Imzcigcblatt der Stadt und des Regierungsbezirks .1« so 1850 Sonnabend den 3 Qctober Auswärts abonnirl man sich bei «Seit Postämtern. In Gieße» bei der Erpcd. tCanrleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrückungSgebühr für die gespaltene CorpuSzeile 2 fr. Erscheint wöchentlich zwei Mal: Mittwoch und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische fi.l 30 ft., für Auswärtige t»°l. Postaufschlag 1 fi. 42 h. •3 Amtlicher Theil. SluSjurjc aus den Großh. Regierungsblättern: Nr. 44 vom 24. September 1 850: 3n$,alt: die Aufrechthaltung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit betr.; - 2) Verordnung, die Dis- Hn OberKudlen-Direction betr.; - 3) Bekanntmachung, den Ausschlag zur Bezahlung der llü ^or^e Reinheim für 1850 betr.; — 4) Verzeichnis rechtskräftig gewordener, in @e« ,,fccä Strafgesetzbuchs bekannt zu machender Strafe, kenntniffe der Gerichte der Provinz Oberhessen; 5) Ertheilung eines Patents; — 6) Dienstnachrichten; — 7) Charaeterverleihung; — 8) Versetzung in den Ruhestand; — 9) SterbMe. Nr. 45 vom 27. September 1850: 1) Cdict, die Auflösung der Ständeversammlung und die Anordnung »euer Wahlen betr.; — 2) Bekanntmachung, iw. cl. Jn a«>e be!2 Postcours zwischen Mainz, resp. Alzep und Kaiserslautern betr.; — 3) Summarische ileberjicht der Rechnung Gr. Landes-Waisenanstalt zu Darmstadt für 1849; — 4) Concurrenzeröffnungen. Nr. 46 vom 30. September 1 850: Snpfllt: 1) Verkündigung, die Auflösung der Ständeversammlung betr.; — 2)Verordnung, dieForterhebung der dirccten und lndirecten Steuern für das vierte Quartal des Jahres 1850 betr.; — 3) Bekanntmachung, die Errichtung einer Personen-Annahmestelle zu Hechtsheim betr.; — 4) Bekanntmachung, die Nichterhcbung eines Tyeitg der Umlagen zweiter Klasse der Gemeinde Niedcrweidbach, im Regierungsbezirke Biedenkopf für 1850 betr.: — 5) Bekanntmachung, die Nichterhebung einer Umlage auf die Parzellenbesitzer in der Gemeinde Lauerbach. im »$’r e Ertmch, für 1850 betr.; — 6) Bekanntmachung, die Niederschlagung eines Theils der Umlage Zweiter Klasse der Gemeinde Dannenrod, im Regierungsbezirke Alsfeld, für 1850 betr.; — 7) Promotion auf ter Großh, Landes-Universität Gießen; — 8) Dienstnachrichten; 9) Dienstentlassung. Verordn umg, die Aufrechthaltung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit betr, U D W I G III. von Gottes Gnaden Groß Herzog von Hessen und bei Rhein re. rc. Uns bewogen gefunden, zur Ausrechthaltung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit zu verordnen und verordnen hiermit, wie folgt: m „ Art. 1. Wer an öffentlichen Orten äußere Abzeichen — Fahnen, Schärpen, Cocarden u. dgl. — wsiche geeignet sind, den Geist des Aufruhrs zu verbreiten oder den öffentlichen Frieden zu stören, oder welche den Grundlagen der bestehenden Staatsverfassung feindselige Bestrebungen an den Tag legen, trägt oder aussteckt, wird, insoweit nicht der Thatbcstand eines nach den 644 bestehenden Strafgesetzen zu bestrafenden Verbrechens, oder Vergehens vorliegt, mit einer Polizeistrafe von drei bis sieben Gulden oder Gesängniß bis zu 5 Tagen bestraft. Wer an öffentlichen Orten aufrührerisches' Geschrei erhebt oder aufrührerische Lieder ab- siuat soll, insofern Form und Inhalt nicht eine schwerere Strafe nach den bestehenden Strafgesetzen begründen, mit einer Polizeistrase von drei bis sieben Gulden oder Gefängnis bis zu fünf Tagen bestraft werden. $rt. 3. Jxsowril rillt auf bm Grund der gtgmmteligcn Bcrnrdnnug -rk-mt- Geldbuße sich M uneinbringlich dnrstellß ist dieselbe im G-s-ngniß und zwar nul «icr und zwanzig Llnndcn für jeden Gulden zu verbüßen. ' Strt. 4. Gegenwärtige Verordnung tritt mit dem Tage ihres Erscheinens im Regierungsblatte tit v. Dalwigk. ^Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels. Darmstadt am 11. September 1850. (L. s.) LUDWIG. <5. 