Jln^cigtblatt für die Stadt Gieße» und die Kreise Gießen, Grünberg und Hungen. J^'o 23. Samstag den 18. März 18äl8. Dieses Blatt erscheint jeden Dienstag und Freitag, Abends. Der Pränumerationsbetrag ist.jährlich für^Einheimische Ist. 30 fr., smit Ilnterbaltunasblait 2 ff. 12 fr.), halbjährlich 45 fr., (mit Unterhaltungsblatt 1 ff. s fr.), für Auswärtige mcl. Postausschlag 1 fl. 42 Er., finit Unterhaltnngsblatt 2 ff 24 fr) halbjährlich 51 kr., (mit Unterhaltungsblatt 1 ff. 12 fr ). Auswärts abonmrt man sich bei den zunächst Leeste frbl P°stämt-in Jil Gießen bei der Erpedition, Canzleiberq Lit. B. 9fr. 1. EinrückungSaebühr für den Raum der g-walt-n-nAorpuS.Z-ll- 2 fr. * Jnftrat-müssen j-d-smal an dem Tage vor dem Erscheinen di-s-S Blattes bis Morgens S Uhr längstens an d.e Redaktion gelangt sehn. M m t l i ch e r T h e i l. B e k a n n t m a ch u n g. Ich beeile mich nachfolgendes Allerhöchstes Edict zur Kenntniß der hiesigen Einwohner zu bringen. Gießen den 15. März 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. LUDWIG von Gottes Gnaden Erbgroßherzog und Mitregent von Hessen und bei Rhein ic. ic. — Wir haben Uns bewogen gefunden, den Antritt Unserer Mitregentschaft durch einen besondere» Act der Gnade zu bezeichnen und verfügen demnach wie folgt: Art. 1. Aue Forst-, Jagd-, Fischerei- und Feld st rasen nebst den darauf Bezug habenden Pfandgeldern und Gerichtskosten, welche bis jetzt von den Gerichten erkannt, bis beute aber weder bezahlt, noch vollständig zum Abverdienst gekommen oder auf andere Weise verbüßt worden, sind erlassen. Art 2. J« gleicher Weise ist der darauf Bezug habende Werths- und Schadensersatz erlassen, insoweit die deßfallstgen Beträge in die Staatskasse fließen. — Dagegen sollen diejenigen Beträge, welche hieran Privaten oder Gemeinden zustehcn, auf dem gesetzlichen Wege, wie bisher, beigetrieben werden, insofern die zu deren Bezug Berechtigten solches verlangen und deßhalb innerhalb 4 Wochen der betreffenden Behörde die erforderliche Erklärung abgeben. — Art. 3. Hinsichtlich der bis heute angczeigten, aber »och nicht abgeur- theilten, oder zur Anzeige notirten Forst-, Jagd-, Fischerei- und Feldfrevel bestimmen Wir, daß jedes Verfahren hierüber niedergeschlagen, überhaupt allen diesen Anzeigen keine weitere Folge gegeben werden soll. — Art. 4. Von den vor dem Erscheinen dieses Edicteö wegen polizeilicher Uebertretun- qen zuerkannten Gefängnißstrafen, welche noch gar nicht oder nicht vollständig verbüßt sind, wcsden sechs Tage ganz und von dem nach deren Abzug etwa noch verbleibenden Reste wird die Halste erlassen. — Art. 5. Was in dem Art. 4 verfügt ist, gilt auch von den vor dem Erscheinen gegenwärtigen Edicts von Unseren ordentlichen Gerichten wegen anderer nicht polizeilicher Vergehen rechtskräftig zuerkannt gewesenen, aber noch gar nicht oder nicht vollständig verbüßten G efangniß- ftrafe». — Art. 6. Den vor dem Erscheinen dieses Edictes von Unseren ordentlichen Gerichten rechiskräftiq zu Festungs- oder Cor rect i ons h a u sstra fe Verurtheilten wird ein Dritthell von der Dauer der urtheilsmäßigen Strafzeit erlasse». — Art. 7. Hat ei» Verurtheilter, welcher dermalen wirklich in der Verbüßung einer der in den vorhergehenden Art. 4, 5 und 6 bezeichneten Frecher s- strafen steht, nicht mehr so viel zu verbüßen, als der ihm erlassene Thcil der urtheilsmäßigen Strafe beträgt, so ist derselbe alsbald in Freiheit zu setze». - Art. 8- Die betreffenden Behörde», jede innerhalb ihres Geschäftskreises, sind mit dem Vollzüge gegenwärtiger Verfügung, welche die Bürgermeister alsbald in ihren Gemeinden besonders zu verkünde» habe», beauftragt. Sßtv leben der festen Zuversich daß die Betheiligten hi diesem Acte der Milde und Gnade einen Beweggrund zur Besserung finden, und daß dieselben künftig solche Fehltritte vermeiden und sich in den Schranken der Ordnung, welche zu Hand- 192 haben wir fest entschlossen sind, halten werden. — Es ist Uns eine besondere Freude, diesen Act Unserer Milde am Namenstage Unserer geliebten Gemahlin, der Frau Erbgroßherzogin Mathilde Königliche Hoheit, vollziehen zu können. — Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und deö beigedrückten Staatssiegels. Darmstadt am 14. März 1848. (L. 8.) Ludwig. H- Gagern. Zu Nr. K. G. 1205. Grünberg am 12- März 1848. Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere den Abgang der Landbeschäler auf die Gestütsstationen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an sänrmtliche Gr. Bürgermeister des Kreises. Nach eingelangtem Schreiben des Gr. Hess. Ober-Stallmeister-Amts, sind am 11. d. M. die Gr. Landbeschäler auf die Gestntsstalionen nach Grünberg und Alt-Ulrichstein abgegangen, was Sie in Ihren Gemeinden zur öffenllichen Kenntniß zu bringen haben. O u v r i e r. Zu Nr. K. G. 1190. Grünberg am 10. März 1848. Betreffend: Den Ankauf von Kartoffeln zum Branntweinbrennen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an sämmtlrche Gr. Bürgermeister des Kreises. Da der Preis der guten Kartoffeln dermalen von der Art ist, daß ein besonderer Mangel hieran nicht vermuthct werden kann, so fordere ich Sie zum alsbaldigen Bericht darüber auf, ob nicht das bestehende Verbot des Ankaufs von Kartoffeln durch Branntweinbrenner oder zum Branntweinbrennen gänzlich aufzuheben sey. Zugleich haben Sie sich gutächtlich zu äußern, ob Sie, namentlich auch mit Berücksichtigung des Umstandes, daß mit dem Eintritte der Steckzeit der Kartoffeln die Nachfrage nach gesunden Kartoffeln wahrscheinlich eine stärkere seyn wird, weil gerade diejenige Klasse, welche deren zur Saat vorzugsweise anzukaufen benöthigt ist, damit in der Regel bis zum Augenblicke des wirklichen Bedarfs zn zögern pflegt, es für zweckmäßig halten, das fragliche Verbot ganz außer Wirksamkeit zu setzen. O u v r i e r. derungen glauben, h um so gel begründen dieses Del den wird. Gießen 306) i Ehefrau Hausen, haben dm des Jnvei werden t>< an diesen gefordert, dem untei diese Ansp berücksichti Gießen 203) Georg S Vermögen irgend eil so gewiß bei Meidi schlusfes t anzuzeigei Grünb, Edictalladungen- 95) (Gießen.) Forderungen jeder Art an die Gebrüder Arnstein dahier, über deren Vermögen von Gr. Hofgericht der Provinz Oberhessen der förmliche Coucurö erkannt worden ist, sind im Termine Montag den 20. März 1848, Morgens 9 Uhr, bei Meidung Ausschlusses von der Masse dahier anzuzcigen und zu begründen. In diesem Termine soll zugleich die Güte versucht werden und es wird im Fall des Zustandekommens eines Vergleichs angenommen, daß die nicht erschienenen Gläubiger dem Beschluß der Mehrzahl der erschienenen beigetreten seyen. Zugleich soll in diesem Termine über die Wahl eines Cura- tors verhandelt werden. Gießen am 8. Januar 1848. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. Haberkorn. 512) (Gießen.) Nachdem die Erben des Carl Ludwig Arnold zu Gießen, wegen Ueber- schuldung des Nachlasses, die Erbschaft ausgeschlagen haben, so werden alle Diejenigen, welche For- 358) Art an über dess den Conc Do bei Meid schlusfes begründei Grünt 193 et Unserer Königliche iged rückten e r n. 1848. e r g l. die Gr. in Ihren I 1848. e r g gel hieran it das denen ganz- it Berück- gesunden zur Saat Bedarfs zn daß die der Mehr- Zugleich nes Cura- :richt. ckorn. Srben des gen Ueber- rusgeschla- »elche Forderungen an jenen Nachlaß machen zu können qlauben, hiermit aufgefordert, solche im Termine Mittwoch den 12. April L 3-, Vormittags 9 Uhr, um so gewisser dahier anzuzeigen und gehörig zu begründen, als sonst auf dieselben bei Erledigung dieses Debitwcsens keine Rücksicht genommen werden wird. Gießen am 14. März 1848. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl 306) (Gießen.) Die Erben der verstorbenen Ehefrau des Johann Georg Schäfer II. zu Hausen, Margaretha, geborne Herrmann, haben deren Nachlaß nur unter der Rechtswohltbat des Inventars und des Gesetzes angetreten. Es werden daher alle Diejenigen, welche Ansprüche an diesen Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche sogewiß innerhalb 6 Wochen der dem unterzeichneten Gerichte anzuzeigen, als sonst diese Ansprüche bei Abschluß des Inventars nicht berücksichtigt werden. Gieße» den 10. Februar 1848. Gr. Hess. Landgericht das. Ploch. 203) (Grünberg.) Wer an den Johann Georg Reitz II. von Harrbach, über besten Vermögen der Concurs erkannt worden ist, Ansprüche irgend einer Art zu bilden beabsichtigt, hat solche so gewiß Mittwoch den 22. März d. I., Vormittags 8 Uhr, bei Meidung des ohne Weiteres eintretenden Ausschlusses von der geringfügigen Concursmasse dahier anzuzeigen und richtig zu stellen. Grünberg den 23. Januar 1848. Gr. Hess. Landgericht daselbst. . W e l ck e r. 358) (Grünberg.) Ansprüche irgend welcher Art an den Jonas Arnold zu Climbach, über dessen Vermögen Gr. Hofgericht zu Gießen den Concurs erkannt hat, sind _ Donnerstag den 23. März d. I., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung des stillschweigend eintretenden Ausschlusses von der Masse dahier anzuzeigen und zu begründen. Grünberg den 22. Januar 1848. Gr. Hess, zum Landgericht das. geh. Patr.-Gericht der Freiherrn v. Nordeck zur Rabenau. W e l ck e r. 304) (Grünberg.) Nachdem von Gr. Hess. Hofgerichte zu Gießen über das Vermögen des Peter Wilhelm zu Bellersheim der förmliche Concursprozeß erkannt worden ist, so werden alle Diejenigen, welche aus irgend einem Rechlsgrunde Ansprüche an denselben zu haben vermeinen sollten, hiermit öffentlich aufgefordert, solche sogewiß in dem auf n Donnerstag den 23. März l. I., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Liguidationstermine dahier anzuzeigen und zu begründen, als sic ansonst ohne ein weiter zu erlassendes Präclusivdekret von der Concursmasse werden ausgeschlossen werden. Grünberg den 20. Januar 1848. Gr. Hess. Landgericht das. Welcker. Dr. Ortwein. Besondere Bekanntmachungen. 