AnzeigMatt der Stadt und des Regierungsdezirks 1S30 Mittwoch den^üT^März Jß 19 Auswärts abonnitt man sich bei allen Postämtern In Gießen bei der Erped. (Eanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene LorpuSzeile » kr. Erscheint wöchentlich ,wei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimifche 1 ft. 30 kr., für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. 42 kr. Amtlicher Theil. Arrstellungem Die Forstcandida ten Wilhelm Sommer aus Butzbach und Winheim aus Bingenheim sind auf den Forst-, Jagd- und Fischerei-Schutz im Revier Gießen verpflichtet worden. Gießen den 28. Febr. 1850. 424) Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundene Gegenstände. Eine alte Kappe, eine bunte wollene Arbeitstasche und ein Paar Socken sind gefunden und au Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 5. März 1850. Versteigerungen. 415) Gießen. Montag den 11. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem RathhauS die zum Nachlaß des Seilermeisters Philipp Berger dahier gehörende Immobilien, als: Grundb. IDKlftr. 71061«« 278 Grabgarten hinter dem Stockhaus, 2S/19,13 2Z2 । Acker im Altenfeld auf das Bruch, 27is4 330 Acker zwischen dem Sand- und Erdkauter Weg, 37i64 68 Acker am Nahrungsberg, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 4. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 412) Gießen. Dienstag den 19. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Buchdrucker C. Schild dahier folgende Buch- und Steindruck-Gerälhschaften circa 17 Centner Schriften in verschiedenem Grade, 2 eiserne Buchdrucker-Pressen von Gebrüder Henschel in Cassel, 2 lithographische Pressen von de Bary in Offenbach, eine ältere desgl., circa 50 lithographische Steine in verschiedenen Größen, parlicen- weise oder im Ganzen öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Gegenstände können in der Wohnung des Lithogr. C. Schild durch mich eingesehen werden. Die Bedingungen werden im Ber- steigerungstermine bekannt gemacht. Zum Mitbieten werden nur Personen zugelassen, die notorisch zahlungsfähig sind oder ihre Solvenz alsbald nachweisen. Gießen den 1. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 414) Gießen. Montag den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus auf freiwilligen Amrag des Schuhmachermeisters Philipp Steuerwald dahier, die demselben zustehenden Immobilien, als: 150 Grundb. sDKlftr. J/ns9 9 Hoftaithe in der Neustadt, neben Casp. Weigel, Schreiner, yilg3 1 Hofraum, Mistenstätte daselbst, neben Wilh. Vetzbergcr, 17/6S 49 ) Acker am Hamm, neben Bal- 17/66 48 i thasar Best, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 2. März 1850. Der Beigeordnete ' Rühl. 429) Gießen. Donnerstags den 7. März 1850, Nachmittags 2 llbr, soll in hiesigem Bügerhospital die Lieferung der Maaren, welche zu den Kleidern der auf Pfingsten d. I. confirmirt werdenden armen Kindern erforderlich sind, an die Wenigstnehmenden versteigert werden, auch soll die Lieferung von 50 Ellen wollen Zeug für die Hospitaliten mitverstcigert werden. Gießen am 4. März 1850. In Auftrag Gr. Armen-Commission. Lauer. 411) Gießen. Montag den 18. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Raihbaus der dem gewesenen Polizeiofficianten Adam Schweitzer dahier, zustehender Acker, als: Grundb. lDKlftr. 