Partner, Johann lisabethe neisterS, . 9 T., ßherzog. >estorben Bürgers :t 7 M. lorepfti, Christian iftSm.». u. Diehl rg. $>t. nhrm. ». , Werk, rankfult, ftSm ». ■n. Hr. Jung ». Hellwig >dt. Fr. »cnberger tba. Hr. )hl- n. Hrn. ». Lan- rg Fr. pfgarten, Geiß v. . Brück- iesenfeld. u. Diehl Faust, Braun- ifarr. »• ndmann, aSper v. ifer Rau ernheim: Wenzel: lzer: Fr. ,ß: Frl. Staudin- Sei Hrn. mes. — i Witlwe Änzeigeblatt für -te Stadt Gieße» und die Kreise / Gießen, Grünberg und Hungen. M 13. Sanlstag den 12» Februar 1848. DicscS Blatt erscheint jeden Dienstag und Freitag, AbendS. Der Pränumerattonsbetrag ist )ahrltch für^Emhelmische I st. Sa kr., Cm t Unterhaltungsbla t r ff. 12 kr.), halbjährlich 45 kr., (mit Unterhaltungsblatt 1 ff. 6 kr.), ,ur 'Auswärtige Postauftchlag 1ff. 42 kr, ( nt llnterhaltnngsblatt 2 ff. 24 kr.), halbjährlich 51 kr., (mit UnterhalmngSblatt Ist. 12 ir.). Auswärts “6onnnt manMin »» 55 t le9 2»r Ml. Postämtern. In Gießen bet der Erpedition, Canzleiberg lat. B. Nr. 1- (Stnrudung8aebul)r für »en ftton Inserate müssen jedeSmal an dem Tage vor dem Erscheinen dleseS Blattes bis Morgens 9 Uhr längstens an dte Kcdaktton gelangt sehn. Amtlicher Theil. Zu Nr. K. H. 167. Hungen den 24. Januar 1848. Betreffend: Den Hausirhandel, insbesondere daS Hausiren mit Mehl. Der Groß herzoglich Hessische K r e i s r a t h des K r e i s c s H u u g e n a it sämmtliche Gr. Hess., Fürstl. und Gräfl. Solms'sch e Bürgermeister des Kreises. Ich beauftrage Sie die Angehörigen Ihrer Gemeinden auf den ihnen mitzutheilenden Inhalt der nachstehenden höchsten Verfügung aufmerksam zu niachen. L. F o l l e n i u s. Za Nr. D. 23,657. 24,636. Darmstadt am 5. Zanaar 1848. Betreffend: Wie oben. Das Großherzoglich Hessische Ministerium des Innern und der Justiz air die Großherzoglichen Provinzial-Commissariate dahier und zu Gießen, die Großherzoglichen Provinzial-Commissäre dahier, zu Gießen und zu Mailiz und an sämmtliche Großherzoglichen Kreisräthe. Zur Beseitigung entstandener Zweifel eröffnen wir Ihnen, daß Mehl, obgleich dasselbe nicht in den Anlagen A. und B. der Verordnung vom 6. November 1846 über den Hausirhandel und die hausirend betriebenen Gewerbe aufgeführt ist, dennoch gleich der geschälten oder gerollten Gerste und Hirse zu den- jemgeu Waarenartikeln gehört, mit welchen im Großherzogthume, nach zuvor eingeholter Crlaubniß der Administrativ-Behörde und hierauf erhaltenem Patent, Hausirhandel betrieben werden darf. du T h i L > , v. Stein. 100 Edictalladung. 186) (Hungen.) Zur Abwendung des förmlichen Eoncurses über das bedeutend überschuldete geringe Vermögen dcS abwesenden I oh a nn G e o r g Mohr II. von Gambach, ist Termin zum Versuch cincS gütlichen Uebereinkommens auf Montag den 28. Februar 1848, Vormittags 10 Uhr, bestimmt worden. ES werden daher alle bekannte und unbekannte Gläubiger des gedachten Joh^ Georg Mohr II hierdurch aufgefordert, in dem anberanm- ten Termin entweder in Sclbstperson oder durch genügende Spccialbcvollmächtigte ihre Forderungen anzugeben und zu begründen und hiernächst Vorschläge zu einer gütlichen Vereinigung zu erwarten, wobei für die Nichterscheinendcn angcfügt wird, daß im Falle ein Arrangement zu Stande gebracht werden wird, sic als dem Beschluß der Mehrzahl der erschienenen Gläubiger bcigetretcn werden angesehen werden. Hungen den 11. Januar 1848. ' Gr. Hess Fürstl. Solms. Landgericht. Hofmann. Heusler. Besondere Bekanntmachung. 277) (Gießen.) Wegen Ungültigkeit der früheren Abgcordnetcnwahl der Stadt Gießen in den 3 Graden, soll am 15., .16., 17. und 18. d. M., Vormittags von 9 bis 12 Uhr, eine neue Wahl von 20 Bevollmächtigten für die Gemeinde Gießen, zum Behuf der Wahl der Wahlmänner zu Gießen, in dem hiesigen Rathhause vorgenommen werden. Alle stimmfähigen Staatsbürger werden daher cin- geladen, an den gedachten Terminen, und zwar die deö Wallpförter Quartiers, Dienstag den 15. Februar; des Neuenweger Quartiers, Mittwoch den 16. Februar; deö Selterswcger Quartiers, Donnerstag den 17. Februar; die des Ncustädter Quartiers, Freitag den 18. Februar persönlich sich cinzusinden und ihre Stimme abzu« geben. ES steht übrigens auch jedem Stimmfähigen frei, seine Stimmen an einem der vorgenannten Terminen beliebig abzugeben. Die Listen der Stimmfähigen und der zu Bc- vollmächtigtcn wählbaren Staatsbürger, sowie der Auszug ans der Bevölkerungsliste und das Vcr- zeichniß der 20 fl. und mehr direkte Steuern jährlich bczahlendeii Staatsbürger, liegen von jetzt an in dem erwähnten Lokale offen, damit solche von Jedermann cingesehen werden können. Gießen den 10. Februar 1818. Der Bürgermeister Gg. Reiber. Versteigerungen. 185) (Gießen.) Auf freiwilliges Ansuchen deö Schuhmachcrmeisters Ludwig Wagner II. dahier, sollen die demselben zustehenden nachfolgenden Immobilien, alö: Alt Neu fJKlftr. 47101 7986 9 Hofraithe in der Flügelsgasse (ehemals Revisor Roth'fcheS Haus). "'7ir 7ioisa 32 Hosraum mit Stall und Gärtchen hinten an der Flügelsgasse. "12/h '/I015a 93 Grabgart, das. (Wallgart) 9 4%16 42 Acker aus dem Sand. Montag de» 21. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem RathhauS öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 28. Januar 1848. Der Beigeordnete Rühl. 262) (Gießen.) Montag den 14. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus, das den Kindern des dahier verstorbenen Dr. Völker zustehende, Alt. ' Neu sJKlftr. 177y29 47, 100 od. 29 Nlh. Grabstück auf dem Sand, gibt 3 Pf. Zins der Rentei, neben Anton Pelriö Wittwe, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 9. Februar 1848. Der Beigeordnete Rühl. 272) (Grnnberg.) Samstag den 18. März, Nachmittags 4 Uhr. soll auf dem hiesigen Rathhause die dem Ziegler Daniel Seipp dahier zustchende Ziegclhütte, bestehend in einem Wohnhaus, einer Scheuer, einem Trockcnbau, einem Schoppen, einem Zicgelbrcnnofen- bau und einem Stall mit Schoppen nebst 7631 Klafter Wiesen und Aecker, unter den im Termin näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen 101 öffentlich meistbietend versteigert werden; wobei bemerkt wird, daß die Gebäulichkeiten, sowie ein Theil der Grundstücke Erblehn der Stadt Grimberg sind. Grünberg den 2. Februar 1848. In Auftrag Gr. Hess. Landgerichts. - Der Bürgermeister Henricy. 257) (Schotten.) Fruchtversteigerung bei dem Rentamte Schotten. Mittwoch den 23. Februar, Vormittags 10 Ohr, werden in dem Gasthause zur Krone in Schotten 7 Malter Korn, 4 u Gerste und 3 h Hafer von dem herrschaftlichen Speicher zu Schotten, sodann Freitag den 25. Februar, Vormittags 10 Uhr, in dem Stadtwirthshause zu Ulrichstein 2 Simmer Gerste und 11 Malter Hafer von dem herrschaftlichen Speicher zu Ulrichstein, öffentlich meistbietend versteigert. Schotten am 7. Februar 1848. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Schotten, Prätorius. 254) (Grün berg.) Montag den 27. März d. I-, Morgens 10 Uhr, soll das dem Johannes Müller, resp. dessen Ehefrau zu Rüdingshausen gehörige Haus nebst sämmt- lichen Güterstücken auf dem Zwangswege öffentlich meistbietend in loco Rüdingshausen, unter den in diesem Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen verkauft werden und werden Kaufliebhaber hierzu eingeladen. Grünberg den 4. Februar 1848. Gr. Hess, zum Landgericht das. geh. Patrimonialgericht der Frh. v. Nordeck zur Rabenau. Welcker. 253) (Wetzlar.) Freitag den 24. März d. I-, Morgens 10 Uhr, sollen in dem Lokal des unterzeichneten Stadtgerichts nachstehende, den Eheleuten David Büßer dahier zu- stehende Grundstücke, nämlich: 1) Ei,, dahier vor der Jakobsburg Lit. 1 Nr. 20 gelegenes Gebäude mit einem großen gewölbten Keller. 2) Ein vor dem Silhofer Thore an der Stückpforte Flur I. Nr. I. des. Katasters gelegener 4 Morgen, 145 Ruthen u. 80 Fuß haltender Garten, mit dem darin befindlichen Wohn- hause, Wirthschafts- und Oeconomiegebäuden, alles im besten Zustande, an den Meistbietenden versteigert werden. In diesem Garten, der mit vielen Baumen der besten Obstsorten bepflanzt ist, ist seit länger denn 50 Jahren Weinwirthschast mit großem Erfolge betrieben worden und eignet sich derselbe hierzu nicht nur durch seine ausgezeichnet schone Lage, sondern er ist auch mit allen dazu nothigen Einrichtungen und Lokalitäten, als einem schonen großen Saale, mehreren Nebenzimmern, einem großen gewölbten Keller, einer vor einigen wahren erst erbauten bedeckten Kegelbahn und einem be ondercn Gartenhause versehen; auch ist in demselben ein passender Schießstand angebracht. Die Bedingungen, unter welchen diese Grundstücke versteigert werden sollen, liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht vor. Wetzlar den 4. Februar 1848. Königlich Preußiscksts Stadtgericht. Krüger Stadtgcrichts-Secretär. 230) (Hohensolms.) Die sog. Eisernhand, ein Wirthshauö oberhalb Erda, an der von Gießen nach Gladenbach führenden Chaussee, bestehend aus einem Wohnhaus nebst Scheuer, sowie mehrere dazugehörige Grundstücke in der Erdaer Gemarkung, welche Realitäten bisher dein Andreas Bruck in Erda gehört haben, derzeit aber Eigenthum der Gemeinde Erda geworden sind, sollen nach Vorschrift des §. 95 der Gemeindeordnung von, 23. Juli 1845 nochmals einer öffentlichen Versteigerung im Orte Erda Montag den 14. Februar l. j., Morgens 9 Uhr ausgesetzt werden, zu welchem etwaige Kaufliebhaber unter dem Bemerken eingeladen werden, daß die Gebäude auf den Abbruch oder zum Stehenb eiben und gegen baare Zahlung verkauft werden sollen. Die Verkanfsbcdingungen können m meiner Amtsstube eingesehen werden und w»d der Gemeinde, rath in Erda etwaige weitere nothlge Auskunft in Betreff der zu erkaufenden Jininobilien ertheilen- Hohensolms den 21. Januar 1848. Fürst!. Solms. Bürgermeister-Amt. , Reichmann. 