8370. M-b-n «m 1. 2-'.».' «0. Betreffend: Den Ankauf der diesjährigen Remontepferdc der Reiterei. Die Großherzoglich Hessische Reaierungs-Commlsslon des Regierungsbezirks Gießen an sämmtliche Gr. Bürgermeister dieses Regierungsbezirks. In der Provinz Oberheffen findet der Ankauf der diesjährigen Remontepferde für die am 14. October l. I. zu Hungen, und „ 16. „ „ u „ Alsfeld , gatt was sie alsbald zur öffentlichen Kenntniß in Ihren Gemeinden bringen wollen. ' ' K ü ch l e r. Reiterei (2111) Versteigerungen. 2092) Gießen. Bekanntmachung, die Versteigerung der Holzhauerarbeiten, der Cultur - Wege- und Grabenarbeiten in den Gießener Stadtwaldungen für 1851 betr. Montag den 7. October l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen die Holzhauerarbeiten, die Cultur-Wegbau- und Grabenarbeilen in den Gießener Stadtwaldum gen, welche den Betrag von einigen Tausend Gulden erreichen, aus dem Rathhause daselbst, an den Wenigstnehmendeu vergeben werden. Die Herren Bürgermeister der nahegelegenen Orte werden um die Bekanntmachung dieser Bersteigerung ersucht. Gießen den 30. September 1850. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 2122) Gießen. Verpachtung von städtischen Triebvrerteln rc. Donnerstag den 10. October I. j., Vormittags um 9 Uhr, soll eine bedeutende Anzahl städtischer Tnebviertel und das übrige Gelände am Friedhof auf meorere Jahre verpachtet werden. - Die Zusammenkunft ist beim Friedhof. Gießen am 4. October 1850. Der Bürgermeister Hch. Ferber. 2093) Gießen. Montag den 9. October l. 3-, Nachmittags 4 Uhr, soll auf dem Sand, Gemarkung Greßcn, tue Kar- toffelerndte von einem Acker auf dem Wege der Hülfsvollstreckung an den Meistbietenden versterger werden. Gießen den 1. October 18a0. p Der Bürgermeister Hch. Ferber. 645 2117) Gießen. Montag den 28. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf freiwilligen Antrag der Joh. Heinrich Ferbers Wittwe dahier, die derselben gehörenden Immobilien, als: Flur 19 Nr. 73 cnKlftr. 735 Acker im Ganswinkel am Mittelweg , neben Ehr. Lang in Kleinlinden, 19 93 472 Acker daselbst, neben Wilh. Burckhardt, Acker daselbst, 19 94 540 19 97 259 Acker daselbst, neben Joh. Phil. Becker, P. S. Wttw., 27 103 431 Wiese in der Stephansmark jenseits der Wieseck auf daö Bruch, neben Peter Bergmann, 39 21,22 265 Acker bei der Taubentränke am Waldbrunnen, 39 190,5 424 Acker links am Wiesecker Weg hinter den Gärten, 39 214,15 603 Acker auf die Chaussee, neben Jac. Möhl, 39 216,17 286 Acker, jetzo Garten daselbst, 39 218,19,20 650 Acker daselbst, 40 218 189 Acker, jetzo Garten im Gart- feld, neben G. H. Braun, 41 15 178 Acker, jetzo Garten auf dem Roth, neben Peter Bergmann, 41 35,36 848 Acker, über dem Roth auf die Rothgärten, neben Bäcker Ernst Wallenfels, 41 181 447 Acker zwischen der Marburger und Casseler Straße, neben Rathschöff Seipp, aus dahiesigem Ralhhauö öffentlich meistbietend versteigert, und bei annehmbaren Geboten die Genehmi- gung alsbald ertheilt werden. Gießen den 3. October 1850- Der Beigeordnete Rühl. 2047) Butzbach. Main-Weser-Ersenbahn. Sektion Butzbach. Montag den 7. Oktober, des Vormittags um 9 Uhr, sollen Erdarbeiten in den Gemarkungen Langgöns und Leihgestern, veranschlagt zu 53,000 fl. in einem Loose an den Wenigstnehmenden durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden. Die Zusammenkunft ist im Bahneinschnitt der sog. Langgönser Hardt. Butzbach den 24. September 1850. Der Gr. Hess. Scctions-Jngenieur Cickemeyer. Butzbach. 