AnzeigMatt der Stad Md des Regierungsbezirks Gießen. J5S 109♦Sonnabend den 16 December 1818. Dieses Blatt erscheint wöchentlich zwei Mal: Montag und Sonnabend. Der Pränumerationsbetraa ist für ein ganzes Jahr für Ein- heimische 1 ff, 30 kr., für ein halbes Jahr 45 kr.; für Auswärtige incl. Postaufschlag 1 ff. 42 fr., yalbjährl. 51 kr. Auswärts aoonnirt man stch bei den zunächst gelegenen lobt. Postämtern. In Gießen bei der Expedition, Canzleiberg Lit. B. Nr. 1. ErnruckungSgeouyr für den Raum der gespaltenen Eorpus-Zeile 2 kr. Inserate müssen jedesmal an dem Tage vor dem Erscheinen dieses Blattes an die Redaktion gelangt seyn. Amtlicher T h eil. Nr. R. C. 4286. uub 4287. Gießen am 15. December 1848. Betreffend: Die Uebertragung verschiedener Verwaltungs- Geschäfte an die Gr. Bürgermeister. Die Großherzoglich Hessische Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen an sämmtlichc Gr. Bürgermeister dieses Bezirks. In obigem Betreffe bemerken wir Ihnen nachträglich zu unserem Ausschreiben im Amtsblatt Nr. 7. vom 22. September l. I., daß Ihnen außer den dort verzeichneten Geschäften weiter noch folgende zur selbstständigen Behandlung überlassen worden sind. 4) die Ausfertigung der Hcimathscheine (Amtsblatt Nr. 22 vom 18. v- Mts.) 2) Erlaubnißertheilung an beurlaubte Soldaten, welche sich über 4 Nächte von dem Orte, wohin sie beurlaubt sind, entfernen wollen, wenn der Ort, wohin sich der Beurlaubte begeben will, entweder innerhalb des Regierungsbezirks liegt, oder nicht über 15 Stunden von dem Orte, wohin sein Urlaubspaß lautet, entfernt ist. (f. M. Ausschr. vom 29. Nov. l. I., 3) die Erthcilung der definitiven Ausgabsdecretur, ohne Einholung der Genehmigung und Crediter- theilung, bezüglich der Nachlässe von Localumlagen, welche aus erfolgte Steuer-Nachlässe sich gründen, sobald Ihnen die deßfallsige Berechnung durch die Gr. Stcuer-Commiffäre zugehen wird. (lt. M. Ausschreiben vom 27. v. M.) K ü ch l e r. Ha l l w a ch s. Gefundene Gegenstände. Mehrere Ellen gcdruktes Zeug und eine Leier von einem Butterfaß sind gefunden und auf Gr. Polizei büreau dahier abgegeben worden. Gießen am 12. December 1848. 854 2363) Gießen. Protokoll über die Sitzungen des Bezirksraths zu Gießen. Zweite Sitzung vom 7. December 1848. . Anfang Vormittags 9 Uhr. Anwesend ;10 Mitglieder des B e-z irksrathS. 1) Der Vorsitzende eröffnete die Sitzung mit der Ankündigung, daß ihn der Schriftführer ersucht, das Protocoll der ersten Sitzung zu redigiren und daß er daher bereit sei, dasselbe auch zu verlesen. 2) Inzwischen traten Reg.-Ratb Küchler und Reg.-Rath von Willich ein. Letzterer wurde der Versammlung durch den Dirigenten der Reg.-Commission vorgestellt, worauf der Vorsitzende demselben die Mitglieder des Bezirksraths vorstellte. 3) Der Vorsitzende verlas hierauf das Protokoll der ersten Sitzung. Der Reg.-Rath Küchler, die Abg. Engel, Ferber, Dieterich, Bernbeck wünschen, daß einzelne Stellen geändert würden, worauf das Protoeoll genehmigt wurde. 4) Reg.-Rath Küchler verließ die Sitzung. 4a) Der Abgeordnete Lindenstruth tritt ein. 5) Reg.-Rath v. Willich gab dem Abg. Franziskus Antwort auf eine Frage, die derselbe nach dem Schluß der ersten Sitzung an den Dirigenten der Reg.-Commission gestellt und welche sich auf eine Streitigkeit wegen der Laubacher Waldgemarkung bezog, v. Willich bemerkte, die • betreffende Gemeinden sollten sich zunächst an den Administrativ-Justiz.-Hof wenden. Franziskus erklärte sich durch diese Antwort zufriedengestellt. 6) Der Vorsitzende theilte dem Reg.-Commissär die Bestimmungen der Geschäftsordnung mit, wornach die nicht auf der Tagesordnung stehenden Gegenstände erst am Schluß der ordentlichen Verhandlungen vorzubringen sind. Der Reg.-Commissär erklärte, daß er allen derartigen Bestimmungen nachzukommen bereit sei, daß er sich jedoch eine Abschrift der Geschäftsordnung zu seinen Manual-Akten erbitte. 7) Man schritt nunmehr zur Tagesordnung. Abg. Engel erstattete im Namen des Wahlausschusses Bericht über die Wahl im II. Wahldistrict. Diese Wahl war beanstandet worden, weil die Gemeinde Leihgestern für den Käsefabrikant Johannes Velten zu Langgöns gestimmt, ihn aber als Joh. Velten II. aufgeführt hatte, während der als Käsefabrikant in Langgöns ansässige Ortsbürger in der Steuerliste Joh. Velten VIII. heißt. Nach einer längeren Debatte, woran der Reg.-Commissär, die Ausschußmitglieder und der Vorsitzende sich be- theiligten, und wobei namentlich die gesetzlichen Bestimmungen über die Bezeichnung gleichnamiger Personen beleuchtet wurden, beschloß die Versammlung, daß der Ausschuß die Gr. Reg.-Commission ersuchen solle, die nöthigen Nachforschungen über die Jdendität der fraglichen Person anstellen zu lassen. Abg. Bernbeck erstattet im Namen des Wahlausschusses Bericht über die Wahl im V. Wahldistrict. Diese Wahl war darum beanstandet worden, weil ein Ortsbürger der Gemeinde Beuern erklärt hatte, es habe ein Anderer fälschlich an seiner Stelle gewählt. Ein Bericht des Bürgermeisters zu Beuern , der Anfangs noch vermißt wurde, lief während der Verhandlungen ein. Auf den Grund desselben beschloß die Versammlung, die Wahl für den V. Wahldistrict als gültig anzuerkennen, den Reklamanten aber durch Vermittelung der Gr. Reg.- Commission bedeuten zu lassen, daß auf seine Einsprache von Seiten des Bezirksraths keine weitere Rücksicht genommen werden könne, daß es ihm aber freistche, seine Beschwerden wegen verletzter Privatrechte anderweitig geltend zu machen. Der Abg. Dieterich erstattete hieraus Bericht über die Wahl im X. Wahldistrict. In der Gemeinde Gailshauscn waren 100 Stimmen auf Heinrich Erb II. aus Weitershain gefalle», während einige andere Gemeinden sich für Heinrich Erb III. von da entschieden hatten. Der Bürgermeister von Geilshausen hatte im Namen seiner Gemeinde in einer Eingabe an die Reg.