Amcigeblatt Gießen, Grünberg und Hungen JVo 60 L8L8 Sonnabend den 1. Juli Viktualienpreise. ,®lc,|e? -Bl«« cnchcint wöchentlich drei Mal: Montag, Mittwoch und Sonnabend. Der Prämlmerationsberrag ilt für ein ganzes Jahr sur Elnh-imlsch- 1 ft. 30fr., für ein halbes Jahr 45 fr., für Auswärtige inci. Postaufschlag 1 fl. 42 fr., hatbjährl. 51 fr. Auswärts abonnirt man sich bet den zunächst gelegenen löbl. Postämtern. In Gießen bei der Erpedition, Lanzleiberg Lit. B. Nr. 1. Einrückungsgebühr für den Raum der gespaltenen Corpus-Zeile 2 fr. Jnteratc müssen jedesmal an dem Tage vor dem Erscheinen dieses Blattes an die Redaftion gelangt seyn. NB. Die Zugaben zum Fleisch dürfen nur in solchem von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Psd. nicht mehr als anderthalb Pfund k. nach Proportion, welches auf 1 Psd. nicht völlig 5 Loty auSmacht. Köpfe, Füße, Gcraub, wie auch die ganz blutiaen und nicht zemeßbarcn Stücke vom Hals sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Fleischtaxe. Giesten 7 Grünberg 5 s * 5 Hungen _ Büdingen »en 1. Juli | Ridda den 1. Juli , Friedberg den 1. Juli Brodtaxe. Gießen 5 Grünberg H 5 g Hungen den 1. Juli Büdingen Den 1. Juli Nidda % Friedberg l 5 - per Pfund kr.spf. fr/Vf. kr. Pf. kr.Pf. — VT- fr. Vf. K tr? 1 pf. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf. kr.jpf. fr. Pf. Ochsenfleisch 12! — — — 12 — 12 — 12 — 12 2 2 89) r tjGerste-)— ®‘^cn jßKorn- N 4l 3 -----•* — 4 —1 T "2 4 2 "4 3 Kuhfleisch . 10 — — — 10 — 9 — 10 — 10 — 4 9' 2 9 — 9 2* 9 2 9 — 9 1 Rindfleisch . 9 — — — 9 9 — 8 — 8 — 6 = sGrünberg )jK. i®.)® 14 1 14 5 1 14 1 — — — — Kalbfleisch . 6 — — 6 7 — 5 — 6 — 2 /aus ss Waizen- und 5 0 Kornmehl besteh. 5 1 1 — .— — -— — — Schweiuefl. . 13i — — — 13 — 14 — 13 — 13 — 4 10 2 — 10 2 — _ — __ — Hammelfl. . 10, — — — 19 — 10 — 10 — 9 2 6 15 3 — -— 15 3 — — _ — _ —- Schaaffl. . -. — — — — 7 — 7 — 9 — ___I___ TT n* L s 5 5 5 5 0 Leberwurst . gern. Wurst. Bratwurst . 12 8 18 — — *— 12 8 18 — 15 10 16 14 12 17 16 — 10 — 18 — Für 1 fr. Wafferweck. , „ 1 fr. Milchbrvd . . 6 5 5 6 5 2 2 5 5 Schwarten!.. 18 — — —. 18 — 15 — 14 — 18 — Blutwurst . 16 — — — 16 — 15 — 12 — 18 — Marktpreise. geräuch.Speck 27 — — — 27 — 24 — 24 •— 28 — fr. Pf. fr. ps. fr. Pf. fr. Pf. fr. Pf- fr. Pf. Schinkeu . . 19 19 20 18 20 Dörrfleisch . 19 — — — 19 — 20 — 18 — 21 — 1 6 — Rindsfett 20 ■— — — 120 — 18 — 18 24 — 1 Pfund Butter , . . . 16 — — — — — — — — — Hammelsfett 20 — — — 20 — 18 — 16 18 — auch . . 17 Schweine- 4 Handfäse ...... 8 — schmalz, aus- 4 4 —— gelassenes . 24 — — — 26 — 24 — 20 — 27 — 1 Pfund Waizenmehl . . —1, dgl., unausgel. 20 — — 24 — 20 — — _ 24 — F r n ch t p reise. Frucht- gat- tuug. Gießen ] Grünberg Hungen I Friedberg | Büdingen j Lauterbach Darmstadt Mainz 16. Juni Marburg 3. Juni Wetzlar 24. Juni 23. Juni | 27. Mai 31. Dezbr.j 21. Juni 17. Juni 17. Juni 1. Jan. j M a l i e r. M ö t t Scheffel fl. fr. fl. fr. „ff.„ fr. fl. fr. fl. fr. ,fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. Pf. Waizen 9 5 9 — — — 9 10 9 37 ' 8 48 — — 10 9 7 44 ■ Korn. 6 28 6 5 — — 6 10 6 12 6 — — — 5 44 4 57-i 2 28 _ Gerste 5 4 5 — — — 5 5 5 20 5 — — — 5 23 4 36i 2 1 __ Hafer 4 8 4 — — — 4 15 4 30 3 40 — — 6 56 3 121 1 45 2 Erbsen Linsen — —■ -WW — — — — — — — — — — — — — — — — — 468 Besondere Bekanntmachungen. 