Imzcigeblatt der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen. Jjo. 16 Sonnabend den 2 t Februar 18519. DicsrS Blatt -rschclnt wöchcatli-b Zwei Mal. Dieastag und Sonnabend. Der VränumerationSbetraa ist für ein ganze« Softr für ®in« heimische I fl. 30 fr., für ein halbe» Jahr 4» fr.; für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 st. 42 fr., halbjäyrl. 51 fr. Auswärts abvnnirt man sich bei den zunächst gelegene» lobt. Postämtern. 3n Gießen bei der Erpedirion, Lanzleiberg Lit. B. 'Jir. 1. Knrückunqsaebühr für den Raum der gespaltenen EorvuS-Zeile 2 fr. Inserate müssen jedesmal PorniittagS 9 Uhr an dem Tage vor dem Erscheinen dieses Blattes an die Redaftion gelangt sehn A m L l L ch e r Thei L Bekanntmachung, die Gr. Oberfinanzkammer 1. Sektion betreffend. Des Großherzogs Königliche Hoheit haben mittelst allerhöchster Entschließung vom 1. d. M. zu verordnen geruht, daß die seitherige erste Section der Oberfinanzkammer von nun an den amtlichen Namen: Obersteuerdirection führen soll. Diese allerhöchste Bestimmung wird hierdurch zur allgemeinen Keuntniß gebracht. Darmstadt den 3. Februar 1849. Ans allerhöchstem Auftrag: Großherzoglich Hessisches Ministerium der Finanzen. F. von Schenck. Schleiermacher. Nr. N. C. 193a. . Gießen am 20. Februar 1849. Bet reffend: Die Verhältnisse der Standesherren und ad cligen Gerichtsherren. Die Großherzoglich Hessische Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen an säinintliche Gr. Bürgermeister. Das in obigem Betreffe untcrm 7. August v. I. erlassene Gesetz, hat im §. 11, sowohl den noch zur Zeit Grundrentepflichtigeu, als auch den früher Grundrentcpflichtigen, unter gewissen Voraussetzungen namhafte Vorthcile zugefichert. Da in vielen Fallen, in welchen jene Voraussetzungen vorliegcn, gleichwohl von den gesetzlichen Zuständigkeiten noch kein Gebrauch gemacht worden ist, so lassen wir den einschlägigen Artikel des fraglichen Gesetzes nachstehend abdrucken, damit Ihnen Gelegenheit gegeben wird resp. Sie Veranlassung nehmen, den Betheiligten nachträglich die voni Gesetze gebotenen Vortheile zu vermittle». K ü ch l e r. Art. 11. Die beiden Gesetze vom 27. Juni 1836 , die Ablösung der Grundrenten und die Mitwirkung der Staatöschuldentilgungskasse zu derselben betreffend, finden, wo noch keine Vereinbarung über die Ablösung stattgefunden hat, auf die Grundrenten und andere jenem Gesetz unterliegenden Gefälle der Standesherren und standesherrlichen milden Anstalten mit folgenden Modifieationcn, Anwendung. 1) Wo die Ablösung nicht durch die Bestimmung des Art. 2. des Ablösungsgesetzes gehemmt war, sind 164 die Pflichtigen berechtigt, an dem gesetzlichen Ablösungscapital der Grundrenten und der in Grundrenten verwandelten Zehnten ein Drittheil, als Entschädigung für die aus Seiten der Standesherrcn allgemein anzunehmende Verzögerung der Ablösung in Abzug zu bringen. v„ r 2) Hinsichtlich der durch Zehntverwandlung setzt erst entstehenden Grundrenten dürfen die Pflichtigen in gleicher Weise ein Sechstheil an dem gesetzlichen Ablösungscapital abziehen. , 3) Hinsichtlich aller noch bei Standesherren abzulösenden Grundrenten sind dieselben verbunden, Schuldscheine der Gr. Staatsschuldentilgungskasse, welche in den im Art. 10 des Gesetzes vom 27. Juni 1836, die Mitwirkung der Staatsschuldentilgungskasse zur Ablösung der Grundrenten betreffend, angegebenen Zwischenräumen ablegbar sind, und deren Verzinsung zwar mit dem Vollzug der Ablösung beginnt, und deren drei Ablegetermine aber sich nach den Mitteln der Staatsschuldentilgungskasse und der durch gesetzliche Priorität sich ergebenden Reihefolge bestimmt, anzunehmcn, Wenn di e Pflichtigen während des über die Ablösnngsfrage durch die -standes- herr en geführten Processes Privatverträge aus höhere, als die gesetzliche Ablösungssumme abgeschlossen haben, —wohin namentlich auch der Fall gehört, wenn ein böherer Preis für Getreide, als der gesetzliche bei der Lcrechnung zu Grund gelegt worden ist, so soll, insofern dafür nicht in anderer Weise von,dem Berechtigten den Pflichtigen Vergütung geworden ist, weöhalb die Berechtigten den Beweis zu führen haben, daß und inwieweit der von den Pflichtigen übernommene Mehrbetrag über das Achtzehnfache der Rente der Preis für andere Wert he gewesen sei die Schuld der Pflichtigen an die Staatsschuldentilgungskasse um den Betrag des Unterschieds zwischen der gesetzlichen und vertragsmäßigen Enchchä- digungssumme gemindert werden. Diese Vergütung an die Pflichtigen wird dadurch geleistet, daß bei dem jährlichen Ausschlage der Tilgungsrente auf die bisherigen Pflichtigen nur der dem herabgesetzten Ablösungscapital entsprechende Tilgungsrentebetrag repartirt, der der Rückvergütung entsprechende, vom 1. Januar 1849 ab zu berechnende Tilgungsrentebetrag aber dem bisherigen Berechtigten in den Registern zur Last gesetzt und von ihm erhoben wird, so daß die Tilgungsrente auch nach dem 1. Januar 1849 im Ganzen in ihrem bisherigen Betrage verbleibt. Diejenigen Grundrentepflichtigen, deren Gemeindcvorstände die Ablösung binnen 4 Wochen nach Verkündigung des gegenwärtigen Gesetzes bei der Regierungsbehörde des Bezirks verlangen, haben schon im lausenden Jahre nicht mehr die Grundrente, sondern nur die Tilgungsrentc zu leisten, insofern über den Betrag der abzulösenden Gefälle zwischen beiden Theilen Einverständniß obwaltet. Diese Tilgungsrente wird für das Jahr 1848 von den Gemeinden entrichtet und kann von denselben im Wege der Steuererecution beigetrieben werden. Nr. R. C. 889. Gießen am 20. Februar 1849. Betreffend: Die Polizeitarcn. Die Großherzoglich Hessische Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen a n die Gr. Bürgermeister des Regierungsbezirks. Unter Verweisung auf die polizeiliche Bekanntmachung vom heutigen, bemerken wir Ihnen noch Folgendes : 1) die Gr. Bürgermeister, welche die Festsetzung der Taren vornehmen, insbesondere die Gr. Bürgermeister zn Gießen, Grünberg, Laubach und Lich haben sich deßhalb zuvor jedesmal mit einem Ausschüsse der betr. Gewerbtrcibcnden, oder wo Zünfte bestehen, mit den Vorständen derselben zu benehmen, und deren Wünsche soweit thunlich zu berücksichtigen. Auch erscheint es angemessen, sich des Beiraths einiger sachverständiger unbetheiligter Männer dabei zu bedienen. 