-Commission erklärt, man habe irr- ihümlich den Heinrich Erb II. in die Stimmzettel eingetragen, während man nun gewiß sei , daß der Staatsbürger, den man habe wählen wollen, als H. Erb III. hätte bezeichnet werden müssen. Die Reg.-Commission hatte auf diese Beschwerde keine Rücksicht genommen. Ferner wurde durch den Abg. Menkel eine Reclamation von drei Ortsbürgern der Gemeinde Weitershain cingereicht, welche auf eine neue Wahl antrugen. Der Ausschuß sprach sich dafür aus, man solle die erwähnten Reclamationen zurückweisen und die Wahl des Abg. Kliebe aufrecht erhalten. 855 Diese Ansicht wurde durch den Reg.-Commissär unterstützt, welcher namentlich darauf hinwies, daß die Beschwerdeführer selbst zugegeben, sie hätten einen Jrrthum angegeben. Gegen diese Ansicht traten auf: Ferber, Menkel, Franziskus und der Vorsitzende. Sie trugen darauf an, daß, bevor ein deffinitivcr Beschluß gefaßt würde, auf offiziellem Wege zu constatiren sei, ob in Weitershain ein Heinrich Erb II. eristire oder nicht. Nach einer längeren Debatte läßt der Vorsitzende über diese Frage abstimmen und es erklärt die Majorität mit 6 gegen 4 Stimmen (da Abg. Kliebe nicht mitstimmte) daß der vorliegende Fall nach Analogie des hinsichtlich des II. Wabldistricts eingcbaltenen Verfahrens zu behandeln sei, daß also die Akten an den Ausschuß zurückgehen sollten, damit dieser, durch Vermittelung der Reg.-Commiffion, erforsche, ob in Weitershain ein Heinrich Erb II. eristire. Die definitive Entscheidung über die Wahlen im II. und X. Wahldistrict bleibt also ausge,etzt, big die erwähnten Nachforschungen geschehen sind. , 8) Abg. Dieterich gibt gegen den Beschluß hinsichtlich der Wahl des X. Wahldistricts eine Protestatiou zu Protokoll. Er bemerkt nämlich, daß nach seiner Ansicht durch die erfolgte Abstimmung das Wahlgesetz verletzt sei und beruft sich insbesondere auf §. 4 der Anleitung zur Vornahme der Wahlen. 9) Nachdem die Tagesordnung erledigt war, bemerkt der Vorsitzende, daß Anträge und Beschwerden vorläufig angekündigt werden könntendamit die Versammlung entscheide, ob solche dringlich seien oder ob fie nach § 11 der Geschäftsordnung in förmlichen Eingaben mitgetheilt werden müßten. 10) Engel kündigt einen Antrag an, wornach die Bürgermeister nicht zugleich das Amt der Fcldgeschwo- reuen verwalten konnten. Nach dem Wunsch des Reg.-CommissLrs und des Vorsitzenden soll Engel seinen Antrag schriftlich einreichen. 11) Menkel erklärt, daß er sich dem Antrag von Engel anschließen werde. 12) Ferber zeigt an, daß er einen Antrag auf die Abschaffung des Census bei den Wahlen der Geschworenen einbringen werde. 13) Ferber fragt bei dem Reg.-Commissär an, ob das Gerücht begründet sei, fcap über den bei Gießen anzulegenden Bahnhof die Regierungs-Commission zum Gutachten ausgcfordcrt worden sei. Der Reg.-Commissär entgegnet darauf, daß, da er selbst zur Beantwortung dieser Frage nicht instruirt sei, der Dirigent der Reg.- Commisston dieselbe erledigen werde. , . 14) Der Vorsitzende kündigt sodann eine große Anzahl von Anträgen an, die demnächst schriftlich emgc- reicht werden würden. „ , , M , 15) Der Vorsitzende vertheilt einige neu eingegangene Gesuche an den zweiten Ausschuß, nämlich n. die Bitte des Steindeckermeisters Heinrich Spahr aus Sich wegen Aufnahme seiner Verlobten, Elisa- bethe Gontrum von Reiskirchen nach Sich. I). Gesuch und Beschwerde des K. L. F. Neuhof von Lich wegen zu viel bezahlten Einzugsgeldes. In Bezug auf Letzteres Gesuch entstanden Zweifel, an welchen Ausschuß dasselbe zu verweisen sei. Dev Reg -Commissär, der Vorsitzende, die Abg. Ferber, Dieterich, Menkel, Bernbeck wollten cS an den II. Ausschuß abgeben, während Engel vorschlug, es dem III. Ausschuß zuzuweisen. Dkr Vorsitzende ließ daher durch Abstimmung die Frage entscheiden und hiernach wurde das Schreiben an den II Ausschuß verwiesen. Um 12 Uhr wurde die Sitzung vertagt; die Fortsetzung soll um 3 Uhr Nachmittags erfolgen und es soll nach dem Beschluß vom 6. Decbr. die Vorlage der Regierungs-Commission bctr. „die Reviflonsbemerknngen zum Voranschlag der Gemeinde Langgöns für 1849." auf die Tagesordnung kommen. Fortsetzung Nachmittags 3 Uhr. Anwesend: Der Reg.-Rath Küchler, sowie 10 Mitglieder des B e zirks raths. 1) Der Vorsitzende verkündete die Tagesordnung, wie solche'bereits oben angegeben worden. 2) Demgemäß erstattete Abg. Dieterich Namens des ersten Ausschusses Bericht über die von der Reg.-Com. gemachte^Vorlage^ ^^j^nsbemerkungen zum Voranschlag der Gemeinde Langgöns für 1849" Der Bezirksrath war nämlich zur Entscheidung aufgefordert worden, ob 1) dem Gemeinderath das Recht zustehe, den mit Genehmigung der Regierungsbehörde angestellten Einnehmer einseitig zu entlassen oder seine Besoldung von dem fixen Gehalt von 325 st. auf 131 st. (2% Hebgebuh- ren) ^^'dw'bisheriqe Besoldung des Polizeidieners von 115 ft. auf 50 st. herabgesetzt werden solle. 3) ob die Büreaukosten des Bürgermeisters von 218 ft. auf 107 fl 30 fr. herabgesetzt werden sollten, oder ob im Interesse der Verwaltung die Regierungs - Commission im Voranschlag den seitherrgen Betrag festhalten müsse. 856 Auf diese Fragen bemerkte der Ausschußbericht ad 1. Mit Rücksicht auf die Art. 55.