Ilnzcigeblatt d e r Stadt Ulld des Regierungsbezirks Gießen. JV1 76» Dienstag den 23 September 1849. _ Erscheint wöchentlich zwei Mal: Dienstag und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ft. 30 ft., für Auswärtige incl Bostaufschlag 1 ff. 42 fr. — Auswärts abonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpeditwn tCanzleiberg Lit. B. Nr. 1.) — EinrückungSgebühr für die gespaltene CorpuSzeile 2 fr. Amtlicher TheLl. Verordnung, die Aufnahme in die Militärschule, die Beförderung zum Osfiziersgrade und die wissenschaftliche Fortbildung der Offiziere betr. (Schluß.) Anlage A. Kenntnisse, welche in der Prüfung zur Aufnahme in die Militärschule nachgewiesen werden müssen. 1) In der Handschrift: Deutlichkeit in der deutschen und lateinischen Schrift. Prüfungsnote: Genügend. 2) In der deutschen Sprache: Richtige Schreibart der Wörter; nicht zu ausgedehnte Bearbeitung einer Ausgabe, welche auf Denk- und Darstellungsvermögen schließen läßt, wie solches bei Leuten von Fähigkeiten im 17. Lebensjahre vorausgesetzt werden darf. Prüsungsnote: Gut. 3) In der Geschichte: Allgemeine Bekanntschaft mit den Hauptperioden und den merkwürdigsten Welt- bcgebenheitem Prüfungsnote: Genügend. 4) In der Geographie: Die nötigsten allgemeinen Kenntnisse über die fremden Welttheile; von Europa Angabe der Begränzung im Allgemeinen, so wie der Namen und Lage der Hauptstaaten, mit Bezeichnung ihrer wichtigsten Gebirge, Flüsse und Städte; — von Deutschland etwas genauere Kennt- niß des Ganzen, so wie der einzelnen Staaten. Prüfungsnote: Genügend. 5) In der Natur lehre: Allgemeine Kenntniß des Thier-, Pflanzen- und Mineralreichs. Prüfungsnote: Genügend. 6) In der Mathematik: a) Kenntniß der Zahlen-Arithmetik nach Gründen, und zwar: der vier Rechnungsarten mit benannten und unbenannten, ganzen und gebrochenen Zahlen (einschließlich der Dezimalbrüche), der Ausziehung der Quadrat- und Cubikwurzeln, der Verhältnisse und Proportionen, der einfachen und zusammengesetzten Regel de tri, sowie der damit zusammenhängenden Rechnungsarten. b) Kenntniß und Beweisführung der ersten Sätze der ebenen Geometrie bis einschließlich der Congruenz und Aehnlichkeit der Dreiecke, verbunden mit dem Zeichnen hierher gehöriger einfacher Figuren. Prüfungsnote: G u t. c) Wer nicht mit dem Beginne des mathematischen Lehrvortrags in die Schule eintreten will hat sich außerdein in allen Gegenständen prüfen zu lassen, welche der Vortrag bereits überschritten hat' Prüfungsnote: Genügend. 744 Anlage B. Kenntnisse, welche zur Erlangung des Offiziersgradeö erforderlich sind. A. Für alle Waffen. 1) In der deutschen Sprache: Kenntm'ß der deutschen Sprache überhaupt; allgemeine Styllehre; Fertigkeit, einen Aufsatz über einen angemessenen Gegenstand nach Inhalt und Form so zu bearbeiten' wie solches bei Leuten von Fähigkeiten und Bildung im 21. Lebensjahre vorausgesetzt werden darf; Anfertigung von Berichten über Dienstverrichtungen, dem Verhältniß des Subalternoffrziers entsprechend, deßgleichen von Gesuchen an Behörden und Vorgesetzte. Prüfungsnote: G u t. 2) In der Geschichte: Allgemeine Weltgeschichte mit ihren Hauptperioden; wesentliche Ursachen und Folgen der wichtigsten Weltereignisse; Hauptperioden der deutschen Geschichte, hauptsächliche Ursachen und Folgen der wichtigeren Begebenheiten derselben, besonders der neueren seit der Reformation. Prüfungsnote: Genügend. 