2) Dieselben werden ferner die Prciße anderer Orte, namentlich der Nachbarstädtc in Vergleichung 165 7'4 kr. . 9 n Summa 16*/4 kr ....... «kW ww. w» !° *> * dH ebmsd WBWWW der G«r°. SsBB » s rem Ermessen unvorgrerflich, solche ^"cksichtigung^ Pf & ( ^anntmachung zu Controlirung Aus die genaue Beachtung der Taren m . Anordnung zeitweiser derselben gegebenen Vorschriften werden sie strenge sehen, und über den Wig 9 Visitationen sich verlässigen. Zuwiderhandlungen sind zur vorschriftsmäßigen Anzeige au bringen. K ü ch l e r. Eckstein. y G V tt tt d s ä tz e. L Für die Festsetzung der Brodtaren. 9. d°° und der gulirung der Brodpreiße. Eo gereicht ine.ssen zur «ra“ ' «sagens, annimmt, und darnach die i-, f*ntt **w aU 5lCi) Sind an dem Gewichte der Früchte in Abzug zu bringen: a) An Moltcr .... 10 Procent und i .'i fj'.r ßfpye, Abaana, Staub k. in der Reget . • * *, _ *1 < fir 40 fr 2 , w «em Bacher an Backsoste», B-«»st» und G-w°rb-»-rdm,st per M-It-r ■ “U,3'Ä »st-n d°°i.»n dem Bücher zum »stand f«, die Neben,°st°n beim Abzug de« WM 4) Das B.rWmch« Mch,d-t.m BE I» = 3:4 «>”»”;„ „ h geringe- 5) Für Zusatz von Waizenmehl darf n ) J ) Kornmehls nicht übersteigt. Sorte s. g. Nachmehl resp. Knetmehl zu bestehen z.siegt, welches de Heller und darüber betragen, 6 Brüche, welche fi» bei » Ä ganzen HM-in, te» B-«er, sonst ater dem PMi-um zu gut, dergestalt, daß st- m «■ ««»' l«v 2. ab-, gar nicht in Ansatz zu bringen sind, , !imt ,, 190 Pie an «*• --193« de. HWNHL^WWM» .15 k, mrd d-, rierstsrmdige kalb E-rst-°b-°d würde sich dcher berechnen ans . .. ■ ; Nach obigem der dierdsündig- stach R»ag-»tl-d a li st. ... 166 Folglich ein vierpfündiger Laib Brod halb von Roggen- halb von Gerstenmehl — 8% kr. Dos s. g. gemischte Brod besteht aus % Roggenmehl und */3 Waizcnmehl. In Anwendung obiger Grundsätze ist daher seine Tare im Verhältnis' zu dem Preist des Roggens und Waizens zu % resp. a/3 leicht zu berechnen. II. F ü r Bestimmung der W e ck t a x e it. Die Wecktare richtet sich im Allgemeinen nach dem Preiße des Waizens a 200 Pfd. per Malter qe rechnet. Es wird angenommen: 1) daß das Malter Walzen durchschnittlich 115 — 120 Pfd. feines zu Wecken brauchbares Mehl gebe und 2) Außerdem etwa 30 Pfd. s. g. Teigtfcher und Gricsmohl, dessen Werth dem Bäcker mit 1 fl. 15 kr. bis 1 fl. 20 kr. aufzurechnen ist, liefern. Ferner 3) daß aus 4 Pfd. Mehl 5 Pfd. Wecke gebacken werden können, folglich aus: 115 Pfo. Mehl 144 ]/4 Pfd. Wecke, 120 Pfd Mehl 150 Pfd. Wecke. Endlich 4) daß fcteie Pfundzahl in drei Gebacke eingetheilt und für jedes Gebäck an Holz, Hefe, Salz, Backlohn und Unkosten 1 fl. 30 kr. bis 1 fl. 36 kr. für Wecke, für Milchbrode aber weiter 1 fl. Zusatz anzurechnen ist. HI. Für Bestimmung, der F l e i s ch t a r e n. Hierüber lassen sich keine allgemeine Normen aufstellcn. Die jeweiligen örtlichen Viehpreiße resp. die Viehmarktpreiße neben Berücksichtigung der Preiße benachbarter Städte werden dafür maasgebend sein. Gießen den 30. Januar 1849. Hess. Regierungs-Commission K ü ch l e r. M. Für die Stadt Gießen ist den Bäckern und Metzgern noch der Betrag des Oktroi zu aut zu rechnen, daher zu erhöhen 1) die Backkosten und der Gewerbeverdienst beim Brod auf 1 ff 24 fr 2) desgl. bei Wecken aus fl. 44 kr.' - 1 fl' 48 kr.' 3) beim Fleisch den Metzgern in Gießen im Durchschnitt ein Preißaufschlag von .... 2 Hell, per Pfd. im Verhälmiß zu den übrigen Stadt- und Landgemeinden zu verwiegen. K ü ch l e r. Gießen den 20. Februar 1849. Polizeiliche Bekanntmachung. Betreffend: Die Polizei-Taren. Da die Festsetzung der Polizei-Taren von Seiten der Regierungs-Commission wegen deren Unbckannt- schaft mit den jewe-.ligen örtlichen Preißverhältnissen eben so unzweckmäßig befunden worden ist als sie bei richtiger Würdigung des Wirkungskreises der Localpolizei-Behörden für unzeitgemäß betrachtet werden muß, so sind wir ün Einverständniß mit den Letzteren hiermit veranlaßt, deshalb folgende Einrichtungen zu treffen und Vorschriften zu ertheilen: u " 1} dre Großh. Bürgermeister der Städte Gießen, Grünberg, Laubach und Lich haben von 14 Tagen 5 *£ ^gcn (ausnahmsweise unter besonderen Verhältnissen auch in kürzeren Zwischenräumen) die Taren der Fletsch- und Backer-Maaren für ihre Gemeinden zu bestimmen, und solche im hiesigen Anzeigeblatt, sowie durch Anschlag am Rathhause bekannt zu machen. 167 2) Diese Taren gelten zugleich, und zwar: a. diejenigen der Stadt Gießen für die Gemeinden des Stadt- und Landgerichts Gießen, jedoch unter der Einschränkung, daß in diesen des Wegfalls des Octroi's wegen, der 4 pfundige Laib Brod stets um einen Heller billiger, jedes Pfund Fleisch aber um zwei Heller billiger in Ansatz zu bringen ist; b. diejenigen der Stadt Grünberg für die Gemeinden des Landgerichts Grünberg; c. diejenigen der Stadt Laubach für die Gemeinden des Landgerichts Laubach und d. diejenigen der Stadt Lich für die Gemeinden des Landgerichts Lich, insoferne und insoweit nicht der Gr. Bürgermeister einer besonderen Gemeinde zeitweise eine veränderte Regu- lirung beschlossen und veröffentlicht haben wird. Diese Veröffentlichung muß dann bei der Schelle geschehen und zugleich der Anschlag der Taren am Rathhause oder an der Bürgermeisterei erfolgen, während sonst nur Letzteres und die Bekanntmachung im Anzeigeblatt genügt. 3) Wenn etwa die Bekanntmachung für einen Zeitraum unterblieben ist, so bleibt die Taxe von dem vorhergehenden Zeitraum in Kraft. 4) Die Bäcker und die Metzger haben sich strenge nach der bestimmten Tare zu richten und überdies vor ihrem Laden oder ihrer Verkaufsstube nach der Straße zu ein Täfelchen aufzuhängen, worauf die Preiße in Uebereinstimmung mit der vorgeschriebenen Tare deutlich angeschricbcn sind. Jede deßfallsige Unterlassung soll mit einer Polizeistrafe von 1 fl. 30 fr. belegt werden. 