-, 56., 58 und 59. der Gemeindeordnung, betr. die Anstellung die Besoldungsverhältnissc und die Entlassung des Gemeinderechners entschied sich der ausführlich motivirte Be- richt dahin: „daß cs dem Gemcinderath nicht freistehen könne, einen mit dem Gemeinde-Einnehmer abgeschlossenen, von der Regierungsbehörde genehmigten Vertrag einseitig aufzuheben." ad 2. Mit Rücksicht auf die vielerlei Arbeiten des Polizeidieners beantragte der Ausschuß, dessen früheren Gehalt von 115 ff. fortbestehen zu lassen. ad 3. Unter Bezugnahme auf Art. 17. und Art. 15. der Gemeindeordnung, mit Berücksichtigung namentlich des Umstandes, daß der Bürgermeister in Laüggöns eine -Vermögensverwaltung von 257,000 ff. zu überwachen habe, daß ferner jene Gemeinde 1800 Seelen umfasse, endlich darum, weil die Arbeiten der Bürgermeister in dem Grade wachsen müßten, als die Selbstständigkeit der Gemeinden gewahrt würde, trug der Ausschuß darauf an, den früheren Gehalt von 218 ff. nicht herabzusetzen. Der Vorsitzende eröffnet die Debatte mit dem Vorschlag, die Versammlung möge diese Gelegenheit benutzen, um über die allgemeinen Grundsätze sich zu verständigen, nach welchen sie in ähnlichen Fällen verfahren wolle. Nach einigen von Ferber gegebenen Erläuterungen wurde dieser Antrag angenommen. Der Vorsitzende sprach sich in ausführlichem Vortrag über Art. 55. bis Art. 60. über die Stellung deS Gemeinde-Einnehmers aus. Er zeigte, in welcher Weise die möglichst große Selbstständigkeit der Gemeinden mit strengem Festhalten an der Gemeindeordnung sich vereinigen lasse, und entwickelte sodann namentlich in Bezug auf den Gemeinde-Einnehmer folgende Grundsätze: a. die Gemeinde-Einnehmer sind von dem Gemcinderath vorzuschlagen, von der Regierungsbehörde anzustellen nach Art. 56. b. Der Gemcinderath muß berechtigt sehn, zum Einnehmer vorzuschlagen, wen er, will. Diese Freiheit wird jedoch durch folgende Rücksichten zu beschränken sehn: 1) Niemand kann zu dem Amt eines Gemeinde-Einnehmers ernannt werden, der nicht die Kenntnisse und Fertigkeiten besitzt, welche zur Führung eines solchen Geschäfts unerläßlich sind. 2) Der Gemeinde-Einnehmer muß eine seinen Einnahmen entsprechende Caution leisten. 3) Er muß durch seine Persönlichkeit, insbesondere auch durch seine Familienverhältnisse eine moralische Garantie bieten. Nur mit Rücksicht auf diese in der Natur des ganzen Verhältnisses begründeten Einschränkungen läßt es sich rechtfertigen, daß die Bestimmung von Art. 55., wornach der Gemeinderechner im Bezirk seiner Einnehincrei wohnen sott, Ausnahmen erleidet. Die erwähnten Grundsätze wurden allgemein gebilligt. Abg. Dieterich zeigt, daß diese Prinzipien auch dem Ausschußbericht zu Grunde liegen und bestreitet namentlich dem Gemcinderath die Befugniß, einseitig einen Rechner zu entlassen oder seine Besoldung herabzusctzen. Abg. Menkel will als obersten Grundsatz die Freiheit und Selbstständigkeit der Gemeinden festgehaltcn sehen, natürlich mit Rücksicht auf die unerläßlichen Bedingungen hinsichtlich der Tüchtigkeit eines Gemeindebeamten. Abg. Engel spricht sich gegen die bei vielen Rechnern -allzu hohen Besoldungen aus, indem er namentlich deren Stellung mit der eines Volkslehrers vergleicht. Er will für den vorliegenden Fall eine Vermittelung. Abg. Ferber ist der Ansicht, daß man Kassebeamte nicht allzu niedrig gesolden dürfe, damit man sie nicht in Versuchung bringe, ihr Amt zu vernachlässigen. Doch will er auch die Wünsche der Gemeinden berücksichtigt sehen. Er meint, raß in vorliegendem Fall ein Gehalt von 300 ff. genügen könne. Abg. Lindenstruth tritt ein. Der Vorsitzende führt die Debatte auf allgemeinere Gesichtspunkte zurück und rügt-den Umstand, daß bei der Anstellung von Rechnern nicht allenthalben ihre Tüchtigkeit und ihre persönlichen Verhältnisse die gebührende Rücksicht erfahren haben. Namentlich will er eine ,Prüfung nicht erlassen sehen. Abg. Bernbeck bemerkt, daß ihm kein Fall bekannt sey, in welchem ein Rechner ohne vorausgegangene Prüfung angestellt worden. Nachdem der Negierungs-Cvmmissär die in der Debatte geltend gemachten Grundsätze im Wesentlichcn gebilligt , lenkt der Vorsitzende die Discussivn auf die Vesoldungsverhältnisse der Rechner im Allgemeinen und des Einnehmers zu Langgöns im Besonderen. Abg. Ferber sprach wiederholt den Grundsatz aus,, daß die Rechner nicht zu gering besoldet werden dürften. Abg. Engel meinte, man solle die Gehalte aller Rechner firiren, auch wenn die Einnahmcn unter dem, Art. 58. der Gemeindeordnung vorgeschriebcnen Betrag blieben. Der Regierungs-Commissär setzt auseinander, daß die Bezahlung nach gewissen Procenten auf wohlerwo- 857 ßtncn Gründen beruht, daß man dadurch namentlich die Rechner aufmuntern wolle, in Beitreibung der Rückstände thätig zu feyn. Abg. Engel entgegnete hierauf, eine Firirung sey wünschenswerth, da eine sichere Eristenz der Rechner vorn Regierungsrath gewünscht werde. Abg. lRenkel führt einige Beispiele an, woraus siech ergießt, daß allerdings Umstände eintreten können, welche die Herabsetzung der Hebgebühren rechtfertigen. Abg. Franziskus stimmt dem Abg. Menkes bei und gießt noch einige nähere Erläuterungen, indem er sich an bestimmte Beispiele hält. Abg. Dieterich will für den vorliegenden 'Fall keine Vermittelung empfehlen, sondern das Recht des Rechners schützen. Abg. Bernbeck stimmt dem bei und macht namentlich in ausführlicher Darlegung darauf aufmerksam, daß die Gemeinde mit dem Rechner unter Vermittlung der Regierungsbehörde einen Vertrag abgeschlossen habe, der unter keiner Bedingung einseitig aufgehoben werden,könne. Der Vorsitzende zeigt an den Beispielen aller auf Widerruf angestellten Beamten, namentlich der Steuereinnehmer, wie man hier die juristische Bedeutung einer Vertagstheorie nicht geltend machen dürfe; er lenkt aber die Diseussion auf Art. 59., auf die wichtige Frage: „unter welchen Umständen ein Rechner aus Gründen der Verwaltung entlassen werden könne." Abg. Bernbeck ist der Meinung, man solle, um die Debatte abzukürzen, über den vorliegenden Fall ab- stimmen und die hierbei gefaßten Beschlüsse für