1333) Gießen. In der Nacht von Sonntag auf Montag, am 18. —19. l. M. wurde der an dem Hoffmaun'schcn Hause auf dem Seltersweg aufgehängte Briefkasten entwendet, und ist zur Stunde mit der darin befindlichen Corre- spondenz spurlos verschwunden. Indem ich hiermit diesen Vorfall zur öffentlichen Anzeige und namentlich zur Kenntnißnahme derje, nigen bringe, die von 8 Uhr jenes Abends an, während der Nacht Briefe in diesen Kasten eingelegt haben, fordere ich sämmtliche Einwohner hiesiger Stadt auf, vereint dahin zu wirken, daß die zur Bequemlichkeit des Publikums angeordnete Aufstellung der Briefkasten, anßer dem Posthaus, die dem Schutze der Allgemeinheit anvertraut find, nicht durch muthwillige oder boshafte Handlungen gestört werde, deren Wiederholung die Aufhebung dieser Einrichtung natürlich zur Folge haben müßte. Gleichzeitig wird hiermit demjenigen, welcher den oder die Thäter der in der Nacht vom 18. auf den 19. d. M. geschehenen Entwendung anher zur Anzeige bringen wird, eine Belohnung von zehn Gülden zugesichert. Gießen den 28. Juni 1848. Gr. Hess. Postamt Schön. 1337) Gießen. Die am 24. Juni d. I. fällig gewesenen Holzsteiggelder sind binnen 14 Tagen an die Stadtkasse zu bezahlen. Gießen den 30. Juni 1848. Der Stadtrechner Enders. Versteigerungen. 1327) Gießen. Steinfahren bei der Stadt Gießen betreff. Montag den 3 Juli d. I., Morgens 9 Uhr, soll die Anfuhr von 6 Kubikklafrer Steinen, veranschlagt zu 33 fl. auf dem Rathhause dahier an den Wenigstfordernden versteigert werden. Gießen den 27. Juni 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1.323) Gießen. Donnerstag den 6. Juli b. I., Nachmittags 2 Uhr, soll in dahiesigem Pfandstall ein vollständiger Leiterwagen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 28. Juni 1848. Der Beigeordnete Rühl. 1255) Hohensolms. Mühlen-Vcrpachtung. Montag den 17. Juli d. I., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Hause des Wirths Lcidolf zu Naunheim im Kreise Gießen, die bei Naunheim, 2 Stunden von Gießen und 1 Stunde von Wetzlar an der Lahn gelegene, mit 3 Mahlgängen und einem angehängten Schlaggang nebst dem dazu gehörigen Geräthe und Geschirr, sowie mit hinreichenden Wohn- und Oeconomiegebäuden versehene Mühle, unter Vorbehalt höherer Genehmigung, vom 22. Februar k. I. ab, auf neun Jahre meistbietend verpachtet werden. Außer der Hofraithe gehören zu der Mühle 38 Gr. Hess. Morgen Gärten, Aecker und Wiesen. Die Bedingungen der Verpachtung werden bei der Versteigerung bekannt gemacht, können aber auch vorher bei dem Unterzeichneten eingesehen werden. Hohensolms den 17. Juni 1848. Der F. S. Rentmeister Reichmann. 23 Maurerarbeit veranschlagt 6) gemacht Bürgermeister. Jimmerarbeit Dachdeckerarbeit Sckrcinerarbeit Schlosserarbeit n 11 Deichert, Pfarrer. ii u 44 174 5 11 9 40 20 45 30 52 1) 2) 3) 4) 5) zu ii fr. II II II II 6) Weißbinderarbeit unter den vor der Versteigerung bekannt werdenden Bedingungen an tüchtige Handwerker in Aecord gegeben werden, welches hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Grüningen den 21. Juni 1848 Für den Kirchenvorstand: Leidich, 1300) Grüningen. Montag den 3. Juli d. I., Morgens 10 Uhr, soll im Gemeinde-Local die Herstellung nachverzeich neter Reparaturarbeiten an hiesiger Kirchs als^: 1331) Gießen. Montag den 3. Juli l. I, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause deö Herrn Karl Kaspar, Katha- rinengasse (ehemals Schreiner Nagelsche) verschiede- 469 lies Hausgeräihe, Bettzeug, Herrenkleider, eine Par- lhie Oelgcmälde, WeiSbinder- und Malergerathe, worunter sich noch Ungebrauchtes und lieuestcn Muster befinden, gegen baark Zahlung meistbietend versteigert. Gießen am 29. Juni 1848. Feilgeboten. 1336) Gießen. Unterzeichneter empfiehlt sich einem hochzuverchrenden Publikum mit seinen gu- ten Offenbacher Pfeffernüssen in 2 Sorten, magenstärkendem Magenbrod für schwache Leute, Lebkuchen in allen Sorten, achtem Wurmkuchen, ächten Ackerniännischcn Brnstpabiloiten und mehreren anderen neuen Condiloreiwaaren. Die Bude ist vor dem Neustädter Thor mit Firma A> Urff und Sohn, Conditor. 