Anzeigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks 1SSO. Sonnabend den 6 April JTs. 28. Auswärts abonnirt man sich Bei allen Postämtern Sn Gießen Bei der Erped. (SanjleiBerfl Lit. B. Nr. 1.) — EinrückungSgeBühr für die gespaltene EorpuSzeile 2 kr. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgang« für Einheimische 1 ff. 30 fr., für Auswärtige i-°i. Postaufschlag l si. 42 kr. Amtlicher Theil. Veroednuttg - Die Staatsaufsicht über neue Religionsgemeinschaften und über Versammlungen zu kirchlichen Zwecken betreffend. 8uDWJG HI. Großherzog von Hessen und Lei Rhein ic. re. Um unter Wahrung der durch das Gesetz vom 2. August 1848 verstauten religiösen Freiheit, die Beüebunaen der in den letzten Jahren ■ entstandenen und etwa ferner sich bildenden neuen Religwnsgemem- toaften ?u den bestehenden Kirchen und älteren Religionsgemeinschaften und zum Staate zu regeln, haben Wir damit den, unter dem Vorwande der Religion, gegen die öffentliche Ordnung und den Frieden unter den Religionsparteien gerichteten Angriffen begegnet und die Religion vor Entweihung bewahrt werde, vor- fipBnitit'fh weiterer Bestimmungen, verordnet und verordnen, wie folgt. § 1. Von der Bildung neuer Religionsgemeinschaften haben die Leiter derselben der vorgesetzten Regierungs-Commission Anzeige zu machen. «^ffemUch^beMubigt? Erklärung der Mitglieder, daß sie sich zu einer neuen Religionsgemeinschaft ver- DersAben"sind"'die nach §. 2 auszustellenden Bescheinigungen über die Anzeige des Austritts der Mitglieder aus ihrer seitherigen Religionsgemeinschaft anzuschließen. , b) Auskunft über die wesentlichen Grundlagen und den Zweck der Bildung der neuen Gemeinschaft^ c) Auskunft über die gesellschaftliche Einrichtung, mit Benennung der Vorsteher, Geistlichen und Jielu gionslehrer derselben, insoweit hierüber bereits Bestimmung getroffen ist. Ist die Anzeige vollständig, oder auf Erfordern vervollständigt worden, so ist dieselbe von der Regie- rungs-Commifsion an Unser Ministerium des Innern einzusenden, welches baldthunlichst Bescheinigung über den Empfang zu ertheilen hat. . ,,,, „ , , L Ehe diese Bescheinigung ertheilt ist, kann eine neue Religionsgememschaft als bestehend nicht angenom- §, 2. Wer, um sich einer neuen Religionsgemeinschaft anzuschließen, aus der Kirche oder Religionsgemeinschaft, welcher er bis dahin angehörte, austreten will, ist verbunden, hiervon sowohl seinem seitherigen Auszug aus dem Grofth. Regierungsblatt: N r. 1 5. v o m 2 7. M ä r z 18 5 0. -rnbalt- Umlagen der israelitischen Religionsgemeinden des Regierungsbezirks Erbach für 1819, 1850, Isolund ynpfllt. J 0 zur Bestreitung von Communalbedürsntffen in den Gemeinden des Regierungsbezirks ^iedb'erl für 1L0; - Desgl in den Gemeinden des Friedensgerichtsbezirks Pfeddersheim für 1850; - ’Z f“nr !en Gemeinden des Friedensgerichtsbezirks Oberingelheim für 1850;, - 5) Desgl. m den Gemeinden des Regierungsbezirks Mainz für 1850; - 6) Vcrzeichniß rechtskräftig gewordener, «ach Art. s0. des Strafgesetzbuchs bekannt zu machender, Strafurtheile der Gerichte der Provinz Rheinhessen; 7) Dienstmachrichten; — 8) Charaeterverleihung; — 9) Dienstentlassung. 240 Geistlichen oder, in Ermangelung eines solchen, dem Vorstande der Religionsgemeinschaft, als auch dem Ortsvorstande persönlich oder mittelst einer öffentlich beglaubigten Erklärung schriftlich Anzeige zu machen, auch mit dieser Anzeige die Angabe der Religionsgemeinschaft, welcher der Austretende sich anschließen will, zu verbinden. lieber die nach diesen Bestimmungen geschehene Anzeige haben Diejenigen, welchen diese Anzeige zu machen war, ohne Aufschub eine schriftliche Bescheinigung zu ertheilen. §. 3. Bis zu der im §. 2 vorgeschriebenen Anzeige ist sowohl von den kirchlichen als den Beamten des Staats und der bürgerlichen Gemeinde so zu verfahren, als sei in der bisherigen kirchlichen Verbindung keine Aenderung eingetreten. §. 4. Um als Mitglied einer neuen Religionsgemeinschaft gelten zu können, muß der Eintretende die im §. 2 vorgeschriebenen Bescheinigungen dem Geistlichen beziehungsweise Vorsteher der neuen Religionsgemeinschaft übergeben. Den Geistlichen oder Vorstehern der neuen Religionsgemeinschaften ist es untersagt, einen neu Hinzutretenden als Angehörigen ihrer Gemeinschaft aufzunehmen, zu nennen oder zu behandeln, so lange die Uebergabe jener Bescheinigungen an sie nicht erfolgt ist. §. 5. Die Gesellschaftsbeamten neuer Religionsgemeinschaften sind verbunden, der Staatsbehörde zu jeder Zeit, aus Erfordern, vollständige, gewissenhafte Auskunft über die Verhältnisse der Gemeinschaft zu ertheilen. §. 6. Behufs der Annahme von Geistlichen oder Religionslehrern haben die Vorsteher neuer Religionsgemeinschaften der betreffenden Regierungs-Commission Vorlage über die Heimath, den Wohnort, die Ausbildung, das seitherige sittliche und bürgerliche Verhalten derselben zu machen. Unser Ministerium des Innern, welches die Entschließung hierauf zu ertheilen hat, kann die Zulassung zu den Verrichtungen eines Geistlichen oder Religionslehrers versagen, wenn die von der Religionsgemeinschaft hierfür in Aussicht genommenen Personen sich eines unsittlichen Lebenswandels schuldig gemacht, oder auffallende Nichtachtung der Gesetze oder der bürgerlichen Ordnung, oder der Rechte anderer Religionsparteien zu erkennen gegeben haben, oder wenn ihnen die zu einem derartigen Berufe erforderliche Bildung abgeht. Wenn die Geistlichen oder Neligionslehrer nicht an dem Orte, wo die Gemeinschaft ihren Sitz hat, wohnen sollen, so ist dieses anzuzeigen, und es kann die Zulassung verweigert werden, wenn der Wohnort im Auslande oder nicht in dem Zweck entsprechender Nähe zu dem Sitze der Gemeinschaft liegt. Mit der Verweigerung sind die Gründe und die Thatsachen, auf welche sich dieselben stützen, den Betheiligten zu eröffnen. Liegt kein Anstand vor, so ist auszusprechen, daß der Uebernahme der Verrichtungen von Staatöwegen nichts entgegen stehe. §. 