Anzeigeblatt für die Stadt Gießen und die Kreise Gießen, Grünberg und Hungen. J|ß 73. Sonnabend den 19. August 184S. Dieses Blatt erscheint wöchentlich zwei Mal: Montag und Sonnabend. Der Pränumerationsbetraa ist für ein ganze» Jahr für Liu. reimllche l st. 30 ft., für ein halbes Jahr 45 fr., für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 ft. 42 ft., Halbjahr!. 51 ft. Auswärts abonnier man sich bei den zunächst gelegenen löbl. Postämtern. In Eichen bei der Erpcdition, Canzlciberg Lit. B. Nr. 1. Einrückungsgebühr für de» Raum der gespaltenen CorpuS.Zcilc 2 fr. Inserate müssen jedesmal an dem Tage vor dem Erscheinen dieses Blattes an die Redaktion gelangt sehn. ———■mm—ii ■■■i iMi'greieaaigmaeMaMnrMeB—gmium V i ktualienpreise n <59 s? s s rr 59 a n s en *9 -r en s §<59 ft en - Fleischtaxe. Giess den 15. 's -s S I o s Büdin den 26. 1 6 -IS eo g Brodtaxe. Giess den 19.51 ® s s s 55 s Büdine O 5 s 6 & g per Pfund fr. pst fr. pst fr. pst fr. pf. fr. _. Pf. fr.1 Vf. pst fr. pst fr. pst fr. pf. fr. pst fr. pst Ochsenfleisch 12 2 — — 12 2 12 — 12 — 12 ~2 2 Gießen ||®Sg 4 4 "3 "4 2 T 2 Kuhfleisch . 10 — — -- 10 — 9 — 10 — 10 — 4 9 2 9 — 9 2 9 --- 9 _ 8 _ Rindfleisch . 9 — — — 9 — 9 — 9 — 8 — 6 8 )Grünberg >KK. 4G.)S 11 1 — 14 1 13 2 13 2 — Kalbfleisch . 6 — — — 6 — 7 — 5 —— 6 1 2 ® )aus 4 Waizen- und §0 Kornmehl besteh. 5 1 — — 5 1 — — — — — Schweinefl. . 12 2 — — 12 2 1'2 — 13 — 12 2 4 10 2 — — 10 2 — -— _ — __ — Hammclff. . 10 — — — 10 — 10 — 10 — 9 — 6 15 3 — ~— 2 3 — — — — _ — Schaaffl. . . — — — — 7 — 7 — 9 — 7 — T o s ■■ 5 5 Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . 12 8 18 12 8 18 — 15 10 16 — 14 12 17 1 1 I 12 — 8 — 16 — Für 1 fr. Wasserweck. . „ 1 fr. Milchbrod . . 6 4 3 5 6 4 3 5 5 2 ^2 5 5 ~2 Schwartem.. 18 — — — 18 — 15 — 14 — 16 — Blutwurst . 16 — — — 16 — 15 — 14 — 12 — Marktpreise. geräuch.Speck 27 — — _ 27 — 24 — 24 — 24 — fr. pst fr. pf. fr. pst fr. pst fr. pst fr. pst Schinken . . 19 19 20 1 9 18 — OKI Dörrfleisch . 19 — — — 19 — 20 — 18 — 18 — 1 Maas Milch..... 6 — Riudsfett 20 — — — 20 __ 18 — 18 — 24 — 1 Pfund Butter . . . . 18 — — — — .— — — _ _ — Hammelsfett 20 — — — 20 — 18 — 16 — 18 — auch . . . 19 — — — — — — — — — _ — Schweine- 4 Handfäse...... 8 — -— — schmalz, aus- 4 Eier....... 4 — — — —. — — — — — — — gelassenes . 24 — — — 26 — 24 — 20 — 21 — 1 Pfund Waizenmehl . . — I— — — — — .-------1 -— —. — __ dgl., unausgel. 20 — — — 24 — 20 — — — 19 — NB- Die Zugaben zum Fletsch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr als anderthalb Pfund ,c. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loty ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen Und nich genießbaren Stucke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. v _____________________8. r h ch t p t e i f e. Frucht- gat- tung. Gießen 19» August Grünberg 12. August Hungen i Friedberg 1 9. August | Bübingen 5. Juli | Lauterbach 17. Juni Darmstatch Mainz 14. Juli Marburg 12. August Wetzlar 5. A ig. M l t e r. Mott Scheffel —----- ff. ft. st. fr. fl., fr. J. fr. L. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. Pf. Waizen 9 33 9 20 — — 9 25 9 40 8 12 _ 9 38 6 25 3 53 Kom. 6 32 6 20 — — 6 4 6 — 5 12 — _ 5 24 4 24 2 29 Gerste 5 10 5 10 — — 5 — 4 50 4 10 — _ 4 44 3 40j 46 2 8 _ Hafer 3 51 4 —I — — 3 42 4 30 3 30 ___ __ 6 20 2 1 46 Erbsen Linsen — '— — — — — — —- — — — — — — — — — — 580 AbschLe-swoete: Werthe Vorstände -er Gemeinden des Kreises Gießen, Liebe Mitbürger insgesammt! Es sind nun nahebei 6 Jahre, daß ich durch das Vertrauen des Großherzogs, Königliche Hoheit, in Ihre Mitte berufen woroen bin. Ob ich dieses Vertrauen verdient habe? Darüber zu urtheilen, gebührt Ihnen, gebührt der öffentlichen Meinung und ich sage daher Nichts von Demjenigen, was unter meiner Verwaltung des Kreises Gießen unter anerkennungswerther Mitwirkung der Gemeinde-Vorstände, in den verschiedenen Zweigen der administrativen Thätigkeit geschehen; ich erörtere nicht, ob und in wie weit die öffentlichen Zustände des Kreises einer Verbesserung zugeführt worden sind. Ich glaube, die Hand auf's Herz, wenigstens soviel selbst versichern zu können und zu dürfen, daß ich redlich gewollt und gestrebt, und treue Erfüllung meiner Berufspflichten zu allen Zeiten für die Aufgabe meines amtlichen Lebens gehalten habe. Auch die hier und da vorgekommenen, einen Theil meines amtlichen Verhaltens verdächtigenden, Nachreden, kann ich im Näheren unerwähnt lassen — im Hinblicke darauf, daß Niemand und Derjenige am Wenigsten solchen Anfeindungen