehause dahier 1. Zimmerarbeit, veranschlagt zu 24 fl. 33 kr. 2. Seilerarbeit, „ /, 32 „ 18 u an den Wenigstsordenden vergeben werden. Gießen den 8. März 1850. Der Bürgermeister-Vicar Rühl. 461) Gießen. Versteigerung von Schlosserarbeit. Freitag den 15. d. M., Vormittags 11 Uhr, soll in dem Büreau des Directors der Zuchthaus- anstalt zu Marienschloß, die zur Fertigung eines eisernen Hofthors daselbst, erforderliche Schlosserarbeit, veranschlagt zu 276 fl., an den Wenigst- 176 nehmenden öffentlich versteigert werden. Plan und Voranschlag liegen in genanntem Büreau zur Einsicht offen. Gießen am 6. März 1850. Der Gr. Hess. Kreisbaumeister des Baubezirks Gießen Holzapfel. 488) Gießen. Die Verpachtung der Stembrüche im Hcm- gelstein betr. Mittwoch den 20. Marz d. 3., Vormittags 9 Uhr, solle» die städtischen Steinbrüche im Hangelstein an den Meistbietenden auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Gießen den 8. März 1850. Der Bürgermeister-Vicar Rühl. 498) Gießen. Montag den 18. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen die der Gr. Landesuniversität zustehenden 4 Triebviertel auf der Licher Chaussee, welche bisher an 3. W. Kuispel dahier verpachtet waren, auf weitere 4 3ahre öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Die Versteigerung wird bei den Grundstücken selbst vorgenommen. Gießen den 8. März 1850. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt Martin. 484) Gießen. Holzversteigerung im Revier Schiffenberg. Freitag den 15. März, sollen in dem Domanialwald, Distrikt Tempel, versteigert werden: 130 Stecken Nadel-Prügelholz, 2 ii Aspen- ii 135’4 „ Nadel-Stockholz, 300 Stück Eichen-Wellen, 12925 „ Nadel- „ 500 ii Dorn- „ 48’4 Stecken Nadel-Pfahlholz, von 6 und 7' Länge, 3 Birken-Stämme, von 5’4 bis 6’4" Durchmesser, 3 Nadel-Stämme, von 6 bis 7’4" Drchm., 210 Nadel-Stangen, von 2 bis 5" u 3 Birken- h von 4 bis 5" „ Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. 3- gestattet. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr an der Wald- metsterswiese. Gieße» am 8. März 1850. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Schiffenberg. Dr. Draudt. 505) Gießen. Verpachtung städtischer Grundstücke. Donnerstag den 14. März l. 3 Nachmittags 2 Uhr, soll eine Anzahl städtischer Triebviertel und sonstiger Grundstücke an den Meistbietenden verpachtet werden. Die Zusammenkunft ist auf dem Rathhanse. Gießen den 12. März 1850. Der Bürgermeister-Vicar Rühl. 490) Schmiedhof. Montag den 25. d. Mts. und die folgenden Tage, Morgens 9 Uhr, werden dahier abziehungshalber der Versteigerung gegen gleich baare Zahlung ausgesetzt: 3 Pferde, 2 Kühe, 3 Rinder, 6 Schweine, 4 Oeconomie-Wagen, 2 Pflüge, 3 Eggen, 1 Korb- wägelchen, eine Walze, circa 15 Achtel Walzen, 80 Achtel Korn, 30 Achtel Gerste, 60 Achtel Hafer, 150 Achtel Kartoffeln, 150 Centner Heu, 20 CeMner Grummet, 50 Fuder Stroh, eine Häcksel-Schneid- maschine, 1 kupferner Siedkessel, eine Kelter, eine Drehbank, eine Balkenwaage mit 300 Pf. Gewichte, sowie sonstige Oeconomie-Geräthschaften, Eschen- und Eichen-Diehlen, Brennholz, Hausmobilien aller Art rc. Es kann auch Alles bis dahin, und insbesondere eine vollständige gut eingerichtete Brandweinbrennerei aus der Hand überlassen werden. Schmiedhof bei Kraftsolms den 9. März 1850. Colnot. 