2109) Main-Weser-Eisenbahn. Sektion Butzbach. Maurerarbeit, veranschlagt Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaserarbeit, Spenglerarbeit, Weißbinderarbeit, 485 612 287 335 209 50 93 166 ff If II ff ff ff u V If ff If If If If zu If If II If If If If verlegt. Gießen den 3. October 1850. Der Bürgermeister Hch. Ferber. Dienstag den 8. d. M., des Vormittags um 9 Uhr, sollen aus dem hiesigen Sectivnsbüreau nachbenannte zur Erbauung eines Stationshauses zu Langgöns erforderlichen Arbeiten und Lieferungen durch öffent- 2123) Gießen. Bekanntmachung, die Versteigerung von Mobiliargcgenständen betr. Die unter vorstehender Bezeichnung in dem Anzeigeblatt Nr. 79 bekannt gemachte gerichtliche Versteigerung kann eingetretener Hindernisse wegen Mittwoch den 9. October nicht abgehallen werden, und wird daher auf Montag den 14. October l. I, Nachmittags 2 Uhr, Lieferung von 4 Cubikklafter Mauersteinen, von 11500 Backsteinen und 22 Bütten Kalk. Die Risse und der Voranschlag sind auf dem genannten Büreau zur Einsicht offen gelegt. Butzbach am 2. October 1850. Der Gr. Hess. SectionS-Jngeuieur Eickemeyer. liche Versteigerung in Accord gegeben werden: 2101) Mainzlar. Freitag den 11. October l. I., des Morgens um 9 Uhr, sollen auf dahiesigem Gemeindehaus zwei neue Feuerleitern für die Gemeinde Mainzlar an den Wenigstfordernden öffentlich versteigert werden. Mainzlar den 1. Octobcr 1850. Der Bürgermeister Vogel. 2119) Saasen. Zwei gute Zugpferde, ein Wagen, mehrere Flachsreffen und sonstige Mobilien sollen Donnerstag den 17. October l. I. in meiner Wohnung öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Die Bedingungen werten bei der Versteigerung näher bekannt gemacht. Saasen den 4. October 1850. Peter Aff. 646 2105) Hattenrod. Dienstag den 8. October, deS Morgens 8 Uhr, sott bei dem Unterzeichneten zur Herstellung eines neu zu chaussirenden Vicinalwegs nach Lich von 100 lauf. Klftr., die erforderliche Arbeit, veranschlagt zu 215 fl. im Ganzen oder in Unterab- theilungen an den Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden. Hattenrod den 1. October 1850. Der Gr. Bürgermeister M e n g e l. 2103) Gießen. Donnerstag den 10. October 1850, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf freiwilligen Antrag der Balth. Herberts Erben, die denselben gehörenden nachstehend verzeichneten Immobilien an den Meistbietenden versteigert werden, als: □Slftr. 10 Hofraithe in der Neustadt, an Gg. PH. Gail, 24 Hofraithe in der kleinen Mühlgasse, neben Conrad Gehrhardt, 273 Acker an der Pulvermühle, neben Gg- Melch. Schwan und Gg. Reiber, 294 Acker am Graswcg, neben Christian Fillmann, 204 Acker daneben, 436 Acker zwischen dem Graswcg und dem Gleiberger Weg, neben Wilh. Krailing, 263 Acker am Gleiberger Weg unter der Hardt an den Wiesen, neben Chr. Fillmann, 386 Acker am Gleiberger Weg, die krummen Acker, neben PH. Euler und Conr. Ufer, 824 Acker im Leufertsrod, neben Wilh. May, Daniel Ockel und Andreas Rinn, 80 Acker am Krofdvrfer Weg, neben Schullehrer Weil und Conrad Ufer, 76 Acker daselbst, neben Schullehrer Weil und Melch. Lampus II., 160 Acker im Katzenfeld, neben Ziegler Strack von Launspach, 366 Acker am Fluthgraben in der Au, neben Heinrich Schäfer und Conrad Ufer, 300 Acker am Wißmarer Weg, neben Andr. Noll und Conrad Vogt, 51 Acker daselbst am Lohmühlgraben, neben Ludwig Müller, 436 Acker in der Schwarzlach, stößt auf die Eisenbahn, neben dem Balth. Spruck- schen Garten, 82 Wiese Hinterm Wallbrunnen, neben Ludwig Flett. F e i l g e b o t e n. 2083) Gießen. Eine 4sitzige Droschke steht billig zu verkaufen; andernfalls kann dieselbe auch mit Pferd verliehen werden bei G. Nenzel. 2118) Gießen. Neue Muntelftoffe in Lamas, Damentuch und Thibet in den modernsten Farben und zu den billigsten Preisen bei M. Heß, Lit. A. Nr. 55. 2102) Gießen. Bei Unterzeichnetem ist wieder Berliner Strick- und Häkelbaumwolle, in bekannter Güte, reelles Gewicht, in allen Nummern, von 4 bis 12 Fäden, vorräihig. Von demselben Fabrikanten erhielt ich Vigogne und coulerte Strick-Wolle, echt türkischroth Zeichengarn, von vorzüglicher Qualität. Gleichzeitig empfehle ich meine Tapisserie-Waa- ren, als: angefangene und fertige Stickereien, alle Sorten Wolle, Strick-, Häkel- und Stick-Seide, Häkclzwirn, ombrirte und einfarbige Guimpen und Chenillen, Quasten von Wolle und Seide, Perlen, einfarbige und carirte Teppiche, Drath-Waaren zum Sticken u. f. w. zu den billigsten Preisen. PH. Schlatter. 