entgeht, welcher eine öffentliche Stellung einnimmt, — daß es leider zu allen Zeiten Menschen gibt, die Lust darin finden, ihren Nebenmenschen wehe zu thun! Ich stelle das abwägende Urtheil Denjenigen anheim, welchen meine Amtsführung allseitig bekannt ist und die nach Beruf und Charakter fähig find, eine begründete Anficht zu gewinnen; halte mich aber verpflichtet, meinen herzlichsten Dank für die vielseitigen mündlichen und schriftlichen Anerkennungen meiner Beruföthätigkeit, welche mir im Laufe meiner Verwaltung, und insbesondere in letzter Zeit, in Stadt und Land zu Theil geworden find, hierdurch öffentlich auszusprechen. — Die höchste Staatsbehörde hat mir nun einen andern Wirkungskreis angewiesen. Ich verlasse diesen Bezirk, diese Stadt, worin ich so viele Jahre thätig war und wo — unter den Mühen und Sorgen eines bewegten, zum Theil schwierigen, Geschäftslebens — so manches Zeichen ungeheuchelter freundlicher Gesinnung und liebevoller Anhänglichkeit mein Leben erheiterte, mit dem Gefühle der Wehmuth das Jeden ergreift, welcher aus einem ihm lieb gewordenen Geschäftskreise, auö der Mitte von Freunden und achtungswerthen Bekannten, scheiden muß. Meine innigsten Wünsche sind darauf gerichtet, daß der Wohlstand im Kreise Gießen von Jahr zu Jahr sich erhöhen, daß insbesondere die Stadt, welche ich jetzt verlasse, zu immer größerer Blüthe heranrcife, daß die Zufriedenheit mit den öffentlichen Zuständen allgemein mehr und mehr sich kräftigen und daß mir endlich Ihre Achtung und freundliche Gesinnung in meine neue Heimath nachfolgen möge! —Leben Sie wohl! Gießen am 18. August 1848. Prinz, Gr. Kreisrath des Kreises Gießen. Zu Nr. K. G. Gießen am 18. August 1848. "Betreffend: Die Nothwendigkeit des Besitzes von Jagdwaffenpässen für die Jagdtheilnehmer. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an sämmtliche Gr. Bürgermeister des Kreises Es sind wiederholte Anfragen geschehen, ob bei Ausübung der Jagd nur die Jagdpächter oder auch jämmtliche Theilnehmcr mit Jagdwaffenpässen versehen seyn müssen. Diese Verbindlichkeit für letztere ist in der Verordnung vom 28. Juni ! 827, Regbl. S. 228 ff, deutlich ausgesprochen, worauf Sie die Jagdpächter und Jagdtheilnehmer zur Vermeidung von Strafen aufmerksam machen wollen. I. Abw. Gr. Kreisraths Dr. Vogel, Kreissecretär-Vicar. 581 Gefundene Gegenstände. Sw Federmesser, eine alte Brieftasche, eine seidene Quaste und eine Brille, sind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 16. August 1848. ________________ > erklärt und die Löschung der darin bestellten Hypothek wird bewirkt werden. Marburg am 3. Juli 1848. Kurfürst!. Landgericht Hierselbst. W. Wagner. vdt. Scheffer. 1619) Hungen. Die Brüder Johann Sebastian und Johann Jacob Müller aus dem hiesigen Bezirksorte Muschenheim, von .welchen der erstere in 1775 und der letztere in 1777 geboren ist, sind völlig verschollen, indem sie bereits seit 50 und mehreren Jahren abwesend sein sollen. ’ Dieselben werden aufgefordert, sogcwiß bis Ende dieses Jahrs, Nachricht von ihrem Leben und Aufenthalt zu geben, als sonsten, daß sie nicht mehr am Leben sein, unterstellt, und demzufolge über ihr, unter curatorischer Verwaltung stehendes Vermögen, als Nachlaß, verfügt werden wird. Binnen gleicher Frist müssen Diejenigen, bei Vermeidung der Nichtbeachtung sich anmelden, die Erb- oder sonstige Ansprüche an das Vermögen zu machen gedenken. Hungen den 4. August 1848. Gr. Hess. Solms. Landgericht Hofmann. Besondere Bekanntmachungen. B e k K Zr t m a ch u rr g. Dm Ankauf von Militärpserden betreffend. Die unterzeichnete Remontirungs-Commission ist beauftragt, unverzüglich eine Anzahl Artillerie-Reitpferde, sowie eine größere Anzahl Fuhrpferde für das Gr. Militär anzukaufen. , „c Die Gr. Bürgermeister werden ersucht, fchleunigfk bekannt machen zu lassen, daß drezemgen Pferdc- besitzer, welche solche Pferde, die nicht unter 4 7, und nicht über 10 Jahre alt seyn dürfen, verkaufen wollen , hiermit eiugeladen werden, dieselben in einer der nachfolgenden Stationen und an den nachbenannten Tagen jedesmal des Vormittags um 9 Uhr zur Musterung vorzuführen. Station Echzell .... Mittwoch den 23. August, „ Homberg a. d. O. . Donnerstag » 24. u „ Romrod.... Freitag „ 25. " Darmstadt den 4. August 1848. Die Remontirungs-Commission. Hoffmann. L. Wüst. 1838) Gießen. stellt und verpflichtet worden, wovon das Publikum Die Anstellung von Hülssschützen. hierdurch in Kenntniß gesetzt wird. Wegen Ueberhandnahme des Feldfrevels in der Gießen, den 18. August 1848. neuesten Zeit, sind die hiesigen Bürger Peter Der Bürgermeister Dörr und Konrad Hüter als Hülssschützen be- Gg. R erb er. Edictalladungen. 