5) Um stets die Richtigkeit des Brodgewichts auf eine untrügliche Weise prüfen zu können, wird ferner verordnet, daß in Zukunft in der Regel nur 2- und 4pfündige Laibe Brod gebacken werden dürfen. Eine Ausnahme hiervon soll nur in Ansehung des s. g. Tafelbrodes und des auf besondere Bestellung anderen Gewichts gebackenen Brodes stattfinden. Dieses Letztere darf aber alsdann weder auf dem Laden ausgestellt, noch in der Stube, wo das übrige VerkaufSbrod sich befindet, aufbewahrt werden. Übertretung der einen oder anderen dieser Vorschriften werden mit 1 fl. 30 fr. bis 3 fl. geahndet. 6) Das bei einem Bäcker Vorgefundene Brod, sowie Wecke von leichtern: als das tarmäßige Gewicht, sollen von Polizeiwcgen zerschnitten und zum Verkaufe unbrauchbar gemacht werden, überdieß aber den Bäcker eine Strafe von 1 bis 3 fl. treffen. Gewichtsunterschiede, a. bei frischem Brode, d. i. solchem, welches nicht über einen Tag alt ist, von >/2 Loch per Pfund — b. bei älterem Brode von 1 Loch per Pfund und c. bei Milchbrod, Wecken und Tafelbrod von */4 Loch dürfen jedoch nicht bcrückfichtigt werden, und sind straffrei. 7) Alles der Tare unterworfene Brod muß stets mit dem wohlausgedrückten Namenszeichen des betreffenden Bäckers versehen sein, bei 1 fl. 30 kr. bis 3 fl. Strafe. 8) Brod, welches nicht wohl ausgebackcn, unreif, überreif oder sonst verdorben ist, darf weder verkauft, noch in den Localen, wo die übrigen Bäckerwaarcn sich befinden, aufbewahrt werden. Gegenfalls soll polizeiliche Beschlagnahme und Verurtheilung zu einer Polizeistrafe von 3 bis 5 fl. eintreten. 9) Sämmtliche vorstehende Bestimmungen finden beziehungsweise auch auf Nichtbäckcr Anwendung, welche sich etwa mit dem Verkaufe von Brod und Wecken befassen sollten. 10) Metzger, bei welchen faules oder von an schädlichen Krankheiten gefallenem Vieh herrührendes Fleisch betroffen wird, sollen neben polizeilicher Wegnahme des fraglichen Fleisches mit einer Polizeistrafe von 3 bis 5 fl. bestraft werden. 11) Die Zugaben beim Fleischverkauf dürfen nur in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und das Verhältniß % Pfund Zugabe zu ö Pfund Fleisch nicht übersteigen. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch alle blutigen nicht genießbaren Stücke des Halses sind von der Zugabe ganz ausgeschlossen. Die Zuwiderhandelnden trifft eine Strafe von 1 fl. bis 1 fl. 30 fr. Die Großh. Bürgermeister sind angewiesen, diese Polizeivcrfügui^ in ihren Gemeinden öffentlich bekannt 168 zu machen, lind wo Zünfte bestehen, die Zunftmeister noch besonders davon in Kcnntniß zu setzen. — Zugleich wird denselben anempfohlen, den Befolg derselben strenge zu überwachen resp. durch das ihnen untergebene Polizeipersonal überwachen zu lassen. Großh. Hess. Regierungs-Commission. K ü ch l e r. E ck st e i n. Pietsch. Offizielle Dienstnachrichteu. Am 11. Januar wurde dem zweiten LandqerichtSdicncr Heinrich Wöll zu Laubach die Stelle eines Landgerichtsdieners bei dem Landgerichte Lich crtheilt; am 23. Januar wurde dem Mitpredigcr Ludwig Hein zu Zwingenberg, im Regierungsbezirke Heppenheim die evangelische Pfarrstelle daselbst übertragen. Versetzungen in den Ruhestand. In den Ruhestand wurden versetzt: am 30. Deccmber 1818 der Confisto- rial-Director Jacob G epger und der Consistorial-Secrctär Chr. Elias Trümpert zu Offcnhcim; am 6 Januar der Consistorial-Director Fr. Lang ermann zu Ortenbcrg und Nachrichten. der Consistorial-Secretär Eduard Wilhelm Davidsohn zu Gedern; am 10. Januar der Schullehrer Caspar Zilles zu Affolterbach, int Regierungsbezirke Heppenheim; am 14. Januar der Consistorial-Director Job. Chr. Ze ntgraf, der Consistorialrath Herrmann von Plön nies und der Consistorial-Secrctär Ludwig Merkel zu Michelstadt; am 17. Januar der Reitknecht bei dem Nniversitäts-Marstalle Jeinrich Jost zu Gießen; am 18. Januar der Consistorial- Secretär Franz Strauß zu Erbach (die unter 1. 2. 1 und 6 Genannten in Folge der Aufhebung der standesherr- lichen Consistorien.) AusschußfitzuZig des landwirtschaftlichen Vereins von Oberhesstn. Zur Bcrathung des Budgets des landwirthschaftlichcu Vereins von Oberhessen pro 4849 und Besprechung über die Bezirksvereine ist die Abhaltung einer Ausschußversammlung erforderlich. Die verehelichen Ausschußmitglieder werden durch besondere Schreiben zu einer solchen auf Dien st ag den 2 7 ten dieses Monats, Vormittags 9 Uhr in das Gasthaus zum Einhorn dahier cingcladen, während den übrigen wirklichen Vereinsmitgliedern die Anwohnung bei solchen Versammlungen, nach §. 35 der Statnten anheim gegeben ist. Gießen am 4- Februar 4849. In Erledigung der Präsidenten-Stelle: Schneider. Außerordentliche Hauptversammlung des landwirtschaftlichen Provinzialvereins von Oberhessen. Man hält es den Interessen des Vereins entsprechend, die Wiederbesetzung der durch das bedauer- liche Ableben des seitherigen vieljährigcn hochverdienten Vereinspräsidcnten, Herr v. Firnhaber-Jordis, erledigten Präsidentenstelle nicht bis zu der erst später eintretenden allgemeinen Wahl der Vereinsvorstande und Ausschußmitglieder zu verschieben, vielmehr mit der oben angeküudigten Ausschußversammlung eine Hauptversammlung in der Art in Verbindung zu brigen, daß diese jener Ausschußversammlung an gedachtem Tage, den 27ten dieses Monats Mittags 12 Uhr, zum Zwecke der Wahl eines Vereinspräsidenten, nachfolgt. Bei der Wichtigkeit dieser Aufgabe hofft man recht lebhafte Betheiligung von Seiten der verehrten Vereinsmitglieder. Gießen am 4. Februar 1849. In Erledigung der Präsidenten-Stelle: Schneide r. Polizeiliche Bekanntmachung. Ein Gürtel von lackirtem Leder, eine Tuchkappe mit einer Tabackspfeife, eine Mundharmonika, ein Laden, ein seidener Regenschirm, ein 'weißes Sacktuch, eine Tuchkappe und ein Geldbeutel mit einigem Gclde, sind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 23. Februar 1849. 169 Edictalladungen. 142) Grünberg. Zur Abwendung des förmlichen Coneuröverfahrens haben die bekannten Gläubiger des Heinrich Schäfer von Geilshausen, welcher zu deren Befriedigung sein Vermögen abgetreten hat, ein Arrangement getroffen. Es werden daher etwaige unbekannte Gläubiger hierdurch aufgefordert, Rechtsansprüche jeder Art an das fragliche Vermögen im Termin den i. März d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des stillschweigend erfolgenden Ausschlusses von der Masse und der E'theilung der richterlichen Bestätigung des Arrangements anzumelden und. zu begründen. Grünberg den 10. Januar 1849. Gr. Hess. Landgericht W elcker. 