1850 Mittwoch t>«n 1. 21 u«u'i 9 Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische l R. 30 fr., für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. 42 fr. Ordensverleihungen. Se. Königliche Hoheit der Großherzvg haben am 9. Juni d. I. zu verleihen geruht: dem Obersten und Flügeladjutanten Carl CamesaSca das Commandeur kreuz 2. Classe statt des seither ge- tragenen Ritterkreuzes 1. Classe deS Ludewigs- ordenS; dem Hauptmann August vvn Stockhausen im 1. Jnf.-Reg. das Ritterkreuz 1. Classe desselben Ordens; dem Obersten und Generaladjutanten Hermann Freihcrrn vvn Trotha und dem Obersten Friedrich Scholl, Commandeur des Großh. Artilleriecorps, das Comthur- kreuz 1. Classedes Verdienstordens Philipps des Großmüthigen; dem Obersten Carl Friedrich Fresenius, dem Obersten Carl Klingel Höffer, Commandeur des Garderegiments ChevaurlegerS, dem Oberstlieutenant Christian Freu, dem Oberstlieutenant Friedrich Freiherrn von H a u sse n - Glei'chenstorff im Garderegiment ChevaurlegerS, dem Major Freihcrrn Wilhelm Löw von und zu Steinfurth, statt des seither getragenen Ritterkreuzes, dem Major Friedrich Auswärts abvnnirl man sich bei allrn Postämtern Zn Tl-tien bei ter ürpkd. (Canzleiberg Lit. B. 31r. 1.) — «inrnchungSgebühr für die gehaltene SorruSzeile 2 fr. Bekanntmachung die Ausgabe von Grundrentenscheinen betreffend. In der Beschreibung der Großherzoglich Hessischen Grundrentenscheine, welche unter dem 2. November 1848 in Nr. 64 des Regierungsblattes bekannt gemacht worden ist, ist insofern ein Jrrthum enthalten als dort angegeben ist , die in der Legende aus der Vorderseite der Scheine nnmutelbar über dem Damm der IhikÄift 5 Großh. Hess. StaatSschulden-TilgungSkasse-Direetion stehenden Worte lauteten- „Gültig in allen Zahlungen für voll", wahrend auf den Grundrentenscheinen selbst diese Worte also lauten: „Gültig bei allen Zahlungen für voll". Dieser Jrrthum wird hiermit öffentlich berichtigt. Darmstadt den 11. Juli 1850. Großherzoglich Hessisches Ministerium der Ftnanzeu. F. von Schenck. Schleiermachcr. Auszüge aus de« Großh. Regierungsblätter» : Nr. 36 Dom 27. Juli 1850. Inhalt: 1) Verordnung, die Vorbereitung zum Staatsdienste im Justiz, und Regierungsfache in der Provinz Nheinhessen bett; — 2) Bekanntmachung, die Vorbereitung zum Staatsdienste im Justiz- und Negierungsfache in der Pro- vinz Rheinhessen bett.; - 3) Bekanntmachung, die Ausgabe von Grundrentenscheinen bett.; - 4) Bekannt- machuna die Errichtung einer Personenannahmestelle in dem Orte Stadecken bclr.; — 5) Bekanntmachimig^ die Ausbringung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinde zu Offenbach für 1850 bett.; — 6) Ordensoer- llihungen; - 7) Dienstnachrichten; - 8) Militärdienstnachrichten; - 9) Concurrenzeröffnungen; - 10) Sterbfälle. Nr. 37 vom 29. Juli 1850. Anb,ri. n mauordnuna für die: Stadt Bingen: - 2) Bekanntmachung, die Bestätigung von Stiftungen und Ver- $ * Mächten - 3) DünstnachNn;'- 4) Versetzung in den Ruhestand;-«) Concurrenzeroffnung. der Stadt und des Regierungsbezirks 516 Huth, Commandeur des 2. Bataillons des 4. Jnfant.-Reg., dem Major Freiherrn Hans Karl von Schenck zu S ch wein s - berg, Commandeur des 2. Bataillons des 2. Jnfant.-Reg., dem Major Carl Freiherrn Per gier von Perglas im Großh. Artilleriecorps, das Comthurkreuz 2. Classe des Verdienstordc ns PHilippS des Großmüthigen; dem Hauptmann und Brigadeadjutanten Johann Jacob Weitzel, dem Hauptmann Johann Christian Bickel im 2. Jnfant.-Reg., dem Hauptmann Joh. Georg Mootz im Generalguartiermeisterstabe, dem Hauptmann Friedrich Kaspar Hartmann im Großh, Artilleriecorps, dem Hauptmann Carl Friedrich Kröll int Generalguartiermeisterstabe, dem Oberlieutenant Karl Ludwig Christian von Bechtold im 3. Jn- fant.-Reg., dem Oberlieutenant Fran; Jacob Rüti in der Gendarmerie, dem Lieutenant Ludwig Wilhelm von PlönnieS im 2. Jnfant.-Reg., dem Oberauditeur Johann Philipp Siebert, dem Stabsarzt Dr. Karl von Siebold im Garderegiment Chevaurlegers, dem Stabsarzt Dr. Andreas August Heidenreich im 2. Jnfant.-Reg., dem Oberarzt Dr. Wilhelm Nebel, dem Quartiermeister Friedrich Wilhelm Köhler int 1. Jnfant.-Reg. das Ritterkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen; dem Gardefeldwebel Peter Rvthermel, dem Gardecorporal Johannes Kröh, dem Oberfeldwebel Dieter Wedel von der Pionnicrcompagnie, dem Stabstrompeter Dietrich Schneegaß vom Garderegiment Chevaurlegers, dem Oberfeldwebel Christoph Jacob Kühn int Großh. Artilleriecorps, dem Fahnenträger Conrad Grimm im 1. Jnfant.