1361) Marburg. Auf folgende Grundstücke des Andreas Staubitz und dessen Ehefrau Martha, geborne Theis zu Moischt, 1) y2 Ar. 11 Ruth. Land, im Sohl an Martin Staubitz, 2) */2 Ar. 10 Rth. Land, der Grubenacker, an Joh. Heinr. Preiß und 3) i Ar. 26 Rth. Land auf'm Stockfeld, an Heinrich Kiefer Retz und Albert Staubitz sindet sich noch zu Gunsten des Buchbinders Jeremias Kreuzer, modo Professor Creuzer auf den Grund einer Obligation vom 28. April 1756 eine Hypothek wegen eines dem Nikolaus Schleich gezahlten verzinslichen Darlehns von 80 Thlr. alte Frankfurter Währung eingetragen. Da indessen nach der Erklärung beider Theile die betreffende Original-Schuldverschreibung vom 28. April 1756 abhanden gekommen, die durch dieselbe verbriefte Schuld aber bescheinigtermaßen abgetragen ist, so wird dem dieserhalb gestellten Anträge gemäß, der etwaige Inhaber jener Urkunde hierdurch öffentlich aufgefordert, seine Rechte an derselben spätestens bis zum 22. August d. I. dahier sogewiß geltend zu machen, als sonst die Urkunde wird für erloschen 582 1637) Gießen. Auf die Eingabe einer großen Anzahl von Bewohnern der Stadt Gießen bei Regierungsantritt Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs ist durch das Großh. Hess. Minist. des Innern folgende Erwiederung angelangt. Des Großherzogs Königliche Hoheit haben die von Ihnen und einer großen Anzahl von Bewohnern der Stadt Gießen unterzeichnete Vorstellung vom 12. v. M. empfangen und die eh- renwenhen Gesinnungen, welche darin ausgedrückt sind, vollkommen gewürdigt und dankend anerkannt. Indem wir Ihnen dieses, höchstem Auftrage zu Folge eröffnen, ersuchen wir Sie, auch die übrigen Unterzeichner der Eingabe davon in Kenntniß zu setzen Ich beeile mich, die höchste Erwiederung hiermit zu veröffentlichen. Gießen, den 17. August 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1634) Gießen. Die Bewaffnung der hiesigen Bürgergarde und die Verwendung der angeschafften Gewehre betreffend. Der hiesige Sladtvorstand hat, um auf Beschleunigung der nöthkg befundenen Bewaffnung der Bürgergarde hinzuwirken, dem ohnlängst an ihn gerichteten Ersuchen des Generalrathö der Bürgergarde, daß die Stadtcasse die Kosten der Anschaffung der Gewehre vorbehaltlich des Rückersatzes durch die Empfänger einstweilen vorlegen möge, durch Bestellung von 600 Gewehren entsprochen. Dieselben werden ganz in der Kürze anlangen, was hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Bezüglich der Verwendung der Gewehre hat der Gemeinderath — in Uebereinstimmung mit der deß- falls geäußerten Ansicht des Generalraths und in Rücksicht auf thunlichste Erleichterung in Anschaffung der Gewehre beschlossen; daß von dem Empfänger eines Gewehrs — Falls derselbe den Kostenbetrag, der übrigens erst später bestimmt werden kann, nicht alsbald abzuführen geneigt ist — bei Ueber- gabe des Gewehrs eine Anzahlung von 1 fl. zu leisten, der Rest des Preises in monatlichen Abzahlungen von 30 fr. zu berichtigen und das Eigen- thum des Gewehrs bis zu vollständiger Zahlung vorzubehalten sey. Zur Anschaffung von Gewehren für ganz unbemittelte Bürger sind die dafür gesammelten freiwilligen Gaben bestimmt, für deren Betrag dem Generalrathe der Bürgergarde eine entsprechende Anzahl Gewehre, welche Eigenthum des Bürgcrgardc-Instituts verbleiben — zur Ueberliefe- rung an die bezeichnet werdenden Bürgergardisten zugestellt werden wird. Zur Anschaffung von Gewehren auf städtische Kosten, mithin durch Kapitalaufnahme oder Com- mnnalausschläge hielt sich der Stadtvorstand weder veranlaßt noch ermächtigt, weil die Verhältnisse der Stadt und ihrer Einwohner eine Erhöhung der ohnedies schon bedeutenden Ausschläge nicht wohl gestatten, gesetzliche Bestimmungen über Errichtung einer Bürgerwehr und die Ausführung der Bewaffnung derselben nicht vorliegen. In anderen Städten des Großherzogthums ist dieselbe Ansicht befolgt worden. Zudem erscheint cs an und für sich unzweckmäßig und unausführbar, daß die Gewehre fortwährend städtisches Eigenthum verbleiben und als solches unterhalten werden, was geschehen müßte, wenn sie zu Lasten der Stadtkaffe angeschafft würden. Diejenigen Bürgergardisten, welche gegen Rückerstattung des Kostenbetrags Gewehre in Empfang zu nehmen wünschen, und es nicht schon gethan haben, wollen sich desfalls bei ihren Hauptleuten anmelden und verzeichnen lassen auch dabei angeben, ob