1332) Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich unterm heutigen Tage, aus hiesigem Platze eine , Papier-, Sch^eibmatsrialrerr L? Galanteriewaaren Geschäft Schloßgasse neben dem Cafe Lind „richtet habe und daselbst ein vollständig assortirtes Lager aller in dieses Fach einschlagenden Artikel Unterbalte. , Besonders empfehle ich eine große Anöwechl Concept-, C-, zlei und Briefpapiere aus den bedeutendsten Fabriken, Hamburger Kiel- und englischer Stahlfedern, Bleistifte, Oblaten, Siegellack und aller sonstigen für den Büreaur- und Schulgebrauch nöthigen Artikel. Einfarbige, marmorirle und Gold-Papiere, ächte und balbächie Goldborden, Bücherdecken, gepreßten Cambrick-e, Buck'binderfirniß. Brieftaschen, Cigarren-Etuis, Geldtäschchen, Album, Mappen, Schreibzeuge, Herren- und Damen- Necessaires, Papeterien, Kästchen, Schachteln. Parfümerien-, Haar- u. Kleiderbürsten. Ich glaube sowohl in Preis wie auch Qualität der Maaren allen Änforderungen entsprechen zu können und werde mich bemühen, durch reelle und prompte Bedienung meine geehrten Abnehmer vollkommen zufrieden zu stellen Gießen den 26. Juni 1848. August Hoffmann. 1313) Gießen. BiMqer Tapsten - Meste- Veekauf. Eine große Partie ganz seiner französischer Glanz-Tapeten mit den dazu passenden Borden, für kleine und große Zimmer eingetheilt, erlasse ich zn äußerst billigen Preisen, für kleinere Zimmer mit Borden zu 1 sl. 30 fr., für größere Zimmer im Verhältnis; zur Stüee- zahl und Dualität der Tapete» zu höheren Preisen, empfiehlt H. Hochstätt er. 1287) Gießen. Das seither unter der Firma I. B. Seipp betriebene Meiugeschäst, soll unter sehr annehmbaren Bedingungen verkauft und die dazu gehörigen Lokgliiäten vermiethet werden. 3 u 7 3 I. B. Seipp's Wittwc. 1335) Gießen. Ich beabsichtige mein Pferd, eine braune 8jährige Stute, fehlerfrei, zum Reiten und Fahren brauchbar, nebst Wagen aus freier Hand zn verkaufen. Kaufliebhaber wollen sich an Frau Votenmeister Schefcr dahier wenden Gießen den 29. Juni 1848. Dr. Carl Dieffenbach. ■et «*»*"»**" x***o;'f 1319) Gießen. Tiefes durch die berühmtesten deutschen Chemiker und Aerzte, geprüfte und mit deren Zeugnissen versehene neue Mittel, gegen das Ausfallen der Haare und zur Wiedercrzeugung derselben, lst aus den wirksamsten und unschädlichsten Ertrarten zusammengesetzt und verbindet mit semer vielfältig erprobten Wirksamkeit im Gebrauche die Annehmlichkeit, daß cs nicht wie andere, zu gleichem Zwecke auö sa len- artigen und'öligen Substanzen bereitete Mittel, die Haut und Haare verunreinigt, sondern nn Gcgcntheil, vermöge seiner ätherischen und flüchtigen Gestalt, schnell von der Haut eingesogen wirc, nicht die entferntesten Fetlheile zurückläßt und gleichzeitig die Haut von aller Unreinlichkeil befreiet Die Niederlage davon befindet sich, das Fläschchen zu 48 fr. sammt Attesten und Gebrauchs«» Weisung, bei Hermann Trepp.nger, Fr.serrr. Der obige Haarbalsam hat mir die bcßten Dienste geleistet und ist derselbe aller Empfehluiig würdig. ö 1 Henriette v, Liebrg. 470 Zu vermiethen. 1322) Gießen. 2 Zimmer mit oder ohne Möbel sind zu vermiethen bei M. Brill in in den Neuenbäuen. 1324) Gießen. Lit. C. M. 93. sind zwei neueingerichtete Familienlogis, jedes bestehend in 2 Stuben, Kammern, Küchen re. zu vermiethen und gleich beziehbar. Vermischte Nachrichten. 1308) Gießen. - übereilt» General-Versammlung der Mitglieder der Loealsection, Montag den 3. Juli, Abends 7^2 Uhr. Wahl des Vorstandes und der AusschußmLtglLeder. ■'Itt Gemäßheit des Beschlusses der General-Versammlung vom 19. Juni werden beide Wahlen drrect sehn. Mit der Bitte sich zahlreich bei dem Wahlakt, um Minoritätswahlen zu verhüten, betheiligcn zu wollen, ladet ein Der Vorstand der Loealsection. 