87 104 j Acker links am Badenburger Fuß- 88 101 \ Pfad und Fluthgraben, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 2. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 413) Gießen. Dienstag den 12 d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus aus dem Schuldenwesen des Buchdruckers C. Schild dahier, circa 1000 bis 2000 Stück kleine Gesangbuchs-Anhänge, woran jedoch der Bogen a fehlt, eine große Quantität Kupferstiche und eine Partie Briefcouverte, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 2. März 1850. Der Beigeordnete Rühl. 436) Gießen. Berkaus von Aeckern. Montag den 11. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, sollen nachbczeichnete, dem Baufiscus zustehende Grundstücke in hiesiger Gemarkung: 1) 69 lDKlftr. Acker XIII/29, vormals dem Conrad Kröck in Heuchelheim gehörig, 2) 108 lDKlftr. desgl. XIII/29, vormals dem 81 ubr. Schleenbecker gehörig, 3) 66 lDKlftr. desgl. XIII/30, vormals der Kall). Marg. Dutenhöfer daselbst geh., sämmtlich auf dem Geiersberg gelegen, auf Ort und Stelle an die Meistbietenden versteigert werden. Gießen am 4. März 1850. Der Gr. Kreisbaumcister des Baubezirks Gießen. Holzapfel. 379) Gießen. Main- Weser- Eisenbahn. Section Gießen. Freitag den 8. März, des Vormittags um 9 Uhr, soll auf dem Sectionsbüreau dahier die Fundamen- tirung der Schienenbahn von der kurhessischen Grenze bei Friedelhausen bis Lollar, veranschl. zu 2200 fl., sowie das Legen der Schienen, veranschl. zu 1100fl, in mehreren Loosen an die Wenigstnehmenden durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Die Voranschläge und Steigbediugungen find zur Einsicht auf dem genannten Büreau offen gelegt. Gießen am 27. Februar 1850. Der Gr. Sections Ingenieur. E i ck e m e y e r. 421) Grünbcrg. In den zu den Domanial- Waldungen des Reviers Grünberg gehörigen, unmittelbar neben der von Grünberg nach Gießen führenden Staatsstraße gelegenen und von Lindenstruth etwa 7i Wegstunde entfernten Districl Gießer Universitätswäldchen, sollen Montag, Dienstag und Mittwoch den 11., 12. und 13. März, nachverzeichnete Bau- und Werkholzsortimeute öffentlich versteigert werden: 100 Eichen-Werkholz-Stämme für Wagner, von 1243 Cubitfuß, 1439 Fichten- und Kiefern-Bau- und Werkholz- Stämme, von 28675 Cubikfuß, die theils zu Streckhölzern, theils zu Sparrn und Balken, theils auch zu Diehlklötzen geeignet sind, 9 Buchen-Stämme, von 89 Cubikfuß, 54 Eichen-Stangen, von 186 Cubikfuß, für Wagner, und 2127 Fichtcn-Stangen, von 10366 Cubikfuß, die zu Sparrn- und zu Wagnerholz passend sind. Die Znsammeukunft ist an jedem der bezeichneten Tage Morgens %9 Uhr in dem oben genannten Distrikte. 151 Die Herren Bürgermeister werden im Interesse ihrer Ortsangehörigen ersticht, diese Versteigerung möglichst zu veröffentlichen. Grünberg den 28. Februar 1850. Der Gr. Hess. Revierförster Hoffmann. 404) Lollar. Donnerstag den 7. März d. I., sotten in dem Lollarer Gemeindewald, District Boden, nachstehende Holzsortimente, als: 61‘/2 Stecken Buchen-Scheidholz, 32'4 n Eichen- ,, 10 /, Vnchen-Prügelholz, 14 n Eichen- „ 18’4 „ Buchen-Stockholz, 21 n Eichen- „ 1050 Stück Wellen Buchen-Reisholz, 900 i, „ Eichen- u 66 Eichen Werkholz-Stämme, 2312 Cubikf. haltend, und t Buchen-Stämme, 170 Cubikst haltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr im oben genannten District. Lollar am 1. März 1850. Der Bürgermeister Klinkel. 