sie die volle Zahlung sogleich leisten oder den Preis in Zielen berichtigen wollen. Gießen den 17. August 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1642) Gießen. Anzeige. Der zweite Band von 100 Bogen der stenographischen Berichten über die Verhandlungen der constiluirenden Nationalversammlung wird mit Nr. 61 geschlossen, und eö beginnt demnach mit Nr 62 ein drittes Abonnement auf weitere 100 Bogen zu 1 fl. 12 fr. Es wird dringend gebeten, die Bestellungen, rcsp. Vorauszahlung, auf diesen dritten Band möglichst bald zu machen, damit die Größe der Auflage darnach bestimmt werden und in den, Bezug keine Unterbrechung eintreten kann. Gießen, den 18. August 1848. Gr. Hess. Postamt S ch ö n. 1633) Gießen. Auf die unterm 23. Juni d. I., in JVvx 56 des Gießener Anzeigeblatts erlassene Bekanntmachung, betreffend: die Einsammlung von freiwilligen Beiträgen zur Anschaffung von Waffen für solche, die der Bürgerwehr angehören, aber unvermögend sind, dieselben sich selbst anzuschaffen, 583 bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß einschließlich der Verwerthung der zu diesem Zweck geschenkten Uhr, welche 113 jL betragen hat, im Ganzen 803 ft. 59 */4 fr. eingegangen sind. Gießen den 18. August 1848. Gg. Reiber. 1618) Gießen. Diejenigen, welche mit der Bezahlung 1) des im Juli fällig gewesenen 2. Ziels der Communal-Steuer und 2) der Schulgelder vom 2. Quartal d. I. — von den gegewärtig schulpflichtigen, wie auch von den auf Pfingsten d. Js. con- firmirten Kindern noch im Rückstände sind, werden hiermit an dieselbe mit dem Anfügen erinnert, daß solche binnen 14 Tagen an die Stadlkasse geleistet werden muß. Gießen am 15. August 1848. Der Stadtrechner End ers. 1626) Gießen. Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanftalt. Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leih- Anstalt, deren Pfänder in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai und Juni 1848 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 16. August bis zum 16. September d. I. dieselben entweder einzulößen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 16. October d. I. stattfindet. Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums, kann weder Einlösung, Prolongation noch Umschreibung vorgenommen werden, die Säumigen haben es sich daher selbst bcizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst in dem Versteigerungskermin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt cingelößt werden. Gießen den 15. August 1848. Die Gr. Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Versteigerungeil. 1630) Hungen. Mobiliarversteigerung. Dienstag den 29. d. M., des Morgens um 9 Uhr anfangend und die darauf folgenden Tage soll in der Kreis- raihswohnung zu Hungen eine bedeutende Quantität Mobilien, namentlich Haus- und Küchengeräthe Fässer, darunter ein großes Regenfaß, Wasch- und Badbütten, Zuber, Porzelain, mehrere Schränke von Eichen- und Nußbaumholz, mehrere Sopha, Stühle, ein sog. Secretair, Spiegel, Gartenbänke und Stühle, Oeconomiegeräthschaflen, als Wagen, Pflug und Egge, sowie Pferdegeschirr, Sattel und Zäume versteigert werden. Auch werden zwei Pferde und 150 Centner Heu aus der Hand verkauft. Hungen am 15. August 1848. 1597) Daubringen. Jagdverpachtuug. Montag den 21. August, Morgens 10 Ubr, soll auf der Bürgermeisterei dahier die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Daubringen, auf drei Jahre öffentlich, an den Meistbietenden versteigert werden. Daubringen den 15. August 1848. Der Bürgermeister Dort. 1606) Kleinlinden. Jagdverpachtung zu Klcinlinden. Montag den 21. August, des Nachmittags um 3 Uhr, soll die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Kleinlinden auf 3 Jahre, in dem Schnllokale verpacktet werden. Kleinlinden am 14. August 1818. Der Bürgermeister Weigel. 1607) Allendo rf a. d. Lahn. Montag den 21. d. M., Mittags um 1 Uhr, soll die der Gemeinde zustehende Jagd im Sckul- lokale dahier meistbietend auf 3 Jahre verpachtet werden. Allendorf a. d. Lahn am 14. August 1848. Der Bürgermeister Wagner. 1640) Naunheim. Jagdverpachtung. Dienstag den 22. August d. I., Mittags 12 Uhr, soll die Feld- und Forstjagd in hiesiger Gemarkung auf 6 Jahre, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Meistbietenden bei Unterzeichnetem verpachtet werden. Naunheim den 16. August 1848. Der Beigeordnete Schäfer. 