3) In der Geographie: Kenntniß der fremden Welttheile und der Hauptstaaten in denselben; — der allgemeinen Begränzungen von Europa, Angabe und gegenseitige Lage der Hauptstaaten, Größe, Bevölkerung, Hauptgebirge, Hauptflüsse und Städte; Hauptwaffenplätze im Innern (Gränzfeftungen gegen Deutschland), große Seehäfen, Schiffswerften, Colonieen; — von Deutschland genauere Angabe der einzelnen Staaten, ihre ungefähre Begränzung, Größe, innere Eintheilung. Gebirge, größere Flüsse und Städte, Bevölkerung, stehendes Heer, Seemacht, Festungen, Seehäfen, Schiffswerften, Eisenbahnen, Haupthandelsplätze. Prüfungsnote: Genügend. 4) In der Mathematik: Algebra causschließlich der höheren Gleichungen); — Reihen, ausschließlich der höheren und gemischten; — Logarithmen und deren Anwendung; ebene und körperliche Geometrie; — ebene Trigonometrie. Prüfungsnote: a) für die Artillerie: Gut. b) für die anderen Waffen: Genügend. 5) In der Was senk ehre: Einrichtung u. Verfertigung der Waffen, Geschosse und des Pulvers, sowie der hierher gehörigen Vorrichtungen; — Munitionseinrichtungen; — Wirkung der Waffen: Anwendung und Gebrauch derselben. Prüfungsnote: a) für die Artillerie: Gut. b) für die anderen Waffen: Genügend. 6) In der Elementar-Fortificationr a) geschichtliche Ucberficht der Befestigungskunst und des Festungskrieges; — Befestigungsmethoden der meisten der bestehenden festen Plätze; Verbesserung^ Vorschläge; neueste Grundsätze und Einrichtungen der Befestigung, des Angriffs und der Vertheidignng. b) Feldbefestigung, so wie Angriff und Verlheidigung der Feldverschanzungen. Prüfungsnote: Genügend. 7) In der Taktik: Reine Taktik, Heerverfassungs- und Verpflegölehre; — taktische Verbindunaslehre; großh. hessische Militärverfassung; Lehre vom Krieg. Prüfungsnote: Gut. 8) In der Terrainlehre: Allgemeine Gestalt der Erdoberfläche; — Erklärung und Benennung der einzelnen Terraintheile nach Land, Wasser und Culturgegenständen; Verbindung der Terraintheile zu den verschiedenen Gestaltungen der Landestheile. Prüfungsnote: Gut. 9) In der praktischen Geometrie: Kenntniß der Beschaffenheit und des Gebrauchs der Werkzeuge zum Abstecken und Abmessen gerader Linien, zum Winkelmessen und Nivelliren auf dem Felde. Prüfungsnote: Genügend. 10) Im Planzeichnen: Theorie des Planzeichnens; praktisches Planzeichnen mit Terraindarstellung nach Vorlegeblättern und Modellen. Prüfungsnote: Genügend. 11) Im militärischen Aufnehmen mit Werkzeugen: Selbstständige Aufnahme eines kleinen Bezirks mittelst eines der gebräuchlichen Werkzeuge. Prüfungsnote: Genügend. 12) Im Recognosciren und Aufvehmen ohne Werkzeuge: Darstellung eines kleinen Bezirks aus freier Hand, bei gegebenen Hauptpunkten; — Beurtheilung und Beschreibung dieses Bezirks in 745 Beziehung auf taktische Vornahmen, bei gegebenen Verhältnissen und Truppeukörpern bis zur Stärke einer Brigade von allen Waffen. Prüfungsnote: Genügend. „ 13) In der französischen Sprache: Richtige schriftliche Uebersetzung eines Stückes aus entern französischen Geschichtswerke; — deßgleichen schriftliches Uebertragen aus dem Deutschen ins Französische, beides mit Hülfe eines Wörterbuchs. — Uebung im Sprechen. Prüfungsnote: Genügend. B. Für die Artillerie noch weiter: Im technischen Zeichnen: Darstellung einfacher Materialgegenstände, in so weit es ohne Kennt- niß der deseriptiven Geometrie verlangt werden kann. Anlage C. Kenntnisse, welche zur Erlangung des Oberlieutenantsgrades in der Artillerie erfordert werden. 1) In der Mathematik: ->) Höhere Gleichungen und Reihen; — Lehre von den Functionen; — analytische Geometrie in der Ebene und im Raume; — Statik und Mechanik, ohne Anwendung der höheren Analysis; b) die Elemente der Differenzial- und Integralrechnung; c) die deskriptive Geometrie. Prüfungsnote: Genügend. 