Anzeige!^ att der Stadt und des Regierungsbezirks isso. Mittwoch den 6 Februar Auswärts -ibonnirt man sich bet allen Postämtern In Gießen bei der Erpeb. (Canzleibera Lit. B. Nr. l.j — EinrücknngSgebühr für die gespaltene LorpuSzeile 2 kr. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Eonnadend. — Preis d-S Jahrgangs für Einheimische i si. 30 fr., für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. 42 fr. Amtlicher The il. Polizeiliche Bekanntmachung. Gefundener Gegen stand. Ein kleiner Hund mit einem Halsband und einem Schlößchen ist dahier aufgefangen und in Verwahrung genommen worden. Das Nähere ist auf dem Gr. Polizeibüreau zu erfahren. Gießen am 5. Februar 1850. Edictattadungen. 112) Gießen. Forderungen jeder Art an den Nachlaß des Heinrich Ludwig Horn von Steinbach sind im Termine Freitag den 8. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, so gewiß dahier anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls sie bei der Ordnung dieser Verlassenschaft keine Berücksichtigung finden werden. Gießen am 12. Januar 1850. Gr. Hess. Landgericht. Ploch. 97) Grünberg. Oessentliche Ladung. In Folge Hofgerichtlichen Comurserkenntnisses über das Vermögen des heimlich nach Amerika entwichenen Johannes Feuerstein von Stangenrod werden alle, welche irgend welche Ansprüche an die Concursmasse bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, solche sogewiß Montag den 4. März d. I. Vormittags 9 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, auch sich deS Güteversuchs zu gewärtigen, widrigenfalls sie ohne erfolgendes Präclusivdekret von der Concursmasse ausgeschlossen, beziehungsweise als den Beschlüssen der Mehrzahl der Gläubiger beigelreten erachtet werden sollen. Zugleich wird dem Johannes Feuerstein aufgegeben, sich im erwähnten Termin sogewiß zu Wahrung seiner Rechtszuständigkeiten hier cinzufinden, als sonst ein Verzicht hierauf von seiner Seite unterstellt werden wird. Grünberg den 28. December 1849. Gr. Hess. Landgericht daselbst Welcker. Versteigerungen. 159) Gießen. Donnerstag den 7. Februar d. I, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus auf freiwilliges Ansuchen der Wittwe und Erben des Domäncnboten Dauernheim die denselben gehörende Hofraithe, als: Grundb. lHKlftr. 3 Hofraithe in der Schloßgasse neben Heinr. Wilh. Schlund, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 30. Januar 1850. Der Beigeordnete Rühl. 2368) Rödgen. Tie in dem Grundbuch mit iyg und ’% bezeichnete hiesige Hofraithe, welche meinem Wohnhaus, Nebengebäuden, darin Stal- 70 lung für 10 Stück Rindvieh, Scheuer, Hofraum und Hausgarten besteht, soll Montag den 18. Februar 1850, Mittags 2 Uhr, im Hause selbst freiwillig versteigert oder auf 6 Jahre verpachtet werden. Die Gebäude sind durch die neue Herrichtung im besten Zustande und die ganze Hofraithe eingefrie- digt; sie eignet sich deshalb sowohl für einen Städter zu einem ländlichen Wohnsitz, als auch wegen der Räumlichkeit zu einem größeren gewerblichen Beiriebe. Nähere Bedingungen sind bei A. Balser in Gießen und im Versteigerungstermin zu erfahren. Rödgen bei Gießen den 19 December 1849. Der Bürgermeister Seipp. 