496) Mainzlar. Mittwoch den 20. März l. 3-, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Mainzlarer Gemeindewald, Distrikt Mhll und Altenfeld, nachstehende Holzsortimente, als: 112 Stecken Buchen-Scheidholz, 24 ii Eichen- u 29 „ Buchen-Prügelholz, 7 „ Eichen- „ 44’4 ii Buchen-Stockholz, 6’4 ii Eichen- „ 3750 Stück Wellen Buchen-Reiöholz, 450 „ „ Eichen- u 43 Eichen-Werkholz-Stämme, 977 Cubikfuß hallend, und 6 Buchen-Stämme, 30 Cubikfuß haltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Straße nach Hachborn. Mainzlar den 8. März 1850. Der Bürgermeister Vogel. 497) Großenbuseck. Doniterstag den 14. u. Freitag den 15. März l. 3., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeinvcwald, Distrikt Gellacker und Unter: 177 242 Stecken Buchen-Scheidholz, 132 u Eichen- „ 4t „ Buchen-Prügelholz, 67 „ Eichen- n 11 „ Nadel- n 65% „ Buchen-Stockholz, 114’4 „ Eichen- „ 16% „ Nadel- „ 170 u Buchen-Reisholz, 5 i, Eichen- „ 47 „ Nadel- » 75 Wellen Buchen- „ 1625 u Eichen- n 250 » Nadel- „ öffentlich versteigert werden. Die Versammlung ist im District Gellacker um die angegebene Stunde. Großenbuseck den 8. März 1850. Der Bürgermeister ■ Müller. 499) Allendorf a. d. Lda. Arbeitsversteigerung. Freitag, als den 15. d. Mts., Mittags 12 Uhr, soll auf dem Rathhause zu Allendorf a. b. Lda. die Herstellung eines Brückchens über den Mühlgraben bei der Kleinmühle, bestehend in Maurerarbeit, veranschlagt zu circa 189 st., unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich wenigstfordernd vergeben werden. Rödgen den 11. März 1850. In Auftrag Gr. Bürgermeisters zu Allendorf L. Hahn, Geometer. 468) Beuern. Bauholz-Verfteigerung zu Beuern. Donnerstag den 14. d. Mts., von Morgens 9 Uhr an, sollen in hiesigem Gemeindewald, District Langenbruch und Heegwald: 1) 135 Stück Eichen-Bau-Stämme, bis 40" Durchmesser und 50' Länge, 2) 216 Stück Buchen-Stangen, i vorzüglich für 3) 103 n Eichen- „ Wagner ge- 4) 385 „ Fichten- u ) eignet, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist im Heegwald. Vorher sollen die erforderlichen Zimmer- und Maurerarbeiten wegen einer neuen Holzremise bei der Schule, und Reparatur an Brücken und Stege, veranschlagt zu 190 fl., wenigstnehmend vergeben werden. Beuern den 6. März 1850. Der Bürgermeister Otto. 463) Roßbach. Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 14. d. Mts., des Vormittags um 10 Uhr, sollen ;bie bei Erbauung eines neuen Back- und Rathhauses für die Gemeinde Oberweidbach vorkommenden Arbeiten und Lieferungen unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen wenigstnehmend versteigert werden. Dieselben sind veranschlagt: 1) Maurerarbeit . . • . • 404 fl. 53 kr. 2) Material dazu, incl. 100 Bütten Kalk .... 500 ii 42 „ 54 12 32 20 3 3) 4) 5) 6) 7) 8) Steinhauerarbeit . Zimmerarbeit . . Dachdeckerarbeit Schreinerarbeit . . Schlosserarbeit . . Glaserarbeit . . 48 „ 56 „ ii u II n ii ii ii ii ii ii ii u 163 423 251 221 127 74 32 9) Wcißbinderarbeit In. demselben Termin soll auch die Reparatur der dasigen Feuerspritze, welche zu 221 fl. 48 kr. veranschlagt ift, wenigstnehmend »ergeben werden. Riß und Ueberschläge können bei mir eingesehen werden. Roßbach am 4. März 1850. Der Bürgermeister W. Fäuerbach. 