273) (Grünberg.) Mittwoch den23.d.M>, Vormittags 10 Uhr, 102 sollen in dem hiesigen Rathhause 61 Stücke weißgewebtes Baumwollenzeug, welche 2414 Ellen-enthalten sollen, in Sachen der Handlung Bergfeld & Comp. zu Dillenburg rc, Kläger, und J o h. Heinrich Horst zu Großeneichcn, Beklagter und Wiederkläger, öffentlich meistbietend, gegen baare Zahlung versteigert werden. Grünberg den 8. Februar 1848. In Auftrag Gr. Hess. Landgericht Grünberg. Der Bürgermeister Henrik y. Holzverfteigermig im Revier Schiffenberg. 275) (Gießen.) Freitag den 18. Februar, sollen in den Distrikten Sommerberg und Kirchberg nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: 2 Stecken Buchen-Scheitholz, 4 „ Nadel- „ 2 „ Buchen-Prügelholz, 4% „ Eichen- „ 15 „ Nadel- „ 6 „ Buchen-Stockholz, 15'4 „ Eichen- „ 18 „ Nadel- „ 10200 Stück Nadel-Reisholzwellen, 825 „ Eichen- „ „ 1325 „ Nadel- „ 32 Eichcnstämme zusammen 488 Cbfß hltd. 3 Elzbecr- „ „ „ 30 „ „ 31 Nadel- „ „ „ 289 „ „ 3 Eichenstangen, 1 Ahornstange und 110 Nadelstangen. Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Baumgarten. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martini d.' I. gestattet. Gießen am 10. Februar 1848. Der Gr. Hess. Rcvierförster des Reviers Schiffenberg Dr. Drandt. Versteigerung auf den Abbruch. 271) , (Schloß Ilbenstadt.) Dienstag den 22. Februar l. I., Nachmittags 1 Uhr, soll bei dem Wirth Fourier zu Södel, das dortige Pfarrhaus auf den Abbruch an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Das Gebäude ist 56 Fuß lang, zweistöckig, von Eichenholz erbaut, besindet sich zum Versehen in sehr brauchbarem Zustande und sind die Thüren Fenster, Fußböden, Oefen u. s. w. noch ganz gut erhalten. Schloß Ilbenstadt den 7. Februar 1848. Gräfl. von Leiningen-Westerburgische Rentei Bernhardt. 182) (Schotte n.) Freitag den 18. Februar d. I. Vormittags 10 Uhr, Werben von den zu Selgenhof produzirten 1847r in Ulrichstein lagernden Früchten rc., im Skadt- wirthshauS zu Ulrichstein, öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert: etwa 5 Malter Waitzen, 15 „ Korn, 4 „ Gerste, 50 „ Hafer, 25 „ Kartoffeln, 25 U« Heu, 4 Fuder Kornstroh, 4 „ Haferstroh. Schotten am 29. Januar 1818. Der Gr. Rentamtmann des Rentamts Schotten P r ä t o r i u S. 274) (Grünberg.) Montag den 21. d. M, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Grünberger Stadtwalde, Distrikt Tannenkopf, 532 Kiefern-Baustämme, von 10934 Cubikfuß, 7—13 Zoll Durchmesser und 25—50 Fuß Länge, ferner 66 Kiefern-Stangen meistbietend versteigert werden. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Grünberg den 8. Februar 1848. Der Bürgermeister Henrich. Lieferung von Eichen - Küferholz. .. 181) (Marienschloß.) Die Lieferung von 25 Stecken, Eichcn-Scheitholz zu Küferholz für daS Werkfach hiesiger Anstalt, soll im Soumissionswege an den Wenigstfordcrnden vergeben werden. Lieferungsfähige Bewerber wollen daher ihre deßfall- sigen Soumissionen längstens bis zum 28. Februar l. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem Directorial- Büreau dahier versiegelt und mit der erforderlichen Aufschrift versehen portofrei einreichen. ^Marienschloß am 26. Januar 1818. I A. Der Verwalter Bauer. 103 252) C2I(ba(6.) Montag den 14. Febr. l. I-, Morgens 9 Uhr, sollen in dem Walde der Gemeinde Albach, in den Distrikten Rotherde, Dachsberg, Stangenhöhe, Kreuzholz und Eisernhand, 58% Stecken Buchen-Schcitholz, 2% » Eichen- » 1% n Birken- » 15% u Buchen-Prügelholz, 14% n Eichen- n 1 i, Birken» „ 30% n Buchen-Stockholz, 11% ii Eichen- ii 4 u Kiefern- » 3950 Wellen Buchen-Reiöholz, 684 „ Eichen- ,, 300 ii Birken» ,, 300 u Kiefern- „ 100 » Aöpen- „ 957 ii Weiden- „ 28 Dorn-Wellen, 107 Cubikfuß Eichen-Stammholz, 64 „ Kiefern- „ 7925 Stück Birken-Reifstangen und 90 Wellen Birken-Reifer, öffentlich meistbietend versteigert werden. Der Anfang ist im Distrikt Rotherde. .Albach am 5. Februar 1848. Der Bürgermeister Schäfer. 283) (Wicseck) Montag den 14, d. M., Morgens 9 Uhr, sollen in dem Wicsccker Gemeindewalde, Distrikt Dörloch 77 Stecken Buchen-Scheitholz, 25% n u Stockholz, 1225 Stück n Wellen, 39% Stecken Eichen-Scheitholz, 1" 7 ” n ii Prügclholz, 15 ii u Stockholz, 600 Stück ii Wellen, 775 „ Kiefern- u 18 Eichen-Stämme, 10—30 Zoll Durchmesser, 10—45 Fuß lang, 6 Buchen-Stämme zu Arsen, 1 ii Stock, welcher sich sehr gut zum Aushauen von Fleisch eignet, öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Chaussee nach Lollar, am Wege nach Daubriuzen. Wieseck den 9. Februar 1848. Der Bürgermeister Lang. Holzvcrsteigerung. 271) (Mainzla r) Donnerstag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Mainzlarer Gemeindewalde, Distrikt Hcckestrauch, an der Hochbörner Straße, 65 Stecken Duchen-Scheilholz, 13 ii Eichen- u 15 „ Buchen-Prügelholz, 3 u Eichen- „ 18 „ Buchen-Stockholz, 2 „ Eichen- „ 1725 Stück Buchen-Wellen, 100 „ Eichen- „ 38 Stämme Cichen-Werkholz, zu Wagnerholz sich eignend, von 6—19 Zoll Durchmesser und 15—45 Fuß Länge, 6 Stämme Bucheu-Werkholz, von 8—2t Zoll Durchmesser und 10—27 Fuß Länge öffentlich meistbietend versteigert werden. Mainzlar am 9. Februar 1848. Der Bürgermeister Schlapp. 