-Reg., dem Unter- adjutanten Joh. Baumbach im 2. Jnf.-Reg., dem Musikmeister Eberhard Schäfer int 3. Jnfant.-Reg, dem Oberfeldwebel Peter Hasfelbaum int 4. Jnfant. - Reg. das silberne Kreuz des Verdienstordens ^Philipps des Großmüthigen; dem Decan, ersten kath. Stadtpfarrer und Oberstndienrath Dr. Johann Baptist Lüft, dem Pfarrer und geistlichen Rath Franz Joseph Müller zu Lampertheim, dem Decan und Pfarrer Johann Conrad Carl Conschuh zu Sprendlingen, dem Secretär bei der Obersteuerdirection Georg Jacob Zeitz, dem Director des TaubstummeninstitutS zu Friedberg Georg Jacob Roller das Ritterkreuz 1. Classe des Lud ew ig s ord en s ; dem Landjägermeister Fr. Wilhelm Fry. .v Dörnb erg das Com thurtreuz 1. Classe des Verdienstordens Philipps des Groß- müthige n; dem Director des Finanzministeriums Friedrich Freiherr» von Schenck zu Sch weinS berg statt des bisher getragenen Ritterkreuzes, dem Director des Jnstiz-Mini- stcriumS Dr. Friedrich von Lind elof, statt des bisher getragenen Ritterkreuzes, dem Provinzialcvmmiffär Reinhard Freiherrn von Dalwigk das Comthurkreuz 2. Classe desselben Ordens; den Oberapp.- und Caff.-Ger.-Räthen Friedrich Weiß, Joh. Friedrich Lotheiß en und Georg Krug, dem Forstmeister und Professor Dr. Carl Heyer, dem Legationsrath Philipp Friedrich Wilhelm Freiherr» von Leonhardi, deni Rechnungsrath Johann Friedrich Schott, dem Justizrath Carl Winter, dem Rath und Professor Dr. Philipp Diesfenbach, dem Forstmeister Freiherrn Berthold von Bibra, dem Rentamtmanti Ludwig Heinrich Siebert, dem Steuercommiffär Traugott Georg Friedrich His- serich, dem Rentmeister Johannes Mohr, dem Pfarrer Johann Wilhelm Orth, dent Oberförster Georg Ludwig Pfifferling, dem Revierförster Ernst Christian Münch, den Fabrikanten Georg D a el und Christian d'Orville, dem Advocatcn Dr. Friedrich Ernst Engelbach, dem Hof- qerichtsregistrator Conrad En gelbach und dem Oberapp.- und Caff.-Ger.-Botenmeister Georg Conrad Mark das Ritterkreuz desselben Orden s; dem Rector Johann Peter Strobel zü Gernsheim, den Schullehrern Friedrich Earl Schafft! i t zu Darmstadt, Johan» Georg Fischer zu Reinheim, Adam Klassert zu Dieburg, Georg Krick zu Bruchenbrücken und Peter U eh lein zu Mainz, dem Landgerichts- diener Johann Schreiner zu Alsfeld, dem Forstschützen Conrad Platt zu Rodheim das silberne Kreuz desselben Ordens; dem Förster Johannes Rüb samen zu Bernsfeld, dem Hofjäger Georg Friedrich Armbrust zu Mörfelden, dem Förster Christian Mai zu Hühnlein, dem Domänenboten Johannes Sehrt zu Gießen, dem Domänen- boten Heinrich Klingler zu Lampertheim, dem Wiesenwärter Georg Keller z'u Biebesheim, dem Obersteucrboten Franz Budde zu Michelstadt, dem Steueraufseher Adam Damb- mann zu Bingen, dem Oberschmelzer Johann Georg Plock zu Thalitter, den Bürgermeistern Philipp Jacob Schmidt zu Finthen, Stephan George zu Büdesheim, Peter Reinheimer zu Kleingerqu, Philipp Hofmeier I. zu Schwanheim, Johannes Groh zu Vielbrunn, Philipp Karg zu Raibreitenbach, Johannes Binding zu Niedergemünden, Karl Otto Reitz zu Stockhausen, Johannes Wagend ach HI. zu Altenbuseck, Moritz Wolf zu Höringhausen das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für Verdienste" und dem Scharfschützen Wilhelm Wagner im 3. Jnfant.-Reg. das al (gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für Rettung von Menschenleben." Dienstnachrichten. Am 26. Juni wurde der Friedensrichter Heinrich Anton Tourelle zu Osthofen zum Friedensrichter des Bezirks Wörrstadt und der Friedensrichter Dr. Peter Keller zu Wörrstadt zum Friedensrichter des Bezirks Osthofen ernannt; — am 1. Juli wurde dem Notar Matthias D apper zu Wallertheim die Notariatsstelle zu Wörrstadt mit dem Amtssitze zu Wörrstadt und dem Gerichts-Accessisten Adolph Lipp old zu Alzey die Notariatsstelle für den Notariatsbezirk Wörrstadt-Niederolm mit dem Amtssitze zu Wallertheim übertragen ; — am 4. Juli wurde dem evangelischen Pfarrer Carl Friedrich Weihl zu Hopfgarten die evangelische Pfarrstelle zn Herchenhain, int Regierungsbezirke Ridda, übertragen; — au demselben Tage wurde der Advoeat-Anwalt August Becker zu Alzey zum Richter am Kreisgerichte zu Mainz ernannt und der Advocat-Anwalt Eugen Becker zn