473) Gießen. Donnerstag den 21. d. M., Nachmittags um %2 Uhr, sollen in der Wohnung der Schreinermeister Conrad D e b u s Witlwe, verschiedene Mobilien als: Bettstellen, Betten! Sophas, Stühle, Schränke, Küchen- geräthe, Schreinerwerkzeug rc. zur Versteigerung kommen, was man hiermit zur öffentlichen Kennt- niß bringt. w M w w. M W M 'SOI) Gießen. Tapetenlager-Empfehlung. Mein Tapenlager eigner Fabrik, in großer Auswahl zu den billigsten Preisen von 10 kr. per Stück in allen Farben, besserer Qualität, und Hausgang-Tapeten zu 12, 14 und 18 kr. das Stück empfehle ich. H. Hochstätter. Feilgeboten. 142) Gießen. Spanische Weine des Herrn Fa' Bcnedica Yriartis in Cadix bei G. Schmidtborn in Gießen. 449) Gießen. Einige Ohm 1846r Scharlagsberger Wein, sind Lit. B. Nr. 33 zu verkaufen. 178 e 500) Gießen. Die fegensveicheM Gefolge § durch die Anwendung der Goldberger'schen Kaiser!. König!. Oesterr. Allerhöchst Privileg, g a l v a n o - e l e c t r i s ch e n Rheumatismus-Ketten hervorgebracht, werden durch täglich aus allen Ländern der Welt eingehende Zeugnisse hochachtbarer Personen jeden Standes aufs Neue dankend bestätligt und sollen nachstehend, statt jeden weiteren'Eigenlobes, einige dieser Atteste über die heilkräftige Wirksamkeit dieses weltrenommirten Heilmittels folgen. Man wolle nur, der vielen Nachbildungen und Verfälschungen wegen, beim Kaufe genau daraus achten, daß jede ächte Gold bergersche Kette in einem Kästchen wohl verpackt ist, das aus der Vorderseite den Namen: „I. D. Goldberger" und aus der Rückseite den Kaiser!. K ö n i g l. O cster r. A dler und den Goldbergerschen Fabrikstempel in Golddruck trägt und daß diese Ketten in Gießen nur bei Carl Frech vorrälhig sind. Atteste. Seit zwölf Jahren litt ich an gichtischen Beschwerden und starker Anschwellung des einen Knies, welches mir zum Oeftern nicht allein bedeutende Schmerzen verursachte, sondern mich auch im Gehen behinderte. Durch die Anwendung und daS unausgesetzte zweimonat- । liche Tragen der Goldberger'schen galvano - elektrischen Rheumatismuskette aber ist nicht allein jener,Schmerz gänzlich, sondern auch beinahe die Anschwellung des Knies verschwunden, welches ich hiermit zu meiner großen Freude und gern dem Herrn Goldberger bescheinige. Berlin den 6. Juni 1849. (L 8.) du Trossel, Königl. Preuß. Oberst, Brigadier der Land-Gendarmerie, Ritter des Rothen Adlerordens, so wie des eisernen Kreuzes rc. Daß die galvano-elcctrischcn Kcttten von Goldberger bei nervös-rheumatischen Kopfleidcn, bei Gicht und chronischrheumatischen Affectionen aller Art sehr gute Dienste leisten, kann der Gefertigte der Wahrheit gemäß bezeugen und bestätigen. Jnsbruck im Mai 1849. Anton Schönach, Dr, ined. et. Chirurg. Im Monat Juni d. I. habe ich eine Goldbergersche Rheumatismuskette für meine Frau, die an sehr heftigem Zahn- und Knochenweh im Kopfe litt, von Ihnen erhalt, n. Diese Kette hat bei meiner Frau die vortrefflichste Wirkung gethan, indem sie vom Tage an, wo sie die Kette anlegte, von allen Schmerzen freigeblieben ist. — Diesen guten Erfolg werde ich gelegentlich zu rühmen nicht unterlassen, stelle Ihnen aber auch anheim von gegenwärtigem Schreiben öffentlichen Gebrauch zu machen. Friesenhagen (Rheinprovinz), den 25. November 1849. Müller, Bürgermeister. Auf das Tragen der vor einigen Wochen bei Ihnen gekauften Goldberger'schen Nheumatismuskette empfinde ich so gute Wirkung, daß ich Sie ersuche, für den beifolgenden Betrag von 1 Thlr. 15 Sgr. mir eine der stärkeren Sorte dieser Ketten übersenden zu wollen An längerem Reißen in den Gesichtsknochen leidend,, bin ich dieses unausstehlich gewesenen, stets angehaltenen Schmerzes bereits ganz befreit. Beckingen (i. d. Rheinprovinz), den 18. Sept. 1849. Der Bürgermeister Hisgen. 