470) (Gießen.) Die Arbeiten zur Vollendung des Schiffenberger Wegs vom Buschischen Garten bis an den langen Steg, sollen mit Anfang des nächsten Monats beginnen, wodurch der Weg abgesperrt werden muß. Ich mache hierauf jetzt' schon aufmerksam, damit Diejenigen, welche Oeconomie- oder sonstige Fahrten zu besorgen haben, ihre Einrichtung darnach treffen wollen. Gießen den 11. März 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 507) (Gießen.) Die Gr. Forstmeister haben den Auftrag erhalten, das eintretende wirkliche Be- dürfniß an Streulaub möglichst zu befriedigen, auch für Lastweise Abgabe desselben zu sorgen. Sollte sich hier ein solches Bedürfniß finden, so kann dasselbe hier angemeldet werden, worauf ich das Weitere veranlassen will. Gießen den 14. März 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 328) (Gießen.) Aufforderung an die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt. Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leihanstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli, Anaust, September, October, November'und December 1847 verfallen sind, werden aufgefordert, in dem Zeitraum vom 25. Fe- hruar bis einschließlich den 25. März, dieselben entweder einzulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 26. April d. I stattfindet. 194 Nach fruchtlosem Ablauf obigen Zeitraums, kann weder Einlösung, Prolongation, noch Um* schreibung vorgenommen werden. Die Säumigen haben es sich daher selbst beizumessen, wenn sie ihre Pfänder erst in dem Versteigerungstermin gegen baare Zahlung einlösen können. Pfänder aus wollenen Stoffen müssen unbedingt eingelös't werden. Giessen den 18. Februar 1848. Die Pfandhauöverwaltung. Bieler. Pfeil. 506) (Grünberg.) Die auf den 18. März, Nachmittags 4 Uhr anberaumte Versteigerung der Ziegelhütte des Daniel Seipp dahier, findet nicht statt. Grünberg den 14. März 1848. Der Beigeordnete Haberkorn. Versteigerungen. 501) (Gießen.) Montag den 27. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus, die zum Nachlaß der Marie Elisabcthe Flett dahier gehörende Güterstücke, als: Alt Neu lUKlftr. 5 %2 196 Acker, Wiese am Wiesmarerweg, bei der Broßbrücke, 6 %3 196 Acker daselbst, 1 3% 136 I Wiese, jetzt Garten unter den al- / teil und neuen Eichgärten, ) am Steinweg, 6a 3% 364»Wiese daselbst, 6a ’% 364'Acker daselbst, 7 4%6l 92 Acker auf dem Sand, 19 4%57 193 Acker a if die Marburgerstraße, im kalten Grund, 3-4b 28/153-156 446 Slcfer auf den Sandkauterweg und Heegstrauch, (den Heinrich Lüdekings Erben gehör.) öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 13. März 1848. Der Beigeordnete R ü h l. 516) (Gießen.) Die Erben des verstorbenen Glasermeisters G. C. Fillmann haben mich beauftragt, das denselben zugehörige Wohnhaus am Kirchenplatz an den Meistbietenden versteigern zu lassen. Es wird hierzu Termin auf Montag den 27. März, Nachmittags 2 Uhr, auf dem hiesigen Rathhaus anberaumt. Gießen den 15, März 1848. Der Beigeordnete Rühl. 513) (Leihgestern.) Montag den 20. März, Morgens 8 Uhr, sollen im Leihgesterner Gemeindewald, nachstehende Holzsortimente, als: 1) 7*/2 Stecken Eichen-Schcitholz, 2) 1 u Nadel- „ 3) 2% ii Buchen-Prügelholz, 4) 9'/2 n Eichen- » 5) 18 „ Nadel- „ 6) 29 „ Eichen-Stöcke, 7) 10 „ Nadel- „ 8) 1825 Gebund Eichen-Reiser, 9) 3025 u Nadel- „ ferner 10) 34 Eichen-Bau-, Werk- und Nutzholzstämme, 1195 Kubikfuß haltend, 11) 39 Nadel-Baustämme, 204 Kbkfß. halt. 12) 507 ii Stangen, unter den bei der Versteigerung näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Leihgestern am 15. März 1848. Der Bürgermeister Heß. 499) (Bellnhausen.) Freitag den 24. März, Vormittags 10 Uhr, sollen in unserm Gemeinde-Wald, der Hain genannt, 20 Stück Eichen-Baustämme von 10—36 Fuß Länge und 18—36 Zoll Durchmesser meistbietend versteigert werden. Kaufliebhaber werden hiermit eingeladen. Bellnhausen den 13. März 1848. Der Bürgermeister L o e w e. 496) (Meiches.) Das den Conrad Günthers Eheleuten zu MeicheS gehörige Haus nebst Hofraithe und sämmtlichen Immobilien, soll Montag den 27. d. M., öffentlich meistbietend zwangswegen, versteigert werden, mit dem Bemerken, daß genannte Immobilien in 18 Morgen Ackerland und 16 Morgen Wiesen bestehen und in bester Lage hiesiger Gemarkung liegen. Die ernannten Ausschußmitglieder. Der Bürgermeister Scherrer. T r ö l l e r. 195 484) (Großenlinden.) Dienstag den 21. März, Morgens 9 Uhr, sollen in dem Großenlinder Gemeindewald, 337 Stecken Stock-Weichholz, nnd 4,835 Stück Weichholzwellen in dem Distrikt Spengel versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird bis Johanni d. I. geborgt. Großenlinden am 10. März 1848. Der Bürgermeister Menges. 406) (Gießen.) Montag den 20. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Wohnhause des verstorbenen G- C. Fillmann am Kirchenplatz, daö zu dessen Nachlaß gehörige Tafelglas, geeichte und ungeeichte Hohlglas, Porzellan, verschiedenes Hans- und Küchengeräthe, sowie 2 Bleizüge, wovon der eine ein Schwarzwälder, von vorzüglicher Güte ist, ferner eine goldene Repetiruhr mit Keile, silberne Eß- und Theelöffel, goldene Ringe, Zinn, Diamanten für Glaser rc., öffentlich versteigert werden. Gießen den 27. Februar 1848. Feilgeboten. SRlW* 508) (Gießen.) Holländische Bückinge, Häringe, Sardellen, und Labberdan, Schweizer-, Limburger- und Rahmkäse, Düsseldorfer Senf, Capern, Citronen, Tafel-Mandeln, Tafel-Rosinen nnd Tafel-Essig empfiehlt L. Jahreis, am Marktplätze? 