7. Das Auftreten hcrumreisendcr Geistlichen oder Prediger ist nur mit Gestattung Unseres Ministeriums des Innern zulässig. §. 8. Eine besondere Ueberwachung der Versammlungen der Religionsgemeinschaften ist dann anzuordnen, wenn sich gegründete Vermuthung ergiebt, daß diese Versammlungen dazu mißbraucht werden, Haß und Unfrieden unter den Anhängern verschiedener Religionsparteien zu verbreiten; Gegenstände der Verehrung, Lehren und Einrichtungen anderer Religionsparteien herabzuwürdigen; Beamte des Staats oder anderer Reli- gionsgesellichaften mit Schmähungen zu verfolgen; Lehren zu verbreiten, durch welche die Verletzung der Gesetze, der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Pflichten oder der Sittlichkeit für erlaubt erklärt wird; oder überhaupt die gesetzliche Ordnung und Sittlichkeit zu gefährden. Den Staatsbeamten, welchen die Wahrung der öffentlichen Ordnung übertragen ist, kann der Zutritt zu den Versammlungen der Religionsgemeinschaften nie verweigert werden. (Schluß folgt.) Dienstnachrichten. Am to. Februar wurde dem evangelischen Pfarrer Carl Naumann zu Eudorf, die zweite evangelische Pfarrstelle zu Butzbach, im Regierungsbezirke Friedberg übertragen. Am 18. Februar wurden die Beiknechte bei der Landgestütsanstalt Jost K r e u d e r, Johannes Löffler, Wilhelm Herrmann, Adam Roth, Martin Eil es, Johannes Schneider, Lorenz Schwärzet, Jacob Kunz, Jacob Metzger und Ludwig Koch zu Lanogestüisknechten ernannt. Am 19. Februar wurde dem evangelischen Pfarrer Jacob Fritz zu Obersaulheim die evangelische Pfarrstelle zu Bechtheim, im Regierungsbezirke Mainz, am 22. Februar dem Schullehrer Carl Friedrich Supp es zu Landenhausen die evangelische Schullehrerstelle zu Bechtolsheim, im Regierungsbezirke Mainz und am 25. Februar dem Rector Hermann Algeier zu Butzbach die evangelische Pfarrstelle zu Eudorf, im Regierungsbezirke Alsfeld, übertragen. An demselben Tage wurde der Hofgc- richtsaffessor Dr. Emil von Grolmann zu Darmstadt zum Mitglied und Rath bei dem Hofgerichte zu Darmstadt und der Hofgerichts-Affessor Carl Krug zu Gießen zum Mitglied und Rath bei dem Hofgerichte.daselbst ernannt. Characterverleihung. Am 27. Februar wurde dem, mit den Functionen eines Stations-Controlcurs bei den Gr. Badischen Hauptzollämtern Thiengen und Stühlingen beauftragten Zollinspektor Carl Dietz zu Thiengen, in Anerkennung seiner langjährigen Dienste als Militär und in der Zollverwaltung, der Amtstitel Oberzollinspector verliehen. Dienstentlassung. Am 26. Februar wurde der Asststenzarzt bei der acad. chirurg. Klinik zu Gießen, Dr. mell. Eugen Seitz, auf Nachsuchen von der erwähnten Dienst stelle entbunden. Versetzungen in den Ruhestand. In den Ruhestand wurden versetzt: am 27. Februar der Domänenbote Paulus Beck zu Schotten; am 2 März die Districtssteuer- einnehmer Johann Andreas Lera zu Langen und Conrad Obermann zu Engelrod. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: die evangelische Pfarrstelle zu Herchenhain, im Regierungsbezirke Nidda, mit einem jährlichen Gehalte von 1288 Gulden. 241 Bekanntmachung: Der Offizierstrainsoldat Heinrich Becker von Staufenberg ist jeit dem Juni v. I. von zu Hause abwesend, ohne daß cs bis jetzt gelungen ist, seinen dermaligen Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Wer in dieser Beziehung irgend einen Aufschluß zu geben im Stande sein sollte, wird gebeten, denselben an die unterzeichnete Behörde gelangen zu lassen. Gießen den 30. März 1850. Gr. Hess. Regierungs-Commission des Reg.-Bez. Gießen. (709) v. W i l l i ch. Pietsch. Bekanntmachung. Bei dem Festungsbau von Ulm und Rastatt können dieses Jahr weiter als bisher beschäftigte Arbeiter, nicht angenommen werden, was man hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt. Gießen den 2. April 1850. Die Großh. Regierungs-Commission v. W i l l i ch. 682) Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Eine Brieftasche nebst einem Buch „der Bote vom Lande", mehrere Stückchen Baumwollen-Schnur, ein buntes Kinder-Sacktuch und ein kleiner Schlüssel, sind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen den 4. April 1850. trag des Joh. Jac. Schreyvogel zu Frankfurt a. M. die demselben zustehende Hofraithe, als: Grundb. lUKlstr. y220 24 Hofraithe in der Löwengasse, 7221 25 Grabgarten daselbst, (ehemals dem Emanuel Simon gehörend) öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 16. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 574) Gießen. Montag den 29. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollerr auf dahiesigem Rahhaus die der Peter Orth'S Wittwe dahier zustehenden Immobilien, als: Grundb. lUKlstr. y7gg 5 Hofraithe in der Schloßgasse neben Sebastian Schmincke, 2%97 197 Acker, jetzo Garten am untersten Riegelpfad, neben G. M. Faber, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 18. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 633) Gießen. Verpachtung des städtischen Steinbruchs an der Steinrutsch. Montag den 7. April l. I., Vormittags 9 Uhr, soll auf dem Rathhause dahier der Steinbruch an der Steinrutsch an den Meistbietenden verpachtet werden. Die Gr. Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden zu veröffentlichen. Gießen den 23. März 1850. Der Bürgermcister-Vicar Rühl. Edictalladung. 664) Gießen. Aufforderung. Ansprüche an den Nachlaß der Christoph Sens- felders Eheleute dahier sind so gewiß Dienstag den 9. April d. I., Vormittags 10 Uhr, dahier anzuzeigen, als sonst darauf bei dem Jn- ventarsabschlusse keine Rücksicht genommen wird. Gießen den 22. März 1850. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl., Dr. v. Krug. Besondere Bekanntmachung. 