spätere Fälle als entscheidend betrachten. Vorsitzender ist dagegen und ersucht die Versammlung, über die Worte: „aus Gründen der Verwaltung" ihre Ansicht auszusprechen. Abg. Dieterich theilt verschiedene Beispiele ans seiner Erfahrung mit. Der Regierungs-Commissär geht auf einzelne bestimmte Fälle ein. Nach seiner Meinung kann die Entlassung eines Rechners aus Gründen der Verwaltung gerechtfertigt werden, wenn derselbe sich als unfähig erweiset, wenn er wiederholte Nachlässigkeiten sich zu Schulden kommen läßt, wenn er durch fein Benehmen im Dienst das Vertrauen, durch seinen Lebenswandel die Achtung der Gemeinde verscherzt. Auch in dem Fall sah der Regierungs-Commissär einen Grund zur Entlassung eines Rechners, wenn eine Gemeinde an die Stelle ihres außerhalb seines Districts wohnenden Einnehmers einen solchen setzen wolle, der nach Art. 55. in dem Bezirk seiner Einnehmerei wohne, vorausgesetzt, daß der letztere zur Uebemahme eines solchen Amtes vollkommen qualifizirt sey. Dahin gehöre auch der Fall, wenn ein Einverständnis; des Gemeinderaths und der Regierungs-Commission vorliege, daß der Gehalt des Rechners herabzusetzen sey, dieser aber nicht darauf eingehen wolle. Bernbeck widerspricht der Behauptung, daß die Entlassung des Rechners in Folge beschlossener Gehaltsverminderung erfolgen könne. Der Vorsitzende zieht aus der Debatte den allgemeinen Grundsatz, daß die Gemeinden in ihren inneren Angelegenheiten sich möglichst frei und unabhängig bewegen müßten, daß aber auch die Rechner gegen willkürliche Behandlung geschützt werden sollten. Bevor nun zur Abstimmung über den vorliegenden Fall geschritten wurde, entspann sich eine lebhafte längere Debatte zwischen dem Reg. Commissär und dem Vorsitzenden. Da nämlich die Reg. Commission den betreffenden Fall dem Bezirksrath zur Entscheidung vorgelgt, entstand die Frage, ob diese Vorlage nach Art. 16. 1 des Gesetzes vom 31. Juli 1848 oder nach Art. 16. 9 gemacht worden sei, ob also die Reg. Commission diese Vorlage nothwendig habe machen müssen. Der Vorsitzende ersuchte den Stellvertreter, Abg. Ferber, die Debatten zu leiten, weil er selbst an der Diskussion Theil nehmen wollte. Er führte nun aus, daß er den vorliegenden Fall nach den Bestimmungen des Art. 16. 1. behandelt wissen wolle, wonach dem Bezirksrath eine Entscheidung zustehe über Ausgaben, die von der Regierungsbehörde einer Gemeinde angesonnen, von dieser aber abgelehnt wurde, daß also nach pos, 2. 6. dem Bezirksrath von Amtswegen Vorlage gemacht werden mußte. Der Reg. Commissär dagegen war der Ansicht, daß unter den Art. 16. 1. erwähnten Ausgaben nur solche verstanden werden könnten, die nicht auf den Grund gesetzlicher Bestimmungen einmal sestgestellt leien. Die Abgeordneten Dieterich und Bernbeck unterstützten die Ansicht des Regierungs-Commiffärs. Sie bemerkten, daß, wenn einmal der Grundsatz gelte, wonach der Bezirksrath über alle, im Voranschlag anfgenom- menen regelmäßige, auf gesetzliche Weise geordnete Ausgaben z. B. Steuern, Grundrenten re. entscheiden solle die ganze Verwaltimg gestödt und gelähmt wurde. , 858 Der Vorsitzende erklärte, daß, wenn die Ansicht des Reg. Commissärs richtig stünde, der Bezirksrath überhaupt nicht befugt sei, eine Entscheidung abzugeben, indem das Gesetz in Art. 16. 1. 2. 3. 4. die Fälle namentlich aufführe, in denen ihm eine entscheidende Stimme zukomme. Der Reg. Commissär beharrte bei seiner Meinung, erklärte aber, daß er dennoch den fraglichen Gegenstand der Entscheidung des Bezirksraths lt. Art. 16. 1 vorgelegt habe, aus dem Grunde, weil in dem vorliegenden Fall der thatsächlichcn Verhältnisse, welche nach Art. 58 der Gemeindeordnung zu einer Firirung berechtigten, nicht mehr vorlägen (da die Einnahme weniger als 10,000 st. betrage. Es handle sich deshalb gewissermaßen von einer neuen Regulirung, worüber Antrag des Gemeinderaths und Meinung des Reg. Commissärs von einander abweichend sei. Der Abgeordnete Ferber gab vor der Abstimmung nachstehende Erklärung zu Protokoll t Ich erkenne in Art. 59 der Gemeindeordnung die Selbstständigkeit der Gemeinden vollkommen gewahrt, da ihr hiernach, sowie zur Anstellung von Gemeinderechnern, auch zu deren Entlassung, nach Vereinbarung mit der Regierungsbehörde das Recht zusteht. Ebenso erkenne ich ihr aber auch das Recht zu, in besonderen Fällen, unter gleicher Vereinbarung den Gehalt herabzusetzen. Ich erkenne ihr aber nicht das Recht zu, in diesen Sachen einseitig zu handeln. Findet eine Vereinbarung aber nicht Statt, so muß der Gemeinde das Recht bleiben an den Bezirksrath zu recuriren, diesem aber muß alsdann die E n ts ch eidung nach Art. 16. 1 des Gesetzes zustehen. Ich weiche also gleichfalls von der Ansicht der Reg. Commission ab, die ähnliche Fälle nach Art. 16. 9 behandelt wissen will. Der zweite Vorsitzende brachte nun folgende Fragen zur Abstimmung: 1) Steht dem Gemeinderath das Recht zu, den Gehalt des Rechners einseitig herabzusetzen? Diese Frage wurde verneint. Nachdem der Ausschuß seinem Antrag noch den Zusatz beigefügt hatte: „wir wünschen, raß der Gehalt des Rechners, da die Einnahmen sich vermindert haben, verhältniß- mäßig verkürzt werde." wurde die Frage gestellt: 2) Nimmt der Bezirksrath den vom Ausschuß hinsichtlich des Rechners zu Langgöns gestellten Antrag an? Diese Frage wurde bejaht. Der zweite Vorsitzende brachte nun den Ausschußbericht hinsichtlich der Besoldung des Polizeidieners zur Diskussion. Abg.-Schmand bemerkte, er werde für den Antrag des Ausschusses nur dann stimmen, wenn dem Polizeidiener außer der firen Besoldung von 115 st. nicht noch besondere Vergütungen für seine Uniform re. ver< willigt würden. Der Berichterstatter erklärte, daß nach den Akten der Polizeidiener zu Langgöns sich seine Uniform selbst stellen müsse. Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Ausschusses, dem Polizeidiener 115 st. zu belassen, angenommen. Der zweite Vorsitzende brachte nun den Antrag des Ausschusses ad 3. betr. die Büreaukosten des Bürgermeisters zur Diskussion. Die Abg. Menkel und Engel wollten die Summe von 218 st. herabgesetzt sehen, hielten aber auch den Ansatz des Gemeinderaths für zu niedrig. Der zweite Vorsitzende, die Abg. Bernbeck, Dieterich, Lindenstruth, sowie der Reg. Commissär vertheidigten den Antrag des Ausschusses. Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Ausschusses „die Büreaukosten des Bürgermeisters' auf 218 st. bestehen zu lassen," angenommen. Der Vorsitzende übernahm wieder die Leitung der Verhandlungen, und bestimmte als Tagesordnung für den 8. December: „Berichterstattung über das Gesuch des Georg Carl Bernhard Ebert von Coburg um Aufnahme als Ortsbürger in Großenbuseck." Der Vorsitzende theilte als neue Anträge mit: 1) Antrag in Bezug auf die Oeffentlichkeit der Gemeinderathssitzungen, Beilage Nr. 7. 2) Antrag in. Bezug auf die Oeffentlichkeit der Sitzungen der Kirchen- und Schulvorstände, sowie der Armen-Commisstonen Beilage, Nr. 8. 3) Antrag, betr. die Bekanntmachung der Landesgesetze, Beilage Nr. 9. Diese 3 Anträge waren eingebracht von Ferber, Franziskus, Menkel, Weigel Steinberger. 4) Antrag von Ferber betr. die Abschaffung aller Arten von Denunciationsgebühren, Beilage Nr. 10, Diese 4 Anträge wurden an den dritten Ausschuß verwiesen. Dei 1) Grünberc 2) Bei 237f vor, du von 24 zustattei 3i jetzt, ft bedarf. I von de noch vo G 2387: von Wc fangen ii daß der nach bei Kosten fi Gieße *1 T bei der G 2290: welche v Kapital« stehende D S D C cath über- die Fälle Gegenstand würgenden erechtigten, > gewisser- iommiffärs Minen ge- rng, nach auch das rkenne ihr rung aber aber muß s von der I. lerhältniß- atrag an? ieners zur oem Poli- 1 ic, ver< orm selbst jenommen. des Bür- auch den rtheidigien vnuug für nähme als sowie der Nr. 10. 859 sind Der Vorsitzende o. Steinberger. Der Schriftführer B e r n b e ck. Dr. Engel Kirchenrath. Dr. Geist, Gymnasial - Director. 8 bis 12 Uhr, December n Mittwoch den 20. Samstag den 23. Mittwoch den 27. Samstag den 30. Die Interessenten werden daher aufgefordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Diejenigen, welche ihre Zinsen dem Kapital zugeschrieben haben und nicht persönlich sich einfinden wollen, werden ersucht, ihre Schuldscheine vorzctgen zu lassen, damit in diese der nölhige Eintrag gemacht werden kann. Die Zinsen werden nach dem Kalenderjahr berechnet und sind deswegen auch dann zu empfangen, wenn das Kapital im laufenden Jahre erst eingelegt wurde und volle Zähreszinsen noch nicht verfallen sind. Zugleich muß ich die hiesigen Einwohner daraus aufmerksam machen, daß sie sich von Morgens 8 bis 10 Uhr und auch nur Samstags einfinden wollen, weil Mittwochs der Andrang von auswärtigen Zinsenempfängern zu groß wird, diese vorzugsweise befördert, die Gießener-Einwohner aber unbedingt zurückgewiesen werden müssen. Der Vorsitzende stellte an den Reg. Commissär zwei Anfragen, 1) über die Gründe, warum im Sommer 1848 zweimal eine Verlegung von Hess. Linientruppen nach Grünberg Statt gefunden. 2) über das Verhältniß der Reg. Commission zu den Volksschulen. Beide Anfragen wurden schriftlich eingercicht. Schluß der Sitzung um 6 Uhr. Gg. Reiber. *) Die gedruckten Formularien dieser Quittungen bei der Erped. d. Bltts. zu bekommen. Besondere Bekanntmachungen. 2375) Gießen. Die Unterzeichneten schlagen ihren 'verehrten Mitbürgern abermals vor, die Neujahrsgratulations-Visiten in der Weise abzuschaffcn, daß man gegen Entrichtung von 24 kr. zum Besten der Kleinkinderschule, von der Verbindlichkeit dergleichen Visiten abzustatten, befreit werde. Zugleich bemerkt man, daß dicfe eben so höchst nothwendige als nützliche Anstalt, gerade jetzt, wegen ihrer neuen Einrichtung, der Unterstützung edler Menschenfreunde ganz besonders bedarf. Indem daher die Unterzeichneten sich sammtlich bereit erklären, den geuannten Betrag von den Beitretenden in Empfang zu nehmen, bemerken sie, daß die Namen der Letzteren noch vor Neujahr in diesem Blatt bekannt gemacht werden sollen. Gießen den 14. December 1848. 2387) Gießen. Es werden die betr. Pfleger von Waisenkindern an die Einreichung ihrer Quittungen über Pfleggeld*) mit dem Bemerken erinnert, daß der Bezug von Geldern auf Quittungen, welche nach dem Schlüsse dieses Jahres einkommen, nut Kosten für den Empfänger verbunden ist. Gießen den 12. December 1848. Der Bürgermeister 2290) Gießen. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Sparkasse angelegten Kapitalien am Ende d. I. fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt und zwar:_ Vormittags von Dr. Knobel, Weber, Professor. Hofgerichtsrath. 860 21 N R d $1$ i f t u a t i e n r e i f e F r sa ch t 2( V i k t u a l i e n p r e i s e r< '16' Brodtaxe. 6 t» (S> fr.'Vf- krchf. 12 2 3 23 Marktpreise. fr. 1 F r u ch t p reise (Hierzu eine Beilage.) 6 5 4 8; 4 3 1 8. 5 5 5 10 15 8. 5- 5 soll ( rcrarl Burkl werde Os pf. 3 sollen meiste bilien, Grün fr. 8 24 —| 20 — fr. ß! 20 21 8 4 4! 2 S — r.' Vf- 4'*2 8| 3 NB. Die Zugaben jum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Psd. nicht mehr als anderthalb Nfund ic. nach Proportion, welche» auf 1 Psd. nicht völlig 5 Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht genießbaren Stücke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. aus dem hiesigen Rathhause, Nachmittags um 2 Uhr abgehalten werden. Ich beehre mich die verehrlichen Mitglieder des Vereins hiervon in Kenutniß zu setzen und wünsche, daß dieselben dieser Hauptversammlung um so meh- beiwohnen möchten, als, nicht nur die für das Jahr 1847 gestellte von der Gr. Reämuiigskammer-Justi- ficatur rcvidirte Rechnung zur Genehmigung vorgelegt, sondern auch die Wahl eines neuen Directors und eines Secretärs des Vereins für die nächsten drei Jahre geschehen soll. Gießen den 15. December 1848. Der Director des Vereins Hoffmann. "4,. 