2441) Grünberg. Rechtsansprüche jeder Art an die Concursmasse des Gotthard Wallensels von Londorf, sind in dem auf den 6- März k. I. Vormittags 9 Uhr bestimmten Liquidaiionstermine bei Meidung des stillschweigend eintretenden Ausschlusses von der Masse dahier anzuzeigen und zu begründen. Von den persönlich nicht erscheinenden Gläubigern wird unterstellt, daß sie allen Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen zustimmen. Grünberg den 21. Deccmber 1848. Gr. Hess. Lanogericht das. Welcker. Besondere Bekanntmachungen. 164) Hungen. Allgemeine Viehversicherungs - Anstalt zn Hungen. Die seit 1844 für den Kreis Hungen bestandene Vichversicherungsanstalt mit einem jährlichen Umsatz von etwa 6000 fl., besteht vom 1. Januar 1849 unter Zugrundlegung neuer Satzungen und unter dem Namen „allgemeine Viehvcrsicherungs- anstalt zu Hungen" fort. Indem man die Viehbesitzer der Umgegend hiervon benachrichtigt, macht man darauf aufmerksam, daß nach §. 2 der neuen Satzungen der Wirkungskreis der Anstalt an keine Bezirkseintheilung gebunden ist. ES können daher namentlich auch Genieinden rc. aus dem Regierungsbezirk Gießen der Anstalt beitreten. — Die Satzungen können bei den Herren Bürgermeistern zu Gießen, Grünberg, Laubach und Lich^eingesehkn und von Herrn Cassirer Funk dahier bezogen werden. — Anmeldungen geschehen bei dem Unterzeichneten. Hungen den 25. Januar 1849. Der Direetor dec Anstalt r Hunsinger. 251 n 16 If 188,935 „ 3722 „ 47 19 u 1! 1) an Kassevorrath 2) an Kapitalien, welche von 2944 Debitoren, also durchschnittlich mit 64 fl. von einem Einzelnen — verschuldet und mit 5% verzinset worden 3) an ausstehenden aber noch nicht fälligen Rückzinsen 4) an Jahreszinsen, welche zwar fällig aber noch nicht eingegangen sind 336) Gießen. In der am 28. December v. I. dahier abgehaltenen Hauptversammlung der Vereinsmitglieder der Spar- und Leihkasse, für die zum ehemaligen Kreis Gießen gehörigen Orte, wurde die von Gr. Rechnungskammer geprüfte Rechnung über die Verwaltung des Jahres 1847 vorgelegt, deren Ergebnisse in nachstehender Uebersicht dem Publikum bekannt geniacht werden. A. Das Activ-Vcrmögen beträgt: 11,151 fl. 49 fr., Summe 204,061 „ 11 n B. Das Passiv - Vermögen beträgt: 1) an Einlagen, welche von 1688 Kreditoren zur Casse gegeben worden und von dieser mit 3V3 % verzinset worden und zwar: 170 a) an Kapitalien nach §. 43 der Statuten . . 500 fl. — fr., b) an unverzinslichen Kapitalien .... " — c) an Ersparnißkapitalien 197,798 u 9 2) an fälligen aber von den Gläubigern noch nicht empfangenen Zinsen 42 u 28 3) an Reservefonds ->' 20 » 34 Summe 204,061 » 11 „ An Ersparnisikapitalien sind zur 2-erernskaffe erngezahlt: Zahl der Creditoren Sumnie Im Durchschnitt fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl- fr. 1) von öffentlichen Dienern ... 92 12,850 — 139 42 2) von Künstlern, Professionisten und Land- wirthen ..... - 424 73,050 — 172 18 3) von Kuratoren für Minderjährige, Abwesende und von Eltern für ihre Kinder 431 31,570 — 73 12 4) von Rechnern für Privatunterstützungs- Vereine . 24 3990 — 166 12 5) von Dienstboten und zwar: a) von männlichen Diestboten . 171 b") von weiblichen Dienstboten . 545 19,710 — 155 18 56,628 9 103 54 Summe 1687 197,798 9 117 12 (5itle Vergleichung mit der Nachweisung für das Jahr 1846 ergibt, daß die Summe des Activ- Vermöqens um — 10,114 fl. 10 fr., und die Summe der eingelegten Kapitalien um — 12,538 fl. 27 fr. sowie die Zahl der Debitoren mit 299 und die Zahl der Einleger mit 206 im Jahr 1847 sich vermehrt hat. — An Prämien für Dienstboten und an Beiträgen zur Unterhaltung der in 26 Gemeinden errichteten Industrieschulen, wurden im Jahr 1847 — 738 fl. 16 fr. bezahlt, dennoch hat sich der Reservefonds um 772 fl. 38 fr. vermehrt und am Ende des Jahrs 1847 — 5720 fl. 34 fr. betragen. Der Vor stand des Vereins. fr Versteigerungen. 335) Gießen. Donnerstag den 1. März l. I. Vormittags 10 Uhr, sollen in der Wohnung des Schuhmachers Bergmann vor dem Wallthore die zum Nachlasse des verstorbenen Candidaten Peter Hirsch aus Schönberg gehörigen Effecte», als Kleidungsstücke, eine bedeutende Quantität Lösch- und Zeitungspapiere rc. sowie an demselben und am folgenden Tage Nachmittags 2 Uhr, die etwa 700 Bände enthaltende Bibliochef aus allen Fächern der Wissenschaft, insbesondere der neueren Sprachen, öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Zugleich werden alle, welche Ansprüche an den in Rede stehenden Nachlaß zu haben glauben, aufgefordert, solche bis zum Termin Dienstag den 6. März l. I. Nachmittags 3 Uhr, so gewiß bei unterzeichnetem Gerichte geltend zu machen als sie sonst bei Vertheilung der Masse nicht berücksichtigt werden. Gießen den 22. Februar 1849. Gr. Hess. Stadtgericht Muhl. Haber f orn. 330) Gießen. Dienstag den 27. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Vorgebäude des hiesigen Provinzial- Arresthauses, verschiedene Gegenstände, namentlich eine Anzahl von neuen Halstüchern, Taschentüchern, sowie eine silberne Taschenuhr, gegen gleich baare Zahlung, meistbietend versteigert werden. Gießen den 20. Februar 1849. Gr. Hess. Criminalgericht Höpfner. 246) Gießen. Main - Weser - Eisenbahn. Versteigerung von Bauarbeiten. Montag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gasthause zum Promenadehaus dahier, 171 die bei Erbauung der nachgenannten Uebergangs- werke erforderlichen Arbeiten unD Lieferungen, als: I. bei Erbauung einer Brücke über die Wieseck bei Gießen. 1) Maurer - und Steinhauerarbeit, ohne Material, veranschlagt zu 6776 fl. 40 fr. 2) Lieferung von 350 Bütten Wasserfalk, veranschlagt zu . . . 875 fl. — II. bei Erbauung eines Viaducts am Neustädter Thor bei Gießen. 1) Maurer - und Steinhauerarbeit, ohne Material, veranschlagt zu 6315 fl. 26 fr. 2) Zimmerarbeit veranschl. zu 669 „ 23 » 3) Lieferung von 800 Bütten Wasferfalf, veranschlagt zu .... 