680) Gießen. Aufforderung. Die Eigenthümer von Wiesen im Wieseck- grunde, sowie die Nutznießer der städtischen Wiesenviertel daselbst, so weit sie zu der Bewässerungsanlage gehören, werden hierdurch ausgefordert, die Aufräumung der Bewässerungsgräbchen, binnen 8 Tagen unter Anleitung des Wiesenwärters Zinser vorzunehmen. Geschieht dieses nicht, so wird die Arbeit auf Kosten der Säumigen durch eingestellte Personen ausgeführt. Gießen den 4. April 1850. Der Beigeordnete Rühl. Versteigerungen. 575) Gießen. Montag den 8. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhauö auf freiwilligen An 242 i» 679) Gießen. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Donnerstag den 11. u. Freitag den 12. April l. I., von Morgens 8 Uhr an, soll in dem hiesigen Sradtwalde, District Philosophenwald, Zollstockswäldchen und Stolzenmorgen, nachverzeichneies Holz öffentlich versteigert werden. lungsfrist bis 24. Juni d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb. Wegen des hiesigen Marktes wird die in dem vorigen Anzeigeblatt auf Dienstag den 9. April bekannt gemachte Holzversteigerung nicht abgehalten. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen Gießen am 3. April 1850. Der Bürgermeisterei-Vikar Rühl. 641) Grünberg. Versteigerung von Schlosserarbeit. Samstag den 13. April d. I., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Büreau des Unterzeichneten die Anfertigung der Fensterrahmen in die hiesige neue Kirche, von gewalztem.Eisen, worüber der Voranschlag 1270 st. beträgt, in drei Abtheilungen durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Risse, Voranschlag und Versteigerungsbedingungen liegen in genanntem Büreau den Interessenten zur Einsicht offen. Grünberg den 27. März 1850. Der Gr. Hess. Kreisbaumeister des Baubezirks Grünberg. Roak. 672) Gießen. Montag den 8. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus auf freiwilligen 71j/2 Stecken eichen Scheidholz, 31X ii ii Prügelholz, 65% „ ii Stockholz, 1920 Wellen „ Reisholz, 84 Stecken kiefern Scheidholz, 42% „ ii Prügelholz, 116% „ ii Stockholz, 5547 Wellen u Reisholz, 1 Stecken fichten Scheidholz, 1% „ ii Prügelholz, 17% „ „ Stockholz, 926 Wellen n Reisholz, 109 eichen Stämme, von 2141 Cubikfuß, 474 kiefern u von 13003 „ 64 fichten ii von 1917 „ 50 eichen Stangen, von 126 „ 222 kiefern n von 621 „ , 4 fichten ii von 10 ii 1 eichen Jochstange, 3 „ Pflugswellen, 16 „ Pflugsreh, 25 dorn Wellen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Z, Antrag des Bürgers und Nagelschmieds, Andreas Conrad Noll in der Neustadt dahier, die demselben zustehenden Immobilien, als: Grundb. lüKlftr. % 2 12 Hofraithe in der Neustadt, neben Conr. Euler, Hofraum, Mistenstätte in der Mühlgasse, neben F. Müller, %o 2 V7 85 Grabgarten in der Neustadt, am Gießhaus, 7h 64 Acker am Wismarerweg und der Lahn, neben PH. Heiur. Friebcl, 286 Acker daselbst, neben Balthaser Herbert, 75 311 Wiese unter der Hardt am Glei- bergerweg, neben Ehr. Biber, Acker auf den Gleibergerweg, neben I. Reiber, /66 374 *76o 190 Acker am Hamm, neben Ehr. Biber, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 28. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 711) Staufenberg. Montag den 15. April l. I., des Morgens um 9 Uhr, sollen in dem Staufenberger Gemeinbewald, District Lahnkopf, Schwaldengraben und Eichwald nachstehende Holzsortimente, als: 4452 Cbkfß. Eichen-Bauholz von 10—50' Länge u. 9—39" Durchm. 165 „ Buchen-Werkholz, 280 „ Nabelbauholz, 366 „ Nadelstangen, 14 Stecken Buchen-Scheidholz, 25 „ „ Prügelholz, 9% u „ Stockholz, 7 „ Eichen-Scheidholz, 7 % » „ Prügelholz, 825 Stück Buchen-Wellen, 175 u Eichen „ 80 „ Kiefern „ öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Lahnkopf an der Staatsstraße nach Marburg. Dienstag den 16. April l. I., des Morgens um 9 Uhr, sollen in demselben Gemeindewald nachstehende Holzsortimente als: 21 Stecken Buchen-Scheidholz, 27 u u Prügelholz, 54 n u Stockholz, 134 11 Eichen-Scheidholz, 29 II „ Prügelholz, 1955 Stück Eichen-Wellen, 3430 II Buchen „ 2600 II Nadel „ öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist im Eichwald. Staufenberg den 3. April 1850. Der Bürgermeister Vogel. 243 675) Altenbuseck. Dienstag den 9. d. M., Morgens 10 Uhr, soll auf meinem Bureau dahier, die Eichenlohrinde aus den 25 — 30 jährigen Niederwaldschlägen Nr. 2. und 3- im Domanialwalddistrict Burgwald, tarirt zu 200 Et., versteigert werden. Nachgebote werden nicht angenommen. Wer die Lohschläge vorher einzusehen wünscht, beliebe sich an den Forstschützengehülfen L. Kaiser zu Staufenberg zu wenden. Altenbuseck am 3. April 1850. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Buseck Klump. 678) Mainzlar. Donnerstag den 18. April d. I., Vormittags 8 Uhr, sollen in dem Mainzlarer Gcmeindewald, District Schedenberg im Spitz, nachstehende Holzsortimente, als: 22 Stecken Buchen-Scheidholz, 47 u Eichen- n 49 „ Buchen-Prügelholz, 18 „ Eichen- „ 4 „ Aspen- » 14 n Buchen-Stockholz, 24 „ Eichen- „ 7 „ Kiefern-Prügelholz, 4825 Stück Wellen Buchen-Reisholz, 625 » „ Eichen- „ 600 „ „ Kiefern- „ 31 ii Eichen-Bauholzstämme, von 10 bis 40 Fuß Länge und 10 bis 21 Zoll Durchmesser, 1240 Cubikf. haltend, und 168 ii Eichen- und Kiefern-Stangen, von 10 bis 30 Fuß Länge, 265 Cubikf. halt., öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an dem Kiefen an der Straße nach Trais. Mainzlar den 4. April 1850. Der Bürgermeister Vogel. 