491) Gießen. Ein noch in bestem Zustand sich befindender kupferner Braukessel, circa 8 Ohm haltend, ist billig zu verkaufen. Wo? sagt die Er- pedition d. Bltts. 478) Gießen. Einem verehrten Publicum beehre ich mich die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mit meinen schon längst berühmten und als vortrefflich anerkannten guten Offenbacker Pfeffernüssen in 2 Sorten, Magenbrod für Magenkranke, ächten ackermännischen Brustpapilloten, ächten Baseler Mandellebkuchen, ditto Theelebkuchcn, Wurmkuchen, weißen ächten, nach Vorschrift und mehreren anderen neuen Conditoreiwaaren, auch dießmal den hiesigen Markt beziehen. Reelle Bedienung versprechend, bitte ich um zahlreichen Zuspruch. Meine Bude ist am Neustädter Thor mif Firma A. Urff u. Sohn, Conditor. 477) Gießen. Ich bringe meinen Samen- Handel in empfehlende Erinnerung. W. Saue r's Wittwe. 504) Gießen. Ein Haufen guten Dünger ist zu verkaufen und % Morgen Acker auf dem Hamm zu verpachten. Die Erpcd. d. Bl. sagt wo. 506) Gießen. Eine Kaute voll guten Dünger ist zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bl. Zu vermiethen- 384) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Johannes Jnghard, auf dem Seltersweg. 476) Gießen. Ein Stübchen, sich für eine einzelne Person eignend, sowie eine Stube mit Kammer ist zu vermiethen bei Philipp Vogt, auf dem Neuenweg. 492) Gießen. Bei Wittwe Seipp ist das seither von Herrn Dr. Fischer bewohnte Logis zu vermiethen und mit Anfang des Monats Juni beziehbar. 493) Gießen In meinem Hause in der Sandgasse ist eine Familienwohnung zu vermiethen und gleich beziehbar. C. Euler. 451) Gießen. Ein Triebviertel ist auf mehrere Jahre zu verpachten. Das Nähere ist in Lit. C. Nr. 89 zu erfahren. 179 443) Gießen. Frau Wittwe Heyer beabsichtigt ihren Wall-Garten, soweit er Grabland'enthält und den ihr in dem Neustädter Feld gehörigen Garten, unter annehmbaren Bedingungen auf 3 Jahre zu verpachten. Hierauf Reflcctirende belieben sich an Frau Prof. Ettling zu wenden. Vermischte Nachrichten. 502) Gießen. Durch die Eröffnung der Eisenbahn von Friedberg nach Frankfurt fahren die Familienwagen nach Friedberg in regelmäßigen Fahrten ab: Iter Abgang 6 Uhr, Ankunft in Friedb. 10'/. Uhr, 2tcr » 8 „ u „ u 12% » Ster if 12 u ii ii H 4% » 4tcr „ 4 „ ii ii ii 9 /, Bemerkt wird, daß die Wagen um 6, 8 und 12 Uhr mit den in Friedberg nach Frankfurt abgehenden Eisenbahn-Fahrten genau in Verbindung stehen. Da nun die Wagen präcis abgeben müssen, so wird gebeten, daß, wer unterwegs einsteigen will, keinen unnöthigen Aufenthalt zu veranlassen. Bc-^ stellungen können im Gasthaus zum Darmstädter Haus, sowie im Gasthaus zum Stern, gemacht werden. Gießen den 11. März 1850. W. Ruhl. 503) Gießen. Ein Kind kann billig in Pflege genommen werden. Das Nähere bei Schneidermeister Schmitt auf dem Reichensand. Bei dem am 3. d. M. von mir veranstalteten Concert für die Allenvorfer Abgebrannten sind cingegangen: 1) Auf dem Wege der Subscription 111 st. 2) An der Kasse...... 36 „ Summe 147 st. Hiervon ab für unvermeidliche Ausgaben........ 14 „ 28 kr. bleibt Reinertrag......132 fl. 32 kr. welche ich dem Gr. Hofg.-Secr.-Accessisten Dr. Großmann zur Beförderung übergeben habe. H. Wagner. (495 Von Hrn. Hofg.-Secret.