251) (Climbach.) Montag den 14. d. M, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Climbach, Distrikt Langenbruch, folgende Holzsortimente als: 280 Fichten- und Kiefern-Stämme, von 30—80 Fuß Länge und 6—15 Zoll Durchmesser, 5033 Cubikfuß haltend, von vorzüglicher Güte, sodann 360 Stück Fichten - Stangen, von 30—60 Fuß Länge und 4—5 Zoll Durchmesser, 1650 Cubikfuß haltend, beide Holzsortimcnte sind zu Dau- und Werkholz sehr zweckdienlich, auch besonders noch zu dem Eisenbahnbau zu Rüststangcn und dergleichen geeignet, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusamluenkunft ist an dem Fußweg von Beuern nach Allertshausen am Climbacher Kiefernwald. Climbach am 5 Februar 1848. Der Bürgermeister Schmidt. 276) (Gießen.) Frau Justizrath Müller zu Werthheim, beabsichtigt ihre in den s. g. Bleichgärten dahier gelegenen, früher der Frau General von Nagel zugehörigen Grundstücke, bestehend in: 1) 3% Morgen Grabland und 2) 3 „ Wiesen zu veräußern. Vermöge erhaltenen Auftrags habe ich zu einer öffentlichen Versteigerung dieses Geländes auf 104 Donnerstag den 24? d. M., Nachmittags 2 Uhr, Termin anberaumt. Bemerkt wird noch, daß der Verkauf der fraglichen Grundstücke in kleineren Abtheilungen geschehen soll, und daß die Versteigerung selbst bei gutem Wetter an Ort und Stelle, andern Falles dagegen in dem Gasthaus zum Promenadehaus dahier stattfindet. Gießen den 10. Februar 1848. C. Fuhr, Advocat. 240) (Wetzlar.) Der Unterzeichnete beabsichtigt, nachbezeichnete, ihm eigenthümlich zugehörige Häuser einer öffentlichen Versteigerung auszusetzen, und hat hierzu Termin auf den 22. Februar l. I., Nachmittags halb 2 Uhr, in seiner Wohnung, dem Rheinischen Hof dahier anberaumt, woselbst auch täglich die sehr voriheil- haft gestellten Zahlungsbedingniffe eingesehen werden können. 1) DaS Haus Lit. C. 92- auf dem Buttermarkt, zum Rheinischen Hof genannt, im schönsten Theile und Mitte der Stadt, wo sich mehrere Straßen kreuzen, und worin seit einer Reihe von Jahren Gastwirlhschaft mit dem besten Erfolg betrieben wurde. 2) Das daneben stehende Haus, Lit. C. 93. zum Betrieb eines kleineren Geschäftes geeignet. 3) Das HauS Lit. A. .M? 127 am Fischmarkt, zur alten Kammer genannt, gegenwärtig Magazinsgebäude, aber so eingerichtet, daß es mit wenigen Kosten zum Wohngebäude umgeschaffen werden kann, ferner noch circa 9 Morgen Grundstücke. Wetzlar den 2. Februar 1848. Ludwig Raab, Gastwirts» zum Rheinischen Hof. Feilgeboten. 280) (Gießen.) Aromatisches Kräuteröl, zum Wachsthum und zur Verschönerung der Haare. Dieses vorzügliche Oel wird unter der Garantie verkauft, daß es mindestens dieselben Dienste leistet, als alle bisher angcpriesenen theueren, oft.über 1 Rthlr. kostenden Artikel dieser Art. Das Flacon von derselben Größe ä % Rthlr. Pr. Crt. Aechte lÄheen-Pomade, ein kräftiges Mittel, um in ganz kurzer Zeit Kopfhaare, Schnurrbärte, Backenbärte und Augenbraunen mächtig herauszutreiben. Preis pro Tiegel mit Originalbeschreibung 1 Rthlr., deßgleichen 7S mit Öriginalbeschreibung. Extrait (le Circassie, ein vielfach bewährtes Schönheitsmittel, um die Haut von allen Flecken und Sommersprossen zu reinigen und derselben nach nur kurzem Gebrauch ein zartes Weiß, die schönste Frische, Glanz und Weichheit zu geben. Dasselbe ist in großen, weißen FlaconS mit der Anweisung zum Gebrauche h % Rthlr. zu haben. Warrzentod, zur augenblicklichen Ausrottung der Wanzen und ihrer Brut; ein in vielen öffentlichen Anstalten und Caserneir als untrüglich bekanntes Mittel, das Glas ä */? Rthlr. Von sämmtlichen, durch ihre Wirkungen rühmlichst bekannt gewordenen Artikeln befindet sich alleiniges Lager bei Carl Frech. Neu erfundenes, von mehreren Medicinal-Be- hörden geprüftes Gehör-Oel von Dr. I. Robinson in London. Durch Anwendung dieses Oels werden alle organischen Theile des Ohres ungemein gestärkt, das Trommelfell erhält seine natürliche Spannung wieder, wodurch die Harthörigkeit sehr bald sicher geheilt wird. Das Flacon mit Gebrauchsanweisung ä l'/3 Rthlr. ist in Gießen allein zu haben bei 4§arl Frech. Attest. Hochgeehrtester Herr! Hiermit nehme ich die Gelegenheit, Ihnen für's allgemeine Wohl die schuldige Nachricht zu machen, daß ich durch den Gebrauch des mir übersandten Gehör-OelS von Dr. I. Rob'inson in London, von meiner mehrjährigen schweren Harthörigkeit rein geheilt worden bin. Die schnelle Wirkung dieses Oels war um so überraschender, da ich bereits 80 Jahre alt bin, und das Nebel so bedeutend war, daß ich selbst das Glockengelänte nicht mehr hörte, und jetzt nach nur kurzer Anwendung das vollkommenste und reinste Gehör erhalten habe. Auch mehrere meiner Freunde, die an demselben Nebel litten, erfreuen sich nach dem Gebrauche dieses vortrefflichen Oels eines eben so glücklichen Resultates, und wir bitten Sie daher recht sehr, diese Zeilen veröffentlichen zu lassen, damit noch so manchen Leidenden durch, dieses Mittel geholfen wirb. Mit aller Hochachtung, Ihr dankend verpflichteter F. Stuchtep, Kirchen- und Armen-Rendant der evangelischen Gemeinde zu Rheda. Rheda am 1. Juni 1844. Die hiermit ge Rheda 2 259) gaffe bin Bedinguw 216) gelegenes kaufen in lipp Ni 260) gelpfad, freier Ha 246) Monats düngen und Prü Eichen- . Quantitö Kanfliebl niß setze vom Foi und die anher a> weitere Marb 247) ächt und 282: und eiw liches Kohlgen 266 sind zu 105 um die »rossen zu Gebrauch Slanz und S mit der it haben. f uzen und falten und icn rühm- ndet Zch ; r e ch. icinal-Be- n. rdeu alle gestärkt, Spannung »ald sicher l'/.Rchlr. ech. men für'S .1 machen, bersandten u London, tgkeit rein ar um so : alt bin, selbst das nach nur iib reinste an dem- Gebrauche glücklichen "echt sehr, it noch so stfen wird, ipflichteter der evan- seda. A uözuleihen. 