Anzeige^ att der Stadt Md des Regierungsbezirks Gießen. M 20. Sonnabend den 31. März IS'ti). Dieses Blatt »scheint wöchentlich zwei Mal: Dienstag und Sonnabend. Der Prstnumerationsbetraa ist für -in g-n,e, Jahr si-r «in- heimische 1 st. 30 tr., für ein halbe» Jahr 45 ft.; für AuSwartlgc incl. Postaufschlag 1 st. 42 kr., halbjäh». 51 kr. LuSwärt« abonnlrt man sich bet den zunächst gelegenen lobt. Postämtern. In Gießen oer der Erpeditron, Canzlerberg Lit. B. Jtr. 1. Ärnruckungsgebuyr für den Raum der gespaltenen CorvuS-Zeile 2 kr. , , , „ t . f u„ Inserate muffen jedesmal Vormittags 9 Uhr an dem Tage vor dem Erscheinen dreses Blattes an dre Redaktion gelangt sehn. Amtlicher Th eil. Auszug aus dem Gr. Regierungsblatt Rr. 16, vom 17. März 1849. Inhalt: 1) Verordnung, die Einführung des mündlichen und öffentlichen Strafverfahrens mit Schwurgerichten in den Provinzen Starkenburg und Oberheffen betr.; — 2) Bekanntmachung, die Niederschlagung eines Thnls der umlagen dritter Klaffe der Gemeinde Kallstadt für 1848 betr.; - 3) Desgl. der Gemeinde Dahlheim für 1848; — 4) Desgl. der Gemeinde Annerod für 1848; — 5) Desgl. eines Theils der Umlagen zweiter und dritter Klaffe der Gemeinde Felda für 1848; — 6) DeSgl. eines Theils der Umlagen der Gemeinde Hammelbach für 1848; — 7) Umlagen zur Bestreitung der Communalbedürfniffe in den Gemeinden des Friedensgcnchtsbezirks Alzey für 1819; — 8) Dienstnachrichten. Veroednnng, die Einsuhrung des mündlichen und öffentlichen Strafverfahrens mit Schwurgerichten in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend. ^NDWJG III. Großherzog von Hessen und bei Rhein re. re. Nachdem in dem Art. 319 des Gesetzes vom 28. October 1848, die Einführung des mündlichen und öffentlichen Strafverfahrens mit Schwurgericht in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend, Vorbehalten worden ist, daß der Zeitpunkt, von welchem an das Gesetz in Kraft treten solle, durch eine besondere Verordnung bestimmt werden würde, Und nachdem durch Unsere Verordnung vom 6. Januar 1849 bereits die Art. 37 bis 43 des gedachten Gesetzes für den Zweck der Erwählung der Geschworenen für das Jahr 1849 mit den dort vorgeschriebenen Abänderungen in Kraft gesetzt worden sind, so haben Wir hiermit verordnet und verordnen, wie folgt: Art. 1. Das erwähnte Gesetz vom 28. October 1848 soll seinem ganzen Inhalte nach, jedoch unbeschadet Unserer in Beziehung auf die Wahl der Geschworenen für das Jahr 1849 erlassenen Verordnung d. d. 6. Januar 1849., vom 1. April 1849 an in Kraft treten. Art. 2. Alle, auch bereits anhängige, Untersuchungssachen, welche am 1. April 1849 noch nicht in erster Instanz abgeurtheilt sind, sollen nach Vorschrift jenes Gesetzes behandelt werden. , Art. 3. Hätte jedoch am 1. April 1849 ein Angeschuldigter, dessen Sache noch nicht in erster Instanz abgeurtheilt ist, bereits schriftliche Vertheidigung zu den Acten eingereicht, oder ausdrücklich erklärt, daß er auf Vertheidigung verzichte, so ist derselbe alsbald zu einer Erklärung darüber zu veranlassen, ob er der Anwendbarkeit des Gesetzes vom 28. October 1848 für seine Sache entsage. 276 (L. 83 Kilian. Art. 4. Sofort nach dem Erscheinen gegenwärtiger Verordnung im Regkerungsblatte haben die Hos- qerichte in Unseren beiden Provinzen Starkenburg und Oberhessen zur Bildung der Crimmal-Senate nach Maßgabe des Art. 2 des Gesetzes vom 28. October 1848 für das Geschäftsjahr 1. April 18 /50 zu schreiten, und die gesetzmäßige Thätigkeit dieser Senate beginnt sodann mit dem 1. April 1849. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels. Darmstadt am 15. März 1849. Offizielle Nachrichten. Dienstnachrichten. Am 17. Februar wurde dem Oberconsistorial-KanMen Jacob Fel sing die Nebenstelle als Botemneistcr bei dem Oberconststorium übertragen. Am 2. März wurde der provisorische Lehrer Br. Carl Enul Fries zu Darmstadt zum Lehrer der Landwirthschaft an der dortigen höheren Gewerbschule ernannt, sodann dem Lehrer an der dritten Stadtknabenschule erster Abthcilung Carl Schaffnitt daselbst die Schullehrerstellc an der dortigen zweiten Stadtknabenschule erster Abtheilung, und dem Lehrer an der dritten Stadtknabenschule zweiter Abtheilung, Wilhelm Schad daselbst die Schullehrerstellc an der dritten dortigen Stadtknabenschule erster Abtheilung, ferner dem Schulvicar Georg Simm er macher daselbst die Schullehrerstelle an der dortigen dritten Stadtknabenschule zweiter Abtheilung, dem Schulvicar Adam Wißmann daselbst die Lchrcrstelle an der dortigen dritten Stadtknabenfrcischule, dem Schulvicar Jacob Klink daselbst die erledigte Lchrerstclle an der dortigen dritten Stadtmädchenfteischule und dem Schulvicar Justus Zissel zu Asel die evangelische Schullehrerstelle za Marienhagen, im Regierungsbezirke Biedenkopf, übertragen. Nr. N. C. 3119. Gießen am 21. März 1849. V etreffend: Den Termin für den Abschluß und die Einsendung der Gemeinde-Rechnungen für 1848. Die Großherzoglich Hessische , Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen an sämmtliche Gr. Bürgermeister des Regierungsbezirks. Gr. Ministerium des Innern hat auch in Bezug auf die Gemeinde-Rechnungen für 1848 allgc- mein den Termin zum Schluffe der Bücher auf den 30. Juni, zur Ablieferung der- Rechnungen an d,e Gr. Bürgermeister auf den 31. Juli und zur Ci'nsenduiig der Rechnungen an die Gr. Rcchnungstammer- Justificatur auf den 31. August l. I. bestimmt und erweitert. Wir setzen Sie hiervon zur Nachachtung und Bescheidung der Gememdeemnehmer unter dem Anfügen in Kenntniß, daß wegen etwa nöthig werdender Erstreckung dieser erweiterten Fristen m den einzelnen Fällen nach den bestehenden Vorschriften zu verfahren ist, und daß die Nichteinhaltung der Filsten und beziehungsweise die Unterlassung der deßfalls zu machenden Anzeigen unangenehme Verfügungen z» 8* Dato w.rto. aMIer. PI-'!» Gießen. Protokoll der Sitzungen des Bezirksraths zu Gießen. Siebente Sitzung vom 5. Januar 1849. Nachmittags 3 Uhr. , Anwesend: Reg.