1614) Gießen. Holzversteigerung im Revier Schiffeuberg. Donnerstag den 24. August, 584 soll IN verschiedenen Distrikten der Rest der 1848k Holzemdte, bestehend in 3 Stecken Buchen-Scheidholz, 2 „ Eichen-Prügelholz, 14 n Nadel- » 1 u Eichen-Stockholz, 6 u Nadel- » 75 Wellen Eichen-Reisholz, 1450 n Nadel- „ 4 Nadelstämme, 26 Cubikfuß haltend, 5 Nadelstangen, 22 » „ öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 8 Uhr am Güntersgrab. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d. I. gestattet. Gießen am 15. August 1848. Der Gr. Hess. Revicrverwalter des Reviers Schiffenberg. Big el ins. 1620) Trohe. Iagdverpachtung. Mittwoch den 23. d. >M., des Morgens 10 Uhr, soll die Jagd der Gemeinde Trohe, bei dem Unterzeichneten öffentlich meistbietend verpachtet werden. Trohe am 17. August 1848. Der Beigeordnetevikar Hammel. 1617) Watzenborn. Mittwoch den 23 August d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Raihhause a) 8 Malter Waitzen, \ b) 28 « Korn, r Zehntgrundrenten- c) 7 v Gerste, i fruchte. d) 18 u Hafer, ) öffentlich versteigert werden. Watzenborn den 16. August 1848. Der Bürgermeister Philipp. 1596) Großeneichen. I a g d v e r p a ch t u n g. Donnerstag den 24. August d. I., Mittags 12 Uhr, soll die Feld- und Forstjagd von 3151 Morgen in der Gemarkung Großeneichen, bei dem Unterzeichneten auf 3 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden. Großeneichen den 14. August 1848. Der Bürgermeister Fulda. 1579) ReinhardShain. Iagdverpachtung. Donnerstag den 24. August, des Morgens 10 jUhr, soll die Feldjagd in der circa 1500 Morgen haltenden Gemarkung ReinhardShain bei dem Unterzeichneten auf 3 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden. ReinhardShain am 13. August 1848. Der Bürgermeister Gieß. 1636) Waldgirmes. Jagdverpachtung. Künftigen Montag den 21. d. M., Mittags um 1 Uhr, soll die Jagd in hiesiger Gemarkung, unter den, im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, auf dahiesigem Gemeindehaus an den Meistbietenden auf 6 Jahre verpachtet werden. Waldgirmes den 16. August 1848. Der Beigeordnete Schmidt. 1635) Leihgestern. Mittwoch den 23. August l. I., Mittags 12 Uhr, sollen nachstehende Gemeindearbeiten, I. Reparatur des Schulsaals, 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 83 fL 39 fr. 2) Zimmerarbeit, if if 97 „ 22 „ 3) Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, IF if 16 „ 58 „ 4) if if 96. ii 4 ii 5) Schlosserarbeit, n IF 89 ,/ — ii 6) Glaserarbeit, u IF 50 „ 24 // 7) Weisbinderarbeit, n IF 28 n 38 n II. Reparatur am Leiterhaus 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 9 st. 54 fr. 2) Zimmerarbeit, „ „ 2 n — u III Reparatur und Stimmung der Kirchenorgel, veranschl. zu 81 „ — u IV. Errichtung einer hölzernen Schleuße, veranschlagt zu 28 u 12 „ auf dahiesigcm Gemeindehaus an den Wenigstnehmenden in Accord vergeben werden. Leihgestern am 17. August 1848. Der Bürgermeister Heß. 1616) Langgöns. Dienstag den 29. August d. I., Nachmittags um 4 Uhr, sollen 2 Stück dreijährige Faselochsen, Vogelsberger Race, für deren Dicnsttauglichkeit garantirt wird, öffentlich meistbietend versteigert werden. Kauflustige 585 können dieselben jederzeit vor der Versteigerung bei den Faftlhalter einsehen. — Langgöns am 15. August 1848. Der Beigeordnete Der». 1639) Gießen. Mittwoch den 23. d. M-, Morgens 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathbaus die zur Herstellung einer Viehtränke am Schiffenbergerweg erforderliche Arbeiten, als: 1) Handarbeit im Voranschlag zu 28 fl. — fr. 2) Chaussirarbeit, n u 33 „ 36 n an die Wenigstfordernden versteigert werden. Gießen den 17. August 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1583) Marienschloß. Die Lieferung von 25 Fuder Roggenstroh für die hiesige Anstalt soll im Wege der Versteigerung, in 5 gleichen Abthei- lungen, an den Wenigstfordernden vergeben werden, wozu Termin auf Mittwoch den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem Dirccwrial-Büreau dahier anberaumt wird. Marienschloß am 9. August 1848. I. A. der Verwalter Bauer. 1613) Großenbuseck. Iagdver Pachtung. Montag den 21. August, des Vormittags um 10 Uhr, soll die Jagd der Gemarkung Großenbuseck in 4 Bezirksabtheilungen in der Behausung des Bürgermeisters daselbst öffentlich meistbietend verpachtet werden. Großenbuseck den 16. August 1848. Der Bürgermeister Schwalb. 1612) Bersrod. Iagdverpachtung. Donnerstag den 24. August d. I., Nachmittags 5 Uhr, wird auf der Bürgermeisterei dahier die Ausübung der Jagd in der Gemarkung Bersrod an den Meistbietenden verpachtet werden. Bersrod am 16. August 1848. Der Bürgermeister Lindenstruth. 