2) An den Militärwissenschaften: a) Artilleriewissenschaft, und zwar: Entzündung, Verbrennung, Kraftäußerung, Bereitung und Untersuchung des Pulvers; — Materialien, welche bei der Artillerie zur Verwendung kommen; — Einrichtung der Geschützrohre, Lafetten und Fuhrwerke; — Anfertigung der Geschütze, kleinen Feuergewehre und blanken Waffen; — Aufbewahrung der Artilleriebe- bedürfnisse; — Mobilmachung; — Schießen und Werfen; — Wahrscheinlichkeit des Treffens; — Wirkung der Geschütze mit Berücksichtigung des Einflusses des Bodens; — Artilleriedienst in Betreff des Materials und Personals im Frieden, im Felde und im Festungökriege. b) Höhere Fortifieation: Genauere Kenntniß der Einrichtung fester Plätze und Verschanzungen, des Angriffs, der Vertheidigung, des Minenwesenö; — Befestigung auf unregelmäßigem Boden, Defilement und Bestimmung der äußeren Form der Werke, unter Anwendung der deseriptiven Geometrie ; — Baupraris der Feldbefestigung und der Befestigung eines auf dem Papier gegebenen Terrains unter bestimmten Voraussetzungen. Prüfungsnote: G u t. 3) Im technischen Zeichnen: Aufnehmen und Zeichnen eines nicht einfachen Material-Gegenstandes mit Schattiren und Anlegen. Prüfungsnote: Genügend. 4) In der Physik: Die wesentlichsten Erscheinungen der Schwere, der Wärme, des Magnetismus und der Electricität, der Molekularwirkungen, des Schalles, des Lichtes und der Meteorologie, ohne mathematische Begründung. Prüfungsnote: Genügend. Versteigerungen. 1784) Gießen. Verpachtung verschiedener Theile des Domanial- gnts Schiffenberg. Montag den 1. October d. I., sollen etwa 160 Morgen von dem Schiffenberger unteren Gute, — welche den früheren Pächtern nicht genehmigt worden sind, weil sie die nach den Bedingungen beizubringende Bürgschaft nicht erbracht haben, — einer nochmaligen Verpachtung ausgesetzt werden, und zwar Vormittags 8 Uhr auf dem Rathhause zu Gießen, wozu die Pachlliebhaber hierdurch eingeladen werden. Jeder Steigerer muß jedoch, bevor er zum Bieten zugelassen wird, sich durch bürgermeisterliche Bescheinigung darüber ausweisen, daß und über welchen Betrag er Bürgschaft beizubringen vermag, und wird nur so weit zum Bieten zugelassen, als der bescheinigte Bürgschastsbetrag ausreicht. Die auf die Loose und Parcellen fallende Theile der Schäfereigerechtigkeit sind in der Verpachtung mit inbegriffen. Gießen den 22. September 1849. Der Gr. Hess. Rentamts-Vicar Siebert. 1797) Gießen. Donnerstag den 27. d. M., Morgens 11 Uhr, 746 M 'n dahiesigem Pfandstall tm Gasthaus zur Sonne ein Wagen öffentlich meistbietend versteigert werden Gießen den 24. Sept. 1849. Der Beigeordnete R it h l. 1750) Mari en schloß. Die Lieferung nachstehender Bedürfnisse für die Menage hiesiger Anstalt auf das Jahr 1850, soll an die Wenigstfordernden vergeben werden und zwar I. «m Wege öffentlicher Versteigern»!»: 1) eine Quantität Kartoffeln, 2) 1200 Stück Weißkraut, 3) 1200 Stück Würsing, 4) 20 Centner untererdige Kohlraben, 5) 20 „ gelbe Rüben, 6) 2 /, Zwiebeln, 7) 25 Ohm Sauerkraut, II. im Soumissionswege: 8) 60 Centner Erbsen, 9) 50 n weiße Bohnen, 10) 25 II Linfen, 11) 10 u Reiß, 12) 20 n geschälte Gerste, 13) 9 n Heidegrütz, 14) 21 ii Hirsen, 15) 36 ii Weiß mehl, 16) 25 ii Waizengrütz, 17) 1% ii spanische Nudeln, 18) 8 ii gedörrte Zwetschen, 19) y2 ii Pfeffer, 20) 28 ii Butter und 21) 40 Maas Branntwein. Die Versteigerung der unter I. von pos. 1. bis einschließlich 7. bemerkten Gegenstände soll Montag den 1. October l. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Directorial-Büreau dahier in kleineren Ab- thcilungen stattfinden und zur Einreichung der Soumissionen über die unter II. von Nr. 8 bis 21. aufgeführten Bedürfnisse ist eine Frist bis zum 2. October l. I. Vormittags 10 Uhr, anberaumt, wovon man die Interessenten mit dem Bemerken in Kenntniß setzt, daß die Lieferungsbedingungen auf dem Directorial-Büreau dahier vor dem bezeichneten Termine eingesehen werden können und daß die Soumisstoncn mit der erforderlichen Aufschrift versehen, versiegelt und portofrei daselbst abzugeben sind. Marienschloß den 17. Sept. 1849. I. A. der Verwalter Bauer. 