-Comm. Küchler und 10 Mitglieder des VezrrkSraths. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung und verliest die Tagesordnung. Ferber übernimmt die Führung des Protocolls. „ I ) Bitte und Gesuch des Stadtvorstandes von Grünberg, den vormaligen Kuchenbau-Fond zu Grm/ berg und resn. die aus solchen bezahlten Beiträge zu den sog. repartirten Geldern betreffend: Der Berichterstatter Dieterich verliest das Gesuch. Auf den hierauf erstatteten Bericht gibt der Vorsitzende einige Erläuterungen, und -e$ wird der abgeänderte Ausschußantrag, die zwei in der Vorstellung ausgesuhrten Sachen der Reg.-Commiss. zu empfehlen, einstimmig angenommen. 2) A Staats- un denscrsatz b Beric keine weite, Mei selbst dem Fro das Stacn Re» En Di nur den ( neu Erläi Be ten Bäun Di Be Er keine Bär rigens de dem Acke> Lii wie er w dem Gese M besten Ae R' Bäume. De Wir traf Wunsch ' vateigent D habe. das nur neu ten bem Ackerbau nachtheilig. der Staat das Recht sein Eigenthum zu benutzen wie er wollet und so könne er dah7r auch auf Staatsstraßen Pflanzen was er wolle, wenn er es nur nach dem Gesetze ll)ue.emerk^ P^^lbäume an den Straßen seien dem Privateigenthum schädlich, indem sie die 6eftenbeziehe sich nicht allein auf Obst- sondern auch aus andere Bäume, er $ ^nqt den Ausschußantrag, welcher in veränderter Form angenommen wird. Er lautet: Wir tragen daraus an, daß der Beschwerde der Gemeinde Wetterfeld keine weitere Folge gegeben, als Wunsch des Bezirksrathes aber auszusprechen sei, daß 1 bis nfliuc 93crotbnunci von 1795 nufßcbobcn tvitbif unb , 2. alle Pappeln zu entfernen feien wo sie in der Nähe von fruchtbarem Gelände stehen um fl.ii- vateigenthum bena^^ $protof0ß aufgenommen, daß er gegen den 2. Theil des Antrages gestimmt habe. ä?»*: -.i— Engel. Man solle die Aufhebung des ganzeu Gchtzes beantragen. ^^uach die Gemeinden LchL.^iP'LÄK°«-7>°"Ln * 9'9'1"' ■W - * SÄ* R-ch °-u M'WM f* sä WGMM W(„ H. L-M» «chÄ-ft s-i-ud W »«für mehrere M- a. * 'l9t'%‘'.' MU. W « »!!»V / „•CTÄSS densersah beschädigter Ehaussee-Baume Mammen, will der Beschwerde der Gemeinde Wetterfeld Berichterstatter Ferber faßt beide Anträg usamm n, wm Fällen niedergeschlagen wissen. keine weitere Folge geben, die Unterfuchungskosten Ui mch bjc Kosten für die Beschädigung Meukel ist in so ferne gegen ^Eußan r g^ als er ) Ortsfremden angerichtet wur- selbst dem Staate zugewiesen haben will, da d,e Beichavigungm meu»-. den, und es dann doch unrecht fei, wenn die em cm e xmitqlieder weniger um Erhaltung der Obst- Ferber meint, in diesem Falle wurden anrichteten. Man Pflanzungen kümmern, ,a sie wurden nlhigzs), Obstpflanzungen, und wenn er solche unter den srasjs ävv«......»«■« di- B-Wd„u-gm rfW m-i»--- W »W. 'Md d- ® Staat M °« dm OEMM q-- M-M, sei Aufsicht SuXÄÄ'K*««! mch 3** X «*"***»« * «- 278 3) Gesuch des Kutscher aus Beuern um Aufnahme als Ortsbürqer in Mainzlar. Berichterstatter Kliebe. Dieterich. Man müsse immer die 3 in der Gemeindeordnung bestimmten Punkte: Ernährungsfähigkeit, Vermögen und sittlichen Ruf fest halten, und wo Eines fehle abweisen. ^Vors. Die 2 Punkte Ernährungsfähigkcit und sittlicher Ruf seien wichtiger, als der andere, gesetzt Vermögen. Dieser Grundsatz sei schon früher vom Bez.-Rath ausgesprochen worden, und man möge ihn auch hier festhalten. Es wird hierauf der Antrag des Ausschußes, das Gesuch des Petenten zu genehmigen, einstimmig angenommen. Ferber übernimmt das Präsidium, da die nun folgenden Anträge vom ersten Vors. gestellt sind. 4) Antrag von Steinberger. Um besondere Berücksichtigung der Stadt Grünberg, bei der bevorstehenden Organisation der Landesbehörden. Berichterstatter Engel unterstützt in seinem Berichte das Gesuch. Steinberger weist auf die neuen Verluste Grünbergs hin, und hält die Unterstützung seines Antrags, als im Interesse der ganzen Umgegend. Der Vors. schreitet zur Abstimmung, und es wird der Antrag einstimmig angenommen. 5) Antrag Steinbergers. Wehrmanns Zusammenkünste und gemeinschaftliche Uebunqen betreffend: Berichterstatter Franziskus unterstützt den Antrag. Steinberger motivirt seinen Antrag. Soll die Bürgerwehr mehr als eine bloße SichcrheitSwache sein, soll sie die am sechssten März verheißene Volksbewaffnung anbahnen, so darf der durch Vereinigung verschiedener Wehrmannschaften genährte Geist der Eintracht und Brüderlichkeit nicht gestört werden. Im März sind die Errungenschaften verheißen, und vom Volke namentlich 3 Punkte mit Jubel begrüßt. Die Freiheit der Preße eine geistige Waffe für die Freiheit Schwurgerichte, als eine Garantie für. einen gesetzlichen Zustand; beide aber reichen nicht in allen Fällen aus. Auch mit Schwert und Wehr ist es nöthig für sie einzustehen, darum das Recht der Volksbewaffnung, um unsre übrigen Rechte und Freiheiten zu schirmen. Es bildeten sich diese 3 Punkte in Folge der Ideen der Zeit. Es wurde auch ein Gesetzentwurf den Ständen vorgelegt, es ist aber noch kein Gesetz hierüber erschienen, dafür aber eine Verordnung; nach dieser tritt die Bürgcrwehr ans Befehl des Obersten, auf Requisition des Bürgermeisters oder der höhern Behörde zusammen. Aus Beseh! ihrer Obersten kamen die Bürgcrwchrcn nach Gießen. Der Ministerial- crlaß vom zweiten Februar aber nimmt der Bürgerwehr wieder dieses Recht und bringt jede solche Zusammenkunst in die Kategorie bewaffneter Versammlungen. Er der Redner hält solche Zusammenkünfte für durchaus nöthig, zur Heranbildung der Wehr durch Reisemärsche und gemeinschaftlichen Uebungen. Ferber will den Antrag, auf Aufhebung des ganzen Ministerialerlasses vom zweiten Februar gestellt wissen. Engel ebenso. Dieterich stimmt nicht bei, man möge ohne Waffen Reisemärsche vornehmen. Der R e g. - C o m m. macht darauf aufmerksam, daß wenn dem Antrag Ferbers Folge gegeben werde, dann den Zusammenkünften die Legalität abginge. Er macht darauf aufmerksam, daß §. 