2000 fl. öffentlich an die Wenigstforderden versteigert werden. Risse, Voranschläge und Versteigerungsbedingungen liegen vom 19. d. M. an, auf dem Büreau des Unterzeichneten, zur Einsicht offen. Gießen den 11 Februar 1849. Der Gr. Sections-Jngenieur der Section Gießen. Eickemeier. 302) Gießen. Montag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, werde!» auf hiesigem Rathhaus 16 vacant gewordene städtische Triebviertel auf 6 Jahre, sodann das in der Neumarf gelegene Rodland, enthaltend 4106 Cbifflftr., in 6 Abiheilungen, auf 2 Jahre der Verpachtung ausgesetzt. Der Forstschütz Hahn und der Flurschütz Noll sind beauftragt, desselben Tages, Morgens 8 Uhr, die Stücke auf Verlangen zu zeigen. Gießen den 17. Februar 1849. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 301) Gießen. Holzversteigerung im Gießer Stadtwald. Mittwoch den 28. Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Stadtwald, District Wanne, Charlottenburg, Schützenschlag und Waidmannslust, nachverzeichneteö Holz öffentlich versteigert werden: 9 Stecken Buchen-Scheidholz, 35 „ ii Prügelholz, 10 „ ii Stockholz, 1825 Stück h Reißholzwellen, 4 Stecken Hainbuchen-Scheidholz, 1 i, ii Stockholz, 100 Stück „ Reißholzwellen, 5 Stecken Eichen-Scheidholz, 1947, ii ii Prügelholz, 341% ii ii Stockholz, 13888 Stück Eichen-Reißholzwellen, 1150 „ Kiefern- „ „ 200 ii Lerchen- « „ 1 Stecken Aspen-Scheidholz, 1774 „ „ Prügelholz, 2 n „ Stockholz, 125 Stück u Reißholzwellen, 3% Stecken Weiden-Prügelholz, 2 n Erlen- u 20 Eichen - Stämme von 149 Cbiffß., 228 u Stangen u 264*4 lr 11 Buchen- „ ii 20 „ 11 Hainbuchen» u 6*4 „ 32 Lerchen- n „ 16 „ 1 Pflugsreh und 2 Jochstangen (eichene) 2100 Stück Dorn-Wellen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. October l. I. gestattet. Die Zusammenfunft ist am Lumpenmannsbrun- nen. — Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in Ihren Gemeinden besannt machen zu lassen. Gießen am 19. Februar 1849. Der Bürgermeister 3. d. V. Der Beigeordnete Rühl. 262) Gießen. Montag den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen, auf freiwilligen Antrag der Erben der Andreas Loos'schen Ehefrau dahier, die denselben zustehenden Immobilien, wie solche im Anzeigeblatt vom 10. d. M., ^5 12, näher beschrieben sind, auf dahiesigem Rathhaus, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 7. Februar 1849. Der Beigeordnete R ü h l. 328) Gießen. Montag den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll, auf freiwilligen Antrag des Konrad Jost Stamm dahier, die demselben zustehenden Immobilien , als: Grundb. lüKlftr. 7i22i 17 Hofraithe in der Sandgasse, 17/6S 49 Acker am Hamm, 5S4s9 97 Acker am untersten Riegelpfad, öffentlich meistbietend, auf dahiesigcm Rathhaus, versteigert werden. Gießen den 13. Februar 1849. Der Beigeordnete Rühl. 172 327) Gießen. Montag den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll, auf freiwilliges Ansuchen des Schuhmachermeisters Philipp Steuerwald dahier, das demselben zustehende: Grundb. lüKlstr. 17/65.68 194 Acker, Grab- und Baumstück am Hamm, auf dahiesigem Rathhaus öffentlich meistbietend, auch i» 2 gleichen Hälften, versteigert werden. Gießen den 7. Februar 1849. Der Beigeordnete Rühl. 324) Gießen. Auf freiwilliges Ansuchen des Wirths Konrad Euler, B. S. dahier, die demselben zustehenden Immobilien, als: Grundb. IHKlftr. %2 31 Hofraithe in der Neustadt, %224 66 jHofraithe in der Sandgassc, H/1225 34 > Grabgarten daselbst, Vioels 277 Grabgarten hinterm Stockhaus, sowie die, in der am 12. d. M. schon stattgefundenen Bersteigerung nicht genehmigten Güterstücke, sollen Montag den 26. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus nochmals öffentlich, meistbietend versteigert werden. Gießen den 22. Februar 1849. Der Beigeordnete R ü h l. 309) Gießen. Montag den 16. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen aus dahiesigem Rathhaus, die dem Johannes Failing in Heuchelheim zustehenden, in hiesiger Gemarkung liegenden Grundstücke, als: Grundb. ülKlftr. %25 92 Acker, unter der Hardt, unter dem Schaafstall, J%78 184 Acker, auf der Hardt, über den Gärten, 10/41i, 80 Acker, auf der Hardt, am Glei- bergerweg, 12/134 398 Acker, über der Kropbach, in der Koppelhuth, 13/2 160 Acker, auf der Hardt, über der herrschaftl. Wiese, 13/66 90 Acker, auf der Hardt, über der Kropbach, ’3/5ls 115 Acker, ain Geigersberg, auf die Rodheimerstraße, öffentlich meistbietend versteigert werde». Gießen den 19. Februar 1849. Der Beigeordnete Rühl. 325) Gießen. Montag den 26. Februar 1849, Nachmittags 2 Uhr, soll in hiesigem Bürgerhospital, die Lieferung der Maaren, welche zu den Kleidern, der in diesem Jahr aus hiesiger Freischule confirmirt werdenden Kinder erforderlich sind, an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen den 22. Februar 1849. Der Rechner Lauer. 331) Niederohmen. Holzversteigerung. Montag den 26. u. Dienstag den 27. Febr. sollen in den Domanialwaldungen des Reviers Niederohmen, in den Districten Eichholz, vorderster Zipfen und Timmelberg, nachstehende Bau-, Werk- und Nutzholz-Sortimente, öffentlich meistbietend versteigert werden: 107 Eichen-, Bau- und Werkholz-Stämme von 2855 Ebikfß. 515 Kiefern-Bauholz-Stämme von 12015 Cbfß. 21 Buchen-Werkholz- „ „ 698 „ 80 Kiefern-Stangen, zu Sparrn 362 „ Bemerkt wird, daß das Kiefern-Bauholz Montag den 26. Februar, und das Eichen- und Buchen-Stammholz Dienstag den 27. Februar, zur Versteigerung kommt. Der Anfang ist Montags im District Eichholz bei Bernsfeld und Dienstags im District vorderster Zipfen, auf der Chaussee von Atzenhain nach Bernsfeld , wo solche in den Wald einschneidet, jedesmal früh 8% Uhr. Merlau den 19. Februar 1849. Der Gr. Hess. Revierförster des Rev. Niederohmen Fra n k. 332) Niederweidbach. Holzversteigerung in dem Revier Weidbach, Forsts Biedenkopf. In dem Gr. Domanialwalddistrict Thalberg, sollen nachstehend verzeichnete Holzsortimente, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden: 1) Montag den 5. März l. I,, Vormittags 9 Uhr, 13% Stecken Buchen-Scheidholz, 2 ff „ Reißhlolz, 80% H Eichen-Scheidholz, 95% H " Prügelholz, 