2112) Gießen. Die für die Güterversendung mit der Main-Weser-Bahn vorgeschriebenen Frachtbriefe sind vorrätbig bei M. M e r ck, Buchdruckern, Reichensand Lit. C. Nr. 114%. Gießen den 3. October 1850. 2116) Gießen. Im Gasthause zum Prinz Carl sind 20—30 Malter Aepsel zu verkaufen. 2113) Gießen. In der Schloßgaffe Nr. 198 sind gute Kartoffeln zu verkaufen. 2040) Gießen. Ein Esel, Stute, ist zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 2124) Gießen. Sehr solid und geschmackvoll gearbeitete Gummi-Ueberschuhe empfehle ich in schönster Auswahl bestens. Zugleich bemerke ich hierbei, daß Sohlen und sonstige Reparaturen an Gummischuhen bei mir zu jeder Zeit gefertigt werden. Fr. Berg, Schuhmacher. 2121) Gießen. Ich verfehle nicht, einem geehrten Publicum die ergebene Anzeige zu machen, daß ich den bevorstehenden Gießener Markt abermals mit meinen längst berühmten Offenbacher Pfeffernüssen (in 2 Sorten) besuchen werde. Außer diesen und vielen andern vorzüglichen Conditorei- Waaren empfehle ich noch besonders: magenstärkendes Magenbrod, Theelebkuchen, Nürnberger und Baseler Mandcllebkuchen, Wurmkuchen, ächte Acker- mänuische Brustpapilloten rc. und bitte um recht zahlreichen Zuspruch. Meine Bude ist vor dem Neustadter Thor mit Firma Urff und Sohn. Zu vermiethen. 1682) Gießen. In Lit.B. Nr. 1 am Canz- leiberg (Brand) ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 647 1718) Gießen. In Dit. 0. Nr. 189 auf dem Marktplatz ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet auf nächstes Semester zu vermiethen. 2034) Gießen. Das seither von Frau Ad- vocat Müller bewohnte, sehr geräumige LogiS im 2. Stock des Neubauer'schen Hauses ist anderweit zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Meldungen sind bei dem Curator, Hofg.-Advocat Dornseiff, zu machen. 2106) Gießen. Mein Garten, vor dem Busch'schen Garten gelegen, ist auf eine Reihe von Jahren zu verpachten. Rentmeister Dauernheim. 2115) Gießen. Fruchtspeicher. Vierzehn Quadrate von dem großen Frucht« speicher auf dem Zeughause dahier, jedes etwa 50 Malter Frucht fassend, können aus der Hand sogleich um den gewöhnlichen Preis vermiethet werden, und wollen sich die Liebhaber auf dem Rent- amtsbüreau melden. Nach Ablauf von 8 Tagen wird zu einer öffentlichen Verpachtung an den Meistbietenden geschritten werden. Gießen den 3. October 1850. Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar des Rentamts Gießen Siebert. 2107) Gießen. Bei Schuhmacher Georg Junker, Lit. C. JVä 17. ist ein verschlossener Keller zu vermiethen. Vermischte Nachrichten. 2045) Gießen. Li sen-Gußw waren- Lager. Einem hiesigen und auswärtigen Publicum zeige ich hiermit an, daß ich von jetzt an ein Commissions-Lager von Gußwaaren, als Oefen, Sparheerde aller Art, eiserne Gefäße, sowie auch Ofenrohre zum Verkauf übernommen habe. Die prompteste und billigste Bedienung wird zugesichert. Gießen den 26. September 1850. Georg Renzel, Schmiedmeister, wohnhaft in der Neustadt. 2089) Gießen. Ich wohne von beute an in dem Hause des Hrn. Hofgerichtsadvocaten KrauS- kopf am Seltersthor. Gießen den 1. October 1850. Universitäts-Rentamtmann Martin. 2110) Gießen. Gew erb -Verein. Diejenigen, welche die Gewerbschule besuchen wollen, müssen sich den 15. Oktober b. I., Abends 8 Uhr in dem Schullocale melden. Der Vorstand. 2086) Gießen. Zwei tüchtige Schlossergesellen können auf einem Hüttenwerke dauernde Beschäftigung erhalten. Wo? sagt Ausg. d. Bltts. 2104) Gießen. Den 30. September habe ich eine goldene Nadel verloren, mit schwarzen Steine»» besetzt und mit meinem Namen nebst anderen Buchstaben versehen. Der Finder erhält durch die Erped. d. Bltts. 