1787) Gießen. Die auf Donnerstag de» 20. Lcpt. angekündigte Versteigerung von neuen baumwollenen und seidenen Re gen- und Sonnenschirmen wird nicht an diesem Tage, sondern nunmehr Donnerstag de» 27. Sept., Nachmittags 2 Uhr im Promenadehaus start finden. F e i l g e b o t e n. ®17?5) Gießen. Al _ FR Mechtes SM, Bairische« (Kitzingcr) Pier in Fässern und Flaschen, 1846r Pfälzer Wein und vorzüglichen Aepselwein empfiehlt L. Iahreis am Markt. 1804) Gießen. Aepfel und Birnen, feiner Sorte, den Korb zu 30 fr., desgleichen gewöhnlicher Sorte den Korb zu 24 fr. sind zu haben bei Forstmeister v. Buseck. 1770) Gießen. Gut gehaltene Studenten- Möbcl, als: Schränke, Pulle, Komode, Sopha, Betten u. dgl. sind billig zu verkaufen, und Näheres bei der Erped. d. Bltts. zu erfragen. 1769) Gießen. Barchent, Zwillich, Bettsedern und Daunen, Bielefelder, Schlesinger Leinen, weiße Waare, seidene Franzen, Baumwollenbieber zu Kaputzen, sowie Watten von 5 bis 16 fr. das Stück empfiehlt bestens Jac. Kaufmann WormS am Kirchenplatz. 1755) Gießen. Mein Lager in allen leinenen Artikeln, nämlich: Bielefelder, Schlesinger, Hannöverische sowie rein Hauöleinen, Tisch- und Handtücher -Gcbild, Servietten in Damast und Hausleinen, Leinen- und Batist-Sacktücher, Bettmöbels, Zwillich und Barchent ist wieder aufö reichhaltigste assortirt, und bin durch sehr vortheilhafte Einkäufe in den Stand gesetzt, bei ausgezeichnet guten Maaren recht billige Preise zu machen und bitte um geneigten Zuspruch. Julius Wallach, Markt, Lit. B. M. 27. 1794) Gießen. Eine große Partie Brandwein- und Aepfelwein-Fässer sind zu verkaufen auf dem Schiffenberg. F. 8 yncker. 747 rt> Ä> «0 Ct w SS N w. M: <7i J9 S «ö 2 E» cv » CD rt Z a a Co a CF=> fv a> o et «e a* es CJ9 ro s «r 5 a> ST B' GS CD s 8 c crq So* «2 cv <7d ■ö o GO, p? Diese unwissenschaftlichen Grundsätzen in eleganter Formunding-rösfterVollkoinenheit von^.^’^nlhGerget' construirten f^mnn-rkrträdjen NitW -werden mitvie- lern. Nutz en gegen Schreibkrainpf, Zittern und Schwäche in den Händen sowie zur Stärkung und Kräftigung der Finger-nnd Hand-Muskeln und Nerven getragen und verursachen heim Gehrauch keinerlei Unbequemlichkeit- v Lkjä Man wolle die Zeichen der Aeehtheit dieser sowie den Umstand genau he« achten, dals.sich in jeder StadfKSt CSWDepoi dcrselhenhefindet. Z e § CK f. ft L Stück mit Gebrauchs-Anweisung- erster ttualitd | lRthlr.pr.Cour.> zweiter Uualite 20 Sgr. pr.Ccur» ÖD st 'S" S GOLDBERGERSx lihermo-electrische M in allen Grösfen ^>LT.a/^ä0e8*8^ä|KÄi 1768) Gießen. Meine bisher geführten Artikel in Thibet, Mousselin de laine, Lustre und Orleans in allen Farben und Qualitäten, Cattun, Lamas, Napolitaine und Shavvls in allen Größen bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Jac. Kaufmann Worms am Kirchenplatz. 1798) Alba ch. In der Gemeinde Albach steht ein dreijähriger ausgezeichnet schöner Fasselochs, Vogelsberger Raee, zu Berkausen. Derselbe ist noch vorzüglich brauchbar im Dienst und wird zum Verkaufen empfohlen. Der Bürgermeister Balser. 1799) Gießen. Eine Quantität Burbaum, der Korb voll zu 24 fr., ist gegen baare Zahlung zu bekommen im Garten deS Unterzeichneten. Gießen den 25. Sept. 1849. Ludwig Weicker. 1790) Gießen. Trockene Hefe wieder fortwährend bei M. Silbereisen. 