150% ff „ Stockholz, 156 ff ii Astreißholz, 165 ff „ Stammreißholz; 174 liche Dorf Mainzlar, das nicht fern von der Landstraße und der Eisenbahn liegt eine sehr bedeutende Passage geht. Mainzlar den 16. Februar 1849. Der Bürgermeister Vog el. 312) Lollar. Holzversteigerung im Lollarer Gemeindewald. Dienstag den 27. und Mittwoch den 28. Februar d. I., von Morgens 9 Uhr an, soll in dem hiesigen Gemeindewald, District Boden, nachverzeichnetes Holz, öffentlich meistbietend versteigert werden: 21 Stecken Buchen-Scheidholz, 95 Eichen - ,, 7 i, Buchen-Prügelholz, 55 n Eichen- „ 7 n Buchen-Stockholz, 51 „ Eichen - » 26 Stecken Buchen-Reiser, 129 „ Eichen- ,/ 49 „ Nadel- „ 6 Stück Buchen-Stämme, von 107 Cbikfß., 125 „ Eichen- „ „ 2695 „ 64 ii Fichten- » » 1288 » 32 „ Eichen-Stangen, 25 u Fichten - „ Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft kann Zahlungsfrist bis Ende August l. I., gestattet werden. Das Stammholz ist jung und eignet sich besonders zu Werkholz für Wagner und dgl Arbeiten. Ferner wird noch bemerkt, daß die Abfahrt des vorgenannten Holzes sehr bequem ist und nahe an der Chaussee zwischen Lollar und Gießen liegt, sowie, daß das Brennholz den ersten Tag und das Stammholz den zweiten Tag versteigert wird. Die Herren Bürgermeister der umliegenden Ortschaften werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Lollar den 20. Februar 1849. Der Bürgermeister Klinkel. 295) Annerod. Holzversteigerung im Anneröder Gcmeiudewald. Montag den 5. März l. I., Morgens 9 Uhr, soll im Gemeindewald, District Köpel und Mallerweg, nachstehendes Holz, öffentlich versteigert werden: 61/» Stecken Kiesern-Prügelholz, 3 h „ Stockholz, 2000 Stück ii Retßholzwellen, 400 ii Fichten- ,, 31 Stück Kiefern-Stammholz, 225 u „ Stangenholz, 274 i, Fichten-Stangen, die sich gut zu Hecken-Pfählen eignen, Der Zusammenkunftsort ist auf der Kopel, an der Grünbergerstraße. Annerod am 16. Februar 1849. Der Bürgermeister Seipp. 281) Gießen. Am 1. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, lasse ich eine leichte zweispännige Chaise in meiner Wohnung vor dem Wallthor, versteigern. Gießen den 13. Februar 1849. Georg Noll. 325) Gießen. Montag den 26. d. M. Nachmittags 3 Uhr, soll in meiner Hopfenanlage am Leihgesterner Weg eine Quantität Hopfenstangen, in kleinen Abthei- lungen, an den Meistbietenden versteigert werden. G. Becker, zum Promenadehaus. 346) Heuchelheim. Vier eichen Baustämmc, von 40 — 50' Länge und 18 — 22" Durchmesser zu Streckholz vorzüglich geeignet, werden Montag den 26. Februar d. I. bei Wirth Volckmann in Heuchelheim gegen gleich baare Zahlung versteigert. 337) Marburg. Künftigen Montag und Dienstag den 26. und 27. Februar l. I. von Morgens 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr an, soll im Gasthaus zum Englischen Hof dahier meistbietend verkauft werden: 1) 1 Omnibus, 2) 2 Chaisen mit Glas-Verdeck und mit 2 Pferden zu fahren, 3) 2 Oeconvmie- Wagen mit eisernen Aren und Zubehör, 4) 2 Pflüge, 1 Egge, polierte Bettstellen mit Pferdehaar-Matratzen nuh sonstigem Zugehör, einige Sopha und sonstiges Möbel, einige große Spiegel mit Gold-Rahmen, 3 Kron-Leuchter, Gartenstühle, 2 Pferde mit Geschirr, 1 Fegmühle und weiße und rothe Vorhänge. Marburg den 2t. Februar 1849. P h. G r a m p p W t w. 175 Feilgeboten. 339) Gießen. Wiener - Putzpulver. das Paquet 2 Sgr. mittelst dieses Pulvers kann man augenblicklich al« en Metallen, als Gold, Silber, Kupfer, Messing, Zinn, Stahl, Eisen rc. den prachtvollsten Glanz ertheilen. Königs - 'Was cli- Ballepulver, in Schachteln mit Gebrauchsanweisung ä 4 Sgr. das billigste und vorzüglichste Waschmittel, um die Haut bis in die innersten Poren zu reinigen, derselben nach kurzem Gebrauche einen schönen weißen Teint zu verleihen, und selbst der rauhesten Haut ein zartes Aussehen zu geben. Stark schäumendes Holländisches Schenerpulver, im Paquet von '/- W- ä 2 Sgr. das vorzüglichste, wohlfeilste Präparat zum Scheuern von Zimmern, hölzernen Gefäßen rc. von dessen nutzbarer Anwendung sich jede tüchtige Hausfrau berzeuqen wird; zu haben bei Carl Frech. 345) Gießen. Alle Arten Sämereien, (frisch bezogen) empfehle ich zur geneigten Abnahme, mit dem Bemerken, daß ich stets die vorzüglichste Qualität derselben meinen geehrten Gönnern offeriren werde. Will). Löb er's Wittwe, bei Hrn. Schuhmachermeister Moog an der Hintergasse. 340) Gießen. Ich bin Willens mein Wohnhaus aus dem Neuenweg Lit. B. Nr. 150 aus freier Hand zu verkaufe». Kausliebhaber belieben sich deßhalb an mich zu wenden. Joh. Hartmann. 341) Gießen. Ein Wiesenstück, ungefähr % Morgen haltend, ist zu verpachten. Bei wem? sagt die Erpd. d. Bltts. 349) Gießen. Seidenhüte neuester Faeon empfiehlt PH- Lüdeking. 350) Gießen. Bierbrauerei? zu vermiethen oder M verkaufen. Eine der größten Bierbrauereien in hiesiger Stadt, welche vor ganz kurzer Zeit in bairischer Manier herqerichtet wurde, ist zu vermiethen oder auch zu verkaufen. Im ersteren Falle kann auch ein sehr großer, vorzüglicher Keller mit rn Mrethe gegeben werden und möchte dies somit besonders eine Gelegenheit für einen Anfänger sein, mnt ver- hältnißmäßig geringen Mitteln ein gutes Geschäft zu eröffnen. Die lkebergabe des Ganzen kann jeden Augenblick erfolgen. Näheres kann im Promenadehaus dahier erfragt werden. 352) G i eß en. Sehr guter Mist ist zu verkaufen bei Fr- Planks Wtw. Zu vermiethen. 225) Gießen. Eine Familicnwohnung bestehend in 2 Zimmern, einer Kammer, Küche, Keller, Holzplatz, Mitgebrauch der Waschküche, ist zu ver- mielhen und kann alsbald bezogen werden bei C. Steinberger in der Löwengasse. 343) Gießen. Eine kleine Familicnwohnung ist bei mir zu vermiethen und kann bis Ende Mai bezogen werden. G g . H. L o n y. 344) Gießen. In dem Wohnhause der ver- wittweten Frau Oeconom Koch ist die obere Etage zu vermiethen. Nähere Auskunft wird im Hause selbst ertheilt. 342) Gie ßje n. Das von H. Schneidermeister Horeuseck am Asterweg bewohnte Logis ist anderweitig zu vermiethen und kann bis den 1. April l. I. bezogen werden. Gießen den 22. Februar 1849. I. Bey fuß. 347) Gießen. Eine Familicnwohnung ist zu vermiethen bei Ph- Lüdeking. 