712) Leihgestern. Holzve,rsteigerung. Mittwoch den 10. April 1850, Morgens 8 Uhr, sollen im Gemeindewald Leihgestern nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: 1) 1 Stecken Buchen-Scheidholz; 2) 3 /, ii Prügelholz; 3) 5 „ Eichen ,, 4) 11 „ „ Stockholz; 5) 300 Wellen „ Zaunholz; 6) 4075 weiches Laubholzreistg. Leihgestern den 4. April 1850. Der Gr. Bürgermeister Heß. 683) Gießen. Gartenversteigerung. Meinen an der Taubentränk, dem Gasthaus zum Psou gegenüber gelegenen Garten, welcher 384D Klftr. hält, mit den vorzüglichsten Obstsorten bepflanzt ist und sich in einem sehr guten Zustande befindet, werde ich Montag den 15. April, Nachmittags 3 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus öffentlich an den Meistbietenden versteigern. C. Löber, Advokat. 676) Gießen. Die in diesem Anzeigeblatt mehrerwähnte Mobilicnversteigerung in dem Hause der vormaligen Conrad Debus Wittwe auf dem Asterweg soll künftigen Montag den 8. April, Nachmittags halb 2 Uhr, ihren Anfang nehmen. Unter Anderem werden zur Versteigerung kommen: Commode, Sophas, Stühle, Schränke, Bettstellen, Bettwerk, Weißzeug, Küchengeräthe, ein vollständiges Schreinerwcrkzeug, eine neue, zweithürige Hausthür mit Bekleidung rc. Die Steigbedingungen werden im Termine bekannt gemacht. Feilgeboten. 651) Gießen. Die den I. B. Seipps Erben zu Gießen zustehende, auf dem Gleiberg gelegene Besitzung, bestellend aus einem Wohnhause, einer Scheune, einer Halle, mehren Ställen, Kellern und Gärten, soll entweder verkauft oder verpachtet werden. Der demnächstige Besitzer kann um so mehr auf vortheilhaften Betrieb der daselbst schon lange Jahre hindurch sehr besuchten Wirthschaft rechnen, als die Bewohner Gießens und der Umgegend der schönen Lage und Aussicht wegen häufig Spaziergänge dahin unternehmen. Besonders be- merkenswerth ist, daß in besagtem Locale »eben der Wirthschaft jedes andere Geschäft mit Erfolg betrieben werden kann. Nähere Auskunft hierüber ertheilt I. B. Seipps Wittwe. 713) Gießen. Anzeige. Bei bevorstehendem Beginne eines neuen Studien- Semesters bringt die Unterzeichnete ihre älteren und neueren Werke in allen Zweigen der Literatur in Erinnerung. Auch ist dieselbe in den Stand gesetzt, durch gewisse Verbindungen sowohl, als wie auch durch fornvährende Einkäufe, namentlich Lehr- und Wörterbücher zu sehr billigen Preisen abzugeben. Gießen den 5. April 1850. E. L. W. Winckler's antiquarische Buchhandlung. (Seltersweg, im Hause der Wittwe Mavländer.) 244 630) Gießen. Die Holz Handlung von Friedrich Decker in Frankfurt a. M. von der Friedberger Warte aus der erste Dielhof links, empfiehlt ihr Lager aller Sorten Bau« und Werkholz, ferner in Dielen, Eichen- und Kiefern-Holz und verspricht bei reeller Bedienung die billigsten Preise. Auch können die Pferde in gute Stallung eingestellt werden. 631) Hessenbrücker Hammer. Braunkohlen-Bergwerk bei dem Helsenbrücker Hammer, den 25. Mär) 1850. Von heute an werden die Braunkohlen zu nachfolgenden herabgesetzten Preisen abgegeben: ganz holzige Kohlen, per Gentner 17 kr., grobe Stückkohlen, „ „ 13 „ gute Brockkohlen, „ „ 10 „ feine desgl. „ „ 8 „ Die Braunkohlen werden auf der Grube nicht gewogen, sondern in einem 8 Centner haltenden Kasten gemessen, welcher im Lichter 5 7 Zoll lang, 3 7 „ breit, 2 2,8 „ hoch, Darmstädter Maß ist und 48 Darmstädter Cubikfuß (nahe einem halben Stecken) hält. 714) Gießen. Von holländischen Bückingen habe ich wieder Sendung, jedoch die diesjährige letzte erhalten. L. Iah reis. 716) Gießen. Ich bin gesonnen, meinen Garten am Wismarer Wege nächst der Mittlern Bleiche, aus freier Hand käuflich abzugeben. Gießen den 5. April 1850. Keller, Oberfeldwebel. 691) Reiskirchen. Eine neue Scheuer mit Stall ist auf den Abbruch bis gegen den 15. d. MtS. zu verkaufen. Heinrich Schön II. in Reiskirchen. 690) Gießen. Rothe Frühkartoffeln verkauft Carl Schiesser' auf dem Seltersweg. 689) Gießen. Hafer zum Säen, desgleichen zum Füttern, sowie Heu und Stroh, verkauft Georg Lampus am Kreuz. 702) Gießen. Einige Wagen voll Kuh- dülWr sind zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber 715) Gießen. Deutscher, ewiger und Steinkleesamen in bester Qualität, empfiehlt L. Iahreis. 357) Gießen. Die weit und breit rühmlichst bekannten und bewährten Aechten Lehren - Magnete (ä Paar mit Gebrauchs-Anweisung in eleganten Carton verpackt 1 Thlr. Pr. Cour.), welche ein vorzüglich schnelles Heilmittel gegen Kopsleiden aller Art, rheumatische Zahnschmerzen, -Ohrenreißen und Harthörigkeit sind, sowie Goldbergers thermo - elektrische Fingerringe in allen Größen, (a Stück mit Gebrauchs - Anweisung erster Qualite 1 Thlr. Pr. Cour, zweiter Qualite 20 Sgr. Pr. Court.) die mit vielem Nutzen gegen Schreibkramps, Zitter» und Schwache in den Händen, sowie zur Stärkung und Krästignng der Finger- und Handmuskeln und Nerven, ohne jede Unbequemlichkeit getragen werden, sind bei dem Unterzeichneten stets echt und unverfälscht zu den festgestellten Fabrikpreisen vorräthig, und werden, als ihrem Zweck vollkommen entsprechend, zur genetg- neten Abnahme bestens empfohlen. Carl Frech. 671) Reiskirchen. Heu-Verkauf. Aus der Pfarrscheuer zu Reiskirchen sind noch gegen 180 Centner sehr gutes Heu zu verkaufen. 245 GWWOWMO 710) Gießen. G 705) Gießen. Meine neu erhaltene Maaren in Mousseline dc Laine, Barege, Crepp de soll, Brillantine, Cameleon, Jaconet, französischer Cattun und Bergal, Seiden- und Halbseidenstoffe, Shawls, Foullards, Fichus, Bänder, Sonnenschirme , Strohhütc, Bouquetts und noch viele der neuesten Putzgegenstände empfehle ich zu den billigsten Preisen, ebenso alle Arten Besatz auf Kleider und Mantillen und Franzen zu den Fabrikpreisen. M. Heß. 696) Gießen. Morgen in bestem Zustande befindliches Land auf dem Hamm ist zu verpachten. Will). Köhler. 697) Gießen. I. G. Appel empfiehlt ro- then, weißen und Luzerner Kleesamen in bester Qualität. 688) Gießen. 3 Nachttische, 2 Sophas und 3 Bettladen sind zu verkaufen. Das Nähere ist in der Erped. d. Bltts. zu erfahren. Zu vermiethen- 707) Gießen. Ein Familien-Logis, bestehend aus 3 Stuben, Küche, Kammer, Keller und Holzplatz ist zu vermiethen und bis den 1. Juli beziehbare G. Lony auf dem Neuenweg. 