2712< 2 7 /12t 3 9 '271 3 9 '27t nochm Gi 2 4 6 2 4 6 13 — 8 — 7 - 14 — 10 — 17 — 17 — 14 — 24 — 19 —' 19 — 24 — 16 — Die Dienstherrschaften werden ersucht, ihr Gesinde hiernach verständigen zu wollen. Gießen den 1. December 1848. Der Rechner der Spar- und Leihkasse 2383) Gießen. Gin l a o ttn g zu der Hauptversammlung des Spar - und Leihkasse-Vereins für den Kreis Gießen. Die diesjährige Hauptversammlung der Mitglieder des Spar - und Leihkasse-Vereins für den Kreis Gießen wird Donnerstag den 28. December Maas Milch . . Pfund Butter. . auch Handfäfe . . . (Sier .... Pfund Waizenmehl 8. 5 5 N ) ,.. - I Werste- ) I *> G>eßen \ |.ftorn, ( Mehl o ) Grünberg } £. 4G. ) N 1 aus | Walzen - g ? und g, ) | Kornmehl hesteh. Für 1 fr. Wasserwerk. „ 1 fr. Milchbrod . 2 Vf. fr. 2 3 1 © fr. Vf- im essti 1--------- -----------1 9 -------- ' — — — -i--- -— — — — ■H ■■■ 8. Q — — 5 — fr. Vf. ■— »sm — — — — — — — — — — — g ’fj «■ -B1’! Fleischtaxe. SM 1 -i£P . S GO gco (Sie . Hl den 2 © N - per Pfund fr‘H fr.'Vf. fr.! Vf. fr. Vf- j Ochsenfleisch 12 — — 12 — 12;—| Kuhfleisch . 9j 2 — — 9; — 10'.— [ Rindfleisch . 8i 2 — — 9 — | Kalbfleisch . 8| 2 — —. 8| — 8-' Schweinefl. . 13: — — — 13- 13 — | Hammelfl. . 9/— — — 8 — 9 — , Schaaffl. . . -—,— — -— < i — 8 — 8eberwnrst . 14 — — — 14 — 14 — gern. Älurst. 8 — —. — 10 — 12 — Bratwurst . 18 — — — 17 — — — Schwarten!.. 18 — — — 17 — —- — Blutwurst . 16 — — — 14 — 14 — geräd). Speck 26 — — — 24 — ,24 - Schinken . . [19 — — — 19 — 18 — Dörrfleisch . 19 — — — 19 — 18 — Rindsfett 20 — — — 24 — 18 —r Hammelsfett Schweine- 20 — — 16 — 16 — schmalz, ausgelassenes . 24 — — 24 — 20 — dgl., unausgel. 20 — — 20 — Frucht. Gießen 15. December. | Grünberg 1 9. December. 1 Friedberg ,6. December. , Büdingen 22. November Mainz | 18. November Marburg 2 Dec. Wetzlar 9. Decembr. Oq gat- tung. M . a l t - e r. Mott Scheffel Zo fmffen Pf. fl. । f Pf- I fl- i fr. Pf. fl. | fr. Pf. 1 fl. fr. Pf. fl. fr. fl. I fr. fl. Janu Walzen . 200 8 30 200! 8 i 25 200 8 i 4 — 96 200 9 21 7 52j 3 45 । 2 angen Korn . . 200 6 — 190 5 j 40 190 5 j 32 — 6 20 200 6 21 4 27 2 15 2 Gerste. . 170 4 30 170 4 15 170 4 , 20 — 5 18 200 5 54 4 26 1 49 — Hafer . . — 3 15 — 35 — 3 15 — 3 24 200 6 4 2 32 1 28 — Erbsefl . Linsen. , —— - — —— -- — — — -- --- •»— Beilage zu 109 des Anzeiqebllltts. Versteigerungen. 2185) Gieß e n. Donnerstag den 21. December d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Ratlchaus die dem Seiler- meister Philipp Berger dahier zustehenden Jmmo- bilien, als: Grundb. lQKlftr. V458 3 Hofraithe auf der Mäusburg. >779 12 Hofraithe bei der Stadtwaage, V?78 $ 2 Hofraiche daselbst, 17/ /2O 78 Garten auf dem Hamm am Neu- städlerthor, 73/ /T4 184 Acker im alten Feld, stößt links auf den Weg, 83/ /A 64 68 Acker am Nahrungsberg auf den Steinbacherweg, 33/ '179 27 Acker daselbst, 27/ 7126 172 Wiese in der Stephansmark, 27/ /127 362 Wiese daselbst, 39 '276 117 Acker links am Wicseckerweg, 39 Z277 117 Acker daselbst, nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 8. November 1848. Der Beigeordnete Rühl. 2368) Oppenrod. Montag den 17. December, Nachmittags 1 Uhr, soll auf dahiest'ger Bürgermeisterei ein Stück Maurerarbeit an der Ortsstraße von Oppenrod nach Burkhardsfelden an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Oppenrod den 13. December 1848. Der Bürgermeister Weis. 2365) Gießen. Zu der nächste Ostern abzuhaltenden Bücherversteigerung werden bis zum 15. Januar 1849 Bücher unter billigen Bedingungen angenommen. CH. PH. Vogel, wohnhaft in den Neuenbäuen. Feilgeboten. 2338) Gießen. Die WeihKKehtsKAsAeNAmg von Louis Lind enthält eine reichhaltige Auswahl Conditoreisachen, und empfiehlt besonders in Figuren von Tragant und Ligueurbonbons das Neueste; Bnrgergardisten von Marcipan, sowie sonstige zu Geschenken geeignete Gegenstände. 2333) Gießen. Herabgesetzte Preise von Seife und Lichter: 1. Qualität 5*4 Pf. Seife l 2. „ 6 u tr ' 1 ft. 30 fr. 3. ii 7 ii ii ) sowie 8r. und 6r. Lichter, gez., per Pf. 18 fr. und in größerer Quantität etwas billiger. Wilh. Schmall. 2340) Gießen. Punsch- und Grogg- Essenzen von Rum und Arrac, letzteren wasserhell, aus einer der ersten. Fabrifen Deutschlands bezogen, empfiehlt in folgenden Sorten: Punsch-Essenz von Rum per Fl. — 54 fr., U 11 u n u II 1 st. ii u ii Arrac, wasserhell, per Flasche . . 1 fl. Punsch-Essenz von Arrac, feinsten 1 „ 12 fr. L. Jahreis, Marftplatz Lit. B. Nr. 24. 2382) Gießen. Bei Ä. Balser, I. Ricker und Heinrich Schneider ist für 6 fr. zu haben: Ge- dächtnißrede auf Robert Blum, von Br. Koch, den 19. Nov. 1848 gehalten. 2376) Gi eßen. Alle Gattungen Schuh und Stiefel sind vorräthig zu haben bei L. Selz er. Marktstraße Lit. D. Nr. 179. 2379) Gießen. Aniesgebaekenes bei ganzem Pfund zu 32 fr., Herzer und Schnitt- Lebkuchen das Pfund 20 fr., sowie Wachslichter für Christbäumchen billigst bei Louis Lind. 2354) Gießen. Wachsstöcke von allen Sorten und zu den billigsten Preisen, sowie Heine Talglichter an Christbäume bei Wilh. Sch mall. 862 2297 Gießen. Mein wieder vollständiges Lager Musikalischer Instrumente, bestehend in Ventil- und Jnventionskrompeten Posaunen mit und ohne Stimmzug, Inventions- Klappen und Signalhörner, Klarinette» mit 5, 8 und 10 Klappen , Flöten in D und F mit 1, 4 und 6 Klappen mit und ohne Zug, Picollos in D und F mit 1 und 4 Klappen, Violinen, gewöhnliche und feine eingelegte, Letztere auch mit Ebenholz Griffbrett, Guitarren in Terz und größeren Sorten mit und ohne Mechanismus, Violoncellos und Contra-Bässe, bringe ich hiermit in empfe-h lende Erinnerung. Auch habe ich neue Sendungen deutscher und ächt romanischer Violin-, Guitarren-, Violoncellos- und Baß-Saiten, wie auch alle Sorten Violinbogen erhalten. L. Jahreis. JLit. B Nr. 24 auf dem Marktplatz. 