416) Königsberg. Holzversteigerung im Revier Könmöberg. Montag den 11. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in den Domanialwald-Districten Meilhardt, großer und kleiner Rothenberg, versteigert werden: 1 Stecken Buchen-Scheidholz, 169% u Eichen- „ 15 „ Buchen-Prügelholz, 45 „ Eichen- „ 1 u Buchen-Stockholz, 155’4 „ Eichen- „ 1800 Stück Wellen Buchen-Reisholz, 1875 „ u Eichen- „ 37 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz. Die Zusammenkunft ist bei der Obermühle. Gegen vorschrifismäßige Bürgscheine wird bis Martini d. I. Zahlungsfrist gestattet. Königsberg den 3. März 1850. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Königsberg. Dittmar. 370) Gießen. Die dem Kauffunger Stiftsfonds zugehörige Wiese hinter der neuen Mühle bei Gießen 3*4 Morg. 34 Klftr. groß, soll Donnerstag den 7. März, Vormittags 10 Uhr, auf dem dahiesigen Rathhause, für 6 Jahre öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Gießen den 26. Febr, 1850. C. F uh r. 420) L i ch. Dienstag den 19. März, von Morgens 9 Uhr an, werden im hiesigen Stadtwald, District Kleinhäuserberg: 29 Stecken Eichen-Scheidholz, 24 ii ir Prügelholz, 51 „ n Stockholz, und 122 „ u Reiserholz, auch 134 Bauklötze von 5424 Cubckschuh Gehalt, zur Versteigerung gebracht. Dienstag den 26. März, von Morgens 9 Uhr an, werden dann weiter int District Riedlingswinkel: 123 Stecken Buchen-Scheidholz, 106 „ Elchen- ii 12 ii Nadel- „ 2 „ Aspen- „ 60 ii Buchen-Prügelholz, 80 u Eichen- „ 6 „ • Nadel- u 7 u Aspen- „ 67 „ Buchen-Stockholz, 190 ii Eichen- ir 24 „ Nadel- „ 3 „ Aspen- u 210 „ Buchen-Kiefernholz, 366 ii Eichen- H 70 ii Nadel- „ 26 u Aspen- u und endlich noch 255 Eichen- und Buchen-Baustämme und Werkholz, von 9381 Cubllschuh Gehalt, zur öffentlichen Versteigerung gebracht werden. Bei vorschriftsmäßigen Bürgscheinen wird bis Martini Kredit gegeben. Lich den 4. März 1850. Der Bürgermeister Dieterich. 438) Steinbach. Donnerstag den 14. März, des Mittags 12 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei das Brau- und Backhaus auf den Abbruch versteigert werden. Zu gleicher Zeit soll ein Brunnen zu graben in der Straße nach Gießen, versteigert werden. Steinbach am 5. März 1850. Der Bürgermeister Horn. F e i l g e b o t e n. 365) Gießen Gin GartenhäuSchen ist auf den Abbruch zu verkaufen. Wo? sagt Ausg. dieses Blattes. 439) Gießen. Eine Vogelshecke ist zu verkaufen. Wo sagt die Erped. d. Bltls. 389) Gießen. Ein Stück Land auf dem Hamm ist zu verkaufen. Peter Löber. 152 399) Gießen. Von allen Gattungen frischer Sämereien, für deren vorzügliche Keimkraft ich garantire, habe ich wieder neue Sendung erhalten und empfehle solche meinen geehrten Gönnern auch in diesem Jahre zur geneigten Abnahme. Wilh. Löber's Wittwe, wohnhaft an der Hintergasse neben Hrn. Ksm. M. Heß. 419) Gießen. Veredelte Rosenbäumchen in verschiedenen Sorten und Farben von 1 bis 6 Fuß Höhe zum Auspflanzen in Gärten sind fortwährend zu haben bei I. Schaum, Kunst- und Handelögärtner. 