684) Gießen. Das von Hrn. Hofg.-Advoc. Syndicus Bender bewohnte Logis in meinem Nebenbau vor dem Wallthor, bestehend in 3 Stuben, 2 Kabinetten, Küche und Kammer ic. ist anderweit zu vermiethen und den 1. Juli zu beziehen. Bergmann. 685) Gießen. Die zweite Etage in meinem Nebenbaus auf dem Seltersberge ist anderweit zu vermiethen und bis zum 20. Juni l. I., vielleicht auch früher, beziehbar. L. Keßler. 694) Gießen. In dem Hause der Adolph Schmidt Wittwe ist ein Logis zu vermiethen, bestehend aus 2 Stuben, 2 Kammern, 2 Böden, 2 Verschlügen im Keller, 1 Holzplatz, 1 Schweinestall und Mistenstätte. Das Nähere ist zu erfahren bei Peter Löber. 698) Gießen. In Nr. 84 auf dem Asterweg ist eine Familienwohnung zu vermiethen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 695) Gießen. Auf der Rothhohl ist ein Garten zu vermiethen, derselbe hält 80 Ruthen, ^i Peter Löber. Vermischte Nachrichten. 687) Gießen. Meinen Verehrtesten Gönnern und Kunden mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich das von meinem verstorbenen Vater geführte Schuhmachergeschäft im Namen meiner Mutter nach wie vor fortbetreibe und bitte, das seit einer Reihe von Jahren meinem Vater geschenkte Zutrauen auch auf mich übergehen lassen zu wollen, indem reelle und prompte Bedienung stets mein eifrigstes Bestreben sein wird. Carl Franz II. Sohn des verstorbenen Ehr. Franz. Mit Bezug aus obige Aunonce zeige ich hiermit an, daß alle mich angehenden Geschäfte nur durch meinen Sohn Carl betrieben werden, ich demnach alles ohne dessen Wissen Vorgehende niemals beachten werde. Gießen den 3. April 1850. Chr. Franz Wtw. Lit. A. Nr. 5. 681) Gießen. Einem verehrlichen Publicum zeige ich ergebenst an, daß ich mich als Schuhmachermeister dahier etablirt habe. Indem ich daher zu jeder Zeit für geschmackvolle und dauerhafte Arbeit Sorge tragen werde, glaube ich mich der Hoffnung hingeben zu dürfen, mit recht zahlreichen geneigten Aufträgen beehrt zu werden. Gießen den 5. April 1850. Nicolaus Wendel, wohnhaft im NebenhäuSchen öes Buchbinder H. Hofmann. 703) Gießen. Nächst kommenden Sonntag, als den 7. d. M. wird die Wirthschaft in dem L. Jahreis'schen Garten am Neustädter Thor eröffnet, und wird bemerkt, daß auch Morgens verzapft wird. K. Wirth. 693) Gießen. Es wird für einen hiesigen Gasthof ein Ausläufer gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 686) Gießen. Ein mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen wird sogleich in Dienst gesucht. Das Nähere in der Erped, d. Bl. 246 - . 1589) Gießen. Die Feuer > Bersicherungs. Gesellschaft „Colonia", welche durch die Verordnung vom 26. November 1847 der Aachen-Münchener Gesellschaft, als ein inländisches Institut des Großherzogthums, gleichgestellt wurde, bietet dieselben Garantieen und Vortheile dar, wie jene Gesellschaft. Der unterzeichnete Agent ist zur Annahme von Versicherungs-Anträgen auf bewegliche Gegenstände jeder Art, und zur Ertheilung jeder gewünschten Auskunft bereit. Antragbogen zur Versicherung können bei demselben unentgeltlich in Empfang genommen werden. Gießen den 27. August 1849. ‘ Der Agent der Colonia G. Schmidtborn. 639) Friedberg. Bei Eröffnung der Main-Weser-Bahn verfehlen wir nicht unser neu etablirtes Speditions - und Commifsions - Geschäft unter Zusicherung der billigsten und pünktlichsten Besorgung bestens zu empfehlen. Gebrüder Grödel. Frucht- und Viktualienpreise. Viktualienpreife Fleifchtaxe. Gießen, 6. April. Grünberg Lieh den 4. April Laubach Butzbach sten 22 März Brodtaxe. Gießen, 6. April. Grünberg. 1 Sich, den 7. Febr. & r Butzbach den 22. März per Pfund kr. Pf. tr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr. K kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf. Ochsenfleisch Kuyfleisch . Rindfleisch . Kalbfleisch . Schweinefl. . Hammclfl. . Schaaffl. . . Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . Schwarten!.. Blutwurst . geräuch. Speck Schinken . . Dörrfleisch . Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz, auS- gelaffencs . dgl., unauSgel. 11 8 7 6 9 8 Z2 8 14 16 14 22 15 15 20 20 20 18 2 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 II — 11 8 5 9 8 12 14 16 14 20 16 16 16 16 16 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 M| 1 1 1 1 1 1 1 1 II 1 1 1 1 1 II 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 I 1 11 8 7 5 9 8 12 14 14 19 16 16 18 17 18 16 11111°’ III 1 1 1 1 1 2 4 2 4 ® - 1 LGerste- ) « Glepen | ^orn- 5 Mehl o ) Grünberg ) ßK. j®.) K ) e e 1 Waizen- Ll flu® iKornmehl besteh. Für 1 kr. Wasserwerk..... „ 1 kr. Milchbrod..... Marktpreise. 4 8 4 9 7 5 kr. 6 19 20 4 4 1 1 1 "1 Iö«w £11111111 8 5 kr. Q Pf. 8 9 6 kr. iii ; i io i i £iiiiiiii | || g | | | | | | | | 1 3 2 Q Pf. 3 7 6 kr. 3 2 Q 2 Pst — z — — — — 1 Maas Milch....... 1 Pfund Butter...... auch . . . . 3 Handkäse........ 5 Eier......... „ „ Gcschw. Vorschuß . . . m Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr als anderthalb ^tund >c. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig s Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht gemcxbaren Stucke vom HalS sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Fruchtpreis e Frucht- 8"t- tung. Gießen 1 28. März. | Grünberg i 30. März. \ 4. Lich April 1 Friedberg 20. März. 1 Mainz 22. März Marburg Wetzlar 23. März. M a l t e r. Mött Schef el Pf. fl. k- Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. P^ fl. kr. Pf. fl- kr. fl. kr. fl. Pf. Warzen . 200 6 40 200 6 15 200 6 40 6 20 200 11 __ — ' 2 49 —. Korn . . 200 5 10 190 4 50 190 4 55 _ 4 45 200 4 _ — — 2 8 —. Gerste. . 170 4 ■ ' 170 4 r5 170 3 35 ___ 3 40 200 3 23 __ — 1 37 — Hafer. . — 3 —— — 2 42 120 2 50 __ — — 200 3 2 _ —. — — —— Erbsen . .— — — — — — — 4 55 Linsen . . 8 (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu .Hl 28 des Anzeigeblattes. Vermischte Nachrichten. 