191) Steinbach. Freitag den 15. Februar, von Morgens 9 Uhr an, sollen im Steinbacher Gemcindewald, District Hag- hecken: 108'/. Stecken Bnchen-Scheidholz, 27'/4 // n Prügelholz, 60'/, ff n Stockholz, 2300 Stück u Wellen, 61 Stecken Eichen-Scheidholz, 10 ff u Prügelholz, 25'/4 ff n Stockholz, 250 Stück u Wellen, 9 Eichen-Stämme, von 24—40 Zoll Durchmesser , 1373 Fuß haltend, von 10—34 Fuß Länge, 1 Buchen-Stamm, 45 Fuß haltend, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Ortschaften werden ersucht, im Interesse ihrer OrtSan- gehörigen Vorstehendes bekannt machen zu lassen. Steinbach am 4. Februar 1850. Der Bürgermeister Horn. 182) Bell ershcini. Nachdem durch gemeinschaftlichen Kauf, des von Sr. Erlaucht dem Herrn Grafen von Degenfeld seither in Pacht gehabten Guts von Petriiag 1850, nachstehende Gegenstände überflüssig erschienen sind, so beabsichtige ich Dienstag den 19. Februar d. I., Vormittags 9 Uhr anfangend. 4 Pferde. 2 Paar Ochsen, 10 Kühe und 3 Rinder, 2 Mutterschweine mit Ferkel, eine trächtige Erstlingsniuck, 24 Stück große Zuchtsprcnger, Wagen- und Ackergeschirre für 4 Pferde, einzelnes Geschirr für 4 Ochsen, 2 Wagen, ein Ochsen- und ein Pferde-Wagen, 4 Pflüge und 2 Eggen, in meinem Hofe selbst unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen einer öffentlichen Versteigerung auszusetzen, was die Herren Bürgermeister bekannt machen zu lassen, ersucht werden. Bellersheim, den 3. Februar 1850. K. Carl, Pachter. 192) G > eßen. Diejenigen Leidenden, to»C,r, selbst, noch im Kreise ihrer Bekannten von der heilkräftigen Wirksamkeit der Goldberger scheu Ketten zu überzeugen Gelegenheit hatten, mache ich auf den im Druck erschienenen über die Heilkraft und Wirksamkeit der Kaiser!. Königs Oesterreichisch privilegirten und Koiilgi. Preuß. concefsionirten Goldberger',chen galvano elektrischen 9ibeumr. v. Rau, Hauptm. v. Marburg. Hrn. Kfl- Schulze v. Cöln, Maier it. Hartmann v. Mainz. Hr. Bradenbach, Ingen, v. Berlin. Hr. v. Wenzel, Major v. Mainz Hrn. Kfl. Löbenbach o. Jfer- lohn, Dunker v. Leipzig, Düring v. Hof, Schäffer v. Cassel u. Wilgardt v. München. Hr. Zöller, Weinhndl. v. Bor- dcaur. Hr. Scholl. Gntsbes. v. Schwerin. Hr. Herrmann, Praktik, v. Mannheim. Hr. Jordan, Oecon. o. Lind.eim. Hrn. Kfl. Janson v. London, Vieler v. Strelitz, Gersfeld v. Frankfurt u. Nicker v. Cöln. Hr. Strauß, Fabrik, v. Offenbach. Hr. Köhler, Pfarrer v. Grünbcrg Hr. v. Rau, Partik v. Marburg. Hr. Jäger, Forstmstr. v. Schlitz. Hr. Maper, Fabrik, v. Aachen. Hrn. Kfl. Hoffmann v. Schweinfurt u. Fuhrmann v. Rhepdt. Im Rappen'. Hr. Lippmann, Stud. v. Heidelberg. Hrn. Kfl. Stieritz v. Darmstadt, Grämling v. Berlin, Götz v. Frankfurt, Schwarz v Offenbach, Leist v. Grünberg, Lion, ». Hagerhütte, Kirchdörfer v. Worms u. Schmidt v. Bingen. Hr Müller, Part. v. Ludwigsburg. Hr. Krüger, Eisenbahn-Jnspect. v. Cassel. Hr. Milter, Fabrik, o. Miltenberg. Hrn. Kfl. Reinhard, Wolf