7 hier nicht allein maßgebend feie, da das ganze Gesetz die Organisation der Bürgerwehr nur Gemcindcweise gestatte. Er wünscht eine organische Gliederung des ganzen Instituts und meint es diene der Sache, wenn man die Gemeinden bezeichne mit denen man in Verbindung treten wolle. Steinberger bemerkt gegen Dieterich, Versammlungen zu sriedlicher Besprechung könnten zwar ohne Waffen stattftnden, Uebungen aber nicht und die müßten vorgenommcn werden, da die Bürgcrwehr mehr als Sicherheitswache sei. Ferber bemerkt, er habe nur den Ministcrialcrlaß vom zweiten Februar, nicht aber die Verordnung gemeint, he Legalität der Bürgergarde bleibe also gewahrt. Wie in der Verordnung so steht er auch im ^slaß einen Hemmschuh. Er meint das Ministerium wenn es eine organische Gliederung des ganzen Instituts vorhabe, müsse sroh sein wenn eine solche freilich mit schwachen Kräften von untenher versucht werde und solle daun einen solchen Versuch eher unterstützen als hemmen. Die Gemeinden welche zusammen getreten seien, bezeichnet die Statuten des Lahnbundes der Rat.-Vers. znr Einsicht vorgelegt und bei freiem Associations-Recht sehe er nichts illegales in einem solchen Bunde und auch nichts in den beabsichtigten Zusammenkünften zn gemeinschaftlichen Uebungen, zumal solche von einem Oberoffizier beaufsichtigt werden. , Dreier ich spricht nochmals gegen den Antrag. Es seien ja solche Zusammenkünfte nicht abge- schmtten, sondern es bedürfe nur einer Anfrage und sie würden gewiß erlaubt werden. Ohnedies könnten za bewaffnete Gesellschaften von Ort zu Ort ziehen. Eine Oberaufsicht müsse immer da sein: Stelnberger bemerkt, es sei unmöglich, daß bewaffnete Banden herumziehen könnten. Es sei 279 etwas Anderes, wenn die ganze Bürgerwehr ausrückt und nimmt nochmals für die Bürgerwehr das Recht in Anspruch, mit Waffen zusammen kommen zu dürfen. Ferber spricht noch lebhafter für den Antrag. Schmand verwahrt sich gegen jeden Zwang sonst stimme er nicht mit. Der Bors, nimmt die Abstimmung vor und der Antrag wird in solgendcr Fassung angenommen: Der Bez.-Rath wolle sich an Gr. Ministerium mit der Bitte wenden, den Reisemärschen und gcmeinschast- lichen Hebungen der Bürgerwehrmannschaften kein Hinderniß in den Weg zu legen. Ebenso das Amendement Dieterichs, daß bei solchem Ausrücken ein Oberanführer aus ihrer Mitte gewählt werde, sowie das von Ferber um Aufhebung des ganzen Ministerialerlasses vom 2. Febr. 1849. 4) Antrag Engels, bctr. Anstellung und Entlassung der Forstschützen. Ferber erstattet mündlichen Bericht und unterstützt den Antrag. Bernbcck cbensalls, führt Beispiele an. Kliebe fordert, wie bei den Feldschützen, so auch bei den Forstschützen für die Gemeinden das Recht der Anstellung. Dieterich bemerkt, es sei ein großer Unterschied zwischen Feld- und Forstschützen, dieser müsse bedeutend mehr Kenntnisse haben und sei auch einem Eramen unterworfen. Menkel meint das Eramen könne so bedeutend nicht sein, denn er habe einen Forstinspector gekannt, derselbe sei der jetzige Forstmeister Winheim in Burggcmnnden, welcher seinen jeweiligen Knecht zum Forstschützen gemacht habe. Dieterich, die Gemeinde habe ja das Vorschlagsrccht. Menkel führt Fälle an, wo sie ihr aufgedrungen wurden. Reg.-Comm. Es sei dies möglich, wenn Waldungen verschiedener Eigenthümer nur einen Schutz- bezirk bildeten, sonst muß der Vorschlag des Gcmeinderaths berücksichtigt werden. Engel, cs haben sich vielfache Klagen gegen die Forstverwaltung erhoben. Die Wünsche der Gemeinden würden von der Forstbchörde fast gar nicht berücksichtigt. Wir müssen der Gemeinde die ihr zu- stehenden Rechte einräumen und ihre Selbstständigkeit in jeder Hinsicht wahren. Er beantragt Abstimmung. R e g. - C o m m. ist der Ansicht, man könne allerdings den Gemeinden eilte größere Freiheit in dieser Beziehung gewähren, ist aber gegen unbedingte Freiheit, der Wald sei nicht allein Eigenthum der jetzt lebenden Generation und die Oberaufsichtsbehörde dürfe nicht zugeben, daß die künftigen Gem.-Mitglieder durch Verschwendung oder Vernachlässigung der jetzigen benachtheiligt werden. Steinberger will den Zusatz: aus der Zahl der Beschädigten. Engel will ohne Zusatz Abstimmung. Dieterich bemerkt man müsse die Forstschützcn gegen Willkühr schützen. Das Eramen sei keineswegs so leicht und ohne solches könne kein Forstschütze angestcllt werden, da er sonst nicht nutzenbringend sei. Menkel stimmt Engel bei, hält das Eramen nicht so wichtig für einen gemeinen Waldschützcn da diese ja nicht anzulegen, nur zu überwachen hätten. Lindenstruth für den Antrag, wozu ihn Erfahrung bestimmt. Es erfolgt Abstimmung und der Ausschußantrag „die Staatsrcgicrung zu veranlassen, daß den Gemeinden auch bezüglich der Forstschützen das „gleiche Recht ertheilt werden möge, wie bei den Feldschützen wird angenommen. Dieterich will im Protocoll bemerkt haben, daß er dagegen gestimmt habe. Der Reg.