Mainz unter die Zahl der Advocat-Anwälte bei dem Kreisgerichte zu Alzey aufge- nommen Miiitärdienstnachrichtcn. Am 9. März wurde der llnteradjutant Heling vom Stab der 2. Jnfanteriebrigadc zum Accessisten bei der Schreibstube des KriegsministeriumS ernannt; — am 14. Mai ist der Hauptmann Eyffert im 2. Infanterieregiment auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt werden; — am 18. Mai wurden die Lazarethaccessisten Dr. Simon und Dr. Hoffmann zu Militärärzten ernannt und dem Lazareth zn Darmstadt zugetheilt. (Das Patent des Ersteren ist vom 18., das des Letzteren vom 20. Mai datirt;) — mit Patenten vom 20. Mai sind ernannt worden: der Ober- lieutnant Scholl im 2. Infanterieregiment zum Hauptmann in diesem Regiment und der Lieutnant Scriba I. im 4. Infanterieregiment zum Oberlieutnant im 2. Infanterieregiment; — am 28. Mai wurde der Militärarzt Dr. Mayer vom Lazareth zu Darmstadt zum 4. Infanterieregiment versetzt; am 2. Juni hat der Lieutnant Dannenberger den nachge- suchten Abschied erhalten; — am 9. Juni haben Se. Kömgl. Hoheit der Großherzog Ihren Generaladjutanten, den Generallieutenant Freiherrn von Schäffer-Bernstein zum 2. Inhaber des 1. Infanterieregiments zn ernennen geruht; — am 10. Juni wurde dem pensionirten Hauptmann Eyffert der Character als Major verliehen. Dienstentlassung. Am 29. Juni wurde der Lega- tionsrath Ludwig von Biegeleben ans Ansuchen aus dem Staatsdienste entlassen. Versetzung in den Ruhestand. In den Ruhestand wurde versetzt: am 12. Juli der evangelische Schullehrer Heinrich Friedrich Marr zu Geißnidda, im Regierungsbezirke Nidda. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: dis evangelische Pfarrstelle zu Felda, im Regierungsbezirke Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalte von 1198 Gnldeii; — ,e evangelische Pfarrstelle zu Ransiadt, im Regierungsbezirke Nidda, mit welcher die Pfarrstelle zu Effolderbach verbunden ist, mit einem jährlichen Gesammtgehalte von 767 si-! 7” die evangelische Schullehrerstelle zu Oberostern, im Regierungsbezirke Erbach, mit einem jährlichen Gehalte von 219 fl. 58 fr., einschließlich der zu 10 fi. angeschlagenen Wohnung; — die zweite evangelische Schullehrerstelle zu Katchen, int Regierungsbezirke Friedberg, mit einem jährlichen Gehalte von 233 fl., einschließlich einer Wohnungsvergütung von 10 fl. und ausschließlich einer Vergütung von 15 fl. für Heizung des Schulsaals. Sterbfälle. Gestorben sind: am 9. April der pen- sionirte Landrichter und Consistorial-Director Johann Christian Zentgraf zu Michelstadt; — am 30. April der penstonirte Schullehrer Adam Müller zu Schadges, im Regierungsbezirke Alsfeld; — am 4. Juni der ordentliche Prvseflor der Rechtswissenschaft Dr. Carl Otto von Madai zu Gießen; am 11. Juni der evangelische Schullehrer Johannes Graß zu Bernsfeld, im Regierungsbezirke Gießen; — am Id. Juni 517 der Hauptmann Becker im Großherzogl. Ar"lleriecorpS; - am 19. Juni der vrdentliche Profeffor der Staats- und Ca- nieral-Wiffcnschaften, Geheime Regierungsrath vr. Friedrich Schmitthenner zu Gießen-, — am M.Jum der DistnctS- steuereinnehmer Johann Mich eil zu Fürfeld, un Regierungsbezirke Mainz - —* am 28. Juni der Reiitamtmann Friedrich Weber ruRkinheim; — am 29. Juni der gewesene Sleucr- erheber, frühere Schultheiß Adam Wolf zu Hcubach, nn Regierungsbezirke Dieburg. Polizeiliche Bekanntmachnug. Das Verbot des Mitnehmens von Hunden in Felder und Wälder betreffend. M ÄÄ SÄ ÄS ffü Nu«»-», d., 3«,» l«.W» 's' 3 m - ?. ®«f« »'*"», L-° »»-»,-"»"»-» »»-»-IM--. W-, >-d-ch fdmil H»»d »°». W-g- »-»'»»!-» ,»,d auf dem Felde jagen läßt, verfällt in eine Strafe von 5. st. Gießen den 5. August 1850. ^er Gr. Polizei-Commissär. L. Nover. Edictalladung. 1632) Gießen. O e s f c »l t l i ch e Ladung. In Sachen der Charlotte, Friedrich Messers Ehefrau zu Gießen, Jntcrvenientin, gegen die Handlung Franz Peppler u. Comp. daselbst, Jntcrventin, zur Sache der Letzteren, Klägerin, gegen Jacob Schmuck, Sckreiner dahier, Beklagten, Forderung betr., wird die Jntervenientin, Charlotte Messer, deren Aufenthaltsort unbekannt ist, benachrichtigt, daß der Gr. Hofg.