1793) Gießen. Mein, in der Neustadt stehendes Wohnhaus, bin ich Willens unter vortheil- haften Bedingungen zu verkaufen und können sich Kaufliebhaber an mich wenden. Konrad Euler. Zu vermiethen- 1783) Gießen. Eine Familienwohnung, aus 3 bis 4 heizbaren Zimmern, Küche, Kammer, Keller, verschließbarem Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche bestehend, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. Das Nähere bei der Crped. d. Bltts. 1782) Gießen. Das obere Logis in meinem Hause ist zu vermiethen und den 1. Octobcr zu beziehen. Enders, Stadtrechner. 1805) Gießen. Bei Unterzeichnetem ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Ph. Römer. 1766) Gießen. Das bisher von der Frau Polizeiräthin Rauch bewohnte Logis ist zu vermiethen. F- Koch's Wtw. 748 1763) Gießen. Ein Th eil meines Kellers ist zu vermiethen und sogleich beziehbar. H. Fulda. 1800) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen bei PH. Fillmann, in der Marktstraße. 1803) Gießen. Zwei Zimmer sind im Schwanen zu vermiethen und gleich zu beziehen. Das Nähere bei W. Schwan's Wtw. im Prinz Carl. 1788) Gießen. Das mittlere Logis in meinem Hause ist zu vermiethen und Anfangs November beziehbar. Auch im dritten Stock ist eine kleinere Familienwohnung zu vermiethen und alsbalo beziehbar. Karl Steinberger, in der Löwengasse. 1764) Gießen. In meinem neu cingerichtetcu ehemals Hoch'schen Hause, Lit. D. Nr. 10, auf der Mäuöburg ist eine freundliche Famitienwohnung im 2. Stock billig zu vermiethen und gleich beziehbar. Joh. Balch. Noll. 1791) Gießen. Ein Garten mit Grasstück, zusammen über einen Morgen groß, mit vielen Obstbäumen bepflanzt und auf dem Rodt gelegen, ist für nächstes und folgende Jahre ganz oder theil- weise zu vermiethen. Näheres ist zu erfragen im Hause des Herrn Oberinspector Dietz vor dem Wallthor. Vermischte Nachrichten. 1795) Gießen. Höhere Privat-, Lehr- und Erziehungsanstalt in Gießen. Der Unterricht im Wintersemester 184%O beginnt den 1. October, lieber den Lehrplan, die Vorbe« reitungsstunden und die Einrichtung der Anstalt werde ich auf Anfragen genaue Auskunft ertheilen. E. Steinmetz, Canti, thcol. 1762) Gießen. Die sämmtlichen Mitglieder des Liederkranzes werden hiermit benachrichtigt, daß Montag den 15. October d. I. Abends um halb 9 Uhr die Singstunden in dem Schullocal wieder ihren Anfang nehmen. Zugleich, werden alle diejenigen jungen Leute, welche das 18. Lebensjahr überschritten haben und als Mitglieder dem Licderkranz beitreten wollen, eingeladen, ihre schriftlichen Anmeldungen bis längstens zum 10. Ociober l. I. bei Hrn. Emil Geil auf der Mäusburg abzugebcn. Gießen im September 1849. Der Vorstand. 1758) Gießen. Ein gesittetes Mädchen, was mit Vieh umzugehcn versteht, kann sogleich oder auf Michaeli in Dienst treten. Bei Schreinermeister Jacobi ist das Nähere zu erfahren. 1760) Gießen. Meine Wohnung befindet sich auf dem Seltersberg in dem Hause meines Vaters, wo ich täglich von 9 bis 11 und von 1 bis 3 zu sprechen bin. Hermann Birnbaum, Dr. der Medizin, Chirurgie u. Gcburtshülfe. & g 1786) Gießen. Am 3. October beginnt « » mein Vorbereitungsunterricht. An- « > Meldungen sehe ich bis zum 1. October ent- I ® gegen. B. Falke »berg, « ;b> wohnhaft bei Hrn. Schlossermeister Burckhardt « A in den Ncuenbäuen. Z 1789) Gießen. 9?r. 55 hat die Tischdecke gewonnen. Susanna Ferber. 1801) Gießen. Die Mitglieder der im Mai l. I. ausgelößten Bürger-Gesellschaft werden hierdurch eingeladen, sich Mittwoch den 26 l. M., Abends 8 Uhr in dem Leib'schen Wirthschaftslokale einzufindcn. In dieser Versammlung soll die Schlußrechnung der Gesellschaft vorgelegt und die noch vorhandenen Gegenstände derselben versteigert werden. Gießen am 24. Sept. 1849. C. Wittich. L. Köhler I. 1785) Lübe ck. Das unterzeichnete Commissions-Büreau ist in den Stand gesetzt, Allen, welche bis spätestens den 31. October d. I. deshalb in frankirten Briefen bei ihm anfragen (also das geringe Porto nicht scheuen), ein nicht anster Acht zu lassendes Anerbieten unentgeltlich zn machen, welches für den Anfragenden schon im nächsten Jahre ein jährliches Einkommen bis zu 10,000 Mark, oder viertausend Thaler Pr. Crt. zur Folge haben kann. Lübeck im September 1849. Commissions-Riireau, Petri-Kirchhof M 308. 