-Comm. beantwortet noch die Interpellation Steinbergers über Militärverlegung nach Grünberg und erklärt: Nicht sowohl um in Grünberg selbst, als vielmehr um in einigen Gemeinden der Umgegend die Ordnung aufrecht zu erhalten, sind Soldaten dahin gelegt worden, nach Grünberg selbst, wohl nur der besseren Quartiere wegen. Steinberger erklärt sich beruhigt. Als neue Eingaben wurden von dem Reg.-Comm. eingcrcicht: 1) Gesuch des Spahr von Lich, an den II. Ausschuß. 2) Recursschrist des Laz. Bär von Langgöns um Aufnahme als Ortsbürger daselbst, an den II. Aussch, 3) Rckursschrist des Süßkind Mayer um Aufnahme daselbst, an den II. Ausschuß. 4) Voranschlag der Gemeinde Fellingshausen an den I. Ausschuß. 280 5) Voranschlag der Gemeinde Rodheim, an den I. Ausschuß. 6) Gesuch des Nathan Katz von Langgöns, um Aufnahme als Ortsburger daselbst, an den II. Aussch. 7) Gesuch des L. Reuschling von Kleinlinden, um Aufnahme als Ortsburger daselbst, an den II. 8) Gesuch des Fr. Zoerb von Lützellinden um Ausnahme als Ortsbürger nach Kleinlinden, an den 9) Gesuch des Joh. Dörr von Ruppertenrod um Aufnahme als Ortsbürger daselbst, an den II. 10) Gesundes Ortsvorstandes von Beuern wegen Erhöhung des Eiuzugsgeldes, 11) Gesuch des Laub von Londorf um Aufnahme nach Wieseck, an den II. Ausschuß. 12) Antrag von Menkel betr. die Erhebung der Hirtenpfründen. Als Tagesordnung wurde bestimmt: 1) Gesuch des Gerson Katz von Steinbach. 2) Gesuch des Loeb Katz von Steinbach. 3) Gesuch des Feist Katz I. von Steinbach. 4) Voranschlag von Rodheim für 1849. 5) Voranschlag von Fellingshausen für 1849. 6) Antrag auf Aenderung des Erecutiousverfahrens. 7) Erhebung der Pfründsrüchte. , ' , „, . , ™ r 8) Antrag, betreffend, die Aenderung der bisherigen Ccntralistrung der Staatsbehörden tn der Residenz Darmstadt. 9) Gesuch der Gemeinde Nicderohmcn, betreffend die Anstellung eines 2. Lehrcrö. 10) Begutachtung der von dem Bez.-Rath zu Heppenheim cingesandten Mittheilung. 11) Antrag von Engel, betreffend die Weggclderhebung in einzelnen Gemeinden. (Schluß der Sitzung 6 Uhr.) Die Führung des Protocolls besorgte H. Ferber. Der Vorsitzende: F. Steinberger. Polizeiliche Bekanntmachung. Eine bunte Schürze ist gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 29. März 1849. Besondere Bekanntmachungen. 556) Gießen. Der Plan über die Erbauung eines Vicinalwegs von Gießen nach Heuchelheim liegt 8 Tage lang auf der Bürgermeisterei offen. Etwaige Reclamationen gegen die festgesetzte Richtung des Wegs, müssen binnen 4 Wochen von dem Tage an gerechnet, an welchem der Plan zum erstenmal offen gelegt war, vorgebracht werden. Gießen den 24. März 1849. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 566) Gießen. Von Großh. Ministerium des Innern ist die Summe, die dem Ortsvorstand bei der Beurtheilung der Frage, ob der Depotansprcchende zur Stellung eines Einstchers vermögend genug sei, zur Norm dienen soll, auf 500 fl. bestimmt worden, was zur öffentlichen Keuntniß hiermit gebracht wird. Gießen den 24. März 1819. Der Bürgermeister Gg. Reiber. Versteigerungen. 515) Gießen. Verpachtung von Fisch- und Krcbswassern im Reviere Gießen. Mittwoch den 4. April l. I. Vormittags 9 Uhr, sollen in der Wohnung des Wirths Herbert in der Löwengasse dahier, die Domanialfischereien in der Oberlache und Wieseck von den Heerdischen Wiesen in der Gemarkung Trohe bis zur Lahn auf weitere 7 Jahre öffentlich verpachtet werden. Nach den Pachtbedingungen können nur bekannte und rechtliche Leute als Pächter zugelasscn werden, von denen eine ordnungsmäßige Benutzung des Fisch- und Krebsfangs zu erwarten steht, keine Holzfrevler, Wild-Fisch- und Krebsdiebe, oder Leute ohue alles Vermögen, oder solche, die durch die Ausübung des Fisch- und Krebssangs ihr Gewerbe vernachlässigen und in ihrem Nahrungsstande zu- 281 rückkommen würden. Pachtlustige deren deßfallsige Oualification nicht notorisch vorliegt, haben sich hierüber bei dem Unterzeichneten spätestens 8 Tage vor dem Verpachtungstermine genügend auszuweisen. Nachgebote werden nicht angenommen. Gießen den 19. März 1849. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Gießen. D r. Zimmer. 582) Gießen. Versteigerung von Steinlieferung. Montag den 2. April d. I., Vormittags 10 Uhr, soll auf der Brückenbaustelle am Lahnthor dahier, bas Brechen, und Aufsehen von circa 100 Cbklftr. Steinen von den Steinbrüchen an der Hardt, zu den Uferbauten der Lahn, an die Wenigstbietenden, in mehreren Abtheilungeu versteigert werden. Gießen am 28. März 1849. Gr. Hess. Kreisbaumeister Holzapfel. 506) Gladenbach. Eichenlohrinde - Versteigerung. Dienstag den 3. April, des Nachmittags um 1 Uhr, sollen in dem Domanialwalddistricte Donnerbcrg bei Frohnhausen 70 — 80 Ct. Lohrinde auf dem Stamme in einem etwa 25 jährigen Niederwaldschlage an Ort «nd Stelle versteigert werden. Steigliebhaker, welche den Lohschlag noch vor der Versteigerung zu besichtigen wünschen, wollen sich an der Forstschützen Stephan zu Frohnhausen wendei. Gladenbich den 12. März 1849. Der Gr. Hess. Revierförster des Reviers Gladenbach Bose. 568) Königsberg. Holzversteigerung. Dienstag den 10. April, Morgens 9 Uhr, sollen in dm Gemeindewald, Distrikt Bleidenberg: 41 Secken Buchen-Scheidholz, 46 /, „ Prügelholz, 7 n ii Stockholz, 54 n Eichen- » 475 Srck Buchen-Reisholzwellen, 462 Eichen- » » 11 Summe Eichenbauholz, 793 Cbfß. halt, öffentlich vcsteigert werden. Die Zrämmenkunft ist im Bleidenberg. Königsbeg am 27. März 1849. Der Bürgermeister Krauskopf. 