503) (Gießen.) Russischen Caviar und Bremer Bricken empfiehlt Louis Lind. Ä5O9) (Gießen.) Feinsten Düsseldorfer Punsch-Essenz, Arrac de Batavia, Rum de Jamaika, französischen Cognac, Pfälzer, Rheinganer und französische Weine, Englisches Bier (Ale,) Nordhäuser Fruchtbranntwein und verschiedene feine Liqueure empfiehlt L. Iah reis. 421) (Gießen.) Orientalischer Haarbalsam. Das wirksamste Mittel gegen das Ausfallen der Haare und zur Wiedererzeugmig derselben, das Fläschchen zu 48 fr. nebst Attesten und Gebrauchsanweisung bei H. Treppinger. 510) (Gießen.) Alle Sorten Damaste, Trille, Tisch- nnd Handtüchcrgebilde, Leinen u. dgl., übernehme ich auch dieses Jahr wieder zur Bleiche nach Schlitz. L. Jahreis. 483) (Gießen.) Dhrenmagnete von James Garter in London. Diese nach Vorschrift eines berühmten englischen Arztes gefertigten Magnete besitzen die besondere Eigenschaft, daß sie binnen wenigen Stunden selbst die heftigsten Kopfschmerzen beseitigen, namentlich wenn selbige chronisch oder gichtisch geworden sind. Nicht minder stillen dieselben rheumatische Zahnschmerzen in unglaublich kurzer Zeit, und sind zugleich ein sicheres Heilmittel gegen Ohrensausen, der gewöhnliche Vorbote von Harthörigkeit. Das Paar dieser Magnete in vers. Cartons, mit der Anweisung wie sie zu tragen und aufzu- bcwahrcn sind, kostet l'/3 Thlr. pr. Conrant und sind in Gießen nur ächt zu haben bei Carl Frech. Aerötliches Attest über die Ohren-Magnete von James Gar ter. Zufolge der günstigen Erfahrungen, welche ich über die heilsame Wirkung der Ohren-Magnete gemacht habe, kann ich nicht umhin, dieselben als eine der schätzbarsten Bereicherungen des magnetischen Heilapparates zu empfehlen. Es sind die Ohren nicht nur eine der bequemsten Stellen des KopfeS zum Tragen von Magneten, sondern auch wegen der wichtigen Nervenausbreitungen daselbst eine der geeignetesten und empfänglichsten. Daher lassen sich auch die überraschenden Wirkungen erklären, welche diese Art Magnete gegen rheumatische, gichtische und nervöse Kopfschmerzen, gegen die sogenannte Migräne, gegen Zahnschmerzen, Ohrenreißen und Ohrensausen haben. In den geeigneten Fällen erfolg! der Nachlaß der Schmerzen meistens binnen wenigen Stunden. Da die Einwirkung des Magnetes häufig e.iie Geneigtheit zu Hautkrisen hervorruft, so ist ein warmes Verhallen insbesondere dann zu beobachten, wenn das Uebel durch Erkältung her- beigeführt wurde. (L. 8.) Dr. I. E. Hedenus, Stadtgerichts-Arzt zu Freiberg. 423) (MeicheS.) Der Unterzeichnete ist gesonnen, sein Wohnhaus, Scheuer und doppelte Stallung, so wie die in hiesiger Gemarkung in bester Lage liegende 18'/2 Morgen Ackerland und 16 Morgen Wiesen, getrennt oder im Ganzen, aus freier Hand zu verkaufen, wozu Termin, Montag den 20. März l. I. anberaumt ist. Meiches, bei Grünberg den 28. Februar 1848. Heinrich Lämmer. 196 Clavierverkanf. 424) (Grünberg.) Ein gutes Elavier ist billig zu verkaufen bei Genieinderechner Weiß i» Grünberg. 425) (Laubach.) Geschnittenes Buchen- Daubholz für Packfässer, ist in jeder beliebigen Quantität zu haben bei P. Nathan. 494) (Gießen.) Ein Sopha ist billig zu verkaufen, sodann ein Haufen guter Dung. Wo? sagt die Erpcd. d. Bltts. 489) (Gießen.) Schwarzwurzeln, rothe Rüben, Sellerie und Fleischzwiebeln sind zu verkaufen. Wo? sagt die Erped. d. Bltts. 497) (Gießen.) Ein am Wiesecker Weg gelegener, % Morgen haltender Garten, mit guten Obstbäumen -bepflanzt, ist auö freier Hand zu verkaufen. Bei wem? sagt die Erpedition d. Bltts. Zu vermiethen. 464) (Gieße n.) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei L. Sch ar mann, Uhrmacher in der Schloßgasse. E 502) (Gießen.) Eine Familien- s* Wohnung und ein möblirtes Zimmer ist g zu vermiethen bei August Rupp 515) (Gießen.) Auf dem Seltersweg sind zwei möblirte Zimmer mit Sopba versehen, auf das nächste Semester zu vermiethen bei C. Mayländer. 493) (Gießen.) In meinem Vorderhause vor dem Wallchor ist eine möblirte Stube m>t Ca- binet, sodann ohnfern meiner Wohnung ein, circa % Morgen hallender Garten zu vermiethen. Binz er. 487) (Gießen.) Ein möblirtes Zimmer, mit oder ohne Sopha ist zu vermiethen. Ludwig Sclzer, Marktstraße Lil. D. M 179. 480) (Gießen.) Einige schön möblirte Zimmer, wovon zwei ineinandergehende, sind auf das nächste Semester zu vermiethen bei H. Hochstätter ackf dem Brand. w Vermischte Nachrichten. 