1802) Gießen. Anmeldungen zu der neu sich gegründet habenden Bürger-Gesellschaft sind bei den Unterzeichneten, bei welchen auch die Statuten zur Einsicht offen liegen, bis zum 10. nächsten Monats schriftlich einzureichen. Gießen am 25. Sept. 1849. C. Wittich. L. Köhler I. In t von den terzeichnetel nasiallehrer Dr. Krai bezirke vorz Erhaltung Ruhm und Gewerbe i rung der Gie 3. H- H Hofgericht! Von All Wagner, I. Wagr Wih. Sie L. Gümb Ludw. V i a Johannes Voi Dort, Bü Wilh. Ha Ludw. Sc Von Wag nep Aus Ammenh I. O. R. für Amu G. Burck Dr. Deib Eckhardt Bore, Rc Klippel, Freseniu S Johannes Weisel, Vöbel, ; Fresenir bach un 749 N Von Heuchelheim: ung hier I. außer eau, Crum- er I. befindet se meines und von u ist in testens ° i r t e n II II n neu sich bei den iten zur chen, was leich oder nermeifter i jahr- Mark, t. zur Crumbach: Freseniuö, Pfarrer zu bach und Frankenbach. Von Allendors a. d. Lahn: Wagner, Bürgermeister. I. Wagner. Wih. Steinmüller. L. Gümbel. Ludw. Vichmann. Von Annerod: Johannes Müller. Von Daubringen: Dort, Bürgermeister. Wilh. Ha merke, Rechner. Ludw. Schäfer, Müllenneistcr. Von Hermannstein r Wagner, Bürgermeister. L. Kraus köpf, Ludw. Schmidt, Jakob Klein, Peter Bernhard. Ludw. Oehler I. Ludw. Klein. Frechenhausen: Günterod: Pfeiffer, Bürgermstr. Blöcher, Schullehrer. I. G. Bastian. iLixfeld: Seibel, Bürgermstr. Niederweidbach r Wagner, Bürgermstr. Eckstorm, Revicrsörster. Peter Bloch II. Bierau, Gemeinderechner. Roßbach: Feuerbach, Bürgermstr. Wilsbach: Jost, Bürgermstr. Andreas Becker. Wommelshausen: I. I. Rinck, Beigeordneter. beginnt « An- « er ent- Z « ckhardt « « « Tischdecke erber. im Mai den hier- Ammenhausen u. Gladenbach: I. O. Reinhard, Bürgermstr. für Ammenhauscn u. Gladenbach. G. Burck, Gastwirt!). Dr. Deibel. Eckhardt, Steuercommissär. Boie, Revierförster. Klippel, Gemeindeeinnehmer. Fresenius, Landgerichtsactuar. Bellnhausen: Johannes Koch. _ Bischoffen: Meisel, Bürgermeister. m Bottenhorn: ' Böbel, Lehrer. Schneider, Bürgermeister. Friebertshausen: Peter Herrmann, Beigeordn. Ich. Jost Ruppert. Endbach: Herrmann, Beigeordneter. Erdhaüsen: Lenz, Bürgermeister. Frankenbach: Bernhard, Bürgermeister. I. Kraft. Jhs. Schmidt III., Gemeinde-R. In den beiden, den 16. und 23. l. M. zu Gießen und Frankenbach abgehaltenen Sitzungen des von den vaterländischen Vereinen niedergesetzten Wahlcomites hat letzteres unter Zuziehung der unterzeichneten Mitbürger aus anderen Gemeinden des Wahlbezirks einstimmig beschlossen, den Herrn Gymnasiallehrer Dr. Soldan dahier als Candidaten für die zweite und den Herrn Hofgerichts-Rath Dr. Kraft als Candidaten für die erste Kammer des nächstens Landtages dem hiesigen Wahlbezirke vorzuschlagcn. Ueberzeugt, daß dieselben nach bestem Wissen und Gewissen wirken werden für die Erhaltung und Fortbildung der errungenen Freiheiten auf gesetzlichem Wege, für Deutschlands Einheit, Ruhm und Größe, so wie für Alles, was unserm Großherzogthume noch thut, insbesondere für Handel, Gewerbe und Landwirthschaft, ersuchen wir alle wahlfähigen Mitbürger, zur Vermeidung einer Zersplitterung der Stimmen, keinen andern als den aufgestellten Candidaten ihre Stimmen zuzuwenden. Gießen, den 23. September 1849. Das Wahlcomitö des Bezirks Gießen I. H. Hanstein, Reallehrer. Bramm. Carl