u. Rath v. Frankfurt u. Link v Lüttich Im Prinz Carl'. Hrn. Geschäfts!. Löb v. Hanau u. Schiff v. Kaichen. Hr. Binzer. Papierfabrik, v. Hatzfeld. e vom 2. bis 5. Februar 1850. Hr. Schneider, Kfm. v. Mainz. Hr. Rand, Schlosser v. Friedberg. Hrn. Kfl- Frcmler v. Cöln u. Bauer v. Frankfurt. Hr. Born, Gerb. v. Siegen. Hr. Wagner, Ge- schäftsm. v. Herborn. Hr. Schenck, Posth v. Nidda. Hr. Mogk, Holzhndl. u. Hr. Reitz, Wirth v. Cchzel. Im Darmstaedter Haus'. HkN. Geschäfts!. Koch v. Jugenroth, Zecke! v. Grünberg, Fenchel v. Grevel, Peter v. Nidda, Kilian v. Rellingen, Sommer v. Staade, Hinckel v. Echzel, Hellmonv v. Bamberg, Kilian - v. Solingen, Hellmold u. Rast v. Petterweil, Jeckel v. Grünberg, Hartmann v. Homberg u. Engel v. Kirchgöns. Im Stern: Hrn. Privat!. Theis v. Rittenau, Schmidt« mann v. Frankenberg u. Baumann v. Herborn. Hrn. Bierbr. Breisgen u. Herbst v. Hirschberg. Hr. Lirfeld, Pri» ratm v. Dernbach. In der Sonne; Hrn. Geschäfts!. Dörr «.Ruppertenrod, Kratz, Becker u. Mohr v. Niederohmen u. Kreuzburg v. Erdhaufen. Frl. Stich v. Nürnberg. In den Privathäusern. Bei Hrn. Poseiners Wtw.: Fr. Casper v. Grünberg. — Bei Hrn. Tabaksfadrik. @atL Hr Simon, Fabrik, v. Offenbach. — Bei Hrn. Steinmüller: Hr. Hohenstein, Privatm. v Marburg. — Bei Hrn. Schloffermeister Weber - Hr. Kempa nebst Frau, Oecon. v Salzderfelden. Gemeinnütziges. Vermehrung des Phosphorsäuregehalts für Winterfrucht im Boden. Der landwirthschaftliche Verein des Unterrheinkreises in Baden hat, um den Phosphorsäuregehalt für Winterfrucht im Boden zu vermehren, einzelne Stücke Korn und Spelz mit Beinschwarz bestreuen lassen. Die Folge davon zeigte sich augenscheinlich in langen Aehren und besseren Körnern. In Frankreich gibt es ungefähr 10 Mill. Stück Hornvieh und 32 Mill. Stück Wollvieh. Da nun Frankreich ungefähr 35 Mill. Einwohner hat, so kommt ein Ochse auf 3% Verzehrer oder 100 Ochsen aus 375 Einwohner und nicht völlig ein Hammel auf eine Person. Kürzlich wurde ein Tabakshändler angeklagt, daß er gegen dieses Verbot handle, inden er seinen Tabak mit Metallkalk anmache. Er bewies indessen, daß sein Tabak aus lauter Runkelrüben- und Wallnußblättern bestehe und kein Blatt Tabak enthalte und ward freigesprochen, während der Kläger zur Zahlung der Kosten verurthcilt' wurde. Wortspiele. Welche Gatten führen ein unstätes Leben? — Die Fregatten. Welche Rosen trinken Brandwein? — Die Matrosen. Welchen Rath nehmen sogar widerspenstige Mädchen an? — Die Heirath. Wodurch ist die Benennung Locomotive bei den Eisenbahnen entstanden? — Bon insolventen Kaufleuten; da sie keine Motive haben, in loco zu bleiben, so suchen sie rasch fortzukommen. (Hierzu eine Beilage.) Fahrplan der Main-Weser-Bahn, für die Strecke von Friedberg bis Frankfurt a. JJi. Der Tabaksproccß. In England wird immer nach dem Buchstaben des Gesetzes entschieden. Es besteht hier ein Verbot, den Tabak mit fremden schädlichen Dingen zu vermischen. äB -ck-rr ««n einem desgl. 12 kr.; von E. C. H. 12 ft ; von einem Dienstmädchen 3 ft., von Wllyetm Fader 3 kt.