Anzeigeblatt und die Kreise Gießen, Grünberg und Hungen. .M Sonnabend den 13. Juli 18^8. Dieses Blatt erscheint wöchentlich zwei Mal: Montag und Sonnabend., Ds.r Prai>umerat>Mwbetrag,ch für en> Auswärts abonuirt man heimische 1 ft. 30 kr. für ein halbes Jahr 46 ft., für Auswärtige ,n°l. P-^unchlag 1 fl. 4. fr., »Lwiahr^, ^r te» Raum sich bei den zunächst gelegenen lobt Postämtern. In Gießen bei der Expedition, Canzleiberg Lu. B. Jit. i. «uituuu. a j 1CV MÄ^u^-dEmal^n'd-m Tag- vor dem Erscheinen dieses Blattes an di- Redaktion gelangt sehn. Viktualienpreise. Brodtaxe. Fleischtaxe. per PfllNd Für Marktpreise. t e 2. |3 1 kr. Wasserweck. 1 kr. Nlilchbrod . Maas Milch . . Pfund Butter auch Handkäse . . . Eier .... Pfund Waizenmehl t e io — 9 — ®j — 12 2 101 — Ochsenfleisch Kuhfleisch . Rindfleisch . Kalbfleisch . Slhweineff. . Hammelfl. . Schaaffl. . . Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . Schwarten!.. Blutwurst . geräuch.Speck Schinken . . Dörrfleisch . Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz, ausgelassenes . dgl., unansgel. K)aus £ Waizen- und Kornmehl besteh. „.. , ljGerste-i ! Gießen | ?Korn- iGrünberg J®.. 12 — 8 — 18 — 18- 16k- 27 — 19 — 19 — 20 — 20 — ■ VI! Dl- a,,aal,en tum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pf», nicht mehr als anderthalb PfuMw.nachDroportio'ch welches auN Pknicht rollig 3 Loch auemacht. Kopfe, Fuße, G-raub, wie auch die ganz blutigen und nicht genießbaren Stücke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausge,chlonen. ____ 5 5 Grünberg, den 24. Juni h hingen 1. Juli ===== Büdingen den 15.'Juli 1 Nidda 1 den 15. Juli ====== 1 Friedberg den 15. Juli > Vf. kr. Vf- kr. Vf. kr. Vf. kr. Vf. kr. Vf. - - ■er* ——— ■■■ WWW» ■■e 2 4 2 4 2 4 4 1 _ 8 — 9 _ 9 — 9 8 2 2 — 13 2 13 2 13 2 — — 1.— — — 0 — — •— — ■— — — .— — — 10 — — — — — —• — -- — 1 ■ -■ 15 — — -- — — __ — ----- WWE ■= M. Hi r--—. HM Q L. Q 8. Q L. Q L. Q 8. 1 — — 6 1 5 2 5 2 5 2 1 5 — 5 1 5 — 5 — 5 — Vf. kr. Vf. kr. Vf- kr. Vf. kr. Vf. kr. Vf. —- W9BI «M» WW» WM> — B»=S ■■ 1 — - — — — — — — — — — — — -- — — — — — — ------ — — — 1 _________________ — — — — — —• — — 1 — 1 -- 1________________________________ — — —■ • Hungen den 1. Juli Büdingen den 15. Juli l « - Nidda den 15. Ju Friedberg den 10. Ju kr. Vf. fr.lvf. kr. Vf- kr. Vf- «I 12 ~2 12 — 12 — 12 2 2 10 - 9 — 10 — 10 — 4 9 — 9 — 8 — 8 — 6 6' — 7 — 5 - 6 1 2 1121 2 14 — 13 — 12 2 4 io|— 10 — 10 - 9 — 6 1 7 — 7 — 9 — 7! - -12 — 15 — 14 — 12 — ■ 8 — 10 — 12 - 8 — 18 — 16 — 171- 16 — 18 — 15 — 14 — 16 — 16 — 15 — 112: — 12 — 27 — 24 — 241 — 24 — 19 — 20 — 18 — 18 — - 191 — 20 — 18 — 18 — 1 - 20 — 18 — 18 — 18 — i - 20 — 18 — 116 — 18 — 1 4 1 4 - 26 — 24 — 20 — 2t - 1 - 24 — || 20 — 19 — Gießen den 15. Juli kr. Vf- k 12 2 Deucht- Gießen 15. Juli Grünberg 8. Jnli Hungen Friedberg 5. Jnli Büdingen 5. Juli Lauterbach 17. Juni Darmstadt Mainz 30. Juni Marburg 1. Juli Wetzlar 8. Juli gat- tung. Malter. Mött Scheffel fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. fr. ff. kr. fl. kr. ,fl... kr. JL. kr. fl. kr. fl. kr. Vf. Waizen 8 35 8 10 — — 9 — 9 40 8 48 — — 9 39 7 311 3 15 2 Korn. 5 43 5 30 _ __ 5 22 6 — 6 — — — 5 23 4 40 2 22 2 Gerste 4 20 4 10 — — 4 31 5 — 5 — — — 4 43 3 27 2 8 -— Hafer 4 * 1 ' 3 30 — — 4 5 4 30 3 40 — — 4 16 3 1 46 — Erbsen Linsen — — ■ — — — —r — — — — —- — — — — — — — 510 Gefundene Gegen st and e. Ein Sacktuch, ein Orth, ein Handschuh, ein rothes Kinderschühchen, zwei Federmesser und ein grünes Kortel mit Quasten, sind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden, Gießen am 14. Juli 1848. Bekanntmachung. Es hat sich in den letzten Tagen in hiesiger Stadt das Gerücht verbreitet, als stehe die Verlegung von Militär hierher in naher Aussicht; man hat sogar in einer am