500) (Gießen.) Bekanntmachung. Die Abgabe von Saincu der vielfältig empfohlenen platten Drckrübenart von Seiten des landw. Vereins. Es ist bekannt, daß in manchen Theilen von Obcrhcssen, insbesondere in den Kreisen Alsfeld, Grünberg, Nidda, Büdingen, Gießen und dem Hinterlande, vorherrschend die längliche, gerne in die Höhe gehende auch häufig hohl werdende Dickrübeuart gebam wird. Der landw. Verein hat sich deßhalb veranlaßt gefunden von einer der besseren Sorten dieser Rübenarten, die sogenannten Oberndörfer, mit feinen Wurzeln und von platter Form, Samen anzuschaffen und überläßt denselben um den ermäßigten Preis von 18 fr. das Pf auf Bestellung bei den betreffenden Herren Bürgermeistern, welche ersucht werden, diese Bestellungen zu sammeln und spätestens bis zum 30. d. M. an das Büreau des Vereins dahier gelangen zu lassen. Der Samen wird dann, so weit der Vorrath reicht, an einen, von den Herren Bürgermeistern gefälligst zu bezeichnenden, den Bestellern zur Abholung gelegenen Ort abgesendct werden. Gießen den 10. März 1848. In Abwesenheit des Präsidenten: ____________________________Schneider.____________ Bekanntmach u n g. Die Liste zur Einsammlung milder Gaben für die Abgebrannten zu Wimpfen am Berg ist nunmehr geschlossen und der eingegangene Gesammtbetrag von 78 ft. 7 fr. an den dortigen Gr. Bürgermeister zur zweckmäßigen Verwendung abgesendet worden. Indem man dieß hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt, spricht man zugleich den milden Gebern im Namen der Abgebrannten den wärmsten Dank aus. Gießen den 11. März 1848. Das Comite. Prinz. Ur. Engel. Gg. Reiber. F Simon. 197 (Gießen.) 514) Das Direktorium. Schneider, Sohn, desgl. Für Zimmerleute: Grube, Zimmermeister. z , , , , „ Für Nothgerber unt> Kürschner: Jacob Sack, Rothgerber; Christoph Schultheis, Kürschner- Für Spengler, Glockengießer und Gürtler: Gg- Faber, Spengler; Friedr. Otto, Glockengießer; Schäfer, Kammmacher; Schaffstädt, Gürtler. Für nicht zünftige Handwerker: Strack, Tapezirer. Allgemeiner Handwerker - Verein. Im Interesse des hiesigen Handwerkerstandes findet man sich veranlaßt die am 13. d. Mts. erfolgte Wahl eines definitiven Direktoriums sowohl, als auch die Namen der Ausschußmitglleder zu veioffentlichen: Erster Direktor: L. Jungk, Mechanckus; dessen Stellvertreter: H. Hellmold, Vater, Schreinermeister; Sekretär: I. Reiber, Maurermeister; Rechner: Adolph Möhl, Metzgermeister. Wie Aus schuß-Mitglied er: Für Schlosser, Schmiede, Wagner und Büchsenmacher: Hirschfeld, Schlossermeister; Schwan, Messerschmied; Ph. Walther, Schmiedmeister; Wilh. Mai, Wagiiermei,ter Für Kupferschmiede und Zinngießer: Kirsch, Kupferschmied; Vogt, desgl.; Fuhr, Zmngießer. Für Strumpfweber, Hntmacher und Blaufärber: Busch, Sirumpfweber; Jughardt, Blaufarber. Für Metzger: Andreas Möhl, Metzgermeister; Balth. Vogt, desgl.; PH. Möhl, desgl.; Für Bäcker: Chr. Löber, Bäckermeister; Chr. Jughardt, desgl.; 3 er cm. Wal lenfels, desgl.; Chr. Wallenfels, desgl. Für Maurer, Steinhauer, Weißbinder und Steindecker: I. Reiber, Maurermerster; Heinr. Rothauge, Steindecker; PH. Petri, Weißbinder. , . Für Schreiner: Jac. Köhler, Schreinermeister; PH. Leib, desgl.; Wendelin Kungel, desgl. Für Schneider: W. Rehmeyer, Schneidermeister; L. Koch, desgl.; L. Eimer, desgl.; Helnr. 416) (Darmstadt.) Nachricht für Auswanderer nach a Special - Agentur d er Postschisfe Nordamerika £ "^Von Mannheim und allen unterhalb liegenden Rheinhäfen aus werden bei Wiedereröffnung der Dampfschifffahrt die bei mir eingeschriebenen Passagiere von einem meiner Condukteure bis H a v r e begleitet, der ihnen überall, wo es nöthig sehn sollte, mit Rath und That an die Hand geheii wird. zwischen Havre und New-Uork. Die Po st schiffe der Linie zwischen Havre und New-Uork unterhalten den wöchentlichen Dienst ununterbrochen während des ganzen Jahres und sind sowohl wegen der Sicherheit, mit der auf die Abfahrt zu zählen ist, als auch wegen ihrer bequemen inner» Einrichtung, da sie zum Transport von Reisenden ursprünglich gebaut sind, dem Publicum besonders zu empfehlen. Nach New-Orleans werden alle 10 Tage Dreimaster-Schiffe erster Klasse von mir 198 Die Reise geht entweder über Rotterdam per Dampfboot nach Havre, oder mit dem Dampft boot bis Cöln und von da per Eisenbahn bis Havre. Die Uebcrsahrtszcit von Mannheim oder Mainz bis New-York kann durchschnittlich auf 30 — 35 Tage angenommen werden. Gegen Zahlung einer kleinen Assekuranz-Prämie wird das Reisegepäck von den rheinischen Häfen auS bis Havre und auf Verlangen bis New-York versichert. Mainz den 6. Februar 1848. JF ashington Finlay, Special-Agent der Postschiffe zwischen Havre und New-York. Nähere Auskunft über Preise und Bedingungen erlheilt der Herr Agent: C. F. Mayer in Darmstadt, Rheinstraße Lit. F. M. 12. Frucht- und B L k t n u L i e u p r eise. V i ft». » lienpreise — Fleischtaxe. Gießen den 11. März Grünberg den 11. März Hungen den 11. März Büdingen den 11. März Ridda den 11. März Friedberg den 11. März Brodtaxe. Gießen den 11. März Grünberg ! den 11. März । Hungen 1 Büdingen s Nidda den 11. März | Friedberg den 11. März || per Pfund fr- Pf. kr.^vf. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf. fr.1 Pf. S fr. Pf- fr. Pf. fr. pf. fr. Pf. fr. Pf- fr. Pf. Ochsenflrisch Kuhfleisch . Rindfleisch . Kalbfleisch . Schweineff. . Hammclfl. . Schaaffl. . . Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . 12 9 8 6 14 9 16 12 18 2 2 2 1 1 1 1 1 1JJJJJ .11 1 1 1 1 1 1 l-ll 12 9 8 6 14 9 7 16 12 18 H««« , । llll 12 9 9 7 14 10 7 15 10 16 1 1 I 1 1 1 1 1 1 1 12 10 14 'S 12 12 17 1 1 1 1 1 1 11 1 1 I 12 — 10 — 8 — 6 — 14 2 9 — 16 — 11 — 19 — 2 4 6 2 4 6 , > ffGerste-)— « Gießen ^Ksrn- § 8 oGrünberg )HK. saus Waizen- und g Kornmehl besteh. Für 1 fr. Wafferweck. . „ 1 fr. Milchbrvd . . 10 15 5 1t 17 5 4 2 3 2 1 C 3 3 o> 1 p! 1 1 1 i ® ! 1 1 1 M 1 1 1 1lö | 1 5 10 15 5 11 17 L. 5 4 li i i ««’-iö«« 9 14 5$ 5 ~3 2 1 Q O’nS 1 1 1 1 CO r i i i i iiö i । 1 Ü» C50! 1 1 1 1 Cn| 1 1 Öl 1 1 1 1 1 «1 Schwarten,.. 18 — — — >8 — 15 — 14 _ 18 — Blutwurst . geräuch.speck Schinken . . Dörrfleisch . Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz, ausgelassenes . bg(., unausgel. 16 28 20 20 20 20 26 24 — — — 16 28 20 20 20 20 26 |24 — 15 24 20 20 118 18 24 20 — 12 24 20 1 1 1 16 — 28 — on Marktpreise. fr. Pf fr. Pf. fr. pf. fr. Pf. fr. pf. fr. Pf. — III IJ II III — i I l________LI. 20 18 17 24 1 1 1 II to •— t-o tO < 00 CK) *- >- < 1 1 -.111 1 1 4 5 1 Pfund Butter . . . . auch . . . Handfäse ...... Gier . . -..... Pfund Waizenmehl . . . 6 22 23 8 4 — — 1 — — — — — NB. Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem »on derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. nicht mehr al« anderthalb Pfund K. nach Proportion, welches auf 1 Pfd. nicht völlig 5 Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht genießbaren Stücke »om Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Fruchtpreise. Hierzu eine Beilage. Frucht. Gattung. Gießen 41. März Grünberg 11. März. Hungen Friedberg | 15. März | Büdingen 11. März Lauterbach ".März Darmstadt 1. Jan. Mainz 11. März Marburg 11. März Wetzlar 11. März 31. 2 dezbr.I M l t e r. Mott Scheffel ff. fr. ff. fr. fl. fr. ff. fr. fl.„ fr. 1 fl. fr. st. fr. ff. fr. fl. fr. fl- fr. Pf. Waizen 10 — 10 — — —— 10 9 9 40 9 40 —, — 10 14 7 52z 4 20 Korn. 7 30 7 — — — 7 16 6 50 6 50 — — 7 52 5 324 3 12 — Gerste 5 45 5 50 — ---6. 6 — 5 30 5 30 — — 7 2 4 37* — Hafer 4 30 4 40 — — 4 40 4 40 4 40 — — 7 3 21 _ _ Erbsen — — — — — — — — _ — — — _ .— _ ■ _______________ _ Liuskn — — — — — — — — — — • _ — — — — — — — — — — 501) Co Bremen segelnde (j geräumige und zur Ansragen Ani mächtigte: Br. (G, Feuersbrr Scinigen Diesen ai und bei i Familie edle Men die Unter Gc 486) Darmstad zu empfe einzusetzen setzen, ai den mind zutreffen von 12 l zum Prir 511) bei einer billigen S kunft erth 498) zeige ich nung ver Vogt, Li 491) von Mej kann solck lohnuug Beilage zu M 23 Vermischte Nachrichten. 504) (Bremen.) Nachricht über Schiffe nach Nordamerika. Carl Traub, von der Regierung seit 33 Jahren angestellter und beeidigter Schiffsmakler in Bremen (Langenstraße .AS 52.,) wird auch in diesem Jahre fortwährend seste, sichere und schnell- segelnde Schiffe nach Newyork, Baltimore, New-Orleans, Galveston ic., welche mit hohen, geräumigen Zwischendecken und eleganten Cajüten versehen, zur Aufnahme von Passagieren ganz geeignet und zur Ueberfahrt alle erforderliche Bequemlichkeit gewähren, erpediren, und gibt derselbe auf portofreie Anfragen gerne alle erforderliche Auskunft. Anmeldungen zur Ueberfahrt geschehen schriftlich oder persönlich bei ihm, sowie bei seinem Bevollmächtigten Herrn I. G. Appel in Gießen. Bremen im März 1848. (Gonterskirchen.) Am 8. März d. I. verlor durch eine von spielenden Kindern verursachte Feuersbrunst, Heinrich Wilhelm Gilbert, ein armer Taglöhner dahier, ein Beit und fast alle ihm und den Sciiiigen zugehörenden Kleidungsstücke, welche Gegenstände den größten Theil seiner Habe ausmachten. Diesen auf ungefähr 70 fl. sich belaufinden Verlust zu ersetzen, war ihm bei seinen dürftigen Uniständen und bei der Theuerung des verflossenen Jahres, die mehr als seinen Taglohn für die Erhaltung seiner Familie in Anspruch nahm, unmöglich. Er leidet noch am Nothwendigstcn Mangel und bittet daher ekle Menschenfreunde diesen durch milde Beiträge heben zu wollen. Zur Empfangnahme derselben sind die Unterzeichneten erbötig. lieber Einnahme und Verwendung werden sie öffentliche Rechnung ablegen. Gonterskirchen den 10. März 1848. 486) (Gießen.) A. Mayer aus Hessen- Darmstadt hat die Ehre, sich als Zahnarzt bestens zu empfehlen, auf die vorzüglichste Weise Zähne einzusetzen, die Emaille-Zähne zu reinigen, zu ersetzen, auszufeilen und zu plombiren; Alles ohne den mindesten Schmerz zu verursachen. Er ist anzutreffen von Morgens 8 bis 9 Uhr und Mittags von 12 bis 2 Uhr in seinem Logis im Gasthaus zum Prinz Carl zu Gießen. 511) (Gießen.) Ein junger Mann wünscht bei einer Familie Kost und LogiS unter möglichst billigen Bedingungen zu erhalten. Nähere Auskunft ertheilt die Erped. d. Bltts. 498) (Gießen.) Einem geehrten Publikum zeige ich hierdurch ergebenst an, daß ich meine Wohnung verändert habe, und von jetzt an bei Herrn Vogt, Lit. A. Mä. 73 in der Wallthorstraße wohne. K. F. Haubach, Tapezirer. 