677) Aachen. Aachener und Münchener Feuer - Versicherungs - Gesellfchaft. Die mit der Unterschrift des Peter Wilhelm Kirtorf zn Caub in dem Frankfurter Journal vom 1. d. M. abgedruckte Erklärung ist in wesentlichen, chatsächlichen Angaben lückenhaft und unrichtig. Das von der Gesellschaft eingeschlagene Verfahren in der berührten Proceßsache war durch die Sachlage geboten, den Versicherungsbcdinguugen nicht entgegen und nach den Landesgesetzen zulässig. Das Nähere erhellt aus den Akten, welche für denjenigen, welcher Interesse an der Sache hat, bei unserm Rechtsanwalt, dem Obergerichts-Prokurator Hrn. T)r. Leisler juo. in Wiesbaden offen liegen. Die Tendenz jener Erklärung ergiebt sich aus den, uns freilich gleichgültigen Schmähungen, von welchen sie begleitet ist, sowie aus dem schließlichen Seitenblick auf die gemeinnützigen und wohlthätigen Verwendungen unserer Gesellschaft. Die Personen, welche, um ihrem Mißfallen an diesen Verwendungen einen Vorwand und Ausdruck zu geben, Jnsertionskosten nicht scheuen, sind schwerlich in Caub zu suchen. Mit ihnen werden wir uns daher in weitere Erörterungen nicht einlassen, unter welchem Namen es ihnen auch belieben mag, unsere Gesellschaft zu verdächtigen. Nachdem die obige, für das Frankfurter Journal bestimmt gewesene Entgegnung abgefaßt worden, finden wir den Angriff auch in andern Blättern abgedruckt. Diese kostspielige Verbreitung desselben bestätigt vollkommen unsere Ansicht über seine Tendenz und seinen Ursprung. Aachen, den 5. März 1850. D i e Direktion Brüggemann. 467) Lübeck. 10,000 Mark Rente. Mittelst eines geringen Einschusses von nur wenigen Thalern ist man im Stande sich bei einem Unternehmen zu betheiligen, welches dem Jnteressenden schon von diesem Jahre an eine jährliche Dividende bis zn 10,000 Mark oder 4000 Thaler Pr. Ct. einbringen kann. Allen, welche bis zum 12. April d. I. deshalb in frankirten Briesen anfragen,?ektheilt unentgeltlich nähere Auskunft daS Bureau von Joh. Poppe in Lübeck. Bockenheim. 550) Wichtig für Auswanderer Die Sicherheit! Gesellschaft zum Schutze der Auswanderer. Der Zweck dieser Gesellschaft ist, bei der größtmöglichsten Sicherheit und den billigsten Preisen die Auswanderer gegen jede Art von Betrug und Prellerei zu schützen und ihnen mit Rach und That beizustehen. Die Abfahrten finden statt: jede Woche nach und am 30. März, 15. und 30. April nach New-Orleans. Jeder Transport wird von einem soliden erfahrenen Condukteur bis in den Seehafen begleitet. Preis der Ueberfahrt im Monat März und April: Von Frankfurt bis New-Aork über Antwerpen ......54 fl. „ „ „ „ , Havre, per Postschiff . . . . . «5 „ „ „ „ ,, „ Liverpool, mit vollständiger Verkostrgung . 70 ,, Kopfgeld und freier Transport von 2 Zentner Reisegepäck sind in diesem billigen Preis einbegriffen. Prospekte und alle mögliche Auskunft werden aus frankirte Briefe bereitwillig ertheilt von Professor Mayer sen. < General-Agent in Bockenheim bei Frankfurt a. M. 248 674) Gieße n. In Nr. 26. des Anzeigeblatts lassen sich die „Mehrere Meister" abermals gegen mich vernehmen. Bestand noch irgend ein Zweifel, über die verläumderische Absicht dieser Menschen, so tritt diese durch ihr neueres Inserat recht deutlich hervor, und habe ich bereits auch dieses Gr. Stadtgericht nachträglich zu meiner Anklage vorgelegt. Wie wenig diese Meister Veranlassung gehabt haben, meine Ehrlichkeit zu beanstanden, mag das Publikum aus dem Resultate meiner am verflossenen Samstag vollzogenen Rechnungsstellung entnehmen. Rechnung der combinirten Maurer-, Weißbinder- und Dachdeckerzunft vom 24. März 1849 bis dahin 18 50. a. Einnahme. I. Kassenvorrath aus voriger Rech- fl. kr. nung ......... 8 35 II. an liquidirten Ausständen . . i 40 III. an Auflagen ...... — 20 IV. an Meistergelder . .... 47 — V. an Aufdinggeld von Lehrlingen 4 50 VI. an Lossprechgeld von Lehrlingen 3 20 VII. an Zinsen von Capitalien . . — — 6^745 fn Die Zinsen von 50 fl. Capital bei der Sparund Leihkasse werden demselben beigeschrieben. b. Ausgabe. fl. kr. I. An ausgeliehenen Kapitalien . — — II. an Beitrag zur Recheuschule für Lehrlinge, laut Quittung vom 18. December 1849 .... 8 — III. an Unterstützungen ...... — — IV. an jährlicher Miethe für die Zunftstube .........10 — v. insgemein ........ 3 50 VI. an Honorar der beiden Zunftmeister 7 — 28 fl. 50 kr. Rechnungsabschluß. a. Betrag der Einnahmen 65 fl. 45 fr. b. Betrag der Ausgaben 28 „ 50 „ 36 fl. 55 kr. Liquidationen. Die Liquidationen betragen an Auflagen, Meistergeld, Ding- und Lossprechgeld von Lehrlingen aus den Jahren 1846, 47, 48 und 49 66 ft. 10 fr. m , 66 fl. 10 fr. Vermogensbestand. fl. fr 1. An ausgeliehenen Capitalien bei der Spar- und Leihkasse ohne beigeschriebene Zinsen pro 184%0 .... 50 — 2. an Kassenvorrath ...... 36 55 3. an Liquidationen 66 10 Zusammei715l7fl75f7 Vorstehende Rechnung wurde von den unterzeichneten Meistern geprüft und für richtig befunden Gießen den 30. März 1850. 3ustus Kann. Heinrich Demuth. Wilhelm Seipp. Gottlieb Strauch. August Nauheimer. Balth. Kann. Chr. Petri, Maurermstr. Louis Petri. Heinrich Hartmann. Chr. Petri, Weißbinder. Rochus Schmitt. Karl Kasper. Es ist ersichtlich, daß die hauptsächlichsten Einnahmen der combinirten Maurer- u. s. w. Zunft aus den Meistergeldern erwachsen. Solcher Meister- gelber habe ich 47 fl. eingenommen, und zwar 15 fl. 40 kr. am 9. November 1849, 15 fl. 40 fr. am 9. März 1850 und 15 fl. 40 fr. am 24. März 185 0. Der Kassenvorralh aus voriger Rechnung in 8 fl. 35 fr. und den Schuldschein von 50 fl. bei der Spar- und Leihfasse verblieb in der Zunft- lade und ich war während meines Dienstjahres nicht im Besitz dieser Gelder. Daß ich unter solchen Umständen keine Capitalien ausleihen konnte, wird jeder Vernünftige einsehen. Nach den Zunftartikeln hat der Zunftmeister die Obliegenheit jährlich Rechnung zu stellen, daß dieses nicht eher geschehen kann, als bis nach Ablauf des Dienstjahrs des Zunftmeisters, wird auch jedem Vernünftigen klar sein. Den 24. März 1850 bin ich, nachdem ich am 16. desselben Monats gewählt worden war, als Zunftmeister verpflichtet worden und den 30. März habe ich Rechnung gestellt. Was die Zunftversammlungen betrifft, so habe ich nach den Zunftartikeln eine solche zu halten, aber keine Bestimmung an welchem Tage und cs hängt dieses von den Geschäften für die Zunft ab, ob ich eine solche innerhalb des Jahres anzuberaumen nöthig habe. Im Nebrigen verweise ich auf mein Inserat in Nr. 25 des Anzeigeblatts. Gießen den 2. April 1850. Jac. Reiber. 