1334) Gießen. Der Turn - Unterricht der Borschüler nimmt Montag den 3. Juli seinen Anfang. Die Stunde für Diejenigen bis zum 14 Jahr ist von 5—6 Uhr, und für Diejenigen vom 44—48 Jahr von 7—8 Uhr Abends festgesetzt und wird pünktliches Erscheinen erwartet. Der Vorstand. 1329) Gießen. Ich mache meinen verehrten Abnehmern hiermit die ergebene Anzeige, daß ich heute mein seitheriges Local auf der' Mäusburg verlassen, dagegen mein eigenes, früher Vo gti sche s Haus auf dem Kreuz bezogen und für sehr reichhaltige Auswahl meiner Artikel gesorgt habe. Gießen am 29. Juni 4848.' ' G. Schmidtborn. 4347) Gießen. Einem verehrten Publikunr mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich meine Bude mit der Menagerie von dem Brand weg, vor das Neustadter Thor verlegt habe. Die Fütterung ist Abends 7 Uhr, wobei bemerkt wird, daß die Thiere mit lebenden Thierchen gefüttert werden. Um zahlreichen Besuch bittet Wittwe S chandeur. 1325) Großenlinden. Sonntag den 2. Juli findet Harmoniemusik und Scheibenschießen statt, zugleich wird bemerkt, daß mit Flinten und Büchsen geschossen werden kann, wozu höflichst einladet. Großenlinden den 28. Juli 1848. G. Schmelz zum fröhlichen Mann. 1326) Gießen. Dem hochgeehrten Publikum beehren wir uns hierdurch anzuzeigen, daß wir mit einem P er n o v er m a hier angekommen sind. Dasselbe enthält verschiedene interessante Ansichten aus der neuesten Zeit, wie z. B. Berlin vom 5. auf den 6. 6. März, die Erstürmung der Tuillerien in Paris am 24. Februar u. m. a. — Von Sonntag den 2. Juli an ist dasselbe auf dem Platze vor dem Lahnthor von Morgens 40 bis Abends 40 Uhr geöffnet. Indem wir dieses zur Kenntniß des ver- ehrlichen Publikums bringen, bemerken wir noch, daß unser Aufenthalt am hiesigen Ort nur kurze Zeit dauern wird. Näheres über unser Panorama besagen die Anschlagzettel. 4324) Gießen. Zum Frankfurter Journal und zur deutschen Zeitung werden Milleser in der Nähe des Marktes gesucht. Näheres bei der Redaction. 4348) Gießen. Es hat Jemand in meinem Laden ein goldnes Armband verloren. Wer sich als Eigenthümer legitimirt, kann dasselbe bei mir in Empfang nehmen. PH. Fillmann in der Marktstraße. 4320) Gießen. Ein Maßstab ist gefunden worden. Von wem? sagt die Erpedit. d. Bltts. 4328) Gießen. JVo. 185. hat die Bett- Couverte gewonnen. Frau Peppler. 471 1320) Gießen. Sonntag den 2. und Montag den 3. Juli 1848 findet das große Preis sch eiben schieß en auf dem Hardthof Statt. An beiden Tagen ist vollständige Harmonie-Musik daselbst anzutreffen. Frischbäcker zu Gießen. Sonntag den 2. Juli. Karl Löbcr in der Wallthor- straße. Georg Noll in der Neustadt. Ludwig Kämmerer auf dem Seltersweg. Wilhelm Schäfer am Rathhaus. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Am 2. Juli. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Pfarrvicar Münch, Getauft. Den 2 7. Juni. Dem Bürger und Metzgermeister Andreas Karl Lampus, ein Sohn, Julius Karl Theodor Anton, geboren den 16. Juni. Denselben. Dem Großh. Prof. Dr. Gustav Baur eine Tochter, Karoline Moritzine Wilhelmine, geboren den 7. Mai. Beerdigte Den 26. Juni. Johanne Sophie Cngel- holde Stamm, des verstorbenen Großh. We\). Oberconststori- alrath, Moritz Stamm in Darmstadt, eheliche Tochter, alt 31 I. 3 M. 12 T., gestorben den 23. Juni. Denselben. Anna Maria Henkelmann, des verstorbenen Großh. Lehrers an der zweiten Stadt-Mädchenschule dahier, Georg Ludwig Henkelmann, hinterlassene Wittwe, ge- borne Schneider, alt 75 I 2 M. 3 T., gestorben den 21. Juni. Denselben. Karl August Emil Weber, des Bürgers und Schneidermeisters, Philipp