-Advocat Dr. Buff ihr die Anwaltschaft gekündigt habe und daß sie daher im Termin Freitag den 25. October d. I., Vormittags 9 Uhr, die von ihr als Beweismittel benannten Urkunden sogewiß dahier in Original zu produciren und zugleich den ihr über den gegnerischen Einredcbeweis zugeschobenen und von ihr angenommenen Schiedes- eid sogewiß auszuschwören habe, als sonst sie jener Beweismittel für verlustig, der erwähnte Eid für verweigert und demgemäß der Einredebeweis für erbracht erklärt werden würde. Gleichzeitig wird der Jntervenientin eröffnet, daß alle künftige zu erlassenden Verfügungen in dieser Sache im Falle ihres Ausbleibens nur durch Anschlag an die Ge- richtsthüre ihr werden bekannt gemacht werden. Gießen am 18. Juli 1850. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. Wörner. Versteigerungen. 1631) Gießen. Donnerstag den 29. k. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Rathbause eine Parthie meist sehr werthvoller Bücher aus dem Gebiete der Chemie und Medicin, sowie einige Kleidungsstücke meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 29. Juli 1850. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. -Haberkorn. 1636) Beinhausen. Sonnabend den 17. August l. j., Vormittags 9 Uhr, sollen auf der Baustelle der Fricdclhäuser Lahn- brücfc: 1) eine Bauhütte von 2 Stock Höbe, 41 Fuß Länge und 24 Fuß Breite, 2) cili Gcräthschaftöhaus von einem Stock Hohe, 32 Fuß Länge und 24% Fuß Breite, 3) mehrere Arbeitsgcräthschaften rc. -c., und 4) eine Quantität Buchen- und Tannen-, Bau- und Brennholz, öffentlich meistbietend gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden, welches Kaufliebhabcrn mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß der Verkauf der Gebäulichkeiten auf Abbruch erfolgt. Belnhausen am 4. August 1850. Kurfürst!. Stationsbüreau das. Hepken. 1608) Ulrichstein. Die zu einer Hauptreparatur der Kirche zu Ulrichstein erforderlichen Zimmer- und Maurerarbeiten sollen _ , _ Montag den 12. August l. I., Mittags um 1 Uhr, auf dem Bürgermeistereibüreau dahier nochmals zur öffentlichen Versteigerung kommen; wozu man alle zur Uebernahme Lusttragenden zur bestimmten Stunde einladet — und werden die Bedingungen bei der Vergebung bekannt gemacht werden. Ulrichstein den 28. Juli 1850. Der Bürgermeister Birse. 518 1594) Hohensolms. Donnerstag den 8. August, Morgens 9 Uhr, wirb das Gemeinde, BierbrauhauS zu Erda, von noch gutem Gehölze, auf den Abbruch einer öffentlichen Versteigerung unter den im Termin bekannt werdenden Bedingungen in loco meistbietend auSgesetzt. Hohensolms den 30. Juli 1850. Der Bürgermeister Trips. 1604) Grüningen. ^agdverpachtung im Grüninger und Dorf- giller Markwald. Freitag den 23. August l. I-, Mittags um 1 Uhr, ,oll die jagt) im Grüninger und Dorfgiller Markwald unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend auf dem Rathhaus zu Grüningen versteigert werden. Grüningen den 31. Juli 1850. Der Bürgermeister Marsteller. ^595) Butzbach. HauSverfteigerung. ttuierzeichiiete 'st gesonnen, seine in der luitte der Stadt (am Marktplatze) sehr vortheil» haft gelegene Hofraithe, bestehend in zwei verbundenen Wohnhäusern, einer neu erbauten Scheuer zwei Ställen, geräumigem Hofraum mit Einfahrt von der Straße, zwei gewölbten Kellern und Pumpbrunnen öffentlich versteigern zu lassen. Diese Hofraithe eignet sich durch ihre Lage zu jedem Geschäft , und ist Raum zum Anbaucu vorhanden, sowie erforderlichen Falls Einfahrt von der Hintern Seite gewonnen werden kann. Daö Ganze soll entweder zusammen oder in zwei Abthcilungen in dem auf Mittwoch den 7. August, Nachmittags 2 Uhr, anberaumten Termine auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Die näheren Bedingungen werden vor der Versteigerung bekannt gemacht. Butzbach den 24. Juli 1850. Anton Winter. 1596) Gießen. Mittwoch den 7. August, werden in meiner Behausung eine Parthie Cigarren alö. 1 fälfcer, Java, la Crona, Havanna, la Gloria, Isabella, Halb-Havanna, Laguez, Ugues, Cuba, Sylva, Almenaares, Rencurrel, Caban- nas, Amanllo, Washington, Dos Amigos & o nulle importiere Havanna, ferner Rollenvarinas unb von Schnupftabacken: Lotzbeck Nr. 1., "™?r ^r- 1-5 & Cardinal, in looser Packung, ^gen gleich baare Zahlung versteigert. Gleichzeitig mache ich darauf aufmerksam, daß ich Lhocolade, feine Theesorte», Korkstopfen, Schwämme und andere Artikel aus der Hand billig abgebe. G. Schmidtborn. F e i l g e b o t e n. 1586) Gießen. Frischkr Zwiebelkuchen m.d Ä9, im Stern. 1628) Gießen. Neue Häringe, Senf in Topfen, Hagebutten, getrocknetes Obst, Limburger Käse, weißen und rothen Wein, Bischoff- und Cardinal-Essenz in Gläschen u. s. w. bei Höstreich, auf der Mäusburg. 