Burckhardt. Daniel Ebel. Dr. Kraft, Hofgerichtsrath. Dr. Zimmer, Revierförster. Dr. Köllner, Professor. Ploch, Landrichter. Rosenberg, Hofgerichtsadvokat. F. Schäcker, Bauaufs. I. Cl. Conrad Weidig. Ludw. Rinn. Johannes Rinn. Ludw. G o r r. Von Kleinlinden: Weigel, Bürgermeister. Von Lollar: Klinkel, Bürgermeister. G. Schmidt. Von Mainzlar: Vogel, Bürgermeister. Caspar Klingelhöfer I. Aus dem Wahlbezirke Gladenbach zum gemeinschastlicherr Vorschläge des Candidaten für die erste Kammer: Ludw. Schlapp III. Von Nauenheim: Sch mehl, Schullehrer. Von Ruttershausen: Klinkel, Bürgermeister. Rohrbach, Rechner. Von Staufenberg: Vogel, Bürgermeister. Von Wieseck: Seibert, Bürgermeister. M. Ihm. Von Waldgirmes: L. Simon, Pfarrer. Casp. Räuber, Gemeinderath. 750 1589) Gießen. Die Feuer- Berstchernngs-Gesellschaft „Colonia," welche durch die Verordnung vom 26. November 1847 der Aachen-Münchener Gesellschaft, als ein inländisches Institut des Großherzogthums, gleichgestellt wurde, bietet dieselben Garantieen und Vortheile dar, tote jene Gesellschaft. ' Der unterzeichnete Agent ist zur Annahme von Versicherungs-Anträgen auf bewegliche Gegenstände jeder Art und zur Enheilung jeder gewünschten Auskunft bereit. Antragbogen zur Versicherung können bet demselben unentgeltltch in Empfang genommen werden Gießm den 27. August 1849. ' Der Agent der Colonia, ------------- ----------------------------- G. Schmidtborn. 1773) Gießen. Mittwoch den 26. d. M. findet das diesjährige große Gänse-Schießen auf dem Hardchose statt. Dasselbe nimmt seinen Anfang Mittags 1 Uhr, wozu alle Schieß- ltebhaber und Freunde des geselligen, Vergnügens höflichst eingeladen werden. ? 1806) L i ch. Sonntag den 30. d. M. auf Ficher Kirchweihe, ist in meinem Gartenlokale gut besetzte Tanz-Musik, anzutreffen. Ich lade zu recht zahlreichem Besuche ein. Lich den 25. Sept. 1849. Jean Louis Dieterich. 1765) Gießen. Ich kaufe reife Aepfel zu den laufenden Preisen. Joh. Balth. Noll. 1772) Gießen. Ich suche wo möglich in der Nähe des Wallthors einen Keller zu miethen. Gießen den 20. September 1849. - F. Joseph. Möhl. Angekommene und abgereiste Fremden In den Gasthäusern. tm Einhorn: Fr. Schlicher v. Cassel. Hr. Eberhardt, Buchb. v. FriedrichShütte. Hr. Wirth, Adv. v. Coblenz. Hr. Löhner, Stud. jur. v. Leipzig. Hr. Bauer, Fabrik, v Bornheim. Hrn Kff. Hammer u. Weidt v. Frankfurt, Men- ninger v. Werthheim, Scharff v. Cöln u. Rauff v. Aachen. Hr. Arnold, Med.-R. v. Berlin. Hrn. Kfl Barnefeld u. Glock v. Mainz, Kleemann v. Gladbach u. Wenzel v. Worms. Hr. Coffel, Offiz., Hr v. Schöpffer, Hauptm. u Hr v. Bülow, Lieutn. v. Mecklenburg. Hr. Drebka, Privatm. v. Wiesbaden. Hr. Jäger, Steucrcontr. v. Darmstadt. Hr. Totthoff, Kfm. v. Bielefeld. Hrn. Fabrik. Seiffert v. Cre- seld u. Riepcr v. London. Hrn. Kfl. Meers v. Münster u. Fuhrmann v. Hanau. Hr. Reh, Affeff v. Frankfurt. Hr. Arnold, Pvstb. v. Weilburg. Hr. Müller, Lieutn. v. Brau- denburg. Im Rappen: Hr. Jung, Kfm v. Frankfurt. Hr. Struve, Dr. med. v. Wetzlar. Hrn. Kfl. Löwenthal v. Coblenz u. Coller v Mannheim. Hr. Faber, Dr. Chem. v. New-Jork. Hr. Beyer, Affeff. v. Hanau. Hr. Dittmar, Cand. theol. v Bad-Ems. Hr. Lotze, Prof. v. Göttingen. Hr. Becker, Fabrik, v. Offenbach. Hrn. Kfl. Pieber v. Barmen,, Rühl v. Solingen, Hartsen v. Frankfurt, Beyermann v. Coln, Schwarz v. Berlin u Schuppen v. Cassel. Hr. Kolb, Oberapp.-Ger.