-Acces. Dr. Großmann zu Gießen sind mir, als Reinertrag eines unterm 3 d. M. in Gießen abgehaltenen Conrerts, Einhundert zwei und dreißig Gulden 32 kr. (132 fl. 32 kr.) Unterstützung für die Abgebrannten zu Allen- dorf a. d. Eder gütigst zugefertigt worden. Indem ich den Empfang dieses Betrags hiermit anzeige bemerke ich zugleich, daß ich denselben an den Ortsvorstand zu Allendorf zur Vertheilung an die Beschädigten aushändigen und selbst dafür besorgt sein werde, daß derselbe im Sinne der Geber verwendet wird. Zugleich sage ich im Namen der Abgebrannten sowohl den Gebern als auch denjenigen, welche bei dem Concert mitgewirkt haben und insbesondere dem Veranstalter desselben, Herrn Wagner den wärmsten Dank. , Gerne bin ich bereit, weitere Gaben für die Abgebrannten entgegen zu nehmen, und wie oben bemerkt zu verwenden. * Battenberg am 7. März 1850. 494) Flemming, Districtseinnchmer. 507) Gießen. R e i ch s t a g s w a h l. Der Ausschuß des Reichötagswahlvereius schlägt den stimmberechtigten Mitbürgern m Gießen, welche die Wahl des Herrn Forstmeisters von Buseck als Abgeordneten sur den Reichstag zu Erfurt unterstützen wollen, folgende Wahlmänner vor; 1) als Wahlmänner für die dritte Elaste: Nolte, Schuhmacher. P loch, Landrichter H a n st e i n Joh. Heinr., Reallchrer. B i e r m a n n Heinrich, Schneidermelster. Wilbrand, Professor. Zimmer, Professor. 2) als Wahlmänner für die zweite Classe t Bramm, Wirth. S ch mitth enn er, Professor. Buss, Hosgerichtsrath. Helmold L, Schremcrmetfter. Gert.ig, Kaufmann. Dietz Wernhard, Schuhmachermetster. 3) als Wahlmänner für die erste Classe: Burckhard Carl, Schlossermeister. Welker Ludwig, Advokat. Gail Georg Philipp, Fabrikant. Wind eck er Karl, Kaufmann, von St. Georg, Apotheker. Dornsers Karl, Advokat. Gießen deu 12. März 1850. Der Ausschuß des Rerchstagswahlverems. <80 Main-Weser - Eisenbahn. Montan den 11. März l I. haben die regelmäßigen Personenfahrten auf der Main- Weser-Bahn von Friedberg nach Frankfurt a. M. nach dem bereits bekannt gemachten Fahrplane und dem nachstehenden Tarife begonnen. Fmehherg. ff. fr. I. 61. | — | 21 11. 61. | — | 15 III. 6t. 1 — | 8 IV. 61. | — | 7 Wederwöllstadt. NB. Das Reisegepäck wird für Personen fl. fr.___________ in I , II., und III. Classe mit % I. 61. | — | 36 II. 61. | — | 25 111. 6t | — | 14 IV. 61. | — | 12 — 1 15 — | 10 -1 6 -1 5 OroßKarben. fl. fr. Kreuzer für je 10 Pfund auf die deutsche Meile berechnet. In IV. Classe ist eine gewöhnliche Traglast frei. I. 61. | — | 44 — | 23 -1 8 II. 6t. | — 1 30 — | 15 — | 5 Dortelweil. 111.6t | — | 18 — | 10 — 1 4 IV. 6t | — | 15 -1 8 -1 3 fl. fr. __ I. 6t | — 1 55 — | 34 — | 19 — n II. 6t | — | 37 — | 22 — 1 12 - 7 WWel. III. 6t | — | 23 — | 15 -! 9 — 5 IV. 6t | — | f9 — | 12 -1 7 4 fl. fr._______________ I. 6t | _1J 7 II. 6t | — | 46 — | 46 — | 31 — | 23 — | 12 — 1 31 — | 21 — 1 16 -1 9 Donames. III. 6t | — | 28 — | 20 — | 14 - 10 — | 5 IV. 6t | — | 23 — 1 16 - | 11 — 8 - 1 4 fl. fr. I. 6t | 1 | 27 11 6 - 1 51 — | 43 — | 32 — | 20 II. 6t | — | 59 — | 44 — | 34 — | 29 — | 22 -| 13 Dockcnheim. fl. fr._______________ III. 6t | — | 36 — | 28 — | 22 — 18 — | 13 -1 8 (IV. 61. | — | 30 — | 23 — | 18 — 15 — | 11 — | 7 I. 6t | 1 | 35 | 1 | 14 — | 59 — 1 51 — | 40 — | 28 -1 8 II. 6t 1 | 4 — | 49 — | 39 — | 34 — | 27 — | 18 — | 5 K. M. III. 6t — | 39 — 1 31 — | 25 — 1 21 -| 16 — | 11 — | 3 IV. 6t — | 32 — | 25 — | 20 — | 17 — | 13 -1 9 -! 