Weber, ehelicher Sehn, alt 16 I, 3 M. 23 T., gestorben den 24 Juni. De n 2 9. Juni. Marie, Katharine Weidig, des verstorbenen Bürgers, Meßgcrmeisters und Wirths, Andreas Valentin Weidig, hinterlassene Wittwe, geborene Schmall, alt 74 I. 5 M. 21 T. gestorben den 27. Juni. Die Pfarrgesckiäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Angekommmc und abgereiste Fremden In den Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Maper, Kaufmann v. Mainz. Hr. Schwartz, Hausmann v. Hanau. Hr. Schruukmann, Partei, v. Hamburg Hr. Leißner, Beamter v. Nürnberg Fr. v. Bürckenfeld m. Fam. u. Bed. v. Prag. Hr. Gaist, Post- secret v. Hannover. Hr. Eckart, Kaufm v. Emden. Hr. Jacobi Rent. m. Tochter v. Mannheim. Hr. Storck, Ober- Berg-Jnsp v. Friedberg. Hr. Krahmer, Stud. v. Bern. Hr. Hellwich, Buchhalter v. Aachen. Im Happen: Hrn. Kfl Kratz, Kaiser u. Stern v. Frankfurt, Langheinrich v Schlietz, Grohs v. Erwillen u. Seifers v. Leipzig. Hr. Steinhardt, Prof. v. Berlin. Fr. v. Steinmetzen v. Berlin. Hrn. Hcinzerling, Apotheker u. Großmann v. Battenberg. Hr Becker, Oberger.-Dir. v. Marburg. Hr. v. Ochs, Obristlieut. v. Cassel. Hr. Löhnuser, Fabrikant v. Dresden. im Prinz Carl: Hr. Berhäußer, Kfm. v. Dodenau Hr. Neidhardt, Oecon. v. Florstadt. Hr. Dellwig, Werkführer v. Würzburg. Hr. Fernemann, Geschftsm. v, Nidda. Hr. Haas, Pachter v. Kirdorf, vom 29. bis 30. Juni 1848. Im Darmstaedter Haus'. Hr. Fep, Hvpfenhndlr v. Holzhausen Hr. Dickel, Geschftsm. v. Rettingshausen. Hr. Dieyl, Handelsm: v. Dillingcn. Hr. Herrmann, Srldat v. Embach Hr. Freimann m. Frau, Geschäftsm. v. Herborn. Hr. Eblig, Hdlsm. v. Oberorschel. Hr. Euler, Biersrauer v. Cassel. Im Stern; Hrn. Kfl. Bartholome!) u. Stern v. Borckcn. Hrn. Fhrl. Hempel aus Borken u. Schulz aus Biedenkopf. Frl. Gotting v. Marburg u. Belling v. Gentershausen. In den Privathäusern. Bei Hrn. Superint. Simon: Fr. Obcrstudienr. Thu- dichum v. Bügingen. Bei Hr. H. Schmall: Hrn. Sprengler, Sattler v. Aschaffenburg u. Prünn von Leipzig. Bei Hrn. B. Ballin: Hr. Bäcker v. Ortenberg. Bei Hrn. Kfm W. Flett: Hrn. Gymnasiasten Ad. u. R. Dornseiff v. Buttzbach. Bei Hrn. Lehrer Muller: Hr. Förster, Piivtm v. Gladenbach. Berichtigung. JnHder Bekanntmachung Nr> 57. des Anzcigeblatts, Annonce 1253. der sub 6, eingetragene Schuldner lese man Lein statt Lent. Sprechhalle für zeitgemäße M i t t h e i l u n g e tt. (Beiblatt.) Die Abonnenten des Anzeigeblatts erhalten die Sprechhalle, als Beiblatt, unentgeltlich zu demselben. In dieses Blatt werden ausgenommen: Anfragen, Rechtfertignngen und Vertheidi- gungen; Inseratgebühr dafür pr. Zeile 1 kr. — Rügen, im allgemeinen Interesse, Belehrungen, Gemeinnütziges, Landwirthschasttiches, Belletristisches, Gedichte, Charaden, Bolls-, Wohl- thätigkeits-, Gewerbs-, Sing-, Turnvcreinssachen u. s. w., wie auch die Bürgergarde Betreffendes, finden vom 1. Juli an stets willige und unentgeltliche Aufnahme in diesem Blatte. Anonyme Einsendungen werden nicht berücksichtigt. Die Verbreitung geschieht in einer Auflage voll 1500 Exemplaren. DÄs Lnr «reV» Es steht in deutschen Gauen ein alt ehrwürdig Schloß, Da sind wol hingezogen viel Ritter, hoch zu Roß. Die schönste Maid auf Erden, voll Mild und Liebeszier, Soll dort errungen werden im ehrlichen Turnier. Das hat die Maid gesprochen, das hat sie weit entsandt, Deß sind nun auch gekommen die Ritter aus weitem Land; Und wie sie erst geschauet die wunderholde Maid, Sind sie mit Liebesglühen gegangen in den Streit. Und hoch, ob dem Dalkone sitzt die holdsel'gc Braut So lieb, wie man nur Eine im ganzen L md geschaut; Und ob sie auch die schönste Jungfrau im Lande ist, So hat sie nie geliebet, traun, bis zu