letzten Mittwoch im Busch'schen Garten abgehaltenen Versammlung die Absendung einer Deputation nach Darmstadt zu dem Zwecke beschlossen, um gegen jene angeblich genommene Maßregel Widerspruch einzulegen; ich habe endlich mehrfach Andeutungen vernommen, die auf den Glauben abzielen, ich sei der Absicht, Militär herbeizuziehen, nicht fremd. Wiewohl ich nun glaube, daß die Mehrzahl der hiesigen Bürger und Einwohner einem solchen Gerüchte nicht ohne Weiteres Glauben schenkt, so finde ich mich doch zur Beruhigung derselben bewogen, hierdurch öffentlich die Versicherung zu geben, daß mir von einer Absicht der höchsten Staatsbehörde, die Militärmacht dahier zu verstärken, nicht das Mindeste bekannt geworden ist und bezüglich meiner eignen Ueberzeu- gung von der Nothwendigkeit der Verlegung von Militair hierher auf das am 6. d. M. an den hiesigen Stadtvorstand und Generalrath der Bürgergarde erlassene, hierunter abgedruckte, Schreiben, zu verweisen. Gießen den 14. Juli 1848- Der Großherzogl. Hessische Kreisrach des Kreises Gießen. Prinz. Zu Nr. K. G. 5865. Gießen am 6. Juli 1848. Betreffend: Ruhestörungen in der Stadt Gießen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen a ii den hiesigen Stadtvorstand. Seit einiger Zeit nehmen die Ruhestörungen in hiesiger Stadt an Zahl und Gefährlichkeit auf höchst beklagenswertste Weise zu; der Anspruch derjenigen hiesigen Einwohner, welche einen Werth darauf legen, unbeängstigt und ungestört zu leben, auf Beobachtung der Ruhe und Ordnung und Handhabung der Sicherheit für Person und Eigenthnm, wird in frevelhaftem Uebermuthe verletzt; mehr und mehr bleibt es bei einfachen Ruhestörungen nicht allein, sondern es knüpfen sich daran Bedrohungen der Personen und des Eigenthums, ja Angriffe auf Letzteres sind bereits mehrfach vorgekommen; man sucht zur Verübung der Ereesse nicht mehr das Dunkel der Nacht, sondern man treibt die Frechheit nun so weit, noch bei Hellem Tage damit zu beginnen. Eine Rotte, welche der Mehrzahl nach aus Lehrjungen, Schulbuben, lüderlichen Weibspersonen und solchen Leuten besteht, welche der hiesigen Bürgerschaft weder nahe, noä) entfernt, angehören, wagt die Ruhe einer ganzen Stadt zu gefährden und Personen und Eigeiithum zu bedrohen; sie wagt es, im Angesichte der Bürgerschaft, die ruhig znsieht, wie ihre heiligsten Interessen mit Füßen getreten werden. Daß diese Interessen wirklich angetastet und beeinträchtigt werden, wird kein Verständiger in Abrede stellen oder bezweifeln wollen. Man wird nicht läugnen können, daß der gute Ruf der Stadt Gießen, wovon in so vielfacher Beziehung die Blüthe der Universität und der Wohlstand der Einwohnerschaft abhängig ist, Roth leidet und untergraben wird, wenn diese Stadt ihren Bewohnern die Ruhe und gesetzliche Sicherheit nicht mehr darzubieten vermag, durch welche die Anhänglichkeit an das Gemeinwesen, dessen Glied man ist, gestärkt, das gegenseitige Vertrauen belebt, die Quellen des Gewerbsbetriebs und Verkehrs offen gehalten und dem ganzen Gemeindekörper diejenige Gesundheit und Stärke verliehen wird, welche zu dessen' Gedeihen nothwendig sind. Man täusche sich in der Gefährlichkeit der Zustände nicht; Eine Gewaltthat führt zu der andern und man wird nach und nach Alles wagen zu können glauben, wenn man steht, daß keine Hand 511 fitf» reat um solchem rohen Uebermuthe Schranken zu setzen Er wird sich endlich auch an denjenigen v»greiftn "die nun^cht Muth genug haben, um ihre Mitbürger vor den Ausbrüchen eurer vorgebl.chen ffA- wkchn Ls-«,,-uu"d-»ch feinen Msich.m durch Md ®'ltaZ‘te”ul!