706) Grünberg und Offenbach. Um den Abnehmern meiner bekannten Talgseife in der Umgegend von Grüuberg den Bezug derselben zu erleichtern, so zeige ich hiermit an, daß Hr. W. Groos in Grünberg von mir veranlaßt, bereit ist, die mir bestimmten Aufträge, mit denen man sich für die Folge an denselben wenden wird, mit aller Pünktlichkeit auszuführen. Hr. Groos ist in den Stand gesetzt, die Aufträge unter Zuziehung der Fracht, mit mir zu gleichen Preißen auszuführen, und hat man bei Beziehungen von demselben den Vortheil, meine Seife bis zu 50 Pf. auch selbst bis zu 25 Pf. Herab , also in kleineren Quantitäten zu erhalten, als ich solche von hier versenden kann. Offenbach im April 1850. C. Naumann's Seifenfabrik. In Bezug auf vorstehende Anzeige bin ich bereit die mir eingehenden Aufträge auf die be- fannten Seifenfabrikate der besagten Fabrik mit aller Sorgfalt und zu gedachten Bedingungen aus- zuführen, und sehe ich daher recht zahlreichem Zuspruch entgegen. Grünberg im April 1850. W. Groos. 249 692) Gießen. Die Unterzeichnete empfiehlt sich dem verehrlichen Publikum im Anfertigen von Couverten und wattirten Röcken. Gießen den 4. April 1S50. Eleonore Bourgeoi s, geb. Schneider. 704) Heuchelheim Erklärung Bei allem Spott, den die Feinde unseres Herrn Pfarrers gegen ihn in der Nr. 66 des „Hessischen Zuschauers" geschleudert haben, bleibt ihm unsere Liebe und Achtung. Möchte nur die Sache dem Berichterstatter wahrbeitsgetreu hier in die Feder dictirt worden sein, und möchte der Angegriffene sich über das Machwerk nicht weiter be- lrüben. Heuchelheim den 5. April 1850. Viele Heuchelheimer Ortsbürger. 699) Gießen. Nr. 55 hat die Pistole gewonnen. 701) Gießen. Wir setzen ein verehrt. Publikum davon in Kenntniß, daß von heute an.bei sämmtlichen Backwaaren keine Zugaben mehr verabfolgt werden. ' Gießen am O.April 1850. Sämmtliche Bäckermeister hiesiger Stadt. VlinKsn-Anstalt in Friedberg. Indem der Unterzeichnete den richtigen Empfang verschiedener, größern und kleinern Gaben, die zum ^heil schon in diesen Blättern Anzeige gefunden haben, und ihm durch Universitäts-Diener Schwarz und die Er. pedition d. Bltts. zugesandt worden sind, bescheinigt, kann er nicht umhin, der verehrlichen Redactwn, den edlen Gebern und dem eifrigen Sammler, hier öffentlich zu danken. Auch macht erhallen den edlen Menschen- freunden, die schon gegeben haben und noch geben wollen, die Mittheilung, daß in den ersten ^.agen des April die Anstalt eröffnet werden wird. Ueber all unser Erwarten und Hoffen sind uns die Gaben zugestoffen aus allen Theilen des Landes, vom Hinterlande bis an die Bergstraße und von über dem Rheine bis in Odenwald. — Recht angelegentlich empfehle ich, als Leiter dieser Sache, das Werk Jedem, der dieses liest und hörll—- Sei ein Jeder Beförderer desselben durch Wort und That; denn Jedem ruft die erbarmende Liebe zu. Ser dem Blinden ein Auge. Friedberg am 21. März 1850. I. P- Schäfer, Taubstummenlehrer. 708) Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 7. April. Carl Löber am Lindenplatz. Wilhelm Hellmold auf dem Neuenweg. Carl Steinberger in der Löwengaffe. Kirchliche Anzeigen d er evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 7. April. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Kirchenrath Dr. Engel. Kopulirte. Den 1. April. Balthasar Julius Wilhelm Elias Sack, Bürger und Lcinwebermeister dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und gewesenen Müllers in der vormaligen kleinen Mühle, Daniel Sack, ehelicher Sohn; und Anna Maria Schmidt, des verstorbenen OrtsbürgcrS in Hausen, Ludwig Schmidt, eheliche Tochter. Denselben. Jacob Christian Emil "Steinberger, Burger und Wagncrmerster dahier, des «erstorbenen hiesigen Bürgers und Wagnermeisters, Johannes Steinberger, ehelicher Sohn; und Henriette Georgine Luise Auguste Noll, des hiesigen Bürgers und Wirths, Friedrich Noll, eheliche Tochtcr- D en selb en. Johannes Sulzmann, Bürger und Wundarzt in Beffungen, des «erstorbenen Bürgers und Bar» biers, Johann Philipp Sulzmann in Beffungen, ehelicher Sohn; und Aloise Helene Grab, des hiesigen Bürgers, Andreas Grab, eheliche Tochter. Denselben. Johannes Bramm, Bürger und Wirth dahier, ein Wittwer; und Karoline Sophie Friederike Debus, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schrcinermeisters, Conrad Debus, hinterlassene Wittwe, geborene Bieler. Den 4. April. Christoph Balthasar Bonarius, Ortsbürger und Schuhmacher in Großenbuseck, des verstorbenen Ortsbürgers und Glasners, Johann Tillmann Bonarius in Großenbuseck, ehelicher Sohn; und Elifabethe Katharine Simon, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schuhmacher- mcisterS, Philipp Simon, eheliche Tochter. Getaufte. Den 28. März. Dem Bürger und Zimmcrmeister, Philipp Wilhelm Noll, ein Sohn, Philipp Wilhelm, geboren den 26. Februar. Den 3 t. März. Dem Bürger und Weißbindermeister. Ludwig Petri, ein Sohn, Friedrich Emil Wernhard, geboren den 24. Februar. Denselben. Dem Bürger und Schlosser, Karl Weber, eine Tochter, Wilhelmine Marie, geboren