491) (Gießen.) Ein Hundehalsband von Messing, gezeichnet C. 8., ist verloren, und kann solches im Hause Lit. A. M. 189. gegen Belohnung zurückgegeben werden. Der Pfarrer Der Bürgermeister Arnoldi. Lind. 505) (Gießen.) An die Mitglieder der Bürger- Gesellschaft. Die am 5. März ausgesetzte Tanzunterhaltung im Gasthaus zum Einhorn, wird Sonntag den 19. d. M. daselbst ab gehalten. Für den Vorstand W. Sauer. 492) (Gieße n.) Vom Unterzeichneten werden von der Fäulniß ergriffene Kartoffeln zu kaufen gesucht. Ch. Wallenfels, Bäcker. 490) (Gießen.) Da sich in hiesiger Stadt das Gerücht verbreitet hat, daß man mich au§ verschiedenen Wirthöhäusern gewaltsam hinausgeworfen, und zwar unter dem ehrenkränkenden Vorwande, daß ich ein Trunkenbold wäre, so finde ich mich im Interesse meiner bürgerlichen Stellung veranlaßt, dieses Gerücht als eine grobe Lüge zu widerlegen. Zum Beweise der Richtigkeit vorstehender Erklärung sind C. Matthias und L. Franz bereit, ebenso sind Wirth Wissig und dessen Nachbar, aus deren beiden Häusern ich hauptsächlich zur Thüre hinausgeworfen worden seyn soll, bereit zu erklären, 200 daß sie mich zu jeder Stunde des Tages mit offenen Armen empfangen, und bitte deßbalb ver- ehrliches Publikum, denjenigen als einen schlechten Menschen anzusehen, der dieses Gerücht zu verbreiten sucht. D. Stamm, Schreinermeister. 488) (Gießen.) Ich warne hiermit Jedermann, auf meinen Namen meiner Frau Etwas zu borgen. Jacob Kirschner, > Schreinermeister. 495) (Gießen.) Derjenige, welcher am verflossenen Sonntag Abend „im Einhorn" einen grün- seidenen Regenschirm ohne Knopf, aus Versehen mitgenommen, wird ersucht, denselben bei der Redaction d. Bltts. abzugeben. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 19. März. Christian Jughard in der Wallthorstraße. Johannen Jughard auf dem Selterswea. Balthasar Noll in der Neustadt. Balthasar Wallenfels an der Wettergasse. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gorresdienst. Am 19. März. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Kopulirt. Den 16. März. Georg Martin Wil. Helm Pfeil, Bürger und Schreinermeister dahier, des ver< storbencn hiesigen Bürgers uod Rathsdieners, Wilhelm Pfeil, ehelicher Sohn; und Marie Best, des verstorbenen Großher- zoglichen pensionirten Garnison-Schullehrers, Wilhelm Bal- thasar Best dahier, eheliche Tochter. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchcnrath Dr. Engel. Angekvrnmene und abgereiste Fremden vom 14. bis 16. März 1848. I n den Gasthäusern. Im Rappen-. Hr. Fuchs, Kfm. v. Schmalkaldcrn. £>r. Jostin, Oecon. v..Fulda. Hrn. Kfl. von der Krone v. Lüdenscheid u Ahrner v. Bremen. Hr. Gvldmann, Postsecret. v. Gießen, or. Flörsheim, Kfm. v Wetzlar. Hr. Herz m. Fr., Säug. v. Wien. Hr. Franck, Lieutn. v. Bremen. Hrn. Kfl. Bernstein v. Nürnberg u. Jochheim v. Frankfurt Hr. Schenck, Bergr. v. Biedenkopf. Hr. Schmedes, Stud. jur. v Marburg. Hr. Wilhelmi, Bergbcamt. v. Salzungen. Hr. Freiherr v. Schenck v. Hermannstein. Hrn. Kfl. Muller v. Barmen, Dietz u. Homberger v. Frankfurt u. Rühl v. Bremen. Im Einhorn: Hr. Lcdrutt, Kfm. v. Bordeaux. Hr. Wolfgang, Partie, v. Ebersburg. Hrn. Kfl. Kleber v. Erlangen u. Weiß v. Frankfurt. Hr. Holstermann m. Bedien, Regier.-R. v. Schaumburg. Hr. v. Breitenfeld m. Fam. u. Bedien., Oestr. Oberst-Lieutn. v. Wien. Hr. Röder, Kfm. v. Lennep. Hr. v. Lowowitz m. Fam., Reut v. Warschau Hrn. Kfl. Sattler v. Cassel, Weil v. Herborn u. Fuhrmann v. Saarlouis. Hr. Goldschmidt, Banq. v. Frankfurt Hrn. Kfl. Küll v. Solingen, Ar v. Neuß u. Schöning v. Vlotho. Hr. Strauß, Fabrik, v. Laubach. Hr. Brückelmanu, Kfm. ». Elberfeld. Hr. Mumm, Banq. v. Frankfurt. Hrn Kfl. Lemmer v. Aachen u. Mendelsohn r. Bremen. Hr. Feuerstein, Lieutn. v. München. Hr. Erker, Postsecret. v. Berlin. Hr Scheuer, Kfm. v. Heldenbergen. Hr. Dr. Mplius, Phpsik.-Arzt v. Romrod. Hr. Weiß, Geom v. Biedenkopf. im Prinz Carl: Hr. Haubensack, Handelsm. v. Gön-' ningen. Hr. Meper, Zabnarzt v. Osthofen. Hr. Leidt, Privatm. v. Homberg. Hr. Faustmann, Phpsik.-Arzt v. Romrod. Hr. Fölsing, Kfm. v. Weilburg. Hr. Rausch, Spedit. v. Großen- eicheu. Hr. Fuldet, Geschäftsm. v. Grünberg. Hrn. Oecon. Horst v Bobenhausen u. Jöckel v. Laubach. Hr. Dringer, Gärtn. v. Frankfurt. Im Hirsch: Hrn. Fuhrl. Klingelhöfcr v. Eckelshausen u. Westrupp v. Ruppertenrod. Hr. Walther, Geschäftsm. v. Muschenheim. Hr. Haller, Uhrm. v. Schwenningen. Hr. Schneider, Gerb. v. Dodenau. Hr. Wolf, Geschäftsm. v. Echzell. Hr. Geis, Gastw. v Ruppertenrod. Hr. Heinz, Fuhrm. v. Herbornseelbach. Hrn. Geschäftsl. Schmitt v. Wallau, Pfeiffer v. Ettingshausen u. Eichenau v. Bodenhause». Hrn. Fuhrl. Planck v. Biedenkopf u. Lohfinck v. Bingenheim. Im Harmstaedter Haus: Hr. Ktieger, Hutmach. v, Oldenstadt. Hr». Geschäftsl. Motz v. Berlin u. Ahlcr v. Cöl» Hr. Fischbach, Fuhrm. v. Mornshausen. Hrn. Geschäftsl. Salcch v. Cöl» u Schüler