2 W & W Mederwöll- stadt. GroßKarben. Dortelweil. A 'S. Donames. Dockenheim. Die Großh. Hess. Eisenbahn-Bau-Direction zu Gießen. Laubenheimer. 181 471) Gießen. Für Auswanderer. Der Unterzeichnete ist bevollmächtigt, unter den günstigsten und festen Bedingungen Ueberfahrtsver« träge verbindlich abzuschließen für die Reise von Bremen nach: New-Nork und Baltimore am 1. und 15. jeden Monats, New -Drleans am 15. März und 1. April, Sanct Franziseo in Californien in der ersten Hälfte des Mai. Die Vorzüge der Bremer Schiffe hinsichtlich polizeilich geregelter Schiffskost und guter Behandlung, sind von jetzt an noch dadurch erhöht, daß eine Ertravergütung für Armengeld nicht mehr stattfindet, und daß die freie Beköstigung und Logis bei einer Verzögerung der Abfahrt, ohne Wiederrede vollständig geleistet wird. — Alles dieses ist in meinen Ueberfahrts-Verträgen ausgesprochen und dadurch garantirt. Es sind also die von mir aufs Niedrigste festgesetzten Preise einschließlich des Armengeldes, freier und reichlicher Beköstigung auf dem Seeschiffe und freien Transport des üblichen Reisegepäckes zu verstehen. — Kinder unter 10 Jahren zahlen 10 ft. per Kopf weniger als Erwachsene und Säuglinge unter einem Jahr sind ganz frei. Ich halte mich zu recht zahlreichen Aufträgen bestens empfohlen. Gießen im März 1850. Heirrr. Ferber. Angekommene und abgereiste Fremde vom In den Gasthäusern. Im Einhorn: Hrn. Kfl. Gottschalk v. Mainz, Jäger v. Miltenberg u. 21. $>. v. Rheydt. Hin. Sind. Strauß, Neuber u Spangenbcrg v. Marburg. Hr. Geist, Gutsbes. v. Dillenburg. Hrn Kfl. Knoblauch v. Frankfurt, Backmann v. Stuttqardt u. Brückner v. Elberteld. Hr. Grebe, Offiz, v. Schlefien. Hr. Storch, Berginspect v. Friedberg. Hr. Br. Wüst, Regim.-Arzt v. Butzbäch. Hr. Nortking, Gutsbes v. Großostheim. Hrn. Kfl. Salm v. Guntersblum, Vogel v. Frankfurt Beckmann v. Wesel, v. Jouge v. Cöln, Grtesbauer v. Aachen, Dickhaus v. Mannheim u. Diefenbach v. Darmstadt. Hr. Blumenthal, Pferdehändler v. Frankfurt. Im Rappen-, Hr. Tenner, Stuck, v. Marburg. Hr. Engel, Bürgermstr. v. Biedenkopf. Hrn. Kfl. Zippenfeld v. Allendorf, Fink v. Lauterbach, Sternberg u. Stier v. Alsfeld, Erb u. Feuerbach v. Frankfurt, Haberkorn u. Maier v. Bremen, Robelle v. Aachen u. Miller v. Elberfeld. Hr. Braun, Stuck, v. Marburg. Hr. Fenk, Fabrik, v. Schotten. Hr Zackmann, HandelSm. v. Offenbach. Hr. Kellner, Opt. v. Wetzlar. Hr. Baron v. Luminik, Gutsbes. v. Ostonist. Frl, Gerber v. Wetzlar. Hrn. Kfl. Linker v. Pirmont, Reiß v. Frankfurt, Nottowe u. Riesch v. Bremen, Scheuermann u. Pfeiffer v. Cassel, Weiser, Bauer, Hauer u. Schäfer v. Frankfurt. Im Prinz Carl'. Hr. Decker, Oecon. v. Leustl. Hr. Jäger, Milit. v. Homburg. Hr. Hähr, Uhrenhndlr. v. Schönach. Hrn. Geschäftsl. Petri v. Romrod u. Riedewald v. Gelnhausen. Hrn. Geschäftsl. Lion v. Frohnhausen, Link v. Kelsterbach, Zacob v. Niedergemünden, Goldenberg v. Kestrich, Motes v. Liederbach u. Schmidt v. Altenstadt. Hr. Heffler, Oecon v. Jlmertshaustn. Hr. Rausch, Fuhrm. v. Großeichcn. Hr. Schulze, Typograph v. Altenstadt. Hr. Borger, Spedit. v. Offenbach. Hr. Kresch, Fabrik, v. München. Hr. Karbe, Müller v. Niederohmen. 