1 Thlr. Carl Johnson. 2108) Gießen. Schreiber N. N. des anonymen Briefes, datirt „Gießen den 29. September 1850", wird hiermit aufgefordert, seine Adresse unter einer beliebigen Chiffcr post restante bekannt zu machen, damit man ihm eine Dankadresse volire. Sollte er nicht dazu geneigt sein, so dankt man ihm einstweilen für seine Scharfsinnigkeit, die er, einem „dummen Menschen" gegenüber, an den Tag gelegt hat. Gießen den 20. September 1850. 3120) ' Gießen. Musikalische Abendunterhaltung durch die hiesige Blechmusik, heute Samstag den 5. d. M. in der Wirthschaft Von Louis Dusch. Anfang um 7 Uhr. Die 1. Compagnie der Bürgerwehr hat vom 6. bis incl. den 12. October d. I. die Feuerbereitschaft und den Ordonnanzdienst. Das Obercommando der Bürgerwehr 2114) Fresenius. Gold- u. Silber-Cours vom 3. Oct. 1850. Gold. n. kr. _ — . o ' 45J 9 56 Holl. 10 fl. Stücke......... 9 47J 5 36 20 Francs-Stücke......... 9 28 Engi. Souverains ......... 11 52 382 —— Silber. fl. kr. _ _ Laubth.ganze.......... — — 1 45> 5 Frankenthaler ......... 2 21 Hochhaltig Silber......... 24 30 Gering und mittelhaltig....... — — Disconto 2| Papier. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 6. October. Wilhelm Schäfer am Rathhaus. Georg Noll in der Neustadt. Jeremias Wallenfels auf dem Eeltersweg. 648 Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. G o t t e s d i e n st. Am 6. October. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Cand. Cullmann aus Ersrode (Probepredigt.) Get aufte. Den 8 9. September. Dem Bürger, Weinwirth und Feldgeschworenen, Georg Heß, eine Tochter, Anna Maria Barbara, geboren den 4. Juli. Denselben. Dem Bürger und Schubmachermeister, Heinrich Löber, eine Tochter, Emilie, geboren den 1&. September. Denselben. Dem Bürger und Schriftsetzer, Theodor Loos, ein Sohn, Mar Friedrich Ludwig, geboren den 3. September. Den 2 October. Dem Bürger und Kaufmann, August Hofmann, ein Sohn, August Carl Jacob Justus, geboren den 25. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Angekornmcne und abgereiste Fremden vom 2. bis 4. October 1850. I n den Gasthäusern. Im Rapyen-. Mr. Vates, Rent. v. London. Hr. Lederer, Sind. v. Marburg. Hr. v. Sceburg, Partik. v. Coblenz. Hr. Ester, Condit. v. Mainz. Hr. Wiphston, Chem. u. Ladp Needbrandt v. London. Hrn. Negot. Gerth, Heller u. Lcipold v. Danzig. Hr. Schenck, Bergr. v. Biedenkopf. Hr. Parrp, Rent. v. London. "°r. v. Schwcrzell, Partik. v. Caffel. Hrn. Kfl. Teis v. Mainz, Prager v. Erfurt, Haberkorn v. Bremen, Lotz u. Lindheimer v. Heidenheim, Dieterich v. Hanau, Freund v. Bruchholz, Hirsch v. Cöln, Schäffer v. Kaiserswerth, Orff v. Frankfurt, Born v. Mainz u. Frank v. Cöln. Hr. Olff, Neall. v. Michelstadt. Hrn. Milit. Äannstadt u. Seioenschnur v. Tronshos. Hrn. Baumcist. Hergeth v. Caffel, Premm v. Sichertshausen u. Opfergcld v. Butzbach. Frl. Bornatz v. Lausanne Mad. Chevannes, Mizkona u. Miß Harter v. Gauloch. Hrn. Kfl. Ostus v. Hanau, Hofmann v. Frankfurt u. Schwarzenbach v Nordhausen. Hr. vandmann, Fabrik, v. Lauterbach. Hr. Müller v. Darmstadt. Hr. Nork v. Aachen. Hr. Schmidt, Pharm. v. Fulda. Im Einhorn : Hr. v. Wittich, Dr. med. u. Fr. Mar- bung v. Königsberg. Hr. v. Wastensleben, Offiz, v. Berlin. Hrn. Rent. v. Wandersleben v. Berlin, v. Wehrs u. v. Adelebsen v. Glamver u. Dieter v. Halle. Hr. Griesbach, Street, v. Wetzlar. Hr. Krauser, Lieutn. v. Berlin, Hrn Kff. Bauer v. Stuttgart, Maas u Wolf v Frankfurt, Jonson u. Voß v. Berlin, Levi u. Cop v. England, Hallo, Rothschild, Reuter, Schelhorn u. Heinrich v. Frankfurt, Lismann v. Büdingen, Kertell v. Bingen, Schiff v. Homburg, Herz v. Weilburg, Waldschmidt v. Wetzlar u. Theis v. Giadcnbach Hr. Kredel. Pfr. v. Wiesbach. Mad. de Jucht u. Mr. de Wismeurbi v. Galizien. Hr. v. Eichel-Strieber, Rent. v. Eisenach. Mad. Strauß ».Amöneburg. Hr. Wettstein, Pharm. v. Basel. Hrn. Partik. Eggens v. Göttingen, Traut v. Caffcl u. Kramer v. Dres- den. Hr. Kempf, Oberlieutn. v. BreScia. Hr. Grant, Stad. v. Marburg. Hr. Bingmann, Verwalt, v. Alsseld. D n n Novelle von WeeNb H o ri GNseÄ. (Fortsetzung.) Herr von Falken hatte ohne ein Wort der Erklärung das Schloß verlassen, war nicht auf dem Rendez-vous erschienen, alle Nachforschungen außerhalb hatten nur ergeben, daß er den Weg nach der Grenze eingeschlagen habe und als man in dem Zimmer, das er bewohnt hatte, nachsehen ließ, fand sich, daß er alle seine Effecten mitgenommen. Der herrschaftliche Neitknecht bestätigte, daß er den schweren Mantelsack auf das Pferd des Herrn von Falken gelegt habe. So blieb Hr. Dr. Hamer, Prof. v. Göttingen. Hr. Baron v. Heide, Rent. v. Berlin. Hrn. Kff. Mankel v Frielenfeld, Rcuffel v. Caffel, Lauf v. Odenkirchen, Kemmerich v. Cöln, u. Schramm v. Coblenz. /,» Prim Carl: Hrn Lehrer Jhmern u. Hetche v. Marburg. Hr. Hofmann, Gastw. v. Freienseen. Hr. Hahr, Uhrenhndl. v. Schönach. Hr. Schlörb, Metzger v. Schotten. Hr. Guntrum, Oecon. v. Wörrstadt. Hr. Weiher, Gutsbes. v. Reinheim. Hrn. Kfl. Bellinger v. Iserlohn, Ruhl v. Paderborn, Flemming v. Mannheim, Buller v. Frankfurt u. Scheuer v. Magdeburg. Hr. Heper, Pfr. v. Stromberg. Hr. Berger, Künstl. v. Speper. Hr. Ka s, Fabrik v Niederohmen. Hrn. Privat!. Seiber, Oehler u. Willhof v. Butzbach. Hr. Nocke, Pastor v. Werbelin. Hr. Sänger, Partik v. Heidelberg. Hr. Schneider. Lteutn. v. Breslau. Hrn. Oecon, Sörr v. Friedberg u. Meininger v. Bönstadt. Hrn. Kfl. Birkenholz v. Vilbel u. Werner v. Utrecht. Im Darmstaedter Haus ; Hrn. Geschäfts!. Hofmann v. Großenbuseck, Kuhl u. Hartmann v. Homberg, Kilian v. Mainz, Hillebrand v. Rothenberg, Klein v. Bockenau u. SruUmann v. Wetzlar. I n den Privathäusern. Bei Hrn. Gärtn. Weis: Hr. Körner, Stud. v. Marburg — Bei Hrn. Stadtr. Muhl: Hr. Pfr. Rinck v. Sarmstadt. — Bei Hrn. Prof. Dr. Heper: Fr. Zimmermann v. Sarmstadt. — Bei Hrn. Buchd. Schlatter: Fr. Wirth v. Berlin. — Bei Hrn. Maper: Hr. Sinsheimer, Sänger v. Worms. — Bei Fr. Secret. Pauli: Fr. Dr. Strauß v. Vöhl. — Bei Hrn. Stud. Faustmann: Hr. Ehrmann, Semin. v. Mainz. — Bei Hrn. Rechn. Sauern- heim: Hr. Sang, Privatm. v. Amerika u. Hr. Doll, Conduct. v Sieburg. — Bei Hrn. Hofger.-Rath Weber: Hr. Jonghaus. Hofbuchhndl. v. Sarmstadt. — t e s. fein Zweifel über seine Handlung an sich und nur die Ursache schien zweifelhaft, da sich zwei in der Gesellschaft sanden, welche die allgemeine Ansicht, die dem Entwichenen den Stab braeb, nicht theilten. Das war Fallens Secundant, Baron Althos und der General, Adelaidens Gatte. „Wie können Sie denken," rief Althos und spickte seine Rede mehr als je mit italienischen Brocken, die er an seinem Hose, wo das Italienische Modesprache war, aufgelesen hatte, „wie können Sie denken, daß er das Rencontre gescheut hat? Vergogna! Ich kenne ihn als einen galant'uomo de’ piti bravi und stehe Jedem zu Befehl, der daran zweifelt. Daverro!" äuß er ' hab fite das daß Du nid ein ein Ge hie Ad eig bek Ge Si siä es ter nu fr« dei gb Bei ra m Ä ni ick F ft A bi i' s e c x f f X 649 wagen fesselte. Sie grüßten sich sehr höflich, die Dame im weißen einfachen Morg'ngewande, das unserer Mode ein Gräuel wäre, denn es hatte eine sehr kurze Taille und lag ziemlich faltenlos eng an; der Herr im lichtblauen, sehr langschößigen Fracke mit der gelben Weste und dem zierlich gekrausten Buscnstreife. Ihn kleidete seine Tracht nicht besonders, aber Adelaidens reizende Gestalt trat aus dem sich anschmiegenden weichen Mousselin um so herrlicher hervor. „Ercellenz haben doch wohl geruht?" fragte Dellheim mit einer Stimme, welche nur zu sehr verriet!), das Gleichgewicht seines Innern sei verloren gegangen. Frau von Schelf stand noch in dem Wahne, daß der Zweikampf ein