®*™,g tew» stch »ich. durch R-dru »rrd V-,sich-m»,m -°-m. s-nd-'u durch thatkräftiges Handeln. Man zeige, daß man es wolle und man wird mcht einmal m die Lage kommen, mit Gewalt die Gewalt vertreiben zu müssen. Durch Alles dies will ich dem Stadtvorstand die Nothwendigkelt darlegen, daß die -vurg | , ftrfi fräftiaft der Handhabung der Ruhe und Ordnung annimmt. , . k ' Daß die Bi'wgergarde, ob aus Gründen mangelhafter Organisation und Disciplin, oderandern, ist mir unbekannt keinen genügenden Schutz zu gewähren vermag, davon liefern die letzten Ereignisse am 2 d. M. einen 'nicht erfreulichen Beweis; denn wenn die Statt gefundenen Ruhestörungen und Eigen- chumsbe chädigungen von Abends 9 Uhr bis weit nach Mitternacht fortdauern können hu dass eme wirksame Einschrcitung erfolgt, dann mag wohl mit vollem Grund behauptet weiden, daß Mes ^nsUtut, in der Art, wie es jetzt thatsächlich besteht, nicht ausreiche, um die Ruhe zu sichern und Schutz für Per- f0U Hiernach'ist'aber" wohl^der' Stadtvorstand, als Vertreter der Gesammtheit der Einwohner und aller Interessen der Stadt, zunächst berufen, dafür Sorge zu tragen, daß solche Bestimmungen getrof- feil und solche Einrichtungen in's Leben gerufen werden, welche geeignet sind, ein festes.Auiammcnha en aller wolldenkenden Einwohner der Stadt zum Zweck schneller und sicherer Unterdrückung vonRuhe- ftfirunn<>n bei Tag und bei Nacht zu erzielen und zu verbürgen. , , Der Stadtvorstand wird am besten hierüber mit dem Generalrathe der Burgergarde m Benehmui treten Ick hoffe, daß eS möglich seyn wird, mit demselben eine solche Organisation des Burgergard- Instituts Feststellung der Verpflichtung der Mitglieder, namentlich ober Sicherung der treuen ßrfülluna derselben zu verabreden, daß der Zweck erreicht wird. Die Nothwendigkelt, daß alll Bürqerqardisten mit Waffen versehen werden, worauf ich schon vielfach Bezug nehmen horte, scheuit mir bis k-M nicht so dringend vorzuliegen, daß nicht auch ohne Waffenbesitz Ruhestörungen uiNeidiuckt wer. ui könnten Bei keinem der bis jetzt stattgefundenen Ereesse war die Anwendung von Waffengevalt gclo- ia nur räthlich gewesen und eine eigentliche Spaltung der Bürgerschaft tu |0 femdstligem Sinne daß man befürchten müßte, in die Nothwendigkeit versetzt zu werden, von Waffen Gebrauch machen m müssen, wird Niemand als besonders nahe liegend betrachten. Aber allerdings diwfte eö er erber ul) fe»n für den Gebrauch der Bürgerwehr bei nächtlichen Patrouillen und für den Fall besonders eru^.i Gew'altlhätiqkeiten, einen bestimmten Vorrath von Waffen in gutem Zustande zu unterhalten. - Von wesentlich einflußreichem gutem Erfolge würde es meines Erachtens seyn, wenn diezem^u Einwohner der Stadt, welche nicht Glieder der Bürgergarde sind, von dem Stadtvorstande bestimmt uno vervstichtet werden könnten, bei der ersten Nachricht von einer stattfiudenden ernsten Ruhestörung sich an einem bestimmt werdenden Orte ohne Verzug zu versammeln, um durch das Gewicht ihres Ansehens jede Fortsetzung der Störung gesetzlicher Ordnung zu unterdrücken; namentlich mußten diejenigen oui^u „ a 1« b « "u e n toffc-ilung .««ml.» w-,dm. W-Ich- in d-rR-h- M »W * ^umultt« Bis jetzt haben dergleichen tumulluarischen Auftritten eine Menge von Burgern ganz theili.ahullo^ zuqesehen, und denjenigen, welche gerne eingeschritten wären, fehlte es an einer gemeinsamen Führung, au einem Bande, das eine größere Anzahl von Bürgern zum gemeinsamen Handeln vereinigt. Die neuen Anordnungen müßten von dem Stadtvorstande selbst im Namen oer gesammkii Bürgerschaft, etwa gemeinschaftlich mit dem Generalrathe der Bürgerwehr, veröffentlicht und damit eine ernste Abmahnung an alle Ruhestörer mit der Bedrohung der schärfsten Eunchreltung verbunden .werden. Ich halte mich endlich noch vermöge meiner Stellung verpflichtet, Folgendes beizufugen, wobei ich übrigens im Voraus auf die Ueberzeugung des Stadtvorstandes rechne, daß mir das Wohl der Stadt Gießen am Herzen liegt und daß ich Alles gerne vermeide, was nut den Wuschen der Stadt und bu Bürgerschaft nicht übereinstimmt. 