552) Maiilzlar. Holzversteigerung zu Mainzlar. In dem Comunalwald der Gemeinde Mainzlar sollen nachstehende Holzsortimente als: 1) Dienstag den 3. April d. I., 154 Stecken Buchen-Scheidholz, bester Qualität, 22'/, ii Eichen- „ 74% ii Buchen-Prügelholz, 5 /, Eichen- ii 69% „ Buchen-Stockholz, 6% n Eichen- » 4550 Stück Buchen-Wellen, 275 „ Eichen- » 560 Cbikfß. Eichen-Stammholz, 28 Stück, sehr schönes brauchbares Holz, 119 Cbikfß. Buchen-Stammholz, 7 Stück, 12 Eichen- und 1 Nadelstangen, 2) Mittwoch den 4. April d. I., 26 Stecken Eichen-Prügelholz, 31 „ Kiefern- „ 1 ii Aspen- „ 2 ii Eichen-Stockholz, 3% ii Kiefern- „ 4950 Stück Eichen-Wellen, 8025 „ Kiefern- „ 188 Cbikfß. Kiefern-Stämme, 17 Stück 3 ii Birken- „ 1 „ 22 Eichen-Stangen, 2156 Nadel- „ unter den alödann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meistbietend versteigert werden. Bemerkt wird, daß gegen annehmbare Bürgschaft bis Martini d. I. verborgt wird. Der Anfang und die Zusammenkunft ist den ersten Tag an der Hach- börner Straße und den zweiten Tag am Weg nach Trais, und zwar jedesmal Morgens 9 Uhr. Mainzlar am 26. März 1849. Der Bürgermeister Vogel. 523) Atzbach. Brückenbau über die Lahn bei Dorlar. Die zu diesem Baue erforderlichen Quadersteine zu 4116 Rthlr. 25 Sgr., sowie das nöthige Eichenholz, Balken und Bohlen, zu 2097 Rthlr. veranschlagt, sollen Montag den 2. April cur, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause zu Dolar in Lieferung vergeben werden. Anschläge und Verlastbedingungen liegen bei dem Vorsteher Müller in Dorlar zur Einsicht offen. Atzbach dm 19. März 1849. Das BürgermeisUeamt. C o l n o t. 282 592) Viktualie n pr eis e- IW c eo Brodtaxe. fr. kr. Pf- fr. Pf. Pf. kr. Pf. fr. Pf- ß| 2 2 9 Q O L. Pf- Marktpreise. fr. fr. fr. Pf- Pf- fr. Pf- M F r »r ch t p r e i s e Grünberg I 24. Mürz. I a ft 4 9 Warzen Karn . Gerste. Hafer . Erbsen Linsen. 40 IS 40 10 2 4 2 4 L. 5 4 9 L. 5 5 1 1 5 5 1 N 8 Q 1 Frucht- gat- tung. Q 2 1 L.Q 5 2 5 2 fr. 1 20 21 8 4 'ä-.o Gießen | 29. März. | Für 1 fr. Wasserweck. „ 1 fr. Milchbrod . Maas Milch ...... Pfund Butter . . . . auch . '. . Handkäse ...... Eier....... Pfund Waizenmehl . . . „ Geschw. Vorschuß . L. 6 5 stige Gegenstände auf dem Westfälischen Hofe^ gegen gleich baare Zahlung, versteigert werden. Heuchelheim den 26. März 1849. Der Bürgermeister Steinmüller. Verpachtung. 569) Lumda. Dienstag den 10. April l. I., will die Johannes Bast I. Wittwe von hier, 18 Morgen gut gebautes Ackerland und 12 Morgen Wiesen, auf mehrere Jahre verpachten. Pachtliebhaber werden um die bestimmte Zeit auf das Bureau des Unterzeichneten, wo auch die Bedingungen ein- gesehen werden können, eingeladen. Lumda den 26. März 1849 Der Bürgermeister das. Kaust. Waizen- aug | Kornmehl besteh. von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mcr als anderthalb —.... »?.<• ist; eu-, wie auch die ganz lutigcn und nicht m ) - 1 ZGerste- ) « I Gießen \ ^orn- [ Mehl 8 ) Grünberg ) j-Jt ZG.) NB. Die Zugaben zum NeW dürfen nur s"LotHüsmacht""Köi>fe's'Füße, Geraub _—— 1 5- 10 — st. 9 6 4 3 Pf. 200 200 170 Gießen. Dienstag den 3. April, Nachmittags 2 Uhr, werden im Promenadehaus Mobilien, Oelgemälde, Wirthschastsgeräthe, Faßdauben, große und kleine Fässer ein großer Schraubstock und eine eiserne Kette gegen baare Zahlung, öffentlich versteigert. 570) Heuchelheim. Auf freiwilliges Anstehen der Christian Brauneck'schen Eheleute auf dem Westfälischen Hof bei Heuchelheim, sollen in Folge deren Wegzugs Montag den 16. Apnl d. j., einige vollständige Betten, 2 Sophas, Kleider- und Glasschränke, Commode, Spiegel, eine große Partie Tische, Bänke, Stühle, Portraits, Fässer und Vorhänge, 3 Pferdegeschirre, ein Sattel, eine Schaukel, Wirthschasts-, Haus- und Küchengeräthe, sowie son- ________________________ -------Frucht- und Viktualisupreise x-leischtaxe. L Wiegen un« । Hungen S den 17. März, ß Grünberg s W <7 2 5> Laubach v. 11-25.März tzbach ■ März | 2 {den 10 __ per Pfund tr.|W fr. ps. fr. Pf. kr. Pf. kr.IPf. Ochsenfieisch 12 — — — 11 2 — —■ •— Kuhsteisch . 9 2 —— '— 9 "— — — Rindfleisch . 8 2 ■— —— 8 — — — 8 Kalbfleisch ■ 6 2 — — 6 — — — Schweinefl. . 12 2 — — 12 — —— — 12 Hammelfl. . 9 — —• — 8 2 ■—' — 9 Schaaffl. . . Leberwurst . 14 — — *— 13 2 '----------------- — 14 — gern. Wurst. 8 — —— — i 2 — ■— — Bratwurst . 18 — — — 17 2 — — ,16 — Schwarten!.. 18 — — — 17 2 — — '16 Blutwurst . 16 — — — 15 2 — — geräch. Speck 26 — — — 25 2 — — 24 19 >20 Schinken . . 19 — — — 18 2 — — z Dörrfleisch . 19 — — — 18 2 — — Rindsfett . 20 •— — — 19 2 — 7— 24 Hammelsfett Schweine- 20 -- — — 19 2 16 schmalz, ausgelassenes . dgl., unauSgel. 24 20 — — — 23 19 2 ä — 24 120 — Lich 10. März. | Laubach 10. März. Mainz 10. Februar. Marbur, 27. Jan Wetzlar 24. März. l t e t • Mött Scheffels Pf. fr. Pf. fl. fr. Pf. | fl. kr. fl. kr. fl. kr. ps- 200, 9 200 8 56 7 9 3 49 •—- 190 6 ___ _ _ — 200 5 34 4 49 2 31 2 17oj — _ __ _ 200 4 52 3 56 1 56 2 ' ___________ _ _ — 200 3 30 2 9. 1 18 3 X _ ■1 - 1 1 > -- —— ___— — ■— 1 — — — •—* W —* fr. Pf. fl. 5 200 8 15 190 6 30 170 4 35 — 3 283 Feilgeboten. 