blutiges Ende genommen habe — fo erschien ihr Dellheims Frage, nach einer solchen Katastrophe an sie gerichtet, wieder grimmigste Hohn. Mit einer Selbstbeherrschung, die nur von den zuckenden Lippen widerlegt wurde, antwortete ste: „Ich wünsche, daß Sie immer so wohl ruhen mögen, Herr von Dellheim." Beide verstanden sich nicht und gingen an einander vorbei. Dellheim sand zu seiner großen Befriedigung die Briefe noch vor, die er gestern in Todes- gcdanken geschrieben hatte, er vernichtete sie sogleich — allerdings hatte der ehrliche Charles Zelt genug gehabt, eine Copie von dem interessantesten derselben zu nehmen. Frau von Schelf hörte unterdessen die Nachricht, welche sie mit einem räthselhaften, an Bestürzung grenzenden Gefühle erfaßte, die Nachricht, daß Herr von Falken keineswegs im Zweikampfe gefallen sei, vielmehr denselben klüglich vermieden habe. Adelaide liebte Falken! Und doch hätte sie ihn viel lieber todt beweint, als daß sie sich seiner ehrlosen Rettung freuen konnte. Dienstbeflissene Zungen hatten ihr heimlich schon längst zugetragcn, daß fich Dellheim, weil sie ihn zurückgesetzt, eine Aeußerung über sie erlaubt, welche Falken als ihr Ritter aufgegriffen hatte. An eine Versöhnung war, trotzdem, daß zwei Tage unterhandelt wurde, um die Geselligkeit zu schonen, gar nicht zu denken gewesen, heute früh hatte das Duell vor sich gehen sollen. Und nun! „Was kann ihn bewogen haben, sich so elend mal stockte Dellheim in dem seichten Geschwätz, das er eben mit der Frau vom Hause führte, ihm fielen die Briefe ein, die er gestern für den Fall seines Todes geschrieben und um die er sich nicht weiter gekümmert hatte, sie waren vollständig adressirt, sein diensteifriger Charles fand und bestellte sie am Ende. Rasch verließ Dellheim das Zimmer und kaum hatte er einige Schritte über den Corridor gethan, als er Frau von Schelf kommen sah. Sein Blut wallte unruhig auf; wie schön, wie stolz kam sie daher. Er hätte Jahre seines Lebens für einen gütigen Blick von ihr gegeben und sie trieb ihn durch ihren Kaltflnn zur Verzweiflung! So liebreich, so verführerisch freundlich gegen Alle, nur gegen ihn nicht — warum nicht? Er fühlte eine Leidenschaft für das holde Weib, die ihn zu vernichten drohte und wie oft er sich auch schon gegen sie verrathen hatte, sic schien es gar nicht zu beachten, legte auf seine Huldigungen allein, keinen Werth, da sich doch sonst gern alles an seinen Triumph« nrentirt hat?" . „Das gilt nicht auf Lebenszeit," entgegneten tote Widersacher. „Was? Ich zum Beispiel! Habe Pulver gerochen, nicht blos auf der Jagd, wie Sie, meine Herren, — ich kann Wunden aufzeigen, die ich ehrenvoll vor dem Feinde bekommen habe, ich bin Großkreuz des Sanct Michael-Ordens — wenn ich nun ein Duell aus- schlüae, was würden Ste von mir sagen?" „Ercellenz, das ist gar nicht möglich," sagten die Andern von allen Seiten. „Den Teufel auch!" rief der General. „Gesetzt denn, ich thäte es?" Ein stummes Achselzucken schien ihm zu verstehen zu geben, daß auch er in solchem Falle der Acht nicht entgehen könne. So steht die Sache ja noch. Dellheim war der Held des Tages geworden. Er sah jetzt ganz anders aus, als früh um 3 Uhr, als er sich bei seinem Charles so angelegentlich erkundigte, ob es nicht regne; die blasse Farbe war von ihm gewichen, sein hübsches Gesicht strahlte vor innerer Befriedigung , der für gewöhnlich nichtssagende Blick seines hellgrauen Auges hatte einen siegstolzen Ausdruck gewonnen. Die Eingeweihten hatten gestern Abend von ihm Abschied genommen, wie von einem verlorenen Manne, denn des Generals Schilderung von Fallens Schießkunst war keineswegs übertrieben; nun stand er ohne Kampf als Sieger da und sein Gegner hatte die erbärmlichste Sticcerläge erlitten. Wo blieb denn daS stolze Dämchen, dessen Champion so schmachvoll das Feld geräumt hatte?, Aus etn- „Jch habe