434) Gießen. Zehen Jahrgänge der Gr. Hess. Regierungsblätter von 1819, 1826 bis incl. 1834, vollständig gut erhalten und eingebunden, stehen bei mir billig zu verkaufen. Langgöns den 4. März 1850. Fresenius. 382) Hermannstein. In der Baumschule zu Hermannstein können gegen 2000, aus dem Kern gezogenen Aepfelbäumchen, von 2 bis 4 Fuß Höhe, abgegeben werden. Wer dergleichen wünscht, kann sich zu zeder Zeit bei dem Unterzeichneten melden. Hermannstein den 25. Februar 1850. Der Bürgermeister Wagner. Zu vermiethen- 428) Gießen. In Lit. C. 183 am Reichensand sind 2 Familienwohnungen zu vermiethen und gleich beziehbar. L. Klinkel. 212) Gießen. Ein Familien-Logis ist zu vermiethen, Lit. B. Nr.' 30 auf der Mäusburg. 430) Gießen. Das bisher bei mir von Hrn. Schierholz bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen und wird bis zum 1. Juni beziehbar. G. H. L ony. 334) Gießen. Zwei möblirte Stuben mit Kabinet sind zu vermiethen. Lit B. M 1. Ecke des Canzleibergs. 358) Gießen. Zwei aneinanderstoßende Zimmer in der 2. Etage mit ganz neuen Möbeln und 2 desgl. in der 3. Etage mit der Ansicht nach dem Brand sind zu vermiethen und gleich zu beziehen bei H. Hochstäiter. 356) Gießen. Eine Familienwohnung und eine Stube mit Möbel an eine einzelne Person ist zu vermiethen bei Ph. Becker, Weidgasse Lit. B. Nr. 116. 432) Gießen. Bei Louis Loos in der Sandgasse ist ein Logis zu vermiethen. 373) Gießen. Eine möblirte Stube ist zu vermiethen bei Konrad Vogt, am Kirchenplatz. 402) Gießen. 2 Familienwohnungen sind zu vermiethen und gleich beziehbar bei Jacob Möhls Wittwe. 433) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Jacob Schreiber auf dem Neuenweg. 418) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Sopha ist zu vermiethen bei Spengler Löb er, in der Weidgasse. 425) Gießen. Meine am Seltcrsthor gelegene Wiesen bin ich willens, zu verpachten. Das Nähere darüber können Liebhaber dazu bei mir erfahren. Hofmann, Wittwe des Hofkammerratöh Hofmann. 417) Gießen. Ein Triebviertel nahe am Schießhaus, welches im vorigen Jahr gut gedüngt worben; ist zu verpachten. Näheres Lit. D. Nr. 48 in der Neustadt. Gießen den 4. März 1850. Joh. Keil's Wittwe. 387) Gießen. Mein Garten am Nahrungsberg ist auf 3 Jahre zu verpachten. L. M e r g o t t, bei Hrn. Hutm. Ludw. Gail auf der Mäusburg. Vermischte Nachrichten. 423) Gießen. Die Mitglieder der hiesigen Leichenkassegesellschaft werden hiermit dringend ersucht, sich Sonntag den 10. d. M. zum Zwecke der Nechnungsabhör, Ergänzungswahl des Vorstandes, Statutenänderung, 2C. ic. im GastbauS zum Rappen dahier, Nachmittags präcis 3 Uhr zahlreich einzufinden. Gießen den 3. März 1850. Der Vorstand. 440) G ießen. Unterzeichneter ertheilt in der englischen und französischen Sprache, sowie in der Mathematik Privatunterricht. C. Roth, Lindenplatz Lit. A. ^45 188. 437) Gießen. Eine junge Hündin, etwa 8 Monate alt, auf den Namen Ali hörend, klein, glatihaarig, von weißer Farbe, mit großen gelben Flecken, ist dem Eigenlhümer vor 3 Tagen entlaufen. Es wird um Abgabe desselben an die Erped. d. Blits. gebeten. 363) Gießen. Strohbüte nehme ich zum Waschen an M. Hol berg, auf dem Neuenweg. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu JK 19. des Anzeigeblattes Vermischte Nachrichten. Gießen. Mr Auswanderer. Der Centralverrin für Auswanderer von Cöln und Düsseldorf befördert Auswanderer nach allen Häfen Amerikas, Brasiliens, nach Australien und Californien zu festen Preisen von den verschiedenen Sammelplätzen ab, über Bremen, Hamburg, Havre, Antwerpen U111) und Abfahrtstage ertheilt der nachbenannte Herr Agent nähere Auskunft, sowie auch der Prospectus des Vereins unentgeltlich bei demselben entgegen zu nehmen ist. Löln im Februar 1850. In Bezug auf vorstehende Anzeige empfiehlt sich zum Abschluß von Ueberfahrts-Verträgen zu nachfolgenden billigen Preisen: _ , ■■ „ von Mainz über Hamburg nach Neu-York mit Kost 75 fl., „ „ „ Rotterdam „ u « » 77 n „ „ „ Antwerpen „ „ » „ 80 ,/ „ ,, „ Havre „ New-Orleans „ „ 83 „ „ ,, „ Bremen „ Galvestonu. Kalifornien mit Kost 90 „ Der Hauptagent für Gießen Aug. Hoffmann, Schloßgasse. kann. Lübeck im Februar 1850. Lommissions-Düreau, Petri-Kirchhof M. 308. 427) Lübeck. Das unterzeichnete Commissions-Büreau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis spätestens den 6. April d. I. deshalb in srankirten Briefen bei ihm anfragen (also das geringe Porto nicht scheue», ein nicht außer Acht zu lassendes Anerbieten «nentgeldlich zu machen, welches für den Anfragenden noch rn die em Jahre en, jährliches Ern- kommen bis zu 10,000 Mark oder viertausend Thaler Pr. Crt. zur Folge haben 309) Gießen. Der Unterzeichnete bringt zur ergebensten Anzeige, daß die Wirthschaft auf dem Heyer'schcn Felsenkeller wieder begonnen hat. W. Jacobi. 431) Gießen. Ein junger Mann, welcher bisher in einem Ehevaurlegers-Regiinente diente, sucht einen Dienst als Kutscher oder Hausknecht rc. Das Nähere bei der Erped. d. Blttsr 403) Gießen. Bei Kunst- und Handelsgärtner I. Schaum wird ein gesitteter und starker Junge in die Lehre gesucht. 435) Gießen. Es wird auf Ostern d. I. ein braves Mädchen in Dienst gesucht. Wo? sagt die Erped. d. Blattes. Gießen den 4. März 1850. 422) Staufenberg. In hiesiger Gemeindekasse liegen 65 fl. 30 kr. Armenkapital vorräthig, welche gegen gerichtliche Obligation ausgeliehen werden können. Liebhaber hierzu können sich bei dem Unterzeichneten melden. Staufenberg am 2. März 1850. Der Bürgermeister Vogel. 426) Beuern. Benachrichtigung. Herr Gemeinderath Kompf von Beuern hat in JVä 17 des Gießner Anzeigeblattes eine Reihe der elendesten Verläuindungcir gegen mich geschleudert, auf die ich nur durch eine Klage bei der com- petenten Behörde wegen Verläumdung antworten werde. Beuern den 1. März 1850. H. A. Lindenstruth, Bezirksrath. 154 Anaekommene und abgereiste Fremde vom 1. bis 4. März 1850. g.™ (SAnft II SReirfinmnn v. Nid fingen. (Schluß folgt) Druck und Verlag der G. D. Brühl'schm Buch- und Etrindruckerefi Bezug auf Leichtigkeit des Absatzes und Größe des Marktes war Besaneon bei weitem in Vorthcil. Man suchte nun die Ursachen in der Lebensweise der Arbeiter und es fand fich sehr bald, daß fie damit nur zu gut erklärt waren. Die französischen Arbeiter bewohnten eine Stadt von 30,000 Einwohnern. Die hohen Preise der Lebensmittel gaben noch keinen Aufschlag, ebensowenig die Nothwendigkeit, Alles bis auf das geringste