560) Frankfurt a. M. W e i n v e r k a u f. Hiermit empfehle ich meine reingehaltenen ausgezeichnet guten 1846r Deidesheimer pr. Ohm 34 Thaler, pr. % Ohm 41/« Thaler Pr. C., von dem daher die Flasche franco Gießen kaum 28 kr. zu stehen kommt, und an Qualität gewiß entsprechen wird. M. Gastell Wittwe, in Frankfurt a. M. 578) Gießen. Bei Heinrich Leichts Wttw. stehen einige Claviere ganz billig zu verkaufen. 581) Gießen. Ein Haufen guter Dünger, gegen 3 Wagen voll, ist zu verkaufen in Lit C. v45 184, in der Caplansgasse. 574) Daubringen. Mein Wohnhaus nebst Scheuer und Stallung, bin ich Willens aus freier Hand auf den Abbruch, oder auch mit Grund und Boden, je nachdem sich Liebhaber finden, zu verkaufen. Lusttragende wollen sich deshalb an mich wenden. Daubringen den 28. März 1849. Christoph Kraushaar. 580) Gießen. Saatwicken sind bei mir zu haben. > W. Schwans Wittwe, zum Prinz Carl. 588) Gießen. Ein Paar fast noch ganz neue Fensterfutter mit Bekleidung und Jalousieläden, sowie ein großer Gossenstein und einige große Tische für Wirthschaften, sind zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 586) Gießen. Ostereier und Lämmcher von Bisquit, Zucker rc. empfiehlt Louis Lind. 576) Norde ck. Ein zweispänniger, fast noch neuer Wagen mit eisernen Achsen, ist zu verkaufen bei Eberhard Arnold, zu Nordeck auf der Rabenau. 575) Gießen. Ein Clavier ist billig zu verkaufen und der Eigenthümer bei Herrn Musikus Magen zu erfahren. 571) Gießen. Vorzüglich schönes Spelzenmehl , Spelzen- und Waizengrütze, grob und sein geschälte Gerste, Schwungmehl und Vorschuß, sind ächt zu haben bei Bäckermeister Georg Busch, am Kreuz. 587) Gießen. Brünellen und eingemachte Broiselsbeeren für Combots bei Louis Lind. 595)^ Gießen. Neueste seidene Sonnenschirme bei C a r l Fr e ch. 593) Gießen. Eine Parthie kurhessischeö Buchenscheidholz, ist im Klafter billig zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeb. d. Bltts. 591) Gießen. Neue holländische Häringe, Sardellen, Limburger Käse, Kapern, Senf, trocknes Obst ic. bei Höstereick, aus der Mäusburg. 594) Gießen. Mein Tapeten-Lager ist wieder aufs Beste assortirt. Carl Frech. 554) Gießen. Die eben angekommenen neuen Tapeten-Musterkarten des Herrn H. Amtmann aus Mainz empfiehlt L. Labroise. Zu vermiethen- . 577) Gießen. In meinem Hause vor dem Seltersthore ist die obere Etage mit 6 Zimmern, 3 Kammern, Küche, Keller, Hoizschoppen und Mit- gcbrauch der Waschküche; oder die untere Etage mit 5 Zimmern und demselben Zugehör zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar. Auch kann ein Pferdestall mit Heuboden und Remise dazu abgegeben werden. A. Wießell. 579) Gießen. Im Schwanen sind 2 Zimmer zu vermiethen. Das Nähere bei W. Schwans Wittwe, zum Prinz Carl. 558) Gießen. In Lit. A. Nr. 44 ist eine Familienwohnung zu vermiethen. Zinßer. 590) Gießen. Eine kleine Familienwohnung u. s. w. ist zu vermiethen bei H ö st e r e i ch, auf der Mäusburg. 584) Gießen. Lit. C. M, 72 auf dem Seltersweg ist die untere Etage mit Ladeneinrichtung, sowie die mittlere und obere Etage, jede aus 4 Zimmern, Küche, Holzstall und Mitgebrauch der Waschküche bestehend, zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Vermischte Nachrichten. 596) Gießen. Sämmtliche Mitglieder des Licderkranzes werden zu einer General-Versammlung auf Montag den 2. April l. I. Abends 8 Uhr in den Schulsaal eingeladen. Gießen den 30. März 1849. Der Vorstand. 284 75) terzeichneten zu wenden. von Je Regelmäßige Fahrten Packetbote nach Heinrich Klippel, General-Agent in Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. ßgr Für Auswanderer „Die Hoffnung." Concessionirte deutsche Büreaur für Auswanderer mach Amerika M. Bielefeld i» Mannheim. vom nächsten März an, mit gekupferten Dreimaster erster Klasse, sogenannte New - Work und New - Orleans ^ur" näheren ^Erkundigung, sowie zum Abschluß von Ueberfahrts-Verlrägen, beliebe man sich au Un- 589) Gießen. An die Herren Handwerksmeister der Stadt Gießen. Bekanntlich wird im Laufe dieses Sommers von 13 Städten Süddeutschlands, eine großartige Gewerberzeugnisse-Verloosung, mit einer derselben vorausgehendcn General-Ausstellung in Darmstadt statt- finden, der Zeitpunkt der Verloosung wird ganz in der Kürze, von den eben zusammentretenden Deputtr- len festgesetzl we d ber dabei bethciligten Städte, schon längere Zeit, sich des Besitzes von Ge- werbehallen zu erfreuen haben, so wird es diesen ein Leichtes sein, binnen wenigen Tagen die ihnen zu- kommende Quote von Arbeiten nach Darmstadt einsenden zu können. Anders aber verhält eS sich mit unserer Stadt Gießen, hier muß das meiste der uns zukommenden 4500 fl. betragenden Arbeiten erst verfertigt werden, und bekanntlich nehmen manche Arbeiten viel Ze> ^Es"?rgeht deßhalb, von dem, die Sache hier leitenden Ausschuß, die dringende Bitte an alle sich hierfür interessirenden Handwerksmeister hiesiger Stadt, schon jetzt Arbeiten zu fctefcr $crloofung an5ufertigen, fcamit wir ganz in der Kürze dieselben schon zur Ansicht und auch schon zum Verkauf dem Publikum, in einem baldigst zu bestimmenden Loeal ausstellen können, um auch durch diese Bor-Ausstellung nicht in den Fast zu kommen, die Arbeiten aus den Werkstätten sogleich nach Darmstadt schicken zu müssen. Gießen den 29. März 1849. „ Der Vorsitzende Der Vorsitzende der Localsection des Gr. Gewerbvereins: des Handwerksmelsterverelns: Knapp. 