267) (Gießen.) 1000 fl liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Näheres in der Crpedition d. Bltö. 256) (Gießen.) Bei der Leichenkasse dahier liegen 300 fl zum Ausleihen in hiesige Stadt bereit. Das Nähere ist bei dem Rechner Herrn Sck'affstädt zu erfragen. ' Gießen den 9. Februar 1848. Der Vorstand. Zu vermiethen. 249) (Gießen.) Durch den Wegzug der Frau Pfarrer Briegleb, i|t das von derselben bewohnte Logis zu vermiethen und kann Anfangs Mai bezogen werden. Wlttwe Burgy. 250) (Gießen.) Eine Familienwohnung, sowie ein möblirtes Zimmer mit Kabinet, sind zu vcrmie- then und im April zu beziehen bei 1 Christian Reiber aus dem Kreuz. 265) (Gießen) Ein Logis, bestehend in 4 Stuben, einer Kammer, Küche, Keller, Holzplatz und Mitgcbrauch der Waschküche, ist zu vermiet hen und kann alsbald bezogen werden. „ Karl Steinberger, in der Lowengasse. 1?7) (Gießen.) DaS Wohnhaus in der Neustadt, LU. D. Jß 55, mit Hintergarten, ist zu verkaufen oder mit dem darin betriebenen Geschäft zu vermiethen. Näheres in LU. B. .As 30 auf der Mäusburg. 241) (Gießen) Zwei meinaudergeheude Zimmer mit'Möbel sind zu vermiethen bei Jae. Kansm. Worms Wittwe, Kirchenplatz Lit. A. »A£ 13. 243) (Gießen.) Bei Hafnermeister Hermann Claus sind zwei Familicuwohuungen zu vermie- thcn und Ausgangs April beziehbar. Die Richtigkeit des vorstehenden AttesteS wird hiermit gerichtlich bescheiniget. Rheda den 1. Juni 1844. (L. S.) Der Amtmann daselbst. In dessen Abwesenheit für denselben zeichnet Schöne!l, Sekretär, 259) (Gießen) Mein Haus in der Wolken« ml[fc bin ich wissens, -unter ganz annehmbaren Bedingungen, aus freier Hand zu verkaufen. J J Karl Wilker, Scribent. 216) (Gießen.) Ein auf dem Nahrungsberg gelegenes Stück Land, ist aus freier Hand zu verkaufen und das Nähere bei Schrcmermeister Philipp Nagel zu erfahren. 260) (Gießen.) Meinen Garten-anr Ric- gelpfad, sowie einige Sopha, bin ich willens aus freier Hand zu verkaufen. , , Steuerpcräquator Eberwc»ns Wwe., wohnhaft bei Wittwe Fel sing. Holzverkanf. 246) (Marburg.) Im Laufe des künftigen Monats werden aus den v. Milchlingschen Waldungen bei Trais a. d. L. 200 Kist- Buchen-Scheit- und Prügelholz, sowie eine namhafte Anzahl von Eichen- und Buchen-Slämmen, im Ganzen oder in Quantitäten, aus der Hand verkauft wovon ich Kauslicbhaber mit dem Anfügen hierdurch m Kenntnis! setze, daß das fragliche Holz auf Verlangen vom Forstaufseher Schick in Traiö bcze,chnet wird, und die Gebote hierauf bis zum la. Marz l. anper abgegeben werden können, auch von mir zede weitere Auskunft crtheilt wird. Marburg am 6. Februar 1848. A. Schenk, Freiherrlich v. Milchlingscher Rendant. 247) (Gießen.) Trockene Hefe ist stets ächt und frisch zu haben bei Julius Wallach, auf dem Markt, Lit. B. M 27. 282) (Gießen.) E >ic Partie Dornwessen und eine Partie Pfähle, 8 bis 9 Centuer vorzügliches Heu, getrocknete Sauerkirschen und grüne Kohlgemüse, verkauft L. Hartmann in der Schanze. 266) (Gießen.) Sechs Fuder Kornstroh sind zu verkaufen bei I. Möhl's Wwe. 106 Vermischte Nachrichten. Gewerb-Verein. 278) (Gießen.) Gegen die in Nr. 12 dieses Anzcigeblatteö erschienene, und wahr-. scheinlich auch in denl heutige« Blatte Nr. 13 erscheinende Einladung zu einer lPeneralver- samnilung auf Samstag den 12. Februar, Abends um halb 7 Uhr, namentlich gegen die darunter befindliche Bezeichnung: „Der Vorstand," muß der unterzeichnete, gegenwärtig einzig legale, Vorstand der hiesigen Lvkalsectiou des Grvßh. Gewerb - Vereins protestiren, und hierdurch öffentlich erklären, daß solche, als von ihm nicht ausgehend, einen Eingriff in seine Rechte und eine widerrechtliche Anmaßung Unbefugter enthalte. Gießen den 9. Februar 1848. Der in der General-Versammlung vom 13. Decembcr- v. I. erwählte Vorstand. Gegenseitige Lebens- und Nentenversrcherungs-Anstalt der Schulen- und Familienkasse tu Paris, errichtet durch Ordonnanz des Königs der Franzosen und unter Aufsicht der Staats-Regierung. 