dieser Frist. Von Allen, so gerungen, ist's Keinem noch geglückt, Ob sie auch edle Zierde und Männlichkeit geschmückt, — Zwei Ritter, hoch und prächtig, die halten Stand im Kreis, Die müssen kühnlich streiten noch um den hohen Preis. Auf weißem Rappen sitzet der Eine hoch und kühn, Mit blankem Helm und Panzer, im Busen mächtig Glühn; Um seinen Nacken wallet sein lockig schwarzes Haar, Sein flammend, dunkles Auge blitzet gar wunderbar. Der Andre auf schwarzem Rosse, 'ne mächtige Gestalt, Der hat am Lanzenschaste grimmig die Faust geballt. — Huh, wie die Rosse stampfen das laut erdröhnt die Bahn! Huh, wie sie wacker schlagen so kühn im Liebeswahn! Und schau dort zum Balkone, dort, wo die Zunfrau sitzt; Schau, wie der Busen woget, wie bang ihr Auge blitzt! Ist um den schönen Jüngling, mit schwarzem Ringelhaar Auf blendendweißem Rappen,- ihr Herz wol in Gefahr? Sie schaut so wunderängstlich hernieder in die Bahn! Latzt ab, laßt ab! - so ruft sie - vom unheilvollen Wahn! Doch kaum ist noch verhallet der bangen Worte Ton, Hallt durch die weiten Räume ein lautes Wehe schon. Der Ritter mit schwarzem Rappen und riesiger Gestalt, Kein Wunder, das der geschlagen den Jüngling mit Riesengewalt ! Nun hat er wol errungen die schönste aller Fran'n? Das schönste aller Schlösser in weiten deutschen Gaun ? — „Nein, - ruft die hehre Jungfrau - ich lieb' Euch wahrlich nicht: Ihr habt nicht recht gefochien nach Ritters Ziem und Pflicht; Ihr habt mit falschen Stre chen des Jünglings Kraft gelähmt, Ihr habt nicht jenen Jüngling, Euch selber nur beschämt! Darum, wenn seine Wunden, die Ihr ihm fälschlich schlugt, Geheilet und genarbet, sei's aberuiat versucht; Dann mögt ihr wieder streiten, und wer ohn' Schmach und Schänd, Dann siegt, der sei in Ehren mein Bräutigam genannt 1« Bis heut ist noch nicht wieder des Jünglings Wunde heil, Doch wird er wol genesen' vielleicht nach kurzer Weil: Dann aber zieht er wieder zum holden Liebchen sein, Und Heller wird dann glänzen sein Schwert im Sonnen- schein ! — Und kennt ihr nicht den Ritter mit langem schwarzen Haar? So fraget Kandern's Felder, fragt seine muthgc Schaar; Und kennet ibr das Liebchen gar wnnderhold und traut $ Die Freiheit ist sein Liebchen, die Freiheit seine Braut! F. Hüne. 473 1330. Die Erwiederung der Metzgerzunft enthält vielfache Unwahrheiten, Nebcrtreibungen, Verdrehungen und beleidigende Ausfälle gegen mich, den Bürgermeister und den Stadlvorstand. Wegen den Letzteren wird eine Anklage bei Gr. Stadtgericht erhoben und das Resultat demnächst öffentlich bekannt gemacht werden. Jedem Unbefangenen wird übrigens die verläumderische, ehrenkränkende und gehässige Tendenz der Erwiederung klar werden, wenn er erwägt, daß ich zu meinem Auftreten in der Volksversammlung im Leib'schen Local am 27. März d. I. und zur Vorlage einer summarischen Uebersicht der Reineinnahme an Octroi, deren Einsicht Jedermann auf der Bürgermeisterei frei steht, nicht durch das Gesuch der Metzgerzunft, das durch die abschlägliche Verfügung des Gemeinderaths vom 22. März längst seine Erledigung gefunden hatte, sondern lediglich durch die der' Einladung zu dieser Volksversammlung in Nr. 2-5. des Änzeigeblatts beigefügte Frage: „Ist es zweckdienlich, die seither bestandene Octroierhebung aufgehoben und in Communal- umlagen zu verwandeln? veranlaßt worden bin. Auf außergerichtlichem Wege werde ich mich mit dieser Angelegenheit nicht weiter befassen. Gießen den 29. Juni 1848. Der Bürgermeister Gg. Reiber. Ich will in Antwort auf die „vorläufige Erwiederung des Herrn Dr. Vogel vom 27. d. M." nicht bestreiten, daß ich die Unterstützung, welche derselbe dem H omberger'schen Antrag angcdeihen