3- Ph- Mohl. 585) Gieße n. S ch u h m a ch e r z u n s t. Sämmtliche hiesige Schuhmachermeister werden auf Montag den 2. April, Alends 7 Uhr, wegen wichtigen Besprechungen ins Promenadehaus eingeladen. Gießen den 30. März 1849. Carl N a g e l I. 555) Gießen. Indem ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringe, daß der Unterricht in meiner Knabenschule Montags den 23. April wieder beginnt, erlaube ich mir zu bemerken, daß auch für den Unterricht in den altklassischen Sprachen und allgemein wissenschaftlichen Gegenständen, so wie bisher, Sorge getragen ist, indem sich an demselben auch fernerhin ein Reallehrer, tüchtige erfahrene Philologen und andere Männer betheiligen werden. Sollte übrigens auch in der französischen und englischen Sprache Unterricht verlangt werden, so bietet sich hierzu Gelegenheit dar. Lehr. 573) Gießen. Ein auch zwei gebrauchte kleine Comoden werden zu miethen oder zu kaufen gesucht. Näheres ist in der Erp. d. Bltts. zu erfahren. 285 597) Gieße». Am verflossenen Mittwoch ist mir mein Hund entlaufen. Der jetzige Besitzer wird gebeten, denselben gegen Vergütung ter Futterkosten an mich abzugeben. A. H e i m r e i ch. 583) Watzenborn. Am 2. und 3. Oste» feiert aq soll in Watzenborn eine Doppelflinte herausgeschossen werden, wozu Schießliebhaber eingeladen werden. Watzenborn den 29. März 1849. Johannes Schlosser. 572) Gießen. Eine Bettstelle wird zu mie- then gesucht. Näheres in der Erped. b. BlttS. zu erfahren. 564) Gießen. Es kann ein junger Mann, der die nöthiqen Schulkenntnisse besitzt, in einem hiesigen Gasthof als Lehrling eimreten. Näheres bei der Erped. d. Blns. 549) Gießen. Capital- Gesuch Auf ein vormundschaftlich verwaltetes Vermögen von circa 14000 fll. — wird eine Anleihe von 2000 bis 4000 fl — aufzunehmen gesucht. Hierauf Refleetirende wollen ihre Bewerbungen schriftlich versiegelt bei der Redaetion d. Bltts. einreichen. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 1. April. Christian Noll in der Neustadt, Franz Lampus in der Löwengasse. Heinrich Kämmerer am Markt. Wilhelm Schäfer am Rathhaus. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am Bußtage. Morgens: Superintendent Simon. Nachmittags: Pfarrer Bonhard Am grünen Donnerstage. Morgens: Kirchenrath vr. Engel. Am Charfreitage. Morgens: Kirchenrath vr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Universitäts-Gottesdienst. Um 11 Uhr: Pro- feffor vr. Hesse. Kopulirte. Den 2 4. März. Wilhelm Philipp Paulus Eugidius Kaust, Ortsbürger in Beffungen und Mufik- lehrer dahier, des Großherzoglichen Schullehrers in Beffun- g n, Johann Egidius Kaust, ehelicher Sohn; und Anna Marie Schlatter, des verstorbenen Ortsbürgers und Färbermeisters, Johann Georg Schlatter in Rimbach, eheliche Tochter. Den 2 9. März. Heinrich Daniel Karl Martin Frech, Bürger und Privatseribent dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schreinermeisters, Melchior Frech, ehelicher Sohn; und Christine Luise Pugge, des hiesigen Bürgers und Rothgerbermeisters, Hermann Pugge, eheliche Tochter. Getaufte. Den22März. Dem Großherzoglichen Professor, Br. Julius Bogel, ein Sohn, Rudolph Ferdinand, geboren den l i. Februar. Den 23. März. Dem Bürger und Tapezierer, Georg Hedterich, eine Tochter, Johannette Liselte, geboren den 27. Februar. Den 2 5. März. Ein unehelicher Sohn, Friedrich Wilhelm Ludwig, geboren den 6 März. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Julie, geboren den 4. März. Denselben Dem Bürger und Rothgerbermeister, Daniel «eil, ein Sohn, Daniel Ludwig, geboren den 6. März. Denselben. Dem Mechaniker bei dem Eisenbahnbau dahier und Ortsbürger zu Battenberg, Karl Kinkel, eine Tochter, Wilhelmine Christiane, geboren den 26 Februar. Den 2 6. März. Dem Bürger und Kammmachermeister, Friedrich Keßler, eine Tochter, Elisabethe Friedericke, geboren den 1. März. Denselben. Dem Bürger und Schreinermeister, Konrad Best, eine Tochter, Philippine Natalie Margarethe, geboren den 1. März. Beerdigte. Den 2 2. März. Gottfried Anton Andreas Schneider, Soldat im 4 Großherzoglichen Jnfan- terie-Regiment, des hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, Heinrich Schneider, ehelicher Sohn, alt 24 I. 6 M- 18 T., gestorben den 19. März. Den 23. März. Johanna Marie Hellmold, des hiesigen Bürgers und Bäckermeisters, Wilhelm HeUmold, eheliche Tochter, alt I I. 8 M. 10 T, gestorben den 21. März. Den 27. März. Anna Katharina Rentze, des verstorbenen Ortsbürgers und Metzgermeisters, Karl Rentze zu Romrod, hinterlassene Wittwe, alt 44 I. 3 M. 24 T-, gestorben den 25. März Den 28. März. Luise Karoline Flett, des hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Philipp Flett H., eheliche Tochter, alt 1 I. 22 T., gestorben den 24. März. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. Angekvmmene und abgereiste Fremden In den Gassdäusern. im Einhorn-, Freiherr v. Paffenheim IN. Bed., Staatsr. v. Lüneburg. Hr. v. Blömen, Forstjunk. v. Anhalt-Köthen. Hin. Kfl. Phollenz v. Osnabrück u. Köhler «.Weimar. Hr. Schneider, Chem. v. Fallingskostel. Hr. Wolf, Dr. jur. v. Havre. Hr. Klencke, Lithogr. v. Braunschweig. Hrn. Kfl. Gabel v. Würzburg, Schwargmann v. Boston u. Pastor v. Danzig. Hr. Kraft, Dr. jur. v. Bonn Hr. Fingerhaus, Ingen, v. Berlin. Hrn. Kfl. Kaur v. Düsseldorf, Braun v. Cöln u. Hof v. Mainz. vom 28. bis 30. März 1849. Im ßapyrn: Hr. Sone, Stud. v. Göttingen. Hrn. Kfl. Bohn v. Mainz, Gruse u. Vogt v. Frankfurts Kerchel v. Magdeburg, Leisewitz v Bremen, Schäffer v. Stuttgart, Heere v. Siegen u. Pfaff v. Keuklingen Hr. Bechthold, Forstmstr. v Niederkahlbach. Hr Hochgesandt, Ingen, v. Friedberg. Hr. Lohne, Oeeom v. New-Jork. Hr. Wurzer, Äetuar v. Brotterode Hr. Sarner, Dr. med. v. Paris. Hrn. Lieutn. Bickel u. Osthof v. Landau. Hrn. Kfl. Meißner u. Alter v. Frankfurt, Koch v. New-Jork, Saacken v. Bie. lefeld, Ahrens v. Bremen u. Bornemann v. Hanau. Hrn. 286 ©oct. Hofbauer v. Spkper u. Baumüller v. Zweibrücken. Hr. Landgraf, Licutn. u. Hr. v Drardorf, Rittmstr. v. Bamberg. Hr. Spatz, Kfm. v. Aschaffenburg. Hr. Baumann, Stud. v. Bonn. 1m Prinz Carl: Hr. Gerhardt, Lehr. v. Ulrichstein. Hr. Rausch, Spedit. v. Großeneichen. Hr. Kott, Kkm. v. Offenbach. Hr. Schönfeld, Gastw. v. Kaichcn. Hr. Haber, körn, Müll. v. Altenburg. Hr. Schlag, Kfm. v. Worms. Hr. Hcppfeld, Geschäftsm. v. Hadamar. Hr. Schneider, Rechn, v. Fulda. Hr. Kraus, Offiz, v. München. Hr. Voß, Oecon. v. Wolf. Hr. Schwarz, Jnstr.