2367) Gießen. Zu bevorstehenden Weihnachten erlaube ich mir meine Conditorei - Waaren in empfehlende Erinnerung zu bringen und glaube mir schmeicheln zu dürfen, allen Anforderungen aufs Vollkommenste entsprechen zu können und bitte um recht zahlreichen Besuch. Adolph Hopfner. 2385) Gießen. Ich empfehle mein wohl assor- tirtes Lager von Möbeln, und besonders eine Auswahl von Arbeitstischchen und Armsessel zu Christgeschenken geeignet. H. Hochftädter. 2377) Gießen. Vorschußmehl feinste Sorte das Pf.. zu 6 kr. „ „ zweite „ „ „ n 5 n Weismehl » „ " 4 „ bei L. Cahn seel. W. 2370) Gießen. Aechten Dörsdorfer Aepselwein, der sich zu Glühwein vorzüglich eignet, per Maas 20 kr. empsielt H. D. Noll I. 2381) Gießen. Schönes Weismehl das Pfund zu 4% kr. Vorschußmehl u u » 5 „ Geschwungenen Vorschuß » » 5'/.> „ Griesmehl „ „ » 6 u ist zu haben bei CH. Lamp u s. auf dem Seltersweg. 1319) Gießen. Deiemt^Lischee Hasrrberlssrm. Dieses, durch die berühmtesten deutschen Chemiker und Aerzte, geprüfte und mit deren Zeugnissen versehene neue Mittel, gegen dcks Ausfallen der Haare und zur Wiedererzeugung derselben, ist aus den wirksamsten und unschädlichsten Ertractcn zusammengesetzt und verbindet mit seiner vielfältig erpropten Wirksamkeit, im Gebrauche die Annehmlichkeit, daß es nicht wie andere, zu gleichem Zwecke aus salbenartigen und öligen Substanzen bereitete Mittel, die Haut und Haare verunreinigt, sondern im Gegcntheil, vermöge seiner ätherischen und flücktigen Gestalt, schnell von der Haut eingesogen wird, nicht die entferntesten yctt= theile zurückläßt und gleichzeitig die Haut von aller Unreinlichkeit befreit. Die Niederlage davon befindet fich, das Fläschchen zu 48 kr. sammt Attesten und Gebrauchsanweisung, bei Hermann Treppinger, Friseur. Der obige Haarbalsam hat mir die beßten Dienste geleistet und ist derselbe aller Empfehlung würdig. Henriette v. Liebig. Zu vermiethen- 2332) Gießen. Das von Frau Postmeister Voigt bewohnte Logis (Lit. C. Nr. 46 auf dem Seltersweg,) bestehend aus 7 Zimmern, Küche, Speise- und Vorrathskammer, Keller, Holzremise u. s. w. ist anderweit zu vermiethen und zu Anfang April k. I. zu beziehen. — Auf Verlangen können noch einige Zimmer, sowie Pferdestall, Heuboden und Wagenremise dazu abgege^n werden. 2386) Gießen. Ein möblirtes Zimmer mit Kammer, Küche, Keller und Theil am Boden und 863 der Waschküche ist zu vermiethen und Anfangs Februar k. I. zu beziehen bei H. Hock st älter, auf dem Brand. ’’’ 2372) G ieß en. In einem an der Hauptstraße gelegenen Hause ist ein Logis zu vermiethen, bestehend aus 9 Piöeen und den 1. April beziebar. Wo? sagt die Erp. d. Bltts. Vermischte Nachrichten. 2312) Gießen. Unterzeichneter ersucht alle Jagdbcsitzer und Jagdfreunde der Umgegend von Gießen, welche von dem 15. Deeember d I. bis zum 8. Januar 1849 eine Nehgais schießen sollten, ihm die Gebärmutter, (Tragsack) derselben zukommen lassen zu wollen. Für ein wohlerhaltenes Exemplar erbiete ich mich dem Ueberbringer während dieser Zeit einen Gulden zu zahlen. Dazu gehört, daß die betreffenden Theile, ohne sie zu drücken und fest anzufassen, sogleich nach dem Erlegen, des Thicres herauc-genom- men, und ohne sie abzuwaschen in ein Papier gewickelt mir bald möglichst, jedenfalls vor dem Ende des zweiten Tages überbracht werden. Gießen den 1. Deeember 1848. Bischoff Dr., Professor der Anatomie und Physiologie. 2384) Gießen. In einer im Prinz Carl am 14. d. M. dahier stattgefundenen Generalversammlung der hiesigen Turner waren 83 Mitglieder zugegen. Es wurde die Frage, ob der hiesige Turnverein sich dem demokratisch-republikanischen Turnerbunde anschließen soll, mit 54 gegen 29 Stimmen bejaht. Da jedoch der Zweck dieses Turnerbundes die Erstrebung der demokratischen Republik ist, so sind natürlich alle Leute, welche anderer politischer Ansicht sind, von der Turnerei ausgeschlossen. — In Erwägung, daß die Turnerei als Gegenwirkung der immer mehr hervorleuchtenden Entsittlichung und Entnervung, sowie zur gleichmäßigen Ausbildung der natürlich vorhandenen Körperkräste dient, und nie als Parteisache ausgebeutet werden darf, wurde sogleich ein Protest zu Protoeoll gegeben, worin der obige Beschluß als nicht bindend erklärt und hiergegen protestirt wurde, zugleich aber auch alle Ansprüche auf das Vereinsvermögen, sowie namentlich auf die Benutzung des von der Stadt den Turnern überwiesenen Turnplatzes geltend gemacht. Die Protestirenden erklären hierdurch auf das Feierlichste, daß die mit der Minorität stimmenden nicht einerlei politischer Meinung sind, daß sie viel« mehr sehr edle republikanisch-gesinnte Männer in ihrer Mitte haben, die bereits bestandenen Statuten ungeschmälert aufrecht erhalten werden und die obige Majorität als dem hiesigen Turnvereine nicht mehr an gehörend betrachten. Sie werden vielmehr, da noch circa 100 Mitglieder abwesend waren, nicht versäumen, diese aufzufordern, ihre deßfall- sigen Erklärungen abzugeben. — In einer der nächsten Nr. v. Bltts. werden wir die Namen der Dissidenten, sowie der an den Statuten Festhaltenden und den letzterer Seils gewählten Vorstand veröffentlichen. — Gießen den 15. Deeember 1848. H. W. Dauernheim. F. Bieber. 2380) Gießen. Nr. 28 hat den Hut gewonnen. 