ließ, mißverstanden habe, allein versichern kann ich, daß von Herrn Homberger selbst, mit dem ich mich später hierüber unterhielt, und Allen denen, die ich sonst noch deshalb gesprochen, der Vor rag des Herrn Dr. Vogel ebenso wie von mir aufgefaßt worden ist. Zur Aufklärt.ng dieses Mißverständnisses, sehe ich den versprochenen Erläuterungen entgegen. Gießen den 29. Juni 1848. I. G. Appel. Landwirthfchaftliches. (Einges.) Die Moos krankheit an den Bäumen wird beseitigt, wenn man diese mit einer breiartigen Mischung von % Theilen schwefelsaurcm Kalk (Gyps) und Vt Theil Lehm, mit Wasser verdünnt, bestreicht. Vinnen kurzer Zeit verschwindet das Moos an allen Theilen, die Bäume erhalten eine schöne, glatte, gesunde Rinde, und alle die nachtheiligen Folgen, welche die Mooskrankheit mit sich führt, als: kränkliches Ansehen der Bäume, spärliche Triebe, kleine Früchte u. s. w., sind damit zugleich gehoben. Um das Ansehen des Anstrichs der Bäume zu heben, kann man auch eine unschädliche Farbe beimischen. Andere empfehlen, das Moos im Frühjahre bei feuchtem Wetter mit einem rauhen Stück Leinwand abzureiben, doch nicht mit Kratzeisen, weil dadurch die Rinde zu ;ehr beschädigt wird; diese, sowie ätzende Mischungen müssen entfernt bleiben. Sauerer, schlechter, zu feuchter Boden und wenig Luftzug, eng von Mauern umschlossene Gärten, enge Thäler u. s. w. sind die Hauptveranlassungen der Mooskrankheit. Wie sieben Todsünden. I. A b t h e i l u n g. Die Herzogin (Fortsetzung.) Eine schöne, mit zwei herrlichen Pferden bespannte Kutsche hielt in der Straße der Gartenlaube gegenüber, in welcher die drei Gäste beisammen saßen. — Diese Kutsche war leer. Der Lakai, neben dem Kutscher, und wie dieser in reicher Livree, stieg ab, zog aus seiner Tasche einen Brief, dessen Adresse er zu lesen schien, schaute nach allen Seiten, als suche er eine Nummer, und verschwand sodann, indem er dem Kutscher ein Zeichen gab, zu folgen. „Ich habe nie schönere Pferde gesehen," sagte Olivier mit Kennermiene; „sind es die Deinigen, Gerald?" „Ei ja doch, Du hältst mich wohl gar für einen Millionär?" ich habe ein Reitpferd, und ich lasse eines der bcioen Pferde meiner Mutter für das Cabriolet spannen, wenn sie nicht ausfäbrt. Das ist mein Mar- stall . . . Das hindert mich jedoch nicht, ein außerordentlicher Pferdeliebhaber zu seyn, . . . Aber da wir gerade von Pferven sprechen, erinnerst Du Dich jenes ungeschliffenen Bengels, Namens Mormand, der auch einer unsrer Mitschüler war?" „Mormand? Gewiß auch eine unsrer gemeinschaftlichen Antipathien; und was ist aus dem geworden?" „Gleichfalls ein vornehmer Mann!" „Er ... Du scherzest?" „Ein vornehmer Mann, sage ich Dir, ein Pair, mit Sitz in der ersten Kammer, wo er dort das Wort führt, . . . man hört ihn au . . . es ist ein Candi- dat der Ministerwürde." 474 „Von Mormand!" „Ei, mein Gott, ja, mein wackerer Olivier, er ist von Bedeutung; er ist schwerfällig, unbeholfen, einfällig (ich sage nicht dumm, sondern einfältig); er glaubt nur an sein Verdienst, ist von unversöhnlichem Ehrgeize besessen, gehört einer Gesellschaft Menschen an, die ihrer Mittelmäßigkeit wegen eifersüchtig und feindselig, oder ihrer Feindseligkeit wegen mittelmäßig find; diese Burschen schwingen sich empor mit ungemeiner Geschicklichkeit; Mormand hat einen breiten Rücken, ist geschmeidig ... er wird aii'ä Ziel gelangen . . . der Eine hilft dem Andern . . ." In diesem Augenblicke kam der Lakei, welcher mit der Kutsche verschwunden war, denselben Weg zurück, erblickte durch das Gilter die in der Gartenlaube versammelten Personen, nahte sich und fragte, die Hand an seinen Hut gelegt: „Meine Herren, wollen Sie mir gefälligst sagen, ob