268> (Gießen.) Die Schulen- und Familienkasse hat seit lern 23. August 1841, von da an sie in Wirksamkeit getreten ist, einen so bedeutenden Aufschwung genommen, daß sich daraus zunächst die Zweckmäßigkeit ihrer Einrichtungen folgern läßt. Durch ihre vor Kurzem stattgefundene Vereinigung mit der „Prevoyance" und der „Universelle" ist eines der großartigsten auf Gegenseitigkeit beruhendes Institut ins Leben gerufen worden. Unverkennbar sind die außerordentlichen Vortheile, welche Denjenigen zu Theil werden, die sich bei der oben bezeichneten Lebensversicherungs-Anstalt intcressiren, denn wo so bedeutende geistige und materielle Kräfte sich gegenseitig unterstützen und von reellen Prinzipien geleitet werden, sind die Interessen der Versicherten gewiß in allen Theilen aufs Beste gewahrt. Am 1. October 1847 hatten bei obigen Gesellschaften 112.000 Subskribenten ein Kapital von 112 Millionen Franken unterzeichnet, wovon 40 Millionen bereits baar eingegangen sind. Die Gesellschaften stehen unter Aufsicht eines Administrations-Raths, zusammengesetzt aus den Herren Herzog von Fezensac, General-Lieutenant, Pair von Frankreich, Präsident. Fidiere d’Esprinveanx, ehemaliger Oberhypothekar von Paris, Vice-Präsident. Graf von Crevecoeur, ehemaliger Artillerie-Oberst. General Marquis d’Hautpoul. Banquier I. Lerour, vom Hause I. A. Lerour. Herzog von Monchy, Präsident der Eisenbahn-Gesellschaft von Bordeaux. Perret notaire honoraire von Paris. de Rivaud-la-Raffiniere. A. de Vuillefroix, Eigenthümer. M. Debrax, General-Direetor. ,3»1 cyMinfd)teii Einklang mit den Vorzügen der Schulen- und Familienkasse stehen insbesondere die billigen Prämien und die loyalen Aufnahms-Bedingungen. ' jcbe zu wünschende Auskunft und Erläuterung über den Gang und das Wirken der Anstalt wird ercheilen We^cin nu(^ Tarife und Tabellen unentgeltlich zu haben sind, mit Vergnügen Gießen im Januar 1848. M. Heß, Director für hier und Umgegend. (Hierzu drei Beilagen.) Erste Beilage zu jns 13. Vermischte Nachrichten. dewerh - Verein. 245) (Gießen.) General-Versammlung Samstag den 13. Februar, Abends 6 /2 Uhr, Gegenstände der Verhandlung: 1) Mittheilung Rescripts des Präsidenten des Hauptgewerb-Verelns an den Ausschuß der hiesigen Localsection, betreffend dle schwebende Streitfrage. 2) Mittheilung eingegangener Rescripte der Darmstädter und Wormser Localsection, anderweitigen Betreffs. 3) Zu treffende Bestimmungen wegen der Anschaffungen überhaupt und insbesondere der Literalien für die Sectionsbihliothek. 4) Qu treffende Bestimmungen über verschiedene, die Handwerkerschule betreffende Ausgaben, insbesondere Regelung der Lehrerbesoldungen, Localentschädigungen rc. Ungleich wird hiermit zur Kenntniß der Mitglieder, resp. desPub- Itfumö gebracht, daß der Ausschuß in seiner Sltzung vom 29. Januar durch das .L Y oNvähute Reftript «aulaßt wachen ,s . eme neue Wabl der beiden Vorsitzenden vorzunehmen. Ber der sofort erfolgten Abstimmung kiel die Wahl auf Herrn F. Knapp als ersten Vorsitzen- ÄtTs9 L Glrti/als Mvertretendm Var chenden mit 12 von 14 Stimmen. Der B 0 r st a n v. »st 11 e r r e o t y p i e ei» 263) (Gießen.) Es werden täglich noch Li,chtbild-P -r trats von des Morgens 10 bis Nachmittags 4 Uhr in der bisherigen Wohnung, ber Herr«^Kaufmann Müller, der Klinik gegenüber, unter Verbürgung. der sprechendsten Aehnlichkert aus daö Schärfste, und ohne Einfluß der trüben Witterung, angcfertigN aberlassen Da ans besonderen Gründen, unsere jetzige Wohnung uns noch aus 14 ^age überlassen bleibt fo leiöett wir hiermit eraebenst unfern verlängerten Aufenthalt an. .wch, U b'° W NW* kommenden Anzeigeblättern bekannt gemacht werden wird. Probebilder f 1 9 $ 9 nannter Wohnnng einzusehen. , »«« i. Lnni« ^ennnate Augustus Hoch, JL Ollis Steilllimfee Bildhauer u. Daguerreothpist. Geld Cours vom 10. Februar. 431 44$ 20 24 20 £ u 9 S 9 10 12 2 1 3 24 24 überlassen werden können. Man bittet Adressen im Daguerreotyp- Atelier, im Hause des Herrn Müller, der Klinik gegenüber 1 Stiege hoch, abzugeben. 208) (Gießen.) Es wird in eine kleine Familie eine Magd, die mit guten Zeugnissen versehen ist, und sogleich oder nach Ostern emtreten kann, gesucht. Das Nähere bei der Erped. d. Blttö. 258) (Gießen.) Eine noch in gutem brauchbaren Zustande befindliche Hobelbank, wird zu kaufen gesucht. Das Nähere ist bei der Expedition d. Blttö. zu erfahren. 279) (Gießen.) Sonntag den 13. Februar findet . II a r m o n i e - M h s i k. in dem Leib'sch en Wirthschaftslokale Statt. Benachrichtigung. 281) (Gießen.) Die Musterkarte von Tapeten in den neuesten Dessins habe ich erhalten und empfehle letztere zu den billigsten Preisen. fl M- Heß, Lit. A. Nr. 55. unb2 auswärtigen Publikum diene hiermit zur Anzeige, daß ich dem Herrn Jakob Landauer, wohnhaft auf dem Kirchenplatze dahier, meine eignen Fabrikate, bestehend in Barometern, Thermometern, Alkoholometern, Laugen-, Bier-, Oel- und Essiqwaagen, sowie sonstige in mein Fach einichla- qcnde Artikel, zum Berkaus übergeben habe. Indem vor wie nach feste Preise emgchalten werden, bemerke ich, daß meine Waaren, für deren Güte ich stets haftbar bin, mit meinem Namen gezeichnet sind, und im Falle ein oder der andere gewünschte Artikel nicht vorrälhig wäre, nimmt Hr. Landauer Bestellung auf denselben an, welche ich alsbald nach Wunsch ausführen werde. Gießen den 3. Februar 1848. L. Jungk, Mechaniker. Aufforderung. . 