512 Die neueren Zeitereignisse haben bewiesen, daß die gewöhnlichen Mittel, welche den StaatS- und Localpolizei-Behörden zur Handhabung von Ruhe und Ordnung zu Gebote stehen, hierzu nicht ausreichen. Damit sind aber diese Behörden ihrer Pflicht nicht entbunden, svrthin die Sorge für Erhaltung der Ordnung zu übernehmen. Meine Verantwortlichkeit duldet es nicht, daß ich ruhig zusehe, wie der Friede und die Ruhe der Einwohner der Stadt fort und fort auf frevelhafte Weise gestört wird; sie duldet es nicht, daß ich Erccssen nicht mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln entgegen trete, welche in Gewaltthaten bereits ausgeartet sind und leicht die höchsten Unannehmlichkeiten, Gefahr für Leben und Gesundheit der Einwohner der Stadt Gießen herbeiführen können. Ich bin der feststehenden Ansicht, daß in dem Zusammenhalt der Bürgerschaft, in dem Auftreten der Bürgerwchr, das angemessenste, ja das allein zu empfehlende, Mittel liegt, dergleichen unangenehme Vorfälle zu verhindern und zn beseitigen; aber wenn die Erfahrung lehrt, daß die Bürgerschaft nicht heran st ritt und voran geht, daß Niemand die ohne Zweifel der Mehrzahl nach gut gesinnten Bürger zu kräftigem Widerstand zu vereinigen sucht, wenn die Bürgerwehr selbst sich als unzureichend bewährt, was bleibt mir denn, frage ich jeden ruhigen und verständigen Mann, nach meiner Stellung und nach meiner Pflicht, übrig, als daran zn denken, in anderer Weise den Einwohnern der Stadt den Schutz zu verleihen zu suchen, welchen Jedermann von dem Staate anzusprechen berechtigt ist, wenn ihn die Gemeinde selbst nicht verleihen will oder nicht verleihen kann. Man denke nicht, daß ich die Aussicht auf Herbeiziehung von Militär nahe legen will, aber die Verlegung einer Militärmacht hierher dürfte auch ohne meine Mitwirkung dann in solcher Aussicht stehen, wenn forthin dergleichen Erscheinungen, vielleicht in verstärktem Grade, hervortreten, wie sie sich in den letzten Tagen gezeigt haben. Ich habe mich, wie gesagt, pflichtlich berufen gefühlt, den Stadtvorstand hierauf aufmerksam zu machen, aber ich darf wohl annehmen, derselbe werde der Meinung seyn, wie ich bisher gezeigt habe, daß ich der Bürgerschaft volles Vertrauen schenke und die militärische Einschreituug für ein sehr ungeeignetes und nur im höchsten Falle der Roth zu wählendes, Mittel halte, gegen Ruhestörer im Innern der Gemeinden vorzugehen. Ich ermächtige Sie schließlich, von dieser Zuschrift auch öffentlichen Gebrauch zu machen, wenn Sie solches für rathsam erachten. Prinz. Edictalladung. 969) Laubach. Johann Jost Fried, geboren am 13. November 1757 zu Traishorloff, Johann Michel Fried, geboren am 27. Januar 1761 zu Traishorloff und Maria Magdalene Fried, beboren den 20. April 1777 zu Wohnbach, die drei Kinder eines herumziehenden am letzteren Orte verstorbenen Fremdlings sind schon seit langer Zeit aus ihrer Heimath entfernt, und es haben ihre nächsten Jn- testaterben um Ucberlassung des Vermögens nachgesucht. Es ergeht daher an die gedachten Fried'- fchen Geschwister oder deren etwaige noch unbekannte Leibeserben die Aufforderung, so gewiß binnen drei Monaten ihre Ansprüche an das bisher kuratorisch verwaltete Vermögen bei der unterzeichneten Gerichtsstelle anzumelden und zu begründen, als sonst dem Anträge der ausgetretenen Erben willfahrt werden wird. Laubach den 15. Mai 1848. Gr. Hess. Gräfl. Solms. Landgericht. Brumhard. Versteigerungen. 