dieser Garten zu dem Hause Nr. 7 gehört?" „Ja, mein Junge," antwortete der Commandant. „So gehört also dieser Garten, mein Herr, zu der Wohnung des Erdgeschosses?" fragte der Bediente. „Ja, mein Junge " „Um Vergebung, mein Herr, ich habe schon dreimal geschellt, und man antwortet mir nicht." „Ich bewohne das Erdgeschoß," sagte der Commandant sehr erstaunt, „was wollen Sie?" „Mein Herr, hier ist ein sehr dringender Brief für eine . . . Madame Barbanson, welche hier wohnen soll." „Ganz recht, mein Junge, die wohnt hier," erwiderte der Veteran immer erstaunter. Da gewahrte er am Ende des Gartens die Haushälterin, und rief ihr zu: „Ei, Mama Barbanson, während Sie ganz heimtückisch ein Complott machen gegen meine Rabatten, hat man schon drei Mal an der Hausthüre geschellt, und Sie hören Nichts; kommen Sie doch . , . man bringt einen Brief an Sie." 4. Auf den Ruf des Commandanten kam Madame Barbanson eiligst herbei, entschuldigte sich bei ihrem Herrn, und sagte zu dem wartenden Diener: „Sie haben einen Bries für mich, mein Junge? und von wem kommt derselbe?" Von der Frau Gräfin v. Beaumesnil, Madame," antwortete der Bediente, und reichte Madame Barbanson den Brief durch das Gitter.. „Frau Gräfin von Beaumesnil?" wiederholte die ehemalige Hebamme sehr erstaunt, „die kenne ich nicht, ganz und gar nicht," während sie schnell den Brief össnete. „Die Gräfin von Beaumesnil?" sagte Gerald mit einem Tone, der Interesse ausdrückte. „Du weißt, wer sie ist?" fragte ihn Olivier. „Ich habe sie vor einigen Jahren in Gesellschaft gesehen," antwortete Gerald, „damals war sie eine idealische Schönheit; aber die arme Frau ist seit länger als einem Jahre nicht aus dem Bett gekommen. Man sagt, ihre Gesundheit befinde sich in trostlosem Zustande. Um ihreni Unglücke die Krone aufzusetzen, mußte Herr von Beaumesnil, welcher ihre einzige Tochter, der die Aerzte die Süvluft verordnet haben, nach Italien geführt hatte, in Neapel an den Folgen eines Sturzes mit dem Pferde sterben, daß, wenn Frau von Beaumesnil stirbt, wie man befürchtet, ihre Tochter im Aller von fünfzehn oder sechszehn Jahren Waise ist." „Das ist sehr traurig" sagte der Commandant. „Armes Kind!" „Glücklicherweise," versetzte Gerald, „hat Fräulein v. Beaumesnil in sofern wenigstens eine schöne Zukunft vor Augen, daß sie die reichste Erbin in Frankreich sein soll. Man schätzt das Vermögen der Beaumesnil auf mehr als drei Millionen jährlicher Einkünfte in liegenden Gütern." „Drei Millionen jährlicher Einkünfte!" sagte Olivier- lachend: „es ist also wahr? es gibt Leute die wirklich so viel besitzen ... das eristirt ... das geht . . . das kommt... das lebt ... das spricht wie wir Andern! Du mußt mir einmal eines dieses Phänomene zeigen, Gerald." „Zu Diensten. Ich sage Dir aber im Voraus, daß diese Personen gewöhnlich reckt häßlich anzusehen find ... ich spreche nicht von Fräulein von Beaumesnil, ich weiß nicht, ob sie ebenso schön ist, wie ihre Mutter . . ." „Ich wäre doch neugierig zu wissen, was man beim Teufel mit drei Millionen jährlicker Einkünfte anfangen will," sagte der Commandant ganz aufrichtig, während er die Asche aus seiner Pfeife auf den Tisch klopfte. „Ach! mein Gott! ach! großer Gott!" rief Madame Barbanson, welche während dieser Unterhaltung den Brief gelesen hatte, den ihr der Bediente eingehändigt, „ist es möglich, ich in der Kutsche, und in einer herrschaftlichen Kutsche?" CSorif folgt.) Berichtigungen: In der letzten Nr. der Sprechhalle, im Aufsatze des Hrn. I. ®. Appel, in der 2ten Spalte, Zelle 16. v. oben l. statt loyaler, — legaler. In derselben Spalte, Zeile 19 v. unten l- um statt nun. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.