8. bis 1L März 1850. im Darmstaedter Haus'. Hrn. Geschäfts!. Seibert v. Landau, Dielmann v. Münster, Außer v. Neuleiningen, Eschle v. Fortwangen, Holl v. Selters,. Flick u. Dilbel v. Battenberg, Lauber v. Friedrichsdorf, Dersch v. Michelbach, Weber v. Neustadt, Altenberger v. Schweinfurt, Fröhlich v. Alsfeld, Hengst v. Berlin, Weber v. Wetter, Althaus v. Reichenbach, Bernauer v. Lampertheim, Gerhard v. Kirschgarten, Ruhl v. Homberg, Poppe v Lollar, Buß, Klingel u. Mayer v. Laubach, Stein v. Gredel, u. Heß v. Wohnfeld. Hr. Diehl, Soldat v. Bockenheim. Irn Stern: Hr. Täschner, Faktor v. Alsfeld. Hr. Hcrzberger, Privatm. v. Stetnheim. Fr. Offenbach v. Schmalkalden. Hrn. Fuhr! Schneider v. Marburg u. Walther v. Querfurt. Hr. Lixstld, Privatm. v. Dernbach. Hr. Harberke, Handelsm. u. Hr. Jstnberger, Privatm. v. Hesborn. In der Sonne: Hrn. Musik. Greis, Fleischer, Hartmann, Vogler u. Döring v. Fulda. Hr. BalduS, Gastw. v. Niederscheld. Im Hirsch: Hrn. Fuhrt. Witzler v. Unterneubrunn, Thame v. Hammcrtshauscn, Dönges v. Frankenberg, Henz v. Herbornstlbach u. Westrupp v. Ruppertenrod. Hrn. Ge- schästsl. Fuchs v. Wohnbach u. Reitz v. Merlau. Hr. Hahn Privatm. v. Gönningcn. Hr. Nicolai, WeiSgerb. v. Herborn. In den Privathäusern. Bei Hrn. Kfm. Hofmann: Hr. Lynker, Technik v. Pyrmont. — Bei Hrn. Conduct. Lang: Hr. Henkel, Oec. v. Landenhausen u. Fr. Merkel v. Romrod. — Bei Hrn. Schuhm. Maus: Frl. Jöckel v. Hungen. — Bei Hrn. Messerschmied Sartorius: Hr. Schuhrey, Stud. v. Leipzig. Bei Hrn. Kfm. Münch: Frl. Georgi v. Rodheim. — Bei Wilkers Wtw.: Frl. Klöß v. Langgöns. — Bei Hrn. Hofg -Rath Buff: Hr. Bechstadt, Lieutn. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Fuhrm. Rinn r Fr. Lotz v. Allendorf. - 182 11 u n Ein Besuch in dem Kloster La Trappe. (Fortsetzung.) Der dienende Mönch bat uns baraüf, ihm zu folgen und bedeutete uns durch Zeichen uns auf eine kleine hölzerne Bank in der Eingangshalle niederzusetzen. Sobald wir sein Begehren erfüllt hatten, verschwand er und ein paar Flügelthüren zu unserer Rechten öffneten sich plötzlich, doch leise, und zwei ernste, alte Mönche in weißen Kutten, unbedeckten Hauptes und mit niedergeschlagenen Augen traten langsam ein, warfen sich vor uns auf den Boden und legten ihre Häupter auf unsere Füße. In dieser Stellung blieben sie zu unserer großen Unbequemlichkeit fast zwei Minuten, erhoben sich bann unb winkten uns geheimnißvoll, nach mehreren tiefen Verbeugungen, ihnen zu folgen. Ein kleiner Corribor brachte uns zur Thür bet Kirche, wo jeder von uns auf der Fingerspitze unserer ehrwürdigen Begleiter das Weihwasser erhielt, dann stiegen wir eine kleine Treppe zu einer Gallerte hinauf, welche die Tribüne heißt, um das Sacrament anzubeten, das, wie wir bei dem in der Mitte der Kirche hängenden Lichte bemerkten, in dem Heiligthum des Altars niedergelegt war. Nachdem unsere Begleiter einige Minuten im Gebet zugebracht hatten, wurden wir in die Eingangshalle zurückgeführt, wieder auf die hölzerne Bank gesetzt, auf welcher sich auch die beiden Mönche an unserer Seite niederließen, während einer von ihnen ein kleines Buch aus seiner Kutte zog und mehrere Stellen aus der heiligen Schrift und aus der „Nachfolge Christi" vorlas, welche sich auf christliche Milde und Pflege gegen Fremde bezogen. Am Schluffe der Vorlesung warfen sich unsere ehrwürdigen Diener wieder vor uns nieder und zogen sich dann langsam zurück, ihr Gesicht gegen uns gekehrt und die tiefsten Verbeugungen wiederholend. Jetzt erschien unser Freund, der uns die Pässe abverlangte, wieder, und übergab uns der Sorge des kleinen