1388) Gießen. Holzverstetgerung zu Gießen. Samstag den 22. Juli l. I., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem hiesigen Rathhause das im Fernewald, Distrikt Bruderwinter und Strangswiese aufgearbeitete Windfallholz, und zwar 1V4 Stecken Eichen-Stockholz, 50 Wellen n ReiSholz, 14% Stecken Fichten-Stockholz, 375 Wellen Reisholz, 274 Stecken Kiefern-Scheidholz, 8% u „ Prügelholz, 4 u u Stockholz, 275 Wellen n Reisholz, 2% Stecken Aspen-Prügclholz, 4 11 ,/ Stockholz, 150 Wellen n Reisholz, 24 Fichtenstämme von 276 Cbkß., 72 n Stangen u 409 „ 50 Dorn-Wellen öffentlich versteigert werden, und ist Forstschütz Dern zu Annerod angewiesen, das Holz den Stcigliebhäbern auf Verlangen vorher an Ort und Stelle zu zeigen. , Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Octobcr d. I. gestattet. Die Herren Bürgermeister der gelegenen Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekann machen zu lassen. Gießen am 10. Juli 1848. Der Bürgermeister G g. Reiber. 1405) Gießen Verpachtung. Montag den 31. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr., soll, auf dahiesigem Rathhause das dem MarcuS Arnstein in der Sonne dahier zustehende Wohnhaus, öffentlich meistbietend verpachtet werden. Hierzu wird bemerkt, daß in einem der untersten Zimmer die Ladeneinrichtung des früheren Geschäfts noch vorhanden ist, das Haus sich aber auch zur Wirthschaftsbetreibung sehr gut eignet. Gießen den 10 Juli 1848. Der Beigeordnete Rühl. 1403) Allendorf a. d. Lumda. Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 20. Juli 1848 soll auf dem Gemeindehaus zu Allendorf die an dem Wasenmeisterö Haus erforderliche Rcparatur- 513 veranschlagt ist, dann soll ferner am zweiten Schulhause Maurerarbeit zu 2 fl. 4.0 fr., Schreinerarbeit „ 20», 48 /, Schlosserarbeit n 2 n 24 » Weißbinderarbeit 9 u 3 „ veranschlagt an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Allendorf a. d. Lumda den 12 Juli 1848. Der Beigeordnete Wagner. 1255) Hohensolms. Mühlm-Verpachtung. Montag den 17. Juli d. I., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Hause des Wirths Leidolf zu Naunheim im Kreise Gießen, die bei Naunheim, 2 Stunden von Gießen und 1 Stunde von Wetzlar an der Lahn gelegene, mit 3 Mahlgängen und einem angehängtcn Schlaggang nebst dem dazu gehörigen Geräthe und Geschirr, sowie mit hinreichenden Wohn- und Oeconomiegebäuden versehene Mnble, unter Vorbehalt höherer Genehmiaung, vom 22. Februar k. I. ab, auf neun Jahre meistbietend verpachtet werden. Außer der Hofraithe geboren zu der Mühle 38 Gr. Hess. Morgen Gärten, Aecker und Wiesen. Die Bedingungen der Verpachtung werden bei der Versteigerung bekannt gemacht, können aber auch vorher bei dem Unterzeichneten ein- gesehen werden. Hohensolms den 17. Juni 1848. Der F. S. Rentmeister Reich m a n n. Arbeit, wovon die Maurerarbeit zu 20 fl. 58 fr., „ Zimmerarbeit „ 2 u 14%» „ Schreinerarbeit6 „ 36 » „ Glaserarbeit ,, 8 u 17 u Feilgeboten. 1319) Gießen. .Ot* teil teilt f d) e t adtBit If am» Dieses, durch die berühmtesten deutschen Chemiker und Äerzte, geprüfte und mit deren Zeugnissen versehene neue Mittel, gegen das Ausfallen der Haare und zur Wicdererzcugung derselben, Ht aus den wirksamsten und unschädlichsten Erwarten zusammengesetzt und verbindet mit seiner vielfältig erprobten Wirksamkeit, im Gebrauche die Annehmlichkeit, daß cs nicht wie andere, zu gleichem Zwecke auö falben- artigen und öligen Substanzen bereitete Mittel, die Haut und Haare verunreinigt, sondern im Gegenthell, vermöge seiner ätherischen und flüchtigen Gestalt, schnell von der Haut eingesogen wird, nicht die entferntesten Fettheile zurückläßt und gleichzeitig die Haut von aller llnreinlichkeit befreiet. Die Niederlage davon befindet sich, das Fläschchen zu 48 fr. sammt Attesten und Gebrauchsanweisung, bei ' Hermann Treppinger, Friseur. Der obige Haarbalsam hat mir die beßten Dienste geleistet und ist derselbe aller Cmpfehlung würdig' J ' Henriette v. Liebig. 