-Secret. v. Darmstadt. Hr. Rupp, Dr. med. v. Breslau. im Prinz Carl: Hr. Habicht, Posth. v. Engelrod. Hr. Borger, Spedit. v. Offenbach. Hrn. Oecon. Vogel v. Friedberg u. Schönhals v. Büdingen. Hr. Seibert, Geschäfts»!, v. Alzei. Hr. Ferber, Kfm. v. Worms. Hr. Wende, Pacht. v. Rockenberg. Hrn. Oecon. Balck u. Bechthold v, Friedberg, Druck und Verlag der G. D. B t vom 22. bis 25. September 1849. Wagner v. Laasphe u. Schell v. Lauterbach. Hr. Rapp, Pnvatm. v. Hambach. Hr. Stauf, Kfm. v. Fritzlar. Hr. Köhler, Forstcand. v. Seligenstadt. Hr. Löbenstein, Ingen, v. Hannover. Hr. Roth, Rechn, v. Ortenberg. Hr. Nickolaus, Kfm. v. Haarburg. Hr. Reichcnholz, Oecon. v. Gladenbach. Im Darmstadter Haus: Hrn. Geschäfts!. StkUdt v. Lauterbach, Strack u. Vomhals v. Allendorf, Michel v. Drei- Hausen, Kuhl v. Homberg u. Seid v. Holzhausen. Hrn. Soldat. Lettermann v. Biedenkopf u. Dittmar v. Niedereisen- hausen. Hrn. Geschäfts!. Reiser, Schmitt u. Ditterhof ». Neuleiningen. Hr. Damm, Fuhrm. v. Gladenbach. m 3 n dem Privathäusern. « Posch. Kempff: Fr. Obcrapp.-Gcr-N. Krug s .Darmstadt. - Bei Hrn. Forst,nstr. v. Buseck: Hr. v. Bu- ftck, Cadett v. Butzbach. — Bei Fr. Inspect. Melior: Hr. Christ, Stud. v. Frankfurt. - Bei Hrn. Superint. Simon: Frl. Krober v. Meerholz. — Bei Hrn. Bürgermstr. Reiber: Hr. Zentgraf, Staatsproc. v. Höchst. — Bei Fr Neeb: Jungfer Germer v. Trohe. - Bei Hrn. Sodemstr Zeller: Fr. Specht ». Battenberg. — Bei Hrn. Schneidermstr. Schneider : Hr. Krieg, Maurermstr. v Biedenkopf. - Bei Hrn. yj. Hüne: Hr. Brandes, Schrifts. v. Braunschweig. — Bei Hrn. Schneidermstr. Habenicht: Hr. Kratz, Cand v. Hun- m ?bi Fr. Weidig: Fr. Fleischhauer v. Haarhausen. — c Fr. Sensfeldcr: Hr. Seipp, Schreinermstr. v. Gladenbach. — Bel Hrn. Prof. Braubach: Hr. Lade, Doct. u. Hr. Sabe, Stud. v Wiesbaden, Frl Wagner v. Speyer u. Frl. Melwier »..Münster. — Bei Hrn. Forstmstr. v. Buseck: Hr. v. Silber, Rent. v. Homburg. — Bei Hrn. Hofger.-Advoc. Dr. S-undhelm: Hr. Goldmann, Direct. v. Darmstadt. ühl'schen Buch- und Steindrückerei. itia/' als ein in« ) Vortheile Gegenstände ing könne,'. l e Schieß- Aepfel zu th. Noll. stich in der then. Möhl. Hr. Rapp, Fritzlar. Hr. n, Ingen, v. t. Nickolaus, Gladenbach. . Strudt v. chel v. Drei« ausen. Hm. . Niedereisen- Ditterhof ». abach. ! N. cr -R. Krug : Hr. v. Bu- Melior: Hr. int. Simon: nstr. Reiber: Fr. Neeb: mstr. Zeller: mstr. Schnei- - Bei Hm. >cig. — Bei id v. Hun- larhausen — v. Gladen- Ooct. u. Hr. ocper u. Frl. Buseck: Hr. ofger.-Advoc. anstadt. - An die Bewohner Gießens! Bei dem Sinn für Gesetzlichkeit und Ordnung, wie er sich seither in der hiesigen Bürgerschaft kundgegeben, konnte der Stadtvorstand nicht voraussetzen, daß diese Grundsätze der bürgerlichen Freiheit hier in einer Weise würden verletzt werden , wie dieses durch die in den letzten Tagen gegen Hessisches Militär vorgekommenen Insulten geschehen ist. Diese Voraussetzung hat sich denn auch in Beziehung auf die hiesigen Einwohner durch die wegen jener Vorfälle alsbald eingeleitete polizeiliche Untersuchung bestätiget, indem es nach den bis jetzt stattgefundenen Ermittelungen nicht zweifelhaft bleibt, daß es meistens Lehrjungen und zwar fremde gewesen sind, die sich an jenem Ercesse betheiliget haben. — Dergleichen Vorfälle, die zu verdächtigenden Zeitungsartikeln benutzt werden und die Stadt compromittiren, müssen auf jede Weise verhindert werden, und der Stadtvorstand vertraut dem guten Sinn der hiesigen Bürger, daß sie ihn in seinen desfallsigen Bemühungen in jeder Weise unterstützen. — Was die Bestrafung derjenigen betrifft, welche sich eine Wiederholung ähnlicher Ercesse zu Schulden kommen lassen; so wird bemerkt, daß gegen die Fremden, außer der gesetzlich verwirkten Strafe, auch noch die Ausweisung unnachsichtlich verfügt wird. Gieße n, den 25. September 1849. Namens des S t a d t v o r st a n d e s: der Bürgermeister G g. Reiber. ■ / x ■ . ■ ■ 4 y • *■ v;j- - -4 > -- , < '■ - * ' - * , \ ' •' ’ 'J ■ >• ■ ' " ■ ‘