1627) Wieseck. In meinem neu eröffneten Steinbruch tut HcibertShäuser Kopf erhalte ich die schönsten Schichtcnpflaster -Gewann- und Mauersteine J’0" „ besten Qualität und gebe solche zu dem billigsten Preise. Wieseck den 5. August 1850. Johannes Kling. G"ßen. Ich verfehle nicht, einem ge- ehrten Publieum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich den bevorstehenden Gießener Markt aber- malS mit meinen längst berühmten Offenbacher Pfeffernüssen (in 2 Sorten) besuchen werde. Außer diesen und vielen andern vorzüglichen Conditorei- Waaren empfehle ich noch besonders: magenstär- fenbea Magenbrod, Theelebkuchen, Nürnberger und Baseler Mandellebkuchen, Wurmkuchen, ächte Acker, mannische Brustpapilloten ic. und bitte um recht zahlreichen Zuspruch. Meine Bude ist vor dem Neustädter Thor mit Firma Ur ff und Sohn. 1617) Gießen. Tapeten in den neuesten Mustern von 9, 10 u. 18 kr. u. f. w. empfiehlt Wilh. Reiber, Kirchenplatz. 519 Zu vermiethen. 1626) Gieße». Ein kleines Logis ist ;tt ver- mielhen bei Schmied meister Unverzagt, in der Wastlhorstraße. 1572) Gießen. Ein Familien-Logis, bestehend aus 3 Stuben, Küche, Kammer, Keller und Holzplatz, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei Georg Lony auf dem Neuenweg. 1623) Gießen. Eine Stube mir einem guten Clavier steht jetzt oder auch aus das nächste halbe Jahr zu vermiethen. Das Nähere sagt die Erped. d. Bltts. Vermischte Nachrichten. 1630) Frankfurt. Agentengesuch. Reelle und lhätige Agenten, für ein lucratives, überall leicht zu betreibendes Geschäft, welches namentlich bei zahlreicher Bekanntschaft sehr ausgebreitet werden kann, werden gegen 33J/3% Provisionsbe- willigung gesucht und Anmeldungen unter H B Poste restante Frankfurt a. M. franco erbeten. 1529) Gießen. CH. Haubensack von Gönningen kommt Anfangs Sept. d. I. hierher, wovon er seine bisherigen geschätzten Kunden, sowie alle Blumen - und Gartenfreunde vorläufig in Kenntniß setzt und bemerkt, daß, da im vorigen Jahre einige Saamenhändler sich erdrciß'l halten, unter seinem Namen Sämereien und Blumenzwickeln hier zu verkaufen, so macht er seine geehrten Geschäftskunden und Blumenfreunde besonders hierauf aufmerksam. 1629) Frankfurt. Das Großh. Badische Eisenbahn-Anlehen von 14 Millionen Gulden, vom Staat errichtet und von den Landesständen garantirt, ist rückzahlbar durch Gewinne von 14mal 50,000, 54mal 40,000, 12mal 35,000, 23mal 15,000,2in dl 12,000,55mal 10,000 fl. Die geringste Prämie ist 42 fl. Die nächste Ber- loosung findet am 31. August 1850 statt, und sind hiezu bei unterzeichnetem Handlungshause Origi- nal-Actien ü 1 fl. 30 kr. zu haben. Dieses solide Anlehen kann Jedem empfohlen werden, der Fortuna auf billige Art versuchen will. Julius Stiebel, junior, Banguier in Frankfurt a. M., Düreau Wollgraben. 1621) Gießen. Kunstanzeige. Unterzeichneter erlaubt sich, einem geehrten Publicum die ergebenste Anzeige zu macken, daß vom Sonntag den 4. und über die Markttage voll Morgens 9 bis Abends 9 Uhr sein in den größten Hauptstädten mit allem Beifall aufgenommcnes großartiges darstellend die neuesten Zeitereignisse, als: Die Belagerung von Rastatt, vom 2. bis zum 23. Juni 1849. Ferner folgende schöne Ansichten: 1) das Gefecht bei Durlach am 24. Juni 1849. 2) die Schlacht bei Waghäusel am 21. Juni 1849. 3) die Schlacht bei Waitzen am 10. Mai 1849 zwischen den Ungarn, Oestreichern und Russen. 4) das Bombardement vor Komorn. 5) die Erstürmung des Burgthores zu Wien, in der Nacht vom 1. November 1848, durch die Kroaten, Serissaner und Grenzer, unter Anführung des Ban Jellachich. 6) die Erstürmung der Tuilerien und deö Louvre in Paris. 7) die Schlachten der Deutschen bei Schleswig und Flensburg am 9. und 23. April 1848. 8) Abd-el-kaders Gesaiigeugebung an die Franzosen. 9) Aus dem Leben Napoleons. Austerlitz. Waterloo. 10) Kreis- und General-Uebersicht von Mailand, Hauptstadt der Lombardei. 11) Hamburg, das neuerbaute, von der Alster aus. 12) Marseille, eine See- und Handelsstadt in Frankreich. 13) daS Innere des Goldlandes Kalifornien; nebst einem großartigen mmtomisehen Museum ans Paris und München eröffnen wird. Der EintriltSpreiß in's Panorama ist 6 kr. Ju's anatomische Museum, welches jedoch nur erwachsenen Personen, die das 20. Lebensjahr zurückgelegt haben, gezeigt wird, 18 kr. Der Schauplatz ist in der großen grünen Bude vor dem Neustädter Thor. Philipp Franz. 