514 1372) Gießen. Weiße und farbige Brabanter leinene Strickgarne, wie auch ächt englische baumwollene Strick- und Webergarne empfiehlt L. I a h r e i s. Droschkeverkaus. 1404) Gießen. Meine gut erhaltene, bedeckte, grün lackirte, einspännige Droschke steht zu dem billigen Preis von neunzig Gulden baar zu verkaufen. E. Münch, Psarrverweser. Lit. B. 95 aus dem Kreuz. 1407) Gießen. Ein noch ganz neues Ladenfenster mit Bekleidung und sonstigem Zugehör, ist wegen Mangel an Raum billig zu verkaufen bei Philipp Hellwig, Drechslermeister. 1411) Gießen. Ein an der Hauptstraße gelegenes Haus mit Stallungen und Hosraum, zu jedem Geschäft sich eignend, ist auö freier Hand zu verkaufen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 1409) Gießen. Die erhaltene Sendung Bielefelder Leinwand, ordinair wie fein, im Preiß von 24 — 48 fl, bringe ich hiermit zur gefälligen Abnahme in empfehlende Erinnerung. Will). Schwall. Zu vermiethen. 957) Gießen. Das Logis in meinem Nebenhause, bestehend aus 4 Zimmern verschiedener Größe, einer Dachstube, Speisekammer, geräumiger Küche mit Waschkessel, Holzremise, Boden und Keller, wird in der Kürze vacant Und kann Anfangs August , höchst wahrscheinlich aber schon mit dem 1. Juli d. I. bezogen werden. Gießen den 21. Mai 1848. Dr. Weber. 1412) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Karl Steinberger in der Löwengasse. 1401) Gießen. Lit. D. Nr. 54 ist eine Scheuer zu vermiethen. 1410) Gießen. Bei Glasermeister Fillmann an der Stadlkirche ist eine Wohnung, bestehend in zwei Stuben nebst Kabinct, Küche und Holzplatz und Keller, zu vermiethen, welche sogleich bezogen wer- den kann. Vermischte Nachrichten. 1406) Gießen. Meinen verehrten Freunden und Kunden zeige ich ergcbenst an, daß ich nicht mehr auf der Mäusburg, sondern auf dem Neuenweg wohne. Auch bringe ich bei dieser Gelegenheit in Erinnerung, daß mein Lager mit Pfeifenköpfen und sonstigen in dieses Fach einschlagenden Artikeln gut versehen ist. Prompte und billige Bedienung versprechend, empfehle ich mich dem verehrten Publikum bestens. Philipp Hellwig, Drechslermeister. 1408) Salzhausen. Da nach Beendigung der, wegen des Ablebens Sr. Königl. Hoheit unsers Großherzogs Ludwig II. festgesetzten vierwöchentlichen Landestrauer, vom nächsten Sonntage als den 16. d. M. bis zu Ende der Saison an allen Son- tagen Harmonie und Tanzmusik in hiesigem Cursaale wieder abgehalten werden, so ladet zu recht zahlreichem Besuche ein Salzhausen, den 10. Juli 1848. H. W. Seum's Wwe. 1413) Gießen. Hübsch aufgepaßt! Mit Rücksicht auf die bevorstehende Bürgermeister- Wahl hiesigen Orts, glaubt man im Interesse der Allgemeinheit und des städtischen Haushalts, auf Folgendes aufmerksam machen zu müssen. Die Grundeigenschaften eines Gießener Bürgermeisters müssen gewiß (ganz mit Hinweglassung der Politik, die mit dieser Stelle ganz und gar nichts zu schaffen hat) jedenfalls Sinn für gesetzliche Ordnung! Energie im Bündnisse mit natürlichem Verstände; Liebe, verbunden mit Thätigkeit für's allgemeine Beste, sowie Kenntniß vom städtischen Haushalt, seyn. Namentlich bedürfen wir in Gießen einen Mann, der dem städtischen Haushalt tüchtig vvrzustehen und das Ruder mit sicherer Hand zu führen versteht. । Herr Kaufmann Appel, der sich schon als Gemeinderath bis zur Stunde sehr befriedigend erwiesen hat, vereinigt alle diese Eigenschaften miteinander und man glaubt mit Recht auf denselben bei bevorstehender Bürgermeistcrwahl, aufmerksam machen zu müssen. Gießen den 14. Juli 1848. Mehrere Gießener Bürger. 