den jungen Mann schleßen sehen, äußerte der General Schelf. „Unter fünf Schuß traf er vier Mal das Asz-ich-n auf fünfzlg Schritte. Er hatte den ersten Schuß — was konnte ihm also Pas- fixen d" , f , Mit ungläubigem Lächeln hörten die Udmgen das an; was halfen alle Erklärungen? die Tbatsache daß er sich mäst geschlagen, sondern absichtlich das Duell vermieden hatte, stand doch fest , die üeß sich nicht ableuqnen und somit war fallens Ehre mit einem unauslöschlichen Brandmal befleckt. Grunde, ein Duell zu verweigern, gab es nicht, sobald der Gegner nur überhaupt satisfactionsfähtg war und Her — ein Herr von Dellheim, von gutem fränkischen Adel! Im Lande konnte Falken gar nicht bleiben, ja eigentlich in keinem Lande, wo |cin ehrloses Benehmen bekannt wurde. , „Meine Herren — pardon, Mesdames!" rief der General wieder, „ich habe den jungen Mann als Studiosus gekannt, da verging keine Woche, wo er sich nicht pauckte, auf Hieber, auf krumme Sabel, wies einer haben wollte. Und nicht etwa tm sogenannten Pauckwichs, wo sie sich ss-de gefährliche Stelle maskiren, nein, der Falken fchlug sich alle Mal ganz frei — er hieß darum Löwenherz." „Wie könn-n Sie die Klopffechtereien der Studenten mit einem Rencontre zwischen Cavalieren vergleichen!" sagten Andere. „Heute wenigstens hat er kein Löwenherz gezeigt." „Aber Sacker — verzeihen Sie!" rief _bei Gene- rat hitzig. „Wenn er nun seine Courage schon docu- 650 zurückzuziehen?" fragte die Generalin in wachsender innerer Gährung ihren Gemahl. „II n’a donc point d’honneur ?“ ,/Er hat es vielleicht nicht für werth gehalten, sich Ihretwegen zu schlagen," erwiderte der Gemahl, dem die Aufregung Adelaiden» nicht entging, mit großer Kaltblütigkeit. (Fortsetzung folgt.) Frucht- und Viktualienpreife. Fleischtaxe. per Pfund Ochsenfleisch Kuhfleisch . Rindfleisch . Kalbfleisch - Schweinefl. . Hammelfl. . Schaaffl. . . Leberwurst . gem. Wurst. Bratwurst . Schwarlem.. Blutwurst . geräuch. Speck Schinken . . Dörrfleisch . Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz, ausgelassenes . dgl-, unauSgel. kr. Pf. 16 18 16 20 17 11 8 kr. 77 e a 3 d S «o e kr. 77 9 8 7 9 9 12 8 14 16 14 20 13 13 20 20 10 12 14 12 20; 15 15 16 16 12 14 14 18 14 14 18 16 Q «5 Pf- Brodtaxe. S| 21 . ZGerste-) 4 ordinäres Brod aus und > - - - ^Korn- ) ' Für 1 kr. Wafferweck. . . . . „ 1 kr. Milchbrod ..... Marktpreise. 1 Maas Milch .... 1 Pfund Butter . . . auch . . 3 Handkäse ..... 9 Eier...... 1 Pfund Waizenmelsl . . „ „ Geschw. Vorschuß 10 fr. kr. Pf. Pf. kr. kr. Pf. Pf. se Pf- Q kr. Q Psi 18 19 ■ge7 's ol & a e® Ä co C4 & 1O kr. Pf. !10 - “ Q NB. Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pst>. nicht mehr als anderthalb Psund>c. nach Proportion, welches auf 1 Pf». Nicht völlig S Lothausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht genießbaren Stucke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. ", u - s “““ uuv‘ Fruchtpreise Frucht- Gießen 1 Grünberg < 28. September j 26. Lich | Septbr. 1 Friedberg 25. September | Main, Marburg Wetzlar 28. September 3. Octover | 8. 2nui tung. M a l t e r. Mott S ch ef f el Pf. JL_ kc. Pf-, fl. kr. Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. fl. kr. fl. kr. kr^ psi Walzen . 200 7 50 200 7 30 200 8 — ___ 8 — 200 7 40 _ _ 3 22 — Korn . . 200 5 45 190 6 — 190 6 — — 5 40 200 5 30 .. _______ 2 43 — Gerste. . 170 4 10 170 4 — 170 4 10 __ 4 38 200 __ _ 1 56 2 Hafer . . — 3 — — 2 42 120 2 40 — 2 45 200 3 36 _ ___ 1 27 2 Erbsen. . 5 30 Linsen . . — — — -- -r— -- — 8 — — — — — — — - — ' ■» —— — Frachtbriefe zu Güterbeförderungen ans der Main-Weser-Eisenbahn, (welche bisher von der Eisenbahn-Emtral-Coinmission in Cassel auf die verschiedenen Stationen geliefert wurden), sind eben bei mir vorräthig M haben. G. D. Brühl«. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schm Buch- und Steindruckerei<