520 Schleswig ♦ Holstem. beizustchen ist schön und ebel, einem bedrängten stammverwandten .Tf L'i b JUl^ ,C"c ta* Pstrcht und Ehrensache. Von diesem Gesichtspunkt geleitet, SS ^'ammengetreten, um für Schleswig-Holstein Beiträge an Geld, " B'nden, Charpie u. s. w. anzuuehmen und zu befördern. — Eine jede Gabe, sei jle auch noch so klern, wird dankbar angenommen werden. — " /?'' dlschoff. Dr. Borck, Schriftführer des Märzvereins. Fr. Bücking. n' ?Ätr,sre’ «n''^?uer. Br. Dieffenbach. Heinrich Ferber. L. Großmann. ^H-llel-n. W. Keller Kempf. Dr. Leuckart. Dr. Just. Liebig. Gq Roll. Mm/' ^el. Volcker. Ph. Walther. Dr. Weber. Dr. Wippermann, ^bolf, Präsident des Märzvereins. Dr. Zamininer. (1634) 1625) Gießen. Concer t Donnerstag den 8. August 1850 wird Unterzeichneter unter gefälliger Mitwirkung des Herrn Musikdirectors der Dilettanten und Musiker dahier ein Boeal- und JnstrumeerterS- Coneert zu geben die Ehre haben. Billete zu 24 fr. sind am oben benannten Tage bis Nachmittags 4 Uhr bei Herrn Höstreich auf der Mausburg zu haben, an der Kaffe 30 fr. S. Geller. 1633) Marburg. Für geringe Bemittelte, welche die Wafferfur gebrauchen wollen, und die Kosten des Aufenthaltes in einer größeren Anstalt scheuen, die Anzeige: daß in der Wasserheilanstalt zu Marbach (% Stunde von Marburg) noch einige Wohnungen billig zu verniiethen sind. Gießen. Sonntag den 11. August d. I Nachmittags 3’/2 Uhr, rückt die Bürgerwehr zum Erercieren aus. Das Commando der Bürgerwehr. Fresenius. (1624) 1637) Samstag den 10. August wird Gießen. u> i g - H o l ft e i n. H ( 1 H. das Mufikchor -er Bürgergar-e loschen Garten ein Concert geben, dessen Betrag zur Unterstützung der Deutschen Krieger m Schleswig-Holstein bestimmt ist. Anfang 5 Uhr, nur Herren zahlen ““ 1^/TV2 fr- mehr, nach Belieben. Man bittet um zahlreiche Theilnahme, um willen, «nb wird ausdrücklich bemerkt, baß bas Anerbieten ganz freiwillig von bem Mustkchor ber ^urgcrgarbe ausgegangen ist. Anschlagzettel werben bas Nähere besagen. Schleswig-Hol st e i n. Für Schleswig-Holstein sind bis heute folgende Beiträge bei uns eingegangen: m c / J1’ toon bfn ehemaligen freiwilligen Jägern bei deren Veteranenfcste gesammelt, 10 fl. von Hrn L°°pold Schmidt 2 fl. 42 fr. von Dr. R., 5 fl. von Professor -Buff, 2 fl von einer Abend- geselllchaft im Schnelder'schen W.rthshause, 10 fl. von Professor Knobel, 3 fl. 30 fr. von Fran Loos 15 fl A"' Pfannmnllcr II., 5 fl. von v. St. Georg, 1 fl. 12 fr. von Philipp Walther, 10 fl.'von ® tion & 2B-' 4 f11 do» Professor Schäfer, 5 fl. von Madame Schirmer, 5 fl. von G Fulda Summa 90 fl. 18 fr. Zur Empfangnahme weiterer Gaben sind wir gerne bereit. Den Empfang der bereits erhaltenen und noch zu erhaltenden Eharpie ic. werden wir später bescheinigen. Gießen den 6. August 1850. Gebrüder W i »decker. 521 1635) Lich ben 5. August. Der „Hessische Zuschauer" (Nr. 147) hat gegen unfern t(jenem Seelsorger, Herrn Pfarr. Bichmann, einen Schmähartikel ausgenommen, worin sich Vie Lüge und Verläumdung in so unerhörter, gehässiger Weise breit gemacht hat, daß nicht geschwiegen weeden kann. Wahrlich, wir hätten nicht geglaubt, daß einer unserer Landsleute solcher Schandthat fähig wäre? Ach, pfui über solchen Schurkenstreich, über solche Erbärmlichkeit, da ein Pfa rrkind nicht vor dem bloßen Gedanken erschrickt, seinen würdigen Seelsorger, den es doch im Innern nich anders als achten kann, dermaßen mit Kokst zu bewerfen und von ihm zu afterreden als von einem Uebelthäter. Man möchte sich schämen, ein Sicher zu sein. Schamloser Lügner, der du jene Verläumdungen ausgestreut hast, weist du denn, was das heißt, einen Mann öffentlich und vor aller Welt des Diebstahls beschuldigen? Aber zu solchem Aergsten muß es ja wohl kommen, wenn das unruhige Gewissen seinen Haß gegen die ernste Predigt auf die Person des Predigers Überträgt und seine Wuth ausläßt, um damit die Wirksamkeit desselben auch für Andere zu untergraben. Müßte man nicht Letzteres befürchten, so wäre es nicht nöthig gewesen gegen eine gewissenlose Lüge den guten Namen eines ehrwürdigen Mannes in Schutz zu nehmen. So müffen wir und thun es, um wenigstens die Augen derer, die sich dieselben nur zu gern mit Schmutz verkleben lassen, aufzuhellen. Das