2378) Gießen. Zum Frankfurter Journal und zur Darmstädter Zeitung werden einige Mitleser gesucht. Das Nähere bei Herrn Caspar am Wallthor. 2364) Gießen. Unterzeichneter kauft angestoßene Kartoffeln. Wilh. H e ll m o l d am Neuenweg. 2369) Gießen. Zum Frankfurter Journal werden für das nächste halbe Jahr Mitleser gesucht. Das Nähere bei der Erp. d. Bltts. 2356) Marburg. Ein Oeeonomie-Verwalter wünscht seine jetzige Anstellung als solcher durch ein anderes Engagement zu ersetzen und können sich chierauf Refleetirende mit Angabe des Salairs in Nr. 118 der Kugelgasse in Marburg melden. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 1 7. Deeember. Carl Steinberger in der Löwengaffe. Adolph Keil in der Neustadt. Heinrich Kämmerer am Markt. Carl Noll in den Neuenbäuen. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 17. Deeember. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Freiprediger Lips. 864 UniverfitätS - Gottesdienst." A m 17. Decem- ber. Morgens um 11 Uhr: Professor vr. Hesse. Getauft. Den 10. December. Dem Ortsbürger in Rödgen und Bauaufseher 2r Claffe dahier, Philipp Wagner, eine Tochter, Karoline Lisette Katharine, geboren den 27. November. Beerdigte. Den 9. December. Heinrich Arnold, Ortsbürgcr in Großenbuseck und Postillon dahier, alt 29 I. 8 M. 27 T., gestorben den 7. December. Den 13. December. Philippine Christine Engel, deS Bürgers und Rothgerbers, Daniel Engel, Ehefrau, ge- borne Best, alt 38 I. 2 M 3 T., gestorben den 11. De- cember. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Margarethe Karoline, alt 9 M. 11 T«, gestorben den 11. December. Den 14. December. Juliane Raab, Taglöhnerin auS Romrod, .alt 21 I., gestorben den 13. Dec-mber. Denselben. Johann Philipp Hoch, Bürger und Schuh« machermeistcr dahier, alt 73 I. 5 M. 6 T., gestorben den 12. December. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Angekvmmene und abgereifte Fremden vom 12. bis 15. December 1848. I n den Gasthäusern. Im Happen: Hrn. Kst. Großmann v. Remscheid, Kühner! v. Caffei u. Brockelmann v. Carlshafen. Hr. Keßler, Pfarr. v. Grünberg. Hr. Fulda, Kfm. v. Fulda. Hr. v. Meringh, Stud. v. Bübingen Hrn. Kst. Huttenmüller v. Offenbach, Frettlich v. Erndtebrück u. Becker v. Mainz. Hr. Pfeil, Rent. v. Hamburg. Hr. Schnabel, Ingen, u. Hr. Dasch, Baupract. v. Marburg. Hr. Müller, Dr. med. v. Oldenburg Hr Wetzel, Lieutn. v. Cassel. Hr. Dittmar, Reviers, v. Königsberg Hrn. Kst. Wienert v. Cassel, Sternberg v. Alsfeld, Böhm v. Mainz u. Wenzel v. Frankfurt. im Einhorn-, Hr. Löhr, Mal. v. Dresden. Hr.Koth, Kfm. v. Elberfeld. Baron v. Stein, Oberlieutn. v. Coblenz. Hrn. Kst. Staffing v. Mannheim, Emmerich v. Braunschweig u. Sander v. Bremen. Hrn. Stud. Wiegand. Kind u Rehm v. Marburg. Hrn. Kst. Aufhotz u Hirsch v. Offenbach, Weil v. Wetzlar, St. Goar u. Wolf v. Frankfurt. Fr. v. Löff m. Tocht u. Bedien, v. Meiningen. Frcih v. Rau, Hauptm. v. Hanau. Hr. Zwenger, Stud. v. Marburg. Hr. Münch, Kfm v. Erfurt. Hr. Neumann, Postbeamt. v. Naumburg. Hr. v. Dülken, Landr. v. Münster. Fürst v Wittgenstein m. Fr. v. Wetzlar Hr. Wenzel, Kfm v. Frankfurt. Hr. Schleuning, Ober-Rechn.-Kamm.-R. v Darmstadt. Hrn. Kst. Lion v Fronhausen, Heiland v. Düsseldorf u. Schmitz v. Stuttgart. im Prinz Carl- Hr. Habicht, Posth. v. Engelrod. Hrn. Spedit. Thome v. Holzhausen, Strauch v. Kaichen u. Rapp v. Hatzfeld. Hr. Grehl, Oecon. v. Oberohmcn. Hr. Katz, Fabrik, v. Niederohmen Hr. Rausch, Spedit. v. Großeneichen. Hrn. Kst. Fröhlich v. Erndtebrück u. Lutten- chem v. Hilchenbach. Hr. Jvild, Postr. v. Münster. Hr. Archenarius, Dr. med. v. Paris. Hr. Münch, Kfm. v. Mühlhausen. Hr. Weitzel, Oecon. v. Ranzendorf. Hr. Scharmann, Geschäftsm. v. Fulda. Hr. Scheitz, Müll v. Gelnhausen. Hr. Dauernheim, Schrein, v. Florstadt. Hr. Schwefel, Bürgermstr. v. Kollmar. Hr. Müller, Geschäftsm. V. Werthheim. Im Parmstaedter Haus: Fr. Keßler v. Roth. Hrn. Geschäftsl. Zell v Biedenkopf, Imhoff v. Gleiberg u. Damm v. Holzbausen. Fr. Drullmann, Fuhrm. v. Wetzlar Hr. Zelb, Bierbr. v. Hinfeld. Hrn. Geschäftsl. Gaub v. Grün- berg, Welling u. Keck v. Alsfeld, Müller v. Battenfeld, Kessel v. Biedenkopf u. Lantz v. Ortenberg. Hr. Ditschler, Fuhrm v. Büdingen. Hrn. Geschäftsl. Wirbler u. Germann v. Holzhausen, Beine! u. Schmidt v. Haingründen. Hr. Scheingloß, Kfm. v. Frankfurt. Hrn. Geschäftsl. Schmidt v. Mornshausen, Beiger v. Freienseen, Bernhard u. Appel v. Dautphe. Im Stern: Jungfern Bartel, Jser u. Schmitt v. Preß- nitz. Hr. Wollbedt, Bergm. v. Goßlar. Hr. Rosenthal, Handelsm. v. Aßlar. Hrn Fuhrt. Grösch v. Lahr u. Arp v. Sachsenberg. In der Sonne: Hrn. Geschäfts!. Müller v. Sellnrod u. Bnß v. Watzenborn. Hrn. Fuhrl. Traum v. Sellnrod, Holzapfel u. Stein v. Hanau. Hr. Leister, Schrein, v. Gambach. Fr. Goldmann v. Ershausen. In der Rose: Hr. Wilhelm, Geschäftsm. v. Schreck. Hr. Schuchardt, Domänenb. v. Nidda. Hr. Simon, Han« delsm. v. Gedern. Hr. Eifler, Oecon. v. Fulda. Hr. Schneider, Geschäftsm. v. Großenbuseck. Hr. Werner, Zimmerm. v. Biedenkopf. Jungfer Kropp v. Reinhards. Hr. Kanne, Geschäftsm v. Breidenbach. Hr. Fill, Hutm. v. Hanau. Hr. Erb, Fabrik, v. Echzell. Hr. Nees, Buchb. v. Höchst. Hrn. Hndlöl. Gaßner v. Holzhausen u. Wagner v. Bottenhora. In den Privathäusern. Bei Hrn. I. Rothenberg: Jungfer Stern v. Burkhardsfelden. — Bei Wittwe Bürgp: Hr. Müller, Privatm. v. Vilbel. — Bei Hrn. Gastw. Rupp: Frl Becker v. Rödgen, Fr. Map u. Frl. Valentin v. Frankfurt. Die letzte Nummer der in unserem Verlag erscheinenden Jllustrirten Zeitschrift enthielt unter anderen bemerkenswerthen Holzschnitten das Porträt „Windischgratz's" und »den Sturm gegen das Zeughaus in Wien am 6. October." Subscriptionen nimmt stets entgegen die Redaction. Druck und Verlag der G. D. Brüvk'schcn Buch- und Steindruckerei'.