1611) Reiskirchen. Jagdverpachtung. Montag den 21. August d. I., des Morgens um 10 Uhr, soll die Jagd in der Gemarkung Reiskirchen auf 3 Jahre auf der Bürgermeisterei verpachtet werden. Reiskirchen am 16. August 1848. Der Bürgermeister Schäfer. 1610) Staufen berg. Jagdverpachtung. Freitag den 25. d- M-, Morgens 10 Uhr, soll die Jagd in der hiesigen Gemarkung auf dem Rathhaus öffentlich meistbietend aus mehrere Jahre verpachtet werden, wozu man Jagdliebhaber einladet. Staufenberg am 16. August 1818. Der Bürgermeister Fischer. 1609) Mainzlar. Iagdverpachtung. Freitag den 25. August, Mcktags 1 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die Ausübung der Jagd in hiesiger Gemarkung auf mehrere Jahre öffentlich an den Meistbietenden verpachtet werden. Mainzlar den 17. August 1848. Der Bürgermeister Vogel. 1615) Rod heim. Freitag den 25. d. M-, Vormittags 10 Uhr, sollen dahier verschiedene Arbeiten, als: 1) Dachdcckerarbeit am Kirchtburm, veranschlagt zu 32 fl. 40 fr. 2) Das Dach am Spritzenhaus umzudecken, veranschlagt zu . 56 „ 43 „ 3) Die Feuerspritze mit Oelfarbe anzustreichen, veranschlagt zu . 7 u 42 u 4) Die Anfertigung eines Stegs über die Bieberbach, Zimmerarbeit, veranschlagt zu 23 « 12 u versteigert werden. Rodheim am 17. August 1848. Der Beigeordnete Platt. 1608) Steinbach. Iagdv erpachtung. Montag den 21. d. M-, Mittags 1 Uhr, 586 soll die Jagd in hiesiger Gemarkung auf mehrere Jahre auf der Bürgermeisterei dahier an den Meistbietenden öffentlich verpachtet werden. Der Bürgermeister H o r n. 1643) G ieß en. Bei Sattlermeister Kühne neben dem Rappen, steht eine Chaise, woran Räder und eiserne Achsen noch gut sind, zur Einsicht. Derselbe wird sie Dienstag den 22. L M-, Nachmittags 1 Uhr, an seiner Wohnung gegen baare Zahlung meistbietend versteigern. Feilgeboten. 1556) Gießen. Holländische Häringe, Kapern, Senf, Chokolade, Stampfzucker zum Einmachen, Backöl u. s. w. bei Höstereich, auf der Mäusburg- 1599) Gießen. Beachtimüswerthe Anzeige! Einem verehrten Publikum empfehlen wir zu herabgesetzten Preisen unser wohl assortirles Lager in allen Arten Dielen, in Eichen-, Buchen- Nußbaum- und Mahagony-Bohlen, in eichenen und tannenen Schalterbäumen, sowie in Fournieren von in- und ausländischen Hölzern. Gießen den 15. August 18-48. Franz Peppler & Comp. Neustadt Lit. D. M. 120. 1648) Gleiberg. Noch ganz brauchbares, eichenes alteö Bauholz ist zu verkaufen bei Christoph Mandler's Wittwe zu Gleiberg. Zu vermiethen. 1640) Gießen. Die untere Etage meines Nebcnhauses aus dem Seltersterge, bestehend in vier Zimmern, einem Cabinet, Borzimmer und Küche, nebst Dachstube, Keller, Holzplatz und Mitgcbrauch der Waschküche, ist anderweit zu vermiethen. Prof. Dr. v. Ritzen. 1628) Gießen. In Lit. E. Nr. 16. auf dem Seltersberg, ist ein 45 Fuß langer und 20 Fuß breiter, gewölbter und schrotmäßig eingerichteter Keller zu vermiethen und kann sogleich in Gebrauch genommen werden. 1625) Gießen. In dem Berlinischen Hause vor dem Wallthor ist das seither von mir bewohnte Logis, bestehend in vier, in der unteren Etage in einandergehende geräumige Zimmer, einer Küche, zwei Zimmer im dritten Stockwerke, Keller, Waschküche, Holzstatt und die Hälfte des am Hause liegenden Gartens, zu vermiethen und ist am 1. October d. I. beziehbar. — Auch im Nebenhause ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. Gerson Homberger. 1631) Gießen. Eine Familienwohnung von 2 auch 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller und verschlossenem Holzplatz ist zu vermiethen bei Wittwe Bürgy. 1645) Gießen. In meinem neuen Nebengebäude ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen. L. C. Münch. 1623) Gießen. Mehrere möblirte Zimmer sind in Lit B. Nr. 72. in den Neuenbäuen, und Lit. B. Nr. 33. auf der Mäusburg zu vermiethen. 1605) Gießen. In dem Kunhardt'schen Hause auf dem Seltersweg, ist eine geräumige, gut meublirte Stube, mit der Aussicht auf die Straße, für das nächste Semester zu vermiethen. — 1627) Gießen. Das bisher von Frau Oberfinanzrath Reuß in dem Gesellschaftshaus bewohnte Logis wird mit dem 1. November l. I. frei und soll anderweit vermiethet werden. Gießen den 12. August 1848. Der Gesell scha ft s Vorstand. 1566) Gießen. Mehrere gut möblirte Zimmer mit und ohne Cabinet, sind auf nächsten Cours zu vermiethen bei Jacob Walther, Schneidermeister. 1586) Zwei schöne geräumige Zimmer, Kammer, Küche, Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen und kann ctlsbald bezogen werben bei Bäckermeister Steinberger. Vermischte Nachrichten. 