348) Gießen. Ein an der Hauptstraße gelegener Laden nebst dazu gehörigem Logis ist zu vermiethen. Das Nähere sagt die Erp- d. Bltts. 303) Gießen. Ein Logis, bestehend aus 4 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller u. Holzstall ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden bei Gg. Reiber in der Neustadt. 307) Gießen. In der Nähe des Busch'schen Gartens bei Botenmeister Barths Wittwe, sind 2 möblirte Zimmer, ein größeres und ein kleineres letzteres auch ohne Möbel , zu vermiethen. Auf Verlangen kann die Kost gegeben werden. 176 290) Gießen. Für das nächste Semester ist eine Stube mit Cab'net zu vermiethen bei Brühl I. der Aula gegenüber. 280) Gießen. Ein Logis, bestehend in 3 bis 4 Stuben, einem Kabiuet, Küche, Keller und Holzplatz nebst Mitgebrauch der Waschküche ist zu ver- miethen und kann alsbald bezogen werden bei Ehr. Busch, im Darmstädter Haus 21) G ieße n. Eine möbilirte Stube ist zu vermiethen bei W. Dickore Reallehrer. Solide Männer, die eine Agentur zu übernehmen gesonnen sind, belieben sich zu melden. 338) Lich. Beitritts-Erklärungen zur Auswanderung und Ansiedlung bei dem hessischen Zweigverein des National-Nuternehmens müssen recht bald gemacht werden, da es von den Geld- und Menscheukrästen abhängig ist, ob der entworfene Plan in diesem Frühlinge ausgeführt werden kann. Ich ersuche daher die Herren Bürgermeister um alsbaldige Bekanntmachung. Lich den 20. Februar 1849. Diterich, Vermischte Nachrichten. 216) Frankfurt a. M. Das vom Staat enuchtete und von den Laudesständen garantirte ^d'sche ßtaats - Eisenbahn - Änlehen von 14 Millionen fl. ist rückzahlbar durch Gewinne von 14 mal 30,000, 54 mal 40,000, 1» 33,000, 23 mal 13,000, 2 mal 12,000, 55 mal 10,000. Niedrigste Prämie i|t 42 fl Die^ nächste Berloosung findet am 28. Februar 1849 statt, und sind hierzu bei uulcrzeich- uetem Handlungshause Qriginallose für alle Ziehungen gültig ä 31 st. 30 fr. und für die be- vorstehmde Ziehung allein ä 1 fl. 30 fr. zu bezie- ven- liegt auf dem Comptoir des Anzeige- blatts der Stadt und des Regierungsbezirks Gießen zur Einsicht offen. Jede Auskunft wird daselbst gratis ertheilt. Julins Stiebet junior, Banguier in Frankfurt am M. Büreau Wollgraben. " -r— —|------ m.a | Bevollmächtiger für die Landgerichtsbezirke Lich und Hungen. 351) Gleiberg. Samstags Nachmittags sind bei günstiger Witterung die Zimmer im obe^n Stocke des Seipp'schen Wirtschaftslocals zu Gleiberg geheizt. — Bürgerklnbb! . 319) Gieße». Eingetretener Hindernisse wegen kann die aus Sauistag den 24. d. M. angekündigte Generalversammlung des Bürgerklubbs erst Dienstag den 27. d. M. abgehalten werden, und es werden sänimtliche Mitglieder dringend eingeladen, sich am letzteren Tage Abends 8 Uhr, im Locale des Bürgerklubbs einzufinden, damit über den Fortbestand oder die Auflösung ein definitiver Beschluß gefaßt werden kann. Der Vorsitzende: Der Schriftführer: Ricker. Baur. 75) V0N Je Regelmäßige Fahrten Packetbote nach Frankfurt a. M. elS" Für Auswanderer. „Pie Hoffnung." Concessionirle deutsche Büreaur für Auswanderer na^ Amerika M. Kielet el t - nnd Wiktualienp reife Bikfug IJ enp r eife Fleischtaxe. Brodtaxe. § K 6=S e kr.^pf. str.ipf. aj per Pfund 4 x 2! 12 Marktpreise. 20 — r u ch t e i i 3 3 1 24 — 20 — 24 — 20 — Ochseufleisch Kuhfleisch . Rindfleisch . Kalbfleisch . Schweinefl. . Hammclfl. . Schaaffl. . . Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . Schwarten!.. Blutwurst . geräch. Speck Schinken . . Dörrfleisch . Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz, ausgelassenes . dgl., unausgel. 24 20, nud f Korumehl besteh. 24- 18 — 18 — 24 — 16 — r e Weiblicher Arbeiterverein (neue Bildung.) Der weibliche Arbeiterverein (neue Bildung) wird Sonntag den 25. Februar seine 2. Sitzung halten. Die Jungfrauen, welche in diesen Verein eintreten wollen werden ersucht, sich Abends 8 Uhr am genannten Tage in der Wohnung des Schuhinacher- meisters H. Pfaff eine Treppe hoch, in der Caplans- gasse einzufinden. Die Statuten sind jederzeit bei Julie Roth, wohnhaft bei Drechslermeister Helwig auf dem Neuenweg einzusehen. Der prov. Vorstand. Für 1 fr. Wasserwcck. „ 1 fr. Milchbrod . 292) Gießen. In dem Hofraum meines neuen Hauses kann Schutt, gegen Vergütung von 6 fr. für den Wagen, abgeladcn werden. Gg. Fulda. 311) Gießen. Nächsten Sonntag, den 25. d. M. werde ich im Saale deS Gasthauses zum Prinzen Carl einen Maskenball abhalteu, der Eintrittspreis kostet 36 kr. wozu er- gebenst einladet Schmidt, Tanzlehrer. 6 2 4 6 114 24 18! 18 1« i 16 ’Ü 16 16 kr.!pf. 12 — 9 — 8 — 6 — 12 — 8 - 7 — 14 — 10 — 16 — 16 — 14 _ 19 — 19 — 19 — 24 — 16 — ’2l-H 9i 2 -1 8j 2—|. I4> 8 18 18 16 26 19 19 20 20 Maas Milch .... Pfund Butter . . . auch . . Haudkäse..... Eier...... Pfund Waizeumehl . . „ Gcschw. Vorschuß kr.jpf. 121- 10 — gl — A 11 c NB. Di- Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr als anderthalb Pfund!c. nach Proportion, welches auf 1 Pf«, nicht völlig s Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Gcraub, wie auch die ganz blutigen und nicht genießbaren Stücke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausge^chlogen. w i ) , I iGerste- j S G>cß°n I |ÄI)rn, > Mehl o ) Grüuberg ) |®. ) N ) aus Waizen- kr.^pf. 12— 9 — 8l — । Gießen und Hunnen [ den 24, Februar 1 ~ — ■ Grüuberg. Butzbach den 17. Febr. Nidda den 17. Febr. Fri dberg den IV. Febr. 1 —----—— 1, fr.' Pf. kr. Pf. kr. Pf. kr.I'pf. kr. Vf. nr>r Kaa; Baut — — .. ... ! WWWW, 1 ■ 4 2 —-.1___ 4 1 4;—i 4 2 9 — 91!— 8 2l 8,—i 8 3 — — ---- — — ■ 12 — _ _ 5 — \_ 6 — -- —— 10 —— - — — — — ■we IM 1 tneje -CM — ,, L. O L. Q L.!Q 8.IO L. Q 6 1 — — 5 2 6 — 5 2 5 1 5 — 1 5 2 &| 1 fr. Pf. kr- Pf. kr.!pf. kr. Pf. kr. Pf- 6 — TI 1 i LL i i 1 I H 18 ! 19 — — — - — — — — — ö 4 — -— — -----------------'---------------- — ,— WWW» --- n 4 — — - - — — - -- , — — —■ 1--- 4 — — —- . i — 1—I— — - 5 — — Frucht, gat- tung. Gießen I 22. Februar. | Grünberg 1 17. Februar. 1 Friedberg | 14. Februar. | Büdingen Mainz 10. Februar. Marburg 27 Jan. Wetzlar 3. Februar. 