den 3. Marz. Denselben. Dem Bürger und Uhrmacher, Philipp Christian Leo, ein Sohn, Johann Hermann Gustav Berthold, geboren den 14. Februar- 250 Denselben. Dem Lakirer, Otto Winkler, ein Sohn, Ludwig August Otto, geboren den 30. December 1849. Den 1. April. Dem Bürger und Schreinermeister, Georg Philipp Franz, ein Sohn, Georg Philipp, geboren den 2. März. Denselben. Dem Bürger und Bäckermeister, Jacob Vogt, ein Sohn, Georg August, geboren den 2. März. Denselben. Dem Großh. Obersteuerboten, Karl Franz Schmitz, eine Tochter, Katharine Wilhelmine, geboren den 24. Februar. Denselben. Dem Großh. Hofgerichts. Advocaten, Wilhelm Wolf, ein Sohn, Friedrich Heinrich Wilhelm August Robert, geboren den 20. Februar. Den 4. April. Dem Bürger und Chirurgen, Karl Christian Keller, ein Sohn, Karl Christian Georg, geboren den 9. März. Denselben. Dem Bürger und Kaufmann, Karl Flett, ein Sohn, Jacob Christian Karl August, geboren den 81. Febru rr. Beerdigte. Del 2 2. März. Ludwig Philipp Lindenstruth, des Packers Adam Linder.struth, unehelicher Sohn, alt 1 I. 26. T., gestorben den 20. März. Den 2 9. März. Gertrude Seper, des verstorbenen Großh. Hof- und Universitäts-Buchhändlers, Georg Wilhelm Friedrich Heper, hinterlassene Wittwe, geborne Diehm, alt 74 I. 2 M. 4 T-, gestorben den 27. März. Den 2. April Christian Konrad Franz, Bürger und Schuhmachermeister dahier, alt 80 I. 7. M. 23 T., gestorben den 3>. März. Den 5. April. Wilhelm Gottfried Emil Felftng, Kaufmann, des verstorbenen Bürgers und Kaufmanns, Johann Daniel Felflng, ehelicher Sohn, alt 22 I. 3 M. 10 T-, gestorben den 2. April. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bouhard. Katholische Gemeinde. K o p u l i r t. Den 1. April. Christian Samuel Theodor Jungel, Bürger und Schreinermeister dahier, ehelicher Sohn des hiesigen Bürgers und Schreinermeisters Wendelin Jungel; und Susanna Dorothea Hoffmann, eheliche Tochter des Großh. Hautboisten Friedrich Hoffmann aus Worms. Angekvmw.ene und abgereiste Fremden vom In den Gasthäusern. Im Einhorn: Hrn. Kfl. Burgund v. Wien, Sauer v. Genf, Schelhorn v. Berlin, Hofmann v. Biedenkopf, Emhard v. Erfurt, Sänger v. Offenbach, Horstmann o. Mainzlar, Sontag v. Cöln u. Liebemehl v. Worms. Hr. Löwenfuß, Partie, v. Cassel. Hr Wild, Pharmaceut v. Frankfurt a. M. Hr. von Riecou, Geh. - Legationsr. v. Darmstadt. Hr. Prinz, Oecon v. Niederorken. Hr. Dr Prinz v. Sieben» "köpf. Hr. Kilian, Hüttenbes. v. d. Kilianshütte. Hr. Müller, Pharmaceut v. Dresden. Fr. Selzer v. Marburg. Frl. Ranik v. Thalitter. Hr. Linker, Pfarrer v. Wallau. Hr. Stuck. Baumann v. Marburg. Im Rappen: Hr. Hoffmann, Pfarrer v. Paderborn. Hr. Stud. Flock v. München. Hr. Krüger, Jnspect. v. Cassel. Hr. Lang, Assistent u. Hr. Wolzien, Prof. v. Carlsruhe. Hr. Cullmann, Archit. v. Lauterbach. Hrn. Kfl. Stöcker v. Gladenbach, Klingel v. Erfurt u. Friedrich v. Leißnitz. Hr. Lindner, Pharmaceut v. Jena. Hr. Brobme, Adv. v. Hamburg. Hrn. Kfl. Wallach v. Alsfeld, Rudach v. Ortenberg, Hartchen v. Frankfurt, Ritter v. Heidelberg, Koch v. Alsfeld, Otto v Nordhausen, Kapp v. Frankfurt u- Schanitzer v. Hersfeld. Hr. Dr. Siebold v. Darmstadt. Hr. Dieffenbach, Oecon. v. Darmstadt. Hr. Palz, Postm. v. Offenbach. Hr. Fluck, Lehr. v. Ortenberg Hr Lpncker, Rentb. v. Vöhl. Hr. Eigenbrod, Gutsbes. v. Lauterbach. Hr. Freiherr v. Utenrod zu Biedenkopf. Im Prinz Carl; Hr. Taubert, Probaturgeh. v. Marburg. Hr. Thomas, Landw. v. Niederdieten. Hrn- Bür- germ. Starck v. Breidenstein, Zilior v. Achenbach u. Rein v. Gönnern. Hrn. Oecon. Schmidt u. Bewert v. Rockenberg u. Haas v. Niederwöllstadt. Hr, Lupus, Sattl. v. Königsberg. Hrn. Pfarrer Schönhals v. Simmersbach, Frank ö Obereisenhausen u. Köhler v. Lirfeld. Hr. Offer- geld, Schlachtmstr. v. Marburg. Hr. Bramm, Archit. v. Friedhausen. Fr. Stein v. Stumpertenrod. Hrn. Kfl. Schleick v. Ortenberg u. Unn v. Hanau. Hr. Stumpf, Kut- 1. bis 4. April 1850. scher v. Billertshausen. Hr. Sebarer, Oberanff. v Marburg. Hr. Rinn, Privatm. v. Gießen. Hr. Stuck. Eschweg v. Göttingen- Im Harmstaedter Haus: HlN. Geschäfts!. Stenger u. Schick v. Rüdingheim, Heffemer u. Mihm v. Keffelstadt, Roth u. Schuchhardt v. Hanau, Weigand v. Romshaufen, Reichel u. Müller v. Goldhaufen, Keil v. Darmstadt, Handschuh v. Häringhaufen, Schönhals v. Cassel, Vesper v. Beuern, Walther v Langenheim, Hut u. Lüber v. Ziegenberg, Stumpf v. Großenbuseck, Löbert v. Ziegenberg, Plitt v. Biedenkopf, Schänhals v. Häringhaufen u. Muhl v. Wiffebach ,Hrn. Sold. Lotz v. Amöneburg, Hillebrand, Meier u. Mark v. Cassel u. Kern v. Bockenheim. Hr. Wagner, Bürgerm. v. Oberaspe. Im Stern: Hr Erbach, Müller v. Großenbuseck. Hr. Dieterich, Haudelsm v. Beuern. Frl. Roth v. Bruchbrücken u. Ochs v. Alsenhein. Hrn Privatl. Kesting u. Hafermann v. Henninghausen. Hr. Weimar, Fuhrm u. Hr. Jung, Schuhm. v. Marburg. In den Privathäusern. Bei Hrn. Kfm. Noll: Hr. Köster, Kfm. v. Frankfurt. Bei Hrn. H. W. Dauernheim: Hr. Battenfeld v. Friedberg. Bei Hrn. Lehr. Beck: Hr. Büttner, Lehr. v. Waldgirmes. Bei Hrn. Oberappellationsger.-R. v. Krug: Frl. v. Krug v. Soden Bei Hrn. Brieftr. Hauß: Hr. Dietzel, Bürgerm. v Marienhagen. Bei Hrn. Steind Koch: Hr. Klos, Burgerm. v. Crumbach. Bei Hrn. Botenm. glatter: Hr. Kösterus, Obereinn. v. Romrod. Bei Fr. v. Schmalkalder: Fr. Fohr, Kammerdir. v. Bierstein. Ber Hr. Schmidt: Frl. Banß v. Caarpfe. Bei W. Petri: Hr Knoche, Privatm. v. Marienhagen. Bei Hrn. Bürgerm.-Geh. Faber: Hr. Bindewald, Schull. v. Münster. Set Fr. Advoc. Fuhr: Hr. Fuhr, Reg.-R. v. Nidda. Eingegangene milde Gaben für die Blinden- und Taubstummen-Anstalt. Bei Herrn Universitätsdiener Schwarz: durch Frau Pfarrer Kleeberger von mehreren gesammelt, 8 ff. 5 fr., von einem Ungenannten, 1 ff. Summa 9 ff 5 fr. Druck und Verlag der G. D. Brüh loschen Buch, und Steindruckerei.