-Mach. v Schlitz. Hr. Becker, Geschäftsm. v. Niederohmen. Hr. Neckel, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Johannowitsch, Künstl. v. Pesth. Im Darmstaedter Haus: Hrn. Gkschästsl. Burckhardt v. Reifenberg, Rehbein v. Frankenhausen, Ochs v. Staufenberg u. Strack v. Allendorf Hr. Unger, Musik, v. Gottes- gabcn. Hrn. Geschäftsl. Müller v. Köstrich, Wagner u. Roll v. Allendorf, Oehl u Rühl v. Eichelsdorf, Dorf v. Biedenkopf, Ruhl v. Homberg, Bordur v. Alsfeld u. Brill v. Frankenhausen. Hrn. Handelsl. Bauer v. Hochstadt, Fett v. Dannenrod, Fischer v. Oberramstadt, Schäfer v. Laasphe u. Bläser v. Sichertshausen. Im Stern: Jungfer Sachs v. Frankenberg. Hr. Mengel, Web. v. Traisa. Hr. Wagner, Oecon. v. Holzhausen. In der Sonne; Hr. Sehrt, Geschäftsm. v. Grünberg. Fr. Seipp v. Wüter. Hr. Karb, Fuhrm. v. Ronsbach. Fr. Goldmann v. Ershausen. In der Kose: Hr. Lotz, Geschäfts»! v. Holzhausen. Hr. Werner, Bote v. Biedenkopf. Hr. Wehn, Geschäftsm. v. Wiffenberg. In den Privathäusern. Bei Hrn. Schneidermstr. Biermann: Hr. Feger, Schneid, v. Darmstadt. — Bei Fr. Hofger.-R. Langsdorf: Fr.Steuer- Comm. Langsdorf v. Homberg. — Bei Hrn. Geschäftsführ. Böß: Fr. Stillgebauer v. Hochweisel. — Bei Hrn. Physik.- Arzt Dr. Stammler: Frl. Langermann v. Ortenberg. — Bei Frl. Dietz: Hr. Dietz, Prof. v. Bonn. — Bei Ernst Matthias Wittwe l.: Jungfer Franz v. Weidenbausen. — Bei Hrn. Schneidermstr. Kratz: Hr. Kratz, Kfm. v. Glauchau.— Bei Hrn. Joh. Weil: Frl. Heil v. Wetterfeld. — Bei Hrn. Kfm Beifuß: Hr. Gutsmuths, Privatm. v. Altenbuseck. — Bei Hrn. Gg. Schaffstädt: Hr Landmann, Kanzl-Seer. v. Büdingen. — Bei Hrn Gg. Ph. Gail: Frl Fell». Mainz. — Bei Hrn. Schneidermstr. Will: Frl. Loskant v. Lich Dun Drei Freunde. Novelle von Theodor Mügge. (Fortsetzung.) Als daS Mahl beendet war und die Gäste sich zum Theile empfahlen, zum Theile in dem Salon den Kaffee nahmen und plaudernd zwischen den Blumentischen saßen stand sie am Fenster und sah in die kahlen Bäume des Gartens hinaus, hinter deren zahllosen nackten Aesten und Gezweig die Sonne glühend roth versank. Aurel trat an ihre Seite und fragte leise worauf sie so nachstnnend ihre Blicke richte? „Ich sehe diesen Wald von dürren Ruthen an," er- wiederte sie, „die wie abgezehrte Arme sich zum Himmel heben. Sie klappern vor Kälte und Entsetzen und fürchten sich vor dem Feinoe,. der sie so heruntergebracht hat und nicht abläßt ihre Eingeweide zu peinigen. — Mir kommt es vor als flehten sie den Himmel um Hülfe und Erbarmen an, doch er hat kein Ohr für ihre Leiden. — Es wird eine bitter kalte Nacht werden. Sehen Sie wie die Sonne roth glüht, sehen Sie wie Raben und Krähen wild schreiend umherfliegen und ein verstecktes Plätzchen suchen, — Helfe sich Zeder wie er kann, wer es nicht vermag, der erfriert, stirbt, verdirbt, gleichviel, er kann sich nicht beklagen. „Aber," crwiederte Aurel sanft, „mag der Winter auch noch so hart und lang sein, der Frühling kehrt zurück und bringt neues Leben." „Neues Leben 1" rief Johanna und ihre Augen funkelten in zornigem Spotte. „O, vortrefflicher Tröster, hilft das etwa den Armen, die der Winter verhungern ließ, oder ihnen Mark und Bein zersprengte?" t e s. „Die Starken und Tüchtigen werden nicht zersprengt ste überdauern die Angriffe ihrer Feinde." „Sie täuschen Sich, Aurel," versetzte die junge Dame, „Ihre Philosophie ist falsch. Es gibt kein Wesen aus Erden, das nicht seinen Leiden erliegen müßte, wenn diese die rechte Stelle treffen. Hatte Achilles die Ferse, wo er zu töden war, und Siegfried, der Unverwundliche einen Punkt am Körper, wo das Drachenblut seine Haut nicht gehärtet hatte, so ist kein Sterblicher, der sich rühmen könnte, ich trotze den Waffen meiner Feinde! Das ist mein Trost, fuhr sie fort, „es liegt eine große Beruhigung für mich darin, daß keiner ausgenommen ist. Aber lassen Sie uns ein wenig hinausgehen in den kalten windigen Abend. Wir haben heute Mittag beide so viel thörichtes Geschwätz hören müssen, daß uns die Abkühlung gut thun wird." Sie wickelte sich in ihren großen Shawl, Aurel fand im Nebenzimmer seinen Mantel und beide schlüpften dann durch die Seitenthüre unbeachtet in den Garten hinaus, der in dem letzten falben Lichte des Tages schimmerte. Mit raschen Schritten gingen sie in dem großen stillen Baumgange auf und nieder, während der röth- lichc Schimmer an den Schneeflächen und Baumgipfeln zerrann und in der duftigen Bläue die Sterne erschienen. — Ihr Gespräch glitt über mancherlei Gleichgil- tiges, bis es endlich an der bevorstehenden Reise der Familie seinen Verknüpfungspunkt fand. „Sie wundern sich über meinen Entschluß," sagte Johanna, „und ich will Ihnen darüber eine Mittheilung machen, wie ich überhaupt nicht von Ihnen scheiden möchte, ohne eine ausführlichere Erörterung zwischen uns." (Forts, folgt.) Druck und Verlag der G. D. Bühl'scheu Buch- und Steindruckerei.