weitere Verfahren gegen den Verfasser jenes sauberen Epos sei dem Angegriffenen überlassen und denjenigen Bürgern Lichs, die noch nicht alles Ehrgefühl und alle Pietät verloren haben. — Die Sache ist diese: Die Hühner des Stiftsdieners Volz hatten sich schon seit langer Zeit Hof und Garten des Hrn. Pf. B. zu ihrem Lieblingsaufenthalte ausersehen. Des ewigen Verscheuchens müde ließ Pf. B. seinem Nachbar sagen, et möge seine Hühner einhalten, widrigenfalls er sich genöthigt sehen würde, denselben durch Stümpfen der Flügel das Uebersliegen über die Hof- und Gartenmauer zu vertreiben. Keine Beachtung. Vor 8 Tagen kommt wieder ein Hühnchen übergestogen, als Pf. B. grade aus der Hinterthür seines Hauses tritt, er greift es behutsam, läßt sich eine Sckeere bringen und stümpst ihm die Flügelsvitzen. Dann will et ihm eben das Hosthvt öffnen, als der Sohn des Volz durch das Haus gerannt kommt: „Was haben Sie mir meine Hühner zu stümpfen, die können hinsliegen wohin sie wollen." „Das kann's nun nicht mehr — erwiderte der Pf. — im klebrigen verkitt' ich mit alle Grobheiten." „Sie sind noch gröber" brummt Volz, indem er fein Huhn heunträgt. Pf. B. der ihn ja ohne Weiteres in's Rügegericht hätte eintragen lassen können, wonach ihn jeder Besuch, den sein Huhn in dem Pfarrhofe und Garten gemacht hatte etlich und 20 fr. zu stehen gekommen wäre, hat ihn geschont und selbst jetzt ihn erst noch einmal durch den Bürgermeister warnen lassen. Alles klebrige in jenem Artikel ist elende, keiner Wiedetlegung wertste Lüge. Einige Wahr heitsfreunde. Angekommcne und abgcreistc Fremdrn In den Gasthäusern. Im Kappen: Hr. Schmidt, Pelzhndl. v. Carlsrnhe. Hr. Lichtenberger, Fabrik, v Dmlach. Hr. Baron v. Beten zu Dlinbau v Aachen Hr. Gründlich, Partik. v. Aachen. Hrn. Kfl. Natermann v. Bremen, Meß v. Cassel, Petro« nello v. Hanau, Merk u. Schnetter v. Frankfurt, Boß v. Laasphe, Endhofer v. Arnsberg u. Schneidet v. München. Frhr. v. Schenck v. Hermannstein. Ht. Krüger, Jnfpeet. v. Cassel. Hr. Leidhecker, Adv. v. Darmstadt. Hr. Berthold, Fabrik, v. Züpten. Hr. Schmidt, Lieutn. v. Mainz. Hr. Baskoweski, Gutsbes. v. Odessa. Hr. Dr Henkel v. Cassel. Hr. Pfaff, Partik. v. Darmstadt. Hrn. Kfl. Riedes v. Mainz u. Weiß v. Frankfurt. Hr. Fuchs, Oberger.-Ratb v. Cassel. Hr. Schultheiß, Maler v. Mainz. Ht. Hofmeister, Musskal.-Händl. v. Leipzig. Hr. Henrich, Hüttenbes. v. Her- genhain. Frl. Hildebrand v. Laubach. Im Einhorn: Fr. Major v. Scheele v. Ber.in. Hr. Kilian, Hüttenbes. v. d. Kilianshütte. Hr. Boller, Reni. v. Leipzig. Hr. Winter, Ptivatm. v. Halle Hrn. Kfl. Gossi v Großenlinden, Goldschmidt v. Mainz, Hacker v. Frankfurt, Löwenbach v. Iserlohn, Boigt v. Hanau, Müller v. Zürich, Strecker v. Mainz u. Sommelius v. Alsfeld. Hr. Böhnes, Apothek. v. Berlin. Hr Baumüller, Fabrik, v. Nürnberg. Mad. Puddäus v. Göttingen. Hr. v. Schramm, Partik. u. Hr. v. Klein Lieutn. v Berlin. Hrn. Kfl. Fischet v. Mannheim, Welb v. Mainz, Guitmann. v. Gotha, Sank v. Leipzig, Faulbach v. Vlotho, Elison v. Erfurt u Möller v. Stuttgart. Hr. Burkhard, Oeeon. v. Isenburg. Hr. Ströbel, Fabrik, v. Worms. Hr. Malson, Partik. o. Straßburg. !m Prins Carl'. Hrn. Kfl. Kaiser v. Darmstadt u. Koller v. Mainz. Hrn. Oeeon. Lehr v. Rohrbach u. Krepp vom 3. bis 6. August 1850. v. Niederweisel. Hrn. Geschäfts!. Haas v Kedern, Schmidt v. Friedberg, Fuchs v. Wohufeld, Rad v. Marburg, Kern v. Großeichen u. Küffnet v. Flensungen. Hrn. Kfl. Lederle v. Mainz u. Pliit v. Biedenkopf. Hr. Habicht, Posth. v. Engelrod. Mar. Gerster v. Tann. Hr. Wetter, Nhrm. v. Häkbausen. Htn. Spedit. Rausch v. Großeichen, Borger v. Offenbach u Becker v. Schotten. Im Darmstaedter Haus i HrN. Geschäfts!. Rauch v Wattenheim, Jung v Steinau, Berger v. Freienseen, Fep v. Holzhausen u. Semmler v. Mainz. Hr. Lutz, Schul« Caud. v. Lautershausen. Hr. Lang, Fabrik, v. Angersbach. Hr. Dünholzky, Chem. v Dammctsch. Im Stern: Hr. Täschner, Buchdr. v. Alsfeld. Hr. Dankenbring, Steinh. v. Herbhaufen. Hr. Will, Barbier v. Limburg. In den Privathäusern. Bei Hrn. Lehrer Beck: Frl. Sehrt v. Friedberg. — Bei Hrn. Crim.Richter Klingelhöffer: Fr. Becan Meyer v. Büdingen, Fr. Dr. Pfeffer v Biedenkopf u. Frl. v. Fragstein v. Cassel. — Bei Hrn. Landr. Ploch: Hr. Hofger.