515 1416) Gießen. Die unterzeichneten, von der am 12. d. Mts. gehaltenen Bürger- und Volksversammlung gewählten Deputirten nach Darmstadt halten sich verpflichtet, ihren Mitbürgern zu erklären, daß Herr Dr. Soldan als gleichfalls gewählter Deputirter in Uebereinstimmung mit dem Generalrath der Bürgergarde und Gemcinderath, eine derartige Sendung als unnöthig erklärte. Die Unterzeichneten halten sich daher durch diese Erklärung der Bürgerrepräsentanten, als welche der Gencralrath und Ge- meinderalh erscheinen, ihres Mandats für entbunden, erklären jedoch jederzeit, diese Mission anzutreten, sobald eine hinreichend zahlreiche Volksversammlung ihnen dasselbe von neuem anvertraut. Gießen den 14. Juli 1848. Dr. Weber. I. B. Noll. H. Schneider, Vater. 1415) Gießen. Es können Maurergesellen bei mir in Arbeit treten. Gießen, den 14. Juli 1848. Gottl. Strauch, Maurermstr. 1417) Rod heim. Ich habe am 13. Juli von Gießen bis Rodheim eine silberne Taschenuhr verloren; ich ersuche den ehrlichen Finder, solche entweder an mich oder an Herrn Kaufmann Oeser in Gießen gegen eine angemessene Belohnung wieder abzugeben. Kutscher Hemer, bei Hrn. v. Firnhaber zu Rodheim. 1402) Ossenheim. Einladung. In einer, in dem Ossenheimer Wäldchen, heute stattgchabten Versammlung von Brandweinbrennern, in Betreff des Maischsteuergcsehcö im Großherzog- thum Hessen, wurde, nach vorausgegangener Besprechung, beschlossen, eine desfallsige Beschwerde bei der Ständekammer zu Darmstadt einzureichen, und wurden zu dem Ende die Unterzeichneten beauftragt, sämmtliche Brandweinbrenner im Groß- herzogthum Hessen zur weiteren Besprechung der Sache und Beschlußnahme auf Montag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr, nach Darmstadt in's Gasthaus zur Traube einzuladen. Indem wir uns dieses Auftrags hiermit entledigen, wünschen wir, daß sich die Brandweinbrenner recht zahlreich einfinden mögen. Ossenheim am 9. Juli 1848. Grein aus Wickstadt. Haas auS Ilbenstadt. Wendel aus Rockenberg. 1414. Frankfurt a. M. Wenn die warnende Stimme es aufrichtig mit mir meint, so gehe sie offen zu Werke und nenne sich mir, ich verbürge unverbrüchliches Schweigen auf Ehrenwort. — Frankfurt a. M. I. B. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 16 Juli. Moritz Wallenfels Wittwe in der Wallthorstraöe. Adolph Keil in der Neustadt. Franz Lampus in der Löwengasse. Wilhelm Hellmold auf dem Neuenweg. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst am 16. Zuli. TrONerfeier zum Gedächtnis des Höch st seligen Großherzogs Ludwig II. von Hessen und bei Rhein, Königliche Hoheit. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. 516 Kopulirte. Den 9. Juli. Daniel Leng, Bürger dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Fuhrmanns, Daniel Leng, ehelicher Sohn; und Elisabeths Kern von Staufenberg. Den 13 Juli. Georg Philipp Wilhelm Moritz Christoph Burckhardt, Bürger und Mechanicus dahier, des hiesigen Bürgers und Schlosser,neisters, Ludwig Karl Burckhardt, ehelicher Sobn; und Christine Vogt, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Gastwirths un toient, Daniel Vogt, eheliche Tochter. Getaufte Den 9. Juli. Dem Ortsbürgcr in Großcnbuftck und Postillon dahier, Philipp Wagner, ein Sohn, Jacob, geboren den 19. Juni. Denselben. Dem Bürger und Tapezierer, Wilhelm Reiber, ein Sohn, Wilhelm Georg Christian Karl Jeremias, geboren den 16. Juni. Denselben. Dem Großh. Landgerichts-Diener, Dietrich Fischer, ein Sohn, Friedrich Nickolaus, geboren den 18. Juni. Den 10. Juli. Dem Bürger und Schreinermeister, Georg Philipp Tränkner, ein Sohn, Christian Philipp, gc- boren den 23. Juni.- Beerdigte. Den 7. Juli. Elise Georgine Weidig, des Großh Hofgerichts - Kanzlisten, Johann Heinrich Wilhelm Eduard Weidig, Ehefrau, geborne Schneider, alt 31 I. 5 T., gestorben den 5. Juli. Den 11. Juli. Luise Theodora Natalie Zimmer, des Großh. Professors, Dr Karl Zimmer, eheliche Tochter, alt 10 I. 3 M. 5 T., gestorben den 9. Juli. Den 12. Juli. Ernestine Jsterling, des Bürgers und Maurermeisters in Hungen, Johannes Jsterling, Ehefrau, geborne Euler, alt 37 I. 6M. 5 T., gestorben den 10. Juli. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Im Darmstaedter Haus: Hrn. Geschäfts!. Landkarbe v. Dornhagna u. Felsing v. Felda. Hr. Halton, Gpmn v. Frankfurt. Hrn. Geschäfts!. Schwalb v. Darmstadt, Reitz v. Laubach u Habermann v. Höringshausen. Hr. Kuhl, Fuhrm v. Homberg. in der Rose: Hr. Schneider, Schmied v. Alsfeld. Hr. Braun, Handelsm. v. Winterberg. Hr. Kromm, Tuchm. v. Schotten. Hr. Duffner, Commis v. Schönach In den Privathäusern. Bei Hrn. Ph. Oppermann: Frl. Sachs v. Marburg — Bei Hrn. Steindeckermstr. Koch: Hr. Horn, Privatm v. Trohe. — Bei Fr. Landricht. Mosler: Frl. Müller v. Braunfels. — Bei Hrn. Botenmstr. Schlatter: Frl. Knauff v. Marburg. — Bei Fr. Regier.-R. Heß: Hr. Heß, Kfm. v. Mainz — Bei Hrn. Barb. Lotse: Hr. Ditschler, Privatm. ■o. Zelle. — Bei Hrn. Prof Dr. Milbrand: Fr. Assest Herold v. Münster in Westphalen. — Bei Hrn. Geh. Rath v. Löhr: 2 FrlS. Hert v. Frankfurt u. Hr. Haupt, Privatm. v. Rimhorn. — Bei Hrn. Schneidern,str. Brück: Frl. Dietz v. Vöhl. — Bei Hrn. Gärtn. Georg: Fr. Benner v. Wetzlar. — Bei Hrn. Lehr. Beck: Fr. Lehr. Becker v. Fauer. bach. — Bei Hrn. Stud. Müller: Hr. Müller, Privatm. v. Bensheim. — Bei Hrn. Rentamtsdicn. Frey: Fr. Ohl v. Darmstadt. — Bei Hrn. Prof. Dr. Heper: Frl. Strack v. Oberwiddersheim. — Bei Hrn. Geh. Just.-R. v. Helmolt: Fr. Sander v. Alsfeld u. Hr. Dr. Gelz, Advoc. v. Frankfurt In den Gasthäusern. Im Einhorn: Hrn Kfl Bachfelder v. Frankfurt u. Muster v. Rheidt. Fr. Lothringen m. Fam. u. Bedien, v. Pr. Minden. Hr. Maper, Fabrik, a. Schlesien. Hr. Orten- bach, Rent v. Basel. Hr. Birkenfeld, Fabrik, v Oldenburg. Hr. Flüger m. Fam. u. Bedien., Banq. v. Hannover. Graf v Tübingen, Rittergntsbes. v. Stalzcnau. Hr. Ahlers, Colorist v. BreSlau. Fr. Böhm u. Fr. Hübner m Tocht v Wolfsburg. Hr. Stöhlen, Partie, v. Porto-Labello. Hr. Baumann m. Fr., Apoth. v. Schwerin. Hr. Unzecker, Oecon. v Borlgrof Hr. v. Schiffe!, Oberkamm.-R. v. Branmels. Hr. Klinqelberg, Kfm. v. Lennep. Hr. Metternich, Offiz. v. Prag. Freifrau v. Buchholz m. Gefolge u. Bedien, u. Freifrau v. Wittgenstein m. Gefolge u. Bedien, v. Riga. Hr. v Löst m Bedien., Lieutn. v. Brandenburg. Hrn. Kfl. Walther v. Mainz u. Prinz v. Biedenkopf. Hr. Bohm, Partie, v. Mannheim. Hr Fullmaim m. Tocht , Gasiw. v. Münster Hrn. Kfl. Kraft v Düsseldorf u. Hcpdeherz v. Offenbach. Hr v. Heimroth, Hauptm. u. Hr. Krapp, Obcr- licutn v. Friedberg. Hr. Roth, Gutsbes. v. Badcnborn. Hr Marquardt, Regier.-Secret. v. Old-nbung Hr. v. Dc- bus m. Bedien., Gener.-Maj. v. Frankfurt a. d. O. Hr. Walz, Partie, v. Coblenz. Im Rapyen: Hrn. Kfl. Honsberger v. Remscheidt, Schal! v. Frankfurt, Anding v. Hanau u. Schäffer v. Han- novcr Hr. Richmann, Apoth. v. Münden Hr. Kettner, Nient v. Dresden. Hrn. Kfl. Gorters v. Rheidt u. Kühncrt v Cassel. Hrn. Rent. v. Frankenstein v. Münster u. Mutho v London. Hrn. Kfl. Schaumbcrg v. Alsfeld u. Diehl v. Frankfurt. Fr. Rcntamtm Bottiger v. Alsfeld. Fr. v. Stock v. Berlin. Hrn. Kfl. Kempf v. Erfurt, Weigel v. Pforzheim, Götz, Kahn u. Röder v. Frankfurt, Hülle v. Marburg, Heidelberg v. Offenbach u Stern v. Fulda. Hr Zimmermann, Cand. v Marburg. Hr. von der Tann, Gutsbes. v. Ger- mershauscn. Frl. Weigand V. Alsfeld. Angekommene und abgereifte Fremden vom 8. bis 12. Juli 1848. Im Prinz Carl: Hr. Hoffmann, Kürschn. v. Offenbach. Hr. Dittmuth, Kfm. v. Hadamar. Hrn. Oecon. Häuser v. Schlierbach u. Walther v. Langen. Hr. Finck, Geschäftsm. v Rödelheim. Hrn. Oecon. Weil u. Hoffmann v. Langbeck. Hr Rausch, Spcdit. v. Großeneichen. Hr. Rothenberg, Kfm. v. Bingen. Hr. Hensel, Stud. v. Bonn. Hr. Schenck, Nevierverwalt. v. Battenberg. Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.