1624) Gießen. Das Programm meiner mit nächstem Herbst ins Leben tretenden Lehr- und Erziehungsanstalt für Mädchen ist in der Rickerschen Buchhandlung gratis zu bekommen. Gießen, den 15. August 1848. Louise Hilliger. 1425) Gießen. Geübte Cigarrenmacher finden dauernde Beschäftigung bei F. Bender & Comp. Hierzu eine Beilage. Vermischte Nachrichten. Ctewerl» * fzerete® Generalversammlung Montag den 21. August 1848 Abends 7 Uhr. Gegenstände: 1) Mittheilung des Vorsitzenden über einige Begebenheiten des Vereins, insbesondere die Herabsetzung der jährlichen Beiträge der Mitglieder. 2) Fortsetzung der Verhandlungen über die Reform des Ge- werbwesens. Mittheilung über die Thätigkeit des Gewerb- congresses in Frankfurt a. M. Alle Gewerbtreibende, Mitglieder oder nicht Mitglieder sind zu zahlreicher Theilnahme eingeladen. Der Vorsitzende Knapp. 1535) Gießen. Nachricht für Auswanderer. Von dem Verein zur Beförderung deutscher Auswanderer nach Amerika, via Antwerpen, in Mainz der Herren Dr. Stvscker, Klein und Stock bin ich als Agent bevollmächtigt worden. Indem ich dieses zur allgemeinen Kenntniß bringe, mache ich besonders darauf aufmerksam, daß obiger Verein alle nothigen Garantien bietet, Reisende sicher und billig zu befördern. Welches Vertrauen der Verein genießt, beweist zur Genüge die Zahl derjenigen, welche sich einschreiben lassen und deren Zahl bisher stets zugenommen hat; im Jahr 1846 wurden von demselben 7000, im Jahr 1847: 11500 Auswanderer befördert. Die Preise verstehen sich von Mainz oder Coblenz, wo sich Auswanderer zu bestimmten Tagen einzu- finden haben, um nebst Gepäck auf Kosten des Vereins (den Lebensunterhalt ausgenommen) zum Seehafen befördert zu werden. Erpedirt wird am 5. bis 10. September nach New-Iork das amerikanische, gekupferte Dreimasterschiff „Marie Louise" Capitain Mölenbrock. Zu jeder Auskunft bin ich stets bereit. Gießen im August 1848. G. Schmidtborn, Agent. Bürgerelub Versammlung der Mitglieder des Bürgerclub's vor- 1644) Gießen. Seit der letzten Generalversamm- legen zu müssen. Indem er dieselbe auf nächsten lung ist dem Vorstande des Bürgerclub's noch ein Dienstag den 22. l. M., Abends 8 Uhr, weiteres Local angeboten worden. Der Vorstand ankündigt, fügt er die Bitte bei, daß die Gesell- glaubt den betreffenden Antrag einer neuen General- schaftsmitglieder um diese Zeit im Gesellschaftslocale 588 recht zahlreich sich versammeln mögen, damit ein Jeder seine Interessen wahren, und der nun nicht mehr aufzuschiebende definitive Beschluß zu möglichst allseitiger Befriedigung ausfallen möge. Der Vorstand. 1600) Frankfurt a. M. <*araniirl xinnl vart-Saeiliiaf'tI Das große Badische Staats Eisenbahn- Anlehen von 14 Million Gulden, bietet Gewinne von 14mal i>0,000, 54mal 40,000, ILmal 55,000, 23mal 15,000, 2mal 12,000, Z5mal 10,000 bis abwärts 42 fl. Die nächste Verloosung findet am 31. August 1848 statt, und sind hierzu bei unterzeichnetem Handlungshause Originalloose a 31 fl 30 kr. zu beziehen. Jede Auskunft gratis. Plan liegt auf dem Comptoir dieser Blätter zur Einsicht offen. Julius Stiebel jun., Banquier in Frankfurt am Main. N S. Alle von mir bezogenen Loose nehme bis zum 15. October, int Falle solche in dieser Ziehung nicht herauskommen sollen, jederzeit zu 30 fl. zurück, daher die Einrichtung getroffen ist, daß zur Portoersparung nur der Coursverlust von 1 fl. pr. St. einzuscnden ist. Solide Männer, die sich mit dem Debit befassen wollen, erhalten einen annehmbaren Rabatt.— Auf meine Firma bitte genau zu achten. l'XyXXXXKX>O<>55rn. Hauptl. Rnnckel, v. Appel, Wegner u. D. Buttler ö. Cassel. Hr. Graff, Kfm. t>. Cöln. Sr. V. Ries, Lieutn. u. Hr. Gugero, Batall.-Arzt v. Cassel. Hrn. Sri. Fröhlich v. Brandoberndorf, Hartmann t>. Biedenkopf, Egger v. Kreuznach, Baare ö. Cöln u. Scholl v. granffutt Hrn. Lieutu Schmidt, v. Wangenheim, v. Löbel, v. Bardeleben u ». Ilrf, Hrn. Hauptl. v. Baumbach u. v. Osterhausen, St. Klein, Feldw. v. Cassel. Hr Grebe, Kamm -R v. Offenbach. Hr. Clovikenit, Dr. chem. v. Utrecht. Hrn. Sfl. Schau ö. Witzenhausen, Heil v Berlin u Stiefel v. Frankfurt Hr. Kleinhals, Först, v Melsungen. Hr. Strauß, Kfm. v. Bruton. Hr. Splingard, Oberingcn. v. Cassel. Hr. Heulleri, Doct. v. Brüssel. Hr. Stahl, Stu Biedenkopf Hr. Wetzel, Oberger.-R. v. Marburg. Hrn. Kfl. Schmitt v. Stuttgart, Putt v. Fulda, Orb v. Gelnhausen u. Liesch v. Bielefeld. im Einhorn.