« Acces. Maurer. — Bei Wtw. Lampus: Hr Wille, Jäger v. Kehl. — Bei Hrn. Kfm. Münch: Fr. Apothek. Hcinzer- ling u. Hr. Caplan Münch v. Kirtorf. — Bei Hrn. Reut« amtsvrc. Siebe,t: Hr. Siebert, Rentemtm v. Darmstadt — Bei Wtw. Poseiner: Hr. Poseiner, Bananfs. v. Grün« berg. - Bei Hrn. Mess. Heper: Fr. Weinr ch v. Frankfurt. — Bei Hrn. Hofger.-Protoc. Krebs, Hr. Eckhardt, Steuer-Eomm. v. Gladenbach. — 522 Novelle von Be^nd G « s e sk» (Fortsetzung.) Stolz wandte er sich von dem Förster ab, der ein Paar Worte der Entschuldigung murmelte. Damals wäre es mißlich gewesen, an dem Worte eines cavalier- mäßig gekleiveten Herrn zu zweifeln, auch fand sich hier gar keine Ursache dazu. Es war aber dies Intermezzo störend für den Ehrenhandel, welcher die Drei in den abgelegenen Wald geführt hatte. Wenn auch Herr von Falken noch erschien, wie sollte der Zweikampf in Gegenwart eines unberufenen Zeugen abgehalten werden? Der Förster wäre doch jedenfalls in der Nähe geblieben. Indessen der Erwartete blieb aus, eine hingeworfene Frage fand bei dem Waidmanne die Antwort, daß er einem Reiter begegnet sei, der auf schweißtriefendem Pferde die Richtung nach der Grenze verfolgt habe und so schien denn jeder längere Aufenthalt unnütz. „Erlauben Sie, meine Herren!" sagte der Baron mit einer heftigen Erschütterung seines Zopfes. „Da mein Freund durch irgend ein Evenement abgehalten wird, sich zu stellen, so bin ich, sein Seeundant, er. t e s. bötig, ihn zu vertreten. Sie haben also mir Satis- faction zu geben." Dieseni Ansinnen widersetzte sich Graf Lobenstein und ruhte nicht eher, bis er ein vorläufiges Arrangement zu Stande gebracht hatte. Binnen Kurzem mußte sich ja das räthselhafte Ausbleiben Fallens erklären, dann >var immer noch Zeit, die Ehrensache „cavalierement“ zu Ende zu bringen, vor der Hand konnte Althof keine Beleidigung darin sehen, daß seiner Forderung nicht gewillfahrt wurde. Sie kehrten, nachdem der Förster sich empfohlen, zu dem Jagdhause zurück, wo des Kastellans Frau in aller Eile ein ländliches Frühstück von Eiern und Milch, Schwarzbrvd und Käse aufgesetzt hatte, welchem der mitgebrachte Rheinwein die wahre Würze verlieh. Weder der Graf Lobenstein, noch der Baron erinnerten sich, Herrn von Dellheim je in einer so ausgelassenen Laune gesehen zu haben. Auf dem Rückwege nach dem Schlosse wurde dann verabredet, welchen Grund man der so unbegreiflich frühen Spazierfahrt unterschieben solle. Der Point d'honneur sollte nicht erwähnt werden. (Fortsetzung folgt.) Cours der Staats-Papiere. Frankfurt, den 5. Anglist 1850. (Schluss der Börse.) Oestreich . . ;; » Preussen . . Darmstadt . Baden .... Metalliq. Obligat. . . ditto ditto . . . ditto ditto . . . Bank-Actien..... fl. 250 Loose b. Roths, fl. 500 „ ditto Bethmann. Obligat, ditto ditto Staatsschuld scheine Prämienscheine fl. 50 Loose ..... fl. 25 ditto...... Obligationen..... ditto....... ditto....... Obligationen v. 1842 fl. 50 Loose v. 1840 fl. 35 Loose ..... 5 47, 4 3 4 47, 37, 37, 4 47, 37, Papier Geld 827, 82 727, 72 64 637, 1212 1205 101 1007, 1557, 155 — 67 787. 777, 877, 87 — 1077, 767, 767, 287, 28 857, 847, 917, 917, 967, 96 827, 82 537, 537, 327, i 32% Baiern . . . 'Würtemberg Nassau . . . Frankfurt. . Holland. . . Spanien . . . Polen .... Russland . . Obligationen..... Obligationen b. Roths. Neue Würtemberg. Obligationen b. Roths. ditto ditto fl. 25 Loose ..... Obligationen..... ditto v. 1839 ditto v. 1846 Taunusbahnactien . . Integrale ....... Holländische..... Syndicats....... Innere Sch. neue Obi. fl. 300 Lott. Loose Rth. Obligationen de fl. 500 in R. fl. 2.1>. Grün, et C. ditto b. Stieglitz et C. pCt. 37, 47, 37, 37, 5 3 37- 37, 2V, 4 37, 3 4 4 Papier 847, 987, 84% 87% 1037, 25% 95% 92 297 577, 877« 33 81% Jdeld 84 j 97%! 83%. 877, 1037,; 25% 81%; 947,1 91%' 295 57 877« 327,1 139 817» 88% Gold. Pistolen....... Pr. Friedrichsd’or . Holl. 10 fl. Stücke . Rand-Ducaten . . . 20 Francs-Stücke . Engi. Souverains . . Gold al Marco . . . fl. 9 9 9 5 9 11 382 kr. 51 56 517- 38 34 58 Silber. Laubth., ganze . . . Preuss. Thaler . . . 5 Frankenthaler . . Hochhaltig Silber . Gering- u. mittelh. fl. 1 2 24 kr. 457, 21 30 Diverse Actien und Loose. Kurhessische Loose . . . Sardinische Loose .... Cöln-Aachen........ Cöln-Minden........ Ludwigs!).-Bexbach .... Frdr.-Wilhs.-Nordbahn. . A. Sulzbach, he Brief 327, 347, 97 807, 42% eid. Ma Geld 32 337« 967, 80 42 kl er Disconto 27, Papier. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckem.