JO, £3 Samstag den 29. Mai 1S47 ^ucht- u. Victuasienpreise zu Gießen vom 29. Mai bis 5. Juni 1847. Anzeig etrtatt für die Stadt und den Kreis Gießen Frachtpreise Averannrmaeyurrg» 6',0",,,r6 * Se",nlii ttr Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen Prinz. Gesetz, die Verträge über Lieferung von Geir-aide, Reps, Magfamen, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Mehl von Seiten der Producenten betreffend. 1L t)on Lottes Gnaden Großherzog von Hessen -und der Rhern re. re. e H 1 Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folgt: Fleischtaxe. 1 Pfund gutes Ochsenfleisch . . . * n Kuhfleisch...... 1 „ Rindfleisch 1 „ Kalbfleisch..... l n Schweinefleisch . . . • „ Hammelfleisch gemästet 1 „ Lebcrwurst ..... 1 „ Bratwurst ..... 1 „ Schwartemagen ... 1 „ Blutwurst...... 1 m gemischte Wurst . . 1 „ geräucherter Speck _ . . 1 „ Schinken...... 1 „ Dörrfleisch 1 „ Rindsfett...... 1 „ Hammelsfctt..... 1 „ Schweineschmalz ausgelassenes . ...... t •> desgleichen, unausgelaffen kr. 12 10 9 6 14 10 14 18 18 14 10 20 20 18 18 18 26 24 jj 11 i i i i i । i m »11» i A n m. Die Zu- gäbe» dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von der selben Gattung begehen u. zwar aufioMd. Fleisch nicht mehr als an derthalbPfb u.s. w. nach Propor- tfon, welches auf l Pfd nicht völlig 5 Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Ge< raub.wieauchdie ganz blurigcn und nichtgenicßbaren Stücke vom Hals lind von der Zu- gabegänzlichaus- geschlossen. Brodtaxe. 2 Pf. ordinäres Brod/ , m _ 4 „ „ ! aus | Gersten - und 6 „ "/r j 1 Kornmehl bestehend 2 Pf. gemischtes Brod 1 . , m . 4 aus z Warzen- und g " H Kornmehl bestehend 3 Lth. Wafferwcck..... " Milchbrod..... Marktpreise. 1 Maas Milch ... . . , 1 Pfund Butter auch...... ; . 4 Handkäse......... 9 Eper.......... ' 1 Pfund Waizenmehl ........ 1 " grob geschälte Gerste . 1 » klein geschälte Gerste...... kr. 13 26 39 11 28 42 1 1 8 26 27 8 8 8 12 Illi' II 1 1 1 । 1 1 1 1 Städte Gemäs Walzen Korn Gerste Hafer Erbse» Linsen. Friedberg..... Gießen ...... Grünberg..... Marburg..... Wetzlar ..... das Malter das Malter das Malter das Mött der Scheffel Ps 200 200 — 90 fl. kr 26 55 22 - 24 - 17 3 Pf. fl. 180 22 200 21 — 20 ~ 11 841 - kr. 16 170 72 fl. i kr. 17 25 17 - 16 - 11 22i Pf fl. I kr. —1 8! — — 81 30 - 7- 45 -- 5; 45 50 - Pf- E U I 1 II i kr. j 1 1 1 1 1 Ul 1 l i kr. 306 Art. 1. „ , Jeder Vertrag, durch welchen ein inländischer Produccnt, der zur Zeit des Erscheinens des aeaen- wartigen Gesetzes nicht patcntchrter Handelsmann ist, sich verbindlich macht, Getraide (Wagen, Korn oder Roggen, Gerste, Spelz oder Dinkel, Hafer, Heidekorn oder Buchwaizen, Hirsen) Reps, Magsamen Hülsen fruchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) Kartoffeln oder Mehl nach der Erndte des gegenwärtigen Jahres ru einem anderen Preise zu liefern, als zu dem zur Zeit des Vertrages bestehenden oder zu dem Preise welcher nach der Erndte des betreffenden Gegeiistandes zur Lieferungszeit der laufende sein wird, ist verboten und nichtig. 1 Art. 2. Die Bestimmung des vorhergehenden Artikels findet auch Anwendung auf den Vertrag, durch welchen der Producent seine bevorstehende diesjährige Erndte an Gekraide, Reps, Magsamen, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln, sei es bezüglich seines ganzen Besitztums oder einzelner Grundstücke, auf dem Halm oder am Stock, in Bausch und Bogen oder nach einem bestimmten Maße oder Gewicht verkauft A r t. 3. Auch die bereits abgeschlossenen Verträge der in den Art. 1 u. 2 beschriebenen Art find nichtig. A r t. 4. ° Wenn von Jnkrafttretung des gegenwärtigen Gesetzes an gegen das Verbot der Art. 1 u. 2 V rträqe abgeschlossen werden, so verfällt sowohl der Käufer als der Mäkler in eine Polizeistrafe von 25 bis 300 Gulden. A r t. 5. Kann die zuerkannte Geldstrafe nicht beigetrieben werden, so muß fie im Gefängniß, und zwar mit 24 Stunden für jeden Gulden, verbüßt werden. In keinem Fall darf jedoch die Verwandlung dieser Geldbuße in Gefängniß die Dauer von 3 Monaten übersteigen. Art. 6. Die erkannt werdenden und eingehenden Strafen kommen der Armenkasse des Ortes zu gut, in welchem der Verkäufer wohnt. 0 Art. 7. Die in Unseren Provinzen Starkenburg und Oberhesscn bestehende Verordnung vom 20. Juni 18(7, in so weit diese über den Verkauf anderer Früchte und Crescenzien als Getraide, Reps, Magsamen, Hülsenfrüchte und Kartoffeln verfügt, bleibt fortwährend in Gültigkeit. Art. 8. Das gegenwärtige Gesetz tritt mit dem Tage seines Erscheinens im Negierungsblatte in Kraft und Wird, sobald es die Verhältnisse gestatten, durch eine besondere Verordnung zurückgeuommen werden. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatsfiegelö. Darmstadt, am 17 Mai 1847. S) LUDWIG. du Ti.il. Edictalladungen. 998) Forderungen an den Nachlaß des Louis Heß aus Gießen sind im Termin Donnerstag den 17. Juni 1. I., Vormittags 8 llbr, so gewiß dabier zu begründen, als sonst bei Ver- theilung der Masse keine Rücksicht darauf genommen wird. Gießen den 21. Mai 1847. Gr Hess. Stadtgericht. Muhl. Haberkorn. 746) Da gegen die Wittwe des Karl Schmidt, Kunigunde geb. Schneider, zu Lobra, eine Ver- mögens-Uebcrschuldung sich hcrausgestcllt hat, so werden hierdurch deren Gläubiger, mit der Bedeutung, daß die Nichterscheinenden dem Beschlüsse der Erscheinenden für beistimmend erachtet werden sollen, auf den 31. Mai d. I , Vormittags von 10 bis 12 Uhr, anber vorgeladen, um alsdann ihre Forderungen summarisch anzumelden und noihdürftig zu begrün, den, dem vom Gerichte anznstellcndcn Güte-Versuche beizuwohnen, und sich nach Umständen über die Wahl eines Kurators zu vereinigen. Frohnhausen am 12 April 1847. Kurfürffl. Justiz-Amt. Amelun g. vdt Gagel. Versteigerungen. 999) Montag den 11. Juni (. I., Nachmittags 2 Ukr, soll auf dahiesigem Rathhause das den Erben der Ehefrau des Eberhard Zimmermann dahier gehörige Wohnhaus 17OKlstr. Hofraithe in der Lindengasse auf den Abbruch, sowie der Grund dep Hofraithe öffentlich meistbietend versteigert, und ohne Rück- sicht auf etwaige Nachgebote der Zuschlag ertheilt werden. Gießen den 19. Mai 1847. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. Dr. Zimmermann. 982) Dienstag den 1. Juni d. I., Vormittags 11 Uhr, wird in dem hiesigen Landgcrichtslokal eine Kuh mit Kalb öffentlich gegen baare Zahlung verkauft. Gießen den 15. Mai 1847. Gr. Hess. Landgericht das. Ploch. 983) Donnerstag den 10. Zuni d. A. Morgens 8 Uhr, werden die zum Nachlaß der Gr. Oberförster Reitz Ebelcute zu Lindenbof bei Hatzfeld gehörigen Mobilien, bestehend in Hausralb all-r Art, Schränken, Kom- modert, Bettwerk, Silber, Kleidung, darunter die Staatsuniform eines Revierförsters, Gewehren, Sattelzeug, Occonomie- ud Stuhlwagen u. s. w., in der Wohnung des Christian Reitz zu Lindenhof gegen baare Zahlung der Erbverrheilung wegen, meistbietend versteigert. Sodann haben Diejenigen, welche Forderungen an den Nachlaß haben, solche in 14 Tagen so gewiß hier zu melden, als sie sonst bei derVertheilung nicht berücksichtigt werden. Battenberg am 18. Mai 1847. Gr. Hess. Landgericht. S t o ck b a n se n. Gebhard. 933) Montag den 31. d. Mts., Nachmittags 2 Ubv, soll auf dabiesigcm Rathhaus, auf freiwilliges Ansuchen des Pbilipp Euler, Schäfer dahier, die demselben zustebende alt neu lHKlftr. *274s> 'Z3J9 9 Hofraithe im Tiefenweg, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen am 10. Mai 1847. Der Beigeordnete Rühl. 941) Die Lieferung des Oels, der Talglichter und des Dochtgarns für die städtische Straßenbeleuchtung vom 1. Juli 1847 bis dahin 1818 soll Montag den 7. Zuni d. I., Vormittags 8 Uhr, auf dem Rathhause dabier an den Wenigstfodern- den vergeben und können die desfallsigen Bedingungen jederzeit auf der bürgcrmeisterlichen Ge- schäflsstubc eingeseben werden. Gießen den 19. Mai 1817. I. V. d. B. Der Beigeordnete Rühl. 307 871) Montag den 31. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, sollen 152,90lHKlafter ober 45 Ruthen 2 Schuh städtisches Gelände zwischen der Straße nach Lich und der Besitzung des Herrn von Lesch gelegen, auf dem Bürg«rmeistereilvkal an den Meistbietenden versteigert werden. Die Verstcigrrungsbedingungen können vorher ein gesehen werden. Gießen den 6. Mai 1847. I. V. d. B. Der Beigeordnete Rühl. 1010) Dienstag den 1. Juni d. I, Vormittags 10 Ubr, soll in biesigem Bürgerhospital die Lieferung von 50 g Hammelwvllc an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen am 27. Mai 1847. Der Rechner Lauer. 1009) Fruchtverkauf. Bei der Fürstlichen Rentei zu Griedel, werden circa 36 Malter Waizen, „ 100 ,, Korn, „ 200 „ Gerste, „ 170 „ Hafer unter Beobachtung der, im Gesetz vom 7. d. M. §. 2. enthaltenen Ausnahmen, aus der Hand verkauft. Griedel den 26. Mai 1847. Der Rentamtman» Friedrich. 985) Holzversteigerung. Montag den 31. d. M., des Morgens um 8 Uhr, werden im Frankenbacher Gemeindewald, Distrikte Enzigenberg und Hungerberg rc. 71 Stämme, 3242 Cnbikfuß, Eichen-Bau- und Wcrkholz von 12—33 Zoll Durchmesser und 10—50 F Länge, und 1 Stamm Buchen-Werkbolz, 28 Z. Durchm. und 10 F. Länge, versteigert. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Enzigen- berg, unterhalb der Chaussee am Jschelscheid. Frankenbach am 22. Mai 1847. Der Bürgermeister Kraft. 1000) Dienstag den 1. Juni d. I., Nachmittags 2 Uhr, wird bei der Schncidmühle von Franz Peppler & Comp. dahier, eine Parthie 1 und 2" dicke Bohlen von Eichcnbolz, sowie eine Quantität Stammholz-Abfälle und Späne zur öffentlichen Versteigerung gebracht. 308 Feilgeboten. 1004) Gesundheits-, Gewürz- unb Vanille-Chocoiade; Thee in folgenden Sorten, als: Caravanen-, Blumen- und Perlenthee in Dosen, Haysan llllt und ohne Blüthe, Theespitzen, empfehle ich in den feinsten Sorten und zu den billigsten Preisen; auch ist mein Lager in allen Sorten Bremer und Hamburger Cigarren sowie Rol- lenvarinas in guter abgelagerter Waare, aufs reichhaltigste assortirt und empfehle dasselbe zu geneigter Abnahme. Jul. Wallach, Markt Lit. B. AS 27. 1012) Aechtes Baierisches Lagerbier und Gefrornes täglich im Cafe Lind. 1002) Da die am 25. d. M., in AS 41. des G'eßer Anzcigeblattö bekannt gemachte, im dahiesigen Gemeindewaid abqebaltene Holzversteiqerung auch nicht den % Theil des Tarifpreises erreicht hat, so soll das Holz nochmals, Mittwoch den 2. k. M., öon Morgens 10 llhr anfangend, in den bemerkten Distrikten, unter" den bei der Versteigerung bekannt zu machenden Bedinqiinqeii versteigert werden. Fellingshausen am 27. Mai 1847. Der Bürgermeister Gerlach. 995) Montag den 31. Mai, Nachmittags 5 Uhr, soll die Kleeernte von einem 3% Viertel haltenden Acker, sowre die Heuernte von 2 Grasgärten auf dem Gartenfeld, V/4 Morgen haltend, versteigert werden. ®'e Zusammenkunft ist um 5 Uhr am Neu- stadterthor bestimmt. Balthaser Weidigs Wittwe. 994) Versteigerung von Klee. Montag den 31. Mai, Morgens um 7 Uhr, chll der Klee auf dem Acker, links des Gleiberger Fußpfads am Hardtberg, öffentlich an den Meistbietenden, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, aus dem genannten Acker versteigert werden. 101 l) Aepfelivein Verkauf. Bei G. Eisen Hardt in Niederkleen bei Butzbach, sind 25 Stück ganz vorzüglicher Aepfel- wein zu verkaufen, die Obm zu 18 ft 1013) Conditorei von Louis Lind, empfiehlt sich für die Saison mit Eistorten rc., sowie täglich mit frischen Theebackereien, diversen Torten, Kaffelcr- und Käskuchen nebst allen übrigen Artikeln. a C^=” 1014) Eingemacbte Salz-, Essig- und Senf-Gurken sind zu haben bei August Rupp in der Neustadt. 1005) Durch direkte billige Einkäufe bin ich in den Stand gesetzt, rohe und gebleichte Weber- garne, weiße, blaue und melirtc Strickgarne; weiße, blaue und couleurte leinene und baumwollene Zwirne und Seide zu sehr niedrigen Preisen abzugeben. Julius Wallach, am Markt Lit. B. AS 27. 993) Mein Tapetcnlager, welches mit ganz neuen Mustern wieder auss vollständigste assortirt ist, sowie Wachstuch in allen Breiten und Farben, zu den billigsten Preisen, empfehle ich hiermit bestens. Christian Reiber, auf dem Kreuz. 561) Aromatisches Kräuteröl, bun Wachsthum und zur Verschönerung der Haare. Dieses vorzügliche Oel wird unter der Garantie verkauft, daß es mindestens dieselben Dienste leistet, als alle bisher angepriesenen theueren, oft über i Rthlr. kostenden Artikel dieser A t. Das Flaeon von derselben Größe ä Rlhlr. Pr. Crt. bei' Carl Frech. 1003) Hafer, Heu und Stroh ist zu haben bei Georg Lampus am Kreuz. 1006) Kopf-Sellery-, Lauch-, Rotherüben-, Römisch-Kohl- und sonst alle Arten frühe und späte Gemüse-Pflanzen, sowie Lattichsalat, verkauft L. Hartmann, in der Schanze. 988) Ausgezeichneten guten vorjährigen Hopfen, hiesiges Gewächs, ist zu verkaufen bei Gottlieb Strauch, Maurermeister. 1007) Die diesjährige Kleeernte von 1 */2 Viertel Land, ist zu verkaufen. Wo? sagt d. Erped. d. Bltts. Zu vermiethen. 1001) Eine Schlafstelle für 4 Männer ist zu vermiethen, auch ist daselbst eine Bücherbank und ein Eckschrank zu verkaufen. Schneider Seitz, in der Löwengasse. 309 99 t) Zn Lit. D. Nr 84 ist eine Familien- Kammer, Keller und Holzstall, zu vermiethen und Wohnung, bestehend in einer Stube, Kabinet, Küche, kann sogleich bezogen werden. Vermischte Nachrichten. 99°) Deutscher Phönix, Verficherungs - Gesellschaft in Frankfurt a. M. Folgendes sind die Resultate der in der zweiten General-Persammlung am 28. April 1847 abgelegten Rechnung des Jahres 1846: Grundkapital, 37a Millionen Gulden; Reserven, ausschließlich der für noch nicht regnlirie Brandschäden zurückgesetzkcn Beträge 223,193 Gulden 21 Kreuzer. Versicherte Summen vom 1. Januar bis 31 December 1846 193 Millionen 8S(»,322 Gulden. Der Protocoll-Auszug und Rechnungs-Absch'uß gesehen werden. Gießen im Mai 1847. 986) Der unterzeichnete Vorstand benachrichtigt die verehrlichen Mitglieder des Gesellschafts- Vereins, daß der auf den 1. kommenden Monats angekündigte Stiftungsball mit Rücksicht auf die dermaligen drückenden Zeitvcrkältniffe nach Beschluß der vollen Beamtenversammlung ausgesetzt worden ist. Gießen den 24. Mai 1847. Der Gesellschafts-Vorstand. Dr. Hillebrand. Völker. v97) Damen-Vorlesung. Die verehrten Theilnehmerinnen werden ersucht, sich zur zweiten Vorlesung über Fleisch, Fleischbrühe und deren Zubereitung Freitag den 4. Juni, Abends um 6 Uhr im Saale des Buschischen Gartens gefälligst einfinden zu wollen. Wegen Karten wende man sich an die Ricker'sche Buchhandlung. Dr. F. Knapp. 1008) Die Eröffnung des Männcrbades an der Pulvermühle wird mit dem Anfügen zur Kennt- nißnahme der Mitglieder gebracht, daß die Aufstellung des Frauenbades bis zum 29. laufenden Monats beendige ist, uno daß Anmeldungen zur Aufnahme in den Badevcrein bei lönncn bei dem unterzeichneten Hauptagenten ein» I. G. Appel, Hauptagent. Herrn Drebermeistcr Schafs städt, Marktstraße Lit. D. AS 25. geschehen können. Gießen am 27. Mai 1847. . Der Vorstand. 1015) Die betreffenden Eltern und Vormünder werden hiermit aufgesordert, ihre schulpflichtigen Kinder und Pflegbefoblenen künftigen Montag, den 31. Mai, Nachmittags um 1 Uhr, in dem neuen Schulhause in der Schulstiaße in die Schule ein» znführen, oder den etwaigen Anstand ohne Verzug anzuzeigen. Gießen den 26 Mai 1847. Der Dirigent des Schulvorstandes: Dr. Engel. 996) Ich warne hiermit jeden, daß er an meinen seithier in Gießen kerumschwärmenden Sohn, Friedrich Röder, weder Kost verabreiche, noch demselben etwas borge, indem ich für nichts Kaste Derselbe ist als Verschwender erklärt und unter Euratel gestellt worden. Steinheim am 26. Mai 1847. Röder, Pension. Zollnachgänger. 992) Rr. 89 hat die goldene Uhr gewonnen. Peppler, Schneidermeister. Frischbacken. Sonntag den 30 Mai. Heinrich Noll auf der Mausburg. Balthasar Weidig's Witlwe in der Neustadt. Johannes Zughardt auf dem SelterSweg Jacob Bogt in der Wallthorstraße. 310 Getauft. Den 26. Mai. Dem Großherzoglichen Hofgerichts - Advoeaten, Karl Dornseiff, ein Sohn, Wilhelm, geboren den 10. April. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchemath Dr. Engel. «Hiesiges Städten wird darin Kroßes geleistet. Sollte ein . •’ * Gleiches bei gutem Willen, wenn anders wahrer Sinn (Etngesendet.) Es haben sich hier Gesang- für Kunst und Geschmack vorhanden ist, nicht auch W an ?onn m Bei Frl Ceßner: Hr Ceßner, Affeff o. Bet Hrn. Profess. Dr. Wernher: Fr. Wernher v. Darmstadt. — Bet Hrn. Hofr. Wehn: Hr. Duccaffe, Access, v. Hcppenbetm. i_ Bei Hrn. Kfm. Spruck: Hr. Engel m. P* ' ^Jarr- Allendorf. — Bei Hrn. Hofgcr -Advoc. Dorn» seist: Hr. Trumpert, Kamm.-Secrct. v. Affenheim, Hr. Mc- lwr, Pfarr. v. Ronstadt u. Fr. Hofverwalt Schlipphake v. Gedern. - Bet Fr Pfarr. Brtegleb: Hr. Göring, Ca»d. v. P"Eurt.-- Be: Hrn. Kfm. Bücking: Hr. Bücking m Fam, Affeff. v Grunberg. - Bei Hrn. Mas Grebe: Hr. Mohr, Rcktmetst. v. Darmstadt. - Bei Hrn. Revierförst. Lang: Hr Lang, Hostag v Friedberg. - Bei Hrn Stadtmufik. Bauer: Fr. Georg nt. Tocht v Darmstadt. — Bei Wittwe Schneider: Hr. Schalck, Doct. v. Mainz. - Bei Hrn. •Ui. Stolberg; Jungfer Dechert v. Königsberg. — Bei Hrn. Geh. Hofr. Langsdorf: Hr. v. Langsdorf, Geh R. v WicS- baden — Bei Hrn Landr Weicker: Hr. Dick, Doct. v. Hohensolms. — Bei Hrn. Postmeist. Kempf: Frl. Krug v. m — ®(i Hrn. Mufikdirect. Hofmann: Hr Engel- m • 'm ■ fr^‘ **• Hr. Engelbach, Conrect. v. Biedenkopf. — Ber Wittwe Koch: Hr. «och, Kfm. v Frankfurt. - Bei Hrn. Schueidermeist. Wiedemeper: Fr Walz v. Friedberg — Bei Hrn. Bauaufseh. Scheld: Hr. Becker, Privatm. u. FrlS. Buch u. Gorlißer v. Lupbach. G £r,n’ £arZ •• Hr- Wirtbwein, Cand v. Büdesheim Hs Drescher, Techn. v. Caffel. Hrn. Ingen Schmidt u Leimbach v. Marburg. Hr. Lindhorst, Werkfübr. v Dillenburg. Hrn. Oecon. Lothhauer v. Nidda u. Heil v Büdin. gen. Hr. Kö'niger, Forstvcrwalt. v Toblenz. Hr Buchen. röder, Oecon. u. Hr. Brenner, GeschaftSm. v. Alsfeld Hr Bogel, Privatm o. Odenkirchen. Hr. Hcnckelmann, Geom' »• Wei. Hr Stoll, Pacht v. Mockstadt. Hr. Menkel Schloff, v. Rödgen. Fr. Reitz v. Grünberg. Hr. Stahl! Oecon. v Knoftelbach. Hr. Ortmüller, Fabrik v. Siegen. Hr. Scheld, Ingen, v Altcnmühl. Hr Becker, Oecon v' Haingrund. Hr. Emmel, Privatm. v Bockcnbeim. 7rn Adler: Hr. Schneider, Secret, v Wetzlar. 7m Darnutaedter Ham: Hrn. Sandelst. Pries v. Dockcna'iu.Wiirma. Tprol. Hr. Löb, Geschäftsm. v. Ballenthal. Jungfer Hofmann v. Reiskirchen. Hrn. Geschäftsl. Ehret v. Frankfurt, Becker v. Niedergemünden, Gesell v. Billmerken, Markcnroth v. Hirschcndorf u. Müller v Kirch- gonS. Hr. Dttzel. Handclsm. u. Fr. Hartmann v. Frankfurt. Hrn. Geschäftsl. Spieß v. LaSphe u. Lembach v. Biedenkopf. Jungfer Fröhlich v. Eichenroth. Angekommene und abgereiste Fremden vom 25. bis 27. Mai 1847. . » “ b,.n G a stbäusern (Sd-ÖZ Ä'7"’*' Heim, Fabrik, v Hannover Hr Eckwelm C1T B'aunschwng. Hr. Freimut,., Kfm v. Müller n Rnn» «'ud Dingelstädt, Wessel, Oberdeck u. « H^ Hisse IN. r. u. Tocht., Oberlieutn v Hannover. Hrn. Kff Gottlieb v. Oberstein Riemandt v. RcvtgeS, Gartner v. Hardtbeim, Koppel v. Offenbach 8 ^^nt,er9' Pfeiffer v. Bamberg u. Baumann v. Schweinfurt Hr Adelmann, Jäg. v Bruchsal Srn Kff ^7» ° WteSbaden Weiler v Main"; u. Nollmann k zA Fr. Gräfin v. Walldeck m Bedien, v. Arolsen Srn Kff 6t \ S?hmibfhn°rd a“JrI"1 Aubammer bei Battenberg! Jodannette^TÄ-nö".?-hn; und Wilhelmine (Eingesendet.) In Beziehung auf den Beschluß des verehrlichen Vorstandes des Gesellschafts- Vereins erlauben sich mehrere Mitglieder folgende Fragen: 1) In wiefern kann die heurige Theucrung einen Grund zum Wegfällen dieses Festes abgeben? 2) Werden etwa die Mitglieder gezwungen, den Ball zu besuchen und sich auf demselben in Kosten zu rennen? 3) Hat man an den letztvergangenen Pfingsttagen, unter den an allen Orten, wo es Geld kostet, so sehr zahlreich versammelten Bürgern — etwas von theurer Zeit gemerkt? 4) Ist es, wenn man der arbeitenden Classe, die doch besonders über die schlechten Zeiten klagt, eine Wohlthat erweisen will, zweckmäßiger einen Ball zu halten, oder ihn ausfallen zu lassen? Wie viel Schneider, Schuhmacher, Wasch- und andere Weiber und Mamsellen werden nicht dadurch in Bewegung gesttzt! 5) In dem Budget des Gesellschafts-Vereins war doch wohl, da man einen Ball zu halten beabsichtigte, auf die dadurch für die Vereiuskasse entstehenden Unkosten Rücksicht genommen. Wird nun dieß Geld etwa für bessere Zeiten aufgehoben, oder eben jetzt an die Armenkasse abgeliefert? 6) Sollen nicht auch hier in Gießen die einzelnen Mitglieder, wie es anderer Orte geschehen ist, auf Ehrenwort gefragt werden, wie viel sie auf einem solchen Ball für sich und ihre Familie ausgegeben hätten, und dann auch diese Summe der Armenkasse übermacht werden? Doch dorum keene Feendjchaft nich! Unterhaltendes. Die Christrose. Erzählung von N.....B ..... (Schluß.) Um ihre Aufregung und Rührung zu verbergen, die sie jetzt überkommen wollte, fuhr sie mit der ihr eigenen Lebhaftigkeit weiter: „Nun werden Sie doch wohl glauben, Herr Doctor, daß ich das arme Wesen seinem Schicksale nicht überlassen konnte. Nein, sondern ich brachte sie hierher. Das Andere wissen Sic ja, daß ich Sic dann rufen ließ und daß die arme Kleine beim ersten Erwachen gar nicht wußte wo fit war. Sie gefällt mir ungemein; denn sie scheint ein recht verständiges, guterzogenes Kind zu sein. Aber noch Etwas, Herr Doctor, ich habe noch etwas ganz Eigenes bei der Kleinen gefunden, das sollen Sie mir erklären, was es ist. Als ich nämlich ihr Kleidchen durchsuchte, fand ich eine kleine Schachtel und darin ein sonderbares Ding, das ich . . . 31.1 "Eugenik!" rief jetzt eine kräftige Baßstimme und unterbrach die Eifrige. Sie eilte hurtig wieder iisis Gemach ihrer kleinen Patientin und der Arzt folgte ihren leichten Schritten. IV. --Du hast deinen Posten herrlich im Stiche gelassen du zuverlässige Schildwache! Ich habe zwar die Kleine zu beruhigen gesucht; aber sic scheint keine große Freude an mir zu haben; denn sie mag mir gar keinen Blick gönnen!" rief hier der General Silberstern seiner Gattin entgegen. „O," sagte Eugcnic schmeichelnd, „erschrecke mir doch meine kleine Patientin nicht; ich glaube gar, du hast sie mir schon aufgeweckt. Sie zittert ja vor deiner Stentorstimme und deinkm martialischen Aussehen" Und zu Klärchcns Bette gehend, (denn sie war die kranke Kleine,) sagte sie liebevoll: sei mir nicht böse daß ich dich allein ließ. Aber was hast du denn in deinen Händchen? Ach , es ist ein Talisman, den ich nicht kenne. Sage mir, liebes Kind, was ist denn das eigentlich? „Eine Christrose, gnädige Frau," antwortete Klärchen. „Eine Christrose," wiederholte diese, „wahrlich ein schöner Nanie für diese unscheinbare, welke Älume. Was kann sie denn besonders?" „O, gütige Frau," antwortete die Kleine, „diese Blume ist mehr, als sie scheint. Sie ist kostbar und heilig." Sie sollten sie einmal in der Christnacht offen sehen : da glänzt und blitzt sie im Lichtschein, wie mit Granatsteinen geziert." „Warum ist sie dir denn so wcrth, diese Blume?" fragte Eugenik freundlich. „Weil sie das Brautgeschenk meiner Mutter gewesen ist," erwiderte Klärchen eifrig. "Sehen sie hier am Gestellchen ist ihr Name eingegraben." „Das ist ei» Brautgeschenk!" rief die Generalin verwundert. „Laß mich doch das Gestellchen sehen.___ Es ist recht nierlich gearbeitet und hier steht wirklich eingegrabeu: „Franz Loose seiner lieben Therese zum A n d e» k c n." „Was sagst du?" sprach hier eifrig der General, indem er heftig Eugeniens Arm ergriff. Sie schaute ihn verwundert an; denn in einer solchen Hast hatte sie ihn noch nie gesehen. Sein sprechendes, dunkle» Auge glänzte feurig; die Narbe, die ihm quer über die Slirne lief, röihe.e sich und in seinem ganzen Wesen war die größte Aufregung sichtbar. „Das ist wahrhaftig eine Zauberrose," sagte Eugenie lächelnd zum verwunderten Doctor. „Sehen Sie welch' magijchen Einfluß sie auf meinen Gemahl übt." Dieser aber hatte ihr schon lange das Gestellchen entrissen, hatte sich selbst vom Vorhandensein dieser Worte überzeugt und sprang jetzt wie toll vor Freude 312 im Gtmache herum, eilte dann zum Belle der Kleinen, hob die Erschreckte aus demselben und drückte sie innig an seine Brust. Eugenie stand erstarrt. Es gingen ganz eigene Empfindungen in ihr vor. Sie wußte nicht, sollte sie sich freuen, oder nicht. Der General verstand sie wohl. Er näherte sich ihr mit Klärchen auf dem Arm. „Eugenie," sprach er sanft, „verbanne jetzt alle Eifersucht und freue dich mit mir. Wie oft erzählte ich dir nicht, liebes Weib, von den Strapatzen des russischen Feldzuges, wie ost die Schrecken des 17. und 18. Novembers 1812, wo Napoleon's Heer eine so schreckliche Niederlage bei Krasnoy erlitt. Wie ost habe ich dir nicht schon erzählt, daß mir an jenem Tage ein Mann, (aber, du hast doch wahrlich kein Gedächtniß,) ein Mann, Namens Franz Loose, zweimal das Leben gerettet hat, daß er mir, auf den Tod verwundet, sein Weib und Kind empfahl. Wie oft hast du selbst gesehen, wie ich mir Mühe gab, diese mir Anempsohlenen zu finden und nirgends Etwas von ihnen erfuhr. „Eugenie," setzte er jetzt weich hinzu, „ich hätte dich nie gesehen, wäre in Rußlands Schnee ewig begraben, wenn dieser Mann nicht gewesen wäre. Können wir also sein Kind verstoßen von unserem Herzen? Eugenie, liebes Weib, sieh hier deine Tochter!" Und mit diesen Worten legte er das sanft weinende Klärchen an die Brust seiner Gattin. Diese war lief ergriffen und drückte die Kleine innig an ihre Brust. „Ich will dir eine liebende Mutter sein!" hauchte sie Klärchen zu. Der Arzt war tief gerührt bei diesem Anblick, und zu den drei Glücklichen sich wendend, sagte er: „Noch nie habe ich irgendwo einen freudigern Christabend erlebt, als diesen, und noch nie eine Blume gesehen, die so viel Glück und Freude gestiftet hat, als diese C h r i st r o s e." (Die Muthlosigkeit in unserer Zeit.) Jüngst las ich in einer Reisebcschreibung, daß man in einigen indischen Tempeln heilige Flöhe ausbewahre. Mir kommt es vor, daß die Leute bet uns gegenwärtig ähnliche stechende Thierchen hüten, indem sie ihre düstern Ansichten über die böse Zeit gewiß nicht nachlässiger hüten, als in Indien die Flöhe gehütet werden. Die Armen sind es hauptsächlich, die an den Gedanken, daß noch nie eine schlechtere Zeit gewesen sey und daß sie nimmer schlechter werden könne, wie angefroren sind. Die Muthlosigkeit war zwar auch groß im Jahr 1834, als ganz Deutschland die Cholera erwartete, aber so ängstlich wie jetzt pochten die Herzen doch nicht. Jeder Mensch irrt, welcher glaubt, er könne nicht noch unglücklicher werden, als er es bereits ist Wir leben freilich in einer h-rben Zeit, aber ein Blick rückwärts überzeugt uns, daß unsere Vorfahren viele ungleich bösere Jahre zu überstehen hatten. In den Jahren 1675 und 1698 kam z. B. in Oberschwaben gar keine Frucht zur Zeitigung. Im Jahre 1622, da ein Sechöbätzner so viel Werth hatte, als jetzt 1 fl. 30 fr., kostete von Michaelis bis Martini das Malter Korn nicht weniger als 80 bis 100 Gulden. In den Jahren 1225, 1491, 1501, 1570, 1571 und 1612 verdarben alle Feldfrüchte. Dennoch überstanden unsere Vorfahren diese Zeiten inuthiger, als wir eine viel mildere. Damals aber lebte man einfacher, man machte sich der Bedürfnisse weniger. Sonderbar ist bei dieser jetzt zunehmenden Muthlosigkeit, daß sie sogar Zeichen am Himmel zu sehen angefangen hat. So begegnete mir aus der Straße ein Holzhauer, der von seinem Tagewerke heimkehrtc. Ich redete ihn an, und sein zweites Wort war die Klage über schwere Zeit. Da erzählte er unter Anderm, als er Morgens früh in den Wald gegangen sey, habe er an dem mit Sternen besäten Himmel ganz deutlich eine Todten- bahre, umleuchtet von vielen Kerzen, erblickt, was doch nichts Gutes bedeuten könne. Was konnte ich ihm entgegnen, als daß die Phantasie bei solchen Erscheinungen, die sich dem, der sie sehen will, gar oft zeigen, allzuthatig sey. Von einer ähnlichen Erscheinung, wie die erzählte, berichten uns auch — es sind jetzt gerade 300 Jahre — die alten Chroniken von 1547. Darin lesen wir z. B., daß man am Allerheiligen - Tage dieses Jahres in Sachsen Morgens bei Sonnenaufgang eine Todteubahre am Himmel gesehen habe, die ganz schwarz bedeckt und durch welche ein rothes Kreuz gegangen sey; vor und nach der Bahre gingen Leute in Klagkleidern mit Posaunen und Trompeten; „man konnte sie auf dem Felde blasen hören." Wie kommt es denn, daß die Furcht vor dem jüngsten Tage immer zuvorderst ist, sobald man am Himmel eine außergewöhnliche Erscheinung sieht? Ein Zeichen von den ruhigen, wohl- bestellten Gewissen der Menschen ist darin doch wohl nicht zu erkennen. (Schluß folgt.) Feuilleton. Eine Dame, die einen sehr weiten Mund hatte, klagte über Ohrenschmerzen. „Sie werden sich in’8 Ohr gebissen haben," sagte eine andere Dame, „als Sie sich gestern in der Komödie über meinen Anzug fast zu Tode lachen wollten." Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.