Bedürfniß sofort mit Geld zu bezahlen. Was sie aber weit mehr kostete, war nachweislich ihre Theilnahme an den gewöhnlichen Vergnügungen der stark bevölkerten Stadt und der zahlreichen Besatzung. Dieß gab Gelegenheit zu Bekanntschaften, zu Zerstreuungen und folglich zu Zeit und Arbeitsverlust, die verderblich wurden. Vergnügungssucht aber, die zur Gewohnheit wird, macht die Strenge des Familienlebens lästig. Es war nichts häufiger, als daß fich junge, kaum volljährig gewordene Bursche von ihren Eltern trennten und eine Junggesellenwirthschaft an- Hrn. Privatl. Schutz u. Reichmann v. Nidda. Hr. Glerm, Gerb v. Siegen. /„. Darmstadter Haus'. HlN. Geschäfts!. Blücher u. Reim v. Biedenkopf, Rühl v. Rinnbach, Schubner v. Eisenhausen, Heinrich v. Mekleuburg, Schwemebal v. Straß, bürg u Bär v. Landau. Fr. Maus v Mainz., Frl. Wehn v Biedenkopf, Straub v. Mellbach u. Reinhard v. Allendorf. Srn. Geschäftsl. Birkenfeld v. Lauterbach, Bemahl v. Lam- vertheim, Stein v. Rauschholzhausen, Eschle v. Fertwangen, Engel v. Ebersgöns, Rudolph v. Ruppertenrod, Kreuter u. Stein v. Grünberg, Erb v. Beuern, Ditschler v. Büdingen, Offergeld u. Pappe v. Lollar u. Engel v. Kirchgöns. Hr. Rühl. Fuhrm. v. Homberg. Im Stern: Hr. Bechler, Musik, v. Fulda. Hrn. Privatl. Langedt u. Felda v. Basdorf u. Constand v. Wetter- feld. Hr. Böhle, Fuhrm. v. Sachsenberg. in der Sonne; Hr. Werpmüller, Musik, v. Fulda. Hr Baldus, Gastw. v. Niederscheld. Hrn. Handels!. Leben v Wintershein, Schäfer v. Braunhausen, Kreuzburg v. Ershausen, Erb v. Beuern, Krug u. Völcker v. Nlederdieten. In den Privathäusern. Bei Frl. Höpfner: Frl. Decker v. Wiesbaden - Bei Hrn. Reallehr. Dr. Weigand: Frl Stier u. Keil v. Mell- bach. — Bei Hrn. Hofg.-Adv. Busch: Hr. Tag, Jnstrum. v Worms. — Bei Hrn. Scrib, Wehner: Hr. Becker v. Niedergemünd. - Bei Hrn. Gärtn. Georg: Hr. Hermes, Cand theol. v Bensheim. - Bel Hrn. Silbereisen: Frl. Petersen v. Rathingen. — Zur Geschichte der Arbeiterzustände. (Baierischer Gewerbcfteund.) (Fortsetzung.) Ein anderes Beispiel: , ,. Das Uhrmachergewerbe ist zu Bqanoon ein , eingebürgertes, und wird auf ehrenvolle We,se ge ne- ben. 1833 entstand großer Jammer über die Con- currirung der Neufchateler Uhrmacher, deren Neber- ,total« S°M»l< um das Gleichgewicht der Preise herzustellen. Die Zahl der verfertigten Uhren in Besaneon rn einem Jahr gegen die Ziffer des vorigen Wahres um oc _°40 pCt. Es wurde auch hier eine amtliche Untersuchung der Ursachen dieser Abnahme angeordneü Sie zeigte, daß die verhältmßmäßige Bertheuerung^der Besanooner Uhren weder durch die geringere Geschicklichkeit der Arbeiter, noch durch die Natur oder den Werth der Rohstoffe bedingt war. S-e waren an beiden Orten gleich. Ebenso war «uch der Unterschied im Preise der Lebensmittel nur unerheblich und rn Eingegangene milde Gaben für die Blinden- und Taubstummen-Anstalt. BebHrn. Univ.-Diener Schwarz : vonHrm Da«. ^'stn/ungenanMen^??;^°n Hrm°Metzg0 W-idigÄr"; V&2 faglT Ü ^n.Prof. D» Braubach 1 st. I n den Gasthäusern. , „. > 6fr. Bergmann v. Magdeburg, Strahlenbeck" v. Schwalm, Jllig v. Frankfurt u. Auler v. Miansbütte. Hr Orb, Kfm. v. Mainz. Frank v. Stuttgardt. , , „ . p.rM 6« «urselle v. Stollberg, Winter .. Ä MTiäRÄ«