Thürhüters, welcher uns in die Pilgerherberge des Klosters führte, wo uns der Pere Hotelier, ein langer Mann von athletischen Formen, dessen Alter wir auf sechzig bis siebenzig Jahr schätzten, auf dessen etwas abgemagertem Gesichte aber die Blüthe der Gesundheit prangte, freundlich aufnahm. — Auf die Einladung dieses freundlichen Alten nahmen wir einige Erfrischungen, bestehend aus Brod, Birnen und einigen Gläsern Eider ein, und wurden dann über eine geräumige Treppe in ein oberes Stockwerk geführt, wo die Zimmer für die Fremden waren, von denen jedes den Namen eines Heiligen führte, der über den Thüren angeschrieben war. Die Zimmer, welche uns angewiesen wurden, trugen die Namen „St. Onesimus" und St. Cäsarin." Die Möbeln bestanden aus einem kleinen Rollbett, einem Tische, zwei Stühlen, Wascht e s. geräthe, einem kleinen schwarzen Crucisir und einigen religiösen Büchern, nebst vielen andern kleinen Bequemlichkeiten , bis herab zu Pantoffeln und Nachtmütze. Da wir nur wenig Zeit bis zum Mittagessen hatten, eilten wir unsere Toilette zu macken, die sehr nothwendig geworden war, und halb zwölf Uhr, wo die Eßglocke ertönte, stiegen wir in das Refertorium herab und setzten uns mit vierzehn oder fünfzehn Priestern, die gleich uns die Brüderschaft besuchten, an einem reichbesetzten Tische nieder. Das Mahl bestand nur aus Gemüsen, Suppe, Kartoffeln, Erbsen, Pastinakwurzeln , Kohl ic., welche alle ohne weitere Gewürze und Znthat, als Salz und Oel gekocht waren. Während des Mittagsessens las der Pere Hotelier, der an dem oberen Ende des Tisches saß, um über die Bedienung der Gäste zu wachen, eine religiöse Betrachtung vor. Die Gäste durften aber nur flüsternd mit einander sprechen. Dies waren die Ceremonien, welche unserer Aufnahme in das Kloster La Trappe vorausgingen. Gleich vielen andern unserer Landsleute, welche ihre Kenntniß dieses Ordens aus den umfassenden Werken über die Mönchsorden oder den nicht immer am Orte selbst gesammelten Nachrichten von Reisenden entnahmen hatten wir erwartet, halb verhungerte, von Verzweiflung und Selbstpeinigung halb wahnsinnige Männer zu sehen, welche ihre Tage in Bußübungen hinschleppen, deren einzige Rede in dem Worte: „Memento mori“ — und deren einzige Erholung darin besteht, über einem halb ausgehöhlten Grabe dem Gedanken nachzuhängen: dies Grab ist bald das meine. Wir sanden nichts von allen diesen Dingen und überzeugten uns durch eigene Anschauung, daß es schwer sein möchte, eine zufriedenere und allgemeiner verbreitete heitere Stimmung in einem Mönchsorden zu finden, als in dem Kloster La Trappe herrscht. Die Begrüßung der Brüder unter sich mit dem verhängnißvollen niemeuto mori, oder ähnlichen Worten, von denen man behauptete, sie würden allein int Kloster ausgesprochen, findet gar nicht Statt Das Gelübde des Schweigens, das sie ablegen müssen' verbietet jede Art von Gespräch, ja selbst eine un-, nöthige Geberdensprache ist eben so streng verboten wie das Wort. Doch wenn eine Mittheilung der Ideen nothwendig wird, ist es gestattet, durch Zeichen zu sprechen, welche von der ersten Gründung des Ordens in Gebrauch waren und welche in einem Wörterbuche von hohem Alterthum, das zum Unterricht der Neophiten und zur Bequemlichkeit des Nachschlagens hier aufbewahrt wird, beschrieben sind. (Fortsetzung folgt.) Druck unb Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch« unb Steindruckerei.