• Hr. Knorr, Kfm. v. Coblenz. Hr. Lipperath, Oberb-Verw. v. Salzburg. Hr. Frückel, Klinstl. v. Berlin. Fr. Bruch m. Tocht. v. Meiningen. Hr. Krämlich, Kfm. v. Heidelberg. Hr. Dittmar, Landricht. v. Battenberg. Hr. Winter, Postsecret. v. Büdingen. Hr. Vogel, Steuer-R. v. Brandenburg. Hr. Olivier, Reut. v. Marseille. Hrn. Bang. Camarele v. Epernai, Mouricier u. Gudo v. Chalon. Hrn. Kff. Hennefeth v. Erfurt, Bulle v. Allenfeld u. Pcppler v. Frankfurt. Hrn. Lieutn. Baron v. Baumbach, Baron v. Gilbach u. Baron v. Ehnhausen, Hr. Götsch, Maj. u. Baron v. Schenck, Gutsbes. v. Cassel. Hr Büper, Kfm. v. Saarbrücken Hr. Schmidt, Mas., Hr. v. Enden, Adjut, Hr. Schmidt, Regim.-Arzt, Hrn. Hauptl. v. Oßlar u. v. Marrschall, Hrn. Lieutn. v. Engelhart, v. Zwirnemann, v. Langenschwarz, v. Willsing u. v. Marllo v Cassel. Hr. v. Willich, Hauptm. v. Darmstadt Hrn. Kfl. Moll v. Mannheim, Griesheimer v. Erfurt, Wöllfing v. Cailshafen, v. Mörs v. Frankfurt, Reinhardt v. Cassel u. Hermann v. Fulda. Hr. Reinach m. Fr., Privatm. u. Hr. Reinach, Gutsbes. v. Mainz. Hrn. Oecon.-Räthe Dr. Zeller u. Hr. Dr. Fließ v. Darmstadt. Gräsin v. Schwarzenberg m. Gefolge u. Bedien, v. Berlin. Hr. v. Calpp, Regicr.-R. v. Hacke. Hr. Reuther, Partie, v. Darmstadt. Hrn Lieutn. Rubertp, v. Repnert u. v. Inhausen v. Cassel. Hr. Gerbode, Partie v. Saarlouise. Freiherr v. Boltz, Rittmstr. v. Saarbrücken. Hr. Theiners, Kfm. v. London. Hr. v. Parniro- saur, Rent. v. Madrid. Im Prinz Carl: St- Sion, Zahnarzt v. Pprmont. Hr. Weber, Kfm. v. Darmstadt. Hr. Brandt, Geschästsm. v. Gladenbach. Hr. Sänger, Privatm. v. Oberwiddersheim. Hr. Solzbach, Fabrik, v. Elberfeld. Hr. Steiner, Kfm. v. Mainz. Hr. Specht, Spedit v. Pforzheim. Hr. Nullmann, Kfm. v. Halle. Hr. Beyer, Occon. v. Lehnberg. Hr. Wahl, Privatm. v. Gedern. Hr. Rausch, Spedit v. Großeneichen. Hr. Günther, Kfm. v. Berleburg. Hr. Walther, Apoth. v. Saalheim. Hr. Halbweiler, Kfm. v. Vilbel. Hr. Gescheidt, Schrein, v. Butzbach. Hr. Seitz, Forstoerw. v. Lengsfeld. Hr. Schwab, Oecon. v. Fauerbach. Hrn. Kfl. Heß v. Schotten u. Kutt v. Offenbach. Hr. Rausch, Oecon. v. Mockstadt. Hr. Schönburg, Optic. v. Hanau. Hr. Wagemann, Ingen, v. Auerbach. im Adler: Hrn. Kfl. Müller v. Offenbach u. Heß v. Coblenz. Hr. Adler, Geschästsm. v. Leipzig. Im Darmstaedter Haus: Hr. NaUMÜNN, Geschästsm. v. Beinhausen. Hr. Urff, Condit. v. Bockenheim. Hr. Köhler, Gastw. v. Angerod. Hr. Felsing, Oecon. v. Oberseibertenrod. Hr. Pfeiffer, Gastw. u. Hr. Herbst, Oecon. v. Wallau. Hr. Rapp, Spedit. v. Hatzfeld. Hr. Flemen, Schuhm. v. Schmalkaldern Jungfer Brück v. Cassel. Hr. Kuhl, Fuhrm. v. Homberg. Hrn. Geschäftsl. Knapp v. Schlitz u. Ditschler v. Zelle. Hr. Glitdach, Schausp. v. Mainz. Hrn. Geschäftsl. Steinolck v. Vöhl u. Knapp v. Schlitz. Hr. Blecke, Steiger, v. Königsberg. Hr. Vogt, Geschästsm. v. Steinberg. Hr. Pfifferling, Först, o. Großhausen. Hrn. Geschäfts!. Reitz v. Siegen, Komp v. Schlitz, Lang v. Angersbach u. Schwarz v. Echzcll. Im Stern: Hr. Hörling, Handelsm. v. Meiningen. Hr. Berg, Privatm. v. Langgöns. Jungfern Reuter u. Schmidt v. Laasphe. Hr. Sommer, Handelsm. v. Breidenbach. Fr. Löwenstein v. Battenberg. in der Sonne. Hrn. Handelst. Völckner v. Eisenhausen u. Höpfel v. Bensheim. In der Rose: Hrn. Handels!. Schmitt u. Möh! v. Hochctheim u Hartmann v Mainzlar. Hrn. Steinh. Lehr u. Jäger v. Steinbach. Hr. Hubert, Schloff, v. Lehrbach. Hr. Kreis, Steinh. v. Erdmannshausen. Frl. Obcrle v. Roßbach. Hr. Hilscher, Privatm. v. Mainz. Hr. Vacant, Geschästsm. v. Erdhausen. Hr. Wagner, Handelsm. v. Wallendorf. Hr. Knees, Schrein, v. Freienseen. In den Privathäusern. Bei Wittwe Gärth: Hr. Köhler, Privatm. v. Alsfeld. — Bei Wittwe Leng: Fr. Rappolt v Altenburg. — Bei Hrn. Stud. Wagner: Hr. Stahl, Musik, v. Darmstadt. — Bei Hrn. Verwalt. Gerbode: Jungfer Benner v. Arnsberg. — Bei Hrn. Poliz.-Dien. Erdmann: Frl. Jäger v. Altenburg. — Bei Hrn. Prof. Dr. Schäfer: Frl. Knabe v. Bernshausen. — Bei Hrn. Geh. Hofr. Langsdorf: Frl. Langsdorf v. Hannover. — Bei Hrn. Andr. Grab: Hr. Knöß v. Queckborn — Bei Hrn. Ferd. Mayer: Hr. Actuar.-Geh. v. Schotten. — Bei Hrn. Zimmermstr. Grube: Frl. Übrig v. Frankfurt. — Bei Fr. Secret. Pauli: Fr. Steuereinnehm. Schwabe v. Böhl. — Bei Hrn. Hofger.-R. Dr. Röllner: Hr. Nöllner, Chem. v. Freudenstadt. — Bei Hrn. Steuerbote Schmitz: Fr. Steuereinnehm. Kolb v. Kirchgöns. — Bei Hrn. Scrib. Jost: Hr. Loos, Actuar.-Geh. v. Grünberg. — Bei Hrn. Stud. Rolle: Hr. Kaffsch, Stud. phil. v. Straßburg. — Bei Hrn. Steindecker Koch: Jungfer Gebhardt v Niederam- stadt. — Bei Hrn. Joh. Rinn: Hr. Formhals, Schneid, v. Allendorf. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Sterndruckerei.