255) (Gießen.) Da ich in der Kürze von hier nach Amerika auszuwandcrn beabsichtige, so bitte ich alle hiesigen und auswärtigen Gläubiger, ihre speciellen Forderungen längstens bis zum 21. l. M. bei mir in Empfang zu nehmen. In gleicher Frist bitte ich alle Diejenigen, we che 'noch Zahlungen an mich zu leisten haben, dieselben zu entrichten, gegenfallö sie sich Unannehmlichkeiten zuziehen würden. Gießen den 9. Februar 1848. p Philipp Nagel, Schreinermeistcr. 108 269) (Gießen.) Zur Abhaltung, eines Sängersestes titt Sommer l. I. 'st unterm Heutigen ^die polizeiliche Erlanlmiß erfüll **>> Är bpr letzten Versammlung die Ernennung eines Fest-Co Mit« s zUl wetteren z_enung oie,er faK Zfc. Wir orsilche» daher «Ile Mitglieder der h.eslgen Gesang, v "de in e UN dal le sich dafür inleressirenden hiesige» tz.nwohner sich n-chsien vereine nnr ;i & M., Nachmittags 4 Uhr, . ® i des Gastbauseö nun Prinz Carl dahier recht zahlreich emftnden zu wollen, nmsie Wahl 2 «bgedachtrn ComitSs n»d die sonst erforderliche Besprechung p°r,»nehme». Gießen den 8. Februar 1848. , Die bei der Versammlung vom 22. v. M. erwählten drei Bevollmächtigten: Dr. Diesfenbach Straub. Schiesser * «ÄÄ eJM lidje sehr helle und moblirte Wohnung, bestehend aus einer großen Stube nebst Kabinet, sowie einer bis zwei Kammern ohne Möbel, gesucht; auch muß die Benutzung eines kleinen Platzes im Garten Gold- und Silber-Sorten. Neue Louisb'or........ Friedrichs'dor Ducaten.......... 20 Frank-Stücke ..... Höll. 10 fl. Stücke Engl. Souverains Laubthaler . . . . . ... . Preußische Thaler Fünf-Franken-Thaler ..... Hochhaltiges Silber Gcring.mittelhaltigcS Silber . . . fr- T 47 .37 31 Zweite Beilage zu M 13 Mgekommeue und abgereiste Fremden vom 8. bis 10. Februar 1848. Westrupp v. Ruppertenrod. Hr. Pröscher, Geschäfts,». v. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche bfr sorgt Pfarrer Bonhard, Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 13. Februar. Christian Noll in der Neustadt. Jacob Vogt in der Wallthorstraße. Jeremias Wallenfels auf dem Seltersweg. Conrad Noll auf der Mäus- bura Die ständig das Frischbacken habenden Bäckermeister sind/ Heinrich Kämmerer am Markt und Georg Steinberger in der Löwengaffe. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 13. Februar. Morgens: Kir« chenrath Dr. Engel. Nachmittags: Freiprcdiger Dr. Koch. Getauft. Den 10. Februar. Dem Bürger und Wirth, Andreas Weidig, eine Tochter, Johannette Karoline, geboren den 18. Januar. Beerdigte. Den 8. Februar. Johannette Sophie Buff, des Großherzoglichcn Professors , »r Heinrich Buff, Ehefrau, geborne Hoffmann, alt 37 I. - M. 20 T., gestorben den 5. Februar. Den 9. Februar. Johannes Eichelberg, Bürger und Maurer dahier, alt 70 I. 9 M., gestorben den 7. Februar. Schotten. Im Darmstaedter Baus: Hrn. Handelsl Burkhardt u. Braun v. Reifenberg. Hrn. Geschäftsl Dickel v. Freien, feen, Göbel u. Bäcker v. Battenberg. Hrn. Handelst. Dreher v. Göuningen u. Glück v. Allendorf. Staut, v Biedenkopf. Hrn. Fuhrl. Zahn u. Drullmann v. Wetzlar. Lr Morell, Först, v. Reiuhardsham. Hrn. Handelsl. Loch- mann v. Haßdorf, Schöms v. Aachen it. Rehbein ». Franken. Hain Hrn. Geschäftsl. Seitz v. Albach u. Rober v. Alten, bürg. Hr. Weller, Stud. v. Waden. Fr. Zeit v. Homberg. Im Stern: Hr. Röser, Privatm. v Marburg. Hrn. Handelsl. Wallenfels v. Odenhausen u. Isenberg v. Hesborn. Hrn. Fuhrl. Ottmüllcr v. Friedensdorf u. Becker v. Friedberg. Hr. Vorder, Färb. v. Hildesheim. Hr. Hauser, Buchh. v. Seckbach. Hr. Koch, Handelsm. v Dernbach. Hr. Pferschmg, Zimmern,. v. Offenbach. Hr. Schütz, Fuhrm. ».Lutterberg. In der Sonne - Hrn. Geschäftsl. Hofmann v. Basdorf, Reining v. Landenhausen u. Menge v. Steinau. Fr. Gold« mann v. Ershausen. Hr. Wagner, Handelsm. v. Beuern. Hr. Baldus, Gastw. v. Niederscheld. In der Rose; Hrn. Geschäftsl. Gläser v. Dodenau u. BxAr v Endbach. Hr. Werner, Sattl. v. Gladenbach. Hr. Albach, Schuhm. u. Hr. Bicrheller, Leinw. v. Homberg. Hr. Rothermel, Landger.'Dicn. v. Grunberg. Hr. Schmitt, Geschästsm. v. Mornshausen. In den Privathäusern. Bei Wittwc Betzbcrger: Hr. Löber, Privatm. v. Her- mannstein. — Bei Hrn. Landricht. Gepger: Fr. Postmeist. Köhler m. Sohn v. Schlüchtern u. Hr. Federsen, Gutsbes. v. Copenhagen. — Bei Hrn. Kfm. Hast: Hrn. Oecon. F. Hast v. Rimbach u. A. Hast v. Steinau. — Bel Hrn. Gg. Bergmann: Hr. Gliß, Mefferschm. v. Schütz. — Ber Hrn. Müll. Wernz: Hr. Wernz, Müll. v. Hardt. — Ber Fr. Apoth. Faber: Frl. Reitz v. Romrod. — Bet Hrn. HoA- Advoc. Pfannmüller I.: Frl. Scharmann v. Oberau. — Ber Hrn. Superint. Simon: Hr. Ebel, Pfarr. v. Grunberg. Bei Hrn Phpstk.