10. Febru ar. Malter Mött Scheffel Pf. fl. kr. _k_ JLlJLIJL Pf.,! fl. kr. Pf. I fl. kr. fl. kr. fl- ! kr. j pst Walzen . 200 9 — 200 8 45 200, 8 ; 44 — i 8 55 200 8 56 7 9 3 53 — Korn . . 200 6 10 190 6 10 1901 5 ! 38 — 5 52 200 5 34 4 49 2 37 ; — Gerste. . 170 4 20 170 4 45 170 4 30 — 5 34 200 4 52 3 56 1 51 — Hafer . . — 3 | — — 3 10 — 3 20 — 3 2 200 3 30 2 9| 1 28 — Erbsen — — -— — — — — — — — —— — — — $ Ulfen . . — — 2 178 Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 25. Februar Carl Löber in der Wallthorstraße. Georg Noll in der Neustadt. Ludwig Kämmerer auf dem Seltersweg. Wilhelm Schäfer am Rathhaus. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 25. Februar. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Candidat Landmann von Rendel. (Probepredigt.) Hospital-Gottesdienst. Um halb 11 Uhr: Frei- Prediger Balser. Getauft. Den 18. Februar. Dem Bürger und Schloffermeister, Johann Philipp Schneider, ein Sohn, Ludwig Philipp, geboren den 30. Januar. Beerdigte. Den 17. Februar. Philipp Heinrich Friebel, Bürger dahier, alt 44 I. 1t M. 10 T., gestorben den 15. Februar. Den 18. Februar. Johann Peter Simon, Ortsbürger und Taglöhner von Liebenscheid, im Herzogthum Nassau, alt 74 I. 3 M. 8 T>, gestorben den 16. Februar. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Berich t i g u n g. In Nr. 15. des Anzeigeblattes, Inserat 305, lies statt Johannes Bolf, Johannes Bopf. Angekommene und abgereiste Fremden vom 20. bis 23. Februar 1849. I n d e n Gasthäusern. Im Einhom-. Hin Kfl. Habermann u. Peppler v. Frankfurt, Finbrücks v. Crefeld, Kaufmann v. Elberfeld, Mall v. Mannheim, Meier v. Vlotho, Wüllfing v. Lüttringshausen, Metz u. Dorsler v. Laasphe. Hrn. Dr. med. Strebe n. Schellenberg v. Wetzlar. Hr. v. Offenbrück, Geh R. v. Merseburg. Hr. Dr. Gaudelius, Regim -Arzt v. Halle. Hrn. Oecon. Gillmar u Wagner v. Arnsburg. Frl Leister v. Dessau. Hr. Sauerländer, Dr. jur. v. Würzburg. Hr. Römheld, Pfarr. v. Büdesheim. Hr. Ortmann, Kfm. v. Erfurt. Hr. Grünberg, Telegr. v Cöln. Hr. Lampert, Mal. v. Florenz. Hr Ronkenberg, Oberforstr. v. Mecklenburg. Hr. Düfour, Partie, v. Metz. Hr. v. Rothenstein, Capit. v. Schwerin. Hrn. Kfl. Gütlich v. Frankfurt u. Voß v. Berlin. Hr. Janson, Doct. v. London. Hr. v. Hölleber m. Bedien., Lieutn. v Strelitz. Fr. Hoff v. Baden. Hrn. Kfl. Bornemann v. Crefeld, Wöbbinghauser v. Erfurt u. Stahl m. Fr. v. Cassel. Hr. Brückmann, Fabrik, v. Braunheim. Hr. Ebel, Kfm. v. Mainz. Hr. Uhl, Gastw v. Nidda. Traugott, Mechan. v. Magdeburg. Hr. Gottschall, Dr. jur. v. Meiningen. Hrn. Kfl. Strauß v. Laubach, Loos, Wen- deroth u. Epdernach v. Cassel. Im Rapyen: Hr. Halske, Mechan. v. Berlin. Hr. Wentz, Privatm. v. Niederursel. Hr. Kolb m. Fr., Rent- amtm. v. Gießen. Hrn. Kfl. Schenck v. Frankfurt, Busjägcr v. Bremen u. Spindler v. Cassel. Hr. v. Ende, Oberg.-R. v. Hanau. Hr. Pech, Jnsp. v. Frankfurt. Hr. Groß, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Steinberger, Berw. v. Gießen. Hr. Bi- schoss, Stud. v. Bonn. Hr. Hartwig, Fabrik, v. Hannover. Hr. Wcisenborn, Secret, v. Cassel. Hr. Notterbonn, Reg.-R. v. Berlin. Hr. Homrich, Kfm. v. Elberfelb. Hr. Krüger, Ingen, v. Berlin. Hr. Harthausen, Gutsbes. v. Arolsen. Hrn. Kfl. Schürmann v. Barmen u. Grünebaum v. Frankfurt. Hr. Fasch, Oberingen. v. Marburg. Hrn Kfl Tirell u. Beisel v. Frankfurt, Alten v. Schmalkalden u. Schneider v. Berlin. im Prinz Carl-, Hr. Landmann m. Fr., Oecon. v. Oberschmitten._ Hr. Rapp, Spedit. v. Hatzfeld. Hr. Höhr, Uhrm. v. Schönach. Hr. Haubensack, HandelSm. v. Gönnin- gen. Hr. Steg, Oecon. v. Ringelshausen. Hr. Lazarus, Kfm. v. Bingen Hr. Sellheim, Werkführ. v. Fritzlar. Hr. Götz, Gastw. v. Wachenheim. Hr. Scheuer, Fabrik, v. Offenbach. Hr. Scharmann, Kfm. v. Fulda. Fr. Dörner v. Alsfeld. Hrn. Metzg. Schlörb u. Rühl v. Schotten. Hrn. Ge- schäftsl. Jochim v. Münzenberg u. Reiber v. Gönningcn. Hr. Schenck, Mefferschm. v. Grünberg. Hr. Baumann, Gastw v. Bingen. Hrn. Kfl. Wedel v. Gelnhausen u. Schwalb v. Cassel. Hr. Becker, Spedit. v. Schotten. Hr. Klein, Bicrbr. v. Aschaffenburg. Im Darmstaedter Claus: Hrn. Geschäfts!. Braun v. Winterberg, Kraft v. Holzheim u Rode v. Basdorf. Hr. Eschle, Handelsm. v. Fortwangen. Hrn. Geschäftsl. Sehrt v. Bernsfeld, Steinacker v. Frischborn, Hackmann v. Gronau, Regent v. Salzfurt, Schneider v. Holzhausen, Battenberg v. Hünfeld, Greb u. Reichhardt v. Coblenz, Rühl v. Homberg, Roth v. Hattenrod, Hübenthal v. Frankenhain, Beck v. Nie- derohmen u. Kirchhof v. Oberschmitten. im Stern: Jungfer Vomhof v. Biedenkopf. Fr. Fel- sing v. Romrod. Hr. Schaum, Geschäftsm. v. Hochburg. Hr. Franck, Fuhrm v. Marburg Hr. Herwey, Steinh. v. Mannheim Hr. Bücking, Privatm. v. Romrod. Hr. Schneider, Fuhrm. v. Marburg. In der Rose Hrn. Geschäftsl. Lang u. Rausch v. Großen, eichen. Hr. Ritter, Schuhm. v. Grünberg. Hr. Becker, Handelsm. v- Eudbach Jungfer Weg v. Draisbach. Hr. He:mling, Schachtmstr. v. Wendorf. Fr. Kissel v. Zwingenberg. Hrn. Geschäftsl. Gorr v. Ulrichstein, Mandel v Ober- schmitten, Reuter v. Wommelshausen u. Diehl v. Maulbach. In den Privathäusern. Bei Wilh. Bachcrt: Jungfer Pracht v. Grünberg. — Bei Hrn. Hofger.-Advoc. Briet: Hr. Maugin, Privatm. v. Pans. — Bei Hrn. Hofger. - Direct. v Helmolt: Hr. v. Breidenbach, Offiz, v. Friedberg. — Bei Hrn. Crimin.« Gerichtssecr. Habicht: Fr. Forstmstr. Winheim v. Bingenheim, Fr. Posth. Stapp u. Frl. Habicht v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Hofger.-Rath Wortmann: Hr. Wortmann, Kfm. v Bremen. — Bei Hrn. Stadtgcr.-Act. Drescher: Hr. Bender, Pfarr. v. Münzenberg. — Bei Hrn. Decan.-Rechn. Dauernheim: Jungfer Rudolph v. Fauerbach. — Bei Hrn. Franz Lampus: Hr. Schott, Geschäftsm v. Grünberg. - Bei Hrn. Poliz-Wachtmstr. Bierau: Frl. Bierau v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Geh. R Knorr: Hr. Knorr, Oberschule - Direct. v. Darmstadt — Bei Hrn Geom. Rieß: Frl. Strack v. Altenbuscck. — Bei Hrn. Landr. Welcker: Fr. Dick v. Hohensolms. — Bei Hrn. Casp. Peppler: Jungfer Häuser v. Biedenkopf. — Bei Hrn. Buchh. Roth: Hr. Bischoff, Privatm. v. Bonn. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schm Buch- und Steindruckerei.