v. Darmstadt. Hr. Braun, Handclöm. v. Winterberg. im Stern: Hrn. Fuhrl. Schneider v. Marburg u Böhle v. Vöhl. Hrn. Prioatl. Pfeifer v. Grünberg u. ^ommer v. Breitenbach Hr. Sauerwald, Handelsm. v. Wcinrichhausen. Hr. Bcrgmoser, Privatm. v. Alleudorf. Hr. Hardt, Fuhrmann u. Jungfer Groß v Weilburg. Hr Nathan, Privatm. v. Lehrbuch. Hr. Engclbach, Bote v. Biedenkopf. Jungfer Knippel v. Rosenthal. Hr. Kaufhold, Privatm. v. Winterfeld. Hr. Werner, Fuhrm. v. Marburg. Jungfer Menrad v. Gladenbach. In der Sonne; Hrn. Handels!. Weimer v. Beuern u. Will v. Gcschwand. Jungfer Großmann v. Oberelfungen. In der Rose: Hr. Felsing, Bürgcrmstr. v. Oberseibertenrod. Hrn. Geschäftsl. Hofmann v. Ulrichstein, Blum v. Lautern u. Jung v. Tillberg. Hr. Müller, Schuhm. v. Hausen. Hr. Greif, Handelsm. v. Großeneichen. Hr. Rühl, Geschäftsm. u Hr. Albach, Schuhm. v. Homberg. Hr. Hardt, Buchb. v. Gladenbach. Fr. Hellwig v. Gründerg. Hr. Elfin- ger, Uhrm. v. Johannisberg. In den Privathäusern. Bei Hrn. Distr.-Einnehm. Wollweber: Hr. Wollweber, Kfm. v. Frankfurt. — Bei Hrn. Stadtger -Act. Drescher: Hr. Leun, Oberpfarr. u Hr Bender, Pfarr. » Münzen- bcrg. — Bei Hrn. Lehr. Müller: Hr. Müller m. Brud., Steurrcommiff.-Äeh. v. Gladenbach — Bei Hrn. Schrei- nermstr. Henckelmmm: Hr. Hallwachs, Sind. jur. v. Darmstadt. — Bei Hrn Prof. Dr. Hartnagel: Hr. Hartnagel, Gpmn. v. Bensheim. 201 Spalten für zeitgemäße Mittheilungen. Einladung. Gleich wie an andern Orten, namentlich in Mainz, verlangt auch die hiesige Bürgerschaft sofort die so lange vorenthaltene Oeffentlichkeit der Gemeinderaths-Sitzungen, und ist nicht geneigt zu warten bis ein Gesetz darüber erscheint, was unter Umständen noch ein halb Jahr dauern könnte. Alle, welche sich hierfür interessiren, werden gebeten, künftigen Samstag, Abends 8 Uhr in der L e i b’ sehen Restauration sich cinzufinden, um eine Eingabe an den Gemeinderath zu besprechen. Eine weitere Eingabe an den Stadtvorstand wird beabsichtigt dahin gehend, von demselben zu verlangen, alle Mittel in Anwendung zu bringen, um die sich der hiesigen Bürgerschaft stets feindlich gezeigten, nur mit niederer, oder Geld einbringender Angeberei befaßten Officianten, alsbald von hier zu entfernen. Erklärung. Wenn in JVa 6 des „Jüngsten Tags" S. 22 erzählt wird, es sey „A ccessist Buff v o n e r- l ich en bewaffneten Gardisten (wie wir hören, sogar Studirenden) ohne Veranlassung gefährlich verwundet worden," so fühlen sich Unterzeichnete gedrungen, den That- bestand in Folgendem wahrheitsgetreu zu veröffentlichen : Als die Wachmannschaft das Stadthaus verließ und auf der Straße anlangte, taumelte Access. Buff sehr betrunken neben der Colonne her und schimpfte auf Einige derselben namentlich. Die Wache berücksichtigte dieß in Betracht des Zustandes des Injurianten nicht, der Führer derselben forderte ihn wiederholt auf, sich zu entfernen, allein er leistete keine Folge, erlaubte sich vielmehr einem der Bürgergardisten das Gewehr zu entreißen und auf die Umstehenden zu stoßen und zu schlagen. In Folge des hierauf entstandenen Handgemengs erhielt Buff allerdings einen Hieb auf den Kopf, der jedoch eben so wahrscheinlich von einem der in der Nähe befindlichen und nicht zur Wache gehörigen, mit Säbeln ic. bewaffneten Zuschauer, als von einem dieser Wachmannschaft selbst herrühren kann, der außerdem, wie andern Tags mehrere Bekannte Buffs einem der Unterzeichneten erzählten, durchaus nicht gefährlich war. Nach der Rückkehr der Wache auf das Stadthaus und nachdem der Führer den Vorfall rappor- tirt hatte, verlangten sämmtliche Unterzeichnete eine sofortige Protocollirung und Untersuchung des Vorfalls, die jedoch Herr H.-G.-R. Völker, der zeitige Wachkommandant, mit den Worten „es sey un- nöthig" ablehnte. Hieraus kann das Publikum entnehmen, in wiefern Buff „ohne Veranlassung" in wiefern er „gefährlich verwundet" worden und gegen wen Gründe zur Ausstoßung aus der Bürgergarde vorlicgen möchten. Im Uebrigen können die Unterzeichneten jeder Untersuchung ruhig entgegen sehen. Ph. d’Avis, stuck, juris. E. Grasemann, stuck med. O. Haut), stud. ehern. B. v. Her ff, stuck, juris. Dr. Jul. Hillebrand. G. Hofsmann, stuck, cam. F. Hüter, stuck, forest. E. Klietfch, stuck, earn. C. Koch, stuck, oecon. V. Ludwigs stuck, theol. F. Schenck, stud. juris. I. Scriba, stud. med. C. Sellheim, Hofger.-Secr.-Accessist. 518) (Gießen.) Alle hiesigen Nationalgardisten, welche an den Schieß- und Tiraill-ur Uebungen theilnehmen wollen, werden ersucht, sich Samstag den 18. d. Mts., Mittags 1 Uhr, auf dem Hardthof cinzufinden. Gießen den 16. März 1848. L. Großmann. Druck und Verlag der G- D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. fü M. 2 Diese Unterhaltung« Unterhaltung! IÖ6L Postamt 3nser in den 1 Erst Erbgroßhei Eure vor allein Ueberuahiu i d Das Unterstütz» zu bring Gleich Ungei Zugeständn von ihnen setzes zu Erwa erreichen, Achtung dessen ich | Verti zu Euch, und deren b er ei t iv Forte werden, < werden al Hebung vo lehen u. f,