-Arzt Dr. Stammler: Frls. Langermann v. Ortenberg u. Stammler v. Alsfeld u. Hr. Haberkorn, Revier« forst, v. Ortenberg. In d e n. G a st h ä u s e r n. Im Rappen; Hr. Reitz, Affeff. v. Alsfeld Hr. Strob, Partie, v. Darmstadt. Hrn. Kfl. Rmdskopf v. Frankfurt, Beck v. Heidelberg u. Stultz v. Coln. Hr^ Schenck, Bergr. v. Biedenkopf. Hrn. Kfl. Flörsheim v. Wetzlar u. Göbel v. Frankfurt. Hr. Lehmann, Maschm. ». Basel. Hr. Löffler, Kfm. v. Ilmenau: Hr. Barbarla, »• ftldorf. Hr. Heß, Profess, v. Ahlfeld. Hr. Caffaul, Bau« meist, v. Coblcnz Hr. Klein, Hüttenbes. v. Carlshutte Freifrau v Pehen ni. Bedien, v. Ahlfeld Hrn. Kfl. Mayerfeld v Pforzheim, Mohrhardt v. Frankfurt, Schacht u. Mcprr v. Cöln, Schlöffe! v. Leipzig, Raulcrt v. Kettwich, Schlei'ßncr v. Nidda, Künzlcr v. Cöln, Hcpmann v. Dietz, L. Muller u. A. Müller v. Frankfurt. Irn Einhorn: Hr. Schwarz, Kfl». v. Frankfurt. Hrn. Partie. Hauer u. Wenk v. Collmar. Hr. Kohler, Postmeist £ Weur-Brisau. Hr. Müthinger, Apoth. v. Mainz Hr. Erlacher, Uhrm v. Neustadt. Hr. David, Gastw. v. Pforzheim. Hr. Ott, Kfm. v. Mannheim. Hr. v. Gemming, Oberforstr. v. Mühlheim. Hrn. Kfl. Schnetzlcr v. Carls-, ruhe, Jhringcr v. Mainz, MenS v. Basel, Kottrer ». Würzburg ll. Weiß ». Werthheini. Hr. Hau, Fabrik v. Obcrriln- sinuen. Hr. Müller, Weinh. v Rothwell. Hrn. Kfl Ehr- mann v. Mainz, Jüngst v. Frankfurt, Braun v Coln u. Gutmann v. Ulm. Hr. Koth, Medic.-R v. Hochheim. Hr. Wagner, Privatm. ».Frankfurt. Hr. Marbach, Rcnt. v. Hamburg. Hrn. Kfl. Binz v Erfurt, Oeser v. Berlin u. Reuter v. Frankfurt. /,„ Prinz Carl, Hr. Seltner, Mnfik. ». Schönthal. Hr. Reiber, Handelsm. v. Gönningcn. Hrn, Kfl, Lob u. Sundheimer v. Butzbach n. Arnstein v. Laubach. Hr. Rapp, Fuhrm. v. Hatzfeld/ Hr. Rudolph, Oecon. r. Ruppertenrod. Hr. Höhr, Uhrm. v. Schönach. Hr. Dietrich, Stud. »• Heidelberg Hr Röder, Müll. v. Altenburg. Hrn. Oecon. Wolf ».Bisses u. Wölfer v. Dillenburg. Hr. Kalbfleisch, Geschästsm. v Altenburg. Hr. Rausch, Fuhrm. v. Großen- - eichen. Hr. Schaf, Privatm. v. Marburg. Hr. Lenz, Oecon ».Niederohmcn. Hrn. Kfl. Schmidt »• Darmstadt, Becker v. Niederohmcn u. Schiff v. Kaichen. Hr. Haubensack, Handelsm. v. Gönningen. Jungfer Frißge v. Betzenrod. Im Hirsch.- Hr. Haller, Uhrm. ». Schwenningen. Hrn. Fuhrl, Klingclhöfer v. Eckelshausen, Pütt v. Biedenkopf u. 110 Fleischtaxe Brodtaxe. N fr, fr. fr. Pf- per 3 10 10 gern, 2 r 8. Für Pf- ft. Pf. Marktpreise. fr. 4 Handfäse 3 tiier . 28 — 3 Pfund Waizeumehl 1 24 — I Friedberg Büdingen |8auterb(icl; 1 Darmstadt I 9.Februar 14.Januar z 7. Ja». I 1- Jan. I Scheffel M ö t t l r. M e a Pf. fr. ff I ft. fr. ff. fr. ff. ff, I fr- 1 1. fr. Wasserwerk. fr. Milchbrod . 56 30 1 1 2 3 Mainz 28. Jan. 10 15 Marburg 5. Februar 2 3 45 58 15 5 10 Wetzlar 5. Februar 10 57 56 30 10 40 7 39 8 5 5 3 5 11 Walzen Korn. Gerste Hafer Erbsen Linsen 10 7 7 5 4 9 14 10 7 5 4 6 19 20 8 4 8. 54 Pf. "Z 2 Frucht, gat- tung. 16 — 19 — 18 — 16 — 11 — 28 — 20 — 21 — 24 — 18 — Pf. 2 dgl., unaus- gelasseneS . Maaß Milch • Pfund Butter auch 6 12 18 bj 44 kr.^Pf. ” — 10 — 10 7 5 4 »en S -D Ochsenfleisch Knhfleisch . Rindfleisch . Kalbfleisch . Schweineff. . Hammelfl. . Leberwurst . Bratwurst -. Schwartem.. Biütwurst . gern. Wurst • geräuch.Speck Schinfen . . Dörrfleisch . Rindsfett . Hammelssett Schweineschmalz, ausgelassenes . 8 6 14 9 Fruchtprei f e Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Stemdruckerei. 2Pf. ord.Brod. 1 auSjE 4...... ! »nd j,Korn- 6 2 4 6 mehl besteh. aus^Waizen- nnd'ß Korn- mehl besteh. Gießen 1 Grunberg I Hungen l IQ.Februarj 9. Febrnar 131. Dezbr, I2j ,18| - NB- Di- ZHab-n rum NA dürfen nm in solche.» v-derftwen Gattmm bestch-n,^ zwm ^»^LÄ>'un7V Lüdme"LüR7om Hais sind «°»E Labe AnzUch ausgeschlossen.___________________________—-- t ff. I fc st. 5 3 2 fr. fr. Pf. "7 5 5 fr. ft. Pf. fr. Pf- ft.l Pf. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf. ■■■ ■“ 12 — — ■ 12 12 — 1*2 — 10 — — — 10 — 9 — 10 — 8 2 .— — 8 2 9 — 9 — 6 2 — .— 6 2 8 — 6 — 14* _— _ _ 14 — 14 — 14 — 9 — — — 9 — 8 — 10 — 16 — _ — 16 — 15 — 13 18 — — — 18 — 16 — 17 18 _ — — 18 -— 15 — 14 16 _ _ — 16 — 15 — 12 •— 12 __ 1— —. 12 — 10 — 12 ■— 28 __ _ _ 28 — 24 — 24 1 — 20 _ — — 20 — 20 — 20 . — 20 1— I___________ 20 20 — 20 — 20 _ l_ 20 18 — 17 — 20 !___________ 20 118 — 117 .26 — 26 p 20 I l” 24 L 24 20 — ff. fr. fl. fr. si. fr. fl. fr. 10 15 10 25 — — ’ 10 11 7 45 7 25 — — 7 15 6 _ 6 — — — 5 30 4 30 4 20 — — 4 44 — — — — — — — — — — — — — —' — Dritte Beilage zu jvs 13. cvn rKOfle Sjer heute von stud. jur. Rudolph Fendt auf offener Straße unterem Fenstern des zuerst Unterzeichneten.^machten Demon- Jlt «»ven wir uns veranlaßt, dem genannten stud. Rudolph Fendt Ä' iÄZad mßeiigeit bereits mündlich ertheilte Erklärung Ä« tÄ-SU«» ^Dabelcrklären wir zuqleich, daß wir dem stud. R. Fendt hinsichtlich Zer gravenÄeschuidigiingen mir allein vor den competenten Ge- richten fernerhin noch Rede stehen werden. Gießen den 8. Februar 1848. A. Rosenthal, Hosg. - Seer. - Accessist. H. Langsdorfs, stud. jur. W. Birnbaum, stud. jur. Kaufmann, Stud. jur. . 11 II * N- I - 1 t - -' - i! JwiiU 1 fTy-i MKk Mj ■ ■ / - .8t8l W f ü Dieser UnterhalmngSb! UoterValtungSb löbl. Postämter 3nfer«i )ld JMtt